Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Mittwoch, 6. Mai 2015

Glattnacken-Ibisse, Richtungs-Wechsel und Nukleus Accumbens

Titel: Von I bis s ist noch einiges in das Natur enthalten, was uns Menschen als Vorbild dienen könnte, oder?

Untertitel: Ist das DaSein im Besonderen Ego-Zentrisch (Gravitation?)

Was *ich inzwischen sehr wohl begreiffe ist, dass auch wir Menschen deshalb daSind, weil wir nichts besonderes oder gar perfekt sind. Dieses wandelbare und imperfekte ist ja eine der Grundbedingungen des DaSein und mithin des daSein, das auch ein Mensch ist.

Was *ich nicht begreiffe, ist die Notwendigkeit - auch von uns Menschen -anzunehmen, wir seien es, wir seien irgendwie perfekt, oder "die Krone der Schöpfung"? Ist *mir klar, dass viele Menschen das längst anders sehen, aber unser allgemeines [Miss-]Handeln beweist eine deutlich Selbst-Überhöhung oder ein grundlegendes DesInteresse des Menschen. Zu beobachten in der {noch} Umsichts- und Rücksichts-losigkeit gegen unsere Mit-LebeWesen und die Prozesse der innerhalb der erdmondlichen Natur.

Wenn es eine Richtung der Entwicklung des DaSein gibt, also ein Ziel des Evolution, dann ist das Frage: Ist die Richtung des Entwicklung veränderbar?
Dass es eine [Haupt]Richtung gibt, gesplittet in mehrere Teil-Richtungen, ist *mir klar, denn auch klar ist *mir, dass jede Bewegung einen Anreiz braucht, einen RaumZeit-Punkt auf den die Bewegung gerichtet ist, wenn das Weg dort hin auch stockend ist und mäandert, also suchend ist.

Das Ziel, das das erdmondliche daSein - darin auch das Mensch - ansteuert / sucht ist? 

Hmmm? VielFörmigkeit, VielFarbigkeit, VielGefühl, VielGespür, VielPhantasie, bisher VielGlauben und WenigWissen, aber auf jeden Fall Dauerhaftigkeit und Durchsetzungs-Kraft. Ein Haupt-Bestandteil dieser allgemeinen Erregungs-Richtung ist dabei fast [!] komplette Um- und Rücksichts-losigkeit. Fast, denn wenn nötig, gibt es auch das Möglichkeit des Solidarität und Verantwortung. Und einiger weiterer freundlicher und auch fremd-erhaltender und fremd-schützender Handlungsfolgen. Aber "normal" ist, was eben Norm ist.

Aber eins ist *mir aus schon erklecklicher erLebens-Erfahrung klar, das Suchen oder das Zielen des erdmondlichen Lebendigkeit ist veränderbar. Bisher sind wir Erdmondlichen Folgende. Behandelte.
Oder? Nicht?
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Flieder Donnerwetter!
An der Reinhardtstr., gegenüber des
Kindergartens des Bundestages
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Titel: Aber nun endlich von Ibissen

Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 02. Mai 2015, Meinung, von Carolin Emcke


Überschrift: Vogelflug

Ein Auszug daraus:

[...]

Aber vielleicht gibt es auch etwas, das sich nicht nur von den Ornithologen, sondern den Vögeln selbst lernen liesse. Vor einigen Wochen veröffentlichten Forscher um den Zoologen Bernhard Voelkl von der Oxford University eine Studie, die die Flug-Formation von Zugvögeln untersucht. Ahnlich wie Radrennfahrer, die im Windschatten des Vordermanns Kraft sparen, fliegen Zugvögel in aerodynamischer V-Formation und nutzen den Auftrieb, der sich durch das Flügelschlagen des schräg vor ihnen fliegenden Vogels ergibt. Bei Pelikanen liess sich nachweisen, dass Puls und Flügelschlag der hinteren Vögel deutlich niedriger ausfallen als bei den vorderen Artgenossen. 

Was Wissenschaftler bislang jedoch noch nicht erklären konnten: Wieso sollte ein (halbwegs kluger) Vogel sich freiwillig an die Spitze des Zuges setzen? Sollten Vögel genetisch auf selbstsüchtiges Eigeninteresse konditioniert sein, gäbe es keinen Grund, warum sie die taktisch ungünstige, vorderste Position einnehmen würden. Um diese Frage zu untersuchen, wurden 14 Glattnacken-Ibisse (Geronticus calvus) mit hoch präzisen GPS-Sendern ausgestattet und bei ihrem herbstlichen Vogelzug beobachtet. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Ibisse meist zu Paaren zusammenschlossen. In diesen Konstellationen wechselten sie sich immer wieder an der Spitze des Zuges ab, wobei die Zeit, die ein Tier energiesparend schräg hinter dem anderen flog, fast exakt der Zeit entsprach, in der es selbst die kraftraubende Rolle in vorderer Position übernahm. 


Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass Ibisse sich wechselseitig beistehen und, so die Forscher, ein Beispiel für sogenannten „reziproken Altruismus“ abgeben. Als wäre das nicht schon grandios genug, kommt noch etwas anderes hinzu: Das Tempo der Wechsel an der Spitze der Formation ist enorm schnell: Es waren oft nur Sekunden, in denen der eine Vogel des Paars die führende Position übernahm, dann setzte sich der andere für annähernd dieselbe Zeit nach vorne. „Die Unmittelbarkeit des Austauschs verringert die Möglichkeit zu schummeln,“ zitiert der New Scientist den Zoologen Bernhard Voelkl, „direkte Wechsel bedeuten auch, dass sich keiner merken muss, wer einem Führungs-Zeit schuldet. Es verlangt also kein großes Gedächtnis.“


Jeder mag sich selbst fragen: Wie veränderte sich unser Miteinander, wenn wir Ibissen nacheiferten? Wie wäre es, wenn wir aufhörten zu kalkulieren, wie wir in die günstige, kraftsparende Position gelangen könnten? Wenn Geben und Nehmen so zeitig wechselten, dass wir uns an den Wechsel nicht einmal erinnerten? Wie wäre es, wenn wir endlich nicht mehr darüber nachdächten, welcher Anteil uns angeblich gebührt? Oder wer uns noch etwas schuldet? Wenn Eigeninteresse und Hilfsbereitschaft oder Solidarität nicht mehr als gegensätzlich, sondern als sich bedingend gedacht würden, wie veränderte sich unser politisches oder privates Zusammenleben? Womöglich erschiene der Mensch dann immer mehr als Mensch.


Ende SZ-Meinung

Die längeren Leses wissen, dass *ich das Mensch so empfinde und bewerte, wie es ist, nicht wie *ich es wünsche, oder Frau Emcke es gerne hätte, oder viele andere das Mensch-daSein erträumen. Deshalb ist das letzte Satz von Frau Emckes SZ-Meinung auch schon ab dem 2. Wort nichts als ein vielleicht nettes Lichtspiel. Fakt ist, das aktuelle Mensch-daSein braucht zur erweiterten Nutzung des auch menschlichen Potentials, eine vielleicht sogar gravierende Änderung des gesellschaftlichen Ausbaus und auch des inneren Aufbaus.

Dabei ist wichtig, dass wir das Chance erkennen zu begreiffen, dass erstens kein Mangel herrscht und zweitens die Bedrohungen gleichgültig aus welcher Richtung und Grösse, für uns beherrschbar sind. Denn das ist unser aktuell stärkstes Hemmnis, das uralte Gefühl von Ausgeliefertheit, Abhängigkeit und Bedrohtheit, dem wir unerbittlich folgen, und das wir zwanghaft immer und stets aufs Neue generieren, in einem fortlaufenden Akt von Selfullfilling Prophecy (Dazu unten, unter dem Titel zur Macht, noch ein paar mehr Gedanken). Alle bedeutenden Glaubensbücher und auch sonst bedeutenden Werke künden beständig davon.
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Ein Detail aus obigem Busch
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Titel: Die Un-Möglichkeit neutraler Selbst-Reflexion


Auch David Foster Wallace (DFW) hatte erkannt, dass die Selbst-Gefühle das Geschehen im Bewusst-Sein steuern, dass also ein NACH-Denken im Selbst vom Selbst einem Zirkelschluss gleicht, also keine Veränderung erwirkt. Das ist selbst-verständlich nur wichtig, wenn ein Mensch {ein Selbst} mit dem Nach-Denken in und vom Selbst [die übliche Formulierung: über (wo "über"?) sich nachdenken, finde *ich unpassend, also falsch und an dem vielleicht gemeinten Geschehen vorbei formuliert] eine Selbst-Veränderung erwirken möchte.

Das nach-denken im Selbst braucht eine Öffnung dieses Drehens im Kreis, falls dieses Selbst aus einer unerwünschten und selbst-verstörenden, oder sogar selbst-kränkenden und zerstörenden Prägung {Neigung zur Selbst-Tötung}, herausfinden möchte. Falls das betroffene Selbst eine Kränkung heilen möchte.

DFW hat diesen Zirkelschluss nie ganz beenden können. Er hat trotz des Wissens davon und der Ahnung einer Lösung, nicht geschafft die angebotene Hilfe und Fremd-Reflexion passend einzusetzen, vielleicht auch deswegen, weil der frühe Erfolg, trotz der schweren Depression, diese Schritte verhinderte?
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Noch näher
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Titel: Was ist in Macht? 

Ich denke, Macht ist in Kategorien eingeteilt.

Das Macht der blossen Anzahl / Masse, das Macht des grösseren Wirtschaft, also von Produktion, Währung und Handel, das Macht des Findigkeit und Wissens (Innovation), das Macht des Waffen, das Macht des Gesellschafts-Form / -Modells (inkl. politischer  / administrativer Ordnung und Rechts-Systems), das Macht des Trotzes und das Ohn-Macht des Klugheit / Weisheit.

Das Macht ist eine Abhängigkeit.
Das Macht konstituiert sich durch Bedrohung.
Jede Bedrohung erzwingt das Macht.
Das Anschwellen einer Bedrohung erzeugt in das Bedrohtes eine Macht und sehr viel OhnMacht, das ist ein bisher natürliches Vorgehen. Bedrohung ist jede Art von von einem Aussen überforderten oder erzwungenen Änderung eines inneren Zustands. Gleichgültig ob das "Innen" eine Molekül-Gruppe, eine Zelle, eine menschliche Gemeinschaft / Verein, oder eine ganze Spezies ist.

Das Menschheit ist mächtig, also bedroht.
Durch Was oder Woher ist das Menschheit bedroht?
Im Inneren, also von Mensch zu Mensch oder von Menschen-Gruppe zu Menschen-Gruppe, ist es das Natürlichkeit / das Grundausstattung des Menschen. Von Ausserhalb ist es ? Und von Innerhalb ist es das normale Drängen des Evolution.

Das g/Glaube[n] ist voll davon. Das Kino, das Politik, das gegenEinander sind voll mit Misstrauen und Abhängigkeiten und [Be-]Drohungen! Die jedoch, bei weiterem Betrachtungs-Winkel und einem etwas, nur etwas, weiterem Abstand zur Aktualität, schnell als Schein-Riesen entlarvt werden. Wir müssen Feinde, wir könnten Freunde.

So ist in Macht eine kunstvolle Bedrohung enthalten, mehr nicht.
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Himmels-Blick, am 04. Mai 2015
vom Mariannenplatz
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Titel: Von der Unerbittlichkeit der Langeweile

Neil Turok, 2008 auf der TED-Konferenz zum Thema Fortschritts-Prüfung von mathematischen Modellen: "And then we scrutinize them logically and with data. And we trying to convince ourselfes, we really trying to convince ourselfes, they are wrong. That's progress, when we proof things wrong."

Fortschritt ist - und das gilt allgemein, nicht nur für das Prüfergebnis von Mathematik -, wenn die Vorstellung, die Ansicht / Meinung von, das Zwischenergebnis einer Sache oder einer Handlungs-Kette, einer Prüfung auf Haltbarkeit, Zielerfüllung, Richtigkeit oder erwartetem Mehrwert nicht Stand hält. Wenn also das Ergebnis falsch ist.

Kurz geschrieben, wenn die Vor- oder Nachprüfungen von Sachen und Handlungen unstimmige Ergebnisse erbringen, dann erst kann und wird eine Änderung einsetzen /eingesetzt, die wiederum als Fortschritt zu bezeichnen ist.

Fortschritt ist das Ergebnis von Fehlern. Das ist wohl die kürzeste und gerade noch komplexe Formulierung.

Als UnGleichung: Fehler > Fortschritt.
Oder anders herum: Fortschritt < Fehler.

Ausformuliert: Je kleiner der Fortschritt desto geringer die Fehler.
Ist ja schon der Inhalt einer altbekannten Volksweisheit: "Nur wer nichts tut, macht keine Fehler."

Das Mensch ist scheint's ein LebeWesen, das aussenherum - präziser, um das Menschheit herum - zwar reichlich bastelt und verändert, jedoch im Inneren, im Innenraum - also auch im sozialen mitEinander und im zwischen-menschlichen - an der rückwärtsgewandten Formel festhält.

Das Fortschritt unseres Verhaltens ist mässig, bis kaum wahrnehmbar, die Veränderungen der Umwelt - soweit diese überhaupt als Fortschritt zu bewerten sind? - jedoch tiefgreifend.
Diese Sätze sind das Ergebnis Jahrzehnte langer Aufmerksamkeit und von Wissenserwerb in viele Richtungen, auch in mich *Selbst, sowie von Selbst- und Fremd-Reflexionen aller Arten ubd Weisen.

Trägheit ist das Haupthindernis menschlichen Fortschritts.
Optimierungszwang das Grund für den technischen Fortschritt.
Beides hängt direkt miteinander zusammen. Ist ja auch klar.

Ein nur kurzer [voraus]Blick in ein "weiter so", lässt *mich frösteln.

Hier ein Link zu Neil Turok und TED:

Montag, 13. April 2015

Was ist ein Etiketten-Schwindel?

Titel: Das Leiden schafft der Enge

(Dies ist ein "älterer" Text mit einer deutlichen Änderung aktualisiert)

Und dann zählte ein-Es die Staaten auf und deren Unterscheidungs-Merkmale und Gemein[sam]heiten, und *ich dachte dabei, "Mei, ist halt noch so, oder?"; und *ich dachte auch, "Mei, was solls, kann ja sein, dass Die da, so und so sind, und Die da, so und so, auf jeden Fall ein wenig anders, als Die da. Mei, *ich bin auch anders, wie mein Nachbar, auch wenn *ich mit dem mehr gemeinsam habe, wie vielleicht mit einem Nachbarn in Togo, oder Kambodscha, oder auch mit einem in Frankreich, aber was solls, kann ja sein, bestimmt sogar, aber was kann *ich dafür kaufen? Und darum geht es doch inzwischen überall, ob Mensch sich von irgend-ein-Es oder -Etwas, etwas kaufen kann, und dass die Anderen anders sind, mal mehr, mal weniger, davon kann *ich mir nichts kaufen, das ist einfach so, also was soll *ich daraus ein solches Gewese machen?

Nur, bisher ist das noch anders.
Daraus wird ein grosses Gewese geMacht!
Da kommt Mensch ja ganz durcheinander, wenn -Es die Namens- und Nummernschilder (in einem anderen Beitrag zu diesem Thema, nannte *ich diese auch Etiketten) nicht mehr lesen kann, oder auch das grosse Namensschild (Deutsch-Es, Serb-Es, Japan-Es, Christ, Moslem, ...), das jedem Menschen spätestens bei der Geburt aufgeprägt wird. Ja was machen wir Menschen dann bloss, wenn ein-Es auf die Idee kommt, Uns diese weggzunehmen!?

Nein, das mag *ich gar nicht erst vorstellen.
Nein, wo kommen wir Menschen denn dann hin!?
Nein, das geht nicht, soooviel Freiheit, das können Wir noch nicht ertragen, dafür sind Wir noch zu jung.
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Guten Morgen.
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Das Mensch. Zu jung für das Freiheit.
Zu unreif für das Verantwortung im Selbst.
Das müssen noch AnderEs übernehmen, uralte Mechanismen, uralte Haltungen, ältere Abstimmungen und ältere Befunde.

Aber Wir dürf[t]en mehr, wenn Wir möchten. Das ist die gute Nachricht. Viel mehr, wenn Wir dazu bereit sind, wenn Wir es können. Das DaSein sagt nicht Nein, wir sind schliesslich Alle zuRecht da, wir sind Alle Willkommen, auch wenn das viel-Es einfach nicht anerkennen wollen. All-Es sind Willkommen, die gezeugt sind - noch vielfach (Leid[er]) unter Zwang -, aber genau das können wir ja ändern, dass wir in Freiheit zeugen. Und diese Gezeugten später die Wahl haben, als Was Sie daSein wollen und auch wie und wo; weil, ja, weil Wir einfach können, weil es einfach geht, also warum sollten Wir fort und fortwährend in Beschränktheit erLeben, noch dazu in so einer engen begrenzten, wie es im Moment fast überall der Fall ist.
Das muss doch nicht sein.

Aber die Enge hat noch viele Waffen, die sie überwiegend auf die Inneren - nach Innen, auf die Mitglied-Es von Gesellschaften, Religionen, Regionen, Vereine, Gruppen, Familien - richtet, damit dies-Es bloss nicht nach DrAussen spüren (darin auch das schauen, lesen und hören) und dabei entdecken würden, dass da noch so viel AnderEs geht, was das innere Selbst noch nicht kann oder auch darf. Diese grosse natürliche Vielfalt hat in der Enge leider keinen Platz, oder? Deswegen müssen Wir es - das Vielfalt, das Offenheit, das Anerkennung des anders-Sein - noch DrAussen halten, mahnt die Enge fort während, mit teils tödlicher Gewalt.

Was vielleicht sogar gut ist - Zweifel sind ja immer angebracht -, denn in das WEITE lauern schliesslich auch Gefahren, wenn vielleicht auch nicht mehr als in der Enge, *mir geht es auf jeden Fall so, dass, je mehr Weite *ich spüre (also je weniger Enge ist), umso mehr Freude nehme *ich wahr und das lässt der Enge kaum mehr Platz, also drängt die Enge das Freude immer wieder hinaus, mit ziemlich viel Angst, die sie immer und immer wieder aus der Vergangenheit hervorholt und dabei geht das Weite noch stets verloren.

Weil jedoch AllEs und All-Es permeabel (durchlässig) ist, also Nichts fest abgeschlossen werden kann, kommt bei *mir auch immer wieder das Weite zu Besuch und das ist jeweils angenehm, alleine, *ich kann Es noch nicht im Inneren halten, weil ..., ja, weil die Enge immer wieder so schnell dicht m[M]acht. So bin *ich nun mal "erzogen" worden, so war das auch bei *mir zuhause, früher, da wurde immer schnell dichtgemacht, auch mit Gewalt, wenn das Weite zu sehr hereingeschmeckt hat, aber das lag nicht nur an Uns, das lag auch an das Weite, das "drohte" noch öfter mit dem Platzen - oder ist es das Enge, das das tut? - und Was will das schon, platzen, wenn ein-Es einfach nur mal etwas mehr möchte, als -Es jetzt ist und hat, ohne gleich zu platzen?

Nur, in das Weite zu wachsen, ohne dabei zu platzen, braucht das Chance der inneren Ausdehnung und die wird noch viel zu selten gewährt, in diesen Genuss kommen immer nur sehr wenige, die Meisten werden, oft mit Gewalt, davon abgehalten, weil ..., *ich weiss es nicht, nicht so genau?

Fazit: Wir könnten, wenn wir wollten. Frei daSein, in dem PlanetenSystem Erde-Mond - das auch wir Menschen sind - grenzenlos daSein, und Einader erLeben, statt uns meist zu erLeiden. Könnten wir.

PS: *mir ist klar, dass oberes das Frage erregt: Wie organisieren wir eine Staaten-Grenzen-freie Menschheit? Wie organisieren wir das Freiheit in einem endlichen PlanetenSystem mit vielen Milliarden Menschen und vielleicht Billionen Mit-LebeWesen? 

Samstag, 17. Januar 2015

Vom Winter über "denkende" Maschinen, bis zur Nüchternheit

Titel: Winter?

Wir hier in B in D erleben seit Monaten einen wechselhaften bis warmwindigen Herbst, mit weisslichblauen Sonneneinsprengseln.

Auch Heute ein schicker Herbsttag mit leichterer Bekleidung, und *ich mal wieder zu warm bekleidet, weil *ich noch mehr auf den Kalender und dessen Aufdruck (Winter!) @chte, statt dem Gespür (darin das Temperaturempfinden) zu trauen.

Blöd gelaufen und dabei geschwitzt.
Mein Misstrauen für das Aussen und damit des Gespürs ist noch tief.
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Baum vor Bäumen
Winterlich
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Titel: Maschinen denken?

Ausgangsfrage von John Brockman (http://edge.org) war: Was denken Sie über Maschinen, die denken?
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Das Sprache, besser die Sprech-Es sprechen den Maschinen und das Technik beständig und wohl weder geprüft noch hinterfragt Persönlichkeit zu, also Lebendigkeit. Und das obwohl das Sprache[n] auch Sachlichkeit bereit stellt. Wird nur nicht genutzt, vielleicht aus Bequemlichkeit, w-Es weiss?

"Ultraintelligente" Intelligenz?
Vielleicht auch "Hyper-", "Super-" oder auch Wahnsinns-". Warum kommen *mir diese Zuschreibungen immer wie blanke Angst vor?
Vielleicht, weil genau das darin enthalten und davon inspiriert ist. Blanke Angst!

Schon, dass fast alle mit-Menschen das Verb und Substantiv d/Denken bei Maschinen verwenden, statt das richtige und passende Verb und Substantiv r/Rechnen, zeigt, dass die allermeisten wohl nicht in der Lage sind Verschiedenheit/en wahrzunehmen und passend zu bewerten. Und dass das Menschen tun, die direkt mit dem programmieren von Weichware und der Herstellung von Hartware zu tun haben, ist umso erschreckender.
Angst hier wie dort.

Das zeigt auch deutlich auf, dass es keinen klaren und verbindlichen Inhalt des Begriffs Denken gibt. K[aum]ein Mensch denkt nach, was dabei in -Es passiert, wenn ein-Es denkt. Vom [Ge]Wissen davon, was das ist "Denken", noch ein paar Denkschritte entfernt.
Und eins ist wenigstens *mir hier vollkommen klar und somit gewiss, dass das berechnen des Maschinen mit dem Denken von LebeWesen, wie auch des Menschen, wenigst bis gar nichts zu tun hat (Frage: Was ist - nur als ein Punkt von Etlichen - das Verschiedenheit von Analog zu Digital?).
Und trotzdem wollen viele mit-Menschen das ich {Selbst} an Maschinen ausliefern! Was unsere momentane Abhängigkeit davon noch steigerte.

Und das bei der Tatsache, die jeden Tag von Neurophysiologen wiederholt wird, - allerdings ohne Nachhall in den angesprochenen und angeschriebenen Bewusst-Seinen und den Gehirnen darumherum zu bewirken -, dass das Organ in jedes Mensch die Fähigkeit ist, jedes kleinste Krümelchen im DaSein zu finden und mit genauen RaumZeit-Angaben und Nutzen und Zweck und Form und Färbungen und Struktur und Oberflächen-Beschaffenheit und was sonst noch daIst zu speichern, also im Grunde das gesamte DaSein als reduzierte Information zu erfassen. Trillionen mal Trillionen mal Trillionen ... Daten.
Dafür sind auch wir Menschen die Grundlage, und was nutzen wir Menschen davon? Banal, oder.

Und das gilt selbst-verständlich auch für *mich!
Vielleicht bin *ich deshalb so angepisst und beharre so darauf, das endlich zu ergreiffen und irgendwann auch mal zu begreiffen. Ja.

Das Blanke Angst, das in diesen Übertreibungen und falschen Begrifflichkeiten zu Tage tritt, ist dann wohl eines das quasi auf dem {um das} Potential {herum} ist {Haut}? Dieses jed-Es innewohnende Potential lässt das Rest, das ein-Es ist schaudern, deshalb bleibt es besser ungenutzt, ja wird sogar angegriffen, verleumdet oder verdrängt.
Nicht gut, weil ... sooooviele Verletzte und viel zu frühe Tode jeden Tag.

Quelle des Artikels: Süddeutsche Zeitung, vom 16. Januar 2015, Feuilleton
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Vom 23. Mai 2014, also
längst verblüht, aber
ein Vergnügen für
die Augen, oder?
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Titel: Das Nüchternheit des Zweifels

Untertitel: Das Freiheit des Selbst braucht RaumZeit zur Erweiterung, das RaumZeit sind seeeehhhhr VIELE Takte und Schritte, das Folgende ist ein paar Takte und vielleicht ein Schritt darin.

Vorwegg etwas zugegeben banale Logik.

Das Gesellschaft fordert.
Das einzel-Es fordert.
Das daSein fordert.
Das DaSein ist Forderung?
Das Gemeinschaft des Menschen (All-Es) fordert vom einzel-Es.
Klar ist, das einzel-Es ist nur ein daSein, weil All-Es im DaSein.
Somit gilt: Ohne All-Es kein einzel-Es.
Das Mensch ist nur in Gemeinschaft.
Das Gemeinschaft ist aus vielen einzel-Es.
Somit gilt: Ohne einzel-Es keine Gemeinschaft.
Damit ist eine wechselseitige Abhängigkeit gegeben.
Somit gilt: DaSein und darin daSein ist Abhängigkeiten.
Wobei auch klar ist, das einzel-Es ist stets das Schwächere.
Jedes einzel-Es leidet somit an das natürliches Überforderung!
Das Gesellschaft ist zu jedes RaumZeit in der Lage, zu überwältigen.
Das Gesellschaft aus einzel-Es, setzt die Regeln (Recht) des Gemeinschaft.
Bis eben jetzt ist ebenso natürlich, das einzel-Es setzt diese Regeln nicht.
Und klar ist, dass *ich jetzt eine weitere Konstante des DaSein einbringe.
Das Konkurrenz oder auch das Wettbewerb, das das DaSein auf allen Ebenen ist.

Das DaSein ist ohne Selb-Förmigkeit, ohne Selb-Gültigkeit, ohne Selb-Genügsamkeit.
Dazu gilt es die Verschiedenheit von DasSelbe und dasGleiche genau zu beachten.

DasSelbe ist jeweils einzig im DaSein, dasGleiche ist jeweils eine Ähnlichkeit.
Das Gleiche ist die Annäherung in Form, Farbe, Ansehen, Wirkung, Funktion, ... eines Selben (Selbst) an ein davon immer! verschiedenes anderes Selbe. Das Gleiche ist also die Ähnlichkeit zweier oder mehrerer Selb[st] in Wahrnehmung und / oder Gefühl, aus dem Abstand dazu.
Einigermassen verständlich?

Diese Verschiedenheit ist wichtig, auch wenn sie wegen des Drucks (Überforderung) des Mehrheit (Gesellschaft) dem einzel-Es kaum wahrnehmbar ist. Denn dasGleiche überfordert gerne DasSelbe mit dem Zwang zur An-Gleichung des Selben, dem das Konkurrenz widersteht.
Sind Sie nun endlich auch hiermit überfordert?
;-)

Also wiederhole *ich gerne, auch wenn es so banal ist: jedes Selbst ist einziglich {einzigl*ich}, das Gleiche ist stets in Massen da, ist in fast unvorstellbar grossen Mengen vorhanden (daSein). Das Mensch ist eine Gleichheit aus inzwischen fast 8 Milliarden Selbst / Gleichen. Doch, wie die Leses wissen und vielleicht sogar fühlen, spielt das im Umgang im mitEinander kaum eine Rolle: das Selbst.

Soweit, so klar.
:-)

Noch dominiert das Gleiche das Selbe um Längen, wie die Gemeinschaft das einzel-Es dominiert.
Und endlich komme *ich langsam auf den Punkt:

Das Selbst gilt nichts.

Eine einfache Erkenntnis, alltäglich zu bemerken, wenn ein-Es das obige und noch ein wenig mehr in der Wahrnehmung mitdenkt.
Und *ich brauche hier wohl kaum mehr anzumerken, dass das "n/Nichts" stets Etwas oder ein-Es ist, aber eben allermeist nur kaum bemerkbar, oder auch zwanghaft überspürt {darin auch das Sehen und das Hören und das Tasten und das Ernst annehmen}.

Muss das so bleiben?
Nein. Es ist bereits von Anbeginn des DaSein und darin des daSein im Wandel.
Aber noch ist auch das Mensch in der Zwangs-Phase. DasSelbe ist Gleich.
Woran? Was ist zum Beispiel das Gleichheit des menschlichen daSein?
Klugheit? Wachheit? Bewusst-Heit? Friedlichkeit? Aufrichtigkeit? 
Sie, also jeweils ein fast unverGleichl?iches Selbst antwortet. 
Oder auch nicht, weil noch überfordert, vom Selbst-daSein.

VorPunkt:

Das daSein ist Mangel-Sein, ist stets hungrig sein, das ist eine GrundTatsache. Was sind die häufigsten Gründungen und Inhalte von Geschäften und Läden und Buden und Gewerben und Gewerken, innerhalb des Menschheit? 
Sogenannte "Lebensmittel" und deren Zu- und Aufbereitung und Lieferung.
Wie hoch ist das Prozentsatz im Vergleich mit "Non-Food"-Geschäften und -Betrieben? Die Technik und deren Fabrikation zur Auf- und Zubereitung freilich miteingerechnet und auch alle Transport-Betriebe und deren Infrastruktur!
Überwältigend. Das Leses kann bei Interesse selbst zählen, vielleicht bei einem Spaziergang oder auch dem Weg zur Arbeit, oder auch zu Hause mitzählen bei Gang in das Küche.

Punkt:

Warum muss *ich den Hunger, das ich ( = ein allgemeines Selbst) bin r/Recht-fertigen?
Warum also muss Mensch[heit] für das Hunger {Mangel}, das -Es ist, [be]dienen und bezahlen?
Warum muss Mensch für eine natürliche und überlebensnotwendige[s] Handlung und Material bezahlen? Und das fast immer an Gleich-Es, also mit-Menschen, die niemals mehr dazu getan und geleistet haben, da[zu]Sein, als ein-Es Selbst, meist sogar viel weniger?

Ist das Mensch-daSein ein blosses gegenseitiges Kujonieren (herabwürdigen, instrumentalisieren und Betteln lassen), bis auf ziemlich wenige Ausnahmen davon, die der das Menschheit grundlegend strukturierenden Hierarchisierung geschuldet sind? Das meint, dass ein Minderheit so überst-versorgt ist und dazu auch noch dermassen hofiert wird, dass es dies-Es sogar schon unangenehm ist.

Sterben lassen leicht geMacht, oder?
.
Eigentlich möchte *ich mit bestem
Theater da hinein, aber was tue
*ich? Sie und *mich mit Prosa,
etwas Poesie und Massen an
Amateur-Philosophie quälen
.
Schluss-Titel: Das Vorteil des Vorspürens

Die Leses sollten sehr vorspürig (darin auch das Denken, jedoch noch kein Gefühl) mit diesem Text umgehen, wenn überhaupt, denn eins ist auch klar, all diese Fragen stellen die Aktualität fast des gesamten Mensch-Sein in Zweifel. Darin auch alle unseren Beziehungen. Aber eins ist ebenso klar und dient vielleicht dem ein-Es oder ander-Es zur Beruhigung, diese Gedanken und Fragen sind bereits alt und mehrfach gestellt worden von anderen Menschen, ohne weitere Wirkung.

Somit bleibt *mir abschliessend nur die nahrhafte Mitteilung: Morgen ist [fast] wie Heute. Schönen Sonntag also.

PS: Ist das WoEn die beste RaumZeit für grundlegende Antworten?
So, ein abschliessendes Smiley:
;-) 

Samstag, 10. Januar 2015

DaSein-ProduktionsGehilfe Mensch01?

Dies ist keineswegs ein veraltetes Beitrag, nur weil ich es bereits ganz am Anfang meines Blogger tuns in der SprechLichtung eingestellt hatte, es bleibt aktuell, auch weil es schon oft wiedergelesen wurde, aber *ich hole es nun auch in dieses Blog, weil es zu den hier eingestellten Beiträgen als Grundlage oder auch Nebengeräusch sehr gut passt.

Los geht's:

Wir Menschen nehmen bei den Fertigkeiten ab, die Technik nimmt zu.
Die Technik wird von uns Menschen stetig verfeinert und dabei komplexer, das Mensch wird vereinfacht.
Statt in Uns zu gehen und für Uns zu forschen, verwenden Wir auch noch, das in Uns erforschte, - z.B. die Prozesse in den Zellen, den Aufbau der Nervenstruktur und deren Wechselwirkungen - für die Verbesserung der Maschinen oder die "Neu"-Entwicklung von Techniken.
Was tun Wir, für Uns?

{Jetzt komme *mir Bitte kein-Es mit der "Zerstörung des Planeten"!
Damit ist es nicht weit her, wir Menschen mögen den Planeten komplett umgestalten und vermüllen und andere Spezies töten, aber das ist bereits, ohne Uns, viele male geschehen und zwar wesentlich gründlicher. 
Und dieser "romantische" Selbst-Vorwurf oder auch diese menschliche Hybris ist eine sehr rückwärtsgewandte und ziemlich verkärte Sicht, die sehr sehr wenig mit den real stattfindenden Veränderungen in und um das Erde-Mond zu tun hat.}
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In die Entwicklung aller Techniken und aller Maschinen, stecken Wir enorme Energien. Energien in jeder Form: intellektuelle, körperliche, maschinelle, und elektrische Kräfte.

Diese Kräfte fehlen für eine Weiterentwicklung in Uns und zwischen Uns.
In der Weiterentwicklung eines anderen Selbst-Verständnisses, eines friedlicheren, gesünderen und langerlebigeren LebeWesens, eines unabhängigeren, souveränen und freundlichen Menschen.

Da *ich ein einigermassen umwelt- / aussenich-zugewandter Mensch bin, fühle und spüre (darin auch das Sehen) *ich kaum Menschen, die schon Heute so leben und agieren, wie im VorSatz beschrieben. Dass es Sie überhaupt gibt, dafür bin ich sehr dankbar, Sie sind Leuchttürme und Orientierungshilfe für einen Selbst-Suchenden.

Ist diese menschliche Huldigung der Technik und die Energie, die in die Entwicklung immer neuer Maschinen gesteckt wird - die Uns das Handeln, das Selbst- und das Mit-Denken abnehmen -, eine Kapitulation, ein Akt der Selbst-Aufgabe?

Warum fällt es Uns so schwer, denSelben Aufwand und die gleiche RaumZeit-Spanne, in unser Selbst {Menschheit} zu investieren / für das Selbst einzusetzen?
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Quelle dieses Auszugs:
Süddeutsche Zeitung,
31. Dezember 2014,
aus dem Feuilleton
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Warum tun Wir allermeistens so wenig, für uns{er} Selbst?

Hat das etwas damit zu tun, dass die meisten Entscheidungen für die Gesellschaft und damit auch für jedes einzeln-Es, im Kollektiv getroffen werden?

Dass also die Entscheidungen für jedes Selbst, in einem Prozess "über" das Selbst getroffen werden, in einem Gemeinschafts-Zustand, der das einzelne Selbst unterfordert? Geben Wir - jedes einzeln-Es -, also viel zu viele persönlich wichtige Entscheidung, an eine "übergeordnete" gesellschaftliche Instanz ab? Und entscheidet dieses "Über" wirklich im Sinne eines einzelnen LebeWesens?
Kann Es (?) das überhaupt leisten?

Ohne Vorwurf, stelle *ich die Frage: Was für eine Behinderung - die in den Genen und den Trieben versteckt ist, die also in der Lebendigkeit Selbst enthalten ist -, hält Uns LebeWesen davon ab, - statt Fremdes, oder Artefakte, mit Hochdruck zu entwickeln und uns Selbst dabei vielleicht abzuwickeln - unser Selbst auf- und auszubauen; die Potentiale auszubauen, die in Uns und zwischen Uns vorhanden sind?

Nur eine Grösse, die mich immer weiter fasziniert und zu diesem Beitrag erregt hat: das menschliche Gehirn besteht aus 100.000.000.000 Nervenzellen (100 Mrd.), jedes dieser Neuronen ist zu mindestens 10 verschiedenen Aktionen oder Reaktionen fähig, dazu ist auch noch jedes dieser 100 Mrd. Neuronen imstande bis zu 16.000! Verbindungen mit anderen Neuronen einzugehen, im Durchschnitt sind es 1000 Verbindungen. Sowohl dauerhafte, wie stetig wechselnde Verbindungen. Können Sie errechnen, wieviele Verbindungs-Möglichkeiten das insgesamt pro menschlichem Gehirn ergibt (~10¹²⁴) und weiter, wieviele Informationen ein Mensch in sich aufnehmen  k ö n n t  e ?
Fast! unendlich. 

Gehen Sie bis an die Grenze des Universum und zurück, nehmen Sie dabei ALLES mit, was Sie finden; bewerten Sie es, ordnen Sie es ein und verbinden Sie es mit bereits vorhandenem, und multiplizieren Sie das dann mit 1 Million - nur um irgendeine hohe Zahl zu nennen -, und Sie werden bemerken, dass Sie nach diesem gigantischen Trip und der enormen Menge an Informationen, die Sie dabei eingenommen und geordnet haben, noch immer jede Menge Kapazität im Inneren vorfinden, für noch viele weitere Reisen.
Phantastisch, oder?

Und was fangen Wir damit an?
Wir fordern es kaum, es verkümmert in den Meisten.
Derweil bauen Wir Maschinen, die bald alles für Uns tun, die Uns bald alles abnehmen, die für Uns fühlen und spüren, und somit auch bald (oder: schon?) handeln und denken. Was bleibt Uns, wenn Wir die Maschinen mit genügend dauerhafter Energie, sowie den Fertigkeiten ausgestattet haben, selbst Maschinen zu entwickeln und zu produzieren?

Dann liegen Wir auf der faulen Haut und lassen Uns bedienen?

Die Maschinen lesen dann unsere Gedanken, aber halt, die haben Wir ja längst abgegeben. Die Maschinen wissen unsere Bedürfnisse und produzieren sie; aber was braucht ein Wesen, das alles handeln und fühlen an Andere abgegeben hat, noch?

Ist an der Phantasie der Matrix-Trilogie etwas drann? 
Auch, wenn das alles vielleicht zu düster sein mag, der Vergleich zwischen der Weiter-Entwicklung der Technik und der Weiter-Entwicklung von uns Menschen lässt mich schaudern!

Die menschlichen Gesellschaften verwenden immer weniger Aufwand (darin auch das Geld / und andere Vermögen), in die Förderung und den Ausbau körperlicher (darin auch das Bewusst-Sein, das Denken) Fähigkeiten, während die Technik immer weiter gestärkt wird und Uns immer mehr Fertigkeiten abnimmt. Denn, wenn gekürzt wird, dann zuerst in Bildung und Kunst, auch wenn ständig anderes verkündet wird, die Zahlen bekunden anderes.

Geben Wir Uns auf, oder hat Uns die Lebendigkeit, das DaSein, aufgegeben?

Schon vor ein paar Monaten schrieb ich in mein Heft:
Wir optimieren Uns zu Tode.

Je weniger Bewegung Wir aufwenden, um Uns zu versorgen und zu schützen, umso mehr verfällt das Körper, denn jedes Körper braucht zum erLeben Bewegung und je weniger Wir davon einsetzen, je weniger davon ist in Uns.
Insofern laufen Wir langsam aus.

Sind Wir also nur die Zwischenstufe, die Produzenten einer Weiter-Entwicklung und können bald gehen? Gut, mich, und wahrscheinlich Sie, wird das noch kaum betreffen, aber, Was weiss das schon?

Naja, was nehmen Wir, und darin auch Oliver-August Lützenich, Uns auch so wichtig, denn, für das Geschehen des DaSein sind Wir vielleicht nur einfach nichtich, also dass Jetzt und Hier geniessen, und dann ist fertich.

Samstag, 16. August 2014

Farbenblindheit Radikalität und frohe Ansichten

Das Mensch trotz[t] der Farbe

Das Mensch ist trotz Farbfilm und Farbfernsehen und Farbenvielfalt auf allen digitalen Geräten und Magazinen Farbenblind, insbesondere was das Selbst, also das Mensch-Sein angeht.

Das Mensch kennt als "Farben" für das Selbst nur Schwarz und Weiss.
Und wie jedes Künstl-Es und Farb-Kenn-Es weiss (!), sind Schwarz und Weiss keine Farben, sondern das Ermöglichen oder das Verhindern, das Locken von Farbe oder das Abdecken, das Licht oder Nicht.
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Das Mensch ist für das Selbst Farbenblind. Warum?

Das Mensch ist - ohne diese Blindheit - fast alle Fàrbungen von Braun.
Von hellstem Braun, Sandstrandfarben, bis zu dunkelstem Braun, also von fast Weiss, bis zu fast Schwarz, aber eben stets DaZwischen. Die allerallermeisten Menschen sind - wie in fast allem anderen auch - in der Mitte zu finden, vor allem im Sommer.

Das Mensch ist Farbenblind für das Selbst, und fast nur dafür. Warum?

Immer wieder: "der erste schwarze Präsident", und *ich darf meinen Augen nicht trauen, denn diese berichten *mir, dieser Mensch ist mittelbraun, also weit wegg von Schwarz. Die meisten Mitteleuropäischen sind, wenn Sie von der Ostsee und einem ungetrübten Hoch zurückkommen dunkler gefärbt, als der aktuelle Präsident der USA. Und *ich bin scheinbar ein weisser Mensch, obwohl *ich im Spiegel einen von beige bis hellbraun schwankenden Mensch sehe, je nach Sonnenscheindauer, aber nie einen weissen Mensch.

Warum ist das Mensch für das Selbst so beschränkt, und das nicht nur in der Farb-Wahrnehmung?
Warum verzichten wir permanent auf Vielfalt und Genauigkeit?
Warum also ist das Mensch in der Selbst-Wahrnehmung so eindimensional, vielleicht zweidimensional, aber mehr nicht?

Eine Mit-BloggerIn auf Tumblr schrieb daraufhin:

"Im Knarzen und Rauschen unserer hektischen, modernen Welt überspielen ihre Reize, Kontraste und Muster unser Innerstes. Ohnehin unterteilt der Mensch die Welt viel zu gerne in Schwarz und Weiß. So viele Kontraste liegen dazwischen verborgen."

Da gebe *ich Dir recht, bis auf die RaumZeit-Spanne. Denn die Zuschreibung der Haut"farben" in nur Schwarz oder Weiss, fand bereits zu vorindustrieller RaumZeit statt. PräModern quasi. Aber diese magere und auch noch falsche Zuschreibung von Färbungen der menschlichen Oberfläche ist bis in die 'moderne' / aktuelle RaumZeit unverändert geblieben.

Ja, und Du hast einen weiteren Punkt aufgeschrieben, die sogenannte Schwarz-Weiss-Malerei. Ja, das Mensch ist in seinen Urteilen und Bewertungen auch allgemein sehr sehr mager angestellt, oder schreibe *ich besser: mager eingestellt.

Fast vermute *ich zu wissen, warum?

Hier zum Abschluss dieses Abschnitts noch ein paar Farben, die uns umgeben:
http://www.nytimes.com/2014/08/12/science/in-earthart-a-global-color-palette-on-display.html?ref=science&_r=0

Titel: Was ist Radikal?

Und dieses "Was" fragt nach Menschen und MenschenGruppen.

"Was die jungen Leute in 'Night Moves' tun, ist radikal, aber nicht annähernd so radikal, wie ganze Wälder abholzen oder Millionen Gallonen Rohöl ins Meer fliessen zu lassen oder ... auch das Fracking"

Eine Aussage von Kelly Reichardt, aus einem Süddeutsche Zeitung-Gespräch (vom 14. August 2014) zu ihrem neuen Film Night Moves:
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$€£tsam, dass die Gesellschaften rundum und auch innerhalb umgraben und auch zerstören, was im Weg steht, hinderlich ist, oder zu Geld zu machen ist, und diejenig-Es, die darauf aufmerksam machen und einen anderen Umgang und Behandlung verlangen, mit Mördern und Verbrechern gleichsetzen und als Terroristen schmähen?

Nein, wahrlich, verantwortliche Um- und Rücksicht und auch Achtung und Vorsicht bei Bewegungen / Veränderungen in der UmWelt ist nicht die Art der Lebendigkeit, denn das Mensch ist nun wahrlich nur eines von allen, fast allen Spezies, die auf diese Art vorangehen.

Änderung nicht in Sicht.
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Jüterbogerstrasse im Abendlicht
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Titel: Von der Weite des Mensch-Sein

Eines der Hauptmerkmale des Menschen, und wohl damit auch der gesamten Lebendigkeit, ist die Wurschtigkeit und Achtlosigkeit für das, Was ist.

Wieso?

Da können die MitMenschen in den vielen Kriegs- und Krisengebieten innerhalb der Menschheit noch so verzweifelt um Aufmerksamkeit und Hilfe auch hier in Europa bitten und rufen und weinen, es kümmert k[aum]ein-Es.
Und getan wird noch weniger. Hilflosigkeit ist vielleicht eine Ursache dieses nicht-Interesses für das, Was ist. Was kann ich schon machen, ist die Frage der Hilflosigkeit.

Wussten Sie, dass letztes Jahr etwa 465.000 Menschen von Menschen getötet wurden? Das Mensch hat aber mehr Angst vor Haien und tötet deshalb jährlich hunderttausende davon, von Haien werden etwa 50 Menschen im Jahr getötet. Hmm!? Es gibt nur zwei Tiere, die mehr Menschen töten, als das Säugetier Mensch Menschen tötet, die Tsetse-Fliege und die Malaria-Mücke. Und bei beiden Tieren sind es im eigentlichen nicht die Tiere selbst, sondern es sind die übertragenen Krankheiten, die Viren, die den Menschen töten.

Aber klar, das Mensch darf eigentlich keine Angst vor dem Selbst haben, es muss mehr oder überhaupt Angst vor anderen LebeWesen haben, oder die Ängste (gibt es viele davon? Nein), die Angst muss zumindest gleich verteilt sein, zwischen dem Selbst und dem Ander-Es. Ob dieses Ander-Es nun ein Tsetse-Fliege oder ein Korbblütler oder ein Braunbär ist.

Manchmal machen m*ich diese Selbst-Er- und -Bekenntnisse fertig.

Zum Schluss: Die Leses werden es vielleicht nicht glauben, aber wie das mit dem Glauben eben so ist, *ich bin ein Optimist. Das Wissen und Aufsummieren unserer Qualitäten und Fehler bewirkt mehr und mehr Freude in *mir. All die Misslichen Handlungen, die ich *Selbst erlitten habe und auch weiter getan / gegeben habe und wir insGesamt tun, sind begründbar und erklärbar und ergeben keine Schuld des LebeWesens Mensch - das Mensch ist nicht die ursprüngliche Ursache für das menschliche miss- und handeln -, sondern eröffnen Perspektiven. Denn es wird dabei auch sichtbar, welches ungenutzte Potential in uns Menschen steckt. Und das stimmt m*ich froh.
Servus.

Dienstag, 3. Juni 2014

Ein Kritik Es, Einwanderung s Hintergrund und Frauen Macht

Titel: Eine Selbst-Befragung zur Selbst-Kritik

Zuerst eine kurze Etymologie: Das Wort „Kritik“ wurde am Ende des 17. Jahrhunderts aus dem Französischen übernommen. Das französische Wort "critique" wiederum geht auf griechisch "κριτική" [τέχνη] zurück. Das widerum von "kritikē [téchnē]" (abgeleitet von "κρίνειν" = krínein) basiert, das die Bedeutung hat: [unter-]scheiden‘, ‚trennen‘.

Gemeint ist also vom Ursprung her: die Fertigkeit / Technik unterscheiden zu können. Somit Gegebenheiten voneinander nach Kriterien /Qualitäten trennen zu können. Was gar nicht so einfach ist, wie es scheint. 

*ich bin ein ziemlich kritischer Mensch.
Kritisch in alle *mir spürbaren Richtungen.
Vielleicht habe *ich verlernt hinzunehmen?
Ohne jedoch abzulehnen oder miss zu verstehen.
Ja, klar, nehme *ich hin, was gegeben ist, aber ...
Bin also ein-Es der vielen "aber ...", so DaZwischen?
Also ein-Es, das aber ... machen muss, um das
DaSein zur Veränderung zu bewegen, zu einer
Selbst-Bewussten, Selbst-Entschiedenen und
Vielfältigeren Entität? Mag sein, weiss nicht?
Das Kritik, also Tadel und Lob!, wachsen aus
*mir heraus, weil etwas fehlt.
Was fehlt? Geborgenheit. Allgemeine, nicht
nur persönl*iche, und Aufmerksamkeit
und Freude am Verspielt-Sein, also an der
Vielfarbig- und Vielförmig- und Vielfaltigkeit.
An Zärtlichkeit und Wahrhaftigkeit und ...

Die prüfende Beurteilung (Kritik) entsteht aus
der Hingabe, Hinwendung, ja sogar aus der
(liebenden?) Zuneigung zu einer Sache, einem
LebeWesen, in meinem Fall, der zum DaSein.

Zu Das, was m*ich ausfüllt und einhüllt und
umgibt, also zu All Das, was ist, was DaIst.

Dabei ist klar, dass *ich in jede Kritik voll mit
einbezogen bin, niemals stehe *ich ausserhalb. 
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Hubble-Aufnahme der Spiral-Galaxie NGC 1566
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Auslöses des folgenden Kommentars, war eine Überschrift / Artikel in fb, die lautete:

"Jeder Fünfte in D hat Migrationshintergrund."

Mein Kommentar:
Welche RaumZeit-Phase (Spanne) betrachten Sie dabei?
Muss eine ziemlich sehr enge und damit schon ziemlich faschistisch anmutende Spanne sein, weil, wenn ein-Es nur ein paar hundert oder gar tausend Jahre in den Blick nimmt, dann bleibt von Deutschland und sogenannten "Deutschen" nichts mehr übrig.

Dann sind da dauernd Menschen zu sehen, die dahin wandern und dorthin und mal kürzer und mal länger verweilen, aber stets ist Bewegung zu sehen, und Grenzen blitzen immer mal nur kurz auf und vergehen gleich wieder.

Wie wäre es also mal mit einer kleinen Blick- und Horizont-Erweiterung für die Allgemeinheit?
Statt immer fast nur mit Einengungen auf ... 
Tja, damit stehe *ich aber wohl wieder ziemlich alleine, wollen wohl doch lieber fast alle Nationalisten sein, "BioDeutsche", als sei das irgendein Wert?, der irgendwo überdauert.

Was für eine Hässlichkeit erLeben wir Menschen da gegenseitig aus und fühlen uns auch noch gut dabei, in dieser beständigen Ein- und Ausschliesslichkeit, in der Beschränktheit auf Wenig-Es und Weniges, das wir kennen wollen, kennen können und sogar kennen müssen, derweil unsere Aufmerksamkeit längst viel viel mehr zu leisten imStande ist.

Das Mensch ist so enorm potent und komplex und nutzt nur so wenig davon.
Und heraus kommt dann die gegenseitige(!)  Ein- und Aufteilung in Nationalitäten und Farben und Sprachen und Namen und Glauben und Speisen und ... , das dann bis zum gegenseitigen(!) Hass aufregt und Gewalt zeugt.

Statt die Verschiedenheiten zu begrüssen und das DaSein so zu gestalten, dass für jede Facette ein sicheres und gepflegtes und friedliches Plätzchen vorhanden ist.

Was mit der von uns Menschen entwickelten Technik und unserem enormen Potential an Verstehen / Verständnis und Gefühl / Gespür längst möglich wäre.
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Abendstimmung in der Jüterboger Strasse.
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Eine Überschrift im Manager Magazin:
"Frauen haben Angst vor Macht" (?)

Eine Freundin hat diesen Beitrag des Magazins in fb geposted.
Bei der Überschrift dachte *ich, hoppala, irgendwas daran ist *mir zu einfach, zu blöd?
Also habe *ich folgendes kommentiert:

Frauen sind auch jetzt schon "mächtig", also in der Lage den Willen zu formulieren und umzusetzen, aber eben anders als die meisten Männer, mit weniger Gewalt und Drohungen. Und das Frauen weniger an irgendwelchen "Spitzen" zu finden sind, bewerte *ich nicht als Machtverlust eher als Machtunlust der meisten Frauen. Frag mal deine GeschlechtsGenossinnen, wieviele davon irgendwo an die "Front" wollen. Wahrscheinlich wesentlich weniger als Männer?

*ich warte auf Widerspruch.