Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Donnerstag, 25. Juni 2015

Skepsis, hahaha oder die Vergeblichkeit

Titel: Von einem fünf-fachen "gefällt mir", oder einfacher Skepsis

Hier ein kurzer Auszug aus einem fb-Artikel von Spektrum.de 

http://www.spektrum.de/news/gentechnik-crispr-erleichtert-die-manipulation/1351915

Revolution in der Forschung

Biologen können schon lange das Genom mit molekularen Werkzeugen manipulieren. Vor etwa zehn Jahren waren alle ganz begeistert von so genannten Zinkfingernukleasen, die besonders genau und effizient DNA-Sequenzen verändern sollten. Die Enzyme fanden aber letztlich doch keine breite Anwendung, weil sie schwierig herzustellen und mit etwa 5000 Dollar sehr teuer sind, erklärt der Molekularbiologe James Haber von der Brandeis University in Waltham in Massachusetts.

CRISPR funktioniert ganz anders als die bisher bekannten Systeme. Die Grundlage ist ein Enzym namens Cas9, das mit Hilfe eines kurzen RNA-Schnipsels, der so genannten guide RNA, an seine Ziel-DNA geleitet wird. Dort schneidet es die DNA, wobei Gene zerstört oder gewünschte Sequenzen eingefügt werden können. Bei der Methode müssen die Forscher oftmals nur das entsprechende RNA-Fragment bestellen, ansonsten werden Standardreagenzien benötigt, und die Gesamtkosten liegen damit bei etwa 30 Dollar. "So ist die Technik jedem zugänglich und jeder kann sie nutzen", sagt Haber dazu. "Das ist eine echte Revolution."

Auszug  Ende

Und nun meine Skepsis:

Wir greifen nun immer gezielter und immer kleinteiliger in die Struktur und den Aufbau der Lebendigkeit ein. Also auch in uns Menschen. Was leiten uns dabei für Wünsche und Zwänge im {unbewussten} Hintergrund?

Ästhetik? Optimierung und Effizienz? Blosse mechanistische, kaufmännische, und energie-minimierende Ziele, oder auch ein Wunsch nach einem Mehr an Phantasie, Freiheit und vielleicht auch Freude?

Mir ist im Moment ziemlich bange, weil *ich das letztere - nach dem "oder" - einfach nicht endecke im aktuellen Geschehen. Dafür aber jede Menge Zwänge Handlungen und Systeme nur zu Optimieren, Energie bloss zu sparen und Formen einer engstirnigen "Ästhetik" nachzubilden.

Das Mensch ist bis jetzt nicht imstande die Fülle des DaSein zu erkennen und dadurch auch Ausserstande dessen Angebote wahrzunehmen. Diese partielle DaSein-Blindheit lässt *mich für unsere Entwicklungen mehr befürchten, als beglücken.
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Das erLeben ist eine Insel
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Titel: Vom traurigen des Selbst-Erkenntnis

Erst langsam erkenne *ich, dass meine Ernsthaftigkeit, das Bedürfnis für Gleich-Wertigkeit, die Arbeit an / für Erweiterung und Bestärkung von Aufklärung, die sprachlichen Änderungen, meine [Über?]Forderungen, und Selbst- oder Fremd-Erkenntnisse, kurz, alles was *ich hier seit Jahren erschreibe, einstelle und erkenne und philosphiere, auch zum Amüsement erregt, manch-Es auch zum Lachen.

Geschwurbel und Blödsinn, stellen viel-Es *mir als Kommentar ein.
Mich erschreckt das.

Mit Ignoranz komme *ich einigermassen klar, obwohl *ich damit auch hadere, aber als lächerlich, verrückt und dumm verurteilt zu werden, ist erschütternd.

Ich merke also, dass das, was *ich hier tue, mehr verwundert, belächelt oder verlacht wird, als es respektiert und geschätzt wird. Das ist schade. Mein Tun ist somit wirkungslos, wirkungslos in einer freudvolleren Richtung, denn als Spass dient es nur dem Leid.

Und *mir bringt es erst recht keinerlei Freude oder Bereicherung, nur verlacht oder im besseren Fall ignoriert zu werden.
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Aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 25. Juni 2015, Feuilleton. 
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Mir ging / geht es um folgendes:
"... wie sich aus der Gewalt der {herrschenden}
Verhältnisse eine Idee von Emanzipation, von
Freiheit, von Individualität entwickeln kann."
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Zum obigen Foto-Auszug: Diesen Moment verfehle *ich bis Heute.
Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Bedürfnissen von GemeinWesen und Einzel-Wesen zu finden.

Keine Ahnung, ob *ich hier weiter schreibe? Mir erscheint alles so sinnlos.
Vielleicht ist das alles ein Ergebnis meiner persönlichen Überforderungen, dann werde *ich damit aufhören, um auch *mir damit zu helfen?

Vielleicht ist es auch ein wenig Selbst-Mitleid? Mal schaun.

Montag, 13. April 2015

Was ist ein Etiketten-Schwindel?

Titel: Das Leiden schafft der Enge

(Dies ist ein "älterer" Text mit einer deutlichen Änderung aktualisiert)

Und dann zählte ein-Es die Staaten auf und deren Unterscheidungs-Merkmale und Gemein[sam]heiten, und *ich dachte dabei, "Mei, ist halt noch so, oder?"; und *ich dachte auch, "Mei, was solls, kann ja sein, dass Die da, so und so sind, und Die da, so und so, auf jeden Fall ein wenig anders, als Die da. Mei, *ich bin auch anders, wie mein Nachbar, auch wenn *ich mit dem mehr gemeinsam habe, wie vielleicht mit einem Nachbarn in Togo, oder Kambodscha, oder auch mit einem in Frankreich, aber was solls, kann ja sein, bestimmt sogar, aber was kann *ich dafür kaufen? Und darum geht es doch inzwischen überall, ob Mensch sich von irgend-ein-Es oder -Etwas, etwas kaufen kann, und dass die Anderen anders sind, mal mehr, mal weniger, davon kann *ich mir nichts kaufen, das ist einfach so, also was soll *ich daraus ein solches Gewese machen?

Nur, bisher ist das noch anders.
Daraus wird ein grosses Gewese geMacht!
Da kommt Mensch ja ganz durcheinander, wenn -Es die Namens- und Nummernschilder (in einem anderen Beitrag zu diesem Thema, nannte *ich diese auch Etiketten) nicht mehr lesen kann, oder auch das grosse Namensschild (Deutsch-Es, Serb-Es, Japan-Es, Christ, Moslem, ...), das jedem Menschen spätestens bei der Geburt aufgeprägt wird. Ja was machen wir Menschen dann bloss, wenn ein-Es auf die Idee kommt, Uns diese weggzunehmen!?

Nein, das mag *ich gar nicht erst vorstellen.
Nein, wo kommen wir Menschen denn dann hin!?
Nein, das geht nicht, soooviel Freiheit, das können Wir noch nicht ertragen, dafür sind Wir noch zu jung.
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Guten Morgen.
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Das Mensch. Zu jung für das Freiheit.
Zu unreif für das Verantwortung im Selbst.
Das müssen noch AnderEs übernehmen, uralte Mechanismen, uralte Haltungen, ältere Abstimmungen und ältere Befunde.

Aber Wir dürf[t]en mehr, wenn Wir möchten. Das ist die gute Nachricht. Viel mehr, wenn Wir dazu bereit sind, wenn Wir es können. Das DaSein sagt nicht Nein, wir sind schliesslich Alle zuRecht da, wir sind Alle Willkommen, auch wenn das viel-Es einfach nicht anerkennen wollen. All-Es sind Willkommen, die gezeugt sind - noch vielfach (Leid[er]) unter Zwang -, aber genau das können wir ja ändern, dass wir in Freiheit zeugen. Und diese Gezeugten später die Wahl haben, als Was Sie daSein wollen und auch wie und wo; weil, ja, weil Wir einfach können, weil es einfach geht, also warum sollten Wir fort und fortwährend in Beschränktheit erLeben, noch dazu in so einer engen begrenzten, wie es im Moment fast überall der Fall ist.
Das muss doch nicht sein.

Aber die Enge hat noch viele Waffen, die sie überwiegend auf die Inneren - nach Innen, auf die Mitglied-Es von Gesellschaften, Religionen, Regionen, Vereine, Gruppen, Familien - richtet, damit dies-Es bloss nicht nach DrAussen spüren (darin auch das schauen, lesen und hören) und dabei entdecken würden, dass da noch so viel AnderEs geht, was das innere Selbst noch nicht kann oder auch darf. Diese grosse natürliche Vielfalt hat in der Enge leider keinen Platz, oder? Deswegen müssen Wir es - das Vielfalt, das Offenheit, das Anerkennung des anders-Sein - noch DrAussen halten, mahnt die Enge fort während, mit teils tödlicher Gewalt.

Was vielleicht sogar gut ist - Zweifel sind ja immer angebracht -, denn in das WEITE lauern schliesslich auch Gefahren, wenn vielleicht auch nicht mehr als in der Enge, *mir geht es auf jeden Fall so, dass, je mehr Weite *ich spüre (also je weniger Enge ist), umso mehr Freude nehme *ich wahr und das lässt der Enge kaum mehr Platz, also drängt die Enge das Freude immer wieder hinaus, mit ziemlich viel Angst, die sie immer und immer wieder aus der Vergangenheit hervorholt und dabei geht das Weite noch stets verloren.

Weil jedoch AllEs und All-Es permeabel (durchlässig) ist, also Nichts fest abgeschlossen werden kann, kommt bei *mir auch immer wieder das Weite zu Besuch und das ist jeweils angenehm, alleine, *ich kann Es noch nicht im Inneren halten, weil ..., ja, weil die Enge immer wieder so schnell dicht m[M]acht. So bin *ich nun mal "erzogen" worden, so war das auch bei *mir zuhause, früher, da wurde immer schnell dichtgemacht, auch mit Gewalt, wenn das Weite zu sehr hereingeschmeckt hat, aber das lag nicht nur an Uns, das lag auch an das Weite, das "drohte" noch öfter mit dem Platzen - oder ist es das Enge, das das tut? - und Was will das schon, platzen, wenn ein-Es einfach nur mal etwas mehr möchte, als -Es jetzt ist und hat, ohne gleich zu platzen?

Nur, in das Weite zu wachsen, ohne dabei zu platzen, braucht das Chance der inneren Ausdehnung und die wird noch viel zu selten gewährt, in diesen Genuss kommen immer nur sehr wenige, die Meisten werden, oft mit Gewalt, davon abgehalten, weil ..., *ich weiss es nicht, nicht so genau?

Fazit: Wir könnten, wenn wir wollten. Frei daSein, in dem PlanetenSystem Erde-Mond - das auch wir Menschen sind - grenzenlos daSein, und Einader erLeben, statt uns meist zu erLeiden. Könnten wir.

PS: *mir ist klar, dass oberes das Frage erregt: Wie organisieren wir eine Staaten-Grenzen-freie Menschheit? Wie organisieren wir das Freiheit in einem endlichen PlanetenSystem mit vielen Milliarden Menschen und vielleicht Billionen Mit-LebeWesen? 

Dienstag, 7. April 2015

Das Übermass des Prägung und das "Kunst"?

Titel: Hat das Menschheit eine Prägung?

VorFrage mit Antwort: Warum bin *ich grosser Fussball-Fan? Weil *ich ein Mannschafts-Spieler bin, und zwar mit Liebe. Was fülle *ich in das Wort: Liebe? Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Aufmerksamkeit, Verständnis, Solidarität, mit-Verantwortung, Zuverlässigkeit, mitEmpfinden, Zielstrebigkeit, Verteidigungs-Stärke, Umsicht, Zärtlichkeit, Veränderungs-Wille, umfangreiches Interesse und als ein-Forderung das Gleiche von den Mit-Spiel-Es. Liebe braucht Wechsel-Seitigkeit. Nicht Gegen- oder Einseitigkeit, oder blosse Sex-Triebigkeit, mit der falschen oder verlogenen Behauptung, es sei "Liebe". Bloss, wie viel häufiger ist wohl das Letztere?
Lange Liste, kurze Erkenntnis: Erfolgreiches Mannschafts-Spiel braucht die Stärkung und weitere Befreiung des je persönlichen Selbst. Bleibt das einzelne Mensch näherhin so unterworfen (Subjekt!!!) und in die gewohnten Hierarchie-Ebenen eingeordnet, wird das Menschheit keine "Mannschaft"; und verbleibt damit in "Freiheit", statt Frei da zu sein. Dazu weiter unten mehr.

VorSätze: Ein wenig bin *ich die Ahnung, dass *ich aufGrund der Verzweiflung, Abscheu und auch Gewalt, von Menschen zu Menschen, die *ich in der persönlichen Präge-Phase erlebt und vor allem *Selbst erlitten habe, zur Selbst-AusGrenzung, aber auch zur Selbst-Überforderung neige. Die Verweigerung von Hilfe und Zuwendung und von Solidarität in meiner Kindheit, wirken somit bis eben Jetzt nach. Die längeren Leses bemerkten das ja bereits.
Obwohl *ich diesen sehr persönlichen Hintergrund gerne aus dem Bewerten und Schlussfolgern heraus halten möchte, denn schliesslich ist mein Anspruch und Ziel, der "nackten / wahren" Wirklichkeit nahe zu kommen, da sind so sehr persönliche Ein-Färbungen eher hinderlich.

Vor...irgendwas Ende.

Das meiste Mensch kennt "Gut" und "Böse", "Links"-"Mitte"-"Rechts", wer nicht für mich ist, ist gegen mich : deine Feinde, sind auch meine Feinde; und ich hab' 'ne klare Meinung und die vetret' ich auch deutlich, und dazu hab' ich viele Gegner; und es gibt "oben" und "unten"; und das Macht hat das Recht. Kurz geschrieben, das allermeiste Mensch ist Einschluss und Auschluss - wir müssen es sein! -, das geht also von Präsidenten und Vorsitzenden, durch fast alle Künstl-Es und Intellektuel-Es, bis zu fast allen sogenannten anderen "einfachen" Menschen.

Die allermeisten Menschen, eigentlich All-Es, sind also natürlich verbarrikadiert hinter Gruppen-Zugehörigkeiten, wie Familie, "Heimat", Orten, Nationen, Berufen, Themen, Hierarchie-Ebenen, Geschmäckern und so weiter und so fort. Ganz aktuell zu beobachten auch in Ehen und Partnerschaften, in denen beide Partn-Es aus verschiedenen Staaten stammen: im Moment sind das viele Partnerschaften und Ehen zwischen nicht-russischen und russischen Partn-Es, die in leichten mit-Krisen sind oder sogar in Scheidung, wegen dem Geschehen in das Ukraine. Das Mensch bezieht Selbst-Wert / Bedeutung und Identität durch Zugehörigkeiten und Abhängigkeiten. Das Mensch ist grundsätzlich so aufgebaut und vorgeprägt: Gruppen-Anschluss und dann erst die Ander-Es, meist mit grossem Abstand zur Seite aber auch nach "oben" und "unten".

Wobei *mir sehr wohl bewusst ist, wie wichtig viele Zuge'hörigkeiten noch für das je persönliche Überleben, Sicherheit, Orientierung und Stabilität eines fast jeden Menschen sind. Staatenlosigkeit - nur als Beispiel - kommt fast einem Todes-Urteil gleich. Das bedeutet, das Mensch gilt als Mensch nichts, das Mensch gilt nur in Zuge'Hörigkeit etwas. Aber auch da gilt das Mensch dem Mensch meist wenig, bis auf sogenannte Ange'hörige, aber das ist fast nur eine Frage von Abhängigkeiten, Notwendigkeiten und Gewohnheiten. Das Wert eines Menschen als Summierung von wirklichem Interesse, aufrichtigem Austausch, ehrlichen Gefühlen und umfassender mit-Sorge ist nahe Null. Leider für uns All-Es. Der KoPilot der vor kurzem 149 MitMenschen tötete, wurde als völlig normal bewertet, auch dessen Eltern wussten nichts von seinen Sorgen und Ängsten, kannten vom Sohn nur Wunsch-Vorstellungen und Selbst-Projektionen. Auch das ist vollkommen normal menschlich.

Was wissen wir vonEinander in diesem einzigartigen mitEinander?
In sooooo vielen Partnerschaften, um nur die engeren Beziehungen zu nennen, ist Schweigen und Verdrängung, ist fast einschliesslich so tun als ob. Und das überhaupt nicht wissentlich, sondern, weil fast kein-Es gelernt hat, was Mensch-daSein ist und kann; und ebenso fast kein-Es das persönliche Selbst gelassen, mit aktuellstem überprüftem Wissen und Erfahrungen versorgt und geschützt, frei entwickeln durfte. Ohne Vorurteile, Familien- / Gruppen-Zwang und Fremd-Vorgaben. Wie können Eltern noch immer, den Nachwuchs, ohne je dessen Zustimmung einzuholen, an den Genitalien beschneiden  (Söhne und Töchter) und diese in eine Religion zwingen; und noch schlimmeres! Und das betrifft fast alle Menschen - wenn auch meist ohne Beschneidung -, dass die Kinder unbefragt folgen müssen. Mensch-daSein ist allgemein folgen müssen. Das was hier als Freiheit benannt und gefordert wird, ist bestenfalls eine Beschönigung der Lockerung von Zwangsjacken, allerdings so toll passenden Zwangsjacken, dass deren Tragen unbemerkt bleibt. Nur gaaaanz wenige Künstl-Es dürfen es erahnen, dass die Form in die das Mensch bis eben jetzt gepresst / geprägt wurde, das Ergebnis einer "Zwangsjacke" ist. Oder besser, dass das Mensch mit einer "Zwangsjacke" [bekannt als Triebe, Traditionen und Traumatas (eines davon der dauernde Schuld-Komplex)] nieder gehalten wird. Unten gehalten wird, statt auch oben (was fülle *ich in dieses - oben -, statt der üblichen Füllung mit meist nur Überheblichkeit und ebenso meist nur egozentrischer Willkür? Vernunft, Ernsthaftigkeit, Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Verantwortung, ... (s.g.o.) und Freiheit - und zwar ohne die Anführungszeichen, die heimlich immer davor und danach mitschwingen -) endlich sein Potential nutzen zu können. 

Wie das DaSein es jedoch auch beinhaltet, gibt es für Alles auch Ausnahmen von allgemeinen Regeln. So gibt es auch Menschen, die nicht so "einfach gestrickt sind", deren Grenzen entweder weiter oder weniger oder auch durchlässiger [permeabler] sind, die empfindsamer sind, als es grundsätzlich erlaubt ist.

Vielleicht bin auch *ich auf dem Weg dazu, diese einfachen, grundlegenden und wohl sehr einengenden Selbst-Begrenzungen im Fühlen, Spüren und Bewerten des daSein und soSein und des Umfelds [Prägungen], aufzuweichen {deren Form} und auszuweiten oder gar abzulegen?
Vielleicht aber bin *ich auch einfach nur Überfordert und Sauer, dass es nicht so ist, wie es *mir gefallen würde und "gut" täte?

Meine momentane Stimmung flüstert: das vollkommene Tier, das sich den (deutschen) Namen "Mensch" gab, wird diese Selbst-Einengungen durch Prägungen und fehlendes Wissen und mangelnde Phantasie  (ohne jeden Vorwurf!; siehe dazu oben den Absatz zu Prägung) erst los indem -Es das Tier, also seine gesammelten Prägungen in das Vergangenheit, in einem Akt der klaren Selbst-Beschau und Selbst-Veränderung aus der Selbst[Fremd]-Steuerung herauslöst.

Mensch, Du brauchst endlich einen "Spiegel", in den Du ohne Furcht und ohne Vorwürfe und Vorurteile, ein vollkommen klares "Bild" von Dir erspürst, erspüren darfst, um endlich auch zu erfahren, was Du bist und was Du kannst und könntest, um endlich auch Selbst frei mit-zu-entscheiden, wohin die weitere Entwicklung geht, gehen sollte!

Statt immer nur brav zu folgen.
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Blaublütler inmitten von GrünGelbblütlern
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Titel: Vom Hintergrund und den "Nebengeräuschen" des Sichtbaren

Das folgende Foto mit einem Text-Auszug, ist aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, vom 05. April 2015, Feuilleton, aus einem kurzen Essay und einer deutlichen Meinung zur aktuellen Literatur und Kunst, geschrieben und gemeint von Dietmar Dath. {Wie *ich finde, einem "Bruder im Geiste"}

Die Überschrift lautet: Wirklichkeit spricht unwahr
Der Untertitel: Literatur muss von den Nazis, vom Krieg, vom Mauerfall, von Krankheiten, Familiensorgen, Popmusik, der Finanzwirtschaft, dem Internet, dem Islam und der Universität handeln? Das könnte euch so passen. 
Eine Widerrede.

Das DaZwischen-Titel über dem Foto-Auszug lautet: FÜNF: Hitlers blöder Blick
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Der Herr Hitler hat[te] doch Recht. Wie sagt das Bayer: "W-Os Recht hod zoid a Mass!" Oder? Der Herr Hitler hat wohl nie eine Mass [Bier] bezahlt, noch nicht mal eine getrunken, oder? Egal!

Was gibt es zu Herrn Hitlers wohlgesetzten Worten zu schreiben?

War Herr Hitler vielleicht ein Einäugiger über Blinden? Kann sein. Was Herr Hitler und ähnliche, wie z.B. auch Wilhelm II (die Leses kennen vielleicht auch meine Beiträge zur Kunst im Verantworten-Blog), nicht kannten und konnten, war das erweiterte Wahrnehmen, war das mit-Empfinden über und neben das pure SinnesSignal hinaus, waren Gefühle und Hintergründe, mehr als das bloss ihnen bekannte und geprägte und allernötigste hinein.
Was diese Recht-Habenden nicht kennen und kannten / können ist: Freiheit und WEITE; und damit jede auch nur halbwegs ungebändigte Neugier und Interesse am Selbst als Menschen und eben auch WEIT daraus hinaus.

Idioten hätten die VorSokratiker und Sophisten solche enghaften Menschen wohl benannt. Das bis eben jetzt bedeutende ist jedoch, dass diese Vor- und Nach-Einstellung bis Jetzt üblich ist. Nicht mehr mit den vernichtenden und furchtbaren Misserfolgen der zwei oben benannten, aber doch alltäglich. Oder?

Diesen Menschen ist wahrscheinlich unbekannt oder wird in dies-Es verdrängt, dass eine wahrgenommene Tatsache (z.B. eine Lichtaufnahme des Auges, oder eine Tonwelle der Ohren) nur das "Kleidungsstück" ist, das das "Nacktheit" des daSein oder auch des DaSein umhüllt. Aber auch wenigen Künstl-Es ist bekannt und bewusst, dass das Blösse des DaSein und die Blösse des daSein bis Heute verschämt verstecken spielt, im und mit jedem Selbst. Aus gutem Grund.

Warum verfärben Künstl-Es das Wahrgenommene, oder reduzieren es auf das absolut notwendigste und manchesmal kaum mehr kenntliche, weil Sie spüren,(darin auch das Wissen), und manch-Es auch intensiv mit-fühlen, dass das was Sie sehen, hören, riechen, schmecken, ertasten und wissen immer auch etwas verbirgt, und zwar das, was z.B. dessen Ursache, dessen Inhalt / Bedeutung, dessen Wirkung / Ziel, auch auf d-Es das wahrnimmt ist.

Dieses intensivere oder sogar intensive Gespür und Gefühl für das Geschehene und das Aktuelle und die unfassbar vielen und vielfältigen Inhalte des DaSein, wie auch meist des darin enthaltenen daSein, sind auch viele Menschen, die nicht als Künstl-Es arbeiten, oder als solches angenommen sind.

Jedoch die Mehrheit des Menschen ist wohl davon vollständig überzeugt [!], es genüge zum blossen Überleben, die (bekannten) Tatsachen der jeweiligen Oberflächlichkeit zu [er]kennen (spüren) und ab (und) zu fühlen. Womit Sie auch komplett Recht haben.

Wenn also Künstl-Es den Himmel rosa färben und das Gras gelb, dann spüre *ich m.a. deren Ausweitung des bloss Tatsächlichen des menschlichen Sehvermögens, also auch ein wenig Freiheit, und manchmal - das hat sowohl mit das Künstl-Es, als auch mit dem gesamten Werk zu tun -, spüre und fühle *ich das Künstl-Es im Augenblick des Schaffens und sogar etwas Wahrheit von weit hinaus und tief hinein, in dessen Kunstwerk.


Donnerstag, 26. März 2015

Das Flackern des "Kapitalismus", Abhängigkeiten und das Natur

Titel: Braucht das Freiheit zum erblühen Abhängigkeit?

Umso tiefer und unauflösbarer unsere Abhängigkeit von Technik und Maschinen ist, umso weiter und ebenso kaum mehr revidierbar, wird unsere Unabhängigkeit von Einander.

Da kommt doch das Frage auf, ob wir zur Freiheit Werkzeuge brauchten, weil wir es weder mit-Gefühl noch gar mit Vernunft schafften?

So trägt also das "Unbelebte" (Dinge, Objekte, Maschinen) und das Elektrizität dazu bei, uns aus den Zwängen auch unserer Triebe und Ängste zu befreien.

Und vielleicht ist das Freiheit auch nur eine verschrobene Phantasie, weil, wie oben angedeutet, das eine Abhängigkeit durch eine andere abgelöst wird.

Allerdings fast unmerklich, von uns Menschen. Bis Jetzt.
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Das Aktualität in Europa ist ein grosses Aufblühen.
Wenn das nur auch für unsere Vernunft
und Verantwortung ebenso gälte.
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Titel: Eine langsame Annäherung an den [Un]Sinn unseres DaZwischen-Handels- und Handlungs-Systems

Nach dem Lesen des folgenden F.A.Z.-Artikels war *ich froh, weil *ich darin vieles wiederfand, was auch in *mir an VorErkenntnissen gärt und blubbert. Was *ich zusätzlich zu schreiben habe, steht wie stets in {diesen} Klammern.

Aus das Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 25. März 2015, von Jürgen Kaube

Obertitel: Kapitalismus am Ende?
Titel: Feind seiner selbst sein

Als der Ostblock in sich zusammenfiel, wurde eine Zeitlang das „Ende der Geschichte“ diskutiert. Das geschah in Anlehnung an ältere Überlegungen Hegels über die vollendete Moderne und solche seines Kommentators Alexandre Kojéve, der nach 1945 die weltweite Verbreitung desselben Gesellschaftsideals „Wohlfahrtsstaat“ diagnostiziert hatte. Nun, hiess es 1989 bei Francis Fukuyama, der weitere Thesen wie die vom „Ende der Ideologien“ und die vom Eintritt des Westens in die „Postmoderne“ gleich mit einsammelte, beginne eine stationäre, spannungsfreie, ideenarme Epoche. Allenfalls das theokratische Regime in Teheran biete eine Alternative zum westlichen Modell liberaler, rechtsstaatlicher Demokratie und Marktwirtschaft, aber es sei „kaum vorstellbar, dass diese Bewegung universale Bedeutung bekommen könnte“.
Na ja. {Besser ist auch meine Skepsis und Verwunderung nicht in Kürze zu fassen.}

Fünfundzwanzig Jahre später hat der Kölner Soziologe Wolfgang Streeck einen Aufsatz mit der Titelfrage „Wie wird der Kapitalismus enden?“ vorgelegt („How will Capitalism end?“, New Left Review Vol. 87, Mai/Juni 2014), der in den „Blättern für deutsche und internationale Politik“ {hier ein Link: https://www.blaetter.de/archiv/autoren/wolfgang-streeck} jetzt auch auf Deutsch erscheint. Schon damals reagierten auf Fukuyama einige Forscher mit Kopfschütteln. Für wie irrelevant musste man Armut, Migration oder ökologische Krisen und die entsprechenden Verteilungskonflikte samt Radikalisierungspotentialen halten, um von einer Weltgesellschaft zu sprechen, an der sich nichts Wesentliches mehr ändern werde? {Genau! Leider sind weder das Ignoranz noch das Arroganz menschliche Zustände, die mit umfangreichem Wissen und überprüfter Erkenntnis aufzulösen sind, sondern verfestigen dadurch oft genug sogar. Wenn es denn nicht sogar so ist, dass das die normale Entwicklung ist?} Irving Kristol, einer der Chefideologen des amerikanischen Konservativismus, meinte in einem Kommentar zu Fukuyama sogar: „Wir mögen den Kalten Krieg gewonnen haben, was sehr nett ist - es ist mehr als nett, es ist wunderbar. Aber das bedeutet‚ dass jetzt wir selber der Feind sind, nicht die anderen.“ {Jo! Denn was passiert, wenn eine "gepflegte" Feindschaft und gewohnte Gegenüber-Stellung, aus welchem Grund auch immer, verloren geht? Das Drohpotential und das Aggressionsverhalten könnten dann nach Innen gerichtet werden? Ist es das, was wir seit Jahrzehnten erLeben?}

Es istbemerkenswert, dass Wolfgang Streeck hiervon nicht weit entfernt ist. Auch für ihn leidet der Kapitalismus daran, keine Gegner mehr zu haben und alle Kräfte zu unterminieren, die einer vollständigen Okonomisierung des Lebens entgegenstehen: Vertrauen, Altruismus, Solidarität, Familie. Sowohl die lokalen Unterschichten wie die überlokalen Eliten gäben nicht mehr viel auf demokratische Politik. Umgekehrt traue sich diese‚ etwa als Fiskalpolitik nicht mehr viel zu. Hauptaufgabe: Bankenrettung und eine Art Konkursverschleppung. Währenddessen expandiere der Markt. Das Geld sei „kommodifiziert“ worden  — Streeck denkt an die Welt der Finanzprodukte —‚ der ökologische Raubbau schreite ebenso voran wie die Privatisierung öffentlicher Güter und die Deregulierung der Arbeitsmärkte samt entsprechenden Übergriffen der Berufs- auf die Familienwelt. Das alles vollzieht sich für Streeck vor dem Hintergrund von Stagnation plus Vermögenspreisblasen. Panik ohne Fortschritt als Grundstimmung. {Davon kann *ich auch persönlich einiges berichten, denn diese Gesellschafts-Analyse betrifft auch jedes einzelne MitGlied, einer davon "befallenen" Gesellschaft. Denn, was könnte eines des Ursachen des immer häufiger diagnostizierten Depression sein? Und diese Leidens-Stimmung nimmt ja nicht ab. Wo bleibt die Auflösung.}

Und die Linke oder wer sonst noch Einwande geltend machen könnte, fehlt unentschuldigt. Der Sozialdemokratie und ihren wohlfahrtsstaatlichen Idealen verpflichtet, hatte Streeck einst am „Bündnis für Arbeit“ — und gerade nicht, wie wir leider irrtümlich schrieben (F.A.Z. vom 20. März), an der Agenda 2010! — mitgewirkt. Mit dessen Scheitern endete für ihn in Deutschland das „Jahrhundert des Korporatismus“, also des Versuchs, die Marktwirtschaft unter Beteiligung organisierter Interessen einzuhegen. 
Stattdessen finde weltweit eine Umverteilung von unten nach oben statt. Ganze Länder erscheinen ökonomisch im Griff von Oligarchien, die sie, unter Nutzung von Korruption, Betrug an den Kunden und Steuerhinterziehung, auspressen. Streeck nennt Russland, die Ukraine, Griechenland und Spanien, aber auch die Vereinigten Staaten. {Die längeren Leses wissen, dass *ich diese Aufzählung nicht bräuchte, weil das Wirklichkeit ist, dass alle menschlichen Gesellschaften und Gruppen - von klein bis gross - davon betroffen sind, mal mehr, mal ganz. Auch z.B. Norwegen oder Island, oder die Familie Schmidt. Oder lege *ich da zu strenge MassStäbe an?} Das Bild des Kapitalismus als einer Veranstaltung, die wesentlich auf Selbstkontrolle, Arbeit und Härte gegen sich selbst beruht, verwandele sich in das eines Gebietes, auf dem vor allem schmutzige Tricks zählen.

Inwiefern aber ist eine solche Welt instabil, tendiert sie zu einer Krise, die sie als Ganzes verwandelt? Streeck stellt sich vor, dass die Gesellschaft durch kollektiv geteilte und sogar „grenzenlose“ Fortschrittserwartungen zusammengehalten wird. Bleiben sie dauerhaft unerfüllt, endet aber womöglich nicht der Kapitalismus, sondern nur die Vorstellung, er führe über wachstumsfinanzierte Umverteilung nach unten oder in die Mitte zu immer mehr sozialem Ausgleich überall. Wer sich unter Demokratie vorstellt, was im achtzehnten Jahrhundert dazu gedacht wurde, landet fast zwangsläufig bei der Diagnose, wir lebten in „postdemokratischen“ Zeiten. Und ob der Kapitalismus um 1900 wirklich erwartungsfroher betrachtet wurde als heute? Außerdem: Wenn es nur noch eine Gesellschaft gibt und man sie weder mit Nationalstaaten noch dem Kapitalismus verwechselt, liegt es ohnehin auf der Hand, dass sie alles Gute wie alles Böse und beider Wachstum sich selbst zurechnen muss. {Und? Es kommt, denke *ich, wie überall auf die Verteilung an. Vielleicht ist Gesundheit die gleich=MÄSSIGE Verteilung von Leid und Freude, in ein-Es und All-Es. Beides wabert heute zufällig umher und ist dabei meist irgendwo in Klumpen massiert, ohne dass es das müsste, aber solange das Zufälligkeit und das Willkür gelassen werden, wird es wohl so bleiben. Noch ist sowohl das Vernuft (darin auch das Logik) und das mitEmpfinden (als Grundlage des Verantwortung) kaum ausgebildet und deshalb am Geschehen des Wirklichkeit nicht beteiligt.}
Ende F.A.Z.
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Vielleicht erraten Sie, was *ich an dieser
Szene faszinierend und fotografierens-
wert fand! Tip: es ist in Bewegung.
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Titel: Was beinhaltet das Natur?

Die Neue Zürcher Zeitung veröffentlichte in fb einen Link mit folgenden Sätzen:

«Die Natur braucht keine Menschen, die Menschen brauchen die Natur.»:
mit diesem Slogan möchte eine Kampagne für die Bewahrung der Natur kämpfen. Ist sie damit auf dem richtigen Weg? Nicht unbedingt.

Den Artikel finden Sie hier:
http://beta.nzz.ch/…/2…/03/25/natur-ohne-menschen-ein-traum/

Im Folgenden habe *ich nur auf den EingangsSpruch reagiert:

Das Falschheit an dem obigen Spruch ist, dass wieder einmal (aufGrund auch des jüdisch-christlichen Erbes: "Ein Gott setzt die Menschen kraft seines Wollens in das Natur ein", aber dieses Erbe ist "nur" eine Folge des natürlichen (!) Abgrenzungs-Triebs aller Spezies) angenommen ist, dass das Mensch nicht Teil des Natur ist, sondern ... (irgendwas besonderes auf jeden Fall).

Das Wirklichkeit jedoch ist - und dazu können Sie gerne alle verfügbaren Erkenntnisse der Natur[!]Wissenschaften prüfen -, das Mensch ist (ist!) Natur.
Und zwar zu 100 Prozent. Mehr geht nicht.

Das Mensch ist ein vollkommen natürliches LebeWesen, es braucht nicht das Natur, es ist Natur. Ausser, Sie definieren das Wort "Natur" und dessen Inhalt anders als *ich, also z.B. so, dass alles um des Menschen Haut herum Natur ist, das Mensch mit und in das Haut jedoch nicht. Aber selbst dann ist das Sprüchlein Unsinn.

Wenn also, wie *ich es fühle, das Mensch ganz Natur ist, was bleibt dann von dem Sprüchlein übrig? Nichts. Ein wenig natürlich triebige Abgrenzungs-Überheblichkeit zu unseren Mit-LebeWesen, die verständlich ist, aber zur Lösung und Beantwortung so vieler aktueller Fragen ganz und gar nicht hilfreich ist.

Das Mensch ist Natur, und somit ist unser Handeln und auch MissHandeln ganz natürlich. Das ist ein einfaches Faktum, wenigstens für einen natürlichen Menschen wie *mich, der auf alte Geschichten und Mythen inzwischen verzichtet, weil sie uns nicht mehr weiterhelfen, in unserem Ringen um Selbst-Findung und -Behauptung im DaSein.

Wir geraten in eine immer unabänderlichere Abhängigkeit von Technik und Maschinen, ohne dass das uns Menschen gross bewusst ist, ohne das uns bewusst ist, was diese schleichende Auslieferung für unser Überleben bedeutet.

Das ist die für uns wichtigste Frage, und nicht diese Spielereien von Phantasten und irgendwas-Aktivisten. Dass wir mit heute über 7 Milliarden Mitgliedern und deren Bedarf an Lebensmitteln und Wohnplätzen und auch Auslauf, das Erde gravierend umgestalten und alte Kreisläufe und Mit-LebeWesen nicht nur gefährden, sondern auch tiefgreifend verändern und verdrängen, ist ja wohl "sonnenklar".

Dieses dumme (Verzeihung) Schuldgetue und all die überflüssigen, weil nicht hilfreichen Selbst-Anklagen, gehen *mir zumindest auf die Nerven. Pure Ablenkung von den für uns und somit auch in und für das Natur wichtigen Fragen. Dazu gäbe es noch viel zu schreiben, und das tat und tue *ich noch.
Servus.

Montag, 23. März 2015

Populismus und vom fehlenden VerGleich und der Ahnung von Freiheit

Titel: Vom Nutzen des Populismus

VorSätze:
Natürlich ist es so, dass *ich von all dem, was *ich hier und anderswo kritisiere, absolut be- und getroffen bin. Was *ich beobachte, ist *{ich} und ich, also All-Es. Worum es geht ist das Mensch. Was *ich hier kommentiere bin auch *ich, es ist somit eine Innen-Kritik, und wie die meisten Leses wissen, eine Kritik in alle Richtungen, von Nützlich und Schädlich. Das Einseitige, Parteiische, oder gar überhebliche machen schon genug ander-Es besser, als *ich es je könnte. Zumindest ist das *meine tägliche Arbeit Einseitigkeit und sonstige blinden Flecken vor dem Bewerten des Gespürten und Gefühlten zu vermeiden. Ganz gelingt das vielleicht nie, aber das beurteilen die Leses.

Und nun zum Titel.

Eine Diskussions-Frage des Süddeutschen Zeitung an dessen Leses war gestern, wie dem (Rechts}Populismus beizukommen ist?

Und das Folgende möchte ganz klar kein-Es wissen, entweder, weil es Falsch ist, idiotisch oder oberlehrerhaft, oder sonstwie unwichtig und zu vergessen, und das ist richtig. Trotzdem:

Populismus egal aus welcher Richtung - das sogenannte Mitte kann das ja auch -, wird erst abnehmen und verschwinden, besser: überflüssig werden, wenn wir unsere bisher üblichen hierarchischen, auf Gewalt und Macht strukturierten Familien / Gruppen und ganzen Gesellschaften der Vergangenheit anvertrauen. 

Solange das Mensch in den bekannten und seit unserem Beginn üblichen ungleich≠wertigen und gewalttätigen Verhältnissen weiter Macht, wird es Extreme geben. Unweigerlich.

Verbote und wieder nur Drohungen oder Verdrängen (ins "Ausland" oder Gefängnisse) ändern daran nichts. Das Mensch könnte die gewohnten und beharrlich verteidigten Formen hierarchischer Machtordnungen so ändern, dass es für Extreme, Ab- und Ausgrenzungen, jede Form von gegenseitigen Drohungen und Gewalt und anderer schmerzlicher Umgang, gar keinen Grund mehr gibt.

Das wäre ziemlich "einfach", weil das Mensch das Potenzial dazu ist.
Das Aktualität ist jedoch, das unerbittliche Beharren auf irgendwie Entstandenes, irgendwann in vorschriftlicher Vergangenheit.
Super nützliche Traditionen und Gewohnheiten  (Kulturen), die wir da mit Panzern und Atombomben verteidigen, oder? 

Aber eins ist klar: wir spielen weiter Mikado, und lassen es "lieber" zu, dass Beleidigungen, Vergewaltigungen, Verstümmelungen (Genitalien u.a.), Verletzungen jeden Kalibers und Mord und Totschlag vollkommen normaler Alltag zwischen uns Menschen und unseren Mit-LebeWesen ist.
Na, ist doch schön, brauchen wir nichts zu ändern. ;-)

PS: Fast hätte *ich vergessen anzuregen, dass auch das Abschaffen des Rechts zur Auflösung von Populismen jeder Richtung beiträgt. Das Recht, das wohl fast alle Menschen für eine nützliche Regung und Schaffung erachten, und nie darauf kämen, dass es noch nützlicher ist, es schnellst möglich durch etwas anderes abzuschaffen. Durch das volle Verantwortung für das Selbst UND das worin ein-Es erLebt, von jed-Es. Verantwortung braucht keine Gesetze oder eine Rechts-Ordnung, welche niemals gerecht oder gar wirklich nützlich und gleichwertig für All-Es ist.

Sie können gerne versuchen, *mich eines besseren zu belehren, nämlich dass Gesetze und das Recht sehr wohl nützlich und für alle Mitglieder dieser Ordnung Gleichwertigkeit und Verlässlichkeit und das Überwindung von Willkür des / der Stärke / Macht bewirken. Bitte.
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Gestatten!
Unser Wohnzimmer
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Titel: Von das Freude des Gesellschaft

Ein Forschungs-Schwerpunkt von Psychologie, Neurologie und mehr, ist das Frage: Wie frei ist das Mensch in Wünschen und Wollen, also in fast allen Handlungen. Das Ergebnis allen Forschens bisher ist, von Freiheit sind nur jeweils Spurenelemente zu finden. Aber immerhin.

Das Freiheit ist fast Grenzen-los. Das Freiheit des Menschen ist fast los. Oder?
Na gut, das ist nur {*m}eine Meinung.
Und das auch:

Hier noch ein Beispiel für das niedrigste Niveau "freien menschlichen Wollens", das Forsch-Es gerne aufblasen zu irgendwas deutlichem, obwohl Diesen eine wirkliche VergleichsGrösse zu einem möglichen freien menschlichen Wollen komplett fehlt:

Das Foto-Auszug unten, ist aus das Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 22. März 2015, Feuilleton, Seite 39, mit das Überschrift: "Der Tätertyp" und dem Untertitel: "Noch mehr Männerphantasien: In seinem neuen Buch erklärt Klaus Theweleit, warum Breivik ständig grinste und warum die Lust am Töten nichts mit Religion oder Ideologie der Mörder zu tun hat", geschrieben von Julia Encke.
.
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Ja, wenn wir Menschen ein ZusammenerLeben und ZusammendaSein in diesem kleinen PlanetenSystem Erde-Mond erschafften, das keiner Gewalt mehr applaudiert oder gar zustimmt, dann ist diese dümmste, ignoranteste und hilf-loseste Form von Kommunikation und Argumentation ausgeheilt.

Aber nun schauen Sie nur kurz mit wachem Verstand und kritischer Vernunft das aktuelle Geschehen in Kunst (Film, Fernsehen, Literatur, Theater etc.) und auch sonstwo an. Was bemerken Sie, wie hoch ist das Anteil der Gewalt?
Und das ist alles ganz normal menschlich.

Es scheint nur sehr sehr sehr wenigen Menschen klar zu sein, dass es zu dieser jetzt normalen Menschlichkeit auch eine andere Menschlichkeit gäbe, das ohne diese Brutalität und Schmerzlichkeit im mitEinander auskommt.
Ohne das alltägliche Milliardenfache Verletzen und Hunderttausenfache alltägliche Töten.

Ob uns Menschen das wohl irgendwann einfach fehlt, ohne dass uns Menschen dabei etwas abgeht?

SchlussFrage: Ist eine wirklich friedliche erdmondliche Gesellschaft möglich?
Meine Meinung ist: Ja.
Aber das wissen Sie ja schon.
Oder

Freitag, 20. März 2015

Das Mensch ist nicht dumm, aber ... frei, oder?

Titel: Das Sprache als Transportmittel für jede Menge Falschheit und Passendes.

Ein gestern von einem fb-"Freund" @ngepinnter Spruch lautet: "Wir sehen die Dinge nicht so, wie sie sind. Wir sehen sie so, wie wir sind."
Angeblich aus dem Talmud?

Nach dem ersten Lesen, dachte *ich: Was für ein Blödsinn! Dann fasste *ich diesen Eindruck in folgende Worte:

Sehen ist zwar eines unserer Haupt-Sinne (neben Riechen und Hören), aber eben nur eines, also ergibt dessen Sinneseindruck nur einen sehr eingeschränkten Auszug des DaSein.

Und der Satz: "Wir sehen die "Dinge ... (das DaSein ist Vieles, darin aber nur wenig "Dinge", oder?) ... so, wie wir sind!", ist schlicht Unsinn. Denn, wie sind wir? Weder das Talmud noch sonst ein "Ding" gibt davon Auskunft. Wie also will ein-Es wissen, dass das Mensch die "Dinge" (das DaSein?) so "sieht", wie das Mensch ist? Das ist Besserwisserisch, im schlichten Sinn.

Das verkennt die enorme Vielfalt, die Menschen sind. Kein Mensch gleicht einem Gleichen Menschen (dabei gilt: Gleichheit ist Vielfalt. Das Gleiche ist stets anders, als Das, was dem Gleichen gleicht. Ist das verständlich? Nur dasSelbe ist einzig, das Gleiche ist stets Ähnlichkeit), kein Mensch sieht, was ein anderes Mensch sieht, auch wenn Beide den Selben Vollmond betrachten.

Was will das Spruch uns weiss machen?
Dass das Mensch nur wahrnimmt (mit allen Sinnen), was -Es wahrnehmen will, oder nur wahrnimmt, was -Es wahrnehmen kann? Nein, das Mensch kann wesentlich mehr, und tut das auch. Vom LHC am Cern in Genf (das "Mikroskop" für das Allerkleinste), bis zu all den ForschungsSatelliten, die auf allen Wellenlängen das DaSein einforschen.

Uns ist lange schon klar, dass unsere Sinne nicht ausreichen, um das DaSein in Gänze zu erfassen, also nutzen wir unsere Findigkeit und Technik. Wir sind nicht so blöd oder beschränkt, wie es der angebliche Talmud-Spruch darstellt. ;-)
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Eine Strassen-Schönheit bittet um Beifall
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Titel: Am Horizont winkt das Freiheit und in uns ruht das freie Wille

Eine "Studie" (die Anführungszeichen erklärt das Text) der Universität Ulm behauptet herausgefunden zu haben, dass das freie Wollen des Menschen stärker oder grösser oder besser ist, als bisher spekuliert oder angenommen wird.

Hier der Link zum Artikel der Zeitschrift Psychologie heute:
http://www.psychologie-heute.de/news/emotion-kognition/detailansicht/news/spoiler_alarm_ja_bitte_kopie_1/?&type=27072012
Und: http://www.uni-ulm.de/unbewusst/

Die Ergebnisse der Studie erregten in *mir keine Zustimmung, sondern lediglich ein Lächeln, ein naives Lächeln nur, aber das ist nur {m}eine Meinung, ohne dass *ich so frei wäre, diese auch zu bestätigen durch eigene Studien. Aber ...

Was ist Freiheit?
Und was für Voraussetzungen braucht z.B. das Mensch um frei zu entscheiden? 

Alles Punkte die noch einer genaueren Klärung bedürfen.
Bisher ist weder einigermassen klar, was Freiheit ist, noch welche Grundlagen zu erfüllen sind, damit ein Mensch / das Menschheit freie Entscheidungen treffen kann.

Da das auch für  *mich so ist, ist das obige und auch die Ergebnisse der Uni Ulm blosse Phantasie und nettes Wunschdenken. Aber "Forsch-Es" müssen ja irgendwas veröffentlichen, und worin kann Mensch besser fabulieren und "frei" herum spekulieren, als in Gebieten in denen nix fix is?

Nein, von wirklicher Freiheit und einem ebenso wirklichen freien Willen ist das Mensch noch etliche Veränderungen m.a. auch der gesellschaftlichen Verhältnisse und einer dauerhaften Sicherheit in Grundversorgung und Friedlichkeit entfernt.

Glaubt denn eines von Ihnen ernsthaft, wir würden nach wie vor alte Pflanzenreste (Erdöl / Gas) verbrennen - und dadurch das Klima zu unseren Ungunsten verändern -, statt die Energie der Sonne zu nutzen, die TÄGLICH soviel davon zu uns sendet, dass wir davon 1 Jahr unseren Bedarf decken könnten.

Ein Tag würde für 1 Jahr reichen und was tun wir? Freier Wille! Freier Wille zur täglichen Verschmutzung unserer Gashülle / AtemLuft? Nein, wir sind sowohl von Freiheit, wie freiem Willen noch Meilen entfernt. Aber Träumen ist ja auch an Universitäten erlaubt, oder in Medien.

Freier Wille, unsere Gesellschaften so aufzubauen, dass 1 Prozent bis zu 40 Prozent des Vermögens der Gesamt-Gesellschaft erhalten und bis zu 50 Prozent in Armut überleben? Zu besichtigen Menschenweit.

Freiheit? Das Freiheit einander fast komplett zu missachten und genauso unsere mit Billionen mit-LebeWesen geteilte BiosSphäre? Vielleicht könnten wir ja sogar auf diese Freiheit verzichten?
 ;-)

Hier noch ein Beispiel für das niedrigste Niveau "freien menschlichen Wollens", das Forsch-Es gerne aufblasen zu irgendwas deutlichem, obwohl Diesen eine wirkliche VergleichsGrösse zu einem möglichen freien menschlichen Wollen komplett fehlt:

Das Foto-Auszug unten, ist aus das Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 22. März 2015, Feuilleton, Seite 39, mit das Überschrift: "Der Tätertyp" und dem Untertitel: "Noch mehr Männerphantasien: In seinem neuen Buch erklärt Klaus Theweleit, warum Breivik ständig grinste und warum die Lust am Töten nichts mit Religion oder Ideologie der Mörder zu tun hat", geschrieben von Julia Encke.
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Ja, wenn wir Menschen ein ZusammenerLeben und ZusammendaSein in diesem kleinen PlanetenSystem Erde-Mond erschafften, das keiner Gewalt mehr applaudiert oder gar zustimmt, dann ist diese dümmste, ignoranteste und hilf-loseste Form von Kommunikation und Argumentation ausgeheilt.

Aber nun schauen Sie nur kurz mit wachem Verstand und kritischer Vernunft das aktuelle Geschehen in Kunst (Film, Fernsehen, Literatur, Theater etc.) und auch sonstwo an. Was bemerken Sie, wie hoch ist das Anteil der Gewalt?
Und das ist alles ganz normal menschlich.

Es scheint nur sehr sehr sehr wenigen Menschen klar zu sein, dass es zu dieser jetzt normalen Menschlichkeit auch eine andere Menschlichkeit gäbe, das ohne diese Brutalität und Schmerzlichkeit im mitEinander auskommt.
Ohne das alltägliche Milliardenfache Verletzen und Hunderttausenfache alltägliche Töten.

Ob uns Menschen das wohl irgendwann einfach fehlt, ohne dass uns Menschen dabei etwas abgeht?

SchlussFrage: Ist eine wirklich friedliche erdmondliche Gesellschaft möglich?
Meine Meinung ist: Ja.
Aber das wissen Sie ja schon.
Oder?

Sonntag, 8. März 2015

Erstes Kapitel: Von das Lohn des Dummheit

Titel: Vom überzuckerten Schrecken der "Freiheit"

"Früher war alles schlechter."

Ja, genau. Das ganze Kindheit eine Abhängigkeits-Veranstaltung und ein steter K[r]ampf um Selbst-Befreiung, und wenn ein-Es dann angeblich erwachsen ist und wählen darf, dann fehlen wirkliche Alternativen, weil das Masse Mensch keine mag, sondern Anpassung und Unterordnung. Und dann kommt also das meiste Mensch und faselt in aller unselbst-ständigen Angst vor klugem Widerspruch, aus Bequemlichkeit vor der Anstrengung zur persönlichen Meinungs-Bildung und zugegeben der blanken UnWissenheit von der Weite und Tiefe der Angebote und Möglichkeiten zur auch persönlichen Gestaltung des Selbst, das: "Früher war alles besser"!

Soso? Ja, das Bäckchen glänzte früher rosa und weich und dann lief der Samen fast von allein und das aufstehen gelang sogar im Rausch, ja, ja. Bloss gut, dass inzwischen eine Alternative aufscheint, das das Vergangenheits-Gesülz ganz alt und furchterregend naiv zu erkennen gibt.
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Kunst? 
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Titel: Von das Zartheit des Freiheit

Der Preis wirklicher Freiheit, ist der Verlust der Macht. 
Noch ist fast jedes Mensch geil auf das Macht "über" Andere.
Heimlich und Unheimlich. Das Mensch ist noch mächtig.
Somit steht das Mensch allmächtig vor das Freiheit. 
Leckt daran, riecht dorthin, tastet darauf herum.
Mehr nicht. Denn das Freiheit braucht Abstand.

Macht will Zugriff, Eingriff und Gewalt. Freiheit?
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Natur
Kippe
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Titel: Das Sinnlosigkeit des KlageGesangs

Das Mensch im aktuellen Zustand wenig zu mögen, bedeutet nicht, das auf das DaSein und auf das menschliche daSein als Möglichkeit zu übertragen.
Das Mensch-daSein ist für fast alle Menschen noch armselig, bis zur Nichtigkeit, im Vergleich mit dem was Menschenmöglich ist.
Wie oben erwähnt, ist ein Grund, das [natürliche] Trieb zur Macht.
Das Zwang zur Unterwerfung, Einordnung oder zur Überhebung.
Jeden Tag merke *ich das deutlicher.

Titel: Aber ...

... was ist so schwer daran, die aktuellen Umstände in Griechenland anzuerkennen und daraufhin zu reagieren und zu helfen, anstatt (was zugegeben normal Menschlich ist. Noch?) sinnfrei und nur mächtig in der Vergangenheit herumzuwühlen und dort nach Schuldigen zu suchen und die Heutigen (Leidenden) damit anzuklagen?

Es ist auch normal Menschlich, die Fehler immer in / im Anderen zu suchen. Ja, die "Griechen" haben im VerGleich mit ein paar europäischen Staaten (nicht D) einiges "falsch" gemacht (fehlendes Kataster, ein innerhalb widersprechendes und löchriges Steuersystem, ...), aber ist das ein Grund sie heute hängen zu lassen oder mit dem Austritt zu drohen (Lesen Sie Zeitung, auch BILD?

Nein, dann vestehe *ich, warum Sie das ständige Drohfeuer der auch deutschen Medien verpassen). Wie heisst ein guter Spruch von Jesus: "Wer ohne Schuld ist, ...".

Da wir also Alle Schuldig sind, mal mehr mal weniger, warum sparen wir uns nicht alle Vorwürfe und Erbsenzählerei, und beginnen davon zu sprechen, wie wir das baldige Morgen (und das betrifft uns Alle) für uns angenehmer und langlebiger gestalten, statt beständig wegen Mausklicks zu zanken? Oder? 

Tach.

Samstag, 7. März 2015

Das Grösse des Massen-Freiheit

Titel: Was ist das Grenze (Hemmnis) vor das Freiheit des Selbst-Entscheidung? 

Ein heutiger F.A.Z.-Online-Artikel lautet:

Obertitel: Immanuel Kant
Überschrift:  Trennung von Mein und Dein
Untertitel: Kant legte die Grundlagen einer Philosophie des Eigentums. Er lobt dessen Bedeutung für die Entfaltung des Menschen – und den Frieden. Aus unserer Serie „Die Weltverbesserer“.
Vom 07.03.2015, von OTFRIED HÖFFE

Hier der Link:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immanuel-kant-die-trennung-von-mein-und-dein-13456237.html

Den Link habe *ich geteilt und einen Auszug aus dem F.A.Z.-Artikel dazu eingestellt: »Nach der Devise: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“, zählt letztlich nicht die Vermehrung des Wissens, vielmehr die Überwindung von Bequemlichkeit und Feigheit zugunsten von Selberdenken und Eigenverantwortung. Kant wird zum überragenden Philosophen der Freiheit.«

Eine Freundin schrieb *mir daraufhin:

"Mein erstes Uni-Seminar hiess: "Was war Aufklärung?". Durchaus ein lohnenswertes Thema - auch wenn Kant und seine "Kollegen" natürlich Aufklärung nicht für die breite Masse der Bevölkerung vorgesehen hatten. (Und sicher nicht für Frauen...) Aber sie waren eben Männer ihrer Zeit und dafür gab es schon sehr interessante Gedankengänge. Auch wenn ich's mir damit fast verdorben hätte: Meine Abschluss beinhaltete: "Die Pädagogik in der Aufklärung", mit der spannendste Bereich über den ich recherchieren & lernen durfte! Es ist allerdings auch für uns heute gar nicht immer so leicht, den Mut aufzubringen, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen und auch nach dessen Ergebnissen zu leben. Da hilft der ganze kategorische Imperativ "sapere aude" nicht. Denn wir leben ja nicht im luftleeren Raum - all unsere Handlungen haben Konsequenzen für uns und im Zweifel auch für andere."

Darauf *ich:

Du nahmst *mir die Sätze aus den Gedanken, nämlich, dass Erkenntnis, DaSein-Zweifel (die Voraussetzung von tiefer- und weiterreichendem Interesse) und Selbst-Entscheidung (im Unterschied zur Selbst[Fremd]-Bestimmung), dass also das Normalmass ausweitende Freiheit bis Heute nur einer winzigsten Minderheit, bestenfalls im kleineren Promille-Bereich möglich (gegönnt?) ist.

Das Grund dafür liegt wohl im evolutionär entwickelten hierarchischen Aufbau menschlicher (tierischer) Gesellschaften und im Zwang zur Strukturierung der menschlichen Gesellschaften in immer detailliertere Aufgabenaufteilungen?

Beides hemmt oder schliesst vielleicht sogar aus, dass das allgemeine Mensch, also Alle, die wirklich aktuellste Bildung und die beste Freiheit erLeben dürfen. 

Das Masse Mensch - und das sind in diesem Fall wirklich fast 100 Prozent - müssen dienen und den Bedürfnissen des Masse und den Gewohnheiten (Traditionen) der Vergangenheit {und das sind, wenn es passen soll, fast 13,8 Mrd. Jahre, mit all den Implikationen {Verflechtungen} und Prägungen, die bis zum Heute reichen und aktuell sind) folgen. Und diese Massen-Bedürfnisse und Prägungen reichen kaum [!] über das blanke Überleben und Fortsexen hinaus und werden von den aktuellen Bedingungen des UmWelt {mit}gesteuert. Dazu zählen Klima, Nahrungsangebot, allgemeiner Wissensstand (und das ist fast winzig), Anzahl der Spezies (also im Moment etwa 7,2 Mrd.) und zur Verfügung stehende RaumZeit (Erde-Mond UND erLebens-Dauer {im Moment also etwas unter 80 Jahre}).

Das Philosophie ist neben den Grundfragen (Warum, Was, Wohin?) auch dabei, ein Gesellschaftsmodell zu entwickeln, dass es jedem MitGlied ermöglicht, das beste Freiheit und Selbst-Verantwortung zu erreichen. Bisher vergeblich, so sind sowohl das "Freiheit", als auch das "freie Wille" bisher blosse Denkgebäude und Worthülsen, ohne greifbare Füllung.

Denn, genauer nachgefragt und hinterfragt und ausgeforscht, erweist sich jedes Mensch und jede Karriere, vom Schuhputzer bis zum Präsidenten und Multimilliardär und Superstar und Nobelpreisträger, als Folge (Büttel, Rädchen, Facette?) von innergesellschaftlichen Notwendigkeiten, Bedürfnissen und einer grossen Prise Zufall, aber niemals von wahrer Freiheit des Selbst.
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Kunst?
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Titel: Trotz allem Lamento und aller Selbst- und Mensch-Verzweiflung, bleibe *ich weiter aktiv schreibend.

Je mehr *ich von Mensch-daSein weiss, je mehr klar ist, was das Mensch als erdmondliches LebeWesen ist, was -Es kann / könnte, was -Es tut, in was -Es eingebettet, und in welchen vielfältigen Verbindungen und Verbindlichkeiten -Es enthalten und versorgt und geschützt, aber auch gefährdet ist, ...

... Umso mehr ist *mir, besser, wird *mir langsam bewusst, an was -Es mangelt und was -Es fehlt. 

Und dabei geht es nicht (wenig!) um Nahrung oder Dinge, sondern um Handlungen. Sowohl im Innen wie nach Aussen.

Und je mehr *ich weiss, umso mehr werden die fehlenden Handlungen, die vermiedenen Taten und das dadurch mangelnde Freude und Freiheit.

Aber, wie oben erschrieben, braucht es dazu auch eine WeiterEntwicklung der menschlichen Beziehungen, eine Veränderung des wechselseitigen Aushandelns von das Nutzung des RaumZeit, und damit auch eine Weiterentwicklung des inner-menschlichen Gefühls zum Selbst, zum daSein als eine von ? LebensFormen.

Aber genung geschwafelt. {Da *ich keine schreibfertige Idee anzubieten habe, bleibt es das. Leider}
Servus

Donnerstag, 5. März 2015

Das Bildungs-Niveau von Wohnungen in Freiheit

Titel: Vom dauer-Sieg der Falschheit?

Das Bundesregierung hat mit etwas Stolz im Ton, im neuen fb-Kanal veröffentlicht, dass es 500 Millionen Euro mehr in "Bildung" investiert, als vergangenes Jahr.

Toll! Denkt vieles Mensch darauf vielleicht. Super, vielleicht sogar?
Die Leses wissen, dass *ich das nicht empfinde. Weder toll noch gar super.

Wenn das Bundesregierung wirklich klar wäre, wie wichtig umfassendes und mehrfach geprüftes Wissen und auch eine gleich=wertige und somit solidarische Gefühls-Vermittlung für uns Menschen ist (wenn also das Ziel von Wissens-Vermittlung und Solidarität und auch dem gemeinsamen erLeben von tief- und weit-reichenden menschlichen Gefühlen und ebensolcher Wahrnehmung, ist, dass wir Menschen aufrichtig, wahrhaft, pfleglich, bewusst und freundlich im MitEinander umgehen UND mit das Mit- und UmWelt), dann würde sie nicht nur "Almosen" für den gesamten Bereich von Bildung, Kunst und Kultur aufwenden, sondern fast Alles.

Ein aufgeklärtes, gefühlvolles, mitspürendes und verantwortliches Mensch, braucht weder Bürokraten, noch Militär, noch Gefängnisse und Polizei und vieles andere Machtvolle und Hierarchische mehr. Und echt, *ich spüre genau, wie meine VorSätze wirken, auf alle MitMenschen, die noch nie so weit oder so tief gedacht haben, die alles einfach so hinnehmen, wie Mensch das aus das Vergangenheit entwickelt hat. {Das mildeste wird sein, der ist verrückt, das normale ist, *mich sofort zu vergessen oder zu verdrängen.}

Statt also auf das Wert zu legen, was uns Menschen eint, erfreut, gut versorgt und das je persönliche so endlich kurze daSein, zu einem vergnüglichen erLeben werden lässt, steckt das Mensch Billionen Geld in Arbeiten und Systeme, die nur dazu da sind, blinde MachtStrukturen und Intransparenz und Grenzen und gegenseitige Feindschaft aufrecht zu erhalten.

500 Millionen Euro mehr für Bildung ist fast schon lachhaft, bei den Herausforderungen und Zielen, vor denen das Mensch im Moment steht (steht und schaut und keine Ahnung hat), inmitten einer Entwicklung des Technik, die uns zu überrumpeln droht, statt uns zu nutzen, einer besorgniserregenden Klima-Entwicklung und einer fast Zerstörung unseres gemeinsamen UmWelt. 

Und was tut auch das Bundesregierung?
Es lässt in EU (EZB) 1,1 Billionen Euro drucken, um Schulden zu begleichen. Schulden, die weder besonders real, noch erLebens-notwendig sind.
Credere kommt von Glauben. Und Glauben ist nicht Wissen. Und genau raran mangelt es an allen Ecken und Enden. Oder?
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März-Blick von Osten nach Mitte
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Titel: Von den Grundbedingungen des erdmondlichen Lebendigkeit

Und noch eine Reaktion auf eine Veröffentlichung des fb-Kanals der "Bundesregierung". Diesmal auf die aktuelle Verabschiedung der "Mietpreis-Bremse" im Bundestag.

Bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis anerkannt ist, dass das Mensch gerade in diesem Klima eine sichere und warme Behausung zum gesunden erLeben braucht, und zwar unbedingt? Wann also das Wohnen nicht mehr einem "Markt" und der Gier oder auch nur dem Profitstreben ausgeliefert ist und wird, sondern es gesellschaftliche Pflicht ist, jedes Mensch mit einem WohnPlatz zu versorgen. Das bedarf einiger gesellschaftlichen Veränderungen, das ist klar.
Auf was warten wir noch?

Ein mit-Kommentator antwortete:
"Sie werden aber auch anerkennen, dass in D so ziemlich jeder eine sichere und warme Behausung haben kann, wenn er will - oder? Und wer sich das nicht leisten kann, kriegt's vom Staat bezahlt. So einen hohen Sozial-Standard werden Sie kaum woanders in der Welt finden. Also nicht jammern!"

Menschlichkeit, Fürsorge und MitEmpfinden als "Jammern" zu verunglimpfen, ist was? Zumindest kaltschneuzig, also haben Sie das passende VersteckBildchen (Hundecartoon) gewählt. {*ich finde, dass meine Antwort das Beleidigungs-Niveau des mit-Kommentators nicht erreicht, zumindest nicht überschritten hat.}

Ja, die sogenannten "Sozial-Standards" sind in D ziemlich gut. Hunderttausende Obdachlose, Zehntausende in Containern und vielleicht Millionen in verschimmelten, rissigen, zugigen, verwahrlosten Behausungen, die nur dazu dienen, den Eigentümern Profite einzu"wohnen"?

Und jetzt wirds grundsätzlich (radikal): Was beweist das von uns Menschen, dass wir unsere Grundbedürfnisse (Luft, Wasser, Nahrung, Wohnen, Liebe und inzwischen auch Kleidung und Bildung und Kunst) nicht transparent und frei gesellschaftlich gewähren und regeln, sondern alles immer mehr beschränken und dem Treiben von Einzelnen oder sonstigen Minderheiten ausliefern? Das zu spüren, ergibt kein wohliges oder gar gutes Gefühl.

Es muss gesellschaftliche Normalität sein, dass Jedes MitGlied eine Wohnung hat. Und wenn alle auf einem Fleck wohnen wollen (was nie passieren wird, weil wir viel zu verschiedene Neigungen und Gelüste und Wohn-Vorstellungen sind), dann bauen wir eben Hochhäuser mit Nahrungsmittel-Erzeugung und auch energetischer Selbstversorgung. Siehe dazu auch Vincent Callebaut.

Hier ein Link: http://vincent.callebaut.org/page1-img-dragonfly.html

Du lieber Himmel, Menschen!? Warum nutzen wir unsere Idee, unser Wissen und unser Gespür und unser Gefühl für Einander so wenig, fast gar nicht!
In Ordnung, *ich untertreibe da etwas, aber ...
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Abendrot über Kreuzberg
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Titel: Ein Auszug von GrundBedingungen des DaSein

Um das Wort Freiheit herum wird sehr viel nettes, frohes, schönes, hoffendes und erwartungsvolles formuliert und gedichtet, aber wenig stimmiges; *mir geht es auf jeden Fall so.

Vergessen wird dabei fast stets, dass die Anzahl dasjenig-Es, das "Freiheit" erLeben möchte und auch braucht, in die MultiBillionen geht, und das auf einem eng begrenzten gemeinsamen Planeten-System.

Freiheit?


Was braucht "Freiheit" als unabdingbare Grundlage

Das wechselseitige Aufmerksamkeit, das Anerkennung des empfindlichen Verletzlichkeit aller LebeWesen, gegenseitigen Abstand bis zur klaren Erlaubnis von Berührung, ein sehr hohes Mass an Wissen was als z.B. Mensch-daSein alles möglich ist, eine erLebenslange Versorgungs-Sicherheit, die tätige MitArbeit am Gelingen des Wohlergehens und der WeiterEntwicklung des Lebendigen und noch einiges wichtiges und schönes mehr.

Das "Freiheit" und Grundbedingungen?

Warum denn das? Antwort: Bin *ich alleine da{Sein}¿

Das "Zauberwort" mit Eigenschaft lautet wohl: gleichwertige Solidarität; und dazu gesellt sich das Verantwortung. Beides ist noch ein grosses Mangel in und um das Menschheit herum.

Oder?