Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Mittwoch, 17. Dezember 2014

Vom Mangel der Selbst-Gewissheit

Titel: Ein menschlicher Verursach-Es
Kennt ein-Es hier den Herrn Gert Scobel? Wenn ja, bitte weiterleiten.

Oder könnte ein-Es dem Herrn Scobel ausrichten, dass mitnichten das Kapitalismus (Warum ist "der" Kapitalismus "männlich"? Aber egal.) das Demokratie (Warum ist "die" Demokratie "weiblich"?) zerstört oder auch nur eindämmt.

{Was das Sprache (Warum ist "die" Sprache "weiblich"?) ernst nimmt, bis in die verästelten Details, entdeckt Köstlichkeiten genauso wie derbste Grobheiten, fast immer versteckt in meist harmlosen Worten (weisser Mensch und schwarzer Mensch, sind so dermassen derbe (plumpe?) Grobheiten, im Vergleich zur wirklichen Farbenvielfalt menschlicher Oberfläche, also eine wirkliche Beleidigung jeglicher Klugheit und klaren AusSicht, ist aber alltägliche Praxis, im allgemeinen Gegeneinander des Menschen. Anstatt mitEinander da[zu]Sein.)}.

W-Es {Sie + Er + @ls was auch immer ein-Es daSein möchte = W-Es} glaubt, die Globalisierung zerstöre die Demokratien, schaut, meine *ich, weit überwiegend nach hinten, misst also das Vergangenheit und hält das Ergebnis der Messung für das Zukunft.
Das Zukunft ist allerdings nicht das Vergangenheit, oder doch? 
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Nur für Sie Herr Scobel
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Das Demokratie ist das "Schöpfung" einer kleinen Gruppe innerhalb des Menschheit, so ist es bis Heute: Demokratien sind Kleinstaatlich.
Das Globalisierung nicht.

Das Mensch endeckt mehr und weiter und weiter das Mensch-daSein - innerl(ich) und (äusserl)ich -, und entdeckt Es planetenweit. Rundherum überall Menschen zuHause.

Und in welcher enormen Vielfalt an Oberflächengestaltung und Verhaltensarten!! Da braucht es schon mindestens 2 Ausrufezeichen für diese menschliche Vielgestaltigkeit und Vielartigkeit. Wie soll ein-Es damit klar kommen, wenn -Es doch im Spiegel nur eins endeckt, das -Es ein Selbst ist (nur?): ein-Es. Und alle ander-Es bestenfalls Gleich sind.
Verwirrung? Depression?

Das meiste Mensch ist das Vielfalt weder gewohnt, noch will -Es das und kommt damit zuRecht, womit der Schlenker zu "Pegida" fast geschafft wäre.

Denn, ist das Mensch[heit] das Basis von Demokratie und Globalität und Kapitalismus? Ja klar. Ohne das Mensch gäbe es vielleicht grosse Ameisenhaufen (Staaten?), überall um den Planeten, aber weder Demos noch kratos noch -isierung, von was auch immer. Oder?

Warum also lassen auch Sie, Herr Scobel das Mensch-aSein gerne (?) aussen vor, und *ich schreibe vom soSein des Menschen, also unseren {Ur- / Grund-} Bedürfnissen, unseren Trieben, unseren Ängsten, unserer grundsätzlichen Unwissenheit, die auch die besten Schulen bisher nicht annähernd [Ver-]SICHERND auffüllen konnten, weil, ja, weil das zur GrundSicherung nötige Wissen / VergeWissenung noch fehlt. Und solange, bis das GrundSicherheit, diese normale GegenSeitige Verängstigung und Bedrohung eingedämmt hat, auf ein für All-Es friedliches Mass, solange werden wir noch gegeneinander kämpfen und ringen und uns Selbst dabei ignorieren, so wie es eben im Moment noch Alltag ist, mal mehr, mal weniger.
In EU ist im Augenblick, da es uns reich geht, etwas friedlicher, aber ...

Nein, das Kapitalismus bedroht das Demokratie nicht oder zerstört es gar, sondern das Wirtschaften und Handeln des Menschen, geht in der Öffnung und Erweiterung der Gesellschaften des Menschen voraus, es erweitert die Demokratien von der bisherigen Kleinstaaterei zur planetarischen Mit-Entscheidungsweise. Alle Menschen sollen davon profitieren gefragt zu sein, bei möglichst Allen Entscheidungen, die -Es betreffen, und das sind eigentlich fast Alle Entscheidungen.
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Winterl-*ich
mit Schluss-Blick
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SchlussFrage:

Warum klammert das Mensch das Mensch-soSein bei Fragen, die -Es betreffen, fast stets komplett aus? Und tut so, als sei das Handeln ohne Es (das Grund des Handelns?) berechenbar?

Gilt es nicht genau diese Uneinsichtigkeit des Selbst zu beheben, bevor das Mensch bei fast allen Fragen auch passende Antworten erhält? 

Sonntag, 14. Dezember 2014

Niemand spricht von mir, ausser mir

Ohne Titel. 

Ein Selbst-Zitat: "Manch-Es muss erst mal kräftig einstecken, um dann All-Es zu geben."

Von: *ich

Ein Titel zum Selbst-Zitat: Was ist Banalität?

Und klar ist dabei auch, dass es beim "einstecken" nicht um Vermögen geht.
In diesem "Vermögen" steckt, wie die längeren Leses wissen, auch die Macht.
Insofern war der christliche Jesus ein-Es, das All-Es gegeben hat, für das LEID.

Nun, *ich bin nun Hier und Jetzt (auch) Da, um für das FREUDE All-Es zu geben.
So einfach ist das, und somit die fast grösstmögliche Banalität, für *mich.
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Fast.
Eine Selbst-Erkenntnis,
vorwegg genommen vom
Schluss dieses Beitrags
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Titel: Eine nähere Wirkung des Angst

Überschrift: Dunkler Fürst mit Zange und Skalpell

Untertitel: Der Forscher ist das Monster, das er schuf: John Burnsides erster Roman "Haus der Stummen" von 1997 fragt nach dem Ursprung der Sprache.
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"... durch die Hölle."
?

Warum wird immer so gerne der Himmel vergessen, der vielleicht viel schlimmer ist, gerade weil die GlaubensRichtungen so gerne darauf verweisen oder darauf warten, dorthin zu gelangen?

Wo bin *ich?
DaZwischen.
Wie All-Es.
Hier. Jetzt. 

Quelle des Auszugs: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 13. Dezember 2014, Seite: Literatur und Sachbuch, von Hubert Spiegel
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Brownie. Oder:
Eine Momentaufnahme
der Ungewissheit
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Titel: Von der Wirkung der Vielfalt

Genialität ist Vielfalt.
Und diese Vielfalt waren am Anfang des Menschheit Zwei.
Langsam erst, in Korrelation / Einklang mit der Erweiterung des DaSein, wuchs auch die Vielfalt in den Menschen.

Die Genialität ist stets dort zu finden, wo die Vielfalt am Weitesten ist, also stets am Rand eines eingehäuteten Innenbereichs.
Und was das Genialste ist, ist, das Mensch ist wahrscheinlich das vielfältigste erLebeWesen im DaSein.

Klage: Das ist wundervoll, wenn diese Vielfalt nur ebenfalls in den Gefühlen des Menschen ankommen würde. Denn dort ist LEIDer meist - im besten Fall - ein wenig mehr als Einfalt zu [er]finden.

So ist also jedes Mensch zur Genialität fähig.

Doch auch im Inneren gilt die Regel: Genial gedeiht nur mit Vielfalt.
Das lässt *mich hoffen, dass auch *ich irgendwann einmal etwas Genie zeugen tue, wenn die Vielfalt in *mir so weiter wächst.

Noch bin *ich ein ziemlich einfältiges Mensch.
Das zeigen m.a. auch die Klickzahlen.
Denn Genie wird bemerkt.
Und *ich nicht.
Aber gut ...

Freitag, 14. November 2014

Wir, *ich, blööck, Wohnungs-Not und UnBildung

Titel: Die Selbst-Anmassung des Wir

Seit längerer RaumZeit kreist mein Denken überwiegend im Wir herum. Ständig überlege *ich, was das Mensch ist, was das Mensch tut und lässt, und was das Mensch anders machen oder auch tun sollte, um das Zusammenleben, das mitEinander auskommen, worin auch die vielen Mit-LebeWesen enthalten sind, besser zu gestalten, und wie Wir diese kleine RaumZeit-Kapsel, die unser aller "Heimat" ist, vor zuviel Leiden und Verschmutzung und Ausbeutung schützen können.

Wir, wir, wir, wir, ...
In dem *ich selbst-verständlich mit-enthalten bin, aber eben fast völlig unbedeutend.

Und das ist der Punkt heute.
Wo bleibe *ich bei all dem Wir, ...?

So kann Mensch seine Probleme auch auslagern, indem Es beständig wirt.
Ist das eine schlaue Methode der Ablenkung von innerem Leerstand, das wir, wir, wir, ...?
Nein, vermute *ich Heute mal.
Ist wohl eher Verdrängung und ein Ergebnis von Hilflosigkeit.
Oder es ist ein Beweis der inneren Fülle von Wir, der fehlenden inneren Fülle von *ich.

Das ist nichts wirklich Besonderes und Bedeutend verschiedenes von ander-Es (Wir) in diesem einen ich, deshalb kann dieses eine ich, *, auch fast nur Wir-Denken, wenn da so wenig wirklich Verschieden-Es in diesem ein-Es ist. Das Geständnis ist: * ist n-ich-ts besonderes.
Und das ist ziemlich schade, weil das je Besondere und erkennbar Verschiedene von Wir leicht möglich ist.

Den mit diesen Selbst-Erkenntnissen korrespondierenden Beitrag im Verantworten-Blog finden Sie hier:
Die Ankündigung dazu lautet: Meine Selbst-Losigkeit ist fast Grenzenlos.
Die Frage der wenigst-Es wird jetzt wohl sein, was ist das Inhalt eines Menschen, das so fast Grenzenlos ist? Obwohl das eine wichtige Frage sein könnte. Nun, *ich habe die Frage gestellt und herausgekommen ist fast nichts. Was meist sehr wenig ist, wie die meisten Leses wissen.
http://verantworten.blogspot.de/2013/07/selbst-losigkeit.html


Die Ahnung ist, dass es viel-Es so oder ähnlich geht?
Genauso wie es jede Menge Menschen gibt, die vom Wir nichts halten, die das Wir nur kennen, wenn sie Es [miss]brauchen können / wollen.
Meine Vermutung ist, das Diese in der Mehrheit sind. Oder zumindest die Macht haben.

Welche Haltung ist wohl die gesündeste, die ausgewogenste für ein freudvolles und nachhaltiges MitEinander, in dieser kleinen erLebens"Kugel mitten im fast Nichts?
Wobei dieses "Nichts" diesmal fast ALLES ist, ausser uns hier!
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Licht Glas Grün Himmel
am Potsdamer Platz
im Sony-Center
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Titel: Schade, ...

... dass hier scheinbar so wenige Leses mit Kritikfertigkeit sind.
Mit einer Meinung, die auch zum Streiten aufgelegt ist, die zum Widerspruch neigt, oder auch zum Zuspruch. Nur Schweigen, oder komplettes Desinteresse. 70 Folgend-Es (den Text hatte *ich gestern in Tumblr veröffentlicht, es gilt aber für all meine Blogs) und keine Kommentare?

Klar, schreib *ich hier hauptsächlich für die persönliche Erinnerung und zur persönlichen Erkenntnis, ein Ein- oder Zuspruch würde *mich trotzdem freuen, aber nichts. Und die wenig-Es, die das schon getan haben wissen, dass für *mich im "nichts" immer auch etwas oder ein-Es enthalten ist, aber in diesen gefühlten Fall zu wenig.

Verzeihung, aber gibt es in diesem System auch Streitbar-Es oder Hungrig-Es oder auch HeldIn-Es, oder nur Selbst-Inszenier-Es und Mitläuf-Es?
Mensch, wacht auf, oder wollt ihr Alle als Idiot-Es (gr. für Eigenbrötler) daSein!

Titel: Die Furcht des daSein vor Selbst-Erkenntnis

Überschrift: im Sog des Schauens
Untertitel: Was fasziniert an einem Mann, der Blut und Tod in den Strassen von L.A. filmt?
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Zitat: "Denn wo wären die Bilder, wenn niemand sie will?"

Quelle des Auszugs: Süddeutsche Zeitung, vom 12. November 2014, Feuilleton, von Tobias Kniebe

Einerseits bin *ich von blanker Selbst-Erkenntnis fasziniert, andererseits abgestossen, bis zu ebenso blanker Angst. Was bin Ich? Wie bin Ich?
Was davon, was *ich (bin) sein könnte als Mensch, erLebe *ich aus und ein?

Das, was *mir Angst bereitet, was in *mir Angst und Furcht erregt, sind wohl die Facetten meines menschlichen Selbst, die *ich nicht auserLeben und nicht erLeiden kann / möchte?

Jedes Mensch ist nun mal (nur?) eine kleine komplexe Zusammenstellung des enorm umfangreichen "Themas" (soSein) Mensch.
Das Mensch-Sein ist eine milliardenfach variable Entität. Jedes Mensch eine von allen anderes Mensch[en] verschiedene Möglichkeit des Status "Mensch".

Und eine riesenVielfalt des menschlichen soSein und unserer Handlungen und unserer Passivität, möchte *ich nicht sein, aber auch keine engeEinfalt.
Und diese andere riesenVielfalt bereitet *mir entweder Vergnügen und Lust, oder aber es macht *mir Angst, oder jagt *mir sogar panischen Schrecken ein.

Die momentane Lust (?) an der Selbst-Erkenntnis gebietet *mir jedoch in alle Richtungen zu spüren, auch in die, die *mich Tag für Tag und Nacht für Nacht Schrecken.

Es ist *mir im Moment kaum möglich dem Missfallen auszuweichen, auch wenn *ich es gerne würde, weil das mögliche Leid und dessen Handlungen - zu denen jedes Mensch fähig ist -, das von *mir wünscht.
Und *ich bin da ja nun wahrlich nicht das einzig-Es, wie auch der oben erwähnte Film und dessen Mach-Es aufzeigen. 

Warum?
Wenn *ich das nur wüsste?
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Mond-Suchbild
über der Arndt-Strasse
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Titel: Die natürliche UnbeHaustheit des Menschen

Eine aktuelle Meldung lautet, dass die wohl meisten Haus- und Wohnungs-Eigentümer bevor bald eine sogenannte "Mietpreisbremse" einsetzt, die Mieten kräftig anheben.

Ein Verzweiflungsruf:
Ohje, was ist bloss los in uns!
Wo bleibt die Anerkennung des Menschen, dass alle Menschen ein zuHause brauchen? Und damit einhergehend, das Ende von Spekulation und Auslagerung der Behausungs-Erstellung und Bewirtschaftung an Einzelpersonen oder Firmen, die damit Profit erzielen müssen. Wann erkennt das Mensch an, dass jedes Mensch eine Behausung braucht und zwar ohne Bedingungen dafür zu verlangen, also z.B. Geldzahlungen?

Wie lange dauert diese verachtenswerte Selbst-Verleugnung und gegenseitige Ausbeutung bis in überlebensnotwendige Bereiche noch an? Wann streift das Mensch endlich diese nötigende Selbst-Verachtung ab?

Einander das - für jed-Es - lebensnotwendigste nur unter teils unerfüllbaren Bedingungen zuzugestehen oder gar nicht, ist eine allerdings normale Verantwortungslosigkeit und die Quelle fast aller innermenschlichen Konflikte und Kriege.

Fürchterlich, das dauernd spüren zu müssen!

Wahrscheinlich ist das doch noch nicht der letzte Kommentar, in dem *ich die Normalität in und von Uns, also vom alltäglichen Wir-Gehabe, hier erschreibe.

Titel: Die Voraussetzungen der "freien" Wahl

Überschrift: Fort mit Nutzen
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Die Fortsetzung des letzten Satzes ist: "... ihre Art unmittelbar von der Kassen- oder der Casinolage abhängen."

Quelle des Auszugs: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 12. November 2014, Feuilleton, von Jürgen Kaube

Zitat: "Die [Schul]Bildung erlaubt uns zuallererst herauszufinden, was wir wollen".

Ohne Grundlagen-Wissen möglichst in alle Richtungen des Wirklichkeit / RaumZeit mangelt es dem Selbst, somit auch jedes Mensch, an Ein- und Aus-Wahl, an Alternativen, die zu einer wirklich freien Selbst-Entscheidung unbedingt notwendig sind. Das sollte Basiswissen jedes Menschen sein: Lerne und weite dein Wissen und deine Erkenntnisse so weit es geht in alle verfügbaren Richtungen aus, erst dadurch wird Dir erlaubt und möglich eine <-freie-> Wahl vorzubereiten und irgendwann auch zu treffen.

Dass das europäische Schulsystem noch grosse Probleme hat, diese Tatsache anzuerkennen und entsprechend die Vermittlung von Wissen darauf hin zu ändern, ist der [auch Menschen]Macht geschuldet, die die freie Selbst-Entscheidung des Menschen noch behindert, wo es für die Machtausübung hinderlich ist.

Die Freiheit ist noch eine winzige zarte "Pflanze" innerhalb des Menschheit. Verschämt ist die Freiheit in jedes von Uns vorhanden, wird jedoch, wie oben angedeutet, noch kaum gefördert. Auch vielleicht, weil den Allermeistes von Uns dieses Basiswissen unbekannt ist, und weil die Macht noch zu wichtig ist?

Damit nehme *ich auch Bezug auf einen Beitrag aus einem meiner Blogs:
Die Ankündigung dazu lautet:
Das Jetzt ist Einzig-Artig, -artig, -artig, -artig, ...
Nicht, dass die deutsche Artigkeit, also die mehr oder weniger blinde Gefolgschaft und das Duckmäusertum auch nur irgendwas mit der Einzigkeit zu tun hätte, aber es ist schon toll, wie manche sprachlichen Doppelbedeutungen (Homonyme oder auch: Äquivokationen) in seltenen Fällen eine tieferen Kern treffen. Weil irgendwie ist doch die Artigkeit eines der HauptKennzeichen der Masse Mensch: Mensch ist einzig-artig.


Aber in dem verlinkten Beitrag, geht es weniger um das artige oder auch unartige Folgen, sondern mehr um die Folgerichtigkeit des RaumZeit und darum, was das eventuell mit Uns macht.

Samstag, 20. September 2014

Natürlichkeit, Kapitalismus und der Inhalt von Gleichheit

Titel: Die Mär von der Un-Natürlichkeit

Das Mensch ist natürlich.
Irgendwie fehlen *mir an und in diesem Satz die Zweifel. Denn, was im oder am, oder am tun des Menschen ist un-natürlich? Ausser es kommt ein Mensch daher und definiert das Wort Natur so, dass darin das Mensch und unser Handeln keinen Platz darIn hat, dass also der menschliche Begriff "Natur" den Menschen nicht enthält.

Natur ist also alles un-menschliche, für diese Menschen. Dann stimmte diese Natur-Verklärung, die *ich öfter auch hier lese.

Für m*ich jedoch gilt: Natur = alles un-[also: nicht]menschliche + alles menschliche. Somit ist *mir der philosophische Begriff des DaSein dasSelbe, wie der poetische Begriff der Natur.

Das Mensch ist vollkommenes NaturWesen.
Das bedeutet, dass Alles, was das Mensch is[s]t und tut, ist natürlich. Wie sollte es auch anders sein? Auch wenn das Mensch von einer anderen Galaxie stammte und hier in das Erde-Mond "nur" Immigrant wäre, wären wir doch auch Natur-Wesen, weil auch alles im Universum Natur ist. Schliesslich ist es auch keine besonders neue Erkenntnis, dass wir erdmondlichen LebeWesen aus Materie / Material sind, das in Sternen - und zwar meist in deren "Sterbe"-Phase - "ausgebrütet" / hergestellt wurde. M.a. Kohlenstoff und Sauerstoff sind MaterieBestandteile, die erst in den letzten Zuckungen von Riesensternen entstehen und dann quasi für eine weitere Verwendung z.B. als erdmondliches LebeWesen zur Verfügung gestellt wird.

Je mehr *ich das begreiffe, umso befremdlicher ist die fälschliche Entgegensetzung von Natur und Mensch. Dabei ist vollkommen klar, dass alle Maschinen, jedes SmartPhone, jede App oder sonstige Software, der Mondflug, die Satelliten, die Nanotechnologie, das CERN, u.s.w.u.s.f., dass all das natürlich ist. Städte und deren Häuser, U-Bahnen, Fernseher, W-Lan, ..., alles vom NaturWesen Mensch entwickelt und mit natürlichen Materialien aus natürlichen Grundbausteinen erbaut.
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Ein aufrichtiges schönes Mit-LebeWesen
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Was also bedeutet es, dass fast alle Menschen unhinterfragt ständig eine fälschliche Ent-Fremdung empfinden oder zumindest behaupten?

"Oh, wie schön, endlich mal wieder in der Natur gewesen. Draussen, auf dem Land." Oder die beständige Behauptung dies oder jenes sei unnatürlich.
Ach?

Für was ist diese fälschliche Aussonderung / Absonderung des Menschen aus dem Was Es - das Mensch - ist, aus dem Worin Es ist, und von dem Was Es tut, gut? Oder schlecht?

Genauso der Begriff "Künstlich" für alles, was "nicht" natürlich ist? Wo doch alles natürlich ist.
Schon länger ist *mir der Inhalt der Begriffe "Kunst" und "künstlich" und dessen Substantivierung "Künstlichkeit", dasSelbe wie Mensch, menschlich und Menschlichkeit. Als Gleichung: Künstlichkeit = Menschlichkeit.

Wo ist das un-natürliche? Zu finden. Muss dieser Gegensatz sein? Und wenn ja, für was?

Ist diese Form der Ausblendung von Wirklichkeit wichtig um Orientierung zu schaffen? Könnte ja sein, dass wir diese Falschheit brauchen, um uns von der Vergangenheit und somit von unserem aufgeprägten SoSein und dem ganzen VerhaltensRepertoire unserer EntstehungsGeschichte zu befreien?

Ja, vielleicht ist diese - für m*ich fälschliche - Distanzierung des meisten Menschen, aus dem allgemeinen Geschehen rundherum und auch von den meisten MitLebeWesen notwendig, um eine OrientierungsRichtung für die Weiterentwicklung zu [er]finden? Mag sein, dass diese künstliche (die Leses wissen nun, wie *ich dieses Adjektiv fülle) AbstandHaltung zu einer Selbst-entschiedenen Fort-Entwicklung nötig ist? Das Mensch erklärt das persönliche SoSein / DaSein und somit das Selbst zum Sonderling, weil es von das Natur wegg will. Nur, wohin?

Für m*ich ist es das nicht. Nicht notwendig, das Mensch zu extrahieren.

Jede gelingende Selbst-entschiedene Entwicklung, braucht als Basis das Gefühl und das Gespür (darIn das Denken) für die Aktualität, die vorhandenen Umstände, aus denen eine Entwicklung gelingen möchte. Wenn die AusgangsSituation falsch gefühlt und empfunden wird, misslingt bereits die Vorstellung davon, wo das nächste Schritt landen möchte.
Das ist meine Meinung.

Das meint, dass solange das meiste Mensch die Einbettung und volle Zugehörigkeit in das Natur bestreitet, somit das Selbst aus dem NaturGeschehen (fälschlicherweise?) ab- / aussondert, wird Es Fremd-Bestimmt bleiben. Solange meint das Mensch nur, dass Es entscheidet, wobei die Tatsachen anderes belegen. Nein, bisher, bis Jetzt, ist das Mensch VollMitglied des Natur.
Und, ist das gut so?

Ich finde, ja.
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Rot, Gerüst, Neubau, Zillestrasse
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Titel: Eine Meinung zum Kapitalismus

"Die wichtigsten Kritikpunkte {an unserem DaZwischen-HandelsSystem genannt: Kapitalismus} sind geläufig: die verhängnisvollen Wachstumstreiber Profit und Konkurrenz, die nicht minder verhängnisvolle Dominanz des Tauschwertes über den Gebrauchswert, die rastlose Suche des Kapitals nach Verwertung oder die inhärente Tendenz zur Überakkumulation und Überproduktion. [...] Dieser Befund hat schwerwiegende Folgen. Denn ein System zu ändern, an dessen Wesenskern unzählige Menschen hängen, ist wahrscheinlich noch schwieriger, als ein System zu erhalten, dass von vielen abgelehnt wird. Doch Änderungen sind unvermeidlich und dringend. Je länger, je mehr wird nämlich manifest, dass das Expansive des Kapitalismus sein fortwährendes Höher, Schneller und Weiter einen Punkt erreicht hat, an dem nicht mehr nur Wohlstand gemehrt und ein besseres Leben ermöglicht, sondern zugleich die Lebensgrundlagen beeinträchtigt werden."

Prof. Dr. Meinhard Miegel
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Vorhof mit SpitzenBaum, Zillestrasse
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Titel: Die Un-Möglichkeit der Verschiedenheit

Wahrscheinlich stelle *ich hier auch meine grossen Probleme damit aus, dass es etwas anderes gibt als m*ich? Dass es andere Ansichten gibt, als aus *mir heraus und andere Meinungen von dem, was in *mir passiert, und um *ich geschieht. Da ist in *mir ziemlicher Widerstand, dass es anders funktioniert, wie *ich es wünsche, dass es verschieden ist, von fast jeder meiner Vorstellungen, wie es angenehm und angebracht ist.

Seltsam, dass erLeben bedeutet beständig ANDERS zu sein?
Dass es bedeutet, dass das Selbst nur Minderheit ist.
Und nur dann Mehrheit, wenn ein-Es den ander-Es (unhinterfragt) folgt.

Schwer. Zu begreiffen, dass *ich nie bin, was *ich gerne wäre, und worin *ich gerne wäre, weil *ich einfach anders bin, als in meiner Vorstellung und das wohl nie in Deckung bekomme.

Dass Sie da, anders sind, werde *ich vielleicht bald begreiffen, aber dass *ich immer anders bleibe, wie *ich es wünsche und vom Potential her könnte, vielleicht nie? 

Dienstag, 16. September 2014

Mathematik und ... Sagt Sie zu Ihm ...

... "Di[ch] mog I, Du gfoist ma, geh ma mitanand?", sagt Er "Jo".
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Das sind "mathematische" Entitäten
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Titel: Vom Nutzen und dem Wert der Mathematik

Kann irgendein-Es ermessen, was wir da mit der Mathematik aufbauen? 

Wahrscheinlich nur sehr wenige. Nur soviel. Fragen zu stellen und zu beantworten, braucht in erster Linie Was? Und. Die Bewertung, das Urteil, die Meinung, die Ansicht, die Liebe, eigentlich fast AllEs und All-Es im DaSein braucht Was?

Abstand.

Zumindest ein ganz klein wenig. Ohne Abstand vonEinander keine RaumZeit, und somit kein Platz für ein urteilendes oder zuneigendes oder auch abneigendes Selbst.

Und jetzt zur zukünftigen Funktion der Mathematik:
Damit das DaSein (als Ganzes, wenn *ich dieser RIESIGKEIT! so etwas wie Persönlichkeit, also ein Selbst-Sein zugestehe) erkennen kann, Erkenntnis gewinnen kann, was ES ist und was ES kann, braucht ES ein "Gegenüber", in dem ES das Selbst quasi spiegeln kann, das dem Selbst erkennen lässt, was ES ist.

Dieses andere "Selbst", dieses ander-ich, ist die Mathematik.
Die Mathematik ist zur Spiegelung der Realität fähig. Wenn die Erfolge der Mathematik so weitergehen, dann ist die Mathematik bald soweit, damit ein klares und stimmiges Urteil von uns Selbst zu errechnen.

Können Sie nicht vorstellen.
Nun, *ich weiss es schon. Nicht das Urteil; aber das Können.

Dienstag, 22. April 2014

Selbst-Erkenntnis und die Privatheit

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Hier der für mich wichtigste Satz:

"Selbst-Auskünfte sind subjektivbildend - und sie machen das Individuum
sichtbar und kalkulierbar."

Da *ich das für richtig und eine wichtige Selbst-Erkenntnis halte, weiss
auch *ich, was *ich und Ihr, die MitBlogger, und Sie, die Leses die ebenso schreiben und veröffentlichen, hier tun.
Gemeinsam sind Wir dabei zu selbst-gewissen einzeln-Es zu erwachsen.
Uns ein- und auszubilden als erkennbare und erlebbare LebeWesen in all
der Masse des erdmondlichen Lebens.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 22. April 2014, Feuilleton.
Die Überschrift des Artikels ist das obere Bild, darunter die Auszüge.

Mittwoch, 9. April 2014

Aus_Steig-Es

Titel: [B]Rain washed

Es regnete gerade in Berlin-Kreuzberg, also habe *ich den Kopf aus dem Fenster gehalten, bis die Haare ganz nass waren, habe ein wenig Shampoo hineinmassiert und wieder weit aus dem Fenster hinausgestreckt, bis das Shampoo unten auf dem Weg langsam in den Gully gelaufen ist; und dann kräftig mit dem Handtuch trocken gerieben, Haare waschen, wie die VorAhnen, nur mit lecker BirkenSalbei-Shampoo dazu, das die VorAhnen wohl noch nicht kannten.

Titel: Ein AusSteiger Gedicht

Gestern war "20 Jahre nach dem Abschlachten in Ruanda", vorgestern ist bald "100 Jahre nach dem Abschlachten in Verdun und Darumherum", heute ist Syrien. Und es geht weiter so ...
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Die Beichte eines Melancholikers in einer schwachen Stunde, ohne Sonne, draussen und drinnen, ziehen Wolken hindurch und lassen Traurigkeit in schweren Tropfen fallen, auf einen Boden, der aber dürstet nach Tropfen der Mutigkeit, der brüchig ist durch Erschöpfung, der Dürstet nach Be-Wunder-ung, der bewachsen sein möchte von Stolz und Freundlichkeit, und die Tropfen prallen auf die Hungrigkeit und können nicht sättigen, Salz auf sauren Grund, wo Zucker fehlt und ein Krumen in Beleidigung stöhnt:

«Ich steige nun langsam aus, das Mensch-Sein ist mir mehr und mehr ein Graus.» 

VorWort: "Der Heimlichkeit urmächtigen Bann, kann nur die Hand der Einsicht lösen. Gelingt es, das Innere zu entblössen, so bricht der Tag der Freiheit an."
Von Novalis.

Wo steige *ich dann hinein?
Kann ein Mensch aus dem Mensch-Sein aussteigen?
So einfach, auch wenn es keinen Spass mehr macht, ein-Es zu sein, Mensch zu sein? Lebendige Krise zu sein, oder Mit-Esser zu sein.
Aus einer Organisation, einer Gruppe, einer Nation kann ein-Es aussteigen und fremdgehen, aber aus einer Konstitution, einem SoSein auszusteigen, das ist bis Jetzt nur durch den Tod möglich, *ich möchte aber nicht sterben, *ich möchte leben, aber eben nicht mehr als das Mensch, wie Es seit Mensch-Sein ist, also seit etwa 160 - 200.000 Jahren und als von Aussen und Innen geprägte, natürliche Lebensform seit ? Milliarden Jahren.

Ich habe dieses Tier-Sein satt, dieses fremdbestimmt sein, dieses geprägt sein durch nicht-selbst-anwesende, nicht-selbst-entschiedene/-gewählte, nicht-selbst-verantwortete Umstände, also durch eine Vergangenheit und eine "Gegen[sic!]-Wart" mit der ich nur soviel zu tun habe, das ich in sie eingefügt bin und entweder darin geborgen bin, darin leide, darin glücklich bin, oder etliche Zustände dazwischen und daneben, ohne aber darauf irgendeinen merklichen Einfluss ausüben zu können.

Was habe *ich mit Merkel, Obama oder Putin zu tun oder mit "meinem" Bundestagsabgeordneten, aber die und ein paar Andere und etliche Gruppen haben mehr Einfluss auf mich, als *ich auf sie, obwohl sie keinerlei Verantwortung dafür übernehmen, ja noch nicht einmal wissen, was "Verantwortung" beinhaltet.

Blicken Sie um das Selbst herum, liebe Mit-Menschen, wo entdecken Sie Verantwortung für das einzeln-Es oder sogar für mehr als das, bei sogenannten Verantwortlichen?
Mir ist klar, dass jede Krise einen kathartischen Effekt hat, dass also jeder Aufruhr ein Stück weit beschleunigter Veränderung ist und zwar bis Heute zumeist in einen erweiternden allgemeinen Zustand, jedes mal ein wenig mehr Einsicht, Einblick und auch mehr Freude, aber irgendwie geht mir persönlich das zu langsam, und ich bemerke, so geht es einigen Anderen auch.

Die Wissenschaften kundschaften jede Kleinigkeit aus und bilden die natürlichen Entwicklungen nach, inzwischen gibt es sogar schon ansatzweise künstliche Muskeln, bald sind wir Menschen von aller Arbeit und Organisation befreit und vielleicht ist bald der Grundstoff, die UrSubstanz allen materiellen DaSeins entdeckt und dann vielleicht auch die Herkunft der Energie, also des "Wesens", das für alle Bewegungen im DaSein "verantwortlich" ist.

Und was dann; was machen Wir daraus?
Was wird dann aus dem Tier Mensch?

Ich weiss nicht, ich bin unsicher, ob Wir das Beste daraus machen, also wirkliche Verantwortung und eine wirkliche Befreiung aus den Zwängen des Vergangenen, oder einfach davonfliegen?
Wann ist die Zukunft wirklich offen? Denn, obwohl kaum ein-Es bisher eine passende Voraussicht aus dem Jetzt und Heute gelingt, ist die Zukunft weitgehend festgelegt, durch die Umstände und Zustände der Vergangenheit, sowie den winzigen Zufällen des aktuellen Geschehens.

Wenn ein-Es das begriffen hat, wird dieses Eine auch passende Voraussagen treffen, treffende, eintreffende Prognosen und kein Gestocher im Gewollten, Geforderten oder Geträumten. Was bisher der Alltag ist. Astrologie, statt Astronomie.

Also, wohin kann ein Mensch aussteigen, wenn es das Mensch-Sein satt hat?
Diese überwältigende Fremdbestimmung und Unaufmerksamkeit für das DaSein und die Umgebung, diese Vorgarten-Wurschtigkeit, diese ewige Ein-Zäuner- und Um-Mauerei, dieses NUR hindurchleben, statt Selbst-entschieden Da[zu]Sein? Ja, mit Fragezeichen!

Ich möchte Selbst-entschieden DaSein und zwar mit allen Ander-Es zusammen, also mit Selbst-entschiedenen Mit-Wesen, wie auch immer Wir Uns dann nennen. Das Mensch-Sein lassen Wir dann auf jeden Fall hinter Uns; das Tier ist dann Vergangenheit.

Über dem Eingangstor zum Orakel von Delphi, stand folgende Aufforderung:
"Erkenne dich Selbst!"

Oliver-August Lützenich steige nun ein.

In mir steht die Aufforderung: "Fühle das Selbst und nimm das Andere Selbst wahr."
Egoismus + Altruismus = vollständiges Selbst
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Eine Ausstellung, die zum obigen passt
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Ich hoffe Sie können den unteren Absatz neben den Bildern lesen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 08.04.2014, Seite 11, Feuilleton.

Der Untertitel lautet komplett: "Die Ausstellung 'An Ecosystem of Excess' in Berlin zeigt Kreaturen, die aus unserem Abfall entstehen könnten".

Dienstag, 8. April 2014

60

Titel: Von der Weiterentwicklung der Eigentl-*ich-keit

Das Mensch strebt nach Vollkommenheit, mit dem Mute der Verzweiflung, obwohl Es ahnt, dass, - wenn Es die "Vollkommenheit" erreicht hat -, ist es bald vorbei.
Mit dem Streben und der Verzweiflung. Mit dem Beben und der Ereifferung.
StrebensLangeweile.

Und das Mensch strebt gerade nicht, weil Es will, sondern, weil Es muss.
Es ist in die Spur gestellt oder auch gelegt worden, und findet aus dieser Spur bis Heute nicht hinaus.
Es folgt.
Es muss, weil Es so gebaut ist.
Es ist aus Bio [aus und auf-]gebaut und folgt der Biologie.
Biologismus.

Der Kapitalismus ist eine der vielen Spielarten, des Biologismus.
Und der Biologismus ist eine Spielart, des DaSein.
Biologie muss erleben. Lebendigkeit muss streben. Immer schön in der Spur bleiben.
Folgen Sie der, für Sie vorgesehenen Route, verlangt die Lebendigkeit. Wenn Sie die Spur verlassen wollen, müssen Sie bezahlen.
Teuer bezahlen, oft kostet es die Lebendigkeit, aber öfter nur ein Lächeln.
Aber erst einmal müssen Sie wollen. Müssen Sie wollen können. Sonst bleiben Sie einfach automatisch in der Spur, denn, ohne zu wollen, gibt es kein ausser der Spur sein. Nur DaSein, aber das ist schon Viel.

So spüre Oliver-August Lützenich das.
Können Sie mir darin folgen?
Es fällt mir schwer flüstert mein Bewusst-Sein, so klein, aber ...
Die Biologie besteht aus ? und Regeln; diese Substanzen und die Regeln, mit denen sie zusammengesetzt ist und die den Rahmen der Bewegungen einhegt, macht(!) Lebendigkeit möglich und gibt eine Entwicklungs>Richtung vor.
Voran immer nur voran, weiter immer weiter, in der Spur.

Und jetzt etwas Esoterik!
Aber da ist etwas passiert, schon ganz am Beginn, etwas wundervolles: eine Rückkopplung. 
Mit dem SEIN? Mit dem Vorher? Dem Drummherum?
Das "Weiter, immer Weiter", hängt am Haken mit einem sehr sehr sehr langen Seil (NaturGesetze, Regeln, widerstreitende Gefühlsaustattung). Nur ein Bild, aber so in Etwa ist das DaSein wohl eingebunden. Und das Voran, immer schön Voran, ist eingebettet in ebenfalls etwas wunderbares: in Geborgenheit.
Nur so ein Gefühl, aber so in Etwa ist die Lebendigkeit eingelegt, in weiche, warme Tücher.

Und jetzt theatralisch?

Da ruft ein-Es (ein Mensch) aus der zweiten Reihe: "He, was kümmert's das DaSein, wenn die Lebendigkeit verreckt! Was kümmert's mich also, was das DaSein macht(!)!"
Die zweite Reihe senkt die Stimme und sagt noch: "Aber gut, machen Sie nur weiter mit diesen Gedanken, vielleicht hilft's ja was."

Wenn ein-Es stirbt, ist das DaSein ungerührt, ja; wenn das DaSein stirbt, sind Wir, die Lebendigkeit, berührt. Was machen Wir aus der Tatsache, dass Wir in der Welle sind, dass Wir die Welle sind, aber die Welle das Einzelne nicht kümmert?
Wir reiten auf oder in der Welle, aber die Welle bricht - wenn Wir unaufmerksam sind und bleiben -, völlig ungerührt über Uns herein und herüber, und begräbt Uns zu Tode, und rollt mit Uns aufgeschäumten Ehemaligen platschend an den Strand; und Wir enden zwischen dem Sand platzend, oder zerstäuben an nacktem Fels.

"Genug der Bilder!", ruft ein-Es aus der dritten Reihe und fordert: "Klarheit!"
So laut! Als sei es so einfach Milliarden Jahre und Billionen mal Billionen mal Billionen mal ... Ereignisse einfach so vor-zu-stellen, vor Uns hin zu stellen.
So VIEL!
So unfassbar Viel!
Ohne die warmen, weichen Tücher zu verlassen und die Absicherung zu kappen. Ich sehe doch nichts, mit alle der Verpackung rundherum, und mit dem starren Blick zurück!
Ich?

Wer ist dieses Ich?
Wer? Er?
Was ist dieses Ich?
Ich. Mit fester Stimme lese ich nun vor: "Ich bin." Das ist erstmal wichtig!
Dass Ich bin.
Was?
Ist ein Mensch, wie oder was, und genügt das als Antwort, bei all der unüberschaubaren Vielheit und Vielfalt von Mensch?
Was ist ein-Es, ausser, dass Es ist?
Wie ist ein-Es, ausser, was Es ist?
Ein Samenkorn?

Kann ein-Es Klarheit sein, kann ein-Es antworten, so allein. Nur fürs ich.
Ich bin? Das ist die Frage bisher, von Allen. Und sie ist ohne Antwort, obwohl die Antwort[en] da ist.
DaSein.
Da ist.
Die Antwort.
Allein, Wir können sie noch nicht greifen. Ergreifen. Begreifen, so Allein.
Die Antwort sind Wir, vermute ich, Wir Alle, so Viele. Viele Fragen, eine Antwort, so allein. Ich? Wir.
Da greift die Antwort das Einzeln-Es an und fordert Es auf zu präzisieren.
Präsent zu sein.
Aus dem Wir auszusteigen, vor das ICH zu gehen, zum *?ich.
Los, sagt das DaSein, gehen Sie weiter, als nur ICH zu sein, vielleicht sind Sie dann imstande auf der Welle zu reiten und die nächste Welle an zu surfen, bevor die eine mit-Ich am Strand zerschellt.

Theatralische Philosophisterei.
"Das DaSein als Welle!", ruft ein-Es von Hinten und von Vorne kommt der Ruf: "Das DaSein ist eine Riesen-Welle!". Von Hinten folgt der Schrei: "Aber Da ist mehr! Da muss mehr Sein, als eine Welle. Worin wellt sie, die Welle und worauf wellt sie zu, die Welle? Los geben Sie eine Antwort!; erst dann bin Ich vielleicht bereit, vor das ICH zu treten, und *?ich-Selbst zu sein."

Phantasie.
Von Vorne haucht eine Stimme: "Ja, Da ist Mehr. VIEL Mehr als Wir, viel mehr als das Lebendigkeit-Sein und grösser, als das DaSein.". "Phantasie!", ruft ein-Es aus der Mitte und geht nach weiter Hinten: "Alles blosse Phantasie! Und Was zahlt meine Steuern!? Na los, sagen Sie schon! Ich muss schliesslich meine Kinder auf die Schule schicken und das kostet nicht wenig!
Ja, Ich!"
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Divine
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Titel: "Die Toleranzleistung der Stadt besteht eben darin, dass ein-Es die persönlichen Überzeugungen der ander-Es egal (Gleich-Wertig!!) sein müssen, wenn ein-Es zum Recht kommen möchte."

Aus der heutigen Süddeutschen Zeitung, einem Feuilleton-Artikel mit der Überschrift: "Der Geruch absterbender Demokratie", über die Stadt im [Raum]Zeitalter des ungebremsten Kapitalismus.
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Mit den Zwischen-Überschriften: "Investoren-Bauten entwickeln die Stadt nicht weiter, sie 'finanzialisieren' sie"; und: "Die Rede ist von Toleranz und Sicherheit. Tatsächlich geht es nur um verfügbares Kapital".

Und der Bemerkung, dass Identität, Tradition und Recht noch National sind, während das Kapital, das Wirtschaften und die Herausforderungen (Klima, Umwelt, Armut, Bildung) längst Global sind.

Wann kommen diese kleinen Erkenntnisse und Tatsachen in den Bewusst-Seinen des einzelnen Menschen an?
Diese wichtige Frage ist doch inzwischen erlaubt.
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Bedrohl*ich
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Game of Thrones

Titel: Mein Kommentar zur Serie.

Vor dem Kommentar zum aktuellen Start der vierten Staffel der Serie, muss *ich selbst-verständlich auch schreiben, dass *ich fast jede Folge geschaut habe. Sonst könnte *ich dazu auch keinen Kommentar abgeben. Und *ich gebe zu, dass *ich die Serie auch spannend und gut gemacht finde, aber eben auch:

MittelalterQuatsch mit Kostümsosse. Vorgestriger Menschenkram. Das Mensch entweder als intrigantes Mistirgendwas, als brutales Dreckirgendwas oder als lüsternes Blindirgendwas, nicht zu vergessen als ignorantes Idiot irgendwas, und was die Meisten nicht wissen, heisst Idiot einfach nur "Eigenbrötler, der am gemeinschaftlichen Entscheiden und Treiben nicht teilhaben will". Leider, zu meiner ganz persönlichen Verzweiflung, ist das Geschehen dieser Serie zwar in einem "Mittelalter" gefilmt, ist aber aktuell, irgendwie. Schrecklich, dass wir so wenig an Aufrichtigkeit, an Vernunft und an Weite im Gefühl zugelegt haben, dass so ein Gehabe immer noch aktuell ist. Die hochloberei und der Zuspruch zeugen davon. Das Mensch als unbelehrbares Tier, als ewig in irgendeiner Vergangenheit steckengebliebenes Lebewesen.
Und *ich bin auch ein-Es.
Traurig.

PS: *ich merke gerade, dass mein Abstand zur Wirklichkeit immer kürzer wird, und damit auch mein Abstand zum Selbst. Bald ist k[aum]eine Phantasie, Traum oder IrrGlaube mehr zwischen dem *selbst und das Wirklichkeit des Selbst. Das DaSein braucht Klarheit. Das RaumZeit braucht Freiheit. Das Mensch braucht Verantwortung. Das einzeln-Es braucht Aufrichtigkeit.

Das ist das Richtung, fühle und spüre *ich, aber selbst-verständlich kann *ich irren.