Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Samstag, 11. April 2015

Poesie und das Staat jammert gern übers FinanzSystem

Selbst-Leid-Poesie:

Ich bin depressiv, also bin *ich:
miss gelaunt, orientierungs los, innerlich einsam, alltags überdrüssig, äusserlich "normal?", insgesamt fragwürdig, allgemein erLeb los, dem Tod eine vorfreude, dem Selbst ein Leid.

Das ErLeben hält jedem Selbst das Freude hin, noch können die Wenigst-Es das Freude annehmen, die meisten verbleiben im Leid. Warum? Das Leid wird ein-Es schwer los, das Freude ist schwerelos. Erst ohne das Schwere los, erLebt ein-Es schwerelos.
Genug der Poesie.

Fazit: Noch sind die menschlichen Umstände so gestaltet, dass nur immer eine kleine Minderheit das Freude geniessen darf, dem grossen "Rest" ist das mit-Leid sicher.

Oder ja?
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Frühlings-Bote
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Titel: Was vermisst das Staat?

Das enorme Verschiedenheit in Gestaltung, Verwaltung, Struktur und Leitung von Staaten weist entweder darauf hin, dass es für menschliche Staaten keinen Plan / Idee gibt, keines geben soll, oder alles im Versuchs-Stadium ist.

Eine bislang un-aufgekärte Grundfrage ist:
Was ist das Staat {die längeren Leses wissen, dass *ich für ungeschlechtliche Abstrakta und Konkreta das neutrale Artikel verwende}, woraus besteht Es und wem stehen die Vermögen und Leistungen eines Staates zu [Wikipedia z.B. folgert zum Begriff Staat: "Wegen der deutlich voneinander abweichenden Begriffe (von den Sokratikern bis zu Hegel, Marx, Weber und vielen anderen) hat sich eine allgemein gültige Definition nicht herausbilden können."], und was haben die Menschen, die einen Staat wohl erst ausmachen, zu dessen Bestehen, Erhalt und Erfolg beizutragen?

Diese Frage stelle *ich, weil Sie vielleicht auch ahnen, dass aufGrund dieser Leerstelle im Wissen vom Inhalt, dem Zweck und Funktionieren eines Staates fast alles möglich ist, von korruptester Brutalität und Ausbeutung der Menschen, die diesen Staat füllen, über die völlige Wurschtigkeit von "Verwaltung" und Bevölkerung, bis hin zur einigermassen friedlichen und funktionierenden Organisation und Teilhabe, wie sie auch in West-Europa entstehen konnte.

Das deutsche Staat ist trotz des Unsicherheit und fehlenden Klarheit sowohl im [Selbst-]Verständnis, als auch in das AusGestaltung des GemeinWesens, ein angenehmeres erLebens-Bereich des Menschheit. Soviel Vergleich bin *ich inzwischen.

Zum Punkt: Wie kommt das Bundesregierung dazu (*ich reagiere mit diesem Punkt auf eine Aussage des "Bundesregierung", also des Bundespresseamts, in dessen fb-Kanal) zu das Annahme, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen, also eine erLebens-lange Versorgung jedes MitGlied-Es {z.B. eines Menschen}, dem Gemeinwesen schadet und dessen Erfolg  be- oder sogar verhindert? Steckt dahinter das Annahme, das Mensch sei von Grund auf faul und am Gemeinwohl desinteressiert, wenigstens die meisten?

Das erweckt in *mir das Frage:
Was tut das Staat bisher zur Einbeziehung der darIn erLebenden Menschen, was tut das Staat zur Aufklärung aller schon jüngsten MitGlied-Es über alle Notwendigkeiten und Bedürfnisse zur Aufrechterhaltung eines funktionierenden, versichernden und stärkenden GemeinWesens (also: beste aktuellste Wissensvermittlung, das freie Beteiligung Aller MitGlied-Es an allen Arbeiten, z.B. an das Errichtung und Erhalt von Infrastruktur und Verwaltung, das freie transparente Teilhabe an allen Entscheidungs-Prozessen, und zwar jeweils aller, die eine jeweilige Entscheidung betrifft, ...), was tut das Staat zur Information und Beteiligung am Vermögen und den Verbindungen nach Aussen aller MitGliedes?

Kurz gefolgert:
Im Moment ist das Folge des Unsicherheit und grossen Leere des Begriffs und des damit korrespondierenden Selbst-Verständnisses des Staates, dass alle Staaten jeweils nur von Minderheiten gestaltet werden, und dass von allen Staaten und deren Arbeit, Erfolg, Verbindungen, Wissenstand und Vermögen nur jeweils kleine Minderheiten profitieren. Teils so winzige Minderheiten, dass deren Anteil nicht mal mehr in Prozenten gemessen werden kann.
In D ist das nicht der Fall.

SchlussFrage:
Was verhindert das Einbeziehen aller Menschen eines Staates (z.B. auch D) in dessen Gesamtheit, von Arbeit bis Zukunftsvorsorge, was behindert das gleichwertige Verteilen aller Güter, Leistungen und Erfolge  (auch Vermögen) zu allen MitGlied-Es eines GemeinWesens Staat?

Vermutung: fehlendes Selbst-Verständnis von Wesen, Zusammensetzung, guter Gestaltung und dem Sinn / Zweck menschlicher Gemeinschaften und ein Mangel am Wissen und dem Gefühl für das Wirkung von gelebter Solidarität.

Dazu kommt vermutlich noch ein ziemlich weit in Abschätzigkeit reichendes Menschen-Bild, also eine eher negative Selbst-Bewertung des Mensch-daSein? 

Idee: RaumZeit also für ein Veränderung unserer Selbst-Einschätzung oder?

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*ich mag dieses Schild,
es ist treffend für
den Moment
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Titel: Eine aktuelle Fremd-Meinung

Aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, vom 10. April 2015, Feuilleton, von Hedwig Richter

Überschrift: Übers System jammert man gern
Untertitel: Welt bewundert die westliche Demokratie. Die ganze Welt? Nein, unsere Gesellschaftskritiker kriegen einfach nicht genug. 

Täglich verkündet einer den Untergang unserer Gesellschaft. Der Kapitalismus stehe vor dem Ende, erklärt der Soziologe Wolfgang Streeck. Der britische Politikwissenschaftler Colin Crouch hält unsere Demokratie für überlebt, Ingolfur Blühdorn für reine „Simulation“. Seit Jahrzehnten wispert Giorgio Agamben vom Ende kapitalistischer Zeiten. Die Feministin Laurie Penny prangert aus der Perspektive einer Wohlstandsfrau Neoliberalismus und Kapitalismus an. Mancher strickt an einer Revolution, andere halten die Apokalypse {Da dieses Wort "bloss" Offenbarung bedeutet, erscheint *mir die ängstliche fast panische Stimmung, die beim Nennen fast immer mitschwingt, inzwischen sehr seltsam? Wenn etwas offenbar[t] wird, warum ist das im Vorhinein zum Fürchten? Denn, *ich bin hier in VorFreude auf eine oder viele Offenbarungen des DaSein, auf Erscheinungen des Wahrheit, auf Apokalypsen des Wirklichkeit.} für unausweichlich. 

Welches Interesse haben all diese wohlhabenden weissen Intellektuellen daran, unser System zu beschimpfen und die Demokratie zur Farce zu erklären? Warum halten sie Freiheit für wertlos und dekonstruieren die Menschenrechte? Warum verachten sie den Westen („Westen‚ was soll das sein?“, fragen sie genervt), der für Demokratie, Sozialstaat, Freiheit und Frauenemanzipation steht? Unter vielerlei Propheten sind die linken Eliten klar im Vorteil, denn sie stehen per se auf der guten und richtigen Seite. Sie führen einen hegemonialen Diskurs, der alles andere verachtet: Spiesser, Konservative, Cupcakes backende Frauen, nicht zuletzt auch die vom Konsum geblendeten Massen. Und auf ihre Gesinnungsgenossen von Pegida schauen diese Gelehrten besonders degoutiert herab, denn ein Kleinbürger aus Dresden kann seine Verachtung für Demokratie nur ungelenk und geistesschwach zum Ausdruck bringen. Es sind wahrscheinlich dieses Distinktionsgefühl und das einsame Herrschaftswissen vom nahen Ende, die antiliberaler Kritik ihre Attraktivität unter akademischen Eliten verleihen, 

Deutliche Überlegenheit verschafft den gebildeten Kritikern auch ihre Geringschätzung der Empirie. Von der Wirklichkeit befreit, erklären sie, es gehe bei ihrem antiliberalen Glasperlenspiel allein um die Elendsviertel, wo die unzähligen Opfer wohnen, die auf Erlösung vom Neorealismus harren. Wie aber sieht die Wirklichkeit aus? Der Sozialstaat ist nicht rund um die Welt abgebaut, sondern seit der Nachkriegszeit insgesamt stetig erweitert worden. Nirgendwo ist der Wohlstand in den unteren Schichten so hoch wie im Westen. Kapitalismus und Demokratie schließen sich nicht aus: Es gibt zwar reiche Länder, die keine Demokratien sind, es gibt jedoch kein einziges nichtkapitalistisches System, das demokratisch regiert wird. Die Wirtschaftskrise von 2008 hat zwar massive Probleme bereitet, bisher aber keineswegs zum Untergang geführt; vielmehr erweist sich die Marktwirtschaft auch in dieser Notlage als erstaunlich stabil. Wir leben nicht im entfesselten Kapitalismus, stattdessen zeichnen sich westliche Länder durch Selbstbeschränkung und ein strenges Regularium aus, wozu Umweltstandards ebenso gehören wie Haftstrafen für kriminelle Banker. 

Liebe Postdemokraten, Kämpferinnen und Kämpfer von Occupy und Blockupy: Könntet ihr euch mal mit den Informationen von Amnesty International auseinandersetzen, bevor ihr eure Klagelieder anstimmt? Oder ist das zu spießig? Schaut doch mal auf die Zahlen in Armutsstatistiken, auf Angaben zur Schulbildung, auf Todesziffern, Konfliktherde, Vergewaltigungsraten, und nehmt zur Kenntnis, dass Flüchtlinge gute Gründe haben, ausgerechnet in westliche Länder zu fliehen. 

Darf man Hartz IV gegen Kinder ohne Bildungschancen in Entwicklungsländern ausspielen? Die sozialen Probleme deutscher Migranten gegen jene Zeitgenossen aufrechnen, die verhungern; weil ihre Staatenlenker das Land in Korruption ersticken? Lässt sich das Problem einer westlichen Frau, die über Schönheitsoperationen nachdenkt, irgendwie mit der Not einer Kindersoldatin korrelieren? Sind solche Vergleich zynisch? Die bramarbasierende Nabelschau westlicher Intellektueller jedenfalls macht blind für die Menschenverachtung in anderen Gesellschaften. 

Doch nun wird das schwerste Geschütz im Anti-System-Krieg aufgefahren: Den anderen geht es doch nur deshalb so schlecht, weil wir auf ihre Kosten leben. An diesem Punkt vergessen die meisten Kritiker, dass sie zuvor noch von den Elendsvierteln bei uns geredet haben. Dass es uns gutgeht, weil andere Länder arm sind, ist ein von Empirie befreites, ökonomisch uniformiertes Klischee, das so eingängig ist wie alle Verschwörungstheorien. Doch ein Land, das in Elend und Chaos versinkt oder sich Sklaven und Hungerlöhner hält, ist für die globale Marktwirtschaft weit weniger nützlich als ein Land, das wirtschaftlich floriert und innerhalb eines demokratischen Rechtsstaates Chancen für alle bietet — auch für ausländische Investoren.

Gewiss, westliche Länder haben Probleme: Manche Gehälter sind grotesk, Frauen werden weiterhin benachteiligt, wir brauchen mehr Raum und Ideen für Flüchtlinge, mehr Elan für eine bessere Umwelt, wir müssen mehr Phantasie entwickeln und wahrscheinlich weniger Militäreinsätze planen, um anderen Ländern wirklich beizustehen. Und es stellt sich die Frage, wie viel Ungleichheit unsere Demokratie erträgt, selbst wenn es den Ärmsten hier relativ gutgeht. Es spricht jedoch alles dafür, dass unsere Gesellschaft Lösungen für diese und kommende Probleme finden wird. 

Doch wer immer wieder auf unsere Demokratie einschlägt, bekämpft ausgerechnet das Gesellschaftsmodell‚ das Frauen aus patriarchalischen Strukturen befreit hat oder mit Gewerkschaften die Schwachen schützt. Wobei diese Verbesserungen nicht zuletzt durch Kritik und Reformarbeit zustande gekommen sind. Zu den großen Stärken unserer aus der Aufklärung entstandenen liberalen Demokratie gehört es, dass Kritik, Opposition und Veränderung nicht nur erlaubt, sondern systemrelevant sind. Daher kann die Demokratie auch das apokalyptische Geklingel der Systemkritiker ertragen. 

Hedwig Richter lehrt Geschichte in Greifswald.

Ende F.A.Z.-Meinung

Ja, aber ...

Oder?
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Orange
Vom vergangenen Jahr
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Titel: Was hat das FinanzSystem mit dem Menschen zu tun?

Die aktuelle  Gleichung ist:
FinanzSystem + GewinnMaximierung + SpielSucht - Verantwortung = Krise + VerlustMaximierung.

Ein zukünftige Gleichung könnte sein: Finanzsystem = Verantwortung.

Aber dazu bedarf es wohl eines tiefer und weiter reichenden Wandels des aktuellen Menschen-daSein.

Und tschü...

Sonntag, 22. März 2015

Von den Mühen der FolgenAbschätzung

Titel: Das Resistenz gegen Klugheit

Bitte seien Sie gewiss, dass es in erster Gemahnung hier um *mich geht, auch wenn *ich Sie und Ihr {miss}handeln dabei als Spiegel nutze. Denn, wessen Vergleich ist genauer für einen Menschen, als das mit anderen Menschen? 

Wenn ein-Es - in diesem Fall *ich - nach Jahren des Erweiterns des persönlichen Blickfelds {Gespür} und der Hereinnahme von mehrfach überprüften Informationen - von und aus dem Selbst und all dem menschlich bisher erreichbaren Darumherum (daSein {*ich} und DaSein) -, anfängt zu bewerten, was zum Beispiel Menschlich ist, kommt dabei auch folgendes heraus:

Ja, Inkonsequenz, Verantwortungslosigkeit  (also das völlige Fehlen einer Folge-Abschätzung von Handlungen und Vorhaben) und dazu noch A-Solidarität sind normales menschliches Verhalten.
Verlässlichkeit, Verantwortlichkeit und Solidarität sind bis eben jetzt eine blosse Ahnung, weil nur von 2 oder 3 Menschen bisher (oder übertreibe  *ich da noch?) vorgelebt und somit auch vorhanden und als Möglichkeit (Ahnung) erkennbar.

[Diese obige Passage habe *ich bei einem fb-"Freund" als Kommentar eingestelt und natürlich lächelnden Widerspruch erhalten.]
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WinkeWinkeWinke!
Wir sind die Schönen vom Strassenrand
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Nur zwei Beispiele, warum *ich obiges schrieb.
Das Gesellschaft reguliert streng und kontrolliert ebenso jedes öffentliche und privatwirtschaftliche Glückspiel (z.B. "Einarmige Banditen"), angeblich um Schaden vom Einzelnen und der Gesellschaft fernzuhalten. Die Finanzmärkte jedoch, die mit Summen "spielen", die in jedem Fall Milliarden oder Billionen mal höher sind, als jedes "GlücksSpiel" sind inzwischen fast komplett unreguliert (liberalisiert).

Was also sind Derivate?
Es sind z.B. Wetten. Wetten auf alles, worauf Mensch wetten kann. Steigende Kurse, sinkende Kurse, die x-Partei gewinnt die Wahl, die y-Partei verliert, die x-Ernte fällt gut aus, der Präsident hält eine erfolgreiche Rede, nicht erfolgreich, ... Und es sind Kummulationen von Wetten und Versicherungen in denen Mensch z.B. faule Kredite verstecken kann, so geschehen während der langsam platzenden Blase vor 2008. Sogenannte "Subprime"-Kredite.

Während des langsamen Platzens sind weltweit ein paar hunderttausend Bank- und HedgeFond-Angestellte und was darum sonst noch so an Menschen kreist, mit Multimillionen und Milliarden an Gehältern und Boni "gefüttert" worden. So weit, so gut. Als dann die Blase geplatzt ist, sind einige Banken pleite gegangen und die sogenannten systemrelevanten Finanzfirmen wurden weltweit mit Billionen $ und € "gerettet".

Woher kam das Geld zur Rettung?
Von den paar hunderttausenden Menschen, die davor zu Multimillionären oder Milliardären wurden? Es kam, wie üblich, von den Sparern, den Klein- und Grösser-Anlegern und selbstverständlich von den hunderten Millionen Steuerzahlern. So weit so bekannt. Wie steht es also um des Menschen Gefühl und Einsatz für Gerechtigkeit?

Zum auf der Zunge zergehen lassen, ganz langsam, das Gesellschaft reguliert und kontrolliert also das Glücksspiel und das Wetten um ein paar € oder auch um ein paar tausende, zum "Schutz" und zur Sicherheit der Beteiligten und der Gesellschaft. Das Wetten und sonstiges Glücksspiel um Billionen - und dabei geht es um Billionen, längst nicht mehr "nur" um Milliarden - und dessen Risiken jedoch bleiben unreguliert und werden der Allgemeinheit aufgehalst, während jeweils nur eine winzigste Minderheit weiterhin enorme Profite gewinnt. (Als nicht-Mensch, allerdings in menschlichen Begrifflichkeiten, würde * der Menschheit da wohl eine ziemlich chronische Schizophrenie diagnostizieren, oder?)

Wo also handelt das Mensch Verantwortlich?
Besser: Wie hoch ist das Verantwortung des Menschen für sein Handeln, wenn dabei eine Skala von 1 bis 25 angenommen wird (1 = keinerlei Verantwortung, 25 = volle Verantwortung)? 

Noch ein Beispiel, das die Leses schon öfter gelesen haben, das jedoch - wenigstens für *mich - einfach am deutlichsten den enormen Beharrungszwang aufzeigt, das auch nicht an der selbst-verletzenden Konsequenz Halt macht:

Trotz besseren Wissens, verbrennt das Mensch weiterhin ungerührt alte Pflanzenreste zur Energie-Gewinnung und vermüllt dadurch unsere Atemluft UND verändert gleichzeitig das irdische Klima zu unseren Ungunsten. Wohinfür das Sonne täglich einen Jahresbedarf liefert, und das Technik zur Einspeisung in unsere Netze vorhanden ist. Und was macht das allgemeine Mensch aus diesen Informationen? Es lächelt sie wegg. Und macht weiter, ungerührt und wurschtig. Warum? Na, ganz einfach, weil das Mensch so ist, wie das System ist.

Weil das allgemeine Mensch noch auf allen Skalen der Vernunft, der Logik, der Freude (nicht des Spasses! Das Spass ist sowieso eine Erregung des Leidens und enthält nur Promille an Freude. Beweise dafür sind einfachst zu finden.) und der Vorausschau (Verantwortung) bestenfalls bis 5 vorangekommen ist. Da ist also noch viel Platz für mehr.

Das aber wird das Mensch nur erkennen und mehr erreichen, wenn -Es mehr wahrnimmt und in das Bewerten einbezieht, als nur das Selbst und ein paar Quadratmeter darum herum, inkl. von Hobbys, wie auch dem "Umweltschutz", der Europapolitik oder dem Fussballverein.

Ja, von meinem obigen Kommentar brauche *ich nichts abändern oder gar zurück zu nehmen.

Bevor *ich's vergesse, dieses Wissen und diese Bewertung, sind für *mich Ansporn und Zielvorgabe, weil das Mensch ein Lebewesen mit enormem Potential ist, das bisher weitgehend ungenutzt mitstirbt, mit jedem einzeln-Es, auch *mir.

Und hier eine kleine Unterlagscheibe zu meinen obigen Sätzen. Entnommen der heutigen (22.03.2015) Süddeutschen Zeitung, Wirtschaftsteil, einem Artikel mit der Überschrift "Wie ein Hund auf den Hinterbeinen".
Worte des US-Ökonomen Gary Hamel:
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Damit bin *ich nicht ganz einverstanden.
Denn es geht - zumindest *mir - nicht um Kunststückchen oder Kapriolen des Menschen, sondern um das Nutzen vorhandenen Potentials. Der Ahnung, dass unser Verhalten keine Oberflächlichkeit ist, sondern weit umfangreicher, nämlich in jeder Zelle eines Menschen angelegt und gesteuert wird, stimme *ich zu.

Denn eins ist schon öfter auch hier erwähnt worden, die Beratungsresistenz des LebeWesens Mensch ist ungefähr gleich mit all unseren Mit-LebeWesen. Auch diese sind für Worte der Vernuft, der Mässigung, des Einhalts oder gar der Klugheit nicht empfänglich. Die rauschen so durch, wie eine kurze Sommerbrise. Das wars.

Und das verflixte ist, *ich erzähle hier fast nur von *mir.
Von w-Es soll *ich auch sonst so intensiv berichten.
Schliesslich "stecke" nur *{ich} im Selbst drinn.

Samstag, 29. November 2014

Die Dummheit der perfekten Logik

Titel: Eine Frage der Logik

Was ist daran / darin logisch Millionen und mehr Menschen heranwachsen zu lassen, die zu Dieb-Es, Betrüg-Es, Vergewaltigern und Mord-Es werden, oder einfacher geschrieben, zu Menschen werden, die im / am Selbst Leiden, und auch massenhaft Leid und Qualen anderen Menschen und auch MitLebeWesen oder unserer Umwelt zufügen? 

Gibt es eine Logik, dass das Mensch Menschen zeugt und dann zum Leid und Terror prägt, um diese MitMenschen dann entweder wegg zu sperren oder auch hinzurichten?

Ist es vielleicht logisch, das Mensch-Sein so zu ändern / zu gestalten, dass wenigstens das stärkere und brutale Leid dabei verhindert wird?

Könnten wir Menschen das? Ja.
Die Vorbilder, die Einrichtungen, das Material, die Erfahrungen und die Mittel dazu sind reichlich vorhanden. Das Mensch-Sein muss nicht so bleiben, wie es ist und war. Das Mensch kann die Bedingungen des Aufwachsens, die Ausgestaltung der Gesellschaften und die Abfuhr auch der natürlichen Aggressivität und Angst und die Neigung zu Kälte oder Panik, so gestalten, dass kein ander-Es dabei Schmezen oder sogar den Tod erleidet.
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Titel: Ein Nachklang zu meinem Beitrag zu "Fragen der Logik"

Indem wir Alle unsere normale Menschlichkeit unverändert belassen wollen, müssen wir so etwas auch weiter hinnehmen und akzeptieren, auch wenn es den Meisten immer wieder Leid tut.

Freude tut zwar besser und verhindert so etwas, aber das Leid ist uns ja noch weitestgehend lieber.
Ist so.


Siehe oben (Bild) und täglich in allen Medien und der Nachbarschaft und in jedes von uns.
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Ist das Mensch Kunst?
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Tun wir Menschen aber bis Jetzt nicht. 
Es ist sogar so, dass nirgends ein Ansatz dazu erkennbar ist. Ein gesamt-gesellschaftlicher Ansatz! Denn kleine Initiativen die Bedingungen so zu ändern, dass Menschen freier, offener und friedlich mitEinander umgehen, die gibt es vereinzelt schon. Aber keinerlei Initiative, das auf eine gesamt-menschliche Ebene auszuweiten.

Das ist sehr schade und dramatisch für Millionen oder Mehr Menschen, die weiterhin verletzt werden, oder einen unwiderbringlichen Verlust erleiden, oder Selbst dabei getötet werden, meist ohne persönliches Zutun, wie die junge Studentin aktuell in Offenbach, einfach so getötet wurde, weil Sie anderen jüngeren Menschen mutig Beihilfe leistete.

Zu verhindern wären solche Gewalttaten in der Zukunft, aber wollen wir diese gesellschaftlichen / menschlichen Veränderungen, die dazu von Anbeginn eines Menschen notwendig sind?
Die Antwort ist: Nein.

Das bedeutet, wir wollen dieses (unnötige?) Leiden behalten, wir Menschen brauchen dieses Verhalten, es ist unmöglich das in und für uns Menschen zu ändern. Es ist für das Mensch-Sein grundlegend, dass es stets Menschen geben muss - und zwar in grosser Anzahl! - die das Verletzen und Betrügen und Morden und andere kleine und grosse Schmerzen aufRecht erhalten und vor allem tun.

Was daran ist Logik?
Nichts.
Aber darum geht es im DaSein auch nicht, um Logik, um Nachvollziehbarkeit.
Aber, um was dann?
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Kunst?
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Titel: Ein Einwand meiner begrenzten Dummheit

Überschrift: Ich kann doch nichts dafür!
Untertitel: Wir wollen immer mehr, nur nicht mehr Verantwortung.
Die Ansprüche steigen, die Ausreden nehmen zu. Verlieren wir auf der Suche nach dem perfekten Leben das Gespür für unsere Grenzen? 

Ohh je, dieser Artikel ist so zwiespältig für *mich!?
Einerseits möchte *ich voll zustimmen, andererseits aber auch deutlich Einspruch erheben!
Ja, mit Verantwortung tun wir erdmondlichen LebeWesen uns schwer. Zustimmung. Aber dieses "wir" behagt *mir gar nicht, *ich werde nicht gerne ungefragt eingemeindet, egal ob es zu etwas freundlichem oder schmerzhaftem ist. Ablehnung.
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Quelle des Auszugs: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 29. November 2014, Feuilleton

Der Hauptpunkt ist jedoch: War[en] wir jemals anders und können wir etwas dafür, dass wir tun, was wir hier und inzwischen auch etwas ausserhalb so tun und unterlassen?

Meine Antwort wäre: Nö.
Warum. Mei, wir sind doch gerade erst intensiver dabei, uns einen Ein-, Aus- und Überblick in und vom DaSein und darin hauptsächlich von uns Selbst zu [v]erschaffen. Wir sind doch gerade erst dabei so etwas wie Sinn zu entwickeln, auch mit der Frage, ob dem Ganzen ein Sinn innewohnt.

Und das einzeln-Es, wie eben *ich, tut so dahin und daher und nebenbei kommt ein Ergebnis nach dem anderen herein, m.a. von unseren vielen Forsch-Es, die ja in fast alle möglichen Richtungen eiffrig forschen und den Rest mit fast jedem Tag mit mehr Unfassbarkeiten versorgen. Und da soll kein Gefühl der Grenzenlosigkeit aufkommen. Und das geht ja auch innerhalb der nordamerikanisch-europäischen Gesellschaften so, die familiären und auch regionalen Vorgaben, was das zukünftige daSein eines Selbst angeht schwinden wie Butter in einem heissen Croissant. 

Und dann die Wendung vom "perfekten Leben"! Also bitte, können wir Menschen endlich begreiffen, das Perfektion immer(!) Starre bedeutet, auch wenn dabei ein ganzes jahrzehntelanges ErLeben eingepackt ist. Nein, verdammt, wenigstens für *mich, es ist die Suche nach einem freudvollen, einem gelungenen daSein als das, was ein-Es eben ist, *ich eben als Mensch. Perfektion ist Dummkacke! Aber dermassen viel-Es labern davon, als sei das das Erstrebenswerteste schlechthin.

Und das mit den Grenzen. Wie kann ein-Es fühlen ohne Grenzen? Wie kann ein-Es spüren ohne Grenzen? Wenn *ich in den Spiegel schau, wenn *ich MitMenschen spreche oder sonstwie handle, merke (spüre) *ich beständig Grenzen. Das scheint aber kaum einem ander-Es ähnlich zu gehen? Was (Sie + Er + als Was ein-Es auch immer daSein möchte = Was) schon die persönlich[st]en Grenzen nicht anerkennt, hat wohl absurde Probleme, die Grenzen der ander-Es oder auch des Ganzen zu- und anzuerkennen.

Und was kann dabei entstehen, wenn eine solche Masse, wie das Mensch die Grenzen kaum erkennt, noch anerkennt? Immer mit der Tatsache im Hintergrund, dass Jede Grenze auch verschiebbar ist, allerdings genauso immer auf Kosten DasJenigen dessen Bereich dabei kleiner wird! Und das gilt ja nun für das einzeln-Es und dessen Beziehungen genauso, wie für das Menschheit und im Endeffekt auch das gesamte DaSein. Denn, wenn das DaSein grösser und immer grösser wird, Was wird dabei kleiner?

Freitag, 30. Mai 2014

Dann lösch *ich das * mal schnell!

Google ermöglicht Nutzern jetzt das Löschen von Daten, facebook wohl auch bald.

Das Frage an *mich lautet also auch: Werden Sie diese Möglichkeit nutzen?

Nein, das werde *ich Selbst-Verständlich NICHT benutzen.

So ein Unfug, was *ich getan habe, ist Nicht mehr zu löschen, weder von *mir, noch von irgendeiner Firma, noch vom DaSein. Damit ist dieses Angebot eine dumme Lüge. Was (Sie + Er + als Was auch immer ein-Es daSein möchte = Was) dieses Angebot annimmt / nutzt und  fällt auf den Schein rein, ergibts ich der Scham und dem Zwang und falschen unerfüllbaren (menschlichen) Moral-Wunsch / -Vorstellungen.

*ich empfinde diesen natürlichen Zwang der Gesellschaft, das da auf die MitGlied-Es ausgeübt wird, bereits Getanes verbergen zu müssen, statt von Anfang an Verantwortlich und Fürsorglich dafür zu sorgen, dass wir Einander keine Handlungen zufügen, die wir später bereuen und / oder löschen müssten, entsetzlich.

Wenn *ich ein Taschentuch fallen lasse, und es sofort wieder aufhebe, ist das Fallen nicht ungeschehen gemacht. Wenn *ich einem anderen Menschen einen Schmerz bereitet habe, auch wenn es unabsichtlich war, wird das Schmerz  und dessen Folgen, durch kein Verzeihen, durch keine Scham, durch keine Handlung wieder ungeschehen getan wird. Wir, und auch *ich müssen begreiffen, dass, was getan wird - ist -. Das ist Grundschul-Stoff, schon kleinsten Kindern klar zu Begreiffen zu bringen, dass ALLES (ALLES!) was ein-Es tut, getan ist und durch keine einzige Nachträglichkeit mehr ungeschehen getan werden kann.

Wenn All-Es diese doch so einfache Tatsache begreiffen, braucht auch kein-Es mehr eine getane Handlung zu verleugnen und zu löschen. 

Je ne regrette rien.
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Kunst von Elisabeth Reupold
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Das Mensch sollte endlich dafür sorgen, dass Schmerzhaftes und gesellschaftlich (zwischen menschliches) / menschlich Ungewolltes ausbleibt, statt immer nur hinterher zu hecheln und im Nachhinein reparieren oder verbergen zu müssen.

Ein hoher Anspruch, *ich weiss, aber längst machbar, wenn gewünscht.

Dienstag, 25. März 2014

49

Titel: Beste Bedingungen für Extremismen?

Die nationalen und reaktionären Parteien in EU bekommen mehr und mehr Aufmerksamkeit und auch Zustimmung. Die Kommunalwahlen in F sind ein Beispiel dafür, neben der AfD in D, dem Vlaams Belang in B und der Partei von Gert Wilders in den NL und so weiter und so fort …

Auf einen Artikel zu den Ergebnissen der französischen Kommunalwahlen folgten Kommentare.

Ein Kommentator schrieb: “Langsam kommt in Europa Bewegung auf.
Meine Antwort darauf war:

Die national_sozialistische “Bewegung”, und die meinen Sie ja wohl, die hatte ja das ‘Namensprivileg’ nur “die Bewegung” genannt zu werden, hat nie aufgehört zu existieren, wenn auch ignoriert, ausgeblendet, unterdrückt oder mässig eingeschüchtert.
Diese “Bewegung[en]” zum schliessen von Toren, zum Festkrallen an Traditionen, zum Hochhalten von Altbekanntem (Land, Sprache, Gesetze, Religion), zur Ausschliessung von etwas anderem und die allem Extremem innewohnende überReizung und alltägliche Nähe zur Panik[machung], hat immer noch alltäglichen Bestand.

Und wenn die Unsicherheit wächst, weil bedeutendere Veränderungen anstehen, weil alte Überlebensmodelle (wie und wo verdiene Ich den Lebens- und Familien-Unterhalt?), wenn die politische Organisation und alte Ideologien nichts mehr taugen - in der Konfrontation und dem Vergleich mit aktueller Technik und sozialen Erkenntnissen - und wenn dann (langsam) auch Alle anfangen zu begreiffen, dass diese unsere Lebenswelt (Erde-Mond) begrenzt ist, endlich ist, wir Menschen aber immer mehr werden, dann ist RaumZeit für mehr “Bewegung”, aber auch für mehr Bewegung, nämlich im logischen vernünftigen und verantwortungsvollen Handeln.
Da aber diese Bewegung schwerer fällt, als diese “Bewegung”, wird es wohl mit der Vernunft und der Verantwortung noch eine lange Weile nichts, oder?
Die Kupferstele auf dem Foto steht am Berliner Columbiadamm Ecke Golssener Str.
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Titel: Mathematik und Zweifel,
oder die Lust an der Zuneigung.

Das folgende sind Bézier Kurven.
Sind sie nicht wunderschön?
Ich weiss,*ich übertreibe.






Mei, was soll *ich noch schreiben, zum wiederholten mal, dass die Mathematik meine un-heimliche, also meine offensichtliche Liebe ist? In das Mathematik steckt alles, nein: Alles, was wir Uns nur vorstellen können, auch das Liebe[en] ist kn das Mathematik enthalten, halt!, fast Alles! Weil eines kann auch die Mathematik nicht er- und begreifen, das Chaos, mithin auch das Zweifel[n], also einen grossen Bereich in *mir.

Montag, 24. März 2014

48

Titel: Des Menschen Potential

Viele Eltern glauben, sie hätten superschlauen Nachwuchs. Dafür verlangen sie Anerkennung – sonst werden sie traurig. Sie haben Angst vor Normalität, ebenso aber vor dem Anormalen. Nur um die Kinder geht es dabei nicht.
Aus der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 23.03.2014.

Das obige Zitat ist der Untertitel eines aktuellen Beitrags der F.A.S.

Der Artikel besagt, dass nur wenige Prozent der Menschheit hochbegabt sind oder ein herausragendes Potential erreichen könnten, *ich bestreite diese Einschätzung vehement.

Mein Kommentar dazu ist:
Das ist kein “glauben”, das ist ein Wissen, dass alle Menschen auch “superschlau” sein könnten, wenn, ja, wenn wir Menschen das nur wollten. Genug der Konjunktive, Fakt ist, dass nur sehr, sehr, sehr, sehr wenige dieses normale naturgegebene Potential auch ausleben dürfen und das auch nur mit-leidigen Schmerzen, weil die Masse das nicht wünscht. Superschlau übersetze *ich dabei mit: auf dem aktuellsten Wissensstand, nicht Ideologisch, DaSein-Zugewandt, Gefühlvoll, Friedlich, nicht Hierarchisch, Gleichwertig und Gleich bewertend, also die gegebene Verschiedenheit ohne ab- oder auf- anerkennend, verspielt, transparent, fordernd und fördernd und freundlich zu und mit allen Mit-Lebewesen. Zuviel? Zuviel für das Lebewesen Mensch? Nein, aber ja für die Allermeisten, weil sehr aufwendig in der Vorbildung und der Öffnung für all das (Schöne?). Deshalb bleibt das Mensch meist so begrenzt und ignorant, wie es ursprünglich geschaffen wurde und scheut auch mit Gewalt die mögliche Erweiterung und Erhellung des Selbst, zum Mit-Verantwortlichen Mit-Lebewesen im DaSein. Zum Leidwesen der paar “Superschlauen”, die immer mal wieder durch das Normale hinauswachsen können.

Mir ist dabei klar, dass *ich dazu nicht zähle, meine Vergangenheit hat das be- und verhindert, aber *ich bin dabei das für Uns zu fordern und zu fördern.
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Titel: Vom Abschied der Selbst-Bestimmung.


Eine Erklärung zur Übernahme *meines Anteils an der Selbst-Verantwortung, in m*ich.

Die LeitIdee meiner Arbeit ist die weitestgehende Übernahme der Selbst-Verantwortung. 

Soweit diese Verantwortung für die ganz persönlichen Zellen und das daraus esLebende Fleisch, Blut, Knochen, Sehnen und mehr, als einzelnes Mensch zu er-tragen ist, es also für Jedes einzeln-Es/m*ich gesund ist.

Denn, als soziales Lebewesen, ist stets auch ein nicht geringer Teil der Selbst-Verantwortung für jedes einzelne Mitglied einer Gemeinschaft, innerhalb dieser Gemeinschaft beheimatet;

Selbst-Verantwortung ist also auch eine soziale Aufgabe und Verpflichtung.
Selbst-Verantwortung schuldet die Solidarität von ALLEN Jedem Einzelnen.

So wird das bisher auch gelebt, allerdings auf sehr verzerrte, ungleichwertige Art und Weise, wie die vielen Armen und Obdachlosen zeigen, wie überhaupt die teils gewaltigen Bewertungsunterschiede innerhalb der menschlichen Gemeinschaft[en] beweisen.
Die Selbst-Verantwortung ist bisher den tierischen Trieben unterworfen und einer hierarchischen (einer natürlichen!) Prägung ausgeliefert. Das führt dazu, dass die (Selbst-) Verantwortung an die Gesellschaft ausgegliedert wird und dort auf jeweils wenige übertragen ist.

An die sogenannte Führung, die “Verantwortlichen”, womit diese aber meistens, bis auf sehr sehr wenige Ausnahmen, überfordert sind.

Und das Selbst (ohne -Verantwortung) wird im Einzelnen festgehalten, was wiederum - ohne die ‘-Verantwortung’ -, dieses einzelne ‘Selbst-’ - wieder bis auf sehr sehr wenige - unterfordert, Jedes Selbst ist ohne die Verantwortung, für das Selbst, unterfordert. Die Unterforderten - was wohl die Allermeisten, wenn nicht gar ALLE sind? - handeln also überwiegend verantwortungslos, dafür aber übermässig selbstgefällig, was weder für das Einzelne, noch für die Gemeinschaft besonders förderlich ist.
Die Verantwortung wird noch abgeschoben, weil die Natur das so geprägt hat.

Es war bisher ein erfolgreiches Modell, eine in allen sozialen Verbänden so gehandhabte Vorprägung, eine Aufsplittung aller Verbände in unterschiedliche Klassen der Arbeiten, der Aufzucht und Fortpflanzung, der Versorgung, der Pflege, der Freiheiten und der Macht.
Das Mensch, als natürliches Lebewesen, ist dieser Prägung selbstverständlich ebenfalls unterworfen. Auch Wir gestalten Unsere Gemeinschaften nach diesem Programm, das, wie geschrieben, bisher sehr erfolgreich ist (war?), für fast alle sozialen Lebewesen.

Doch, irgendwie bin *ich das Gefühl, dass diese VorEinstellung Uns nun anfängt zu behindern. Die Technik nimmt immer breitere RaumZeit ein, Wir sind von vielen Tätigkeiten und Abhängigkeiten mehr und mehr, durch die Weiterentwicklung der Technik befreit. Wir könn[t]en also daran gehen diese natürliche Prägung zu verändern.
Und zwar zu Unseren Gunsten, zu den Gunsten aller irdischen Lebewesen, denn Wir sind eingewebt in eine irdische LebensGemeinschaft - wenn auch diese Überbetonung des Selbst (ohne die -Verantwortung) die meisten Menschen noch dazu verführt, das Mensch solipsistisch (also Einzig-artig, ja, mehr noch: als Zentrum des DaSeins) zu fühlen, also als quasi ausserhalb der Natur zu behaupten, fast als übernatürlich -.

So meint die Veränderung zu Unseren Gunsten, zur Verbesserung der Umstände des erdmondlichen EsLebens allgemein, also zu menschlichen und zu mit-menschlichen Gunsten, zum Nutzen Aller Mit-Lebewesen.

Das ist nicht nur machbar, wie alle neueren Forschungsergebnisse zeigen, es ist sogar geboten. Und, *ich denke, die irdischen EsLebens-Verhältnisse sind relativ einfach zum Nutzen Aller zu verbessern, weil Wir einfache Bedürfnisse sind, nämlich: so lange und dabei so gut versorgt, verpflegt, anerkannt, unabhängig und Selbst-entschieden DaSein, wie es die Lebendigkeit gerade hergibt.

Der momentane Stand des Wissens und der Technik erlauben für Menschen eine EsLebens-Dauer von bestimmt 100 bis zu 120 Sonnenumkreisungen. Und das ist noch steigerbar.

Also, *ich hole die Selbst-Verantwortung in vollem gesunden Umfang in m*ich zurück, oder baue sie dort in gesundem Masse auf, je nachdem, welchen Aspekt es betrifft.