Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Mittwoch, 10. Juni 2015

Das Unterworfene Subjekt, eine Tautologie

Titel: Vom Wa[h]renWert der Gegensätzlichkeiten

Was wäre das DaSein - und darin das daSein - ohne Verschiedenheiten und fast endlos vielen Auswahl-Möglichkeiten (Alternativen), aber auch ohne Selbst und dessen Einzigartigkeit und ohne endgültige Entscheidungen? SEIN.
Ohne das, kein DaSein und kein SoSein, also Bestimmtheit / Kenntlichkeit.

Im folgenden geht es auch um das Frage: Ist ein grossGruppe von Menschen {Subjekten} unterworfen oder wird gerade unterworfen? W-Es, wie auch *ich, weiss, was 'Subjekt' beinhaltet, fasst das Frage auf wie einen doppelten Rittberger, eine doppelte Drehung um das Selbst, um mehr oder weniger sauber wieder genau dort zu landen, wo ein-Es abgesprungen ist; also etwas weniger weit, als es beim Schlittschuh laufen normal ist. Wirklich verändert hat sich nach dem unterwerfen des Subjekts zumindest das Frisur, was wenig ist.
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Vor etwa 5 Stunden,
in Richtung NordWest,
von meinem Balkon aus
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Aus das Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 08. Juni 2015, Seite: "Die Gegenwart", von Barbara Zehnpfennig

Überschrift: Freiheit mit Mass
Untertitel: Ist "der Westen" in Gefahr, vom Islamismus unterworfen zu werden - oder gar im Begriff, sich selbst zu unterwerfen? 

Ein Auszug daraus:

Ein weiteres Strukturmerkmal der liberalen Freiheit ist das Leben in einer Konkurrenzgesellschaft. Da der Blick primär auf den Nebenmann {...mann!} gerichtet ist, spielt der soziale Vergleich eine herausgehobene Rolle. Was der {!} andere hat, möchte man {!} auch haben, am besten aber noch mehr als er {!}. Denn in einer säkularen Gesellschaft liegt es nahe, eventuell auftretende Sinndefizite durch ökonomische Ziele zu kompensieren. Das Erwerbsstreben gibt dem Leben (scheinbar) wieder einen Sinn. Da es sich beim Mehr-haben-Wollen aber um ein endloses Streben handelt — wie sollte man {!} jemals zur Erfüllung gelangen? —, dient als Orientierung des zu erreichenden Masses eben das, was der {!} Konkurrent schon erreicht hat. Die Konkurrenz-situation ergibt sich ebenfalls aus der Ausrichtung auf materielle Güter. Denn hier besteht, anders als bei geistigen Gütern, grundsätzlich Knappheit.

{Warum ->! Na, das Sprache ist auch nur ein kleiner Bereich der vielen nicht-ästhetischen nicht-gleich-Gewichte und nicht-gleich-Wertigkeiten inmitten der nicht-demokratischen Menschheit. Nicht?}

Dieses Konkurrenzdenken, dem sich die Dynamik der kapitalistischen Wirtschaft verdankt, ist dem Islam fremd. Die Brüderlichkeit {!}, die eigentlich auch eine der Losungen in der französischen Revolution war, wird im Islam grossgeschrieben, und sie ist einfacher zu Verwirklichen, wenn sich weder Individualismus noch Fixierung auf den Besitz trennend zwischen die Menschen stellen. Das macht den Islam für viele attraktiv. Nicht zuletzt zieht es Modernisierungsverlierer {!} an, die in der Konkurrenzgesellschaft nicht bestehen können, aber gerade in den extremistischen Gruppierungen, die sich auf den Islam berufen, auf einmal eine Wertschätzung erfahren, die ihnen die harte Leistungsgesellschaft verwehrt. 

{Dieses ! Beharren auf eine derart männlich geprägte Sprach- / Sprech-Gestaltung - jeweils, wenn es in und um den Menschen in das (deutschen) Sprache geht -, behindert [verhindert vielleicht sogar] eine Klärung der tatsächlichen Ursachen von Krisen, Fragwürdigkeiten, Gegnerschaften, Orientierungs-Mangel und sooo viel gegenseitiger Ignoranz und Gewalt innerhalb des Menschheit? All-Es normal also.

Nebenbei, den Auszug habe *ich nicht wegen der Männlichkeit des Sprache[n] ausgewählt, sondern, weil es eine Position bestätigt, die auch *mir mehr und mehr, als Ursache so vieler Engstirnigkeiten, von Terror und Gewalt, von Intransparenz und Veränderungs-Blockaden auffällt: das natürliche Konkurrenz-Verhalten fast aller erdmondlichen LebeWesen, inkl. Mensch.
Das gesamte erdmondliche ErLeben ist in einen Mangel hineingezeugt worden. Mangel an RaumZeit, an Wissen, an Sinn und Zweck, an Umsicht, an Gefühlen und Gespür (Wahrnehmung). Woran nie Mangel war, ist Nahrung. Nahrung (ist gleich Energie) ist immer genug vorhanden, es sind eben immer wieder viele Menschen zu weit wegg davon, wo es "Berge" davon gibt, oder Sie dürfen nicht zulangen, weil ...

Womit *ich auch wieder bei der Konkurrenz bin.
Was kann ein Mensch dafür, dass -Es z.B. zu entfernt von das Fülle an Nahrung ist? Nichts. Was kann das Mensch überhaupt für irgendwas? Was ist so schwer, das anscheinend fast allen/m innewohnende Schuld-Gefühl auf das zu lenken, wo es angebracht und wahrscheinlich sogar verursacht ist: auf das Energie und Struktur und Haut (Grenzen), die so etwas fast phantastisches, wie das DaSein und darin auch das erdmondliche daSein, darin auch das Mensch-daSein, ermöglichte? Was ist so schwer daran, diese Schulden anzuerkennen und abzuarbeiten, anstatt dieses richtige Gefühl - von Schuld{en} für das blosse daSein - auf etwas völlig Schuldloses umzulenken, also auf andere Selbst, oder sogar auf das ganz persönliche soSein und anderes im DaSein?}

Als drittes Strukturmerkmal der Freiheit in der liberalen Demokratie erscheint eine Neigung zum Relativismus. Aus der Pluralität der Meinungen und Lebensentwürfe muss man nicht zwangsläufig den Schluss ziehen, alles sei relativ. Aber diese Konsequenz wird faktisch oft gezogen. Eine interessante Erfahrung im akademischen Bereich ist, dass die heutigen Studenten gegenüber allen möglichen Theorien, Meinungen und Verhaltensweisen eine unendliche {sind diese Übertreibungen und Masslosigkeiten bei der Antwort-Findung nützlich? Ist das nicht ein Ausweis von Hilflosigkeit oder vielleicht sogar von vorschneller Aufgabe, dauernd Superlative und Grenzenlosigkeiten zu behaupten, wo keine sind?} Geduld zeigen. Nur an einem Punkt reagieren sie verlässlich abwehrend: Wenn die {! "Die Wahrheit". Ist das lästig für die Leses, dass *ich auch das jeweilige Artikel [AnSprache] auf Passgenauigkeit prüfe? Der Mensch? Die Freiheit.} Wahrheitsfrage gestellt wird. Mit ihr {!} scheint eines der letzten Tabus in unserer Gesellschaft berührt zu sein. Wer {!} will entscheiden, was richtig und was falsch ist? Wer {!} masst sich an, zu werten und zu gewichten? Das verstösst eklatant gegen das demokratische Gleichheitsgebot, und wenn auch alles andere erlaubt ist — die Existenz der {!} Wahrheit zu behaupten ist es nicht. 

{Die allermeisten Menschen "saugen" die jeweiligen Sprachen nicht bewusst auf. Das meint, dass den Menschen nicht bewusst ist, was sie da gerade aufnehmen, was das ist und was das bedeutet; und diese Allermeisten deswegen auch nicht, oder sogar nie, befragen, ob das, was sie da an Kommunikationsmitteln angetan bekommen haben, irgendwie stimmig ist. Es wird ganz einfach wie vorgegeben benutzt oder auch missbraucht, je nach Prägung. K[aum]ein-Es kommt je auf das Idee, dass freilich auch das / dem Spra/eche[n] ein nicht geringer Anteil an den inner- und ausser-menschlichen Problemen beizumessen ist. Nein. Da sprechen die Allermeisten dar"über" hinwegg. Fast wie das Gärtn-Es, das zwei mal am Tag reichlich giesst, d-Es dabei die Pflanzen eingehen, und es zu den Freunden meint: "Jetzt giesse ich schon zwei mal täglich und trotzdem blühen mir die Pflanzen nicht auf?" Aber gut, das Sprache ist nur ein kritisches Faktor, das in eine Antwort-Findung miteinbezogen werden muss, als vielleicht eine Quelle von etlichen nicht-Sicherheiten, nicht-Gleichgewichten und sonstigen Aufregungen.}

Dass der Verzicht auf die Wahrheitsfrage nicht nur alles als gleichwertig, sondern in der Folge auch als gleichgültig erscheinen lässt, ist die Kehrseite des Relativismus. Die Müdigkeit und Tristesse, die Houellebecq der westlichen Zivilisation in seinem Roman bescheinigt, hat sicher eine ihrer Ursachen im Fehlen eines begeisternden Inhalts — der fehlen muss, wenn alles relativistisch entwertet wird. 
Auch auf diesem Feld kann der Islam mühelos gegenhalten; Er ist die Wahrheit, und zwar eine, die unumstösslich ist und die zu erreichen keine besonders grosse Anstrengung erfordert. Man muss sie nur glauben. Dann regelt sich alles Weitere fast von selbst, denn die Verhaltensregeln des Islams sind so konkret, dass sie den Gläubigen nicht vor grosse Entscheidungsprobleme stellen."
Ende F.A.Z.-Auszug

Das Verzicht auf das Wahrheit! Ja, sogar das Ablehnung von Wahrheit, ist ein sehr deutliches Beweis von tiefer Verunsicherung und Bewusst-losigkeit des Selbst im DaSein. Aber wir Menschen liegen bisher damit richtig. Denn, w-Es weiss das Wahrheit, oder wo ist Es zu finden oder zu suchen? Behauptungen "sie" zu [er]kennen oder gar zu wissen, sind bis Jetzt alle falsch gewesen. Aber, dass es das Wahrheit - und darin fast unendlich viele teil-Ausschnitte - gibt, bleibt wenigstens *mir unangetastet. Und teil-Auszüge des / von Wahrheit sind ja nun schon millionenfach erwiesen worden: Wasser ist aus H²O. Alleine, es sind Billionen und aberBillionen Facetten und Details, die das Wahrheit ausfüllen, wovon wir bislang vielleicht 0,0irgendwas Promille heraus gefunden haben. Aber eins ist deutlich und klar: das Wahrheit ist.
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Strassen-Schönheiten, mit
meinem Bein daneben
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Titel: Ein-Blick ins Nichts

Von Freundlichkeiten keine Spur, aber Gemeinheiten jede Menge. Hungrig nach Freude, findend fast nur Leid. Vom ersten Hüpfer (Urknall?), bis zum ersten Sprung, in dessen Mitte wir Erdmondlichen sind, erWünscht das DaSein den AufGang von Freude, aber bis Heute reagiert nur das Leid, und das erWartet nur das Gewalt und geht immer gut ab. Das Tod ist das Recht, ES ist geil auf Viel-Es und will immer mehr. Aber das ist noch gar nichts, im VerGleich mit dem, was aufgehen mag, wenn ...

Ja, wenn ...

Vielleicht, wenn -Es darf?

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Poesie vom Glauben, Zweifel und Wissen

Titel: Grundlagen-Poesie

"Jedes Selbst, muss dasIch, das -Es auch ist, dem Urteil von All-Es und ander-Es stellen, da -Es als ein Teil des Menschheit / Menschlichkeit daIst."

Von: *ich.Oliver-August Lützenich

Poesie
Inhalt des Wortes: Ich
Selbst-Bek / Erkenntnis.
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Grünl-*ich
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Titel: Das Glauben im DaSein

Untertitel: Worauf ist das Vertrauen gebaut?

Das folgende Textlein ist eine Reaktion auf die Meldung, dass den Kirchen die MitGlied-Es entfolgen. Und das auch die Entfolgt-Es mit dem Glauben immer weniger anzufangen wissen. Denn:

Immer mehr Menschen wollen Beweise für eine Behauptung. Und weder Gott, noch der Teufel, noch Engel, noch Dämonen haben je gezeigt, was sie können oder wie sie so sind, ausserhalb von Geschichten, Träumen und Filmen. Zugegeben, in Filmen sind sie immer recht eindrucksvoll, aber ...

Das Glauben wärt eben NICHT ewig, das ist die Verschiedenheit zu mehrfach geprüftem Wissen. Was wissen wir vom Glauben? Fast Alles! Allein, es fehlen uns jegliche Beweise. Und das Mensch braucht nun mal mehr und mehr Beweise für das geGlaubte, auch wenn das dann kein Glauben mehr ist, sondern Wissen.

So bleibt vom Glauben immer weniger übrig, und das Wissen wird stets mehr. Bis es irgendwann dann soweit ist, dass auch das Mensch mehr dem Wissen vertraut, als -Es (das Mensch) bis Heute dem Glauben das Vertrauen schenkt.

Ist das vielleicht ein menschliches Fehler, unausgerechnet dem Ungewussten {Glauben?} voll zu vertrauen, statt diese Verlässlichkeit dem Wissen zu zu ordnen?

Nein, diese Vorgehensweise (Evolution) ist noch / bisher normale HandlungsArt. Das Mensch vertraut der Ungewissheit. Credere. Das vielleicht Dumme ist, dass wir das müssen, uns auf das "noch-nicht" und das "weiss-ich-nicht" verlassen, weil kaum ein Wissen daIst.

Aber zumindest die Religionen laufen aus, je mehr Menschen vom Wissen kosten und davon mehr halten, als dem Glauben lieb und teuer ist, aber das in Es gesetzte Vertrauen mehr und mehr enttäuscht.

Wir könnten unsere Gesellschaften inzwischen auf dem Wissen aufbauen, aber noch stehen fast alle menschlichen Gemeinschaften fest im Glauben, und rutschen somit langsam aber sicher wegg.

So, genug jetzt, sonst fange *ich noch zu glauben an, dass das alles auch noch einigermassen stimmt.
;-)
Zweifel - los?
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Keine Ahnung, ob das ein
dazu passendes *Selbst-Foto ist?
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Titel: Rost Rotes Robot-Es?

Mit dem Wissen ist es so eine Sache, weil im Wissen eben auch der Betrug, die glatte Lüge und jede Menge Verzerrungen und Verballhornungen drinnstecken. Ich weiss, dass ich ab und zu lüge, lüge, wie gedruckt, weil es manchmal mehr Freude bringt und zeigt, als die Wahrheit Leid brächte, aber das liegt vor allem am RaumZeit-Punkt.

Denn ein-Es - *mir - ist auch klar, dass nur die Richtigkeit und Stimmigkeit einer VerSprachung oder einer sonstigen MitteilungsForm (Gestik, Mimik, Geruch, Stimmung, Anwesenheit) zwischen ErLebewesen, eine freudige Erregung bewirkt.

Alles andere ist bestenfalls beruhigend.

Aber *ich bin eben oft noch unsicher, wie *ich das Wahrheit so in Worte fasse und beschreibe, dass Es die Freude wirklich mitbringt; und nicht nur so tut, als ob, wie das hier noch so üblich ist. Beruhigendes allerorten, kaum dass die Richtigkeit und Stimmigkeit zu spüren ist, so wenig ist davon bisher in all den Mitteilungen (Kommunikation) enthalten, ausser Mensch muss, aber dazu geht es Uns wohl noch zu gut, als dass Wir das Wirklichkeit so ertragen würden (könnten?), wie ES ist.

Gut gehen, ist Nicht gut sein. Das ist auch klar.

Hier ein Erinnerungs-Link:
Das verlinkte Beitrag enthält auch einen F.A.Z.-Artikel von David Gelernter, mit dem:

Titel: Der Robotismus als soziale Krankheit
Untertitel: Wieso haben Hirnforscher solche Angst vor der Subjektivität?
Weil sie in uns nur noch Hunde mit einem iPhone sehen. Plädoyer für einen neuen Humanismus.
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Eine aktuelle Licht-Erscheinung
an der Grossbeerenstr., in
Berlin Kreuzberg
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Titel: Das Aus-Bildung für Mord-Es

Wenn dem satten (Verzeihung) Bildungs-Bürg-Es etwas "dummes" nicht passt, ruft Es oft nach einem Meehr an Bildung!

So auch aktuell, wo engstliche Bürg-Es in Dresden zu zehntausenden auf die Strassen und Plätzen gehen, um ...

... die Engstlichkeit (also die Mischung aus berechtigter Angst und übertriebenen Sorgen, und aus Unkenntnis und engstirniger Bequemlichkeit) aufzuführen.

Diese MitMenschen möchten lediglich wahr und ernstgenommen werden. Und das sollten Sie auch. Was aber meist passiert, ist, einerseits werden Sie als Vernachlässigung abgetan, andererseits für Dummheit verkauft und daher verlacht.

Auf einen dieser Lacher und der darin enthaltenen (Hilfeschrei?) Forderung nach mehr Bildung, habe *ich reagiert

Darf *ich kritisch anmerken, dass auch Professoren und Künstler für Adolf Hitler gestimmt haben? Und darf *ich wissen wobei oder wofür "Bildung" hilft, oder was in das "Bildung" so alles drinn steckt? Und darf *ich ebenso kritisch anmerken, dass fast alle Bank- und Industrie-Manager, die für etliche Korruption, Krisen und Wertvernichtung des Mittelstandes und von Kleinverdienern mitverantwortlich sind, Eliteschulen und ebensolche Universitäten besucht und meist erfolgreich abgeschlossen haben und das ist ja wohl meist die Vorstellung von sogar bester Bildung?

Also, wozu ist Bildung da und was ist drinn?

Neee, so einfach, wie Ihr euch das immer ausdenkt und schnell wieder ablegt, ist das Gefühl der Fremdheit und der Überforderung und so mancher Ungerechtigkeiten und Engste, nicht zu lösen.

Die ReReaktion des Ausgangs-Beitrags-schreib-Es:

"Kritische Anmerkungen sind ja im Prinzip immer gut. Allerdings steht da ja NICHT: Bildung löst alle Probleme und macht aus Jedem einen grundguten Engel, da steht lediglich: Bildung HILFT. Und Bildung, ob man damit Mafia-Boss oder Mutter Teresa wird, hilft immerhin dabei eine eigene Entscheidung zu treffen, ob man die dunkle oder die helle Seite unterstützen möchte im Leben. Oder?"

*ich:

Meine Frage war / ist: Was ist Bildung?
Und diese Frage ist keine der schillernden Oberflächlichkeit, sondern eine des tatsächlichen Inhalts des Begriffs. Ich wiederhole das gerne, weil es zum Verständnis wichtig ist: Alle Massenmörder und Kriegsherren und Mächtigen, die teils Millionen MitMenschen ermorderten oder sie in Konflikte und Kriege trieben; und jede Menge Verbrecher und Ausbeuter, Demagogen und Lügner und Folterer waren für deren RaumZeit-Phase hochgebildet, also mit aktuellem und vergangenen Wissen bestens versorgt, sogar vollgestopft. Bildung hilft auch "besser" und häufiger zu verletzen und zu töten.

Was da oben im Foto (auf dem Foto war eine "Arzneischachtel" zu sehen mit dem Aufdruck: "Bildung Forte", die wohl suggerieren sollte, dass die Menschen, die jetzt bei Pegida auf den Strassen und Plätzen stehen und gehen "bloss" etwas mehr Bildung bräuchten) steht ist Selbst-Blindheit! Das, was im Augenblick für die Meisten im Begriff Bildung steckt, behindert keine Frechheit, verhindert keine dumpfe Ausbeutung und ebensolche Vorwürfe und dämpft keine Ignoranz und Fremdenangst.

Vielleicht dämpft das mehr an Wissen die Fremdenfeindschaft etwas, aber es verhindert sie nicht. Bildung kann dazu beitragen die Solidarität und GleichWertigkeit der Menschen zu stärken, ist aber nicht die Haupt-Medizin.
Nur [m]eine Meinung. 

Das ander-Es:

"Was ist Bildung überhaupt ? - Das ist eine zentrale und gleichermaßen seit Jahrhunderten immer wieder gestellte Frage. In einem demokratischen, im guten Sinne liberalen gesellschaftlichen Umfeld kann der Bildungsbegriff immer nur ein relativer sein. Und Bildung kann in der Tat immer nur, wie Du es nennst, ein Hilfsmittel sein, um z.B. Fremdenhass zu verringern, vielleicht. - Menschen an sich, das belegen viele viele Experimente, haben meist auch eine dunkle, zerstörerische Seite, die sie je nach ihrer Vorgeschichte ausleben leider auch mit Hilfe von Bildung oder Verbildung, wie z.B. der Napola etc ..."

Darauf habe *ich ein "gefällt mir" abgesetzt.
;-)
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Mond - Suchbild
Gefunden an der Charité
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Titel: Die Unheimlichkeit von Entscheidungen 02

Artikel-Überschrift: Alles Egoisten!
Untertitel: Altruistische Politik ist nur ein Schein. 
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Wie *ich schon des öfteren leichterdings aber ebenso abgrundtief unverständlich bemerken durfte, ist Selbst-Erkenntnis ein beschwerlich Ding. Aber eben nur dann, wenn ein-Es die Ergebnisse dieser Suche vorwurfsvoll oder gar [selbst-]anklagend nimmt, statt erst mal nur als gegeben.

Und daraufhin fragt: Wieviel davon erLebe ich aus, wieViel davon ist sogar unbedingt erLebens-erhaltend? Das sind doch wichtige Fragen, selbst wenn das, was bei dieser Selbst-Erkenntnis aus dem Selbst geschöpft wird, erst mal auch[!] düster, asozial und sogar brutal ist.

Denn, die Frage nebenbei ist doch: wieViel Schmerz muss ein-Es auch aus- und ver-teilen, um Selbst am erLeben zu bleiben, oder einfach um nötige Veränderungen zu bewirken?

Aber eben auch: WieViel davon können wir Menschen inzwischen aus unserem Grund-Verhalten herausnehmen, weil diese "Mittel des Handelns" nun unnötig oder sogar hinderlich, bis sogar Selbst-zerstörerisch sind?

Ein wenig Egoismus vielleicht dämpfen und dafür ein bisschen die Solidarität pflegen und als HandlungsGrund ausweiten. Das wäre doch gesund für uns.

Quelle des Auszugs: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 29. Dezember 2014, Wirtschaft, von Patrick Bernau
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Die Andeutung eines
Wikinger-Bootes, in der
Wikinger-Ausstellung im Gropius-
Bau in Mitten von Berlin
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Titel: Vom [Un]Sinn der Gemeinschafts-Tätigkeit

Den folgenden Sätzen von Nick Bostrom stimme *ich zu:

"Ich habe manchmal das Gefühl, dass wir wie Ameisen durch die Gegend rennen, und jeder seinen Teil zu einem Gebilde beiträgt. Millionen, Milliarden Menschen rasen geschäftig durch die Welt. Verwenden aber nur eine geringste RaumZeit darauf, darüber nachzudenken, was das Ziel dieser Geschäftigkeit ist. 

Wo wollen wir gemeinsam hin?
Welche Zukunft streben wir zusammen an?
Warum arbeitet die Wissenschaft an all diesen technologischen Fortschritten? 

Vielleicht ist das Gebilde, an dem wir da bauen, ein schönes Gebilde, vielleicht aber auch ein schlimmes?"

Abgehört in dem arte-Magazin "Square".

Hier zwei Links zu dem Forsch-Es und Philosophen Nick Bostrom:

Was *ich ablehne, ist das Projekt des Transhumanismus, dessen Förderer Nick Bostrom ist.
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Ein Objekt aus der aktuellen
Pasolini-Ausstellung im
Martin-Gropius-Bau
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Titel: Ein Vorbild. Pier Paolo Pasolini

Da *mich der Inhalt dieses Briefes sehr einnimmt, nehme *ich es in meinen Blog auf, und das, obwohl *ich etwas neidisch bin, dass es nicht von *mir ist.
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Vor allem ab der Stelle: "..., was mir jetzt am meisten am Herzen liegt, ist, mir und den anderen gegenüber klar zu sein: ..."

Abfotografiert in der aktuellen Pasolini-Ausstellung im Martin-Gropius-Bau in Berlin. 
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Vielleicht ist das ja ein passendes
*Selbst-Bild zum Folgenden:
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Titel: Selbst-Erkenntnis 0?

"Es ist immer blöd, wenn ein-Es hinterher merkt, dass Etwas schmeckt und weiss, Es hätte mehr davon haben / daSein können, hat aber nur eins oder eine Kleinigkeit weniger davon genommen."

Von: *ich.Oliver-August Lützenich

Oder könnte das auch beginnen: "ich ... gegeben."?
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Irgendwo in Berlin-Neukölln
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Titel: Dieses Text ist grauenvoll Wunder

Das [b]ist das hässlichste Schöne, das es je nach so tief oben hinein geschafft hat.

Aber dies ist weder ein Witz noch ein Sch[m]erz zum heulen, denn nur das Titel zählt, was darunter steht ist lässlich.

Worauf *ich gespannt bin, ist, was *mir nach dem Titel noch so alles an Sinn, DaZwischen und UnSinn einfallen wird?

Jetzt jedoch erst ein vorgezogenes / vorausgeschicktes Schlusswort:

Hagga!
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*ich ÜberMorgen
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Titel: Ist da was?

Überschrift: Reine Leere

Frage: War da was?

Antwort: "Nein, Nichts."

Der Satzanfang des Auszugs lautet: "Die meisten Naturwissenschaftler ..."
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Und dabei immer zu bedenken, dass auch im kleinsten / geringsten Nichts stets ein Inhalt enthalten ist, nämlich irgend - Etwas. Und dieses Etwas, das immer daIst, stets mitzudenken / mitzubemerken, ist schwer, *ich weiss das.

Quelle des Auszugs: Süddeutsche Zeitung, vom 27. Dezember 2014, Beilage Wissen, von Christian Weber

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Vom Nutzen das Freiheit

Dem Titel folgt nun ein Gedicht:

Freiheit braucht mindestens EINE GRENZE, damit es Freiheit braucht, wenn diese letzte Grenze fällt braucht es keine Freiheit mehr, denn dann ist wirklich ALLES Möglich, oder besser: dann gibt es keine Möglichkeiten mehr, weil eben Auch Möglichkeiten Grenzen brauchen.

Freiheit braucht Grenzen.

Freiheit braucht mindestens EINE VERÄNDERUNG, damit es als Freiheit, also als Verbesserung und Erleichterung eines vorherigen oder darauf folgenden Zustands erkenntlich ist, erst Veränderung gibt der Verschiedenheit des Raum[Zeit], das Es braucht, denn nur in der Starre, der völligen Beharrlichkeit, ist keine Freiheit mehr nötig.

Freiheit braucht Veränderung.

Freiheit braucht mindestens ZWEI RICHTUNGEN, damit es als Freiheit, also als Auswahl in mehreren Entwicklungs-Richtungen für DasJenig-Es, das das Freiheit misst, bemerkt wird, in nur einer gegebenen Richtung ist keine Freiheit erkennbar.

Freiheit braucht Richtungen.

Was braucht Freiheit noch?

Freiheit braucht mindestens EIN NEIN, das weitere können Sie Selbst herausfinden. 

Freiheit braucht ein Ja.
Also Zustimmung. Freiheit kommt ohne die Zustimmung zu den ersten drei Punkten nicht aus. Kommt Nicht aus der Freude hervor, bevor die ersten drei Punkte jedes All-Es klar sind. Solange gibt es keine Freiheit für All-Es. Und bis Heute haben nur die All[erwenigst]-Es auch nur eine Ahnung davon was Freiheit ist, obwohl das wünschenswert wäre, das hielte doch wohl kein-Es vom schmusen ab?

Nochmal von Vorne.

Freiheit braucht Grenzen.
Freiheit braucht Veränderung.
Freiheit braucht Richtungen
Und
Freiheit braucht mindestens ein Nein.

Das haben Sie nun davon, *mein Nein.

Aber vor Allem braucht das Freiheit die Zustimmung zur wechselseitigen Erweiterung, sonst gedeiht Freiheit nicht.
Wenn das nur nicht alles zu banal ist?

Zweifelsfrei oder?

Das obige bedeutet die Frage: Wieviele von Welchem brauchen Wir?

Die Rechnung sieht also so aus:

Das Freiheit => 3
Drunter geht nicht, das Drüber probieren wir gerade aus.
Aber es gelingt nur langsam, weil jeder Schritt schwer fällt. 
Wo die Behaglichkeit die Trägheit in Perfektion beherrscht.
Und das ist genau unser alltägliches Prinzip: Behaglichkeit.

Wir wollen nichts mehr Selbst machen. Das ist unsere Richtung.
Es ist leider die Einzige, die All-Es bisher beherrscht: Verweigerung.

Aber wie geschrieben: Freiheit braucht die Zustimmung von All-Es.
Mehr braucht's doch auch gar nicht?

Oder?
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Das ist ein Hubble-Foto einer etwa
60 Mio. Lichtjahre entfernen
Nachbar-Galaxie, der wir
den Namen IC 335
gaben
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Titel: Selbst-Erkenntnis 0?

Wenn das Mensch nur endlich anerkennte, dass Es ein Geschöpf eines DaSein ist, das daneben noch andere Wunder vollbracht hat, die für eines der Geschöpfe (Mensch) kaum zu fassen sind.
Und dann schaut mal die Roboter und sonstigen Maschinen an, die das Mensch gebaut hat.  Wenn das Mensch mal begreifft, was es Selbst für ein unentdecktes Wunder ist, stoppt Es sofort den dummen Nachbau von Robotern und sonstigen Maschinen, die noch nicht mal annähernd unsere Klasse / Niveau und Fähigkeiten erreichen.

aber jetzt zu etwas völlig anderem:

Überschrift des Artikels: UrKnall,  Sternenasche und ein Fragezeichen

Untertitel: Über die Suche nach dem Sinn unseres Lebens
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Dabei fällt *mir folgender Titel ein:

Ein Lied von der Aufklärung, der intensiven aber noch unbewussten Verbindlichkeit des DaSein.

Mehr und mehr wird auch *mir "bewusst", wie intensiv und nachhaltig unsere Kontakte und Begegnungen sind.

Aber wie sehr jedes Selbst auch wieder für eine ErNeuerung und Auflösung von belastendem "Alten" Sorge tragen kann.

Quelle des obigen Auszugs: Neue Zürcher Zeitung (NZZ), vom 20. Dezember 2014, Literatur und Kunst, von Gottfried Schatz

Freitag, 21. November 2014

Paranoid ist hier Nichts

Titel: Trotz dem

Muss *ich um Verzeihung bitten, weil ich verstört bin, weil ich manchmal nicht weiter weiss, weil die Schmerzen und die Angst mir die Kehle zuschnüren und *ich doch auch immer weiss, wie einmalig dieses Geschehen ist und ich nach einem Ausweg aus der Trauer suche, eine Heilung für den Schmerz, um die Grossartigkeit, die annähernde Unendlichkeit, des DaSein zu spüren und zu geniessen, damit in *mir die Lebendigkeit nicht nur eine schwärende Wunde zurücklässt, sondern auch ein buntes Gelingen, die Freude und ein wenig Glück, Nein, ich mache diese Dauer-Verzweiflung nicht mehr mit, ich trete in den Streik, und wenn mir als einziges Mittel die Verweigerung Eurer / Ihrer Zustimmung bleibt, einfach nur der Trotz.
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Gesehen in der Ausstellung "WEST - BERLIN"
im Stadtmuseum Berlin, im Ephraim-Palais
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Titel: Hat "Nichts" einen (physikalischen) Inhalt?

In einen heutigen Zeitungsartikel mit der Überschrift: "Die Zähmung des Higgs-Teilchens", in der Süddeutschen Zeitung, 21. November 2014, Seite: Wissen, von Reinhard Breuer (s.u.), habe *ich eine kleine quantenphysikalische Bestätigung meiner sprachphilosophischen Heimsuchung des Wortes / Begriffs "Nichts" gefunden.
Wobei *mir klar ist, dass uns Allen unbewusst klar ist, dass es nirgendwo eine vollkommene Leere gibt, weil auch ein völlig "leeres" Zimmer, enthält noch Staub und Luft und anderes "unsichtbares", womit klar wird, warum wir glauben, dass es Leere gibt.

Hier noch mal mein SprechAkt vom Nichts:

Es ist zwar einfach, aber schwerlich zu begreiffen, dass Nichts ein Begriff ist, das mal nur eins oder auch ein-Es enthält {Signifikat}, ein ander mal aber auch wirklich ALLES UND All-Es, bis auf eins oder auch ein-Es, jedoch niemals leer ist.

Manchmal gilt *mir Alles und ihr All-Es da DrAussen Nichts, manchesmal - das ist wohl meistens so - gelte *ich Euch All-Es Nichts. So einfach ist das mit dem Nichts, und doch so schwer zu begreiffen. Und das, weil fast kein-Es klar ist, dass das DaSein keine Leere kennt.

Wenn es All-Es klar ist, dass DaSein immer und stets zu aller RaumZeit mindestens Etwas oder sogar ein-Es ist, dann ist plötzlich klar, dass das Begriff "Nichts" entweder von der Abwesenheit, dem Verlust, der Ignoranz, der Unwissenheit oder auch von einer Beleidigung / Abschätzung kündet, oder diese Zustände, Gegenstände und Abwesenheiten als "Inhalt" einfasst.
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So ist *mir hier klar, dass das Nichts fast der vollste Begriff und Zustand im DaSein ist. Denn, was wissen die Meisten und auch wir Menschen bisher vom DaSein oder auch in / von uns Selbst? Doch wohl bestenfalls Nichts, und in diesem Fall ist darin eben fast ALLES enthalten, oder kaum etwas / ein-Es, was wiederum vom Standpunkt abhängt. Für *mich hier ist somit Nichts fast ALLES und ihr All-Es da DrAussen.

Ist das soweit klar?

Weil wir das instinktiv wissen, ist auch klar, dass die Sätze: "Das macht mir nichts.", oder auch: "Nein, ich hab nichts.", "Es ist nichts besonderes." und: "Du bist ein Nichts", immer Etwas oder ein-Es enthalten, das nur nicht gesehen oder gehört wird, aber sehr wohl zu spüren ist, wenn, ja wenn die Fertigkeit und Bereitschaft dazu erstehen durfte.

Titel: Vom Beweis allgemeiner Paranoia und den heimlichen Kräften der Evolution
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Der Titel klingt erstmal seltsam in Verbindung mit dem oben eingestellten F.A.Z.-Artikel, ist *mir aber schlüssig und vielleicht einfach zu erklären.

Quelle des Auszugs: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 21. November 2014, Wirtschaft, von Dalia Marin.

Schon länger kommen *mir zwei schon sehr lange nebeneinander laufende Entwicklungen seltsam vor? Nicht die einzelnen Entwicklungslinien, aber deren Konsequenzen.
Eine Entwicklung ist die immer schneller wachsende Anzahl von uns Menschen.
Die andere ist die stetig abnehmende Arbeit des Menschen, durch eine stetig steigende Automatisierung und Mechanisierung fast aller Arbeits- und Tätigkeitsfelder.

In dem Artikel ist zum Beispiel auch die Entwicklung im medizinischen Bereich erwähnt. Die immer komplexeren Analysemethoden, chirurgische Roboter und mehr, machen menschliche Mediziner und deren Personal immer überflüssiger. Körper"Reparatur" wird bald eine fixe Technik-Angelegenheit sein.

Wenn die Vorstellungskraft des Leses gross genug ist, bleibt einem der Atem wegg, beim Phantasieren ausgehend vom aktuellen Stand der [Nano- und Roboter-]Technik und nur einen Menschensprung weiter, also vielleicht 10, 20 Jahre, was dort noch für dann über 8 Mrd. Menschen zu tun bleibt.

Warum die Paranoia im Titel?
Weil beide Entwicklungen bereits lange bekannt sind, aber selten zusammen geführt werden. Erst recht kommt nirgendwo ein Gespräch davon zustande. Es wird entweder nicht erkannt, oder verdrängt, oder verschwiegen. Vielleicht, weil die Konsequenzen einer Debatte noch mehr gefürchtet werden, als die Konsequenzen dieser beiden Entwicklungen.

Und das ist vielleicht so, weil das Gespräch jetzt den normalen Ablauf, all die Traditionen und Gewohnheiten der Macht und der Hierarchien gefährden könnte? Und, weil die Konsequenzen der beiden nebeneinander laufenden Entwicklungen erst in einer zwar näheren, aber doch so weit fernen Zukunft eintreten, die die aktuellen Eliten und MachtinHaber - so hoffen diese vielleicht - nicht mehr betrifft?

Und warum die Nennung der Evolution?
Wir Menschen sind in eine Entwicklung vollkommen eingebunden, von der wir weder den Ausgangspunkt und die Ausgangsvoraussetzungen kennen, noch auch nur annähernd wissen, wozu das AllEs und All-Es (All-Es sind in meiner Schreibe Alle aus DNS aufgebauten LebeWesen in Verschiedenheit zu AllEs, den pur materiellen Dingen) DaIst? Von einem Sinn ganz zu schweigen. 
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NGC 2501
Eine Nachbar-Heimstadt
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Das Mensch glaubt vielleicht Es hätte irgendeinen Einfluss auf seine, oder auch auf andere Entwicklungen, allein, es ist blosser Glauben, die Tatsachen beweisen, dass das Mensch einigermassen sicher und wohlig in diese Evolution eingebettet ist. Und darin tut, was Es zu tun bleibt und was zum Selbst-Erhalt nötig und wichtig ist. Und das gelingt gut, wie *ich finde.

Was also hat die Evolution vor? 
Gibt es überhaupt ein Vorhaben und so einen Gesamtprozess, wie die Evolution von uns gedacht wird? Keine Ahnung. Was *ich weiss ist, dass aufGrund dieser beiden Entwicklungen, dem Menschen bald fast alles Tun abgenommen wird. Kochen, putzen, waschen, bauen, anbauen, entwerfen, schreiben, erzählen, verwalten, planen, forschen, Sie können einsetzen, was Sie wünschen, wenn Sie etwas Phantasie nutzen, werden Sie merken, dass [fast. Diese kleine Unsicherheit möchte *ich nicht verschweigen] alles mechanisier- oder / und algorithmisierbar ist. Das uns also bald alles Handeln von nicht-DNS-Lebewesen abgenommen wird.

Und was tun wir Menschen dann noch?
Diese Diskussion sollte doch vielleicht bald beginnen, damit wir einigermassen darauf vorbereitet sind. Oder bin *ich hier falsch?

PS: Die Autorin schrieb von uns Menschen als "Humankapital" (zweitletzter Satz des obigen Auszugs). Und Sie - die Leses - wissen, dass Kapital flüssig ist und fast gänzlich aus Vertrauen besteht, da ergibt sich doch aus dem "Humankapital" die Frage: Wird das Mensch versickern, weil das Vertrauen dem Wissen nicht stand hält?
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Die Reste des Anfangs-Ereignisses?
Bild der Hintergrund-Strahlung,
vom WMAP-Satelliten
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Titel: Noch eine Kritik an Nichts

Vielleicht haben Sie noch meine Einlassungen zum Nichts in den Augen?

Ein Freundin schrieb *mir daraufhin folgendes:

Es macht Mühe, deine Dehnung des Begriffs des "Nichts" nachzuvollziehen. Dichter machen das mitunter mit mehr Poesie (in Tumblr kann *ich den Smiley der Freundin nicht wiedergeben, also bleibt *mir nur, es hier in Klammern zu erwähnen ;-). Kennst du den?:

"Oft ist uns, als wäre die Welt Alles und wir Nichts, oft aber auch, als wären wir Alles und die Welt nichts. Jenen ewigen Widerstreit zwischen uns Selbst und der Welt zu endigen, den Frieden allen Friedens, der höher ist denn alle Vernunft, den wiederzubringen, uns mit der Natur zu vereinigen zu einem unendlichen Ganzen, das ist das Ziel all' unseren Strebens, wir mögen uns darüber verstehen oder nicht. Aber weder unser Wissen noch unser Handeln gelangt in irgendeiner Periode des Daseins dahin, wo aller Widerstand aufhört, wo Alles Eins ist; die bestimmte Linie vereinigt sich mit der unbestimmten nur in unendlicher Annäherung. Wir hätten auch keine Ahndung von jenem unendlichen Frieden, von jenem Sein, im einzigen Sinne des Wortes, wir strebten gar nicht, die Natur mit uns zu vereinigen, wir dächten und wir handelten nicht, es wäre überhaupt gar nichts (für uns), wir wären selbst nichts (für uns), wenn nicht dennoch jene unendliche Vereinigung, jenes Sein im einzigen Sinne des Wortes vorhanden wäre. Es ist vorhanden - als SCHÖNHEIT."

(Von Friedrich Hölderlin, aus "Hyperion", Auszug aus dem Programmzettel von Christoph Schlingensiefs "Atta Atta", überschrieben mit "Star Trek 1795")

Oder: Die Schönheit, wenn wir Musik hören…:
http://www.youtube.com/watch?v=tU_Wx8ooRjI

Durfte *ich das einfach so hinnehmen!


Darauf also *ich: Super, Danke. (Hier fügte *ich ein Smiley ein: ;-)
Danke für die Erinnerung, mal wieder zu vergleichen, ob *ich schon weiter vorangekommen bin, als unsere Nachläufer.
Sind doch Nachläufer?

Weil *ich muss nach Hinten schauen, wenn *ich den alten Hölderlin noch sehen möchte, das mache *ich viel zu selten, weil da Vorne passiert gerade so viiieel. Aber wir hätten ja Recht, öfter mal nach Hinten zu schauen, wenn es nicht fast All-Es dauernd Macht[en]! (Und noch ein Smiley :-)