Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).

Montag, 8. September 2014

Das unvermeidliche Töten?

Das folgende ist vorwiegend dokumentierte Selbst-Erkenntnis.

Langsam werden *mir die Vorgänge, in *mir und, um *ich herum, immer deutlicher, und der ganze Komplex der Unsicherheit und der Gefühle oder des Gespürs (Moral / Ethik), das soll so sein und das darf nicht so sein, oder nicht so genannt werden, also, das auch oder gerade sprachliche verbergen, verschönern und verhehlen von Wirklichkeit, weicht davon, weil *ich wissen möchte, Was ist?

Was passiert hier in und mit *mir?
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Titel: Töten ist normal

Eingangs-Frage: Wann beginnt Leben?

Es ist klar, dass diese Frage fast immer im Zusammenhang mit dem Vorgang der im deutschen "Abtreibung" genannt wird auftaucht. Mit der Nachfrage: Ab wann darf ein Nachwuchs nicht mehr aus der Mutter entfernt und damit getötet werden?

Meine Reaktion darauf:

Das Leben hat längst begonnen.
Wann? Vor etwa 13,8 Milliarden Jahren. Oder, falls ein-Es nur die hier in diesem kleinen PlanetenSystem Erde-Mond ablaufende Lebendigkeit gelten lässt, dann also vor etwa 4,3 Milliarden SonnenUmkreisungen. 

Ich gebe zu bedenken, bereits Ei- und Samenzelle sind lebendig, oder, wie sonst entstünde aus der Vereinigung von beidem eine Lebendigkeit? Und wie käme die männliche SamenZelle zur weiblichen EiZelle, ohne wild zu rudern mit dem SchlenkerSchwanz?

Nur Leben[digkeit] ist imstande die Lebendigkeit zu erneuern. Es braucht lediglich die dafür nötigen Substanzen / Ingredienzien, die aber jeweils bereits Lebendig sein müssen. Leblose Materie zeugt niemals Lebendigkeit.

Die Eingangs-Frage also, im Zusammenhang mit der Abtötung eines gezeugten Nachwuchses, ist falsch gestellt. Die Frage könnte somit in etwa lauten:
Bis wann dürfen wir Nachwuchs töten?

Besser noch: In welchem Nachzeugungs-ZeitRaum, also in welcher Spanne ab der Zeugung, wollen wir den Partnern die Wahl / Möglichkeit gewähren, den Nachwuchs / das Kind / das Mensch zu töten?

Diese Frage ist wohl die aufrichtigste und deutlichste, was den Vorgang betrifft. Denn, wie bereits geschrieben, nur Leben[digkeit] zeugt weitere Lebendigkeit, also ist die Handlung, die wir in deutscher Sprache "Abtreibung" nennen - vielleicht um zu verbergen oder zu beschönigen? - eine Tötung von Lebendigkeit.

Aber eigentlich ist das ja allen klar, warum also immer noch die Eingangs-Frage?
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Danach möchte *ich allerdings auch mitteilen, dass *ich es den beteiligten Partn-Es, insbesondere der schwangeren Frau überlasse, ob sie den wachsenden Nachwuchs abtöten möchten. Es ist nicht und darf nicht sein, die Entscheidung von unbeteilligt-Es oder gar der "Gesellschaft"!

Es geht *mir nicht um Einmischung oder Verbote, es geht *mir um Klarheit, was da passiert, und wenn *ich also im Zusammenhang mit der frühen Abtötung wachsender Lebendigkeit, die Frage lese: Wann beginnt Leben?, dann bin *ich inzwischen sicher, dass diejenig-Es, die so eine Frage zu diesem Vorgang stellen zumindest verwirrt sind, wenn nicht gar unwissend oder verlogen?

Wir töten auch Lebendigkeit zum Essen.
Ohne zu töten keine Nahrung, so ist nun mal die Lebendigkeit, das DaSein, eingerichtet. Aber *mir wäre wesentlich wohler zumute, die beteiligten Menschen am Sex, am Liebesakt - wie die Leses möchten -, würden die möglichen Folgen ihres Handelns vorher bedenken und ebenso vorher klären, ob und ob nicht, und dementsprechend verhüten, oder nicht. Ist doch Heute keinerlei Problem mehr, fast nirgendwo.

Und was Vergewaltigungen, Krankheiten und Behinderungen angeht, bin *ich wie geschrieben dafür, die Entscheidung erstlich der betroffenen Frau zu überlassen und ihr dabei und danach auch zu helfen. Entweder bei der Trauer oder beim Aufwachsen des / der Kinder. 

Sonntag, 7. September 2014

Normalität Überheblichkeit Misshandlungen und Verbindung sPoesie

Titel: Auch eine kleine Selbst-Erkenntnis
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Wolken Foto über Berlin, am 07. September 2014
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Wenn *ich überheblich wäre, könnte *ich all das, was *ich nicht verstehe oder stört, als unwichtig abtun oder verdrängen, das ist es aber nicht.

Mir fällt so schwer, die Normalität zu akzeptieren. 

Je mehr *ich lerne, weiss, erkenne und sogar begreiffe (also im Gefühl angekommen ist) und entsprechend auch meiner Idee von Zusammenleben, MitEinander und Zukunft handle, umso ärgerlicher und schmerzhafter ist es zu erspüren, was wir Menschen (einander) täglich (@n)tun.

Gerade, weil *ich in (fast?) keiner Art und Funktion und Ausstattung und Herkunft verschieden bin, von jedes anderes Mensch. 
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Selbst-Foto vom 06. September 2014,  21:24
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Titel: Die Abarbeitung der Überheblichkeit

"Schaun Sie, *ich nehme ein Zeitung vom Ständer und bringe sie nach dem Lesen wieder dorthin zurück, damit sie dann anderen Leses gleich wieder ohne Umschweife zur Verfügung steht. Damit bin *ich ziemlich allein. Fast alle ander-Es nehmen mehrere Zeitungen vom Ständer und bringen sie selbst nicht zurück, wenn Sie gehen. So zwingen Sie nachfolgende Leses zu Bittstell-Es, falls ein-Es eine der bereits durchgeblätterten oder -gelesenen Zeitungen vom Stuhl oder Tisch nehmen möchte. Dazu werden wir fast All-Es also "erzogen", zu unaufmerksamen Bittstell-Es. Das mag dem Normalo keine Beobachtung oder gar Bemerkung wert sein, einem MitMenschen aber, das fragt, warum wir so [miss]handeln, wie wir in Masse handeln, und warum wir fast All-Es so [miss]handeln, ist dies ein paar Augenblicke der Umsicht und Bewertung wichtig. Ist ja auch keine Abschätzigkeit oder Selbst-Beleidigung, die diese Augenblicke der wachen und wertenden Umsicht fordern, sondern der Wunsch nach mehr Freude, Sicherheit und Erfolg in unserem wechselseitigen MitEinander. Was können wir tun, um das weitere selbstgerechte und teils brutale [miss]handeln in und um uns zu dämpfen? Wir tun es ja bereits, wir müssen es tun, aber vielleicht können wir in diesem evolutiv gesteuerten Tun ein zwei Gänge zulegen. Unsere MitLebeWesen und die erdmondliche Umwelt würden es uns danken, und natürlich auch wir Selbst könnten wesentlich angenehmer erLeben, als es bislang allermeistens üblich ist, oder?"

Mein Gesprächspartn-Es stimmte zu, mit Einschränkungen, aber das ist klar, wo gibt es schon vollkommene Übereinstimmung? Im DaSein nicht.

Und die längeren Leses wissen, wie wenig oft im Nicht enthalten ist, wie viel-Es aber auch. Mein Gefühl ist, dass die allermeist-Es noch irgendwie im nicht-daSein stecken geblieben sind, aber das ist nach der eingangs erwähnten Beobachtung ja kein Wunder.
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Mond Laterne in und über Berlin
am 07. September 2014, 19:55
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Titel: Die Normalität der Gewalt

Überschrift: Verprügelt und missbraucht
Untertitel: Laut Unicef werden eine Milliarde Kinder regelmässig geschlagen.
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 06. September 2014, Seite: Panorama

Eine Milliarde! Bei 7 Milliarden Menschen! Und bei vielleicht 2 Milliarden Kindern? Die Hälfte wird also Misshandelt und Missbraucht, *ich auch, jahrelang. Und dass *ich darin nun wahrlich nicht alleine bin, ist keinerlei Erleichterung. Vielleicht wird jetzt auch klar, was und warum *ich mache und schreibe, und worum *ich kämpfe.

Kein Wunder also, dass Gewalt und MitEmpfindung sLosigkeit normales (Miss)Handeln des Menschen ist. Bei dem Vorbild und der Prägung, die wir in Massen erleiden.
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Wolken Foto über Berlin, am 07. September 2014, um 19:20
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Titel: Die Poesie der Verbindung

Bevor das Gedicht beginnt, bitte *ich um Langsamkeit und BedAcht. Es ist der Bericht eines tiefen inneren Gefühls und einer fast ängstlichen Empfindung.

Das Vernunft nimmt fast keine Rück- und UmSicht auf und in das, aus was Es (*), das Vernunft, besteht. Dieses Stoff - aus dem Es ist - ist das Funktion des Gehirns Gleich, also unwichtig. Das Verstand ist das Rest, das um Es herum ist egal. Es, das Geist, oder wie Sie das, was da oben drinn ist und denkt, oder wie immer das Bewusst-Sein genannt wird, genannt wird, jetzt fange *ich besser noch mal von vorne an. Es, das Geist hat sich frei genommen, von Allen Verpflichtungen, die an Es gerichtet wird. Da Es das ander-Es gleichgültig ist, gilt es wenig. So ist das fast überall, überall ist AllEs und All-Es Gleichgültig. Oder wurscht, wie das bayerische Mensch es denkt und spricht, zumindest wenn Es oberbayerisch ist. Und Gleichgültigkeit gilt wenig. Es, das Mensch, frisst nur immer mehr und das wird zur Belastung. Und Es ist so wehrhaft, Es möchte immer mehr! Wie gehen Wir - und das erdmondliche daSein - damit um, das ist die Frage des ander-Es. Wie gehen wir damit um, dass das ander-Es so wenig gibt, weil ein-Es doch bereit ist, mehr zu geben, wenn nur mehr geliefert wird. Dann könnte ein-Es die Kosten senken, da Es nicht mehr so stark zu [über]fordern braucht. Um den Profit für Alle zu erhöhen, oder geht Es etwa um Etwas ander-Es?

Irgendwie soll das in etwa erklären, dass das Gefühl (Innen) zu einer Verbindung bereit ist mit das Vernunft / Geist / Verstand / Bewusst-Sein und mit dem Rest (Aussen), wenn, ja, wenn der AusGleich endlich stimmen würde. Aber bisher frisst Es - das Vernunft / ... - fast nur, ohne annähernd zurück zu geben, und auf Dauer ist das für den Rest schädlich.