Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Samstag, 23. Mai 2015

Rhein-Hochwasser und das Entstehung des Selbst

Titel: Was hat uns eigentlich mit soviel Schuld beladen?

Das DaSein ist ja nur möglich, weil da SEIN dem DaSein einen Vorschuss, ... nein das gefällt *mir nicht, denn "Vorschuss", obwohl ein eigentlich harmloses Wort für eine vorgezogene Auszahlung, ist durch den "-schuss" zu aggressiv aufgeladen. Das SEIN hat dem DaSein einen Kredit einge-RaumZeit-et. Und wie das so ist, steht nun auch das DaSein und darin auch Alles daSein, in das Schuld des SEIN. Unser Schuldgefühl beruht also auf dem Energie-Kredit, auf der Bewegungs-Energie-Gabe des SEIN. Das DaSein schuldet dem SEIN Energie. Ohne diese [milde] Gabe, gäbe es kein TodLeben und damit auch keine erdmondlichen LebeWesen, die Schuld beladen tun und [miss?]handeln.

Diese Kredit-Zusage {*ich bitte auch zu bedenken, dass "credere" = 'glauben' ist} des SEIN an das DaSein ist allerdings eng begrenzt, es ist keine allzu offene und allzu langfristige Bewegungs-Zusage, die Summe ist weit von unendlich entfernt und wurde in winzigster Stückelung ausgezahlt. Eine Bewegungs-Gabe (quasi ein Stück Geld) reicht dabei gerade 'mal 10 hoch minus 42 Meter "weit", was so ungefähr kein Mensch auch nur annähernd begreiffen kann, weil es so enorm fast gar nichts ist. Nicht einmal die besten Physik-Es können adäquat so eine Kürze erfassen. Aber wie wir inzwischen fast All-Es bemerken, ist zwar die Stückelung in winzigsten Portionen, die Summe ist jedoch insgesamt fast unfassbar Riesig, die das SEIN dem DaSein da ausgegeben / ausbezahlt hat.

Jetzt besteht also das DaSein aus winzigsten aller aller winzigsten Portionen an Bewegungs-Möglichkeiten und das auch noch in Grenzen. Und das, weil das SEIN nur in Grenzen ausgeben kann, sonst müsste ES ALLES ausgeben und dann bliebe nicht mal Nichts, weil das Nichts immer Etwas IST. Wenn das SEIN ALLES gibt, dann gibt es "nur" ALLES, und das ist für das DaSein zuVIEL!

Und jetzt kommt gleich das Punkt.
Das Punkt sind die Grenzen. Da das SEIN das DaSein in Stückchen "beliefert" hat, ist AllEs DaSein eine ZusammenStellung von winzigsten Bröckelchen Bewegung in Grenzen. AllEs DaSein geht in Grenzen {Haut} ein und auf. DaSein ist eingehäutet sein. Dauernd stösst ein-Es auf Grenzen.
Fast vermute *ich, ist das Evolution auch eine BewegungsFolge zur Veränderung und Minimierung von Grenzen? Das Frage, das darin enthalten ist, fragt: "Wie viele und welche Grenzen sind nötig zur Aufrichtung von Freiheit?"

Denn bisher sind es zuViele Grenzen, die uns einfach so aufgehalst oder einfach so mitgegeben wurden, damit ist Freiheit bis eben Jetzt nur eine schöne oder auch schreckliche Phantasie, weil noch so weit entfernt.

Ist das passend? Fast. Irgendwas fehlt immer. Oder?
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Ein- oder AusWeg aus dem
Viktoriapark aus oder
auf die Dudenstr.
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Aus ZEIT-Online, vom 18. Mai 2015, ein Gastbeitrag von Reiner Klingholz (Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung)

Hier der Original-Link:
http://www.zeit.de/2015/18/elizabeth-kolbert-das-sechste-sterben

Überschrift: Wir blöden Primaten
Untetitel: Die Wissenschaftsjournalistin Elizabeth Kolbert führt uns vor Augen, wie wir die Welt verwüstet haben. Dafür hat sie jetzt den Pulitzerpreis bekommen.

"Es geht bei dem sechsten Sterben um den aktuellen Niedergang der Biosphäre, der anders als die fünf vorherigen Katastrophen der Erdgeschichte keinen natürlichen Ursprung hat, sondern ausschließlich auf dem demografischen und wirtschaftlichen Expansionsdrang einer einzigen Spezies beruht – jener Primatenart, die sich selbst den Namen Homo sapiens gegeben hat."

{Und immer und immer wieder möchte *ich betonen, dass das Mensch ein vollkommen in das erdmondliche Geschehen, in diese BiosSphäre eingebetettes LebeWesen ist, das vollkommen natürlich handelt und ebenso natürlich miss-handelt, wie fast jede erdmondliche mit-Spezies auch. Das obige strömt *mir zuviel Vorwurfs-Voll aus. Und das verdienen wir Menschen nicht! Wir verdienen Verständnis, mit-Gefühl und Aufrichtung, um zu erkennen und dann auch zu begreiffen, was wir hier und da so tun. Oder?}

"Wir lernen dabei, dass sowohl der schleichende Artentod wie auch der große Kahlschlag im Tier- und Pflanzenreich ganz natürliche Geschehnisse sein können. Schätzungsweise 99 Prozent aller Arten, die je das Licht der Sonne erblickt haben, sind längst wieder verschwunden. Wir erfahren, dass die Erde fünf große (die "Big Five") und zahlreiche kleine Aussterbewellen überstanden hat, allesamt verursacht durch äußere Veränderungen der Lebensumstände, die so brutal waren, dass sie jeweils einem großen Teil des damaligen Lebens den Garaus machten.

Die bekannteste und spektakulärste war die letzte dieser Wellen, als vor rund 66 Millionen Jahren nach einem gewaltigen Asteroidentreffer die Saurier das Zeitliche segneten und mit ihnen zwei Drittel aller Tier- und Pflanzenarten. Doch der Schlag ins Kontor der Kreidezeit war ein Geschenk für die Evolution. Nach der Riesenkatastrophe war neuer Platz geschaffen für eine Explosion der Arten, vor allem für die Säugetiere, die sich unter der Übermacht der Saurier kaum hatten entwickeln können. Vom Koboldmaki bis zum Homo sapiens bekamen sie erst ihre Chance, nachdem die Saurier unfreiwillig das Feld geräumt hatten. Dieses Unglück hatte zur Folge, schreibt Kolbert, dass ihr Buch "von einem behaarten statt von einem schuppigen Zweibeiner" verfasst wurde."

{Na, Schuppen fallen auch *mir ab und an aus den Haaren und auch sonst von das Haut ab, also ist das Schuppen schon auch noch in uns vorhanden. ;-)}

"Sicher ist, dass es der Natur absolut gleichgültig ist, ob wir auf diesem Weg eine sechste Katastrophe entfachen. Wie das Beispiel der fünften Auslöschung zeigt, findet sie auch nach solchen Megaschocks neue Wege. Schon deshalb ist der Begriff des Naturschutzes eine anthropozentrische Anmaßung. Und so beendet die Autorin ihr Buch lakonisch mit zwei Extrem-Szenarien: Entweder lösen wir ein Massensterben aus, das wir selbst nicht überleben, oder wir entgehen mit dem uns eigenen Erfindergeist der Katastrophe."


Ende ZEIT-Rezension

Eine Kommentatorin schrieb: "Das sag ich auch immer! Da gibt's ja sogar einen netten alten Witz dazu, wo sich 2 Planeten treffen und der eine, der so schlecht aussehe, gesteht, dass er homo sapiens habe, worauf ihn der andere beruhigt und meint, er hätte das auch schon gehabt und das ginge vorbei."

Das Mensch, mag das Mensch-daSein nicht.
Das Mensch, mag das Mensch nicht.
Das Mensch, mag nicht daSein.
Was will das Mensch dann?
Eigentlich nichts, nicht?
Mensch sagt ab.
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Vielleicht habe *ich das wegen dem Zaun
fotografiert? Mehr dazu weiter unten
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Titel: Das gute an so manchem Sprüchlein 

In fb wurde folgendes Sprüchlein angepinnt: "Die Welt der Kunst wäre nicht eine andere Welt, sondern diese Welt anders."
Von: B. Waldenfels

Die "Welt" (Frage an B. Waldenfels: was passt da alles hinein in dieses Wort in Ihnen? Nur das Menschheit? Nur Sie? Vielleicht mit einen ISS-Foto vom "blauen Planeten"? Oder ist für Sie das "Welt" mehr? Denn für die Meisten ist "die Welt" das, was Sie kennen; und das ist meist verdammt wenigst!) ...

Die Welt der Kunst? Was ist das? Kunst? Was steckt da drinn, in dem Wort Kunst? Nur irgendwas nettes, ein schöner Event mit schönen Menschen, die alle ganz gut zueinander sind und was trinken und schnabulieren und hinterher oder DaZwischen etwas sex, oder steckt in das Kunst auch der Schrecken des Wirklichkeit, das Elend, das Armut, das Krieg, das Ignoranz und das Dummheit? Kurz gesagt, das Sprüchlein ist nettes Zeugs, mehr nicht. Kein-Es, wahrscheinlich nicht mal das Autor weiss, was diese Zusammenstellung von Wörtern genau bedeutet.

Kunst ist Menschlich, in allen Facetten, und je besser Kunst ist, umso näher ist das - was in das Kunst drinn ist - Wirklichkeit. Und nur allerbeste Kunst bietet denen, aus das Es (das Kunst[Werk]) stammt - also uns Menschen - einen kurzen Eindruck mit-Gefühl in das, was noch nicht ist, was wir meist Zukunft nennen. Nur bester Kunst gelingt es also nicht nur blosses Spiegelbild von uns zu sein, sondern darüber hinaus zu denken und zu handeln. Und damit ist auch klar, dass beste Kunst seltener ist als ein Hochwasser am Rhein, immer im VerGleich zur Benennung von Irgendwas als Kunst.
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Hof-Schönheiten
als Rhododendren
verkleidet
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Titel: Die Entdeckung des Fremd-daSein

Was ist die AutoImmunReaktion?

Ein Erlebnis- und Erkenntnis-Bericht, abgehört von Jules Hoffmann, bei einem Gespäch in "10vor11" (DCTV) und persönlich erweitert und bereichert von *mir.
Hier ein Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Jules_Hoffmann

Das zelluläre Immunsystem ist vor etwa 1 Milliarde Sonnen-Umkreisungen entwickelt worden. Dieses ur-Immunsystem, wird das angeborene Immunsystem genannt, es wurde vor etwa 450 Millionen Sonnenumkreisungen bei allen Wirbeltieren - damals noch alles "Fische" - um eine spezifische und weiterentwickelte Immunreaktion ergänzt, das spezielle Immunsystem.

Das angeborene Immunsystem ist während dieser einen Milliarde Jahre fast unverändert geblieben. Es ist ein auf einfachen Oberflächen-Reizen basierendes AbwehrSystem. Ohne jegliche Lerneffekte für Verbesserungen der Immun-Reaktion bei einem nächstem Kontakt, oder der Erweiterung der Reaktionsmuster als Anpassung an neue oder veränderte LebeWesen oder Gifte.

Dieses angeborene uralte Abwehr oder ReparaturSystem reagiert nur auf wenige Signale auf den Oberflächen von Zellen. Es erkennt z.B. Bakterien an einem Zuckermolekül (http://de.wikipedia.org/wiki/Peptidoglycane), einem Baustein der Haut, das Bestandteil jeder Bakterienhülle ist; und zwar ein wichtiger. Deswegen ist dieses Molekül in dieser mindestens einer Milliarde Jahre Evolution auch unverändert geblieben.
Sowohl Pilze, Bakterien, Viren und Archaea sind auf hunderte und tausende verschiedene Arten aufgebaut, es gibt jedoch über all dieses Spezies hinwegg auch Gemeinsamkeiten, wie das oben verlinkte Peptidoglycane-Zuckermolekül als Hautbestandteil, und an diesen Gemeinsamkeiten erkennt das angeborene Immunsystem körperfremde Eindringlinge.

Die spezifische Immunreaktion erkennt diese Signal-Bausteine anderer LebeWesen selbst-verständlich auch, erkennt aber darüber hinaus auch Gifte (Toxine), und es ist lernfähig, kann also bei häufigerem Kontakt mit den gleichen LebeWesen (Bakterien, Pilze, Viren, Archaea) stets ein wenig schneller und angemessener reagieren.

Und nur die erdmondlichen LebensFormen der Wirbeltiere haben dieses spezifische, dieses adaptive (anpassungsfähige) Immunsystem vor etwa 450 Millionen Sonnenumkreisungen entwickelt. Das Natur sorgte damals in den "Fischen" (also den "VorSchwimmer"-LebeWesen auch aller landlebenden und fliegenden [Wirbel]Tiere) für die Entwicklung von weissen Blutkörperchen (Lymphozyten). Diese weissen Blutkörperchen sind quasi das Organ der Selbst-eigenen Fremd-Abwehr. Die Lymphozyten sind für die Produktion von Antikörpern mit-zuständig und ebenso für die Produktion von Rezeptoren zur Erkennung von Fremd-Körpern.

Das Impfen ist z.B. eine Möglichkeit das Immunsystem zu trainieren, es auf einen Kontakt mit einem anderen LebeWesen vorzubereiten, den Körper dazu zu bringen, das darauf passende Repertoire an Werkzeugen zu schaffen, um einen eventuellen Angriff abzuwehren. Eine andere Möglichkeit ist weniger Sagrotan- und Duschgel-Hygiene. Warmes Wasser genügt oft, und das körper-eigene Immunsystem bleibt im Training. 

Die durchschnittliche menschliche erLebensDauer ist zwischen dem Paläolithikum (Altsteinzeit, zu Ende vor etwa 12.000 Jahren) und 1850 um nur etwa 20 bis 22 Jahre angestiegen, also in fast 12.000 Jahren um etwa 21 Jahre.
Ab 1850 bis Heute stieg die durchschnittliche erLebensDauer noch einmal um fast 40 Jahre. In 150 Jahren also um etwa 39 Jahre!
Gründe sind: 1. bedeutend mehr Aufmerksamkeit und Tun für sowohl die persönliche, als auch die umgebende Sauberkeit (Hygiene). 2. Impfungen. 3. Antibiotika.

Wie hoch ist die menschliche Gefährdung überhaupt? 
Von hunderten Millionen Arten von Bakterien können dem Menschen etwa 25 - 50 Arten mehr oder weniger gefährlich werden. Von hunderten Millionen.
Bei Viren sind es vielleicht 200 bis 300 - von Milliarden verschiedener Arten -, die dem menschlichen Organismus gefährlich werden können.
Bei Pilzen sind es etwa 6 oder 7, von Millionen Arten, die eine Gefahr sind.
Das Mensch ist also seeehhr gut geschützt, ist quasi ein Hochsicherheitstrakt, eines von vielen bestens ge- und beschützten erLebeWesen der erdmondlichen BiosSphäre.

Dazu kommt, dass die Wirbeltiere - also Fische, Vögel, Echsen, Säugetiere (m.a. auch das Mensch) - nur etwa 5 Prozent der Masse aller erdmondlichen LebeWesen sind, die weitaus grösste Anzahl von LebensFormen sind also wirbellose Tiere und Pflanzen.

Wozu diese VorRede?

Dem nicht-Wirbeltier können Sie das Bein (z.B. einer Ameise) eines anderen nicht-Wirbeltieres anoperieren, nach einer geringen Anwachs-Spanne, läuft das nicht-Wirbeltier damit ohne jegliches Problem weiter, wie eine Eins. Das versuchen Sie mal bei einem Wirbeltier, wie z.B. dem Menschen! Was für ein Akt, das Organ eines Menschen in einen anderen ein zu operieren! Da gibt es so einige BeFremdung zu überwinden, mit viel Medizin die AutoImmunReaktion zu besänftigen. Das gelingt immer besser, aber das Organ bleibt Fremd. Die nicht-Wirbeltiere, also quasi fast Alle erdmondlichen LebeWesen, kennen so eine befremdliche Reaktion auf "fremde" Organe nicht. Gerade einmal 4 oder ein wenig mehr Promille erdmondlicher LebensFormen erkennt Fremdheit an.

Ist das nicht faszinierend! Erst mit den Wirbeltieren hat das Evolution (nur ein Prozess im DaSein) ein Selbst zur Selbst-Erkenntnis aufgerichtet. Erst mit der zweiten Phase der ImmunReaktion, mit der adaptiven und lernfähigen Abwehr-Reaktion, wurde ein klares Selbst von anderen Selbst abgeGrenzt. Erst damit wurde eine Haut zur wahren Aussenfläche, in der ein-Es daIst, dessen Innerst-Es deutlicher von anderen ein-Es verschieden ist, als vor der Entwicklung des anpassungs-fertigen Körper-Erkennungs- und Körper-Verteidigungs-Systems. Das eindeutige / Bewusst-Sein-begabte Selbst entstand also vor etwa 450 Millionen Jahren / Sonnenumkreisungen des Kleinst-Planeten-Systems Erde-Mond, irgendwo in dessen Wassern.

Und ist bis Heute noch nicht soooo weit gekommen, das eindeutige und Selbst- und Umwelt-bewusste Selbst, oder?

Donnerstag, 22. Januar 2015

Das Durchschnitt des Wissens und ein Gedicht

Titel: Selbst-Zitat

"Ich bin ein [Lebe]Wesen des Licht, aber ich leuchte {noch} nicht"
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Mit-SchöpfEs
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Titel: Was braucht schon Bildung?

Gerade las *ich in einem umfangreichen SZ-Essay, dass Latein als Voraussetzung und / oder Pflichtfach für Geschichtslehr-Es, Historik-Es und Philosoph-Es in NRW abgeschafft wird. 

Daneben auch das Erinnern von *mir, an Artikel in denen stand, dass auch das Bachelor-Studium Bildung nicht fordert und fördert, sondern verhindert, von den vielen Schulstunden die unwiederholt ausfallen (in der Regel ca. 20% eines Schuljahres) ganz zu schweigen.

Fazit: umfassende und geförderte Wissens-Vermittlung sucks!

Dabei tauchte in *mir die Titelfrage auf.

Und die Antwort[Frage] war: Was denken oder wissen Sie sogar, was sogenannten Vorgesetzten (vom kleinsten Team- / Büro-Leiter bis zum Staats- / Unternehmens- [FührerInnen?]), EntscheiderInnen und sonstigen irgendwas "bestimmenden" lieber ist:

Claqueure und KopfnickerInnen ODER Widerspruch, auch wenn es ein berechtigter oder sogar zielführender ist?

Antwort ist klar. Und zwar zu fast 100 Prozent, weil Ausreisser gibt's immer.

Also, warum wird Bildung immer nur soweit angeboten und gefördert, wie es gerade so noch nötig ist?

Was braucht schon Bildung, in einer Gesellschaft, die immer noch eine der Sklaven-Haltung ist, ohne das freilich niemals so zu benennen, von *mir aus also Sozialdemokratismus oder auch Kapitalismus, oder auch Sozialismus, ...ismus[s] irgendwas, wie auch immer?

Nein, Wissensvermittlung mit Geduld und viel RaumZeit damit Klugheit, Selbst- und Umwelt-Verantwortung und wirkliche Freiheit entstehen kann, Nein! Das ist undenkbar, ja sogar zerstörerisch, für unsere hierarchisch aufgebauten menschlichen Gesellschaften, das geht gar nicht.

Fragen Sie mal all die Präsidenten und Vorsitzenden und sonstigen Chefs, also einfache Menschen, was für Sie den / das  Inhalt der Worte: Freiheit und Verantwortung ausfüllt / ist.

*ich ernte darauf entweder Phrasen, Hülsen oder Gestammel, aber weder das Freiheit noch das Verantwortung, in dem Umfang und des Deutlichkeit, was *ich und kluge und weise Menschen, denen *ich gelauscht habe, darein füllen.

Nein, wahrlich, das was hier in EU als Bildung angeboten wird, als allgemeine Schul- und Universitäts-Bildung, ist blosse Vorbereitung zur Ein- / Unter- und ÜberOrdnung, mehr nicht. Oder?

Beste Bildung für Gefühl, Gespür und alles DaZwischen, ist entweder fast unbezahlbar oder sonstwie teuer erworben. Wird noch gesellschaftliche behindert, wo und wie es nur geht, weil für das aktuelle Selbst und die aktuellen menschlichen Gruppen-Identitäten und Gesellschafts-Strukturen wohl noch zu gefährlich. 
Ganz davon abgesehen, dass kaum ein-Es je weiss oder gar wissen möchte, was beste Bildung ist.
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Gneisenaustr. Richtung Mehringdammm
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Zitat: "dixit autem Dominus nocte per visionem Paulo noli timere sed loquere et ne tacea"

Aus NT, Apostelgeschichte, 18.9

Es sprach aber der [Haus?]Herr durch eine Vision in der Nacht zu Paulus: Fürchte dich nicht, sondern rede, und schweige nicht! 

Hat was, oder?
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Titel: ... und so weiter und so fort.

Eigentum?
Kapitalismus? Religionen?

Jetzt bin *ich fast natürlich, durch all die Bildungs- und Latein- und auch Bibelzitate wieder auf das obige gekommen.

Also, wenn das nicht zumindest beeindruckend ist, was dann?

W-Es es nicht kennt, es ist das Anfang des  Prologs des Johannes-Evangeliums im Neuen Testament.

Da wird das Sprache eine Macht und SchöpfES-Kraft zugeschrieben und -gesprochen, das Es (Sprache) bis heute nicht hat. Das aber immer wieder gerne behauptet wird, wenn Triebe und Traditionen und Gefühle nicht mehr ausreichen, eine vielleicht verfahrene Situation noch zu klären oder aufzulösen. 

Zum obigen Zitat möchte *ich nachschieben: *ich glaube das nicht.
Weil, wissen tue *ich es wie wir All-Es noch nicht, was das AuslösES / SchöpfES des DaSein war oder ist.

Das ändert nichts daran, dass *ich diese Sätze beeindruckend,  ja grossartig finde.
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Grenzflächen-Bewuchs
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Titel: Un-Bildung?

Gerade oben, hatte *ich ja eine kleine Polemik zur allgemeinen menschlichen "BildungsPolitik" hier eingestellt. Als Reaktion auf einen SZ-Artikel vom vergangenen Wochenende.

Und nur eine Stunde später nachdem *ich obigen Text geschrieben hatte, las *ich das:

Die Überschrift der Neuen Zürcher Zeitung lautet:
SCHWEIZ. Qualität der Gymnasien. Wenn Maturanden es nicht können.
Von Michael Schoenenberger

Der Untertitel des NZZ-Artikels lautet:
Was Studien belegt haben, stösst Experten an Maturaprüfungen sauer auf: Absolventen machen Fehler in der deutschen Sprache, die nicht tolerierbar sind. Nun ist das erste Projekt der Kantone, das die Mängel beheben will, in die Endphase getreten.

Na, da wünsche *ich doch viel Vergnügen beim Verdrängen und Verdecken, denn, dass daraufhin etwas "besser" wird, wage *ich ganz arg zu bezweifeln.
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Ein leichtes ziehen im Gesicht
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Titel: Darauf und auf mein inneres hören:

"Sprechen wir schon, oder faseln wir noch."

Keine Frage, weil mindest *mir der VerGleich bisher fehlt, da *ich inBereichen erLebe, in denen keine Verschiedenheit erkennbar ist?
Was *mir aber immer wieder Aufregung bereitet enthält auch das folgende kleine Gedicht, denn einerseits forschen wir unermüdlich weiter und tiefer, aber obige Bildungsverweigerung bleibt bestehen, es bleibt und bleibt bei einer absolut kaum bemerkbaren Minderheit (ist fast schon zu gross angelegt, weil von  bald 8 Mrd. Menschen sind es vielleicht in Etwa, na, diejenig-Es können ja Bescheid geben, wenn Sie das hier lesen, dann zähle *ich mit, *ich gebe zu, *ich zähle nicht dazu, würde es jedoch gerne, aber das Bildungssytem in das *ich hier hineingeboren wurde, legt eben keinerlei Wert auf Klugheit, sondern auf bestmögliche Anpassungsförmlichkeit, und das tue *ich eben auch hier.). Aber nun das Gedicht:

Titel: Hochauflösende Mikroskopie und VeryVeryLargeTeleskope

Die Sicht auf und in das Wirklichkeit wird immer schärfer.
Bald bleibt uns wirklich fast nichts mehr verborgen.
Wenig-Es stellen nun noch die Frage, was ist?
Nichts? Weil im Nichts eben immer Etwas.
Ist. Also, was bleibt uns verborgen?
Ob wir wollen oder Nicht. S?
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Titel: Also, was hält Euch noch auf der Couch?

Wenn das mal eine vielleicht banale Erkenntnis ist: Das Ge[h]Hirn läuft und isst mit, weil ...

Und es isst gerne Gutes und spürt gerne Neues und Zartes.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 21. Januar 2015, Beilage: Natur und Wissenschaft

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Die Einfachheit der Hemmung der UnterOrdnung und Nach-Fragen

Titel: Die Natur der Einfachheit?

"Einfachheit gibt es nur um den Preis harter Arbeit."

Von Pablo Ruiz Picasso

[*M]eine Frage darauf: Welche Einfachheit meint Senior Picasso da?

Weil so etwas Komplexes wie ein erdmondliches Lebewesen ist schnell ohne harte Arbeit gezeugt, bleibt aber meist sehr einfach da. Vielleicht die Einfachheit in einer von allem Zierrat befreiten Form ein Lebewesen und des Laune zu erkennen, z.B. hierin einen lachenden Menschen: :-) ?

Also, *ich bin etwas unsicher, ob *ich diesem Zitat so einfach zustimme, bis *ich das tue, braucht es vielleicht erst mal harter Arbeit? ;-)

Vorher versuche *ich es mal mit einem Selbst-Zitat.
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Ein Schnappschuss von Heute, 29.10.2014, 11:00,
in der Friesenstr., in Berlin-Kreuzberg, mit
der Hintergrund-Frage: Ist die Sonne
jemals unter zu bewerten? Nein.
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Titel: Die Natur der Aufmerksamkeits-Hemmung

"Der Unterschied von Menschen-Tier und den Mit-Tieren ist das bewusstere Hemmen der Instinkte / Triebe. Einer dieser Instinkte ist das Nicht-denken.”

Von Oliver-August Lützenich

Was mein Zitat angeht, folgende Erkenntnis der NeuroWissenschaften: das wache Bewusst-Sein (Aufmerksamkeit) verbraucht im Vergleich mit (unbewusst) routiniertem / gewohntem Handeln sehr viel mehr körpereigene Energie, deshalb wird das Bewusst-Sein nicht gefördert, sondern möglichst nur soweit erregt, wie unbedingt notwendig.

Das ist ein völlig natürlicher BremmsProzess der Sparsamkeit.
Nachdenken ist Teuer, deshalb wird es im Normalfall gehemmt.

Nun, wenn *ich so die Krisen und die enormen UnGleichWertigkeiten, die Kriege und den Hunger und den Müll und unseren Umgang mit unserer Biosphäre stimmig bewerte, komme *ich ziemlich schnell darauf, dass wir wohl etwas mehr wache Aufmerksamkeit sowohl fürEinander als auch für die MitWelt brauchen, also etwas weniger Hemmung des teuren Denkens, sondern mehr Energie und Zuwendung für unser Bewusst-Sein.

NebenBemerkung: Ein soziales mitEinander bedingt die Hemmung von persönlicher Willkür. Das ist normaler tierischer Alltag in allen sozialen LebeWesen. Mein Punkt ist nur, dass aufGrund des hohen Energieverbrauchs des Denkens (des aktiven Bewusst-Seins), das Denken von allen LebeWesen nur gebremst geduldet wird, auch im Menschen. Da würde *ich gerne einen Kniff finden, dieses natürliche Hemmen der vollen Aufmerksamkeit, etwas zu dämpfen.

Titel: Von der Tücke der Ein-Ordnung

Überschrift: Dem Knecht ist doch alles recht (/Recht!)
Untertitel: Gefahren des Gehorsams
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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 28. Oktober 2014, Seite: Politische Bücher

Ist diesen Erkenntnissen etwas hinzuzufügen?

Vielleicht die allzu wichtige Frage: Wieviel Kompromiss / Einschränkung des Ego / der Willkür des Selbst, ist für ein gesundes / friedliches Gesellschafts-ZusammenerLeben nötig?
Unterordnung, gar Befehl und Gehorsam auf jeden Fall nicht!

Titel: Frage zum Nach-Denken

Neulich hatte *ich auf Tumblr einen kurzen Blog-Dialog:

"fragen-zum-nachdenken" fragte: Hey :) Sag mal, was würdest du gerne besser verstehen können? Viele Grüße

*ich: Hello zurück. Eine Menge! Aber im Moment ist es besonders die Frage: Wie verlocken wir Einander zu mehr aktiver Umsicht im DaSein und zu mehr Solidarität im mitEinander?

*ich vermute, das braucht sowohl das allgemeine erdmondliche MitEinander, als auch im besonderen wir Menschen.
Grüsse.

"fragen-zum-nachdenken" antwortete: Hi! Klingt nach einem unterstützens-werten Ziel :) Hast du schon Antworten gefunden, wie das gelingen könnte?

*ich: Die Soziologie, Philosophie, NeuroBiologie, die Pharmazie und noch einige andere Forschungsrichtungen arbeiten daran, die Mächtigen arbeiten daGegen. Es ist harte Forschungs- und Nachdenk-Arbeit!

Einfach wahrhaft da[zu]Sein.

Samstag, 20. September 2014

Natürlichkeit, Kapitalismus und der Inhalt von Gleichheit

Titel: Die Mär von der Un-Natürlichkeit

Das Mensch ist natürlich.
Irgendwie fehlen *mir an und in diesem Satz die Zweifel. Denn, was im oder am, oder am tun des Menschen ist un-natürlich? Ausser es kommt ein Mensch daher und definiert das Wort Natur so, dass darin das Mensch und unser Handeln keinen Platz darIn hat, dass also der menschliche Begriff "Natur" den Menschen nicht enthält.

Natur ist also alles un-menschliche, für diese Menschen. Dann stimmte diese Natur-Verklärung, die *ich öfter auch hier lese.

Für m*ich jedoch gilt: Natur = alles un-[also: nicht]menschliche + alles menschliche. Somit ist *mir der philosophische Begriff des DaSein dasSelbe, wie der poetische Begriff der Natur.

Das Mensch ist vollkommenes NaturWesen.
Das bedeutet, dass Alles, was das Mensch is[s]t und tut, ist natürlich. Wie sollte es auch anders sein? Auch wenn das Mensch von einer anderen Galaxie stammte und hier in das Erde-Mond "nur" Immigrant wäre, wären wir doch auch Natur-Wesen, weil auch alles im Universum Natur ist. Schliesslich ist es auch keine besonders neue Erkenntnis, dass wir erdmondlichen LebeWesen aus Materie / Material sind, das in Sternen - und zwar meist in deren "Sterbe"-Phase - "ausgebrütet" / hergestellt wurde. M.a. Kohlenstoff und Sauerstoff sind MaterieBestandteile, die erst in den letzten Zuckungen von Riesensternen entstehen und dann quasi für eine weitere Verwendung z.B. als erdmondliches LebeWesen zur Verfügung gestellt wird.

Je mehr *ich das begreiffe, umso befremdlicher ist die fälschliche Entgegensetzung von Natur und Mensch. Dabei ist vollkommen klar, dass alle Maschinen, jedes SmartPhone, jede App oder sonstige Software, der Mondflug, die Satelliten, die Nanotechnologie, das CERN, u.s.w.u.s.f., dass all das natürlich ist. Städte und deren Häuser, U-Bahnen, Fernseher, W-Lan, ..., alles vom NaturWesen Mensch entwickelt und mit natürlichen Materialien aus natürlichen Grundbausteinen erbaut.
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Ein aufrichtiges schönes Mit-LebeWesen
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Was also bedeutet es, dass fast alle Menschen unhinterfragt ständig eine fälschliche Ent-Fremdung empfinden oder zumindest behaupten?

"Oh, wie schön, endlich mal wieder in der Natur gewesen. Draussen, auf dem Land." Oder die beständige Behauptung dies oder jenes sei unnatürlich.
Ach?

Für was ist diese fälschliche Aussonderung / Absonderung des Menschen aus dem Was Es - das Mensch - ist, aus dem Worin Es ist, und von dem Was Es tut, gut? Oder schlecht?

Genauso der Begriff "Künstlich" für alles, was "nicht" natürlich ist? Wo doch alles natürlich ist.
Schon länger ist *mir der Inhalt der Begriffe "Kunst" und "künstlich" und dessen Substantivierung "Künstlichkeit", dasSelbe wie Mensch, menschlich und Menschlichkeit. Als Gleichung: Künstlichkeit = Menschlichkeit.

Wo ist das un-natürliche? Zu finden. Muss dieser Gegensatz sein? Und wenn ja, für was?

Ist diese Form der Ausblendung von Wirklichkeit wichtig um Orientierung zu schaffen? Könnte ja sein, dass wir diese Falschheit brauchen, um uns von der Vergangenheit und somit von unserem aufgeprägten SoSein und dem ganzen VerhaltensRepertoire unserer EntstehungsGeschichte zu befreien?

Ja, vielleicht ist diese - für m*ich fälschliche - Distanzierung des meisten Menschen, aus dem allgemeinen Geschehen rundherum und auch von den meisten MitLebeWesen notwendig, um eine OrientierungsRichtung für die Weiterentwicklung zu [er]finden? Mag sein, dass diese künstliche (die Leses wissen nun, wie *ich dieses Adjektiv fülle) AbstandHaltung zu einer Selbst-entschiedenen Fort-Entwicklung nötig ist? Das Mensch erklärt das persönliche SoSein / DaSein und somit das Selbst zum Sonderling, weil es von das Natur wegg will. Nur, wohin?

Für m*ich ist es das nicht. Nicht notwendig, das Mensch zu extrahieren.

Jede gelingende Selbst-entschiedene Entwicklung, braucht als Basis das Gefühl und das Gespür (darIn das Denken) für die Aktualität, die vorhandenen Umstände, aus denen eine Entwicklung gelingen möchte. Wenn die AusgangsSituation falsch gefühlt und empfunden wird, misslingt bereits die Vorstellung davon, wo das nächste Schritt landen möchte.
Das ist meine Meinung.

Das meint, dass solange das meiste Mensch die Einbettung und volle Zugehörigkeit in das Natur bestreitet, somit das Selbst aus dem NaturGeschehen (fälschlicherweise?) ab- / aussondert, wird Es Fremd-Bestimmt bleiben. Solange meint das Mensch nur, dass Es entscheidet, wobei die Tatsachen anderes belegen. Nein, bisher, bis Jetzt, ist das Mensch VollMitglied des Natur.
Und, ist das gut so?

Ich finde, ja.
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Rot, Gerüst, Neubau, Zillestrasse
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Titel: Eine Meinung zum Kapitalismus

"Die wichtigsten Kritikpunkte {an unserem DaZwischen-HandelsSystem genannt: Kapitalismus} sind geläufig: die verhängnisvollen Wachstumstreiber Profit und Konkurrenz, die nicht minder verhängnisvolle Dominanz des Tauschwertes über den Gebrauchswert, die rastlose Suche des Kapitals nach Verwertung oder die inhärente Tendenz zur Überakkumulation und Überproduktion. [...] Dieser Befund hat schwerwiegende Folgen. Denn ein System zu ändern, an dessen Wesenskern unzählige Menschen hängen, ist wahrscheinlich noch schwieriger, als ein System zu erhalten, dass von vielen abgelehnt wird. Doch Änderungen sind unvermeidlich und dringend. Je länger, je mehr wird nämlich manifest, dass das Expansive des Kapitalismus sein fortwährendes Höher, Schneller und Weiter einen Punkt erreicht hat, an dem nicht mehr nur Wohlstand gemehrt und ein besseres Leben ermöglicht, sondern zugleich die Lebensgrundlagen beeinträchtigt werden."

Prof. Dr. Meinhard Miegel
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Vorhof mit SpitzenBaum, Zillestrasse
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Titel: Die Un-Möglichkeit der Verschiedenheit

Wahrscheinlich stelle *ich hier auch meine grossen Probleme damit aus, dass es etwas anderes gibt als m*ich? Dass es andere Ansichten gibt, als aus *mir heraus und andere Meinungen von dem, was in *mir passiert, und um *ich geschieht. Da ist in *mir ziemlicher Widerstand, dass es anders funktioniert, wie *ich es wünsche, dass es verschieden ist, von fast jeder meiner Vorstellungen, wie es angenehm und angebracht ist.

Seltsam, dass erLeben bedeutet beständig ANDERS zu sein?
Dass es bedeutet, dass das Selbst nur Minderheit ist.
Und nur dann Mehrheit, wenn ein-Es den ander-Es (unhinterfragt) folgt.

Schwer. Zu begreiffen, dass *ich nie bin, was *ich gerne wäre, und worin *ich gerne wäre, weil *ich einfach anders bin, als in meiner Vorstellung und das wohl nie in Deckung bekomme.

Dass Sie da, anders sind, werde *ich vielleicht bald begreiffen, aber dass *ich immer anders bleibe, wie *ich es wünsche und vom Potential her könnte, vielleicht nie? 

Montag, 28. April 2014

FremdenAngst und die natürliche Denk-Scheu

Der unhinterfragte Dauergebrauch von Begriffen wie "Rassismus" (das Mensch ist eine nicht unterteilte Spezies) und "schwarz" oder "weiss" für Hautfärbungen, die nie auch nur diesen Farben nahe kommen, zeigt, dass auch die Nutz-Es dieser Begriffe der FremdenAngst und der Einfältigkeit noch verfallen sind.

Sie sind somit nicht wesentlich weiter oder gar "besser", als diejenig-Es, auf Die Sie mit dem "Finger" oder Worten zeigen.
Mensch[heit], wann wirst Du die Einfalt abgelegt haben, um endlich die Vielfalt des Mensch-Sein zu geniessen?

Darf *ich noch als kleine Provokation (Herausforderung) hinzufügen, dass *ich Alle benutz-Es von Begriffen wie "Rassismus" und Schwarz und Weiss, im Zusammenhang mit anderen Menschen, als Dumm empfinde, vielleicht hilfts ja beim Nach[¡]Denken.

Eine Antwort auf [m]ein Zitat zur FremdenAngst und Hautfarben-Einfältigkeit in fb war:

》Das Phänomen, das der Antirassist beobachtet, ist nunmal Rassismus, Monsieur.《

Meine Reaktion:
"Anti-irgendwas" ist nunmal nicht 'mein Ding', deshalb ist auch ein Anti-irgendein-Es / -Etwas in einer Abhängigkeit von dieses Anti-irgend... (gefangen / gefallen?), in die *ich nicht mehr geraten möchte.
Ein sogenanntes Atheist ist genauso "Gottgefällig", wie es das Gläubig-Es ist, so wie ein Anti-... in einer Gefälligkeitsschleife mit das "bekämpfte" oder abgelehnte festhängt.

Ist alles natürlich menschlich, aber eben für *mich Anachronistisch.
Vielleicht sogar Zwanghaft; ich bitte deswegen um mehr Achtung, Aufrichtigkeit, Freundlichkeit und um friedlich genutztes Wissen und Erfahrung, im MitEinander des gemeinsamen DaSein. Das ist "mein Ding". Und somit um die Befreiung aus diesen unsinnigen, inzwischen unsinnigen alten Abgrenzungen, Befremdungen und Feindseligkeiten.
Danke

Verlange *ich unmögliches?
Nein, weil *ich liefere, also ist es möglich.

Verlange *ich zuviel? 
Siehe oben.

Warum läuft das allgemeine menschliche DaSein dann noch so "normal" Wurschtig und verdammt eng und egozentrisch einfach so ab?
Gewohnheit. Prägung. Immerschonso. Fehlende Alternativen?

Während Massen an Menschen verhungern und gedemütigt werden, und in ZwangsSystemen in UnAufgeklärtheit gefangen sind, leben die Meisten solala und desinteressiert dahin, und ein paar ganz ganz wenig-Es auch in der aktuell grösstmöglichen bestausgestatteten Frei-RaumZeit.

All das könnten Wir gemeinsam so verändern, dass kein-Es mehr verhungert, ohne Obdach ist, versklavt oder sonst wie gezwungen ist in Unwissenheit, schmerzhaften Abhängigkeiten und sonstwie Ausgeliefert da[zu]Sein, aber ...

Siehe oben.
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Als einfaches Mensch, dessen Körper leidet, entdeckte *ich irgendwann die Freuden der Vernunft, der Logik, aber das brachte auch zusätzliche Verzweiflung in m*ich, weil *ich mit zunehmender Vernunft langsam erkannte, wie hinderlich das Gefühl, das im Leib steckt (das Leib ist?) und weniger DaZwischen, für eine Ankunft in der aktuellen Wirklichkeit sein kann, wenn dieses Gefühl, so sehr in der Vergangenheit steckt, wie mein Leib es tut.

Oliver-August Lützenich hänge noch sehr in den ersten 16 Jahren meines DaSein fest, in der RaumZeit der Prägung, und diese RaumZeit war für mich schamvoll, erniedrigend und gewalttätig, also überaus schmerzhaft.

So stecke ich also leiblich in dieser RaumZeit, während die leibliche *Vernunft, mit den Werkzeugen des Gespürs, der Sinne, aber vor allem Anderen, mit der Sprache, bereits weit weit in die Wirklichkeit, in eine völlig andere Wirklichkeit, wie damals, hineinragt, hineinsinnt.

Keine Spaltung, Nein, aber manchmal eine Stimmung in mir, die fast zum Zerreissen gespannt ist, ein Unwohlsein, eine überspannte Nervigkeit, dass (weil) *ich nicht weiterkomme in dem Bemühen, diese [vor-]vergangene RaumZeit zu verlassen und im Hier und Jetzt, wo es schön und frei ist, anzukommen.
Das eingeprägte Gefühl beharrt auf dem Gestern, die Vernunft wünscht das Heute. Weil darin so viel mehr geht, als es das (veraltete?) Gefühl zulässt.

So denke ich also darüber nach, wie ich diesen Riss, dieses Klaffen in mir schliessen, besser vielleicht: heilen kann. Ein Hadern ist in mir, mit mir, aber immer auch eingebettet in die Gemeinschaft meiner Spezies, in Denen *mir (und wahrlich nicht nur mir!) auch ungehindert, das angetan wurde, was *ich erlitten habe.

Ich möchte mit meinem Tun auch Verhindern, dass es Anderen ebenso ergeht, aber ich bin da in eine ganze Bewegung eingebunden, die einen anderen, einen aufmerksameren, freundlicheren und förderlicheren Umgang des Menschen im Selbst und im Umgang mitEinander fordert und fördert. Keine Organisation innerhalb des Spezies Mensch mit Hausnummer, sondern eine Bewegung innerhalb des Lebendigkeit (Natur).

Aber genug der offengelegten Selbst-Beschau, aber vielleicht interessiert Sie auch der Hintergrund dieser Texte und der Auswahl auch an Bildern, könnte ja sein?

Dann könnt Ihr / können Sie auch den Beitrag weiter / wieder lesen und zwar hier:

Bildquelle: F.A.Z., vom 26. April 2014, Feuilleton. 

Dienstag, 22. April 2014

Selbst-Erkenntnis und die Privatheit

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Hier der für mich wichtigste Satz:

"Selbst-Auskünfte sind subjektivbildend - und sie machen das Individuum
sichtbar und kalkulierbar."

Da *ich das für richtig und eine wichtige Selbst-Erkenntnis halte, weiss
auch *ich, was *ich und Ihr, die MitBlogger, und Sie, die Leses die ebenso schreiben und veröffentlichen, hier tun.
Gemeinsam sind Wir dabei zu selbst-gewissen einzeln-Es zu erwachsen.
Uns ein- und auszubilden als erkennbare und erlebbare LebeWesen in all
der Masse des erdmondlichen Lebens.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 22. April 2014, Feuilleton.
Die Überschrift des Artikels ist das obere Bild, darunter die Auszüge.

Dienstag, 11. März 2014

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M]Eine Meinung zur Poesie
Aus einem Dialog.

Zur “Poesie”: Die Poesie ist vom Ursprung her einfach “das tun”, “das tätig sein”, das griech. Verb “poieîn” hiess einfach ‘machen, anfertigen, (schöpferisch) tätig sein’, heute ist es fast nur noch gebräuchlich für die dichterische Kunst, steht aber auch für eine schwebende, feine, einfühlsame Kunstfertigkeit in allen anderen Künsten und Gewerken —> “Das ist poetisch”.

Meine WortSchöpfungen:

PoeSophie = Poesie + Philosophie vereint. Beides sind Abhängige der Sprache. Wirkl-ich-keits-ein- und Spracharbeit-Es. Hungrig nach Klarheit in der Lebendigkeit.
PoeSophie = das Wissen und das Wissen-wollen + die Phantasie (= die Kraft und die Möglichkeit des Irrealen und der Er-Klärung der Wirklichkeit).

Mein Motto:

"Wissen-schaf[f]t Freude". Hier in meinen Blogs und Beiträgen geht es (meist) ganz ernsthaft und humorvoll um Sinn und Un-Sinn in das Wirklichkeit, also dem DaSein.
Gleichung: DaSein = RaumZeit + LEID + Viel Vergnügen!

Meine Meinung:

Poesie entsteht nicht aus wahlloser Beliebigkeit und falschverstandener Freiheit, sondern wird dadurch behindert.

Manch-Es (*ich habe diese Meinung aus einem Dialog zur Poesie entnommen) sagen: “Poetische Sprache ist/bringt notwendigerweise immer auch eine Mehrdeutigkeit in die Themen/Beiträge, die meistens mehr verdunkelt als sie erhellt.”

Nein, da bin *ich ganz gewiss, das tut und möchte gute Poesie nicht.
Gute Poesie, Sie merken, *ich mache Unterscheidungen, deckt auf, entblättert, entfernt zärtlich Schicht für Schicht, bläst den Staub vorsichtig wegg und präsentiert den Fund auf einer blanken, sauber geputzten Unterlage im allerbestem Licht: gute Poesie, weiss wovon sie spricht/schreibt. Lesen Sie Heine, Schiller, Goethe, Shakespeare, Molière, etc.pp. Von den Poeten in den Naturwissenschaften und der Philosophie, wie Augustinus, Galileo, Bacon, Hume, Descartes, Nietzsche, Darwin, Schrödinger, Feynman … ganz abgesehen.

Was manch-Es sagen ist also bestenfalls schlechte “Poesie”, ist wohl eher ein mässiges Gedicht, ein banaler Text, ein Krimi oder ein schlichter Roman. Dort wird gerne verdunkelt und verhüllt und unwissend herumgeschwätzt und hoppsassaundtrallalla … [gute] Poesie benennt und umschreibt, versucht die Uninteressierten aufzuwecken und die Interessierten aufzuklären und mitzunehmen.

Ein Beispiel: “Wenn” (If) von Rudyard Kipling

• Wenn du den Kopf behältst und alle anderen
• verlieren ihn und sagen: Du bist schuld!
• Wenn keiner dir mehr glaubt; nur du vertraust
• und du erträgst ihr Misstrauen in Geduld
• Und wenn du warten kannst und wirst nicht müde
• und die dich hassen dennoch weiter liebst,
• die dich belügen strafst du nicht mit Lüge
• und dich trotz Weisheit nicht zu weise gibst
• Wenn du dich nicht verlierst in deinen Träumen
• und du nicht ziellos wirst in deinem Geist
• wenn du Triumph und Niederlage hinnimmst,
• beide Betrüger gleich willkommen heißt
• Wenn du die Wahrheit die du mal gesprochen
• aus Narrenmäulern umgedreht vernimmst
• und siehst dein Lebenswerk vor dir zerbrochen
• und niederkniest, wenn du es neu beginnst
• Setzt du deinen Gewinn auf eine Karte
• und bist nicht traurig, wenn du ihn verlierst
• und du beginnst noch einmal ganz von vorne
• und sagst kein Wort was du dabei riskierst
• Wenn du dein Herz bezwingst und alle Sinne
• nur das tun was du von dir verlangst
• auch wenn du glaubst es gibt nichts mehr da drinnen
• außer dem Willen, der dir sagt: Du kannst!
• Wenn dich die Menge liebt und du bescheiden bleibst
• wenn du den König und den Bettler ehrst
• wenn dich nicht Feind noch Freund verletzen können
• und du die Hilfe niemanden verwehrst
• Wenn du in unverzeihlicher Minute
• Sechzig Minuten lang verzeihen kannst:
• Dein ist die Welt—und alles was darin ist—
• Und was noch mehr ist—dann bist du ein Mensch!

Wie geschrieben: “Poesie weiss, wovon Sie spricht/schreibt”. Und Sie weiss es bis ins Detail, sie hat daran gerochen, daran geleckt, daran herumgezerrt und Es herumgeworfen, damit geschlafen und auch sonst viel Zeit damit verbracht, bis Es klar war, bis Es, was auch immer Es ist, so vertraut war/ist, dass Es zum Poet-Es spricht, dass Es die Poetin mag oder mit dem Poeten ein Bier trinkt, oft auch noch einiges mehr und davon schreibt, in Verzückung oder nicht.

Gute Poesie ist Gewissenhaftigkeit und Vertrautheit, ist Kunstfertigkeit, ist Hingabe, ist Schlaflosigkeit und der unbedingte Wunsch nach Klarheit und Wahrhaftigkeit, nach Enthüllung und Erklärung.

Wie erwähnt, [m]eine Meinung!
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Ein aktuelles Foto, 
von Heute, 11.03.2014,
20:30, im Café an der Bergmann. 
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Titel:  Druff

Ein Gedicht.
Flockatti, Muskatti, Schluckauf, Haudrauf, aber bitte nur auf einen groben Klotz, nicht auf einen feinen Kerl, der *ich bin, ein feiner Kerl, ein kleiner Kerl, ein bittersüsser Kerl, von menschlicher Gestalt, in einer strengen Hülle, die presst, so presst, er presst, sie presst, die Presse presst es in mich hinein, so Gemein, gemeinsam sind Wir stark, also machen Wir was draus, aus diesen Bewegungen, die Wir sind, so bewegend und bewegt, von Wellen erregt, hinein ins DaSein, als Mensch-Lein, Mensch-Sein, hinein in die Häutung zur Läuterung, nur von was, wenn es mir auch so vor kommt, die Lebendigkeit ist zur Läuterung verkommen, vor kommen dabei nur wenige, die meisten bleiben nach, kommen tun Sie dabei Alle, aber ob das ein Vorteil ist, ist dahingestellt, so wie Wir Alle einfach dahingestellt sind, ob Wir wollen oder nicht, da wird Kein-Es gefragt, ist das jetzt Poesie oder Profanie, so dahingeschrieben, ist schnell was, auch wenn es von seltenem Wert ist, seltsamem Wert ist, seltsam, wo Wir doch Alle sind, so einsam in einer Haut, so zweisam in zwei Häuten und so dreisam in Dreien, Jedes Haut, von vielen Farben und ganz allein darin vor kommend, voran kommend, voraus müssend, selten sorglos, meist arglos, nach kommend, den Vielen Voraus gegangenen, oder ist das verkehrt herum buchstabiert, ist es so, dass die nach kommenden, den vorher kommenden voraus sind? Wir sind Voraus.
Die Nachkommen sind im Voraus.
Nachkommenschaft ist Vorteilhaft.
Wer nach kommt ist immer Spitze.
Fragt sich Eines nur nach: Worin?
Seien Sie doch nicht so kritikasterhaft, sie Fragenstell-Es, los!, geben Sie die Antwort her, ich will sie verkünden, ich will sie verlautbaren, so laut es geht: Wo sind Wir hier!!? Was gibt es hier, wo Wir sind, zu tun, oder müssen Wir hier nur so herumlümmeln? Lümmeln in der Pressung, Es presst einen aus und wirft den Mit-Esser in die Spritzmaschine, es drückt ihn drauf und lässt ihn laufen, den Mit-Esser auf die Torte und hinein in die Fresse, die Presse, hineingesteckt und draufgedrückt, was habt ihr schon zu bieten, ihr räudigen Wölfe, ihr schwitzigen Lümmel, mit eurem Fimmel, wollt ihr in den Himmel, und mit dem Pimmel in die Semmel, Bockwurst, Blockwurst, Blockwart, Gegenwart, ja Wir warten meist brav auf die nächste RaumZeit, auf den nächsten Klick, auf den stärksten Kick, bis Wir im Strassengraben landen, dort landen Wir alle mal, allemal herhören!
Jetzt ist Schluss.

Ende der Reise in die Eingeweide der Bewusst-Seins-Rinde.
Wieder hinein ins kleine DaSein.
Hinaus aus mir. Los!
Wegg hier!
Wuff!