Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Montag, 29. Juni 2015

Die Wirkung von Mangel an Geborgenheit

Ein Zitat:

"Und wird die Welt auch noch so alt,
der Mensch, er bleibt ein Kind!
Zerschlägt sein Spielzeug mit Gewalt,
wie eben Kinder sind!

Wann alles erst in klein zerstückt
und nichts mehr zu verderben,
so sucht er wieder – neubeglückt –
und spielt dann mit den Scherben."

Von Carl Spitzweg (1808 - 1885), Maler, eigentlich Apotheker, als Maler Autodidakt. Er schilderte in kleinformatigen Bildern humorvoll Szenen aus dem Leben von Kleinbürgern und Sonderlingen der Biedermeierzeit

Und nun ernstl*ich:

Könnte es soSein, dass wir tun, was wir Menschen tun - und nicht tun -, weil uns erdmondliche Geborgenheit fehlt?

Heute geschah eine der wenigen Zusammenkünfte von sich überlappenden Texten zu einem grundlegenden Themenbereich des Menschen innerhalb einer Tageszeitung, sogar innerhalb eines Teils dieser Zeitung, dem Feuilleton. Die Frage nach unserer Einbettung in das erdmondliche Geschehen und unserem Umgang mit diesem Geschehen, dieser BiosSphäre, die wir mit so vielen anderen LebeWesen nicht bloss teilen, sondern deren Mischung wir auch sind.

Ich lerne gerne. Das ist mein Motto. Wenn nur nicht der Widerstand (s.u.) dagegen so stark wäre, in *mir. Das neue Wissen zu behalten, zu ordnen und wieder zu finden, fällt so verdammt schwer. Wie oft schon bemerkte *ich, dass *ich ein und dieSelbe Erkenntnis bereits eingestellt und beschrieben habe, ohne eine Erinnerung daran. Sollte *mir vielleicht peinlich sein, ist es jedoch nicht mehr. Und wenn *ich es fünf mal mache! Egal.

Und nun zu etwas ganz allgemeinem.
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Strassen-Schönheiten
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Titel: Ein neues Angebot zur Benennung des Wortes für vorausschauendes und umsichtiges, sowie auf Machbarkeit Und Brauchbarkeit vorab geprüftes, und die [auch tödlichen] Fehler und Schmerzen stets minimierendes {Selbst}-Handeln, lautet NICHT Verantwortung. Sondern?

Aus Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 28. Juni 2015, Feuilleton, von Mark Siemons

Überschrift: Der fast unsichtbare Hegemon
Untertitel: Macht, aber wozu? Die planmässige Unauffälligkeit Deutschlands wirkt sympathisch  - doch darin steckt ein Problem, auch für Europa 

Hier ein Auszug:

Die Gleichzeitigkeit von universellem Kompetenzanspruch und Selbst-Einklammerung verbindet den Minister auch mit den Mehrheiten in der Bevölkerung. Laut einer Umfrage der Körber-Stiftung meinen nur 37 Prozent, Deutschland solle sich in der Welt stärker engagieren (zwanzig Jahre zuvor waren es noch 62 Prozent), doch zugleich nennen 66 Prozent die weltweite Respektierung der Menschenrechte als oberste Priorität der Aussenpolitik, 27 Prozentpunkte mehr als 1994. Die Deutschen beziehen einen Teil ihres Selbstbewusstseins daraus, eine Exportnation zu sein, ansonsten scheinen sie aus ihrer gut gepolsterten Exterritorialität heraus die anderen am liebsten einfach nur beobachten zu wollen. Wobei sie sich jedoch immer nervöser fragen: Wird alles noch mal gutgehen, wenn die Kriege und Krisen immer näher kommen? 

Mit einem derart ungeklärten Verhältnis zur Aussenwelt sind weder Öffentlichkeit noch Regierung in der Lage, die EU in eine Zukunft zu führen, die über Rechenkunst und Regelbefolgung hinausgeht. Denn zweifellos würde jede im engeren Sinn demokratische und solidarische Perspektive Europa von dessen Vormacht eine besondere Investitionsbereitschaft erfordern; nur wenn der Hegemon ein Bild von sich selbst hätte, das ihn auch über Durststrecken tragen könnte, wäre eine so konkrete Füllung des vom Establishment sonst so gern bemühten Begriffs „Verantwortung“ mehrheitsfähig. Da davon aber überhaupt keine Rede sein kann, endet die griechische Herausforderung jetzt aller Voraussicht nach im Desaster. Die Leere des deutschen Machtbegriffs droht, auch zur Leere des von ihm dominierten Kontinents zu werden.

Ende F.A.S.-Kommentar von MARK SIEMONS

Ich finde, diese Sätze gelten - natürlich etwas abgewandelt - auch für ein einzeln-Es innerhalb einer Gesellschaft. Ich par exemple fühle Getroffenheit, und zwar ziemlich deutlich. Ich stecke fest in Bedeutungslosigkeit und verhuschter Ängstlichkeit, derweil: *ich könnte viel mehr. W-Es geht es noch so?

[m]Eine Meinung: Wirkliche Verantwortung entsteht / entstünde erst in / mit einem stimmigen Selbst-Gefühl und einer aufrichtigen Selbst-Beschreibung, die auch das natürliche inhärente menschliche Leid und die ebenfalls natürliche allzu menschliche, wenn auch vielleicht {meist} nicht ausgelebte, Fratze der Boshaftigkeit und gegenseitigen Kränkung mit einbezieht.
Verantwortung braucht zur Entwicklung Transparenz, verifiziertes Wissen und wohlwollende ZuWendung zum Selbst im DaSein und zur Umwelt darIn. Aus dem g/Glaube[n] entsteht nur rudimentäre Verantwortung: eine Ahnung davon.

Das ist jedoch genau die "Verantwortung", die fast alle "Verantwortlichen" bisher behaupten. Aber *ich schränke ein, dass *ich diesen Begriff vielleicht mit etwas fülle, das nur *ich darin erfühlen und erLeben möchte, das aber alle ander-Es darin gar nicht haben wollen?
Ansonsten ist das Inhalt von Verantwortung meist lediglich die (kleinliche?) Sorge um das jeweilige Selbst und ein wenig drummherum, was natürlich annähernd 100 Prozent des daSein im DaSein ausschliesst und auch in das RaumZeit jeweils nur wenige Momente erreicht. Aber genug vermutet.

"Verantwortung", wie *ich es alltäglich erspüre, ist entweder eine [Über?]-Forderung an all die sogenannten "Verantwortlichen", ist Vorwurf für dessen Fehlen, nach fast jedem Fehler / Unfall und Schmerz, oder ist ein stets wichtig geäussertes Füllsel. Wie belanglos, aber mit wie vielen auch grossen Worten "Verantwortung" aktuell aufgeblasen ist, können die Leses m.a. auch hier erlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Verantwortung

Es ist wohl erforderlich, für das, was *ich wünschte, das Verantwortung enthält, ein neues Wort zu kreieren. Und die "Verantwortung" den "Verantwortlichen" als stete Rechtfertigung und Entschuldigung für deren Versagen zu überlassen. 
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Mit diesen schönen Mit-LebeWesen möchte *ich
erstens Ihre Augen locken, und zweitens
Ihren Geist ein wenig beruhigen. 
Pflanzen sind für *mich
Entspannung pur
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Titel: Die Wirkung einer Lücke, verbirgt die Sichtung einer Tücke

Mir ist seit längerem schon bewusst, dass das g/Glaube[n] eine Lücke zwischen dem naturgesteuerten NichtWissen, also unserem auch noch aktuellen Normal-Zustand, und dem Wissen des Wirklichen und dem darIn enthaltenen freien Selbst-Entscheiden überbrückt.
Diese fast vollständige NaturSteuerung auch des Menschen (+ zwar) zur Dauerhaftigkeit und zum SelbstErhalt (Triebe / Bedürfnisse), (der NaturSteuerung) durch Umwelt, durch Struktur / Aufbau und den Substanzen des Körpers, durch Artspezifische Erfahrungen (Gene und epigenetische Marker) und auch Gruppenspezifische Erlebnisse {Prägung}, ist zwar pures Wissen, allerdings noch ohne verwortete Gewissheit und dessen Wirkung in und auf uns Menschen.
Ist das einigermassen verständlich verwortet? Ziemlich komplex, *ich weiss, auch *ich brauchte mehrere Anläufe zum formulieren und auch mehrere zum verständlichen erLesen. Das Glauben kommt, glaube *ich, mit weniger Komplexität aus, muss aber eben auch nur eine Lücke überbrücken, die es mit Wissen zu füllen gilt. Vermute *ich.

Aber jetzt zu einem HinterMenschen (wenn *ich in das RaumZeit nach Vorne, also in das weitestgehend Unbekannte hineinspüre, ist das Gewesene hinter *mir), der hinter *mir bereits etwas vorwegg genommen / gewusst hat, was *ich erst vor kurzem geschnallt habe.

Aus Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 28. Juni 2015, Feuilleton, von Christian Schwägerl 

Überschrift: Wir Riesenmaschinen
Untertitel: Alfred Döblin ahnte schon 1924, was beim Klimagipfel in Paris beschlossen werden muss: Sein Roman "Berge Meere und Giganten" zeigt eine Katastrophenwelt, in der Mensch, Natur und Technik verschmelzen - die Rettung, auch heute?

Daraus ein Auszug:

Wer Döblins Gedankenwelt und Stil vorschnell als Ökokitsch und Ganzheitlichkeitslyrik abtut, sollte bedenken, wohin es geführt hat, dass diese Gedanken erst spät im 20. Jahrhundert in Form des „Umweltbewusstseins“ Breitenwirkung entfaltet haben. Und immer noch um Anerkennung ringen. Die sinnlichkeitsfreie Kälte des heutigen Kapitalismus und die mit ihr verbundene Lehre, dass Lebewesen eigentlich nur Maschinen sind, treibt unsere ökologische Verarmung voran: Erde und ihre nicht-menschlichen Bewohner sind nur reine Rohstoffe, frei von intrinsischem Wert. Eine eigene, subjekthafte Perspektive wird ihnen abgesprochen. Das gehört zu den Antriebskräften der ökologischen Krise, und diese wird sich Jahrzehnt für Jahrzehnt verschärfen, wenn es bei der gegenwärtigen Beziehungsarmut bleibt. 

In dem Weltenpanorama von Mensch, Natur und Technik, das Döblin geschaffen hat, sind die harten Fragen von heute schon vorweggenommen: Welche neue, synthetische Natur schaffen Hightech-Industrie und IT-Konzerne, wenn sie die Welt der Zukunft mit Robotern, Drohnen, Supercomputern und immer feineren elektronischen Netzwerken überziehen wollen? Wer herrscht in dieser Welt? Kann, wer die Natur als ein „wimmelndes Kontinuum“ ernst nimmt, noch hierarchische, zentralistische, auf Dominanz, Extraktion und Umsatzwachstum angelegte Ziele verfolgen, wie dies der militärisch-industrielle-informationelle Komplex von heute tut?

Döblins Weltwahrnehmung bietet eine Alternative an: Die Offenheit fiir das Verbindende in der Natur könnte heute zum Nachdenken über offene, fliessende, dezentrale Strukturen in Gesellschaft und Technologie führen. Bei Döblins analoger Sicht geht es um die stufenlosen Verbindungen, das Miteinander, das Ineinander, die fliessenden Grenzen, die offenen Poren, die geteilten Eigenschaften und Elemente, die Gemeinsamkeiten. Übersetzt in die Technosphäre heisst das offener, freier Austausch, kooperatives Entscheiden. Alfred Döblin schuf mit „Berge Meere und Giganten“ und dem „Ich über der Natur“ die gedanklichen Grundlagen eines Internets, das alles Anorganische und Organische einbezieht und über die Menschensphäre hinauswächst.

Ende F.A.S.-Rezension und Kommentar von CHRISTIAN SCHWÄGERL

Dem ist fast nichts hinzuzufügen, ausser dem persönl*ichen Bekenntnis und der Erkenntnis, dass *ich zu gleichen (ähnlichen) Erkenntnissen gelangt bin, das aber nur, weil viele Menschen, wie auch Alfred Döblin, vor (oder genauer hinter *mir, weil in das RaumZeit bin *ich Alfred Döblin ja voraus, s.o.) *mir das nach-gedacht und vor-geschrieben haben.
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Schatt*ich
unter GlasDach
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Titel: Was braucht das Mensch zur Selbst-Anerkennung?

Denn eins ist *mir immer bewusster, die unten in der von *mir eingefügten {Klammer}, erwähnten Prägungen, die alles erdmondliche Geschehen und alle erdmondlichen LebeWesen gemeinsam durchlaufen haben, betten uns Menschen viel stärker in alles erdmondliche Geschehen ein, als wir bisher wahrhaben möchten, als uns die meisten GlaubensGeschichten erlauben wollen. Das Mensch ist wirklich nur in winzigsten Nuancen verschieden von all den erdmondlichen Mit-LebeWesen. Was das bedeutet, haben hinter *mir schon bekannte Wissenschaftler und Philosophen erkannt und erschrieben und sind deswegen entweder belächelt oder ignoriert worden (s.u. "Widerstand"). Denn diese Anerkennung würde selbstverständlich einige Veränderungen unseres Verhaltens einfordern.

Aus Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 28. Juni 2015, Feuilleton, von Cord Riechelmann

Überschrift: Tiere wie wir
Untertitel: Jacques Derridas letztes Seminar handelt von Saddam Hussein, Carl Schmitt, Tauben, Wölfen, Souveränen und vor allem davon, wie das alles zusammenhängt

Auszüge daraus:

Es macht einen Unterschied, ob man auf Taubenfüssen trippelt oder auf Wolfssohlen schleicht. Auch wenn beide Gangarten still, diskret und unscheinbar und deshalb kaum zu hören sind, gehören sie ganz unterschiedlichen philosophischen Traditionen an. Auf Taubenfüssen, wie ein Dieb in der Nacht, trat beim heiligen Paulus die Wahrheit ganz leise in die Welt. Und in Friedrich Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ durchquert eine Taube das Lied mit dem Titel „Die stillste Stunde“. 

Die „stillste Stunde“ ist in dem Gesang der Name einer furchteinflössenden Souveränin, einer furchtbaren Herrin, die Zarathustra bestimmt zurechtweist. „Das ist dein Unverzeihlichstes: du hast die Macht und willst nicht herrschen“, kritisiert sie ihn. Worauf dem zaghaften Zarathustra immerhin einfällt, darauf hinzuweisen, dass ihm zu allem Befehlen die Stimme des Löwen fehle und es die stillsten Worte seien, die den Sturm bringen: „Gedanken, die mit Taubenfüssen kommen, lenken die Welt.“ Diese stillen Gedanken, die auf Taubenfüssen daherkommen, sind aber die stillen Befehle, welche die Welt im Sinne des heiligen Paulus zur Wahrheit lenken, die immer eine Wahrheit des Friedens ist. Demgegenüber kündigen die Schritte auf leisen Wolfssohlen das Gegenteil an: Sie sind Boten des Krieges, des Kriegsherrn, des den Krieg befehlenden Souveräns. Sie gehören in die lange und wirkmächtige Tradition, in welcher der Mensch dem Menschen ein Wolf ist. 

[...]

Das geht natürlich nicht ohne eine ganz bestimmte. Und so will Derrida denn auch „auf leisen Wolfssohlen“ durch das Seminar führen. Eine Gangart, die sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sie sich mit Umwegen auskennt und nicht viel mehr als undeutliche Spuren hinterlässt. Wolfsforscher wissen das. Derrida beginnt mit dem Hinweis auf das, wovon er nicht handeln wird: von den Taubenfüssen. Mit dem schönen Bild Immanuel Kants von der leichten Taube, die im Flug den Luftwiderstand spürt und sich vorstellt, dass es im luftleeren Raum noch besser ginge, verankert Derrida sie im Gedächtnis. 

{Darf *ich die Vorsichtigen in Ihnen - in *mir übrigens auch - ein wenig weiter herausfordern, wie sage *ich es nur, dass die Sicherheit dabei nicht gänzlich entfleucht, dass also Sie und auch *ich, einen warmen Händedruck eines wohlwollenden Menschen, während der Herausforderung spüren, *ich denke da an ..., Sie denken vielleicht an ... Nun, es geht einfach darum, dass *ich begleitend während des Schreibens und all der Selbst-Erfahrung, die *ich in diesen Blogs erarbeite und erfahre, auch immer den Widerstand erfühle und erspüre, diesen grundlegenden Widerstand, der das DaSein erst ermöglichte (enthalten in Newtons drittem Gesetz - dem Wechselwirkungs-Prinzip -), und der auch aller Selbst-Erkenntnis (welche das Bewusst-Sein / Wissen vergrössert und das UnBewusste verkleinert) vom Körper - also der grossen Masse - entgegengestellt wird.

DaZwischen passt folgendes: Immer dann, wenn du dich auf der Seite der Mehrheit wiederfindest, ist es Zeit eine Pause zu machen und zu reflektieren.“ Im Original: Whenever you find yourself on the side of the majority, it is time to pause and reflect.” Von Mark Twain. Ich bin in das Pause.

Ich habe ja schon öfter die Ergebnisse der Neurophysiologie erwähnt, m.a. auch die von Prof. Gerhard Roth, nämlich dass das Schwinden des Einflusses (Macht) eines Bereichs - in diesem Fall des UnBewussten (Glauben?) - niemals K(r)ampflos geschieht, - somit setzt die Prägung des DaSein (also die Ereignisse und die [Ver?]Formung darin, setzten die Prägungen der Lebendigkeit, setzt die Prägung des Menschen, setzten die Prägungen der Gesellschaft, in die ein-Es hineingeboren wurde und setzt ebenso die Familie, die ein-Es gezeugt hat -, setzen all diese Prägungen und Traditionen, jedem ein-Es einen Widerstand entgegen! Wenn dann dieses eine ein-Es, aus diesem ganzen Bündel an Vorbedingungen und Voreinstellungen etwas hinauswachsen möchte, vielleicht auch erst "bewusst" in diese Bündel hineinwachsen möchte, spürt -Es diesen starken Widerstand; und oft (meist?) fällt das Bewusst werden so schwer und jede Veränderung ist ein Streit, und oft verliert ein-Es dabei die Bewusst-heit wieder und ergibt sich ermattet in der Alltäglichkeit der Gewohnheiten der Vergangenheit.}

Das Bild bleibt, auch wenn von den Tauben nicht mehr die Rede ist. Genauso wichtig: der Hinweis auf den Widerstand des Materials. Nachdem er einige idiomatische und sprichwörtliche Ausdrücke wie „mit den Wölfen heulen“ oder den „Wolfshunger“ vorgestellt hat, erklärt Derrida, dass sie sich nicht alle von einer Sprache oder Kultur in eine andere übersetzen lassen. Nicht überall gibt es Wölfe, und die Erfahrungen, die man in Alaska oder in den Alpen, im Mittelalter oder heutzutage mit Wölfen macht, sind nicht dieselben. Die Sprichwörter und die Figuren, die Interpretationen, die Fabeln und die Phantasmen variieren von einem Ort und einem historischen Augenblick zum anderen. 

[...]

Indem er das Bild des realen Wolfs aufruft, das während des Seminars präsent bleibt, will er einen anderen Schrecken sichtbar machen, um ihm zu entweichen: die Zoologisierung der menschlichen Barbarei. Wir dürften uns nie damit begnügen, schreibt er, das Soziale, das Politische und die Ausübung der Souveränität in ihnen {den Wölfen} nur als verkleidete Manifestationen animalischer Kraft zu verstehen, deren Wahrheit uns die Zoologie liefert. Der Grund für Bestialität und unmenschliche Barbarei, heisst das, ist nicht unter den Tieren zu suchen. Derrida möchte das Bild, nach dem der politische Mensch immer noch animalisch ist, umdrehen: Man könnte auch annehmen, dass bereits das Tier politisch ist. 

[...]

Möglich wird die Verbindung von Souverän und Tier, weil sie die einzigartige Position teilen, ausserhalb des Gesetzes zu stehen. Das Tier, da es das Gesetz nicht kennt, und der Souverän, da er das Recht hat, das Gesetz zu suspendieren. Er stellt sich über das Gesetz, das er ist, das er macht: und über das er souverän entscheidet. Der Souverän ist kein Engel. „Wer auf souverän macht, macht auf Tier, er macht sich zum Tier“, schreibt Derrida. Und dies tun Souveräne nicht nur über die Staatstiere, die sie sich selbst zuschreiben, sondern auch über die Verdammung anderer. Derridas Beschreibung, wie Saddam Hussein vom Freund Amerikas zum „Beast of Bagdad“ wurde ist ein eingängiges Beispiel. Es steht aber nur am Ende einer langen Kette von historischen Symptomen, die es weder mit dem Tier noch mit der Politik in den Momenten der Unentscheidbarkeit zu genau nehmen. Für Derrida kann es aber nur darum gehen, das Unentscheidbare ins Recht zu setzen, sozusagen mit Taubenfüssen in die politische Ordnung zu treten.

Jacques Derrida: "Das Tier und der Souverän I. Seminar 2001—2002". Übersetzt von Markus Sedlaczek, Passagen-Verlag, 544 Seiten, 65 Euro

Ende F.A.S.-Rezension von CORD RIECHELMANN

Donnerstag, 30. April 2015

Quaak, oder vom Frosch, das in das Pfütze sprang!

Quaaak: This is my personal Rock and Roll. Mann!, hab' *ich manchmal eine Wut im Bauch, wenn *ich wieder mal im Nachhinein bemerke, wie wenig *mir gelingt und wieviel um *ich herum schief läuft! Und das alles bemessen an dem Potential und Vermögen, das auch in uns Menschen ruht. Ruht eben. Meistens.

VorSätze:

Ja, *ich bin doch hier nicht nur der billige Hütchenspieler, oder der Clown am Wegesrand, der uns mit einem Taschenspiegelchen die netten Maskchen ausleuchtet.

Nein, *ich sitze nicht auf einem hohen Ross.
Wäre *ich je auf einem gesessen, bin *ich längst herunter gestürzt, stehe heute im Graben und kucke ganz schüchtern. 

Und, *ich habe hier und anderswo nicht nur übellaunige Selbst-Bespitzelung, tiefes Gründeln im Bauchraum und weites Ausschweifen, nichts wie wegg hier Captain Kirk - mindestens bis an den Rand des DaSein, zu bieten, nein, *ich habe auch Angebote im Köcher, was wir ändern könnten, und zwar nur Kleinigkeiten, aber ...

(siehe SchlussBemerkungen)
.
Dieses frische Grün ist wirklich Früh-ling.
Kaum, dass *ich daran sattsehen kann.
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Das ist eine Aussicht in das Bergmannstr. 
Richtung Südstern, links das Markthalle
am Marheinekeplatz, also gleich bei *mir
um's Eck
.
Titel: Ein Bericht von das Ausweg-losigkeit und Überforderung, in Annäherung an das geglaubte Wirklichkeit

Ist das Titel verständlich? Sind das meine Titel je? Weniger, oder?

Was erregt ein kluges Mensch im Selbst, d-Es versucht in unsere menschlichen Konflikte - Kämpfe, Aufregungen, Ängste, in all das menschengeMachte Leiden, aber auch in die bürgerliche Gemütlichkeit und triebigen Abwehr-Haltungen - mit das Wirklichkeit suchenden Fragen hinein zu spüren?
Mittellang, was erleidet ein-Es, in den Un-Tiefen aktueller menschlicher, also auch persönlicher Befindlichkeit, wenn -Es dorthin mit wissens-gesättigter Vernunft und Logik hin spürt?
Besser, was bemerkt ein-Es darIn? Antwort-losigkeit, Fassungs-losigkeit?

Was bemerke *ich darin nicht? (Und Sie wissen, wie *ich "nicht|s" bewerte)
Aufrichtigkeit, Gleich=Wertigkeit, Rücksicht, Liebe (also offene Zuneigung, Aufmerksamkeit, freundliches Interesse und wahrhafte Verlässlichkeit. Weder für das DaSein, noch für das erdmondliche BiosSphäre, noch zu den mit-Menschen), Verantwortung.

Was bemerke / spüre *ich, dort und da und fast überall wo Menschen sind? 
Gläubigkeit. Pures fast unwirkliches und fast [ge]wissen-loses Glauben. Mythen, Märchen, Götter, Schönfärberei oder auch das schlimmste Befürchten. Egal, was ein Mensch is[s]t oder Macht, oder wo -Es erLebt..

Ist es da ein Wunder, dass, w-Es dort nach Antworten sucht, keine findet!
Hier also ein Bericht, von so einer aktuellen Suche:

Aus das Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 29. April 2015, Feuilleton, von Peter Graf Kielmansegg
Überschrift: Was Empörung ignoriert
Untertitel: Navid Kermani hat an dieser Stelle eine aktive deutsche Flüchtlings-politik gefordert. Doch es muss klar sein, auf welches Problem wir uns damit einlassen. 

Dass das Sterben im Mittelmeer einen — mit Max Weber gesprochen — gesinnungsethischen Aufschrei auslöst, kann und muss jeder verstehen. Aber der Aufschrei moralischer Empörung über Europas Versagen angesichts der Flüchtlingstragödie ist als Empörungsschrei nur möglich, weil er es sich erspart, zu Ende zu denken, was zu Ende gedacht werden muss. Denkt man die Herausforderung, vor der Europa steht, zu Ende, so ist das Ergebnis unweigerlich zunächst einmal politische und moralische Ratlosigkeit. Wir haben keine angemessene Antwort auf das, was sich da ereignet. Die Empörung ignoriert das. Und sie macht sich ein gutes Gewissen, indem sie anderen ein schlechtes macht. 

Die Ratlosigkeit hat viele Aspekte. Sie beginnt mit der Einsicht, dass es nur einen Weg gibt, Flüchtlingstragödien im Mittelmeer verlässlich zu verhindern. Europa müsste seine Grenzen für den Zustrom von Migranten aus Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten vorbehaltlos öffnen und müsste dazu auch noch für sicheren und einem jeden erschwinglichen Transfer nach Europa Sorge tragen. Wer das für geboten hält, soll es sagen und dazu stehen. Jede Art der Begrenzung legaler Einwanderung, jede Art der Begrenzung des Asylrechtes, jede Art der Eingrenzung der Nothilfe für Flüchtlinge aus Krisengebieten, wird, welche Zulassungskriterien auch immer man wählt, Hunderttausende ausschliessen. Sie werden sich dennoch den Weg machen. Und wenn wir sie nicht mit Fähren abholen, werden sie sich den Verbrechern, die das Schleusergeschäft betreiben, anvertrauen. 

Aber können wir die Grenzen, weil es sich so verhält, vorbehaltlos öffnen? Die Frage ist auch schon die Antwort. Man schätzt, dass mehr als 95 Prozent aller afrikanischen Migranten in Afrika selbst wandern, in Länder, in denen sie Arbeit zu finden hoffen. Es kann gar kein Zweifel daran bestehen, dass ein großer Teil von ihnen — und das wären Millionen — sich nach Europa aufmachen würde, wenn Europa die Tore wirklich öffnete. Was also tun? Wir können ja nicht einmal verhindern, dass ein Seenotrettungswesen auf den Überfahrtrouten ein Dilemma erzeugt: Je wirksamer es ist, desto mehr Menschen wird es verleiten, sich auf den gefährlichen Weg zu machen. Wäre es da nicht folgerichtiger, die Menschen, statt sie aus dem Wasser zu ziehen, gleich in den Häfen der Mittelmeerküste abzuholen?

Man müsse auf die Herkunftsländer einwirken, heisst es. Aber wieder löst sich der Rat beim Nachdenken in Ratlosigkeit auf. Die Flüchtlinge kommen zu einem großen Teil aus Krisenregionen, in denen Krieg geführt wird, in denen Staatlichkeit, wenn es sie denn jemals gab, zerfallen ist. Wie lassen sich durch Einwirkung von außen solche Kriege beenden? Wie kann man von aussen her eine auch nur im Elementaren funktionsfähige Staatlichkeit aufbauen? Alle Erfahrung der letzten Jahrzehnte hat uns, von Somalia bis Afghanistan, gelehrt, dass eine dauerhafte Stabilisierung der Verhältnisse von Mächten, die von aussen ins Land hineinwirken, nicht herbeigeführt werden kann. Zumal militärische Interventionen haben sich in ihren Folgen als unberechenbar erwiesen. Gewiss ist nur: Die Wahrscheinlichkeit, dass sie ins Chaos führen, ist sehr viel größer als die Wahrscheinlichkeit, dass sie Chaos in Stabilität verwandeln. So ist es nicht verwunderlich, dass Kritiker Europas Interventionen gleichermassen fordern und verurteilen. Durch die Intervention im Irak sei der Westen mitschuldig geworden am Chaos im Nahen Osten, heisst es, durch die Nichtintervention in Syrien aber genauso. 

Ist vielleicht verstärkte Entwicklungshilfe im traditionellen Verständnis die Lösung? Kaum ein Entwicklungsökonom ist der Ansicht, dass die Hunderte von Milliarden, die in die Entwicklungsländer geflossen sind, einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen und Lebenschancen in diesen Ländern geleistet hätten. Dass mit einem Mehr an Entwicklungshilfe, was immer sonst dafür sprechen mag, in den Fluchtländern und Fluchtregionen in überschaubaren Zeiträumen Verhältnisse geschaffen werden könnten, die wirksam zum Bleiben einladen, ist nach aller Erfahrung reines Wunschdenken. Ganz abgesehen davon, dass ja gerade in den Räumen der Gewalt und der Anarchie gar keine Entwicklungshilfe geleistet werden kann.

Wir haben, heisst das, keinen wirklichen Zugriff auf die Gegebenheiten, die die dramatische Migrationsbewegung verursachen. Und eben weil es so ist, wird Europa zum Prügelknaben. Die Machthaber Afrikas fragt niemand, warum dieser Kontinent notorisch ausserstande ist, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. 

Aber dass den Schleuserbanden das Handwerk zu legen sei, das jedenfalls müsse doch offensichtlich sein. Gewiss, es ist offensichtlich, dass man es versuchen muss. Aber auch hier ist die Frage „Wie?“ nicht beantwortbar. Der Krieg gegen den Drogenhandel lehrt uns: Wo Milliardengewinne locken, sind die kriminelle Energie und der kriminelle Erfindungsgeist dem, was rechtsstaatlich verfasste, in ihren Handlungsmöglichkeiten territorial eingegrenzte Demokratien tun können, immer ein Stück voraus. Womit der Zirkel der Argumentation wieder von vorn beginnen kann.

Ratlosigkeit also, wo immer man gedanklich ansetzt. Aber was hilft es, sich das einzugestehen? Wir müssen ja handeln. Und wie meistens ist auch hier das Nichtstun eine Art des Handelns. In der Tat: Wir können nicht in der Ratlosigkeit verharren. Aber es hat Folgen, wenn wir sie uns eingestehen, sie uns gegenseitig zugestehen. Sich die Ratlosigkeit einzugestehen bedeutet zunächst einmal, dass wir in den unvermeidlichen Kontroversen über das gebotene Handeln anders miteinander umgehen. Niemand kann über jemanden, der aus Ratlosigkeit andere Schlüsse zieht, vom hohen Ross moralischer Gewissheit herab urteilen. Das ist keine Nebensächlichkeit. Die Art, wie wir dergleichen Debatten führen, ist für die politische Kultur unseres Gemeinwesens bedeutsam. 

Sich die Ratlosigkeit einzugestehen bedeutet zweitens: Wir lernen, damit zu leben, dass wir keine Lösung wissen. Wir können nur mit Fragmenten einer Antwort hantieren, die sich auch in ihrer Summe nicht entfernt als Lösung des Problems präsentieren lassen. Das ist besonders wichtig im Verhältnis zwischen den Bürgern, die mit ihrem Urteil über die politische Klasse so schnell fertig. sind, und den Politikern, die Entscheidungen, welche allesamt nur unzulänglich sein können, treffen müssen. 

Sich die Ratlosigkeit einzugestehen bedeutet drittens, dass wir anders über das, was zu tun möglich und nötig ist, nachdenken; nicht in der Gewissheit, die mit der Empörung immer einhergeht, sondern suchend, in klarem Bewusstsein des Bruchstückhaften aller Bemühungen. Es ist wahrscheinlich, dass wir mit dieser Haltung einer Antwort am Ende näher kommen als mit der Empörung über die Unmoral Europas. 

Zur Person des Autors: Peter Graf Kielmansegg, geboren 1937, lehrte bis zu seiner Emeritierung Politikwissenschaften in Mannheim. Der Artikel von Navid Kermani, „Warum Europa uns jetzt braucht", erschien am 22. April.

Ende F.A.Z.-Artikel

Kann *ich mehr und mehr zu der folgenden Ansicht des Wirklichkeit gelangen:
Wir Menschen erLeben im Himmel, dort wo Milch und Honig fliessen, im Paradies, im gelobten Land, wie immer Sie wollen, wir dürfen es bloss nicht bemerken, weil ...! Keine Ahnung? Vielleicht noch zu doof sind? Uns das nötige Kleingeld fehlt? Wir an irgendeinem Blödsinn schuldig sind?
Keine Ahnung, ehrlich!

Fakt ist für *mich, wir tun es.
Es gibt keine andere oder bessere Welt, oder ein alternatives erdmondliches Planeten-System. Brauchen wir auch gar nicht, wir haben / sind längst, was wir brauchen und uns gut täte. Punkt. Wir erLeben nur nicht wirklich hier.
Wir glauben nur dauernd und immer irgendwas? 

Wir erLeben fast gänzlich in Geister- und unsinnigen Vorstellungs- und Wunschwelten, in Glaubens-Vorstellungen, warten auf Jenseitiges, goldene Jerusaleme und Nirvanas u.s.w.u.s.f.
Statt einfach nur das Hier und Jetzt anzuerkennen, klar wahr zu nehmen und Es so zu gestalten, dass wir alle 'was davon haben. Und zwar reichlich!
Weil davon ist genug vorhanden.

Beweise *mir ein-Es das Gegenteil!
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Das ist doch fast zu schön als Zwischen-Bild, oder?
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Titel: Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen hinter Fliegen her

Mein erster Kommentar auf den obigen Bericht in das F.A.Z. in fb war:

Das "Problem" hinter den Massen-Zuwanderungen aus Asien, Afrika und auch aus Süd-Amerika (dort vor allem in das USA), sind nicht Geburtenraten, Kriege, Armut, oder korrupte Regierungen und Eliten; wobei der letzte Punkt schon auf die eigentlichen Ursachen deutet. Die Ursachen sind unsere völlig veralteten unaktuellen Grundeinstellungen und Gewohnheiten.

Wir agieren und reagieren immer noch mit- und zuEinander, als gäbe es lebensbedrohlichen Mangel {auch in Gefühl und Vernunft}, lebensbedrohliche Umstände und überall lauern Feinde. Das ist bei klarem Blick, einem hohem aktuellen WissensStand und offenem Gefühl und Gespür geradezu komisch und / oder skuril.

Es ist zumindest deutlich zu erkennen, auf welch "eisenzeitlichem" Gefühls-, Empfindungs-, Gewohnheits- und Wissens-Stand wir mitEinander [miss]handeln und verhandeln, in einer doch längst globalen, fast vollkommen menschengemachten und technisch höchstgerüsteten Umwelt!?

Statt die Aktualität anzuerkennen - es gibt keine grosse Bedrohung mehr {ausser wir Selbst{e} halten diese innerSpezies-{Selbst}Bedrohung menschlich [künstlich] aufrecht}, auch nicht vom Klima - und die Fülle zu bemerken, die wir inzwischen erforscht, geschaffen und erreicht haben, tun wir so, als müsste Jed-Es und All-Es mit Zähnen und Klauen bis aufs Blut verteidigt werden. Die Psychologie würde unsere Aktualität wohl eine Folge von Selbsterfüllender Prophezeiung nennen.

Ist das schon Wahnsinn, was wir da gegenEinander veranstalten, oder einfach nur blind und taub?
Nenn *mir doch Bitte Bitte ein-Es von Ihnen einen wirklich relevanten Mangel, einen, der ganz doll geschützt und versteckt werden muss, der auf keinen Fall mit anderen geteilt werden kann und darf.

Bitte! Nenne *mir ein-Es noch wirklich relevante überlebens notwendige Gründe für Staats-Grenzen? Jetzt wirds schon kritisch für Sie, hihihi :-) , ja ein wenig altbackener Aufschrei und Nationalismus muss sein, darf sein, aber das Vernunft weiss nicht, was das in einer Welt von Heute noch soll, ausser mit dumpfer Zwanghaftigkeit und vorgestriger Triebigkeit und Angst zu punkten, oder?

Menschen, wacht auf, es ist Blütezeit, es "herrscht" KEIN Mangel mehr, stattdessen sind überall Krisen und Probleme und Massenarmut und Massentötungen, wegen unserer so normalen so rückwärtsgewandten und krampfhaft Besitzergreiffenden Grundeinstellungen.
Hallo! Vernunft nutzen und ein wenig mit-Gefühl dazu, dann wird es klarer. 

Die Antwort eines Mit-Kommentators war: "Sie haben den Artikel leider nicht gelesen oder nicht verstanden. Schade."

Doch, Herr xxx, sogar mehrmals, gerade weil *ich die Bedenken und Fragen des Herrn Kielmansegg, aber auch die Fassungs-losigkeit oder Überwältigung, die Er anspricht, sehr gut nachvollziehen kann.

In meinem Kommentar möchte *ich ergründen, warum wir Menschen in vielen Bereichen Krisen und Kriege oder auch weniger gewaltvolle Geschehnisse auslösen, aufrecht erhalten, und jeweils kaum oder sogar keine Lösungsansätze zur Verhinderung oder Überwindung (Heilung?) finden.

Genau das ist doch auch die Situation, die Herr Kielmansegg anspricht. Ich suche die Lösung dort, wo wohl auch die Ursachen zu finden sind, in der Grund-Disposition {der Grund-Ausstattung, -Gestaltung und -Einstellung) des Menschen.
Ist das so falsch?
.
Kreuzberger GrossSpringbrunnen
mit Spitzenhütchen, im
Viktoriapark
.
SchlussBemerkungen:

... aber, w-Es soll *ich all das schon berichten, da es doch kein-Es interessiert?
Da es kein-Es wissen will, und kein-Es aufgreift. 

Immer mehr wird *mir klar, dass wir einander mit irrigen, also von jedes Wirklichkeit und Umsetzbarkeit Kilometer weit entfernten, Phantastereien, mit einem "Mittelalter" und sonstigen Prinz|essinen und Gnomen, mit "WeltenRäumen" und klebrigen Arzt und "Liebes-Dramen", mit ...; ach, Sie ahnen es, Sie bekommen es ja täglich geboten, das alltägliche [Massen]Morden und Hassen und Betrügen und Hintergehen, in den sogenannten Krimis und Action- und Blockbuster-Filmen und Serien; und zu lesen ist es auch zu Milliarden ..., dass wir einander damit füttern.

{Und wieder taucht in *mir das Stichwort: Selfullfilling Prophecy auf. Tun wir, was wir tun, weil wir glauben (unbewusst), dass wir es so tun müssen?}

All das kann *ich nicht.

Und *ich erkenne {noch} nicht, warum fast alle Menschen das goutieren (gou-Tier-en?), Spass daran haben, oder auch "wohligen" Grusel? Warum all diese Unmöglichkeiten, Falschheiten, diese untiefe "Liebes"-Triebigkeit und das alltägliche Massentöten in allen Kanälen und in allen Strassen und Kontinenten, mit unfassbaren Billionen in Geld finanziert wird? 

Zur Politik: Warum all die Unaufmerksamkeit, Rechthaberei, Respektlosigkeit, Einseitigkeit und Verantwortungs-losigkeit an das Macht kommt, ja fast schon von fast All-Es dorthin geschoben / gewählt wird?

Das Antwort kann nur sein: Woher sollen die-jenig-Es, die es anders tun und machten, denn auch kommen? Vom Mars?
Ist ja schliesslich alles normale Menschlichkeit.

Was bin *ich?

Ja, *ich bin auch so. Klar doch, *ich bin einschliesslich Mensch.

Was sonst noch?
Traurig! Verzweifelt. Verärgert. Wenn *ich in mich hineinspüre, wenn *ich Sie da bespüre. Um Himmels willen, sind wir blöd! Von welchem Standpunkt aus ist das eine Beschimpfung? Von *mir aus nicht, aber ...
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Bitte lächeln :-)
Sie sind sooo hübsch
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... genug!

Sie wenden zuRecht ein: "Jetzt machen se mal halb so schlimm."
Ja, Sie haben ja Recht, oder etwa nicht!

Und *ich steh' da wie ein begossener Pudel und schüttel' das schüttere Haupt-Haar. Und bin bestätigt, dass jede Änderung, die *ich anbiete entweder auf des-Interesse oder noch besser auf Unverständnis trifft. , sagen se dann, , war was, morgen is wieda Tatort und übermorgen is Süperhelden-Block-MassenZerstörung, dann kommt Mittelalter-Gemetzel, mit Heldengedöns ...; und dann ist doch lieber alles wie gehabt. Gell.

Hier endet mein alltägliches Bemühen.
Danke.

Mittwoch, 29. April 2015

Von das Ahnung des Wirklichkeit und Amöben

Titel: Das angestrengte Weiblichkeit

Das fb-Kanal des "Bundesregierung" lobte heute die viele Fraulichkeit in das Politik, merkte aber an, dass die Frauen darin noch weit unterrepräsentiert sind. Was vollkommen stimmig ist. Doch ist das für das Politik als Instrument von Gesellschafts-Verwaltung, -Schutz, -Verbindung und -Ausgestaltung wichtig, ob es von männlichen oder weiblichen oder sonstwas Menschen gestaltet wird? 

Bis heute erkenne wenigstens *ich keinen bedeutenderen Unterschied, wobei noch ein sonstwas Mensch als Politik-Es fehlt, das ist also noch das Unbekannte?

Aber: Ist es wichtig welches Geschlecht politik-Es und die Leitenden von Regierungen sind?

Für die Wirkungen von Politik nach Innen, wie nach Aussen fast keine, es sind lediglich willkommene Farbtupfer, mehr nicht. Für das momentane Handeln oder wohl mehr das noch-Nicht-Selbst-Handeln menschlicher Gesellschafts-Administrationen (Politik?) ist das Geschlecht des jeweiligen Menschen gleichgültig.

Es ist allenfalls eine Frage des AusGleichs und der angebrachten Beteiligung aller Geschlechter und auch von Transgender, an der Teilhabe der Gesellschafts-Verwaltung, der Gesetzgebung und dessen Gewaltanmassung (nach Innen, wie nach Aussen), also den verschiedenen Bereichen von Macht.

Da wollen und sollen Frauen aber eben auch Transgender einen ihrem Anteil entsprechenden Platz und MitSprache erhalten. Was bei weitem noch nirgends auch nur annähernd erreicht ist, auch nicht in D; und auch nicht in den fortschrittlichsten Gesellschaften in das EU, also den Staaten Skandinaviens.

Wenn Frauen eine andere Facette in die Gesellschafts-Verwaltung, -Gestaltung und -Formung einbringen würden, also das Macht deutlich besser verteilen würden und mehr Aufklärung und Solidarität bewirken würden, wenigstens einen Hauch mehr Transparenz und wirkliche Gleich-Berechtigung, ... aber darauf wartete *ich vergeblich.

Das "Geschäft" wird betrieben, egal ob Mann, Frau oder anderes Mensch. Deshalb ist diese Geschlechter-Debatte für *mich aufgebläht und unwichtig, fast sinnentleert. Wie oben geschrieben, bin *ich für eine ausgleichende Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen an den geamtgesellschaftlichen Fragen und dessen Ausgestaltung, aber solange das zu keinen wirklich uns Alle voranbringenden Änderungen beiträgt, ist das eine Gespensterdebatte.
Zeugs halt.
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Braucht diese Schönheit Worte
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Titel: Weiss, Schwarz und das Natürlichkeit von Abschätzigkeit

Gestern auf Tagesschau.de

Überschrift: "Bei weissen Opfern würde die Welt erzittern"
Untertitel: Die senegalesische Schriftstellerin Diome hat im französischen TV einen aufsehenerregenden Auftritt gehabt. In einer Talkshow attackierte sie wortreich den Westen - aber auch die afrikanischen Staaten. Der Clip ist ein Hit in den sozialen Medien.

Eigentlich hatte *ich dazu schon fast alles geschrieben. Fast.

Solange wir Menschen einander noch in Schwarz und Weiss unterteilen, werden wir an diesen Konflikten und Brutalitäten (gerade auch in EU und USA) nichts ändern.

Kurz gesagt, solange wir nicht bereit oder imstande sind, unsere Vielfarbigkeit als {fast} vollkommen unwichtiges Merkmal von Menschlichkeit zu begreiffen, werden wir uns danach aburteilen und entsprechend [miss]handeln.

DasSelbe gilt für die Nutzung des Begriffs "Rassismus".
Solange wir mit der Nutzung dieses Begriffs, eine Unterteilung der menschlichen Spezies in mehrere Unterarten aufrechterhalten und jedesmal beglaubigen, werden weder die Abwehrhaltungen, noch die beleidigende Abwertung, oder die Gewalt gegen andere / fremde Menschen weichen.
Fakt ist, es gibt keine menschlichen Rassen. Punkt. 

Tatsache ist: Das Mensch ist, egal welche Form, Färbung, Herkunft, Sprache, Kultur, oder sonstige Verschiedenheiten, jeweils fast dasSelbe LebeWesen. Das Mensch ist mehr als Gleich, egal welche Verschiedenheiten unsere Sinne melden und bemerken; gleichgültig dass wir diese Verschiedenheiten brauchen, um Einander als Selbst zu erkennen und zu konstituieren.

Ja, jedes Mensch ist von jedes anderes Mensch verschieden, aber als Spezies sind wir homogener als jede andere erdmondliche Mit-Spezies.

Warum "erdmondliche"?
Ganz einfach, ohne die Verbindung und wechselweise Wirkung dieses kleinen PlanetenSystems Erde-Mond gäbe es vielleicht Lebewesen auf einem ohne-Mond Planeten Erde, aber absolut 100 Prozent gewiss nicht uns. Da ist es doch wohl angebracht, das in unsere Sprache und Bewusstheit miteinzubeziehen, oder?
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Platz der Luftbrücke, in B-Tempelhof.
Mit Frühling-Blühe
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Titel: Eine Verbindung von Vermehrung und Langlebigkeit?

Eine oberflächliche Beobachtung bei LebeWesen ist, dass, je kleiner diese sind - andere könnten auch denken, je niedriger diese entwickelt sind -, umso mehr Nachkommen zeugen diese. Bakterien, Viren, Pilze erzeugen pro RaumZeit-Phase teils enorme Anzahlen an Nachkommen, während selbst Mäuse in der selben Spanne nur ein paar Nachkommen zeugen und Menschen und Elefanten keines, bestenfalls eines oder Zwillinge und mehr.

Die Beobachtung geht weiter. Aus dieser "Tatsache" folgt die oberflächliche Erkenntnis, dass sogenannte "höhere" LebeWesen in der selben RaumZeit-Phase zwar weniger Nachkommen erzeugen, diese wenigen Nachkommen jedoch wesentlich länger erLeben.

Warum "oberflächlich", warum "sogenannte" und andere "..."?
Vielleicht, weil selbst nobilitierte Wissenschaftl-Es, die so eine Aussage tun, vergessen oder übersehen, dass jedes grössere LebeWesen aus teils enormen Anzahlen an (ein)Zelle(r)n aufgebaut ist - das Mensch z.B. ent- / besteht aus etwa 110.000.000.000.000 Zellen, einer fast unfassbar grossen Summe, die in etwa derselben RaumZeit-Spanne anwachsen, wie eine Amöbe (also ein Einzelliges LebeWesen) in besten Bedingungen vermehrt wird.

Und das ist ja noch nicht alles, denn die Vermehrung und Erneuerung von Zellen in komplexeren LebeWesen, wie Mäusen und Menschen stoppt ja nie während dessen erLeben. Diese beständige Fortsetzung des Binnen-Wachstums und der Innen-Veränderung, ist sogar die wichtigste Bedingung / Voraussetzung für Lebendigkeit.

Was ist also von das Aussage zu halten, dass einzellige LebeWesen die vermeintliche KurzerLebigkeit, durch die enorme Anzahl an Vervielfältigung ausgleichen? Wenig. Ganz davon abgesehen, dass ein Biologe und Genetiker wissen müsste, dass viele einzelligen LebeWesen teils tausende Jahre erLeben können, wenn auch oft nur im Dämmer"Schlaf".

Warum dieser Einwurf?
Vielleicht, weil *mir mehr und mehr die Überhebung von uns Menschen zu und über unsere Grundlagen, unsere Verbindungen und Mit-LebeWesen, in unserer gemeinsamen BiosSphäre schmerzlich weh tut? Und, weil wir auch uns Selbst damit keinerlei Gefallen oder Vorteil tun. Das ist zwar ein natürliches Verhalten, wie *ich schon öfter bemerkte, aber kein-Es scheint das erstens zu bemerken und zweitens die Gefahr in dieser (natürlichen) Fehleinschätzung zu erkennen.

Geschweige denn, dass irgendein-Es daran mitwirkt, uns Menschen zur Besinnung zu bringen, zu unser aller Vorteil, nein, die Fehlsichtigkeiten und Überheblichkeiten werden weiter und weiter überLebt und geGlaubt.
Ein Schrecken für *mich!

Dienstag, 21. April 2015

Programmatik, Sexismus und das normale Eskapismus

Was bewirkt meine {Selbst-}Kritik - positiv wie negativ - am Menschen?
Nichts. Was sehr wenig ist! Allenfalls also ein wenig Selbst-Erkenntnis.
Das schöne (was ist das genaue Bedeutung von "schön"?) ist, dass *ich damit an Selbst-Bewusst-Sein wachse, auch an Selbst-Bedeutung, denn mit wachsender Selbst-Erkenntnis wird das Mensch-daSein für *mich stets bedeutender. Wenn *ich noch vor Jahren an Selbst-Tötung fast gearbeitet hatte, ist diese Selbst-Aufgabe aus Verzweiflung und Ausweg-losigkeit "gestorben". Das mag jetzt für die Leses komisch klingen, vor allem bei dem, was noch an {Selbst-}Kritik in diesem Beitrag folgt, aber mit dem Bitteren, der Enge (in Gefühl und Gespür [auch Wissen]) und dem Erschreckenden in den vielen Erkenntnissen, ist auch das Freudvolle, Interessante und das WEITE gewachsen. Insgesamt also das Aus=Gleich, wo vorher alles gekippt war, schwer war, bis zur Unerträglichkeit am / im daSein / DaSein. So ist das Zukunft inzwischen für *mich Freiheit - und zwar das Freiheit ohne das Phantasie, das es jetzt noch ist - und das Gestern ist entweder blumige Romantik, oder eine Kette von Schrecken und Kunst-Pausen, also ein Mehr an Fremd[Selbst-]Bestimmung.

Nun aber wieder einmal etwas Selbst-Kritik

Titel: Was trägt das Übernahme des aktiven Selbst-Entscheidung zur Überwindung des Sexismus bei?

Vorausschicken möchte *ich {die längeren Leses dieses Blogs wissen das bereits}, dass *ich ein Streiter für die Gleich=Wertigkeit Aller Menschen bin - und *ich meine wirklich Alle inzwischen über 7,2 Milliarden Menschen! -, dass *ich auch ein Streiter für die Ausstattung jedes Menschen bin, mit allem Wissen und der Ausbildung aller Fertigkeiten (darin vor allem das [mit]Gefühl und das Gespür {alle Empfindungen, und Aussen-Sinne}), welche für eine freie und aufrichtige also unabhängige Selbst-Entscheidung inmitten all der menschlichen und natürlichen Vielfalt unabdingbar ist.
Dazu zählt m.a. auch, welches Geschlecht ein Mensch sein möchte, egal als welches -Es (ein Mensch) gezeugt wurde.

Wir Menschen rütteln und schütteln immer mehr an unserer evolutionären Basis, an unserer evolutiv entwickelten Grundstruktur, an unser Aller Grundausstattung mit Trieben, Bedürfnissen und Ängsten.

Zu dieser Grundausstattung zählt auch das Sexualtrieb, mithin unser Aller (das eint ALLE LebeWesen) fast Zwang zur FortSexung, zur Weiterverbreitung und Weiterentwicklung der Spezies. Dieser Trieb sichert bisher unser Fortbestehen und unsere kontinuierliche Weiterentwicklung als eine der Milliarden oder mehr LebensFormen in dieser BiosSphäre.

Sexismus?
Die sexuelle Aufladung aller Gesellschaften (religiöse und gesetzliche Verbote [Homophobie, Beschneidungen, Ehrenmorde], MachtVerteilung, Werbung) und Beziehungen - über empfindungs-lose Übergriffe und Witze, bis hin zu Vergewaltigungen und sexuell motivierten Tötungen und Morden - beruhen auf einem unserer Grundtriebe, ja sogar einer Voraussetzung unseres Bestehens. 
Das ist wohl der Grund warum eine unaufgeregte und klare Diskussion des Sexismus und der Sexualisierung so schwer fällt? 

Vielleicht greiffe *ich jetzt zu weit voraus, aber vielleicht sind die Reproduktions-Medizin, künstliche Befruchtung und auch die "Entäusserung" der Schwangerschaft in künstliche Uteren ein Schritt, um uns von der Sexualisierung und dessen Grund dem Sexual- / Forsexungstrieb zu befreien.

Denn, dass wir All-Es {alle Menschen} das alleine  auf der Basis von Respekt / Achtung fürEinander und Vernunft schaffen, also den Trieb (Zwang?) durch innere Trieb-Hemmung und äussere Zwänge (Gesetze) eindämmen können, bezweifle *ich. Den Macht-Trieb nicht verdrängend.
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Frühlings-Aussichten an der Bergmannstr.
in Berlin - Kreuzberg
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Titel: Was ist das Ergebnis von "Deep Water Horizon"?

Das WDR veröffentlichte gestern in fb folgende Meldung mit einem feurig-flammenden Bild: "5 Jahre nach der Katastrophe
Sie kam völlig unerwartet – doch schon wenige Monate nach der Explosion sollte ein dicker Untersuchungsbericht zeigen: „Jetzt haben wir's verstanden“. Doch einige Schlussfolgerungen zeigen deutlich: Bei der Sicherheit wurde gepfuscht."

Warum lese *ich so etwas auch dauernd?
Irgendwann begann *ich zu fragen, was ist das, was auch *ich bin: ein Mensch? Was bedeutet es Mensch zu sein? Wie ist das Mensch? Was tun wir, und warum tun wir, was wir tun?

Nun, die Antworten sind bis Heute keine Reise ins Glück.
Die Antworten sind entweder banal, oder erschreckend. Und das, obwohl *ich auch damit konfrontiert wurde, welch enormes Potential in jedes von uns Menschen enthalten ist?

Bisher besteht allerdings scheinbar keinerlei Grund oder Anlass, dieses Potential zu nutzen. Bis auf jeweils nur ganz ganz wenige Ausnahmen, die dieses natürliche Potential ein wenig anzapfen dürfen, weil es gerade gefordert ist, oder weil diese Wenig-Es per Zufall den passenden Schritt getan haben?

Aber normal ist etwas anderes.
Es ist erschreckend zu bemerken, wie wir Menschen fast Alle permanent und ohne jeden Zweifel, unterhalb schon des Mindestmasses an Umsicht, Klugheit und Verantwortung dahin erLeben. Ohne Wissen und Interesse daran, was noch geht an Mehr in alle Richtungen des Freude, denn das [mit-]Leid haben wir und tun wir weidlich nutzen, oder?

Bisher sind wir Menschen wahrlich die Botschafter des Leid[ens], das verbreiten wir inEinander und mitEinander und umEinander reichlich, darin sind wir fast Weltmeister, nicht?
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Einfach schön (?) grell!
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Und weiter geht die Mensch-Kritik, eines dieser Kritisierten.

Titel: Eine berechtigte Wut-Reaktion? 

Eine heutige fb-Veröffentlichung der "Bundesregierung":
"Entsetzen nach dem Flüchtlingsdrama vor der libyschen Küste: "Jeder Tote ist einer zu viel“, so Innenminister de Maizière. Aussenminister Steinmeier sieht nun zwei besonders wichtige Punkte: Libyen brauche mehr Stabilität, Schlepperbanden müssten bekämpft werden. Heute beraten die EU-Außen- und Innenminister über Konsequenzen."

Meine erste Reaktion:

Die Oberflächlichkeit, Hilflosigkeit und Verweigerungs-Haltung der meisten Politik-Es und Regierungen (und wohl auch der sie wählenden Menschen) ist an obiger Aussage von Herrn Steinmeier doch deutlich zu erkennen, oder?

Denn, was haben die Schlepper und die Situation in Libyen mit den wirklichen Ursachen von Flucht und Vertreibung zu tun? Nichts.

Wie de-sensibel sind unsere Politiker, wie empfindungs-los deren Wähler, das diese seit Jahren tatenlos zu schauen und die korrupten und kaputten Staaten, Systeme und deren Mächtige, in den jeweiligen Herkunfts-Regionen der flüchtenden Mensch, sogar noch mit Millionen und Milliarden und aktivem WeggSchauen stützen. Nicht die un-mächtigen Menschen dort und nicht deren Infrastruktur, sondern die Konten der paar Mächtigen werden gefüllt.

Und dann kommt so eine Aussage: Schlepper bekämpfen? Also statt den Brand zu löschen, den Rauch weggwedeln. Darf ich Herrn Steinmeier und Herrn de Mezière und die meisten anderen mal richtig benennen? Nein lieber nicht,  das obige reicht schon zur EntTäuschung und zur Fassungs-losigkeit der Macht. 

Wohin führt uns Menschen die Beratungs- und Lern-Verweigerung noch?
Auf jeden Fall nicht ins Paradies.
Oder?

Donnerstag, 16. April 2015

Selbst-Beschau und das Politik der UmGestaltung

Titel: Eine famose Selbst-Begutachtung

Heute meldete das Wissenschaft (Hier nur zwei Links von vielen: http://www.worldsciencefestival.com/2015/04/peering-darkness-around-us/ und http://scitechdaily.com/the-possible-first-signs-of-self-interacting-dark-matter/), dass anscheinend in einem kleinen Galaxien-Haufen (Abel 3827) dessen inhärente dunkle Materie eine kleinere Menge äusserer dunkler Materie nach sich zieht. Also eine Selbst-Wirkung. 

Meine Reaktion darauf ist: Zumindest Poetisch.

Kann Dummheit Dummheit nach sich ziehen?
Mir erscheint das logisch, und *ich spiele (!) hier nicht auf das dunkle Irgendwas da an, was da ist und schwer ist, so schwer, dass es quasi auch uns erdmondliche ErLebenWesen zusammenhält.

Kann Mensch Mensch begutachten ohne Alien zu sein?
Ein weiteres Versuch:
Wieviel dunkle Irgendwas da, ist eigentlich Menschlich? Mir dünkt, dass das Mensch etliches an dunkles Irgendwas daIst, viel mehr auf jeden Fall als leuchtet, oder irgendwo sicht[!]bar ist.

Das Mensch dunkelt so herum und leuchtet ziemlich wenig, oder? Ist das jetzt schon Selbst-Lob oder blosse StreitKunst? Eigentlich wollte *ich nur bestätigen, dass *ich zu mindestens 95 Prozent aus irgendwie "Dunklem" bestehe, von dem weder mein Arzt oder Apotheker *mir abraten können, weil Sie es einfach nicht sehen, geschweige denn spüren können.

Es dunkelt so hin und her in *mir, ohne dass *ich es er- oder gar begreiffen könnte, und trotzdem bin *ich. Spürbar und sogar Fühlbar, dunkel hin oder her. Wie war die Eingangs-Frage? Antwort: Ja. Denn vor das Klugheit laufen fast All-Es wegg, also muss das so sein.
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Titel: Das Wissen vom Glauben

Eine heutige (16. April 2015) Vorankündigung der samstäglichen Reportage-Reihe Yourope auf arte lautete:

Überschrift: Bittere Wahrheit oder absurde Lügen - was sind uns Verschwörungstheorien wert?
Yourope, am Samstag um 14 Uhr auf ARTE: http://bit.ly/1yqxCLY

Untertitel: Bielefeld gibt es gar nicht, Hitler lebt am Südpol und die Mondlandung wurde in einem Filmstudio inszeniert. Das sind drei der populärsten und gleichzeitig absurdesten Verschwörungstheorien in Deutschland. Sie haben Hochkonjunktur. Meist spricht aus ihnen ein Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber einem übermächtigen Staat oder einer scheinbar allgegenwärtigen Organisation.

Meine Antwort ist:

Warum erwähnen Sie nicht die bedeutendsten und einflussreichsten "Verschwörungs-Theorien": Gott / Götter / Buddha? Die immerhin einen zivilisierenden und regelnden Einfluss in uns Menschen einnehmen. 

Grundsätzlich: Was ist das Verschiedenheit von g/Glaube[n] und Wissen (damit meine *ich nur das mehrfach und von mehreren Menschen überprüfte und bestätigte Wissen!)? Das g/Glaube[n] ist offen für jegliche Phantasie, Verzerrungen, Wunschvorstellungen, Lügen und jedes Grausen und Verängstigen. Das Wissen hält davon sehr wenig bis nichts.

Und jetzt kommt der Punkt: Was weiss das allermeiste Mensch, im VerGleich nur mit dem, was einzelne Menschen inzwischen an Wissen heraus- und hereingefunden haben, was bewiesen und mehrfach geprüft ist?

Fazit: Das allermeiste Mensch ist pures/r g/Glaube[n] mit einigen Einsprengseln von Wissen. Aber wir kommen damit allgemein gut durchs erLeben. Und das ist gut so, oder? ;-)

Ich hier weiss z.B. dass es Bielefeld gibt, *ich war schon dort, auf dem Mond noch nicht, deswegen bin *ich, was den angeht und unsere "Besuche" dort, eher unsicher, was ja wiederum unserem Normalzustand entspricht. Nicht?
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Morgenstund mit Druckerschwärze
und einem reichhaltigen Blumen-
Bouquet, mit Café-Begleitung
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Titel: "Aber natürlich!"

Ein Kommenta[to]r der heutigen NZZ kam zu dem Ergebnis, dass das Mensch "sehr wahrscheinlich" ein vollkommenenes Natur- und Kultur-Wesen ist.

Mein Antwort-Kommentar:

Den Text finde *ich korrekt! (Smile)
Da *ich "das" Natur als Gesamtheit allen DaSein empfinde, ist das Mensch darin genauso vollkommen integriert, wie jedes Amöbe, Pflanze und mit-Tier, und "-natürlich-" auch das gesamte Galaxien-Vielheit und Vielfalt.

Das ernsthafte Frage ist: Was bringt es dem Mensch-daSein ausser-gewöhnlich oder gar ein "Gegenüber" aus[serhalb?] des Natur zu sein?

Kurz diagnostiziert und geschrieben, es erbringt teils kolossale Fehlurteile vom selbst-daSein und von das "Natur" - dem soSein - des Menschen.

Wie viele tausendfach geprüfte Forschungsergebnisse und wieviel mit-empfinden mit unseren Mit-LebeWesen braucht das Mensch noch, bis es das Chance zur Geborgenheit und mit-Verantwortung erkennt, daran mit-arbeitet das DaSein zu begreiffen und auf diese Weise mit-zu-gestalten?

Ja - so empfinde *ich das -, das Mensch ist 100 Prozent Natur und somit ist auch unser aller Tun natürlich, und ist dabei eine Riesen-Spanne, von pfleglich, fördernd, bis verheerend und vernichtend; wie auch das Strahlen eines Sterns das Ergebnis von Zerstörung und Neubildung ist.
Natürlich eben.

Das Mensch braucht keine zwanghafte AusSonderung des Selbst aus das Natur, um genug Abstand zu erhalten, das Andere - das vom Menschen verschiedene daSein - klar zu spüren und zu bewerten, dazu braucht es "nur" eine klare Beurteilung und Einfühlung in des Menschen-Selbst. Oder?

Sowohl das heraus-sondern, als auch das über-heben des Menschen in[nerhalb] des Natur, ist für uns Menschen schädlich und verstörend. 
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Ist das in etwa unser aus[sen]-Blick?
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Titel: Zum Ein- oder Zuwanderungs-Projekt des Bundesregierung

Eine Frage ist und bleibt:
Wie gehen wir Menschen mitEinander um?

Dass das höchst verschieden (horizontal) und unterschiedlich (vertikal) ist, ist das aktuelle Normal-Zustand. Mit z.B. Romani gehen wir in EU allermeist unterschiedlich schlecht um. Mit z.B. hellerhäutigen Briten verschieden gut. So ist das noch allgemein anerkannt.

Das Eingangs-Frage ist dann wohl schon fast beantwortet mit: meist sehr schlecht. Weil, es eben so ist, dass, wenn ein anderes Mensch etwas fremder ist, als ich Selbst bin, das Umgehen meist sehr nachlässig, bis sehr abweisend ist. Oder? ;-)

Mein Kommentar läuft auf folgende Frage hinaus: Wann startet das Bundesregierung ein Projekt - oder ist daran beteiligt -, das uns Menschen das natürliche (!) FremdenAngst nimmt und uns All-Es, in all unserer Vielfalt zu gleich=wertigen LebeWesen aufwertet und zu gleich=berechtigten Partn-Es macht?

Denn bisher ist es doch wohl so, dass diese natürliche FremdenAngst immer und immer wieder auch zu Fremden-Feindlichkeit und sogar zu Fremden-Hass - innerhalb unserer Spezies! - übersteigert wird, und es menschenweit zu schrecklichen und massenmörderischen Exzessen kommt. Da ist doch so ein -wohl auch etwas deutsch-überhebendes - Einwanderungs-Projekt bestenfalls ein Anfängchen, oder? 
.
*ich, am 15. April 2015
Graublaue Spiegelung
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Titel: War das Mensch jemals nur gefordert?

Ja. Aber das ist wohl schon länger her, aktuell ist es wohl eher eine Seltenheit. 

Aus Süddeutsche Zeitung, vom 14. April 2015, Feuilleton: Das politische Buch, von Adrian Lobe

Überschrift: Links reden, rechts leben 
Untertitel: Armin Nassehi über die Heuchelei der Gesellschaft 

Früher war die deutsche politische Landschaft überschaubar. Es gab die SPD, die FDP und die CDU/CSU. Man war links oder rechts. Die Fronten waren klar. Und heute? Gibt es noch das klassische Links-rechts-Schema in Zeiten, wo in Griechenland Linkspopulisten mit Rechtsextremen koalieren? Der Soziologe Armin Nassehi argumentiert, dass die alten Grenzziehungen nicht mehr funktionieren. Er meint, dass wir heute links reden, aber rechts leben. An der CDU lässt sich studieren, dass sich der Diskurs nach links verschoben hat: Mindestlohn, Frauenquote, Abschaffung der Wehrpflicht. Und einst linke Rebellen haben sich längst mit den Segnungen der Marktwirtschaft arrangiert. Man begrüßt die Energiewende, will aber kein Windrad in seinem Hinterhof haben. Man redet von Chancengleichheit und Inklusion, schickt das eigene Kind dann aber doch lieber aufs Gymnasium mit geringem Migrantenanteil anstatt auf die Gesamtschule. Dem Bildungssystem komme eine „janusköpfige Rolle“ zu, schreibt Nassehi. Wer links denkt, plädiere für Bildung für alle. „Zugleich“ schreibt Nassehi, „ist das Bildungssystem aber auch das stabilste Medium des Distinktionsgewinns.“ 

Wer sich heute konservativ nennt, muss erst einmal sagen, was überhaupt konserviert werden soll 

Nassehi legt die Widersprüchlichkeit und Scheinheiligkeit unserer Gesellschaft schonungslos offen. Links und rechts relativieren sich, wenn man auf der Suche nach Distinktionsgewinnen die eigenen Ideale über Bord wirft. Universalistische Argumente, so Nassehis Erfahrung, verstärken die Reflexe und Überforderungsängste der Menschen. In der Entfremdung und Überforderung, einem Lebensgefühl der Moderne, liege es näher, rechts zu leben. Gedacht werde aber links, „weil man auf diese Überforderungen fast nur im Modus der Überforderung“ reagieren könne.

Wer sich heute als konservativ bezeichnet, muss erst definieren, was im Zeitalter der Kontingenz überhaupt konservierbar ist. Die Rechte sei als Kategorie abhanden gekommen, konstatiert Nassehi. Der Autor vertritt eine dezidiert linke Sichtweise, ohne dabei Reflexe zu bedienen oder auf marxistische Theorien aus der Mottenkiste zurückzugreifen. Nassehi ist am Erkenntnisgewinn und nicht an ideologischen Auseinandersetzungen interessiert. 

Die Lektüre des stilistisch ansprechenden Buchs ist lehrreich. Nassehi doziert nicht, sondern unterwirft sein eigenes Denken einer kritischen Revision und sagt offen, was er nicht erklären kann. Einzig die Conclusio des Werks fällt dann doch ein wenig unscharf aus: Die Theorie der vernetzten Intelligenz bleibt unscharf und vermag nicht so recht zu überzeugen. Nassehi ist ein wortgewaltiger Autor und ein ausgezeichneter Zeitdiagnostiker. Mit seinem Buch hat der Soziologe eine brilliante Zustandsbeschreibung unserer Gesellschaft vorgelegt.

Armin Nassehi: Die letzte Stunde der Wahrheit: Warum rechts und links keine Alternativen mehr sind und Gesellschaft ganz anders beschrieben werden muss. Murmann, 2015. 344 S., 20 Euro.
Adrian Lobe ist freierJournalist. 

Ende SZ-Rezension

Na, wenn das nicht eine Frechheit ist, oder?
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Orion-Nebel.
Immer wieder schön
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Titel: Was ist an der aktuellen Politik Menschlich? 

Antwort: All-Es

Warum sollte das Politik anders sein, als die meisten Menschen?

In meinem "Spiegel" steht ein "glänzender" Mensch, eine Ideal-Figur, ein kluges und verantwortliches ErLebeWesen, dass das menschliche Wissen und Potential in Gefühl, Gespür und Logik umfangreich nutzt, das eingebettet ist in das Natur und daraus weitere Erkenntnisse und Produkte schöpft und dabei nur wenig und wenn vorsichtig zerstört oder verstört.
Und um dieses "Spiegelung" herum erLebt das reale Mensch.

Und wie sind die meisten Menschen drauf?
Davor noch das Frage: Wie reagieren die meisten Menschen auf Selbst-Wahrhaftigkeit? Auf Lob und Fülle mit ...; auf neutrale Analyse mit Gleichgültigkeit, Überraschung, mit Verunsicherung (Lächeln), bis zu Trotzigkeit und Ablehnung, auf erwiesenen Mangel und MissStände, bestenfalls mit Ignoranz und Verweigerung.

Was wissen die meisten Menschen vom DaSein (Natur / Universum), von dessen Inhalt (also auch dem jeweiligen Selbst), von dessen Regeln (z.B. Statistische Wahrscheinlichkeiten), Gesetzmässigkeiten (z.B. ErhaltungsSätze), von dessen Kräften (z.B.  starke Kernkraft), von dessen Prozessen (z.B. ElektroMagnetismus und MaterieZerfall), von all den Substanzen und Kräften die für den Aufbau und Erhalt von Sozialität (LebeWesen) nötig sind, und von den Bedingungen, die für Solidarität und Freiheit und Entwicklungs-Sicherheit von Gemeinschaften von LebeWesen wichtig sind, also mit anderem auch von uns Menschen?
Wenigst, bis nichts, was noch weniger ist. Ich auch.

Da auch das Politik auf aktuelle Wissens- und Gefühls-Vermittlung jeweils nur minimalsten Wert (sowohl in Kapital, Ausstattung, als auch frei verfügbarer RaumZeit) legt, und fast alles dem Diktat und dem triebigen Zwang zur Effektivität und Optimierung unterordnet, ist das [Ge]Wissen-losigkeit von Menschen und den daraus entstehenden Politik-Es ohne Wunder.

Ohne Verwunderung ist somit auch, dass das Politik weder grosses Interesse noch gar tiefere und weitere Fragen nach den aktuellen Erkenntnissen sowohl von Natur-, als auch Gesellschafts-Wisenschaften stellt, oder gar unsere nächste Zukunft in Frage stellt. Im Hinblick auf unsere Abhängigkeit von Technik, die Überoptimierung von auch gesellschaftlichen Notwendigkeiten, dem Sicherheits-Fanatismus, der die zu unserer Freiheit und Entwicklung nötige Transparenz überall behindert u.s.w.u.s.f.

Ein Wunder wäre, das Mensch würde das Mensch und unsere Bedürfnisse und Nöte und unsere Sehnsucht nach Geborgenheit und Freiheit endlich ernst nehmen und dementsprechend handeln, statt wie bisher permanent nur leichtgläubig und Selbst-überheblich wegg zu schauen und auf veralteten Gewohnheiten und Traditionen zu beharren.
Oder?