Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Samstag, 23. Mai 2015

Rhein-Hochwasser und das Entstehung des Selbst

Titel: Was hat uns eigentlich mit soviel Schuld beladen?

Das DaSein ist ja nur möglich, weil da SEIN dem DaSein einen Vorschuss, ... nein das gefällt *mir nicht, denn "Vorschuss", obwohl ein eigentlich harmloses Wort für eine vorgezogene Auszahlung, ist durch den "-schuss" zu aggressiv aufgeladen. Das SEIN hat dem DaSein einen Kredit einge-RaumZeit-et. Und wie das so ist, steht nun auch das DaSein und darin auch Alles daSein, in das Schuld des SEIN. Unser Schuldgefühl beruht also auf dem Energie-Kredit, auf der Bewegungs-Energie-Gabe des SEIN. Das DaSein schuldet dem SEIN Energie. Ohne diese [milde] Gabe, gäbe es kein TodLeben und damit auch keine erdmondlichen LebeWesen, die Schuld beladen tun und [miss?]handeln.

Diese Kredit-Zusage {*ich bitte auch zu bedenken, dass "credere" = 'glauben' ist} des SEIN an das DaSein ist allerdings eng begrenzt, es ist keine allzu offene und allzu langfristige Bewegungs-Zusage, die Summe ist weit von unendlich entfernt und wurde in winzigster Stückelung ausgezahlt. Eine Bewegungs-Gabe (quasi ein Stück Geld) reicht dabei gerade 'mal 10 hoch minus 42 Meter "weit", was so ungefähr kein Mensch auch nur annähernd begreiffen kann, weil es so enorm fast gar nichts ist. Nicht einmal die besten Physik-Es können adäquat so eine Kürze erfassen. Aber wie wir inzwischen fast All-Es bemerken, ist zwar die Stückelung in winzigsten Portionen, die Summe ist jedoch insgesamt fast unfassbar Riesig, die das SEIN dem DaSein da ausgegeben / ausbezahlt hat.

Jetzt besteht also das DaSein aus winzigsten aller aller winzigsten Portionen an Bewegungs-Möglichkeiten und das auch noch in Grenzen. Und das, weil das SEIN nur in Grenzen ausgeben kann, sonst müsste ES ALLES ausgeben und dann bliebe nicht mal Nichts, weil das Nichts immer Etwas IST. Wenn das SEIN ALLES gibt, dann gibt es "nur" ALLES, und das ist für das DaSein zuVIEL!

Und jetzt kommt gleich das Punkt.
Das Punkt sind die Grenzen. Da das SEIN das DaSein in Stückchen "beliefert" hat, ist AllEs DaSein eine ZusammenStellung von winzigsten Bröckelchen Bewegung in Grenzen. AllEs DaSein geht in Grenzen {Haut} ein und auf. DaSein ist eingehäutet sein. Dauernd stösst ein-Es auf Grenzen.
Fast vermute *ich, ist das Evolution auch eine BewegungsFolge zur Veränderung und Minimierung von Grenzen? Das Frage, das darin enthalten ist, fragt: "Wie viele und welche Grenzen sind nötig zur Aufrichtung von Freiheit?"

Denn bisher sind es zuViele Grenzen, die uns einfach so aufgehalst oder einfach so mitgegeben wurden, damit ist Freiheit bis eben Jetzt nur eine schöne oder auch schreckliche Phantasie, weil noch so weit entfernt.

Ist das passend? Fast. Irgendwas fehlt immer. Oder?
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Ein- oder AusWeg aus dem
Viktoriapark aus oder
auf die Dudenstr.
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Aus ZEIT-Online, vom 18. Mai 2015, ein Gastbeitrag von Reiner Klingholz (Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung)

Hier der Original-Link:
http://www.zeit.de/2015/18/elizabeth-kolbert-das-sechste-sterben

Überschrift: Wir blöden Primaten
Untetitel: Die Wissenschaftsjournalistin Elizabeth Kolbert führt uns vor Augen, wie wir die Welt verwüstet haben. Dafür hat sie jetzt den Pulitzerpreis bekommen.

"Es geht bei dem sechsten Sterben um den aktuellen Niedergang der Biosphäre, der anders als die fünf vorherigen Katastrophen der Erdgeschichte keinen natürlichen Ursprung hat, sondern ausschließlich auf dem demografischen und wirtschaftlichen Expansionsdrang einer einzigen Spezies beruht – jener Primatenart, die sich selbst den Namen Homo sapiens gegeben hat."

{Und immer und immer wieder möchte *ich betonen, dass das Mensch ein vollkommen in das erdmondliche Geschehen, in diese BiosSphäre eingebetettes LebeWesen ist, das vollkommen natürlich handelt und ebenso natürlich miss-handelt, wie fast jede erdmondliche mit-Spezies auch. Das obige strömt *mir zuviel Vorwurfs-Voll aus. Und das verdienen wir Menschen nicht! Wir verdienen Verständnis, mit-Gefühl und Aufrichtung, um zu erkennen und dann auch zu begreiffen, was wir hier und da so tun. Oder?}

"Wir lernen dabei, dass sowohl der schleichende Artentod wie auch der große Kahlschlag im Tier- und Pflanzenreich ganz natürliche Geschehnisse sein können. Schätzungsweise 99 Prozent aller Arten, die je das Licht der Sonne erblickt haben, sind längst wieder verschwunden. Wir erfahren, dass die Erde fünf große (die "Big Five") und zahlreiche kleine Aussterbewellen überstanden hat, allesamt verursacht durch äußere Veränderungen der Lebensumstände, die so brutal waren, dass sie jeweils einem großen Teil des damaligen Lebens den Garaus machten.

Die bekannteste und spektakulärste war die letzte dieser Wellen, als vor rund 66 Millionen Jahren nach einem gewaltigen Asteroidentreffer die Saurier das Zeitliche segneten und mit ihnen zwei Drittel aller Tier- und Pflanzenarten. Doch der Schlag ins Kontor der Kreidezeit war ein Geschenk für die Evolution. Nach der Riesenkatastrophe war neuer Platz geschaffen für eine Explosion der Arten, vor allem für die Säugetiere, die sich unter der Übermacht der Saurier kaum hatten entwickeln können. Vom Koboldmaki bis zum Homo sapiens bekamen sie erst ihre Chance, nachdem die Saurier unfreiwillig das Feld geräumt hatten. Dieses Unglück hatte zur Folge, schreibt Kolbert, dass ihr Buch "von einem behaarten statt von einem schuppigen Zweibeiner" verfasst wurde."

{Na, Schuppen fallen auch *mir ab und an aus den Haaren und auch sonst von das Haut ab, also ist das Schuppen schon auch noch in uns vorhanden. ;-)}

"Sicher ist, dass es der Natur absolut gleichgültig ist, ob wir auf diesem Weg eine sechste Katastrophe entfachen. Wie das Beispiel der fünften Auslöschung zeigt, findet sie auch nach solchen Megaschocks neue Wege. Schon deshalb ist der Begriff des Naturschutzes eine anthropozentrische Anmaßung. Und so beendet die Autorin ihr Buch lakonisch mit zwei Extrem-Szenarien: Entweder lösen wir ein Massensterben aus, das wir selbst nicht überleben, oder wir entgehen mit dem uns eigenen Erfindergeist der Katastrophe."


Ende ZEIT-Rezension

Eine Kommentatorin schrieb: "Das sag ich auch immer! Da gibt's ja sogar einen netten alten Witz dazu, wo sich 2 Planeten treffen und der eine, der so schlecht aussehe, gesteht, dass er homo sapiens habe, worauf ihn der andere beruhigt und meint, er hätte das auch schon gehabt und das ginge vorbei."

Das Mensch, mag das Mensch-daSein nicht.
Das Mensch, mag das Mensch nicht.
Das Mensch, mag nicht daSein.
Was will das Mensch dann?
Eigentlich nichts, nicht?
Mensch sagt ab.
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Vielleicht habe *ich das wegen dem Zaun
fotografiert? Mehr dazu weiter unten
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Titel: Das gute an so manchem Sprüchlein 

In fb wurde folgendes Sprüchlein angepinnt: "Die Welt der Kunst wäre nicht eine andere Welt, sondern diese Welt anders."
Von: B. Waldenfels

Die "Welt" (Frage an B. Waldenfels: was passt da alles hinein in dieses Wort in Ihnen? Nur das Menschheit? Nur Sie? Vielleicht mit einen ISS-Foto vom "blauen Planeten"? Oder ist für Sie das "Welt" mehr? Denn für die Meisten ist "die Welt" das, was Sie kennen; und das ist meist verdammt wenigst!) ...

Die Welt der Kunst? Was ist das? Kunst? Was steckt da drinn, in dem Wort Kunst? Nur irgendwas nettes, ein schöner Event mit schönen Menschen, die alle ganz gut zueinander sind und was trinken und schnabulieren und hinterher oder DaZwischen etwas sex, oder steckt in das Kunst auch der Schrecken des Wirklichkeit, das Elend, das Armut, das Krieg, das Ignoranz und das Dummheit? Kurz gesagt, das Sprüchlein ist nettes Zeugs, mehr nicht. Kein-Es, wahrscheinlich nicht mal das Autor weiss, was diese Zusammenstellung von Wörtern genau bedeutet.

Kunst ist Menschlich, in allen Facetten, und je besser Kunst ist, umso näher ist das - was in das Kunst drinn ist - Wirklichkeit. Und nur allerbeste Kunst bietet denen, aus das Es (das Kunst[Werk]) stammt - also uns Menschen - einen kurzen Eindruck mit-Gefühl in das, was noch nicht ist, was wir meist Zukunft nennen. Nur bester Kunst gelingt es also nicht nur blosses Spiegelbild von uns zu sein, sondern darüber hinaus zu denken und zu handeln. Und damit ist auch klar, dass beste Kunst seltener ist als ein Hochwasser am Rhein, immer im VerGleich zur Benennung von Irgendwas als Kunst.
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Hof-Schönheiten
als Rhododendren
verkleidet
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Titel: Die Entdeckung des Fremd-daSein

Was ist die AutoImmunReaktion?

Ein Erlebnis- und Erkenntnis-Bericht, abgehört von Jules Hoffmann, bei einem Gespäch in "10vor11" (DCTV) und persönlich erweitert und bereichert von *mir.
Hier ein Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Jules_Hoffmann

Das zelluläre Immunsystem ist vor etwa 1 Milliarde Sonnen-Umkreisungen entwickelt worden. Dieses ur-Immunsystem, wird das angeborene Immunsystem genannt, es wurde vor etwa 450 Millionen Sonnenumkreisungen bei allen Wirbeltieren - damals noch alles "Fische" - um eine spezifische und weiterentwickelte Immunreaktion ergänzt, das spezielle Immunsystem.

Das angeborene Immunsystem ist während dieser einen Milliarde Jahre fast unverändert geblieben. Es ist ein auf einfachen Oberflächen-Reizen basierendes AbwehrSystem. Ohne jegliche Lerneffekte für Verbesserungen der Immun-Reaktion bei einem nächstem Kontakt, oder der Erweiterung der Reaktionsmuster als Anpassung an neue oder veränderte LebeWesen oder Gifte.

Dieses angeborene uralte Abwehr oder ReparaturSystem reagiert nur auf wenige Signale auf den Oberflächen von Zellen. Es erkennt z.B. Bakterien an einem Zuckermolekül (http://de.wikipedia.org/wiki/Peptidoglycane), einem Baustein der Haut, das Bestandteil jeder Bakterienhülle ist; und zwar ein wichtiger. Deswegen ist dieses Molekül in dieser mindestens einer Milliarde Jahre Evolution auch unverändert geblieben.
Sowohl Pilze, Bakterien, Viren und Archaea sind auf hunderte und tausende verschiedene Arten aufgebaut, es gibt jedoch über all dieses Spezies hinwegg auch Gemeinsamkeiten, wie das oben verlinkte Peptidoglycane-Zuckermolekül als Hautbestandteil, und an diesen Gemeinsamkeiten erkennt das angeborene Immunsystem körperfremde Eindringlinge.

Die spezifische Immunreaktion erkennt diese Signal-Bausteine anderer LebeWesen selbst-verständlich auch, erkennt aber darüber hinaus auch Gifte (Toxine), und es ist lernfähig, kann also bei häufigerem Kontakt mit den gleichen LebeWesen (Bakterien, Pilze, Viren, Archaea) stets ein wenig schneller und angemessener reagieren.

Und nur die erdmondlichen LebensFormen der Wirbeltiere haben dieses spezifische, dieses adaptive (anpassungsfähige) Immunsystem vor etwa 450 Millionen Sonnenumkreisungen entwickelt. Das Natur sorgte damals in den "Fischen" (also den "VorSchwimmer"-LebeWesen auch aller landlebenden und fliegenden [Wirbel]Tiere) für die Entwicklung von weissen Blutkörperchen (Lymphozyten). Diese weissen Blutkörperchen sind quasi das Organ der Selbst-eigenen Fremd-Abwehr. Die Lymphozyten sind für die Produktion von Antikörpern mit-zuständig und ebenso für die Produktion von Rezeptoren zur Erkennung von Fremd-Körpern.

Das Impfen ist z.B. eine Möglichkeit das Immunsystem zu trainieren, es auf einen Kontakt mit einem anderen LebeWesen vorzubereiten, den Körper dazu zu bringen, das darauf passende Repertoire an Werkzeugen zu schaffen, um einen eventuellen Angriff abzuwehren. Eine andere Möglichkeit ist weniger Sagrotan- und Duschgel-Hygiene. Warmes Wasser genügt oft, und das körper-eigene Immunsystem bleibt im Training. 

Die durchschnittliche menschliche erLebensDauer ist zwischen dem Paläolithikum (Altsteinzeit, zu Ende vor etwa 12.000 Jahren) und 1850 um nur etwa 20 bis 22 Jahre angestiegen, also in fast 12.000 Jahren um etwa 21 Jahre.
Ab 1850 bis Heute stieg die durchschnittliche erLebensDauer noch einmal um fast 40 Jahre. In 150 Jahren also um etwa 39 Jahre!
Gründe sind: 1. bedeutend mehr Aufmerksamkeit und Tun für sowohl die persönliche, als auch die umgebende Sauberkeit (Hygiene). 2. Impfungen. 3. Antibiotika.

Wie hoch ist die menschliche Gefährdung überhaupt? 
Von hunderten Millionen Arten von Bakterien können dem Menschen etwa 25 - 50 Arten mehr oder weniger gefährlich werden. Von hunderten Millionen.
Bei Viren sind es vielleicht 200 bis 300 - von Milliarden verschiedener Arten -, die dem menschlichen Organismus gefährlich werden können.
Bei Pilzen sind es etwa 6 oder 7, von Millionen Arten, die eine Gefahr sind.
Das Mensch ist also seeehhr gut geschützt, ist quasi ein Hochsicherheitstrakt, eines von vielen bestens ge- und beschützten erLebeWesen der erdmondlichen BiosSphäre.

Dazu kommt, dass die Wirbeltiere - also Fische, Vögel, Echsen, Säugetiere (m.a. auch das Mensch) - nur etwa 5 Prozent der Masse aller erdmondlichen LebeWesen sind, die weitaus grösste Anzahl von LebensFormen sind also wirbellose Tiere und Pflanzen.

Wozu diese VorRede?

Dem nicht-Wirbeltier können Sie das Bein (z.B. einer Ameise) eines anderen nicht-Wirbeltieres anoperieren, nach einer geringen Anwachs-Spanne, läuft das nicht-Wirbeltier damit ohne jegliches Problem weiter, wie eine Eins. Das versuchen Sie mal bei einem Wirbeltier, wie z.B. dem Menschen! Was für ein Akt, das Organ eines Menschen in einen anderen ein zu operieren! Da gibt es so einige BeFremdung zu überwinden, mit viel Medizin die AutoImmunReaktion zu besänftigen. Das gelingt immer besser, aber das Organ bleibt Fremd. Die nicht-Wirbeltiere, also quasi fast Alle erdmondlichen LebeWesen, kennen so eine befremdliche Reaktion auf "fremde" Organe nicht. Gerade einmal 4 oder ein wenig mehr Promille erdmondlicher LebensFormen erkennt Fremdheit an.

Ist das nicht faszinierend! Erst mit den Wirbeltieren hat das Evolution (nur ein Prozess im DaSein) ein Selbst zur Selbst-Erkenntnis aufgerichtet. Erst mit der zweiten Phase der ImmunReaktion, mit der adaptiven und lernfähigen Abwehr-Reaktion, wurde ein klares Selbst von anderen Selbst abgeGrenzt. Erst damit wurde eine Haut zur wahren Aussenfläche, in der ein-Es daIst, dessen Innerst-Es deutlicher von anderen ein-Es verschieden ist, als vor der Entwicklung des anpassungs-fertigen Körper-Erkennungs- und Körper-Verteidigungs-Systems. Das eindeutige / Bewusst-Sein-begabte Selbst entstand also vor etwa 450 Millionen Jahren / Sonnenumkreisungen des Kleinst-Planeten-Systems Erde-Mond, irgendwo in dessen Wassern.

Und ist bis Heute noch nicht soooo weit gekommen, das eindeutige und Selbst- und Umwelt-bewusste Selbst, oder?

Dienstag, 20. Januar 2015

Vom Wundern und der Sprach-Macht

Titel: Aus Gewundert

Es gibt diesen DaZwischen-Bereich, zwischen das Leid und das Freude, in dem das daSein mit-existiert. Gespeist von Energie (= Bewegung) aus dem SEIN, in das das DaSein existiert. Eine philosophische Vermutung, wie *ich betone, eine *mir jedoch plausible Annahme und vielleicht bald Beweisbar?

Kurzer DaZwischen-Einschub: für *mich gilt:
Reinheit, Unvermischtheit, Totalität, Einzigartigkeit in Vollkommenheit und Unzugänglichkeit von IrgendEtwas / -ein-Es ist im DaSein und somit auch in dessen Inhalt, also auch des erdmondlichen SoSein, darin auch das Selbst eines Menschen, nur zu erfinden, zu phantasieren, allerdings nur von unaufgeklärten Sonderlichen.

Das DaSein und darIn Alles daSein (auch Menschen) ist stets und immer eine Mischung. Formen, Substanzen, Farben, Strukturen, Aussen- und Innenflächen, Gefühle, Meinungen, ... Stets Mischungen aus zumindest 2 Bereichen oder Inhalten des DaSein. Bis auf wenige Sonderliche, denke *ich, ist das fast für jed-Es annehmbar und zustimmbar?

Mensch-Sein ist MischWesentlich-daSein. Klingt vielleicht komisch, ist aber denke *ich blosse Genauigkeit.
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Jugendstil-Vasen im
KunstgewerbeMuseum
in Berlin
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Zurück zur Überschrift. 

Wann beginnt das Wundern und endet es Jemals?

Vielleicht ist das daSein ein Zustand der Verwunderung im SEIN?
Ab welchem Punkt der Verwunderung beginnt aber das Fragen?

Denn eins ist *mir klar, auch wenn das DaSein ein Zustand des Verwundern ist, so ist das Fragen (und stellen) nicht von Beginn an da und braucht somit Anlauf-RaumZeit und Voraussetzungen. Menschen sind oft verwundert, stellen aber keine Fragen, zumindest keine, die das Wundern mildern könnten. Das meiste Mensch ist erLebenslang so stark verwundert, dass -Es entweder keine Fragen stellt, oder solche, die das innere und vielleicht auch äusserliche [Kopf]Schütteln nicht abschwächen. Entweder, weil das Antworten finden unmöglich ist, weil es be- oder gar verhindert wird, oder weil das Antworten finden vorlauter Luxus ist und somit, entweder durch zuviel Reichtum oder Armut unnötig.

Das Mensch ist DaZwischen Glauben und Wissen zu [er]finden. Das Schmerz ist, dass das Mensch fast einschliesslich noch im fast puren Glauben existiert. Dem Leid ist das sehr Recht, es findet einigen Spass dabei, dass -Es soIst.
Das Freude wünscht das gerne zu ändern, braucht dazu aber noch einige RaumZeit, weil ES weder Zwang noch Druck noch gar Gewalt einsetzt, das Leid hat davon einiges zu [ver]bieten und nutzt es reichlich.

So ist *mir zwar lange bereits bewusst, dass das DaSein auch aus BeidES ist und somit, sowohl Leid als auch Freude immer in AllEs und All-Es ist, aber noch dominiert in AllEs und All-Es das Leid. Das Freude wartet und lockt; innerl-ich.

Aus Gewundert?
Je mehr ein-Es in das Wissen eintaucht und das Glauben (darin das Phantasie) bewusst (wissend?) nützt, umso mehr schwindet das (Kopf)Schütteln, so jedenfalls spüre *ich das. Wenn nur das persönliche Leid nicht gar so niederdrückend ist, dann ...

Aber wenigstens muss *ich nicht mehr ganz so schütteln!
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Spiralgalaxie NGC 5793
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Titel: Das Gewalt in das Sprache[n]

Überschrift: Fehler im System

Untertitel: Wie findet man[n] ins Leben, wenn man[n] sich im falschen Körper befindet? Der Tod einer 17-jährigen löste in den USA eine Transgender-Debatte aus. Auch in Deutschland ist die Zahl der Suizid-Versuche alarmierend hoch.
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Quelle des Auszugs: Süddeutsche Zeitung, vom 20. Januar 2015, Panorama

Vorwegg: *ich bin ein männliches Mensch, und *ich hatte nie ein Problem damit und habe es nicht, was *ich auch hier aufgreife und weiter durchdenke, tue *ich, weil *ich das Freiheit des Selbst und dessen Ausgestaltung und Präsentation ebenso hoch achte und fördere, wie das Zusammen-erLeben alles Menschen ohne Gewaltein- oder auswirkung.

Das persönliche Freiheit und das aufrichtige Umgang im mitEinander ohne Handgreiflichkeiten und sonstige Waffengewalt sind *mir mit das wichtigste (noch ein Ziel! Weil eben aktuell anders). Die noch alltägliche Gewalt in und zwischen Menschen und dessen Umwelt, ist natürlich auch voll in das Sprache[n] enthalten, als nur kleines deutsches Beispiel - nicht nur für das frauliche Mensch - ist das Indefinitpronomen: "man", das zwar ohne das zweite n geschrieben wird, aber vom Mann abgeleitet wurde und auch so gesprochen wird.

Zu dem obigen Artikel:

Ein Mensch ist ein körperliches LebeWesen. Eigentlich völlig unnötig, das zu erwähnen, weil ein LebeWesen nur als Körperlichkeit daIst. 

Da findet also ein Mensch irgendwann zu dem Gefühl, dass an der Ausformung des ich {Selbst} etwas "falsch" ist, das z.B. das Geschlecht, das -Es ist, nicht dem persönlichen Gefühl und Wollen folgt und entwickelt den drängenden Wunsch, diese Ausformung und Ausprägung zu verändern, und was passiert darauf im Umfeld?

Und was tut das Sprache, zumindest im deutschen, es formuliert, dass dieses Mensch im "falschen" Körper befindlich ist. Das "richtige"? und das "falsche"¿

Für *mich nicht bloss eine sprachliche Böswilligkeit und Denunziation, sondern eine schmerzhafte Gewalttat, einem Menschen zuzuschreiben, dass -Es Falsch ist - ein falsches KörpEs ist, weil -Es anders (z.B. auch als Geschlecht) daSein möchte -, auch wenn dieses Mensch diese Formulierung ("ich bin im falschen Körper") auch noch selbst gebraucht, weil -Es die Alternativen nicht bewusst sind und dieses Gefühl des Falsch-daSein von Aussen ungebremmst an -Es herandrängt. Welches Mensch befragt schon das Sprache[n], in das -Es hineingezeugt oder auch -geboren wird? Kein-Es stimmt nicht, kommt aber ganz dicht drann.

Und was bleibt unsicheren, besonders jungen Menschen, ohne familiären oder freundschaftlichen Halt, Stütze und Verständnis? Wenn ein-Es als "Falsch" empfunden und auch sprachlich behauptet wird.

*ich trauere um Leelah Alcorn.

Wir wissen noch nicht, was wir Einander auch sprachlich beständig an Gewalt und Verletzungen antun. Ist ein Mensch, das fühlt, dass -Es ein anderes Geschlecht ist, als -Es von dem "Zufall" des Natur, während des ersten Verschmelzungs-Prozesses (Syngamie) zur Zygote (das Urzelle eines jeden tierischen ErLebeWesens) entschieden wurde, ein falsches KörpEs?

Bin *ich im "richtigen" KörpEs? 
Diese Frage empfinde *ich als Schmähung, als verletzend und unsinnig.

Nicht das KörpEs ist falsch, das ein Mensch ist, niemals.
Es sind Details des KörpEs, die von diesem KörpEs und dem Gefühl, das darIn beheimatet ist, als unpassend und sogar schmerzlich gefühlt werden. Und anstatt dieses Mensch in diesem Selbst-Gefühl anzuerkennen und anzunehmen, wenn das auch eine kurze RaumZeit des neu wahrnehmens und somit akzeptierens braucht, geschieht ...
Zumindest ein zurück weichen, selten Befremdung, bis hin zu ...

Und k[aum]ein-Es bemerkt diese auch sprachliche Gewalt, also wird auch von den Betroffen-Es hingenommen, dass Sie als im "falschen" Körper bezeichnet und beschrieben werden. Was ist das wohl noch zusätzlich für eine Gewalt und Gewaltandrohung, neben dem Schmerz ein "falsches" Geschlecht zu sein?

Nein, nein, nein, das Mensch spürt noch nicht, was -Es ander-Es und auch dem Selbst alltäglich antut.
Auch in Sprache. "Ein schlagender Beweis". Schlagend.
Und Tschüss

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Wenn das SEIN ruft, ist das DaSein folgsam.

Titel: Das Märchen von der Spaltung

Eine gestrige Meldung lautete in etwa: "Bericht der OECD: Grö$$ere Kluft zwischen Arm und Reich"

Auf diese Meldung hin, schrieb *ich:

Die "Kluft" wird grösser. Die "Kluft" ist ein Spalt. Links ist vielleicht die Armut? Rechts ist vielleicht der Reichtum? Was ist in dem Spalt? Also, was ist in der Mitte DaZwischen?

Da sind vielleicht 2 Drittel des Menschen drinn. Das könnte also bedeuten, dass der Spalt / die Kluft deshalb immer grösser wird, weil die Mitte immer breiter wird. Was ist daran schlicht / schlecht?

Darauf schrieb ein MitKommentierer:

"Prinzipiell richtig ... die Spitzen bei Arm & Reich müssen abgebaut werden ! Aber wie ?"

Darauf *ich: 

Was sind die "Spitzen" der Armut? Obdachlosigkeit? Und was sind die Spitzen des Reichtums? Frau Merkel? Denn Macht ist doch wohl auch ein Reichtum. Und wie? Na ganz einfach. Indem das Mensch aufhört die Spitzen entweder anzuhimmeln, also davor zu knien oder selbst eine Spitze sein zu wollen / müssen, oder die andere Spitze zu dulden oder zu verdrängen. Oder?

Ein wieder anderer MitKommentierer schrieb:

"Nur mal so am Rande zum Thema Kluft und was liegt dazwischen... Inzwischen nicht mehr viel, da die oberen 10% mehr Vermögen besitzen wie die restlichen 90% zusammen und das Vermögen der 10% wird immer mehr und mehr.
Aus der Mitte rutschen zunehmend mehr Richtung Armut. Das ist Fakt und zeigen offizielle Statistiken seit Jahren.
Die Mittelschicht wird breiter, schön wärs. Leider passiert bei uns das Selbe wie in den USA die Mittelschicht stirbt nach und nach aus."

Dem gab *ich ein "gefällt mir" und antwortete:

Aber Sie haben schon bemerkt, dass es *mir weniger um Vermögen (in Geld und / oder Einfluss {Macht} plus Beidem) geht, sondern um die Menschen, die entweder ärmlich oder reichlich oder eben DaZwischen sind / haben. DaZwischen sind auf jeden Fall 2 Drittel. Wenn Diese dann Richtung Ärmlich abschmelzen, dann ist aber bald was los, das ist dem anderen Drittel garantiert. 

Doch *mir geht es um die Tatsache, dass fast alle Menschen-Gesellschaften natürlich hierarchisch strukturiert sind, und es dabei nie niemals auch nur annähernd gleichwertig zugehen kann / zugeht; und es stets nur eine kleine - oft sogar nur winzige - Minderheit von Macht und Geld und beides zusammen HABENDEN gibt und den grossen Rest, der mehr oder weniger zufrieden und passiv folgt.

Dabei stört *mich diese 2 Drittel Mehrheit der passiv / brav und desinteressiert Folgenden, die dabei und damit einer (positiven / gesunden?) Veränderung in Richtung mehr Gleichwertigkeit und weniger Hierarchie verhindert.
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NGC 5703, von der Seite.
Entfernung etwa 150 MioLj.
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Titel: Das SEIN ist, das DaSein ist fast nichts

Das DaSein ist das Selbst-Behauptung im SEIN.
Das SEIN behauptet jeweils das Gegenteil des DaSein.
Das DaSein ist das Selbst-Beherrschung im SEIN.
Das SEIN beherrscht dieses Selbst des DaSein nicht.
Das DaSein ist das Selbst-Hemmung im SEIN.
Das SEIN hemmt sonst, bis auf das DaSein, nichts.
Das DSein ist das Selbst-VerGewisserung im SEIN.
Das SEIN verunsichert das Selbst des DaSein ständig.
Das DaSein ist das Selbst-Vereinzelung im SEIN.
Das SEIN kennt keine Vereinzelung ausser dem DaSein.
Das DaSein ist der Selbst-Widerstand im SEIN.
Das SEIN widersteht nur dem DaSein, sonst nichts.
FortSchreibung folgt ...

Steckt das SEIN in jedes von uns Selbst?
Ja, Selbst-Verständlich, ohne SEIN kein DaSein.
Das DaSein ist das Selbst-Zufriedenheit im SEIN.
Das SEIN ist mit dem DaSein zufrieden, sonst nichts.
Das DaSein ist das Selbst-Beherrschung im SEIN.
Das SEIN ist nicht beherrschbar, ausser im DaSein Selbst.
Das DaSein ist das Selbst-Bereicherung im SEIN.
Das SEIN ist ALLES, das DaSein ist fast Nichts davon.
Das DaSein ist das Selbst-Befreiung im SEIN.
Das SEIN kennt solche Grenzen nur für das Selbst-daSein.
Das DaSein ist das Selbst-Befriedigung im SEIN.
Das SEIN verfolgt das Selbst im DaSein dabei mit Genuss.
Das DaSein ist auch das Selbst-Sicherheit im SEIN.
Das SEIN bedroht das Selbst im DaSein mit fast nichts.
FortSchreibung folgt ...
.
Bin *ich, nicht furchterregend.
Ein Selbst-Foto von Gestern Abend
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Titel: Ein Geständnis der Losigkeit

"Wer hat Angst vor solchen Frauen?"

So lautet der Aufmacher in Rot, der aktuellen Ausgabe der "Zeit".

[m]Eine Reaktion darauf:

Was sind "solche"?
Frauen?

Also *ich komme immer weniger damit klar, dass Menschen vorEinander Angst haben? Und diese Angst auch noch konservieren und weiter produzieren! Mit anderem vor / bei / mit Menschen (auch Frauen!), die etwas Wissen, die Eigen sind, die Meinungen sind, statt diese nur - meist abschätzig - zu begutachten und Menschen die aufrichtig und somit deutlich sind, statt, wie noch üblich, nicht wissen, dass Sie daSind und ebenso keine Ahnung sind, was Sie mit dieser Einzigartigkeit, dieser wirklich krassen einmaligen Gelegenheit, als ein Mensch da[zu]Sein, anfangen wollen.

Das beängstigende für *mich ist, dass das fast All-Es sind!
Deshalb bin *ich wahrscheinlich PartnerInnen-los, weil *ich vielleicht zu viel von da oben verlange?

Mittwoch, 30. Juli 2014

Das Ursache des Zweifels

VorWorte an die Leses: *ich habe diesen Beitrag etwas vorschnell veröffentlicht, ohne noch einmal die Stimmigkeit mit meinen Ideen zu überprüfen. Als *ich den Text noch einmal las, dachte *ich sehr bald: "Hoppla! Da sind einige Holprigkeiten und Ungenauigkeiten drinn, auch eine wichtige Unterscheidung fehlt". Im Kopf war es klar, aber in der Übermittlung ging es verloren.
Also habe *ich nachgebessert.
Sehen Sie *mir die Eile bitte nach.
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Es gelingt sehr sehr wenigen Menschen, stets zu wissen, dass ihre Meinungen und Vorstellungen und Ideen jeweils persönlich sind, aber so sehr sie dazu auch bemüht sind, nicht der Wirklichkeit entsprechen, sondern jeweils bestenfalls knapp oder sogar sehr weit daneben sind.

Die allergrösste Mehrheit glaubt (!), dass das was Sie meinen, denken und wünschen, die Wirklichkeit sein muss, ist, oder dieser nahe kommt.

Das Wirklichkeit ist, dass kein-Es des Wirklichkeit und dessen Vielfalt, VielForm, Viel... so nahe kommt, dass es irgendwie stimmig ist, aber ...

DaZwischen geschoben: Für m*ich gibt es das Wirklichkeit des SEIN und darin enthalten, das Wirklichkeit des DaSein. Das Wirklichkeit des SEIN enthält das DaSein. In diesem Beitrag schreibe *ich vom DaSein, also der einge-/beGrenzten Wirklichkeit.

Aber der Prozess der Annäherung an das, was wirklich in und um uns LebeWesen ist und passiert, läuft unabänderlich weiter und wird irgendwann auch uns erdmondliche LebeWesen erreichen. Und dann?
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Mal ernstl*ich!
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Wenn Wir also das Wirklichkeit ergriffen haben werden, dann, wenn Wir das Wirklichkeit sogar begriffen haben werden, dann - im selben Augenblick - ist das DaSein erloschen.

Pfluff. Denn *ich vermute, dass eines der Hauptkennzeichen des DaSein - mithin auch von Uns erdmondlichen LebeWesen - die Abständigkeit ist, also eine natürliche Distanz zur Wirklichkeit des DaSein - und erst recht zu der des SEIN. Unser Fühlen und Spüren - darin auch alle Sinnesreize (Wahrnehmung) - ist auf Abstand ausgerichtet, auf Entfernung, auf RaumZeit DaZwischen, auf Mehrdeutigkeit.

Und das Wirklichkeit des DaSein ist das eben auch.
Gibt es also irgendetwas, das ein-Es ohne RaumZeit DaZwischen ist, ohne Abstand, ohne Entfernung, nur dieses ein-Es / Etwas?
Das ein-Es ganz klar, deutlich, ohne jegliches DaZwischen, ohne Störung, ohne VerFremdung ist? Nur Es, sonst nix!

Krasseste unabgelenkte, unverfälschte, unverfremdete Realität.
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Nein.

Warum?

Na, weil Da[immer noch was ander-Es]Ist.
Wirklichkeit im DaSein gibt's nur in MehrZahl, deshalb kann kein einzel-Inhalt des Wirklichkeit jemals DAS Wirklichkeit in Gänze begreiffen, nur jeweils annähernd an die Haut / Begrenzung des ander-Inhalts. Und das i/Innere Wirklichkeit des ander-Inhalts ist auch Wirklichkeit und eröffnets ich den ander-ich niemals vollkommen. 

[M]Eine Meinung!

Ist das nicht ein Mangel? Ein Mangel an Genauigkeit und Urteilsfertigkeit, ein nicht zu behebender Mangel an Übereinstimmung von Urteil und Sache? Ist das nicht ein Widerspruch zu meiner These, der Scheinbarkeit des Mangels?

Ja.

Aber das Glaube hat genau darin - im Zweifel - seinen Ausgangspunkt und seine uneinnehmbare Bastion - um auch einmal das Leid zu bemühen und dessen Ursprung.

Oder?

PS: Falls die Blog-Satistik wirklich (?) stimmt, liest ein Mensch - *ich nehme an, es ist ein Mensch und keine Katze, oder ... - aus den Weiten Russlands seit ein paar Tagen fast alle Texte dieses Blogs. Dutzende Zugriffe; lassen den Klick-Zähler fast alleine laufen. Danke für das Interesse.
Allen anderen Leses ebenfalls Dank und bis Demnächst. 

Samstag, 5. Juli 2014

Selbst-Flucht und Denk-Flucht

Ein persönl*icher Kommentar zu den Förder-Es von Cyborgs und den Vor-Denk-Es des Trans[~]Humanismus. 

Gruselig so eine Unzufriedenheit mit einer persönlichen Lebendigkeit, die noch gar nicht erkannt und noch nicht mal zu einem geringen Prozentsatz ausge- und auserLebt werden konnte.

Was weiss das Mensch bis jetzt schon vom Menschen; und *ich schreibe von der absoluten Mehrheit und nicht von den paar Ausnahmen, die schon ein paar Grenzen des menschenmöglichen angetestet haben.

Das Mensch hat k[aum]eine Ahnung was mit das, was Mensch körperlich und sensitiv ist, noch alles an Leistung und Erweiterung möglich ist, auch in den Punkten Gefühle, Wahrnehmung, Phantasie, WissensAnsammlung, Logik, auch Kraft und LebensDauer, und zwar ohne die Hereinnahme von Plastik, Metallen oder sonst nicht-menschenzellularen Materialien, oder gar der völligen Selbst-Aufgabe als körperliches LebeWesen, wie die Transhumanisten es andenken. 
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So, wie kaum ein Mensch weiss, also wirklich umfassend und passend und verständlich klären kann, was Mensch-Sein ist und kann und könnte, so wenig weiss k[aum]ein Mensch die Technik und dessen Möglichkeiten zu erfassen und auf zu klären.

Die Fähigkeiten zur Selbst-Reflexion sind vorhanden, aber noch weitgehend ungenutzt, also nicht zu einer anwendbaren Fertigkeit ausgelernt. Das sind doch wohl die aktuellen Fakten, oder habe *ich ein-Es (Mensch) überspürt (darin auch das Sehen), das das bereits getan hat, könnte ja sein?

Und dann kommen ein paar Idioten (grosse Verzeihung, aber die Erklärung warum Idioten folgt:) daher und wollen ernsthaft ein zellulares zerbrechliches verschwindendes und mangelhaftes Wesen, voller Lust und Leid und Freude und Beweglichkeit und riesen ungenutztem Potenzial in binäre molekulare elektromagnetische Automaten einbringen oder einzwingen?

Diese Selbst-Blindheit und fast schon groteske Angst, die diese Flucht wohl antreibt, macht m*ich fassungslos.
Zu den Idioten, möchte *ich auf die griechische Ursprungs-Bedeutung zurück verweisen.
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Ein paar Fotos von einem Spaziergang
durch den Treptower Park
in Berlin
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Nein, auch Mensch weiss kaum, was [es] ist, und geht schon zur Selbst-Flucht über. Verrückt!? Oder nur nette Spielerei?
*mir behagt diese Richtung nicht, *ich empfinde es als zwanghafte und auch bewusst-lose Flucht vor völlig unausgenutzten Möglichkeiten der uns von der Natur geschaffenen Voraussetzungen.

Anstatt die Basis der Freude und all unserer anderen Bausteine auszubauen und auszureizen, wird das Mensch-Sein abgeschafft. Und was bleibt dann in Maschinen übrig?

Nein, Verzeihung, aber das ist so dumm und bewusst-los, dass *mir das grosse Angst mscht, und vielleicht ist es genau diese Angst, die *ich spüre, die diese Menschen dazu veranlasst, das Mensch-Sein abzulehnen und zu behaupten, es könne ohne die zellularen Grundlagen in Metalle und Elektronik übertragen werden. So ein uninspirierter Unfug.

*ich bin Mensch und möchte dieses Mensch-Sein erweitern und länger haltbar ausbauen und auch unser gesellschaftliches MitEinander so umbauen, dass wir mit Freude und EntdeckerLust und Phantasie und Verantwortung weiter erleben.
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So, ab jetzt wirds SchwarzWeiss
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Titel: Warum das [Selbst]Denken eine Zumutung ist, das sogar mit körperlichen Schmerzen verhindert werden soll / muss, wenn es über das Notwendigste hinaus geht; und das ist sehr wenig und passiert sogar meist un-Bewusst, oder auch ungesteuert vom bewussten Selbst.

Langer Titel, als Einführung vielleicht notwendig?


Überschrift: Dann lieber Elektroschocks
Untertitel: Menschen hassen es, mit ihren Gedanken alleine zu sein
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*meine Gedanken dazu: Ja ist denn das zu fassen, dass das Mensch vor dem Betrieb im persönlichen Bewusst-Sein so sehr flüchten mag / muss (?), dass Es - das Mensch - lieber Schmerzen veranlasst, als zu denken?

Ist diese Verallgemeinerung (Menschen ...) überhaupt angebracht, weil, wären wir Menschen so fit und findig im DaSein, wenn alle Menschen vor dem Denken immer flüchten würden? Nein.

Selbst-Verständlich nicht. Tun ja nich Alle und der Rest auch nicht immer, aber die Tendenz ist die Selbst-Flucht, zumindest die Selbst-[Denk]Flucht ist eine auch in *mir stattfindende Bewegung. Und gerade *ich, der das Denken, vor allem selbst-verständlich das Nach-Denken, so hochhält und gerne tut, flüchtet auch sehr gerne davon wegg, zum Beispiel in ein Buch oder auch vor den Fernseher oder ganz gerne auch hierher ins DaZwischen-Netz, zu Ihnen, um ..., naja, um eben nicht (nach) zu denken, weil sonst ..., also wirklich, es gäbe so viel zu tun und zu ändern, aber ...

Die Beharrungs-Kräfte des DaSein, also die Wirkung der uns fast allen aus dem Physik-Unterricht bekannte Trägheit des DaSein verhindern das. Massiv, so wie die Trägheit eben kräftig und stark ist, beharrt Es - das Kraft - auf Bewahrung / Beharrlichkeit, auf dem Bleibe-Recht des Jetzt!

Jetzt will so bleiben, und das mit allen (hinterlistigen?) Mitteln, also zum Beispiel auch der Behinderung des Denkens, und das geschieht beileibe nicht nur mit Schmerzen, sogar mit Masochismus, sondern auch mit feinsten Worten und zarten Gesten und mit grobem Humor und mit allen Verlockungen des menschlichen Glücks. Die Devise der Beharrlichkeit, der Flucht, nein, des Bestehens auf der Aktualität, auch wenn es schmerzt und Menschen diese Schmerzen selbst tun müssen, ist: K[aum]eine Veränderung!

[aum], weil ganz ohne Veränderungen gäbe es ja auch keine Trägheit, oder Irgend-Etwas oder Irgend-ein-Es, welches behindert oder zur Flucht getrieben werden könnte.
Ist das nicht seltsam, dass die Veränderung auch die Verhinderung der Veränderung ist?

So hat das DaSein - oder auch das SEIN - für ein Halt gesorgt, für ein langsameres Vergehen der RaumZeit, nur nicht zu schnell, sonst isses zu schnell wieder fad, sprach das SEIN und baute eine Bremse in die Abläufe des DaSein ein. Und das scharfe ist, das Mensch, also wir, tun alles, fast alles, um an dieser Trägheit (Bremse) herumzuschrauben.

Merkt nur kaum ein-Es von Euch da DrAussen, weil eben, wie oben beschrieben, k[aum]ein-Es denken tut, nicht mal nachdenken, weil es so anstrengend ist, geht *mir ja genauso, aber wir sind dabei an die Bremse zu fassen.

Um was zu tun?
Zu beschleunigen? 
Um stärker zu bremsen. 
Wir, also auch Sie entscheiden mit.
Und? 

Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 04. Juli 2014, Wissen


Und nun noch ein Nachtrag zum obigen Denk-Beitrag.

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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 05. Juli 2014, Beilage "Wochenende, Thema: Rausch", Seite 4

Montag, 5. Mai 2014

Lese-Ecke und eine StellenAnzeige des Freude

*ich lebe in einer Ecke mit 4 Buchhändlern in Rufweite, also nicht weiter als 100 Meter entfernt. Eines ist auf Science Fiction, eines auf Krimis, eines auf Neuerscheinungen und Bildbände spezialisiert und eines ist ein Antiquariat.
*ich lese und lebe gerne hier, in dieser Lese-Ecke.
Das klein-Klima ist sehr Vernunft-förderlich.
Die Lesungen häufig und gut besucht.
Warum ist das eine Besonderheit?
Warum ist das nicht überall so?
Ist das nicht beklagenswert? 
Aber gut, *ich geb ja schon
wieder Ruhe. Tschüss.
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Blick vom Balkon nach Norden,
auf die Marheineke Markthalle. 
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IIst ja nicht so, dass Mensch die Selbst-Beschau gerne tut, vor allem nicht so weitreichend und tiefschürfend und drängend, wie die Philosophie - also das Grundgefühl der Unsicherheit und des Bedürfnisses endlich Vertrautheit und Geborgenheit im DaSein zu erreichen. - es nun schon seit tausenden Jahren tut und in deren Folge fast alle Wissenschaften, aber ...

Und was hat Mensch dann von das Geborgenheit und Vertrautheit? Dann ist Es wegg. Tja, so ist das wohl geregelt, das DaSein gibts nur ohne, aber mit schreiendem Elend, mit-Leid und Ausgesetztheit und wahnsinnigem Hunger und massloser VielZahl, VielForm und VielHeit, das DaSein sprengt jeden Rahmen des Wohlsein und der Zufriedenheit. Nein, das gibts nur in Bröckelchen.

Ab und zu, den DaSein enden zugeworfen: Fresst! Streitet Euch darum und damit. Der ganze riesige Rest ist irgendwelches unverdauliches Gekröse und Gekreische, um Was? Ja, darum, halt, darum, dass ein-Es lebt, dass Etwas daIst, mehr Ist, als bloss Nichts. Nichts ist doch fast Immer und AllEs und All-Es. Nichts ist ALLES. Und irgendwo in all dem Nichts, quäkt das bisschen DaSein herum und greint, dass Es will, irgendwas will, irgendwas nettes, irgendeinen Halt, ja einen Halt, den bekommt das DaSein irgendwann, plumps, das war Es.

Ja, Himmel, was will das DaSein denn noch!? Das mit-Leid sollte doch wohl reichen, das Es vom SEIN mitbekommt, so hineingeworfen, nein das Freude, das gibt es erst hintennach, im DaSein dürft Ihr nur daran riechen, hach, schon genug, Schluss jetzt, jetzt vertragt Euch wieder Nicht, zerfleischt Euch wider schön, ja toll, ganz prima, rein in die Fresse, mitten rein, Ihr vertragt doch das Freu[d]en gar nicht, wenn Es denn mal an Euch leckt, rinnt Euch doch sofort wider das mit-Leid die Wangen herunter. Schade.

Hey, Schluss mit dem ganzen Wahrheitsgetue, stimmt ja doch nicht, nicht, nicht, nein, nein, und noch mal nein, jetzt muss Schluss sein, wir können die Wirklichkeit nicht ertragen, das ist uns schon immer zu schwer gewesen, das Wirklichkeit ist viel zu WEIT und zu VIEL, verzeiht, das kann das einfache DaSein nicht ertragen, das einfache DaSein, wie auch *ich ein-Es bin, kann bloss ein kleines Häppchen davon geniessen, der Rest ist Widerlich und Feind, und das ist das DaSein meist, Fremd-Es, Roma, Juden, Schwarz, Syrien, Ukraine, Kongo, Sudan, Russland, USA, das Fernsehprogramm, die Politik, die Nachbarn, die Touristen, die Reichen, die Armen, kurz gesagt - sonst müsste *ich hier noch fast unendlich weiterschreiben -, alle Ander-Es und AllEs, bis auf Das und dasjenig-Es, das ein-Es gerade mal braucht für irgendeine Befriedigung eines Mangels, schliesslich ist dieses DaSein eine ErMangelung.

Langweilig ist das SEIN, denn ES hat, nein, ES ist ALLES. Und was bleibt da noch übrig?
Na, also bitte, das ist doch wohl klar, oder? DaSein. Und was ist das Meistens?
Jetzt aber, bitte mal ein wenig Aufregung und FormulierungsKunst.

Mensch schleust so ein wenig Wenig durch hindurch, hinein und schon bald wieder hinaus, nur was, das kümmert doch eigentlich Niemand und das ist doch nur ein anderes Wort für: Nichts.

Und dann kommt die Physik und die Mathematik daher und meint, dass dieses Universum, das also unser riesiges gigantisches unfassbares und so WEITer DaSein, ganz einfach aus dem "Nichts" entstanden ist. Ich glaube das nicht, aber was steckt schon im Glauben für ein Wissen? Nichts vielleicht, Mensch weiss es nicht.

Wo wollte *ich hin? Auf die Unverträglichkeit des Lebens, für die Meist-Es, denn wie oben geschrieben, die Freude und alles was darIn enthalten ist, darf von einigen wenigen aufgeleckt werden. Reicht schon! Genug geleckt! Leck mich. Fuck you! Schliesslich ist das hier kein reines Zuckerschlecken, dieses verdammte DaSein. Hihihi. Arschlöcher haltet dicht, sonst lauft ihr noch aus und das wäre doch wohl verwegen, so Völlerei fliessen in Scheisse.

Aber zu guter Letzt, noch eine Wendung in das bisschen Freude, das mit-Leid auch in das DaSein eingebracht worden Ist, weil ganz rein und unbenetzt von irgendwas anderEs gibts nicht, ALLES ist VIEL-ES und das pappt so anEinander, ohne je eine klare Trennung, also enthält auch mich das Freude etwas, eine Kleinigkeit von *mir reicht in das Freude hinaus oder hinein, *ich kann das noch nicht entscheiden, obwohl * entschieden bin, davon zu künden, obwohl das Freude schon seit Äonen einen Mund sucht, das Es verkündet, das Es vermehrt, das das Freude anreichert im DaSein.

Das die Stille anhebt, Das das Vertrauen stillt, Das das Fülle mit Phantasie anreichert und Das das Liebe für die Vielfalt und Vielheit erweitert und was ist mit das Freiheit? Tja, Freiheit ist ja nur in Regeln und Grenzen zu haben und erträglich, da ist dann schon mal die Frage erlaubt, ob das Freiheit irgendetwas mit-Leid zu tun hat, ob also das Freude das Freiheit kennt?
Ja, kennen schon, aber brauchen?

Also, *ich scheiss auf eure Freiheit, dass Ihr es wisst, *ich brauch das nicht, was *ich brauchen könnte, ist Eure Freude, aber, wie geschrieben, davon seid Ihr ja leider so wenig. Verzeihung, dass * das hier aufgebracht habe.
Servus.
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www.sueddeutsche.de/l5V38x/1952901/Vererbtes-Leid.html
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Titel: Das Leid braucht nicht zu suchen, Es hat schon.

Muss ja schliesslich nicht Sein, dass nur immer das Leid hier die Geschäfte FÜHRT. Immer nur das Leid nicht verantwortlich geMACHT wird, für all das Geschehen hier, von das Zeugung, bis das Vernichtung, mit ein wenig ..., aber das hatte *ich ja gerade.

Nein, wahrlich nein, Was will schon wissen, Was Es nicht braucht für ein bisschen Befriedigung, um zu etragen, dass Es gerade einfach durch geschleust wird, nein, nein, das darf immer nur einigen wenigen vorbehalten bleiben, bis Jetzt ist das so, die Frage ist natürlich, ob das so bleiben muss, oder ob auch die Mehrheit damit leben kann, zu wissen, was ist?


Das ist doch eine wahre Freude, da ist doch auch wirkliche Freude, im Wissen, aber so leicht, ist Es kaum auszuhalten, ach, naja, muss ja auch nicht sein.
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*ich habe fast vergessen, dass es hier *mir nicht ums "schlecht machen" geht, sondern, um das gemeinsame aufwachen.

Das ist doch wohl klar? Auch wenn *ich dazu alles an Wissen auffahre, wessen * habhaft wurde und werde und das Bild, das dabei entsteht, nicht gerade sehr elegant ist, aber mei, oder Mai, so isses halt! für m*ich, für Euch ist es ja vielleicht ganz anders?


Ist ja auch klar, mein Blick reicht eben nicht sehr weit.
Servus