Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Mittwoch, 26. März 2014

51

Titel: Vom Geständnis einer Fehleinschätzung.

Das folgende schrieb *ich vor 2 Jahren und las es Heute wieder und wusste, es ist falsch:

Diese Sätze kreisen, wenigstens für mich, um die Frage:
Ist es möglich, dass alle Menschen, wirklich ALLE Menschen, an einer Willensbildung zu Fragen der Gemeinschaft des Menschen und daraufhin auch an allen Entscheidungen, die Uns Menschen und sogar unsere Umwelt angehen, BEWUSST UND AKTIV teilnehmen, oder ist eine solche Vorstellung nur im Reich der Phantasie vor zu stellen, aber scheitert in der Wirklichkeit an der Trägheit der Materie (siehe Newtons erstes "Gesetz") und dem darauf beruhenden Desinteresse des MaterieWesen Mensch?

Eine Neuerung wäre, wenn wirklich Alle Mitglieder einer Gemeinschaft mitentscheiden würden!
Also auch alle Informationen erhielten und auch lesen, bedenken und beraten würden, die zu jeder Entscheidung, die diese Gemeinschaft betrifft, Voraussetzung ist.

Aber setzen Sie dieses Gemein-Interesse mal um?
So lange so Viele daran NICHT interessiert sind, bleiben die Entscheidungen nun mal in den Händen von Wenigen und die brauchen Beratung und viele Informationen zur Entscheidungs-Vorbereitung und -Findung, also z.B. Lobbys und auch Beratungs-Unternehmen.

Mit dem DaZwischen-Netz und all den technischen Gadgets die darumherum entstehen, ist vielleicht ein weiterer Schritt getan (Stichwort: "flüssige Demokratie"), den Zugang für mehr interessierte Menschen zu erleichtern. Aber ich weiss auch, dass die Beschwerde-Haltung leichter fällt, als das Nötige zu tun, um als einzelnes Selbst Einfluss auszuüben für und in der Gemeinschaft, in das ein-Es lebt. Ja, ich weiss, wie scher es ist, *ich sitz auch noch rum, statt eine Partei zu gründen und etwas zu ändern, oder sonst was zu tun, damit die Fremd-Entscheidungen geringer werden.

Kein Wunder also, dass alle Wahlverfahren in denen Wenige "über" eine Mehrheit entscheiden (z.B. auch das Demokratie), leiden.
Weitergedacht, bedeutet das, dass Jede Abgabe von Entscheidungsrechten LEID bedeutet. Je weniger Eines für und im Selbst entscheiden kann/darf, umso mehr Leid. Dann wird es also RaumZeit, dass Wir die Entscheidungs-Fertigkeit in Uns erhöhen, denn das bedeutete dann mehr Freude. Mit jeder Entscheidung, die ein-Es von Ander-Es/n abnimmt, spürt Es ein wenig mehr FREUDE.
Und das wollen Wir doch Alle, oder?

EntscheidungsFREUDE. Bitte.
Das ist aber ein erheblicher Aufwand für Jed-Es, denn ohne ein Mehr an Mit-Empfindung, Informiertheit, auch Beratung und Kompromiss ... geht das nicht mehr, in dieser weltweiten und vielfältigen RaumZeit. Leider;-)

Bis hierher die zwei Jahre alten Sätze.

Heute weiss *ich es besser. Wir entscheiden längst und von Anbeginn an mit. Dass Wir erst dahin gelangen müssten, dass jed-Es mit-entscheidet, ist eine Mär(chen). Wie kam *ich nur zu dieser Fehl-Einschätzung, dass es anders wäre?
Nein, ernsthaft.
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Titel: GeschlechterWechsel

Der Text unten ist ein Auszug aus einen gleichbetitelten Beitrag im Verantworten-Blog, das ziemlich oft aufgerufen wurde, was m*ich verwunderte, weil es doch sehr sonderbar ist. Und weil Freiheit, die zu WEIT gespannt ist, wohl auch zum zerreissen des zu WEIT ausgespannten führt. Und manche Wünsche und Ideen sind "gedacht" und "geträumt" gerade noch erträglich, aber ohne die Zerstörung dessen, Das es erträumt oder ersinnt, nicht umsetzbar, weil zu WEIT in den dafür nötigen Veränderungen. Aber lesen Sie Selbst, was *ich so nett erdachte und erträumte, vor nicht allzu lange zurückliegender RaumZeit:

Ich bin für die weitestgehende Freiheit.
Weitestgehend bedeutet, so weit, dass diese Lebendigkeit noch mit allen Gefühlen (Innen) und Empfindungen (nach und von Aussen) und allen Bewegungs- und Handlungs-Möglichkeiten er-Lebbar ist.
Das braucht Frieden.
Die brutale Aggression und ungehemmte Gewalt gegeneinander, zwingen zu Grenzen und wie wir Alle wissen, behindern Grenzen die Freiheit.
Die weitestgehende Freiheit braucht also, um zu entstehen und zu wachsen, die Beruhigung und die Veränderung (die Heilung?) der Ursachen von verletzender Aggression und brutaler Gewalt im noch bestehenden Gegeneinander. Also eine Änderung hin zu einem aufrichtig zuneigenden Mit-Einander. Von wechselseitiger Transparenz und Gleich-Wertigkeit und ein paar weiteren VerhaltensWürden noch zu schweigen.

Diese weitestgehende Freiheit bedeutet, dass Wir Menschen die Gesamtheit unseres DaSein überprüfen und im Rahmen der Natur - und dieser Rahmen ist Riesengross, Wir füllen nur einen winzigen Bereich dieses Rahmens aus - auch zu Veränderungen und steter NeuAnpassung an veränderte Gegebenheiten bereit sind.

Ich gebe zu, das unvorbereitetes Leses sprengt das vielleicht erst einmal das Vorstellungsvermögen, deshalb möchte ich ganz langsam weitermachen.

In einem FAZ-Blog, Mitte November 2011, schrieb ich zum Thema "NetzFeminismus" einen Kommentar. Es ging mir dabei um die Frage:
Hängt Jedes Selbst an einem Geschlecht fest?

Klar gibt es schon Heute die Gelegenheit das Geschlecht operativ einigermassen zu ändern, aber eben nur einigermassen und mit grossen Schmerzen und ziemlicher Ausgrenzung und nur mässig verborgenem Unverständnis durch das Umfeld.
Wie wäre es also, den Sex ohne operativen Eingriff und nach persönlichem Belieben zu wechseln, wann und sooft Eines das wünscht?

Der Kommentar kreist aber erst mal um die Geschlechter-Gerechtigkeit und hebt dann erst ab, das ist vielleicht auch angenehmer so:

Könnte es sein, dass Wir (Menschen) die GleichHeits-Frage erst geklärt haben, wenn auch u.a. die Zeugungs-Frage geklärt ist?
Was hat den leichteren Part bei der Zeugung, was hat den leichteren Part beim Austragen des Nachwuchses und, was hat das grössere Vergnügen daran, dem Nachwuchs nahe zu sein?

Was für eine "Rolle" (Einfluss, Zwang?), bei den Geschlechter-"Rollen" spielt die Biologie?

Was für eine Rolle spielt die Verschiedenheit des biologischen Ausbaus von Mann und Frau, bei der Ausgestaltung der Gesellschaft?

Wenn Wir wirkliche Gleichheit im Umgang, in der Verteilung der Macht/Einfluss (auf welcher Ebene und in welchem Bereich auch immer), der Aufgaben, der Lust, ..., erreichen wollen, müssen Wir an die Biologie.
Aber noch trauen Wir uns noch nicht einmal daran zu denken, die Geschlechter und damit die verschiedenen "Rollen" innerhalb der Spezies Mensch anders zu gestalten, geschweige denn, sie zu ändern, also die Ausgestaltung der Spezies zu ändern und damit auch die Aufgaben und Eingaben fairer zu verteilen.

Mann und Frau sind in den Körpern und damit auch in den Köpfen festzementiert, daran wird dann mehr oder weniger erfolgreich herumgezimmert ... bis zu einem bestimmten Bereich, ja, Wir in das EU, haben es mit der "Gleichberechtigung" weit gebracht, zugegeben, nach etlichen Fürstinnen und Königinnen, hat auch D eine Kanzlerin, aber der Rest schwänzelt um diese herum.

Tja, Was möchte weiterhin FRAU sein und Was möchte unbedingt MANN bleiben?
Na, reizen Sie mal ein wenig die Phantasie und die Kraft der Vorstellung und imaginieren eine Spezies in der die Geschlechter wechseln und keine "Rolle" mehr SPIELT, was ein-Es für ein Geschlecht ist, wie Es aussieht oder woher Es kommt.

Spielen Sie weiter Vergangenheit oder nutzen Sie die Gelegenheiten, die Wir (Menschen) inzwischen aus der Natur an Veränderungs-Möglichkeiten angeboten bekommen?

Weiter Bitte, denken Sie weiter, als nur bis Jetzt und keine Angst, alles wird gut, denn: Wir (Menschen) gestalten das mit!
Dass Wir nur gestaltet werden, damit ist es vorbei, ist das nicht grossartig!?
Also, was möchten Sie Morgen sein, noch immer Mann oder Frau? Na gut, Sie vielleicht. Wie langweilig, immer dasSelbe.
Ich bin dann mal Frann und übermorgen Mau und dann ...

Ende des vor zwei Jahren geschriebenen Textes.
Und nun? Ausgeträumt ist aufgewacht.
Als Mann, der nichts anders kann.
Tja. Verzeihen Sie den Unsinn. 
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PS: Noch ein Nachklang zur Mathematik. 

Passen Gefühl und Mathematik zusammen?

Viele meinen: Nein. Die Annäherung von Gefühl an die Mathematik ist vielleicht etwas schwierig, aber die Annäherung von der Mathematik ist ziemlich einfach, denn für einen Mathematiker ist auch das Gefühl "nur" eine besonders komplexe Form einer (stehenden) Welle und insofern, mit den passenden Ingredienzien in einem Gleichungssystem berechenbar.

Nur, die passenden Ingredienzien sind eben noch nicht vorhanden (entdeckt, entwickelt), aber die Mathematik ist unbeirrbar, sie wird sie finden, die passenden Parameter und dann ... (das ist keine Drohung, sondern die Hoffnung auf grosse FREUDE, Verlässlichkeit und Beruhigung in ALL der Vielfalt des DaSein, aber dazu auch in diesem Blog mehr und mehr, bleiben Sie drann.)

Und eines ist klar, die Liebe umfasst auch die Mathematik. Oder ist es umgekehrt?
Wir werden es ausrechnen. ;-)

Donnerstag, 27. Februar 2014

34

Titel: Wann ist Selbst-Wichtigkeit ein Höhepunkt des daSein?

Die vergangenen Tage, las *ich mehrmals, dass viele Nutzer von WtsAp "fliehen", seit dem Verkauf an fb, weil ihre Daten dort nicht mehr sicher seien.
Darf *ich das auch einfach schlicht finden? Schlicht komisch.
Oder, weil Sie die Daten nicht an fb ausgeben wollen.

Mein Kommentar dazu, bei der NZZ in fb, war:

Mein Kontostand ist momentan 356,-€, in ein paar Minuten geh ich auf den Topf, und dann gehe ich ins Café u.a., um die NZZ zu lesen, dann kucke ich vielleicht noch etwas Fussball, dann ... u.s.w.u.s.f. ..., verdammt, W-Es interessiert denn das, und wenn, was macht -Es dann daraus?

Milliarden mal Milliarden Details, die W-Es interessieren?
Du lieber Himmel, nehmen manch-Es ich wichtig und ihr normales Getue, ihre alltäglichen Geschäfte und Verrichtungen!

Der Wahnsinn ist hier im Menschen wirklich gerne heimisch, all-Es ist voller Paranoia und Neurosen! Was auch immer uns Menschen mit einem Gehirn ausgestattet hat, hat es wahrlich nicht gut gemeint mit Uns, geglückt ist dieses Experiment bis eben jetzt auf jeden Fall nicht.

Danke.
.
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Noch ein Gedicht. 

Titel:

Selbst-Erkenntnis

Was *ich nicht bin. Du.
Was *ich nicht mag. Dich.
Oder doch etwa nicht. Mich.
Doch, wenn *ich Dich nicht möchte, kann *ich dann noch das Selbst mögen, das *ich ist? Mensch muss Mensch mögen, oder etwa nicht? Sonst mag Mensch nicht Mensch. Muss Mensch alle Mensch mögen? Muss Mensch mögen? Nein, Mensch muss nicht, muss nicht mögen und muss nicht leiden, daran zu Sein, am Mensch-daSein, am klein-daSein, im RIESENGROSS!! SEIN. Muss nicht. Tut aber.
Leiden. Meist. Am So-Sein, als Mensch-soSein. Mensch-daSein = Leid-daSein. Meist. Muss-Sein.
So ist uns Jetzigen Mensch-Sein das übertragen worden, übermittelt worden, von den meisten Zeug-Es. Zeug-Es, treibt Uns das DaSein an, und brav, wie Wir in Masse sind, zeugen Wir will-ich? Zeug-Es, stampft das DaSein auf, in das PuberTierend-Es und versöhnt oder vertöchtert mit Orgasmen. Schön.
Und dann?
Dann folgt meist das längere abLeiden. Und Was versöhnt oder vertöchtert ein-Es dann, für das Zeugung? Das Orgasmus kurz, das abLeiden lang, so ist das EsLeben bisher eingerichtet, richtet, rechtens? Ja mei, spricht das Gericht, so muss daSein, so war das angerichtet, das Schicksal; und *ich schreibe hier nicht von jammernden Wohlstands-BürgerInnen, sondern von das Weite dieses kleinsten Planeten, mit Massen an Armut, Willkür, Gewalt und sonstigem Terror und Kriegen, mitten zwischen Menschen und von winzigen Mengen an gigantischem Überfluss, das saugt, ohne Konsequenz.
Aber Leiden muss daSein!
Leiden am Mensch-Sein.
Mag *ich Mensch-Sein.
Was könnt’ *ich sonst-Sein? Krokus vielleicht, Wildschwein eventuell, Giraffe oder ein Lavabrocken.
Oder *ich schwebte als Lichterkette durch die gigantische WEITE!! des Universums und komme nirgendwo an, oder treffe genau in deine Augen, jetzt …
Und wie fühlt s*ich das an?
Wie ein Lächeln.
Mensch-Sein
ist schön.
Leid-Es.
N*ich?
Du.

Mittwoch, 19. Februar 2014

31

Titel: Von den Folgen des Egoismus

Dies ist eine Selbst-Betrachtung mit Folgen.
Es ist ein Lob und ein Leiden, an der natürlichen Selbst-Begrenzung. Denn der Begriff Egoismus trägt so viele Facetten und deren sprachliche Ausdrücke darin mit. Vorwegg, die Selbst-Bezogenheit ist wichtig, notwendig und förderlich.

Egoismus ist natürlich (eine Behinderung). Es ist schwer, damit einen Menschen zu erreichen, weil wir Alle davon bestimmt sind. Jed-Es, ist vor Allem und Allen anderes, um und in und fast ausschliessend für das Selbst da, handelt, misshandelt, liebt, verletzt und tötet, um des Selbst willens. Das DaSein ist von Grund auf Selbst-Bestimmt, also Egozentrisch angelegt und aufgebaut. Obwohl es so ist, somit auch kein-Es ein Vorwurf zu machen ist, von jedes ander-Es, möchte das k[aum]ein-Es in die Vernunft und das Denken von Veränderungen einbeziehen.

Fast alle und jede Sorge und Massnahme, gilt der Sicherung und Bereicherung des Selbst, bestenfalls noch des engeren Familien- und AbhängigenKreises. Alles vollkommen normal. Es möchte nur k[aum]ein-Es wissen, oder gar intensiver damit auseinandersetzen, ob diese Natürlichkeit gut für ein-Es, gut für ander-Es oder gar All-Es, oder einfach nur schlicht und schlecht ist. Die Ressourcen des Planeten sind ungleich verteilt. Alle. Einige haben Glück, die Meisten leiden Mangel. Das ist Natürlich, deshalb wird es auch kaum oder gar nicht angezweifelt.

Davon zu wissen hilft nicht. Es bewirkt (fast) keinerlei Veränderung in Richtung weniger Leid, weniger Ungleichgewicht und damit einer für Alle vorteilhafteren Verteilung aller Güter und Taten. Das Kapitalismus, das Kommunikations-, Produktions- und Verteilungs-System der natürlichen Selbst-Bevorzugung, wird von fast Allen bevorzugt und von k[aum]ein-Es angezweifelt, dabei spielt keine Rolle, ob das Kapitalismus, als Sozialismus oder Kommunismus oder Nationalismus oder Kommunitarismus oder sonst ein …ismus verkleidet ist oder wird.

Das Wohlergehen des und der Ander-Es ist dabei stets und immer zweit- oder sogar drittrangig, ausser es nützt ein-Es. Das steckt nun mal einfach in uns Allen drinn, so sind Wir aufgebaut, von Grund auf. So “tickt” das DaSein. Die Gravitation, also die Kraft, die nach Innen zieht, mag die “schwächste” Kraft sein, sie ist jedoch in Formen der Selbst-Bestimmung und Selbst-Bezogenheit und Selbst-Bevorzugung, die prägendste Gestaltung des Zusammen-Seins und des Umgangs im gemeinsamen DaSein.
Widerlegen Sie das.

Das ist ein Denkspiel. Das Egozentrische hat Uns bis hierher geführt, hat Uns hierhin begleitet, Uns angeleitet, ist für Viele erfolgreich, für die Masse meist genug zum Überleben. Was ist die Alternative? Das es eine gibt ist klar, weil klar ist, dass es immer Alternativen gibt, aber wie ist die Alternative zur zwanghaft natürlichen Selbst-Distanz und damit der entweder Überhöhung oder der Unterdrückung des Ander-Es?

Von gleicher Augenhöhe in den gemeinsamen Handlungen im MitEinander noch kaum eine Spur. Bei all der drängenden Selbst-Bespiegelung, ist die Fehl-Sichtigkeit in die Umwelt und ZuEinander, kein grosses Wunder. Wir nehmen ja kaum Etwas anderes wahr, als nur uns Selbst, als bloss das jeweilige Selbst.
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Selbst-Portrait
.
Noch ein wenig Poesie.

Der Pfahler
Da sitzt ein kurzer schmaler/
Mann, stumm, auf einem/
schlanken Stumpf, krumm/
nur leise zuckend, um den/
Mund, ein schales Lächeln/
Silberglanz kräuselt überall/
der Stirne Falten, gleich wohl/
ich falle ab, vom Stumpf, den/
morschen Ästen nach, die, vom/
letzten Sturm gepflückt, noch/
den Boden schmücken, seidig/
knackend, wenn das Wild die/
Füsse auf den Boden setzt, es/
bricht, wenn ein dünner Mann/
fällt herab, vom schmalen Sitz/
die weiche Erde trifft, da liegt/
ein kurzer schmaler Mann, im/
knisternden Laub, mit aller/
Macht, und ist benommen, wo/
noch eben Er, erhaben sass/
auf einem krummen Stumpf/
herum, Er herunter blickte/
Dumm, ein schales Lächeln/
um den schmalen Mund, her/
um, gefallen, an der Macht/
stumm, Silberglanz verweht/
der Stirne Falten flachgelegt/
liegt das Wintermoos glitzernd/
feucht, geschwitzt, nun, um/
die gestürzte Ermächtigung/
herum, das war das Pfahler/
im Gedicht. Für Rea.

Samstag, 15. Februar 2014

27

Titel: Der Anfang für EsLebensRechte

Die Menschenrechte?

Ein grosses Hemmnis für ein besseres Auskommen im MitEinander, sowohl innerhalb der Spezies Mensch, als auch mit all den MitGeschöpfen in diesem winzigen “RaumZeit-Schiff”, in den fast unermesslichen WEITEN des DaSein, ist genau diese ausschliessende Selbst-Bezogenheit.

Menschenrechte?

Wo wir nur mit und wegen all der erdmondlichen MitWesen überhaupt daSind. Dieser fast schon blinde SpeziesEgoismus ist Mitverantwortlich für sehr viel unnötiges Leid, Zerstörung und verkrampfte Beharrlichkeit.

Eine für Alle, darin auch das Mensch, heilsame und beglückende Weiterentwicklung, wäre die Einbeziehung der gesamten erdmondlichen Natur in unser Handeln, also auch in unsere Regeln, mithin in das Recht.

Denn, wir sind keine FremdOrganismen hier in diesem kleinst-PlanetenSystem, sondern MitGlieder. Vollwertige.
.
U-Bahnhof Klosterstr., verwackelt
.
Gestern trat ein Minister zurück.
Weil er staatsanwaltliche Ermittlungs-Ergebnisse unerlaubt weitergesagt hat. Ein Fall von Korruption. Die Aufregung ist gross, die Flucht des Ministers schnell, damit wieder Ruhe einkehrt, die Medien die Scheinwerfer auf anderes richten.

Meine Frage daraufhin ist:

Worin sind "Politiker" ein Vorbild, in Sachen Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit und Verantwortung?

In nichts. Dürfen Sie das überhaupt sein?
Nein, denn sonst wären Sie anders als die Mehrheit; und dann würden Sie nicht mehr gewählt.

Und dann war da noch die Meldung, dass die Versicherungen in D, ab 2015 keine Haftpflichtversicherungen für Hebammen mehr auflegen werden.

Mir fiel daraufhin ein, dass bereits seit Jahren in vielen Laboren, an einem technischen Uterus geforscht wird.
Das also vielleicht bald sowohl die Befruchtung, als auch die Schwangerschaft, ausserhalb von Körpern stattfinden könnte.

So ist diese Entscheidung wohl (allerdings noch heimlich) ein weiterer [Entwicklungs]Schritt hin zur technischen "Schwangerschaft". Hin zur ausser-menschlichen Fortsexung und Fortsetzung.

Ist das gut für das Mensch?

Vielleicht ein weiterer Schritt zur Emanzipation zumindest des fraulichen Teils des Menschen?

Zum Schluss noch ein Gedicht:

Zweifel sind begehrlich
Zweifel sind entbehrlich
Zweifel sind gebrechlich
Zweifel sind erheblich
Und sind unersetzlich.
Zweifellos bin ich zweifelhaft.
Verzweifelt. Fragt das DaSein.
Vor dem FrohSinn her.
Und erfindet nur:
Zweifel.

Samstag, 1. Februar 2014

21

Titel: Blühende Wiesen im Winternicht

Die Überschrift eines Beitrags in einem sozialen Netzwerk lautete:

"Fleischessen ist nicht böse: In Wurst we trust - ein Fachkongress in Berlin"

Darauf schrieb *ich beckmesserisch, genauigkeitsverliebt und, zugegeben, etwas übellaunig:

Was hat eine religiöse Wertung mit Nahrung zu tun? Ist Sprache dumm? Ist dein Auto blöd? Du lieber Himmel! Passend zu formulieren ist so einfach. Braucht nur ein wenig Sorgfalt und den Abschied von Kindersprech. Verzeiht.

Die Antwort des Beitrags-Lieferanten:

... was hälst Du von Toleranz und / oder Ironie ? Das schöne an Sprache ist ja, dass man sie auf die vielfältigsten Weisen nutzen kann: Wenn der Autor des Artikel findet, dass er so eine Art Bekenntnis zum Fleischessen abgeben muss oder will, dann könntest Du Dich als Leser darauf einlassen, musst es aber nicht. Sollte "In Wurst we trust" nicht augenzwinkernd gemeint sein, sondern tatsächlich ernsthaft religiös wertend, dann ist das nicht Kindersprech, allerdings wäre das dann echt erstaunlich.

Konnte *ich das einfach so stehen lassen. Ja, eigentlich schon, aber:

Was halte *ich von Genauigkeit und Ernsthaftigkeit, von Aufrichtigkeit und Kritikfähigkeit? Sehr viel. Ertragen und erdulden mag ich Ironie kaum mehr, weil es meist das Stilmittel der Besserwisserei und Wurschtigkeit ist. Im besten Fall wird es von Menschen genutzt, die selbst mit besten Argumenten und Beweisen, an Mauern der Verweigerung stossen. Aber gut, ich habe bei meinem Kommentar nicht bedacht, wie stark das Fleisch[essen] inzwischen in die Enge getrieben wird, und das betrifft sowohl das auf dem Teller, wie Das, was das was darauf isst. Fleisch ist wohl bald "out", auf dem Teller liegt bald invitro, aber Was wird das essen, wenn das Fleisch, das isst, durch Technik (Robotik) ersetzt ist? Fleisch ist auf den Rückzug. Die Religion auch. Ist Essen böse? Und Gott sprach: Du sollst nicht essen vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Warum? Weil Du dann wirst wie Gott. Wie? GutBöse. PflanzeFleisch? Hmmm? Also, *ich kann von meinem ersten Kommentar nichts zurück nehmen, weil *mir im Text die Reflexion fehlt, nichts für unGut. 

Ende Dialog.

Mei, was soll *ich machen, bei all dem darüber hinweg lachen, über die Lösungen von so vielen Problemen, die wir Menschen mit etwas weniger dumpfer und fauler Ironie und Unaufmerksamkeit und Beharrlichkeit längst lösen hätten können.

So viele Verwundete, Vertriebene, Schutzlose, so viel Verzweiflung, Not, Favelas und so endlos viele Tote! Und hier wird immer nur Stumpfsinn gebloggt und gepinnt und gekichert und verlacht, statt mit zu empfinden, mit den vielen Schmerzen Drinnen und DrAussen.
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Poesie:

Titel: Noch ein Gedicht

Der Herr sprIcht,
es werde Licht,
und es ward nicht,
bis Heut wart icht,
darauf vergeblicht,
bald, hoffentlicht,
fährt es in micht!

Poesie Ende

😊