Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Samstag, 30. Mai 2015

Die Kunde vom x is ni x

Titel: Singer-Abgrenzung

Gestern habe *ich zum ersten Mal durch mehrere Zeitungs-Artikel den australischen Philosophen Peter Singer wahrgenommen, zumindest bewusst. Dessen Bücher und Thesen und Themen *ich also bisher nicht "kannte". In Anführungszeichen, weil *ich nicht weiss, was *ich davon in das Vergangenheit un-bewusst aufgenommen habe, vielleicht durch Zwischensätze in Artikeln zu anderen Philosophen oder zu Themen von Tierschutz bis Menschen-Rechte, oder im TV in Dokumentationen oder Wissenschafts-Sendungen.

Hier der Wiki-Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Singer

Warum erwähne *ich das? Weil die gestern erlesenen Thesen und Themen und Meinungen von Peter Singer, meinen Ahnungen und Einfühlungen und Aus-Spürungen ziemlich nahe kommen. Ziemlich.

Da *ich nur aus zweiter Hand von Herrn Singers Meinungen und Ansichten weiss, kann *ich freilich nicht mit Sicherheit wissen, ob *ich vielleicht sogar schon einen weiteren Schritt gegangen bin, denn, das was *ich so erlesen habe, schien *mir noch zu Menschen-fixiert zu sein.


Und eins ist dabei gewiss, es ist fast unmöglich, als das Ergebnis und das daSein einer Spezies, diese Spezies und alles was darin enthalten ist, an Biologie, an Historie, an Jetzt, an internen Verbindungen und Verbindlichkeiten, an den besonderen Bedürfnissen, an allgemein gültigen An- und Aus-Sichten und sogar festgeschriebenen "Weisheiten" nur für kurze RaumZeit in einen weiteren Zusammenhang ein zu setzen und somit nur noch z.B. sehr sehr sehr wenigst Mensch noch zu sein.
Fast.

Wie könnte ein LebeWesen je vergessen, was -Es ist und, was -Es braucht, um das erste mal einigermassen das Ganze wahr zu spüren und zu fühlen? Bisher kann Mensch nur Mensch-daSein und AllEs und All-Es andere ist entweder unwichtig oder beängstigend oder Geschwurbel.

Einmal DaSein, einfach nur eine kurze RaumZeit-Spanne ALLES sein.
Ist das unser Ziel, Sinn, Entwicklung, Zweck, Anspruch, Wunsch?
Könnte sein?
.
Hat *mich im Vorbeigehen so angewunken,
huhu, hierher kucken!
Ich, vollbepackt
mit Einkaufstüten vom Wochenend-Einkauf,
wollte nur endlich zu Hause ankommen,
um das Schwere Zeug los zu werden,
aber Nein! Huhu. Hier sind wir!
Also gut!, dachte *ich,
stellte eine Tasche ab,
holte den Foto raus
und sagte: "Bitte
lächeln, cheese"
.
Titel: Das daSein als "Zitrone"

.


Ich vermute mal, dass *ich für die meisten
von Ihnen da DrAussen, um *ich herum,
so ungefähr dem Geschmack einer Zitrone
gleiche: Sauer im Aufgang, Bitter im Abgang,
und leidlich Gesund in der nach-Wirkung?
.
Wenn dem so ist, ist es gut.
Wenn nicht, dann Nutella-Brot.
.
Titel: Das kurze dasein als Kräuter-Quarkbrot mit Tomaten auflage
.
Beiss, kau, kau, kau, kau, kau, kau,
kau, kau, kau, beiss, kau, kau, kau,
kau, kau, kau, ... schmatz, ..., ..., ...,
scheisse.
.
Titel: Das "deutsche-Mensch-Krämpfchen im Gemüt" des Standortproblems

Die Frage, die *mich im Hintergrund seit ein paar Jahren bewegt, ist: Wie gelingt es, dass Alle Menschen, Alle anderen Menschen als Menschen anerkennen, nicht nur die paar, die Sie jeweils kennen, oder die Ihnen in Sprache, Kultur und vor allem im Äusseren ähnlich sehen?

Denn eins wird *mir beim lesen von Kommentaren immer deutlicher, das Mensch erkennt 99,99 Prozent des anderen Menschen NICHT als gleich-wertig an. Nicht als gleich-wichtig, nicht als gleich-berechtigt, nicht als gleich-bedürftig, eigentlich also als nichtig.

Und das geht ja nicht nur irgendeiner "Schicht", einer Gruppe, einer Familie, oder Gemeinschaft so, das ist ein Gefühl, eine Selbst-Einschätzung, die normal ist. Dort, wo [das / ]es nicht normal ist, fast alle anderen Menschen abzuschätzen und schlecht zu behandeln, da ist diese nicht normale Gleich-Wertigkeit entweder hart erlitten, oder auf fast wunderbare Weise vorgelebt, oder in Freiheit (Zufall, Möglichkeit) entstanden.

Aber zurück zur Normalität, des ignorierens und der Wurschtigkeit im Umgang im MitEinander und zu der ebenfalls normalen Ironie oder gar dem Zynismus, das fast stets aufscheint, wenn ein-Es diese Normalität auch nur um Nuancen verlässt.

Eine Reaktion auf einen F.A.Z.-Artikel in fb.
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/arbeitskraeftemangel-droht-wegen-geringer-geburtenrate-13618671.html

Überschrift: Kindermangel gefährdet den Standort
Untertitel: Eine Vielzahl neuer Studien untermauert nun noch einmal das Problem der Arbeitskräftelücke. Deutschland ist das Land mit den wenigsten Geburten auf der Welt. Das wird neuen Studien zufolge zum Standortproblem.

Mein Kommentar:
Das mit dem "Standortproblem" ist wohl ein Witz. So fasse *ich das auf jeden Fall auf, bei einer Menschen-Anzahl von inzwischen 7,3 Mrd. Hahaha!

Standortproblem, wie witzig ist das denn, hahaha. Ja klar, wenn deutsches (?) Mensch nur das deutsche-Mensch-Krämpfchen im Gemüt kennt, dann entdeckt es ein "Problem", wo in Wirklichkeit keines ist; statt darauf passend zu reagieren, was aktuell ansteht, nämlich die aktive und fördernde und anerkennende Integration von Menschen, die gerne die Lücken hier füllen würden, statt in der Wüste zu verdursten oder im Mittelmeer zu ersaufen.

Ein mit-Kommentator schrieb daraufhin: "ganz richtig Oliver-August. Ich bin auch sicher das du deinen beitrag bei der integration ganz höchstpersönlich übernommen hast und bei dir zu hause mindestens zwei afrikaner und drei araber wohnen lässt und ihnen flugtickets spendierst um ihre kinderreichen großfamilien nach zu hohlen. Das mittelmeer ist gefährlich und wer hat schon 5000 € um vom Senegal bis nach München per schlepper reisen zu können ?????
Du bist ein vorbildlicher weltbuerger!"

{Da habe *ich dann schon ein wenig angesäuert reagiert und antwortete:}

Und Sie haben oben angeschriebenes "deutsche Mensch Krämpfchen im Gemüt" und können deshalb nicht erkennen, dass Menschen auch in Afrika erLeben, Sie entledigen sich (und diese Menschen) der Menschlichkeit, indem Sie klein "afrikaner" und klein "araber" schreiben. Das ist vorbildlich Alt-Deutsch, und *mir entsetzlich befremdlich.
Ja, engen Sie nur weiter Ihren Blick soweit ein, bis Sie nur noch DEUTSCHLAND singen und über irgendwas in der ... Was?

Aber jetzt mal Tatsachen hochheben, so von Mensch zu Menschen-Feind, sind Sie doch irgendwie, hihi, oder, na ja, wie dem auch sei, wer so engstirnig ist, sieht vor lauter Baum den Wald nicht.
Das meint, dass diese Menschen erstens Gleich=Wertig sind und zweitens, wenn wir sie hier in Würde und Freundschaft aufnehmen, diese Menschen unser Sozialsystem und unser MitEinander und unser Trinken und Essen und unsere Feste und und und bereichern, aber in nichts gefährden, so wie Sie das nicht nur an die Wand malen, sondern durch Ihre Ignoranz und Beleidigungen auch tun.

{Und dann fügte *ich noch allgemein hinzu:}

Ach übrigens, falls hier irgendein-Es wegen Geld jammert und an dem armen Deutschland klammert, dem kann *ich nur wiederholt mitteilen, dass die EZB gerade Billionen Geld, also Euro, zur Bankenrettung druckt. Da ist doch die Frage, was braucht dringender Rettung, Banken (*ich will nicht verhehlen, dass "Banken" aus Menschen bestehen und nicht so sehr aus Beton ... obwohl? Und dass mit den Banken auch ein paar hunderttausend Anleger "gerettet" werden; nur "gerettet" von oder vor was?) oder Millionen Menschen überall um unseren kleinen Planeten herum?

Ach, *ich vergass fast, Banken sind SystemRelevant, Menschen können ruhig verrecken. Ja, ja, so handhaben auch wir deutschen Menschen das bisher, Billionen für ein paar tausend Banker {später eingefügt: und deren Millionen Kunden, für die es garantiert keine andere Alternativen, als diese "Banken-Rettung" gibt?} und nur ein paar Millionen für flüchtende und verarmte Millionen Menschen.
Weiter so, oder?
.
Und hier die ganze Rasselbande
.
Titel: Vom beginnenden Verlust des Mangels an allgemeinem Reichtum

"Kommt Armut durch die Tür ins Haus, / Fliegt die Liebe gleich zum Fenster hinaus."

Diese gute Beobachtung wird einem Hamburger Dichter und Juristen des 18.Jhts. zugesprochen: Barthold Hinrich Brockes (1680 - 1747), ist aber wohl wesentlich älter und in vielen Varianten menschenweit bekannt.

Nun, was passiert gerade in das EU?
(Und *ich denke dabei nicht bloss an die vielen Menschen, die hier in EU Schutz und Respekt und Anerkennung als menschliche Wesen suchen, und Denen das in Massen verweigert wird.)

Und was passiert seit Jahrzehnten an der Südgrenze der USA, und damit auch in den USA?

Aber dieses Sprüchlein reicht ja noch viel näher an und in das Mensch-daSein heran und herein, und ist damit vollkommen natürlich und verständlich als Reaktion.
Mangel zeehrt an ein-Es, und wenn das Mangeln an ein-Es zeeehrt, wo soll da noch das Zuneigung bleiben? So weit, so natürlich und noch normal, aber ...
Aber ist das noch stimmig, diese Normalität und dieses Gefühl des Mangels?

Nein! Ruufe *ich! Nein!
Mensch nehmt / nimm diese altertümliche GeWissen-losigkeit ab und nimm das Wirklichkeit wahr, ohne Zwischen-Instanz oder Angst-Filter.
Mangel ist in jedem Fall behebbar, auch das Mangeln im Selbst-Gefühl (z.B. an Verständnis und vorurteilsfreier Anerkennung für ander-Es) ist behebbar, erst recht Alle materiellen Mängel.

Wissen, Geld, Energie, Findigkeit, Technik, Wasser, Nahrung, ...
Alles so überreich vorhanden, dass wir gar nicht wissen wohin damit; und es entweder bunkern (Kapital und Wissen) oder gar nicht wissen wollen, was damit alles anzufangen ist (Wasser, Findigkeit, Energie), oder es gar vergammeln lassen (Nahrung).

Oh Mensch, wann ergreifst Du die Vernunft und das Wissen und das Nüchternheit, das Dir auch gegeben ist, und handelst, statt nur dahinzurumpeln und nichts hinzukriegen, als eben das?

Diese Menschen- oder sogar LebeWesen-Erkenntnis (in dem obigen Sprüchlein) ist auch deshalb interessant, weil es so viele Beziehungs-Konflikte erklärt, und weil es eben dabei nicht bloss um Reichtum materieller Art geht, sondern auch um das Fehlen (Mangel) an Wahrhaftigkeit, an Aufmerksamkeit, an wechselseitiger Achtung, an Vor-, Rück- und UmSicht und an Mit-Empfinden. 
Überhaupt das Fehlen an Gefühl auch in und für das persönliche Selbst ist ein dauerhafter Mangel. Und bitte den VorSatz nicht mit Egoismus gleichsetzen! 
Irrtum. Egoismus ist ein deutliches Anzeichen für fehlendes Selbst-Gefühl, je Egozentrischer, desto weniger persönliches Gefühl. Egozentrik ist reine fast gefühllose Triebsteuerung, so habe zumindest *ich das erfahren.

Das Sprüchlein ist eine Selbst-Erkenntnis und fordert zu Veränderungen auf. Wie kann es sein, dass Mangel (Armut) jedweder Art, immer sofort das Erlöschen von Zu- und Hinwendung, von Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und liebevollem Kümmern bedeutet, also dem Gegenteil von dem, was Mangel (Absenz von Etwas) braucht? Warum ist uns die gegebene Fülle nur Dreck und Ignoranz wert?

Ist unsere erLebens-Dauer noch nicht lange genug, um das daSein im DaSein passend Wert zu schätzen und entsprechend eben nicht zu miss-handeln?
.
Mensch-daSein nach Strassenfest
Allerdings ein Feiertag für Flaschensamml-Es
.
Titel : Was weiss das x, vom x?

arte teilte auf fb einen Link zu einer Sendung zum Thema Maschinen und einen Übertrag menschlichen Bewusst-Seins auf diese.

Hier der arte-Link: http://tracks.arte.tv/de/meine-frau-der-roboter

Das herr-liche ist, dass bereits ohne je detailliert oder genauer zu wissen was das ist und ausmacht (Bewusst-Sein), davon geschwafelt ('tschuldigung) wird, dieses fast völlig unverstandene und erst recht unbegriffene, irgendwo hin zu "übertragen". Was bleibt *mir anderes, als solche Phantastereien und Stümpereien zu belachen.

Mein Kommentar war demnach der:

Das schöne ist, dass noch kein Mensch auch nur annähernd ahnt oder gar umfassend erklären könnte, was menschliches Bewusst-Sein ist. Was da alles mit einzubeziehen ist und was alles dazu nötig ist, um das Bewusst-Sein eines erdmondlichen LebeWesens zu erregen.
Also, aufgrund dieser Fakten: Was wird da auf eine Maschine übertragen? 
Bewusst-Sein nicht.

Bewusst-Sein hat ein-Es, aber übertragen kann das kein-Es. Was wird da also übertragen? Von einem lebendigen Wesen einer ganzen Gruppe und ellenlangen Kette an gleichen LebeWesen, auf ein Maschin, das weder gezeugt noch stirbt, das weder wächst noch schmerzt, das weder liebt noch verzweifelt? 

Nichts menschliches auf jeden Fall. Nur Dumpfbacken schreiben davon, dass ein LebeWesen auf ein Maschin "übertragbar" ist, oder auch "nur" dessen Bewusst-Sein. Kluge Menschen lächeln milde, aber diese triebige Dumpfheit der Selbst-Vergessenheit oder Selbst-Verdrängung macht auch Angst.
Denn, w-Es weiss schon, was da an dumpfer ZerstörungsKraft dabei heraus kommt, oder?
Nicht.

Antwort eines Mit-Kommentators: "Ah, wir wissen nicht, was es ist, aber übertragen kann man es nicht, wer das denkt ist eine Dumpfbacke? Klingt nach "Verstehe ich nicht. Das ist doof. Und du sowieso." Geile Argumentation."

Na, dann klären Sie *mich doch mal auf, was Bewusst-Sein alles braucht, um zu erblühen, und wo es überall oder auch pointiert in einem lebendigen Körper zu verorten ist?

Dann nehme *ich das "Dumpfbacke" zurück. Was ist denn das für ein [dumpfes?] Menschen-Bild und also Selbst-Einschätzung zu g/Glaube[n], dass Mensch-daSein sei auf Maschinen übertragbar!
Verzeihung, w-Es das glaubt, hat se nich alle, und weiss vom Mensch-daSein soooo wenig, dass es gerade für einen Prozessor reicht.

Himmel noch mal!?, wir stehen am Anfang einer Entwicklung und wollen schon bei den geringsten Anstrengungen mehr daraus (aus unserem daSein) zu machen, in Maschinen verschwinden, wie blöd ist das denn, Mensch!?
Das ist traurig für ein-Es, das von mehr weiss. :-(

Eine Antwort darauf blieb aus.

Samstag, 23. Mai 2015

Rhein-Hochwasser und das Entstehung des Selbst

Titel: Was hat uns eigentlich mit soviel Schuld beladen?

Das DaSein ist ja nur möglich, weil da SEIN dem DaSein einen Vorschuss, ... nein das gefällt *mir nicht, denn "Vorschuss", obwohl ein eigentlich harmloses Wort für eine vorgezogene Auszahlung, ist durch den "-schuss" zu aggressiv aufgeladen. Das SEIN hat dem DaSein einen Kredit einge-RaumZeit-et. Und wie das so ist, steht nun auch das DaSein und darin auch Alles daSein, in das Schuld des SEIN. Unser Schuldgefühl beruht also auf dem Energie-Kredit, auf der Bewegungs-Energie-Gabe des SEIN. Das DaSein schuldet dem SEIN Energie. Ohne diese [milde] Gabe, gäbe es kein TodLeben und damit auch keine erdmondlichen LebeWesen, die Schuld beladen tun und [miss?]handeln.

Diese Kredit-Zusage {*ich bitte auch zu bedenken, dass "credere" = 'glauben' ist} des SEIN an das DaSein ist allerdings eng begrenzt, es ist keine allzu offene und allzu langfristige Bewegungs-Zusage, die Summe ist weit von unendlich entfernt und wurde in winzigster Stückelung ausgezahlt. Eine Bewegungs-Gabe (quasi ein Stück Geld) reicht dabei gerade 'mal 10 hoch minus 42 Meter "weit", was so ungefähr kein Mensch auch nur annähernd begreiffen kann, weil es so enorm fast gar nichts ist. Nicht einmal die besten Physik-Es können adäquat so eine Kürze erfassen. Aber wie wir inzwischen fast All-Es bemerken, ist zwar die Stückelung in winzigsten Portionen, die Summe ist jedoch insgesamt fast unfassbar Riesig, die das SEIN dem DaSein da ausgegeben / ausbezahlt hat.

Jetzt besteht also das DaSein aus winzigsten aller aller winzigsten Portionen an Bewegungs-Möglichkeiten und das auch noch in Grenzen. Und das, weil das SEIN nur in Grenzen ausgeben kann, sonst müsste ES ALLES ausgeben und dann bliebe nicht mal Nichts, weil das Nichts immer Etwas IST. Wenn das SEIN ALLES gibt, dann gibt es "nur" ALLES, und das ist für das DaSein zuVIEL!

Und jetzt kommt gleich das Punkt.
Das Punkt sind die Grenzen. Da das SEIN das DaSein in Stückchen "beliefert" hat, ist AllEs DaSein eine ZusammenStellung von winzigsten Bröckelchen Bewegung in Grenzen. AllEs DaSein geht in Grenzen {Haut} ein und auf. DaSein ist eingehäutet sein. Dauernd stösst ein-Es auf Grenzen.
Fast vermute *ich, ist das Evolution auch eine BewegungsFolge zur Veränderung und Minimierung von Grenzen? Das Frage, das darin enthalten ist, fragt: "Wie viele und welche Grenzen sind nötig zur Aufrichtung von Freiheit?"

Denn bisher sind es zuViele Grenzen, die uns einfach so aufgehalst oder einfach so mitgegeben wurden, damit ist Freiheit bis eben Jetzt nur eine schöne oder auch schreckliche Phantasie, weil noch so weit entfernt.

Ist das passend? Fast. Irgendwas fehlt immer. Oder?
.
Ein- oder AusWeg aus dem
Viktoriapark aus oder
auf die Dudenstr.
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Aus ZEIT-Online, vom 18. Mai 2015, ein Gastbeitrag von Reiner Klingholz (Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung)

Hier der Original-Link:
http://www.zeit.de/2015/18/elizabeth-kolbert-das-sechste-sterben

Überschrift: Wir blöden Primaten
Untetitel: Die Wissenschaftsjournalistin Elizabeth Kolbert führt uns vor Augen, wie wir die Welt verwüstet haben. Dafür hat sie jetzt den Pulitzerpreis bekommen.

"Es geht bei dem sechsten Sterben um den aktuellen Niedergang der Biosphäre, der anders als die fünf vorherigen Katastrophen der Erdgeschichte keinen natürlichen Ursprung hat, sondern ausschließlich auf dem demografischen und wirtschaftlichen Expansionsdrang einer einzigen Spezies beruht – jener Primatenart, die sich selbst den Namen Homo sapiens gegeben hat."

{Und immer und immer wieder möchte *ich betonen, dass das Mensch ein vollkommen in das erdmondliche Geschehen, in diese BiosSphäre eingebetettes LebeWesen ist, das vollkommen natürlich handelt und ebenso natürlich miss-handelt, wie fast jede erdmondliche mit-Spezies auch. Das obige strömt *mir zuviel Vorwurfs-Voll aus. Und das verdienen wir Menschen nicht! Wir verdienen Verständnis, mit-Gefühl und Aufrichtung, um zu erkennen und dann auch zu begreiffen, was wir hier und da so tun. Oder?}

"Wir lernen dabei, dass sowohl der schleichende Artentod wie auch der große Kahlschlag im Tier- und Pflanzenreich ganz natürliche Geschehnisse sein können. Schätzungsweise 99 Prozent aller Arten, die je das Licht der Sonne erblickt haben, sind längst wieder verschwunden. Wir erfahren, dass die Erde fünf große (die "Big Five") und zahlreiche kleine Aussterbewellen überstanden hat, allesamt verursacht durch äußere Veränderungen der Lebensumstände, die so brutal waren, dass sie jeweils einem großen Teil des damaligen Lebens den Garaus machten.

Die bekannteste und spektakulärste war die letzte dieser Wellen, als vor rund 66 Millionen Jahren nach einem gewaltigen Asteroidentreffer die Saurier das Zeitliche segneten und mit ihnen zwei Drittel aller Tier- und Pflanzenarten. Doch der Schlag ins Kontor der Kreidezeit war ein Geschenk für die Evolution. Nach der Riesenkatastrophe war neuer Platz geschaffen für eine Explosion der Arten, vor allem für die Säugetiere, die sich unter der Übermacht der Saurier kaum hatten entwickeln können. Vom Koboldmaki bis zum Homo sapiens bekamen sie erst ihre Chance, nachdem die Saurier unfreiwillig das Feld geräumt hatten. Dieses Unglück hatte zur Folge, schreibt Kolbert, dass ihr Buch "von einem behaarten statt von einem schuppigen Zweibeiner" verfasst wurde."

{Na, Schuppen fallen auch *mir ab und an aus den Haaren und auch sonst von das Haut ab, also ist das Schuppen schon auch noch in uns vorhanden. ;-)}

"Sicher ist, dass es der Natur absolut gleichgültig ist, ob wir auf diesem Weg eine sechste Katastrophe entfachen. Wie das Beispiel der fünften Auslöschung zeigt, findet sie auch nach solchen Megaschocks neue Wege. Schon deshalb ist der Begriff des Naturschutzes eine anthropozentrische Anmaßung. Und so beendet die Autorin ihr Buch lakonisch mit zwei Extrem-Szenarien: Entweder lösen wir ein Massensterben aus, das wir selbst nicht überleben, oder wir entgehen mit dem uns eigenen Erfindergeist der Katastrophe."


Ende ZEIT-Rezension

Eine Kommentatorin schrieb: "Das sag ich auch immer! Da gibt's ja sogar einen netten alten Witz dazu, wo sich 2 Planeten treffen und der eine, der so schlecht aussehe, gesteht, dass er homo sapiens habe, worauf ihn der andere beruhigt und meint, er hätte das auch schon gehabt und das ginge vorbei."

Das Mensch, mag das Mensch-daSein nicht.
Das Mensch, mag das Mensch nicht.
Das Mensch, mag nicht daSein.
Was will das Mensch dann?
Eigentlich nichts, nicht?
Mensch sagt ab.
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Vielleicht habe *ich das wegen dem Zaun
fotografiert? Mehr dazu weiter unten
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Titel: Das gute an so manchem Sprüchlein 

In fb wurde folgendes Sprüchlein angepinnt: "Die Welt der Kunst wäre nicht eine andere Welt, sondern diese Welt anders."
Von: B. Waldenfels

Die "Welt" (Frage an B. Waldenfels: was passt da alles hinein in dieses Wort in Ihnen? Nur das Menschheit? Nur Sie? Vielleicht mit einen ISS-Foto vom "blauen Planeten"? Oder ist für Sie das "Welt" mehr? Denn für die Meisten ist "die Welt" das, was Sie kennen; und das ist meist verdammt wenigst!) ...

Die Welt der Kunst? Was ist das? Kunst? Was steckt da drinn, in dem Wort Kunst? Nur irgendwas nettes, ein schöner Event mit schönen Menschen, die alle ganz gut zueinander sind und was trinken und schnabulieren und hinterher oder DaZwischen etwas sex, oder steckt in das Kunst auch der Schrecken des Wirklichkeit, das Elend, das Armut, das Krieg, das Ignoranz und das Dummheit? Kurz gesagt, das Sprüchlein ist nettes Zeugs, mehr nicht. Kein-Es, wahrscheinlich nicht mal das Autor weiss, was diese Zusammenstellung von Wörtern genau bedeutet.

Kunst ist Menschlich, in allen Facetten, und je besser Kunst ist, umso näher ist das - was in das Kunst drinn ist - Wirklichkeit. Und nur allerbeste Kunst bietet denen, aus das Es (das Kunst[Werk]) stammt - also uns Menschen - einen kurzen Eindruck mit-Gefühl in das, was noch nicht ist, was wir meist Zukunft nennen. Nur bester Kunst gelingt es also nicht nur blosses Spiegelbild von uns zu sein, sondern darüber hinaus zu denken und zu handeln. Und damit ist auch klar, dass beste Kunst seltener ist als ein Hochwasser am Rhein, immer im VerGleich zur Benennung von Irgendwas als Kunst.
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Hof-Schönheiten
als Rhododendren
verkleidet
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Titel: Die Entdeckung des Fremd-daSein

Was ist die AutoImmunReaktion?

Ein Erlebnis- und Erkenntnis-Bericht, abgehört von Jules Hoffmann, bei einem Gespäch in "10vor11" (DCTV) und persönlich erweitert und bereichert von *mir.
Hier ein Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Jules_Hoffmann

Das zelluläre Immunsystem ist vor etwa 1 Milliarde Sonnen-Umkreisungen entwickelt worden. Dieses ur-Immunsystem, wird das angeborene Immunsystem genannt, es wurde vor etwa 450 Millionen Sonnenumkreisungen bei allen Wirbeltieren - damals noch alles "Fische" - um eine spezifische und weiterentwickelte Immunreaktion ergänzt, das spezielle Immunsystem.

Das angeborene Immunsystem ist während dieser einen Milliarde Jahre fast unverändert geblieben. Es ist ein auf einfachen Oberflächen-Reizen basierendes AbwehrSystem. Ohne jegliche Lerneffekte für Verbesserungen der Immun-Reaktion bei einem nächstem Kontakt, oder der Erweiterung der Reaktionsmuster als Anpassung an neue oder veränderte LebeWesen oder Gifte.

Dieses angeborene uralte Abwehr oder ReparaturSystem reagiert nur auf wenige Signale auf den Oberflächen von Zellen. Es erkennt z.B. Bakterien an einem Zuckermolekül (http://de.wikipedia.org/wiki/Peptidoglycane), einem Baustein der Haut, das Bestandteil jeder Bakterienhülle ist; und zwar ein wichtiger. Deswegen ist dieses Molekül in dieser mindestens einer Milliarde Jahre Evolution auch unverändert geblieben.
Sowohl Pilze, Bakterien, Viren und Archaea sind auf hunderte und tausende verschiedene Arten aufgebaut, es gibt jedoch über all dieses Spezies hinwegg auch Gemeinsamkeiten, wie das oben verlinkte Peptidoglycane-Zuckermolekül als Hautbestandteil, und an diesen Gemeinsamkeiten erkennt das angeborene Immunsystem körperfremde Eindringlinge.

Die spezifische Immunreaktion erkennt diese Signal-Bausteine anderer LebeWesen selbst-verständlich auch, erkennt aber darüber hinaus auch Gifte (Toxine), und es ist lernfähig, kann also bei häufigerem Kontakt mit den gleichen LebeWesen (Bakterien, Pilze, Viren, Archaea) stets ein wenig schneller und angemessener reagieren.

Und nur die erdmondlichen LebensFormen der Wirbeltiere haben dieses spezifische, dieses adaptive (anpassungsfähige) Immunsystem vor etwa 450 Millionen Sonnenumkreisungen entwickelt. Das Natur sorgte damals in den "Fischen" (also den "VorSchwimmer"-LebeWesen auch aller landlebenden und fliegenden [Wirbel]Tiere) für die Entwicklung von weissen Blutkörperchen (Lymphozyten). Diese weissen Blutkörperchen sind quasi das Organ der Selbst-eigenen Fremd-Abwehr. Die Lymphozyten sind für die Produktion von Antikörpern mit-zuständig und ebenso für die Produktion von Rezeptoren zur Erkennung von Fremd-Körpern.

Das Impfen ist z.B. eine Möglichkeit das Immunsystem zu trainieren, es auf einen Kontakt mit einem anderen LebeWesen vorzubereiten, den Körper dazu zu bringen, das darauf passende Repertoire an Werkzeugen zu schaffen, um einen eventuellen Angriff abzuwehren. Eine andere Möglichkeit ist weniger Sagrotan- und Duschgel-Hygiene. Warmes Wasser genügt oft, und das körper-eigene Immunsystem bleibt im Training. 

Die durchschnittliche menschliche erLebensDauer ist zwischen dem Paläolithikum (Altsteinzeit, zu Ende vor etwa 12.000 Jahren) und 1850 um nur etwa 20 bis 22 Jahre angestiegen, also in fast 12.000 Jahren um etwa 21 Jahre.
Ab 1850 bis Heute stieg die durchschnittliche erLebensDauer noch einmal um fast 40 Jahre. In 150 Jahren also um etwa 39 Jahre!
Gründe sind: 1. bedeutend mehr Aufmerksamkeit und Tun für sowohl die persönliche, als auch die umgebende Sauberkeit (Hygiene). 2. Impfungen. 3. Antibiotika.

Wie hoch ist die menschliche Gefährdung überhaupt? 
Von hunderten Millionen Arten von Bakterien können dem Menschen etwa 25 - 50 Arten mehr oder weniger gefährlich werden. Von hunderten Millionen.
Bei Viren sind es vielleicht 200 bis 300 - von Milliarden verschiedener Arten -, die dem menschlichen Organismus gefährlich werden können.
Bei Pilzen sind es etwa 6 oder 7, von Millionen Arten, die eine Gefahr sind.
Das Mensch ist also seeehhr gut geschützt, ist quasi ein Hochsicherheitstrakt, eines von vielen bestens ge- und beschützten erLebeWesen der erdmondlichen BiosSphäre.

Dazu kommt, dass die Wirbeltiere - also Fische, Vögel, Echsen, Säugetiere (m.a. auch das Mensch) - nur etwa 5 Prozent der Masse aller erdmondlichen LebeWesen sind, die weitaus grösste Anzahl von LebensFormen sind also wirbellose Tiere und Pflanzen.

Wozu diese VorRede?

Dem nicht-Wirbeltier können Sie das Bein (z.B. einer Ameise) eines anderen nicht-Wirbeltieres anoperieren, nach einer geringen Anwachs-Spanne, läuft das nicht-Wirbeltier damit ohne jegliches Problem weiter, wie eine Eins. Das versuchen Sie mal bei einem Wirbeltier, wie z.B. dem Menschen! Was für ein Akt, das Organ eines Menschen in einen anderen ein zu operieren! Da gibt es so einige BeFremdung zu überwinden, mit viel Medizin die AutoImmunReaktion zu besänftigen. Das gelingt immer besser, aber das Organ bleibt Fremd. Die nicht-Wirbeltiere, also quasi fast Alle erdmondlichen LebeWesen, kennen so eine befremdliche Reaktion auf "fremde" Organe nicht. Gerade einmal 4 oder ein wenig mehr Promille erdmondlicher LebensFormen erkennt Fremdheit an.

Ist das nicht faszinierend! Erst mit den Wirbeltieren hat das Evolution (nur ein Prozess im DaSein) ein Selbst zur Selbst-Erkenntnis aufgerichtet. Erst mit der zweiten Phase der ImmunReaktion, mit der adaptiven und lernfähigen Abwehr-Reaktion, wurde ein klares Selbst von anderen Selbst abgeGrenzt. Erst damit wurde eine Haut zur wahren Aussenfläche, in der ein-Es daIst, dessen Innerst-Es deutlicher von anderen ein-Es verschieden ist, als vor der Entwicklung des anpassungs-fertigen Körper-Erkennungs- und Körper-Verteidigungs-Systems. Das eindeutige / Bewusst-Sein-begabte Selbst entstand also vor etwa 450 Millionen Jahren / Sonnenumkreisungen des Kleinst-Planeten-Systems Erde-Mond, irgendwo in dessen Wassern.

Und ist bis Heute noch nicht soooo weit gekommen, das eindeutige und Selbst- und Umwelt-bewusste Selbst, oder?

Mittwoch, 6. Mai 2015

Glattnacken-Ibisse, Richtungs-Wechsel und Nukleus Accumbens

Titel: Von I bis s ist noch einiges in das Natur enthalten, was uns Menschen als Vorbild dienen könnte, oder?

Untertitel: Ist das DaSein im Besonderen Ego-Zentrisch (Gravitation?)

Was *ich inzwischen sehr wohl begreiffe ist, dass auch wir Menschen deshalb daSind, weil wir nichts besonderes oder gar perfekt sind. Dieses wandelbare und imperfekte ist ja eine der Grundbedingungen des DaSein und mithin des daSein, das auch ein Mensch ist.

Was *ich nicht begreiffe, ist die Notwendigkeit - auch von uns Menschen -anzunehmen, wir seien es, wir seien irgendwie perfekt, oder "die Krone der Schöpfung"? Ist *mir klar, dass viele Menschen das längst anders sehen, aber unser allgemeines [Miss-]Handeln beweist eine deutlich Selbst-Überhöhung oder ein grundlegendes DesInteresse des Menschen. Zu beobachten in der {noch} Umsichts- und Rücksichts-losigkeit gegen unsere Mit-LebeWesen und die Prozesse der innerhalb der erdmondlichen Natur.

Wenn es eine Richtung der Entwicklung des DaSein gibt, also ein Ziel des Evolution, dann ist das Frage: Ist die Richtung des Entwicklung veränderbar?
Dass es eine [Haupt]Richtung gibt, gesplittet in mehrere Teil-Richtungen, ist *mir klar, denn auch klar ist *mir, dass jede Bewegung einen Anreiz braucht, einen RaumZeit-Punkt auf den die Bewegung gerichtet ist, wenn das Weg dort hin auch stockend ist und mäandert, also suchend ist.

Das Ziel, das das erdmondliche daSein - darin auch das Mensch - ansteuert / sucht ist? 

Hmmm? VielFörmigkeit, VielFarbigkeit, VielGefühl, VielGespür, VielPhantasie, bisher VielGlauben und WenigWissen, aber auf jeden Fall Dauerhaftigkeit und Durchsetzungs-Kraft. Ein Haupt-Bestandteil dieser allgemeinen Erregungs-Richtung ist dabei fast [!] komplette Um- und Rücksichts-losigkeit. Fast, denn wenn nötig, gibt es auch das Möglichkeit des Solidarität und Verantwortung. Und einiger weiterer freundlicher und auch fremd-erhaltender und fremd-schützender Handlungsfolgen. Aber "normal" ist, was eben Norm ist.

Aber eins ist *mir aus schon erklecklicher erLebens-Erfahrung klar, das Suchen oder das Zielen des erdmondlichen Lebendigkeit ist veränderbar. Bisher sind wir Erdmondlichen Folgende. Behandelte.
Oder? Nicht?
.
Flieder Donnerwetter!
An der Reinhardtstr., gegenüber des
Kindergartens des Bundestages
.
Titel: Aber nun endlich von Ibissen

Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 02. Mai 2015, Meinung, von Carolin Emcke


Überschrift: Vogelflug

Ein Auszug daraus:

[...]

Aber vielleicht gibt es auch etwas, das sich nicht nur von den Ornithologen, sondern den Vögeln selbst lernen liesse. Vor einigen Wochen veröffentlichten Forscher um den Zoologen Bernhard Voelkl von der Oxford University eine Studie, die die Flug-Formation von Zugvögeln untersucht. Ahnlich wie Radrennfahrer, die im Windschatten des Vordermanns Kraft sparen, fliegen Zugvögel in aerodynamischer V-Formation und nutzen den Auftrieb, der sich durch das Flügelschlagen des schräg vor ihnen fliegenden Vogels ergibt. Bei Pelikanen liess sich nachweisen, dass Puls und Flügelschlag der hinteren Vögel deutlich niedriger ausfallen als bei den vorderen Artgenossen. 

Was Wissenschaftler bislang jedoch noch nicht erklären konnten: Wieso sollte ein (halbwegs kluger) Vogel sich freiwillig an die Spitze des Zuges setzen? Sollten Vögel genetisch auf selbstsüchtiges Eigeninteresse konditioniert sein, gäbe es keinen Grund, warum sie die taktisch ungünstige, vorderste Position einnehmen würden. Um diese Frage zu untersuchen, wurden 14 Glattnacken-Ibisse (Geronticus calvus) mit hoch präzisen GPS-Sendern ausgestattet und bei ihrem herbstlichen Vogelzug beobachtet. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Ibisse meist zu Paaren zusammenschlossen. In diesen Konstellationen wechselten sie sich immer wieder an der Spitze des Zuges ab, wobei die Zeit, die ein Tier energiesparend schräg hinter dem anderen flog, fast exakt der Zeit entsprach, in der es selbst die kraftraubende Rolle in vorderer Position übernahm. 


Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass Ibisse sich wechselseitig beistehen und, so die Forscher, ein Beispiel für sogenannten „reziproken Altruismus“ abgeben. Als wäre das nicht schon grandios genug, kommt noch etwas anderes hinzu: Das Tempo der Wechsel an der Spitze der Formation ist enorm schnell: Es waren oft nur Sekunden, in denen der eine Vogel des Paars die führende Position übernahm, dann setzte sich der andere für annähernd dieselbe Zeit nach vorne. „Die Unmittelbarkeit des Austauschs verringert die Möglichkeit zu schummeln,“ zitiert der New Scientist den Zoologen Bernhard Voelkl, „direkte Wechsel bedeuten auch, dass sich keiner merken muss, wer einem Führungs-Zeit schuldet. Es verlangt also kein großes Gedächtnis.“


Jeder mag sich selbst fragen: Wie veränderte sich unser Miteinander, wenn wir Ibissen nacheiferten? Wie wäre es, wenn wir aufhörten zu kalkulieren, wie wir in die günstige, kraftsparende Position gelangen könnten? Wenn Geben und Nehmen so zeitig wechselten, dass wir uns an den Wechsel nicht einmal erinnerten? Wie wäre es, wenn wir endlich nicht mehr darüber nachdächten, welcher Anteil uns angeblich gebührt? Oder wer uns noch etwas schuldet? Wenn Eigeninteresse und Hilfsbereitschaft oder Solidarität nicht mehr als gegensätzlich, sondern als sich bedingend gedacht würden, wie veränderte sich unser politisches oder privates Zusammenleben? Womöglich erschiene der Mensch dann immer mehr als Mensch.


Ende SZ-Meinung

Die längeren Leses wissen, dass *ich das Mensch so empfinde und bewerte, wie es ist, nicht wie *ich es wünsche, oder Frau Emcke es gerne hätte, oder viele andere das Mensch-daSein erträumen. Deshalb ist das letzte Satz von Frau Emckes SZ-Meinung auch schon ab dem 2. Wort nichts als ein vielleicht nettes Lichtspiel. Fakt ist, das aktuelle Mensch-daSein braucht zur erweiterten Nutzung des auch menschlichen Potentials, eine vielleicht sogar gravierende Änderung des gesellschaftlichen Ausbaus und auch des inneren Aufbaus.

Dabei ist wichtig, dass wir das Chance erkennen zu begreiffen, dass erstens kein Mangel herrscht und zweitens die Bedrohungen gleichgültig aus welcher Richtung und Grösse, für uns beherrschbar sind. Denn das ist unser aktuell stärkstes Hemmnis, das uralte Gefühl von Ausgeliefertheit, Abhängigkeit und Bedrohtheit, dem wir unerbittlich folgen, und das wir zwanghaft immer und stets aufs Neue generieren, in einem fortlaufenden Akt von Selfullfilling Prophecy (Dazu unten, unter dem Titel zur Macht, noch ein paar mehr Gedanken). Alle bedeutenden Glaubensbücher und auch sonst bedeutenden Werke künden beständig davon.
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Ein Detail aus obigem Busch
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Titel: Die Un-Möglichkeit neutraler Selbst-Reflexion


Auch David Foster Wallace (DFW) hatte erkannt, dass die Selbst-Gefühle das Geschehen im Bewusst-Sein steuern, dass also ein NACH-Denken im Selbst vom Selbst einem Zirkelschluss gleicht, also keine Veränderung erwirkt. Das ist selbst-verständlich nur wichtig, wenn ein Mensch {ein Selbst} mit dem Nach-Denken in und vom Selbst [die übliche Formulierung: über (wo "über"?) sich nachdenken, finde *ich unpassend, also falsch und an dem vielleicht gemeinten Geschehen vorbei formuliert] eine Selbst-Veränderung erwirken möchte.

Das nach-denken im Selbst braucht eine Öffnung dieses Drehens im Kreis, falls dieses Selbst aus einer unerwünschten und selbst-verstörenden, oder sogar selbst-kränkenden und zerstörenden Prägung {Neigung zur Selbst-Tötung}, herausfinden möchte. Falls das betroffene Selbst eine Kränkung heilen möchte.

DFW hat diesen Zirkelschluss nie ganz beenden können. Er hat trotz des Wissens davon und der Ahnung einer Lösung, nicht geschafft die angebotene Hilfe und Fremd-Reflexion passend einzusetzen, vielleicht auch deswegen, weil der frühe Erfolg, trotz der schweren Depression, diese Schritte verhinderte?
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Noch näher
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Titel: Was ist in Macht? 

Ich denke, Macht ist in Kategorien eingeteilt.

Das Macht der blossen Anzahl / Masse, das Macht des grösseren Wirtschaft, also von Produktion, Währung und Handel, das Macht des Findigkeit und Wissens (Innovation), das Macht des Waffen, das Macht des Gesellschafts-Form / -Modells (inkl. politischer  / administrativer Ordnung und Rechts-Systems), das Macht des Trotzes und das Ohn-Macht des Klugheit / Weisheit.

Das Macht ist eine Abhängigkeit.
Das Macht konstituiert sich durch Bedrohung.
Jede Bedrohung erzwingt das Macht.
Das Anschwellen einer Bedrohung erzeugt in das Bedrohtes eine Macht und sehr viel OhnMacht, das ist ein bisher natürliches Vorgehen. Bedrohung ist jede Art von von einem Aussen überforderten oder erzwungenen Änderung eines inneren Zustands. Gleichgültig ob das "Innen" eine Molekül-Gruppe, eine Zelle, eine menschliche Gemeinschaft / Verein, oder eine ganze Spezies ist.

Das Menschheit ist mächtig, also bedroht.
Durch Was oder Woher ist das Menschheit bedroht?
Im Inneren, also von Mensch zu Mensch oder von Menschen-Gruppe zu Menschen-Gruppe, ist es das Natürlichkeit / das Grundausstattung des Menschen. Von Ausserhalb ist es ? Und von Innerhalb ist es das normale Drängen des Evolution.

Das g/Glaube[n] ist voll davon. Das Kino, das Politik, das gegenEinander sind voll mit Misstrauen und Abhängigkeiten und [Be-]Drohungen! Die jedoch, bei weiterem Betrachtungs-Winkel und einem etwas, nur etwas, weiterem Abstand zur Aktualität, schnell als Schein-Riesen entlarvt werden. Wir müssen Feinde, wir könnten Freunde.

So ist in Macht eine kunstvolle Bedrohung enthalten, mehr nicht.
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Himmels-Blick, am 04. Mai 2015
vom Mariannenplatz
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Titel: Von der Unerbittlichkeit der Langeweile

Neil Turok, 2008 auf der TED-Konferenz zum Thema Fortschritts-Prüfung von mathematischen Modellen: "And then we scrutinize them logically and with data. And we trying to convince ourselfes, we really trying to convince ourselfes, they are wrong. That's progress, when we proof things wrong."

Fortschritt ist - und das gilt allgemein, nicht nur für das Prüfergebnis von Mathematik -, wenn die Vorstellung, die Ansicht / Meinung von, das Zwischenergebnis einer Sache oder einer Handlungs-Kette, einer Prüfung auf Haltbarkeit, Zielerfüllung, Richtigkeit oder erwartetem Mehrwert nicht Stand hält. Wenn also das Ergebnis falsch ist.

Kurz geschrieben, wenn die Vor- oder Nachprüfungen von Sachen und Handlungen unstimmige Ergebnisse erbringen, dann erst kann und wird eine Änderung einsetzen /eingesetzt, die wiederum als Fortschritt zu bezeichnen ist.

Fortschritt ist das Ergebnis von Fehlern. Das ist wohl die kürzeste und gerade noch komplexe Formulierung.

Als UnGleichung: Fehler > Fortschritt.
Oder anders herum: Fortschritt < Fehler.

Ausformuliert: Je kleiner der Fortschritt desto geringer die Fehler.
Ist ja schon der Inhalt einer altbekannten Volksweisheit: "Nur wer nichts tut, macht keine Fehler."

Das Mensch ist scheint's ein LebeWesen, das aussenherum - präziser, um das Menschheit herum - zwar reichlich bastelt und verändert, jedoch im Inneren, im Innenraum - also auch im sozialen mitEinander und im zwischen-menschlichen - an der rückwärtsgewandten Formel festhält.

Das Fortschritt unseres Verhaltens ist mässig, bis kaum wahrnehmbar, die Veränderungen der Umwelt - soweit diese überhaupt als Fortschritt zu bewerten sind? - jedoch tiefgreifend.
Diese Sätze sind das Ergebnis Jahrzehnte langer Aufmerksamkeit und von Wissenserwerb in viele Richtungen, auch in mich *Selbst, sowie von Selbst- und Fremd-Reflexionen aller Arten ubd Weisen.

Trägheit ist das Haupthindernis menschlichen Fortschritts.
Optimierungszwang das Grund für den technischen Fortschritt.
Beides hängt direkt miteinander zusammen. Ist ja auch klar.

Ein nur kurzer [voraus]Blick in ein "weiter so", lässt *mich frösteln.

Hier ein Link zu Neil Turok und TED:

Dienstag, 7. April 2015

Das Übermass des Prägung und das "Kunst"?

Titel: Hat das Menschheit eine Prägung?

VorFrage mit Antwort: Warum bin *ich grosser Fussball-Fan? Weil *ich ein Mannschafts-Spieler bin, und zwar mit Liebe. Was fülle *ich in das Wort: Liebe? Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Aufmerksamkeit, Verständnis, Solidarität, mit-Verantwortung, Zuverlässigkeit, mitEmpfinden, Zielstrebigkeit, Verteidigungs-Stärke, Umsicht, Zärtlichkeit, Veränderungs-Wille, umfangreiches Interesse und als ein-Forderung das Gleiche von den Mit-Spiel-Es. Liebe braucht Wechsel-Seitigkeit. Nicht Gegen- oder Einseitigkeit, oder blosse Sex-Triebigkeit, mit der falschen oder verlogenen Behauptung, es sei "Liebe". Bloss, wie viel häufiger ist wohl das Letztere?
Lange Liste, kurze Erkenntnis: Erfolgreiches Mannschafts-Spiel braucht die Stärkung und weitere Befreiung des je persönlichen Selbst. Bleibt das einzelne Mensch näherhin so unterworfen (Subjekt!!!) und in die gewohnten Hierarchie-Ebenen eingeordnet, wird das Menschheit keine "Mannschaft"; und verbleibt damit in "Freiheit", statt Frei da zu sein. Dazu weiter unten mehr.

VorSätze: Ein wenig bin *ich die Ahnung, dass *ich aufGrund der Verzweiflung, Abscheu und auch Gewalt, von Menschen zu Menschen, die *ich in der persönlichen Präge-Phase erlebt und vor allem *Selbst erlitten habe, zur Selbst-AusGrenzung, aber auch zur Selbst-Überforderung neige. Die Verweigerung von Hilfe und Zuwendung und von Solidarität in meiner Kindheit, wirken somit bis eben Jetzt nach. Die längeren Leses bemerkten das ja bereits.
Obwohl *ich diesen sehr persönlichen Hintergrund gerne aus dem Bewerten und Schlussfolgern heraus halten möchte, denn schliesslich ist mein Anspruch und Ziel, der "nackten / wahren" Wirklichkeit nahe zu kommen, da sind so sehr persönliche Ein-Färbungen eher hinderlich.

Vor...irgendwas Ende.

Das meiste Mensch kennt "Gut" und "Böse", "Links"-"Mitte"-"Rechts", wer nicht für mich ist, ist gegen mich : deine Feinde, sind auch meine Feinde; und ich hab' 'ne klare Meinung und die vetret' ich auch deutlich, und dazu hab' ich viele Gegner; und es gibt "oben" und "unten"; und das Macht hat das Recht. Kurz geschrieben, das allermeiste Mensch ist Einschluss und Auschluss - wir müssen es sein! -, das geht also von Präsidenten und Vorsitzenden, durch fast alle Künstl-Es und Intellektuel-Es, bis zu fast allen sogenannten anderen "einfachen" Menschen.

Die allermeisten Menschen, eigentlich All-Es, sind also natürlich verbarrikadiert hinter Gruppen-Zugehörigkeiten, wie Familie, "Heimat", Orten, Nationen, Berufen, Themen, Hierarchie-Ebenen, Geschmäckern und so weiter und so fort. Ganz aktuell zu beobachten auch in Ehen und Partnerschaften, in denen beide Partn-Es aus verschiedenen Staaten stammen: im Moment sind das viele Partnerschaften und Ehen zwischen nicht-russischen und russischen Partn-Es, die in leichten mit-Krisen sind oder sogar in Scheidung, wegen dem Geschehen in das Ukraine. Das Mensch bezieht Selbst-Wert / Bedeutung und Identität durch Zugehörigkeiten und Abhängigkeiten. Das Mensch ist grundsätzlich so aufgebaut und vorgeprägt: Gruppen-Anschluss und dann erst die Ander-Es, meist mit grossem Abstand zur Seite aber auch nach "oben" und "unten".

Wobei *mir sehr wohl bewusst ist, wie wichtig viele Zuge'hörigkeiten noch für das je persönliche Überleben, Sicherheit, Orientierung und Stabilität eines fast jeden Menschen sind. Staatenlosigkeit - nur als Beispiel - kommt fast einem Todes-Urteil gleich. Das bedeutet, das Mensch gilt als Mensch nichts, das Mensch gilt nur in Zuge'Hörigkeit etwas. Aber auch da gilt das Mensch dem Mensch meist wenig, bis auf sogenannte Ange'hörige, aber das ist fast nur eine Frage von Abhängigkeiten, Notwendigkeiten und Gewohnheiten. Das Wert eines Menschen als Summierung von wirklichem Interesse, aufrichtigem Austausch, ehrlichen Gefühlen und umfassender mit-Sorge ist nahe Null. Leider für uns All-Es. Der KoPilot der vor kurzem 149 MitMenschen tötete, wurde als völlig normal bewertet, auch dessen Eltern wussten nichts von seinen Sorgen und Ängsten, kannten vom Sohn nur Wunsch-Vorstellungen und Selbst-Projektionen. Auch das ist vollkommen normal menschlich.

Was wissen wir vonEinander in diesem einzigartigen mitEinander?
In sooooo vielen Partnerschaften, um nur die engeren Beziehungen zu nennen, ist Schweigen und Verdrängung, ist fast einschliesslich so tun als ob. Und das überhaupt nicht wissentlich, sondern, weil fast kein-Es gelernt hat, was Mensch-daSein ist und kann; und ebenso fast kein-Es das persönliche Selbst gelassen, mit aktuellstem überprüftem Wissen und Erfahrungen versorgt und geschützt, frei entwickeln durfte. Ohne Vorurteile, Familien- / Gruppen-Zwang und Fremd-Vorgaben. Wie können Eltern noch immer, den Nachwuchs, ohne je dessen Zustimmung einzuholen, an den Genitalien beschneiden  (Söhne und Töchter) und diese in eine Religion zwingen; und noch schlimmeres! Und das betrifft fast alle Menschen - wenn auch meist ohne Beschneidung -, dass die Kinder unbefragt folgen müssen. Mensch-daSein ist allgemein folgen müssen. Das was hier als Freiheit benannt und gefordert wird, ist bestenfalls eine Beschönigung der Lockerung von Zwangsjacken, allerdings so toll passenden Zwangsjacken, dass deren Tragen unbemerkt bleibt. Nur gaaaanz wenige Künstl-Es dürfen es erahnen, dass die Form in die das Mensch bis eben jetzt gepresst / geprägt wurde, das Ergebnis einer "Zwangsjacke" ist. Oder besser, dass das Mensch mit einer "Zwangsjacke" [bekannt als Triebe, Traditionen und Traumatas (eines davon der dauernde Schuld-Komplex)] nieder gehalten wird. Unten gehalten wird, statt auch oben (was fülle *ich in dieses - oben -, statt der üblichen Füllung mit meist nur Überheblichkeit und ebenso meist nur egozentrischer Willkür? Vernunft, Ernsthaftigkeit, Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Verantwortung, ... (s.g.o.) und Freiheit - und zwar ohne die Anführungszeichen, die heimlich immer davor und danach mitschwingen -) endlich sein Potential nutzen zu können. 

Wie das DaSein es jedoch auch beinhaltet, gibt es für Alles auch Ausnahmen von allgemeinen Regeln. So gibt es auch Menschen, die nicht so "einfach gestrickt sind", deren Grenzen entweder weiter oder weniger oder auch durchlässiger [permeabler] sind, die empfindsamer sind, als es grundsätzlich erlaubt ist.

Vielleicht bin auch *ich auf dem Weg dazu, diese einfachen, grundlegenden und wohl sehr einengenden Selbst-Begrenzungen im Fühlen, Spüren und Bewerten des daSein und soSein und des Umfelds [Prägungen], aufzuweichen {deren Form} und auszuweiten oder gar abzulegen?
Vielleicht aber bin *ich auch einfach nur Überfordert und Sauer, dass es nicht so ist, wie es *mir gefallen würde und "gut" täte?

Meine momentane Stimmung flüstert: das vollkommene Tier, das sich den (deutschen) Namen "Mensch" gab, wird diese Selbst-Einengungen durch Prägungen und fehlendes Wissen und mangelnde Phantasie  (ohne jeden Vorwurf!; siehe dazu oben den Absatz zu Prägung) erst los indem -Es das Tier, also seine gesammelten Prägungen in das Vergangenheit, in einem Akt der klaren Selbst-Beschau und Selbst-Veränderung aus der Selbst[Fremd]-Steuerung herauslöst.

Mensch, Du brauchst endlich einen "Spiegel", in den Du ohne Furcht und ohne Vorwürfe und Vorurteile, ein vollkommen klares "Bild" von Dir erspürst, erspüren darfst, um endlich auch zu erfahren, was Du bist und was Du kannst und könntest, um endlich auch Selbst frei mit-zu-entscheiden, wohin die weitere Entwicklung geht, gehen sollte!

Statt immer nur brav zu folgen.
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Blaublütler inmitten von GrünGelbblütlern
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Titel: Vom Hintergrund und den "Nebengeräuschen" des Sichtbaren

Das folgende Foto mit einem Text-Auszug, ist aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, vom 05. April 2015, Feuilleton, aus einem kurzen Essay und einer deutlichen Meinung zur aktuellen Literatur und Kunst, geschrieben und gemeint von Dietmar Dath. {Wie *ich finde, einem "Bruder im Geiste"}

Die Überschrift lautet: Wirklichkeit spricht unwahr
Der Untertitel: Literatur muss von den Nazis, vom Krieg, vom Mauerfall, von Krankheiten, Familiensorgen, Popmusik, der Finanzwirtschaft, dem Internet, dem Islam und der Universität handeln? Das könnte euch so passen. 
Eine Widerrede.

Das DaZwischen-Titel über dem Foto-Auszug lautet: FÜNF: Hitlers blöder Blick
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Der Herr Hitler hat[te] doch Recht. Wie sagt das Bayer: "W-Os Recht hod zoid a Mass!" Oder? Der Herr Hitler hat wohl nie eine Mass [Bier] bezahlt, noch nicht mal eine getrunken, oder? Egal!

Was gibt es zu Herrn Hitlers wohlgesetzten Worten zu schreiben?

War Herr Hitler vielleicht ein Einäugiger über Blinden? Kann sein. Was Herr Hitler und ähnliche, wie z.B. auch Wilhelm II (die Leses kennen vielleicht auch meine Beiträge zur Kunst im Verantworten-Blog), nicht kannten und konnten, war das erweiterte Wahrnehmen, war das mit-Empfinden über und neben das pure SinnesSignal hinaus, waren Gefühle und Hintergründe, mehr als das bloss ihnen bekannte und geprägte und allernötigste hinein.
Was diese Recht-Habenden nicht kennen und kannten / können ist: Freiheit und WEITE; und damit jede auch nur halbwegs ungebändigte Neugier und Interesse am Selbst als Menschen und eben auch WEIT daraus hinaus.

Idioten hätten die VorSokratiker und Sophisten solche enghaften Menschen wohl benannt. Das bis eben jetzt bedeutende ist jedoch, dass diese Vor- und Nach-Einstellung bis Jetzt üblich ist. Nicht mehr mit den vernichtenden und furchtbaren Misserfolgen der zwei oben benannten, aber doch alltäglich. Oder?

Diesen Menschen ist wahrscheinlich unbekannt oder wird in dies-Es verdrängt, dass eine wahrgenommene Tatsache (z.B. eine Lichtaufnahme des Auges, oder eine Tonwelle der Ohren) nur das "Kleidungsstück" ist, das das "Nacktheit" des daSein oder auch des DaSein umhüllt. Aber auch wenigen Künstl-Es ist bekannt und bewusst, dass das Blösse des DaSein und die Blösse des daSein bis Heute verschämt verstecken spielt, im und mit jedem Selbst. Aus gutem Grund.

Warum verfärben Künstl-Es das Wahrgenommene, oder reduzieren es auf das absolut notwendigste und manchesmal kaum mehr kenntliche, weil Sie spüren,(darin auch das Wissen), und manch-Es auch intensiv mit-fühlen, dass das was Sie sehen, hören, riechen, schmecken, ertasten und wissen immer auch etwas verbirgt, und zwar das, was z.B. dessen Ursache, dessen Inhalt / Bedeutung, dessen Wirkung / Ziel, auch auf d-Es das wahrnimmt ist.

Dieses intensivere oder sogar intensive Gespür und Gefühl für das Geschehene und das Aktuelle und die unfassbar vielen und vielfältigen Inhalte des DaSein, wie auch meist des darin enthaltenen daSein, sind auch viele Menschen, die nicht als Künstl-Es arbeiten, oder als solches angenommen sind.

Jedoch die Mehrheit des Menschen ist wohl davon vollständig überzeugt [!], es genüge zum blossen Überleben, die (bekannten) Tatsachen der jeweiligen Oberflächlichkeit zu [er]kennen (spüren) und ab (und) zu fühlen. Womit Sie auch komplett Recht haben.

Wenn also Künstl-Es den Himmel rosa färben und das Gras gelb, dann spüre *ich m.a. deren Ausweitung des bloss Tatsächlichen des menschlichen Sehvermögens, also auch ein wenig Freiheit, und manchmal - das hat sowohl mit das Künstl-Es, als auch mit dem gesamten Werk zu tun -, spüre und fühle *ich das Künstl-Es im Augenblick des Schaffens und sogar etwas Wahrheit von weit hinaus und tief hinein, in dessen Kunstwerk.


Montag, 23. März 2015

Rass ist ein Lügenbeutel und das Unwissenheit unserer Grundlagen

Titel: Und weiter geht das Denunzieren von Oberflächlichkeiten

Vorgestern war ja der "Tag gegen Rassismus". Was *ich davon halte, und wie *ich das bewerte, kennen ein paar Leses ja bereits. Heute geht also meine Argumentations-Kette für eine Bewusst-Werdung, was das Wort aufrecht erhält und bewirkt weiter.

Kurzform: Das Wort ist keine nur einfache Bezeichnung von Menschen und Menschen-Gruppen, welche andere Oberflächen-Färbungen und -Formen - als Sie selbst sind und kennen oder gerade noch akzeptieren können - ablehnen und auch mit Beleidigungen und Gewalt ausgrenzen, sondern das Wort transportiert und hält eine Falschheit und eine Denunziation aufrecht, statt irgend etwas zu berichtigen. 

Im Einzelnen:

Ja, es gibt keine menschlichen Unter- oder Nebengruppen.
Das Mensch ist eine Art / Gruppe / Lebensform, ohne Untergliederung [Egal, ob ein-Es mit das Vielfalt inner-menschlichen Ausgestaltungen klar kommt, oder eben nicht]. Es ist genetisch sogar so, dass die Variabilität innerhalb des Menschen geringer ist, als zwischen zwei Gruppen unserer nächsten Verwandten den Pan troglodytes {Schimpansen}. Das ist das Eine.

Das andere, ist das Tatsache des natürlichen Ab- und Ausgrenzens innerhalb jeder sozialen Lebensform. In leicht oder auch schwer übersteigerter Form bekannt und gelebt, als FremdenAngst oder FremdenFeindlichkeit.

Die Menschen, deren Ab- oder Ausgrenzungs-Bedürfnis oder -Zwang soweit geht, dass Sie anderen Menschen jede gleich=Wertigkeit und gleich=Berechtigung aberkennen, haben die Falschheit / das Fehlurteil von menschlichen "Rassen" natürlich sofort aufgegriffen und als Begründung oder Rechtfertigung für ihre Gefühle verwendet.
Auch das Lügen ist ja eine natürliche Form der alltäglich er- und gelebten sozialen Kommunikation, nicht nur innerhalb des Menschen. 

Das Wort "Rassismus" ist wie ein Lügenbeutel, das Falschheiten und Schmähungen enthält und von einem Menschen zum nächsten bis Jetzt unhinterfragt oder gar überprüft weitergereicht wird. Es hält das Lüge oder auch Falschheit von inner-menschlichen Trennlinien aufrecht, ohne dass das scheinbar bemerkt wird. Sogar von diesem Unfug betroffene Menschen verwenden diesen Lügenbeutel weiter, ohne zu bemerken, was Sie da weiter und weiter transportieren: das Falschheit und das Denunziation, als Ergebnis übersteigerter FremdenAngst und FremdenFeindlichkeit.

Statt den Begriff endlich zu verurteilen und aus unserem Sprachgebrauch aus zu sortieren und durch das zu ersetzen, was es ist, wird es sogar von Organisationen die behaupten diese Angst und Feindlichkeit innerhalb des Menschheit zu bekämpfen oder zu beenden, unhinterfragt verwendet. Ohne das auch Diese erkennen würden, dass genau das, diese Falschheit und Beleidigung weiter aufrecht erhält. Gut gemeint, ist eben fast immer schlecht getan.

Sprach-Kritik:

Das Mensch ist bis heute kaum imstande das (Sprache), mit was -Es {das Mensch} kommuniziert, zu hinterfragen, auf dessen Stimmigkeit und Wirkung. Aber einige Menschen mássen sich jetzt schon an, in das einzugreiffen, was wir als Evolution bezeichnen. Was eine schlichte Katastrophe ist, aber ebenfalls natürlich. Denn auch Überheblichkeit und Ignoranz zu- und mitEinander und erst richtig zu anderen LebeWesen, sind allseits praktizierter Alltag.

Beides steckt fast unerkannt in dem Lügenbeutel "Rassismus" drinn: dumpfe Arroganz und übersteigerter Ab- und AusGrenzungs-Zwang von Fremdem und "Fremden".
Denn, welches Mensch ist einem gleichen anderen Menschen wirklich "fremd"?
Ausser, ein-Es füllt in das Wort Fremdheit und das Adjektiv fremd lediglich Kleinlichkeiten und bloss mässig unbekanntes / unvertrautes, ohne das enorme Máss / Anzahl an Gemeinsamkeiten und Gleichheiten und Vertrautes zu bemerken und an zu erkennen, das allen Menschen innewohnt; und das alle Menschen zuerst als Menschen kennzeichnet. 

Bitte! Tragt dieses Wort endlich zu Grabe; und benutzt es also nie wieder. Danke.
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Menschenfarben
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Titel: Von das Macht des Unvollkommenheit

Heute las *ich den Satz: "Das Mensch ist nicht vollkommen, deshalb. ..."

Widerspruch!
Das Mensch ist nicht unvollkommen!
Diese Bewertung ist schlicht unverschämt!

Von welcher überheblichen oder auch unterwürfigen Position aus, wird das von Menschen behauptet?

Vor allem aber, welchen Vergleich haben oder konstruieren andere Menschen dabei?

Entweder ist das unpassendes Gejammer oder eine unsinnige Selbst-Kränkung? 

Aber genug der Frage- und Ausrufezeichen.
Tatsache ist, das gesamte DaSein ist ein Entwickliungs-Prozess, das erdmondliche Bereich darin, wird gerne als Evolution bezeichnet. Ist jedoch eingebettet in das gesamte Wandeln.

Nix is fix. Und "nix" ist in diesem einen Fall fast ALLES.
Also ist es blinder Unsinn, nur das Menschheit als "unvollständig" oder "unvollkommen" zu beurteilen, wo in Wirklichkeit Alles im beständigen Wandel ist, somit das DaSein als Ganzes eine Unvollkommenheit ist.

Die Menschen, die also so einen Satz formulieren: "Dem unvollkommenen Menschen, ...", sind entweder überheblich oder blind für diese Tatsachen. Klar ist jedoch auch, dass das Mensch langsam soweit ist, die weitere Entwicklung mit-zu-entscheiden, quasi Hand an sich und in das Ganze hinein zu legen, und mit-zu-gestalten. Das was im dauernden Wandel ist.

Das wird jedoch schrecklich misslingen, also eher zu einem schmerzlichen Ergebnis werden, wenn wir entweder arrogant oder blindlings für die Tatsachen und das Ganze Geschehen, in dem wir enthalten sind, [miss]handeln. 

Zum Beispiel, in dem wir Menschen von "Vollkommenheit" oder Perfektion ausgehen oder dort hinentwickeln wollen, also hin zu einem Zu- oder Umstand, der Starre, einer Entwicklungs-losigkeit.
Wie ängstlich und verkrampft ist denn das?

Statt hier und jetzt Freude und Lust dabei zu fühlen, dass alles im steten Wandel ist, dass nix bleibt, wie es war und ist: Weil genau das auch uns Menschen erst ermöglicht und geschaffen hat.
Juhuu! :-)