Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Mittwoch, 8. Oktober 2014

Von der Selbst-Bewertung zum Neiden

Titel: Eine Frage der Selbst-Bewertung

Eine direkte und vielleicht einfache Frage an jedes Leses:

Was sind Sie wert, und zwar in Euro?

Sie entscheiden. 

Und bitte, halten Sie das nicht für Naiv oder Unsinn oder gar Unmöglichkeit. 

Ökonomen, Versicherungs-Mathematik-Es und auch IT-Unternehmen tun das längst. Die Frage stellen und auch sofort berechnen: Was ist ein Mensch wert?
In welchem Alter, mit welchem Hintergrund, auf welchem Bildungsstand,  Grösse, Geschlecht,  ...

Also, was für einen Wert sind Sie, in Euro?

Für wieviel € kann *ich Sie kaufen / verkaufen?

Na, Himmel noch mal, jetzt entscheiden Sie endlich, sonst tue *ich es, andere haben es längst getan, und bedenken Sie, *ich bin nicht reich, kann also wenig bezahlen, verkaufen kann *ich Sie teuer, aber dafür müssten Sie schon was leisten, wenn nicht, bleiben Sie Ladenhüt-Es.

Und wenn Sie das nicht schon sind, dann bleiben Sie das spätestens, wenn Sie den falschen Wert für ihr Selbst ermitteln. 

Hier eine Hilfestellung zur Selbst-EinPreisung:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/interview-mit-regisseur-peter-scharf-was-bin-ich-wert-1.2111601
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Ein Herbst-Rausch in Rot
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Titel: Der Zwang zur Un ≠ Gleichheit

Da gibt es also Menschen, die "verdienen" im Jahr fast 400 Mio. Geld. In der heutigen SZ las *ich, dass Tim Cook (@pple) im vergangenen Jahr ein Einkommen von 378 Millionen $ verbuchen konnte. Und das ist ja nicht der Einzige, der so ein "Gehalt" bekommt.
Bin *ich neidisch? Nein.
Dazu unten mehr.
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 08. Oktober 2014, Seite: Literatur

Und die anderen 99 Prozent dürfen mit bescheidenem oder sogar verringertem Einkommen zufrieden sein. Dazu dann also noch die Nachricht, dass Tim Cook im vergangenen Jahr ein Einkommen von 378 Millionen Dollar - in Worten: dreihundertachtundsiebzig Millionen - erhalten hat.

Und die 99 Prozent nehmen das hin, ohne irgendwas. Auch wenn Sie davon erlesen oder erhören, folgt nur ein Schulterzucken, wenn überhaupt?

Was geht da vor?
Ist doch interessant, dass vielleicht 5 Prozent des Menschen fast 90 Prozent des menschlichen Kapitals in Form von Geld, Immobilien, Aktien und sonstigen Vermögenswerten besitzen. Und wir Alle nehmen das so hin. Denn, dass ist nicht seit Gestern so, sondern schon seit VorGestern, wie Thomas Piketty herausgeforscht hat.

Immer nur ein paar "handvoll" Menschen haben fast allen menschlichen Reichtum unter Kontrolle und der Rest ... zuckt, wenn überhaupt, mit den Schultern. Ein paar tausende gehen auch protestieren, aber die Milliarden ander-Es, die Mensch inzwischen ist, ... wollen es vielleicht gar nicht wissen, weil ... kann ein-Es sowieso nichts ändern.

Ist das so?
Und warum?

Was lebt das Mensch in dieser massiven UnGleich≠Verteilung aus?
Gleich=Gültigkeit? Bewusst-Losigkeit? Fröhlichkeit vielleicht?
Aber für Was oder WieViele? Weil die Allermeisten erleben wohl nur so dahin, zeugen vielleicht etwas und verschwinden dann auf Nimmerwiedersehen, und während sie so halbwegs dasind, na da nehmen Sie, die Allermeisten, einfach alles so hin, ausser etwas soll verändert werden, an dem wie es ist. Dann aber ...

Nichts.
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*ich in Fan-Uniform.
Zur RaumZeit sind die Qualifikationsspiele
für die World Series, in Baseball. Leider
ist "mein" Verein diesmal nicht dabei
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Titel: Nachtrag

Eine Freundin, die die obigen Sätze (insb. zu T. Cook) las, fragte m*ich daraufhin mit einem Lächeln: "Bist wohl neidisch?"

Was sollte *ich darauf erwidern? Es ist schwierig, weil der Vorwurf des Neids, ist ja ein böser. Seit dem die katholische Kirche in ihren Katechismus auch die 7 TodSünden aufgenommen hat, sind die einzelnen Punkte ja quasi "Totschlag-Argumente" für jede aufkommende Diskussion über Gerechtigkeits-Fragen.
Und die Invidia (Neid, Missgunst, Eifersucht) ist ja auch noch eine schwerwiegende Sünde!

So habe *ich also geantwortet: "Neid? Der «Glaube», dass der Hinweis auf solche masslosen Exzesse und ebensolche Ungleich-Verteilungen Neid sei, und somit eine verachtenswerte TodSünde, ist - meine *ich - eine der [Haupt]Gründe, warum nichts daran geändert wird; und z.B. hier in EU hunderttausende Menschen ohne Obdach sind u.s.w.u.s.f. Du bist also in 'guter' Gesellschaft, derer, die eine Änderung dieser Wettkampf- und Sieger-Einstellung des Menschen und seiner Kleinst- und Grösst-Gruppen, ablehnen."

Sie war nicht (mehr) amüsiert!
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Ich bin nicht neidisch, *ich bin entsetzt über die unfassbaren  [Miss-] Zustände in us-amerikanischen Städten, über die Greultaten der Mittel- und Südamerikanischen Drogenbanden, über die ungeheure Bereicherung und Korruption in afrikanischen UnRechts-Staaten, die fehlende Willkommens-Kultur auch in EU und über "Arbeitlose" auch in D, über ...

Und das Alles, weil wir Menschen von Natur aus in einem beständigen und harten Wettbewerbs- und Konkurrenz-Kampf Szenario und Glauben erLeben, ohne daran etwas ändern zu wollen (denn können tun wir, siehe unten). Der permanente Neidvorwurf bei Hinweisen auf teils schon absurde Unterschiede in ErLebens-Umständen in wenigen Metern Abstand, zeigt das täglich.

Statt in Zusammenarbeits-Gesellschaften zu erLeben, €r£€¡den wir uns in Konkurrenz-Zuständen und ebensolchen Gruppen und Gross-Gesellschaften.
Die natürliche Grundform sozialer EinzelWesen - und auch deren Gruppen - ist die gegenseitige Konkurrenz. Bis zur Auslöschung. Das ist unser Handlungs-Hintergrund. Vollkommen Natürlich! Vergessen Sie jeglichen Vorwurf, der ist da nicht enthalten. Das haben wir Menschen nicht ausgesucht, das ist uns mitgegeben worden, als tatsächliche Grund-Annahme.

Wir sind einander im ÜberLebenskampf verbunden.
Die Zusammenarbeit reicht nie über die Notwendigkeit hinaus. Das können Sie an vielen Beispielen beobachten. Infrastruktur, Wohnen, Bildung, Pflege, ... Fast alle sozialen Massnahnen sind immer nur im Mindestmass vorhanden, darein wird jeweils immer nur das notwendigste an Mensch und Ausstattung gesteckt.

Und sobald es irgendwie geht, werden diese (sozialen) Bereiche sofort gekürzt. Die Rechtfertigungen für Kürzungen sprengen "natürlich" jede Begrenzung. Es ist also - zumindest für m*ich - klar, dass wir konkurrentisch geprägt sind; und unsere Lust auf Zusammenarbeit und ein ausgleichendes MitEinander nie über die blosse Notwendigkeit zum persönlichen Überleben und der FortSexung der Spezies (nicht des Selbst, wie die meisten fälschlicherartig annehmen) hinaus reicht. Bisher war das einigermassen erfolgreich.

Ist es inzwischen gefährlich?
Sie beantworten das bitte im Selbst.

Wenn ja, könnten wir doch einen kleinen Entwicklungs-Schritt weiter gehen; und zum Beispiel von diesem natürlichen kreatürlichen [Überlebens-] Kampf-Verhalten, zu einem mehr ausgleichenden, etwas friedlicheren und auch erLebensverlängernden und verspielteren MitEinander weitergehen.

Die Erkenntnisse, Maschinen und die Technik, die wir dazu bräuchten, hätten wir schon, was noch dazu fehlt entwickeln wir dazu.

Aber *ich weiss auch, dass *ich da an Barrieren stosse und auf deren Abwehr-Massnahmen (eine davon sind die oben erwähnten sogenannten TodSünden, andere, auch die Glaubens-Richtungen oder die Ideologien und vieles mehr), von denen *ich noch kaum eine blasse Ahnung bin.

Also erst mal Schluss hier.

Dienstag, 10. Juni 2014

Eine Aussen Sicht und Wissens Partikel

Titel: Ein kurzer Blick vom Rand nach Innen ...

... und ein ganz kleines mal auch nach Aussen. Ganz kurz nur, weil ...

"[...] Wenn sie die Lichter im Cockpit {eines SpaceShuttle} komplett ausschalten und mit der Sonne und der Erde im Rücken fliegen, wird die (vor dem ausschalten der Cockpit-Lichter) totale Finsternis des Weltalls weiss vor lauter Sternen. Sie funkeln nicht, sie sind farbig, es ist fantastisch. Da denken sie sich, es kann nicht sein, dass wir allein sind.
Wenn sie den "finsteren" Himmel sehen, die wunderschöne Erde, blau und golden, mit ockerfarbenen Wüsten, dem makellos weissen Himalaja, dem türkisblau Polynesiens, das ist einfach fantastisch! Da denken sie, wie schön sie ist, dass es nur hier Leben gibt und nirgendwo anders in der dunklen Leere, aber wenn sie die Sterne sehen, denken sie wieder, dass sie nicht allein sein können und dort hin müssen.

{Zum kommenden Suborbitalflug, der wohl in ein paar Jahren angeboten werden wird und es ein paar zahlungskräftigen MitMenschen (pro Ticket etwa 200.000 €) möglich macht, ein paar Minuten die Gashülle in der Wir erLeben zu verlassen und die "Schwerelosigkeit" zu erLeben:}

[...] Sie werden einige Minuten haben, um die Schönheit der Erde, ihre Krümmung und ihre Farbenvielfalt zu bewundern. Das ist fast wie Musik, und sie werden sich verlieben. Ein Kollege hat mir gesagt, wundere dich nicht, wenn du Gänsehaut bekommst oder gar Tränen der Rührung in den Augen. Das prägt Astronauten am Stärksten für ihr Leben, dieser Anblick des Planeten Erde.

[...] Eine UmFliegung der Erde, dauert im Shuttle eineinhalb Stunden. Fünfundvierzig Minuten umfliegen sie die helle Seite und die nächsten fünfundvierzig Minuten die dunkle Seite. Da sehen sie Blitze, die die Wolken von innen erleuchten und Polarlichter in Farben von hellgrün bis purpurrot. Wenn sie quer zum Äquator fliegen, haben sie fünfundvierzig Minuten die nördliche Halbkugel in den Winterfarben, hauptsächlich ein makelloses Weiss. Und dann fünfundvierzig Minuten die entgegengesetzte Jahreszeit den Sommer. Sie sehen je fünfundvierzig Minuten die Farben des Winters und des Sommers und haben den Eindruck, dass die Zeit anders verläuft. Das ist besonders eindrucksvoll. Könnten alle Menschen die Erde vom Weltraum aus sehen, verstünden sie, dass wir Alle an "Bord" des Selben "Raumschiffes" sind.

[...] Es ist klein. Es ist begrenzt. Es ist Endlich. Es ist sehr schön und allein diese Schönheit drängt einen dazu, Es zu respektieren. Dass es Endlich ist, drängt einen dazu, sich dafür einzusetzen.

[...] Die Erde ist endlich. Und wie bei einem Raumschiff haben wir alle unsere Ressourcen dabei. Dort {im Raumschiff} achten wir auf den kleinsten Wassertropfen, so, wie auch auf den Strom, denn am Ende der Mission, soll uns auf keinen Fall daran mangeln. Wenn wir uns die Erde ansehen, wirkt sie endlich und wie ein Raumschiff. Und wir müssen in der Erde genauso denken, wie an Bord eines Raumschiffes.

[...] Was ist unser Ziel in der Erde? Wir wollen Alle zusammen leben, Alle gleich glücklich sein, und es unseren Kindern ermöglichen, zu leben, zu erschaffen, zu forschen und Lösungen zu finden, wie die Menschheit möglichst lange fortbestehen kann; in der Unendlichkeit der Zukunft."

Diese schönen Sätze sind von Jean-François Clervoy, abgehört aus einem Gespräch mit Philipp Starck

Hier mehr zu diesem Menschen:
Und hier mehr zu Pilipp Starck: http://www.starck.com

Diesen Sätzen stimme *ich fast in Gänze zu. Meine Begrifflichkeit ist eine andere, wahrscheinlich eine inzwischen genauere. Ausserdem sind mir die Metaphern / Bilder manches mal zu leer und dann auch schief, aber *ich lasse das erst mal so stehen.
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Titel: Wissens Partikel 01. Von der [Zu]Neigung zur Berechenbarkeit.

"Man ist hiermit natürlich mitten in dem, was wir "Big Data" nennen und wobei ich auch deutlich sagen möchte, dass die Chancen dieser Technologie riesig sind. Vor ein paar Jahren hätte niemand geglaubt, dass UPS mit einer Treffsicherheit von 90 Prozent Monate im voraus sagen kann, wann welches Auto zusammenbricht. Und zwar nicht aufgrund einer komplizierten Analyse des Motors, sondern nur aufgrund von Vibrationsanalysen. Das ist grossartig. Wie ist es aber umgekehrt mit den sozialen Effekten dieser digitalen Ökonomie? Zum Beispiel wissen wir, dass die grossen Einzelhändler – Walmart an der Spitze – in den USA im Grunde schon ein Parallelgeschäft haben. Das heisst: die ganze Ware ist eines, aber daneben gibt es die Parallelwelt der Daten, die eigentlich viel interessanter ist. Wenn etwa einer bei Amazon ein Buch eingekauft und es jetzt in der Hand hat, mag das für den Verleger interessant sein. Die Information aber, wer der Buchkäufer überhaupt ist, was er tut und lässt, hat einen Wert, der noch viel, viel grösser ist. Deshalb sammeln die grossen Einzelhändler Daten über Daten.

{Und jetzt kommt das Erregende und wenig erstaunliche!}

"Wenig wissen wir von alledem; etwas ist kürzlich rausgekommen, weil einer, ein Vater, geplaudert hat. Dessen 16jährige Tochter hatte einen Brief von Walmart erhalten, in dem drinstand: "Bald ist es so weit. Wir beglückwünschen Sie zu Ihrem Baby. Noch zwei Monate und wir geben Ihnen Rabatt." Was ist da passiert? Walmart – in Amerika kennen die Geschäfte ihre Kunden besser als in Deutschland – hat festgestellt, dass eine Kundin, die ihr Einkaufsverhalten ändert und plötzlich anfängt, unparfümierte Bodymilk zu kaufen, höchstwahrscheinlich im zweiten oder dritten Monat schwanger ist. Als nächstes kommen Vitamin-, Zink- oder Eisentabletten und so weiter, bis schliesslich mit einer Treffsicherheit von 90 Prozent gesagt werden kann: Diese Kundin kriegt ein Kind. Der Vater, der dem Brief nicht glaubte und Walmart öffentlich demontieren wollte, kam sehr kleinlaut heraus und sagte: "Ich muss Ihnen gestehen, Walmart weiss mehr über meine Familie als ich. Meine Tochter ist schwanger."

Aus einem Vortrag von Frank Schirrmacher
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Ein "Heisser Nachmittag Spezial"
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Titel: Wissens Partikel 02. Die Freiheit der Informations Gesellschaft.

Zwei wichtige Betrachtungen und Vorraussagen von Georg Gilder:
"Ich rufe Ihnen heute folgendes zu: Es wird eine technologische oder Informationsrevolution kommen, und Ihr Emblem ist der Computerchip, nicht grösser als ein Fingerabdruck. Wie eine Schmetterlingspuppe schlüpfen wir alle aus den ökonomischen Begrenzungen der industriellen Revolution. Wir geraten von einer Ökonomie, die von den physischen Ressourcen der Erde beschränkt und begrenzt wurde, in eine verwandelte Ökonomie. Wir verwandeln uns in etwas, was ein Ökonom einmal die 'Ökonomie des Geistes' genannt hat. In ihr gibt es keine Grenzen für die menschliche Imagination und Freiheit. Kreativität ist die wertvollste natürliche Ressource, die es gibt."

Diese Sätze hat Georg Gilder für Ronald Reagan verfasst, der sie im Mai 1988 in der Moskauer Universität Studenten vortrug.
Und etwas später, in einer Rede zur Deindustrialisierung der USA:

"In dem Wirtschaftssystem, das wir aufbauen (damals, war "nur" das Silicon Valley damit gemeint) ist unsere Fähigkeit, Reichtum zu schaffen, erstmals in der Geschichte der Menschheit nicht mehr von physikalischen Grenzen beschränkt, sondern nur durch unsere Fähigkeit, neue Ideen zu entwickeln. Mit anderen Worten: sie ist unbegrenzt. Wer einmal verstanden hat, was die Ökonomie des Geistes bedeutet, was es bedeutet, zu wissen, was man aus Informationen machen kann und wofür man sie verwenden kann, wird sehen, dass wir in eine Zeitenwende eingetreten sind."

Hier sind mehr Infos zu diesem Menschen: 

Diese Einschätzungen sind mehr als 25 Jahre alt. Was davon ist bis heute verwirklicht? 
Sind die Vorahnungen überhaupt auch nur annähernd zutreffend? 
Sie sind in jedem Fall höchst interessant und bedenkenswert.

Meine Quelle für diese beiden Wissens Partikel:
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Momentaufnahme vom gestrigen
Karneval der Kulturen. 
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Titel: Wissens Partikel 03. Eine Optimierungs Vorgabe. 

Das Mensch ist, wie das DaSein wohl allgemein, auf stete Effizienzsteigerung, also die Optimierung von Prozessen angelegt, das meint, dass alle Vorgänge im DaSein den jeweiligen Energie- / Kraft-Aufwand RaumZeit-Portion um RaumZeit-Portion senken wollen.  [Fast?]Alle Bewegungen innerhalb des DaSein unterliegen diesem Optimierungs-Prinzip, also der Vor- / Mass-Gabe beim nächsten Zyklus weniger Energie für das Gleiche Ergebnis zu verbrauchen. Die Frage für uns Menschen ist also, in welchem Abschnitt eines und welchen Zyklus befinden wir Uns im Augenblick?

Und dabei ist auch klar, dass der erdmondliche Zyklus aus Billionen mal Billionen mal Billionen mal ... UnterZyklen besteht. Eines dieser UnterZyklen ist z.B. ein Menschen-erLeben. Auch jedes Mensch optimiert beständig und erLebens-lang die persönlichen Handlungen, nimmt also von mal zu mal weniger Energie für das Gleiche Ergebnis auf. Fast jedes Mensch, denn es gibt im DaSein immer Ausnahmen von jeder Regel, aber diese Ausnahmen sind so enorm dünn gesät, dass *ich und die Leses nicht dazu zählen. Wir sind dieser Optimierungs-Vorgabe einfach ausgeliefert, wir müssen nicht, Wir wollen. So ist das geregelt, so sind Wir vom DaSein ausgestattet und ausgelegt, so funktionieren unsere körperlichen und damit auch denkenden Prozesse.

Mittwoch, 23. April 2014

Grenz-Werte und die Gier der Selbst-Erkenntnis

Titel: Die Wacht am Rhein, oder von den Fährnissen der normalen Lebendigkeit
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Eine Überschrift auf Seite 1 der heutigen Süddeutschen Zeitung.
Mit dem Inhalt, dass die Einbrüche in manchen Gegenden in D
wieder ansteigen, und die Menschen verstärkt auf Sicherheits-
Techniken setzen, weil die Polizei zu langsam ist.

Die Frage ist: Warum brechen Menschen ein?
Nicht im Eis, dort auch, sondern in Wohnungen und Firmen?
Die Antworten könnten lauten: Weil Sie Verbrecher sind, oder
weil Sie Diebe sind, was auf das gleiche hinausläuft. Das sind
die meist ersten Antworten. Und sie sind bestimmt richtig.

Doch dem Warum sind diese Tatsachen kein bisschen näher.
Ausser Mensch geht davon aus, dass manches Mensch als
Einbrech-Es, als Verbrech-Es gezeugt und geboren wird, und
deswegen auch nur das zum Beruf machen kann, und nicht
Banker, oder Politiker, oder Versicherungsvertreter, oder auch
Zahnarzt, oder Rechtsanwalt, oder Polizist, oder Journalist,
was ja auch Berufe sind, für die ein-Es gezeugt werden könnte.

Das Mensch denkt ja oft nicht von der Befreiung her, sondern
meist von der Bestimmung aus. Aber jetzt bin *ich dem Warum
ein-Es zum Einbrech-Es wird, noch kaum einen Schritt näher.
Warum wird geklaut? Aus Regalen und Kellern und Wohnungen?
Weil die ein-Es haben und die ander-Es haben wollen? Daran
kann irgendwas nicht stimmem, denn, meist weit vor dem ein-
Kellern und dem in Wohnungen stellen, kommt auch dort das
haben wollen. Alle Menschen wollen haben, was sie nicht
schon besitzen, das kann also nicht der Grund für Ein... sein.

Inzwischen ist auch das letzte Leses drauf gekommen, dass
der Reflex des Haben wollens oder sogar müssens allem Leben
eigen ist. Warum also wird einge...? Sie wissen es schon längst.
Weil die ein-Es etwas haben, was die ander-Es brauchen können.
Vielleicht liegt also das Grund, das Ursache des Ver... nicht so
sehr in der Zeugung, oder der Bestimmung eines Menschen, als
in der Befreiung von Werten und Sachen, die das/die Menschen
brauchen und die/das andere Menschen haben, vielleicht sogar
mehr haben, als Sie bräuchten? Nein, nein, weil zuviel kann ein-
Es nie haben, wenigstens aussen herum, weil innen ist schon
irgendwann Schluss mit ein... oder aufnehmen, sonst platzt der
Magen.

Es könnte also durchaus sein, dass das ein... und das Ver... eine
Folge von Verteilungsungenauigkeiten ist? Dort ist was, was da
gebraucht wird, aber dort hinter Mauern oder Kassen oder Türen
herum liegt/steht. Das Mensch sammelt gerne, weil Es nie wissen
kann, wann Es das gesammelte mal brauchen kann, auch oder
gerade, wenn ander-Es es auch brauchen, so funktioniert das, bis
Heute. Es könnte also, ganz vorsichtig formuliert, soSein, dass das
ein..., das Ver... und in der Folge auch das Aus... eine Folge unseres
gemeinsamen Sammelns und Versteckens ist, eines Vethaltens
also, das wir Menschen mit Staunen oder gar Belustigung bei uns
näher oder ferner verwandten LebeWesen gerne beobachten, z.B.
bei Vögeln, bei Eichhörnchen oder auch bei grösseren Katzen, die
auch verstecken, wenn eine Beute zu gross für eine Mahlzeit ist.

So ist also das ein... und das Ver... eine ganz natürliche Handlung, 
als Folge von Sammlungen und Leerungen? UnGleichheit ist eine
Natürlichkeit. Also ehrlich,*ich kann die ganzen Kapitalismus- und
Globalisierungs-Gegner nicht verstehen, und all die Solidaritäts-
Einforderer, was wir Sammler und Zäunebauer und Sicherheits-
Anlagenbauer und Waffenspezialisten und Atomraketen-Bauern
und Geheimdienst-Spezialisten und Panzer-Fahrer und Polizisten
und Tresortüren-Versicherer und ElektroZäune-Bauern und und ...
tun, ist doch lediglich ein natürliches Verhalten, die Folge eines
vollkommen normalen Ver...
Oder etwa nicht?
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Auf der Spree bei Treptow
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Titel: Was ist, wenn das Allüberall zu 100% wird?

Jetzt bin ja auch *ich ein-Es, das an vielen Zäunen rüttelt, nicht um hinter den Zaun zu kommen oder gar einzubrechen, wie einst Gerhard Schröder am Zaun des Kanzleramts in Bonn, sondern *ich bin ein-Es, das die Zäune, an denen Es rüttelt, entweder öffnen oder sogar niederreissen möchte.

Genug der unzureichenden Bilder. Die Zäune stehen für alte Verhaltens-Arten, für alte, teils sehr sehr alte Prägungen des Lebens und darin eben auch aufgehoben, des LebeWesens Mensch. Gestern schrieb eine Mit-Bloggerin einen Text zum Thema "Willens-Freiheit", der für m*ich nach Verzweiflung roch, nach Verdrängung klang. Das Mensch denkt, nein, es wünscht, es sei frei im Handeln, aber ist Es das, und wenn, wie frei ist Es, auf einer Spannweite der Freiheit von 1 (weil 0/Null gibt es in diesem DaSein nicht) bis 99 (denn 100/Hundert gibt es in diesem DaSein ebenso wenig), um im Bereich der Prozente zu bleiben?

Denn, und das besagen die beiden Klammern im vorherigen Abschnitt, dieses unseres DaSein, also diese Möglichkeit der Ausprägung des SEIN, in der auch wir sind, freuen und leiden, ist eines der Beschränktheit, dieses DaSein ist eines in Grenzen (Haut). Um AllEs und All-Es in diesem Universum ist eine Haut herumgespannt, um das Energie ist es das Magnetismus, um das Atom ist es die Elektronen-Hülle, um das erdmondliche LebeWesen ... oft mit Haaren oder Federn "gewürzt", um die Sterne sind es EnergieFelder und Ringe oder Halos aus Gas- und MaterieAnsammlungen, um Galaxien ... Allüberall ist irgendwas drummherum, was Etwas/ein-Es kenntlich macht, als Etwas/ein-Es, das getrennt ist von Etwas/ein-Es anderes. Aber *ich schweife ab, ins banale.

Nachgefragt, wie weit ist das Menschliche Frei-RaumZeit und darIn auch das Selbst-Entscheidung? Zwischen 1 und 99? Wobei 99 die weitestgehende Frei-RaumZeit ist, also die fast vollkommene Unabhängigkeit von IrgendEtwas/ein-Es anderes, somit 1 also die fast vollständige Abhängigkeit und Auslieferung ist. In welchem Bereich, welcher Spanne ist das erdmondliche Leben zu finden, und darIn, in welchem Bereich, das allgemeine Mensch? Eher Richtung 99, oder doch noch näher an 1?
Jetzt gilt es erst einmal zu klären, was 1 im "Alltag" bedeutet, vielleicht einen menschlich versteh- oder vorstellbaren VerGleich oder Bild zu finden und genauso für eine Freiheit, die an die 99 heran reicht. Die 1 ist demnach die fast vollständige Fixierung, Unbeweglichkeit und Veränderungslosigkeit. Halt, eine wichtige Erweiterung braucht der VorSatz noch, es geht hier um die vom jeweilige Etwas/ein-Es bewirkte Veränderun, also nicht um die von Ander-Es erzwungene, somit von Aussen auf Etwas/ein-Es bewirkte Veränderung. Wie weit ist die Freiheit das Selbst, selbst-entschieden zu ändern, weil von Aussen und durch ständig wechselnde Umstände, ist AllEs und jed-Es beständig zu Veränderungen im Innen veranlasst und gezwungen. Das ist Fakt.

Die Zäune, um die es *mir geht, sind also die "Zäune", welche um die Selbst-Entscheidung herum "gebaut", "geschmiedet" sind, um es weniger poetisch zu formulieren, um die Grenzen, die in und durch die Natur und deren Geschehnisse und Erfahrungen, in und um das Einzelne Selbst ein-gezogen und darumherum gewachsen sind. Wie offen und weit und flexibe, sind die Grenzen, in die das Mensch mal behaglich, mal eingengt, hineingewachsen wurde und ist?

Ist das Mensch in einem Bereich nahe 1, oder doch eher in einem Bereich nahe 99 zu [er]finden?
*ich setze den Beitrag gerne fort, würde aber vorher diese Frage an die Leses reichen. In welcher Nähe empfinden Sie das persönliche Selbst und in welcher Ferne das Mensch?

Und bitte seid mutig und sucht und findet eine Selbst-Antwort.
*ich, als Beispiel, ordne den Bereich des Selbst eher bei 15 - 20 ein, also noch mit ziemlich viel Entwicklungs-Freiheit in Richtung 99.
?
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Titel: Auch eine Selbst-Erkenntnis

Ich bin einer der erfolglosesten Blogger.
Selbst-Erkenntnis ist manchmal schmerzhaft. Vielleicht sogar meistens? Wenn das so ist, dann ist es kein Wunder, warum das Bemühen um mehr Selbst-Erkenntnis so erfolglos ist.

Aber zurück zu *mir. Wenn meine Beiträge hier zwei Herzchen erreichen, dann bin *ich schon fast erschrocken und denke: muss das jetzt sein! Nein, klar freut m*ich Zustimmung. 

Trotzdem, die Wirklichkeit ist, dass *ich erfolglos bin. *ich werde nicht weiter gebloggt und nicht weiter empfohlen, wenigstens nicht mit meinen aufwendigsten und ernstlichsten Beiträgen. Und wenn *ich hier oder in den anderen sozialen Netzwerken einen Blog-Beitrag empfehle oder verlinke, bleiben Zugriffe fast komplett aus. Das nennt Mensch wohl Null-Resonanz. 

Selbst-Verständlich frage *ich, Warum das so ist. Und die wohl möglichste Antwort ist, dass *ich das genau so auch wünsche. Nicht so sehr bewusst und somit gesteuert, als vom Gefühl gefordert: Du bist erfolglos, nein, das persönliche Bewusst-Sein denkt schon in ich-Form, also: * bin erfolglos. Entsprechend treffe * die Wahl der Themen, die Ausgestaltung der Texte, also möglichst unzugänglich und abweisend, und auch die Entwicklungs-Richtung meiner Beiträge und Verweise.
Daher bin *ich zwar einigermassen verwundert bei der geringen Akzeptanz und Klickzahlen, aber eigentlich auch nicht, weil *ich genau das erwarte. Und, wie die erfahrenen Leses wissen, ist die persönliche Erwartungshaltung, die dominanteste RichtungsSteuerung eines Selbst. Deswegen bin * ja so neuGierig hinterher zu wissen, welche Erwartungen und entsprechende -Haltungen *ich bin.

Warum möchte/muss *ich Erfolglos daSein?

Die Frage kann * ja erst stellen, seitdem *mir klar ist, dass *ich auch erfolg-Reich daSein kann/könnte. Ohne Wahl gibt es ja keine Fragen, auch das ja eine banale Erkenntnis.
Warum also muss *ich erfolglos daSein, anstatt erfolg-Reich, mit jeder Menge Leses und vielen Herzchen und tausenden weiter Empfehlungen, erfolgreich eben? Meine Schlussfolgerung ist, weil ich es so gewohnt bin, weil ich so erzogen wurde, weil mir das von kleinauf so vorgelebt wurde. Kurz gesagt, weil ich in die allgemeine Erfolglosigkeit hineingezeugt wurde und danach auch kein Widerspruch möglich war oder gar eine (erfolgreiche) Alternative.

Vermaledeite Prägung.

Oh verdammt, es ist schwer, diesem Einmaleins der Lebendigkeit zu entkommen, wenn dazu auch noch eine Menge an Zwanghaftigkeiten dazu kommt. Selbst-Erkenntnis ist oft schmerzhaft und selten heilsam. Noch.

Jetzt möchte *ich also erfolgreich daSein. Was ist zu tun?
Imprägnierung oder Umprägung, Erleichterung, statt Ernstlichkeit?
Irgendwie möchte *ich den Ernst nicht missen, aber auch die Leichtigkeit erleben.

Ein paar Versuche habe *ich ja noch.

Montag, 24. März 2014

48

Titel: Des Menschen Potential

Viele Eltern glauben, sie hätten superschlauen Nachwuchs. Dafür verlangen sie Anerkennung – sonst werden sie traurig. Sie haben Angst vor Normalität, ebenso aber vor dem Anormalen. Nur um die Kinder geht es dabei nicht.
Aus der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 23.03.2014.

Das obige Zitat ist der Untertitel eines aktuellen Beitrags der F.A.S.

Der Artikel besagt, dass nur wenige Prozent der Menschheit hochbegabt sind oder ein herausragendes Potential erreichen könnten, *ich bestreite diese Einschätzung vehement.

Mein Kommentar dazu ist:
Das ist kein “glauben”, das ist ein Wissen, dass alle Menschen auch “superschlau” sein könnten, wenn, ja, wenn wir Menschen das nur wollten. Genug der Konjunktive, Fakt ist, dass nur sehr, sehr, sehr, sehr wenige dieses normale naturgegebene Potential auch ausleben dürfen und das auch nur mit-leidigen Schmerzen, weil die Masse das nicht wünscht. Superschlau übersetze *ich dabei mit: auf dem aktuellsten Wissensstand, nicht Ideologisch, DaSein-Zugewandt, Gefühlvoll, Friedlich, nicht Hierarchisch, Gleichwertig und Gleich bewertend, also die gegebene Verschiedenheit ohne ab- oder auf- anerkennend, verspielt, transparent, fordernd und fördernd und freundlich zu und mit allen Mit-Lebewesen. Zuviel? Zuviel für das Lebewesen Mensch? Nein, aber ja für die Allermeisten, weil sehr aufwendig in der Vorbildung und der Öffnung für all das (Schöne?). Deshalb bleibt das Mensch meist so begrenzt und ignorant, wie es ursprünglich geschaffen wurde und scheut auch mit Gewalt die mögliche Erweiterung und Erhellung des Selbst, zum Mit-Verantwortlichen Mit-Lebewesen im DaSein. Zum Leidwesen der paar “Superschlauen”, die immer mal wieder durch das Normale hinauswachsen können.

Mir ist dabei klar, dass *ich dazu nicht zähle, meine Vergangenheit hat das be- und verhindert, aber *ich bin dabei das für Uns zu fordern und zu fördern.
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Titel: Vom Abschied der Selbst-Bestimmung.


Eine Erklärung zur Übernahme *meines Anteils an der Selbst-Verantwortung, in m*ich.

Die LeitIdee meiner Arbeit ist die weitestgehende Übernahme der Selbst-Verantwortung. 

Soweit diese Verantwortung für die ganz persönlichen Zellen und das daraus esLebende Fleisch, Blut, Knochen, Sehnen und mehr, als einzelnes Mensch zu er-tragen ist, es also für Jedes einzeln-Es/m*ich gesund ist.

Denn, als soziales Lebewesen, ist stets auch ein nicht geringer Teil der Selbst-Verantwortung für jedes einzelne Mitglied einer Gemeinschaft, innerhalb dieser Gemeinschaft beheimatet;

Selbst-Verantwortung ist also auch eine soziale Aufgabe und Verpflichtung.
Selbst-Verantwortung schuldet die Solidarität von ALLEN Jedem Einzelnen.

So wird das bisher auch gelebt, allerdings auf sehr verzerrte, ungleichwertige Art und Weise, wie die vielen Armen und Obdachlosen zeigen, wie überhaupt die teils gewaltigen Bewertungsunterschiede innerhalb der menschlichen Gemeinschaft[en] beweisen.
Die Selbst-Verantwortung ist bisher den tierischen Trieben unterworfen und einer hierarchischen (einer natürlichen!) Prägung ausgeliefert. Das führt dazu, dass die (Selbst-) Verantwortung an die Gesellschaft ausgegliedert wird und dort auf jeweils wenige übertragen ist.

An die sogenannte Führung, die “Verantwortlichen”, womit diese aber meistens, bis auf sehr sehr wenige Ausnahmen, überfordert sind.

Und das Selbst (ohne -Verantwortung) wird im Einzelnen festgehalten, was wiederum - ohne die ‘-Verantwortung’ -, dieses einzelne ‘Selbst-’ - wieder bis auf sehr sehr wenige - unterfordert, Jedes Selbst ist ohne die Verantwortung, für das Selbst, unterfordert. Die Unterforderten - was wohl die Allermeisten, wenn nicht gar ALLE sind? - handeln also überwiegend verantwortungslos, dafür aber übermässig selbstgefällig, was weder für das Einzelne, noch für die Gemeinschaft besonders förderlich ist.
Die Verantwortung wird noch abgeschoben, weil die Natur das so geprägt hat.

Es war bisher ein erfolgreiches Modell, eine in allen sozialen Verbänden so gehandhabte Vorprägung, eine Aufsplittung aller Verbände in unterschiedliche Klassen der Arbeiten, der Aufzucht und Fortpflanzung, der Versorgung, der Pflege, der Freiheiten und der Macht.
Das Mensch, als natürliches Lebewesen, ist dieser Prägung selbstverständlich ebenfalls unterworfen. Auch Wir gestalten Unsere Gemeinschaften nach diesem Programm, das, wie geschrieben, bisher sehr erfolgreich ist (war?), für fast alle sozialen Lebewesen.

Doch, irgendwie bin *ich das Gefühl, dass diese VorEinstellung Uns nun anfängt zu behindern. Die Technik nimmt immer breitere RaumZeit ein, Wir sind von vielen Tätigkeiten und Abhängigkeiten mehr und mehr, durch die Weiterentwicklung der Technik befreit. Wir könn[t]en also daran gehen diese natürliche Prägung zu verändern.
Und zwar zu Unseren Gunsten, zu den Gunsten aller irdischen Lebewesen, denn Wir sind eingewebt in eine irdische LebensGemeinschaft - wenn auch diese Überbetonung des Selbst (ohne die -Verantwortung) die meisten Menschen noch dazu verführt, das Mensch solipsistisch (also Einzig-artig, ja, mehr noch: als Zentrum des DaSeins) zu fühlen, also als quasi ausserhalb der Natur zu behaupten, fast als übernatürlich -.

So meint die Veränderung zu Unseren Gunsten, zur Verbesserung der Umstände des erdmondlichen EsLebens allgemein, also zu menschlichen und zu mit-menschlichen Gunsten, zum Nutzen Aller Mit-Lebewesen.

Das ist nicht nur machbar, wie alle neueren Forschungsergebnisse zeigen, es ist sogar geboten. Und, *ich denke, die irdischen EsLebens-Verhältnisse sind relativ einfach zum Nutzen Aller zu verbessern, weil Wir einfache Bedürfnisse sind, nämlich: so lange und dabei so gut versorgt, verpflegt, anerkannt, unabhängig und Selbst-entschieden DaSein, wie es die Lebendigkeit gerade hergibt.

Der momentane Stand des Wissens und der Technik erlauben für Menschen eine EsLebens-Dauer von bestimmt 100 bis zu 120 Sonnenumkreisungen. Und das ist noch steigerbar.

Also, *ich hole die Selbst-Verantwortung in vollem gesunden Umfang in m*ich zurück, oder baue sie dort in gesundem Masse auf, je nachdem, welchen Aspekt es betrifft.