Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Freitag, 15. Mai 2015

Das Bedeutung von Individualität

Titel: Das Terror des Geselligkeit?

Eins merke *ich ja bereits seit Jahren, die längeren Leses haben das schon öfter mitgelesen, dass es uns Menschen kaum gelingt, vielleicht sogar nicht, das daSein in ungeschminkter (Kosmos kommt von Kosmetik!) Fühlung und ein-Spürung zu geniessen. Das DaSein und darin das daSein, also auch wir, ist eine zwischen ganz passabel "schönen" und gaaanz "schrecklichen" Bereichen und Ereignissen hin und her erzählte fast-Phantasie, ein deftiger ziemlich oft auf und ab wühlender Roman.

Kein Wunder also, dass es den aller allermeisten Menschen schwer fällt, im ich {Selbst} auch das daSein als komplexes Ganzes zu erkennen, und um ein-Es herum, das ebenso komplexe DaSein. Unverstellt und unverändert durch Ängste, Not und Ungewissheit. Da würde zum Beispiel auch auffallen, dass wir normale Tiere sind, die funktionieren wie alle anderen Mit-Tiere auch, mit Blut-, Lymph- und Nerven-Kreisen, mit Zeugung, Geburt und Tod, mit Atmen, Trinken, Essen, Sozialem und Allein.

Wenn uns das ernstlich klar und anerkannt ist, dann sind ruckzuck auch ein paar wichtige Fragen in unserem Zusammenleben geklärt, vor allem schmerzliche Fragen, tödliche Probleme, nervige Zustände, aber auch so manches Lustige und Lustvolle. Und wir könnten endlich etwas tiefer und weiter fühlen und spüren, und damit die Oberflächen-Untiefe verlassen, mit all dem Schwarz und Weiss, mit dem wir Einander nun schon seit UrZuständen miss-handeln.

Was uns mit am Schwersten fällt, *mir auch, ist die "einfache" An-Erkenntnis, dass das erLeben als erdmondliches LebeWesen (auch *ich zufälligerweise als Mensch) einmalig ist. So selten, wie fast nichts sonst im DaSein, mit all den unfassbaren Billionen-Grössen und - Mengen, die in das DaSein normal sind. Und diese absolute Seltenheit und vollkommene Einzigartigkeit behandeln wir im Normalmodus wie Dreck.

Wir tun dabei nichts anders oder schlechter oder besser, wie unsere Mit-LebeWesen. Das ist auch nicht der Punkt; nicht irgendeine findige Schuldigkeit ist hier angesagt, sondern nur Selbst-Erkenntnis, blosse Anerkennung von heutigen und gestrigen Gegebenheiten, die alle nicht in unserem Einfluss-Bereich waren, uns aber geformt und geprägt haben.

Die Veränderungen sind jedoch Heute so gelagert, dass wir vom Wissen, von zumindest rudimentärer Vernunft und Technik, fast imstande sind, uns sowohl als einmalige kurze erLebensForm anzuerkennen, als auch unser Selbst anders zu gestalten. Und dieses Gestalten umfasst die gesamte Spezies und teils weit darüber hinaus! Was wir in mageren Ansätzen ja bereits tun, aber eben noch nicht Selbst-Entschieden sondern Fremd[Selbst]-Bestimmt.

Und *ich finde, es ist RaumZeit es mit Vernunft und Verantwortung zu tun.

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Unscharfe Sexiness
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Aber vorher noch eine Herkunfts-Geschichte mit Verwandten-Besuch, oder auch umgekehrt.

Aus Süddeutsche Zeitung, vom 13. Mai 2015, Wissen, von "Hach"

Überschrift: Gleich und Gleich

Bärenpaviane verbringen ihre Zeit bevorzugt mit Artgenossen, die ihnen vom Typ her ähneln: Sie sollten möglichst das gleiche Alter haben, den gleichen Status in der Gruppe genießen und, wenn es geht, auch noch ähnliche Wesenszüge zeigen. Dann pflegen sie einander auch das Fell. wie auf dem Foto. Britische Verhaltensforscher haben dieses Muster über mehrere Jahre hinweg bei zwei Paviangruppen in Namibia beobachtet.

Das machen Menschen auch dauernd“, sagt die Zoologin Alecia Carter, die an der Beobachtungsstudie beteiligt war. „Wir hängen bevorzugt mit Menschen zusammen, die ein ähnliches Einkommen haben, derselben Religion angehören und eine vergleichbare Bildung haben, im Grunde ist es bei den Pavianen nicht anders.

Warum allerdings die Bärenpaviane die Nähe von sehr ähnlichen Tieren bevorzugen, ist für die Wissenschaftler rätselhaft. Denn sinnvoll erscheint dieses Verhalten für ein Leben in der Wildnis nicht zu sein. Für die jeweilige Gruppe wäre es besser, wenn sich die verschiedenen Tiere mehr durchmischen würden, statt in Cliquen abzuhängen, denn nur so können Informationen zum Beispiel über gute Futterplätze reibungslos weitergegeben werden, argumentieren Carter und ihre Kollegen im Fachblatt Royal Society Open Science. Immerhin scheinen die sozialen Grenzen zwischen den einzelnen Cliquen in manchen Jahren durchlässiger zu sein.

Ende SZ-Wissen-Meldung

Rechtsradikalismus, Faschismus, Konservativismus und Liberalismus, genauso wie Sozialdemokratismus, Kommunismus und Linksradikalismus, das gesamte Spektrum menschlicher Ideen zur Formung, Struktur und Verteidigung von Mehreren, von Gruppen und Gross-Gesellschaften basiert auf natürlichen - nicht nur menschlichen - Ursachen. 

Im Grunde sind die Ursachen und Erklärungen für unsere natürliche Fremden-Angst {übersteigert bis zum Hass und zur gewalttätigen Flurbereinigung}  ganz einfach, da wir jedoch in Mehrheit - und damit auch in fast allen Sprachen - fast jede Verbindung, Gleichheit und Verwandtschaft mit unseren Mit-Tieren und Mit-LebeWesen abwehren, gelingt weder in Fach- noch Sachbüchern, oder in den *mir zugänglichen Medien, eine stimmige und tiefreichende Analyse unseres normalen alltäglichen Verhaltens.

Ohne diese Anerkennung unserer Instinkte, Triebe und Bedürfnisse, ist auch keine kurzfristige Änderung in Richtung mehr Offenheit, Aufmerksamkeit, mehr Anerkennung von Verschiedenheit (dazu weiter unten noch ein paar Sätze, unter dem Titel von das Toleranz) und wechselseitiger Zuneigung zu erreichen. Das geschieht zwar bereits, aber sehr langsam und durch die Umstände (z.B. Bevölkerungs-Entwicklung und menschenweite Informations- und Medienpräsenz in Echt-RaumZeit) erzwungen; und nicht menschlich angeregt und per Selbst-Entscheidung geändert.
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Es rief *mich an: "Blasen Sie!"
Warum nicht?
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Titel: Von das Einlösung des Selbst-Ständigkeit

Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 11. Mai 2015, von André Kieserling

Obertitel: Soziale Systeme
Überschrift: Dicker als Wasser
Untertitel: „Gierige Organisationen“: Lewis A. Cosers klassischer Text über den Kampf gegen die Allmacht der Familienbande ist jetzt auf Deutsch erschienen.


Religiöse und politische Sekten bieten aktuelle Beispiele dafür, wie sehr eine soziale Gruppe das Leben der Menschen dadurch bestimmen kann, dass sie ihnen den Zugang zu weiteren Gruppen verstellt. Die bis heute beste Soziologie solcher besitzergreifenden Sozialsysteme, die keine konkurrierenden Ansprüche an die Loyalität ihrer Mitglieder zulassen wollen, hat der amerikanische Soziologe Lewis A. Coser geschrieben; seit heute kann man das faszinierende Buch erstmals auf Deutsch lesen.

Von dem Anschein, es handele sich um ein Randphänomen der Sozialordnung, lässt die historische Betrachtung nichts übrig. Das beklagenswerte Sektenmitglied hat eine Reihe von Vorfahren, die man nicht gut den Aussenseitern ihrer jeweiligen Gesellschaft zurechnen kann. Zu ihnen gehört nicht nur die bürgerliche Hausfrau, die ausschliesslich für ihre Familie lebt, sondern auch der Geistliche, der genau umgekehrt auf Familiengründung verzichten soll, um ganz in den Dienst der Kirche zu treten.

Am Anfang war die Sippe

An all diesen Fällen exklusiver Gebundenheit betont Coser den doppelten Kontrast zu modernen Arbeitsorganisationen, die das Privatleben ihrer Mitglieder achten, und zu modernen Familien, welche die Berufstätigkeit ihrer Angehörigen akzeptieren können, ohne ihnen Untreue, Verrat oder Lieblosigkeit vorzuwerfen. Wo Cosers Sympathien liegen, ist dabei an keiner Stelle des Buches zweifelhaft. Den eigentlichen Ertrag seiner Untersuchung bekommt man indessen nur zu Gesicht, wenn man die Bewertungsfrage zunächst einmal ausklammert; ausserdem sollte man die Aufsätze des Bandes nach der historischen Abfolge ihrer Themen lesen.

Den ursprünglichen Fall einer Gruppe, die den Menschen ganz und gar zu erfassen versucht, bildet die Grossfamilie. Die Stammesgesellschaften heissen nicht zufällig so, sondern deshalb, weil sie das soziale Schicksal des Menschen an seinen schon im Augenblick der Geburt festliegenden Platz in der Abstammungslinie zu binden suchten. Eine Ordnung des politischen und dann auch des religiösen Lebens, die sich von der Verwandtschaft unter den Beteiligten ablösen und daher auch Nichtverwandte einbinden kann, bildet sich erst allmählich heraus. Seit den vorneuzeitlichen Hochkulturen beruht sie auf Rollentrennungen: Wer ein politisches oder religiöses Amt innehat, der soll allgemeinen Regeln folgen und nicht etwa die ihm Nahestehenden mit besonderer Gunst behandeln. Das wiederum setzt Familien voraus, die den Vetter nicht einfach anspeien, der die Vetternwirtschaft verweigert.

Nur den Eunuchen war wirklich zu trauen

Wie unrealistisch diese Voraussetzung zunächst einmal war und wie wenig man sich infolgedessen darauf verlassen konnte, dass die Amtsgeschäfte unpersönlich geführt werden, das geht aus der Drastik des Gegenmittels hervor. Es bestand darin, den Zugang zu Ämtern an den Verzicht auf Familie zu koppeln. Wie Coser ausführlich zeigt, wurden in den politischen Bürokratien des Orients die hohen Verwaltungsämter bevorzugt mit Eunuchen besetzt. Nur so glaubte man die Gefahren bekämpfen zu können, die sich aus der notorischen Unzuverlässigkeit dessen ergaben, der auch Vater, auch Gatte, auch Schwiegersohn war – und den man auf all diese Rollen auch jederzeit ansprechen konnte. Aus dieser Zeit eines unbedingten Vorranges der Familienpflichten stammt auch die Institution des Zölibats. Wie unter den soziologischen Klassikern schon Georg Simmel wusste, den Coser dafür zitiert, hatte die Verpflichtung des katholischen Geistlichen zur Ehelosigkeit den Sinn, ihm jene Konflikte zwischen dienstlichen und familiären Loyalitäten zu ersparen, die nach der Moral jener älteren Gesellschaften nur zugunsten der Familie hätten entschieden werden können

Der Grund für die Masslosigkeit mancher frühen Bürokratien lag also darin, dass sie sich gegen Familien durchsetzen mussten, die ihrerseits masslos waren. So findet die „Eifersucht“ der einen Institution in der „Gier“ der anderen ihre Erklärung. Zu dieser Pointe, die bei Coser nicht immer deutlich herauskommt, passt übrigens auch das letzte Rudiment jener alten Probleme: Um zu rechtfertigen, warum die Frauen aus den verantwortungsvollen Positionen ausgeschlossen bleiben, konnte man bis vor kurzem das Argument hören, die Stärke ihrer Bindung an die Familie lasse dergleichen nicht zu - und damit waren nicht einfach nur zeitliche, sondern vor allem sachliche Grenzen der Vereinbarkeit gemeint.

So gelesen, zeigt dieser Text aus den siebziger Jahren vor allem, wie zivilisatorische Errungenschaften gegen allzu starke Familienbande erkämpft werden müssen. Angesichts von Entwicklungsländern, denen manche dieser Kämpfe erst noch bevorstehen, ist er auch heute noch beunruhigend aktuell.

Ende F.A.Z.-Text

Das einzelne daSein unabhängig von Herkunft und Ausprägung {Oberfläche, Grösse und Vorenthaltungen (körperliche [darin ist auch das Denken enthalten] Defizite)} als gleich=wertig zu fühlen und auch entsprechend mitEinander umzugehen, ist eine Richtung unserer menschlichen Entwicklung. So empfinde *ich das.

Den Schutz, die Lenkung und die Versorgungs-Sicherheit, die im Lauf unserer Entwicklung stets die Geburts-, Raub- oder einHeirats-Gruppe geboten hat, wird dabei auf die Gesamt-Spezies Mensch übertragen und Bereiche davon (Selbst-Gestaltung, Lust-Ausrichtung {Trinken, Essen, Liebe, erLebens-Ort} und die Art der Mitarbeit an Gemeinschafts-Tätigkeiten) in jedes Selbst eingebettet. 

Ist das gut von *mir gezielt?
Ausgehend von unserer Vergangenheit, dem was wir Menschen heute menschenweit zu bieten haben und dazu einer kleinen Extrapolation, in eine RaumZeit die noch nicht ist, oder auch nie so daSein wird, weil ...

Eins scheint *mir jedoch klar, der Kleingruppen-Druck lässt immer mehr nach.
Je Findiger wir mit der Fülle des DaSein und auch der erdmondlichen Ressourcen umgehen, und diese auch all-Es zukommen lassen, soweit benötigt, ist das obige nicht allzu weit daneben gezielt.
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Ist das das Zeichen für unseren GruppenDruck?
Hängt schon sooo lange auf dem Gelände
des ehemaligen Flughafens Tempelhof.
Aber ist ein "Treffpunkt" nur.
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Titel: Eine tolerante Kommunikation


Angefangen hat dieses kurze Dialog mit dem Foto des hotelzimmergleichen Inneren einer Baumhaus-Lodge, das eine fb-Freundin (A.) angepinnt hat.

Ist das nicht ein bisschen kindisch, wenn nicht gar retrograde affig? Und dann freilich mit Wasserklo und Duschvorhang. Muss das Mensch alles machen, was geht? Oder ist maches Angebot und Tun nur einfach überflüssig, wenn nicht gar lächerlich.

A.: "Ich finde ja Toleranz echt gut und meine, dass Lebensmuster, Vorlieben und natürlich auch Urlaubsträume, solange sie Niemand schaden in Ordnung sind. Selbst Spiessigkeit fällt für mich bis zu einer gewissen Grenze darunter. All in all gebe ich Dir recht, dass das abgebildete Baumhauszimmer "retrograde" ist."

Die Toleranz-Mahnung ist gut, aber hinderlich zur Meinungsbildung.
Weil, dulden (tolerare) ganz friedlich, tue *ich jedes friedliche Tu.
Also auch Baumhäuser bauen.
Alles nicht-friedliche Tun muss *ich leidend erdulden / hinnehmen.

Fazit: Toleranz ist für die Meinungsbildung und damit für die Stärkung eines bewussten, anteilnehmenden Selbst eher hinderlich.
Ist Toleranz oft nur Faulheit?
Da hast Du *mich ja auf was gebracht!? („wink“-Emoticon)

Kurz gesagt, *ich finde es nicht gut, dass wir einfach Alles machen, was uns möglich ist, *ich fände etwas kluge und umsichtige und solidarische Vorauswahl besser. Und Baumhäuser sind definitiv kindischer Affen-kram.
So, und jetzt kannst Du z.B. in-Tolerant sein und meine Zeilchen löschen.

Darauf A.: "Intolerant .... omg niemals (auch wenn ich könnte würde ich Deine Zeilen nicht löschen) „smile“-Emoticon.
Ich finde (nicht zuletzt bei mir selbst) übrigens Toleranzüben echt anstrengend."

Ja, das kenne *ich, das entspannte erdulden / ertragen von Verschiedenheit - gerade wenn es laut ist, und zwar laut, sowohl für die Augen, Ohren, das Tasten, das Riechen und das Schmecken (Schmerz ist ja auch so eine kaum erträgliche Verschiedenheit vom gerade so erträglichem, nicht?), also laut für alle Sinne - ist ein ziemlicher AusdauerLauf!

Bald habe *ich das Ziel erreicht, und bin in jeglicher Hinsicht erträglich, dann ist *mir jede Verschiedenheit - sei sie auch noch so schreiend - gleich=gültig, ohne dass *ich es lange erdulden müsste, *ich kann ja wieder gehen.

Aber sei gewiss, eine klar argumentierte Meinung zu erbilden, ist noch schwieriger und dessen Ergebnisse oft nicht zu erdulden.
So, jetzt hast Du *mich lange genug geduldet.

Und zum abSchluss noch ein paar ...
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... Kleinst-Schönheiten
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Samstag, 18. April 2015

Von das Ein- über Viel- zur Wegg-Falt?

Titel: Wann erkennt das Mensch das Mensch-daSein?

Mensch-daSein? Wann erkennt das Mensch, was das daSein als Mensch ist? Was es m.a. bedeutet Mensch zu sein: VielFörmigkeit, VielFarbigkeit, VielGefühl, VielGespür, VielPhantasie, VielGlauben und WenigWissen. Noch. Nicht?

Wird es RaumZeit für eine tief- und weiterreichende UmGestaltung menschlicher Gesell- und Gemeinschaften? Wegg von den aktuellen Mangel- und Ein- und AusGrenz-Verhältnissen, die nur immer kleine Minderheiten ausreichend und noch kleinere Minderheiten sogar mit allem Pomp und übereich überschütten, hin zu Gesell- und Gemeinschaften, die alle MitGlieder erLebens-lang mit allem dafür nötigen frei und unbedingt versorgen?
Regionale Verschiedenheiten mit eingerechnet.

Das aktuelle System ist zwar menschlich, schliesslich ist es von uns Menschen entwickelt worden und menschenweit verbreitet, aber in allen Wirkungen auf uns und unsere BiosSphäre, und allen Vorstellungen überholt und fast komplett ungerecht, beharrlich und aggressiv. Oder?

Ökonomen, Soziologen, Psychologen und viele Andere haben längst beste Ideen, wie eine Gesellschaft ohne "Arbeitslosigkeit" (wieso zwingt die Gesellschaft Menschen zur nicht-teilhabe an all den Aufgaben und Tätigkeiten, die in einer Gesellschaft anfallen, und lässt lieber Infrastruktur verfallen, lässt so viele Pflege- und Ausbildungs-Tätigkeiten unbesetzt und fördert Unzufriedenheit, Misstrauen und auch Verbrechen? Kein-Es müsste ohne Arbeit sein, "Arbeitslosigkeit" ist quasi eine Kunstform.), Achtlosigkeit (auch für unsere mit-LebeWesen) und Armut und Obdachlosigkeit, also ohne solch krasse Fehlverteilung des Reichtums und des Mangels der Gesellschaft, und mit mehr Mit-Entscheidung jedes MitGlied-Es des Gesellschaft, zu gestalten wäre.
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Tulpen
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Allein, es fehlt noch an Offenheit und Mut diese Konzepte und Ideen ernst zu nehmen, es ist allerdings auch seeehr schwierig bis unmöglich, diese doch gewichtigen und prägnanten Änderungen des vorhandenen Systems, alleine zu tun. Das kann nur im MitEinander der Staatengemeinschaft gelingen, das überforderte eine Gesellschaft alleine. Vermute *ich zumindest.

Was *mir schon genügte, wäre ein ernsthafter öffentlicher, also immer transparenter innergesellschaftlicher Dialog dazu, und ein ebenso öffentlicher, und transparenter, Gesprächsbeginn mit den anderen menschlichen Gesellschaften, wie wir eine inzwischen doch längst globale Menschen-Gemeinschaft im mitEinander organisieren und verbinden.
Eine Menschen-Gemeinschaft die fürEinander daIst, statt wie bisher gegeneinander, in Ignoranz, Ausbeutung, Drohungen und sonstigen Feindschaften und nur sehr wenig wechselseitiger Freundschaft und Mitarbeit. Oder ist diese persönliche Bewertung falsch?

Wir müssten längst als Gleiche und auf Augenhöhe und mit dem Willen zur freien Verteilung von irdischen Ressourcen und menschlichem WissensStand mitEinander verhandeln. Und wie wir in dieser unser aller BiosSphäre weiter erLeben wollen, sicher, frei, vielfältig, gut versorgt und lange. OderNicht?
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F.A.Z., vom 16. April 2015
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Titel: Ist FremdenAngst ein MenschenRecht?

Warum nehme *ich eine Meldung von aggressiver FremdenFeindlichkeit aus Afrika und nicht eine von den vielen Meldungen aus EU oder USA?
Aus einem banalen Grund und einem grundsätzlichen. Ganz banal, weil es vom Format und Umfang passte, und grundsätzlich, weil es dabei gleichgültig ist, aus welcher Menschen-Gegend ein Akt von FremdenFeindlichkeit kommt. 

Egal, ob es die "Flurbereinigungen" aus religiösen "Gründen" sind, oder wegen anderer Oberflächenbeschaffenheit, oder Herkunft, oder Sprache, oder Kultur, es ist ein Aussen-Innen-Konflikt. Das Mensch ist ein Gruppen-Wesen und braucht sichere und vertraute Zugehörigkeiten.

Ich vermute: Je besser und dauerhafter die erLebens-notwendige Grund-Versorgung, die Anerkennung und die Geborgenheit in einer stabilen Gruppe ist, umso offener, zugewandter und einladender ist ein-Es?

Das lässt *mich weiter vermuten, dass wenn diese Umstände anders sind, wenn also die soziale und persönliche Absicherung bröckelt oder auch immer schon schwankend war, dass dann die natürliche FremdenAngst und die soziale Ein- und antisoziale Aus-Schliesslichkeit aggressiv übersteigert werden?
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Süddeutsche Zeitung, vom 16. April 2015
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Titel: Von der Annehmlichkeit der Bequemlichkeit

Kann *ich aus der obigen Meldung eine Gefahr heraus spüren, oder steckt das nur in *mir?

Aus das Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 17. April 2015, von Adrian Lobe

Hier das Link zum Original im F.A.Z.-net:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/automatisierter-journalismus-nehmen-roboter-allen-journalisten-den-job-weg-13542074.html

Überschrift: Automatisierter Journalismus
Untertitel: Nehmen Roboter Journalisten den Job weg?
Nachrichten werden inzwischen milliardenfach von Robotern geschrieben. Bald sollen sie auch über Sport und das Wetter berichten. Wo liegen die Grenzen der Schreibalgorithmen?

Roboter sind auf dem Vormarsch. In Amazons Lagerhallen sortieren sie schon Waren. In japanischen Krankenhäusern ersetzen Roboter Krankenschwestern. Und bald werden Roboterautos im Straßenverkehr unterwegs sein. Seit geraumer Zeit schreiben Roboter sogar Artikel. Als am 17.März 2014 in Los Angeles die Erde bebte, dauerte es nur drei Minuten, bis die „Los Angeles Times“ die erste Meldung publizierte. Geschrieben wurde sie von einem Programm namens Quakebot. Die Software ist so programmiert, dass er auf einen Alarm des U.S. Geological Survey reagiert, der auf ein Erdbeben ab einer bestimmten Stärke folgt. Quakebot extrahiert die Informationen und fügt sie in den vorgefertigten Text ein. Die Tatsache, dass ein Computer einen Text schrieb, sorgte für deutlich mehr Aufsehen als die Meldung selbst. „Algorithmus macht Journalismus“, jubelte „Zeit Online“. „Die Roboterjournalisten sind schon unter uns“, schrieb die „Welt“.

Die Nachrichtenagentur Associated Press nutzt seit Juli des vergangenen Jahres ein Software-Tool namens Wordsmith, das automatisch Finanzberichte verfasst. Zum Beispiel Quartalsberichte börsennotierter Unternehmen. Wordsmith nutzt die Technik der Natural Language Generation, um aus Daten Texte zu generieren. In einer Pilotphase wurden die Meldungen von einem Redakteur gegengelesen. Seit Oktober gehen die Meldungen ohne menschliche Kontrolle heraus, wie die Wirtschaftsredakteurin Philana Patterson dem American Press Institute sagte. Pro Quartal werden bei der AP dreitausend automatisierte Meldungen erstellt. Die Software stammt von dem Unternehmen Automated Insights. Die Meldungen folgen immer demselben Muster. Etwa: „Das in Cupertino angesiedelte Unternehmen verzeichnete im letzten Quartal einen Umsatz von achtzehn Milliarden Dollar.“

Die Textbausteine stehen fest, der Algorithmus ergänzt die Lücken mit Daten, mit denen er gespeist wird. Automated Insights schreibt auf seiner Homepage, dass es auch die Syntax und den Stil zu variieren vermag. Mit Wordsmith könnten zudem Infografiken und Performanzanalysen (etwa über die Leistungsdaten von Sportlern) erstellt werden. Die Vorteile scheinen auf der Hand zu liegen: Die Redakteure können sich anspruchsvolleren Aufgaben wie Recherche oder Reportagen widmen und müssen sich nicht mehr mit Bilanzzahlen herumschlagen – das erledigt der Computer schneller und zuverlässiger. Ein Sprecher von Automated Insights teilt auf Anfrage mit: „Die Automatisierung ist besser für Kunden und Reporter, sie führt zu weniger Fehlern und zu einer größeren Newsroom-Effizienz.“ Automated Insights hat im vergangenen Jahr eine Milliarde Meldungen generiert – mehr als alle Medien zusammen.

Das Unvorhergesehene überfordert

Michael White, Professor für Computerlinguistik an der Ohio State University, sagt im Gespräch mit dieser Zeitung: „Der zunehmende Einsatz von Roboterjournalisten in traditionellen Medienhäusern bedeutet, dass menschliche Journalisten sich auf die weniger der Routine unterworfenen Aspekte des Journalismus konzentrieren können.“ Etwa investigative Recherche.

Associated Press hat angekündigt, die Software auch im Sportressort einzusetzen. Damit könnte die Agentur über Ereignisse berichten, über die sie zuvor nicht geschrieben hat, etwa über College-Matches oder Spiele unterklassiger Ligen. Dem Vernehmen nach will AP die Algorithmen auch auf andere Bereiche ausdehnen. Lou Ferrara, Vizepräsident und Managing Editor bei AP, sagte dem Portal Journalism.co.uk: „Wir hoffen, uns auf datengesteuerte Bereiche hinzubewegen, etwa Wahlprognosen oder Wettervorhersagen.“

Die Frage, die sich vor diesem Hintergrund stellt, ist: Werden Algorithmen in ferner Zukunft auch komplexe Texte wie Kommentare oder Analysen verfassen, für die logisches Denken, Argumentation und Einordnung erforderlich sind? Werden sie also zur Urteilsbildung beitragen? Und den Journalisten vollständig den Job wegnehmen? Der Computerlinguistik-Professor White erwartet das nicht: „Es ist unwahrscheinlich, dass Roboter den Journalismus jemals übernehmen werden, weil Nachrichten eben nicht reine Routine sind“, sagt er. So habe die Agentur AP eine Geschichte über einen Basketball-Trainer gebracht, der sein College-Team einen Tag nach dem Tod seiner Mutter zum Sieg führte. „Solche Ereignisse treten nicht häufig genug ein, um das zu programmieren und den Roboterjournalisten zu trainieren, mit solchen Fällen umzugehen.“ Will heißen: Das Unvorhergesehene überfordert die Maschine. Doch die Algorithmen lernen dazu.

Das Chicagoer Unternehmen Narrative Science hat die Software Quill entwickelt, die zehn bis fünfzehn Seiten lange Investment-Berichte für Unternehmen schreibt. Zu den Kunden zählt unter anderen die Credit Suisse. Der Algorithmus durchforstet Unternehmensbilanzen nach relevanten Zahlen und fügt das Datenmaterial zu einem kohärenten Text zusammen. Ein Absatz, den das Magazin „Technology Review“ veröffentlichte, liest sich recht passabel. Man merkt dem Text zwar an, dass er von einem Computer verfasst worden sein muss. Doch er vermittelt die wichtigsten Informationen. Und darauf kommt es an. Die Stilfrage ist in diesem Zusammenhang zweitrangig. So mancher Jahresbericht eines Konzerns liest sich sperrig. Die Frage, wozu künstliche Intelligenz imstande ist, hängt davon ab, welche Syntax und Logik der Algorithmus beherrscht. Setzt er nur Daten in vorgefertigte Schablonen ein, die der Mensch programmiert hat? Oder vermag er einzelne Textbausteine, sogenannte Templates, selbst zu einem logisch konsistenten Stück zusammenzusetzen?

„Der limitierende Faktor liegt auf der Content-Seite“, sagt der Computerlinguist White. Der Fortschritt der Datenanalyse bedeute, dass Roboterjournalisten „immer interessantere Dinge“ zu sagen hätten. „Wir sind aber noch weit davon entfernt, einen Computer zu haben, der Leute wie den Basketball-Trainer interviewt und herausfindet, wie die Zitate in eine kohärente Geschichte passen.“

Ende F.A.Z.-Artikel

Da werden also schon erste kleine Maschinen mit einer unabhängigen Energie-Quelle ausgestattet. Einer Energie-Quelle die zumindest die nächsten paar Milliarden Sonnenumkreisungen "kostenlos" und täglich zur Verfügung steht.

Das nächste sind natürlich Maschinen, die auch Orts-Unabhängig sind, also autonom fahren oder laufen oder fliegen können. Die sehr wahrscheinlich auch in die Lage versetzt werden sich zu reparieren und weiter zu entwickeln, darauf folgt dann natürlich der nächste Schritt, der Fort... Fortpflanzung ist in diesem Zusammenhang ein falscher Begriff, also der Fortproduktion. Maschinen produzieren autonom die nächste Generation.

Was *mich dabei zumindest irritiert ist, dass dieser Prozess von Menschen ein-geleitet wird. W-Es als Mensch etwas aufmerksam in das Menschheit herum und herein spürt, weiss, warum *ich diese Entwicklung mit Sorge begleite. Das Mensch ist ein LebeWesen mit enormem Potential, das aber bis eben Jetzt nur im Nano-Bereich zum Vorschein kommt und das auch noch überaus fein verteilt.

Das Mensch hat viele warme, fried- und  freund-liche Eigenschaften, kann auch über das normale überLebens-wichtige Muss wissbegierig und lernbereit sein, kann umsichtig, zuvorkommend und verständnisvoll sein. Zu unser aller LeidWesen sind diese Ausprägungen des Menschen sehr selten und brauchen jeweils gute oder kluge Umstände, um zur Wirkung zu kommen. Daneben ist das Mensch und alle seine Werke fehlerhaft, was wiederum selbst kein Fehler ist, weil das Natur so eingerichtet ist: Fehler sind natürlich / normal.

Mir ist also ziemlich bange, wenn wir beginnen Maschinen autonom zu machen, sie mit Energie und Werkzeugen auszustatten, die sie in die Lage versetzen werden, völlig unabhängig von uns zu agieren, zu reagieren und zu interagieren. Jedes Mensch wird freilich behaupten, -Es tut das entwickeln von autonomen Maschinen mit besten Absichten, zu unserer Unterstützung und Erleichterung, und mit sämtlichen Reflexen, die einen Schaden für uns Menschen vermeiden oder sogar ausschliessen. Glauben könnte ein-Es das immer, alleine, wissen kann das kein-Es.

Nein, nach wie vor wissen wir nicht, warum wir daSind, was wir tun und wohin das Reise geht, wir tun einfach. Bisher war das kaum gefährlich für uns; für viele Mit-LebeWesen schon und auch für fast alle ÖkoSysteme, die wir teils kräftig, teils vollkommen umgestaltet, oder sogar vernichtet haben.

Eines unserer Haupt-Merkmale ist weitgehende Rücksichts-losigkeit.
Sowohl in und für uns Selbst, als auch zu, mit und in unserer gemeinsamen BiosSphäre. Und für *mich ist vollkommen klar, dass wir diese Eigenschaft bewusst oder unbewusst auch auf alle unsere Produkte / Geschöpfe übertragen. Es wäre für *mich als absolut kein Wunder, wenn wir mit dieser Rücksichts-losigkeit Selbst zum Opfer werden.

Und noch ein Fund:
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Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 19. April 2015
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Wie lange hat das Mensch noch Arbeit?

Ja, gut, w-Es will schon arbeiten, lieber bedient werden, oder?
Tja, unsere natürliche Trägheit  (Bequemlichkeit?) könnte kein Vorteil sein?
...üss

Sonntag, 25. Januar 2015

Das Verweigerung des Menschen-Kenntnis

Titel: Das Fremdheit des Selbst-Findung

Das obige 'Sellbst' ist ein eher allgemeines, das Titel könnte also auch: ... Mensch-Findung, lauten.

Vorab und als LeseHintergrund eine persönliche Meinung: Das ganze Mensch-daSein fehlt fast gänzlich in den Fragen und Antworten zum allgemeinen und auch speziellen Geschehen in und um das Menschheit. Alle Einschätzungen und Bewertungen des Handels und Tuns sind ohne jede Tiefe und Verständnis für den Hinter- und Untergrund des Menschen-daSein und darin des einzelnen daSein. Fast pure Oberflächlichkeit und blosse Schilderung eines Geschehens. Und das reicht nirgends, um das menschliche Tun und dessen Motivation und Ziel zu erkennen. Erst gar nicht, um Änderungen dieses Tuns zu8 formulieren oder gar zu bewirken. Aktuelles Beispiel: Die "religiös" benannten Konflikte und "Kriege", mit inzwischen millionen Vertriebenen, hunderttausenden Verwundeten und zehntausenden Toten. Die Reaktionen darauf sind voller Missverstehen, Verkrampfung, Gewalt und weiteren Vertreibungen, Verletzten und Toten.
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DaZwischen ein Augenweide,
im Flughafen-Quartier, in
Berlin-Tempelhof
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Um was geht's *mir hier?
Wenn *ich die Fragen und Befunde zum vergangenen und aktuellen Zustand des Menschen-Geschehens (in Abgrenzung zum Beispiel zum Ameisen-Geschehen oder dem des Prairie-Hundes, das es ja neben und mit uns auch aktuell gibt) lese, egal ob in Gesprächen, in Sachbüchern, in Belletristik, in Poesie, in Medien oder an Hausmauern, fehlt fast (und dieses 'fast' ist extrem wenig!) immer eins, das Mensch[-SoSein]. Es wird fast nur "über" das Mensch geredet und geschrieben und geforscht und vermutet und verzagt und verzweifelt und beklagt und eher selten auch gefreut und getrauert und verstanden. Über.
Über das oder über dem drüber?

Dabei ist klar, dass das Wahrnehmung von uns Menschen fast zu 62 Prozent (mehr?) über dem Hals hereingeladen wird. In jed-Es! Das deutlichste Gespür {darin alle Sinne die das Umgebung (darin auch das Fremd-Wissen aus Büchern und allen anderen Quellen) aufnehmen und auch das hautinnere daSein und soSein (Gefühl) aufspüren und zu Bewusst-Sein bringen} ist meist am weitesten vom Boden entfernt. Meist.
Wieviel RaumZeit verbringt das Mensch liegend?

Das Mensch ist in fast all den *mir zugänglichen Analysen zum menschlichen Geschehen, sowohl innerhalb des Menschheit, als auch in dem Handeln innerhalb des erdmondlichen DaSein fast nur ein Ausserhalb, ein stets fragwürdiges Ausseneindruck, meist nur eins des Sehens, Hörens und Riechens.
Vom Innerhalb bleiben nur Spurenelemente. Und das Gefühl, das dabei erfasst und mit das gewertet wird, ist fast nur ein Schwanken in Extremen oder ein verklemmter Stillstand in eines davon. Kein Wunder also, dass daraufhin nur Verwirrung, Verunsicherung und Fragwürdigkeit in die Befunde und Analyseergebnisse einfliessen.

Das Frage ist: Wünscht das Mensch[heit] eine ernsthafte also stimmige Antwort auf Fragen und Unsicherheiten und Orientierungslosigkeiten des Menschen-Selbst oder weiterhin nur das?

Was soll's, fragen Sie vielleicht?
Bisher erLebten wir ausreichend und vermehrten einander dabei vielfach und vielfältig, ohne Gewissheiten, ohne Stimmigkeit, ohne Klugheit, ohne all die fehlende Innerlichkeit zu erfassen oder zuzulassen, geschweige denn zu beachten und zu erkennen. Meine Frage jedoch ist: Genügt das noch, so Viele, wie wir nun sind und so vielfältig und so elektronisch und medial verbunden und so technisch ausgestaltet und so viel wissend und so mächtig den Planeten umgestaltend und dabei auch viele Mit-LebeWesen gefährdend?

Warum verweigert das Masse und darin auch Politik, Religion und Wirtschaft, die Ergebnisse des Menschen-Forschung?
Die Forschungen und Wissens-Sammlungen und die Expertise des Ethnologie, des Soziologie, des Psychologie, des Anatomie, des Neurologie und vielen anderen Richtungen? Die zur Herkunft, zur Einbettung, zur Prägung und Triebausstattung (darin auch Alle Gefühle), zu den Vorlieben und Bedürfnissen und Zwängen und auch Freiheiten des Menschen längst handfeste und jeder Prüfung standhaltende Ergebnisse geliefert haben. Ergebnisse, die fast allen Menschen unbekannt sind und die sogenannten Entscheid-Es und gesellschaftlich (politisch) "Verantwortlich-Es" nicht interessieren oder sogar abgelehnt werden. Warum?

Worauf könnten diese Ergebnisse - in das Zusammenbringung / Verbindung und stimmiger Auswertung - Antworten geben und damit auch Veränderungen im inner- und zwischen-menschlichen Handeln und -soSein bewirken (und das ist vielleicht genau das Ursache, des fast totalen Verweigerung in das Anerkennung dieses Forschungsergebnisse?)?

Beispiele:
Shoah. Das fabrikartige Massentöten von {nicht!} "Fremden", {nicht!} "Feinden" und Unerwünschten, vor allem von mit-Menschen jüdischen Glaubens. Frage: Warum? Antwort?
Oder: FremdenAngst, gesteigert bis zum Hass. Warum? Antwort? Auf jeden Fall gibt die Allgemeinheit und darin die Politik darauf keine auch nur ansatzweise schlüssige Antwort, ausser vielleicht ein wenig Ignoranz und Abschiebung.
Oder im ganz Kleinen persönl*ichen: Warum hat Mutter *mich geschlagen? Denn, einen triftigen Anlass gab *ich ihr nicht.

Was sind die Gründe für Aggression, Gewalt, Hass, bis zum Vernichten der / dem Töten des Anderen? Was ist / sind das / die Ursache/n von Liebe und Zärtlichkeit, von Neugier und Geselligkeit? Worin liegen die Wurzeln des komplexen (vielfältigen und vielfarbigen und stark vermischten und viel bewirkenden) Gefühle, aus und mit denen jed-Es daIst?

Und *ich schreibe hier von mehr als von anatomischen / medizinischen und molekularen / zellulären oder gar atomaren / subatomaren Kenntnissen, die alle ganz allgemeiner Natur und als Grundlage des Erkenntnis wichtig sind, die aber niemals das jeweils einzelne Mensch-daSein ganz erfassen oder umfassen, oder gar auch nur annähernd einem einzelnen Mensch in dessen Persönlichkeit näher kämen.

Solange das Fragen, das Tatsache ausspart, dass das Mensch ein normales {Säuge}Tier ist, mit all den Implikationen, den Mangeln und Bedürfnissen und Zielen; und solange fast alles Fragen das Einbettung des Menschen in das erdmondliche Natur und Geschehen verweigert, bleiben alle Antworten bestenfalls Oberflächlichkeit und Hilflosigkeit, aber auf jeden Fall unstimmig.
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Ein Tänzchen am Gendarmenmarkt
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Titel: Als aktuelles Beispiel für den obigen Verlust oder das Verweigerung des Menschen-Erkenntnis

Überschrift: Reiche reiten auf der EZB-Geldwelle
Untertitel: Lockere Geldpolitik kann die Ungleichheit zwischen Armen und Reichen verschärfen, weil vor allem Vermögende von steigenden Kursen und höheren Häuserpreisen profitieren. Doch es gibt noch andere Effekte.
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Quelle des Auszugs: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 24. Januar 2015, Wirtschaft, von ppl

Bin mal gespannt wie lange das Solidarität, das Genügsamkeit und das Zusammenhalt des Menschheit noch gedehnt werden kann?
Wie lange das Mehrheit Mensch (darin auch alle sogenannten "Verantwortlich-Es") diesem Treiben von vielleicht ein paar Prozent davon, noch ungerührt zuspürt und nichts dabei denkt?

Den "Reichen" wünsche auch *ich: wohl bekomms!

Titel: Das Verweigerung des Selbst-Gefährdung durch Ignoranz?

Überschrift: Bei den Verstörten

Untertitel: Alles messbar und profitabel, Information und Wissen, Mensch und Maschine werden eins.
Gegen diese Horrorversion hilft nur Widerstand - Im Namen des Humanismus.
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Quelle des Auszugs: Süddeutsche Zeitung, vom 23. Januar 2015, Feuilleton, von Leon Wieseltier, übersetzt aus dem Englischen von Willi Winkler

Den obigen Sätzen ist fast ;-) nichts hinzuzufügen, dem darumherum schon.

Ausserdem bin *ich froh für den Artikel, weil der Autor einiges, was *ich hier schon eingestellt habe, ähnlich beurteilt und das ist doch für einen, der auch hier fast nie Zustimmung erfährt, ein zumindest wohltuendes erLeben.


Was *ich selbst-verständlich anders tue, ist das Füllung des Begriffe und deren Schreibung. Als Beispiel: Humanismus.
Ein Begriff dessen Inhalt fast oder sogar ganz ausser Acht lässt, dass das Mensch erstens nicht allein in dieser erdmondlichen erLebens-Sphäre ist, mehr noch, dass das Mensch ohne die Mit-LebeWesen nicht überLeben kann.
Das ist vielleicht sogar das entscheidendere Erkenntnis, als die in dem Essay beschriebenen? Und dass wir das erst langsam erkennen, vom Begreiffen noch ein oder zwei Schritte entfernt. Leider?

Titel: Bleibt jedes Irren folgenlos? 

Auch dieses Auszug ist aus dem obigen Süddeutsche Zeitung Essay von Leon Wieseltier
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Den obigen Sätzen ist widerum fast :-) nichts hinzuzufügen, dem darumherum schon, das aber in einem oder zwei nächsten Beiträgen.


Ausserdem bin *ich froh für den Artikel und erkenne in dem Autor einen weiteren "Bruder im Geiste".
Danke.

Samstag, 27. Dezember 2014

Die schreckende Hülle des Globalisierung

Titel: Ein Impuls der Verweigerung

"Brief" an ein mit-Blog-Es:
So gerne *ich zugestimmt hätte, aber bei den beiden Satzanfängen, die Du da hinein geschrieben hast, blockierte meine linke Maustaste. ;-)
"Süchtig" und "Gefangen" ist *mir zu ...
Zu ... eben.

Du lieber Himmel, *ich möchte auch - möglichst AllEs und All-Es - Wissen, aber Sucht, nein, eine Sucht ist das keine, da steckt *mir zu ... viel Zwang drinn, und genau dem möchte *ich entkommen, weil damit fast jede Wissen sAnnahme und -Einnahme massivst behindert wird.

Und, Einsam bin *ich auch ungern, bin es aber des öfteren, aber darin in Gefangenschaft, nein, das wäre ja fast schon gut, weil Gefangenschaft etwas konkreteres ist, ein Umstand mit Mauern und Wärt-Es und meist einer endlichen Dauer, deshalb ist die Einsamkeit für *mich keine Gefangenschaft - auch wenn es von laaaanger Dauer ist -, sonst hätte *ich längst schon einen Deal mit den Wärt-Es gemacht und käme nur noch in die Einsamkeit, wenn es kräftige Suppe gibt, oder einen Quarkstrudel mit Rosinen, Heidelbeeren, Birnenscheiben und klein-geschnittener Kiwi. Das teile *ich nicht gerne, also bin *ich dabei "gerne Einsam". ;-)

Trotzdem hätte *ich Deinen Beitrag gerne "gereblogt" und "favorisiert", weil *ich schon weiss / spüre, was für eine Qual, Verzweiflung und Ausweglosigkeit in deinen Sätzen enthalten ist, aber *ich nehme Worte sehr genau (wahrscheinlich zu ... genau;-) und genau diesen Worten, in diesem Zusammenhang, kann *ich nicht ohne weiteres zustimmen. Auch wenn *ich den Hintergrund vollkommen verstehe, nein, mehr noch, auch in *mir erfühle.

Meine Befürchtung ist, dass wenn *ich einmal die Richtung und Kraft - also den Inhalt der Worte - überschmecke, also falsch oder zu gedämpft wertschätze, dann (!>) treiben oder halten diese Worte *mich in eine Richtung und mit einer Kraft, in die *ich nicht hinein möchte. Meine Entwicklung sRichtung möchte ich *Selbst entscheiden, und nicht heimlich geschoben / gezogen werden. 
Seitdem *ich vom Konzept und den Ergebnissen der "Self-full-filling Prophecy" weiss, bin *ich auch bei Sprache SEHR vorsichtig. 

Titel: Ein Wunder ist geschehen.
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Aufgenommen Vorgestern in der
Kleingarten-Kolonie am Priesterweg,
in Berlin-Schöneberg
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Die Auferstehung der Gartenzwerge.

In Menschengrösse.
In Menschenbunt.
Phantastisch!

Bloss eine kurze Klarstellung:

Was *ich fotografiere, mag *ich, genauso das, was *ich hier einstelle. Auch wenn es viel-Es zu ernsthaft ist, *ich verlache nichts, aber *ich lache gerne und oft, bei, mit und nach Etwas, das zum Lachen ist, weil es dazu daIst oder dazu anregen soll.

Und diese Gartenzwerge mag *ich.
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Heute in der Espresso Lounge
Mit-Denker im Hintergrund, dem
*ich das Foto gezeigt habe. Er lachte.
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Titel: Die Mär vor der Globalisierung

Wieder mal nahm *ich ein Zitat zum Anlass für ein wenig Selbst-Recherche mit anschliessendem Guss in einen Kommentar. 

Josef Joffe, deutscher Publizist und Journalist (m[it].a[nderem]. SZ und Die ZEIT): „Wenn Europa sich als Bollwerk gegen die Globalisierung versteht, wird es von ihr überrollt.“

Könnte das ein Reflex von Altersvergesslichkeit sein?

Als hätte Herr Joffe vergessen, von wo die m.a. technische "Eroberung" des Menschheit, die AnGleichung des menschlichen Verhaltens (und diese AnGleichung ist eben auch ein Prozess, das Spitzen eindämmt, nicht nur Hinterherlaufende beschleunigt) und der allgemeinen zwischenmenschlichen Verbindlichkeit vom Konsumverhalten, bis hin zum Umgang mit das Macht (Selbst-Ermächtigung), her kommt.

Ist das in kürzester Prosa das, was in das Globalisierung steckt?

Die Globalisierung ist ein Projekt des "europäischen" Menschen, ursprünglich eines des Menschen / Menschheit, also schon gestartet in Afrika, aber wegen fehlender Technik und fehlendem Wissen und Bewusst-Heit und der Verzögerung durch das langsame Ausbreiten des Menschen um den Planeten, eben erst vor etwa 500 Jahren aus Europa durchgestartet.

Schon die Religionen wollen All-Es (griech. 'katholos' = allgemein gültig) erfassen und bestimmen, bis auf eine, die etwas besonderes sein möchte und die aussenstehende Mehrheit damit nervt, vorführt, aber auch verführt und Vorbild war (und für die protestantischen Religionen bis Heute ist). Aber das nur nebenbei.

Die Globalisierung ist ein Menschenwerk und für uns Menschen eine Notwendigkeit! Wie sollen wir jemals sicher und vertraut in diesem kleinen PlanetenSystem mitEinander friedlich erLeben, ohne einander zu [er]kennen und einander auch in der Kommunikation und im Verhalten einigermassen anzuGleichen?

Die Überfokussierung auf die Ökonomie im Begriff "Globalisierung", also auf die Macht und den Markt (griech. 'oikonomia' = „Haushaltung, Verwaltung“), ist wie ein Zerrbild oder ein Blindglas, welches all das, was darin noch geschieht und was diesen Prozess bewirkte und aufrechterhält (erzwingt?), im Verborgenen hält. Warum auch immer die Hintergründe eines allgemeinen Geschehens fast immer im Verborgenen bleiben?

Nein, Herr Joffe, kein-Es wird von einer so zentral für das Menschheit wichtigen Entwicklung überrollt, das ist pures Missverstehen wegen ... ?
Angst auf jeden Fall.

Nur um eins würde *ich in diesem Prozess mehr bitten, um ein mehr an Selbst-BeFreiung, also um mehr RaumZeit für jedes einzeln-Es zur Verwirklichung von friedlichem und freudvollem Tun im allgemeinen MitEinander. Das fehlt *mir bei all der notwendigen Erkenntnis unserer grossartigen VielFalt und VielHeit und der notwendigen VertrauensBildung, auch durch AnGleichung der Verbindlichkeiten (darIn auch das Sprache[n] und das Handeln).

Schlussbemerkungen:
*ich bin ein-Es, ein Mensch und *ich bin es gerne, mit Euch allen ander-Es zusammen, hier in dieses kleines buntes PlanetenSystem Erde-Mond, das sehr endlich ist, das uns All-Es nur jeweils für eine sehr sehr kurze RaumZeit (im Vergleich mit erstmal nur diesem SonnenSystem, in das wir All-Es eingebettet sind) die Möglichkeit einhäutet, ganz und gar da[zu]Sein, m.a. als Menschen.

Vielleicht ist dieser Kommentar auch ein Ausfluss der momentanen - für *mich mit Schnupfen und einer leichten Erkältung durchgestandenen - Feiertags-Stimmung?

In diesem Sinne: Gleiten Sie gut hinein in ein nächstes Jahr!
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Nacht - Sicht
Richtung Nord-West
Potsdamer Platz,  Tiergarten.
Aber davor stehen diese Häuser
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Halt, schnell noch ...

Titel: ... eine fixe Idee? 

Die Neubewertung, Entfremdung und Entzerrung des Sprache[n], die *ich auch hier tue, eine fixe Idee?
Also eine ein / das Selbst nötigendes Zwangsverhalten?
Getarnt als Heldentat, gegen eine Flut der Üblichkeit?

Kurz Atem einholen. 

Das Kommentieren und Schreiben für ein Me[e / h]r @n Aufmerksamkeit im MitEinander und ein etwas mehr an Freude neben und mit dem Leid, lediglich eine fixe Idee?

Eine Zwanghaftigkeit?

Das sind Fragen, die heute Nachmittag in *mir aufgetaucht sind.
Nach dem Schreiben des obigen Kommentars zur Globalisierung.

Beim nachlesen *meines Textes, hatte *ich kurz das Gefühl, die Sätze eines Kindes zu lesen. Ein einfaches und ziemlich schräges Bemühen eines noch naiven Menschen, um Aufmerksamkeit.

Ja, das ist wohl so.
Selbst-Erkenntnis ist [an]schleichend und dann kommt das Huiii!, oder das Buuhhh! Bei *mir wohl meist das Buuuhh!

Deshalb auch die mässige Resonanz.

Da muss ein-Es schon viel Empathie / Einspürvergnügen und Lust auf erst mal Befremdliches mitbringen, um das zu lesen und auch noch gut zu [er]finden. Danke Rea, Danke Michael und all die *mir unbekannten ander-Es, die das tun!

Mist! Aber bis Jetzt ist das Schreiben wirklich kein Genuss für *mich, sondern eine Notwendigkeit und ein Hilfeschrei, zumindest einer nach Beachtung.
Mehr nicht.

Auch das beweist die Resonanz.

Kann *ich diese Zwanghaftigkeit - ohne die Ernsthaftigkeit und das Bemühen für ein Meehr an Freude - mit dem auch nötigen[den] Leid - dabei zu verlieren -, auch in einen Gewinn und Genuss am Schreiben und Erkunden des DaSein umleiten?
:-(

Hhmm?
Vielleicht im nächsten Jahr.
;-)