Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Mittwoch, 13. Mai 2015

Pegida und das Leere des Wahrnehmung

Titel: Ein Stück natürlicher Verdrehtheit

Aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 11. Mai 2015, von Joachim Klose und Werner J. Patzelt

Überschrift: Die Ursachen des Pegida-Phänomens 
Untertitel: Erst dachten alle, die Dresdner Demonstrationen erledigten sich von selbst. Dann wurde mit dem Auftritt von Geert Wilders im April ein neuer Höhepunkt der Auseinandersetzung erreicht. Wieso hält sich diese Protestbewegung? 

Daraus ein Auszug:

Auf dieser zweiten Ebene wird erkennbar, dass viele sinnstiftende Narrationen unseres Landes unter Druck geraten — etwa jene von der liberalen und rundum diskursoffenen pluralistischen Demokratie, vom soziale Gerechtigkeit in Aussicht stellenden WohlfahItsstaat, vom partnerschaftlichen Verhältnis zwischen Religion und Staat, vom rundum vorteilhaften Wandel einer „homogenen" zu einer „multikulturellen“ Gesellschaft. Damit geht grundsätzliches Unbehagen einher, dass eine offene Gesellschaft nun einmal keine Hort von Sicherheit, Beständigkeit und Vertrautheit ist. So wirkt der Doppelwandel der realen Verhältnisse und deren kulturell hegemonialer Deutung auf ohnehin Verunsicherte besonders bedrohlich. 

{Warum ist eine "offene Gesellschaft" ohne "Sicherheit, Beständigkeit und Vertrautheit"? Welche Angst / Ängstlichkeit wird da zelebriert?
Welcher wahrscheinliche Unsinn und welche vielleicht völlige Fehl-Interpretation wird da vorwegg angenommen? Denn, es gibt noch keine offene Gesellschaft, die eine solche Annahme rechtfertigen würde, oder?

Die Wirklichkeit ist, dass die aktuellen Gesellschafts-Formen und -Strukturen und das normale menschliche soSein diese Ängste, Verunsicherungen und das Misstrauen bei jeder auch kleinen Veränderung von Althergebrachtem erregen.
Und zwar sobald die Richtung der Entwicklung / Veränderung ein mehr an Bewusst-Heit, an auch gefühlsmässiger und geistiger Anstrengung heraus-fordert; und zwar besonders dann, wenn sowohl ein mehr an mit-Empfinden und ein einlassen auf Unbekanntes und Fremdes am Wohnort erforderlich ist. Weil, im Urlaub oder im Theater, TV und am Marktregal greift ein-Es schon mal auch zum Fremden/m, am Wohnort aber leider gerne auch mal über, mit feuriger Begeisterung oft.

Eine wirklich offene Gesellschaft braucht eine von all-Es garantierte Friedlichkeit, braucht gute Versorgung mit allem erLebens-Notwendigen für All-Es, braucht wechselseitiges ErKennen und somit auch Vertrauen und braucht gemeinsame Werte und Rechte, und all das ist bestenfalls im Ansatz erkennbar. Erst eine offene Gesellschaft erlaubt den Menschen menschenmögliche Freiheit. Was im Moment die Gesellschaften bieten ist ein wenig Schutz, ziemlich wenig Sicherheit und durch all die Intransparenzen fast keine Vertrautheit.

Aber die Autoren des F.A.Z.-Artikels sind ganz in ein hierher gehöriges aktuelles Welt- und Menschenbild eingebettet, und das besagt, das Gewohnte und stark begrenzte und die althergebrachten Verhaltensarten bieten ...; auf jeden Fall jede Menge Armut, Ungerechtigkeit, Gewalt, FremdenFeindlichkeit, Sexismus, Geheimnis-Krämerei (Lügen, Verschweigen, Vorenthalten) und so weiter und so fort. Das normale alltägliche Programm im TV und Theater, in Politk, Verwaltung und auf dem Bürgersteig und fast jeder Wohnung / Haus ...

Keine Ahnung, warum das Alltägliche immer mit falschen Eigenschaften in eine Zukunft verschoben wird, die eigentlich das Jetzt, Hier und Heute ist? Aber weiter im Text:}

Blickt man von diesen Tiefenschichten her auf Pegida, so drängt sich die Vermutung auf, dass es sich hier um ein in Ostdeutschland zwar besonders ausgeprägtes und durch Transformationserfahrungen verstärktes Phänomen handelt, dass derlei aber nicht auf die neuen Bundesländer beschränkt bleiben wird. Denn es scheint so zu sein, dass der Osten, und zwar aufgrund seiner fragilen Umstände, einmal mehr als jene „Avantgarde“ fungiert, die — wie bei der Auflösung von gewerkschaftlich gesicherten Arbeitsbeziehungen oder bei der zunehmenden sozialen Bindungslosigkeit politischer Parteien — frühzeitig erkennen lässt, was bei Fortgang der laufenden Veränderungsprozesse wohl auch auf den Westen zukommen wird. 

{Dass es genau umgekehrt sein könnte, lassen die Autoren unerwähnt, dass also im "Westen" die Sicherheit, Vertrautheit und Veränderungs-Bereitschaft schon ausgeprägter ist, dass also das Umgehen mit Fremden/m schon weniger Aufregung herausfordert, als im "Osten". Dass also die Avantgarde im "Westen" eher zu [er]finden ist. Oder? Ist für *mich logischer.}

Das eine sind reale Herausfoderungen: Ohnmachtserfahrungen der Bürgerschaft angesichts der Globalisierung und einer stark von der EU-Ebene aus geprägten Politik, Veränderungsängste angesichts der möglichen Folgen unserer passiven Einwanderungspolitik, Probleme mit den Ordnungsprinzipien und Geltungsansprüchen des Islams als einer sich in Deutschland neu ausbreitenden Religion ungewisser Umprägung, Sozialneid unter verschärften Konkurrenzbedingungen. Das andere ist der politisch-kulturelle Umgang mit jenen Diskursen, in denen solche Herausforderungen politisch wirksam thematisiert, perspektiviert und in legitimierbare Handlungsoptionen umgesetzt werden. 

Ende Auszug F.A.Z.

Mir ist immer bewusster, dass unser - auch *mein - Urteil oft genug statt "schön", "hässlich" sagt, statt "nützlich", "schädlich" ruft, statt "fröhlich" in Bewegung über zu gehen, "ängstlich" den Atem anhält. Mensch-daSein ist meistens, fast aller meistens, trotz besseren Wissens, unlogisch zu [miss]handeln.
Auch *ich bin darin wahrlich Mensch.
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So klein, sooo schön,
fast übersehen
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Titel: Drakula soll laut Roman den Spiegel scheuen, weil darin unsichtbar?

Vielleicht ist dies ein zweites Beispiel für die seltsame "[Ver-]Spiegelung" eines Gegenübers in sein Gegenteil, oder auch von einem Spüren von Etwas, das dabei nicht gespürt wird, weil? Oft hört ein-Es ja etwas, ohne es hinterher gehört zu haben, oder es gehört haben zu wollen.

Aus der fb-Seite des NZZ, vom 10. Mai 2015:

Obertitel : Psychiater und Psychotherapeut Daniel Hell im Gespräch
Titel: Niemand hat Mitleid mit einem Gehirn
Untertitel: Was macht den Menschen zum Menschen?
Brauchen Menschen den Begriff «Seele», um sich verstehen zu können? Der Psychiater und Psychotherapeut Daniel Hell erläutert im Gespräch mit Matthias Mettner seinen Zugang zur Wirklichkeit des Psychischen.

Hier das Link zum NZZ-Gespräch:
http://www.nzz.ch/feuilleton/niemand-hat-mitleid-mit-einem-gehirn-1.18537816

Zitat: "Den Atem empfinden wir, genau, wie wir das Herz – ein anderer traditioneller Ausdruck für Seele – spüren, solange es schlägt. Demgegenüber können wir das Gehirn mit unseren inneren Sinnen nicht wahrnehmen."

Schon ab da war *mir das weiterlesen fast unmöglich.

Meine erste Reaktion und Kommentar:

Schon bei der ersten Antwort spürte *ich Distanz zu Herrn Hell, denn es gibt Menschen die formulieren "das Herz schlägt" und sehr wenige, bei denen es "pumpt". Bei Herrn Hell schlägt das Herz (zu), was *ich nicht bestätigen kann, denn mein Herz[Muskel] pumpt, und das meist in einem beruhigenden Rhythmus.

Und dann las *ich, dass Herr Hell glaubt (glaubt!), dass "wir das Gehirn nicht mit unseren inneren Sinnen wahrnehmen können"; was für eine {jedoch nicht} wenig seltsame Verkennung von Tatsachen?

Das Gehirn ist (is[s]t die Wahrnehmung) die Sinne.
Kein anderes Organ ist auf diese Art und Weise mit unseren Sinnen / unserer Wahrnehmung, also unserem Gespür (Riechen, Hören, Sehen, Tasten, Schmecken und der Körperwahrnehmung durch das Nervennetz) verbunden - und verbindet und verarbeitet und interpretiert diese -, wie das Gehirn.

Und das seltsamste dabei ist, nicht zu bemerken, dass mit jedem Gedanken, jedem Traum, jeder Phantasie, das Gehirn von dessen Anwesenheit kündet.

Das Gehirn IST die Wahrnehmung!
Das bis Heute nicht bemerkt zu haben, offenbart (Offenbarung = Apokalypse!) schon eine fast vollkommene Realitäts-Blindheit, oder?
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Grosse Schönheit im Kleinformat
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Titel: "Was macht den Menschen zum Menschen?"

Damit greife *ich die obige Frage des NZZ-Untertitels auf.

Wann stellt ein Mensch diese Frage?

Wenn das Gefühl entsteht, dass das Wort "Mensch[en]" nicht passend oder nicht ausreichend - oder beides - be- / gefüllt ist. Gefüllt mit Eigenschaften, gefüllt mit Aufgaben (Zweck / Sinn), gefüllt mit Wirkungen, gefüllt mit Substanz, gefüllt mit Bedeutung.

Das Frage ist demnach eine Bitte um Füllung.
Wie ist das Mensch passend voll gefüllt? Oder, wie hätten S'es denn gern? Das Mensch-daSein.

Das meiste Mensch ist das völlig wurscht, -Es ist einfach da, die Menschen, die solche Fragen ins Selbst und zu den mit-Selbst stellen, sind meist unzufrieden mit dem, was Mensch-daSein so an- und darbietet. Aber diese Unzufriedenheit oder sogar das Leiden am Selbst ist gut. Nicht gut im Selbst das leidet, jedoch gut für das Verständnis vom daSein und dessen Weiter-Entwicklung.

Was also macht das Mensch-daSein aus? Na, alles was Mensch so an- und darbietet. Von leisem Verständnis bis komplettem DesInteresse, von fleissigem Ernst bis absoluter Gläubigkeit, von völliger Abhängigkeit bis zur geringen Selbst-Entscheidung, von anfänglicher Solidarität bis zu kriegerischer Willkür, ... Sie kennen das volle Programm von Menschlichkeit.

Ist das aktuelle Mensch-soSein das Nonplusultra? Nein, blöde Frage.
Darauf kann *ich doch nur das Frage stellen: Was ist Freiheit?
Ist das aktuelle Mensch-daSein Freiheit? Wohl weniger, bis gar nicht. Dazu fehlt uns Menschen in Gänze einiges, um Freiheit auch nur in Ansätzen zu erLeben. Das Freiheit ist auch, oder sogar vor allem, das Möglichkeit zur Weiter-Entwicklung, von dem aktuellen Mensch-daSein. Aber das als Chance oder überhaupt erst als Möglichkeit zu erkennen, ist fast allen Menschen un-möglich. 

Wie öffne *ich das Verständnis dafür?
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W-Es schreibt'n das hier!?
Das Autor im Yankee-
Auswärtstrikot
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Titel: Und erneut diese scheinbaren Kassandrarufe vom Verlust einer Privat-Heit durch den Datenhunger von Administration und Firmen

Vielleicht ist es aber eher an das RaumZeit mit dem Jammern und Lamentieren für mehr "Privatheit" und ähnliche menschliche Versteckspielchen aufzuhören, und stattdessen vehement und lautstark die allgemeine Geheimnis-Krämerei anzugehen, also zu fordern, dass ALLE Daten von ALLEN Datensammlern - also von allen Behörden, jedem Unternehmen und jeder Datei - für Alle offen und frei zugänglich sind.

Keine Einbahnstrassen und Hinterzimmer- und / oder Geheimkammer-[Miss-]Handlungen mehr!

Die Vorstellungen von Privatheit als Schutzsphäre sind doch längst als Unsinn und Überholt erkannt, oder wieviele Verbrechen und Missbrauch und Niedertracht hinter vorgehaltenen Händen, abhörsicheren Türen und blickdichten Vorhängen sind noch nötig, bis das begriffen ist?

Privatsphäre, dass *ich nicht lache!

Sicherheit, Vertrautheit und Gerechtigkeit werden wir erst erreichen, wenn ALLE Daten und Informationen für ALLE offen und frei zugänglich sind. Merkt denn kaum ein-Es von Euch, was diese allgemein übliche menschliche Geheimnis-Krämerei uns Selbst für Schäden zufügt, statt irgendwelche Vorteile zu erbringen?

Nein, *ich weiss, so tief und weit spürt und fühlt das normale private Mensch noch nicht. Schade für uns Alle.

Samstag, 31. Januar 2015

Das Macht das Intransparenz

Übertitel: Vom Ende des Freiheit und Transparenz

Denn eins ist wenigstens *mir hier fast vollkommen klar:

Das Macht, die Mächtigen sind auf Intransparenz angewiesen.
Die Leses, die also auf Macht über irgendwas und irgendwelch-Es scharf sind oder sogar dar"über" verfügen, sollten spatestens hier wegg klicken.
Es dürfte Ihnen nicht gefallen, was nun kommt, aber eher noch fehlte Ihnen über-Haupt das Interesse für Folgendes.

Titel: Von das Natur des Widerstreits

Das DaSein ist ein Prozess des fortwährenden Aufklärung / -ens von Un-Durchsichtigkeit und des Durchscheinigkeit von Licht. Wenn *ich die Erkenntnisse von Wissenschaft und darin insbesondere des Physik und Astrophysik ernst und für einigermassen wahr nehme, dann war das DaSein (Universum) nach dem ersten "Funken" des Schöpfung ein enorm heisses, fast strukturloses und sowohl von Innen, als auch von einem nur phantasierten Aussen nicht einsichtiges oder aussichtiges Ganzes.

Es mussten fast unfassbar viele Quadrilliarden mal Billionen mal Billionen RaumZeit-Momente vergehen, bis das DaSein eine Struktur und innere Aus-Formungen erhielt, das einen Weitblick und Klärung von Fragen erst ermöglichte. Und dieses Forderung und Prozess von Einsichtigkeit darin und Aufklärung wovon und woraus und das VorausSicht wohin, ist dem DaSein Inhärent / Innewohnend.

Aber es ist ein zähes Prozedere, ein Geschehen, das langsam vonstatten geht, mit viel innerem Widerstand und beharrlicher Verweigerung, also dem Zwang zur fortgesetzten Verklärung, Verwunderung und dem Beharren auf das Status quo ante. Diese widerstreitenden Kräfte sind natürlich auch innerhalb ALLEN daSein, also auch innerhalb des erdmondlichen Lebendigkeit enthalten. Das Menschheit erlebt diesen Widerstreit alltäglich in wechselnden Formationen aus. Das Mensch ist ein natürliches LebeWesen also von diesen natürlichen Kräften selbst-verständlich nicht frei. Davon erzählt auch dieses Beitrag. 
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Eine Spiral-Galaxie mit dem
Kurznamen M106, etwa
23 Mill. LJ entfernt
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Titel:

Titel: Vom "Wohl" des intransparent daSein

Dies ist eine Reaktion auf den Kommentar einer  grossen Tageszeitung, die mit der Überschrift: "Der Terror der Transparenz", auf die aktuell neuen Geschäftsbedingungen von  facebook  reagierte. 

Dabei ist *mir ist folgendes Gewiss, und es ist *mir längst kein Erscheinung oder sonst eine Fragwürdigkeit:

Transparenz ist ein "Segen", also eine Wohltat und eine unbedingte Grundlage von Frieden, wirklicher GleichWertigkeit, Gerechtigkeit und Freiheit.
Transparenz, also Offenheit, freie Zugänglichkeit, klare und stimmige Antworten auf ebensolche Fragen, wechselseitige Wahrhaftigkeit, also das stete Bemühen um Aufrichtigkeit und Einsicht, sind die Schöpfung von Vertrauen.

Nenn *mir ein-Es bitte einen den Menschen und die menschliche Gemeinschaft förderlichen und wohlmeinenden Grund, für die stete Aufrechterhaltung von Versteckspielchen, Geheimniskrämerei und sonstiger Formen und Ausprägungen von Intransparenz (Undurchschaubarkeit, Ungewissheit, von Vorenthaltung und Informations-Verweigerung)?

Einen Nutzen davon, hatten / haben immer nur das Ungerechtigkeit, das Ausbeutung, das Manipulation, das Verbrechen, das Terror, das Mobben und das Verunsicherung und alles Sonstiges, was aus dem Leid herauswächst und ebensolches verbreitet.

Das Leid - und darin das gegenseitige Verletzen, das Feindschaft bis zum Krieg und dem Willen zur Vernichtung (Shoah) - "liebt" das Hinterrückse, das falsch Maskierte, das Lügen und den Betrug, das ist dem Leiden das "Recht".

DaZwischen-Frage: Warum liebt das Mensch das Versteckspielchen, warum erlebt das Mensch das Intransparenz alltäglich mit aller Gewalt und allen militärischen Mitteln?

Denn das Wahrheit ist nämlich auch, dass wohl das Mehrheit des Menschen Transparenz ablehnt, Transparenz nicht leiden mag, siehe auch das Überschrift des Zeitungs-Kommentars.
Transparenz für Terror zu halten ist eine mehr als groteske Verdrehung von Tatsachen. Mich macht das fassungslos, dass das von einem Leitmedium formuliert wird, von dem zumindest *ich erwarte, dass Es jegliche Intransparenz aufdeckt und für Klarheit sorgt. Doch diese Überschrift und das Kommentar tun genau das nicht.
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Ergebnis des letzten "Zuckens" eines
Riesen-Sterns, hundertfach grösser
als das Stern, um das wir mehr
oder weniger kreiseln. Eine
Supernova-Explosion. Das
Farben sind das Licht-
Merkmal der Elemente,
das das Stern "produziert
hat, und nun in das RaumZeit
verteilt, um vielleicht weiteres er-
Leben zu erzeugen? Unweit von Uns.
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Titel: Das totale Wirklichkeit

Für die Leses ist das vielleicht schon banal?
Alles Totale ist nichtig. Eine totale Durchlässig- und Durchscheinig- und Durchhörig- und Durchspürigkeit, um es kürzer zu schreiben, das totale Grenzen-losigkeit für ein Ausserhalb von ein-Es und Etwas, kann es nicht geben, zumindest wenn "total" ein Synonym für vollkommen und absolut ist.
Vollkommene Transparenz ist gleichbedeutend mit Auflösung, mit Verschwinden, mit Nichtigkeit, mit nicht da.

Transparenz braucht mindestens EINE Grenze!

Transparenz braucht mindestens EIN Etwas, EINE Einzelheit.

Braucht zumindest ein-Es, das daIst um kund zu tun, was ist.

Ohne Grenzen und ohne VielEs / -Es und ohne Verschiedenheit braucht es und existiert keine Transparenz. 

Darin sind das FREIHEIT und das Transparenz Gleich.

Vielleicht sogar dasSelbe?

Das Frage an uns Menschen ist also: Bis zu welcher Weite von Offenheit und Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit und Zugänglichkeit, sind wir noch Menschen?

Aber eins ist doch wohl klar, dass wir noch weit davon entfernt sind, dass ein mehr an Transparenz uns auch nur irgendwie und -wo gefährdet. Diese Angst ist oder wäre grotesk aufgeblasen und diente dem blossen Zwang zur Beharrlichkeit und des Rückwärtsgewandtheit.

Schlussbemerkung:

Was wir Menschen also noch in aller Massenhaftigkeit er- und ausleben, ist das blanke Misstrauen und eine mehr oder weniger entsetzte Fassungs- und Orientierungslosigkeit.
Leider. 

Freitag, 7. November 2014

Die Normalität der In-Transparenz

Titel: Das Verlassen der Normalität

Eine Erkenntnis der NeuroBiologie lautet:

Im Gehirn sind über 100.000 mal mehr Verbindungen von Neuron zu Neuron, als es Verbindungen nach "Ausserhalb" gibt, also in das Nervensystem (nach Innen, in den RestKörper) oder zu den Sinnen, also nach Aussen.

Klingt erst mal bedeutend, oder gar Aussergewöhnlich. Warum auch immer? *mir ging es im ersten Augenblick des erlesens auf jeden Fall so.

Bis *mir klar war, dass das für jede besondere ZellGruppe des Körpers gleichermassen gilt. Auch die Nierenzellen sind überwiegend und fast einschliesslich mit anderen Nierenzellen verbunden, und nur mässig mit den Zellen des Blutkreislaufs, der Lymphen, des Nervensystems und des Gewebes, in das die Nieren eingebettet sind oder die durch die Nieren hindurch führen.

Trotzdem machen viele NeuroWissenschaftl-Es und auch Interessierte daraus etwas besonderes? Scheinbar, weil Diese die Nieren oder auch das Herz oder die Blase oder ..., nicht mitbedenken. Die Logik sollte Diese eigentlich doch sehr schnell mit dieser Tatsache vertraut machen, nämlich, dass jede hochgradig gleichförmige engst verbundene Gemeinschaft zuallererst und absolut überwiegend nach Innen und miteinander verbunden ist (Kommuniziert). Und weit weit nachrangigst mit Anderem oder einem Aussen / Umfeld / Umwelt.

Die ersten Leses werden langsam bemerken, worauf dieses Text und die darin enthaltenen Informationen / Erkenntnisse hinauslaufen, auf uns Menschen, als hochgradig gleichförmige Gemeinschaft. Denn selbst-verständlich gilt das auch für ganze ErLebeWesen, was für Organe gilt. Zuerst und fast einschliesslich kommuniziert das Mensch MitMenschen. Und dann kommt aber gaaanz laaange - vielleicht irgendwo schon weit wegg ein Hund oder ein Kanarienvogel DaZwischen - wenig.

Das Mensch ist fast einschliesslich mit Mensch-Sein beschäftigt.
Was das für die Mit-LebeWesen und die Mit- oder UmWelt bedeutet, das wissen ein paar Leses und *ich inzwischen ziemlich genau.
Soll *ich dazu ein paar Fakten aufzählen?
Lieber nicht, oder?

Die Leses können also 1 und 1 zusammenzählen, um daraufhin zu bemerken, dass das Mensch ein ganz normales LebeWesen ist, dessen Verhalten auf ganz einfachen Zusammenhängen beruht. Alle Organismen handeln in erster Linie nach dem Prinzip des blossen Selbst-Erhalts, dem die Umgebung nur als [Nahrungs- / Fortpflanzungs-]Quelle und zur Entsorgung (auch des Selbst) dient. Mehr Interesse oder gar Verantwortung bringt das jeweilige Selbst dafür nicht auf. Das ist ganz Normal. Das war wahrscheinlich nie anders, *mir ist auf jeden Fall kein anderes Verhalten bei Mit-LebeWesen bekannt.

Das schliesst natürlich die Minderheiten mit ein, die doch auch nach Aussen achten, wie ja oben beschrieben. Mehr als Einhunderttausendfach ist das Mensch (mit dem Gehirn darin) mehr mit dem Mensch-Sein verbunden und somit beschäftigt, als mit dem, in das das Mensch mit eingebettet und eingebunden ist.
Vielleicht auch ein bisschen weniger als Einhunderttausendfach, mag sein? Aber nicht viel. Und Selbst-verständlich gibt es Zellen im Gehirn, die nach Aussen spüren, so wie es Menschen gibt, die bis zu den fernsten Galaxien spüren (darin auch das fernSehen oder auch fernHören), und es Menschen gibt, die noch die winzigsten Substanzen der uns aufbauenden Materie zerlegen (z.B. am CERN).

Das Mensch ist normal.
Das ist doch eine ganz beruhigende Erkenntnis. Und sie ist für *mich ohne jegliche Ironie. Denn, worin ist das Mensch bisher Aussergewöhnlich? Je mehr wir forschen und sammeln und verbinden und bewerten, umso weniger bleibt von einer angenommenen oder auch gebrauchten Herausragung von den erdmondlichen Mit-LebeWesen übrig. Wir wissen es ja auch insgeheim, denn wir forschen fast nur an MitTieren, wenn wir etwas von und aus uns heraus finden möchten.

Fazit: Wenn wir Menschen etwas Aussergewöhnlich-Es sein möchten, wäre z.B. eine Möglichkeit, etwas mehr Verbindung und Aufmerksamkeit in das Aussen und aber auch in das uns Ausmachende zu richten, als Normal ist.
Also, *ich bin dafür.
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Mond-Suchbild
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Titel: Der "Horror" der Transparenz

Der Nachrichten-Dienst WhatsApp hat also endlich eine nützliche Erweiterung seines Dienstes eingeführt, einen Farbwechsel an einer versendeten Nachricht, der dem Absender anzeigt, dass die Nachricht gelesen wurde. Wundervolle Transparenz. Gibt's bei eMail auch schon länger, nutzt nur kaum ein-Es.

Und jetzt kommt's. Kaum ist diese Nützlichkeit eingeführt, gibt es Programme oder Einstellungen, die diesen Farbwechsel verhindern, die also die Transparenz sofort wieder beenden.
Und ebenso sofort, wird diese Rücknahme von Viel-Es bejubelt und auch die Klickliste eifrig verbreitet, die zur Verhinderung der "gelesen"-Anzeige führt.

Mir geht es auch oft so, dass *ich etwas einem Freund / einer Freundin erzähle, und wenn *ich Sie / Ihn ein paar Stunden später darauf anspreche, zu hören bekomme: "Was?, davon weiss ich nichts, das hast du mir nicht erzählt, da musst du mich verwechseln."

Dazu möchte *ich betonen, dass *ich klar im Kopf bin, und somit auch genau weiss, Wem *ich was erzähle oder erzählt habe. Früher konnten mich solche Absagen noch verunsichern, und mich dazu nötigen, zu glauben, dass *ich falsches sage, heute mache *ich zwar einen Rückzieher, weil *ich kein Rechthaber bin und es auch keinen Zweck hat dasjenig-Es umstimmen zu müssen, aber *ich weiss, was *ich Wem gesagt habe.

Was weiss *ich schon, warum ein-Es etwas gehörtes oder gelesenes nicht gehört oder gelesen haben möchte. Geht *mir doch auch manchmal so, dass *ich etwas lieber nicht ...
Aber es ist trotz des "lieber nicht" in *mir drinn und wirkt. Das erkenne *ich mehr und mehr an, und das "lieber nicht" ist bald verschwunden, so dass *ich nie auf die Idee käme, einen Farbwechsel zu verhindern, so dass *ich dazu stehe zu hören und zu sehen, was *ich ...

Ginge es nur uns All-Es so.
Die Aktualität aber ist die der drei Affen. Mit rasender Geschwindigkeit wird die Erweiterung zurück genommen. Fast All-Es finden Transparenz gut. Bei ander-Es.

Das Leid sagt dazu Danke! Die Freude trauert. Das seltsame ist schon, dass das Leiden so geliebt wird, dass jede Veränderung hin zu einem mehr an Freude, umgehend blockiert wird, sobald nur eine Ahnung davon aufkommt?

Hab' gerade mit einem Bekannten davon gesprochen, Er war ganz anderer Meinung. Er sagte: "Was geht das den Absender an, was ich mit seiner Nachricht mache! Wenn ich einen Brief bekomme, ist das ja auch meine Entscheidung, ob ich ihn öffne oder nicht. Nein, ich finde dieses ganze Transparenz-Ding total übertrieben, wir wissen eh schon soviel, irgendwann muss damit doch auch mal Schluss sein, oder?"

Den Leses brauche *ich wohl kaum nochmal zu schreiben, dass *ich da anderer Ansicht bin. Es war trotzdem ein angenehmes Gespräch, weil wir Beide keine Rechthaber sind.

Schlussbemerkung: Der Bekannte wünscht die Transparenz nicht von ander-Es oder verlangt sie gar dort, nein, also zumindest Er handelt nicht nach dem St. Florians-Prinzip. Vielleicht auch nur in diesem Fall nicht? Das habe *ich nicht erfragt und auch keine Erinnerung an ein solches Verhalten. Aber normal ist es - das St. Florians-Prinzip -, das ist alltäglich zu beobachten.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Der Schnuller schützt vor Selbst-Erkenntnis

Titel: Die Verweigerung des Mensch-daSein?
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Überschrift: Der Schnuller für den Mann

Untertitel: Erwachsene, die Babys sein wollen, sind kuriose Kunden

Ist das noch zu glauben?

Nein, es ist zum Wissen.

Ein weiterer Beweis der enormen Variations-Breite menschlichen daSeins. Diese Menschen sind in etwa am anderen Ende einer Skala, auf der auch *ich zu finden bin.

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Kein Gegenteil, denn, was ist das Gegenteil eines Menschen?
Aber auf jeden Fall sind Menschen, die das Selbst klein halten, dümmlich halten und den Mutterschoss nie verlassen wollen, weit von meiner Position der menschlichen Varietät entfernt. Wie können wir Menschen mit solchen MitGliedern eine selbst-entschiedene Weiterentwicklung vollziehen?

Mit MitMenschen, die jede Aufrichtigkeit und klare Präsenz verweigern?

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 26. Oktober 2014, Wirtschaft, von Dyrk Scherff

Titel: Selbst-Kritik an *mir.

Spüre *ich so die Frauen?
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René Magritte, "Die Vergewaltigung"
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Und die Leses wissen, dass das Spüren auch das Sehen enthält. Spüre*ich so, wie René Magritte es 1934 gemalt hat, die Frauen? Jain. Immer weniger.

Ich sah das Gemälde und wusste sofort, dieses Gemälde hat etwas auch mit *mir zu tun, *ich habe nie vergewaltigt, aber ist so ein sexualisierter Blick und Eindruck auf Frauen nicht kurz davor? René Magritte hatte diese Selbst-Erkenntnis bereits vor 80 Jahren und in einem ähnlichen Alter wie *ich.

Wenn der FortSexungs-Trieb langsam nachlässt und die Vernunft und die Empathie, das Einspürungs-Vergnügen in MitMenschen, egal welchen Geschlechts oder nicht, langsam dem Trieb ebenbürtig ist, wird manch-Es seltsam klar, mit welchem Gefühl und Hintergrund ein-Es, *ich, auf / in MitMenschen spürt. 

*ich mag das nicht, so sexualisiert und selbst[fremd!]-bestimmt m*ich und auch Sie wahrzunehmen und damit höchst eingeschränkt fast kaum zu erkennen. Aber, wie jed-Es inzwischen weiss und in aller Kultur, Kunst und Werbung alltäglich vorgeführt bekommt, ist dieses Verhalten vollkommen normal und so wohl auch natürlich gewollt.

Was sind wir Menschen im Einzelnen eigentlich noch, "unter" den Trieben?
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Herbst
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Titel: Von den Gefahren der Selbst-Erkenntnis

Wie weit mag Selbst-Erkenntnis gehen, bis es in Selbst-Zerstörung umkippt?

Vielleicht schreibe *ich statt Selbst-Zerstörung besser Selbst-Auflösung.
Irgend etwas manisches hat diese Selbst-Suche und Selbst-Befragung, also auch Menschen-Befragung, in / von *mir. Dieses fast ununterbrochene Befragen des Mensch-daSein und insbesondere *mir, ist auch angst-gesteuert.

Das Angst, als einerseits Antrieb, andererseits als das Gefühl, von dem *ich Befreiung suche, durch dieses Fragen. Aber irgend etwas lockt m*ich auch, und das ist fern der Angst, was da lockt.

Ich will wissen, was ich bin und wie *ich bin, und warum ich so bin, wie *ich bin. Und da bin *ich ja nun glücklicherweise nicht allein, wie die vielen Labore und Forsch-Es darin, die auch *mir "zuarbeiten" beweisen. Bin *ich also bloss ein "Teilchen" einer allgemeinen Tendenz? Mag sein, egal. Mir macht es zwischendurch immer mal wieder zu schaffen, dass *ich so sehr frage und dränge, mehr vom Selbst zu wissen, als normal ist und notwendig ist.

Zur RaumZeit sind es die Themen Sexualität und Kapitalismus, die *ich intensiv beforsche. Was für eine Kombination!?

Einerseits die Notwendigkeit der Nachfolge-Erschaffung, andererseits die ebenfalls nötige AusHandlung und BeHandlung des gemeinsamen MitEinanders.

Fast die beiden wichtigsten Bereiche des erdmondlichen daSein.
So intensiv habe *ich noch nie geforscht und gefragt. Noch macht (!) *mir das in vielen Momenten Angst und bereitet nur in wenigen Augenblicken etwas Freude. Da ist noch ein ziemliches Un≠Gleichgewicht, was m*ich in Momenten wie eben Jetzt verunsichert.

Forsche *ich in die falsche Richtung, gehe *ich zu tief hinein und andererseits auch zu weit hinaus? Wobei *mir klar ist, dass die Angst ein mieser Ratgeber auf längere Sicht ist, und diese Themen sind alles andere als Kurzstrecke.

Jetzt, nach dem *ich die paar selbst-reflektierenden Sätze geschrieben habe, geht es *mir etwas besser, etwas weniger ängstlich, als noch vor einer halben Stunde.

Eine Frage ist auch aktuell, vielleicht aktueller als je zuvor: Braucht das Mensch eine radikalere Veränderung, als den bisher normalen langsamen evolutiven Änderungs-Prozess?

Das Gefühl erspürt: Ja. Die Medien sind voller Gründe dafür. Das Gefühl jedoch mag nicht so richtig, es wartet noch ab. Worauf?

Alles nur sehr persönliche Empfindungen und Schlussfolgerungen.
Oder doch Allgemein?

Montag, 8. September 2014

Das unvermeidliche Töten?

Das folgende ist vorwiegend dokumentierte Selbst-Erkenntnis.

Langsam werden *mir die Vorgänge, in *mir und, um *ich herum, immer deutlicher, und der ganze Komplex der Unsicherheit und der Gefühle oder des Gespürs (Moral / Ethik), das soll so sein und das darf nicht so sein, oder nicht so genannt werden, also, das auch oder gerade sprachliche verbergen, verschönern und verhehlen von Wirklichkeit, weicht davon, weil *ich wissen möchte, Was ist?

Was passiert hier in und mit *mir?
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Titel: Töten ist normal

Eingangs-Frage: Wann beginnt Leben?

Es ist klar, dass diese Frage fast immer im Zusammenhang mit dem Vorgang der im deutschen "Abtreibung" genannt wird auftaucht. Mit der Nachfrage: Ab wann darf ein Nachwuchs nicht mehr aus der Mutter entfernt und damit getötet werden?

Meine Reaktion darauf:

Das Leben hat längst begonnen.
Wann? Vor etwa 13,8 Milliarden Jahren. Oder, falls ein-Es nur die hier in diesem kleinen PlanetenSystem Erde-Mond ablaufende Lebendigkeit gelten lässt, dann also vor etwa 4,3 Milliarden SonnenUmkreisungen. 

Ich gebe zu bedenken, bereits Ei- und Samenzelle sind lebendig, oder, wie sonst entstünde aus der Vereinigung von beidem eine Lebendigkeit? Und wie käme die männliche SamenZelle zur weiblichen EiZelle, ohne wild zu rudern mit dem SchlenkerSchwanz?

Nur Leben[digkeit] ist imstande die Lebendigkeit zu erneuern. Es braucht lediglich die dafür nötigen Substanzen / Ingredienzien, die aber jeweils bereits Lebendig sein müssen. Leblose Materie zeugt niemals Lebendigkeit.

Die Eingangs-Frage also, im Zusammenhang mit der Abtötung eines gezeugten Nachwuchses, ist falsch gestellt. Die Frage könnte somit in etwa lauten:
Bis wann dürfen wir Nachwuchs töten?

Besser noch: In welchem Nachzeugungs-ZeitRaum, also in welcher Spanne ab der Zeugung, wollen wir den Partnern die Wahl / Möglichkeit gewähren, den Nachwuchs / das Kind / das Mensch zu töten?

Diese Frage ist wohl die aufrichtigste und deutlichste, was den Vorgang betrifft. Denn, wie bereits geschrieben, nur Leben[digkeit] zeugt weitere Lebendigkeit, also ist die Handlung, die wir in deutscher Sprache "Abtreibung" nennen - vielleicht um zu verbergen oder zu beschönigen? - eine Tötung von Lebendigkeit.

Aber eigentlich ist das ja allen klar, warum also immer noch die Eingangs-Frage?
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Danach möchte *ich allerdings auch mitteilen, dass *ich es den beteiligten Partn-Es, insbesondere der schwangeren Frau überlasse, ob sie den wachsenden Nachwuchs abtöten möchten. Es ist nicht und darf nicht sein, die Entscheidung von unbeteilligt-Es oder gar der "Gesellschaft"!

Es geht *mir nicht um Einmischung oder Verbote, es geht *mir um Klarheit, was da passiert, und wenn *ich also im Zusammenhang mit der frühen Abtötung wachsender Lebendigkeit, die Frage lese: Wann beginnt Leben?, dann bin *ich inzwischen sicher, dass diejenig-Es, die so eine Frage zu diesem Vorgang stellen zumindest verwirrt sind, wenn nicht gar unwissend oder verlogen?

Wir töten auch Lebendigkeit zum Essen.
Ohne zu töten keine Nahrung, so ist nun mal die Lebendigkeit, das DaSein, eingerichtet. Aber *mir wäre wesentlich wohler zumute, die beteiligten Menschen am Sex, am Liebesakt - wie die Leses möchten -, würden die möglichen Folgen ihres Handelns vorher bedenken und ebenso vorher klären, ob und ob nicht, und dementsprechend verhüten, oder nicht. Ist doch Heute keinerlei Problem mehr, fast nirgendwo.

Und was Vergewaltigungen, Krankheiten und Behinderungen angeht, bin *ich wie geschrieben dafür, die Entscheidung erstlich der betroffenen Frau zu überlassen und ihr dabei und danach auch zu helfen. Entweder bei der Trauer oder beim Aufwachsen des / der Kinder. 

Sonntag, 7. September 2014

Normalität Überheblichkeit Misshandlungen und Verbindung sPoesie

Titel: Auch eine kleine Selbst-Erkenntnis
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Wolken Foto über Berlin, am 07. September 2014
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Wenn *ich überheblich wäre, könnte *ich all das, was *ich nicht verstehe oder stört, als unwichtig abtun oder verdrängen, das ist es aber nicht.

Mir fällt so schwer, die Normalität zu akzeptieren. 

Je mehr *ich lerne, weiss, erkenne und sogar begreiffe (also im Gefühl angekommen ist) und entsprechend auch meiner Idee von Zusammenleben, MitEinander und Zukunft handle, umso ärgerlicher und schmerzhafter ist es zu erspüren, was wir Menschen (einander) täglich (@n)tun.

Gerade, weil *ich in (fast?) keiner Art und Funktion und Ausstattung und Herkunft verschieden bin, von jedes anderes Mensch. 
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Selbst-Foto vom 06. September 2014,  21:24
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Titel: Die Abarbeitung der Überheblichkeit

"Schaun Sie, *ich nehme ein Zeitung vom Ständer und bringe sie nach dem Lesen wieder dorthin zurück, damit sie dann anderen Leses gleich wieder ohne Umschweife zur Verfügung steht. Damit bin *ich ziemlich allein. Fast alle ander-Es nehmen mehrere Zeitungen vom Ständer und bringen sie selbst nicht zurück, wenn Sie gehen. So zwingen Sie nachfolgende Leses zu Bittstell-Es, falls ein-Es eine der bereits durchgeblätterten oder -gelesenen Zeitungen vom Stuhl oder Tisch nehmen möchte. Dazu werden wir fast All-Es also "erzogen", zu unaufmerksamen Bittstell-Es. Das mag dem Normalo keine Beobachtung oder gar Bemerkung wert sein, einem MitMenschen aber, das fragt, warum wir so [miss]handeln, wie wir in Masse handeln, und warum wir fast All-Es so [miss]handeln, ist dies ein paar Augenblicke der Umsicht und Bewertung wichtig. Ist ja auch keine Abschätzigkeit oder Selbst-Beleidigung, die diese Augenblicke der wachen und wertenden Umsicht fordern, sondern der Wunsch nach mehr Freude, Sicherheit und Erfolg in unserem wechselseitigen MitEinander. Was können wir tun, um das weitere selbstgerechte und teils brutale [miss]handeln in und um uns zu dämpfen? Wir tun es ja bereits, wir müssen es tun, aber vielleicht können wir in diesem evolutiv gesteuerten Tun ein zwei Gänge zulegen. Unsere MitLebeWesen und die erdmondliche Umwelt würden es uns danken, und natürlich auch wir Selbst könnten wesentlich angenehmer erLeben, als es bislang allermeistens üblich ist, oder?"

Mein Gesprächspartn-Es stimmte zu, mit Einschränkungen, aber das ist klar, wo gibt es schon vollkommene Übereinstimmung? Im DaSein nicht.

Und die längeren Leses wissen, wie wenig oft im Nicht enthalten ist, wie viel-Es aber auch. Mein Gefühl ist, dass die allermeist-Es noch irgendwie im nicht-daSein stecken geblieben sind, aber das ist nach der eingangs erwähnten Beobachtung ja kein Wunder.
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Mond Laterne in und über Berlin
am 07. September 2014, 19:55
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Titel: Die Normalität der Gewalt

Überschrift: Verprügelt und missbraucht
Untertitel: Laut Unicef werden eine Milliarde Kinder regelmässig geschlagen.
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 06. September 2014, Seite: Panorama

Eine Milliarde! Bei 7 Milliarden Menschen! Und bei vielleicht 2 Milliarden Kindern? Die Hälfte wird also Misshandelt und Missbraucht, *ich auch, jahrelang. Und dass *ich darin nun wahrlich nicht alleine bin, ist keinerlei Erleichterung. Vielleicht wird jetzt auch klar, was und warum *ich mache und schreibe, und worum *ich kämpfe.

Kein Wunder also, dass Gewalt und MitEmpfindung sLosigkeit normales (Miss)Handeln des Menschen ist. Bei dem Vorbild und der Prägung, die wir in Massen erleiden.
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Wolken Foto über Berlin, am 07. September 2014, um 19:20
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Titel: Die Poesie der Verbindung

Bevor das Gedicht beginnt, bitte *ich um Langsamkeit und BedAcht. Es ist der Bericht eines tiefen inneren Gefühls und einer fast ängstlichen Empfindung.

Das Vernunft nimmt fast keine Rück- und UmSicht auf und in das, aus was Es (*), das Vernunft, besteht. Dieses Stoff - aus dem Es ist - ist das Funktion des Gehirns Gleich, also unwichtig. Das Verstand ist das Rest, das um Es herum ist egal. Es, das Geist, oder wie Sie das, was da oben drinn ist und denkt, oder wie immer das Bewusst-Sein genannt wird, genannt wird, jetzt fange *ich besser noch mal von vorne an. Es, das Geist hat sich frei genommen, von Allen Verpflichtungen, die an Es gerichtet wird. Da Es das ander-Es gleichgültig ist, gilt es wenig. So ist das fast überall, überall ist AllEs und All-Es Gleichgültig. Oder wurscht, wie das bayerische Mensch es denkt und spricht, zumindest wenn Es oberbayerisch ist. Und Gleichgültigkeit gilt wenig. Es, das Mensch, frisst nur immer mehr und das wird zur Belastung. Und Es ist so wehrhaft, Es möchte immer mehr! Wie gehen Wir - und das erdmondliche daSein - damit um, das ist die Frage des ander-Es. Wie gehen wir damit um, dass das ander-Es so wenig gibt, weil ein-Es doch bereit ist, mehr zu geben, wenn nur mehr geliefert wird. Dann könnte ein-Es die Kosten senken, da Es nicht mehr so stark zu [über]fordern braucht. Um den Profit für Alle zu erhöhen, oder geht Es etwa um Etwas ander-Es?

Irgendwie soll das in etwa erklären, dass das Gefühl (Innen) zu einer Verbindung bereit ist mit das Vernunft / Geist / Verstand / Bewusst-Sein und mit dem Rest (Aussen), wenn, ja, wenn der AusGleich endlich stimmen würde. Aber bisher frisst Es - das Vernunft / ... - fast nur, ohne annähernd zurück zu geben, und auf Dauer ist das für den Rest schädlich.