Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
Posts mit dem Label Herausforderung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Herausforderung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 27. Januar 2015

Auschwitz ist in Wirklichkeit

Titel: Auch Auschwitz ist daSein

Heute vor 70 Sonnenumkreisungen des Erde-Mond, befreite die vorrückende Rote Armee die letzten verbliebenen Häftlinge der deutschen Konzentrations-und Vernichtungs-Lager Auschwitz und Auschwitz-Birkenau.

Ein Selbst-Erkenntnis-Bericht:

Das DaSein ist auch Auschwitz, oder: *ich bin auch Auschwitz.

Wie kann *ich Auschwitz je begreiffen, ohne auch den Täter, den SS-Mann, in *mir ab zu erregen; neben der fast unfassbaren Traurigkeit, die *mich vollkommen erbeben lässt, wenn *ich Auschwitz erspüre?

"Ein SS-Mann befahl einer Gruppe Häftlinge in eine volle Latrinengrube zu springen, und drohte damit, den letzten der springt zu erschiessen. Alle Haftlinge sprangen sofort in die Grube voller Scheisse und Urin. Nach dem Kommando des SS-Mannes, wieder hinauszuklettern, half ein jüngerer einem älteren schwächeren Häftling auszusteigen. Da schlug der SS-Mann dem jüngeren Häftling mit einer Schaufel zuerst auf die helfenden Hände und danach dem älteren Häftling mit dem Stiel auf den Kopf und drückte ihn dann damit tief in die Scheisse hinein, bis er erstickt war."
Schilderung eines Überlebenden von Auschwitz. Ein Einzelfall? Nein.

Kann *ich Auschwitz je begreiffen, ohne dieser SS-Mann wenigstens für Momente zu sein, ohne also Babys und Kinder an den Füssen zu packen und sie mit Wucht gegen Mauern oder Böden zu schlagen, weil sie nicht mehr zu den 3000 Menschen in die Gaskammer hinein passen?
Ein fast alltäglicher Vorfall in den 4 Krematorien.

Kein Umstand in das RaumZeit, in das *ich bis Heute daSein durfte, war so ?, *ich finde keine Worte dafür?, war so, dass *ich das Mit-Menschen hätte antun müssen oder sogar wollen. Meine Gefühle und *mein Gespür waren stets bei den Getöteten und den Überwältigten und Gefolterten und den bis heute tief traumatisierten wenigen Überlebenden der Shoah.
Hilflosigkeit, Wut, Entsetzen, Traurigkeit und Verzweiflung.

Was *mir bis Jetzt "fehlt", sind das gefühllose Ignoranz und Demütigung, das ebenso gefühllose Foltern und Töten, das fraglose Glauben und das blinde Folgen von Befehlen. Fehlt noch etwas?

Ohne das fehlen von fast jedes Gefühl und Gespür, also fast jedes Erregung im drInnen und für DrAussen, werde *ich Auschwitz nie ganz begreiffen.

Möchte *ich Auschwitz je begreiffen?
Jain.
.
Morgendl*ich
Von Heute, 27.01.2015
.
Titel: Das Sprache als Behinderung von Klarheit

Ist es anerkannte Tatsache, dass das überwiegene Mehrheit des Krankheiten, an denen ein LebeWesen wie auch das Mensch leidet, von Aussen, etwa durch andere Mit-LebeWesen, in das Körper eingebracht werden (s.u.)?
Ist es allgemein anerkannte Tatsache, dass, egal woher eine Krankheit verursacht wurde / wird, das Wirkung immer körperlich ist und im davon betroffenen LebeWesen, z.B. im Menschen, stets ganzheitlich wirkt, egal ob ein eingewachsener Zehennagel, Neurodermitis oder ein erlittener Schock mit der Folge eines Trauma?
Wohl eher nicht, wie das Folgende zeigt.

Überschrift des SZ-Artikels: Wahn und Wirklichkeit

Untertitel: In Paris erschiessen zwei Männer zwölf Menschen. Kaltblütig. Gnadenlos. Wie so oft ist die erste Reaktion: Das müssen Verrückte sein. Erstens stimmt das nicht. Zweitens steht das für ein fatales Bild vom psychisch kranken Menschen.

Quelle des Auszugs: Süddeutsche Zeitung, vom 24. Januar 2015,  Gesellschaft, von Christina Berndt
.
.
Das Bemühen der Autorin neurologisch und an ungewöhnlichem Verhalten (psychisch?) erkrankte Menschen [- statt, wie immer noch üblich, auszugrenzen und als gefährlicher wahrzunehmen und zu fühlen, als an z.B. Hepatitis B oder an Masern oder Krebs erkrankte Menschen -], als einfach ebenfalls Kranke ernst zu nehmen, erkenne *ich an. Das war's aber auch schon.

Die unbewusste Denunziation und übliche Trennerei, wo keine Trennung sondern sogar eine Einbeziehung vorliegt, beginnt schon in das Überschrift.

Wenn das Überschrift lautete: "Das Wahn in das Wirklichkeit", hätte *ich zugestimmt. Von *mir aus in altsprech auch: "Der Wahn in der Wirklichkeit". Was ist wirklich, was Wirklichkeit? Nur das, was irgend ein-Es gefällt?

Ganz klar, wenigstens für *mich, ist das Wirklichkeit AllEs und All-Es was IST. Egal, ob es *mir gefällt, oder nicht: Kriege, Auschwitz, Rosen, das SZ, die Nachbarin, die immer mittennachts Hustenanfälle erleidet und *mich damit aus dem Schläfchen holt, der "Verrückte", der hier in Kreuzberg fast jeden Tag mit dem Fahrrad protestierend und hupend durch die Strassen fährt, das Andromeda-Galaxie und so weiter und so fort, Sie, Du und des Nachbars Känguru. Zu behaupten, was widerum üblich ist, dass das Wahn keine Wirklichkeit ist, ist fast schon Schizophren, das hat viel damit zu tun, dass Mensch gerne ausblendet oder gar schmäht, was -Es missfällt. Das gefällige ist dann Wirklichkeit, das missfällige = un-irgendwas.
Aber weiter im Text.

Untertitel:
"... Männer ... Menschen."
Denunziation? Bin *ich zu sensibel? Tatsache ist, das auch die Täter Menschen waren. Tatsache ist, das zwei Männer, 8 andere Männer und 4 Frauen getötet haben. Das zu formulieren, ist doch nicht zuviel verlangt?

"Gnadenlos. Kaltblütig."
Denunziation? Lüge? Anmassung? War die Autorin dabei? Hatte Sie vielleicht sogar sensitive Fühler in den Tätern, während der Tat? Dies ist keinerlei Verkleinerung der Morde der beiden Franzosen an zwölf anderen Franzosen, sondern ein Tun der Genauigkeit und Wahrheitsfindung; das nur als DaZwischen-Bemerkung. Die Wortkette: "Gnadenlos. Kaltblütig", soll was unterstellen? Für *mich eine unrichtige, weil nicht überprüfbare Annahme, eine unnötige Schmähung, ohne Nutz- oder Erkenntnis-Wert.

Dem weiteren stimme *ich zu. Darf *ich doch so schreiben, ohne *selbst als anmassend bei den Leses anzukommen?

Zum Auszug:
"Nicht zuletzt gilt es, psychische Krankheiten gleichberechtigt mit körperlichen Leiden zu behandeln. [...] ..., genauso ernst genommen und in die Gesellschaft integriert zu werden wie körperlich Kranke."

Diese Sätze besagen für *mich ganz klar, dass sogenannte "seelische" Leiden nicht körperlich sind. Was immer auch "seelisch" den einzeln-Es bedeuten. So wie die Autorin den Begriff benutzt, wie es wiederum üblich ist, ist das Seele / Psyche also zwar im jeweiligen Körper, also irgendwie anwesend, aber auch wieder nicht fassbar?

Was ist das Wirklichkeit?
Für *mich hier ist vollkommen sicher und gewiss, dass jedwede Kränkung und Krankheit eines LebeWesens, darin auch jedes Mensch, voll körperlich ist. Kein Neurologe würde nach inzwischen Millionen MRTs und fast ebensovielen Operationen bestreiten, dass alle sogenannten seelischen oder psychischen oder geistigen, oder, um es auf den Punkt zu bringen: Verhaltensauffälligkeiten jedweder von der Durchschnittlichkeit (Konformität) des Mehrheit abweichender Ausprägung, dass also alle Krankheiten eines Menschen, ganz und gar körperlich sind. Auch wenn fast alle Krankheiten von Aussen in das jeweils erkrankte LebeWesen eingebracht werden. Sei es durch Viren, Bakterien, Pilze, Gifte, schlechte Behandlung oder sogar Misshandlungen durch Mit-LebeWesen und andere Einwirkungen. 

Wenn also die Autorin, wie es allgemein üblich ist, schreibt, das: "... gleichberechtigt mit ..." und daraufhin noch: "... integriert zu werden wie ...", dann ist klar, dass da eine Trennung und Gewichtung angenommen wird, das nicht den Millionenfach überprüften Tatsachen entspricht. Das Körper eines LebeWesens enthält und ist Alles was darin stattfindet, also alle Gefühle, alles Gespür und darin jedwede Wahrnehmung und alles Verhalten, auch jede Verhaltens-Auffälligkeit und jede Kränkung und Krankheit, ist körperlich.

Beitrags-Erkenntnis:
Das Sprache, genauer, das aktuell alltägliche norm-Sprech, hinkt den vorhandenen Erkenntnissen mehr und mehr hinterher und trägt jede Menge veraltete FalschMeinungen, unüberprüfbare Glaubens-Vorstellungen und "wahnsinnigen" Ängste und Fehlurteile und Abschätzigkeiten weiter nach vorne heraus. In Sprech, Schrift, Bild und sonstige Kunst.
.
Schöne Aussicht? 
Geht so
.
Titel:  Das Freude des Ernstlichkeit

Eine abschliessende Herausforderung (Provokation):

Was glaubt, dass das Ernst kaum Freude kennt, kennt Selbst von das Freude nur das bisschen Spass, das aus dem Leid in das Freude hineinragt. Denn Spass ist fast einschliesslich im Leid zu erfinden. Weiss nur k[aum]ein-Es, weil die meist-Es noch mehr Glauben als Wissen.

Danke.

Freitag, 20. Juni 2014

Grüne GlücksBananen und steinernes Wasser

Titel: Von der Selbst-Findung der Glückslichkeit

In den vergangenen Tagen habe *ich ausformuliert, was *ich als grösstes Glück empfinden würde. Und *ich bin dabei mittendrinn, al so DaZwischen, auch schmerzlich auf die aktuelle persönliche Wirklichkeit aufmerksam geworden.

Zur Ursache des Folgenden: In einer eher enttäuschenden RaumZeit-Phase, kann ein-Es schon mal solchen Fragen nachhängen. Wenn also Mangel an etwas Notwendigem ist, dann regt das schon die Phantasie oder auch den Hunger nach Antworten an, was wäre wenn, oder eben auch, was wäre dann?

So habe *ich also gefragt: Was ist *mein grösstes Glück?

Glück wohin oder von wo?
Denn, wenn es Richtungen im DaSein gibt - und davon gibt es wahrlich reichlich! -, dann gibt es das auch im Glück. Also habe *ich erst mal 2 Innenräume unterschieden, für mehr zu antworten, hatte *ich noch keine RaumZeit.
Die eine Innen-RaumZeit bin *ich, in der anderen RaumZeit leben all die anderen Selbst, also Sie da DrAussen erleben darIn, in dieser Innen-RaumZeit {und *ich!}.

So lautet die Frage genauer: Was ist *mein grösstes Glück nach/im Innen und von Aussen?

Jetzt wenden Sie vielleicht ein, dass *ich die falsche Richtung gewählt habe, für Sie ist die passendere Richtung, --> nach <-- Aussen, aber *ich kann dann nur auf Oben verweisen, dass *ich eben noch keine RaumZeit hatte, mehr als 2 Richtungen zu formulieren. Und Sie wissen doch Selbst, als Erstes, denkt jedes Selbst zuerst ans ich.

Mein grösstes Glück für und in *mir, ist ziemlich schnell gefunden gewesen. Da *ich ein Mensch bin, der eigentlich fast täglich mit Schmerzen konfrontiert ist, mal so mal so und mal dann und mal dann, dann war schnell klar, das grösste Glück ist dauerhafte Schmerz-los*ichkeit.

Für das grösste Glück von Aussen brauchte *ich etwas länger, etwas. Weil auch das eine Idee, oder besser ein Mangel ist, den *ich schon lange spüre und auch schon öfter als mögliches Glück formulierte, aber kaum gewagt hatte, dem Gedanken oder Gefühl zu folgen.

Und dann, als *ich es fast schon hatte, kam *mir diese Erkenntnis DaZwischen, die m*ich tief getroffen hat. Weil *ich davon tief betroffen bin. Es war die einfache Erkenntnis von dem Glück, das *ich im Moment bin, wie weit oder hoch *mein aktuelles Glücks Niveau also reicht. Na,*ich hab ein wenig nachgerechnet / nachgedacht und dann purzelte die Wirklichkeit in das Bewusst-Sein.
.
.
Mein aktuelles Glücks Niveau reicht gerade mal für ein paar gefundene Cent-Münzen auf dem Gehweg, und ein paar grüne Strassenüberquerungen, gerade, wenn *ich darauf zugehe. Das wars. Im menschlichen mitEinander erlebe *ich momentan durchaus schöne Begegnungen und Momente, die absolute Masse ist jedoch gleichförmige Routine. Von Glück im Augenblick keine Spur. Verzeihung an diejenig-Es, die glauben, Sie seien *mir ein Glück, vielleicht ein grosses noch dazu. Nein, sind Sie nicht.

Mein Glück reicht also gerade mal ein paar Strassen weit und bestenfalls für eine BilligBanane. Das ist *mir DaZwischen gekommen. Aber weiter mit der Formulierung.

Wo war *ich hängen geblieben? ...
Ach ja, beim grössten Glück von Aussen? Ja, das wäre, wenn *ich als Künstler anerkannt bin, als philosophischer Poet ernst genommen werde, wenn ein-Es auftau[ch]te, um m*ich lobend zu fördern und zu fordern, mit Geld und Verbindungen und klarer Meinung.

Grösstes Glück, nach Innen Wohligkeit, von Aussen Anerkennung und Förderung.

Aber die Wirklichkeit sind mal eine goldigere Münze und mal ein paar Sekunden schneller, als üblich.
Was für eine Erkenntnis!?
.
Strassen-Idyll
.
Titel: Die grössten WasserReseven sind in "Steinen" gebunden.
Unten sind zwei Auszüge des Artikels.
.
.
.
Also, wenn das nicht interessant ist, dann weiss *ich ja nicht, was denn dann interessant sein sollte, oder?

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Juni 2014, Natur und Wissenschaft

Montag, 28. April 2014

FremdenAngst und die natürliche Denk-Scheu

Der unhinterfragte Dauergebrauch von Begriffen wie "Rassismus" (das Mensch ist eine nicht unterteilte Spezies) und "schwarz" oder "weiss" für Hautfärbungen, die nie auch nur diesen Farben nahe kommen, zeigt, dass auch die Nutz-Es dieser Begriffe der FremdenAngst und der Einfältigkeit noch verfallen sind.

Sie sind somit nicht wesentlich weiter oder gar "besser", als diejenig-Es, auf Die Sie mit dem "Finger" oder Worten zeigen.
Mensch[heit], wann wirst Du die Einfalt abgelegt haben, um endlich die Vielfalt des Mensch-Sein zu geniessen?

Darf *ich noch als kleine Provokation (Herausforderung) hinzufügen, dass *ich Alle benutz-Es von Begriffen wie "Rassismus" und Schwarz und Weiss, im Zusammenhang mit anderen Menschen, als Dumm empfinde, vielleicht hilfts ja beim Nach[¡]Denken.

Eine Antwort auf [m]ein Zitat zur FremdenAngst und Hautfarben-Einfältigkeit in fb war:

》Das Phänomen, das der Antirassist beobachtet, ist nunmal Rassismus, Monsieur.《

Meine Reaktion:
"Anti-irgendwas" ist nunmal nicht 'mein Ding', deshalb ist auch ein Anti-irgendein-Es / -Etwas in einer Abhängigkeit von dieses Anti-irgend... (gefangen / gefallen?), in die *ich nicht mehr geraten möchte.
Ein sogenanntes Atheist ist genauso "Gottgefällig", wie es das Gläubig-Es ist, so wie ein Anti-... in einer Gefälligkeitsschleife mit das "bekämpfte" oder abgelehnte festhängt.

Ist alles natürlich menschlich, aber eben für *mich Anachronistisch.
Vielleicht sogar Zwanghaft; ich bitte deswegen um mehr Achtung, Aufrichtigkeit, Freundlichkeit und um friedlich genutztes Wissen und Erfahrung, im MitEinander des gemeinsamen DaSein. Das ist "mein Ding". Und somit um die Befreiung aus diesen unsinnigen, inzwischen unsinnigen alten Abgrenzungen, Befremdungen und Feindseligkeiten.
Danke

Verlange *ich unmögliches?
Nein, weil *ich liefere, also ist es möglich.

Verlange *ich zuviel? 
Siehe oben.

Warum läuft das allgemeine menschliche DaSein dann noch so "normal" Wurschtig und verdammt eng und egozentrisch einfach so ab?
Gewohnheit. Prägung. Immerschonso. Fehlende Alternativen?

Während Massen an Menschen verhungern und gedemütigt werden, und in ZwangsSystemen in UnAufgeklärtheit gefangen sind, leben die Meisten solala und desinteressiert dahin, und ein paar ganz ganz wenig-Es auch in der aktuell grösstmöglichen bestausgestatteten Frei-RaumZeit.

All das könnten Wir gemeinsam so verändern, dass kein-Es mehr verhungert, ohne Obdach ist, versklavt oder sonst wie gezwungen ist in Unwissenheit, schmerzhaften Abhängigkeiten und sonstwie Ausgeliefert da[zu]Sein, aber ...

Siehe oben.
.
.
Als einfaches Mensch, dessen Körper leidet, entdeckte *ich irgendwann die Freuden der Vernunft, der Logik, aber das brachte auch zusätzliche Verzweiflung in m*ich, weil *ich mit zunehmender Vernunft langsam erkannte, wie hinderlich das Gefühl, das im Leib steckt (das Leib ist?) und weniger DaZwischen, für eine Ankunft in der aktuellen Wirklichkeit sein kann, wenn dieses Gefühl, so sehr in der Vergangenheit steckt, wie mein Leib es tut.

Oliver-August Lützenich hänge noch sehr in den ersten 16 Jahren meines DaSein fest, in der RaumZeit der Prägung, und diese RaumZeit war für mich schamvoll, erniedrigend und gewalttätig, also überaus schmerzhaft.

So stecke ich also leiblich in dieser RaumZeit, während die leibliche *Vernunft, mit den Werkzeugen des Gespürs, der Sinne, aber vor allem Anderen, mit der Sprache, bereits weit weit in die Wirklichkeit, in eine völlig andere Wirklichkeit, wie damals, hineinragt, hineinsinnt.

Keine Spaltung, Nein, aber manchmal eine Stimmung in mir, die fast zum Zerreissen gespannt ist, ein Unwohlsein, eine überspannte Nervigkeit, dass (weil) *ich nicht weiterkomme in dem Bemühen, diese [vor-]vergangene RaumZeit zu verlassen und im Hier und Jetzt, wo es schön und frei ist, anzukommen.
Das eingeprägte Gefühl beharrt auf dem Gestern, die Vernunft wünscht das Heute. Weil darin so viel mehr geht, als es das (veraltete?) Gefühl zulässt.

So denke ich also darüber nach, wie ich diesen Riss, dieses Klaffen in mir schliessen, besser vielleicht: heilen kann. Ein Hadern ist in mir, mit mir, aber immer auch eingebettet in die Gemeinschaft meiner Spezies, in Denen *mir (und wahrlich nicht nur mir!) auch ungehindert, das angetan wurde, was *ich erlitten habe.

Ich möchte mit meinem Tun auch Verhindern, dass es Anderen ebenso ergeht, aber ich bin da in eine ganze Bewegung eingebunden, die einen anderen, einen aufmerksameren, freundlicheren und förderlicheren Umgang des Menschen im Selbst und im Umgang mitEinander fordert und fördert. Keine Organisation innerhalb des Spezies Mensch mit Hausnummer, sondern eine Bewegung innerhalb des Lebendigkeit (Natur).

Aber genug der offengelegten Selbst-Beschau, aber vielleicht interessiert Sie auch der Hintergrund dieser Texte und der Auswahl auch an Bildern, könnte ja sein?

Dann könnt Ihr / können Sie auch den Beitrag weiter / wieder lesen und zwar hier:

Bildquelle: F.A.Z., vom 26. April 2014, Feuilleton.