Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Montag, 8. Dezember 2014

Das Freiheit des Ahnung und ein Geständnis

Titel: Ein Aufruf zur Steigerung des Selbst

Untertitel: Der Punkt ist, dass das "Material" auf dem jed-Es aufgebaut ist, das Mensch-Sein unwichtig ist.

Den Zellen, auf denen alles erdmondliche erLeben aufgebaut ist, ist das jeweils individuelle daSein schnurz. Fast (!) vollkommen schnurz, weil beim Tausch von Blut, Herzen, Lebern, Haut und anderen Körperlichkeiten, gibt es schon noch eine kleine Hemmschwelle, also eine Abwehr- oder sogar Abstossungsreaktion, aber die ist medizinisch bereits dämpfbar.

Das ganz persönliche vollkommen einzigartige ich, das jed-Es definitiv ist, ist den Zellen aus denen dieses ich ist - also das Ganze, das Einzel-Wesen in der klaren Verschiedenheit von anderen Gleichen -, fast vollständig wurscht. Das zu erkennen, ist eines der tiefgreifendsten Probleme.

Das einzelne ich beruht auf einer Körperlichkeit, der diese Einzigartigkeit fast vollkommen schnurz ist. Das Körper hat Bedürfnisse. Diese Bedürftigkeit will das Körper - und zwar jedes Körper! -, erst mal befriedigen, befriedigt wissen. Atmen, dann komm länger Nichts. Durst, dann kommt wieder länger nichts. Hunger, dann folgen schon ziemlich bald die sozialen Bedürfnisse, als erstes vielleicht das freundliche Willkommen, dann die Anerkennung als MitGlied einer schützenden und das Selbst möglichst gut versorgenden Gemeinschaft und noch ein paar andere Mängel mehr, die gefüllt werden möchten. Und wenn die passende Grösse, Angepasstheit und Eingebundenheit erreicht ist, kommt ein weiteres sehr wichtiges Bedürfnis hinzu, das schon von Anbeginn an in jed-Es schlummert und nur auf die Reife wartet, das Fortsexen, oder WeiterSexen.

Klingt alles ziemlich nüchtern, wobei erst aus dem Zusammenwirken der Gefühle die Nüchternheit erwächst. Worauf möchte *ich hinaus? Auf eine frappierende Unsicherheit des Menschen, und zwar seit dem "Erwachen" des ersten Körpers, das ahnte, dass Es etwas anderes ist, als Alle ander-Es, obwohl Es vollständig Gleich ist, mit diesen ander-Es. Und es war ziemlich sicher ein menschliches Körper, das das als erstes bemerkte oder erahnte.

Die Unsicherheit des ich im Selbst.

Das Körper will überleben und weitersexen. Etwas ganz speziell persönlich-Es hatte da jahrmilliarden keinen Platz und wahrscheinlich auch überhaupt keinen Nutzen. Und jetzt entsteht quasi aus dem Nichts - und die Leses wissen, dass *ich ins Nichts immer mindestens ein-Es oder Etwas kleines zumindest fülle, weil es die absolute und totale und komplette Leere in diesem DaSein nicht gibt - ein Wunsch nach ganz spezieller und sehr besonderer Anerkennung und Wahrnehmung nur und bloss eines / des einzelnen Selbst.

Egoismus wächst.

Wo vorher jahrmilliarden lang nur fast bewusst-lose Körperlichkeit war, deren winzigste Besonderheit in der Masse der gleichen Körperlichkeiten zwar wichtig war {Evolution: Mutation, Selektion und Anpassung}, jedoch als Wert an sich, als Steigerung des ich, nicht auftrat, weil es nicht erforderlich war. Es genügte ein winziges bisschen Eigenheit - quasi ein Proto-Bewusst-Sein - zur ausreichenden Selbst-Versorgung.

Das ist Jetzt Geschichte.

Das Wert jedes einzelnes Selbst in der Menge aller gleichen MitSelbst wächst kontinuierlich.

Jedes Selbst ist wichtig!

Was vorher eine völlige Unwichtigkeit war, zu jedes RaumZeit verletz-, töt- oder sonstwie ersetzbar, wird mehr und mehr zur ernst zu nehmenden und beschützens werten Einzel- und Besonderheit. Jedes Mensch ist einmalig und wichtig. Klingt banal, ist aber ein sehr sehr neuer Gedanke und deswegen auch noch keine Alltäglichkeit. Noch werden fast alle Menschen massenweise ge- und viel zu oft missbraucht für ...

Aber es gibt noch eine andere Tendenz, als die der Selbst-Befreiung aus der blossen Bedürftigkeit und Allgemeingültigkeit (Konvention): die Tendenz zur Überwindung der zellulären Körperlichkeit.

Denn die Frage ist: Kann die Körperlichkeit die voll bewusste und somit auch unabhängige Selbst-Entschiedenheit ertragen?

Dass das keine lässliche Frage ist, wird schon damit alleine damit deutlich, dass das einzelne Körper eine 'Veranstaltung" einer enormen VielZahl ist. Das menschliche Körper ist aus dem wundervollen und weitgehend unverstandenem Zusammenspiel von etwa einhundert Billionen Einzelzellen. Das Ich und das einzel-ich sind also jeweils Masse.

Was also hält d@s Masse vom Egoismus? Von der Besonderheit der Einzelheit, von den Extra-Facetten des speziellen Selbst. Bis jetzt noch wenig, aber je saturierter - also reicher - eine Gesellschaft[en] ist (z.B. EU), umso mehr. Sonst dürfte ich das -> * nicht sein.

Aber *ich bin Es.

Deshalb auch die Tendenz, das bisschen *{Selbst}, das das DaSein in der enormen Anzahl von Selbst, das das DaSein ausmacht / ist, zulässt, aus der Körperlichkeit herauszulösen, um es von der Masse zu befreien. Für *mich ein extremer Reflex und der falsche und unnötige Weg, um das jeweilige sehr spezielle Selbst - somit auch die Leses dieses Beitrags - aus der noch nötigen Enge der Gesellschaft und nützlichen VielFachHeit ein gesundes Stück weiter herauszulösen, um damit auch dessen Freiheit und Frei-RaumZeit zu vergrössern.

Dass das auch und sogar am deutlichsten und nachhaltigsten, als körperliches LebeWesen möglich ist, scheint *mir vollkommen klar. Schon, wenn *ich alleine an die fast unendliche Speicher- und Kombinations-Potenz des Gehirns jedes (!) Selbst denke, wird mir schwindelig, * nicht, und diese fast Unendlichkeit ist in fast All-Es nur rudimentär und für das allernötigste benutzt, mehr tun und wollen die Allermeist-Es nicht, deswegen gibt es nur so wenige kluge Menschen. Der Grund liegt in der fehlenden konstanten und reichlichen Versorgung des Gehirns mit Energie - und dazu zählt neben der Glukose und ein paar Hormonen auch das vielfältige und vierfarbige Wissen von DrInnen und dem DrAussen.

Was können wir tun, um die Anzahl der Selbst-Entscheidenden und Selbst-Verantwortenden MitMenschen und somit auch der klugen und sogar weisen MitMenschen auf annähernd 100 Prozent zu erwachsen? Und das ist wichtig für Uns, dass das passiert, weil es eine der GrundTendenzen des DaSein schmeichelt und damit uns Allen gut tut: das Friedlichkeit.

Das Gewalt war von Anbeginn an notwendig, um Platz für Uns (das DaSein) zu schaffen, den haben Wir inzwischen - und zwar reichlich! -, was Wir jetzt brauchen ist Friedlichkeit, um diesen Platz auch zu nutzen. Denn solange die Willkür der Gewalt und der Zwang der Triebe herrschen, was aktuell noch überall der Fall ist (das "fast" passte noch nirgends DaZwischen, dazu ist die Herrschaft der Gewalt noch zu übergewichtig), kann das Selbst, den inzwischen vorhandenen Platz, wegen der beständigen Bedrohung nur sehr sehr eingeschränkt, geradezu eingezwängt in die wenigen Konfektionen und Konventionen und Trieben, nutzen.

Bis eben Jetzt ist die Freiheit eine Ahnung.

Eine ziemlich verlockende allerdings!
Jedoch wird die Freiheit von der Gewalt bis Morgen noch beschränkt, sehr beschränkt in vielen Bereichen des Menschheit. In manchen darf das einzel-Es Nichts, und die Leses wissen, wie wenig das daSein kann, wenn MasseMensch es nicht zu lässt. Kaum etwas, neben der puren Überlebens-Tätigkeit inklusive FortSexung.

Was wir brauchen, um die persönliche Freiheit und Frei-RaumZeit zu erweitern, ist nun klar, unklar ist, wann tun wir gemeinsam etwas dafür?

Oder gibt es daran begründete Zweifel?
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Titel: Der Wunsch nach etwas mehr AussenAnSicht für All-Es

Wenn Das da oben nur jedes von uns wenigstens einmal von etwas ausserhalb besehen könnte. Also mit nur ein wenig Abstand vom gewöhnlichen, vom engen kleinen normalen alltäglichen Blick.

Ohh Mensch, dann wäre das ZusammenerLeben hier "unten" ein komplett anderes.

Das ist garantiert.
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Winterl-*ich
im Goldrahmen
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Titel: ABER!

Heute bin *ich auf einen Satz getroffen, das *mich erschreckt hat, weil es auf *mich zurück verwiesen hat, ohne dass *ich dem Inhalt so vorher zugestimmt hätte. Das meint, dass *ich das Selbst anders[herum] eingeschätzt habe.
Der Satz lautet ungefähr so:

"Diejenig-Es, die am häufigsten von Veränderung sprechen / schreiben, sind gerade diejenig-Es, die am wenigsten dazu beitragen."

Das sass!

Wie oben geschrieben, hätte ich vom *Selbst anderes angenommen / behauptet. Aber nach dem Lesen wusste *ich, das betrifft auch *mich. Vielleicht ist das Satz / Aussage nicht vollkommen stimmig, jedoch, was ist das schon, aber *mir war klar, auf *mich zielt es (auch) und trifft.

Seit Jahren schrei[b]e *ich von notwendigen Veränderungen.

In *mir, mit *mir und, um *ich herum, passiert ist allerdings wenig. Im weiteren um *ich herum, ist schon einige Veränderung: wechselnde Nachbarn, wechselnde Geschäfts- und Ladeninhaber, neue Häuser, enorm viele Touristen, aber die Veränderung, die ich im *Selbst wünsche und brauche stockt.

Geht das nur *mir so?

Nein, sonst machte das zitierte Satz keinen Sinn. Aber hilft *mir das? Nein.

Donnerstag, 20. November 2014

Vom Alltag des WunschDenkens

Titel: Vom erLeben des WeltSchmerz

Es ist ja so, dass Sie längst wissen, dass hier wieder ein-Es auch seinen Weltschmerz hinausposaunt und so ein klein wenig inneren Druck ablässt; und wie haben die Wissenschaftl-Es längst bemerkt, das Mensch ist schon vom puren DaSein her gezwungen, das ich beständig zu ent-äussern.

Das folgende ist ein Satz! ;-)

Nur, bei manch-Es kommen unaufhörlich Alltäglichkeiten heraus, bei ander-Es stets Geschäftliches, bei ander-Es wiederum obsiegt die Intrige, wieder ander-Es mischen gerne in wieder ander-Es mit und geben dadurch auch ihre Lee[h]re preiss; und *ich hier, plustere *mich auch in Welt- und Schmerzen aus, die *ich sometimes kaum ertragen mag, *ich bin für die ander-Es und deren Geschichten und Innereien stets empfänglich gewesen; und endlich habe auch *ich einen Kanal gefunden, einigermassen strukturiert auszuplaudern, was *mich so bewegt und erregt; und Sie werden es kaum glauben, es gibt VIELE wie mich, die auch so einen ähnlichen Welt-Schmerz und Selbst-Schmerz verspürten und auch einen Kanal gefunden haben, Es - den WeltSchmerz - fein zu verteilen, dorthin, wo Es her gekommen ist und wo Es Niemandem weh tut, ja sogar gut tut, weil Sie auch denen, die Es nicht so äussern können oder wollen, die Gelegenheit gegeben haben und geben, Es (das Schmerz) zu ver-sprachen und damit hinauszulassen, und das ich darauf einzulassen.
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*ich, wenn *ich aus
dem Sonne komme
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Titel: $chwer Gewalt Tätig

Ich bin inzwischen ein Mensch, der weiss und auch fühlt, dass kein Konflikt das Lösung mit Gewalt braucht. Für *mich ist vollkommen klar, dass es sogar so ist, dass je weniger Gewalt, desto weniger Konflikte. Das ist jedoch nicht normal.

Normal ist in etwa folgendes:

Es geht um den Film: "Einer nach dem anderen".

Das Film wird reisserisch beworben, genauso reisserisch war mein Kommentar darauf:

Ein Scheiss-Film der dutzendfachen Mord zum dumpfblöden Gegacker macht. Sind wir Menschen denn fast alle nur noch bescheuert? Uns beständig, einerseits gegen Gewalt zu wehren, andererseits ebenso beständig Tötungen und auch Massentötungen lustvoll und sogar mit Lachen anzuschauen.

Was sagt das für nicht-Menschen (Aliens?) über unsere Spezies / soSein (Verhalten) aus? Schizophrenie? Und zwar in Massen? Mir geht diese beständige, neurotische, fast zwanghafte Töterei in fast allen Büchern und Filmen sehr aufs Gemüt!

Und k[aum]einem Anderen scheint dieses Wahnsinn aufzufallen, dass überall in Geschichten, Spielen und auch real in Massen getötet und gemordet wird, nach "Herzenslust". Sind wir eine total gefühlsverkrüppelte Spezies?

Schrecklich! Und dann der MitKommentator, der fast schon schreit: "Uuuuuuuuuuuuuuuuuuu...nbedingt gucken" Mensch! Merkt Ihr nicht, was Ihr da für dumpfen Gewaltexzessen huldigt?

Die Reaktion von Frau ... (der Name tut nichts zur Sache) darauf war:

"Na ein Glück, dass die Welt Dich hat! Klugscheißer & Gutmenschen, allerdings recht dürftig reflektiert, da kulturgeschichtlich das Töten als Thema von Anbeginn verarbeitet wurde (s. Märchen). Von Religionsgeschichte gar nicht zu reden..... Bigotterie???
Aber heul leise Oliver, wir lieben Dich!"

Wollte *ich das unbeantwortet lassen:

Danke für das Lob. Ist eine schöne Steilvorlage für mich und eine Bestätigung für meinen Eindruck. Da ist also ein Mensch, das Mässigung der alltäglichen Gewalt zwischen Menschen fordert, und was ist das (natürliche?) Reaktion: verbale Gewalt und auslachende (gewalttätige) Verächtlichkeit.

Aber *ich muss ja nicht verwundert sein, auch *ich habe ja beschimpft. Ja, das Mensch hat immer schon getötet und wendet daneben jede Menge kleiner und grosser Gewalt an. Das ist absolut normal.

Warum also dutzende Gesetze, die Gewalt verhindern sollen und Gewalt bestrafen, und zwar jede Form der Gewalt, von Mobbing bis Mord? Während in der erzählenden Kunst fast permanent Mord und Todschlag sogar gefeiert werden, wie in diesem Film? 

Aber vielleicht ist das eine Form der Triebabfuhr?
Mich macht das ständige Töten (müssen?) fast wütend, aber meist ekelt es mich nur an. Meine Frage ist: Können wir auch ohne Gewalt unsere Gesellschaften organisieren? Nach Ihrer Antwort auf meinen ersten Kommentar schwindet meine Hoffnung wieder etwas. Und das bei einer Menschen-Anzahl die bald 8 Mrd. erreicht und immer jünger wird.
Na gute Nacht, wenn das so weitergeht.

Irgendwie hatte *ich nach dieser Reaktion gemeint, dass *ich so ziemlich allein stehe, mit meiner Ablehnung der permanenten Gewaltexzesse und Gewaltfeierlichkeiten in der erzählenden Kunst.
Aber ...:

Ein mitKommentierer schrieb:

"Bei Frau ... ist der Name halt Programm..."

Das mit dem "Gutmenschen" als Beschimpfung habe *ich schon öfter zu lesen und zu hören bekommen. Nicht so sehr in meine Richtung, aber fast immer zu MitMenschen hin, die Streit schlichten wollten oder andere (klügere und nachhaltige) Lösungen anboten.

So ist also ein gutes (nicht gut meinendes!) Mensch ein "schlechtes" Mensch, ein friedliches und verantwortliches Mensch ein Depp, und wird von normalen Menschen als solches beschimpft.

Das bedeutet, dass wir Menschen im Grunde all die kleinste Gewalt (Beschimpfungen, Vogel zeigen, Stinkefinger), kleine Gewalt (Mobben, Intrigieren, Belügen), grössere Gewalt (Bedrängen, Bedrohen, Kneifen), grosse Gewalt (Schlagen, Treten, MissAchtung), grösste Gewalt (Folter, nichttödlicher Terror) und die finale Gewalt (Tötung, Mord), als Muss, als Gegeben, als vollkommen Normal und nützlich, ganz einfach als natürliche Menschlichkeit anerkennen.

Das bedeutet, *ich bin fast un-menschlich, in meinem Ekel bei Gewalt, bin lediglich fast-Mensch, bin nicht normal. Jeden Tag gibt es Krimis mit Töten und Morden, kaum ein Spiel kommt ohne Gewalt aus, keine Nachrichtensendung ohne Gewalt und Terror und irgendwo Gemetzel. Für *mich, in seines Unnötigkeit, denn alle Konflikte sind nur friedlich wirklich zu lösen, ekelhaft und dumpf, Ideenlos, Unsensitiv und vollkommen Verantwortungslos, aber eben fast nur für *mich. Fast!

Na gut, dann bin *ich eben eine Heulsuse in der Haut eines Menschen. Ist *mir lieber als der übliche GewaltTät-Es
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Titel: Meine VorLiebe für diesen Planeten

"Eine kleine zerbrechliche verletzliche Oase", ist dieses Planet, in dem wir vielen LebeWesen existieren.
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Diesen Befund bringen alle Menschen mit, die einmal ein wenig höher über der festeren und flüssigen Oberfläche dieses winzigen ErLebens-RaumZeit - benannt Erde - geschwebt sind.

Und noch viel schönere Befunde bringen viele von diesem etwas ferneren Betrachtung unseres winzigen Heimat mit. Wenn manch-Es davon erzählen, laufen nicht nur Diesen, auch *mir die Tränen über die Wangen, bei dem Ansicht, wie wir Menschen darauf - auf der Oberfläche dieses kleinen Welt- handeln und misshandeln, und wie wenig fast All-Es davon wissen.

Wie wenig Interesse dafür besteht, wie wenig Liebe und Respekt und Aufmerksamkeit in fast allen Menschen dafür vorhanden ist. Für diese winzige RaumZeit-Insel in dem auch wir All-Es gezeugt wurden, und in dem wir All-Es gemeinsam erLeben, und das das einzig erLebbare Heimat für uns ist, in den unfassbar gigantischen WEITEn des DaSein.

Wie wenig (liebevollen) Wert auf unsere kleine ErLebens-Welt in jedes einzeln-Es und damit auch in Bildung, in Politik und Kunst genommen wird. Mir *Selbst steigt die Scham zu Kopf, wenn *ich an meine Wurschtigkeit und UnBildung zurück denke. Trotz dem *ich weiss, dass das unnötig ist, weil diese Unwissenheit und Wurschtigkeit natürlich ist, diese Ignoranz AllEs und All-Es gleich betrifft.

Dass es also für jed-Es erst ein Erweckungs-Erlebnis braucht, oder intensives lernen und beschäftigen, um das Bewusst-daSein für die WEITE des DaSein und die Nähe der weiteren UmWelt zu sensibilisieren.

Unsere Liebe (Verzeihung für diese Verallgemeinerung, aber wie sind die Tatsachen) ist sehr winzig, ist sehr engstirnig begrenzt auf ein geradezu verschwindendes In- und Umfeld um das jeweilige Selbst herum. Alles natürlich, *ich wiederhole das gerne, um das Vorwurfs-Empfinden heraus zu nehmen, nur, denke, und weiss auch *ich, dass wir Menschen mehr können und mehr brauchen.

Alexander Gerst und alle Kollegen liegen richtig, wenn Sie feststellen, um diese Beziehungs- und Verantwortungs-Losigkeit zu Einander und für Einander in dieser Erde zu steigern, braucht jedes von Uns wenigstens einmal den Blick von etwas ausserhalb, auf unser All-Es erLebens-Welt.

Wir sollten allen Menschen einmal diesen kleinen Höhenflug gönnen! Das ist [m]eine Forderung, und um diese wahr werden zu lassen brauchen wir nur Eins: ein gemeinsames Wollen und dafür entscheiden, dann ist auch das nötige Kapital und der notwendige Aufwand sofort vorhanden.

Wenn wir All-Es wollen, dann tun wir auch All-Es dafür. Wenigstens das ist klar.

Wie lange dauert es noch, bis wir soweit sind gemeinsam - für Uns - zu Entscheiden?

Quelle des Auszugs: Süddeutsche Zeitung, vom 20. November 2014, Fragender: Alexander Stirn