Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Sonntag, 18. Januar 2015

Leses-Frage und *Selbst-Beschränkung

Darf *ich hier mal um Verzeihung bitten, für all die Selbst-Erkenntnisse (@llgemeines Selbst), die *ich Uns hier zumute?

Ja. 
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Bitte verzeihen Sie *mir. :-(

Montag, 8. Dezember 2014

Das Freiheit des Ahnung und ein Geständnis

Titel: Ein Aufruf zur Steigerung des Selbst

Untertitel: Der Punkt ist, dass das "Material" auf dem jed-Es aufgebaut ist, das Mensch-Sein unwichtig ist.

Den Zellen, auf denen alles erdmondliche erLeben aufgebaut ist, ist das jeweils individuelle daSein schnurz. Fast (!) vollkommen schnurz, weil beim Tausch von Blut, Herzen, Lebern, Haut und anderen Körperlichkeiten, gibt es schon noch eine kleine Hemmschwelle, also eine Abwehr- oder sogar Abstossungsreaktion, aber die ist medizinisch bereits dämpfbar.

Das ganz persönliche vollkommen einzigartige ich, das jed-Es definitiv ist, ist den Zellen aus denen dieses ich ist - also das Ganze, das Einzel-Wesen in der klaren Verschiedenheit von anderen Gleichen -, fast vollständig wurscht. Das zu erkennen, ist eines der tiefgreifendsten Probleme.

Das einzelne ich beruht auf einer Körperlichkeit, der diese Einzigartigkeit fast vollkommen schnurz ist. Das Körper hat Bedürfnisse. Diese Bedürftigkeit will das Körper - und zwar jedes Körper! -, erst mal befriedigen, befriedigt wissen. Atmen, dann komm länger Nichts. Durst, dann kommt wieder länger nichts. Hunger, dann folgen schon ziemlich bald die sozialen Bedürfnisse, als erstes vielleicht das freundliche Willkommen, dann die Anerkennung als MitGlied einer schützenden und das Selbst möglichst gut versorgenden Gemeinschaft und noch ein paar andere Mängel mehr, die gefüllt werden möchten. Und wenn die passende Grösse, Angepasstheit und Eingebundenheit erreicht ist, kommt ein weiteres sehr wichtiges Bedürfnis hinzu, das schon von Anbeginn an in jed-Es schlummert und nur auf die Reife wartet, das Fortsexen, oder WeiterSexen.

Klingt alles ziemlich nüchtern, wobei erst aus dem Zusammenwirken der Gefühle die Nüchternheit erwächst. Worauf möchte *ich hinaus? Auf eine frappierende Unsicherheit des Menschen, und zwar seit dem "Erwachen" des ersten Körpers, das ahnte, dass Es etwas anderes ist, als Alle ander-Es, obwohl Es vollständig Gleich ist, mit diesen ander-Es. Und es war ziemlich sicher ein menschliches Körper, das das als erstes bemerkte oder erahnte.

Die Unsicherheit des ich im Selbst.

Das Körper will überleben und weitersexen. Etwas ganz speziell persönlich-Es hatte da jahrmilliarden keinen Platz und wahrscheinlich auch überhaupt keinen Nutzen. Und jetzt entsteht quasi aus dem Nichts - und die Leses wissen, dass *ich ins Nichts immer mindestens ein-Es oder Etwas kleines zumindest fülle, weil es die absolute und totale und komplette Leere in diesem DaSein nicht gibt - ein Wunsch nach ganz spezieller und sehr besonderer Anerkennung und Wahrnehmung nur und bloss eines / des einzelnen Selbst.

Egoismus wächst.

Wo vorher jahrmilliarden lang nur fast bewusst-lose Körperlichkeit war, deren winzigste Besonderheit in der Masse der gleichen Körperlichkeiten zwar wichtig war {Evolution: Mutation, Selektion und Anpassung}, jedoch als Wert an sich, als Steigerung des ich, nicht auftrat, weil es nicht erforderlich war. Es genügte ein winziges bisschen Eigenheit - quasi ein Proto-Bewusst-Sein - zur ausreichenden Selbst-Versorgung.

Das ist Jetzt Geschichte.

Das Wert jedes einzelnes Selbst in der Menge aller gleichen MitSelbst wächst kontinuierlich.

Jedes Selbst ist wichtig!

Was vorher eine völlige Unwichtigkeit war, zu jedes RaumZeit verletz-, töt- oder sonstwie ersetzbar, wird mehr und mehr zur ernst zu nehmenden und beschützens werten Einzel- und Besonderheit. Jedes Mensch ist einmalig und wichtig. Klingt banal, ist aber ein sehr sehr neuer Gedanke und deswegen auch noch keine Alltäglichkeit. Noch werden fast alle Menschen massenweise ge- und viel zu oft missbraucht für ...

Aber es gibt noch eine andere Tendenz, als die der Selbst-Befreiung aus der blossen Bedürftigkeit und Allgemeingültigkeit (Konvention): die Tendenz zur Überwindung der zellulären Körperlichkeit.

Denn die Frage ist: Kann die Körperlichkeit die voll bewusste und somit auch unabhängige Selbst-Entschiedenheit ertragen?

Dass das keine lässliche Frage ist, wird schon damit alleine damit deutlich, dass das einzelne Körper eine 'Veranstaltung" einer enormen VielZahl ist. Das menschliche Körper ist aus dem wundervollen und weitgehend unverstandenem Zusammenspiel von etwa einhundert Billionen Einzelzellen. Das Ich und das einzel-ich sind also jeweils Masse.

Was also hält d@s Masse vom Egoismus? Von der Besonderheit der Einzelheit, von den Extra-Facetten des speziellen Selbst. Bis jetzt noch wenig, aber je saturierter - also reicher - eine Gesellschaft[en] ist (z.B. EU), umso mehr. Sonst dürfte ich das -> * nicht sein.

Aber *ich bin Es.

Deshalb auch die Tendenz, das bisschen *{Selbst}, das das DaSein in der enormen Anzahl von Selbst, das das DaSein ausmacht / ist, zulässt, aus der Körperlichkeit herauszulösen, um es von der Masse zu befreien. Für *mich ein extremer Reflex und der falsche und unnötige Weg, um das jeweilige sehr spezielle Selbst - somit auch die Leses dieses Beitrags - aus der noch nötigen Enge der Gesellschaft und nützlichen VielFachHeit ein gesundes Stück weiter herauszulösen, um damit auch dessen Freiheit und Frei-RaumZeit zu vergrössern.

Dass das auch und sogar am deutlichsten und nachhaltigsten, als körperliches LebeWesen möglich ist, scheint *mir vollkommen klar. Schon, wenn *ich alleine an die fast unendliche Speicher- und Kombinations-Potenz des Gehirns jedes (!) Selbst denke, wird mir schwindelig, * nicht, und diese fast Unendlichkeit ist in fast All-Es nur rudimentär und für das allernötigste benutzt, mehr tun und wollen die Allermeist-Es nicht, deswegen gibt es nur so wenige kluge Menschen. Der Grund liegt in der fehlenden konstanten und reichlichen Versorgung des Gehirns mit Energie - und dazu zählt neben der Glukose und ein paar Hormonen auch das vielfältige und vierfarbige Wissen von DrInnen und dem DrAussen.

Was können wir tun, um die Anzahl der Selbst-Entscheidenden und Selbst-Verantwortenden MitMenschen und somit auch der klugen und sogar weisen MitMenschen auf annähernd 100 Prozent zu erwachsen? Und das ist wichtig für Uns, dass das passiert, weil es eine der GrundTendenzen des DaSein schmeichelt und damit uns Allen gut tut: das Friedlichkeit.

Das Gewalt war von Anbeginn an notwendig, um Platz für Uns (das DaSein) zu schaffen, den haben Wir inzwischen - und zwar reichlich! -, was Wir jetzt brauchen ist Friedlichkeit, um diesen Platz auch zu nutzen. Denn solange die Willkür der Gewalt und der Zwang der Triebe herrschen, was aktuell noch überall der Fall ist (das "fast" passte noch nirgends DaZwischen, dazu ist die Herrschaft der Gewalt noch zu übergewichtig), kann das Selbst, den inzwischen vorhandenen Platz, wegen der beständigen Bedrohung nur sehr sehr eingeschränkt, geradezu eingezwängt in die wenigen Konfektionen und Konventionen und Trieben, nutzen.

Bis eben Jetzt ist die Freiheit eine Ahnung.

Eine ziemlich verlockende allerdings!
Jedoch wird die Freiheit von der Gewalt bis Morgen noch beschränkt, sehr beschränkt in vielen Bereichen des Menschheit. In manchen darf das einzel-Es Nichts, und die Leses wissen, wie wenig das daSein kann, wenn MasseMensch es nicht zu lässt. Kaum etwas, neben der puren Überlebens-Tätigkeit inklusive FortSexung.

Was wir brauchen, um die persönliche Freiheit und Frei-RaumZeit zu erweitern, ist nun klar, unklar ist, wann tun wir gemeinsam etwas dafür?

Oder gibt es daran begründete Zweifel?
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Titel: Der Wunsch nach etwas mehr AussenAnSicht für All-Es

Wenn Das da oben nur jedes von uns wenigstens einmal von etwas ausserhalb besehen könnte. Also mit nur ein wenig Abstand vom gewöhnlichen, vom engen kleinen normalen alltäglichen Blick.

Ohh Mensch, dann wäre das ZusammenerLeben hier "unten" ein komplett anderes.

Das ist garantiert.
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Winterl-*ich
im Goldrahmen
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Titel: ABER!

Heute bin *ich auf einen Satz getroffen, das *mich erschreckt hat, weil es auf *mich zurück verwiesen hat, ohne dass *ich dem Inhalt so vorher zugestimmt hätte. Das meint, dass *ich das Selbst anders[herum] eingeschätzt habe.
Der Satz lautet ungefähr so:

"Diejenig-Es, die am häufigsten von Veränderung sprechen / schreiben, sind gerade diejenig-Es, die am wenigsten dazu beitragen."

Das sass!

Wie oben geschrieben, hätte ich vom *Selbst anderes angenommen / behauptet. Aber nach dem Lesen wusste *ich, das betrifft auch *mich. Vielleicht ist das Satz / Aussage nicht vollkommen stimmig, jedoch, was ist das schon, aber *mir war klar, auf *mich zielt es (auch) und trifft.

Seit Jahren schrei[b]e *ich von notwendigen Veränderungen.

In *mir, mit *mir und, um *ich herum, passiert ist allerdings wenig. Im weiteren um *ich herum, ist schon einige Veränderung: wechselnde Nachbarn, wechselnde Geschäfts- und Ladeninhaber, neue Häuser, enorm viele Touristen, aber die Veränderung, die ich im *Selbst wünsche und brauche stockt.

Geht das nur *mir so?

Nein, sonst machte das zitierte Satz keinen Sinn. Aber hilft *mir das? Nein.

Montag, 8. September 2014

Das unvermeidliche Töten?

Das folgende ist vorwiegend dokumentierte Selbst-Erkenntnis.

Langsam werden *mir die Vorgänge, in *mir und, um *ich herum, immer deutlicher, und der ganze Komplex der Unsicherheit und der Gefühle oder des Gespürs (Moral / Ethik), das soll so sein und das darf nicht so sein, oder nicht so genannt werden, also, das auch oder gerade sprachliche verbergen, verschönern und verhehlen von Wirklichkeit, weicht davon, weil *ich wissen möchte, Was ist?

Was passiert hier in und mit *mir?
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Titel: Töten ist normal

Eingangs-Frage: Wann beginnt Leben?

Es ist klar, dass diese Frage fast immer im Zusammenhang mit dem Vorgang der im deutschen "Abtreibung" genannt wird auftaucht. Mit der Nachfrage: Ab wann darf ein Nachwuchs nicht mehr aus der Mutter entfernt und damit getötet werden?

Meine Reaktion darauf:

Das Leben hat längst begonnen.
Wann? Vor etwa 13,8 Milliarden Jahren. Oder, falls ein-Es nur die hier in diesem kleinen PlanetenSystem Erde-Mond ablaufende Lebendigkeit gelten lässt, dann also vor etwa 4,3 Milliarden SonnenUmkreisungen. 

Ich gebe zu bedenken, bereits Ei- und Samenzelle sind lebendig, oder, wie sonst entstünde aus der Vereinigung von beidem eine Lebendigkeit? Und wie käme die männliche SamenZelle zur weiblichen EiZelle, ohne wild zu rudern mit dem SchlenkerSchwanz?

Nur Leben[digkeit] ist imstande die Lebendigkeit zu erneuern. Es braucht lediglich die dafür nötigen Substanzen / Ingredienzien, die aber jeweils bereits Lebendig sein müssen. Leblose Materie zeugt niemals Lebendigkeit.

Die Eingangs-Frage also, im Zusammenhang mit der Abtötung eines gezeugten Nachwuchses, ist falsch gestellt. Die Frage könnte somit in etwa lauten:
Bis wann dürfen wir Nachwuchs töten?

Besser noch: In welchem Nachzeugungs-ZeitRaum, also in welcher Spanne ab der Zeugung, wollen wir den Partnern die Wahl / Möglichkeit gewähren, den Nachwuchs / das Kind / das Mensch zu töten?

Diese Frage ist wohl die aufrichtigste und deutlichste, was den Vorgang betrifft. Denn, wie bereits geschrieben, nur Leben[digkeit] zeugt weitere Lebendigkeit, also ist die Handlung, die wir in deutscher Sprache "Abtreibung" nennen - vielleicht um zu verbergen oder zu beschönigen? - eine Tötung von Lebendigkeit.

Aber eigentlich ist das ja allen klar, warum also immer noch die Eingangs-Frage?
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Danach möchte *ich allerdings auch mitteilen, dass *ich es den beteiligten Partn-Es, insbesondere der schwangeren Frau überlasse, ob sie den wachsenden Nachwuchs abtöten möchten. Es ist nicht und darf nicht sein, die Entscheidung von unbeteilligt-Es oder gar der "Gesellschaft"!

Es geht *mir nicht um Einmischung oder Verbote, es geht *mir um Klarheit, was da passiert, und wenn *ich also im Zusammenhang mit der frühen Abtötung wachsender Lebendigkeit, die Frage lese: Wann beginnt Leben?, dann bin *ich inzwischen sicher, dass diejenig-Es, die so eine Frage zu diesem Vorgang stellen zumindest verwirrt sind, wenn nicht gar unwissend oder verlogen?

Wir töten auch Lebendigkeit zum Essen.
Ohne zu töten keine Nahrung, so ist nun mal die Lebendigkeit, das DaSein, eingerichtet. Aber *mir wäre wesentlich wohler zumute, die beteiligten Menschen am Sex, am Liebesakt - wie die Leses möchten -, würden die möglichen Folgen ihres Handelns vorher bedenken und ebenso vorher klären, ob und ob nicht, und dementsprechend verhüten, oder nicht. Ist doch Heute keinerlei Problem mehr, fast nirgendwo.

Und was Vergewaltigungen, Krankheiten und Behinderungen angeht, bin *ich wie geschrieben dafür, die Entscheidung erstlich der betroffenen Frau zu überlassen und ihr dabei und danach auch zu helfen. Entweder bei der Trauer oder beim Aufwachsen des / der Kinder. 

Dienstag, 2. September 2014

Selbst Revolution Unbeweglichkeit und Quälerei

Titel: Der Einzug der Selbst-Revolution

Das heisst, dass die Revolution, also die "Umwandlung" oder "Umwälzung", inzwischen beim einzelnen Selbst angekommen ist. 

Die einzelnen Gruppen oder Gesellschaften des Menschen sind zu einer Revolution nicht mehr lustig oder zu wenig frustig. Wenigstens die Gesellschaften des kapitalistisch erfolgreichen Nordens und Südens (Australien und Neuseeland) des Menschheit. Der Kapitalismus verhindert durch das systemisch bedingte Anpassungsvermögen und die sozialen Einsprengsel (Kinder-, Sozial- oder Arbeitslosengeld, Bildungszuschüsse, Rente, ...) jedwede radikalere und also auch schnellere gesellschaftliche Umwandlung und WeiterEntwicklung.

Das Mensch hat damit ein mehr oder weniger bequemes, gemütliches und haltbares (und wirtschaftlich erfolgreiches) System erschaffen, das einen schroffen und gewaltigen oder gewalttätigen Umbau mit Karamellschmelz über und zwischen dem Tortenboden und Zuckerguss (OBEN drauff! *ich hoffe, die Leses verstehen) verhindert. So weit, so gut. Ist ja nichts schlechtes.

Warum also daran etwas ändern?

Das System ist also beruhigend, ist angstlösend, ist absichernd nach Innen und Aussen, und kreiert damit Fülle in fast allen Bereichen. Sowohl in der Nahrung, in Werkzeugen, in Luxusgegenständen genauso wie in alltäglicher GebrauchsWare und auch - und das ist eine wichtige Individual-Folge des System-Erfolgs - in der Vervielfältigung der Ausgestaltung und Lebensplanung jedes einzeln-Es dieser Gesellschaften. Mensch kann und darf mehr und weiter verrückt sein.
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Schlafzimmer-Blick
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Verrückt ist bald das neue Normal.

Wenn also das erfolgreiche (was den Angstabbau, die Sicherheit und die Versorgung der MitGlied-Es angeht) System einen radikalen (und die Leses wissen vielleicht, dass "radikal" nichts mit Brutalität oder sonst einer Gewalt zu tun hat, also Angst machen müsste, sondern von lat. 'radix' abstammt, was "Wurzel" heisst, also heute "grundsätzlich" oder auch "umfassend" bedeutet) Wandel, oder auch eine tiefgreifende Weiterentwicklung verhindert, was ist zu tun, wenn die umgebenden und auch die inneren Entwicklungen einen solchen tiefreichenden Wandel verlangen? 

Der Klimawechsel hin zu höheren Durchschnittstemperaturen und somit (radikal?) sich verändernden Landschaften und die technologischen Möglichkeiten, die uns die Biogenetik, die Nanotechnologie, die Pharmakologie, die Mathematik - auch mit den gesamten elektronischen Gadgets im Gefolge - und und und, und unsere Phantasie und Lust anbieten, fordern und fördern jedoch ein MitEntwickeln auch des MitEinander, also der Ordnung und Struktur der menschlichen Gesellschaften / Gemeinschaften / Gruppen, bis hin zur Klein[st]-Familie. 

Der Kapitalismus ist inzwischen eine (un)wohlige Blase der Verzögerung.

Das erdmondliche LebeWesen ist träge. Das Mensch ist es also auch. Bis auf ganz wenige Ausnahmen, aber das ist ja klar, weil es immer Ausnahmen geben muss, die eine Regel bestätigen müssen. Das Mensch hat es gerne gemütlich, auch gerne auf "Kosten" der MitLebeWesen und auch auf Kosten von anderen MitMenschen. Hauptsache mir geht's gut, ist die Grundeinstellung.
Das ist auch die Grundeinstellung des Kapitalismus. 

Diese Grundlegung des aktuellen GesellschaftsSystems - eine wurschtige Kurzsichtigkeit und planloser ängstlicher BereicherungsFrust -, wird den tatsächlichen Bedingungen und Verhältnissen der LebensUmwelt nicht mehr gerecht. Die Endlichkeit sowohl der Ressourcen, als auch des "Raumschiffs",  in dem wir alle erLeben, ist darin nicht eingepreist. Auch die Rechte, Nöte und Bedürfnisse unserer MitLebeWesen kommen darin nur am äussersten Rand vor. Dass uns Menschen das jedoch bis ins innerste berührt, wird vor lauter Ängstlichkeit kaum wahrgenommen.

Was bleibt, ist ein grundsätzlicher Wandel im Verständnis des Selbst.

Vielleicht besser, ein tiefgreifender und weitreichender Umbau des Selbst.
Jedes einzelnen Selbst. Und genau davor beginnt die Angst.

Mehr noch, eine Panik, die sogar ein daran Denken sofort abblockt. {Wieder erinnert: Ausnahmen bestätigen die Regel.} Einigen, auch *mir ist klar, dass wir ausgemerzt werden, wenn wir so weiter machen. Und das phantastische und zumeist unbewusste ist, wir Menschen sorgen mit dazu, wir übertragen mehr und mehr, was uns jetzt ausmacht, was wir jetzt sind und was wir jetzt können, auf Maschinen. Und sind in Massen sogar willig, uns zu technischen "Lebewesen" zu "verbessern", zu Cyborgs. Immer mehr überträgt das Mensch das vielfältige Selbst auf Maschinen.
Ist das der "Weisheit" letzter Schluss? 

Derweil ist das Potential des Mensch-Sein noch ängstlich ungenutzt.
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Ist das jetzt fies, dass wir nicht viel
anders daSind, als Diese da?
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Titel: Der aktuelle Mangel an Selbst-Sein

Überschrift: Dialektik der Abklärung
Untertitel: Die Jungen von Heute wollen alles richtig machen. An der Uni lehnen sie Vorgaben nicht ab - sie fordern sie ein. Über das Leben einer Dozentin als Animateurin, Erzieherin und Motivationstrainerin.
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Quelle: Die Auszüge sind aus: Der Tagesspiegel, vom 31. August 2014, von Christiane Florin

Einerseits ist das bekannt und normal, dass die allermeisten MitMenschen kaum mehr Beweglichkeit und Interesse aufwenden, das mehr ist als blosse Befürfnisbefriedigung und Anpassungsarbeit.

Andererseits ist es bei dem Wandel, den sowohl die klimatischen und technischen, als damit einhergehend auch die menschlich gesellschaftlichen Veränderungen einfordern, erschreckend, wie stupid und desinteressiert die Masse das persönliche Geschenk der erdmondlichen (menschlichen) Lebendigkeit herunterlebt?
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*ich
Morgendliche Frisur-Quälerei
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Titel: Tier Quälerei

Gerade sah *ich wieder die Bilder von MitTier-Transporten und sogenannten Tierzucht-Betrieben. Wie das Mensch teilweise die MitLebeWesen misshandelt, ist eine einzige Scham.

Wann beginnen Wir - und da beziehe *ich alle erdmondlichen LebeWesen mit ein - Einander kein Leid mehr anzutun, genauer kein Leid, das über den nötigen Schmerz bei Abschieden (Trennungen / Tod) und sonstigen kleinen Enttäuschungen des Alltags (die Lieblings-irgendwas ist gerade aus) hinausgeht?

Warum schaue *ich solche Bilder immer wieder an, warum flüchte *ich nicht davor, was normal ist, was fast alle ander-Es tun? Vielleicht, weil *ich eine Idee bekommen möchte, dieses "normale" Verhalten gegen- und miteinander zu ändern.

Und die längeren Leses meiner Beiträge wissen, dass *ich ein Tier bin - auch ein Tier bin -, dass m*ich TierQuälerei also immer auch mitbetrifft, sei das Tier auch eine andere Art, als Ich.

Ein Mensch.

Mittwoch, 20. August 2014

Vom müssen von Kant Bourdieu und Frage

Titel: Der Übertritt vom Hoffen zum Urteilen

Überschrift: Hört auf zu hoffen, denkt kritisch!

Untertitel: Der Quellcode sagt Computern, was sie tun sollen. Nur wer ihn versteht, kann begreifen, wie die Maschinen unser Leben beeinflussen. Wir müssen die Sprache der Rechner lernen. 
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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 20. August 2014, von Stefan Schulz

Damit gehe *ich mit, das denke *ich auch, vor allem die Überschrift ist ganz in meinem Sinne. Den Menschen zum mitdenken zu bewegen, zur Aktualitäts-Teilhabe und Mit-Entscheidung am öffentlichen / gesellschaftlichen Geschehen und dessen Richtung. 

Titel: Vom Grund des Fragens

"Wir tun, was Wir tun, weil Wir müssen, nicht, weil Wir wollen."

*ich

Aus dem Zyklus: "Das Mensch spicht."
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Auszug aus meinem Studierzimmer,
bei Sonnenschein im August
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Titel: Hintergrund - Frage

Ein Mit-Blogger aus Tumblr 'Brückenschlag' hat m*ich auf folgenden Satz hingewiesen: "Ich kann, weil ich will, was ich muss", von Immanuel Kant. Gemeint vielleicht als nachträgliche Motivation für etwas unausweichliches, als Rechtfertigung und Abmilderung von Zwang. Dazu gibt es wahrscheinlich noch ein paar Interpretationen mehr. Kant geht wahrscheinlich vom Ursprung des Wortes "muss" aus, und diese Urform (mùezzen) bedeutete "eine gegebene Chance nutzen", was alles andere als ein Zwang ist, ausser ein-Es betrachtet die Entscheidung zwischen ? Möglichkeiten als Zwang. Diese natürliche Selbst-EntscheidungsAngst hat vielleicht dem ursprünglich offeneren und leichteren "mùezzen" die Unausweichlichkeit des heutigen Müssens aufgeladen?

Was meinen Satz angeht (Wir tun, was wir tun, weil wir müssen, nicht, ...), steht dahinter das Wissen, dass das DaSein nicht befragt wurde, ob es DaSein wollte, wenigstens gilt das für Uns, also den Inhalt des DaSein, denn kein-Es von Uns wurde je gefragt, ob und wie und wo und wann und als was und ... Es daSein möchte. Also tun wir, was wir tun, weil wir tun müssen, was wir tun, egal, was ein-Es is[s]t oder tut, weil k[aum]ein-Es je wirklich hinterfragt, was Es tut und noch sehr wenig-Es sind in der Lage, je eine Richtung in das Es erlebt (treibt?) Autoaktiv zu ändern.

Also gilt doch immer noch die uralte Frage: Was läuft hier eigentlich ab?
Und diese zu klären, sind wir doch aufgerufen!
Wenigstens höre *ich diesen Ruf.
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Bundestag von der Seite mit EU-Flagge
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Titel: Kontra Pierre Bordieu

Gerade las *ich ein Zitat von Pierre Bordieu, Soziologe: „Im Kampf um die ungeteilte Herrschaft dessen, was man den Markt nennt, d.h. des Geldes, ist die »Theorie der Globalisierung« die zentrale symbolische Waffe.

Eine Aussage / Feststellung der puren Ängstlichkeit, denn es gab und wird nie so etwas wie "ungeteilt" geben, erst Recht (!) keine Herrschaft. Da hatte Herr Bordieu (1930 - 2002) wohl zu wenig Einblick und Informationen aus so grundlegenden Forschungsgebieten wie der Mathematik, der Physik, insbesondere auch der der QuantenEbene und auch wenig Vertrauen und passende Auslegung in sein Fachgebiet der Soziologie.

Diese Schlechtmacherei und grobschlächtige Warnerei, geht voll an der Wirklichkeit vorbei, denn die inhärente Behauptung, dass Geld und Markt nach Herrschaft streben, kündet von mit-menschlicher Betriebsblindheit. Es sind Menschen, die das tun (versuchen) und es sind Menschen, die diesem Streben beständig und immer erfolgreicher widerstreben.

So wie kein Mensch oder kleine Minderheit je die alleinige Herrschaft über eine Mehrheit erlangen konnte, so wird es auch keinem Menschen-Konstrukt oder einer Marktordnung (Kapitalismus) je möglich sein, alleinig zu sein, nur noch zu sein, also ungeteilt irgendetwas zu beherrschen.

Herr Bordieu ist nicht der Klugheit letzter Schluss, denn wir kommen mit unsinnig warnender Ängstlichkeit nicht weiter, in der Erkenntnis der Wirklichkeit; und auch nicht in der Suche nach einer Gesellschafts-Gestaltung, die weniger einer Minderheit die jeweilige Mehrheit an Einfluss, Reichtum und den Zugriff auf Ressourcen einräumt - innerhalb der Mehrheit oder Gesamtheit -, als es bis Jetzt üblich ist.

Samstag, 3. Mai 2014

Sand Poesie Natürlichkeit und eine Entschuldung

Sand ist einer der wichtigsten Rohstoffe für uns Menschen. 
Sand ist zwar allgegenwärtig, aber wissen tun das nur die wenigst-Es.
Sand ist wie die Luft, Mensch nimmt es kaum wahr, aber ohne es können wir inzwischen nicht mehr leben.
Sand ist die Grundlage für Glas, aus Sand wird Siliziumdioxyd eine chemische Verbindung die im Wein enthalten ist, in Waschmitteln, Reinungsmitteln, Papier, getrockneten Nahrungsmitteln, Haarspray, Zahnpasta, in vielen Kosmetika und ...

Dieses kleine Text ist eine Entschuldung, auch wenn es an vielen Stellen wie eine Klage klingt. Die Leses werden das am Schluss erkennen. Zurück zum Sand. Und einem passenden Gedicht:
Kindersand

Das Schönste für Kinder ist Sand.
Ihn gibt’s immer reichlich.
Er rinnt unvergleichlich
Zärtlich durch die Hand.
Weil man seine Nase behält,
Wenn man auf ihn fällt,
Ist er so weich.
Kinderfinger fühlen,
Wenn sie in ihm wühlen,
Nichts und das Himmelreich.
Denn kein Kind lacht
Über gemahlene Macht.

Joachim Ringelnatz, 1883-1934

Sand besteht aus Mineralien wie Silizium, Thorium, Titan und Uran.
Ohne Sand keine Computerchips und Mikroprozessoren auch für Smartphones, Kreditkarten, Tablets, Geldautomaten,  Kassensysteme und Spielkonsolen.
Sand ist z.B. auch in allen Karosserien (Autos, Lkw, Flugzeuge, Zügen), Triebwerken, Leichtmetallen und Lacken und Reifen.
Und das ist längst nicht Alles. Sand ist der wichtigste Rohstoff für fast alle unsere Bauwerke.

Den grössten Sandbedarf hat somit der Bausektor.
Sand und Zement mit Wasser ergeben Beton, der vielfältigste und meist genutzte Baustoff. Zusammen mit Stahleinlagen z.B. in Gitterform, ergibt das Stahlbeton. Inzwischen ist (Stahl-)Beton das von Menschen meistgenutzte Material weltweit. Zwei Drittel aller Bauwerke, egal ob Gebäude, Brücken, Stadien, Tunnel, oder Strassen, sind aus Beton. Und dieser Baustoff besteht zu zwei Dritteln aus Sand.

Wird den Leses langsam klar, in welchen Mengen Sand gebraucht und verbaut wird?
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Die Mengen sind in menschlichen Verhältnissen gigantisch.
Beispiele: in einem Einfamilienhaus mit etwa 150 - 200 qm werden 200 Tonnen Sand verbaut, für das Krankenhaus einer Kleinstadt etwa 3000 Tonnen, für einen Kilometer Autobahn werden etwa 30.000 Tonnen Sand gebraucht, für eine Talsperre mit Wasserkraftwerk werden etwa 20 - 25 Millionen Tonnen Sand verbaut. 200 000 Kilogramm Sand für ein Einfamilienhaus!

Und Sand ist KEIN (schnell) nachwachsender Rohstoff.
Der menschenweite Sandverbrauch liegt bei etwa 15.000.000.000 T/J.
15 Mrd. Tonnen pro Jahr eines nicht nachwachsenden Rohstoffs. Nur Wasser wird in ähnlicher Grössenordnung verbraucht, vom noch viel gigantischeren Luft"verbrauch" mal abgesehen, auch weil die verbrauchte Luft teilweise wieder recycelt (Planzen, Plankton) wird. Auch der Sand von Abbruchgebäuden könnte wiederverwendet werden, aber das sind bis jetzt keine bedeutenden Grössenordnungen, weil wesentlich mehr verbaut und verbraucht wird, als wieder verwendet werden kann.

Die Sandhändler (ja klar, die gibt es in jeder Grösse und Vielfalt; und sie sind überall im Geschäft, wo gebaut wird, also Menschenweit) sind mit das einzige Gewerbe, das von keiner Krise bisher betroffen war, weil solange Menschen mehr werden und engere Verbindung suchen und fordern, wird gebaut. Und das ist bis Jetzt immer. Die Geschäfte der Sandhändler gehen also gut, sogar hervorragend.

Wenn da nicht die Endlichkeit der Vorkommen wäre! 
Die weltweiten Sand- und Kiesvorkommen an Land gehen zur Neige, sind fast schon restlos ausgebeutet. Und jetzt bitte, vergessen Sie die Wüsten!
Warum?
Weil der Sand, den wir Menschen zum Bauen und Fahren und Fliegen brauchen, nicht vom WüstenWind glatt geschliffener sein darf, sonst würden alle Materialien wie Sandkuchen zerbröseln.
Den Halt und die Festigkeit, den wir zum Konstruieren und Fahren und Bauen brauchen, gibt es nur mit zackigem, kantigem, schmirgeligen, rauem Sand, aus Flussablagerungen, Gletscherabrieben, Felserosionen und Granitverwitterungen, also aus kleingeriebenem, aber eben nicht von vom Wind polierten (Wüste) Stein.

Australien ist der weltweit grösste Sandexporteur (mit 3500 Abbau-Unternehmen), es verschifft jährlich Sand im Wert von 5 Mrd. US-$, das weltweite Handelsvolumen liegt bei etwas 70 Mrd. US-$ pro Jahr.
Der Preis pro Tonne in Deutschland liegt je nach Korngrösse, Herkunft, Färbung und Reinheit zwischen 15 und weit über 30 €. In vielen Regionen ist Sand jedoch wesentlich günstiger.

Alle leicht zugänglichen oberirdischen Ablagerungen sind weltweit längst ausgeschöpft, also werden inzwischen Flüsse ausgebaggert, was aber zu vermehrten und schlimmeren Hochwassern führt. Auch werden Kiesgruben mehr und mehr und weiter abgebaut, was aber die Landschaft grossräumig entgrünt und zerwühlt. Also werden jetzt die Sandvorkommen im Meer und an Seen abgebaut.
Der Sand wird dabei mit grossen Schwimmbaggern vom Meeresgrund abgesaugt, oder auch, ganz einfach, ganze Strände und Strandabschnitte wegg gebaggert. Ein Schwimmbagger kann bis zu 400.000 Tonnen Sand pro Tag vom Grund aufsaugen. Wir [ver]brauchen 15 Mrd. Tonnen davon pro Jahr!

Für Biologen, Ozeanolgen, Ökologen, ... und alle Menschen, die von Meeresbewohnern leben, ist das ein furchterregender Vorgang. Denn der Sand ist die Heimat und das Lebens-RaumZeit von sehr sehr vielen Pflanzen und Tieren.
Alle LebeWesen, die unter, im und auf dem Sand im Meer und den Flüssen leben, werden von den Schwimmbaggern getötet und bei den Mengen und den riesigen Gebieten, die von diesen Schiffen und Maschinen abgesaugt werden sind das Milliarden um Milliarden Kleinst- und auch Gross-LebeWesen pro Abbau-Vorgang. Und dabei sollte uns klar sein, dass wir Menschen bisher etwa 1 - 2 Prozent der Meeres-LebeWesen kennen, das meint, dass wir noch nicht einmal wissen, was wir da alles vernichten? 

Darauf können die riesigen Schwimm- und Landbagger und die Menschen darauf, darin, daneben und dabei (auch die Auftraggeber) selbstverständlich keinerlei Rücksicht nehmen. Wir brauchen den Sand.
Es bleibt die Tatsache, dass das Vernichtung im gigantischen Stil ist, da kommt auch die Vernichtung von LebeWesen (Pflanzen, Tiere, Pilze, Einzeller) und Lebens-RaumZeit (Fläche) in den tropischen Regenwäldern nicht mit. Und mit dem Sandabbau auf dem Meeresgrund werden z.B. auch die Fische, die von den LebeWesen des Sandbodens leben, in deutlichen Mengen mit-vernichtet, wenn nicht gar ganz.

Und dies ist nicht die einzige Folge des Sandabbaus am Meeresboden. Selbstverständlich ist auch das Mensch davon betroffen. Durch den maritimen Bodenverlust vor den Küsten werden Strömungen und Wellengang so verändert, dass die Küsten bedroht werden, indem dort die Erosion zunimmt und zum Beispiel Sandstrände innerhalb weniger Monate oder Jahre von den Wellen ins Meer gespült werden.
Viele Häuser, die noch vor Jahren teils 100 Meter von der Brandung entfernt standen, werden nun unterspült, ganze Küstenregionen und Inseln sind durch den Sandabbau am Meeresboden bedroht. In Indonesien sind schon dutzende Inseln verschwunden. Und das hat auch ganz praktische geopolitische Auswirkungen, weil sich durch den Landverlust auch Landesgrenzen und dadurch Einflussgebiete verschieben.

Beispiele:
Der Bauboom in Singapur verbraucht riesige Mengen Sand, die natürlich nicht in Singapur zu finden sind - Singapur ist ein von der Fläche sehr begrenzter Stadtstaat an der Küste vor Malaysia -, deshalb kaufte Singapur Sand aus Malaysia, Kambodscha, Vietnam und Indonesien, bis diese Länder aufgrund der oben beschriebenen Schäden an Land und Leben, den Sand-Handel mit Singapur verboten haben. Indonesien hat durch den Sandabbau bereits 25 grössere Inseln verloren. Trotzdem geht der Bauboom in Singapur selbstverständlich weiter und damit auch der Verbrauch an Sand, der nun also in den oben genannten Ländern gestohlen und nach Singapur geschmuggelt wird.

Die Malediven mussten bereits mehrere hundert Inseln aufgeben, weil der Sandabbau die Küsten fast oder ganz wegg gespült hat, und der Sandabbau geht munter weiter. Und die Menschen, die von den Inseln weggziehen mussten, wurden natürlich nicht gefragt, ob sie dem Abbau zustimmen und waren sicherlich nicht glücklich über den Verlust der Heimat.

Am Mittelmeer verschwinden immer mehr Strände durch "wilden" also nicht genehmigten Sandabbau. Vorwiegend noch im nord-afrikanischen Bereich des Mittelmeeres, aber der legale und illegale Sandabbau beginnt längst auch an europäischen Küsten.

Weltweit sind 75 Prozent, manche Forsch-Es schätzen sogar bis zu 90 Prozent, der Strände auf dem Rückzug, werden also wohl demnächst nur noch eine vergangene Traumkulisse sein. Sie lieben den Sandstrand, na, dann fahren Sie besser heute als Morgen noch mal an einen. 

Warum sind diese Tatsachen kein Thema?
Weil wir noch(!) vom Sand abhängig sind.
Weil immer mehr Menschen immer mehr Wohnungen, Strassen, Brücken und sonstige Gebäude und Materialien brauchen, in denen Sand und dessen Bestandteile enthalten sind.

Diese Tatsachen dürfen deshalb kein Thema sein, nur bestenfalls für ein paar Interessierte und Eingeweihte, weil Sand ein muss, ein unbedingtes Muss ist, solange kein Ersatz für Beton und andere Materialien aus und mit Sand vorhanden sind oder genutzt werden. Sand wird solange abgebaut und verwendet und Land und LebeWesen vernichtet, bis alles Sand verbaut/verbraucht ist. Erst dann werden Alternativen genutzt. Die vorhanden sind. Das ist dasSelbe Verhalten, wie mit dem Rohstoff Erdöl, auch da werden die vorhandenen Ersatzstoffe und -Lösungen erst genutzt werden, wenn das letzte Tropfen aus dem Planeten gepresst oder aus Sand (!) gefiltert wurde.

Das Absurde ist, dass Millionen, ja Milliarden Tonnen besten Sandstrandes verbraucht werden, für Immobilien-Spekulationen und Fehlplanungen. In China stehen ganze NeuStädte mit 65 Millionen Wohnungen leer, fast dasGleiche in Spanien, trotz grosser Wohnungsnot stehen dort 30 Prozent der Wohnungen leer, Flughäfen, Industriegebiete, Autobahnen oder auch "nur" Strassen werden gebaut, um es gleich darauf dem Verfall preis zu geben. Verbrauch und mehr Verbrauch einfach, um ein Industrie- und Handels Gewerbe weiter zu beschäftigen, egal wieviel dadurch woanders oder auch vor der Haustür, an Landschaft, Fluss, Küste, Meeresboden und LebeWesen vernichtet wird.

Schlussfolgerung:
Und das alles, weil wir Menschen an Beton gewöhnt sind, weil eine riesige Industrie an dieses Material gewöhnt ist, mit allen Techniken, Maschinen und Infrastruktur, und weil Sand noch günstiger ist, als nach Alternativen zu suchen oder Alternativen zu nutzen, zum Beispiel zerkleinertes, geschreddertes Altglas, Holz, Recyclingmaterialien von Metallen, über Kunsstoffe, bis zu Stroh und abgebauten Gebäuden und Strassen. Vernichtung ist somit eine Kostenfrage. Wir vernichten Milliarden Mit-LebeWesen und riesige Landschaften aus Bequemlichkeit und einer (allerdings natürlichen, siehe dazu auch die Entschuldung unten) Kurzsichtigkeit, weil die meisten von Uns eben bestenfalls die persönliche Lebendigkeit erspüren und überblicken und bedenken.

Quelle: Dieses Beitrag ist fast vollkommen abgelauscht einer arte-Dokumentation mit dem Titel "Sand", von Denis Delestrac, und etwas erweitert und aufgefüllt mit persönlichem Wissen, Recherche und ein paar Fragen und Kommentaren.

Resümee:
Was wir Menschen also tun ist zerstörerisch.
Keine Spezies des Lebendigen handelt anders, denn das DaSein ist zerstörerisch, das ist ein Mittel der Wandlung und Veränderung. Diese Tatsache entschuldigt unser Verhalten. Wir Menschen sind Natur/DaSein, als solch-Es also auch in Masse und Massen zerstörerisch. Wir tun, was wir tun können.
Nur in kleinen Bereichen und Handlungen sind wenige von Uns pfleglich, bedenklich, nachhaltig und verantwortlich, im und um das persönliche Selbst herum. Aber das ist nun mal immer schon eine Handlungsweise der absoluten Minderheit gewesen.

Die Frage ist somit, wenn wir das nun langsam mehr und Meer wissen, was wir tun und was das für Auswirkungen hat, was wir tun, müssen wir dann in Massen und der Masse weiter so unbewusst und wurschtig, also ganz natürlich zerstörerisch handeln; und auch so absurd, wie oben beschrieben (65 Millionen Wohnungen wurden in China gebaut, aus Milliarden Tonnen Sandstrand, um zu verfallen?), oder können wir sowohl die Absurdität, als auch die Zerstörung wenigstens etwas aus unserem Handeln entfernen? *ich vermute ja, weil wenn ein paar Menschen es können, dann könnten es auch Alle, weil wir Menschen in diesem Können Gleich sind.

Zum AbSchluss noch ein Gedicht:

In Sand geschrieben

Dass das Schöne und Berückende nur ein Hauch und Schauer sei, dass das Köstliche, Entzückende, Holde ohne Dauer sei: Wolke, Blume, Seifenblase, Feuerwerk und Kinderlachen, Frauenblick im Spiegelglase und viel andre wunderbare Sachen, dass sie, kaum entdeckt, vergehen, nur von Augenblickes Dauer, nur ein Duft und Windeswehen, ach, wir wissen es mit Trauer. 
Und das Dauerhafte, Starre ist uns nicht so innig teuer: Edelstein mit kühlem Feuer, glänzendschwere Goldesbarre; Selbst die Sterne, nicht zu zählen, bleiben fern und fremd, sie gleichen uns Vergänglichen nicht, erreichen nicht das Innerste der Seelen. 
Nein, es scheint das innigst Schöne, Liebenswerte dem Verderben zugeneigt, stets nah am Sterben, und das Köstlichste: die Töne der Musik, die im Entstehen schon enteilen, schon vergehen, sind nur Wehen, Strömen, Jagen und umweht von leiser Trauer, denn auch nicht auf Herzschlags Dauer lassen sie sich halten, bannen; Ton um Ton, kaum angeschlagen, schwindet schon und rinnt von dannen. 
So ist unser Herz dem Flüchtigen, ist dem Fliessenden, dem Leben treu und brüderlich ergeben, nicht dem Festen, Dauertüchtigen. 
Bald ermüdet uns das Bleibende, Fels und Sternwelt und Juwelen, uns in ewigem Wandel treibende Wind- und Seifenblasenseelen, Zeitvermählte, Dauerlose, denen Tau am Blatt der Rose, denen eines Vogels Werben, eines Wolkenspieles Sterben, Schneegeflimmer, Regenbogen, Falter, schon hinweggeflogen, denen eines Lachens Läuten, das uns im Vorübergehen kaum gestreift, ein Fest bedeuten oder wehtun kann.
Wir lieben, was uns gleich ist, und verstehen, was der Wind in Sand geschrieben.

Von Herrmann Hesse. 

Guten Tag.

Freitag, 2. Mai 2014

Permeabilität, Kapitalismus und Fröhlichkeit

Titel: O Mai, oh Mai, ohh Mai, du bist so bald schon wieder vorbei. 😀

Nach dem ersten Mai noch eine Erinnerung an einen jüngeren Beitrag zum Tag der Arbeit und ein ebenso jüngerer Beitrag, den *ich gestern etwas abgeändert und aufgehübscht habe, auch, weil *mir das passende Foto geglückt ist.
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Können Sie die "Kunst" erkennen? 
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Titel: Die Permeabilität des Kapitalismus

Wieder mal ein kleiner Partikel zur Klärung des Handels zwischen den Selbst.
Die Selbst-Befriedigung eines geradezu winzigen Bereichs des Lebendigen.
Wissens-Sex, dessen Ergebnis die Zeugung von mehr Verständnis ist.
Was wird beim Fort-Setzungs-Akt der NeuGier gezeugt? Freiheit. 
Und was noch? Selbst-Bewusstheit und Selbst-Verantwortung. 
Braucht das ein-Es zum Überleben? Nein, besser: kaum.
Deshalb ist die Lust daran so wenig verbreitet, oder?
Mag wohl sein. In diesem Beitrag geht es um
unser HandelsSystem im DaZwischen, 
genannt: Kapitalismus. Und um
ein paar nähere Begriffe. 
Und das am 1. Mai?
Warum nicht.

Hier der passende Link:

Vorankündigung:

Wie schaffe *ich es nur, die Traurigkeit zu verbergen, die genauso in *mir wohnt, wie ein geringer Klecks Fröhlichkeit? Wobei die Traurigkeit die wesentlich grössere RaumZeit einnimmt, aber manchmal drängt sie, die Fröhlichkeit, nach Vorne-Oben mitten hinein auf mein Gesicht und dann, na ja, dann muss *ich eben lachen. Aber das ist ziemlich mühevoll, aber gut, *ich möchte hier nichts vorwegnehmen.
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Fröhl*ich
.
Titel: Von den Mühen der Fröhlichkeit innerhalb des ich, von *(ich).

Mir geht es öfter so, dass ich zum Beispiel fröhlicher sein möchte, aber es gelingt *mir nicht, *ich kann üben, so oft ich möchte, *ich kann die Grinsemaske aufziehen, stundenlang.

Sobald *ich sie abgesetzt habe, bin *ich wieder fad, oder lustlos, oder verzweifelt oder traurig oder entrüstet oder entsetzt, aber sooo selten einfach nur fröhlich, wenigstens etwas fröhlich, etwas lustvoll und fröhlich im DaSein, als erdmondliches Lebewesen, als das inzwischen mittelalterliche AffenTier, das *ich bin.

*ich bin meistens ziemlich un-fröhlich und ich würde das gerne ändern, aber Sie/Ihr ahnen/ahnt es, ich lasse es nicht zu. Ja, (*)ich!
*ich bin ja nun schliesslich auch diese ganze Vergangenheit mit all den oben beschriebenen Prägungen, also memmt ein Bereich in mir sofort herum, wenn ein anderer, kleinerer, wesentlich kleinerer Bereich in mir, mehr Fröhlichkeit und Lust fordert, weil ich das in der Vergangenheit lange RaumZeit nicht durfte und somit auch so unlustig und frohlos geprägt bin.

So sage *ich oft bewusst: bitte mehr Fröhlust, aber unbewusst verhindere ich es, behindere ich es, wenn Sie so wollen, da kommt das *ich nicht gegen das ich und das Ich an. Bedenken Sie bitte die zarte aber deutliche Verschiedenheit der drei (*)ich im VorSatz.

Sie wissen und kennen das bestimmt auch aus vielen gesellschaftlichen Vorgängen: Was (Sie + Er + als was immer auch ein-Es daSein möchte = Was) will schon den Amazonas entwalden, aber Mensch macht es trotzdem, was will schon Krieg, Gewalt und Verbrechen, aber Mensch macht es trotzdem (und das scheint's mit grosser Lust {oder doch aus Zwang!?}, wie die vielen Filme und Serien und Spiele wohl beweisen?). Was wünscht schon Abhängigkeit, aber Mensch muss es doch eingehen; was wünscht schon in Auslieferung zu leiden, aber soooo viele Menschen erleben nie etwas anderes, so ist das nun mal.

*ich wünsche nur ein wenig mehr Fröhlichkeit, aber ich macht Traurigkeit, weil die Prägung so war und da hilft keine Grinsemaske weit und breit, vielleicht ab und an ein wenig Drogen, aber wenn die Wirkungen vorbei sind, ist es noch schlimmer, also lieber die Finger wegg, wenigstens auf Dauer, so weit bin *ich inzwischen schon.

Also tun Sie mir die Freude und lesen noch einmal davon, dass das *(ich) eine Minderheit für das Ich ist, so ungern das *ich das auch ist, vielleicht hilfts ja, wenn mehr Menschen das bewusst ist, dass auch Fröhlichkeit und Freundlichkeit und Verständnis und Klugheit ist, wo doch so viel mehr Un-... auch ist, so viel Prägung ist, wo doch auch Freiheit ist, oder?