Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Samstag, 28. März 2015

Das Nüchternheit von Tatsachen

Titel: Was wir vonEinander lernen könnten

Aus einer Rezension in das Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 06. Februar 2015, von Christina Hucklenbroich.

Überschrift: Wenn Katzen sich selbst verletzen
Untertitel: Depression, Krebs, Warzen: Barbara Natterson-Horowitz zeigt, wie viele Krankheiten Menschen und [mit-]Tiere teilen

Auszüge:

"Natterson-Horowitz’ Interesse war geweckt. In dem jetzt auf Deutsch erschienenen Buch‚ verfasst gemeinsam mit der Journalistin Kathryn Bowers, schildert sie, wie sie nach diesem Nachmittag im Zoo von Los Angeles unzähligen weiteren Parallelen zwischen Tier- und Humanmedizin auf die Spur kam. Die Suche begann an ihrem Computer, an dem sie nächtelang wissenschaftliche Datenbanken im Internet durchforstete: „Bekommen Tiere Brustkrebs? Stressbedingten Herzinfarkt? Leukämie? Schwarzen Hautkrebs?“, fragte sie sich. „Nacht für Nacht, Krankheit für Krankheit erhielt ich dieselbe Antwort: ja.

Die Ähnlichkeiten waren frappierend." Die Kardiologin sah sich einem Datenschatz gegenüber, den offenbar kaum jemand vor ihr zu heben versucht hatte. Der Grund dafür ist Natterson-Horowitz zufolge Arroganz. {Und *ich interpretiere die Arroganz als kleine Übersteigerung von ganz natürlichen - in den Gefühlen und Trieben jedes LebeWesens vorhandenen - Ab- und AusGrenzungs-Zwängen. Das Verschiedenheit und das Unterscheiden gelingt eben nur in gegenseitiger Distanz. Somit ist das Ab- und AusGrenzen vonEinander notwendig und für unser daSein vollkommen Natürlich. Das Frage an uns Menschen ist eben jetzt: Wie weit muss das Abstand zu unseren mit-Tieren und all den anderen erdmondlichen Mit-LebeWesen sein, mit denen wir ja nun fast Alles gemein haben? Angefangen von unserem Entstehungs-Ort, unseren Grundlagen (Materiell [GC / AT], Emotional und die Entwicklungs-Richtung, und mit denen wir aufs engste verbunden und verknüpft sind. So nehme *ich das wahr. Ohne dass das unser gemeinsames Bemühen um Erweiterung des Frei-RaumZeit und Sicherheit und Geborgenheit behindern würde. Aber weiter im Text, das letzte Wort vor das Klammern war: Arroganz} „Das humanmedizinische Establishment ist der Veterinärmedizin gegenüber voreingenommen, auch wenn es niemand zugibt“, schreibt das Autorinnen-Duo. „Untereinander verhalten sich die Angehörigen dieser Zunft übrigens nicht besser. Grossspurige Neurochirurgen‚ die mit dem freundlichen Praxisteam des Hausarztes oder den engagierten Assistenzärzten aus der Psychiatrie bei Kaffee und Kuchen zusammensitzen - undenkbar!
Es gibt eine ungeschriebene Hierarchie.“

[...]

Dass Parallelen zwischen Tieren und Menschen aufgezeigt werden und die Menschen fasziniert aufhorchen, ist nichts Neues, es ist inzwischen Teil des Showbiz. Die Zoo-Dokusoaps leben davon, dass Wölfe Depressionen bekommen oder Gorillas unglücklich verliebt sind. Doch Natterson-Horowitz und Bowers zeigen, dass in diesen Ähnlichkeiten mehr steckt als Amüsement oder Trost für den menschlichen Zaungast. Der speziesübergreifende Blick ist eine große Chance. Nach Erscheinen des in den Vereinigten Staaten von Kritik und Wissenschaft hochgelobten Buches formierte sich eine Gemeinschaft von Forschern, die sich dieses neuen Ansatzes annehmen wollen? 

Vier Kongresse zum Thema „Zoobiquity“ - so der Originaltitel des Buches - fanden bisher statt. Sie führen die von den beiden Autorinnen angestossene Diskussion fort. Es geht den Wissenschaftlern darum, dass viele Krankheitsbilder beim Menschen schneller erforscht werden könnten wenn man einbeziehen würde, was in der Veterinärmedizin oder in der Wildtierbiologie schon über das tierische Pendant bekannt ist."
Ende F.A.Z.-Auszüge

Fast scheint *mir, wir haben einander lange genug stark und auch gewalttätig Ab- und Ausgegrenzt, sowohl innerhalb des Spezies Mensch (sowohl als enzeln-Es, bis hin zu Gross-Gruppen wie Religionen und Nationen und sonstigen Abstand-Haltungen), als auch zu unseren Verwandten, so dass es jetzt an das RaumZeit ist, diesen ängstlichen Abstand (und die Leses bedenken bitte, dass *ich sehr wohl von das Aggressivität und auch teils tödlichen Konkurrenz im MitEinander weiss, von [Ebola- und HIV-]Viren, von Haien und vielen anderen Gefahren im erdmondlichen MitEinander, aber eben auch weiss, dass es Handlungen gibt, diese erdmondliche Konkurrenz so zu dämpfen, das es für uns Alle bekömmlich ist. Klingt nach Phantasie und "Huschikuschi-wir haben uns Alle lieb", ist aber mit den auch oben erkannten Tatsachen vereinbar.
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Die Leses kennen ja inzwischen meine
Zuneigung zur Farbigkeit und zu Blumen
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Titel: Das folgende ist eine Auswirkung meiner aktuellen Depression

Nur kurz DaZwischen:
Und *mir ist nicht nach Witzchen, *mir geht es nicht gut und selbst-verständlich fliesst das auch in die Texte und das Bewerten des Wahrgenommenen ein. Auch wenn klar ist, dass eine andere Stimmung vielleicht keine anderen Ergebnisse, aber zumindest andere Begründungen, andere Worte und andere Aussichten bewirkt. Danke.

Es ist schon seltsam und wenigstens für *mich auch traurig, dass wir Menschen nach inzwischen schon mindestens 180.000 jähriger Anwesenheit als Homo Sapiens Sapiens, immer noch nicht anerkennen können oder wollen (?), dass wir mit Millione Mit-LebeWesen zusammen die erdmondliche Lebendigkeit bilden.

Wir sind weder alleine, noch sind wir Menschen etwas besonderes, mehr besonders, als auch eine Taufliege besonders ist, oder ein gerade blühendes Stiefmütterchen etwas besonderes ist, also knapp geschrieben: jede Spezies der erdmondlichen Lebendigkeit ist ansich etwas besonderes, wir sind nicht "besonderer". Siehe Eingangs-Text.

Das ist die eine Erkenntnis, die wir aus wenigstens *mir bekannten Gründen, beharrlich verweigern. Das andere ist, dass wir als inzwischen mehr als 7 Milliarden Mitglieder starke Population gewaltige und auch gewalttätige Veränderungen  in unserer gemeinsamen (mit all den anderen Billionen oder mehr Mit-LebeWesen) BioSphäre bewirken. Und wir werden immer mehr.

Zwei Tatsachen, die scheinbar nur ein paar dutzend von uns klar sind und zum nachdenken bringen, während die anderen 7 Milliarden ungerührt GLAUBEN (an Wunder, an Götter, an eine Besonderheit und millionen Phantasien und Hoffnungen mehr) und dabei rücksichtlos und ohne Umsicht zu unseren Verwandten und für die Zusammenhänge unseres Planeten-Systems weiterhandeln.

Von all dem Wissen, das wir angesammelt haben, werden jeweils nur die nicht mal Promille genutzt, die wir für unsere Versorgung und Verbindung und gegenseitige Bedrohung oder Verteidigung brauchen, das meiste jedoch verdrängt oder nur archiviert.

Und auch innerhalb des menschlichen Spezies ist k[aum]eine wechselseitige Aufmerksamkeit oder Rücksicht oder gar Verantwortung erkennbar, es HERRSCHT blanke aggressive Konkurrenz. Und währendessen gleiten wir mehr und tiefer in eine bald irreversible Abhängigkeit und Auslieferung an digitale - also leblose, lustlose, gefühllose, hoffnungs- und sinnlose - Systeme und Maschinen.

Das Mensch ist zwar findig im blossen Selbst-Erhalt, aber ansonsten nimmt es jede Entwicklung ohne jede Regung hin. Bis das das Tod uns scheidet, von was auch immer? Und das bei dem RIESEN-Potential, das das Mensch ist und daraus machen könnte. Für *mich ist das ärgerlich, aber vielleicht ist das auch das falsche Regung, vielleicht sollte auch *ich wieder auf Arroganz, Ignoranz und Machtstreben zurückschalten, also auf die übliche Menschlichkeit.

Donnerstag, 19. März 2015

Vom Kapitalismus zur behaupteten Solidarität

Titel: Ist das Kapitalismus ein sterbliches System?

Das Kapitalismus (obwohl vor dem Kapitalismus in seiner aktuellen Ausprägung wohl doch der männliche Artikel "Der" besser passt, als das neutrale Das) Kapitalismus ist ein menschliches System. Und zwar zutiefst Menschlich.

Alle anderen politischen und wirtschaftlichen SystemIdeen (Ideologien) haben weite Bereiche (z.B. Triebe) und Gefühle des Menschen verleugnet oder versucht auszusperren, was auf Dauer nicht gelingen konnte und kann.

Aber auch das Kapitalismus ist nur unzulänglich, weil darin vor allem der Angst, der Rücksichts-losigkeit und der UnGleich≠Wertigkeit das Recht gegeben wird. Also den zwar starken menschlichen [Ab]Neigungen zur Konkurrenz und zum Egoismus; wobei selbst-verständlich die Bereiche aller menschlichen [Zu]Neigungen (MitEmpfinden, Solidarität und fast alle Bereiche des Freude) zu kurz kommen müssen. Viel zu kurz!

Das Kapitalismus fördert den gegenseitigen K[r]ampf und behindert ein mögliches friedliches Miteinander. Das beobachte *ich so.

Aber im Kapitalismus sind wenigstens fast alle (auch menschlichen) Widersprüche und Gegensätzlichkeiten enthalten, die die anderen SystemIdeen (-ismem) immer mit Gewalt ausschalten wollten. Was zu deren schneller Abnutzung und Beendigung beitrug. Was ist das für ein System in Cuba, in China oder in Nordkorea? Verschiedene Diktaturmodelle.

Hoffentlich beenden die Menschen dort, diese Verirrungen und Einengungen friedlich. Und hoffentlich gelingt das auch für die Weiterentwicklung des aktuellen menschlichen Hauptwirtschafts-Systems, dem Kapitalismus 
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Blaue Gerbera. Dazu folgendes:

*ich bin ja eher der florale Typ.
Vielleicht war *ich kurz davor eine blaue Gerbera zu werden,
als der Hammer fiel, und die Entscheidung lautete: ein Mensch.
Da hatte *ich den Salat! Und muss nun bis Heute das Mensch-daSein
ertragen, statt als Gerbera da[zu]sein und eine Wiese mit Freude zu beleben.
Oder?
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Titel: Frau Merkel sagt: "Nur im Zusammenspiel von Solidarität und Eigenanstrengung wird es gehen" und meint damit die Finanz- und Polit-"Krise" und insbesondere Griechenland. 

Wie schaut die Solidarität aus, die D mit Gr. teilt, gibt und nimmt?
Da bin *ich doch eher im Zweifel, ob beide Regierungen wirklich wissen, was gelebte Solidarität ist? Sonst wäre z.B. D nicht so "reich" und Gr. nicht so arm, sonst würde nicht Luxemburg über 50% aller Direktinvestitionen in EU einsammeln. Luxemburg!

Nein, an der "Solidarität" die da versprochen wird, ist und war nie viel mehr drann als gerade noch im Eigennutz Platz hatte. Und das ist verschwindend wenig. Nein, liebe "Bundesregierung", gelebte und erwiesene Solidarität und Verantwortung sieht anders aus, als es das EU zeigt.

Noch ist das EU keine Solidargemeinschaft, will es vielleicht auch gar nicht sein, sondern eine Wirtschafts-Gemeinschaft und da ist zumindest Hauen und Stechen angesagt, in teils derber Konkurrenz.

Nein, Solidarität und gleichwertige Anerkennung wird anders gelebt. Aber die Worte klingen schon mal gut. Klingen. Jetzt sind wir gespannt auf die Folgen den versprochenen Handlungen. Na, vielleicht wärmt ja die zunehmende Sonne unsere nordischen Herzen, oder? ;-)

Hier noch ein Link zur aktuellen Situation in Griechenland:

Montag, 1. Dezember 2014

Dies ist [k]eine ernste Sache

Titel: Gewohnheit sMangel

Ja, es mangelt an allen Ecken und Enden!
Oder?
Oder vielleicht sind wir erdmondlichen LebeWesen das auch nur so gewöhnt, dass Wir auch dann einen Mangel erLeiden, wenn gar keines mehr existiert.

Mangel-Gewohnheit. Ist vielleicht unser aktuelles Leiden, am über[er]füllten Selbst¿
Könnte das sein?

Weil, *ich spüre fast überall um Ich herum Fülle!
Wenn *ich sogar tief hinein gehe ins Selbst ist gar kein Mangel mehr erspürbar. Das kann allerdings auch daran liegen, dass *ich gerade gut und reichlich gegessen habe. ;-)

Aber mal ernsthaft, woran ist Mangel?
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Angemessene VorSilbe?
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Titel: Der Mangel der Bewirtschaftung

Auf den obigen Text in Tumblr (es trägt dort einen anderen Titel, aber das spielt keine Rolle) kam folgende Meldung:
"lovelifeflow hat auf deinen Beitrag geantwortet: Gewohnheit sMangel"

lovelifeflow schrieb: "Vielleicht in der reizüberfluteten Gesellschaft? Man fühlt sich erdrückt, klein, nicht frei genug, um die Fülle wahr zu nehmen?"

*ich: Ja.

Aber es ist wohl eher so, dass das Fülle schon wahrgenommen wird, z.B., dass genug Nahrung vorhanden ist, aber eben nicht gut verteilt, oder das genug Arbeit vorhanden ist, aber eben beschränkt, oder das eben Billionen an Geld vorhanden ist, aber ... siehe Nahrung u.s.w.u.s.f.

Irgendwie wahrgenommen wird die Fülle.
Das Dumme dabei ist, JED-Es, also All-Es wollen es - das Fülle - dann auch haben. Also jetzt nicht All-Es Alles, sondern jedes einzeln-Es will Alles an Fülle für das ich (Selbst). K[aum]ein-Es gönnt auch nur irgendwas davon den ander-Es (Selbst). Ist halt so ein Reflex (Egoismus, Konkurrenz-Trieb?), der jede Form der besseren Verteilung der Fülle, also des reichlich vorhandenen, bis Jetzt eben verhindert. 

Und es ist auch Massenhaft (Fülle?) vollkommene Wurschtigkeit am Schicksal von Ander-Es vorhanden, und solange es diesen Massen einigermassen gut geht - und Europa und USA und noch ein paar anderen Menschen-Gruppen geht es ziemlich gut -, also, was daran ändern, am Kapitalismus, also der Mangel-Bewirtschaftung?

Nichts. Und genau das passiert.
Nichts.
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Kopiert von "Josh Blue Comedy"
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Titel: Vom Grunde der Konkurrenz

Diesmal habe *ich einen Beitrag von "lovelifeflow" kommentiert:
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Titel:  Irrlehre über die Konkurrenz

Eines von vielen Zitaten aus dem Buch "Alphabet", das sich mit dem Bildungssystem beschäftigt.

Wärmstens weiter zu empfehlen :)

Darauf *ich: Die Sache ist die, dass das (fast) kein-Es behauptet, dass Konkurrenz der persönlichen oder der Spezies-Weiterentwicklung (Evolution) hilft. Der Punkt ist, es ist zum persönlichen / und dem Spezies-Überleben wichtig. Und das gilt auch für Bakterien. Herr Hüther ist nett, aber auch in diesem Punkt zu fokussiert auf nur einen wichtigen Punkt und dadurch einäugig.

Konkurrenz ist eine natürliche Reaktion auf einen Mangel. Immer wenn Viele etwas Weniges brauchen, beginnt der Kampf dieser Vielen, um das Wenige. Konkurrenz ist Überlebens-Wichtig, wenn das dazu nötige - zum persönlichen und der Spezies Überleben - nur seltener Vorhanden ist, als für Alle gebraucht / gewollt. Das fängt bei der RaumZeit an, geht von den lebensnotwendigsten Stoffen (Luft, Wasser, Nahrung), über Partnerschaft, Anerkennung, Liebe, bis hin zu Luxus und Wollust, sogar um das Leid wird gerauft, gerade weil es schmerzhaft ist,. Obwohl daran doch kein Mangel herrscht, oder?

Das stärkste Wollen im DaSein und im persönlichen daSein ist das daBleiben wollen, ist das anwesend sein wollen, so lange und so erregend es möglich ist. Darum ist das Konkurrenz gebaut, dafür ist es wichtig und wertvoll. Herr Hüther schreibt aus der Position des Wohl-Habenden, da kann Er es leisten, die Konkurrenz zu vernachlässigen oder sogar zu schmähen.

Vielleicht ist es aber auch so, dass wir Menschen es fast geschafft haben, allen Mangel - Einschränkung!: Allen zu unserem Überleben wichtigen Mangel. - zu beseitigen. So dass wir langsam in eine RaumZeit-Phase der Fülle eintreten, der Technik sei Dank. Wenn dem so ist, dann können wir Uns und auch Einander selbst-verständlich von der Konkurrenz etwas entledigen, aber hinter der nächsten Entdeckung oder Erweiterung wartet bestimmt schon der nächste Mangel. Also Menschen! Bleibt Konkurrenz-Fähig.

Oder ist das Falsch?
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Bloss, zu oder für Was?
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Titel: In den Grenzen der Masse

Überschrift des F.A.Z.-Artikels: Ich kann doch nichts dafür!

Untertitel: Wir wollen immer mehr, nur nicht mehr Verantwortung.
Die Ansprüche steigen, die Ausreden nehmen zu. Verlieren wir auf der Suche nach dem perfekten Leben das Gespür für unsere Grenzen? 

Ohh je, dieser Artikel ist so zwiespältig für *mich!?
Einerseits möchte *ich voll zustimmen, andererseits aber auch deutlich Einspruch erheben!
Ja, mit Verantwortung tun wir erdmondlichen LebeWesen uns schwer. Zustimmung. Aber dieses "wir" behagt *mir gar nicht, *ich werde nicht gerne ungefragt eingemeindet, egal ob es zu etwas freundlichem oder schmerzhaftem ist. Ablehnung.
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Quelle des Auszugs: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 29. November 2014, Feuilleton

Der Hauptpunkt ist jedoch: War[en] wir jemals anders und können wir etwas dafür, dass wir tun, was wir hier und inzwischen auch etwas ausserhalb so tun und unterlassen?

Meine Antwort wäre: Nö.
Warum. Mei, wir sind doch gerade erst intensiver dabei, uns einen Ein-, Aus- und Überblick in und vom DaSein und darin hauptsächlich von uns Selbst zu [v]erschaffen. Wir sind doch gerade erst dabei so etwas wie Sinn zu entwickeln, auch mit der Frage, ob dem Ganzen ein Sinn innewohnt.

Und das einzeln-Es, wie eben *ich, tut so dahin und daher und nebenbei kommt ein Ergebnis nach dem anderen herein, m.a. von unseren vielen Forsch-Es, die ja in fast alle möglichen Richtungen eiffrig forschen und den Rest mit fast jedem Tag mit mehr Unfassbarkeiten versorgen. Und da soll kein Gefühl der Grenzenlosigkeit aufkommen. Und das geht ja auch innerhalb der nordamerikanisch-europäischen Gesellschaften so, die familiären und auch regionalen Vorgaben, was das zukünftige daSein eines Selbst angeht schwinden wie Butter in einem heissen Croissant. 

Und dann die Wendung vom "perfekten Leben"! Also bitte, können wir Menschen endlich begreiffen, das Perfektion immer(!) Starre bedeutet, auch wenn dabei ein ganzes jahrzehntelanges ErLeben eingepackt ist. Nein, verdammt, wenigstens für *mich, es ist die Suche nach einem freudvollen, einem gelungenen daSein als das, was ein-Es eben ist, *ich eben als Mensch. Perfektion ist Dummkacke! Aber dermassen viel-Es labern davon, als sei das das Erstrebenswerteste schlechthin.

Und das mit den Grenzen. Wie kann ein-Es fühlen ohne Grenzen? Wie kann ein-Es spüren ohne Grenzen? Wenn *ich in den Spiegel schau, wenn *ich MitMenschen spreche oder sonstwie handle, merke (spüre) *ich beständig Grenzen. Das scheint aber kaum einem ander-Es ähnlich zu gehen? Was (Sie + Er + als Was ein-Es auch immer daSein möchte = Was) schon die persönlich[st]en Grenzen nicht anerkennt, hat wohl absurde Probleme, die Grenzen der ander-Es oder auch des Ganzen zu- und anzuerkennen.

Und was kann dabei entstehen, wenn eine solche Masse, wie das Mensch die Grenzen kaum erkennt, noch anerkennt? Immer mit der Tatsache im Hintergrund, dass Jede Grenze auch verschiebbar ist, allerdings genauso immer auf Kosten DasJenigen dessen Bereich dabei kleiner wird! Und das gilt ja nun für das einzeln-Es und dessen Beziehungen genauso, wie für das Menschheit und im Endeffekt auch das gesamte DaSein. Denn, wenn das DaSein grösser und immer grösser wird, Was wird dabei kleiner?
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Berlin Bilder im Stadtmuseum
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Titel: Ja!

Langsam kommt *mir, dass *ich nicht Mehrheitsfähig bin.
Und das kommt *mir seltsam vor, weil es in meinen Texten und meiner Auswahl, nicht um *mich geht - also nicht in erster Linie von mir *Selbst handelt -, sondern um uns Menschen und noch ein kleines wenig weiter, um unsere erLebens-RaumZeit hier.

Es geht *mir auch nicht um Allgemeinplätze, um Altägliches, um Witziges oder Beleidigendes, um Hobbys und Beziehungen, um Spiele und Politik u.s.w.u.s.f., nein, hier und *mir geht es um die Erkundung des DaSein, um das Aufrichten eines / des Selbst in der Schöpfung, hier geht es um die Erweiterung der Lebendigkeit in allen dessen möglichen Richtungen, hier ist die Selbst-Erkenntnis wichtig, und die ist bekanntlich "gnadenlos" mit jeder Uneinsichtigkeit und jeder Selbst-Blockade, einfach, weil Es - das Wunsch und Wille zur Selbst-Erkenntnis in Uns ist - das Alles Wissen will, Was soIst! Was hier so gespielt und verLebt wird. Es geht hier / *mir um Grundlegendes und für uns Menschen interessantes.

Das seltsame ist, das interessiert k[aum]ein-Es?

K[aum]ein Mensch liesst, was *ich so schreibe, egal in welchem Kanal, alles - vielleicht nur *mir so scheinend? - weniger wichtige wird viel gelesen, es geht *mir sogar so, dass *ich mehr und mehr bemerke, dass, je weniger wichtig für uns Menschen und darin das einzelne Selbst etwas ist, umso Viel mehr wird es gelesen. Und es gibt noch eine Steigerung, wenn es für unser ÜberLeben oder auch bloss für eine leichte Verbesserung unseres aktuellen daSein vollkommen unwichtig ist, umso VIEL öfter noch wird es gelesen.
*mir ist klar, dass *ich dazu ziemlich lange gebraucht habe, das zu begreiffen, den Meisten ist das wohl schon viel früher klar geworden, deswegen lesen *mich nur so Wenige?

Wozu noch lesen, was sowieso schon altbekannt ist. Der braucht aber lang, bis Er das endlich begreifft.

Nun, *ich habe es begriffen: fast Alles ist gut, wie esIst, alles andere regeln die anderen schon für dich, da kannst du Ihnen schon ganz und gar vertrauen, und wenn du nicht mehr weiter weisst, dann wende Dich vertrauensvoll an diese ander-Es, Sie werden dir jedoch nicht weiter helfen können, weil Sie ebenso weit sind wie du, daran lässt sich leider nichts ändern, ausser ein-Es geht mit Freude voran, dann folgen ein-Es die ander-Es vielleicht, und genau das versuchen die nicht, die von fast Allen gelesen werden, Sie verfolgen eben lieber das Leid, als das Selbst zur Freude hinzuwenden.

So must du es auch machen, los!, dann wirst du erfolgreich. Küsschen.

Nein.

Titel: Ein Witz
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Und *ich muss hier langsam aufpassen, dass *ich NICHT zum Rechthaber werde!

Und Tschüss