Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Donnerstag, 9. April 2015

GlaubensFrage: Ist das Ökonomie auch Solidarisch?

Titel: Das Freude am daSein

Selbst-Erkenntnis: *ich bin da, weil *ich sterben darf.

Das seltsame Fehlschluss war, das Tod als blosse Tatsache zu fürchten.
Statt zu erkennen, dass es der als zu früh empfundene und nicht Selbst mit-entschiedene RaumZeit-Punkt des Todes ist, das befürchtet wird.
Denn das Tod als Tatsache und Ende des daSein, ist eine Ursache unseres daSein, aber doch wohl kein Grund für Furcht oder gar [Todes]Angst. Ohne die raumzeit-liche Begrenzheit von AllEs und All-Es kein DaSein und somit auch kein daSein. Das Tod ist also eine grundlegende Notwendigkeit für auch unser erLeben.

Für *mich ist das Tod / Sterben eine Freude, weil das erLeben / daSein eine Freude ist. Wenn -Es denn eine Freude ist? Wenn jedoch das persönliche daSein eher Leid ist, ist das Furcht im Sterben - denn, was ist das daSein anderes, als ein langsames Sterben mit dem Tod als Abschluss? - verständlich.
Vom Leid am daSein in das Freude am daSein zu wechseln, ist zumindest ein deutlicher Wandel in Gefühl und Bewertung des Todes.

Das Sterben ist *mir eine Freude, weil *ich es erLeben darf.
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Morgendliche Café-Gesellschaft
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Titel: Das Mehr-Wert des Wissens

Nun weiss *ich ja schon länger, was g/Glaube[n] ist: Unsicherheit, Ungewissheit und Unwissenheit.

Also, um es abzukürzen: g/Glaube[n] = Un-.
Und Un- ist die Abkürzung für Nicht, was allermeist sehr wenig ist, aber manchmal eben auch fast AllEs oder / und All-Es. So ist also das Verschiedenheit von g/Glaube[n] zu Wissen, dass das Wissen - kleine Einschränkung: wenn dessen Inhalt mehrfach und von mehreren Menschen geprüft wurde, denn Qualität ist beim Wissen wichtig, dem g/Glaube[n] gilt Qualität nichts - zu fast 100 Prozent und für fast 100 Prozent spürbar UND fühlbar ist. Dem g/Glaube[n] jedoch sind auch 50 Prozent un-möglich, weil nicht oder noch nicht prüfbar.

Fakt ist aber, dass fast alle Menschen dem g/Glaube[n] wesentlich mehr Wert zumessen, als dem Wissen, dass fast alle Menschen dem g/Glaube[n] fast blind vertrauen, dem Wissen und das Gewissheit nicht, was bekanntlich allermeist wenigst ist.

DaZwischen-Fazit: Das Mensch glaubt dem Wissen nicht.

Ein Gedicht:
Was den Schluss zulässt: Dass das Mensch allermeist blindlings is[s]t.
Dass das Mensch damit bisher überLebt hat, ist ein Wunder voll Glück.
Das gilt jedoch, wie einige Menschen inzwischen wissen, ganz allgemein.
DaSein ist eine fast pure Glaubens-Vorstellung, fast ohne jede Gewissheit.
Das DaSein ist somit eine fast reine Vertrauens-Veranstaltung. Ungewiss.
Als Beispiel: Von 100 Prozent Universum (DaSein) sind etwa 4% bekannt.
Das Rest ist sogenannte "dunkle" Irgendwas? Und auch die 4% sind fast?
Gewiss ist fast nur, dass wir einigermassen erLeben und dann sterben.

Warum das obige?

Vielleicht, weil *ich fasziniert davon bin, was wir aus fast 100 Prozent Glauben, also Un-Irgendwas und dem blinden Vertrauen, das daraus erwächst, geschaffen haben. Wenn dieses Verdienst auch nicht uns direkt zukommt, weil, was wissen wir schon, woher wir und unser Tun entstammen und erregt wird, aber faszinierend ist das irgendwie schon.

Und, was könnten wir wohl aus dem DaSein und insbesondere unserem daSein erschaffen, wenn wir dem Wissen mehr Wert beimessen würden, statt wie geprägt und gewohnt nur zu g/Glaube[n], dass da: Was ist?
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Eine "Rote Taubennessel".
Das ist gewiss, ist eine Heilpflanze
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Titel: Wieviel Solidarität ist in das Ökonomie enthalten? 

Aus das Süddeutschen Zeitung, vom 04. April 2015, Wirtschaftsteil, ein Gespräch mit dem Nobelpreisträger Robert Shiller, auf Seiten der SZ geführt von Ulrich Schäfer

Einführung der SZ: Robert Shiller hat als Ökonom ein erstaunliches Gespür für die großen Wenden unserer Zeit: Im Jahr 2000 veröffentlichte er, exakt auf dem Höhepunkt der ersten Internetblase, der New Economy, sein warnendes Buch ,,Irrationaler Überschwang“ — und erwies. sich damit als Crash-Prophet. 2005 warnte er vor dem Platzen der Immobilienblase in den USA. Und nun, zur dritten Auflage, treibt ihn die Sorge vor der nächsten Internetblase um. Ein Gespräch über die Risiken der digitalen Revolution. Geführt via Skype. 

Daraus ein längerer Auszug:

SZ: Diese rasante Veränderung durch die Digitalisierung betrifft jede Branche. Nimmt man das Leitbild der schöpferischen Zerstörung des Ökonomen Joseph Schumpeter, dann ist das doch eigentlich positiv: Denn am Ende ist die Wirtschaft dann besser und innovativer — und auch unser Leben wird dadurch besser.

Robert Shiller: Das wäre eine sehr positive Sicht der Dinge. Ich dagegen rede über die Risiken und Unsicherheiten, die heute größer sind als früher. Die entscheidende Frage ist doch: Wie gehe ich als Individuum mit diesen Risiken und Unsicherheiten um? Werde ich einer der Gewinner sein? Oder einer der Verlierer?

SZ: Warum sind die Risiken heute größer? 

Robert Shiller: Früher war es doch so: Wer einen bestimmten Beruf gewählt hatte, zum Beispiel Lehrer oder Übersetzer, der konnte davon ausgehen, dass er diesen Beruf sein ganzes Leben lang ausüben kann. Man musste sich keine Sorgen machen. Aber braucht man in 30 Jahren all diese Lehrer und Übersetzer noch? Oder gibt es stattdessen dafür digitale Maschinen? Wenn erlerntes Wissen massenhaft entwertet wird, gefährdet das die Identität des Menschen. Denn sein ganzes Selbstwertgefühl beruht ja darauf, dass er etwas kann. Dieses Selbstwertgefühl ist nun gefährdet. 

SZ: Was bedeutet dies für die Gesellschaft?

Robert Shiller: Schon 1948 hat Norbert Wiener in seinem Buch „Cybernetics“ geschrieben: „Ich weiss nicht, was gefährlicher ist: der Computer oder die Atombombe?“ Der Computer, warnte er, ersetze das menschliche Gehirn, und das sei insbesondere bedrohlich für Menschen mit begrenzten Talenten. 1948 waren Computer allerdings noch nicht besonders beeindruckend, heute ist ihre Macht sehr viel grösser.

SZ: Das Cloud Computing ist gefährlicher als die Atombombe?

Robert Shiller: Atombomben werden, so dürfen wir hoffen. zu unseren Lebzeiten niemals eingesetzt. Aber wir erleben eine gewaltige ökonomische Veränderung durch das Internet, und für manche Menschen geht es dabei wirklich um die Frage, ob sie überleben können. Vielleicht ist das Internet also wirklich gefährlicher als die Atombombe.

SZ: Andererseits entstehen durch das Internet neue Jobs. Heute kann jeder für Uber fahren. Übersehen Sie nicht, dass das Internet auch viele Chancen bietet? 

Robert Shiller: Natürlich können wir uns ein wundervolles Schumpetersches Szenario vorstellen. Es gibt viele aufregende neue Unternehmen. Uber, Airbnb oder Ebay verändern unser Leben. Andererseits: Uber-Fahrer werden nicht gut bezahlt. Und wenn es selbstfahrende Autos gibt, braucht man sie vielleicht irgendwann gar nicht mehr. 

SZ: Ihr Pessimismus klingt ganz anders als das, was man aus dem Silicon Valley hört. Zum Beispiel meint Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt, dass sich jedes Problem lösen lässt, wenn man nur alle Menschen ans Breitband-Netz anschliesst. 

Robert Shiller: Ich bin nicht pessimistisch. {Das deckt sich in Etwa mit meiner Beobachtung, dass ein nüchterner, an Fakten orientierter, sogar wohlmeinender Blick in ein mögliches Voraus, von den allermeisten Menschen als "schlecht" oder gar gefährlich fehlbewertet wird. Wie in diesem Fall als "pessimistisch". Was wollen diese Allermeisten lesen oder hören, das diese dann als "positiv" benennen? Schönfärberei, Phantastereien, Wunschkonzerte? Wie das von Eric Schmidt.} Es geht nur darum, die Risiken und Unsicherheiten in einer völlig digitalisierten Welt anzuerkennen. Die Menschen sind unsicher, welchen Platz sie in dieser Welt einnehmen werden. Ich erlebe diese Unsicherheit auch bei meinen Studenten. Sie fragen: Welcher Beruf ist eigentlich noch sicher? Und keiner kann ihnen das beantworten. 

SZ: Wie sollten wir mit dieser wachsenden Unsicherheit umgehen? 

Rober Shiller: Als Finanzwissenschaftler sage ich: Wenn man nicht weiss, was die Zukunft bringt, dann muss man sich gegen mögliche Risiken versichern. Wenn in einer Familie Vater oder Mutter schwer krank werden, wenn ein Haus niederbrennt oder jemand seinen Job verliert, sind das oft die entscheidenden Gründe für eine wachsende Ungleichheit. Und gegen all diese Risiken gibt es Versicherungen. Versicherungen sind das entscheidende Mittel, um etwas gegen die wachsende Ungleichheit zu tun.

Sz: Was heisst das für die digitale Welt?

Robert Shiller: Natürlich erhöht die Internet-Revolution unseren Wohlstand, aber dieser neue Wohlstand wird nicht gleichmässig verteilt. Die Ungleichheit in unserer Gesellschaft wächst zum Beispiel dann, wenn ein bestimmter Beruf, eine bestimmte fachliche Qualifikation durch die Digitalisierung einfach verschwindet und die Ausbildung von Menschen komplett entwertet wird. Wer als junger Mensch einen Beruf wählt, der sollte deshalb die Möglichkeit erhalten, sich dagegen zu versichern, dass er diesen Beruf nicht mehr ausüben kann, weil er nicht mehr gebraucht wird.

SZ: Was ist der Unterschied zu einer klassischen Arbeitslosenversicherung? 

Robert Shiller: Die Arbeitslosenversicherung wirkt kurzfristig. Sie greift, wenn jemand seine Stelle verloren hat und zahlt so lange, bis er wieder eine neue gefunden hat. Aber die Digitalisierung führt dazu, dass Menschen vielleicht ihr ganzes Leben lang keinen neuen Job mehr finden werden. Dagegen brauchen wir eine neue Versicherung. Sie würde ähnlich wirken wie die Berufsunfähigkeits-Versicherung für alle jene, die nach einem schweren Arbeitsunfall nicht mehr arbeiten können, weil sie zum Beispiel einen Arm oder ein Bein verloren haben. 

SZ: Diese Versicherung wäre also eine Antwort darauf, dass wir in riskanteren Zeiten leben als vor ein paar Jahrzehnten? 

Robert Shiller: Die Idee, sich gegen die Risiken des Lebens zu versichern, ist nicht neu. Gustav Schmöller hat 1905 in seinem Buch „Charakterbilder“ geschrieben, dass eine der wichtigsten Ideen des späten 19. Jahrhunderts die Versicherung war. Daraus haben sich auch die Sozialversicherungen entwickelt, gerade Deutschland war da ja bei der Arbeitslosen-, Unfall- oder Krankenversicherung ein echter Pionier. Die USA waren viel langsamer, sie haben das viele Jahrzehnte nicht übernommen, eine richtige Krankenversicherung haben wir erst vor zwei Jahren bekommen.

SZ: Sollte diese Versicherung privat oder staatlich organisiert sein? 

Robert Shiller: Das sollte eine private Versicherung sein. Dafür braucht man nicht den Staat.

{Das Antwort eines Ökonomen? Eines Liberalen? Keine Ahnung, auf jeden Fall nicht meine. Auch von dieser Versicherung halte *ich fast nichts, aber immerhin ist es ein mehr an Fürsorge und MitEmpfinden, als *ich von einem Wirtschafts-Wissenschaftler erwartet hätte.

Was ist das Staat?
Für *mich ist das Staat, die stetig wandelnde Menge an Menschen, die eine von diesen Menschen begrenzte Land-Fläche bewohnen und darin aufwachsen, lernen, arbeiten, erLeben, nichts tun, krank sind, älter werden {sterben}, und so weiter und so fort, also innerhalb einer menschlich begrenzten Fläche längere RaumZeit oder sogar das gesamte erLeben verbringen.
Das Staat ist für *mich eine mögliche Organisationsform einer Menge Menschen, zu deren Schutz, Sicherheit, Fortentwicklung und der Versorgung mit aller Infrastruktur und allem erLebens-Notwendigen. Das Menschheit besteht inzwischen aus über 170 Staaten, also ErLebens-Gemeinschaften.
Das Staat, also das Gemeinschaft aller darin erLebenden Menschen, ist für deren Wohlergehen und so weiter ... zuständig! So empfinde *ich das. Das ist und bedeutet Solidarität. Und NICHT einzeln-Es darin und deren Profitinteressen oder auch deren wohlmeinendes Gemein-Interesse. So deute *ich das. Bisher sind aber fast alle von Menschen gegründeten Staaten "ökonomisch" und teils brutal hierarchisch (z.B. Indien) gestaltet. (Zum Staat unten noch ein paar Sätze.)
Noch gibt es auch nicht im Kleinen eine wirkliche Solidar-Gesellschaft, deren MitGlied-Es von das Zeugung bis zum Tod bedingungslos versorgt sind. Obwohl es längst möglich und nützlich ist. Oder?}

SZ: Vor 15 Jahren ist der Internetboom abrupt abgebrochen und die Börsenblase geplatzt. Erwarten Sie das jetzt wieder? 

Robert Shiller: Ich bin einerseits besorgt, weil die Aktienkurse in den USA so hoch sind — und auch die Anleihekurse in den USA und in Europa. Aber es kann sein, dass der Markt noch für lange Zeit so hoch bleibt. Ich befrage regelmäßig Experten über ihr Vertrauen in die Aktienmärkte und bilde daraus den „Stock Market Confidence“-Index. Dieser Index ist in den USA recht hoch. Das heisst: Die Menschen machen sich keine grossen Sorgen über einen Crash. 

SZ: Aber wenn man sich die gewaltigen Börsenwerte von Google, Alibaba oder Facebook anschaut, ist doch offensichtlich, dass es irrationale Übertreibungen gibt.

Robert Shiller: Wir hatten in den letzten 15 Jahren zwei Crashs an den Aktienmärkten, und natürlich gibt es auch jetzt ein gewisses Risiko. Aber letztlich kann auch ich nicht voraussagen, wann solch ein Crash kommt.

Ende SZ-Gespräch

Zum Staat:
Es ist wohl so, dass wir Menschen bis heute wegen der Grösse und Vielzahl fast aller menschlichen Gesellschaften kaum in der Lage sind, den Staat als eine Summe und als gemeinsame politische und wirtschaftliche und versichernde und soziale Organisations-Einheit aller darin erLebenden zu begreiffen.

Statt uns also gemeinsam für dessen innere Ausgestaltung zu interessieren und uns dafür einzusetzen, betrachten viele "den Staat" als Gegner oder sogar als Feind (weiter unten wird aber klar, warum das auch verständlich ist). Den meisten jedoch ist "der Staat" wurscht, sie lassen zu, dass dessen Gestaltung und Verwaltung jeweils nur einige wenige machen.

Genauso sind dann auch fast alle Staaten gestaltet: Minderheiten-Bereicherung und Klientel-"Politik". Damit das für diese jeweils wenigen weiterhin ein Selbstbedienungs-System bleibt, werden die Gefühlsentwicklung, die Wissens- und Selbst-, sowie Mit-Entscheidungs-Vermittlung jeweils auf niedrigstem Niveau gehalten.

Das ist ohne Vorwürfe, weil es ist normale Menschlichkeit. So war das ja immer schon. Immer die Frage im Hintergrund, ob das so bleiben muss?

Antwort auf die Titel-Frage:
Die aktuelle Form und Richtung der Ökonomie ist unsolidarisch. Dass das erLeben und das WeiterEntwicklung davon kaum behindert wird, ist kein Wunder. Denn auch das DaSein ist nicht auf Solidarität angelegt, sondern auf Konkurrenz, aber das DaSein behindert eine Entwicklung zur Solidarität auch nicht. Das ist unsere Chance.

Sonntag, 22. März 2015

Von den Mühen der FolgenAbschätzung

Titel: Das Resistenz gegen Klugheit

Bitte seien Sie gewiss, dass es in erster Gemahnung hier um *mich geht, auch wenn *ich Sie und Ihr {miss}handeln dabei als Spiegel nutze. Denn, wessen Vergleich ist genauer für einen Menschen, als das mit anderen Menschen? 

Wenn ein-Es - in diesem Fall *ich - nach Jahren des Erweiterns des persönlichen Blickfelds {Gespür} und der Hereinnahme von mehrfach überprüften Informationen - von und aus dem Selbst und all dem menschlich bisher erreichbaren Darumherum (daSein {*ich} und DaSein) -, anfängt zu bewerten, was zum Beispiel Menschlich ist, kommt dabei auch folgendes heraus:

Ja, Inkonsequenz, Verantwortungslosigkeit  (also das völlige Fehlen einer Folge-Abschätzung von Handlungen und Vorhaben) und dazu noch A-Solidarität sind normales menschliches Verhalten.
Verlässlichkeit, Verantwortlichkeit und Solidarität sind bis eben jetzt eine blosse Ahnung, weil nur von 2 oder 3 Menschen bisher (oder übertreibe  *ich da noch?) vorgelebt und somit auch vorhanden und als Möglichkeit (Ahnung) erkennbar.

[Diese obige Passage habe *ich bei einem fb-"Freund" als Kommentar eingestelt und natürlich lächelnden Widerspruch erhalten.]
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WinkeWinkeWinke!
Wir sind die Schönen vom Strassenrand
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Nur zwei Beispiele, warum *ich obiges schrieb.
Das Gesellschaft reguliert streng und kontrolliert ebenso jedes öffentliche und privatwirtschaftliche Glückspiel (z.B. "Einarmige Banditen"), angeblich um Schaden vom Einzelnen und der Gesellschaft fernzuhalten. Die Finanzmärkte jedoch, die mit Summen "spielen", die in jedem Fall Milliarden oder Billionen mal höher sind, als jedes "GlücksSpiel" sind inzwischen fast komplett unreguliert (liberalisiert).

Was also sind Derivate?
Es sind z.B. Wetten. Wetten auf alles, worauf Mensch wetten kann. Steigende Kurse, sinkende Kurse, die x-Partei gewinnt die Wahl, die y-Partei verliert, die x-Ernte fällt gut aus, der Präsident hält eine erfolgreiche Rede, nicht erfolgreich, ... Und es sind Kummulationen von Wetten und Versicherungen in denen Mensch z.B. faule Kredite verstecken kann, so geschehen während der langsam platzenden Blase vor 2008. Sogenannte "Subprime"-Kredite.

Während des langsamen Platzens sind weltweit ein paar hunderttausend Bank- und HedgeFond-Angestellte und was darum sonst noch so an Menschen kreist, mit Multimillionen und Milliarden an Gehältern und Boni "gefüttert" worden. So weit, so gut. Als dann die Blase geplatzt ist, sind einige Banken pleite gegangen und die sogenannten systemrelevanten Finanzfirmen wurden weltweit mit Billionen $ und € "gerettet".

Woher kam das Geld zur Rettung?
Von den paar hunderttausenden Menschen, die davor zu Multimillionären oder Milliardären wurden? Es kam, wie üblich, von den Sparern, den Klein- und Grösser-Anlegern und selbstverständlich von den hunderten Millionen Steuerzahlern. So weit so bekannt. Wie steht es also um des Menschen Gefühl und Einsatz für Gerechtigkeit?

Zum auf der Zunge zergehen lassen, ganz langsam, das Gesellschaft reguliert und kontrolliert also das Glücksspiel und das Wetten um ein paar € oder auch um ein paar tausende, zum "Schutz" und zur Sicherheit der Beteiligten und der Gesellschaft. Das Wetten und sonstiges Glücksspiel um Billionen - und dabei geht es um Billionen, längst nicht mehr "nur" um Milliarden - und dessen Risiken jedoch bleiben unreguliert und werden der Allgemeinheit aufgehalst, während jeweils nur eine winzigste Minderheit weiterhin enorme Profite gewinnt. (Als nicht-Mensch, allerdings in menschlichen Begrifflichkeiten, würde * der Menschheit da wohl eine ziemlich chronische Schizophrenie diagnostizieren, oder?)

Wo also handelt das Mensch Verantwortlich?
Besser: Wie hoch ist das Verantwortung des Menschen für sein Handeln, wenn dabei eine Skala von 1 bis 25 angenommen wird (1 = keinerlei Verantwortung, 25 = volle Verantwortung)? 

Noch ein Beispiel, das die Leses schon öfter gelesen haben, das jedoch - wenigstens für *mich - einfach am deutlichsten den enormen Beharrungszwang aufzeigt, das auch nicht an der selbst-verletzenden Konsequenz Halt macht:

Trotz besseren Wissens, verbrennt das Mensch weiterhin ungerührt alte Pflanzenreste zur Energie-Gewinnung und vermüllt dadurch unsere Atemluft UND verändert gleichzeitig das irdische Klima zu unseren Ungunsten. Wohinfür das Sonne täglich einen Jahresbedarf liefert, und das Technik zur Einspeisung in unsere Netze vorhanden ist. Und was macht das allgemeine Mensch aus diesen Informationen? Es lächelt sie wegg. Und macht weiter, ungerührt und wurschtig. Warum? Na, ganz einfach, weil das Mensch so ist, wie das System ist.

Weil das allgemeine Mensch noch auf allen Skalen der Vernunft, der Logik, der Freude (nicht des Spasses! Das Spass ist sowieso eine Erregung des Leidens und enthält nur Promille an Freude. Beweise dafür sind einfachst zu finden.) und der Vorausschau (Verantwortung) bestenfalls bis 5 vorangekommen ist. Da ist also noch viel Platz für mehr.

Das aber wird das Mensch nur erkennen und mehr erreichen, wenn -Es mehr wahrnimmt und in das Bewerten einbezieht, als nur das Selbst und ein paar Quadratmeter darum herum, inkl. von Hobbys, wie auch dem "Umweltschutz", der Europapolitik oder dem Fussballverein.

Ja, von meinem obigen Kommentar brauche *ich nichts abändern oder gar zurück zu nehmen.

Bevor *ich's vergesse, dieses Wissen und diese Bewertung, sind für *mich Ansporn und Zielvorgabe, weil das Mensch ein Lebewesen mit enormem Potential ist, das bisher weitgehend ungenutzt mitstirbt, mit jedem einzeln-Es, auch *mir.

Und hier eine kleine Unterlagscheibe zu meinen obigen Sätzen. Entnommen der heutigen (22.03.2015) Süddeutschen Zeitung, Wirtschaftsteil, einem Artikel mit der Überschrift "Wie ein Hund auf den Hinterbeinen".
Worte des US-Ökonomen Gary Hamel:
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Damit bin *ich nicht ganz einverstanden.
Denn es geht - zumindest *mir - nicht um Kunststückchen oder Kapriolen des Menschen, sondern um das Nutzen vorhandenen Potentials. Der Ahnung, dass unser Verhalten keine Oberflächlichkeit ist, sondern weit umfangreicher, nämlich in jeder Zelle eines Menschen angelegt und gesteuert wird, stimme *ich zu.

Denn eins ist schon öfter auch hier erwähnt worden, die Beratungsresistenz des LebeWesens Mensch ist ungefähr gleich mit all unseren Mit-LebeWesen. Auch diese sind für Worte der Vernuft, der Mässigung, des Einhalts oder gar der Klugheit nicht empfänglich. Die rauschen so durch, wie eine kurze Sommerbrise. Das wars.

Und das verflixte ist, *ich erzähle hier fast nur von *mir.
Von w-Es soll *ich auch sonst so intensiv berichten.
Schliesslich "stecke" nur *{ich} im Selbst drinn.

Sonntag, 15. März 2015

Nur ein Facettchen vom Treiben des Menschlichkeit

Titel: Und was tun wir dann?

Das Bundesregierung hat heute verkündet der "Digitalisierung der Wirtschaft" die Sporen zu geben, mit der vollen Kraft der Beine der Kanzlerin.

Das Digitalisieren der Wirtschaft, also die fortgesetzte Technisierung von Produktions-Abläufen und Verwaltungs-Arbeiten, bis hinein in alle kreativen Bereiche (Soft- und Hardware-Entwurf, Architektur, alle Ingenieurs-Berufe und nicht zuletzt auch alles, was im Begriff Kunst enthalten ist), wird die Menschen weiter von fast allen Tätigkeiten entlasten.

Das Mensch will nicht mehr arbeiten, das sollen Maschinen tun. Das ist knapp geschrieben, das, was momentan abläuft.

Maschinen bekommen jetzt schon "Sinne" @nentwickelt, werden mehr und mehr auch miteinander verbunden; und empfinden und reagieren aufeinander, Züge, LKW, PKW, Ladekräne fahren bald ohne menschliche Steuerung, und inzwischen sind Maschinen dabei Gefühle / Emotionen passender zu interpretieren als Menschen es können (Mimik- und Stimmen- / Stimmungen-Erkennung per App ist fast Marktreif), dazu noch Sprach- und Schrifterkennung, Übersetzungen und sogar stimmige Meldungen und Kommentare in Medien werden von Programmen er- und verfasst, ohne weit von menschlichem Tun abzuweichen.

Das Bundesregierung scheint diese Entwicklung weder zu bemerken, in all der Konsequenz, noch diese Prozesse und deren Folgen ernst zu nehmen?

Noch können die Wirkungen der Digitalisierung einigermassen aufgefangen werden, die Frage ist, wie lange noch?

Insofern macht die menschliche Politik keine menschliche Politik mehr, sondern betreibt digitale Auslieferung. Denn eins ist jetzt schon Fakt: das Mensch ist längst von elektromagnetischer Technik abhängig, ohne Strom ist die fast grösstmögliche Katastrophe.

Was also tut das Bundesregierung wirklich für die Menschen, für die Es "Verantwortlich" ist?

Überhaupt und philosophisch gefragt: Weiss das Mensch, was es tut, was also die Folgen dessen Handelns sind?

Nicht nur mein Eindruck und Furcht ist: Nein.
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Ausblick heute Morgen beim Milchcafé
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Titel: Wie "weit" reicht das Macht?

Ein F.A.Z.-Titel im Netz lautete heute:

Überschrift: Was wird aus Giannis Varoufakis?
Untertitel: Noch mehr Kritik erntet Varoufakis vor allem außerhalb Griechenlands für eine Fotostrecke...
Teaser: Griechenlands Finanzminister verliert nun auch in der eigenen Regierung Freunde. Gerüchte über eine Entmachtung machen die Runde:

Herr Yanis Varoufakis ist ein gestandener Ökonom und ein am sozialen Frieden interessierter Mensch. Das missfällt sowohl den daran nicht interessierten Politik-Es der reichen (woher auch immer der Reichtum ist und wieviel die dortigen Pokitik-Es mit dem Reichtum zu tun haben) Staaten, als auch den darin existierenden Medien.

Was also tun, wenn die ökonomischen und politischen Argumente fehlen? 
Wochenlanges Gemecker über Stilfragen und sonstige Unwichtigkeiten. Und bei den Politik-Es ist Trotzigkeit, Massregelung und zum Schluss auch Beleidigungen zu beobachten.

Und das Alles, weil erstens das aktuelle Wirtschaften im Politik-Finanz-Verbund "Alternativlos" ist, was von engstirniger Ignoranz und Wirklichkeits-Verweigerung kündet, weil das DaSein nur aus Alternativen, also stets mehreren Wahlmöglichkeiten besteht; und zweitens, weil uns verkauft (!) werden soll, dass Schulden irreversibel sind, was ebenso Geschichts-vergessen und Realitätsblind ist.

Kurz gesagt, die Bornierten und Machtschützer blasen zur Jagd auf Einen, der genau dieses gefährdet. Das ist selbst-verständlich kindisch und vorgestrig und spricht jedem besseren Wissen Hohn.

Wie lange müssen wir noch die Rechtfertigungs-Unlogik und die zurecht geschusterten Verklärungen der Macht und der Minderheit der Bereichernden ertragen? Wann ziehen endlich Vernunft und Solidarität in Politik und Medien ein?

Eine mit-Kommentatorin schrieb: "Ein sehr schönes Statement."

Sonntag, 25. Januar 2015

Das Verweigerung des Menschen-Kenntnis

Titel: Das Fremdheit des Selbst-Findung

Das obige 'Sellbst' ist ein eher allgemeines, das Titel könnte also auch: ... Mensch-Findung, lauten.

Vorab und als LeseHintergrund eine persönliche Meinung: Das ganze Mensch-daSein fehlt fast gänzlich in den Fragen und Antworten zum allgemeinen und auch speziellen Geschehen in und um das Menschheit. Alle Einschätzungen und Bewertungen des Handels und Tuns sind ohne jede Tiefe und Verständnis für den Hinter- und Untergrund des Menschen-daSein und darin des einzelnen daSein. Fast pure Oberflächlichkeit und blosse Schilderung eines Geschehens. Und das reicht nirgends, um das menschliche Tun und dessen Motivation und Ziel zu erkennen. Erst gar nicht, um Änderungen dieses Tuns zu8 formulieren oder gar zu bewirken. Aktuelles Beispiel: Die "religiös" benannten Konflikte und "Kriege", mit inzwischen millionen Vertriebenen, hunderttausenden Verwundeten und zehntausenden Toten. Die Reaktionen darauf sind voller Missverstehen, Verkrampfung, Gewalt und weiteren Vertreibungen, Verletzten und Toten.
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DaZwischen ein Augenweide,
im Flughafen-Quartier, in
Berlin-Tempelhof
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Um was geht's *mir hier?
Wenn *ich die Fragen und Befunde zum vergangenen und aktuellen Zustand des Menschen-Geschehens (in Abgrenzung zum Beispiel zum Ameisen-Geschehen oder dem des Prairie-Hundes, das es ja neben und mit uns auch aktuell gibt) lese, egal ob in Gesprächen, in Sachbüchern, in Belletristik, in Poesie, in Medien oder an Hausmauern, fehlt fast (und dieses 'fast' ist extrem wenig!) immer eins, das Mensch[-SoSein]. Es wird fast nur "über" das Mensch geredet und geschrieben und geforscht und vermutet und verzagt und verzweifelt und beklagt und eher selten auch gefreut und getrauert und verstanden. Über.
Über das oder über dem drüber?

Dabei ist klar, dass das Wahrnehmung von uns Menschen fast zu 62 Prozent (mehr?) über dem Hals hereingeladen wird. In jed-Es! Das deutlichste Gespür {darin alle Sinne die das Umgebung (darin auch das Fremd-Wissen aus Büchern und allen anderen Quellen) aufnehmen und auch das hautinnere daSein und soSein (Gefühl) aufspüren und zu Bewusst-Sein bringen} ist meist am weitesten vom Boden entfernt. Meist.
Wieviel RaumZeit verbringt das Mensch liegend?

Das Mensch ist in fast all den *mir zugänglichen Analysen zum menschlichen Geschehen, sowohl innerhalb des Menschheit, als auch in dem Handeln innerhalb des erdmondlichen DaSein fast nur ein Ausserhalb, ein stets fragwürdiges Ausseneindruck, meist nur eins des Sehens, Hörens und Riechens.
Vom Innerhalb bleiben nur Spurenelemente. Und das Gefühl, das dabei erfasst und mit das gewertet wird, ist fast nur ein Schwanken in Extremen oder ein verklemmter Stillstand in eines davon. Kein Wunder also, dass daraufhin nur Verwirrung, Verunsicherung und Fragwürdigkeit in die Befunde und Analyseergebnisse einfliessen.

Das Frage ist: Wünscht das Mensch[heit] eine ernsthafte also stimmige Antwort auf Fragen und Unsicherheiten und Orientierungslosigkeiten des Menschen-Selbst oder weiterhin nur das?

Was soll's, fragen Sie vielleicht?
Bisher erLebten wir ausreichend und vermehrten einander dabei vielfach und vielfältig, ohne Gewissheiten, ohne Stimmigkeit, ohne Klugheit, ohne all die fehlende Innerlichkeit zu erfassen oder zuzulassen, geschweige denn zu beachten und zu erkennen. Meine Frage jedoch ist: Genügt das noch, so Viele, wie wir nun sind und so vielfältig und so elektronisch und medial verbunden und so technisch ausgestaltet und so viel wissend und so mächtig den Planeten umgestaltend und dabei auch viele Mit-LebeWesen gefährdend?

Warum verweigert das Masse und darin auch Politik, Religion und Wirtschaft, die Ergebnisse des Menschen-Forschung?
Die Forschungen und Wissens-Sammlungen und die Expertise des Ethnologie, des Soziologie, des Psychologie, des Anatomie, des Neurologie und vielen anderen Richtungen? Die zur Herkunft, zur Einbettung, zur Prägung und Triebausstattung (darin auch Alle Gefühle), zu den Vorlieben und Bedürfnissen und Zwängen und auch Freiheiten des Menschen längst handfeste und jeder Prüfung standhaltende Ergebnisse geliefert haben. Ergebnisse, die fast allen Menschen unbekannt sind und die sogenannten Entscheid-Es und gesellschaftlich (politisch) "Verantwortlich-Es" nicht interessieren oder sogar abgelehnt werden. Warum?

Worauf könnten diese Ergebnisse - in das Zusammenbringung / Verbindung und stimmiger Auswertung - Antworten geben und damit auch Veränderungen im inner- und zwischen-menschlichen Handeln und -soSein bewirken (und das ist vielleicht genau das Ursache, des fast totalen Verweigerung in das Anerkennung dieses Forschungsergebnisse?)?

Beispiele:
Shoah. Das fabrikartige Massentöten von {nicht!} "Fremden", {nicht!} "Feinden" und Unerwünschten, vor allem von mit-Menschen jüdischen Glaubens. Frage: Warum? Antwort?
Oder: FremdenAngst, gesteigert bis zum Hass. Warum? Antwort? Auf jeden Fall gibt die Allgemeinheit und darin die Politik darauf keine auch nur ansatzweise schlüssige Antwort, ausser vielleicht ein wenig Ignoranz und Abschiebung.
Oder im ganz Kleinen persönl*ichen: Warum hat Mutter *mich geschlagen? Denn, einen triftigen Anlass gab *ich ihr nicht.

Was sind die Gründe für Aggression, Gewalt, Hass, bis zum Vernichten der / dem Töten des Anderen? Was ist / sind das / die Ursache/n von Liebe und Zärtlichkeit, von Neugier und Geselligkeit? Worin liegen die Wurzeln des komplexen (vielfältigen und vielfarbigen und stark vermischten und viel bewirkenden) Gefühle, aus und mit denen jed-Es daIst?

Und *ich schreibe hier von mehr als von anatomischen / medizinischen und molekularen / zellulären oder gar atomaren / subatomaren Kenntnissen, die alle ganz allgemeiner Natur und als Grundlage des Erkenntnis wichtig sind, die aber niemals das jeweils einzelne Mensch-daSein ganz erfassen oder umfassen, oder gar auch nur annähernd einem einzelnen Mensch in dessen Persönlichkeit näher kämen.

Solange das Fragen, das Tatsache ausspart, dass das Mensch ein normales {Säuge}Tier ist, mit all den Implikationen, den Mangeln und Bedürfnissen und Zielen; und solange fast alles Fragen das Einbettung des Menschen in das erdmondliche Natur und Geschehen verweigert, bleiben alle Antworten bestenfalls Oberflächlichkeit und Hilflosigkeit, aber auf jeden Fall unstimmig.
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Ein Tänzchen am Gendarmenmarkt
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Titel: Als aktuelles Beispiel für den obigen Verlust oder das Verweigerung des Menschen-Erkenntnis

Überschrift: Reiche reiten auf der EZB-Geldwelle
Untertitel: Lockere Geldpolitik kann die Ungleichheit zwischen Armen und Reichen verschärfen, weil vor allem Vermögende von steigenden Kursen und höheren Häuserpreisen profitieren. Doch es gibt noch andere Effekte.
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Quelle des Auszugs: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 24. Januar 2015, Wirtschaft, von ppl

Bin mal gespannt wie lange das Solidarität, das Genügsamkeit und das Zusammenhalt des Menschheit noch gedehnt werden kann?
Wie lange das Mehrheit Mensch (darin auch alle sogenannten "Verantwortlich-Es") diesem Treiben von vielleicht ein paar Prozent davon, noch ungerührt zuspürt und nichts dabei denkt?

Den "Reichen" wünsche auch *ich: wohl bekomms!

Titel: Das Verweigerung des Selbst-Gefährdung durch Ignoranz?

Überschrift: Bei den Verstörten

Untertitel: Alles messbar und profitabel, Information und Wissen, Mensch und Maschine werden eins.
Gegen diese Horrorversion hilft nur Widerstand - Im Namen des Humanismus.
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Quelle des Auszugs: Süddeutsche Zeitung, vom 23. Januar 2015, Feuilleton, von Leon Wieseltier, übersetzt aus dem Englischen von Willi Winkler

Den obigen Sätzen ist fast ;-) nichts hinzuzufügen, dem darumherum schon.

Ausserdem bin *ich froh für den Artikel, weil der Autor einiges, was *ich hier schon eingestellt habe, ähnlich beurteilt und das ist doch für einen, der auch hier fast nie Zustimmung erfährt, ein zumindest wohltuendes erLeben.


Was *ich selbst-verständlich anders tue, ist das Füllung des Begriffe und deren Schreibung. Als Beispiel: Humanismus.
Ein Begriff dessen Inhalt fast oder sogar ganz ausser Acht lässt, dass das Mensch erstens nicht allein in dieser erdmondlichen erLebens-Sphäre ist, mehr noch, dass das Mensch ohne die Mit-LebeWesen nicht überLeben kann.
Das ist vielleicht sogar das entscheidendere Erkenntnis, als die in dem Essay beschriebenen? Und dass wir das erst langsam erkennen, vom Begreiffen noch ein oder zwei Schritte entfernt. Leider?

Titel: Bleibt jedes Irren folgenlos? 

Auch dieses Auszug ist aus dem obigen Süddeutsche Zeitung Essay von Leon Wieseltier
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Den obigen Sätzen ist widerum fast :-) nichts hinzuzufügen, dem darumherum schon, das aber in einem oder zwei nächsten Beiträgen.


Ausserdem bin *ich froh für den Artikel und erkenne in dem Autor einen weiteren "Bruder im Geiste".
Danke.

Mittwoch, 14. Januar 2015

Wirklichkeit = Wahrheit + Lüge[n] + Phantasie

Titel: Wahrheit ist: ...

Auch vielgelesene Zeitungen (Menschen!) sind verunsichert, weil wieder, wie schon seit fast Menschengedenken, selbstbemalte Schilder hochgehalten werden, auf denen steht: Lügenpresse!

Schreiend.

So fragt heute das Süddeutsche Zeitung dessen Leses, was Sie davon halten.

Nun gut:

Ausgehend von der wohl allgemein anerkannten Tatsache (ausser von Menschen, die ganz im Glauben schwingen und somit "Tatsachen" "wissen", die mit den aktuellen wissenschaftlichen Möglichkeiten weder zu [er]finden noch gar zu beweisen sind.), dass das Mensch nicht weiss: Woher -Es (das Mensch) ist {abgesehen von der unmittelbaren Abstammung, aber auch die ist ja wohl oft genug unklar und unbewiesen}, Woraus -Es ist [Moleküle, Atome, Quarks, ...?], Warum -Es ist, Was -Es ist und Was -Es tut (dieses "tut" zielt auf ein Wissen vom Zweck und den Folgen des je persönlichen oder {noch besser} gesellschaftlichen Handelns, und wie es nur wenig-Es klar ist, ist so ein Selbst-Bewusst-Sein noch winzigst, eigentlich gar nicht vorhanden und allermeist auch ungewünscht, weil sonst die Folgsamkeit und Befehl und Gehorsam abhanden kommt, oder?), ist so etwas wie "Wahrheit" entweder eine Annahme, eine Vermutung, eine Meinung, eine blosse Behauptung / Rechtfertigung oder auch eine glatte Lüge.

Kurz geschrieben: Bei dem was Mensch überprüft und anerkannt weiss, ist das Wahrheit (braucht "Wahrheit" ein Geschlecht, auch wenn es nur grammatikalisch ist, oder wird das Wahrheit dadurch be[schr]engt?) meistens blosse Meinung, unbeweisbare Behauptung, leidvolle Rechtfertigung, oder auch {unbewusste?} Lüge; bestenfalls kommt also das Wahrheit das Wirklichkeit ziemlich nahe, ohne je das Wirklichkeit stimmig zu erfassen.

Ist das zuviel verlangt?
Das Wirklichkeit in Übereinstimmung mit das Wahrheit zu bringen. Wobei natürlich klar ist, dass in das Wirklichkeit auch das Lüge[n] komplett enthalten ist.

Somit ist für *mich das Presse (*ich verwende "die" und "der" nur, wenn das jeweilige Geschlecht wirklich (wahr?) ist, also z.B. der Hund (Rüde), die Giraffe, die Frau, der Kater) - und zwar alle Medien, auch das Süddeutsche Zeitung und das F.A.Z. und ... -, eine MeinungsPresse, in das auch jede Menge Lügen enthalten ist, also einäugiges, falsches, bloss geglaubtes oder nur gewolltes von den jeweiligen Schreib-Es.

Wobei z.B. das SZ und das F.A.Z. etwas mehr Wirklichkeit beschreibt (enthält?), als es Medien ausserhalb Europas meist den Leses hinbringen (zumuten?) dürfen. Ist den Medien (inkl. Presse) zu glauben?
Was nur das wünscht / will: Ja.
Ist den Medien zu wissen? Naja?
Zumindest in EU mehr und mehr.

In diesem Sinne wünsche *ich den Medien: frohe Wirklichkeits-Forschung, -Findung und -Beschreibung weiterhin!

Ist das - von *mir - anmassend?
Ja, bestimmt.
Aber das Wahrheit.
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*ich?
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Titel: Die Einsamkeit des Wollens

Diese unerbittliche (aber verständnisvolle) Wirklichkeits-Forschung und Menschen-Erkenntnis und das intimste Selbst-Suchen, das *ich auch hier ausschreibe, hat ganz banal und selbst-verständlich mit meinem persönl*ichen erLeben und meinen aktuellen Umständen zu tun.

Das Einsamkeit, in das *ich bin, kann wohl kaum eines des Leses auch nur erahnen (wie auch:): keinerlei Familie, keine Freunde. 0. Ein paar Bekannte und nette Nachbarn. Das ist beileibe kein Alleinstellungsmerkmal, aber wohl eher sehr selten.

Habe *ich das gewünscht, oder sogar *Selbst bewirkt? Nein.
Denn *ich bin gerne mit ander-Es zusammen, auch in Massen, sogar wenn diese ander-Es anderer Meinung sind oder sogar zickig und eckig. Menschen-Scheue ist *mir fremd, auch wenn *ich mit den Meist-Es eher wenig anzufangen weiss.

Trotzdem bin *ich fast stets allein. Das hier ist kein jammern, das tue *ich nicht, sondern knappe Vorworte zur Einleitung eines Beitrags und Hintergrund für fragende Leses.

Woran *ich arbeite, ist: zu erkennen, warum *ich (Wir?) tue, was *ich tue.
Denn, nach den einleitenden Sätzen ist klar, dass *ich in einer Situation bin, die nicht *ich gesucht oder gar gewollt habe, sondern die so geschehen ist. Und die *ich bisher geschehen lasse, ohne einzugreiffen, weil *ich vermute oder denke (hoffe?), dass *ich irgendwann daraus auch ein Gelingen, einen Erfolg gewinnen kann?
Dickes Fragezeichen!
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Blumig-Es
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Untertitel: Von 100 Prozent "Freiheit" ausgehend (die freilich im DaSein unmöglich ist), wieViel Freiheit oder Frei-RaumZeit ist das einzelne und gesamte Mensch heute / jetzt?

Wie oben angedeutet, ist mein "freier" Wille oder Wunsch der, eines erfüllten, erfolgreichen und wohlig eingebetteten erLebens. Mit Familie, Kindern, Oma und Opas, Etagenwohnung mit Terrasse nach Süden und besten Freunden und Fussball spielen am Wochenende auf der Wiese und ...

Die Realität ist anders, so anders, dass es wohl kaum in das Vorstellungs-Vermögen eines des Leses passt. Freier Wille? Davon ist manch-Es mehr, aber manch-Es eher gar nichts (dass in dem "nichts" immer wenigstens ein bisschen was enthalten ist, ...)

Den "freien Willen" anzuzweifeln, ist jedoch gefährlich.
Nicht das freiere Wollen ist dabei die Gefahr, sondern das (natürliche) Trägheit und Beharrlichkeit des Traditionellen, des hierarchisch (mächtig) Gewohnten und des gerade mal so aktuell der allgemeinen "Freiheit" entwöhnten.

Das aktuelle DaZwischen-Handlungs- und -Handels-System, das aktuelle Ökonomie (von gr. 'oikonomia' „Haushaltung, Verwaltung“) ist einfältig, willkürlich und sowohl für die meisten Menschen, als auch für das Umfeld des Menschen zerstörerisch. Das war es nicht von Anfang an.
Bald 8 Milliarden Menschen, die innerhalb dieses Systems (dieser Meinung bester Haushaltsführung) handeln und behandelt werden sollen, überfordern dieses (natürlich-menschliche) traditionelle System jedoch bis zur Peinlichkeit.

Dazu kommt eine Selbst-Entwicklung des Menschen - also eine Zunahme an Wissen, Fertigkeiten, Gefühl, Wahrnehmung und technischer Kompetenz -, das dieses alte - alles andere als bewusst gewollte, stark hierarchische und sowohl viele ausschliessende und wenige einschliessende, also sehr begrenzende und begrenzte - DaZwischen-Handlungs-System zum grössten Selbst-Entwicklungs-Hemmnis des aktuellen Menschen macht.

Das Mensch wickelt das Mensch langsam ab, wenn -Es an dieser Ökonomie (erdmondlichen Haushaltung) festhält, so empfinde *ich das hier. Die Leses kennen meine Beiträge zur Abgabe oder Übertragung des menschlichen daSein auf Technik. Kennwort ist auch: Transhumanismus.

Das Technik ist wundervoll, all die schönen schicken neuen Gadgets, und immer günstiger und noch mehr Inhalt, während das Mensch weniger und weniger in Bewegung ist, dafür mehr und auch besser isst und zurücklehnen kann und zukucken kann, was das Technik so alles für -Es tut, statt -Es {Selbst} das tut.

Ich mag das Technik und nutze es reichlich und geschickt. Aber viel mehr mag *ich das Mensch-daSein.

Freier Wille?
Von phantasierten 100% Freiheit, hat das Mensch bisher wieviel ausgeschöpft und somit erLebt?

Wieviel geht also noch?
Immer im Hinterkopf, dass das von Mensch zu Mensch und von Menschen-Gruppe zu Menschen-Gruppe ziemlich unterschiedlich ist. EU ist ziemlich wenig Freiheit, aber darumherum ist teils krass viel weniger! Viel Frei-RaumZeit kennen nur sehr sehr wenige Menschen und Menschen-Gruppen, was aber in Freiheit trotzdem noch wenig ist, verglichen mit den unmöglichen 100 Prozent.

Die Gefahr für auch nützliche und erweiternde und bereichernde Veränderungen geht von der Beharrlichkeit und der ebenso natürlichen Trägheit aus. Das (gewohnte? Auch das Sprache.) will keine Veränderung, das will (freier? Wille) so bleiben, es nimmt nur fast unmerkliche "Änderungen" hin.
Bis?

Als nur eines und dazu winzigstes Beispiel, die Hautfärbungen: Schwarz und Weiss. Einfachheit und (auch sprachliche) Bequemlichkeit siegen über jede andere Wahrnehmung.

Das Mensch ist allermeistens - von unmöglichen 100% der Gefühle, des mit-Gefühls und des Wahrnehmung (darin auch das Denken und das Bewusst-Sein), zu denen das Mensch fähig ist (nur?) -, wie viel?

Es brauchte ja bisher wenigst, aber *ich wiederhole es gerne: bald 8 Mrd. Menschen innerhalb eines von Anzahl und Grösse unverändert bleibenden Planeten, mit darin ebenso endlichen Ressourcen.
Und unsere aktuelle Haushalts-Führung stammt in Etwa aus der griechisch-römisch dominierten RaumZeit-Spanne. Mit damals vielleicht ein paar Mio. von uns. Und inzwischen aufgepeppt durch ein wenig Technik, inkl. des DaZwischen-Netz.

Beharrlichkeit ist gut, weil ohne Beharrlichkeit und Trägheit kein DaSein und auch kein auch menschliches daSein, allerdings ist doch die momentane Frage: Was macht diese natürliche Beharrlichkeit mit uns Menschen, oder auch: Wie weit könnten wir diese Beharrlichkeit dehnen oder besser: erweitern, dass es uns Menschen hilft, anstatt das Technik? Nur eine von vielen aktuell wichtigen Fragen.

Na gut.
Für die allermeisten Leses eher nicht.
Wohl bekomms.

Immer wieder auch das Wundern in *mir, dass *mich so etwas beschäftigt (muss? Freier Wille?), obwohl es doch wohl persönlich wichtigeres gibt?
Na, dann kehre *ich jetzt wieder in die unfreiwillige Einsamkeit zurück.
Wann *ich die beende (die Unfreiwilligkeit)?
Keine Ahnung, *ich weiss nicht?

Freitag, 5. September 2014

Eine Lücke, Sprache, Beschleunigung und eine Beleidigung

Titel: Die (menschliche) Lücke

Gerade erneut einen Artikel verlinkt, der die schrecklichen Zustände in einer Kaninchen Zuchtfarm öffentlich macht. Kanichenzucht für die Industrie.

Meine Reaktion:

Und immer gleich die Frage: Wollen wir Menschen so mit unseren MitLebeWesen umgehen?

Die spontane Antwort lautet wohl fast immer: Nein.

Die Fakten sind: Ja.

Oder auch: Das ist mir wurscht!

Wann also schliessen wir die Lücke zwischen der Spontaneität und der Wurschtigkeit?
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Gestern Abend, ein Rausch in OrangeRot
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Titel: Die Optimierung des Lesens

Überschrift: Beschleunigte Buchstaben
Untertitel: Apps beleben den alten Traum vom SchnellLesen. Doch halten die Programme ihr Versprechen?

Ein Auszug:
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 05. September 2014, von Bernd Eberhart, Seite: Wissen

Und das vor den Beiträgen, die *ich unten zum Thema "Die Last der Beschleunigung" auch hier eingestellt habe, nun also: SchnellLesen!

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Warum? Wofür soll das "gut" sein?
Na gut, für irgendwas wird das schnellLesen bestimmt gut sein. Mensch kann innerhalb der selben RaumZeit statt eines, zwei Bücher lesen, z.B. einen Roman und ein Sachbuch.

Nur, kommt dabei, bei all der Schnelligkeit, auch das Verständnis mit, das blosse Verstehen der Texte, die ein-Es so beschleunigt liest? Weiss ein-Es hinterher noch etwas von das, was Es da gerade so schnell las?

Na, vielleicht wächst ja auch mit dem schnellen Lesen das schnellere Verständnis mit?

Aber schlecht, schlecht finde *ich das SchnellLesen nicht.

Dazu also noch zwei aktuell Zitate:

Es geht dabei um die technischen Entwicklungen (insb. des Verkehrs, aber eben auch um das Lesen, oder?) und um die (auch technischen) Machbarkeit[en].

"... es verlangt von uns (Menschen) Beschleunigung, wo wir uns bereits im freien Fall befinden. Wenn jedoch etwas beschleunigt werden muss, dann die Ideen und nicht die Personen oder Waren. Modernität bedeutet nicht, schneller voran zu gehen, sondern mit mehr Bedacht."

Von Luca Giunti

Hier der passende Link: www.notav.info/tag/luca-giunti/

Und:

"Dass ein erster Schritt hin zur Überwindung {der aktuellen Krisen in Wirtschaft, Umwelt / Klima, Politik, aber vor allem der Unbeherrschbarkeit der - auch technischen - Entwicklungen und deren steter Beschleunigung, also vielleicht} dieses Alptraums, darin besteht, vielleicht zu realisieren, dass wir träumen. Aber vor allem auch wahrzunehmen, dass wir da eine "Maschine" in Gang gesetzt haben - dass die moderne Gesellschaft zu einer "Maschine" geworden ist -, die Blind läuft und die hinter unserem Rücken Zwänge erzeugt, die komplett gegen das Versprechen der Moderne auf Selbst-Entscheidung gehen. Und das nicht un-hintergehbar ist. Wir sehen dann allerdings, dass wir da nicht so ohne weiteres raus kommen. Also das "Erwachen", reicht noch nicht für die Veränderung der Strukturen, dazu Bedarf es wirklich einer Revolutionierung der Formation moderner menschlicher Gesellschaften. Und diese Revolutionierung wird auf jeden Fall ökonomische Dimensionen berühren. So dass die Frage dann nicht ist, wie lange können wir noch beschleunigen, sondern: Wie lange wollen wir noch beschleunigen?"

Von Hartmut Rosa

Professor für Soziologie und Politik, an den Universitäten Erfurt und Jena.
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Wird ja gerne mal übersehen
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Titel: Das Ende des Miss-Verstehens

Überschrift: Letzte Worte
Untertitel: Wo die Wirtschaft boomt, sterben Sprachen aus
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 04. September 2014, Seite: Wissen

Das globale (menschenweite) Handeln und Wirtschaften und Produzieren (Ökonomie) bewirkt also die Stärkung der zwischen menschlichen Verständigung.

Wenn das keine gute Nachricht ist.

Manchmal finde*ich unsere Forscherei komisch, weil es eigentlich nur bestätigt, was die Logik längst vorhergesagt hat. Aber wie das eben mit des Glauben ist, es braucht Beweise. Und wir sind eben noch fast einschliesslich Gläubige. Der Folgerichtigkeit war schon längst klar, dass die globale (menschenweite) Kontaktaufnahme und Vermischung zur Reduzierung von Verschiedenheit auch in der zwischen menschlichen Verständigung, also den Sprachen, zwingt.

Der Kakophonie des selbstreferenziellen Geplauders ein Ende setzen.

Die Bewahrer und Festhalter und Trägen schreien auf! Was für ein Verlust jammern und wehklagen sie. Warum?

Weil Miss- oder gar nicht Verstehen gut ist?
Weil doch bitte jed-Es so sprechen soll, dass Es kein andere-Es versteht, vielleicht?

Ja, klar, jedes Tierchen sein Plaisierchen.
Ja gut, wenn es um das Innen oder auch die Haut oder das darauf geht, oder das was ein-Es is[s]t, muss jedes Selbst-Entscheiden, aber im Kontakt mit anderen Selbst wäre doch Verständlichkeit und zwar bis hinein in winzigste Details sehr Frieden förderlich.

Kurz gesagt, *ich bin für mindestens EINE jedes Mensch vertraute Sprache.
Wie das Mensch mit engen Familien und Freunden spricht oder mit und in dem jeweiligen Selbst, ist dabei völlig gleichgültig. Von *mir aus sprechen da alle Milliarden Menschen Milliarden verschiedener Spreche, aber es braucht mindestens eine allen gemeinsame Sprache, mit das wir alle Einander verstehen.

Daran arbeite *ich mit.
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Oben Sonne, hier Mond
und ein Fleck auf der Linse
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Titel: Der Mangel der Verständlichkeit

Überschrift: Bitte sprechen Sie in ganzen Sätzen
Untertitel: Unausdenkbar, wenn Sprache einfach das wäre, was die Leute so äussern. Dagegen haben Grammatiker immer schon opponiert. Robert Stockhammer verfolgt die Geschichte ihrer Ideen und Mühen.

Ein Auszug:
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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 05. September 2014, Seite: Literatur und Sachbuch

Ein Zusatz und Hinweis passend zu meinen Sprachkritiken.

Sprache so wichtig, fast elementar, also überlebenswichtig, und so wenig kritisch beachtet! Fast jed-Es spricht und spricht und schreibt und schreibt, ohne je zu hinterfragen, ob das,  was Es da tut, was Es da schreibt und spricht, was Es da von den Ahnen und den UmerLebenden eingefüllt und auch herausgefordert bekommt, stimmt. K[aum]ein-Es ermittelt für das eigene Selbst den Inhalt von Worten und prüft, ob die Worte und Sätze, die Es spricht stimmig sind und passend gesetzt. Und das (jenes) bei einem so elementar wichtigen "Instrument" der Verbindung, der Verbindlichkeit, der persönlichen Ausgestaltung, der wechselseitigen Informationen und DaSein-Verständlichkeit.

Dieses fast schon kuriose DesInteresse an dem, was ein-Es da tut und formuliert und daran, wie dieses auf und in den Adressaten wirkt.

Sprache ist dermassen unterbewertet und schludrig missbraucht - und dabei geht es *mir nicht um Orthographie und Grammatik, die biege *ich auch zurecht, wie *ich es brauche, nein, es geht um Inhaltliches und Klingendes -, dass es m*ich schmerzt, Euch zu hören und zu lesen. Fast immer und immer mehr, leider.