Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Samstag, 4. Juli 2015

Trägheit + Kunst × Erde = RobotEs?

Oder lautet die Beitrags-Titel-Gleichung: Kunst + RobotEs - Erde = Trägheit?

Titel: Das "Wesen" des Trägheit

Aus das Süddeutsche Zeitung (SZ), vom 01. Juli 2015, Wirtschaftsteil, einer Seite mit alternativen Ideen zum aktuellen Wirtschafts- und Politikmuster.
Den unten eingestellten Auszug aus der Themenseite hat Katharina Brunner geschrieben. 

Überschrift: Aktiensozialismus: Der Staat im Aufsichtsrat 

Aktien und Sozialismus sind zwei Begriffe, die im Grunde nicht so recht zueinander passen. Giacomo Corneo, Professor für Öffentliche Finanzen, verwebt diese Elemente: Die Marktwirtschaft bleibt erhalten, das Privateigentum wird jedoch eingeschränkt. „Der Aktiensozialismus ist bewusst ein evolutionärer Versuch“, sagt Corneo von der Freien Universität in Berlin. Voraussetzung dafür ist eine neue Institution, die nach dem Vorbild der Bundesbank gestaltet sein soll. Comeo hat sie Bundesaktionär getauft. Anstatt um stabile Preise, kümmert sich der Bundesaktionär um Renditen von Grosskonzernen. Denn die grossen Unternehmen gehören im Aktiensozialismus zu 51 Prozent dem Staat. 

Doch im Gegensatz zur Planwirtschaft leitet sie der Staat nicht. Das machen weiterhin Manager — wie auch in anderen Firmen mit Mehrheitsaktionären. Die Öffentlichkeit nimmt über einen anderen Kanal Einfluss: Vertreter des Bundesaktionärs sitzen in den Aufsichtsräten. Gewinne sind im direkten Interesse des Staates, denn er profitiert finanziell: „Die Kapitalrenditen teilen sich dann nicht nur Minderheiten, sondern fliessen auch in den öffentlichen Haushalt“, sagt Corneo. Eine soziale Dividende, die mehr Geld für den WohlfahrtsStaat und damit eine gerechtere Verteilung des Wirtschaftswachstums bedeute. 


Das Konzept ist Ergebnis seiner Forschung zu Ungleichheit und Umverteilung. Beeinflusst hat ihn der Wirtschaftsnobelpreisträgers Joseph Stiglitz: „Er zeigt, dass auch komplizierte Ökonomische Fragestellungen mit den Instrumenten der Mathematik gelöst werden können.“ 


Der gebürtige Italiener Corneo glaubt, dass wir uns an einer Weggabelung befinden: Wollen wir ein System mit einer kapitalistischen Elite und einer Mehrheit ohne Mitspracherecht? Oder wollen wir eine wirklich offene Gesellschaft mit politischer und ökonomischer Selbstbestimmung? Ihm, ist bewusst, dass seine Idee des Aktiensozialismus auf Widerstände stossen wird. Bei den Eliten, aber „leider auch in den Köpfen derjenigen, die eigentlich am meisten davon profitieren würden“. Er meint die Mittelschicht.


Zur Person:  Giacomo Corneo, Professor für Öffentliche Finanzen, sagt: „Der Aktiensozialismus ist bewusst ein. evolutionärer Versuch.“ Der Italiener glaubt, dass sich die Menschheit an einer Weggabelung befindet und sich entscheiden muss.


Ende SZ-Text von KATHARINA BRUNNER

Dem stimme *ich zu. Ich erachte das für ein sehr annehmbare Alternative.
Auch *ich ahne, dass das allermeiste menschliche soSein eine soche Idee vollumfänglich ablehnt, weil sie dem Egoismus und alten gewohnten Macht-Anspüchen und Traditionen widerspricht. Selbst Angebote, die das Wohlbefinden erhöhen (mehr tägliche Bewegung und umfangreiches Wissen verhindern fast sämtliche nicht erbliche oder von Giften verursachte Krankheiten; auch ein Mehr an mit-Entscheidung in allen Bereichen ist fast ohne Zustimmung - Egoismen sind damit nicht gemeint), werden aus Bequemlichkeit und alter Gewohnheit abgelehnt.

Es ist schon eine Seltsamkeit des daSein - und wohl auch des DaSein -, dass beständig wider das verifizierte Wissen gehandelt wird - und *ich betone das extra: mehrfach geprüftes und somit als stimmig bewiesenes Wissen, also kein blosses Glauben. Auch *ich kann somit bemerken, dass die natürliche Trägheit, also das Trieb[? Oder geht das sogar noch tiefer?] Alle Energie (Bewegung) zu sparen, jede HandlungsKette mit oder ohne Ziel, mit dem geringsten Aufwand an DaZwischen-Schritten zu tun, das Hindernis für jede Verbesserung und Erweiterung der Solidarität und damit auch des Anstiegs von mit-Entscheidung jedes einzeln-Es ist.

Kurz formuliert: Das Trägheit des DaSein ist das "Elixier" der Macht. Die strenge Hierarchisierung und nicht-GleichWertgkeit des daSein - AUCH des Menschen - ist eine Wirkung der natürlichen Trägheit. Dass diese natürliche Gegebenheit in ein paar wenigen Bereichen des Mensch-daSein - z.B. auch in Teilen des EU - etwas weniger streng ist, ist, wie alles im DaSein, des ebenso natürlichen Vielfalt zu verdanken. Diese Verschiedenheit in und von AllEs und All-Es {Gleichheit} in allem daSein ist vielleicht noch grund-legender als der Zwang zur Optimierung und EffizienzSteigerung allen Energie-Aufwands (Trägheit)? So vermute *ich, dass das Trägheit leicht zu senken ist, das Verschiedenheit jedoch nicht, wenigstens nicht in dem Ausmass, wie das Bequemlichkeit und damit das Zwang zum Sparen jeglichen Energieaufwands (Bewegung).

Das Mensch ist bis Jetzt eher eingeschränkt, stirbt "lieber" viel zu früh und ist ohne wirkliche Freiheit, als das Wissen zu erhöhen und auch allgemein mehr in Bewegung da[zu]Sein. Die "ersparte" Energie stecken wir "lieber" in Technik und Roboter. Die dann aber wenigstens, wie "Menschen" aussehen sollen.
Die Frage ist ja bis Heute ungeklärt: Wissen wir Menschen warum wir tun, was wir tun, und wozu das wird, was wir jetzt tun. Eindeutig, nein. Aber was weiss *ich schon, ob das nicht genau so daSein muss, ob nicht genau das unser daSein-Zweck ist: unbedarft aber vorübergehend teilweise findig zu verschwinden?
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Katzen - Inhalt
Ist doch so?
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Titel: Was ist das Wirkung von Millionen  $ für alte Kunstwerke auf *mich?

Das nun folgende ist wahrscheinlich naiv und plump provokativ und bestimmt ohne Verständnis für das Kunst und die Künstl-Es, allein, es ist ...

Nur {m}eine Meinung:
"Die Kunst" (also jeweils ein paar Menschen innerhalb der Vielen. Das ist nur meine Naivität und Lust auf Genauigkeit, dass *ich das erwähne; die längeren Leses wissen, dass *mir das schmähen oder denunzieren fremd ist, und *ich Ironie kennzeichne.) ist irgendwann mal angetreten die(?) Wirklichkeit auszuleuchten und somit auch das (das Wirklichkeit hat kein Geschlecht, oder?) Wirklichkeit, das den Menschen uner- und unbekannt war / ist. 
Neben diesem Erhellen des Gegebenen und Aktuellen, ergriff das Kunst (hat Kunst ein Geschlecht?) auch das RaumZeit und erschuf das Geschichte (hat ... ?) und bettete menschliches und nicht-menschliches Geschehen darin ein, machte Vergangenheit erlebbar. Mehr noch, das Kunst versuchte auch zu erklären was war, was ist und was [vielleicht] mal ist.

Kunst war und ist also - für *mich - die Benennung eines Mangels, besser die Benennung der Handlungen, die dieser Mangel fordert und erregt. Kunst forschte, Kunst versuchte, Kunst bezeichnete, Kunst deutete, Kunst hob an, Kunst phantasierte und Kunst bewies. Kunst erweiterte das Erkennen und verstörte das Geglaubte und errodierte das Fixierte. Kunst war das Werkzeug einer Fähigkeit des Menschen, des Bewusst-Sein {Aufmerksamkeits-Steuerung und In- und Umgebungs-Wahrnehmung (also der Sinne nach Innen wie nach Aussen)}, und war die Forderung der grossen Verletzlichkeit menschlichen daSeins / soSeins. Angst, Unsicherheit und Neugier sind wohl die Erregungen (Gefühle?) die diese panzer- und krallenlose Verletzlichkeit und die Zartheit unserer Oberfläche {nur Haut?} bewirkt.

Das sind wir im Grunde unverändert, aber wir haben inzwischen sowohl die Panzer-, als auch die Krallen-losigkeit beendet. Und damit sinkt wohl auch unser Interesse an Erweiterung und an das Erhellung des Innen und des Aussen. Das Wirklichkeit sInteresse lässt mehr und mehr nach und fällt langsam in Ruhe zusammen. Je mehr wir sind und je mehr Maschinen wir erschaffen, um unser Tun zu sparen, umso Nachlässiger ist alle Kunst, darin auch das Philosophie.

Lange Rede, kurzer Sinn. Das Kunst war mal, ware mal, wäre mal gewesen, haucht gerade die verbliebenen Sinnesreize aus, ist schon fast nur noch Vergangenheit; und alle Vergangenheit ist den fast Allen "über Alles" und somit lieb und teuer. Vergangenheit ist fast das Teuerste, was wir haben, oder?

Kunst war mal interessant, war mal erweiternd und erheiternd, erhellend und bellend. War. Das: Was ist?, ist das Kunst abhanden gekommen, Zuwanderer und Obdachlose auf Bühnen, Fotos vom Elend und Krieg, Filme ohne Script und Schnitt, Skulpturen und Malwerke ohne oder mit Form, Musik die nur möchte und nimmt, was war, bezeugen das alltäglich.

Milo Raus "Kongo Tribunal", zur RaumZeit in den Berliner Sophiensälen, ist von dieser Kritik deutlich ausgenommen. Es gilt, wie immer Ausnahmen bestätigen die Regel. 

Kunst ist *mir, bis auf langsam verschwindende Rudimente, bestenfalls Objekt-"Verschönerung", aber fast immer blosse ab und zu nette Dekoration / Auflockerung des Alltäglichen. Was sagt das zu den Schöpf-Es von Kunst - im VerGleich zu dem, was Kunst mal war; was Kunst mal bewirken wollte -? Dass das Mangeln und das Unbehaustheit im Menschen gestillt ist? Nein.

Es bedeutet wohl, dass wir sediert sind. Dass all das Technik und Maschinen-Brimborium und unsere geballte Anzahl auf diesem so sonnigen kleinen endlichen Planeten-System Erde-Mond uns immer wurschtiger Macht? 
UND!, dieses Textchen ist keine Kunst, und *ich bin KEIN Künstl-Es, nein, so wie es um das Kunst ist, möchte *ich das nicht sein.
Danke.

W-Es schrieb das?:
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*ich
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Titel: Das Abscheu nach der Herkunft / Ursprung

Wie unangenehm ist uns, dass wir erdmondliche LebeWesen sind?

Das was viele "Dreck" nennen, was aber ehemals lebendige Pflanzen waren und weit vor uns und jetzt der Lebensbereich von MultiBillionen Mit-LebeWesen ist, ist auch unsere erLeben-sGrundlage, wird aber fast von all-Es nur getreten und mit Dreck (nicht-Pflanzen und deren "Abfall") zugemüllt, wird jeden Tag Hektar für Hektar geteert und zubetoniert. Dass das nicht so sein müsste, ist auch klar.

Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 24. Juni 2015, Wissenschaft-sBeilage, von Julia Gros

Überschrift: Mikrobiologie. Über Leben im Dreck
Untertitel: Ob nun im Erdboden oder am Meeresgrund: Überall tummeln sich Mikroben, die noch keiner kennt. Erst allmählich gelingt es, sie zu erforschen - mit Überraschungen für Klima und Medizin.
Daraus ein paar Auszüge:

[...]

Ob nun in der Tiefsee, auf 3000 Meter hohen Berggipfeln, im menschlichen Darm oder im ewigen Eis: Überall auf der Erde tummeln sich Mikroorganismen. Massen von Mikroorganismen. In einem einzigen Gramm Waldboden sind es bis zu 100 Milliarden Zellen von über 10 000 verschiedenen Arten. Manche sind Energiesparwunder wie offenbar die Mikroben aus dem Meeresboden. Manche, wie etwa bestimmte Streptomyces-Arten, produzieren wichtige Antibiotika - rund die Hälfte aller Medikamente beruht auf Stoffwechselprodukten von Bakterien. Manche bauen Giftstoffe ab, wieder andere töten Pflanzenschädlinge. Dass sie noch weitere großartige Fähigkeiten haben, ist zu vermuten. Aber wir kennen nur einen Bruchteil von ihnen, vielleicht fünf Prozent - einige Mikrobiologen glauben, weniger als ein Prozent. Man könnte viel von ihnen lernen, aber der größte Teil der Mikroben widersetzt sich den Forschungsmethoden der Wissenschaftler, lässt sich nicht detektieren und nicht im Labor vermehren.

Das ändert sich jetzt. Zum Teil neue, zum Teil verbesserte Methoden öffnen ein Stück weit die Tür zum Universum der Mikroorganismen. „Die Frage ,Wer ist da?‘ kann man heute durch die kulturunabhängigen Technologien ganz anders angehen als früher“, sagt Paul Illmer, Mikrobiologe an der Universität Innsbruck. Inzwischen lassen sich Erbgut-Schnipsel aus einer Bodenprobe auslesen, und ihr Vergleich mit bekannten DNA-Sequenzen in den Datenbanken weist auf die Anzahl der vorhandenen Arten hin. Auf diese Weise gelingt es Forschern, beinahe jede Woche neue Arten zu entdecken.

[...]

„Wir Biologen sind überwältigt von der Vielfalt und den Größenordnungen, mit denen wir es zu tun haben“, erklärt Antje Boetius, Tiefseeökologin am Max-Planck-Institut für marine Meeresbiologie in Bremen. Das Netzwerk der Mikroorganismen ist für Forscher wie ein Puzzle mit Milliarden von Teilen. Die Einzeller haben sich teilweise so spezialisiert, dass sie nur in Gesellschaft von anderen Mikroben existieren können, weil sie von deren Abfallprodukten leben.

Angesichts dieser Komplexität kratzen DNA-Analysen nur an der Oberfläche. Trotzdem haben Mikrobiologen bereits zahlreiche Fakten zutage gefördert, die grundsätzliche Fragen beantworten. Allerdings kam auch Besorgniserregendes ans Licht. So beobachteten sie in den Ötztaler Alpen, dass Klimaveränderungen in den vergangenen sieben Jahren nicht nur die Pflanzenwelt beeinflusst haben. In einer Höhe von 2700 bis 3500 Metern veränderte sich sowohl die Zahl der Mikroorganismen im Boden als auch die Zusammensetzung der Gemeinschaft. Davon profitierten unter anderem solche Mikroben, die Methan produzieren - ein potentes Treibhausgas. Der Klimawandel könnte sich durch diesen Effekt weiter beschleunigen.

[...]

Ähnlich mühsam ist es, die funktionellen Eigenschaften der neu entdeckten Arten zu charakterisieren. Das extrem langsame Wachstum vieler Einzeller macht ihre Analyse mit den üblichen Methoden so langwierig, dass sie den Rahmen von Doktorarbeiten oder die zeitlichen Vorgaben von Forschungsprojekten sprengen. 90 bis 99 Prozent der Organismen haben sich bisher überhaupt nicht im Labor kultivieren lassen. Sie wachsen einfach nicht in Petrischalen, egal mit welchen Nährstoffkombinationen Forscher sie hochzupäppeln versuchen. „Durch die Hetze um Mittel und Publikationen ist die geduldige, langsame Mikrobiologie der Kultivierung und Beobachtung von Kleinstlebewesen aus der Umwelt schon fast ausgestorben“, sagt Antje Boetius.

Aber auch auf diesem Gebiet gibt es Fortschritte, auf die man beispielsweise in der Medizin angewiesen ist. Anfang des Jahres sorgten Kim Lewis und Slava Epstein von der Northeastern University in Boston mit ihrem Team für Aufsehen, als sie ein Antibiotikum einer ganz neuen Wirkstoffklasse vorstellten: Teixobactin. Sollte sich diese Substanz in den bevorstehenden Studien als bei Menschen wirksam und sicher erweisen, wäre es das erste neue Antibiotikum seit 1987. Eine Sensation, jedoch wurde in den Berichten meist nur am Rande erwähnt, dass Teixobactin von einem bis dato nicht kultivierbaren Bodenbakterium stammt. Nun konnte es mit Hilfe einer in Boston entwickelten, erstaunlich schlichten Methode gewonnen werden; die Forscher tauften den winzigen Produzenten Eleftheria terrae.

Ende F.A.Z.-Auszug von JULIA GROS

Die Frage ist also, welche Verbesserung und Verschönerung wir uns also täglich zubauen und vernichten? Aber der Artikel deutet ja an, dass wir unser Wissen und unseren Ein- und UmBlick beständig erweitern. Es bleibt die Tatsache, dass wir weiterhin konsequent zubauen, zumüllen und vernichten.
Trägheit? Siehe oben.
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Das Foto ist ein Ausschnitt
aus der SZ vom 02. Juli 2015
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Titel: Das erLeiden des RobotEs

Das folgende Textchen ist eine weitere Reaktion und meine unermüdliche Antwort-Suche, auf das Frage: Wie nützlich sind Maschinen, wie gefährlich sind Maschinen und wie weit sollten wir sie nutzen und wie sollten wir sie gestalten?

Eine Facette der Antwort-Findung ist:

Schlimm ist ja schon, dass das Mensch die Verletzlichkeit und Verwundbarkeit des daSein im DaSein, also auch die jedes Menschen, weder besonders anerkennt, noch erst richtig wertschätzt, als das, was es ist: eine Grundlegung und Notwendigkeit des daSein und des DaSein als Ganzem; aber am schlimmsten daraufhin ist, dass das Mensch aufGrund dieser fehlenden Wertschätzung sich selbst für dauernd Unvollkommen, nein, mehr noch, weil Unvollkommenheit ist ja auch eine der Grundlagen des DaSein, nein, das Mensch hält das Mensch-daSein für überflüssig, arbeitet "heiter" an seiner Abschaffung.

Langer BandwurmSatz, *ich weiss.
Das Frage ist: "Wie weit geht unsere unbewusste Selbst-Ablehnung?"
Also ernstlich, wie stark ist unser Leiden am blossen daSein, ist die grausige Ablehnung des Selbst (und auch [je]des anderen Selbst) und das gewalt[tät]ige Misstrauen gegenEinander, das unser Normalzustand ist? Bis auf nur geringste Ausnahmen. So stark, dass viel-Es {Menschen} Maschinen für einen Ersatz oder "gute" WeiterEntwicklung des erdmondlichen und darin des menschlichen erLebens erachten, manch-Es sogar für "die besseren Menschen".

Anstatt wir Menschen also unser daSein in aller Verletzlichkeit und dauernden Unvollkommenheit endlich{keit} anerkennen und das wirklich Beste daraus gestalten (und da gibt es so einiges an Um- oder Aus-Gestaltung, sogar soviel, dass das wohl die "Phantasie" der meisten Menschen entweder überfordert und/oder verengt / verängstigt) und in überwiegender Freude (das Leid nicht vergessend, das auch am erLeben beteiligt ist; aber es muss ja nicht überwiegen, wie es das Aktuell tut, oder?) das bisschen erLeben geniessen, das jed-Es ist, werkeln wir verzweifelt und Fremd gesteuert (unbewusst) an unserer Abschaffung.

Denn, was bleibt dem Menschen übrig, wenn alles Tun und Wissen auf Technik übertragen ist, wenn der Optimierungs- und Effizienzsteigerungs-Wahn bald die Goldmedaille und das Siegerschleifchen umgehängt bekommt?

Freitag, 15. Mai 2015

Das Bedeutung von Individualität

Titel: Das Terror des Geselligkeit?

Eins merke *ich ja bereits seit Jahren, die längeren Leses haben das schon öfter mitgelesen, dass es uns Menschen kaum gelingt, vielleicht sogar nicht, das daSein in ungeschminkter (Kosmos kommt von Kosmetik!) Fühlung und ein-Spürung zu geniessen. Das DaSein und darin das daSein, also auch wir, ist eine zwischen ganz passabel "schönen" und gaaanz "schrecklichen" Bereichen und Ereignissen hin und her erzählte fast-Phantasie, ein deftiger ziemlich oft auf und ab wühlender Roman.

Kein Wunder also, dass es den aller allermeisten Menschen schwer fällt, im ich {Selbst} auch das daSein als komplexes Ganzes zu erkennen, und um ein-Es herum, das ebenso komplexe DaSein. Unverstellt und unverändert durch Ängste, Not und Ungewissheit. Da würde zum Beispiel auch auffallen, dass wir normale Tiere sind, die funktionieren wie alle anderen Mit-Tiere auch, mit Blut-, Lymph- und Nerven-Kreisen, mit Zeugung, Geburt und Tod, mit Atmen, Trinken, Essen, Sozialem und Allein.

Wenn uns das ernstlich klar und anerkannt ist, dann sind ruckzuck auch ein paar wichtige Fragen in unserem Zusammenleben geklärt, vor allem schmerzliche Fragen, tödliche Probleme, nervige Zustände, aber auch so manches Lustige und Lustvolle. Und wir könnten endlich etwas tiefer und weiter fühlen und spüren, und damit die Oberflächen-Untiefe verlassen, mit all dem Schwarz und Weiss, mit dem wir Einander nun schon seit UrZuständen miss-handeln.

Was uns mit am Schwersten fällt, *mir auch, ist die "einfache" An-Erkenntnis, dass das erLeben als erdmondliches LebeWesen (auch *ich zufälligerweise als Mensch) einmalig ist. So selten, wie fast nichts sonst im DaSein, mit all den unfassbaren Billionen-Grössen und - Mengen, die in das DaSein normal sind. Und diese absolute Seltenheit und vollkommene Einzigartigkeit behandeln wir im Normalmodus wie Dreck.

Wir tun dabei nichts anders oder schlechter oder besser, wie unsere Mit-LebeWesen. Das ist auch nicht der Punkt; nicht irgendeine findige Schuldigkeit ist hier angesagt, sondern nur Selbst-Erkenntnis, blosse Anerkennung von heutigen und gestrigen Gegebenheiten, die alle nicht in unserem Einfluss-Bereich waren, uns aber geformt und geprägt haben.

Die Veränderungen sind jedoch Heute so gelagert, dass wir vom Wissen, von zumindest rudimentärer Vernunft und Technik, fast imstande sind, uns sowohl als einmalige kurze erLebensForm anzuerkennen, als auch unser Selbst anders zu gestalten. Und dieses Gestalten umfasst die gesamte Spezies und teils weit darüber hinaus! Was wir in mageren Ansätzen ja bereits tun, aber eben noch nicht Selbst-Entschieden sondern Fremd[Selbst]-Bestimmt.

Und *ich finde, es ist RaumZeit es mit Vernunft und Verantwortung zu tun.

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Unscharfe Sexiness
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Aber vorher noch eine Herkunfts-Geschichte mit Verwandten-Besuch, oder auch umgekehrt.

Aus Süddeutsche Zeitung, vom 13. Mai 2015, Wissen, von "Hach"

Überschrift: Gleich und Gleich

Bärenpaviane verbringen ihre Zeit bevorzugt mit Artgenossen, die ihnen vom Typ her ähneln: Sie sollten möglichst das gleiche Alter haben, den gleichen Status in der Gruppe genießen und, wenn es geht, auch noch ähnliche Wesenszüge zeigen. Dann pflegen sie einander auch das Fell. wie auf dem Foto. Britische Verhaltensforscher haben dieses Muster über mehrere Jahre hinweg bei zwei Paviangruppen in Namibia beobachtet.

Das machen Menschen auch dauernd“, sagt die Zoologin Alecia Carter, die an der Beobachtungsstudie beteiligt war. „Wir hängen bevorzugt mit Menschen zusammen, die ein ähnliches Einkommen haben, derselben Religion angehören und eine vergleichbare Bildung haben, im Grunde ist es bei den Pavianen nicht anders.

Warum allerdings die Bärenpaviane die Nähe von sehr ähnlichen Tieren bevorzugen, ist für die Wissenschaftler rätselhaft. Denn sinnvoll erscheint dieses Verhalten für ein Leben in der Wildnis nicht zu sein. Für die jeweilige Gruppe wäre es besser, wenn sich die verschiedenen Tiere mehr durchmischen würden, statt in Cliquen abzuhängen, denn nur so können Informationen zum Beispiel über gute Futterplätze reibungslos weitergegeben werden, argumentieren Carter und ihre Kollegen im Fachblatt Royal Society Open Science. Immerhin scheinen die sozialen Grenzen zwischen den einzelnen Cliquen in manchen Jahren durchlässiger zu sein.

Ende SZ-Wissen-Meldung

Rechtsradikalismus, Faschismus, Konservativismus und Liberalismus, genauso wie Sozialdemokratismus, Kommunismus und Linksradikalismus, das gesamte Spektrum menschlicher Ideen zur Formung, Struktur und Verteidigung von Mehreren, von Gruppen und Gross-Gesellschaften basiert auf natürlichen - nicht nur menschlichen - Ursachen. 

Im Grunde sind die Ursachen und Erklärungen für unsere natürliche Fremden-Angst {übersteigert bis zum Hass und zur gewalttätigen Flurbereinigung}  ganz einfach, da wir jedoch in Mehrheit - und damit auch in fast allen Sprachen - fast jede Verbindung, Gleichheit und Verwandtschaft mit unseren Mit-Tieren und Mit-LebeWesen abwehren, gelingt weder in Fach- noch Sachbüchern, oder in den *mir zugänglichen Medien, eine stimmige und tiefreichende Analyse unseres normalen alltäglichen Verhaltens.

Ohne diese Anerkennung unserer Instinkte, Triebe und Bedürfnisse, ist auch keine kurzfristige Änderung in Richtung mehr Offenheit, Aufmerksamkeit, mehr Anerkennung von Verschiedenheit (dazu weiter unten noch ein paar Sätze, unter dem Titel von das Toleranz) und wechselseitiger Zuneigung zu erreichen. Das geschieht zwar bereits, aber sehr langsam und durch die Umstände (z.B. Bevölkerungs-Entwicklung und menschenweite Informations- und Medienpräsenz in Echt-RaumZeit) erzwungen; und nicht menschlich angeregt und per Selbst-Entscheidung geändert.
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Es rief *mich an: "Blasen Sie!"
Warum nicht?
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Titel: Von das Einlösung des Selbst-Ständigkeit

Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 11. Mai 2015, von André Kieserling

Obertitel: Soziale Systeme
Überschrift: Dicker als Wasser
Untertitel: „Gierige Organisationen“: Lewis A. Cosers klassischer Text über den Kampf gegen die Allmacht der Familienbande ist jetzt auf Deutsch erschienen.


Religiöse und politische Sekten bieten aktuelle Beispiele dafür, wie sehr eine soziale Gruppe das Leben der Menschen dadurch bestimmen kann, dass sie ihnen den Zugang zu weiteren Gruppen verstellt. Die bis heute beste Soziologie solcher besitzergreifenden Sozialsysteme, die keine konkurrierenden Ansprüche an die Loyalität ihrer Mitglieder zulassen wollen, hat der amerikanische Soziologe Lewis A. Coser geschrieben; seit heute kann man das faszinierende Buch erstmals auf Deutsch lesen.

Von dem Anschein, es handele sich um ein Randphänomen der Sozialordnung, lässt die historische Betrachtung nichts übrig. Das beklagenswerte Sektenmitglied hat eine Reihe von Vorfahren, die man nicht gut den Aussenseitern ihrer jeweiligen Gesellschaft zurechnen kann. Zu ihnen gehört nicht nur die bürgerliche Hausfrau, die ausschliesslich für ihre Familie lebt, sondern auch der Geistliche, der genau umgekehrt auf Familiengründung verzichten soll, um ganz in den Dienst der Kirche zu treten.

Am Anfang war die Sippe

An all diesen Fällen exklusiver Gebundenheit betont Coser den doppelten Kontrast zu modernen Arbeitsorganisationen, die das Privatleben ihrer Mitglieder achten, und zu modernen Familien, welche die Berufstätigkeit ihrer Angehörigen akzeptieren können, ohne ihnen Untreue, Verrat oder Lieblosigkeit vorzuwerfen. Wo Cosers Sympathien liegen, ist dabei an keiner Stelle des Buches zweifelhaft. Den eigentlichen Ertrag seiner Untersuchung bekommt man indessen nur zu Gesicht, wenn man die Bewertungsfrage zunächst einmal ausklammert; ausserdem sollte man die Aufsätze des Bandes nach der historischen Abfolge ihrer Themen lesen.

Den ursprünglichen Fall einer Gruppe, die den Menschen ganz und gar zu erfassen versucht, bildet die Grossfamilie. Die Stammesgesellschaften heissen nicht zufällig so, sondern deshalb, weil sie das soziale Schicksal des Menschen an seinen schon im Augenblick der Geburt festliegenden Platz in der Abstammungslinie zu binden suchten. Eine Ordnung des politischen und dann auch des religiösen Lebens, die sich von der Verwandtschaft unter den Beteiligten ablösen und daher auch Nichtverwandte einbinden kann, bildet sich erst allmählich heraus. Seit den vorneuzeitlichen Hochkulturen beruht sie auf Rollentrennungen: Wer ein politisches oder religiöses Amt innehat, der soll allgemeinen Regeln folgen und nicht etwa die ihm Nahestehenden mit besonderer Gunst behandeln. Das wiederum setzt Familien voraus, die den Vetter nicht einfach anspeien, der die Vetternwirtschaft verweigert.

Nur den Eunuchen war wirklich zu trauen

Wie unrealistisch diese Voraussetzung zunächst einmal war und wie wenig man sich infolgedessen darauf verlassen konnte, dass die Amtsgeschäfte unpersönlich geführt werden, das geht aus der Drastik des Gegenmittels hervor. Es bestand darin, den Zugang zu Ämtern an den Verzicht auf Familie zu koppeln. Wie Coser ausführlich zeigt, wurden in den politischen Bürokratien des Orients die hohen Verwaltungsämter bevorzugt mit Eunuchen besetzt. Nur so glaubte man die Gefahren bekämpfen zu können, die sich aus der notorischen Unzuverlässigkeit dessen ergaben, der auch Vater, auch Gatte, auch Schwiegersohn war – und den man auf all diese Rollen auch jederzeit ansprechen konnte. Aus dieser Zeit eines unbedingten Vorranges der Familienpflichten stammt auch die Institution des Zölibats. Wie unter den soziologischen Klassikern schon Georg Simmel wusste, den Coser dafür zitiert, hatte die Verpflichtung des katholischen Geistlichen zur Ehelosigkeit den Sinn, ihm jene Konflikte zwischen dienstlichen und familiären Loyalitäten zu ersparen, die nach der Moral jener älteren Gesellschaften nur zugunsten der Familie hätten entschieden werden können

Der Grund für die Masslosigkeit mancher frühen Bürokratien lag also darin, dass sie sich gegen Familien durchsetzen mussten, die ihrerseits masslos waren. So findet die „Eifersucht“ der einen Institution in der „Gier“ der anderen ihre Erklärung. Zu dieser Pointe, die bei Coser nicht immer deutlich herauskommt, passt übrigens auch das letzte Rudiment jener alten Probleme: Um zu rechtfertigen, warum die Frauen aus den verantwortungsvollen Positionen ausgeschlossen bleiben, konnte man bis vor kurzem das Argument hören, die Stärke ihrer Bindung an die Familie lasse dergleichen nicht zu - und damit waren nicht einfach nur zeitliche, sondern vor allem sachliche Grenzen der Vereinbarkeit gemeint.

So gelesen, zeigt dieser Text aus den siebziger Jahren vor allem, wie zivilisatorische Errungenschaften gegen allzu starke Familienbande erkämpft werden müssen. Angesichts von Entwicklungsländern, denen manche dieser Kämpfe erst noch bevorstehen, ist er auch heute noch beunruhigend aktuell.

Ende F.A.Z.-Text

Das einzelne daSein unabhängig von Herkunft und Ausprägung {Oberfläche, Grösse und Vorenthaltungen (körperliche [darin ist auch das Denken enthalten] Defizite)} als gleich=wertig zu fühlen und auch entsprechend mitEinander umzugehen, ist eine Richtung unserer menschlichen Entwicklung. So empfinde *ich das.

Den Schutz, die Lenkung und die Versorgungs-Sicherheit, die im Lauf unserer Entwicklung stets die Geburts-, Raub- oder einHeirats-Gruppe geboten hat, wird dabei auf die Gesamt-Spezies Mensch übertragen und Bereiche davon (Selbst-Gestaltung, Lust-Ausrichtung {Trinken, Essen, Liebe, erLebens-Ort} und die Art der Mitarbeit an Gemeinschafts-Tätigkeiten) in jedes Selbst eingebettet. 

Ist das gut von *mir gezielt?
Ausgehend von unserer Vergangenheit, dem was wir Menschen heute menschenweit zu bieten haben und dazu einer kleinen Extrapolation, in eine RaumZeit die noch nicht ist, oder auch nie so daSein wird, weil ...

Eins scheint *mir jedoch klar, der Kleingruppen-Druck lässt immer mehr nach.
Je Findiger wir mit der Fülle des DaSein und auch der erdmondlichen Ressourcen umgehen, und diese auch all-Es zukommen lassen, soweit benötigt, ist das obige nicht allzu weit daneben gezielt.
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Ist das das Zeichen für unseren GruppenDruck?
Hängt schon sooo lange auf dem Gelände
des ehemaligen Flughafens Tempelhof.
Aber ist ein "Treffpunkt" nur.
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Titel: Eine tolerante Kommunikation


Angefangen hat dieses kurze Dialog mit dem Foto des hotelzimmergleichen Inneren einer Baumhaus-Lodge, das eine fb-Freundin (A.) angepinnt hat.

Ist das nicht ein bisschen kindisch, wenn nicht gar retrograde affig? Und dann freilich mit Wasserklo und Duschvorhang. Muss das Mensch alles machen, was geht? Oder ist maches Angebot und Tun nur einfach überflüssig, wenn nicht gar lächerlich.

A.: "Ich finde ja Toleranz echt gut und meine, dass Lebensmuster, Vorlieben und natürlich auch Urlaubsträume, solange sie Niemand schaden in Ordnung sind. Selbst Spiessigkeit fällt für mich bis zu einer gewissen Grenze darunter. All in all gebe ich Dir recht, dass das abgebildete Baumhauszimmer "retrograde" ist."

Die Toleranz-Mahnung ist gut, aber hinderlich zur Meinungsbildung.
Weil, dulden (tolerare) ganz friedlich, tue *ich jedes friedliche Tu.
Also auch Baumhäuser bauen.
Alles nicht-friedliche Tun muss *ich leidend erdulden / hinnehmen.

Fazit: Toleranz ist für die Meinungsbildung und damit für die Stärkung eines bewussten, anteilnehmenden Selbst eher hinderlich.
Ist Toleranz oft nur Faulheit?
Da hast Du *mich ja auf was gebracht!? („wink“-Emoticon)

Kurz gesagt, *ich finde es nicht gut, dass wir einfach Alles machen, was uns möglich ist, *ich fände etwas kluge und umsichtige und solidarische Vorauswahl besser. Und Baumhäuser sind definitiv kindischer Affen-kram.
So, und jetzt kannst Du z.B. in-Tolerant sein und meine Zeilchen löschen.

Darauf A.: "Intolerant .... omg niemals (auch wenn ich könnte würde ich Deine Zeilen nicht löschen) „smile“-Emoticon.
Ich finde (nicht zuletzt bei mir selbst) übrigens Toleranzüben echt anstrengend."

Ja, das kenne *ich, das entspannte erdulden / ertragen von Verschiedenheit - gerade wenn es laut ist, und zwar laut, sowohl für die Augen, Ohren, das Tasten, das Riechen und das Schmecken (Schmerz ist ja auch so eine kaum erträgliche Verschiedenheit vom gerade so erträglichem, nicht?), also laut für alle Sinne - ist ein ziemlicher AusdauerLauf!

Bald habe *ich das Ziel erreicht, und bin in jeglicher Hinsicht erträglich, dann ist *mir jede Verschiedenheit - sei sie auch noch so schreiend - gleich=gültig, ohne dass *ich es lange erdulden müsste, *ich kann ja wieder gehen.

Aber sei gewiss, eine klar argumentierte Meinung zu erbilden, ist noch schwieriger und dessen Ergebnisse oft nicht zu erdulden.
So, jetzt hast Du *mich lange genug geduldet.

Und zum abSchluss noch ein paar ...
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... Kleinst-Schönheiten
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Montag, 23. März 2015

Rass ist ein Lügenbeutel und das Unwissenheit unserer Grundlagen

Titel: Und weiter geht das Denunzieren von Oberflächlichkeiten

Vorgestern war ja der "Tag gegen Rassismus". Was *ich davon halte, und wie *ich das bewerte, kennen ein paar Leses ja bereits. Heute geht also meine Argumentations-Kette für eine Bewusst-Werdung, was das Wort aufrecht erhält und bewirkt weiter.

Kurzform: Das Wort ist keine nur einfache Bezeichnung von Menschen und Menschen-Gruppen, welche andere Oberflächen-Färbungen und -Formen - als Sie selbst sind und kennen oder gerade noch akzeptieren können - ablehnen und auch mit Beleidigungen und Gewalt ausgrenzen, sondern das Wort transportiert und hält eine Falschheit und eine Denunziation aufrecht, statt irgend etwas zu berichtigen. 

Im Einzelnen:

Ja, es gibt keine menschlichen Unter- oder Nebengruppen.
Das Mensch ist eine Art / Gruppe / Lebensform, ohne Untergliederung [Egal, ob ein-Es mit das Vielfalt inner-menschlichen Ausgestaltungen klar kommt, oder eben nicht]. Es ist genetisch sogar so, dass die Variabilität innerhalb des Menschen geringer ist, als zwischen zwei Gruppen unserer nächsten Verwandten den Pan troglodytes {Schimpansen}. Das ist das Eine.

Das andere, ist das Tatsache des natürlichen Ab- und Ausgrenzens innerhalb jeder sozialen Lebensform. In leicht oder auch schwer übersteigerter Form bekannt und gelebt, als FremdenAngst oder FremdenFeindlichkeit.

Die Menschen, deren Ab- oder Ausgrenzungs-Bedürfnis oder -Zwang soweit geht, dass Sie anderen Menschen jede gleich=Wertigkeit und gleich=Berechtigung aberkennen, haben die Falschheit / das Fehlurteil von menschlichen "Rassen" natürlich sofort aufgegriffen und als Begründung oder Rechtfertigung für ihre Gefühle verwendet.
Auch das Lügen ist ja eine natürliche Form der alltäglich er- und gelebten sozialen Kommunikation, nicht nur innerhalb des Menschen. 

Das Wort "Rassismus" ist wie ein Lügenbeutel, das Falschheiten und Schmähungen enthält und von einem Menschen zum nächsten bis Jetzt unhinterfragt oder gar überprüft weitergereicht wird. Es hält das Lüge oder auch Falschheit von inner-menschlichen Trennlinien aufrecht, ohne dass das scheinbar bemerkt wird. Sogar von diesem Unfug betroffene Menschen verwenden diesen Lügenbeutel weiter, ohne zu bemerken, was Sie da weiter und weiter transportieren: das Falschheit und das Denunziation, als Ergebnis übersteigerter FremdenAngst und FremdenFeindlichkeit.

Statt den Begriff endlich zu verurteilen und aus unserem Sprachgebrauch aus zu sortieren und durch das zu ersetzen, was es ist, wird es sogar von Organisationen die behaupten diese Angst und Feindlichkeit innerhalb des Menschheit zu bekämpfen oder zu beenden, unhinterfragt verwendet. Ohne das auch Diese erkennen würden, dass genau das, diese Falschheit und Beleidigung weiter aufrecht erhält. Gut gemeint, ist eben fast immer schlecht getan.

Sprach-Kritik:

Das Mensch ist bis heute kaum imstande das (Sprache), mit was -Es {das Mensch} kommuniziert, zu hinterfragen, auf dessen Stimmigkeit und Wirkung. Aber einige Menschen mássen sich jetzt schon an, in das einzugreiffen, was wir als Evolution bezeichnen. Was eine schlichte Katastrophe ist, aber ebenfalls natürlich. Denn auch Überheblichkeit und Ignoranz zu- und mitEinander und erst richtig zu anderen LebeWesen, sind allseits praktizierter Alltag.

Beides steckt fast unerkannt in dem Lügenbeutel "Rassismus" drinn: dumpfe Arroganz und übersteigerter Ab- und AusGrenzungs-Zwang von Fremdem und "Fremden".
Denn, welches Mensch ist einem gleichen anderen Menschen wirklich "fremd"?
Ausser, ein-Es füllt in das Wort Fremdheit und das Adjektiv fremd lediglich Kleinlichkeiten und bloss mässig unbekanntes / unvertrautes, ohne das enorme Máss / Anzahl an Gemeinsamkeiten und Gleichheiten und Vertrautes zu bemerken und an zu erkennen, das allen Menschen innewohnt; und das alle Menschen zuerst als Menschen kennzeichnet. 

Bitte! Tragt dieses Wort endlich zu Grabe; und benutzt es also nie wieder. Danke.
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Menschenfarben
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Titel: Von das Macht des Unvollkommenheit

Heute las *ich den Satz: "Das Mensch ist nicht vollkommen, deshalb. ..."

Widerspruch!
Das Mensch ist nicht unvollkommen!
Diese Bewertung ist schlicht unverschämt!

Von welcher überheblichen oder auch unterwürfigen Position aus, wird das von Menschen behauptet?

Vor allem aber, welchen Vergleich haben oder konstruieren andere Menschen dabei?

Entweder ist das unpassendes Gejammer oder eine unsinnige Selbst-Kränkung? 

Aber genug der Frage- und Ausrufezeichen.
Tatsache ist, das gesamte DaSein ist ein Entwickliungs-Prozess, das erdmondliche Bereich darin, wird gerne als Evolution bezeichnet. Ist jedoch eingebettet in das gesamte Wandeln.

Nix is fix. Und "nix" ist in diesem einen Fall fast ALLES.
Also ist es blinder Unsinn, nur das Menschheit als "unvollständig" oder "unvollkommen" zu beurteilen, wo in Wirklichkeit Alles im beständigen Wandel ist, somit das DaSein als Ganzes eine Unvollkommenheit ist.

Die Menschen, die also so einen Satz formulieren: "Dem unvollkommenen Menschen, ...", sind entweder überheblich oder blind für diese Tatsachen. Klar ist jedoch auch, dass das Mensch langsam soweit ist, die weitere Entwicklung mit-zu-entscheiden, quasi Hand an sich und in das Ganze hinein zu legen, und mit-zu-gestalten. Das was im dauernden Wandel ist.

Das wird jedoch schrecklich misslingen, also eher zu einem schmerzlichen Ergebnis werden, wenn wir entweder arrogant oder blindlings für die Tatsachen und das Ganze Geschehen, in dem wir enthalten sind, [miss]handeln. 

Zum Beispiel, in dem wir Menschen von "Vollkommenheit" oder Perfektion ausgehen oder dort hinentwickeln wollen, also hin zu einem Zu- oder Umstand, der Starre, einer Entwicklungs-losigkeit.
Wie ängstlich und verkrampft ist denn das?

Statt hier und jetzt Freude und Lust dabei zu fühlen, dass alles im steten Wandel ist, dass nix bleibt, wie es war und ist: Weil genau das auch uns Menschen erst ermöglicht und geschaffen hat.
Juhuu! :-)

Donnerstag, 1. Januar 2015

Willkommen bei einem fremden Selbst

Frohes Neues Jahr!

Und: Willkommen. Die längeren Leses kennen dieses Beitrag vielleicht schon aus meinem ältesten Blog, dem Verantworten-Blog, aber *ich habe ein paar Zeilen geändert und vor allem jede Menge Fotos hinzu gefügt. Zur Untermalung quasi. Und los geht's.

Titel: Ver-rückt-Es

Oft tauchen an solchen Zeitpunkten, wie dem Ende eines Jahres, weitreichende Fragen auf, Ergebnisse einer Jahresende-Stimmungsverdunkelung, und in meinem Fall auch einer zehrenden Ungeduld bei persönlichen Fortschritten. Fragen, wie die nach dem Forschen und Schreiben in diesen Blogs. Durchaus nützliche Fragen.

Als Leser, auch der Philosophie, weiss ich selbstverständlich, dass fast Alles schon geschrieben wurde, das hindert mich jedoch noch nicht, es selbst in Worten zu formulieren, die von meinem Verstehen und Begreifen vom DaSein und dem (hier persönlichen) Selbst künden und auch eine persönliche Entwicklungs-Richtung anzeigen.

Dieses Blog und ebenso »Verantworten« und die »SprechLichtung«, enthalten sehr viele Texte, deren ZielRichtung und auch Er- / Begründung, durch das Folgende eine Aufhellung und Klärung erfahren.
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Aber nun Viel Freude beim Lesen.
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Entscheidung sForderung!
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Erste Frage:

Was soll das Alles? Hier.

Warum tue Oliver-August Lützenich das?
Warum dieses ständige forschen und suchen nach Erkenntnis in Oliver-August Lützenich, noch tiefer hinein in das persönlichen Selbst, in der nächsten Umgebung herum und weiter und Weiter hinaus, bis an die Grenzen des menschlichen Erkennens?

Warum diese Genauigkeit, dieses Beharren auf Logik, auf Eindeutigkeit und Klarheit? Warum die Eigentümlichkeit in das Sprache und der Zusammenführung der verästelten Wissens- und Forschungsgebiete?
Warum erzähle Oliver-August Lützenich hier nicht einfach nur schöne oder auch schreckliche Geschichten?

Diese letzte Frage ist gleich jetzt beantwortet: weil es noch schwer fällt, weil das Forschen und Fragen noch so drängend ist.

Für die anderen Fragen gilt: Weil es geht, wäre die einfachste Antwort.
Aber das trifft auf Viele zu, die tun es jedoch nicht, also hat es einen persönlichen Grund: Der Wunsch nach Veränderung. Mehr als ein einfacher Allgemeiner, ist es ein Wunsch nach persönlicher nach umfangreicher, nach sehr radikaler Veränderung.

Und dazu möchte / muss Oliver-August Lützenich verstehen, erkennen und begreifen: Was ist? Diese Frage ist kurz, die Antwort ist lang, sehr lang.
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Rötl-*ich
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Dazu stelle Oliver-August Lützenich alles in Frage und alles auf den Prüfstand: Innen und Aussen! Dazu gab und gibt es für mich keine Tabus; in Gedanken.
Im Handeln gibt es die selbstverständlich.
Die Grenze ist, das jeweils andere Selbst -> SIE - deshalb auch die permanente Voranstellung meines Namens (dazu auch der nächste Abschnitt) - , aber das Ganze, also die Gesellschaft[en] und deren Aufbau, Verbindung und Wirkung[sWeise?] (Organisation), ist kein Tabu, da Oliver-August Lützenich ein MitGlied dieser Gesellschaft bin und somit auch von ihr abhängig bin, ihr ausgeliefert und von der Gesellschaft geprägt bin.

Nebenbei (für Sie <- ; für mich Elementar): Warum betone Oliver-August Lützenich, so sehr, dass Oliver-August Lützenich hier spricht und schreibt?
Um Jed-Es (der + die + (und) als Was auch immer ein-Es daSein möchte = -Es) Leses klar zu signalisieren, dass dieses «ich» ein ganz persönliches und von Ihnen Fremdes ich ist. Keine falschen Übernahmen, kein einfaches Einnehmen, sondern klare Distanz.
Hier schreibe und formuliere Oliver-August Lützenich und nicht ein irgendwie allgemeines ich.
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Bebrillt-*ich
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Trotzdem Oliver-August Lützenich klar bin, dass das für Sie schwer zu nehmen ist, wahrscheinlich Abwehr erregt und / oder Desinteresse, weil Wir nun mal Alle gemeinsam hier sind und kein ich (kein-Es) normalerweise so einfach absondern darf, und gerade nicht ein-Es, das mittendrin ist; jedoch, es ist für das, was Oliver-August Lützenich brauche und wünsche wichtig.

In diesem Punkt brauche Oliver-August Lützenich Distanz zu Ihnen Anderen "ich", genauso brauche Oliver-August Lützenich Distanz zur persönlichen Vergangenheit und damit auch ein wenig Distanz zur gesamten Vergangenheit, denn:

Oliver-August Lützenich möchte die persönliche Prägung auflösen.

Sie missfällt Oliver-August Lützenich!
Und dazu zähle Oliver-August Lützenich mehr, viel mehr, als Sie vielleicht im ersten Moment denken. Sie können zum Hintergrund auch den Beitrag "geschlagenes Vorgestern" hier in diesem Blog lesen.

Oliver-August Lützenich bin die Enge der Triebe und Traditionen satt, bin die Zwänge der Familiengeschichte und der Oliver-August Lützenich-Eltern satt (mehr dazu, im ersten Abschnitt des Beitrags: "Adolf Hitler bräunt in Sibirien. Anarchie am Ende?"), bin die Auslieferung an das "Unter"-Bewusste und das Allgemeingültige satt. Kein-Es wird gefragt: Ob, Wo, als Was und in Wen ein-Es gezeugt werden möchte. Es passiert EINFACH. Und was dann mit ein-Es passiert, ist auch fast gänzlich UN-gefragt. So ist das nun mal, ist die EINFACHe Antwort. Ja, so ist das. Bis Jetzt.

Oliver-August Lützenich möchte verstehen, warum Oliver-August Lützenich bin, warum Ich ist, warum ich handelt, wie ich handelt, warum Oliver-August Lützenich handelt, wie Oliver-August Lützenich handelt, und Oliver-August Lützenich, mache es Oliver-August Lützenich nicht einfach, das merken Sie, so oft, wie Oliver-August Lützenich "Oliver-August Lützenich" schreibe, ohne etwas zu kopieren und auch immer wieder die Farbe ändere, aber es ist auch eine Übung in Selbst-Findung und Selbst-Erkenntnis.

Wer von Ihnen bis hierher durchgehalten hat, ist ein starkes -ich-. 
Beneidenswert.
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Septemberl-*ich
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Oliver-August Lützenich bin es noch nicht. Oliver-August Lützenich schwanke noch sehr, bin sehr leicht aus dem Gleichgewicht zu bringen und brauche diese Form der Distanz, um nicht zu sehr Anlehnung zu finden und festzuklammern, um in diesem Schwanken in der Distanz, im Selbst Halt zu finden, um durch dieses Schwanken hindurch und dabei Orientierung zu finden, in diesem allgemeinen DaSein und dem persönlichen der->daSein.

Ein persönliches Schwanken in der RaumZeit, durch die RaumZeit, ganz besonders, da Oliver-August Lützenich inzwischen so weit wegggerückt bin, vom ich. Das ich gibt in der Gemeinschaft noch allgemeinen Halt, aber je weiter ein-Es davon abrückt, umso mehr sucht das persönl[ich]e (ich), im hier schreibenden: das Oliver-August Lützenich, einen Halt und Orientierung im Innen; auch im Aussen, aber wenig in Anderen da Draussen, sonst stürzte Es ständig wegg vom persönlichen (ich).

Übrigens: Dieses sehr persönliche (ich), ist in mir - in Gedanken - ein ganz besonderes Name, den Oliver-August Lützenich zwar hier in diesem Text, mit meinem Namen verbinde / darstelle, das aber völlig anders lautet. Es ist eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen, wie ein handelsübliches Schlüsselwort, aber, wie es diese sein sollten, einzig und zutiefst individuell, nur Oliver-August Lützenich heisse so, obwohl schon mein öffentlicher (üblicher) Name ziemlich einmalig ist. Und Oliver-August Lützenich nenne diese Selbst-Bezeichnung nur im Inneren, für Aussen bin (ich), - ganz gewöhnlich -, Oliver-August Lützenich.
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Bräunl-*ich
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Zuviel (ich) für Sie-ich?

Warum Oliver-August Lützenich die Prägung satt bin, ist dabei zweitrangig und für Sie auch uninteressant, weil der Grund dieser Sättigung Nichts Neues an Informationen oder Geschichten bietet, als sie schon dutzende male erzählt wurden, manche gar schon millionenmal, denn, eins ist vollkommen klar, Oliver-August Lützenich bin, was das angeht: NICHTS Besonderes.
Deshalb lohnt es auch nicht, die immer gleichen oder ähnlichen Hinter- und Untergrund-Geschichten, für einen je persönlichen Überdruss und ein Leiden am Selbst im / und am DaSein wiederaufzuführen, das ist langweilig. Das Einzige, das nicht gähnt, bin dabei Oliver-August Lützenich, weil es eben meine Geschichte ist, ohne dass sie deshalb einmalig ist.
Ist sie nicht.

Wie Viele Andere, bin auch Oliver-August Lützenich in eine Form gepresst worden, und der Inhalt dieser Form ist auf so engstirnige und ängstliche (= engstliche) Art "[v]erzogen" worden, dass es entweder zu geschäftigen Anpassung in den jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnissen reicht, oder die Lebendigkeit nach dem kurzen Sturm der Jugend in einer mit-leid-igen Leidens-RaumZeit ausläuft. Die oft genug kürzer ist, als die Jugend.

Oliver-August Lützenich weiss auch nicht, ob die Distanzierung von der Prägung und von der Umgebung so einmalig ist, wie Oliver-August Lützenich es noch empfinde, -- vielleicht haben schon Millionen den Versuch gewagt: Alles, was war, in Frage zu stellen und Alles, - Was ist? - auszuforschen, um Alles, was ein-Es ist, Alles, was in der Haut ist, neu zu orientieren, neu und anders auszurichten und zwar so tiefgreifend, dass auch die Triebe und Gefühle und Empfindungen drann glauben müssen, weil eben Alles miteinander verbunden ist und, wenn ein-Es nur eins verändert, dieses eine sofort wieder aufgebaut wird, weil die anderen ein-Es es nur im alten Zustand er- und anerkennen. 

Prägung ist sehr, sehr komplex, in allen Dimensionen und über alle RaumZeit-Phasen mit Vielem verbunden --, egal, dann versuche *ich es eben zum ?millionsten mal. Es braucht viel Einblick und Feingefühl, um nicht dauernd zu stürzen oder auch nur zu schwanken, als sei ein-Es betrunken, wenn ein-Es, in diesem Fall Oliver-August Lützenich, aufrecht bleiben möchte, den Alltag gesund regeln möchte, ohne zu kippen und auch Schlaf finden möchte. 
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Herbstl-*ich
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Um diese Änderungen zu erreichen braucht es den Abstand, das geht nur, ohne den ander-Es zu nahe zu kommen, sonst ist die Beeinflussung zu stark, sonst ist die ganz normale Tätigkeit der Eindämmung von Veränderung zu stark. Denn, nicht nur die verschiedenen inneren Bereiche, wollen jedwede Veränderung vermeiden, um das gewohnte, das aufgeprägte Gleichgewicht (eine persönliche, und in meinem Fall zu sehr verzerrte Homöostase) bewahren, AUCH die äusseren Bereiche, also auch Sie, die MitMenschen, möchten möglichst das Gewohnte bewahren und üben ständig dämpfenden und konservierenden / bewahrenden Einfluss aufeinander / ineinander aus. --> Nur keine Veränderung, auch keine kleineren, sonst erkennt Mensch einander ja nicht mehr, <-- ist die innere und äussere Logik dabei. Das Fremde entsetzt!

Und dieses Fremde fängt ja bereits in jedes Selbst an, wozu sonst die fast alltägliche Frage: Was (Sie + Er + als Was auch immer ein-Es daSein möchte = Was) bin ich?
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Sommerl-*ich
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Davon etwas frei zu kommen, ist schmerzhaft und zusätzlich leidvoll, neben dem Leid, das ein-Es sowieso schon aufgeladen bekam, aber es ist im Sinne des Veränderungswunsches unvermeidlich und dadurch, dass es Selbst-gewünscht ist, auch erträglich. Erträglicher.

Ihnen mag das Alles naiv oder überspannt oder gar ver-rückt vorkommen, ent-rückt ginge auch noch, vielleicht auch unerheblich, oder gar unerträglich, *mir auch; manchmal.

Manchmal fühle / denke Oliver-August Lützenich auch, was soll das denn alles, ist das wirklich mein Ernst?, lass' doch einfach alles, wie es ist, kamst doch einigermassen klar damit und so schlimm war es doch auch nicht und für so etwas radikales (Sie wissen bestimmt, das "radikal" von 'Wurzel' kommt, also -Grundsätzlich- meint. <- Das nur, weil Radikalität den Meisten Angst macht - mir auch; noch -.), ist die Lebendigkeit doch eindeutig zu kurz und so weiter und so fort ... , ist eben schmerzhaft so Fern der Normalität, der GleichGültigkeit der Masse, und Einsam, aber die wahre Freude und das wohlige Glück werde Oliver-August Lützenich mit der alten Prägung und der daraus entstehenden Gefühls-, Empfindungs- (darin auch das Bewusst-Sein) und somit Handlungsweise nicht erreichen.
Dazu bin Oliver-August Lützenich zu verkrampft und zu mutlos (miss?)geprägt worden. Oliver-August Lützenich bin bisher der Untertaucher, der Abtaucher, der mit der Tarnkappe, der Unauffällige, der Zurückhaltende; und zwar fast alles schöne und lustvolle zurückhaltende! Das zu verändern, dieses Alte aufzulösen, darum geht es Oliver-August Lützenich. Und mehr.

Davon und vom "neu" aufbauen: stabiler, sicherer, freier, freundlicher, aufmerksamer, "radikaler", davon erzählen die Beiträge in meinen beiden Blogs.
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Grusel-*ich oder
Verängst-*ich-t
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Vielleicht ist es weniger das Bewusst-Sein eines konkreten Menschen, das hier mit-schreibt, - also ein Bereich der Wahrnehmung, der auch allgemeine Fragen und Sehnsüchte aufnimmt und verarbeitet - , sondern das "Fleisch", in einem persönlichen Körper, das das Bewusst-Sein ermöglicht und erhält, welches das begreifen möchte, was ein-Es ist, worin Es ist, warum ein-Es ist und wohin Es geht?

Das "Fleisch", besser: das gesamte Körper möchte insgesamt Bewusst-Sein, als bloss in einem kleinen Bereich, ohne grosse Wechsel-Wirkung. Dazu braucht es die umfängliche, gleichwertige, verständliche und zu jedes RaumZeit wahrhaftige Verbindung Dessen was INNEN ist, was ein-Es ist, in das Haut, - vom AUSSEN gehalten aber auch besonders: eine (1) Selbst-Bewusst-Heit.

Wenn Sie die Beiträge in meinen Blogs mit diesem Hintergrund lesen, dann vermute  Oliver-August Lützenich, ist einiges besser verständlich.
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Dunkel-*ich
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Zum Abschluss noch ein kleines Gedicht:

Die Ex-trovertierten und die In-trovertierten Menschen!? Und das Berufsleben. Die Ex-perten und die Im-pertinenten Menschen. Und die Medien. Die Ex-tremen und die In-terpreten. Und der Alltag.
Also ich mag Schubladen. Denken. Nur, ich pass so selten in eine alleine rein, ich brauch immer fast die ganze Kommode oder auch den Aktenschrank, aber ehrlich, ich mag Schubladen. Kann Mensch so gut Sachen verstauen, muss Mensch nicht mehr gross nachdenken, um sie zu [er]finden, aber ich pass' einfach nicht nur in eine rein, also wirklich, ich mag Schubladen, aber ich halt mich da lieber raus!
Ja, und das bekommt mir bis jetzt ganz gut, ja, wirklich, auch wenn es DrAussen schon ziemlich staubig ist und meist viel kälter als es nun mal Innen ist.
Manchmal geht mir das Klima hier schon gewaltig auf die Nerven, ist einfach so, aber was kann ein-Es schon daGegen machen, das war doch eigentlich schon immer umsonst, das ganze DaGegen-Sein, kannst da doch schon schenken, immer nur Drücken und drauf rum hau'n oder reiten, bringt doch nichts ein; also bin *ich lieber DaFür: Für den Erhalt der Lebendigkeit in diesem kleinen PlanetenSystem Erde-Mond, in diesem RIESIGEN GIGANTISCHEN Universum, rund um Uns herum, das kann Mensch doch noch gar nicht begreifen, wie RIESIG und ENORM das AllEs und ALL-Es da DrAussen noch ist, Ausser eines Selbst.

Das ist schon noch überwältigend da DrAussen, wenigstens für die Meisten, und deshalb überwältigt m*ich das schon auch noch, aber eben nur meistens, und dann ist das ErLeben schon ganz gut auszuhalten, -> in den Phasen, wo ich meistens bin, nicht, dann ist einfach AllEs und ALL-Es da draussen überwältigend, ja quasi nieder-schmetternd, kaum auszuhalten, wie für die Meisten, aber Mensch ist dann halt so Da, ist Da, Isst Da, und da ALL-Es einen Spiegel hat, der auch: Da Is[s]t, also mit einem kleinen Riss d'rinn, der das Isst Da, vom Da I[s]st im Spiegel verschieden macht.
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Ärgerl-*ich
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Und meistens schau ich halt nur in den Spiegel, und nur selten schau ich zurück, und dann gefällt mir schon, was ich Da so sehe. Die Qualität stimmt: Das Da-Is[s]t kann-s ich sehen lassen, ja, wenn das nicht schön wär, was dann, was kann ein-Es denn fairer-weise auch sagen, wenn's stimmt, Mensch kann's aushalten, wenn Mensch wenigtens ab und Zu mal zurück-schaut, so aus dem Spiegel, auf das Ganze.
Kann Mensch doch mal machen.
Und *ich sag Ihnen, so ein Ganzer Blick auf AllEs und ALL-Es ist ganz erholsam, so entspannend.
Dass Mensch Es kaum aushalten und eben Meistens nur Da sind, Da iss, hat schon was, oder? Ach, jetzt hab ich das "t" vergessen, ja, das geht auch den Meisten so, Wir sind so verdammt vergesslich, ja, da jammern Wir auch schon Ewigkeiten, dass Wir so vergesslich sind, aber das will ja auch k[aum]ein-Es hören ..., wo war *ich stehengeblieben ...
Ach Ja, bei der Überwältigung und bei der Vergesslichkeit, ja, ist halt so, aber es ist spannender, als einfach entspannt da[zu]Sein, deswegen hat Mensch das auch DaSein benannt, das klingt nach was, deswegen hört ein-Es ja kaum (auf) ein ander-Es mehr, weil inzwischen ALL-E. immer DaZwischen schreien, ... 

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Künstler-*i[s]ch
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... Mensch kann k[aum]ein-Es mehr wirklich heraushören, dann muss ein-Es doch ab und An mal auf die Pause-Taste drücken, um einen kleinen Schritt zurück zu treten, um das DaSein von vorne zu betrachten ..., ähh?, Nein, wenn ein-Es zurücktritt, dann sieht Es doch die anderen-Es nur von hinten, ..., ahh!, das hab' ich bisher falsch gemacht, ich hab Euch immer auf den Rücken geschaut, auf den Arsch und den Hinterkopf, und das war irgendwie falsch, besser: es war zu einseitig, aber ich wusste ja bisher auch gar nicht, dass Es Vorne überhaupt gibt, ich sah Meistens nur krumme Rücken und ausgestellte Ärsche, Verzeihung, wirklich, aber ich bin eben immer nach Hinten getreten, weil ich von Vorne überhaupt nichts wusste, aber Gut, jetzt trete ich mal von Vorne raus und schau Euch mal von Vorne, zumindest ins Gesicht, weil, weiter kann ich noch nicht zurücktreten, da muss ich mir erst ZuTritt verschaffen; und momentan mach ich's halt wie die Meisten und trete nun zurück, weil, ich bin noch nicht wirklich nach Vorne gekommen, irgendwie bin ich immer irgendwo hängen geblieben, auf dem Weg nach Vorne, also Vorne war ich auf jeden Fall noch nicht, aber gut, Morgen hab ich ja wieder eine Wahl und vielleicht schaff' ich's dann weiter nach Vorne, bisher bin ich schon ziemlich weit gekommen, hier bin *ich auf jeden Fall schon mal.
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Blum-*ich's
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Danke.