Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Mittwoch, 15. Oktober 2014

Die Gewalt der WillkommensKultur

Titel: Eine Frage der Gewalt

Die Süddeutsche Zeitung stellte in fb die Umfrage: Berühren Sie Kriegsbilder noch? Also die Frage, nach der Wirkung von Gewalt auf mehr oder weniger Unbeteiligte. Mich wundert das angehängte Adverb "noch", weil: hat es jemals? 

Die Frage, die *ich stelle, ist die nach unserer menschlichen Teilnahmslosigkeit am Geschehen der Menschheit? Unverständlich? Ich vermute, wir könnten die Gewalt in uns und zwischen uns ziemlich bald beenden, und zwar menschenweit, tun es aber nicht. Wir kucken "LIEBEr"(?) zu. Wenn *ich den gesamten Bereich der Prosa, ob erzählt, erspielt oder gefilmt ein wenig überblicke und den Erfolg darin messe, dann sind die "Blockbuster" darin, die Geschichten, die am meisten Tötungen, Gewalt und gegenseitige Wurschtigkeit beinhalten und oftmals sogar feiern. Töten scheint uns "Spass" zu bereiten, einen leichten Grusel hier, ein sachtes Aufregen dort, aber nirgends - kleine Einschränkung, fast nirgends - ein wirkliches Bemühen und vor allem Tun, dieses menschliche Normal-Verhalten auf seine Wurzeln zu untersuchen und nach deutlichem Verändern dieses alltäglichen Aushandelnds gegenseitigen Verletzens und Tötens zu forschen. Nein, die meisten Grummeln ein wenig, wenn danach explizit gefragt wird, wenn überhaupt und schauen Abends oder wann auch immer, einen Krimi oder sonst einen Film in dem es garantiert mehrere Tote durch Gewalt gibt, oder lesen oder spielen mit Werken, in denen verletzt, gelogen, betrogen und massenweise gemordet oder getötet wird. Was soll uns also an Gewaltbildern schockieren?

Schockieren?
So ein Unsinn, wo wir doch alle auf Gewalt "stehen" und davon fasziniert sind! Nein, k[aum]ein-Es möchte auf das "RECHT" auf Gewalt verzichten. Augen auf im Verkehr! Also ist auch diese SZ-Aktion nur heuchlerischer Aktionismus, ohne das wirkliche Bemühen um Veränderung dieses zutiefst normalen menschlichen Verhaltens. Und *ich bitte zu bedenken, dass diese normale gegenseitige Gewaltausübung, wie alles Verhalten, eine grosse Spanne umfasst, die beim Mobben und dem Verfluchen / Beschimpfen des anderen Verkehrs-Teilnehmers längst noch nicht anfängt, aber beim finalen Töten spätestens aufhört.

Fazit:
Nein, das Mensch ist zur offenen und wahrhaftigen Mensch[Selbst-]Erkenntnis noch nicht bereit und gefällt sich noch in Glaubenswelten und sonstigen Huschikuschi-Träumen oder ganz banal in irrigen Ignoranzen.
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Spree-Blick in das deutsche MachtZentrum
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Titel: Die Not einer WillkommensKultur

Gestern habe *ich hier einen Beitrag veröffentlicht, in dem *ich am Beispiel der Frauen-Vernichtung in Indien und anderen Regionen, die meist fehlende Voraus-Schau des meisten Menschen thematisiert habe, die Misshandlung - so empfinde *ich das - der Zuwanderer und Flüchtlinge in EU und nicht nur hier, ist ebenfalls darin enthalten. Denn, wie lange gibt es bereits Zuwanderung und Flüchtlinge? 1 Jahr, 5 Jahre, 10, 100? Es gibt sie schon immer. Und was tun die Hierigen dafür?

Ein aktueller Artikel der Neue Zürcher Zeitung. Der Teaser lautet:
Deutschland erlebt derzeit einen Flüchtlingsstrom wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Fast 116 000 Personen haben bis Ende August in der Bundesrepublik einen Asylantrag gestellt. Das waren knapp 60 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2013. Die Bundesrepublik ist mit der adäquaten Versorgung der Flüchtlinge überfordert, auch wenn der Strom seit Monaten absehbar war.
Die Reportage von Stefanie Lahrtz.
Seit Monaten? Wie also könnten wir Überforderung vermeiden? Vielleicht in dem wir die Aktualität passend bewerten und uns Menschen ebenso, und auch unsere Reaktionen und Aktionen bei und nach Ereignissen richtig bewerten, und darauf sofort angemessen reagieren. Aber das schreibe *ich so einfach dahin! Aber zurück zum Thema. 

Gibt es hier eine WillkommensKultur?
Nein. Warum? Weil die (heimliche) Grundhaltung ist: Fremd-Es bleib mir vom Leib. Je Fremd, desto wegg! Das ist mehrheits-menschlich, davon gibt es nur ganz wenige Ausnahmen. Fremd-Es ist erst mal unangenehm, erst recht, wenn diese Fremd-Es ungebeten kommen. Das ist normale menschliche Haltung. Lange Rede, kurze Forderung: erkennt diese (verheimlichte) Grundhaltung, verändert diese natürliche Abwehrhaltung, dann schaffen wir auch gemeinsam eine Willkommens-Kultur. Dann heissen wir Fremd-Es mit Freude willkommen, bauen Wohnungen für sie, neben uns, nicht abseits, lassen den Fremd-Es Bildung und Wissen zukommen und heissen deren Bildung und Wissen und Kultur willkommen, beschäftigen die Fremd-Es neben uns, aber fordern von den Fremd-Es auch, dass sie unseren Frieden und unser Rechts- und Sozial-System achten, ohne sie an der Beteiligung und Verbesserung zu behindern.

Aber bisher ist alles auf -bleibt uns vom Leib- eingestellt. So ist das auch bis Heute mit den vor 50, 60 Jahren zugewanderten: bleibt uns vom Leib. Tja, nun also in Zelten, kurz vor dem Winter und arbeiten dürfen sie genauso wenig, wie die fast 6 Mio. wirklichen (nicht statistisch friesierten) Arbeitlosen in D?

Ist das Mensch "un-menschlich"?
Bis auf ein paar Ausnahmen. Aber wie sagt der Volksmund: Ausnahmen bestätigen die Regel. Hallo! Schaut mal in den Spiegel. Bla bla bla, ist das Grösste und deutlichste hier, TalkShows und Stammtische ohne Ende, getan wird dahinter fast nix für ein angstfreieres und umgänglicheres und ausgleichenderes MitEinander. Und nicht nur die Flüchtlinge und anderen Zuwander-Es leiden damit, wir Alle leiden darin.

Heute hat die "Tagesschau" der ARD auf ihrer fb-Seite folgenden Text mit Bild veröffentlicht:
"You will not make Australia home", Australien wird nicht deine Heimat werden. In der Flüchtlingspolitik kennt Australien nur eine Linie: Abschreckung. Und wenn Flüchtlinge trotzdem ankommen, werden sie in arme Drittländer weitergereicht.
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Das beweist, die EU ist darin wahrlich nicht alleine.

Titel: SchlussSätze

Nochmal - wie auch gestern schon angedeutet - betone *ich, es geht *mir doch nicht darum, mir *Selbst die "Leviten zu lesen", es geht *mir um nüchterne Selbst-Erkenntnis. Darum, dass *ich ein wacher, am aktuellen Geschehen teilhabender und mit-entscheidender Mensch bin, und ebenso von mit-entscheidenden und wachen MitMenschen umgeben sein möchte.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Mauern, Zäune und eine Frauen-Vernichtung

Titel: ...-Es

Die Frage eines Mit-Kommentators war: "Sind die "-es"-Endungen dein ernst?"

Die Antwort ist: Ja, weil es inzwischen auch Menschen gibt, die weder Frau noch Mann sind oder sein möchten, und das gilt es - wie *ich finde und es somit tue - auch menschen-sprachlich zu beachten, und das tue *ich, indem *ich die auf das - vor allem das männliche - Geschlecht optimierten Enden "...er" und "...in", auf ein neutrales "...es" abändere; und aus Respekt vor jedes Mensch, schreibe *ich das "Es" gross und setze es mit einem Binde-Strich etwas voran, somit entstand das entspannte und für jedes Mensch gleichwertige "ein-Es".

Sie sind ein-Es, *ich bin ein-Es und ein Forsch-Es ist auch mal männlich und mal fraulich und mal queer oder sonst ein Mensch, aber eben immer Mensch.
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Morgenstund hatte Kaffee im Mund.
In der BrezelBar
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VorFrage: Kann Mensch mit Offenheit, mit freier Zugänglichkeit, und mit Transparenz nicht umgehen?

Rechtfertigungs-VorRede: *ich mach das Texten hier in meinen Blogs doch nicht zur Selbst-Beschämung, oder gar Selbst-Anklage eines Menschen, *ich tue das, weil *ich die Empfindung bin, dass irgendwas mit uns krumm läuft, oder beurteile *ich das falsch?, vielleicht ja.

Naja, dann ist ja alles in Ordnung. Also gut, *ich tue das, weil *ich das Gefühl bin, dass hier etwas nicht gut abgeht zwischen uns Menschen und mit der Umgebung, in die wir eingebettet und mehr noch, eingewebt sind. 
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Titel: Vom Ausbau von Mauern

Zitat von Luke Bailes: "In einem perfekten ÖkoSystem kommen Zäune nicht vor."

Was immer ein-Es von "Perfektion" halten mag - in diesem Fall meint es wohl: In einem gesunden, für alle MitGlieder freien und funktionierenden System. -, ist doch die Frage nach diesem Satz: Was sagt das von uns Menschen, die alle paar Meter Zäune und Mauern errichten?

Gut, die üblichen und normalen Menschen, werden diesen Satz, nach meiner Nachfrage, sofort als Unfug entlarven.

Die unüblichen Menschen, denen Selbst-Erkenntnis kein Unbehagen bereitet, werden schlucken und vielleicht nachdenken. Was läuft in unserem Menschen-ÖkoSystem nicht perfekt, was ist in unserem Menschen-ÖkoSystem ausser Kontrolle geraten, dass wir alle paar Meter Zäune und Mauern errichten müssen?

Was ist in uns und mit uns passiert, dass wir mehr und mehr Freiheit und Offenheit zustellen müssen? Dass wir Menschen jeden Tag Zugänglichkeit und Transparenz verhindern, zumindest behindern, wo wir erLeben und arbeiten.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 14. Oktober 2014, Seite: Panorama
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Wie geschrieben, *ich bin eher der florale Typ
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Titel: Frauen-Vernichtung

Ein weiteres Beispiel und Beweis für eine menschliche Normalität, den Mangel an Vorausschau und die fast vollständig fehlende Verbindung zwischen dem eigenen [nicht-]Handeln und dem späteren Ergebnis. Und dazu auch noch eine weitere Kuriosität des Menschen, die aus dem VorSatz erwächst: das Mensch jammert gern, es ist fast ein JammerZwang. Und aus den beiden VorSätzen kann ein-Es auch schliessen, dass das Mensch die Verbindung zwischen dem Selbst-Handeln oder auch dem nicht-Handeln und dem Ergebnis dessen, deswegen nicht schafft oder verweigert, weil das Mensch sonst nicht mehr Jammern könnte?

Aber nun zu dem Titel. 

Wenn es nicht wirklich schrecklich und schlimm wäre, ist es fast zum Lachen.
In Indien - und nicht nur dort, auch in vielen afrikanischen Ländern ist es ähnlich, aber aus Indien liegen die verlässlichsten Zahlen vor - werden jährlich Millionen weiblicher Föten abgetrieben, weil die Frauen wenig gelten und den Familien zu teuer - vor allem in der Verheiratung - sind. So jedenfalls argumentieren die Menschen, die die Frauen vor der Geburt töten. Da wird also die vorgeburtliche Diagnostik zur Frauen-Vernichtung genutzt (*ich darf das doch so bezeichnen, oder muss *ich das irgendwie verschwiemelt umschreiben?).

Und jetzt kommt der Haken und der Bezug zu den AnfangsSätzen.
Inzwischen "fehlen" in Indien über 60 Millionen Frauen! Wen sollen viele Männer dort also heiraten oder schwängern? Millionen Männer finden weit und breit keine Partnerinnen zur Familien-Gründung; und laufen also nun jammernd und wehklagend herum. Hmm!?, sage *ich da.
Was tun die Familien also - oft die selben, die vorher die Frauen vorgeburtlich abgetötet haben -, sie kaufen für oft viel Geld (Sie merken den Unsinn und den Widerspruch zur Rechtfertigung der vorgeburtlichen Frauen-Tötung) ihren Söhnen Frauen. Entweder aus anderen Gegenden Indiens, in denen diese "Praxis" nicht in dem Másse herrscht, oder aus Pakistan und Bangladesch.

Wie könnte Mensch dieses Verhalten nennen? Witzig, dämlich, neurotisch, unsinnig oder wahnsinnig, oder wie? In China gibt es eine ähnliche Tendenz, die vorgeburtliche Disgnostik wird auch dort dazu genutzt, den Nachwuchs zu vermännlichen.

Nein, nicht allen Menschen fehlt die Fertigkeit zur Verbindung von Handlungen und deren Wirkungen, also zur etwas weiteren Vorausschau als nur ..., na auf jeden Fall nicht weit.

Oder steckt hinter der Frauen-Vernichtung ein *mir unerkannter guter, vielleicht sogar grosser Plan? Vielleicht soll auf diese Art die Spezies Mensch aussterben, weil ohne Frauen ...
Könnte ja sein?

Montag, 29. September 2014

Un-Sicherheit ist Selbst-Erkenntnis durch Klugheit

Titel: Der [An]Trieb durch Unsicherheit

Vielleicht ist es ja auch eine grundstürzende Verunsicherung?
Egal. Unser Unsicherheitsbedürfnis ist ja sooooo... gross, dass wir wirklich enormen Aufwand und Kosten erregen (der Bau und Betrieb des CERN in Genf kostet jährlich Mrd. Nur als EIN Beispiel), um unsere Sicherheit durch Forschung und Fragen und Poesie und Prosa und Technik (das neueste ist das "Internet der Dinge") zu erhöhen. Auch die zunehmende Überwachung jedes einzeln-Es (und zwar im Aussen, also im gesellschaftlichen MitEinander, wie auch im Innen, also mit Körper-Sensoren, die den Blutzucker messen und die Schritte die wir gehen u.s.w.) wird verstärkt und (meist völlig unbewusst) schmackhaft gemacht.

Kurz gefolgert, unsere Unsicherheit ist riesig und die Folgen sind eine beständig steigende Wehrhaftigkeit, Überwachung in alle Richtungen und riesige WissensSammlungen. Wozu aber leitet oder auch zwingt uns diese ursächliche Unsicherheit? Oder Verunsicherung?

Und dieser Zwang, dieser fast allen Menschen vollkommen unbewusste Handlungs-Antrieb fordert enormen Aufwand von Uns! Nur, für Was oder Weshalb, oder auch wofür?

Gerade habe *ich gesehen, dass das mein Tausendster Beitrag in Tumblr ist!
Wow! Tausend Einträge schon. Die RaumZeit verfliegt geradezu und die Schritte, die ein-Es dabei tut, ver gehen dabei fast unmerklich.
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Titel: Das Leiden vor der Selbst-Erkenntnis

Und *ich merke doch hier in meinen Blogs und auch drummherum, und in *mir, wie dermassen unbeliebt Selbst-Erkenntnis ist. Vielleicht ist Selbst-Erkenntnis, über ein noch zu definierendes Mass hinaus, Gesundheitsschädlich? Was für eine Gefahr birgt der Einblick und die an Tatsachen orientierte Erkenntnis des Selbst-Sein und -Handelns?
Und es muss eine Gefährdung daSein, ansonsten ist das weitestgehende Desinteresse und auch die teils aggressive Abwehr von Erkenntnis und Selbst-Erkenntnis nicht zu begreiffen.
Was - in einem körperlichen LebeWesen - ist gefährdet von / durch die [Selbst-]Erkenntnis?
Die “Gefahr” ist wohl im hohen Energieaufwand zu finden, den die Reaktion / -en auf die Erkenntnis / -se in einem oder den vielen Selbst fordert oder fordern kann.
Ein aktuelles Beispiel:
In die Türkei flüchten im Moment zehntausende Menschen pro Tag, die von einer Armee aus jungen Menschen, fast nur männliche, vertrieben werden, die “glauben” ihre Gewalt und das Morden und Vergewaltigen geschehe, um ein “gottgerechtes” oder “gottgefälliges” Gesellschafts-System zu errichten. Auf Selbst-Erkenntnis würden diese “gottgefälligen” Menschen mit sofortigem Mord reagieren, ist einfach leichter, weniger Energieaufwändig, als nach zu denken. Und in Europa wird auf die Erkenntnis der hunderttausende von Flüchtlingen in ein Land an der Südgrenze mit glubschäugiger Ignoranz reagiert, anstatt sofort diesem Land, der Türkei, mit umfassender Hilfe und Material und Nahrung und Wasseraufbereitung und Abfallentsorgung und mehr beizuspringen.
Und das sind nur zwei Beispiele von gesellschaftlicher Verweigerung von Reaktion auf [Selbst-]Erkenntnis, die Beispiele von Vermeidung und Abwehr im ganz persönlichen, erschreibe *ich ja bereits seit einigen Jahren in vielen Beiträgen in meinen Blogs und Kommentaren. Die Reaktionen darauf sind überschaubar, weil fast gar nicht.
Selbst-Erkenntnis fordert Aufwand und vielleicht umfassenden Einsatz und Veränderungen und das ist zuviel für so kurzfristige ErLebeWesen wie auch uns Menschen.

Ist also verständlich und vorerst akzeptiert, dass k[aum]ein-Es darauf reagieren möchte.
Auch *ich nicht immer und in jedem Fall. Mein Fleischkonsum ist zwar gering, aber eigentlich sollte *ich bei den Methoden der “FleischPRODUKTION”! ganz darauf verzichten.

Ja, Selbst-Erkenntnis ist aufwändig und manchmal sogar schmerzhaft.

Aber sehr sehr nötig, wie auch der Temperatur Anstieg der GasHülle fordert, die für uns Landbewohner so lebenswichtig ist, wie für die WasserWesen das Wasser.
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Ansonsten bin *ich eher so
der florale Typ.
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Titel: Zer-menschlichtes

Zitat von Johann Heinrich Pestalozzi, schweizer Pädagoge: „Wir wollen nicht die Verstaatlichung des Menschen, sondern die Vermenschlichung des Staates.“

Im ersten Augenblick empfand *ich fast Zustimmung, aber dann ...

... ja, ja, ja. Und? Als sei ein menschliches Gebilde (z.B. 1 Staat) jemals un[nicht]-menschlich gewesen. Wie geht das, dass eine Ansammlung von Menschen (z.B. ein Staat) nicht[un]-menschlich ist? Ist schon lustig welche Gehirnverdrehungen ein-Es aufdeckt, wenn Es genau hineinhört in das gesprochene. Was ist ein unmenschliches Mensch? Und was eine menschliche Organisation (z.B. 1 Staat) die erst ver(?)-menschlicht werden muss? Was also ver(!)birgt die (deutsche) Sprache für (unmenschliche?) Gemeinheiten, des Menschen? Was also bedeutet die "Verstaatlichung des Menschen"? Den Verlust des Egoismus? Und die "Vermenschlichung des Staates"? Die Aufgabe der Solidarität? Was also hat Herr Pestalozzi da gefordert? Wahrscheinlich genau das, was sowieso schon damals längst unterwegs war: die Bewusst-werdung des Menschen und damit eine stete ErWeiterung der Frei-RaumZeit, was wiederum den Egoismus und die Solidarität schwinden lässt, um was zu "gebären"? Klugheit vielleicht? 

Dienstag, 16. September 2014

Mathematik und ... Sagt Sie zu Ihm ...

... "Di[ch] mog I, Du gfoist ma, geh ma mitanand?", sagt Er "Jo".
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Das sind "mathematische" Entitäten
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Titel: Vom Nutzen und dem Wert der Mathematik

Kann irgendein-Es ermessen, was wir da mit der Mathematik aufbauen? 

Wahrscheinlich nur sehr wenige. Nur soviel. Fragen zu stellen und zu beantworten, braucht in erster Linie Was? Und. Die Bewertung, das Urteil, die Meinung, die Ansicht, die Liebe, eigentlich fast AllEs und All-Es im DaSein braucht Was?

Abstand.

Zumindest ein ganz klein wenig. Ohne Abstand vonEinander keine RaumZeit, und somit kein Platz für ein urteilendes oder zuneigendes oder auch abneigendes Selbst.

Und jetzt zur zukünftigen Funktion der Mathematik:
Damit das DaSein (als Ganzes, wenn *ich dieser RIESIGKEIT! so etwas wie Persönlichkeit, also ein Selbst-Sein zugestehe) erkennen kann, Erkenntnis gewinnen kann, was ES ist und was ES kann, braucht ES ein "Gegenüber", in dem ES das Selbst quasi spiegeln kann, das dem Selbst erkennen lässt, was ES ist.

Dieses andere "Selbst", dieses ander-ich, ist die Mathematik.
Die Mathematik ist zur Spiegelung der Realität fähig. Wenn die Erfolge der Mathematik so weitergehen, dann ist die Mathematik bald soweit, damit ein klares und stimmiges Urteil von uns Selbst zu errechnen.

Können Sie nicht vorstellen.
Nun, *ich weiss es schon. Nicht das Urteil; aber das Können.

Freitag, 5. September 2014

Eine Lücke, Sprache, Beschleunigung und eine Beleidigung

Titel: Die (menschliche) Lücke

Gerade erneut einen Artikel verlinkt, der die schrecklichen Zustände in einer Kaninchen Zuchtfarm öffentlich macht. Kanichenzucht für die Industrie.

Meine Reaktion:

Und immer gleich die Frage: Wollen wir Menschen so mit unseren MitLebeWesen umgehen?

Die spontane Antwort lautet wohl fast immer: Nein.

Die Fakten sind: Ja.

Oder auch: Das ist mir wurscht!

Wann also schliessen wir die Lücke zwischen der Spontaneität und der Wurschtigkeit?
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Gestern Abend, ein Rausch in OrangeRot
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Titel: Die Optimierung des Lesens

Überschrift: Beschleunigte Buchstaben
Untertitel: Apps beleben den alten Traum vom SchnellLesen. Doch halten die Programme ihr Versprechen?

Ein Auszug:
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 05. September 2014, von Bernd Eberhart, Seite: Wissen

Und das vor den Beiträgen, die *ich unten zum Thema "Die Last der Beschleunigung" auch hier eingestellt habe, nun also: SchnellLesen!

?

Warum? Wofür soll das "gut" sein?
Na gut, für irgendwas wird das schnellLesen bestimmt gut sein. Mensch kann innerhalb der selben RaumZeit statt eines, zwei Bücher lesen, z.B. einen Roman und ein Sachbuch.

Nur, kommt dabei, bei all der Schnelligkeit, auch das Verständnis mit, das blosse Verstehen der Texte, die ein-Es so beschleunigt liest? Weiss ein-Es hinterher noch etwas von das, was Es da gerade so schnell las?

Na, vielleicht wächst ja auch mit dem schnellen Lesen das schnellere Verständnis mit?

Aber schlecht, schlecht finde *ich das SchnellLesen nicht.

Dazu also noch zwei aktuell Zitate:

Es geht dabei um die technischen Entwicklungen (insb. des Verkehrs, aber eben auch um das Lesen, oder?) und um die (auch technischen) Machbarkeit[en].

"... es verlangt von uns (Menschen) Beschleunigung, wo wir uns bereits im freien Fall befinden. Wenn jedoch etwas beschleunigt werden muss, dann die Ideen und nicht die Personen oder Waren. Modernität bedeutet nicht, schneller voran zu gehen, sondern mit mehr Bedacht."

Von Luca Giunti

Hier der passende Link: www.notav.info/tag/luca-giunti/

Und:

"Dass ein erster Schritt hin zur Überwindung {der aktuellen Krisen in Wirtschaft, Umwelt / Klima, Politik, aber vor allem der Unbeherrschbarkeit der - auch technischen - Entwicklungen und deren steter Beschleunigung, also vielleicht} dieses Alptraums, darin besteht, vielleicht zu realisieren, dass wir träumen. Aber vor allem auch wahrzunehmen, dass wir da eine "Maschine" in Gang gesetzt haben - dass die moderne Gesellschaft zu einer "Maschine" geworden ist -, die Blind läuft und die hinter unserem Rücken Zwänge erzeugt, die komplett gegen das Versprechen der Moderne auf Selbst-Entscheidung gehen. Und das nicht un-hintergehbar ist. Wir sehen dann allerdings, dass wir da nicht so ohne weiteres raus kommen. Also das "Erwachen", reicht noch nicht für die Veränderung der Strukturen, dazu Bedarf es wirklich einer Revolutionierung der Formation moderner menschlicher Gesellschaften. Und diese Revolutionierung wird auf jeden Fall ökonomische Dimensionen berühren. So dass die Frage dann nicht ist, wie lange können wir noch beschleunigen, sondern: Wie lange wollen wir noch beschleunigen?"

Von Hartmut Rosa

Professor für Soziologie und Politik, an den Universitäten Erfurt und Jena.
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Wird ja gerne mal übersehen
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Titel: Das Ende des Miss-Verstehens

Überschrift: Letzte Worte
Untertitel: Wo die Wirtschaft boomt, sterben Sprachen aus
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 04. September 2014, Seite: Wissen

Das globale (menschenweite) Handeln und Wirtschaften und Produzieren (Ökonomie) bewirkt also die Stärkung der zwischen menschlichen Verständigung.

Wenn das keine gute Nachricht ist.

Manchmal finde*ich unsere Forscherei komisch, weil es eigentlich nur bestätigt, was die Logik längst vorhergesagt hat. Aber wie das eben mit des Glauben ist, es braucht Beweise. Und wir sind eben noch fast einschliesslich Gläubige. Der Folgerichtigkeit war schon längst klar, dass die globale (menschenweite) Kontaktaufnahme und Vermischung zur Reduzierung von Verschiedenheit auch in der zwischen menschlichen Verständigung, also den Sprachen, zwingt.

Der Kakophonie des selbstreferenziellen Geplauders ein Ende setzen.

Die Bewahrer und Festhalter und Trägen schreien auf! Was für ein Verlust jammern und wehklagen sie. Warum?

Weil Miss- oder gar nicht Verstehen gut ist?
Weil doch bitte jed-Es so sprechen soll, dass Es kein andere-Es versteht, vielleicht?

Ja, klar, jedes Tierchen sein Plaisierchen.
Ja gut, wenn es um das Innen oder auch die Haut oder das darauf geht, oder das was ein-Es is[s]t, muss jedes Selbst-Entscheiden, aber im Kontakt mit anderen Selbst wäre doch Verständlichkeit und zwar bis hinein in winzigste Details sehr Frieden förderlich.

Kurz gesagt, *ich bin für mindestens EINE jedes Mensch vertraute Sprache.
Wie das Mensch mit engen Familien und Freunden spricht oder mit und in dem jeweiligen Selbst, ist dabei völlig gleichgültig. Von *mir aus sprechen da alle Milliarden Menschen Milliarden verschiedener Spreche, aber es braucht mindestens eine allen gemeinsame Sprache, mit das wir alle Einander verstehen.

Daran arbeite *ich mit.
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Oben Sonne, hier Mond
und ein Fleck auf der Linse
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Titel: Der Mangel der Verständlichkeit

Überschrift: Bitte sprechen Sie in ganzen Sätzen
Untertitel: Unausdenkbar, wenn Sprache einfach das wäre, was die Leute so äussern. Dagegen haben Grammatiker immer schon opponiert. Robert Stockhammer verfolgt die Geschichte ihrer Ideen und Mühen.

Ein Auszug:
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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 05. September 2014, Seite: Literatur und Sachbuch

Ein Zusatz und Hinweis passend zu meinen Sprachkritiken.

Sprache so wichtig, fast elementar, also überlebenswichtig, und so wenig kritisch beachtet! Fast jed-Es spricht und spricht und schreibt und schreibt, ohne je zu hinterfragen, ob das,  was Es da tut, was Es da schreibt und spricht, was Es da von den Ahnen und den UmerLebenden eingefüllt und auch herausgefordert bekommt, stimmt. K[aum]ein-Es ermittelt für das eigene Selbst den Inhalt von Worten und prüft, ob die Worte und Sätze, die Es spricht stimmig sind und passend gesetzt. Und das (jenes) bei einem so elementar wichtigen "Instrument" der Verbindung, der Verbindlichkeit, der persönlichen Ausgestaltung, der wechselseitigen Informationen und DaSein-Verständlichkeit.

Dieses fast schon kuriose DesInteresse an dem, was ein-Es da tut und formuliert und daran, wie dieses auf und in den Adressaten wirkt.

Sprache ist dermassen unterbewertet und schludrig missbraucht - und dabei geht es *mir nicht um Orthographie und Grammatik, die biege *ich auch zurecht, wie *ich es brauche, nein, es geht um Inhaltliches und Klingendes -, dass es m*ich schmerzt, Euch zu hören und zu lesen. Fast immer und immer mehr, leider.

Montag, 11. August 2014

Bose-Einstein und die Realität sFlucht

Titel: Eine mögliche Übersetzung des Bose-Einstein Kondensats

Ein Bose-Einstein Kondensat ist erreicht, wenn Materie oder die EinzelTeilchen, die die Materie aufbauen, fast vollständig die spezielle "Persönlichkeit" aufgeben (müssen), weil sie durch die äusseren Umstände (wegen Energie-Entzug = Absenkung der Temperatur auf fast 0), zur fast völligen Aufgabe der "persönlich" gewollten Bewegung gezwungen werden.

Das jeweilige spezielle Selbst an Bewegungs-Richtung und -Rhythmus der Grundbausteine und deren Verbindungen (Moleküle) wird durch Bewegungs-Hemmung be- / verhindert, bis nur noch ein Schwingen / Bewegen im absoluten Gleichklang mit den anderen Materieteilchen des nahen Umfelds möglich ist.

In einem Bose-Einstein Kondensat ist die Individualität der Einzelbeteiligten verloren und geht auf in der Massenbewegung und / oder -Stimmung aller Beteiligten.

Übersetzung?
Das "Dritte Reich" und aktuell NordKorea kommen einem solchen Zustand auf der Ebene von uns "Gross-Molekülen" (LebeWesen) fast gleich. NordKorea ist fast das Bose-Einstein Kondensat auf menschlicher Ebene.
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Dies ist das "Foto" eines DoppelStern-Systems
mit dem Namen HK-Tauri, aufgenommen
vom Röntgen Satelliten Chandra. Das
System ist etwa 450 Lichtjahre ent-
fernt, die Sterne umkreisen ein-
ander in einer Entfernung
von etwa 58 Mrd. Km.
Stark, oder?
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Titel: Ich geh mal kurz der Realität entfliehen? 

Vorsicht, eine HerausForderung (Provokation)!

Vorhin bin *ich beim Lesen auf einen Halbsatz gestossen, der *mir sofort aufgestossen ist: "... entfliehen der realen Welt" ?

Was für eine - Verzeihung - dumme Phrase!
Und sie wird durch millionenfache Wiederholung auch nicht wahrer / realer.

Was ist die "reale Welt"?

Zählt nicht auch ein Spiel und jede Form der Phantasie zur richtigen echten wahren Wirklichkeit. Wie begrenzt und klein geistig seid Ihr, die Realität / Wirklichkeit so eng zu begreiffen, dass darin nur ... was? Platz hat (Alltag? Arbeit? Gewohnheiten?) und keine Phantasie und keine Verspieltheit und kein Wundern und keine Lust und keine Friedlichkeit und keine Träumereien und kein Unsinn.

Was für ein Unfug erst entfliehen zu müssen - was auch immer für einer Aus- oder Einbildung von Realität / Wirklichkeit -, um Lust und Freude und Abwechslung und Wohlgefühl oder eine erwünschte Herausforderung zu empfinden.

Was "sagt" das von der Organisation und dem Umgang in unserer Gesellschaft, dass Mensch daraus "entfliehen" muss / möchte? Und was sagt das von den vielen Menschen, die zum Beispiel durch Alkohol oder Zucker oder sonstige Drogen IN der Realität "entfliehen" ohne ihr jemals wirklich zu entkommen, weil es nur die Wirklichkeit gibt und kein Ausserhalb davon?

Was also wäre gewonnen, wenn wir zusammen die Realität / Wirklichkeit so [um]gestalten, dass darin auch das Aussergewöhnliche, das Phantastische, das Extravagante, die freundliche und nötige Zärtlichkeit, die wechselseitige Aufmerksamkeit, der friedliche Umgang und Verantwortung und Respekt ganz normal Platz finden, mehr noch, ganz normal sind?