Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Montag, 29. Juni 2015

Die Wirkung von Mangel an Geborgenheit

Ein Zitat:

"Und wird die Welt auch noch so alt,
der Mensch, er bleibt ein Kind!
Zerschlägt sein Spielzeug mit Gewalt,
wie eben Kinder sind!

Wann alles erst in klein zerstückt
und nichts mehr zu verderben,
so sucht er wieder – neubeglückt –
und spielt dann mit den Scherben."

Von Carl Spitzweg (1808 - 1885), Maler, eigentlich Apotheker, als Maler Autodidakt. Er schilderte in kleinformatigen Bildern humorvoll Szenen aus dem Leben von Kleinbürgern und Sonderlingen der Biedermeierzeit

Und nun ernstl*ich:

Könnte es soSein, dass wir tun, was wir Menschen tun - und nicht tun -, weil uns erdmondliche Geborgenheit fehlt?

Heute geschah eine der wenigen Zusammenkünfte von sich überlappenden Texten zu einem grundlegenden Themenbereich des Menschen innerhalb einer Tageszeitung, sogar innerhalb eines Teils dieser Zeitung, dem Feuilleton. Die Frage nach unserer Einbettung in das erdmondliche Geschehen und unserem Umgang mit diesem Geschehen, dieser BiosSphäre, die wir mit so vielen anderen LebeWesen nicht bloss teilen, sondern deren Mischung wir auch sind.

Ich lerne gerne. Das ist mein Motto. Wenn nur nicht der Widerstand (s.u.) dagegen so stark wäre, in *mir. Das neue Wissen zu behalten, zu ordnen und wieder zu finden, fällt so verdammt schwer. Wie oft schon bemerkte *ich, dass *ich ein und dieSelbe Erkenntnis bereits eingestellt und beschrieben habe, ohne eine Erinnerung daran. Sollte *mir vielleicht peinlich sein, ist es jedoch nicht mehr. Und wenn *ich es fünf mal mache! Egal.

Und nun zu etwas ganz allgemeinem.
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Strassen-Schönheiten
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Titel: Ein neues Angebot zur Benennung des Wortes für vorausschauendes und umsichtiges, sowie auf Machbarkeit Und Brauchbarkeit vorab geprüftes, und die [auch tödlichen] Fehler und Schmerzen stets minimierendes {Selbst}-Handeln, lautet NICHT Verantwortung. Sondern?

Aus Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 28. Juni 2015, Feuilleton, von Mark Siemons

Überschrift: Der fast unsichtbare Hegemon
Untertitel: Macht, aber wozu? Die planmässige Unauffälligkeit Deutschlands wirkt sympathisch  - doch darin steckt ein Problem, auch für Europa 

Hier ein Auszug:

Die Gleichzeitigkeit von universellem Kompetenzanspruch und Selbst-Einklammerung verbindet den Minister auch mit den Mehrheiten in der Bevölkerung. Laut einer Umfrage der Körber-Stiftung meinen nur 37 Prozent, Deutschland solle sich in der Welt stärker engagieren (zwanzig Jahre zuvor waren es noch 62 Prozent), doch zugleich nennen 66 Prozent die weltweite Respektierung der Menschenrechte als oberste Priorität der Aussenpolitik, 27 Prozentpunkte mehr als 1994. Die Deutschen beziehen einen Teil ihres Selbstbewusstseins daraus, eine Exportnation zu sein, ansonsten scheinen sie aus ihrer gut gepolsterten Exterritorialität heraus die anderen am liebsten einfach nur beobachten zu wollen. Wobei sie sich jedoch immer nervöser fragen: Wird alles noch mal gutgehen, wenn die Kriege und Krisen immer näher kommen? 

Mit einem derart ungeklärten Verhältnis zur Aussenwelt sind weder Öffentlichkeit noch Regierung in der Lage, die EU in eine Zukunft zu führen, die über Rechenkunst und Regelbefolgung hinausgeht. Denn zweifellos würde jede im engeren Sinn demokratische und solidarische Perspektive Europa von dessen Vormacht eine besondere Investitionsbereitschaft erfordern; nur wenn der Hegemon ein Bild von sich selbst hätte, das ihn auch über Durststrecken tragen könnte, wäre eine so konkrete Füllung des vom Establishment sonst so gern bemühten Begriffs „Verantwortung“ mehrheitsfähig. Da davon aber überhaupt keine Rede sein kann, endet die griechische Herausforderung jetzt aller Voraussicht nach im Desaster. Die Leere des deutschen Machtbegriffs droht, auch zur Leere des von ihm dominierten Kontinents zu werden.

Ende F.A.S.-Kommentar von MARK SIEMONS

Ich finde, diese Sätze gelten - natürlich etwas abgewandelt - auch für ein einzeln-Es innerhalb einer Gesellschaft. Ich par exemple fühle Getroffenheit, und zwar ziemlich deutlich. Ich stecke fest in Bedeutungslosigkeit und verhuschter Ängstlichkeit, derweil: *ich könnte viel mehr. W-Es geht es noch so?

[m]Eine Meinung: Wirkliche Verantwortung entsteht / entstünde erst in / mit einem stimmigen Selbst-Gefühl und einer aufrichtigen Selbst-Beschreibung, die auch das natürliche inhärente menschliche Leid und die ebenfalls natürliche allzu menschliche, wenn auch vielleicht {meist} nicht ausgelebte, Fratze der Boshaftigkeit und gegenseitigen Kränkung mit einbezieht.
Verantwortung braucht zur Entwicklung Transparenz, verifiziertes Wissen und wohlwollende ZuWendung zum Selbst im DaSein und zur Umwelt darIn. Aus dem g/Glaube[n] entsteht nur rudimentäre Verantwortung: eine Ahnung davon.

Das ist jedoch genau die "Verantwortung", die fast alle "Verantwortlichen" bisher behaupten. Aber *ich schränke ein, dass *ich diesen Begriff vielleicht mit etwas fülle, das nur *ich darin erfühlen und erLeben möchte, das aber alle ander-Es darin gar nicht haben wollen?
Ansonsten ist das Inhalt von Verantwortung meist lediglich die (kleinliche?) Sorge um das jeweilige Selbst und ein wenig drummherum, was natürlich annähernd 100 Prozent des daSein im DaSein ausschliesst und auch in das RaumZeit jeweils nur wenige Momente erreicht. Aber genug vermutet.

"Verantwortung", wie *ich es alltäglich erspüre, ist entweder eine [Über?]-Forderung an all die sogenannten "Verantwortlichen", ist Vorwurf für dessen Fehlen, nach fast jedem Fehler / Unfall und Schmerz, oder ist ein stets wichtig geäussertes Füllsel. Wie belanglos, aber mit wie vielen auch grossen Worten "Verantwortung" aktuell aufgeblasen ist, können die Leses m.a. auch hier erlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Verantwortung

Es ist wohl erforderlich, für das, was *ich wünschte, das Verantwortung enthält, ein neues Wort zu kreieren. Und die "Verantwortung" den "Verantwortlichen" als stete Rechtfertigung und Entschuldigung für deren Versagen zu überlassen. 
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Mit diesen schönen Mit-LebeWesen möchte *ich
erstens Ihre Augen locken, und zweitens
Ihren Geist ein wenig beruhigen. 
Pflanzen sind für *mich
Entspannung pur
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Titel: Die Wirkung einer Lücke, verbirgt die Sichtung einer Tücke

Mir ist seit längerem schon bewusst, dass das g/Glaube[n] eine Lücke zwischen dem naturgesteuerten NichtWissen, also unserem auch noch aktuellen Normal-Zustand, und dem Wissen des Wirklichen und dem darIn enthaltenen freien Selbst-Entscheiden überbrückt.
Diese fast vollständige NaturSteuerung auch des Menschen (+ zwar) zur Dauerhaftigkeit und zum SelbstErhalt (Triebe / Bedürfnisse), (der NaturSteuerung) durch Umwelt, durch Struktur / Aufbau und den Substanzen des Körpers, durch Artspezifische Erfahrungen (Gene und epigenetische Marker) und auch Gruppenspezifische Erlebnisse {Prägung}, ist zwar pures Wissen, allerdings noch ohne verwortete Gewissheit und dessen Wirkung in und auf uns Menschen.
Ist das einigermassen verständlich verwortet? Ziemlich komplex, *ich weiss, auch *ich brauchte mehrere Anläufe zum formulieren und auch mehrere zum verständlichen erLesen. Das Glauben kommt, glaube *ich, mit weniger Komplexität aus, muss aber eben auch nur eine Lücke überbrücken, die es mit Wissen zu füllen gilt. Vermute *ich.

Aber jetzt zu einem HinterMenschen (wenn *ich in das RaumZeit nach Vorne, also in das weitestgehend Unbekannte hineinspüre, ist das Gewesene hinter *mir), der hinter *mir bereits etwas vorwegg genommen / gewusst hat, was *ich erst vor kurzem geschnallt habe.

Aus Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 28. Juni 2015, Feuilleton, von Christian Schwägerl 

Überschrift: Wir Riesenmaschinen
Untertitel: Alfred Döblin ahnte schon 1924, was beim Klimagipfel in Paris beschlossen werden muss: Sein Roman "Berge Meere und Giganten" zeigt eine Katastrophenwelt, in der Mensch, Natur und Technik verschmelzen - die Rettung, auch heute?

Daraus ein Auszug:

Wer Döblins Gedankenwelt und Stil vorschnell als Ökokitsch und Ganzheitlichkeitslyrik abtut, sollte bedenken, wohin es geführt hat, dass diese Gedanken erst spät im 20. Jahrhundert in Form des „Umweltbewusstseins“ Breitenwirkung entfaltet haben. Und immer noch um Anerkennung ringen. Die sinnlichkeitsfreie Kälte des heutigen Kapitalismus und die mit ihr verbundene Lehre, dass Lebewesen eigentlich nur Maschinen sind, treibt unsere ökologische Verarmung voran: Erde und ihre nicht-menschlichen Bewohner sind nur reine Rohstoffe, frei von intrinsischem Wert. Eine eigene, subjekthafte Perspektive wird ihnen abgesprochen. Das gehört zu den Antriebskräften der ökologischen Krise, und diese wird sich Jahrzehnt für Jahrzehnt verschärfen, wenn es bei der gegenwärtigen Beziehungsarmut bleibt. 

In dem Weltenpanorama von Mensch, Natur und Technik, das Döblin geschaffen hat, sind die harten Fragen von heute schon vorweggenommen: Welche neue, synthetische Natur schaffen Hightech-Industrie und IT-Konzerne, wenn sie die Welt der Zukunft mit Robotern, Drohnen, Supercomputern und immer feineren elektronischen Netzwerken überziehen wollen? Wer herrscht in dieser Welt? Kann, wer die Natur als ein „wimmelndes Kontinuum“ ernst nimmt, noch hierarchische, zentralistische, auf Dominanz, Extraktion und Umsatzwachstum angelegte Ziele verfolgen, wie dies der militärisch-industrielle-informationelle Komplex von heute tut?

Döblins Weltwahrnehmung bietet eine Alternative an: Die Offenheit fiir das Verbindende in der Natur könnte heute zum Nachdenken über offene, fliessende, dezentrale Strukturen in Gesellschaft und Technologie führen. Bei Döblins analoger Sicht geht es um die stufenlosen Verbindungen, das Miteinander, das Ineinander, die fliessenden Grenzen, die offenen Poren, die geteilten Eigenschaften und Elemente, die Gemeinsamkeiten. Übersetzt in die Technosphäre heisst das offener, freier Austausch, kooperatives Entscheiden. Alfred Döblin schuf mit „Berge Meere und Giganten“ und dem „Ich über der Natur“ die gedanklichen Grundlagen eines Internets, das alles Anorganische und Organische einbezieht und über die Menschensphäre hinauswächst.

Ende F.A.S.-Rezension und Kommentar von CHRISTIAN SCHWÄGERL

Dem ist fast nichts hinzuzufügen, ausser dem persönl*ichen Bekenntnis und der Erkenntnis, dass *ich zu gleichen (ähnlichen) Erkenntnissen gelangt bin, das aber nur, weil viele Menschen, wie auch Alfred Döblin, vor (oder genauer hinter *mir, weil in das RaumZeit bin *ich Alfred Döblin ja voraus, s.o.) *mir das nach-gedacht und vor-geschrieben haben.
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Schatt*ich
unter GlasDach
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Titel: Was braucht das Mensch zur Selbst-Anerkennung?

Denn eins ist *mir immer bewusster, die unten in der von *mir eingefügten {Klammer}, erwähnten Prägungen, die alles erdmondliche Geschehen und alle erdmondlichen LebeWesen gemeinsam durchlaufen haben, betten uns Menschen viel stärker in alles erdmondliche Geschehen ein, als wir bisher wahrhaben möchten, als uns die meisten GlaubensGeschichten erlauben wollen. Das Mensch ist wirklich nur in winzigsten Nuancen verschieden von all den erdmondlichen Mit-LebeWesen. Was das bedeutet, haben hinter *mir schon bekannte Wissenschaftler und Philosophen erkannt und erschrieben und sind deswegen entweder belächelt oder ignoriert worden (s.u. "Widerstand"). Denn diese Anerkennung würde selbstverständlich einige Veränderungen unseres Verhaltens einfordern.

Aus Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 28. Juni 2015, Feuilleton, von Cord Riechelmann

Überschrift: Tiere wie wir
Untertitel: Jacques Derridas letztes Seminar handelt von Saddam Hussein, Carl Schmitt, Tauben, Wölfen, Souveränen und vor allem davon, wie das alles zusammenhängt

Auszüge daraus:

Es macht einen Unterschied, ob man auf Taubenfüssen trippelt oder auf Wolfssohlen schleicht. Auch wenn beide Gangarten still, diskret und unscheinbar und deshalb kaum zu hören sind, gehören sie ganz unterschiedlichen philosophischen Traditionen an. Auf Taubenfüssen, wie ein Dieb in der Nacht, trat beim heiligen Paulus die Wahrheit ganz leise in die Welt. Und in Friedrich Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ durchquert eine Taube das Lied mit dem Titel „Die stillste Stunde“. 

Die „stillste Stunde“ ist in dem Gesang der Name einer furchteinflössenden Souveränin, einer furchtbaren Herrin, die Zarathustra bestimmt zurechtweist. „Das ist dein Unverzeihlichstes: du hast die Macht und willst nicht herrschen“, kritisiert sie ihn. Worauf dem zaghaften Zarathustra immerhin einfällt, darauf hinzuweisen, dass ihm zu allem Befehlen die Stimme des Löwen fehle und es die stillsten Worte seien, die den Sturm bringen: „Gedanken, die mit Taubenfüssen kommen, lenken die Welt.“ Diese stillen Gedanken, die auf Taubenfüssen daherkommen, sind aber die stillen Befehle, welche die Welt im Sinne des heiligen Paulus zur Wahrheit lenken, die immer eine Wahrheit des Friedens ist. Demgegenüber kündigen die Schritte auf leisen Wolfssohlen das Gegenteil an: Sie sind Boten des Krieges, des Kriegsherrn, des den Krieg befehlenden Souveräns. Sie gehören in die lange und wirkmächtige Tradition, in welcher der Mensch dem Menschen ein Wolf ist. 

[...]

Das geht natürlich nicht ohne eine ganz bestimmte. Und so will Derrida denn auch „auf leisen Wolfssohlen“ durch das Seminar führen. Eine Gangart, die sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sie sich mit Umwegen auskennt und nicht viel mehr als undeutliche Spuren hinterlässt. Wolfsforscher wissen das. Derrida beginnt mit dem Hinweis auf das, wovon er nicht handeln wird: von den Taubenfüssen. Mit dem schönen Bild Immanuel Kants von der leichten Taube, die im Flug den Luftwiderstand spürt und sich vorstellt, dass es im luftleeren Raum noch besser ginge, verankert Derrida sie im Gedächtnis. 

{Darf *ich die Vorsichtigen in Ihnen - in *mir übrigens auch - ein wenig weiter herausfordern, wie sage *ich es nur, dass die Sicherheit dabei nicht gänzlich entfleucht, dass also Sie und auch *ich, einen warmen Händedruck eines wohlwollenden Menschen, während der Herausforderung spüren, *ich denke da an ..., Sie denken vielleicht an ... Nun, es geht einfach darum, dass *ich begleitend während des Schreibens und all der Selbst-Erfahrung, die *ich in diesen Blogs erarbeite und erfahre, auch immer den Widerstand erfühle und erspüre, diesen grundlegenden Widerstand, der das DaSein erst ermöglichte (enthalten in Newtons drittem Gesetz - dem Wechselwirkungs-Prinzip -), und der auch aller Selbst-Erkenntnis (welche das Bewusst-Sein / Wissen vergrössert und das UnBewusste verkleinert) vom Körper - also der grossen Masse - entgegengestellt wird.

DaZwischen passt folgendes: Immer dann, wenn du dich auf der Seite der Mehrheit wiederfindest, ist es Zeit eine Pause zu machen und zu reflektieren.“ Im Original: Whenever you find yourself on the side of the majority, it is time to pause and reflect.” Von Mark Twain. Ich bin in das Pause.

Ich habe ja schon öfter die Ergebnisse der Neurophysiologie erwähnt, m.a. auch die von Prof. Gerhard Roth, nämlich dass das Schwinden des Einflusses (Macht) eines Bereichs - in diesem Fall des UnBewussten (Glauben?) - niemals K(r)ampflos geschieht, - somit setzt die Prägung des DaSein (also die Ereignisse und die [Ver?]Formung darin, setzten die Prägungen der Lebendigkeit, setzt die Prägung des Menschen, setzten die Prägungen der Gesellschaft, in die ein-Es hineingeboren wurde und setzt ebenso die Familie, die ein-Es gezeugt hat -, setzen all diese Prägungen und Traditionen, jedem ein-Es einen Widerstand entgegen! Wenn dann dieses eine ein-Es, aus diesem ganzen Bündel an Vorbedingungen und Voreinstellungen etwas hinauswachsen möchte, vielleicht auch erst "bewusst" in diese Bündel hineinwachsen möchte, spürt -Es diesen starken Widerstand; und oft (meist?) fällt das Bewusst werden so schwer und jede Veränderung ist ein Streit, und oft verliert ein-Es dabei die Bewusst-heit wieder und ergibt sich ermattet in der Alltäglichkeit der Gewohnheiten der Vergangenheit.}

Das Bild bleibt, auch wenn von den Tauben nicht mehr die Rede ist. Genauso wichtig: der Hinweis auf den Widerstand des Materials. Nachdem er einige idiomatische und sprichwörtliche Ausdrücke wie „mit den Wölfen heulen“ oder den „Wolfshunger“ vorgestellt hat, erklärt Derrida, dass sie sich nicht alle von einer Sprache oder Kultur in eine andere übersetzen lassen. Nicht überall gibt es Wölfe, und die Erfahrungen, die man in Alaska oder in den Alpen, im Mittelalter oder heutzutage mit Wölfen macht, sind nicht dieselben. Die Sprichwörter und die Figuren, die Interpretationen, die Fabeln und die Phantasmen variieren von einem Ort und einem historischen Augenblick zum anderen. 

[...]

Indem er das Bild des realen Wolfs aufruft, das während des Seminars präsent bleibt, will er einen anderen Schrecken sichtbar machen, um ihm zu entweichen: die Zoologisierung der menschlichen Barbarei. Wir dürften uns nie damit begnügen, schreibt er, das Soziale, das Politische und die Ausübung der Souveränität in ihnen {den Wölfen} nur als verkleidete Manifestationen animalischer Kraft zu verstehen, deren Wahrheit uns die Zoologie liefert. Der Grund für Bestialität und unmenschliche Barbarei, heisst das, ist nicht unter den Tieren zu suchen. Derrida möchte das Bild, nach dem der politische Mensch immer noch animalisch ist, umdrehen: Man könnte auch annehmen, dass bereits das Tier politisch ist. 

[...]

Möglich wird die Verbindung von Souverän und Tier, weil sie die einzigartige Position teilen, ausserhalb des Gesetzes zu stehen. Das Tier, da es das Gesetz nicht kennt, und der Souverän, da er das Recht hat, das Gesetz zu suspendieren. Er stellt sich über das Gesetz, das er ist, das er macht: und über das er souverän entscheidet. Der Souverän ist kein Engel. „Wer auf souverän macht, macht auf Tier, er macht sich zum Tier“, schreibt Derrida. Und dies tun Souveräne nicht nur über die Staatstiere, die sie sich selbst zuschreiben, sondern auch über die Verdammung anderer. Derridas Beschreibung, wie Saddam Hussein vom Freund Amerikas zum „Beast of Bagdad“ wurde ist ein eingängiges Beispiel. Es steht aber nur am Ende einer langen Kette von historischen Symptomen, die es weder mit dem Tier noch mit der Politik in den Momenten der Unentscheidbarkeit zu genau nehmen. Für Derrida kann es aber nur darum gehen, das Unentscheidbare ins Recht zu setzen, sozusagen mit Taubenfüssen in die politische Ordnung zu treten.

Jacques Derrida: "Das Tier und der Souverän I. Seminar 2001—2002". Übersetzt von Markus Sedlaczek, Passagen-Verlag, 544 Seiten, 65 Euro

Ende F.A.S.-Rezension von CORD RIECHELMANN

Freitag, 20. Februar 2015

Das Folgen des Bewusst-Losigkeit im DaZwischen-Netz

Titel: Von der Konsequenz der In-konsequenz

Wir sollten Einander vielleicht endlich bewusst-sein, dass ALLES, was wir tun, Konsequenzen hat, und wenn es auch "nur" das Konsequenz ist, bemerkt zu werden, dass wir 'was getan haben.

Und wenn daran etwas verwerflich und unangenehm ist und somit ander-Es schadet, sollten wir es vielleicht lassen, oder?

Oder sind wir einfach so frei, offen zu zu geben und einfach damit weiter zu machen, damit, Einander zu schaden, so lange wir Einander wurscht sind, was ja nun alltäglich ist. Bis auf jeweils eine oder zwei Ausnahmen, wenn überhaupt. Nicht?

Das Einander Schaden müssen, liegt das Mensch einfach im Blut. Das ist so alltäglich, wie normal. Das wäre doch eine Anerkennung wert. Oder?
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Das "Pferdekopf-Nebel" im
Orion-Nebel
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Titel: Hält unsere Kommunikation und unser DaZwischen-Handeln mit unserer Selbst-Entwicklung in Gefühl und Gespür mit?

{m}Eine Reaktion auf diesen Süddeutsche Zeitung-Artikel: 
http://www.sueddeutsche.de/wissen/vogelkunde-schweden-schaffen-rassistische-vogelnamen-ab-1.2360589

Da sind uns mittel-europäischen die nord-europäischen doch schon wieder einen oder sogar zwei Schritte voraus.

Es ist ja schon schwer genug überhaupt erst zu erkennen, dass Sprache[n] genauso wenig neutral oder gerecht sind, wie dessen Sprech-Es.

Und dass, je weiter wir im Umgang im MitEinander aufmerksam, gleich-wertig und freundlich sind, muss auch das Sprache[n] diesen Weg mitgehen. Unsere Kommunikation muss mit unserer Selbst-Entwicklung mithalten.

Und da ist Schweden wieder einen Schritt voraus.
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Ein nicht ganz aktueller Sonnenstand
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Titel: Das Un-Gewissheit des Beurteilung[en]

Parasiten-Forschung!

Wir Menschen benennen ja schnell irgendwelche Mit-LebeWesen (auch Pflanzen) mit nachträglich schlecht klingenden und böse riechenden Namen (z.B. gr. 'Bacteria' = "Stäbchen" also erst mal unböse, aber heute ...), obwohl wir Menschen nicht wissen, um Was und Wen es in das erdmondlichen Lebendigkeit überhaupt geht?

Vielleicht sind genau die Mit-LebensFormen, die wir Menschen als "Schädlinge" verunglimpfen, diejenig-Es, um die es das Evolution geht?
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Gestern Abend, als Abendmahl.
Krapfen, Kirsch- und Schoko-Eis, mit
Heidelbeeren, Physalis, Orange und Birne
dazu noch mit Heidelbeer- und Bananen-Yoghurt
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Titel: Netz-Bewohn-Es

Nun haben die Geheimdienste die Verschlüsselung von SIM-Karten geknackt.

Unser globales "Nerven-Netz", unser inner-menschliches Informations-Gewebe wird immer dichter und verständlicher und informativer und steuernder und bald ist das Mensch ein MultIviduum.

Merkt ein-Es von Euch überhaupt worauf das hinaus läuft?

Weil, eins ist klar, das Abhängigkeit ist schon jetzt gegeben, obwohl noch gar nicht alle von uns Menschen darin und damit verbunden sind. Aber es sind täglich mehr.

Sonntag, 2. November 2014

Abgesang von Einsamkeit, Mehrsamkeit, Gesellschaft und ein Gedicht

Titel: Ein Abgesang: Die Last der Einsamkeit.

Die Frage ist doch, ob "Einsamkeit" überhaupt noch ein relevantes, ein für die Aktualität wichtiges "Gefühl" ist? Bin *ich einsam inmitten von bald 8 Milliarden MitMenschen in dieser winzigen Biosphäre inmitten von fast Nichts?

Oder ist das @ngst-Gefühl Einsamkeit in diesen Bedingungen schon fast belächelnswert, wenn es nicht für Viel-Es so akut wäre, dass Diese ständig und womöglich zwanghaft Beziehungen eingehen müssen, obwohl Sie vielleicht ohne diese "Nähe" glücklicher wären / $ind?

Mir ist dieses Gejammer, der Einsamkeit in *mir, inzwischen überaus lästig. Und diese "Nähe", die die meist-Es nur erleiden, ist nichts anderes als triebige Verbindlichkeit, entweder mit sexuellem anTrieb oder aggressivem anTrieb, zwecks FortSexung oder Gruppenzwang.

Was ist daran gut oder gar schön? Na, alles, also "Weiter so"? Spüre *ich ein wenig in dieser kleinen Lebens"Kugel" umher, dann ist *mir klar, dass ein weiter so laufen lassen unserer natürlichen Voreinstellungen zu was "führt"?

Na, zu demnächst 9 Milliarden Menschen, alle in Haufen in Erde-Mond verteilt. Na, das sind doch Schöne Aussichten.
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Mond-Suchbild
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Titel: Die Liebe zur Mehrsamkeit

Mir ist der Kontakt zu und mit MitMenschen sehr wichtig.
Deswegen bin *ich lieber mit anderen Menschen zusammen, als alleine.
Ist Einsamkeit dasSelbe wie Alleinsein? Für m*ich gibt es da Verschiedenheit.
Einsam ist *mir, so ist meine Erfahrung, zu negativ belegt, soll schmerzhaft daSein, soll ein AusschlussKriterium daSein, soll / muss möglichst schnell überwunden werden. Was ist "gerne" einsam? Sehr, sehr wenig-Es. Mir ist Einsamkeit ein Zwangsgefühl.

Aber *ich bin gerne Mehrsam, deswegen gehe *ich gerne in volle, lärmende Cafés und erLebe in einer Gegend, die voller Menschen ist und auch tiefNachts nicht still ist, voller Bars und Kneipen, direkt neben einer Markthalle.

Und *ich mag die Freiheit des AlleindaSein, die *mir die Einsamkeit verweigert, durch das beständige Gejammer auf der Jagd nach irgendeiner Verbindlichkeit, dieses drängende Gesuche nach "Anschluss"!

Einsamkeit ist ein total oberflächliches Getue.
Aufrichtigkeit und wirkliches nahes Interesse in ein ander-Es, wirkliches Ein-Gefühl und Mit-Empfinden braucht ein Mindestmass an Abstand für die Wahrung und Bemerkung des Selbst. Dem Trieb des Einsamkeits-Gefühls ist das völlig wurscht.

Aber vielleicht geht auch nur *mir das so?
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Sonntags-Frühstück
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Titel: Eine Annäherung an den Betrieb einer Gesellschaft

Wie organisieren Menschen eine grosse Gruppe?

Wir sind ausgegangen von Kleingruppen, in denen wir Menschen in Hunderttausenden vielleicht sogar Millionen Jahren ein Verhaltensrepertoire entwickelt haben. Die Grundlagen unseres Verhaltens in Gemeinschaft wurde in Klein-Gruppen geprägt; in Klein-Gruppen, die beständig aus allen Richtungen bedroht waren. Von Innen die Anerkennung und Stellung in der Hierarchie, von Aussen das Überleben, der Bestand der Gruppe. Bis Heute organisieren wir Menschen die inzwischen zu Millionen und Milliarden angewachsen Gemeinschaften, wie seit Hunderttausenden von Generationen.
Wie? Ein kleiner Anfang einer Selbst-Erklärung:

Zölle sind immaterielle Landesgrenzen für Handelswaren und Kapital.

Steuern schöpfen den Reichtum einer Gesellschaft ab, um den Innenhandel zu fördern (Transportwege, Handelsplätze) und damit die allgemeine Versorgung zu gewährleisten, um die Entwicklungs-Richtungen und -Tendenzen zu steuern (z.B. GesundheitsSteuern, wie Tabak, Alkohol), um den Erhalt der Gesellschaft nach Innen (Verwaltung, Polizei) und Aussen (Botschaften, Geheimdienste, Militär) zu sichern, um den Außenhandel zu fördern und zu sichern, also die InnenVersorgung mit Waren und Leistungen, die im Innen nicht vorhanden sind und die Ausfuhr von Waren und Leistungen, die anderen Gesellschaften fehlen. Jedes MitGlied einer Gesellschaft soll und darf zur Aufrechterhaltung, zur Erweiterung, zur Verbindung und zum Schutz einen seinem Können und Besitz entsprechenden Beitrag leisten.

So verstehe *ich die Theorie.
Und die aktuelle Praxis ist fast genau so.
Die Ausgestaltung dieser Praxis ist von Gesellschaft zu Gesellschaft natürlich verschieden.

Von Gerechtigkeit, von Gleichwertigkeit und Glück, von Achtung, Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit ist dabei nicht - und die Leses wissen, wie wenig dieses "Nichts" immer ist - die Rede und kaum enthalten.

Das Mensch ist dem Menschen gleichgültig, somit also kaum etwas wert.
Ist Kapitalismus das (Wirtschafts)System, das auf dieser Gleichgültigkeit aufbaut?
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Bunt*ich Gestern
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Zum Abschluss noch Poesie.

Titel: Die Freude an der Endlichkeit

Es muss ein Ende geben, sonst gibt es keinen Anfang.

Die End-Losigkeit ist somit kein Inhalt des DaSein. Allerdings ein mögliches sprachliches Konstrukt.

Das Schöne der Phantasie ist deren weitgehende Unmöglichkeit, in das auch alles unmöglich Grausame passt.

Das Grausamste der materiellen Lebendigkeit wäre die Unendlichkeit.

Das Schönste der materiellen Lebendigkeit, ist das DaSein.

Sonntag, 7. September 2014

Normalität Überheblichkeit Misshandlungen und Verbindung sPoesie

Titel: Auch eine kleine Selbst-Erkenntnis
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Wolken Foto über Berlin, am 07. September 2014
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Wenn *ich überheblich wäre, könnte *ich all das, was *ich nicht verstehe oder stört, als unwichtig abtun oder verdrängen, das ist es aber nicht.

Mir fällt so schwer, die Normalität zu akzeptieren. 

Je mehr *ich lerne, weiss, erkenne und sogar begreiffe (also im Gefühl angekommen ist) und entsprechend auch meiner Idee von Zusammenleben, MitEinander und Zukunft handle, umso ärgerlicher und schmerzhafter ist es zu erspüren, was wir Menschen (einander) täglich (@n)tun.

Gerade, weil *ich in (fast?) keiner Art und Funktion und Ausstattung und Herkunft verschieden bin, von jedes anderes Mensch. 
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Selbst-Foto vom 06. September 2014,  21:24
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Titel: Die Abarbeitung der Überheblichkeit

"Schaun Sie, *ich nehme ein Zeitung vom Ständer und bringe sie nach dem Lesen wieder dorthin zurück, damit sie dann anderen Leses gleich wieder ohne Umschweife zur Verfügung steht. Damit bin *ich ziemlich allein. Fast alle ander-Es nehmen mehrere Zeitungen vom Ständer und bringen sie selbst nicht zurück, wenn Sie gehen. So zwingen Sie nachfolgende Leses zu Bittstell-Es, falls ein-Es eine der bereits durchgeblätterten oder -gelesenen Zeitungen vom Stuhl oder Tisch nehmen möchte. Dazu werden wir fast All-Es also "erzogen", zu unaufmerksamen Bittstell-Es. Das mag dem Normalo keine Beobachtung oder gar Bemerkung wert sein, einem MitMenschen aber, das fragt, warum wir so [miss]handeln, wie wir in Masse handeln, und warum wir fast All-Es so [miss]handeln, ist dies ein paar Augenblicke der Umsicht und Bewertung wichtig. Ist ja auch keine Abschätzigkeit oder Selbst-Beleidigung, die diese Augenblicke der wachen und wertenden Umsicht fordern, sondern der Wunsch nach mehr Freude, Sicherheit und Erfolg in unserem wechselseitigen MitEinander. Was können wir tun, um das weitere selbstgerechte und teils brutale [miss]handeln in und um uns zu dämpfen? Wir tun es ja bereits, wir müssen es tun, aber vielleicht können wir in diesem evolutiv gesteuerten Tun ein zwei Gänge zulegen. Unsere MitLebeWesen und die erdmondliche Umwelt würden es uns danken, und natürlich auch wir Selbst könnten wesentlich angenehmer erLeben, als es bislang allermeistens üblich ist, oder?"

Mein Gesprächspartn-Es stimmte zu, mit Einschränkungen, aber das ist klar, wo gibt es schon vollkommene Übereinstimmung? Im DaSein nicht.

Und die längeren Leses wissen, wie wenig oft im Nicht enthalten ist, wie viel-Es aber auch. Mein Gefühl ist, dass die allermeist-Es noch irgendwie im nicht-daSein stecken geblieben sind, aber das ist nach der eingangs erwähnten Beobachtung ja kein Wunder.
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Mond Laterne in und über Berlin
am 07. September 2014, 19:55
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Titel: Die Normalität der Gewalt

Überschrift: Verprügelt und missbraucht
Untertitel: Laut Unicef werden eine Milliarde Kinder regelmässig geschlagen.
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 06. September 2014, Seite: Panorama

Eine Milliarde! Bei 7 Milliarden Menschen! Und bei vielleicht 2 Milliarden Kindern? Die Hälfte wird also Misshandelt und Missbraucht, *ich auch, jahrelang. Und dass *ich darin nun wahrlich nicht alleine bin, ist keinerlei Erleichterung. Vielleicht wird jetzt auch klar, was und warum *ich mache und schreibe, und worum *ich kämpfe.

Kein Wunder also, dass Gewalt und MitEmpfindung sLosigkeit normales (Miss)Handeln des Menschen ist. Bei dem Vorbild und der Prägung, die wir in Massen erleiden.
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Wolken Foto über Berlin, am 07. September 2014, um 19:20
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Titel: Die Poesie der Verbindung

Bevor das Gedicht beginnt, bitte *ich um Langsamkeit und BedAcht. Es ist der Bericht eines tiefen inneren Gefühls und einer fast ängstlichen Empfindung.

Das Vernunft nimmt fast keine Rück- und UmSicht auf und in das, aus was Es (*), das Vernunft, besteht. Dieses Stoff - aus dem Es ist - ist das Funktion des Gehirns Gleich, also unwichtig. Das Verstand ist das Rest, das um Es herum ist egal. Es, das Geist, oder wie Sie das, was da oben drinn ist und denkt, oder wie immer das Bewusst-Sein genannt wird, genannt wird, jetzt fange *ich besser noch mal von vorne an. Es, das Geist hat sich frei genommen, von Allen Verpflichtungen, die an Es gerichtet wird. Da Es das ander-Es gleichgültig ist, gilt es wenig. So ist das fast überall, überall ist AllEs und All-Es Gleichgültig. Oder wurscht, wie das bayerische Mensch es denkt und spricht, zumindest wenn Es oberbayerisch ist. Und Gleichgültigkeit gilt wenig. Es, das Mensch, frisst nur immer mehr und das wird zur Belastung. Und Es ist so wehrhaft, Es möchte immer mehr! Wie gehen Wir - und das erdmondliche daSein - damit um, das ist die Frage des ander-Es. Wie gehen wir damit um, dass das ander-Es so wenig gibt, weil ein-Es doch bereit ist, mehr zu geben, wenn nur mehr geliefert wird. Dann könnte ein-Es die Kosten senken, da Es nicht mehr so stark zu [über]fordern braucht. Um den Profit für Alle zu erhöhen, oder geht Es etwa um Etwas ander-Es?

Irgendwie soll das in etwa erklären, dass das Gefühl (Innen) zu einer Verbindung bereit ist mit das Vernunft / Geist / Verstand / Bewusst-Sein und mit dem Rest (Aussen), wenn, ja, wenn der AusGleich endlich stimmen würde. Aber bisher frisst Es - das Vernunft / ... - fast nur, ohne annähernd zurück zu geben, und auf Dauer ist das für den Rest schädlich.

Sonntag, 24. August 2014

Selbst-MitLeid Klima WeggSterben und starke AnWesenheit

Titel: Abgase Russ Passat-Winde GletscherSchmelze

Die Abgase von Fabriken, Kraftwerken, LKW, Heizungsanlagen und sonstigen Verbrennungen werden aus den tieferen Bereichen der Erdoberfläche von Winden, in Asien beispielsweise den Passat-Winden, bis in die höchsten Höhen getragen oder auch aus den bewohnteren Bereichen bis an die ant- und arktischen Polregionen.

Da könnte ein unbedarftes Mensch denken, ja, und?, ist doch gut, möglichst weit wegg von den bewohnteren Gebieten.

Nur, diese meist dunkelgefärbten bis schwarzen feinen Staubpartikel bedecken in den Gebirgen die Gletscher und in den Polregionen die Eisdecken.

Könnte ein-Es noch immer denken: Na und! 

Wenn da nicht die Wirkung wäre. Fast jed-Es weiss, das helle Farben das Sonnenlicht besser abstrahlen, das Darunter also weniger warm wird, als dunkle Farben das Sonnenlicht fast aufsaugen, das Darunter also aufheizen. Wird also Eis von einer fast schwarzen Russchicht bedeckt, wie es inzwischen in allen HochgebirgsRegionen und sowohl in der Ant- als auch in der Arktis passiert, dann wird das Eis zu Wasser und verschwindet langsam in den Ozeanen. 

Wenn jetzt noch klar ist, dass fast alle Flussysteme hauptsächlich von Gletschern gespeist werden und die Polkappen und EisRegionen dort nicht nur stark mitverantwortlich für das Welt-Klima sind und nebenbei auch noch fast 7 Meter Wasserhöhe (Meeresspiegel) binden, dann wird vielleicht auch dem letzten Idiot-Es klar, was wir hier tun und kurz-, mittel- und langfristig bewirken. 


Aber gut, *mir ist ja auch klar, dass ein aktuell lebendes Mensch, von den Folgen dieses Handelns und unserer Ignoranz dessen, kaum mehr betroffen sein wird. Oder?

Nach dem DaZwischen-Hinweis und einem Selbst-Foto noch ein Nachtrag
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Titel: mein aktuelles Vorwort und ein Zusatz zu einem Beitrag aus dem Verantworten-Blog

Zusatz:

*ich bin dabei, meine Fähigkeit zur mit-Empfindung weiter und weiter auszubauen, ohne dabei an Freude am DaSein zu verlieren, ein teils schmerzhafter und verwirrender Spagat, denn das Leid[en] ist sehr stark und so drückend "weit" verbreitet.

Bisher -dachte- *ich, mein persönl*iches Leiden sei schon fast unerträglich, je mehr *ich das Gespür in die UmWelt ausdehne und mit-Empfinde, umso mehr merke *ich, was an Unerträglichkeit *mir erspart blieb, wieviel also noch geht!

Seitdem ringe *ich umso mehr darum, einen Weg oder besser einen Handlungs-Rahmen und -prozess zu finden, der imstande ist, die Freude in und für uns auszubauen, damit nicht, wie bisher - so empfinde *ich das -, das Leid "über" uns bestimmt. Und das fast zur Gänze, wie überall weltweit / menschenweit zu bemerken ist, in der Art, wie wir fast alle unsere Konflikte lösen: mit Drohungen, bis zur massiven Gewalt.

Ist das jetzt schon unerträgliche oder sogar anmassende Selbst-Überhöhung?
Dazu weiter unten vielleicht eine erste Antwort. 
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Vorwort:

Was will schon vom Leid von (einem) fremd-Es lesen, dachte *ich vor dem ersten Wort des Beitrags, aber dann sah *ich ein wenig über die Rücken meiner kleinen Büchersammlung und war sofort beruhigt: Viele! Irgendwie verkauft das Leid am meisten Bücher.
Also dachte *ich: Habe Mut d*ich zum MitLeid zu bekennen!

Und schon quollen ein paar kleine Abschnitte aus *mir heraus, philosophisch freilich, und dazu noch ein ganz klein wenig Etymologie und Bemerkungen rund um die Ignoranz.

Aber! Taschentücher nicht erforderlich.

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Ein morgendliches Selbst-Foto
mit verrutschter Nacht-Frisur
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Titel: (m)eine Reaktion auf die Informationen zum beschleunigten Wandel des erdmondlichen Klimas, insbesondere das innerhalb der Erde, eine Reaktion auf das WeggSterben vieler - meist uns Menschen unbekannter - Mit-LebeWesen und auch eine Reaktion auf die Satelliten-Haut, die wir Menschen der Erde vermehrt verpassen.

Irgendwie ist es doch RaumZeit, dass wir Alle wissen wollen, was hier passiert und was unser Anteil an dem UmWelt-Geschehen ist, und ob wir die Folgen dieses Geschehens und unseres Anteils daran [er]tragen möchten, oder etwas daran ändern wollen, oder?

Nein, gibt *mir das Gespür als Antwort zurück, nein, das wollen wir Menschen nicht. Wir wollen weiterhin nur so tun als ob, wir wollen einfach so weiter machen, ohne das Vernunft und unser mit-Empfinden näher zu nutzen, als nur für uns Selbst.

Weil? Ja, vielleicht, weil unsere AnWesenheit sDauer als Mensch viel zu kurz für diese Weite und all das Interesse ist, das dafür nötig ist? Vielleicht auch, weil wir eigentlich - zumindest in der grossen Masse - nur zu einem Zweck daSind: zum Fortsexen?

Wenn *ich so herumspüre, dann könnte *ich schon bei dieser Idee hängen bleiben, bei der Idee, die absolute Masse ist nur zum Selbst-Erhalt da, und für die Arbeiten zur Aufrechterhaltung dessen, was dafür nötig ist und etwas auch zum Schutz der Gesellschaften.

Denn, diese absolute Mehrheit des Menschheit hat k[aum]ein Interesse an dem Was hier passiert, was Wir hier tun, was Wir geschaffen haben und wozu das gut oder schlecht oder neutral ist, was Wir hier tun oder lassen, deren Interesse reicht nur eine Armlänge "weit".

Was ist daran schlecht oder gar ärgerlich, das zu bemerken?

Die einfache Tatsache ist, dass wir es hier - und zwar jedes einzelne Mensch-daSein - wesentlich angenehmer, reichhaltiger, freudvoller und friedlicher haben könnten, wenn, ja, wenn wir mehr "da wären", mehr anwesend und umsichtig und aufrichtig, als in Masse nur triebig fortzusexen und Grüppchen und Gruppen zu (bilden?) erzwingen und diese dann wiederum mit Drohungen und Gewalt "verteidigen" zu -müssen!-. Das ganze urtümliche Programm eben.

"Schwarze" und "Weisse" Menschen? Schon irre, diese Farbenblindheit! "Rassismus"? Schon brutal, diese Unverschämtheit. Alles Beweise der Gefühllosigkeit und Wahrnehmungs-Taubheit (Engstirnigkeit), mit der die allermeisten (99%?) LebeWesen durch diese Lebendigkeit - z.B. als Mensch - durchgeschleust werden. War ja bisher erfolgreich.

Die Frage ist nur: Für Was?

Dienstag, 8. Juli 2014

[T]RaumZeit-*ich

Titel: Was bleibt, wenn das Vergangenheit schwindet?

Das hier folgende könnte auch als Überschrift unter den Titeln der Blogs stehen:
Ein ich erklärt-s *ich die Welt. Ein-Es erschreibt dem Selbst, was -Es fühlt und spürt; und dabei geht -Es auch ziemlich tief hinein und verdammt verdammt verdammt WEIT hinaus. So möchte Oliver-August Lützenich das auf jeden Fall tun. Deshalb ist dies auch kein blosser Versuch, sondern eine Handlungs-Kette.

Von RaumZeit zu RaumZeit ist es für m(Oliver-August Lützen)ich wichtig kurz innezuhalten und innerlich, ganz innerl*ich, zu erspüren, also auch durch Fragen anzustossen, zu erregen, ob die Richtung noch stimmt?
Das geht allerdings nur in / für dieJenig-Es die wissen, dass Sie eine Richtung gewählt haben, oder für dieJenig-Es die wissen, dass Sie in einer {Selbst}Richtung erLeben.

Also *mir hier ist irgendwie klar, dass all-Es in einer je-persönlichen Richtung unterwegs ist / sind. Die Richtungen sind feinst verteilt in das RaumZeit und sind oft ziemlich sehr nah bei Einander. Diese Einsicht folgt den Erkenntnissen der Quanten-Physik. 

Aber für *mich hier, ist Jed-Es in einer [Selbst-]bestimmten (näheres dazu habe ich in den Beitrag: "Die Last der Selbst-Bestimmung", vom September 2013, in den SprechLichtung Blog geschrieben), also in einer von ALLES ander-Es verschiedenen Richtung unterwegs. Je näher *ich an ander-Es hinspüre, umso mehr merke *ich die je persönlichen Differenzen, von ein-Es zu ander-Es.

Ich schreibe das so genau, weil ich ja irgendwie, ohne grosse Überlegung [also] glaubte, dass das ALLES hier stramm von das RaumZeit oder von sonstEtwas, von das Vergangenheit über den winzigen Spalt oder die Brücke des Jetzt und Hier und Heute, in das Zukunft hineinwächst oder auch fliesst, oder auch geschoben wird, so in einem Strang.
Blödsinn.

Aber so aus dem gefühlten und gespürten (darin auch das Vermuten) Abstand (Haut?) zum DaSein, kommt ein-Es das wohl so vor, aber wenn ein-Es dann mal näher hinfühlt und -spürt, was so wirklich (also ohne den anfänglichen Nebel der Angst, der Unwissenheit und Orientierungslosigkeit. Und bedenken Sie bitte, *meine Vermutung korrespondiert dabei mit den Erkenntnissen der Astronomie und der Physik, dass das DaSein, wie Wir es Heute vorfinden, aus einer dichten und undurchsichtigen Wolke aus Elementarteilchen, dunkler Materie und von noch unbekannten Kräften entstanden) ist, dann entdeckt ein-Es - *mir ging es auf jeden Fall so -, dass es so enorm viele Richtungen gibt, sogar auf einen ZielBereich zu, dass ein-Es - in dem Fall *ich - sehr bald mit dem Zählen aufhörte, weil es einfach zu viele verschiedene mögliche Richtungen sind!

Vielleicht schreibe *ich besser Wege: also, weil es einfach zu viele verschiedene Wege gibt, *ich könnte auch Arten und Weisen der Handhabe des DaSein schreiben, die ALLE in der gleichen RaumZeit erLeben können und mit der gleichen (also ziemlich ähnlichen) Geschwindigkeit mit-geführt, -geschoben werden.
Ein Naivling entdeckt langsam das Wirklichkeit, *ich.

Und die Richtung, die Oliver-August Lützenich gewählt habe, ist die der Selbst-Erkenntnis. Der spiegellosen Selbst-Erkenntnis, also der Selbst-Erkennung ohne Umweg[e].
Das Frage ist dabei selbst-verständlich, ob das so singulär, so als einzel-Es, überhaupt geht, weil die normierte Erkenntnis bis Heute lautet: Ohne Gegen-"Über"(!), ohne das ander-Es, ohne Fremd-Heit keine Selbst-Erkenntnis.
Das Eine ist [/sei] zur Erkenntnis nur über das Andere fertig - fähig und fertig -.

Spieglein Spieglein an der Wand, reiche mir die Wissenshand, signalisiere mir, was IST, was bin ich, wo bin ich, wie bin ich und was sind die vielen ander-ich hier?
Und etliche Fragen mehr.

Vom Innen des jeweiligen Selbst kam bisher fast nur Überlebens- und Verhaltens-Triebigkeit, aber kaum ein allgemeines, ein gültiges, ein nachprüfbares  Wissen.
Das war bisher fast nur im Aussen zu [er]finden, wurde Stück für Stück, Facette für Facette, Erkenntnis für Erkenntnis, gaaanz langsam in ein-Es eingebracht und von dort auf vielleicht - glücklicher-Weise - viele andere ein-Es übertragen.

Da das Mensch schon eine ziemlich lange RaumZeit-Phase erLebt, so etwa 200.000 Sonnen-Umkreisungen des Planeten-Systems Erde-Mond, ist dieser Prozess ein sehr sehr sehr sehr sehr langsamer Prozess (gemessen mit irdischen Längen und die sind, wie Sie vielleicht wissen, schon in NUR galaktischen Dimensionen, verschwindend kurz). Denn, was wissen Wir bis Heute schon von dem: Was ist?
Wenigst.

200.000 Sonnen-Umkreisungen von Erde-Mond und einigen anderen Planeten und Milliarden von Menschen und Zehntausende von Generationen und es ist immer noch kaum etwas davon bekannt: Was ist?

Die Meisten kennen das persönliche Fremd[Ein- und AusDruck des]-Selbst und dazu das Spiegelbild des Selbst - also einen ziemlich sehr sehr sehr oberflächlichen und nur einseitigen Augen-Eindruck - und noch ein paar wenige Gruppen-Wünsche. Das Selbst ist dabei meist - eigentlich fast nur - Atmen, Trinken, Essen, Arbeiten, Sex, Ruhen, für dieses EIN-Es.

Für ander-Es bleibt dabei meist nur wenig übrig. Oder?
Aber zurück zu ein-Es.
Fast nur dafür wird (miss- und) gehandelt - zum Beispiel in vielen Rangeleien (Hierarchien, Nationen, Bodenschätzen, sogar das Wissen (zum Beispiel auch bessere Waffen) wird dazu (ge- und) missbraucht) -, wo *ich auch hinspüre und wenn es *mir gelingt auch hinfühle (in *mich).

Ein kurzer aktueller (09.2013) DaZwischen-Einwurf.
Gestern hörte ich, ein Jäger habe das RiesenFeuer im Yosemite-Nationalpark in den USA entzündet, weil er ein Lagerfeuer abbrennen wollte. Bei 35 Grad, mit heissem Wind und knisternder Trockenheit mal eben so ein Lagerfeuer am oder im Wald anzünden. Na, das macht doch Spass oder etwa nicht; "man" braucht ja auch nur ein Streichholz dazu, um riesige und sehr alte Wälder abzubrennen. Wenn der Jäger diesen Brand nicht absichtlich gelegt hatte, dann wird er jetzt gerade vor Gericht vielleicht sagen, dass er dachte (!), dass er das Lager-Feuerchen unter Kontrolle hätte und davor garantiert niemals gedacht hätte, dass seine Lust auf ein Lager-Feuerchen solche Ausmasse nehmen würde.
Und damit steht er nun wahrlich mit Uns Allen in einer Reihe.
W-Es hat schon die VorSicht aus den persönlichen Handlungen (hinein und auch hinaus) ins Voraus? Fast immer bleibt die VorSicht unweit der ArmLänge stecken, kommt nie weiter, als bis dort hinaus. Das ist völlig normal und üblich und menschlich. Aber halt mal!!; *ich kann hier freilich nur für *mich schreiben, also für mich ist das normal.
Vielleicht hat[te] der Jäger auch Selbst-Probleme und wollte nur mal unbewusst ein wenig Aufmerksamkeit dafür erregen, dass er welche hat? Das hat er geschafft.
Aber zu welchem Preis? Kleinst-Probleme fein verteilen.
Was ist der Preis für Unser erdmondliches DaSein?

Aber zurück zum Allgemeinen.

Was will ein-Es auch gross tun, bei einer RaumZeit-Phase des jeweiligen Selbst, die im Ablauf des Gesamten nicht wichtig ist, oder gar bemerkt wird? 100 Sonnenumkreisungen, wo doch die Sonne schon zig Milliarden Umkreisungen von Planeten esLebt hat und noch esLeben wird. Wo doch dieses Universum Billionen und aberBillionen nur belächelt und wir hier auf diesem Winz, noch nicht einmal annähernd ergreifen können, wie winzigst und wie RIESIG das ist, Was ist?

Aber das ist nur eine halbseidene Entschuld[ig]ung für das erdmondliche Tun.
Dass Wir Hier nicht nur ziemlich kurz Da sind, eigentlich fast gar nicht Da sind; wenn ein-Es versucht das Gefühl des Universums zu erkennen. Nur versucht. Nur versucht, weil das Gefühl des Universums beinhaltet ja auch ALL-Es DarIn; darin auch das ein-Es, das versucht, aber wohl schon daran scheitert.

Oliver-August Lützenich bin ein Gefühl im Universum.
Das Universum spürt m*ich auch.
Aber was spürt ES dabei, wenn ES m*ich wahrnimmt? N(*)ichts?
Oder doch schon Etwas.
Etwas klein-es vielleicht schon, etwas klein-Es bemerkenswertes.
Vielleicht.
Und was spürt ES, wen ES Sie da spürt? Viel-Es. Wahrscheinlich.

Also lautet Heute meine Frage:
Ist die Richtung noch passend, in die *ich entwickle?
Passend für Was?
Passend für eine Erhöhung des FREUDE am DaSein.

Vom LEID habe Oliver-August Lützenich genug gefühlt und erspürt, davon sind die inneren Speicher inzwischen voll, zum Bersten voll, nur noch ein klein wenig mehr davon - so empfinde *ich es hier - und *ich krepiere hier. Bald. Weil von Ihnen da DrAussen strömt fast nur dieses LEID zu *mir hier herein.

Wie kann *ich das nur ablenken und ableiten oder so verarbeiten, so erkennen, dass *ich hier auch die FREUDE daneben mit bekomme, die *ich als AusGleich brauche.
Und das Überwiegen des LEID kommt fast nur daher, dass Wir erdmondlichen Lebewesen kaum etwas Wissen und das auch fast nur vom Selbst.
Virus kennt nur Virus, Pilz kennt nur Pilz, Pflanze pflanzt fort, Tier tiert so dahin, ohne Weiter-Es.

Und so wird das LEID, welches nun mal in der Enge gerne zu Hause ist, also auch in das Mensch fort und fort und fort gesext und angetan, wie auch die Zeilen unterhalb des Fotos beschreiben.
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PappelAllee im
Treptower Park
in Berlin
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Und dabei ist mir klar, dass wir Menschen langsam aber sicher, aus dieser Enge und diesem Spiegel-Dasein herausforschen, weil Wir wahrscheinlich sehr wohl bemerken, dass diese Enge und Freudlosigkeit, in die die Meisten hineingezeugt werden, Alternativen hat, aus diesem Grund ist auch der nun folgende Artikel entstanden.

Mir kommt es fast schon so vor, dass die FREUDE - selbstverständlich ist das jetzt sehr menschlich und vor allem Dinglich geschrieben - die Aufbereitung und Abarbeitung des LEID verlangt, bevor das "Schöne, Warme, WEITE und Reiche" in Uns aufgehen kann und Uns mit-erleben lässt. Aber das ist nur eine ganz einseitige EinzelMeinung; eine kleine Hoffnung vielleicht.

Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 22.07.2013, von Nicola von Lutterotti

Titel: Trauma-Folgen. Das Gehirn zeigt Erlittenes
UnterTitel: Traumata in der Kindheit, etwa sexueller Missbrauch, führen zu gravierenden Umbauten des Hirngewebes. Wie genau sich das Gehirn verändert, zeigt jetzt eine Studie der Charité.

Hier der Original-Link mit den Kommentaren der FAZ-Leses:

Erschütternde Kindheitserlebnisse hinterlassen in der Regel bleibende seelische Wunden. Die Folgen können etwa Depressionen, Angsterkrankungen und Persönlichkeitsstörungen sein. Ursächlich sind hierfür einerseits epigenetische Steuerungssysteme, die bestimmte Gene dauerhaft aktivieren oder abschalten. Wesentlich beitragen könnten hierzu aber auch strukturelle Anpassungsprozesse im Gehirn. Denn Traumata führen offenbar zu ganz spezifischen Veränderungen der Hirnarchitektur. Hierfür sprechen unter anderem die aktuellen Erkenntnisse einer internationalen Forschergruppe um Christine Heim vom Institut für Medizinische Psychologie an der Charité in Berlin. Der neuen Studie zufolge scheint die Hirnrinde von Frauen, die in ihrer Kindheit sexuellen Missbrauch oder emotionale Qualen ertragen mussten, an bestimmten Stellen ungewöhnlich dünn zu sein - und zwar in Bereichen, die von den einschneidenden Erfahrungen unmittelbar in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Hinweise auf einen solchen Zusammenhang erhielten die Wissenschaftler in einer Untersuchung, an der 51 zum Teil depressive, aber körperlich gesunde junge Frauen mitgewirkt hatten. Wie die Forscher im "American Journal of Psychiatry" (Bd.170, S.616) berichten, waren 28 der Probandinnen in ihrer Kindheit sexuellem Missbrauch oder emotionalen Misshandlungen, darunter Vernachlässigung und Lieblosigkeit, ausgesetzt gewesen. Die übrigen 23 Teilnehmerinnen hatten keine solchen Traumata erlitten und dienten daher als Vergleichsgruppe.

Schmalere Hirnrinde

Wie Einblicke in das Gehirn der Probandinnen mit Hilfe der Kernspintomographie erbrachten, bestanden auffallende Unterschiede zwischen den beiden Kollektiven. So war die Hirnrinde der vormals sexuell missbrauchten Frauen in einigen Regionen um etwa ein Drittel bis ein Viertel dünner als der Kortex der Teilnehmerinnen mit unbeschwerter Kindheit. Das galt insbesondere für jenen Bereich der somatosensorischen - die Wahrnehmung von Körperempfindungen regulierenden - Hirnrinde, der für die Geschlechtsorgane zuständig ist. Analoge Resultate erzielten die Forscher, als sie das Gehirn der früher emotional misshandelten Frauen genauer unter die Lupe nahmen. Bei diesen Betroffenen befanden sich die verdünnten Areale grösstenteils in kortikalen Regionen, die Ich-bezogene Verhaltensweisen und Empfindungen - etwa das Selbstwertgefühl, die Selbsteinschätzung und die Selbstreflektion - regulieren. Darüber hinaus gab es auch einige Missbrauchsopfer, bei denen das hirngewebliche Korrelat des autobiographischen Gedächtnisses ausgesprochen dünn war. In diese Gruppe fielen vornehmlich Frauen, die schon sehr früh in ihrer Kindheit emotionale oder sexuelle Traumata erlitten hatten. Laut den Studienautoren ist diese Beobachtung möglicherweise eine Erklärung, weshalb sich in sehr jungen Jahren missbrauchte Kinder später oft nicht oder nur bruchstückhaft an die erlittenen Qualen erinnern.

Warum aber wachsen Hirnstrukturen, die bei traumatischen Eindrücken eine zentrale Rolle spielen, nicht zur vollen Grösse heran oder - was man ebenfalls nicht ausschliessen kann - bilden sich wieder zurück? Der kindliche Organismus versuche auf diese Weise vielleicht, die Psyche vor den überwältigenden Eindrücken zu schützen, sagt Heim: "Möglicherweise hemmt er die in das betroffene Hirnareal eingehenden Nervenimpulse, um grösseren Schaden abzuwenden. Dies könnte dazu führen, dass die dort befindlichen Nervenzellen weniger Synapsen ausbilden und damit zugleich weniger Verbindungen zu anderen Neuronen herstellen."

Anpassung als Schutz?

Die geringere Zahl an Synapsen dürfte laut der Berliner Psychologin auch der Grund sein, weshalb die Hirnrinde an manchen Stellen so dünn ist. Für weniger wahrscheinlich hält sie es, dass die Zahl der Neuronen zurückgeht. Ob und wie gut das Gehirn in der Lage ist, frühkindliche Traumata durch eine Unterdrückung von Nervenimpulsen abzuschwächen, lässt sich noch nicht mit Sicherheit sagen. Verschiedenen Beobachtungen zufolge könnte es hierzu wenigstens teilweise fähig sein. So gelingt es dem zentralen Nervensystem etwa, andere Arten von unangenehmen oder störenden Einflüssen, darunter Geräusche und Schmerzen, bis zu einem gewissen Grad auszublenden. Insofern könnten die von Christine Heim und den anderen Forschern entdeckten strukturellen Anpassungsprozesse im Gehirn geeignet sein, die Traumaopfer vor dem Schlimmsten zu bewahren. "Der Preis dafür könnten gleichwohl psychosomatische Beschwerden sein, die vielfach im späteren Leben auftreten", sagt die Psychologin. So leiden etliche Frauen, die als Mädchen sexuell missbraucht wurden, an Unterleibsschmerzen und sexuellen Störungen.
Ende FAZ-Artikel.

Die Richtung der Frage ist:
Wie gehen die irdischen LebeWesen im gemeinsamen daSein mit-Einander um?
Auch das Mensch.
Und die Hoffnung ist, dass Wir aus diesen Erkenntnissen heraus, diesen UmGang im mit-Einander verändern. So, dass dabei mehr FREUDE entsteht, in Allen drinn, als es bislang so kurzfristigen LebensFormen, wie Uns hier, in der Masse zugestanden wurde.
Von der Vergangenheit.
Aus der Singularität, in der ALLES entstanden ist.
Sie und *ich und ALLES um Uns herum und drinn.
Hier in EU tun wir das schon mehr und mehr, aber um das EU herum, sind teils Zu- und UmStände zu bemerken, die für jedes Mit-Mensch eine einzige Qual sind, und die vielen Menschen, die diese Qualen erleiden GLAUBEN, dass diese Qualen das [menschliche] daSein bestimmen und ausmachen, also warum ändern.