Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Donnerstag, 25. Juni 2015

Skepsis, hahaha oder die Vergeblichkeit

Titel: Von einem fünf-fachen "gefällt mir", oder einfacher Skepsis

Hier ein kurzer Auszug aus einem fb-Artikel von Spektrum.de 

http://www.spektrum.de/news/gentechnik-crispr-erleichtert-die-manipulation/1351915

Revolution in der Forschung

Biologen können schon lange das Genom mit molekularen Werkzeugen manipulieren. Vor etwa zehn Jahren waren alle ganz begeistert von so genannten Zinkfingernukleasen, die besonders genau und effizient DNA-Sequenzen verändern sollten. Die Enzyme fanden aber letztlich doch keine breite Anwendung, weil sie schwierig herzustellen und mit etwa 5000 Dollar sehr teuer sind, erklärt der Molekularbiologe James Haber von der Brandeis University in Waltham in Massachusetts.

CRISPR funktioniert ganz anders als die bisher bekannten Systeme. Die Grundlage ist ein Enzym namens Cas9, das mit Hilfe eines kurzen RNA-Schnipsels, der so genannten guide RNA, an seine Ziel-DNA geleitet wird. Dort schneidet es die DNA, wobei Gene zerstört oder gewünschte Sequenzen eingefügt werden können. Bei der Methode müssen die Forscher oftmals nur das entsprechende RNA-Fragment bestellen, ansonsten werden Standardreagenzien benötigt, und die Gesamtkosten liegen damit bei etwa 30 Dollar. "So ist die Technik jedem zugänglich und jeder kann sie nutzen", sagt Haber dazu. "Das ist eine echte Revolution."

Auszug  Ende

Und nun meine Skepsis:

Wir greifen nun immer gezielter und immer kleinteiliger in die Struktur und den Aufbau der Lebendigkeit ein. Also auch in uns Menschen. Was leiten uns dabei für Wünsche und Zwänge im {unbewussten} Hintergrund?

Ästhetik? Optimierung und Effizienz? Blosse mechanistische, kaufmännische, und energie-minimierende Ziele, oder auch ein Wunsch nach einem Mehr an Phantasie, Freiheit und vielleicht auch Freude?

Mir ist im Moment ziemlich bange, weil *ich das letztere - nach dem "oder" - einfach nicht endecke im aktuellen Geschehen. Dafür aber jede Menge Zwänge Handlungen und Systeme nur zu Optimieren, Energie bloss zu sparen und Formen einer engstirnigen "Ästhetik" nachzubilden.

Das Mensch ist bis jetzt nicht imstande die Fülle des DaSein zu erkennen und dadurch auch Ausserstande dessen Angebote wahrzunehmen. Diese partielle DaSein-Blindheit lässt *mich für unsere Entwicklungen mehr befürchten, als beglücken.
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Das erLeben ist eine Insel
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Titel: Vom traurigen des Selbst-Erkenntnis

Erst langsam erkenne *ich, dass meine Ernsthaftigkeit, das Bedürfnis für Gleich-Wertigkeit, die Arbeit an / für Erweiterung und Bestärkung von Aufklärung, die sprachlichen Änderungen, meine [Über?]Forderungen, und Selbst- oder Fremd-Erkenntnisse, kurz, alles was *ich hier seit Jahren erschreibe, einstelle und erkenne und philosphiere, auch zum Amüsement erregt, manch-Es auch zum Lachen.

Geschwurbel und Blödsinn, stellen viel-Es *mir als Kommentar ein.
Mich erschreckt das.

Mit Ignoranz komme *ich einigermassen klar, obwohl *ich damit auch hadere, aber als lächerlich, verrückt und dumm verurteilt zu werden, ist erschütternd.

Ich merke also, dass das, was *ich hier tue, mehr verwundert, belächelt oder verlacht wird, als es respektiert und geschätzt wird. Das ist schade. Mein Tun ist somit wirkungslos, wirkungslos in einer freudvolleren Richtung, denn als Spass dient es nur dem Leid.

Und *mir bringt es erst recht keinerlei Freude oder Bereicherung, nur verlacht oder im besseren Fall ignoriert zu werden.
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Aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 25. Juni 2015, Feuilleton. 
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Mir ging / geht es um folgendes:
"... wie sich aus der Gewalt der {herrschenden}
Verhältnisse eine Idee von Emanzipation, von
Freiheit, von Individualität entwickeln kann."
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Zum obigen Foto-Auszug: Diesen Moment verfehle *ich bis Heute.
Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Bedürfnissen von GemeinWesen und Einzel-Wesen zu finden.

Keine Ahnung, ob *ich hier weiter schreibe? Mir erscheint alles so sinnlos.
Vielleicht ist das alles ein Ergebnis meiner persönlichen Überforderungen, dann werde *ich damit aufhören, um auch *mir damit zu helfen?

Vielleicht ist es auch ein wenig Selbst-Mitleid? Mal schaun.

Freitag, 15. Mai 2015

Das Bedeutung von Individualität

Titel: Das Terror des Geselligkeit?

Eins merke *ich ja bereits seit Jahren, die längeren Leses haben das schon öfter mitgelesen, dass es uns Menschen kaum gelingt, vielleicht sogar nicht, das daSein in ungeschminkter (Kosmos kommt von Kosmetik!) Fühlung und ein-Spürung zu geniessen. Das DaSein und darin das daSein, also auch wir, ist eine zwischen ganz passabel "schönen" und gaaanz "schrecklichen" Bereichen und Ereignissen hin und her erzählte fast-Phantasie, ein deftiger ziemlich oft auf und ab wühlender Roman.

Kein Wunder also, dass es den aller allermeisten Menschen schwer fällt, im ich {Selbst} auch das daSein als komplexes Ganzes zu erkennen, und um ein-Es herum, das ebenso komplexe DaSein. Unverstellt und unverändert durch Ängste, Not und Ungewissheit. Da würde zum Beispiel auch auffallen, dass wir normale Tiere sind, die funktionieren wie alle anderen Mit-Tiere auch, mit Blut-, Lymph- und Nerven-Kreisen, mit Zeugung, Geburt und Tod, mit Atmen, Trinken, Essen, Sozialem und Allein.

Wenn uns das ernstlich klar und anerkannt ist, dann sind ruckzuck auch ein paar wichtige Fragen in unserem Zusammenleben geklärt, vor allem schmerzliche Fragen, tödliche Probleme, nervige Zustände, aber auch so manches Lustige und Lustvolle. Und wir könnten endlich etwas tiefer und weiter fühlen und spüren, und damit die Oberflächen-Untiefe verlassen, mit all dem Schwarz und Weiss, mit dem wir Einander nun schon seit UrZuständen miss-handeln.

Was uns mit am Schwersten fällt, *mir auch, ist die "einfache" An-Erkenntnis, dass das erLeben als erdmondliches LebeWesen (auch *ich zufälligerweise als Mensch) einmalig ist. So selten, wie fast nichts sonst im DaSein, mit all den unfassbaren Billionen-Grössen und - Mengen, die in das DaSein normal sind. Und diese absolute Seltenheit und vollkommene Einzigartigkeit behandeln wir im Normalmodus wie Dreck.

Wir tun dabei nichts anders oder schlechter oder besser, wie unsere Mit-LebeWesen. Das ist auch nicht der Punkt; nicht irgendeine findige Schuldigkeit ist hier angesagt, sondern nur Selbst-Erkenntnis, blosse Anerkennung von heutigen und gestrigen Gegebenheiten, die alle nicht in unserem Einfluss-Bereich waren, uns aber geformt und geprägt haben.

Die Veränderungen sind jedoch Heute so gelagert, dass wir vom Wissen, von zumindest rudimentärer Vernunft und Technik, fast imstande sind, uns sowohl als einmalige kurze erLebensForm anzuerkennen, als auch unser Selbst anders zu gestalten. Und dieses Gestalten umfasst die gesamte Spezies und teils weit darüber hinaus! Was wir in mageren Ansätzen ja bereits tun, aber eben noch nicht Selbst-Entschieden sondern Fremd[Selbst]-Bestimmt.

Und *ich finde, es ist RaumZeit es mit Vernunft und Verantwortung zu tun.

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Unscharfe Sexiness
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Aber vorher noch eine Herkunfts-Geschichte mit Verwandten-Besuch, oder auch umgekehrt.

Aus Süddeutsche Zeitung, vom 13. Mai 2015, Wissen, von "Hach"

Überschrift: Gleich und Gleich

Bärenpaviane verbringen ihre Zeit bevorzugt mit Artgenossen, die ihnen vom Typ her ähneln: Sie sollten möglichst das gleiche Alter haben, den gleichen Status in der Gruppe genießen und, wenn es geht, auch noch ähnliche Wesenszüge zeigen. Dann pflegen sie einander auch das Fell. wie auf dem Foto. Britische Verhaltensforscher haben dieses Muster über mehrere Jahre hinweg bei zwei Paviangruppen in Namibia beobachtet.

Das machen Menschen auch dauernd“, sagt die Zoologin Alecia Carter, die an der Beobachtungsstudie beteiligt war. „Wir hängen bevorzugt mit Menschen zusammen, die ein ähnliches Einkommen haben, derselben Religion angehören und eine vergleichbare Bildung haben, im Grunde ist es bei den Pavianen nicht anders.

Warum allerdings die Bärenpaviane die Nähe von sehr ähnlichen Tieren bevorzugen, ist für die Wissenschaftler rätselhaft. Denn sinnvoll erscheint dieses Verhalten für ein Leben in der Wildnis nicht zu sein. Für die jeweilige Gruppe wäre es besser, wenn sich die verschiedenen Tiere mehr durchmischen würden, statt in Cliquen abzuhängen, denn nur so können Informationen zum Beispiel über gute Futterplätze reibungslos weitergegeben werden, argumentieren Carter und ihre Kollegen im Fachblatt Royal Society Open Science. Immerhin scheinen die sozialen Grenzen zwischen den einzelnen Cliquen in manchen Jahren durchlässiger zu sein.

Ende SZ-Wissen-Meldung

Rechtsradikalismus, Faschismus, Konservativismus und Liberalismus, genauso wie Sozialdemokratismus, Kommunismus und Linksradikalismus, das gesamte Spektrum menschlicher Ideen zur Formung, Struktur und Verteidigung von Mehreren, von Gruppen und Gross-Gesellschaften basiert auf natürlichen - nicht nur menschlichen - Ursachen. 

Im Grunde sind die Ursachen und Erklärungen für unsere natürliche Fremden-Angst {übersteigert bis zum Hass und zur gewalttätigen Flurbereinigung}  ganz einfach, da wir jedoch in Mehrheit - und damit auch in fast allen Sprachen - fast jede Verbindung, Gleichheit und Verwandtschaft mit unseren Mit-Tieren und Mit-LebeWesen abwehren, gelingt weder in Fach- noch Sachbüchern, oder in den *mir zugänglichen Medien, eine stimmige und tiefreichende Analyse unseres normalen alltäglichen Verhaltens.

Ohne diese Anerkennung unserer Instinkte, Triebe und Bedürfnisse, ist auch keine kurzfristige Änderung in Richtung mehr Offenheit, Aufmerksamkeit, mehr Anerkennung von Verschiedenheit (dazu weiter unten noch ein paar Sätze, unter dem Titel von das Toleranz) und wechselseitiger Zuneigung zu erreichen. Das geschieht zwar bereits, aber sehr langsam und durch die Umstände (z.B. Bevölkerungs-Entwicklung und menschenweite Informations- und Medienpräsenz in Echt-RaumZeit) erzwungen; und nicht menschlich angeregt und per Selbst-Entscheidung geändert.
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Es rief *mich an: "Blasen Sie!"
Warum nicht?
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Titel: Von das Einlösung des Selbst-Ständigkeit

Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 11. Mai 2015, von André Kieserling

Obertitel: Soziale Systeme
Überschrift: Dicker als Wasser
Untertitel: „Gierige Organisationen“: Lewis A. Cosers klassischer Text über den Kampf gegen die Allmacht der Familienbande ist jetzt auf Deutsch erschienen.


Religiöse und politische Sekten bieten aktuelle Beispiele dafür, wie sehr eine soziale Gruppe das Leben der Menschen dadurch bestimmen kann, dass sie ihnen den Zugang zu weiteren Gruppen verstellt. Die bis heute beste Soziologie solcher besitzergreifenden Sozialsysteme, die keine konkurrierenden Ansprüche an die Loyalität ihrer Mitglieder zulassen wollen, hat der amerikanische Soziologe Lewis A. Coser geschrieben; seit heute kann man das faszinierende Buch erstmals auf Deutsch lesen.

Von dem Anschein, es handele sich um ein Randphänomen der Sozialordnung, lässt die historische Betrachtung nichts übrig. Das beklagenswerte Sektenmitglied hat eine Reihe von Vorfahren, die man nicht gut den Aussenseitern ihrer jeweiligen Gesellschaft zurechnen kann. Zu ihnen gehört nicht nur die bürgerliche Hausfrau, die ausschliesslich für ihre Familie lebt, sondern auch der Geistliche, der genau umgekehrt auf Familiengründung verzichten soll, um ganz in den Dienst der Kirche zu treten.

Am Anfang war die Sippe

An all diesen Fällen exklusiver Gebundenheit betont Coser den doppelten Kontrast zu modernen Arbeitsorganisationen, die das Privatleben ihrer Mitglieder achten, und zu modernen Familien, welche die Berufstätigkeit ihrer Angehörigen akzeptieren können, ohne ihnen Untreue, Verrat oder Lieblosigkeit vorzuwerfen. Wo Cosers Sympathien liegen, ist dabei an keiner Stelle des Buches zweifelhaft. Den eigentlichen Ertrag seiner Untersuchung bekommt man indessen nur zu Gesicht, wenn man die Bewertungsfrage zunächst einmal ausklammert; ausserdem sollte man die Aufsätze des Bandes nach der historischen Abfolge ihrer Themen lesen.

Den ursprünglichen Fall einer Gruppe, die den Menschen ganz und gar zu erfassen versucht, bildet die Grossfamilie. Die Stammesgesellschaften heissen nicht zufällig so, sondern deshalb, weil sie das soziale Schicksal des Menschen an seinen schon im Augenblick der Geburt festliegenden Platz in der Abstammungslinie zu binden suchten. Eine Ordnung des politischen und dann auch des religiösen Lebens, die sich von der Verwandtschaft unter den Beteiligten ablösen und daher auch Nichtverwandte einbinden kann, bildet sich erst allmählich heraus. Seit den vorneuzeitlichen Hochkulturen beruht sie auf Rollentrennungen: Wer ein politisches oder religiöses Amt innehat, der soll allgemeinen Regeln folgen und nicht etwa die ihm Nahestehenden mit besonderer Gunst behandeln. Das wiederum setzt Familien voraus, die den Vetter nicht einfach anspeien, der die Vetternwirtschaft verweigert.

Nur den Eunuchen war wirklich zu trauen

Wie unrealistisch diese Voraussetzung zunächst einmal war und wie wenig man sich infolgedessen darauf verlassen konnte, dass die Amtsgeschäfte unpersönlich geführt werden, das geht aus der Drastik des Gegenmittels hervor. Es bestand darin, den Zugang zu Ämtern an den Verzicht auf Familie zu koppeln. Wie Coser ausführlich zeigt, wurden in den politischen Bürokratien des Orients die hohen Verwaltungsämter bevorzugt mit Eunuchen besetzt. Nur so glaubte man die Gefahren bekämpfen zu können, die sich aus der notorischen Unzuverlässigkeit dessen ergaben, der auch Vater, auch Gatte, auch Schwiegersohn war – und den man auf all diese Rollen auch jederzeit ansprechen konnte. Aus dieser Zeit eines unbedingten Vorranges der Familienpflichten stammt auch die Institution des Zölibats. Wie unter den soziologischen Klassikern schon Georg Simmel wusste, den Coser dafür zitiert, hatte die Verpflichtung des katholischen Geistlichen zur Ehelosigkeit den Sinn, ihm jene Konflikte zwischen dienstlichen und familiären Loyalitäten zu ersparen, die nach der Moral jener älteren Gesellschaften nur zugunsten der Familie hätten entschieden werden können

Der Grund für die Masslosigkeit mancher frühen Bürokratien lag also darin, dass sie sich gegen Familien durchsetzen mussten, die ihrerseits masslos waren. So findet die „Eifersucht“ der einen Institution in der „Gier“ der anderen ihre Erklärung. Zu dieser Pointe, die bei Coser nicht immer deutlich herauskommt, passt übrigens auch das letzte Rudiment jener alten Probleme: Um zu rechtfertigen, warum die Frauen aus den verantwortungsvollen Positionen ausgeschlossen bleiben, konnte man bis vor kurzem das Argument hören, die Stärke ihrer Bindung an die Familie lasse dergleichen nicht zu - und damit waren nicht einfach nur zeitliche, sondern vor allem sachliche Grenzen der Vereinbarkeit gemeint.

So gelesen, zeigt dieser Text aus den siebziger Jahren vor allem, wie zivilisatorische Errungenschaften gegen allzu starke Familienbande erkämpft werden müssen. Angesichts von Entwicklungsländern, denen manche dieser Kämpfe erst noch bevorstehen, ist er auch heute noch beunruhigend aktuell.

Ende F.A.Z.-Text

Das einzelne daSein unabhängig von Herkunft und Ausprägung {Oberfläche, Grösse und Vorenthaltungen (körperliche [darin ist auch das Denken enthalten] Defizite)} als gleich=wertig zu fühlen und auch entsprechend mitEinander umzugehen, ist eine Richtung unserer menschlichen Entwicklung. So empfinde *ich das.

Den Schutz, die Lenkung und die Versorgungs-Sicherheit, die im Lauf unserer Entwicklung stets die Geburts-, Raub- oder einHeirats-Gruppe geboten hat, wird dabei auf die Gesamt-Spezies Mensch übertragen und Bereiche davon (Selbst-Gestaltung, Lust-Ausrichtung {Trinken, Essen, Liebe, erLebens-Ort} und die Art der Mitarbeit an Gemeinschafts-Tätigkeiten) in jedes Selbst eingebettet. 

Ist das gut von *mir gezielt?
Ausgehend von unserer Vergangenheit, dem was wir Menschen heute menschenweit zu bieten haben und dazu einer kleinen Extrapolation, in eine RaumZeit die noch nicht ist, oder auch nie so daSein wird, weil ...

Eins scheint *mir jedoch klar, der Kleingruppen-Druck lässt immer mehr nach.
Je Findiger wir mit der Fülle des DaSein und auch der erdmondlichen Ressourcen umgehen, und diese auch all-Es zukommen lassen, soweit benötigt, ist das obige nicht allzu weit daneben gezielt.
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Ist das das Zeichen für unseren GruppenDruck?
Hängt schon sooo lange auf dem Gelände
des ehemaligen Flughafens Tempelhof.
Aber ist ein "Treffpunkt" nur.
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Titel: Eine tolerante Kommunikation


Angefangen hat dieses kurze Dialog mit dem Foto des hotelzimmergleichen Inneren einer Baumhaus-Lodge, das eine fb-Freundin (A.) angepinnt hat.

Ist das nicht ein bisschen kindisch, wenn nicht gar retrograde affig? Und dann freilich mit Wasserklo und Duschvorhang. Muss das Mensch alles machen, was geht? Oder ist maches Angebot und Tun nur einfach überflüssig, wenn nicht gar lächerlich.

A.: "Ich finde ja Toleranz echt gut und meine, dass Lebensmuster, Vorlieben und natürlich auch Urlaubsträume, solange sie Niemand schaden in Ordnung sind. Selbst Spiessigkeit fällt für mich bis zu einer gewissen Grenze darunter. All in all gebe ich Dir recht, dass das abgebildete Baumhauszimmer "retrograde" ist."

Die Toleranz-Mahnung ist gut, aber hinderlich zur Meinungsbildung.
Weil, dulden (tolerare) ganz friedlich, tue *ich jedes friedliche Tu.
Also auch Baumhäuser bauen.
Alles nicht-friedliche Tun muss *ich leidend erdulden / hinnehmen.

Fazit: Toleranz ist für die Meinungsbildung und damit für die Stärkung eines bewussten, anteilnehmenden Selbst eher hinderlich.
Ist Toleranz oft nur Faulheit?
Da hast Du *mich ja auf was gebracht!? („wink“-Emoticon)

Kurz gesagt, *ich finde es nicht gut, dass wir einfach Alles machen, was uns möglich ist, *ich fände etwas kluge und umsichtige und solidarische Vorauswahl besser. Und Baumhäuser sind definitiv kindischer Affen-kram.
So, und jetzt kannst Du z.B. in-Tolerant sein und meine Zeilchen löschen.

Darauf A.: "Intolerant .... omg niemals (auch wenn ich könnte würde ich Deine Zeilen nicht löschen) „smile“-Emoticon.
Ich finde (nicht zuletzt bei mir selbst) übrigens Toleranzüben echt anstrengend."

Ja, das kenne *ich, das entspannte erdulden / ertragen von Verschiedenheit - gerade wenn es laut ist, und zwar laut, sowohl für die Augen, Ohren, das Tasten, das Riechen und das Schmecken (Schmerz ist ja auch so eine kaum erträgliche Verschiedenheit vom gerade so erträglichem, nicht?), also laut für alle Sinne - ist ein ziemlicher AusdauerLauf!

Bald habe *ich das Ziel erreicht, und bin in jeglicher Hinsicht erträglich, dann ist *mir jede Verschiedenheit - sei sie auch noch so schreiend - gleich=gültig, ohne dass *ich es lange erdulden müsste, *ich kann ja wieder gehen.

Aber sei gewiss, eine klar argumentierte Meinung zu erbilden, ist noch schwieriger und dessen Ergebnisse oft nicht zu erdulden.
So, jetzt hast Du *mich lange genug geduldet.

Und zum abSchluss noch ein paar ...
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... Kleinst-Schönheiten
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Dienstag, 2. September 2014

Selbst Revolution Unbeweglichkeit und Quälerei

Titel: Der Einzug der Selbst-Revolution

Das heisst, dass die Revolution, also die "Umwandlung" oder "Umwälzung", inzwischen beim einzelnen Selbst angekommen ist. 

Die einzelnen Gruppen oder Gesellschaften des Menschen sind zu einer Revolution nicht mehr lustig oder zu wenig frustig. Wenigstens die Gesellschaften des kapitalistisch erfolgreichen Nordens und Südens (Australien und Neuseeland) des Menschheit. Der Kapitalismus verhindert durch das systemisch bedingte Anpassungsvermögen und die sozialen Einsprengsel (Kinder-, Sozial- oder Arbeitslosengeld, Bildungszuschüsse, Rente, ...) jedwede radikalere und also auch schnellere gesellschaftliche Umwandlung und WeiterEntwicklung.

Das Mensch hat damit ein mehr oder weniger bequemes, gemütliches und haltbares (und wirtschaftlich erfolgreiches) System erschaffen, das einen schroffen und gewaltigen oder gewalttätigen Umbau mit Karamellschmelz über und zwischen dem Tortenboden und Zuckerguss (OBEN drauff! *ich hoffe, die Leses verstehen) verhindert. So weit, so gut. Ist ja nichts schlechtes.

Warum also daran etwas ändern?

Das System ist also beruhigend, ist angstlösend, ist absichernd nach Innen und Aussen, und kreiert damit Fülle in fast allen Bereichen. Sowohl in der Nahrung, in Werkzeugen, in Luxusgegenständen genauso wie in alltäglicher GebrauchsWare und auch - und das ist eine wichtige Individual-Folge des System-Erfolgs - in der Vervielfältigung der Ausgestaltung und Lebensplanung jedes einzeln-Es dieser Gesellschaften. Mensch kann und darf mehr und weiter verrückt sein.
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Schlafzimmer-Blick
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Verrückt ist bald das neue Normal.

Wenn also das erfolgreiche (was den Angstabbau, die Sicherheit und die Versorgung der MitGlied-Es angeht) System einen radikalen (und die Leses wissen vielleicht, dass "radikal" nichts mit Brutalität oder sonst einer Gewalt zu tun hat, also Angst machen müsste, sondern von lat. 'radix' abstammt, was "Wurzel" heisst, also heute "grundsätzlich" oder auch "umfassend" bedeutet) Wandel, oder auch eine tiefgreifende Weiterentwicklung verhindert, was ist zu tun, wenn die umgebenden und auch die inneren Entwicklungen einen solchen tiefreichenden Wandel verlangen? 

Der Klimawechsel hin zu höheren Durchschnittstemperaturen und somit (radikal?) sich verändernden Landschaften und die technologischen Möglichkeiten, die uns die Biogenetik, die Nanotechnologie, die Pharmakologie, die Mathematik - auch mit den gesamten elektronischen Gadgets im Gefolge - und und und, und unsere Phantasie und Lust anbieten, fordern und fördern jedoch ein MitEntwickeln auch des MitEinander, also der Ordnung und Struktur der menschlichen Gesellschaften / Gemeinschaften / Gruppen, bis hin zur Klein[st]-Familie. 

Der Kapitalismus ist inzwischen eine (un)wohlige Blase der Verzögerung.

Das erdmondliche LebeWesen ist träge. Das Mensch ist es also auch. Bis auf ganz wenige Ausnahmen, aber das ist ja klar, weil es immer Ausnahmen geben muss, die eine Regel bestätigen müssen. Das Mensch hat es gerne gemütlich, auch gerne auf "Kosten" der MitLebeWesen und auch auf Kosten von anderen MitMenschen. Hauptsache mir geht's gut, ist die Grundeinstellung.
Das ist auch die Grundeinstellung des Kapitalismus. 

Diese Grundlegung des aktuellen GesellschaftsSystems - eine wurschtige Kurzsichtigkeit und planloser ängstlicher BereicherungsFrust -, wird den tatsächlichen Bedingungen und Verhältnissen der LebensUmwelt nicht mehr gerecht. Die Endlichkeit sowohl der Ressourcen, als auch des "Raumschiffs",  in dem wir alle erLeben, ist darin nicht eingepreist. Auch die Rechte, Nöte und Bedürfnisse unserer MitLebeWesen kommen darin nur am äussersten Rand vor. Dass uns Menschen das jedoch bis ins innerste berührt, wird vor lauter Ängstlichkeit kaum wahrgenommen.

Was bleibt, ist ein grundsätzlicher Wandel im Verständnis des Selbst.

Vielleicht besser, ein tiefgreifender und weitreichender Umbau des Selbst.
Jedes einzelnen Selbst. Und genau davor beginnt die Angst.

Mehr noch, eine Panik, die sogar ein daran Denken sofort abblockt. {Wieder erinnert: Ausnahmen bestätigen die Regel.} Einigen, auch *mir ist klar, dass wir ausgemerzt werden, wenn wir so weiter machen. Und das phantastische und zumeist unbewusste ist, wir Menschen sorgen mit dazu, wir übertragen mehr und mehr, was uns jetzt ausmacht, was wir jetzt sind und was wir jetzt können, auf Maschinen. Und sind in Massen sogar willig, uns zu technischen "Lebewesen" zu "verbessern", zu Cyborgs. Immer mehr überträgt das Mensch das vielfältige Selbst auf Maschinen.
Ist das der "Weisheit" letzter Schluss? 

Derweil ist das Potential des Mensch-Sein noch ängstlich ungenutzt.
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Ist das jetzt fies, dass wir nicht viel
anders daSind, als Diese da?
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Titel: Der aktuelle Mangel an Selbst-Sein

Überschrift: Dialektik der Abklärung
Untertitel: Die Jungen von Heute wollen alles richtig machen. An der Uni lehnen sie Vorgaben nicht ab - sie fordern sie ein. Über das Leben einer Dozentin als Animateurin, Erzieherin und Motivationstrainerin.
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Quelle: Die Auszüge sind aus: Der Tagesspiegel, vom 31. August 2014, von Christiane Florin

Einerseits ist das bekannt und normal, dass die allermeisten MitMenschen kaum mehr Beweglichkeit und Interesse aufwenden, das mehr ist als blosse Befürfnisbefriedigung und Anpassungsarbeit.

Andererseits ist es bei dem Wandel, den sowohl die klimatischen und technischen, als damit einhergehend auch die menschlich gesellschaftlichen Veränderungen einfordern, erschreckend, wie stupid und desinteressiert die Masse das persönliche Geschenk der erdmondlichen (menschlichen) Lebendigkeit herunterlebt?
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*ich
Morgendliche Frisur-Quälerei
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Titel: Tier Quälerei

Gerade sah *ich wieder die Bilder von MitTier-Transporten und sogenannten Tierzucht-Betrieben. Wie das Mensch teilweise die MitLebeWesen misshandelt, ist eine einzige Scham.

Wann beginnen Wir - und da beziehe *ich alle erdmondlichen LebeWesen mit ein - Einander kein Leid mehr anzutun, genauer kein Leid, das über den nötigen Schmerz bei Abschieden (Trennungen / Tod) und sonstigen kleinen Enttäuschungen des Alltags (die Lieblings-irgendwas ist gerade aus) hinausgeht?

Warum schaue *ich solche Bilder immer wieder an, warum flüchte *ich nicht davor, was normal ist, was fast alle ander-Es tun? Vielleicht, weil *ich eine Idee bekommen möchte, dieses "normale" Verhalten gegen- und miteinander zu ändern.

Und die längeren Leses meiner Beiträge wissen, dass *ich ein Tier bin - auch ein Tier bin -, dass m*ich TierQuälerei also immer auch mitbetrifft, sei das Tier auch eine andere Art, als Ich.

Ein Mensch.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Vom ewigen Leben?

Wenn *ich dann die ganze Vielfalt der Menschen sehe und höre, die davon sprechen, dass die Elektronik und insbesondere das DaZwischen-Netz, die Chance bieten, das persönliche Mensch, ja vielleicht auch das gesamte Menschheit zum ewigen Leben zu verhelfen, dann überfällt *mich jedes mal mit-Leid.

Speziell die Menschen, die das (weitgehend unbekannte und unvertraute?) Selbst den "Transhumanisten" zurechnen. Transhuman?
Was immer das beinhaltet, es ist garantiert nicht menschlich.

Was haben diese Menschen für ein Selbst-Bild, für ein Wissen vom Menschen-Selbst, für ein Selbst-Gefühl? 

Was wird auf die Elektronik, auf Metall und Schaltkreise und ... übertragen?
Das Mensch? 
Eher nicht, oder doch?
Da ist doch die Frage, was macht das Mensch-Sein aus und was davon ist in Maschinen übertragbar? 

Ist das Mensch-Sein ein paar Gedanken, Ideen, Erlebnisse, Erkenntnisse und jede Menge Phantasie (darin auch das Glauben), oder ist das Mensch-Sein mehr als das?

Ist das einzeln-Es diesen (Transhuman...) Menschen überhaupt etwas wert, oder geht es nur um das, was ein paar MitGlied-Es unserer Spezies bisher an Durchschnittlichem, ein paar Besonderheiten und Wissen zusammen getragen haben?

Eine weitere wichtige Frage: Was macht das einzeln-Es in das Menschheit aus?

Und ist diese Einzelheit des Spezies auf Maschinen übertragbar?
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Können Sie erkennen, wessen Grab das ist?
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*ich leide mit Menschen, denen so enorm viel Selbst-Achtung und Selbst-Gefühl abgeht oder verloren gegangen ist, dass Sie glauben (die Leses bedenken bitte die Nähe zur Phantasie mit. Danke), dass Sie ohne zellularen Körper und dessen Zerbrechlichkeit und Mangel und Befindlichkeit und Lüste und Früste noch irgend-Etwas / ein-Es sind.

Also, dass das Körper wie eine Frucht ausgepresst werden könnte, dann nur in Elektronik hineingefüllt, die Essenz des Mensch-Sein ergäbe. 

Nein, *ich bin kein körperloses DaSein, oder nur eine Ansammlung von Vorgänger-Ideen und noch weniger persönlichen Erlebnissen und ..., das darauf hofft, in Bits und Bytes oder auch in Form von Licht (Photonen), innerhalb eines elektronischen DaZwischen-Netzes weiter zu existieren.

*ich bin Jetzt und Hier und Heute anwesend, und mache daraus das Beste und längste und schönste, das Mensch-Sein ausmacht und zu leisten imstande ist und irgendwann - noch ziemlich weit wegg -, habe *ich dann keine Lust mehr da[zu]Sein und sterbe.

Weil das eben der Gang des DaSein und darIn des daSein ist.
*ich bin gezeugt worden, ohne gefragt worden zu Sein, aber *ich sterbe dann, wenn *ich es will, aber ganz darum herum komme *ich nicht.

Aber gut, wenn einige von Uns, so wenig Selbst sind, dass Sie in Maschinen Platz finden, sollen Sie, *mir solls recht sein.
Vielleicht ist es ja dann ganz nett mit Maschinen zu plaudern?

Dienstag, 22. April 2014

Selbst-Erkenntnis und die Privatheit

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Hier der für mich wichtigste Satz:

"Selbst-Auskünfte sind subjektivbildend - und sie machen das Individuum
sichtbar und kalkulierbar."

Da *ich das für richtig und eine wichtige Selbst-Erkenntnis halte, weiss
auch *ich, was *ich und Ihr, die MitBlogger, und Sie, die Leses die ebenso schreiben und veröffentlichen, hier tun.
Gemeinsam sind Wir dabei zu selbst-gewissen einzeln-Es zu erwachsen.
Uns ein- und auszubilden als erkennbare und erlebbare LebeWesen in all
der Masse des erdmondlichen Lebens.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 22. April 2014, Feuilleton.
Die Überschrift des Artikels ist das obere Bild, darunter die Auszüge.

Samstag, 29. März 2014

54

Titel: Das Mensch als Steckrübe

Die Überschrift eines fb- und Google+-Beitrags der SZ lautet:
"Warum Jugendliche mit Europa-Romantik nichts anfangen können."
Mit dem Untertitel: "Unsere Autorin hat sich immer mehr als Europäerin, als als Deutsche gefühlt. Bei ihrer kleinen Schwester ist das ganz anders."

Noch ein paar Sätze vor dem Kommentar, den *ich darauf formuliert habe. Die kleine Schwester der Autorin "fühlt" national, was *ich nachvollziehen kann, weil auch *ich das mal tat und somit weiss, wie einfach das so da ist, wie einfach das ist.
National zu fühlen ist sehr einfach, das braucht nicht viel Gefühl, alles mehr braucht ziemlich gute Vorbilder (VorMenschen klingt noch ungewöhnlich, ist aber wesentlich stimmiger), oder ziemlich viel Aufwand und Pflege in der Gefühls- und Wissens-Vermittlung.
Des weiteren möchte *ich noch voranstellen, dass *ich nur auf diesen Titel reagiert habe, den Artikel, zu dem verlinkt wird, habe *ich nicht gelesen. Also, los gehts. 

[M]ein Kommentar:
Die EU ist sicher mit die beste Organisation eines überregionalen Mit-Einanders, das Menschen bisher entwickelt haben. Annähernd Sozial, annähernde mit-Entscheidungs-Möglichkeiten, einigermassen friedlich, mittelmässig korrupt, mittelmässigst gebildet, mittelmässiges Rechtssystem, kaum mehr wehrhaft, aber im VerGleich mit der umgebenden Menschheit fast schon bewundernswert. Fast.

Doch, *ich bin lieber Europäer, da bin *ich, Was auch immer? Dankbar, hier hinein gezeugt worden zu sein, ganz davon abgesehen, dass *ich sowieso Dankbar bin, als Mensch da[zu]Sein. Aber *mir ist diese Festhaltung an irgendeinen beliebigen Festlands-Bereich in der Erde längst lästig, was ist Europäer besser, als Aussereuropäer? Ist das das Ziel dieser Frage oder Selbstbeweihräucherung?

Insofern kann *ich verstehen, dass Viele mit plumper Europabegeisterung nur noch wenig anzufangen wissen. Noch weniger mit dem anachronistischen verkrampften Nationengeheul vergangener Kriege und Sportwettkämpfe, siehe die korrupte Vergabe"Politik" der Welt-Sportorganisationen. Mensch ist mehr als dumpfes Nutz-Subjekt zur Ausbeutung und Weggschmeissung nach Gebrauch und muss deshalb auch nicht weiterhin für dumpf und dumm gehalten werden von Seines-Gleichen. Mensch ist Weltweit, als solches sollte Mensch auch handeln, das wäre unserem Potential angemessener, als diese kleingläubig glubschige (Blut und) Bodenbegeisterung, die da immer noch durchs Dorf getrieben wird, inzwischen eben durchs etwas grössere europäische. Aber Mensch will ja wohl noch eine Weile klein bleiben und klein beigeben, fällt einfach leichter, fällt einfach leichter das Groschenheft, als das Wissen zum Vorteil von uns Allen zu verwenden. Tja, schade, für das Menschheit, na, zumindest für fast Alle.
Ende Kommentar.

Eins ist *mir selbst-verständlich völlig bewusst, dass Sie da DrAussen das vollständig anders bewerten, darin liegt ja gerade das Potential und das Wertvolle des jeweiligen Selbst, des Individuum-Seins, dass *ich die Innen- und Unwelt anders betrachte und bewerte, als Sie und Sie anders als *ich. Daraus keine Abschätzigkeit, keine beängstigende Befremdung oder gar gewalttätigen Hass zu erregen, ist eine Kunst. Ist Kunst.
Beste Kunst ist, auch das vollständig Andere als interessantes MitEinander zu empfinden; und nicht zuallererst als Gefahr. Aber das ist noch sehr sehr sehr wenig vorhanden, ist aber in Uns auch angelegt, ganz winzig, klein, verborgen, neben der Aufregung bei Veränderungen. 
Also wenigstens in *mir.
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Was ist der Zusatz, den Es braucht,
um aus purer Information Wissen zu generieren?
Auf der Grafik ist es gut dargestellt: Verbindungen.
Was tun Menschen schon, aber noch viel zu wenig?
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Titel: Das Geld schwimmt gut

Wenn *ich also beobachte, wie das Geld wandert und wo wir Menschen den Reichtum und die Macht verorten, nämlich "oben", und wenn *ich dann noch hineinfantasiere, dass wir Menschen ja GasWesen sind, weil Wir in einer Gas[Luft genannt]Hülle um den Planeten-Kern leben, und wenn *ich dann nicht das Gas nehme, sondern das Wasser, als Medium, dann komme *ich sehr schnell zu der Metapher, dem bewegten Bild, dass Geld sehr gut schwimmt.

Langer Satz, *ich weiss, aber war es einigermassen verständlich?

Das Kapital wird, um bei dem bewegten Bild zu bleiben, unten erzeugt, in einfacher und schwerer, aber auch komplizierter und komplexer Arbeit und Organisation, und wird dann langsam oder auch, vielleicht sogar immer schneller, schnell nach "oben" transportiert. Das Kapitalismus ist vielleicht eine Organisation zur Beschleunigung der Aufwärtsbewegung des Kapitals, von der Erzeugung bis zur Aufstapelung?

Bei den Armen ist nur wenig zu holen, also wird jetzt mehr und mehr die "Mittelschicht" befreit vom Kaptital. Langsam aber sicher blubbert das Geld aus den Taschen und Konten hin zu den schwimmenden ... 

... schwimmen auch Tresore oder Schlösser? 

Na, egal, war nur so ein Einfall.
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Nachbarschaft
Noch ohne Name
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Titel: Abstimmung

Ist das ein Qualitätsnachweis, wenn ein-es - auf den Punkt gebracht: *ich - k[aum]eine Zustimmung auf Beiträge und Kommentare bekommt (und es geht nicht in erster Linie um Tumblr, da *ich ja schon lange auch andere Blogs beschreibe und kommentiere), oder ist es Wurschtigkeit oder sogar ein Nachweis der Unverständlichkeit, weil Ablehnung kann es noch keine richtige sein, die wird immer gerne ausgeteilt?

Ich bin da noch etwas unentschieden, zwischen Qualität und Unverständnis, weil *ich doch auch ein-Es bin, das hungert. Hungert nach Zustimmung und Anerkennung. Also fast völlig normal, weil das wohl fast Jed-Es, wenn nicht JED-ES, tut.
Wozu sind Wir denn auch Hier und AnWesen-tlich, wenn nicht aus Hungrigkeit, aus einem tiefen Mangel heraus. Das Ziel des DaSein kann doch nur Befriedigung sein!

Aber je tiefer ein-Es bohrt, umso wenig-Es folgen ein-Es, um auf die ersten Sätze zurück zu kommen. Wollen ein-Es folgen, weil die "Luft" dünner wird, also, besser formuliert, weil die Anforderungen mit zu kommen, immer aufwändiger werden. Und das ist schade, für das was bohrt, so fast alleine, weil doch alle Ander-Es auch das Potenzial dafür haben, es aber einfach haben wollen, einfach nicht aufwändig wollen, obwohl ...

Und das ist das unverständlichste, weil es doch bei all dem Bohren und Forschen darum geht, die Verhältnisse in Uns und um Uns herum zu verbessern, zu verschönern, für Uns zu erleichtern, aber noch müssen Millionen und Milliarden sterben und noch mehr verletzt werden, nur damit alles hier so "einfach" bleibt, wie es von der Vergangenheit angerichtet wurde.
Ein Blick hinaus oder auch tiefer hinein in ein-Es genügt doch, aber mei, das aufstehen fällt eben einfach schwer, *ich weiss. Wir sind entschuldigt.
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Titel: Nachstimmung

Dieser Artikel aus der aktuellen Süddeutschen Zeitung passt ziemlich gut zu dem obigen Beitrag "Abstimmung"

Und *ich bin ein-Es des Unsichersten Menschen, warum wohl fülle *ich Seiten um Seiten mit Selbst- und damit auch Mensch-Befragung!

Wenn *ich wüsste, was *ich bin und, wie *ich bin, täte *ich weissIch anderes, als das. Das ist garantiert.

Die Frage ist doch stets begleitend: Passt das zu *mir, was *ich da tue, ist das eher verstörend oder erweiternd und stabilisierend?

Sonntag, 16. März 2014

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Titel: wEs ist ein-Es.

Wie nah und weit kann eine Selbst-Befragung gehen?
Kritik ist ja nicht auf das Leid, das Schmerzliche oder das “Schlechte” beschränkt, sondern ist im interessantesten und umfangreichsten Fall, ebenso weit für die Freude bereit. Wie nah und weit kann eine Selbst-Befragung gehen? Bis zum Verlust eines Selbst? Bis zum Verlust alles “Fremden”?

Das Selbst ist jeweils ein-Es. Ein einzelnes EsLebeWesen.
Warum schreibe *ich: Es…?
Das Leben ist nur mit dem Sterben 1.
Für m*ich ist das Es… vor dem …L/lebe… die Erinnerung, dass es die EsLebendigkeit nur gibt, weil es auch den Tod gibt. So schmerzlich sowohl die Anerkennung, als auch der Abschied ist.

Aber zurück, das Selbst ist jeweils ein-Es. Die Selbst-Befragung kann also sowohl zur Entstehung (Konstituierung) eines Selbst führen, als auch zur “Löschung” desSelben. Was bin ich? Die Frage: Wer bin ich, ist in der Aktualität fast schon eine Unverschämtheit, weil darin eine anachronistische Überbetonung des “männlichen” (was ist das?) enthalten ist.

Vielleicht schöpfe *ich ein neues Fragewort, das ohne diese veraltete einseitige Geschlechtlichkeit auskommt: wEs? Um auch eine Unterscheidung zu dem fröhlichen Berufe raten, also dem: Was bin ich, zu setzen.
Ja, das gefällt *mir.

Wes bin ich?

Um das hier schreibende einzubeziehen: wEs bin *ich?
Erste Antwort: ein erdmondlich EsLebeWesen.
Zweite Antwort: der OberGattung Säugetier.
Dritte Antwort: von der Art, weitgehend bewusstloses Raubtier.
Vierte Antwort: der Eigenbezeichnung “Mensch”.
Fünfte Antwort: vom Geschlecht “Mann”.

Und so weiter und so fort …

Was ist, wenn 99,99 Prozent aller Antworten gegeben sind?
Weil, 100 Prozent gibt es nicht, die bleiben in jedem Fall Illusion, sind auch sprachlich und argumentativ stets unerfüllte Phantasie. Also, was ist, wenn fast alle Fragen zu ein-Es beantwortet sind?

Ist Es dann komplett, oder ist Es dann verschwunden?
Die Ein-Es behaupten, dann erst ist ein-Es ganz Da, weil vollkommen Eingegrenzt, Geklärt und Konkret, alle Unklarheiten und Vermischungen ausgeschaltet.
Die Ander-Es meinen, dann erst ist klar und deutlich, dass wir Alle Eins sind, dass also die Verschiedenheit oder auch der Unterschied vonEinander, wenn überhaupt, dann nur verschwindend gering, marginal ist, eine weitere Illusion, eine Scheinbarkeit.

Nun, *ich bin für die Mitte. Weder bin *ich auch nur annähernd abgegrenzt von allem Anderen, noch verschwimme *ich mit Allen und Allem Anderen. Es bleibt die Klärung der Frage: wEs bin *ich genau?

Was ist der Unterschied zu allem anderen DaSein; und wEs ist die Verschiedenheit zu Euch anderen Menschen da DrAussen, um m*ich herum?
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Über Arizona mit Mond.
Kopiert von der NASA.
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Titel: Gefallen

Irgendeine Faser in *mir will, dass *ich gefallen möchte. Gefallen? Schon die Doppeldeutung des Wortes deutet auf Gefahr oder zumindest Unsicherheit. Ich falle vor Euch allen da DrAussen hin, bin dann so hin gefallen. Möchte gefallen, bin gefallen, in die Falle getappt, oder so.

Worauf möchte *ich hinaus? In allem was *ich tue, egal ob ohne Elektronik oder in und mit elektronischer Hilfe, möchte *ich gefallen. Möchte etwas tun, das Zuspruch, Aufmerksamkeit oder sogar Applaus findet und erregt. Stets ist dieser Wunsch Hintergrund des Handelns. Wunsch? Zwang? 

So, wie es *mir scheint, ist es / das nahe am Zwang. Ich muss gefallen. Du musst gefallen, drückt eine Facette in *mir aus, oder ein, Du musst. Ist *mir fremd, diese Facette. Ist *mir fremd. Du, “sagt” diese Facette, Du, nicht *ich. Du sollst gefallen, musst tun, was ander-Es gefällt, was gefallen findet. Musst.

Warum muss *ich gefallen?
Warum soll *ich gefallen?
Wieso bin *ich gefallen?

Weshalb die Bewegung von Innen, aus *mir hinaus auf das Aussen zu, mit dem Zwang oder auch dem Bedürfnis Wohlwollen oder Aufmerksamkeit oder klatschende Zustimmung zu erregen? Wieso *ich? Warum nicht IHR?

Wieso muss *ich Euch gefallen, weshalb nicht Ihr *mir? Vielleicht, weil Ihr *mir schon lange nicht gefallt, mit Ausnahmen Selbst-Verständlich. Seit Kindertagen missfällt *mir, was von Aussen kommt, fast Alles. Fast!

Und irgendwann hat das auch von Innen angefangen, weil das Aussen das Spiegel des Innen ist.
Wahrscheinlich?

Das bekannte Newton’sche WechselwirkungsPrinzip: jeder Kraftaufwand erregt einen sofortigen gegenteiligen Kraftaufwand. Das sogenannte dritte Gesetz der Newton’schen Gravitations-Theorie. Euer Leid erzeugt in *mir Leid.
MitLeid.
Mein Leid kam von Aussen. Von Euch. 

Aber zurück zum Gefallen: *ich habe keine Lust mehr dem Zwang zu folgen, brav, zu gefallen. Ab Jetzt spüre *ich genau hin, ob *mir gefällt, was auf *mich kommt. Was nicht gefällt, weise *ich ab, zurück, von woher es gefallen ist. Ab Heute müsst Ihr *mir nicht gefallen, und *ich Euch nicht muss.

Aber Ihr könnt *mir gerne gutes tun. Besser: Wir können Einander eine Freude tun. Das mit dem “Gefallen” lassen WIR besser Alle mal sein. Scheiss drauf!

Also, *ich errege im Innen Freude und Ihr tut Gleiches, versucht es wenigstens. Und wenn WIR das gemeinsam machen, tun und schaffen, dann … Ja was dann? Na, dann geht es UNS allen auf jeden Fall schon mal besser.
Oder etwa nicht?

Montag, 17. Februar 2014

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Kommentare zum Thema: Das Ende der Toleranz?

Es geht nicht um Sie, es geht nicht darum, Sie zu bevormunden, genau das ist der Tenor des Essays. Es geht einzig darum, das Mensch Mensch so anerkennt, wie Es (das Mensch) sein möchte. Punkt. Dass Wir endlich aufhören Einander zu denunzieren, zu unter[!]teilen, abzuwerten, abzuurteilen, aufzuwerten, ..., kurz gesagt, Einander zu (ab/auf) verurteilen ohne einander zu kennen. Sie haben das Gespür (Wahrnehmung), dass Sie bevormundet werden, ja, wie sehr gilt das erst für Menschen, die etwas aus dem "üblichen", also z.B. der Heterosexualität, herausragen. Mir sind alle Menschen angenehm und willkommen, wenn Sie friedlich und freundlich sind! Allen anderen, und das sind leider noch die Allermeisten, gehe *ich lieber aus dem Weg. Ihnen auch?

Und einer zum Thema: Identität

Vielleicht meinen Sie etwas anderes, denn die "Stiftung" der Identität ist erstlich der gelungene Zeugungsakt, da Jedes Individuum eine Identität ist. Menschen, die nicht nur ein anderes Geschlecht begehren, sondern auch das, was Sie selbst sind, oder auch gar nicht begehren (das gibt es auch), sind nichts besonderes, also besser oder schlechter im Wert oder der Behandlung, wenigstens nicht für mich, allerdings sind diese Menschen oftmals sensitiver, sowohl im Gefühl, wie im Gespür, als der Durchschnitt. Was aber kein Wunder ist, bei der Abschätzigkeit, der negativen Aufmerksamkeit und sogar (tödlichen) Jagd, die Menschen, die etwas anders sind, als die Mehrheit, auszuhalten haben. Und das gilt für fast jede Ausser-Gewöhnlichkeit, also auch religiöse, politische oder musikalische. Nicht mehr so sehr in EU und NordAmerika, aber Menschenweit ist die Abweichung von der Mehrheit oft genug tödlich. War ich mit diesen Sätzen auf der richtigen Spur?
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Ein Schattentheater,
wie ein Traum, mit-
eingerichtet, mit-
gespielt, *ich.
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Titel: Immer

Wenn "immer" endlich ist, wie es das DaSein ist, in das wir Alle, mehr oder weniger geborgen, [hin]eingelassen wurden, dann "geht" auch das "mehr" irgendwie aus, oder irgendwann?

Ein Gedicht. 

Keine Nähe/Liebe mehr, weil Alles Eins oder Alles wegg, keine Tränen mehr, weil kein Leid, kein Lachen, weil keine Freundlichkeit und schöne Überraschung, keine Verzweiflung mehr, weil Alles klar, keine Lust mehr, weil Alles begehrt wurde, kein Mangel mehr, weil Alles Fülle, kein Ich mehr, weil Alles allein, keine Stimmung mehr, weil vollkommene Stille.

Also, *ich bin gerne endlich, allerdings so lange, so "unendlich", wie das DaSein zu "bestehlen" ist.
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Mond Gedicht:
Mond Voll Mond
Nacht Licht Macht
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Also, *ich gehe jetzt noch etwas EsLebendigkeit "klauen, nämlich schlafen. Guten Tag;-)