Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Samstag, 28. März 2015

Das Nüchternheit von Tatsachen

Titel: Was wir vonEinander lernen könnten

Aus einer Rezension in das Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 06. Februar 2015, von Christina Hucklenbroich.

Überschrift: Wenn Katzen sich selbst verletzen
Untertitel: Depression, Krebs, Warzen: Barbara Natterson-Horowitz zeigt, wie viele Krankheiten Menschen und [mit-]Tiere teilen

Auszüge:

"Natterson-Horowitz’ Interesse war geweckt. In dem jetzt auf Deutsch erschienenen Buch‚ verfasst gemeinsam mit der Journalistin Kathryn Bowers, schildert sie, wie sie nach diesem Nachmittag im Zoo von Los Angeles unzähligen weiteren Parallelen zwischen Tier- und Humanmedizin auf die Spur kam. Die Suche begann an ihrem Computer, an dem sie nächtelang wissenschaftliche Datenbanken im Internet durchforstete: „Bekommen Tiere Brustkrebs? Stressbedingten Herzinfarkt? Leukämie? Schwarzen Hautkrebs?“, fragte sie sich. „Nacht für Nacht, Krankheit für Krankheit erhielt ich dieselbe Antwort: ja.

Die Ähnlichkeiten waren frappierend." Die Kardiologin sah sich einem Datenschatz gegenüber, den offenbar kaum jemand vor ihr zu heben versucht hatte. Der Grund dafür ist Natterson-Horowitz zufolge Arroganz. {Und *ich interpretiere die Arroganz als kleine Übersteigerung von ganz natürlichen - in den Gefühlen und Trieben jedes LebeWesens vorhandenen - Ab- und AusGrenzungs-Zwängen. Das Verschiedenheit und das Unterscheiden gelingt eben nur in gegenseitiger Distanz. Somit ist das Ab- und AusGrenzen vonEinander notwendig und für unser daSein vollkommen Natürlich. Das Frage an uns Menschen ist eben jetzt: Wie weit muss das Abstand zu unseren mit-Tieren und all den anderen erdmondlichen Mit-LebeWesen sein, mit denen wir ja nun fast Alles gemein haben? Angefangen von unserem Entstehungs-Ort, unseren Grundlagen (Materiell [GC / AT], Emotional und die Entwicklungs-Richtung, und mit denen wir aufs engste verbunden und verknüpft sind. So nehme *ich das wahr. Ohne dass das unser gemeinsames Bemühen um Erweiterung des Frei-RaumZeit und Sicherheit und Geborgenheit behindern würde. Aber weiter im Text, das letzte Wort vor das Klammern war: Arroganz} „Das humanmedizinische Establishment ist der Veterinärmedizin gegenüber voreingenommen, auch wenn es niemand zugibt“, schreibt das Autorinnen-Duo. „Untereinander verhalten sich die Angehörigen dieser Zunft übrigens nicht besser. Grossspurige Neurochirurgen‚ die mit dem freundlichen Praxisteam des Hausarztes oder den engagierten Assistenzärzten aus der Psychiatrie bei Kaffee und Kuchen zusammensitzen - undenkbar!
Es gibt eine ungeschriebene Hierarchie.“

[...]

Dass Parallelen zwischen Tieren und Menschen aufgezeigt werden und die Menschen fasziniert aufhorchen, ist nichts Neues, es ist inzwischen Teil des Showbiz. Die Zoo-Dokusoaps leben davon, dass Wölfe Depressionen bekommen oder Gorillas unglücklich verliebt sind. Doch Natterson-Horowitz und Bowers zeigen, dass in diesen Ähnlichkeiten mehr steckt als Amüsement oder Trost für den menschlichen Zaungast. Der speziesübergreifende Blick ist eine große Chance. Nach Erscheinen des in den Vereinigten Staaten von Kritik und Wissenschaft hochgelobten Buches formierte sich eine Gemeinschaft von Forschern, die sich dieses neuen Ansatzes annehmen wollen? 

Vier Kongresse zum Thema „Zoobiquity“ - so der Originaltitel des Buches - fanden bisher statt. Sie führen die von den beiden Autorinnen angestossene Diskussion fort. Es geht den Wissenschaftlern darum, dass viele Krankheitsbilder beim Menschen schneller erforscht werden könnten wenn man einbeziehen würde, was in der Veterinärmedizin oder in der Wildtierbiologie schon über das tierische Pendant bekannt ist."
Ende F.A.Z.-Auszüge

Fast scheint *mir, wir haben einander lange genug stark und auch gewalttätig Ab- und Ausgegrenzt, sowohl innerhalb des Spezies Mensch (sowohl als enzeln-Es, bis hin zu Gross-Gruppen wie Religionen und Nationen und sonstigen Abstand-Haltungen), als auch zu unseren Verwandten, so dass es jetzt an das RaumZeit ist, diesen ängstlichen Abstand (und die Leses bedenken bitte, dass *ich sehr wohl von das Aggressivität und auch teils tödlichen Konkurrenz im MitEinander weiss, von [Ebola- und HIV-]Viren, von Haien und vielen anderen Gefahren im erdmondlichen MitEinander, aber eben auch weiss, dass es Handlungen gibt, diese erdmondliche Konkurrenz so zu dämpfen, das es für uns Alle bekömmlich ist. Klingt nach Phantasie und "Huschikuschi-wir haben uns Alle lieb", ist aber mit den auch oben erkannten Tatsachen vereinbar.
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Die Leses kennen ja inzwischen meine
Zuneigung zur Farbigkeit und zu Blumen
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Titel: Das folgende ist eine Auswirkung meiner aktuellen Depression

Nur kurz DaZwischen:
Und *mir ist nicht nach Witzchen, *mir geht es nicht gut und selbst-verständlich fliesst das auch in die Texte und das Bewerten des Wahrgenommenen ein. Auch wenn klar ist, dass eine andere Stimmung vielleicht keine anderen Ergebnisse, aber zumindest andere Begründungen, andere Worte und andere Aussichten bewirkt. Danke.

Es ist schon seltsam und wenigstens für *mich auch traurig, dass wir Menschen nach inzwischen schon mindestens 180.000 jähriger Anwesenheit als Homo Sapiens Sapiens, immer noch nicht anerkennen können oder wollen (?), dass wir mit Millione Mit-LebeWesen zusammen die erdmondliche Lebendigkeit bilden.

Wir sind weder alleine, noch sind wir Menschen etwas besonderes, mehr besonders, als auch eine Taufliege besonders ist, oder ein gerade blühendes Stiefmütterchen etwas besonderes ist, also knapp geschrieben: jede Spezies der erdmondlichen Lebendigkeit ist ansich etwas besonderes, wir sind nicht "besonderer". Siehe Eingangs-Text.

Das ist die eine Erkenntnis, die wir aus wenigstens *mir bekannten Gründen, beharrlich verweigern. Das andere ist, dass wir als inzwischen mehr als 7 Milliarden Mitglieder starke Population gewaltige und auch gewalttätige Veränderungen  in unserer gemeinsamen (mit all den anderen Billionen oder mehr Mit-LebeWesen) BioSphäre bewirken. Und wir werden immer mehr.

Zwei Tatsachen, die scheinbar nur ein paar dutzend von uns klar sind und zum nachdenken bringen, während die anderen 7 Milliarden ungerührt GLAUBEN (an Wunder, an Götter, an eine Besonderheit und millionen Phantasien und Hoffnungen mehr) und dabei rücksichtlos und ohne Umsicht zu unseren Verwandten und für die Zusammenhänge unseres Planeten-Systems weiterhandeln.

Von all dem Wissen, das wir angesammelt haben, werden jeweils nur die nicht mal Promille genutzt, die wir für unsere Versorgung und Verbindung und gegenseitige Bedrohung oder Verteidigung brauchen, das meiste jedoch verdrängt oder nur archiviert.

Und auch innerhalb des menschlichen Spezies ist k[aum]eine wechselseitige Aufmerksamkeit oder Rücksicht oder gar Verantwortung erkennbar, es HERRSCHT blanke aggressive Konkurrenz. Und währendessen gleiten wir mehr und tiefer in eine bald irreversible Abhängigkeit und Auslieferung an digitale - also leblose, lustlose, gefühllose, hoffnungs- und sinnlose - Systeme und Maschinen.

Das Mensch ist zwar findig im blossen Selbst-Erhalt, aber ansonsten nimmt es jede Entwicklung ohne jede Regung hin. Bis das das Tod uns scheidet, von was auch immer? Und das bei dem RIESEN-Potential, das das Mensch ist und daraus machen könnte. Für *mich ist das ärgerlich, aber vielleicht ist das auch das falsche Regung, vielleicht sollte auch *ich wieder auf Arroganz, Ignoranz und Machtstreben zurückschalten, also auf die übliche Menschlichkeit.

Sonntag, 16. November 2014

Freund-Feind, Vergänglichkeit und 2 Gedichte

Titel: Dies ist keine Philosophie. 

Plumps.
Da fiel Es hin und ward verstört.
Das Fuss die Schwelle überhört.
Da blieb die rechte Zehe hängen.
Es liess sich nicht lange drängen.
Und besah das Pflaster von nah.
Die Hände heiss, die Knie näher.
Verstört schaute es herum und.
Da leckte Es eine warme Zunge.
Die Verstörung wich der Scham.
Das ander-Es wedelte eifrig um.
Und leckte Es erneut das Gesicht.
Hilfe nahte und reckte die Hände.
Nein, nein, geht schon, sagte Es.
Die Hände heiss, die Knie wund.
Die Hilfe stützte Es aufrichtig an.
Es stand nun da und war Scham.
Wangen, Hände rot, Knie wund.
Nein, dies ist keine Philosophie!
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Nur ein wenig sommerlicher Rückblick, 
weil hier draussen ist gerade grau
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Titel: Von der völligen menschlichen Normalität der Feindschaft

Russland und Putin sind die nicht erst aktuellen Feinde, zumindest Gegner. Und dieses Freund-Feind fühlen - und darauf aufsetzend - denken ist normal, auch die vermeintlichen Qualitäts-Medien berichten entsprechend.

Über diese Selbst-Verachtung des grundierenden Mensch-Sein, also des Fehlens / Ausblendens des ganzen emotionalen und triebhaften Komplexes, das das Mensch-Sein bestimmt, bin *ich etwas verzweifelt.

Das Mensch tut fast immer so, als sei sein Handeln (darin auch das Denken) grundlos, ohne lange, teilweise seeehr laaange Vorgeschichte, manchmal Milliarden Jahre alt. Das Mensch vermutet, Es handele meist ganz aktuell oder sogar spontan.

Mein heutiger Kommentar zum aufgeregten Russland/Putin verurteilen:
Das Medien-Informationen immer (*ich zucke etwas zurück: FAST immer) den Menschen und sein soSein ausblenden ist ..., zumindest ungenau, wenn nicht gar falsch. Mensch-Sein braucht Gegner, oder sogar Feinde.

Weisen Sie auch nur eine Phase nach, in der das nicht der Fall war, das Menschen und dessen Gruppen in Harmonie oder ähnlichem gelebt hätten. 
Russland (dieses enorm grosse Land fast über den gesamten Norden der Erde hinwegg) und der Mensch Vladimir Putin ergeben fast das Idealbild der Gefahr und Übermacht und Undurchdringlichkeit ab. Das schafft nicht mal (mehr) China.

Nordamerika, die EU und im Schlepptau auch Australien (alles ziemlich grosse Gebilde aus Menschen in gedachten Grenzen auf Landmassen des kleinen Planeten "Erde") brauchen einen Feind. Das Mensch braucht das, warum auch immer? Russland und Vladimir Putin sind darin fast unschlagbar.

Muss das so bleiben, dass also wir Menschen diese uralte Verhaltensart beibehalten, in einem Planeten, in dem wir alle nur gemeinsam / zusammen überleben können, und der soweit uns bekannt einzigartig ist. Den wir Menschen also nicht mal eben kurz wechseln können?

Von aufgeklärter, dem Menschen möglicher, Klugheit ist dieses triebige Freund-Feind Getue auf jeden Fall noch Kilometer entfernt. Und die Massenmedien - inkl. F.A.Z.  und SZ - machen fast auf allen Seiten ärgerlicherartig mit?

Titel: Das menschliche RaumZeit-Verständnis
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Der im untigen Auszug fehlende Anfangs-Satzteil lautet: "Zum einen gibt es die bürgerliche Welt, gegen die sich die verschiedenen Avantgar- ..."
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Der obige Schluss-Satzteil lautet: "... revolutionären Erschütterungen der Gegen-wart gerade dabei sind einzustürzen? Könnte nicht vielleicht jenes grosse 'Nicht mehr' genauso gut wieder ein 'Noch nicht' sein? Haben wir uns nicht zu sehr daran gewöhnt die Geschichte immer nur als Verfallsgeschichte zu sehen ...

{*ich möchte das erweitern und präzisieren: "... als Verfallsgeschichte zu erleben ..." Dem stimme *ich zu, vermute aber, dass diese Haltung zur RaumZeit und dem darin ablaufenden DaSein völlig natürlich mit dem ebenso natürlichen Alterungsprozess der erdmondlichen LebeWesen übereinstimmt. Das Mensch altert (verfällt?) und in diesen natürlichen Prozess wird auch die Natur miteinbezogen, ob das so zutrifft ist erst mal unbenommen}

... und im Abbruch, was niemals war und deshalb auch als Werdendes genannt werden könnte?"

Quelle des Auszugs: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 15. November 2014, Seite: Literarisches Leben
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Aktuelles Selbst-Foto, also
vom 15. November 2014, um 15:00.
Damit Sie aktuell wissen, Was hier schreibt.
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Titel: Eine gewagte Alliteration

Das Geheimnis ...

... der wieselnden Wachteln. Wenn Wachteln wieseln, wollen Wölfe wissen, warum Wachteln wedeln. Wann werden wieselnde Wachteln wissen wollenden Wölfen wärmende Windeln wickeln?

Servus.

Freitag, 7. November 2014

Die Normalität der In-Transparenz

Titel: Das Verlassen der Normalität

Eine Erkenntnis der NeuroBiologie lautet:

Im Gehirn sind über 100.000 mal mehr Verbindungen von Neuron zu Neuron, als es Verbindungen nach "Ausserhalb" gibt, also in das Nervensystem (nach Innen, in den RestKörper) oder zu den Sinnen, also nach Aussen.

Klingt erst mal bedeutend, oder gar Aussergewöhnlich. Warum auch immer? *mir ging es im ersten Augenblick des erlesens auf jeden Fall so.

Bis *mir klar war, dass das für jede besondere ZellGruppe des Körpers gleichermassen gilt. Auch die Nierenzellen sind überwiegend und fast einschliesslich mit anderen Nierenzellen verbunden, und nur mässig mit den Zellen des Blutkreislaufs, der Lymphen, des Nervensystems und des Gewebes, in das die Nieren eingebettet sind oder die durch die Nieren hindurch führen.

Trotzdem machen viele NeuroWissenschaftl-Es und auch Interessierte daraus etwas besonderes? Scheinbar, weil Diese die Nieren oder auch das Herz oder die Blase oder ..., nicht mitbedenken. Die Logik sollte Diese eigentlich doch sehr schnell mit dieser Tatsache vertraut machen, nämlich, dass jede hochgradig gleichförmige engst verbundene Gemeinschaft zuallererst und absolut überwiegend nach Innen und miteinander verbunden ist (Kommuniziert). Und weit weit nachrangigst mit Anderem oder einem Aussen / Umfeld / Umwelt.

Die ersten Leses werden langsam bemerken, worauf dieses Text und die darin enthaltenen Informationen / Erkenntnisse hinauslaufen, auf uns Menschen, als hochgradig gleichförmige Gemeinschaft. Denn selbst-verständlich gilt das auch für ganze ErLebeWesen, was für Organe gilt. Zuerst und fast einschliesslich kommuniziert das Mensch MitMenschen. Und dann kommt aber gaaanz laaange - vielleicht irgendwo schon weit wegg ein Hund oder ein Kanarienvogel DaZwischen - wenig.

Das Mensch ist fast einschliesslich mit Mensch-Sein beschäftigt.
Was das für die Mit-LebeWesen und die Mit- oder UmWelt bedeutet, das wissen ein paar Leses und *ich inzwischen ziemlich genau.
Soll *ich dazu ein paar Fakten aufzählen?
Lieber nicht, oder?

Die Leses können also 1 und 1 zusammenzählen, um daraufhin zu bemerken, dass das Mensch ein ganz normales LebeWesen ist, dessen Verhalten auf ganz einfachen Zusammenhängen beruht. Alle Organismen handeln in erster Linie nach dem Prinzip des blossen Selbst-Erhalts, dem die Umgebung nur als [Nahrungs- / Fortpflanzungs-]Quelle und zur Entsorgung (auch des Selbst) dient. Mehr Interesse oder gar Verantwortung bringt das jeweilige Selbst dafür nicht auf. Das ist ganz Normal. Das war wahrscheinlich nie anders, *mir ist auf jeden Fall kein anderes Verhalten bei Mit-LebeWesen bekannt.

Das schliesst natürlich die Minderheiten mit ein, die doch auch nach Aussen achten, wie ja oben beschrieben. Mehr als Einhunderttausendfach ist das Mensch (mit dem Gehirn darin) mehr mit dem Mensch-Sein verbunden und somit beschäftigt, als mit dem, in das das Mensch mit eingebettet und eingebunden ist.
Vielleicht auch ein bisschen weniger als Einhunderttausendfach, mag sein? Aber nicht viel. Und Selbst-verständlich gibt es Zellen im Gehirn, die nach Aussen spüren, so wie es Menschen gibt, die bis zu den fernsten Galaxien spüren (darin auch das fernSehen oder auch fernHören), und es Menschen gibt, die noch die winzigsten Substanzen der uns aufbauenden Materie zerlegen (z.B. am CERN).

Das Mensch ist normal.
Das ist doch eine ganz beruhigende Erkenntnis. Und sie ist für *mich ohne jegliche Ironie. Denn, worin ist das Mensch bisher Aussergewöhnlich? Je mehr wir forschen und sammeln und verbinden und bewerten, umso weniger bleibt von einer angenommenen oder auch gebrauchten Herausragung von den erdmondlichen Mit-LebeWesen übrig. Wir wissen es ja auch insgeheim, denn wir forschen fast nur an MitTieren, wenn wir etwas von und aus uns heraus finden möchten.

Fazit: Wenn wir Menschen etwas Aussergewöhnlich-Es sein möchten, wäre z.B. eine Möglichkeit, etwas mehr Verbindung und Aufmerksamkeit in das Aussen und aber auch in das uns Ausmachende zu richten, als Normal ist.
Also, *ich bin dafür.
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Mond-Suchbild
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Titel: Der "Horror" der Transparenz

Der Nachrichten-Dienst WhatsApp hat also endlich eine nützliche Erweiterung seines Dienstes eingeführt, einen Farbwechsel an einer versendeten Nachricht, der dem Absender anzeigt, dass die Nachricht gelesen wurde. Wundervolle Transparenz. Gibt's bei eMail auch schon länger, nutzt nur kaum ein-Es.

Und jetzt kommt's. Kaum ist diese Nützlichkeit eingeführt, gibt es Programme oder Einstellungen, die diesen Farbwechsel verhindern, die also die Transparenz sofort wieder beenden.
Und ebenso sofort, wird diese Rücknahme von Viel-Es bejubelt und auch die Klickliste eifrig verbreitet, die zur Verhinderung der "gelesen"-Anzeige führt.

Mir geht es auch oft so, dass *ich etwas einem Freund / einer Freundin erzähle, und wenn *ich Sie / Ihn ein paar Stunden später darauf anspreche, zu hören bekomme: "Was?, davon weiss ich nichts, das hast du mir nicht erzählt, da musst du mich verwechseln."

Dazu möchte *ich betonen, dass *ich klar im Kopf bin, und somit auch genau weiss, Wem *ich was erzähle oder erzählt habe. Früher konnten mich solche Absagen noch verunsichern, und mich dazu nötigen, zu glauben, dass *ich falsches sage, heute mache *ich zwar einen Rückzieher, weil *ich kein Rechthaber bin und es auch keinen Zweck hat dasjenig-Es umstimmen zu müssen, aber *ich weiss, was *ich Wem gesagt habe.

Was weiss *ich schon, warum ein-Es etwas gehörtes oder gelesenes nicht gehört oder gelesen haben möchte. Geht *mir doch auch manchmal so, dass *ich etwas lieber nicht ...
Aber es ist trotz des "lieber nicht" in *mir drinn und wirkt. Das erkenne *ich mehr und mehr an, und das "lieber nicht" ist bald verschwunden, so dass *ich nie auf die Idee käme, einen Farbwechsel zu verhindern, so dass *ich dazu stehe zu hören und zu sehen, was *ich ...

Ginge es nur uns All-Es so.
Die Aktualität aber ist die der drei Affen. Mit rasender Geschwindigkeit wird die Erweiterung zurück genommen. Fast All-Es finden Transparenz gut. Bei ander-Es.

Das Leid sagt dazu Danke! Die Freude trauert. Das seltsame ist schon, dass das Leiden so geliebt wird, dass jede Veränderung hin zu einem mehr an Freude, umgehend blockiert wird, sobald nur eine Ahnung davon aufkommt?

Hab' gerade mit einem Bekannten davon gesprochen, Er war ganz anderer Meinung. Er sagte: "Was geht das den Absender an, was ich mit seiner Nachricht mache! Wenn ich einen Brief bekomme, ist das ja auch meine Entscheidung, ob ich ihn öffne oder nicht. Nein, ich finde dieses ganze Transparenz-Ding total übertrieben, wir wissen eh schon soviel, irgendwann muss damit doch auch mal Schluss sein, oder?"

Den Leses brauche *ich wohl kaum nochmal zu schreiben, dass *ich da anderer Ansicht bin. Es war trotzdem ein angenehmes Gespräch, weil wir Beide keine Rechthaber sind.

Schlussbemerkung: Der Bekannte wünscht die Transparenz nicht von ander-Es oder verlangt sie gar dort, nein, also zumindest Er handelt nicht nach dem St. Florians-Prinzip. Vielleicht auch nur in diesem Fall nicht? Das habe *ich nicht erfragt und auch keine Erinnerung an ein solches Verhalten. Aber normal ist es - das St. Florians-Prinzip -, das ist alltäglich zu beobachten.

Sonntag, 2. November 2014

Abgesang von Einsamkeit, Mehrsamkeit, Gesellschaft und ein Gedicht

Titel: Ein Abgesang: Die Last der Einsamkeit.

Die Frage ist doch, ob "Einsamkeit" überhaupt noch ein relevantes, ein für die Aktualität wichtiges "Gefühl" ist? Bin *ich einsam inmitten von bald 8 Milliarden MitMenschen in dieser winzigen Biosphäre inmitten von fast Nichts?

Oder ist das @ngst-Gefühl Einsamkeit in diesen Bedingungen schon fast belächelnswert, wenn es nicht für Viel-Es so akut wäre, dass Diese ständig und womöglich zwanghaft Beziehungen eingehen müssen, obwohl Sie vielleicht ohne diese "Nähe" glücklicher wären / $ind?

Mir ist dieses Gejammer, der Einsamkeit in *mir, inzwischen überaus lästig. Und diese "Nähe", die die meist-Es nur erleiden, ist nichts anderes als triebige Verbindlichkeit, entweder mit sexuellem anTrieb oder aggressivem anTrieb, zwecks FortSexung oder Gruppenzwang.

Was ist daran gut oder gar schön? Na, alles, also "Weiter so"? Spüre *ich ein wenig in dieser kleinen Lebens"Kugel" umher, dann ist *mir klar, dass ein weiter so laufen lassen unserer natürlichen Voreinstellungen zu was "führt"?

Na, zu demnächst 9 Milliarden Menschen, alle in Haufen in Erde-Mond verteilt. Na, das sind doch Schöne Aussichten.
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Mond-Suchbild
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Titel: Die Liebe zur Mehrsamkeit

Mir ist der Kontakt zu und mit MitMenschen sehr wichtig.
Deswegen bin *ich lieber mit anderen Menschen zusammen, als alleine.
Ist Einsamkeit dasSelbe wie Alleinsein? Für m*ich gibt es da Verschiedenheit.
Einsam ist *mir, so ist meine Erfahrung, zu negativ belegt, soll schmerzhaft daSein, soll ein AusschlussKriterium daSein, soll / muss möglichst schnell überwunden werden. Was ist "gerne" einsam? Sehr, sehr wenig-Es. Mir ist Einsamkeit ein Zwangsgefühl.

Aber *ich bin gerne Mehrsam, deswegen gehe *ich gerne in volle, lärmende Cafés und erLebe in einer Gegend, die voller Menschen ist und auch tiefNachts nicht still ist, voller Bars und Kneipen, direkt neben einer Markthalle.

Und *ich mag die Freiheit des AlleindaSein, die *mir die Einsamkeit verweigert, durch das beständige Gejammer auf der Jagd nach irgendeiner Verbindlichkeit, dieses drängende Gesuche nach "Anschluss"!

Einsamkeit ist ein total oberflächliches Getue.
Aufrichtigkeit und wirkliches nahes Interesse in ein ander-Es, wirkliches Ein-Gefühl und Mit-Empfinden braucht ein Mindestmass an Abstand für die Wahrung und Bemerkung des Selbst. Dem Trieb des Einsamkeits-Gefühls ist das völlig wurscht.

Aber vielleicht geht auch nur *mir das so?
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Sonntags-Frühstück
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Titel: Eine Annäherung an den Betrieb einer Gesellschaft

Wie organisieren Menschen eine grosse Gruppe?

Wir sind ausgegangen von Kleingruppen, in denen wir Menschen in Hunderttausenden vielleicht sogar Millionen Jahren ein Verhaltensrepertoire entwickelt haben. Die Grundlagen unseres Verhaltens in Gemeinschaft wurde in Klein-Gruppen geprägt; in Klein-Gruppen, die beständig aus allen Richtungen bedroht waren. Von Innen die Anerkennung und Stellung in der Hierarchie, von Aussen das Überleben, der Bestand der Gruppe. Bis Heute organisieren wir Menschen die inzwischen zu Millionen und Milliarden angewachsen Gemeinschaften, wie seit Hunderttausenden von Generationen.
Wie? Ein kleiner Anfang einer Selbst-Erklärung:

Zölle sind immaterielle Landesgrenzen für Handelswaren und Kapital.

Steuern schöpfen den Reichtum einer Gesellschaft ab, um den Innenhandel zu fördern (Transportwege, Handelsplätze) und damit die allgemeine Versorgung zu gewährleisten, um die Entwicklungs-Richtungen und -Tendenzen zu steuern (z.B. GesundheitsSteuern, wie Tabak, Alkohol), um den Erhalt der Gesellschaft nach Innen (Verwaltung, Polizei) und Aussen (Botschaften, Geheimdienste, Militär) zu sichern, um den Außenhandel zu fördern und zu sichern, also die InnenVersorgung mit Waren und Leistungen, die im Innen nicht vorhanden sind und die Ausfuhr von Waren und Leistungen, die anderen Gesellschaften fehlen. Jedes MitGlied einer Gesellschaft soll und darf zur Aufrechterhaltung, zur Erweiterung, zur Verbindung und zum Schutz einen seinem Können und Besitz entsprechenden Beitrag leisten.

So verstehe *ich die Theorie.
Und die aktuelle Praxis ist fast genau so.
Die Ausgestaltung dieser Praxis ist von Gesellschaft zu Gesellschaft natürlich verschieden.

Von Gerechtigkeit, von Gleichwertigkeit und Glück, von Achtung, Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit ist dabei nicht - und die Leses wissen, wie wenig dieses "Nichts" immer ist - die Rede und kaum enthalten.

Das Mensch ist dem Menschen gleichgültig, somit also kaum etwas wert.
Ist Kapitalismus das (Wirtschafts)System, das auf dieser Gleichgültigkeit aufbaut?
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Bunt*ich Gestern
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Zum Abschluss noch Poesie.

Titel: Die Freude an der Endlichkeit

Es muss ein Ende geben, sonst gibt es keinen Anfang.

Die End-Losigkeit ist somit kein Inhalt des DaSein. Allerdings ein mögliches sprachliches Konstrukt.

Das Schöne der Phantasie ist deren weitgehende Unmöglichkeit, in das auch alles unmöglich Grausame passt.

Das Grausamste der materiellen Lebendigkeit wäre die Unendlichkeit.

Das Schönste der materiellen Lebendigkeit, ist das DaSein.

Montag, 7. Juli 2014

Kultur Vertrauen Aufklärung Widerstand Verhüllung

Titel: Aufklärungs-Widerstand und der Nachteil (?) von Verhüllung

Christo und Jeanne-Claude (www.christojeanneclaude.net/) haben das Verhüllen zur Kunst gemacht, was *ich sehr spannend und originell fand und finde. Den Reichstag zu verhüllen fand *ich damals, als Fanal für dessen geschichtliche Bedeutungslosigkeit und Verborgenheit sensationell und das “Kunstwerk” selbst fand und finde *ich bis Heute noch fantastisch.
Aber bei meinen folgenden Sätzen geht es nicht um Kunst, sondern um Kultur. Also um eine je Gruppe / Gesellschaft verschiedene Art des Umgangs im MitEinander. Und es geht um ein gaaaanz wichtiges Gefühl - wie *ich finde - für ein friedliches und fröhliches MitEinander, es geht auch um das Vertrauen.
Oh der Widerstand gegen fast jede Form der Aufklärung ist RiesenGross!

Und das fängt schon im Kleinsten an, und geht so WEIT!, wie das Universum gigantisch ist.

Eines dieser deutlichen und sichtbaren Signale des Widerstandes, ist der VerhüllungsZwang für Frauen in einigen menschlichen Kulturen. Und das ist doch auch ein Widerstand gegen das Vertrauen?
Vertrauen ist das wichtigste Gleitmittel gesellschaftlicher Bewegungen und Kommunikation.
Ist das so?


Vertrauen, also das (Wohl-)Gefühl der das einzelne Selbst versichernden und beruhigenden Kenntnis - nach Innen (Selbst-) und nach Aussen (ohne Selbst-) - braucht unbedingte - ich wiederhole es gern - braucht unbedingte Offenheit im privaten und auch im öffentlichen MitEinander, braucht die willkommene Zugänglichkeit auch in unbeleuchtete Bereiche.
Falls das ver- oder nur behindert wird, kann kein das einzelne Selbst versicherndes und beruhigendes Gefühl (Vertrauen) entstehen, dann bleibt fast nur MissTrauen und sogar Abschätzigkeit und Angst übrig.
Die Frage für m*ich ist:
Warum zwingt eine Kultur (die Religion, der Islam tut das NICHT!), den weiblichen - und nur den weiblichen! - Mitgliedern dieser Kultur (also dieser besonderen Form eines gesellschaftlichen Miteinanders) so ein Verstecken und ein solches Verbot der Teilhabe an der öffentlichen Kultur auf?


Und da das die männlichen MitGlieder / Menschen dieser Kultur tun, was bezwecken diese damit? Wahrung von Besitzansprüchen? Verhinderung von männlicher Lust in der Öffentlichkeit?
Da *ich ein Zweifl-Es bin, stelle *ich selbst-verständlich auch die Frage:

Oder ist es vielleicht sogar besser für unser menschliches Zusammenleben, wenn alle Menschen in der Öffentlichkeit verhüllt sind?
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Titel: Globalisierung?

Ein Begriff der "Aus W E I T ung".


Da wird einer Kleinlichkeit (Mensch) mit wechselnden und auch drängelnden Mitteln bekannt gemacht (Bewusst-Sein), dass Es (das Mensch) keine kleine regional begrenzte Spezialität ist, die auch als solche handeln kann (bis Jetzt gerade eben tut), sondern dass diese Kleinlichkeit MitGlieder einer RIESEN-Gruppe (<8Mrd.) sind, die inzwischen in dem ganzen grossen - im galaktischen VerGleich “winzigsten” - Klein$t-PlanetenSystem Erde-Mond zu finden sind, und darIn auf verschiedenste Art meist ohne Weisheit leben.
Globalisierung ist meist ein Schreckbegriff. Seltsam?
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BaumSchönheiten im Treptower Park
in Berlin
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Warum ist die Bekanntmachung / Bekanntgabe einer “eigentlich” einfachen Tatsache, erschreckend?

Vielleicht, weil das Mensch ein ziemlich einfach handelndes und ebenso denkendes LebeWesen ist, das die Wirkungen, die Es hat und tut, fast gar nicht zu (ein-zu)schätzen weiss. Auch wenn Es das nicht weiss, dass Es so is[s]t und so handelt, sondern “glaubt”. Glaubt, dass Es etwas ganz Besonderes ist, etwas Herausragendes, aus den Mit-LebeWesen. Ist Es aber nicht, wie alle Wissenschaft mehr und mehr aufklärt. Nicht das die Leses das miss-verstehen, das Mensch ist etwas Besonderes, aber das ist die Grasmücke eben auch, und ...
Auch eine Frage wert, was daran so schwer oder gar schlimm anzu erkennen ist, dass alle Schöpfungen jeweils etwas Besonderes sind?, aber zurück zur Globalisierung.
Globalisierung ist die Bekanntmachung der Vielheit, der Verschiedenheit, der Unterschiedlichkeit, der Vielförmigkeit, der Vielfarbigkeit des Mensch-Sein und der Vielgestaltigkeit des gesellschaftlichen MitEinander (Kulturen), also der ganzen Weite und Breite und Höhe des auch Mensch-daSein in dieser kleinen Lebens-RaumZeit. Warum bereitet diese MitTeilung der Aktualität so vielen Menschen Probleme, ja macht sogar Angst?
Vielleicht, weil diese Bewusst-Werdung Energie braucht - raus aus dem klein-klein-Handeln und somit auch Denken, das erfordert Wissen-Aufnahme und die verlangt Anstrengung -, aber vor allem Umsicht, Rücksichtnahme und somit tätige Veränderung der Traditionen und auch klein-klein Familien-Gewohnheiten und auch etwas grösser von Gesellschafts-Regeln und -Traditionen.
Globalisierung ist also auch eine Aufforderung zur Veränderung.
Und das schmerzt so Viele (fast Alle), weil das nicht einfach ist. Weil auch das Mensch einfach ist. Mal so einfach, als Präsident, mal so einfach, als Professor, mal so einfach, als Manager, mal so einfach, als Angestellt-Es, mal so einfach, als Handwerk-Es, mal so einfach, als Verkauf-Es, mal so einfach, als Kunstl-Es, mal so einfach, als Obdachlos-Es.
Auch die VorEinstellung des Menschen ist Einfachheit. Für die (nur im VerGleich mit den Grössenordnungen des Sonnensystems in dem auch wir Menschen erLeben) enorm kurze Spanne der ErLebens-RaumZeit reichte das bisher locker, vom ersten, bis zum vordersten Menschen langte die Einfachheit der Selbst- und Umfeld-Erkenntnis. Bis auf immer nur winzigste Ausnahmen.

Immer nur ganz ganz wenige einer Gruppe (von Famille, bis zur Gross-Gesellschaft) / Spezies sind / waren aufgefordert zu mehr, weil die Evolution (die stete Veränderung des DaSein in allen Bereichen) Anpassung verlangt, an wechselnde Um[UND In-]Feld-Bedingungen und diese Anpassungsfähigkeit und die entsprechenden Massnahmen (mit anderem auch die Verbindungs-Technik) brauchen komplexeres Handeln und Denken (Kreativität).

Bisher genügten immer nur ein paar wenige einer Gruppe / Spezies, um dieses grössere Handlungs- / Veränderungs-Verlangen auszuGleichen, um der Gruppe / Spezies also das WeiterLeben zu sichern. Vielleicht sind jetzt mehr oder sogar Alle gefordert?
Globalisierung?
Das “Mensch ist ein Gewohnheits-Tier”, lautet ein älterer Spruch und Gewohnheiten zu ändern ist schwer; und Globalisierung verlangt einiges an Veränderungen und noch mehr an Bewusst-Heit und damit auch mehr Energie, für diese Aufmerksamkeit im alltäglichen DaSein und so viele Zugeständnisse an die Einfachheit, das ist Nicht einfach mal so zu bewerkstelligen.

Sind also sowohl der Widerstand im Inneren, als auch die Konflikte im Äusseren natürlich, auch bei der persönl*ichen Gewissheit, dass es bei der An=Gleichung der bestimmt hunderttausenden menschlichen Kulturen (Umgangsformen im MitEinander) fast ebenso viele ReibungsPunkte und -Flächen gibt, die dauerhaft mit Achtung, wechselseitigem Interesse, Respekt und Vorsicht zu beachten und auszuhandeln sind.
Was nicht geschieht!

Das wirkliche aktuelle Geschehen ist eines der blossen Selbst- und Fremd-Ermächtigung durch Besserwisserei (Nicht besseres Wissen!, sondern das "g / Glauben" es besser zu {können} was auch immer?), Überlegenheit der Waffen, des Kapitals und der Technik, aber keines des wechselseitigen und gleichwertigen Aushandelns einer Annäherung von Gleichen. In unserem Fall also von in jedem Fall gleich=wertiger Menschen.

Das fast aktuelle und sehr naheliegende Beispiel, ist die Überwältigung der DDR durch die BRD. Anders wird dieser Vorgang nur von den meisten Politik-Es und sonstigen Vorteils-Nehm-Es genannt, denn eine Aushandlung oder gar Annäherung auf Augenhöhe waren diese Verhandlungen nicht. Schwäche traf auf wirtschaftliche und technische Stärke und verlor was für Alle besser gewesen wäre, auf der Strecke der "anGleichung".

Mittwoch, 11. Juni 2014

Fremde[n]Angst im mit einander mit Maschinen

Titel: Die unbewusste FremdenAngst

Immer weiter und weiter und weiter denken, schreiben und sprechen Menschen von "Rassismus". *ich tat das auch sehr lange, bis *ich durch viele Genetiker, Evolutionsbiologen und Ethnologen, auch durch Gespräche mit Soziologen und Psychologen erfuhr und endlich begriff, dass das Mensch eine fast ununterscheidbare Spezies ist, dass die Variationsbreite innerhalb unserer gemeinsamen Grundausstattung wesentlich geringer ist, als zwischen z.B. zwei benachbarten Bonobo-Gruppen. Nur von INNEN, also von Mensch zu Mensch er"Scheinen" die Verschiedenheiten riesengrösser, als sie von Aussen und von der Grundausstattung her sind.

Mein Kommentar für die weitere Verwendung des also unstimmigen Begriffs:

Es gibt keine menschlichen Rassen, also gibt es auch keinen "Rassismus", sondern nur Fremdenangst oder Fremdenfeinschaft. Wie lange wollt auch Ihr noch auf diesem dummen falschen Begriff bestehen, der in Wirklichkeit nur von Eurem DesInteresse an der Wirklichkeit und Eurer uneingestandenen FremdenAngst zeugt.
Nochmal, das Mensch ist mit aller Farben- und FormenVielfalt eine ungeteilte Spezies, solange Menschen diese Wahrheit nicht anerkennen und heimliche Fremdenangst oder sogar -Feindschaft empfinden, werden Sie diesen diskriminierenden Begriff weiter verwenden.
Die Missachtung der Wirklichkeit und von anderen (fremden) Menschen, zeigt sich doch auch an der Begrifflichkeit, die Mensch verwendet, oder?

Der Begriff ist als Abschätzigkeit, Denunziation und zur Abgrenzung von Mensch zu Mensch vor mehr als 100 Jahren entstanden, wie lange wird er wohl noch, ob bewusst oder unbewusst genau dazu weiter verwendet, gerade von Menschen, die es "gut meinen"?
Aber wie das mit dem "gut meinen" eben so ist, es ist fast immer schlecht gemacht.

Es gibt so viel treffende Nomen für Menschen, die vor anderen / fremden Menschen scheuen, die bei anderen Sprachen Angst empfinden, bei anders gefärbten Menschen zurückschrecken, andere erLebensarten abwerten müssen; und die Alles, was ihnen nicht passt, weil es zu gross für die Kleinlichkeit ist, die Sie erlebt und erfahren haben, ablehnen (müssen), oder die nur aus Traditionen sind.
Z.B. Fanatiker, Nationalisten, Faschisten, Traditionalisten, Erzkonservative oder auch Reaktionäre, Wirklichkeitsblinde und einfach Ignoranten.

Überlassen wir doch bitte diesen Menschen die Verwendung dieses Begriffs, zur auch sprachlichen Kennzeichnung ihrer Unaufrichtigkeit und mangelnder Gleich=Wertigkeit.
Das ist doch schon Leiden genug.
Oder?
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NGC 3079
Eine schöne Galaxie, 
aufgenommen von Hubble.
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Titel: Der aktuelle Stand des mit einander

Die jeweiligen und aktuellem Eliten - also die Menschen und Menschengruppen, die eine Gesellschaft mit Militär, Polizei, Justiz, Handel und Gewerbe beherrschen - blockieren konsequent jede erhellende Wissens- und Gefühls- und Wahrnehmungs-Erweiterung.

Und zwar überall.

Bitte vom "hohen" Bildungsstand in den meisten Regionen der EU, von NordEuropa, NordAmerika, Australien, Neuseeland, Japan, Südkorea und ein paar angrenzenden Regionen nicht täuschen lassen. Dieses scheinbar hohe Niveau ist innerhalb der Gesellschaften verdammt ungleich verteilt und ist auch insgesamt nur der Konkurrenz mit den anderen Gesellschaften geschuldet; und ist jeweils nur mit dem gerade nötigsten ausgestattet, gerade so, um die "Nase aus dem Wasser zu recken", also in der Konkurrenz einigermassen mitzuhalten.
Aus dem "Wasser zu steigen", das hat noch keine Gesellschaft geschafft, das haben die Eliten noch jedes mal verhindert. Das lassen sie auch im Einzelfall nicht freiwillig zu.

Warum? 

Ganz einfach: Der jeweils aktuellste Wissenstand und die jeweils erreichbar stärkste GefühlsTiefe und reichste EmpfindungsWeite (Gespür)  braucht keine Eliten, kommt ohne Macht bestens klar, benötigt im Umgang mitEinander weder Gewalt, noch sonstige Drohungen in Form von Gesetzen und Vorschriften. Das jeweils beste Gefühls-, Empfindungs- und Wissens-Niveau ist ohne Hierarchien und deren Abgrenzungs-Rituale, Ein- und AusgrenzungsSymbole und sonstigen verlogenen Abschätzigkeiten.

Deshalb.

Damit ist auch klar, dass die normale Verhaltensart und Aufteilung von Gesellschaft[en], er- und geschaffen in Milliarden Jahren, noch überall besteht und aufRECHT erhalten wird. Es gibt keine einzige menschliche Gesellschaft, die bis eben Jetzt von dieser triebigen Gliederung und der dadurch erforderlichen Gewalt und AusGrenzung abgekommen ist.

Keine.

Bestenfalls haben es ein paar KleinGruppen und Familien geschafft, diese Normalität des mit einander zu ändern, hin zu einem Gleich=Wertigen MitEinander. Dafür braucht es allerdings eine erLebenslange, zumindest fast erLebenslange VersorgungsSicherheit und - ebenso wichtig -  Rituale und RaumZeit, um die vorhandenen Rivalitäten, Abgrenzungen des jeweiligen ich zur Gruppe und auch Aggressionen anEinander auszuLeiben.

Aber bisher ist noch das Verkaufen des Selbst, das Unterwerfen oder Überheben des Selbst und das mit einander in Hierarchien und Gross- und KleinstGruppen mit aller Abgrenzungsmoralität, Abschätzigkeit und Gewalt Norm. Absolute Normalität. 

Leider, für uns Alle, oder?
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Gerade gesehen und gelesen.
Und es passt so wunderbar auf und zu
dem vorhin veröffentlichten Beitrag zum
aktuellen mit einander. 

Quelle: Süddeutsche Zeitung, 10. Juni 2014,  Feuilleton, Seite 12.
Ein Artikel mit der Überschrift: "Der Allesfresser", von Kia Vahland.
Ein Kurz-Portrait des brasilianischen Theater-Künstlers Zé Celso.
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Francis Picabia
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Titel: Maschine (?) besteht Turing-Test

Turing-Test?

Menschen "chatten" per Tastatur mit einer Maschine (auch Computer genannt) direkt, und mit einem Menschen durch eine Maschine hindurch. Die Test-Menschen wissen nicht, ob sie mit einem Menschen oder einem Programm Sprache austauschen. Am Schluss werden die Test-Menschen befragt: Haben Sie mit einem anderen Menschen getextet oder mit einem von Menschen entwickelten Maschinen-Programm?

Wenn bei einer dieser Tests eine Maschine von 100 "Gesprächen" mehr als 30 mal als Mensch bewertet wird, hat das Maschinen-Programm den "Turing-Test" bestanden.

Leider ist die Sprache der meisten Menschen und Medien so unpräzise, deswegen schreiben sowohl die Labore als auch die Medien davon, dass die Maschine den Turing-Test bestanden hätte, jedoch es ist nicht die Maschine, es ist jeweils das von anderen Menschen konstruierte und geschriebene und für die Maschine kompilierte Programm [auch dummerweise 'Software' benannt, warum auch immer, weil "weich" ist daran nichts, *ich hätte die BewegungsAnleitung von Maschinen in Kurzform entweder AuPro (Ausführungs-Programm) oder MuProAn (MultiProzessAnleitung) genannt, aber *ich war bei der Namensgebung nicht anwesend :-(], das dann als menschlich eingeschätzt wird.

Mein erster Kommentar auf diese Nachricht war:

Ja, wahrscheinlich sind wir Menschen zu träge und zu dumm, um die Mindestanforderungen des DaSein weiter zu erfüllen, deshalb sind wir gezwungen Maschinen zu konstruieren, die erst mal unseren Standard erreichen, das haben wir Menschen wohl bald geschafft, ist ja nicht allzu schwierig, ging ja auch relativ fix, bei der Spanne, von der ersten Maschine bis Heute; und dann fangen die Maschinen an, selbst für eine Verbesserung und Erneuerung zu sorgen, ist ja auch bald soweit, dass Maschinen Maschinen produzieren und ebenso bald haben wir die Maschinen mit Funktionen ausgestattet, die für eine stete Optimierung der Prozesse und einer ebenso stetigen Effizienzsteigerung der Logik und der Wissens-Agglomeration und Akkumulation sorgen - und dessen nützlicher Verbindung -, was wir Menschen zwar in Ansätzen auch können und tun, aber eben nur in Ansätzen, tja, *ich würde ja schon mal, quasi als Menschheit, anfangen ein Testament aufzusetzen, so in Etwa: hiermit übertragen wir unsere Fähigkeiten, die wir leider in der Kürze der RaumZeit, die uns vom DaSein zugestanden wurde, nicht zu tauglichen Fertigkeiten ausarbeiten konnten, oder ist das zu Jammerig, na ja, dann überlasse *ich das mal Euch, Ihr könnt das bestimmt besser, schluchz ...

Ja, ich weiss, wieder mal viel zu defätistisch zu grüblerisch zu wenig verständnisvoll, für und zu uns Menschen, aber bedenken Sie bitte, was bei diesem Test wirklich bewertet wird!

Doch nicht eine Maschine, sondern dessen Erbau-Es und Ausgestalt-Es, das Mensch.
Wenn also eine MuProAn in einer Testreihe öfter als 30 Prozent als Mensch eingeschätzt wird, was bedeutet das für die programmierenden Menschen?

Ganz einfach. Dass sie, als Menschen nicht wissen, wie Menschen beschaffen sind und wie Menschen so interagieren, dass sie von anderen Menschen ganz selbstverständlich als Menschen erkannt werden. Oder etwa nicht?

Aber mit einem Ergebnis von über 30 Prozent haben Sie immerhin die Mindestanforderungen von einem unserer besten Logiker und Denker, also von Alan Turing erreicht, und das ist herausragend. Wenigstens kurzfristig. Nicht?

Hier ein paar Informationen zu http://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Turing

Nachtrag vom 13. August 2014:

Titel: Von der Abschaffung beleidigender und falscher Begriffe / Worte

Die längeren Leses meiner Beiträge wissen vielleicht, dass *ich den Begriff "Rassismus" für die FremdenAngst bis zur FremdenFeindschaft verachtenswert und diskriminierend finde (siehe oben), wenn auch von den Benutz-Es meist 'gut gemeint'. Aber wie das mit 'gut gemeint' eben fast immer ist.

Bisher hatte *ich dabei stets das Gefühl, mit dieser Ablehnung und der dahinter stehenden Begründung, alleine zu sein. Können die Leses nachvollziehen, wie froh *ich bin, darin endlich auch Bestätigung zu erhalten?

Ja, *ich bin froh, dass auch viele andere MitMenschen spüren, was mit diesem Begriff transportiert und aufrechterhalten wird. Ohne das denen, die es benutzen das Bewusst ist.

Bewusst ist, dass Sie damit weiterhin die Menschheit aufteilen und in Qualitätsklassen unterteilen, die es tatsächlich und erwiesenermassen nicht gibt. Da wird weiterhin auf Äusserlichkeiten und Oberflächlichem herumgeritten, ohne die tieferliegenden fast 100 Prozentigen Gemeinsamkeiten zu achten.

Hier die Auszüge:
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Und endlich geht die erste Gross-Gemeinschaft gegen diese "Gemeinheit" im MitEinander vor. Das ist *mir eine Freude. Ein Anfang ist getan. Aber bis die Mehrheit die Denunziation, die in diesem Begriff enthalten ist, anerkennt und es nicht mehr anwendet, wird es noch lange dauern.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 13. August 2014, Sparte: Politik, Seite 6