Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
Posts mit dem Label Vorausschau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Vorausschau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 6. November 2014

Erdöl als Bremsmittel von Veränderung der Selbstigkeit

Titel: Die ernstliche Ironie von Altpflanzen-Resten

Diese Frage pinnte die Süddeutsche Zeitung heute in fb an die "Wand":
"Die USA sind zum größten Ölproduzenten der Welt aufgestiegen, trotz Krieges und Krisen fällt der Ölpreis rasant. Und jetzt gewähren die Saudis den Amerikanern auch noch satte Rabatte. Wieso?"

Meine Antwort:
Wieso? Weil die USA als fortschrittlichste Gesellschaft (zugegeben, auch das Rückschrittlichste ist in den USA reichlich vorhanden, aber das braucht eine Waage eben zum AusGleichen!) endlich Schluss machen wollen, mit der Veredelung und dem Verheizen der alten Pflanzenrückstände.

Erst wenn dieses einerseits nützliche andererseits zerstörerische (Sie bedenken die Waage!) alte Zeugs endlich wegg ist, sind wir Menschen bereit besseres - weil nachhaltig, sauber und vor allem fast (!) unendlich vorhanden - anzunehmen und damit auch unser Verhalten zu verändern.
Wie gelingt Entwöhnung gründlich?

Na, wenn nix mehr von dem Gewohnten vorhanden ist.
Liebe wird zu Leid, wenn das Geliebte gegangen / gestorben ist. Die Leidens-RaumZeit kommt also bald, haltet Eure Taschentücher bereit, liebe MitMenschen, es wird traurig!

Aber jede Trauer steht vor einem NeuAnfang, und was wissen wir Heutigen, vielleicht ist dieses Neue um Klassen besser, als diese dumpfe Pflanzenreste-Sauferei, die das Aktuelle ist.

Also, mein Dank geht an die USA und China und all die Anderen, die wie verrückt (!) das alte Pflanzenmus (ErdÖl) absauf/gen.
Mehr bitte und schneller! Ich will endlich Neues! 
.
Heute in Rot Weiss Grün.
Was sind das für Landesfarben?
.
Titel: Worin ist die Veränderung (Evolution) versteckt? 

Die Frage, nach der Erkenntnis, dass die Einkommens-Verteilung Heute die Gleiche ist, wie um 1820, also noch bevor Karl Marx das "Kommunistische Manifest" erschrieb, ist: Wo findet die (menschliche) Veränderung statt?

Zur Vertiefung der Eingangs-Behauptung. Der Economist veröffentlichte vor Kurzem einen Artikel mit dem Titel: Die Geschichte der UnGleichheit.


"There is an exception to this generalisation, though: inequality. You would expect that the world of the Qing dynasty, Tsar Nicholas I and the British East India Company would be more unequal than today’s. Yet in China, Thailand, Germany and Egypt, income inequality was about the same in 2000 as it had been in 1820. Brazil and Mexico are even more unequal than they were at the time of Simón Bolívar. Only in a few rich nations — such as France and Japan — do you find the expected long-term decline in income inequality.

What is true for individual countries is also true if you treat the world as a single nation. The study uses the Gini coefficient {zum Gini-Koeffizienten siehe unten}, a measure of income inequality in which zero represents perfect equality — everyone has the same income — and 100 perfect inequality—one person has everything. The global Gini rose from 49 in 1820 to 66 in 2000. But this was not caused by widening disparities between rich and poor within countries (inequality in its usual sense). Inequality of that sort fluctuated for 130 years to 1950, before falling sharply in 1950-1980, in what the report calls an egalitarian revolution. Since 1980 it has risen again (as Thomas Piketty, a French economist, has shown), back to the level of 1820."
Ende Auszug

Die Liste der Länder nach Einkommensverteilung; basierend auf dem Gini-Koeffizienten finden Sie auch hier: 
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Länder_nach_Einkommensverteilung 
Dabei gilt: Je höher der Gini-Koeffizient, desto ungleicher ist die Einkommens-verteilung.

Worin also ist die Veränderung des Menschen versteckt?

Titel: Und wo ist die ( menschliche ) Veränderung?

Denn, wenn ein-Es GLAUBT, dass der Mondflug, das DaZwischen-Netz oder die parlamentarische Demokratie von grosser Veränderung des Menschen bezeugen, dann ist das nun mal eine blosse Augenschein-Täuschung. Eine reichlich untiefe Oberflächen-Enttäuschung. Mit wirklich spür- und fühlbaren Veränderungen im menschlichen MitEinander und auch im menschlichen Binnen-erLeben, hat das nichts zu tun.

Für Beharrliche, Konservative, Ängstliche und die sonstige Masse der DesInteressierten ist diese Erkenntnis ein Genuss, aber keine Überraschung, denn Diese haben schliesslich hart und ausdauernd und auch gewalttätig daran gearbeitet, dass das Mensch so bleibt, wie es war.
Und Diese tun es noch. Überall und Ausdauernd und mit aller Macht. 

Ob das "gut", weil gesund für das Mensch, ist, ist für Diese Mächtigen und deren desinteressierte unterstützend-Es, also die überwiegende Masse Mensch, keine Frage. Denn sie wird gar nicht gestellt. Geblendet vom Anschein der Technik und dessen Miniaturisierung und Verbreitung und Nützlichkeit, kommt gar nie die Frage auf, ob auch das Mensch ein Veränderung braucht, z.B. im Verhalten zu- und mitEinander.

Wir haben ja die Technik.
Wir selbst machen weiter so.
.
Mond-Suchbild
.
Titel: Die Vertaktung der Selbstigkeit

Was!? Selbstigkeit? Die Bemühungen des Selbst gehen ja wohl dahin, jedes Selbst als voll gültig und wertvoll anzuerkennen. So ist zumindest meine innere Tendenz.

Und dass die Selbstigkeit etwas mehr ist, als die Gleichheit, ist dabei auch klar. Mir ist klar, dass das für uns Heutig-Es schwer zu begreiffen ist. Wo wir doch in Gemeinschaften und / oder Gesellschaften erLeben, in denen es mal unbewusst und mehr oder weniger "zart", mal schmerzhaft und auch bewusst brutal tödlich, um die Position in einer Hierarchie geht. Unser ganzes DaSein ist auf Rangfolgen und der Erreichung / Eroberung von guten Plätzen angelegt.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Die Gewalt der WillkommensKultur

Titel: Eine Frage der Gewalt

Die Süddeutsche Zeitung stellte in fb die Umfrage: Berühren Sie Kriegsbilder noch? Also die Frage, nach der Wirkung von Gewalt auf mehr oder weniger Unbeteiligte. Mich wundert das angehängte Adverb "noch", weil: hat es jemals? 

Die Frage, die *ich stelle, ist die nach unserer menschlichen Teilnahmslosigkeit am Geschehen der Menschheit? Unverständlich? Ich vermute, wir könnten die Gewalt in uns und zwischen uns ziemlich bald beenden, und zwar menschenweit, tun es aber nicht. Wir kucken "LIEBEr"(?) zu. Wenn *ich den gesamten Bereich der Prosa, ob erzählt, erspielt oder gefilmt ein wenig überblicke und den Erfolg darin messe, dann sind die "Blockbuster" darin, die Geschichten, die am meisten Tötungen, Gewalt und gegenseitige Wurschtigkeit beinhalten und oftmals sogar feiern. Töten scheint uns "Spass" zu bereiten, einen leichten Grusel hier, ein sachtes Aufregen dort, aber nirgends - kleine Einschränkung, fast nirgends - ein wirkliches Bemühen und vor allem Tun, dieses menschliche Normal-Verhalten auf seine Wurzeln zu untersuchen und nach deutlichem Verändern dieses alltäglichen Aushandelnds gegenseitigen Verletzens und Tötens zu forschen. Nein, die meisten Grummeln ein wenig, wenn danach explizit gefragt wird, wenn überhaupt und schauen Abends oder wann auch immer, einen Krimi oder sonst einen Film in dem es garantiert mehrere Tote durch Gewalt gibt, oder lesen oder spielen mit Werken, in denen verletzt, gelogen, betrogen und massenweise gemordet oder getötet wird. Was soll uns also an Gewaltbildern schockieren?

Schockieren?
So ein Unsinn, wo wir doch alle auf Gewalt "stehen" und davon fasziniert sind! Nein, k[aum]ein-Es möchte auf das "RECHT" auf Gewalt verzichten. Augen auf im Verkehr! Also ist auch diese SZ-Aktion nur heuchlerischer Aktionismus, ohne das wirkliche Bemühen um Veränderung dieses zutiefst normalen menschlichen Verhaltens. Und *ich bitte zu bedenken, dass diese normale gegenseitige Gewaltausübung, wie alles Verhalten, eine grosse Spanne umfasst, die beim Mobben und dem Verfluchen / Beschimpfen des anderen Verkehrs-Teilnehmers längst noch nicht anfängt, aber beim finalen Töten spätestens aufhört.

Fazit:
Nein, das Mensch ist zur offenen und wahrhaftigen Mensch[Selbst-]Erkenntnis noch nicht bereit und gefällt sich noch in Glaubenswelten und sonstigen Huschikuschi-Träumen oder ganz banal in irrigen Ignoranzen.
.
Spree-Blick in das deutsche MachtZentrum
.
Titel: Die Not einer WillkommensKultur

Gestern habe *ich hier einen Beitrag veröffentlicht, in dem *ich am Beispiel der Frauen-Vernichtung in Indien und anderen Regionen, die meist fehlende Voraus-Schau des meisten Menschen thematisiert habe, die Misshandlung - so empfinde *ich das - der Zuwanderer und Flüchtlinge in EU und nicht nur hier, ist ebenfalls darin enthalten. Denn, wie lange gibt es bereits Zuwanderung und Flüchtlinge? 1 Jahr, 5 Jahre, 10, 100? Es gibt sie schon immer. Und was tun die Hierigen dafür?

Ein aktueller Artikel der Neue Zürcher Zeitung. Der Teaser lautet:
Deutschland erlebt derzeit einen Flüchtlingsstrom wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Fast 116 000 Personen haben bis Ende August in der Bundesrepublik einen Asylantrag gestellt. Das waren knapp 60 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2013. Die Bundesrepublik ist mit der adäquaten Versorgung der Flüchtlinge überfordert, auch wenn der Strom seit Monaten absehbar war.
Die Reportage von Stefanie Lahrtz.
Seit Monaten? Wie also könnten wir Überforderung vermeiden? Vielleicht in dem wir die Aktualität passend bewerten und uns Menschen ebenso, und auch unsere Reaktionen und Aktionen bei und nach Ereignissen richtig bewerten, und darauf sofort angemessen reagieren. Aber das schreibe *ich so einfach dahin! Aber zurück zum Thema. 

Gibt es hier eine WillkommensKultur?
Nein. Warum? Weil die (heimliche) Grundhaltung ist: Fremd-Es bleib mir vom Leib. Je Fremd, desto wegg! Das ist mehrheits-menschlich, davon gibt es nur ganz wenige Ausnahmen. Fremd-Es ist erst mal unangenehm, erst recht, wenn diese Fremd-Es ungebeten kommen. Das ist normale menschliche Haltung. Lange Rede, kurze Forderung: erkennt diese (verheimlichte) Grundhaltung, verändert diese natürliche Abwehrhaltung, dann schaffen wir auch gemeinsam eine Willkommens-Kultur. Dann heissen wir Fremd-Es mit Freude willkommen, bauen Wohnungen für sie, neben uns, nicht abseits, lassen den Fremd-Es Bildung und Wissen zukommen und heissen deren Bildung und Wissen und Kultur willkommen, beschäftigen die Fremd-Es neben uns, aber fordern von den Fremd-Es auch, dass sie unseren Frieden und unser Rechts- und Sozial-System achten, ohne sie an der Beteiligung und Verbesserung zu behindern.

Aber bisher ist alles auf -bleibt uns vom Leib- eingestellt. So ist das auch bis Heute mit den vor 50, 60 Jahren zugewanderten: bleibt uns vom Leib. Tja, nun also in Zelten, kurz vor dem Winter und arbeiten dürfen sie genauso wenig, wie die fast 6 Mio. wirklichen (nicht statistisch friesierten) Arbeitlosen in D?

Ist das Mensch "un-menschlich"?
Bis auf ein paar Ausnahmen. Aber wie sagt der Volksmund: Ausnahmen bestätigen die Regel. Hallo! Schaut mal in den Spiegel. Bla bla bla, ist das Grösste und deutlichste hier, TalkShows und Stammtische ohne Ende, getan wird dahinter fast nix für ein angstfreieres und umgänglicheres und ausgleichenderes MitEinander. Und nicht nur die Flüchtlinge und anderen Zuwander-Es leiden damit, wir Alle leiden darin.

Heute hat die "Tagesschau" der ARD auf ihrer fb-Seite folgenden Text mit Bild veröffentlicht:
"You will not make Australia home", Australien wird nicht deine Heimat werden. In der Flüchtlingspolitik kennt Australien nur eine Linie: Abschreckung. Und wenn Flüchtlinge trotzdem ankommen, werden sie in arme Drittländer weitergereicht.
.
.
Das beweist, die EU ist darin wahrlich nicht alleine.

Titel: SchlussSätze

Nochmal - wie auch gestern schon angedeutet - betone *ich, es geht *mir doch nicht darum, mir *Selbst die "Leviten zu lesen", es geht *mir um nüchterne Selbst-Erkenntnis. Darum, dass *ich ein wacher, am aktuellen Geschehen teilhabender und mit-entscheidender Mensch bin, und ebenso von mit-entscheidenden und wachen MitMenschen umgeben sein möchte.

Dienstag, 2. September 2014

Selbst Revolution Unbeweglichkeit und Quälerei

Titel: Der Einzug der Selbst-Revolution

Das heisst, dass die Revolution, also die "Umwandlung" oder "Umwälzung", inzwischen beim einzelnen Selbst angekommen ist. 

Die einzelnen Gruppen oder Gesellschaften des Menschen sind zu einer Revolution nicht mehr lustig oder zu wenig frustig. Wenigstens die Gesellschaften des kapitalistisch erfolgreichen Nordens und Südens (Australien und Neuseeland) des Menschheit. Der Kapitalismus verhindert durch das systemisch bedingte Anpassungsvermögen und die sozialen Einsprengsel (Kinder-, Sozial- oder Arbeitslosengeld, Bildungszuschüsse, Rente, ...) jedwede radikalere und also auch schnellere gesellschaftliche Umwandlung und WeiterEntwicklung.

Das Mensch hat damit ein mehr oder weniger bequemes, gemütliches und haltbares (und wirtschaftlich erfolgreiches) System erschaffen, das einen schroffen und gewaltigen oder gewalttätigen Umbau mit Karamellschmelz über und zwischen dem Tortenboden und Zuckerguss (OBEN drauff! *ich hoffe, die Leses verstehen) verhindert. So weit, so gut. Ist ja nichts schlechtes.

Warum also daran etwas ändern?

Das System ist also beruhigend, ist angstlösend, ist absichernd nach Innen und Aussen, und kreiert damit Fülle in fast allen Bereichen. Sowohl in der Nahrung, in Werkzeugen, in Luxusgegenständen genauso wie in alltäglicher GebrauchsWare und auch - und das ist eine wichtige Individual-Folge des System-Erfolgs - in der Vervielfältigung der Ausgestaltung und Lebensplanung jedes einzeln-Es dieser Gesellschaften. Mensch kann und darf mehr und weiter verrückt sein.
.
Schlafzimmer-Blick
.
Verrückt ist bald das neue Normal.

Wenn also das erfolgreiche (was den Angstabbau, die Sicherheit und die Versorgung der MitGlied-Es angeht) System einen radikalen (und die Leses wissen vielleicht, dass "radikal" nichts mit Brutalität oder sonst einer Gewalt zu tun hat, also Angst machen müsste, sondern von lat. 'radix' abstammt, was "Wurzel" heisst, also heute "grundsätzlich" oder auch "umfassend" bedeutet) Wandel, oder auch eine tiefgreifende Weiterentwicklung verhindert, was ist zu tun, wenn die umgebenden und auch die inneren Entwicklungen einen solchen tiefreichenden Wandel verlangen? 

Der Klimawechsel hin zu höheren Durchschnittstemperaturen und somit (radikal?) sich verändernden Landschaften und die technologischen Möglichkeiten, die uns die Biogenetik, die Nanotechnologie, die Pharmakologie, die Mathematik - auch mit den gesamten elektronischen Gadgets im Gefolge - und und und, und unsere Phantasie und Lust anbieten, fordern und fördern jedoch ein MitEntwickeln auch des MitEinander, also der Ordnung und Struktur der menschlichen Gesellschaften / Gemeinschaften / Gruppen, bis hin zur Klein[st]-Familie. 

Der Kapitalismus ist inzwischen eine (un)wohlige Blase der Verzögerung.

Das erdmondliche LebeWesen ist träge. Das Mensch ist es also auch. Bis auf ganz wenige Ausnahmen, aber das ist ja klar, weil es immer Ausnahmen geben muss, die eine Regel bestätigen müssen. Das Mensch hat es gerne gemütlich, auch gerne auf "Kosten" der MitLebeWesen und auch auf Kosten von anderen MitMenschen. Hauptsache mir geht's gut, ist die Grundeinstellung.
Das ist auch die Grundeinstellung des Kapitalismus. 

Diese Grundlegung des aktuellen GesellschaftsSystems - eine wurschtige Kurzsichtigkeit und planloser ängstlicher BereicherungsFrust -, wird den tatsächlichen Bedingungen und Verhältnissen der LebensUmwelt nicht mehr gerecht. Die Endlichkeit sowohl der Ressourcen, als auch des "Raumschiffs",  in dem wir alle erLeben, ist darin nicht eingepreist. Auch die Rechte, Nöte und Bedürfnisse unserer MitLebeWesen kommen darin nur am äussersten Rand vor. Dass uns Menschen das jedoch bis ins innerste berührt, wird vor lauter Ängstlichkeit kaum wahrgenommen.

Was bleibt, ist ein grundsätzlicher Wandel im Verständnis des Selbst.

Vielleicht besser, ein tiefgreifender und weitreichender Umbau des Selbst.
Jedes einzelnen Selbst. Und genau davor beginnt die Angst.

Mehr noch, eine Panik, die sogar ein daran Denken sofort abblockt. {Wieder erinnert: Ausnahmen bestätigen die Regel.} Einigen, auch *mir ist klar, dass wir ausgemerzt werden, wenn wir so weiter machen. Und das phantastische und zumeist unbewusste ist, wir Menschen sorgen mit dazu, wir übertragen mehr und mehr, was uns jetzt ausmacht, was wir jetzt sind und was wir jetzt können, auf Maschinen. Und sind in Massen sogar willig, uns zu technischen "Lebewesen" zu "verbessern", zu Cyborgs. Immer mehr überträgt das Mensch das vielfältige Selbst auf Maschinen.
Ist das der "Weisheit" letzter Schluss? 

Derweil ist das Potential des Mensch-Sein noch ängstlich ungenutzt.
.
Ist das jetzt fies, dass wir nicht viel
anders daSind, als Diese da?
.
Titel: Der aktuelle Mangel an Selbst-Sein

Überschrift: Dialektik der Abklärung
Untertitel: Die Jungen von Heute wollen alles richtig machen. An der Uni lehnen sie Vorgaben nicht ab - sie fordern sie ein. Über das Leben einer Dozentin als Animateurin, Erzieherin und Motivationstrainerin.
.
.
.
Quelle: Die Auszüge sind aus: Der Tagesspiegel, vom 31. August 2014, von Christiane Florin

Einerseits ist das bekannt und normal, dass die allermeisten MitMenschen kaum mehr Beweglichkeit und Interesse aufwenden, das mehr ist als blosse Befürfnisbefriedigung und Anpassungsarbeit.

Andererseits ist es bei dem Wandel, den sowohl die klimatischen und technischen, als damit einhergehend auch die menschlich gesellschaftlichen Veränderungen einfordern, erschreckend, wie stupid und desinteressiert die Masse das persönliche Geschenk der erdmondlichen (menschlichen) Lebendigkeit herunterlebt?
.
*ich
Morgendliche Frisur-Quälerei
.
Titel: Tier Quälerei

Gerade sah *ich wieder die Bilder von MitTier-Transporten und sogenannten Tierzucht-Betrieben. Wie das Mensch teilweise die MitLebeWesen misshandelt, ist eine einzige Scham.

Wann beginnen Wir - und da beziehe *ich alle erdmondlichen LebeWesen mit ein - Einander kein Leid mehr anzutun, genauer kein Leid, das über den nötigen Schmerz bei Abschieden (Trennungen / Tod) und sonstigen kleinen Enttäuschungen des Alltags (die Lieblings-irgendwas ist gerade aus) hinausgeht?

Warum schaue *ich solche Bilder immer wieder an, warum flüchte *ich nicht davor, was normal ist, was fast alle ander-Es tun? Vielleicht, weil *ich eine Idee bekommen möchte, dieses "normale" Verhalten gegen- und miteinander zu ändern.

Und die längeren Leses meiner Beiträge wissen, dass *ich ein Tier bin - auch ein Tier bin -, dass m*ich TierQuälerei also immer auch mitbetrifft, sei das Tier auch eine andere Art, als Ich.

Ein Mensch.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Sprache Vorausschau Selbst-Vergewisserung

Titel: Zur Sprache

Der Mensch?
Der Mond?
Was ist daran stimmig?

Stimmig daran ist, dass wir deutsch sprechenden Menschen diese Einigung auf einen Begriff für uns (Mensch) und den Trabanten (Mond) und ein grammatikalisches Geschlecht (der) immer noch akzeptieren.
Dass im Deutschen also der Erdtrabant "der Mond" genannt wird, und die südwestlichen Nachbarn vor sehr langer RaumZeit beschlossen hatten, dasSELBE Objekt "La Lune" zu benennen.
Das ist kein "Geschlechterdings" von *mir, also irgendeine vielleicht lustige Marotte, nein, meine Fragen - was ist das Wirklichkeit?, wie weit reicht unser menschliches Verstehen und Begreifen der Realität - sind Ernst und keine nur persönliche Schrulle.

Persönlich ist *mir wurscht, welche Einigung wir treffen, um Etwas oder einen Unstand zu benennen. Nicht wurscht ist *mir, ob diese Einigung dem wirklichen Verhältnis wenigstens einigermassen entspricht.

Also, ist das Sonne nun weiblich oder männlich?
Und wenn es unbestimnt ist, weil es Geschlechter auf der Ebene von Sternen nicht gibt, dann sollten wir das auch bei der Artikelwahl berücksichtigen. Das Sonne "Sonne" zu benennen, bleibt dabei uns überlassen, solange wir nicht wissen, wie das Sonne von Es selbst benannt ist, oder von anderen Sternen; und nochmal, das ist mein Ernst, denn, was Wissen wir bis Heute von uns Menschen und erst recht, von dem uns umgebenden DaSein? Nichts, und das ist verdammt wenig.

Meine Demut reicht weit. Aber *ich habe auch keine Lust, immer weiter nur Vorgaben und Beschlüssen der Vergangenheit zu folgen.
Nein, *ich stelle AllEs und All-Es auf die Probe, und zweifle Jed-Es an, solange bis es *mir wenigstens einigermassen stimmig ist.
Und dann kommt auch ein Lächeln auf.
.
.
Titel: Von der Scheinbarkeit von Fortschritt

Aus einem Gespräch mit dem Schriftsteller Boris Pahor.
(hier ein Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Boris_Pahor)

Überschrift des unteren Artikels:
Was ein Hundertjähriger zu erzählen hat.
Untertitel: Der Autor Boris Pahor war Häftling in Bergen Belsen und hat jetzt eine Ausstellung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme eröffnet, um die Erinnerung an die Opfer lebendig zu erhalten. Ein Gespräch über sein Leben und die Zukunft.
.
.
Schwarz auf weiss.

FAZ: Ich hätte nicht gedacht, dass ich diese Frage einmal einem Mann stellen darf, der in wenigen Wochen seinen 101. Geburtstag feiern wird: Woran arbeiten Sie gerade?

Boris Pahor: Bei Bompiani gibt es eine kleine Reihe mit Büchern im Umfang von etwa fünfzig Seiten. Die Verlagsleiterin, mit der ich befreundet bin, hat mir angeboten, dort etwas zu schreiben über ein Thema, das mir wichtig ist: das Schicksal der politischen Häftlinge in den Konzentrationslagern. Das habe ich getan. Das Buch ist fertig, es trägt den Titel „Das rote Dreieck“, und derzeit sitze ich an den Korrekturen. Ich weiß nicht, ob das mein letztes Buch sein wird. Wir werden sehen.

FAZ: Eine allerletzte Frage: Sie können sich offenbar mühelos an Dinge erinnern, die siebzig, achtzig oder neunzig Jahre zurückliegen. Was haben Sie für ein Verhältnis zur Zeit?

Boris Pahor: Ich denke viel über die Zeit nach. Man hat mir schon öfter gesagt, dass ich ja eigentlich noch ins neunzehnte Jahrhundert gehöre. Aber ich weiß, was sich alles geändert hat im Laufe dieser vielen Jahrzehnte. Sehen Sie, ich habe ein Mobiltelefon hier in meiner Hosentasche, und ich sehe Tag für Tag, wie sich unsere Wahrnehmung in ästhetischer Hinsicht geändert hat. Ich bin mir der zeitlichen Differenz sehr bewusst, aber ich vergesse nicht, was dem menschlichen Geist und menschlichen Körpern im zwanzigsten Jahrhundert angetan wurde. Lassen Sie mich bitte die Gegenfrage stellen: Was hat sich denn eigentlich geändert? Denken Sie an Pol Pot, an amerikanisches Napalm in Vietnam, an Sarajevo vor zwanzig Jahren. Von Hiroshima und Nagasaki haben wir noch gar nicht gesprochen. Ich habe im Lager die Listen der Verstorbenen führen müssen. Selbst in den Todeslagern starben in einem Monat weit weniger Menschen als in Hiroshima und Nagasaki in wenigen Minuten. Als wir die Konzentrationslager endlich verlassen konnten, die Todesmärsche endlich hinter uns gebracht hatten, was war die erste Neuigkeit, die wir hörten? Was war die erste Nachricht, die diese Welt für uns hatte? Es war die Nachricht vom Abwurf der Atombomben in Japan. Können Sie sich das vorstellen? Sie werden vielleicht verstehen, dass es mir schwerfällt, an einen personalen Gott zu glauben. Vielleicht bin ich eine Art Pantheist. Falls Gott existieren würde, hätte er doch eine andere Welt erschaffen können, eine Welt ohne Opfer und ohne all diese menschlichen Kadaver. Ich kann mir eine solche Welt vorstellen. Und wenn ich sie mir vorstellen kann, warum konnte Gott sie dann nicht erschaffen?

Die Fragen stellte Hubert Spiegel.
Die Übersetzung aus dem Italienischen stammt von Thomas Poiss

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 16. Juli 2014, Feuilleton

Titel: Das Kunst des Prognose

Was nur die Weiter-Entwicklung eines Ausschnitts / Bereichs der Aktualität in das NochNicht / Zukunft hinaus vorstellt und den ganzen Rest der aktuellen Wirklichkeit dahin unverändert mitnimmt, Das (Jen-Es) kann nur scheitern. 

Ganz einfach aus dem Grund, weil ALLES, weil die gesamte Aktualität in die allgemeine Weiter-Entwicklung eingebunden ist. So ist also der Fehler fast aller Vorausschauen und Zukunftsvorhersagen, dass sie viel zu pointiert sind, dass sie fast Alle nie das grosse Ganze miteinbeziehen.
.
.
Da wird die Technik in ein NochNicht extrapoliert und das Mensch und dessen gesellschaftliche Entwicklung wird vergessen oder verdrängt. Da werden Ängste aus einem Spezialbereich heraus geschürt - z.B. aus den Möglichkeiten der Vernetzung von Mensch und binärer Technik und dessen Implikationen auf beide Partner - ohne mitzu denken,  mitzu extrapolieren, dass jede Entwicklung des einen Partners auch die Entwicklung des anderen Partners beeinflusst und ohne miteinzubeziehen, dass auch das umgebende DaSein (also das erdmondliche Kleinklima oder auch das Klima des Solarsystems) mal mehr, mal weniger auf all unsere Regungen und Beziehungen Einfluss nimmt.

Klar ist also, dass auf der Basis bisheriger PrognoseMethoden keine einzige stimmige Vorhersage auch nur annähernd eingetroffen ist, bis auf ganz ganz wenige Zufallstreffer in Teilbereichen, die statistisch einfach zu erklären sind. 

Das bedeutet, dass wir unsere Vorhersagetechnik ganz neu aufstellen müssen, dass wir immer auch das Ganze bei jeder Vorausschau einbeziehen sollten, sonst bleibt es bei der netten oder meist sehr beängstigenden Science Fiction, die bisher in allen Bereichen üblich und stets falsch ist, weil es nicht Wirklichkeit wir.

Titel: Von der Wanderung des Populären

Überschrift:
Die Zeugen des ökologischen Regimewechsels
Untertitel: Verirrte Wale, fremde Krebsarten und schrumpfende Fischbestände - Klimawandel und Überfischung haben die Meeresfauna verändert.

Dieser Beitrag korrespondiert mit dem obigen Abschnitt zur Genauigkeit oder Falschheit von NochNicht-Vorhersagen und dessen Verbesserung.
.
.
.
Für m*ich immer die Frage im Hintergrund: Was tun wir und was passiert mit uns, mit all den Informationen und Signalen, die wir sammeln und oft auch mal passend auslegen / interpretieren? 

Meine Erkenntnis ist: Bisher geschieht nur etwas mit uns, wir werden entwickelt, von uns kommt nur meist ungläubiges Staunen.
Immerhin!


Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 16. Juli 2014, Beilage "Natur und Wissenschaft", von Joachim Müller-Jung

Titel: Die langsame Auslagerung der Individualität, oder von dem Mangel an Selbst-Vergewisserung

Überschrift des Artikels: Die Vermessung des Körpers
Untertitel: Der Handel mit Gesundheitsdaten ist ein Milliardengeschäft. Auch Google entdeckt es gerade für sich. Nur: Niemand weiss, in welche Hände die sensiblen Informationen über den eigenen Körper einmal fallen.
.
.
.
Warum wissen Fremde / Andere stets mehr vom Selbst, als das Selbst?
Nein, es ist sicherlich noch andersherum.
Wie lange noch?

Es kommt *mir mehr und mehr so vor, als lagerten wir Menschen all die Informationen, die bis Jetzt noch ganz intern abgelegt werden, meist unbewusst - und dieses "meist" ist annähernd 100% -, in das DaZwischen-Netz aus.
Was ist das Zustand des Selbst (prominentestes Gefühl, Krankheiten, Lüste, Abneigungen, ...), welche Orte besucht das jeweilige Selbst, wie oft, wie lange, mit Welch-Es, was isst Es, was trinkt Es, wie oft, mit welcher Wirkung, welche Produkte kauft Es, wie werden diese benutzt, was bewirken diese im Sekbst, wann tränt das rechte Auge, wann tropft die Nase, wann geht das Selbst auf die Toilette, wie schläft Es, schwitzt Es, leckt Es ein anderes Selbst an oder ab, *ich könnte jetzt Seitenlang jede körperliche Erregung (darin selbst-verständlich auch jede Regung des Denkens) eines einzelnen daSein auf- oder abzählen, denn all das geben wir inzwischen mehr und mehr nach DrAussen ab.
Das DaZwischen-Netz nimmt / saugt diese Daten / Informationen gerne und mit immer grösserer Kapazität und Kompetenz auf, wir werden dabei scheinbar entlastet? Wir lagern das Selbst Individuum für Individuum in Technik aus.
Ist das eine Befreiung? 

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 16. Juli 2014, Feuilleton, von Melanie Mühl
.
.
Titel: Geschlechter-Frage

Hat das DaSein, das nüchterne DaSein, die uns erschaffende, uns innewohnende, uns umgebende und uns ausmachende und in Bewegung haltende Natur, hat also das Alles - das DaSein - eine Präferenz für ein Geschlecht, gibt es eine der Natur inneseiende Vorliebe für den Sex und dabei insbesondere für einen Bereich der Beteiligten?

Zum Beispiel für Frauen?