Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Donnerstag, 29. Januar 2015

"Juden"-Frage.

Warum will *ich mehr wissen, warum bohre *ich tiefer, warum bin *ich nicht mit den vorhandenen Antworten und dem "erfolgreichen" Wissen zufrieden?
Egal, *mir ist wichtig zu wissen, was *ich als Mensch bin, was in *mir steckt, so was *ich bin. Was ist Mensch-daSein? Aus welchen Facetten bin *ich zusammen gesetzt?

Titel: Eine Frage des Konflikt-Entschärfung

Wie entstehen und verfestigen Konflikte in Tieren, darin auch das Mensch?

Ein Konflikt und eine Fremdheit innerhalb des Menschheit, das, wie bekannt, bis zur kalten Vernichtungs-"Raserei" geführert hat, und etwas abgeschwächt und "zivilisiert" unverändert gärt, ist das Aufregung um das Judentum / Jüdische. 
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Mein Kommentar und Frage ist:

Interessant wäre, endlich einmal verständlich zu klären, für welche "Gefahr", welche "Bedrohung", welche "Art der Verletzung", für welche Angst oder sonstwas, das "jüdische", das "Judentum" steht?

Was bringt Menschen seit Jahrhunderten und älter, gegen andere Menschen auf, wenn diese anderen Menschen jüdischen Glaubens sind?

Das Tatsache, dass das jüdische Religion eine ältere Religion ist, also das grössere Tradition ist und viele Inhalte der beiden jüngeren monotheistischen Glaubens-Richtungen daraus übernommen wurden oder damit konkurrieren, ist für *mich keine schlüssige Begründung für das Unbehagen bis zum vernichtenden Hass. Auch nicht die von den Religiongründern (Innen) behauptete Sonderstellung als "Auserwähltes Volk", oder das von Aussen behauptete Erfolg in Ökonomie, Kunst oder Politik. Nichts davon, weder das von innen noch das aussen Behauptete ist bewiesen oder gar beweisbar.

Da sind meiner Meinung nach viel tiefere Gefühle und Triebe beteilligt, als die blosse Konkurrenz, das Wunsch nach Abgrenzung oder auch Einbeziehung des älteren Glaubens, oder grösserer Erfolg und Einflussmacht.

Wenn endlich umfassend geklärt ist, was im "Jüdischen", was am "Juden[tum]" so aufregt oder ängstigt, können wir einander so ändern, dass wir endlich all-Es unbefangen mitEinander umgehen können.

Als weder Gläubiger noch Atheist, schaue *ich diesem "Treiben" und dieser unausgegorenen Fremdheit bis zum Hass, mit Scham und Verwunderung zu. Was ist das so negativ aufregende des Jüdischen? Mir ist das unklar, deswegen kann *ich das nicht fühlen oder empfinden, *mir sind jüdische Menschen im besten Sinne gleichgültig, gleichwertig also, nicht mehr und nicht weniger. Weder ab- noch aufregend. Wenn ein jüdisches Mensch *mir auf den Fuss tritt, dann tut das nicht mehr oder weniger weh, oder ist mehr oder weniger aufregend, als wenn es ein "?" Mensch tut. Klingt banal und vielleicht blöd, aber *ich frage eben: Warum fühlen mit-Menschen Unbehagen am Juden[tum] oder am "Semiten" (Antisemitismus? Du lieber Himmel! Alleine schon dieser Begriff!? Keinen blassen Dunst, was daran oder darin irgendwas "anti" ist? Mehr und mehr halte *ich das für dummes Zeug. Wenn es leider nicht alltägliche Vertreibungen, Verletzungen und Tötungen rund um diese Begrifflichkeiten gäbe.)?

Also, was steckt im Jüdischen (Judentum) drinn, was Menschen, die das Selbst als solches definieren und die das "ich" dazu bekennen, so aufregend macht?
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"normale" Bekundung von
Zugehörigkeit?
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"enthemmte"?
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Meine Vermutung ist, dass jede Form des Ausgrenzens, des Denunzierens, des Anti-Irgendwas, des generalisierend Beschuldigens, des Schlecht machens und Ablehnens, bis zum vernichtenden Hass (auch des jüdischen Menschen, oder von romanischen Menschen) kaum oder nichts mit den jeweiligen Spezifika einer Menschen-Gruppe zu tun hat, sondern mit Trieben und Gefühlen der Ein- und Ausgrenzung von Gruppen und des Selbst.

Mit einem fast schon natürlichen Bedarf an Feinden / Gegnern (aktuell auch zu bemerken an dem Verhältnis EU-USA : Russland), mit dem Bedürfnis nach Bedrohung, nach Orientierung des Selbst und dessen Zugehörigkeit innerhalb einer Gruppe, an anderen Gruppen, die entweder besser oder schlechter gestellt sind, mit dem Bedarf nach Reibung und Konkurrenz, mit dem Ausleben von Aggression und enthemmter Gewalt.

Das bedeutete, dass all diese Konflikte und Feindschaften, auch z.B. innerhalb des Islam zwischen Shia und Sunna und den vielen anderen Ausprägungen, auf natürlichen tierisch-menschlichen Trieben und Bedürfnissen von Zugehörigkeit und Konkurrenz beruhen?

Das bedeutete auch, dass wir all diese Konflikte und Gewalttaten erst auflösen, wenn wir uns grundlegend, also radikal ändern; uns auf eine neue Basis einigen, auf eine neue veränderte VerhaltensSpanne, die gegenseitige Gewalt und Terror, bis zur Tötung oder gar Vernichtung ganzer Menschen-Gruppen aus der menschlichen Prägung entfernen.

Samstag, 13. Dezember 2014

Dieses Text ist [k]eine Augenweide

Titel: Vom Geist, das stets verneint

Wann begreife *ich endlich, dass wir All-Es nichts dafür können, für das Was wir jeweils sind und das, Wie wir jeweils sind!?

Und nehme somit auch den verdammten Unterton des Vorwurfs aus meinem Gefühl und damit auch aus meinen Texten. 

PS: Und das wichtigste ist nun herauszufinden, was dieses mal im "nichts" enthalten ist?
Dass darin etwas enthalten ist, ist ja klar. Enthaltsamkeit ist dem DaSein nun mal grundsätzlich fremd.

Was also könnte DAS sein, was uns All-Es also doch betrifft, in all der UnSchuld, die uns All-Es aufrichtet im DaSein?
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Eine Lampe.
Fotografiert an der Bergmannstr.
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Titel: Ein weiteres Facettchen des Selbst-Erkenntnis:

Manchmal spüre *ich zu den MitMenschen hin, sehe Ihnen also auch zu, und erkenne *mich nicht wieder? Und dieses Missverstehen geht so tief, dass *ich das Mensch-Sein bereits vermisse. So ausgreifend ist die WEITE schon, dass *ich den kleinen Punkt nicht mehr finde, den ein Mensch-daSein bis jetzt üblicherartig ist. Ein-Es, wie *ich.

Als ein-Es wie "normal"-Mensch zu sprechen, ist fast schon schmerzlich, wegen der Enge, die *ich dabei regelRecht einnehmen muss. Hallo! Aus reiner Höflichkeit, und ein paar nette eingeübte Floskeln, damit der Kontakt, die Kommunikation, nicht vollkommen verstummt.

Dabei bin *ich Mensch gleich jedes anderes Mensch, und erdmondliches LebeWesen, wie alle Ander-Es auch. (<~Das war jetzt ein zu banaler Satz!) Gibt es etwas besseres als erdmondliches ErLeben zu sein? Gibt es etwas schlechteres? Was soll diese Waage bedienen? Gott, Google, Sie?

So bin *ich also Mensch, ohne das immer -Sein zu wollen. Bin da, und wäre gerne 100 Prozent, bin aber von Begegnung zu Begegnung und WissensPartikel für WissensPartikel etwas weniger normal. Triebig, Hierarchisch, Konformistisch, Verständnis-los, Angstvoll, Selbst- und damit auch für ander-Es Blind, aber jetzt genug der Negativa, das Mensch ist ja auch ...

... doch, doch, davon ist in das Mensch mindestens ebenso viel enthalten, wie Positiva.

Der Punkt ist eben der, dass dieses Positive fast einschliesslich von den Trieben dominiert ist. Zielrichtung ist die blosse FortSexung und das Selbst-Erhalt in kleinster Gemeinschaft, mehr wird von der Macht und der Trägheit mit grosser Angst behindert. Angst ist heimlich sehr wirksam.

Und das Sprache[n] sind ein Ausfluss dieser Verhältnisse, nicht besser und schlechter, als dessen Sprech-Es.
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Von David Shrigley
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Titel: Von der Gefahr der Gleich-Wertigkeit

Wie *ich auf das obige komme?
Warum *ich solche Bewertungen treffe?

Vor ein paar Tagen habe *ich eine Zeichnung von David Shrigley in Tumblr hingepinnt, mit der Aussage: "It's ok to run away from your problems".
Es ist fast klar, dass sowohl David Shrigley, als auch *ich damit das normale Verhalten aufzeigt und mit dem gekrakel der Zeichnung auch karikiert. Das wird jedoch kaum als Kritik und Hinweis erkannt, sondern sogar als witzige Aufforderung oder Bestätigung des je persönlichen Verhaltens oder Verlangens (miss?)verstanden.

Das Ergebnis ist, dass diese Zeichnung / Karikatur inzwischen 56 mal weiter gebloggt und favorisiert wurde, also eine Zustimmung erhält, die *mich fast überfordert, obwohl es ein Fremd-Beitrag ist. Und meine besten, wie *ich finde, stärksten Beiträge bekommen null Zustimmung.

Das Anspruchsvolle 0, die (falsch?) verstandene / ersehnte Rechtfertigung für Verdrängung und Wurschtigkeit 56. Das Bedeutende will k[aum]ein-Es wissen, das Belanglose ist Milliardär.

So ist das hier geregelt.
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Eine [Augen]Weide
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Titel: Das Freiheit des Selbst[-Erkenntnis]

Was (Er + Sie + @ls was auch immer ein-Es daSein möchte im DaSein = Was).
Was wünscht mehr Freiheit für das Selbst?

Fast alle Finger gehen nach oben! Denn es gibt noch genügend Menschen, die das Selbst das Freiheit verweigern, die (und jetzt bitte genau auf die Wortwahl achten, und *mir ist klar, dass *ich jetzt bestimmt (!) 10 Leses verlieren werde, falls Diese die Wortwahl anerkennen, los geht's:) lieber dem Zwang der Angst unterliegen, als den Mut zur Erweiterung aufbringen. Im VorSatz ist absolut kein Vorwurf enthalten, weder an eine Persönlichkeit noch an das, was Uns entstehen liess.

Aber das war nur ein VorWort. Jetzt das HauptSatz zum Titel.

Ist die Gleich=Wertigkeit erreicht und damit auch das Freiheit des Selbst, wenn wir All-Es wissen und einander auch offen eingestehen und gegenseitig zugestehen, dass wir All-Es Lügn-Es, Betrüg-Es, Fälsch-Es, Verheimlich-Es, Hintergeh-Es, Ausbeut-Es, Intrigier-Es, Dieb-Es, Wurschtig-Es, Verletz-Es sind und sogar - wenn es passt - zu Mörd-Es werden? All-Es!

Mal mehr mal weniger. HALT!! Verzeihung, *ich vergass fast das "auch" im obigen Abschnitt, die Leses fügen das fast vergessene bitte an der Stelle Ihrer Wahl Selbst ein.

Die Freiheit nehm *ich, zu behaupten und zugestehen, dass *ich all das auch bin, was da oben an schmerzhaftem aufgelistet ist. Ja, *ich bin ein Mensch.

Die Leses bitte *ich nun, all die freudvollen Auszüge des Mensch-Sein Selbst hinzuzufügen. Sie können diese auch gerne kommenTieren, macht nix;-)

Eins sollte uns Menschen langsam klar werden: Das Freiheit wartet.

Die Knechtschaft des Getrieben-Es erLeben wir nun schon seit Jahrmilliarden. 
Würde *ich dem hier in meinen Beiträgen brav folgen, hätte*ich mehr Klicks, das ist sicher, denn die Knechtschaft verspricht sich noch gerne Allem und Jed-Es, es hält nur nichts!

Und das ist Allermeistens nur ein-Es und das ist eben im VerGleich mit dem was insgesamt geht und daIst ... Nichts eben. Aber bis das All-Es mal kapiert (von lat. 'capere' = "fassen, nehmen, ergreifen") haben, dauerte es bis eben Jetzt bereits etwa 13,8 Mrd. Sonnenumkreisungen des kleinen Planetensystems Erde-Mond.

Da gibt es keinerlei Schuldzuweisung, wie etliche Religionen uns weiss (rot?) machen wollen, von Weisheit darIn nur Spurenelemente zu [er]finden sind, aber wir sind eben AllEs und All-Es dem Glauben entwachsen, nur eben noch nicht erwachsen. Was schade ist. Für Was?
Uns.
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Titel: Was bewirkt die Erwärmung der Lufthülle der Erde?

Denn eins ist ja wohl fast All-Es klar: das da oben (Wirkung der Energie-[Bewegungs]zufuhr auf die Temperatur und somit auf die Bewegung der daSein-Teile, denen die Energie zugeführt wird) gilt nicht nur für Atome in Metallen. Das gilt auch für grössere Objekte wie Subjekte, oder auch auf alle schon freien Menschen.

Die Frage ist: Wollen wir das ver- / behindern?

Quelle des Auszugs: Lettre, vom Sommer 1989, von Victor Weisskopf

Freitag, 8. August 2014

Gemütlichkeit Glaubens Kriege und Mercier

Gemütlichkeit, oder etwa nicht?
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Überschrift: Mord als Gottesdienst
Untertitel: Fromme Menschen, die sich in ihrer Heilsgewissheit dazu legitimiert sehen, "heilige Kriege" zu führen, zwingen dazu, darüber nachzudenken, dass Religion nicht als solche gut ist. {*mein erstaunt-ironischer Zwischenruf ist: Ach!?} Gewaltbereitschaft und Enthemmung haben ihren Ursprung im Zentrum des Glaubens.
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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 07. August 2014, Feuilleton, von Prof. Friedrich Wilhelm Graf

Ja.
Es ist *mir fast unheimlich, wie lange und wie oft es dauert, bis das Zweifeln am Glauben endlich auch beim allerletzten Gläubigen ankommt?

Und bis auch die Klügsten begriffen haben, dass das Glauben - und damit alle Religionen - auf unseren Instinkten, Trieben und Bedürfnissen beruht und die Handlungen, die daraus folgen beschreibt, rechtfertigt (mit teils viel Phantasie / Vorstellungskraft und wagemutigen oder auch ängstlichen Wünschen) und bewahren will / muss. Und das Religionen regionale Ursachen hat und damit auch sehr verschiedene Färbungen und Formen (Kulturen).
Das Glauben ist des Menschen Musst.
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Ein DaZwischen
im Sonnenlicht
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Überschrift: Das Feuilleton als Mittel der Politik
Untertitel: Wie Louis-Sébastien Mercier mit seinen Texten,  Dramen und Alltagsbeobachtungen am Ende des Ancien Régime eine eigene Gattung erfand und ihr zu politischer Relevanz verhalf. 
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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 07. August 2014, von Hannelore Schlaffer

Die Worte, die m*ich erregen: "..., das eine von der gesamten Elite der Aufklärung veranstaltet, das andere von einem einzigen Mann, definierten Wissen und Lebensstil ihrer Zeit und schufen damit die Basis, auf der sich eine neue Gesellschaft begründete, eine, die nicht, wie bisher Aristokratie und Kirche, ihre Herrschaft auf Macht und Gottesgnadentum baute, sondern auf die kritische Beobachtung der Wirklichkeit und auf die permanente Korrektur ihrer Unzulänglichkeiten."
Danke dafür, Frau Schlaffer, besser hätte *ich es nicht formuliert lesen wollen. 

Freitag, 9. Mai 2014

Unabhängigkeit s-Erklärung

Manches im Folgenden kommt den Leses vielleicht bekannt vor, teilweise habe *ich es schon hier eingestellt, aber erst heute ist mir bei der Zusammenschau aufgefallen, dass die drei kleinen Texte auch die Schritte, den Reiseweg einer Abnabelung kartographieren könnten.
Einen Reise-Weg, den auch *ich sicher seit Jahren beschreite, aus einem tiefen Gefühl heraus, vielleicht einem Kerngebiet des Selbst, dem das Fremd, welches das Selbst Jahrzehnte bestimmt[e] zu viel geworden war?

Die Arbeit, die das persönliche Selbst zu leisten hat, um das Fremd einigermassen abzuschwächen, ist langwierig und umfangreich, glücklicherweise wurde von unseren LebeWesen-Vorfahren schon jede Menge Arbeit dazu geleistet.
So schöpft also Jedes Selbst bereits aus den umfangreichen Vorarbeiten, in den Genen und kann, auf etwas andere Art, auch auf die Vorarbeiten in der Philosophie, den Wissenschaften und denen, die in den Künsten und der Organisation der Gesellschaften (Politik) Form gefunden haben, zurückgreifen und es am und im Selbst wirken lassen.

Wir erarbeiten schon seit dem Beginn der Lebendigkeit eine Unabhängigkeits-Erklärung.

Jede Einzelheit im DaSein fordert Abstand und ein Nachlassen der [Selbst-]Bestimmung in und durch die Gesamtheit der Vielheit im DaSein.
Ist Ihnen das zu abstrakt, zu philosophisch? Ich versuche mein Bestes, es so allgemein lesbar wie möglich zu gestalten. 

Es ist, denke *ich, wie Alles im DaSein ein Forschungsprozess, also die Abarbeitung einer Fragestellung, in diesem Fall könnte die Frage lauten: Wie viel Selbst (-Entscheidung) verträgt die Gesamtheit des Selbst, ohne an Stabilität und Selbst-Erhalt zu verlieren und auseinanderzufallen?

Anders: Wie viel Entscheidungs- und WahlFreiheit kann auf die Mitglieder einer Gesellschaft verlagert werden, ohne die Gesamtheit, die Gesellschaft UND deren Mitglieder, somit jedes einzelne Selbst im Bestand zu gefährden?
Eine soziologische Fragestellung. Die Fragen des DaSein gehen in jede nur mögliche Richtung.

In den folgenden drei kleinen Texten, habe *ich so etwas wie Landmarken entdeckt, die mich von der überwältigenden Prägung durch die Herkunft und das Umfeld der Kindheit und Jugend weggführen.

Die erste Herberge, in der *ich Aufnahme fand, gewährte ein wenig Ruhe, nach einem Weg der Ernüchterung, einem Weg durch Textfluten voller neuer Gefühle (Literatur, Poesie), alter Hintergründe (Geschichte), alten und neuen Wissens und der Ausweitung der Wahrnehmung weit über das kleine persönliche Umfeld hinaus, fast überall hin in diesem kleinen Planetensystem und mit der Freundlichkeit der Astronomen und Astrophysiker auch hinaus in die noch unermesslichen WEITEN dieses Universums. Gestern habe *ich ein wenig davon hier in Tumblr eingestellt. 

Das persönl*iche Selbst wurde dabei klein und immer kleiner, ohne dass das Andere dabei überwältigte, so überwältigte, wie es die Prägung tat. Seltsam?
Die Überwältigung nahm trotz der Mengen an Information und erweiterten Gefühlen und Wahrnehmungen ab und die Selbst-Stabilität zu. Die Erkundungen waren ein befriedigender Vorgang, trotz des Widerstandes beim Lernen, Verknüpfen und Bewerten durch alte Befürchtungen, Vorenthalte und körperliche Dämpfungsmethoden (*ich habe schon öfter, auch hier, die Ergebnisse der Neurophysiologie erwähnt, die bestätigen, dass das Bewusstsein (Verstand u.s.w.) und damit verbundene Vorgänge (z.B. das Lernen) sehr viel Energie benötigen (zumindest überproportional im körperlichen Vergleich) und dadurch, wenn diese Energie in Form von körperlicher Bewegung, Nahrung und Sauerstoff fehlt, von der Masse gedämpft und behindert wird).

Genug der Vorrede.
Die folgenden kleinen Texte sind eine kleine Auswahl an Schritten, die für mich, die in *mir, zu einem mehr an Unabhängigkeit geführt haben.
Im Gefühl, somit im Handeln und damit auch im Denken.
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Erste Schritte:
Die Befreiung der Wahrnehmung von Vorgaben, Vorurteilen, Verengungen, und Veraltetem, allem, was die Antwort auf die einfache Frage: Was ist Wirklichkeit?, verstellt. Und in das Wirklichkeit sind natürlich auch die Lüge, der Betrug und jede Form des Phantasie enthalten. 
Der Weg zur Antwort auf diese Frage ist selbstverständlich, wie für fast alle Fragen, nur durch etliche Detailfragen (Schritte) zu erreichen.

1.
Eine Detail-Frage ist: Ist die Realität die Wirklichkeit, oder ist die Realität unwirklich?
Sie denken jetzt vielleicht: Was soll dieses alberne Wortspiel, ist doch ein und dasselbe, aber ist es das wirklich? Ist die Realität völlig deckungsgleich mit das Wirklichkeit oder sind neben den Wörtern auch die Inhalte verschieden?
Ich gehe jetzt einfacherweise mal davon aus, dass die beiden Worte dasSelbe beinhalten, also absolut deckungsgleich sind, zwei Worte für das Selbe, ein-Es nennt es Wirklichkeit, das andere-Es Realität, Beide deuten dabei im/auf dasSelbe Gebilde im SEIN: dieses Universum, mit diesem Sonnensystem, darin auch Uns.

Daher verwende *(Oliver-August Lützen)ich in diesem Beitrag nur das Wort "Wirklichkeit".
Wenn es auch in Ihnen vielleicht eher bei dem Wort Realität klingelt; dann, wenn das ALLES, was da so IST, was da so stattfindet und stattgefunden hat, - wenn einfach Jed-Es und AllEs darin enthalten sind und ALLES drummherum -, gemeint ist.

Glaube oder Wissen, Religion oder ?
Gibt es eine Lebendigkeit ohne Glauben? Ist die Ablehnung der Religionen nicht auch ein Glauben, also eine blosse Ablehnung älterer Vorstellungen und Inhalte, ist eine blosse Gottes-Ablehnung, ein vermeintliche Religionslosigkeit schon Wissen, oder ist es blosse Auflehnung, also vielleicht ein quasi pubertärer Reflex, eine blosse Distanzierung von bereits vorhandenen Ideen und Werten, ohne wirkliches, nüchternes Wissen um das: Was ist?

Darauf folgt für m*ich die Frage: Ist die Lebendigkeit nüchtern überhaupt erträglich?

So wirklich ganz und gar nüchtern. So ganz märchen- und mythenlos, unbesoffen, unbed[/t]rogen, ungesüsst, spielefrei, wunschlos, ohne falsche oder verzerrende Vorstellungen, wirklich ganz nüchtern, nackt, farbbrillenlos, mit beruhigten, einfach mitschwingenden Gefühlen, also unaufgeregt, unaufgewühlt, unabhängig, mit allen und vor allem, allen offenen Sinnen und aufgeklärtem Verstand?

Sorry, für die vielen Eigenschafts-Worte, aber jed-Es hat bei "nüchtern" einen anderen Inhalt, für Manche ist es lediglich ein Bier oder zwei, während der Zeichentrickfilm läuft, für m*ich sind es die vielen Worte, die die Bedeutung freiräumen und präzisieren. Nüchtern ist komplett ohne Mätzchen, ohne Spielchen, ohne ausblenden oder einblenden oder verblenden, na, Sie wissen schon.

Ist also die Lebendigkeit nüchtern erträglich?

Wenn Sie die Kassenberichte der Händler, wenn Sie die vielen Verbrauchsstatistiken lesen, das Fernseh-/Kino-/Buch-/Magazinprogramm kennen, dann kommen Sie auf den Befund: eigentlich nicht. Oder sogar: "Nein, ganz und gar nicht.)
Die Lebendigkeit ist fast in Gänze, für fast All-Es nüchtern unerträglich.
Ablenkung von der Wirklichkeit, innerhalb dieser Wirklichkeit, ist ein absolutes Muss. Von der Superjacht, dem Dach-Appartement in Manhatten, dem Gerhard Richter an der Wand, dem eigenen Fussball-Verein, über das Häuschen mit Gartenzaun und Hobbykeller, bis zum Fusel auf der Zeitungsmatratze unter der MainBrücke, ist die Lebendigkeit ohne Gedöns und Euphemismen unaushaltbar.

Lebendigkeit ist ständig von irgendEtwas oder irgendein-Es besoffen sein.
Von mir aus, auch angeheitert, angewidert, getrieben, gehemmt, überfordert, unter... u.s.w.

Als Beispiel, ein US-amerikanischer Präsidentschaftskandidat (Wahlkampf 2012) mochte die Schulden der USA abbauen, indem die Sozialprogramme "weiter" abgebaut werden. Da ist doch die Frage: welche Sozialprogramme und wieviel ist diesem Kandidaten ein Mensch wert?

Und die Europäer haben eine gemeinsame Währung eingeführt, ohne die Grundlagen dafür zu schaffen, einfach so, obwohl es kluge Menschen reichlich gab, die wussten, dass es ohne eine Angleichung der Steuersysteme, der Wirtschafts-Gesetzgebung und -kraft, gemeinsamer Wirtschafts- und Haushaltspolitik, also ohne ein mehr an Europa und ein weniger von Nationalis... unausweichlich in die Krise führt.

Nun, sie ist da, wie kommen Wir da wieder heraus? Rezepte gibt es, aber kein-Es, weder ein-Es noch viele davon, möchte verlieren, weil fast Niemand Europa ist, Europa wohl noch nur ein Traum ist, und das, obwohl Europa längst Wirklichkeit ist.

Das Wirklichkeit ist wirklich nicht zu ertragen.
Wirklich nicht? Die Lebendigkeit ist noch ein schlichtes Schauspiel.
Bisher ist der Vorhang noch nicht gefallen, Alles starrt auf die Bühne, spielt darauf oder arbeitet im Hintergrund und ab und zu brandet Applaus auf oder es gibt eine Rangelei im Rang, oder auch eine Belustigung in der Pause, aber bis Jetzt ist noch k[aum]ein-Es nach Hause gegangen, nicht mal tot, auch der ist Teil des SchauSpiels.

Der Glaube ist das Theater.
Vielleicht ist das Wissen die Mauern des Theaters? Nein, das Wissen ist auch das Theater, denn das Wissen erfasst alles: Was ist. Also auch Schauspiel, Lügen, Heimlichkeiten und sonstige Verzerrungen oder Verbergungen innerhalb des DaSein: ich weiss auch von vielen Lügen, gerade auch von denen, die *ich selbst erfunden und erzählt habe.

Vielleicht ist das Lebendigkeit ja erst frei und leicht und gelingend und unbeschwert, wenn alle Verzerrungen, Falschheiten und Wunschvorstellungen, Märchen und Egoismen, wenn alle Spielereien abgesetzt sind, wenn also "spielfrei" ausgekindert ist?

Ich stehe nun am Ausgang und zögere noch und durchdenke die Frage: Ist das Wirklichkeit wirklich (sic!) nüchtern unerträglich, oder folge auch *ich da nur einer Jahrtausende alten Prägung?
Einem vielleicht sogar Millionen Jahre alten FehlUrteil des Lebendigkeit, aus einer Frühphase dieses Lebendigkeit, in der Es hoch gefährdet war, in der noch keine Sicherheit, noch keine längerfristige Grundlage für diese Lebendigkeit vorhanden war?

Sie kennen vielleicht die geologischen Befunde aus der erdmondlichen Vergangenheit, darin ist klar dokumentiert, dass das Lebendigkeit eine höchst zerbrechliche Angelegenheit war, in der es Phasen des Überflusses und Phasen der fast völligen Auslöschung gab. Diese Phasen haben garantiert Spuren innerhalb alles Lebendigen hinterlassen. Lebendigkeit ist gefährdet, ist es bis Heute. Diese Bedrohtheit, diese Angst ist die Grundierung des Gefühls, es ist eine der gesamten Lebendigkeit nicht bloss einer Einzelheit, einer Spezies, von uns Menschen zum Beispiel.

Diese Gewissheit der Verletzlichkeit und jederzeit möglichen Auslöschung steckt aller Lebendigkeit in allen Eingeweiden. Das ist meiner Meinung nach, von der Gewissheit des Todes völlig verschieden: Diese Gewissheit, nur eine begrenzte Lebensdauer zu haben, ist ohne Angst, aber DaZwischen möchte die Lebendigkeit sicher sein.

Die Lebendigkeit sorgt mehr und mehr für Sicherheit, auch in und mit uns Menschen.
Wir sind immer weniger leicht, also einfach so, vom DaSein auslöschbar, Wir verstärken die Bemühungen das Selbst zu erhalten und wenn Wir es in Maschinen stecken, in eine Technik, die weniger angreifbar und zerbrechlich ist, als Wir zellularen Wesen es sind.
Noch sind.
Denn ist die Technik, sind Stahl und Kugellager und Kunststoff und Drähte und Silizium wirklich haltbarer als die zellulare Lebendigkeit?
Manche Zellen, manche Lebewesen künden da anderes, aber die Forschung und auch Unser Blick dorthin, sind noch verschwommen und unaufgeklärt.

Die Gefährdung ist längst nicht mehr so stark und übermächtig, wie Wir sie in Gänze noch fühlen und in Unseren Ängsten noch ausleben. Das ist, denke ich, die Wirklichkeit.
Die Angst verzerrt die Wahrnehmung.

Die Angst behindert die Klärungen in das Vernunft und vernebelt oft genug das Bewusst-Sein.
Längst ist zum Beispiel vielen Menschen klar, dass Wir Energie von der Sonne in einem solchen Masse geliefert bekommen, dass Wir sie gar nicht ganz verbrauchen könnten, selbst wenn jed-Es mit Strom heizt oder kühlt und fährt und fliegt ...

Es ist einfach "FAST" unerschöpflich, was die Sonne auch auf die Erde abstrahlt, auch die Technik ist längst vorhanden, um diese "FÜR UNS" fast kostenlose Energie zu nutzen, aber wenn ich die Politik und die Debatten in der Gesellschaft verfolge, bemerke ich nur Unwilligkeit, Unwissenheit, Be- und Verhinderungsmassnahmen.

Aber das Sonne strahlt ja noch mehrere Milliarden Jahre, bis dahin hat es vielleicht auch noch das letzte Lebewesen geschnallt, dass an Energie kein Mangel "herrscht" (das Fülle ist ohne Herrschaft), die Lebewesen braucht es nur zu nutzen, das Geldfreie Energie, obwohl, was schreibe *ich "Lebewesen", ausser dem Menschen tun das ja bereits ausgiebig die Pflanzen (Photosynthese) und auch viele andere Tiere.
Nur wir Menschen wollen noch uralte Sonnenenergie (Kohle, Öl) verheizen oder auch Atome spalten. Atome spalten oder neu zusammenfügen ist ja gut, aber Energie brauchen Wir nicht unbedingt daraus gewinnen, bestenfalls als Nebeneffekt, das kann die Sonne besser.

Ist also die Wirklichkeit in Nüchternheit erlebbar?

Oliver-August Lützenich vermute: Ja.
Leider erlebe *ich die Wirklichkeit noch nicht unverstellt und ungesüsst und ..., aber *ich bin inzwischen ganz gewiss, dass die wirkliche Freude und die wirkliche Freiheit erst erreicht sind, wenn Wir die Angst, - die Angst in das Wirklichkeit, aufGrund unserer Zerbrechlichkeit und Kleinheit, und die Angst auch im Mit-Einander, also das natürliche Misstrauen (das aus der Angst auch erwächst) Allen und Allem gegenüber -, soweit gedämpft haben, dass die Wirklichkeit ungeschönt und ohne Über- oder Untertreibung zu fühlen und zu spüren ist.
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Ja, das Wirklichkeit, für Sie vielleicht: die Realität, das GANZE also, ist sehr wohl erträglich und auch ohne übertriebene oder untertriebene Angst erlebbar.
Ganz nüchtern.
Vermute *ich.

2.
Ein weiterer Schritt ist vielleicht auch einmal Abstand zu nehmen zu Dem, was Mensch-Sein ist.

Mensch ist vor Allem ein irdisches Lebewesen, worin liegt also die Besonderheit des Mensch-Seins?

Das ist bis jetzt eine unbeantwortete Frage.
Bis Heute ist jede Besonderheit, die Menschen als und für das Mensch-Sein tun und sagen, lediglich eine Behauptung. Das Mensch behauptet lediglich eine Besonderheit.
Je genauer die Wissenschaft jedoch wahrnimmt (forscht) und bewertet, umso klarer ist, dass Mensch-Sein keine besonderen Besonderheiten im Vergleich mit unseren Mit-Lebewesen aufweist. Wir sind, wie Wir sind, Tiere, Grossaffen, Selbstbezeichnung: Homo Sapiens, in Deutsch: Mensch.

Ich bin ja auch ein begeisterter zuSchauer von Science Fiction, ein sogenannter Trekkie und da bleibt es nicht aus, das ein-Es irgendwann auch mal die Position eines Ausser-menschlichen einnimmt, die Fähigkeit der Empathie machts möglich, also schlüpfe *ich ab und an in die Position des Ausser-s*ich sein und schaue das Mensch als "Fremdes" Wesen an.
Lassen die Leses bitte mal ausser acht, ob das als Mensch überhaupt möglich ist: nicht-Menschlich zu fühlen und zu spüren, also Fremd zu sein. So "Fremd" übrigens, wie die Geschichten und Welten in der Science Fiction, hohoho ;-)

*ich versuche also völlig die Spezies, die ich ist/bin, auszublenden und damit auch das, was ich Selbst erlebt und erlitten habe, versuche das aufgeprägte Gefühl und die aufgenommene Meinung kurz zu vergessen und ganz und gar neutraler Beobachter zu sein.

Das ist verdammt schwer, weil *ich ja auch keine Vergleichsmöglichkeit habe, schliesslich kenne *ich weder einen Menschen, dem das bisher gelungen ist, noch ein ausser-menschliches Wesen, also zum Beispiel einen Silberfisch, eine Tomate oder auch einen Hund, alle sind irgendwie befangen und haben eine Meinung zum Menschen, mein Hund hätte gesagt:
"Super der Typ, überhaupt die Menschen, ich brauch bloss ein wenig zu wedeln und auf die Nerven zu gehen, dann bekomm ich alles von dem, manchmal sogar Schokolade oder ein Wassereis, dafür muss ich nur bellen, wenn die Klingel geht, Wahnsinn!".

Meine Katzen hätten vielleicht ähnliches gesagt, ausser dem Bellen und hätten vielleicht noch lobend meine ausgiebigen Streicheleinheiten erwähnt und den Reis mit Hühnerfleisch, den *ich extra für sie ohne Gewürze gekocht habe; aber neutral?

Nö.
Wo finden wir Menschen neutrale Beobachter, die mit Uns vielleicht mal Klartext reden würden; die anderen Menschen (Neandertaler), haben Wir ja schon vor längerem in die "ewigen Jagdgründe" geschickt, nun sind Wir also als Plappermäuler und Logiker allein.
Kein-Es da zum Palavern über Gott und die Welt und überhaupt, - die Vergangenheit, die Zukunft -, ausser das Mensch-Selbst, tja, also mal das Mensch-Sein kurz weggdrücken und ganz Anders sein und von Aussen auf das Selbst und die anderen Selbst blicken und so neutral, so nüchtern, wie es geht, bewerten: Was ist denn das da?

Nennt das, was Es ist "Mensch"; und führt das auch so auf.
Obwohl, als Neutrum lasse *(ich) das "auch so" wegg, weil das kenne *(ich) ja nur von Innen, also: Das da, ist also ein Mensch?
Hmm!? Na, *(ich) weiss ja nicht?

Zwei Beine, zwei Arme, aber nur ein Kopf, passt das überhaupt?
Na, scheint ja zu funktionieren, aber wie isses so im Kleinen DaZwischen und im Grossen Ganzen?Mal hinspüren, was Es da so hinbekommt, das Mensch.
So geht also das Ausser-menschliche auf Wanderschaft und spürt hin.
Mal abwarten, was so dabei hereinkommt?
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Ist Mensch-Sein schwer-sein oder leicht-sein, ach, es ist schon ein Kreuz-sein!
In diesem Teil also ein wenig Religions-Kritik, aus dem Glauben heraus.

3.
Das Glaube[n] ist, wie *ich schon öfter bemerkt habe, der Urgrund des Wissens, deshalb brauchte *ich zur Erreichung der ersten kleinen Unabhängigkeit, auch erst mal eine intensive Beschäftigung mit den Inhalten des Glaubens, also der verschiedenen Religionen.

Also las ich mehrmals Bibel, Koran, grosse Teile des Midrasch, der Mischna und des Talmud, las Schriften des Buddhismus und der chinesischen Philosophen (Konfuzius, Laozi (Daoismus)) und auch ein wenig von den persischen, ägyptischen, australischen und amerikanischen Religionen und Mythen. Spannend und voller wundervoller Geschichten! Kann *ich als Lektüre nur wärmstens empfehlen, mit der Nebenbemerkung, die Worte ernst zu nehmen, allerdings nicht als vollkommen wahr, oder gar als persönliche Handlunganleitung, aber das ist ja inzwischen fast All-Es klar, oder etwa nicht?

Ein Synergie-Effekt des Wissens und der Phantasie, auch der Philosophie, aus dem Glauben, und des Wissens aus dem Alltag, aus dem Jetzt und Hier und Heute, ist vielleicht auch folgender kleiner Fremd-Text:

"Where do we go, nobody knows? God put a smile upon your face. Where do we go to draw the line? Your face is as good as mine. Where do we go to fall from grace?  Don't ever say you'r on your way, down the way. God gave you stile. God gave you grace. I'm put a smile upon your face."
Diese Textauszüge sind von der britischen Band Coldplay, aus dem Lied: "God put a smile upon your face", aus dem Album: »A rush of blood to the head«.

Mit Gott ist das so eine Sache. Fast jed-Es behauptet, ES sei mit Es.
In Syrien und auch sonstwo gerade wieder deutlich zu beobachten, All-Es rufen Gott an und sagen, sie handeln in Gottes Sinne, oder ES sei ganz bestimmt mit ihnen. Was hat recht?

Das Eine schiesst, das Andere fällt und mit Beiden ist Gott gewesen.
Oder gibt es viele Gotts?

Das Eine Gott schiesst auf das Andere Gott; können Gotts sterben?
Oder: des ein-Es Gott, schiesst auf des ander-Es Gott?
Das nur als eine kleine Facette des Beweises, dass auch menschlich-Es Leben phantastisch ohne Logik (Folgerichtigkeit) auskommt.

Menschen sterben. Menschen sterben massenweise für und mit Gott.
Hat Gott r/Recht?
Gott ist gross! Gott hat immer r/Recht. Gott ist für AllEs und jed-Es da.
Ist "Gott" die allumfassende Beliebigkeit?

Gott soll die Anderen vernichten, oder auch nur schlichten; Gott soll ein-Es helfen und die ander-Es im Stich lassen. Ist "Gott" Mensch?

Menschen handeln so.
Was für mich ist, ist Freund, was Anders ist, ist Feind.
Mensch-sein ist Zugehörigkeit.
Ist Gott ein[-Es] Eigentum?
Ist Gott Kapitalist? Was ist dann "seine" Ware?
Menschen? 

Aber mit Was, sollte ES dann handeln?; also gibt es doch mehrere Gotts und Einstein hätte unrecht, und Gotts würfeln doch?
Ach Gott, ich weiss nicht, Gott ist so wenig WEIT, so wenig Allgemein, so wenig anwesend, so wenig mitfühlend, so egoistisch, irgendwie menschlich.
Oder ist Gott nur der Fortschritt und das Wissen, dann wäre ES aber im Glauben schlecht aufgehoben?

"God gave me stile and gave me grace", aber so wenig Verantwortlichkeit und Weitblick, Schade. Machs gut Gott(s)!

*ich schau dann mal weiter und achte auf die Lebendigkeit; kannst ja mitkommen, Gott.
Danke, bis Hierher und für das Wasser.