Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Montag, 26. Januar 2015

Das Hintergrund von Gesetzen [Recht] und Gewalt

Titel: Das Schwere des sozialen Herkunft

Das Frage, das auch philosophisch oft gestellt ist (z.B. von Pierre Bourdieu, "Die verborgenen Mechanismen der Macht"), ist die nach das Durchlässigkeit des menschlichen Gesellschaften; also nach das Ein- oder AusGrenzung innerhalb des jeweiligen Menschen-Gruppe, dem Zugang zu bestem Wissen, zu mehr persönliches Freiheit und des MitSprache an den gesellschaftlichen Entwicklungen, also einem Ablegen der "Fesseln", die ein-Es das Milieu des familiären und persönlichen Entwicklung anlegt?
In das EU ist diese Durchlässigkeit inzwischen einigermassen weit, bei allerdings immer noch ziemlich verfestigten hierarchischen Ebenen. 

Aber gut, die auch philosophische Frage lautet:
Wie entkommt ein-Es des persönlichen Herkunft?

Darauf eine ebenso philosophische Antwort:

Auf zwei oder sogar drei Arten entkommt ein-Es des sozialen Herkunft.
Erstens im Verlassen des "Sozialen", wie es fast allen sehr vermögenden und global erLebenden Menschen möglich ist.

Zweitens im Ausstieg, dem Abstreifen des Herkunft, dem vollkommenen Ändern des Persönlichkeit und Verhaltens, das in das Herkunftsmilieu gezeugt und geprägt wurde, was kaum ein-Es bisher gelungen ist und gelingt.

Das Dritte ist das deutlichste und somit schwierigste, das Ablegen des Mensch-daSein, das Veränderung eines LebeWesens, das als Mensch gezeugt ist und es wünscht und schafft, das Mensch-daSein als nur eine Form des VorGeburt zu begreiffen und als ... [welchen Namen hat ein LebeWesen, das als Mensch angefangen hat, aber - nach deutliches Weiter-Entwicklung - kein-Es mehr ist?] erst(-)geboren zu werden, um Frei davon da[zu]Sein.

Was ist das Mensch: Endpunkt oder DaZwischen-Akt?

Und das Dritte obige ist kein Witz, die Leses wissen das vielleicht, denn *ich schrieb ja schon des öfteren vom weitlich ungenutzten Potential des Menschlichen; und von den inzwischen vielen wissenschaftlichen Erkenntnissen darin und weit darüber hinaus.
Von den Manipulationen bis in subatomare Partikel ganz zu schweigen, von denen aber kaum ein-Es hier Kenntnis nimmt. Das bekannteste dürfte die Forschung im Bereich zellularer und intrazellularer Manipulation sein, also auch der Veränderungen der menschlich-tierischen und auch pflanzlichen DNS.
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Ein sonniges Tag auf dem
Tempelhofer Feld
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Titel: Eine nützliche Wirkung oder sogar Voraussetzung gesellschaftlicher Schichtung? 

Das Folgende wäre eine blosse arrogante Denunziation, wenn es nicht so wäre, wenn also das Notwendigkeit zur Anpassung an eine (zufällige?) Norm[alität], in den vielen Ausprägungen des menschlichen daSein und soSein, nicht absolute Gegebenheit wäre. Ohne Konjunktiv: Anpassung ist Norm und wird auch mit allerlei Massnahmen durchgesetzt.

Überschrift des Artikels: Es ist normal, nicht selbst zu denken

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 25. Januar 2015, Seite: Meinung, von Simona Pfister
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Darauf *ich:
Wenn das nicht genau SO gewollt wäre, wäre es NICHT SO.

Die Beobachtung der Autorin deckt sich mit meinen. Aber davon schreibe *ich ja nun schon seit Jahren, inzwischen auch hier in Blogger, und finde es auch hier bestätigt.

Das Interesse etwas weiter vom Selbst wegg zu denken und auch etwas tiefer hinein, ist fast 0. Das Lust etwas anderes zu entdecken, als ein-Es braucht und {woher auch immer das initiiert ist} wünscht, die Lust an der Diskussion bleibt im persönlichen Müssen und Wollen stecken.
Statt zu hinterfragen tief und weit, fast nur blablabla.

Aber, wie geschrieben, es ist gesellschaftlich {menschlich} so gewollt, sonst würden die Hierarchien und Machtverhältnisse erodieren. Und das ist fast die stärkste Angst und Gefahr von erdmondlichen Gesellschaften.
Daraus entsteht das Frage:

Warum ist das Entwicklung zur Friedlichkeit, wissensgesättigten Bewusst-Heit und zur allgemeinen GleichWertigkeit, und somit zur Aufrichtigkeit und zur wirklichen Befreiung des Selbst, so unendlich zäh und langwierig?

Weil Aggression und Drohungen bis zur tödlichen Gewalt [Recht / Ehre], zur Aufrechterhaltung der (tierischen {menschlichen}) Hierarchien und ungleich≠wertigen Macht-Verhältnisse, unbedingt erforderlich sind.
Will nur k[aum]ein-Es von Ihnen / Euch m/wissen, siehe oben.
Oder?

Zum Abschluss noch ein paar zentral wichtige Bemerkungen:
Dass es so ist, wie es ist, ist ohne Schuld oder gar Vorwurf für uns Heutig-Es, das wäre ja das grösste Blödsinn, uns für ein vergangenes bis aktuelles SoSein Vorwürfe oder gar Schuld zu zu erkennen, für eine Entwicklung, die wir erdmondlichen LebeWesen noch nie wirklich wissend und bewusst mit-entschieden hatten und haben!
Was auch in uns heranwächst, ist allerdings das Wissen und damit auch die intellektuellen und technischen Möglichkeiten, diese natürliche Fremd[Selbst-]-Bestimmung zu dämpfen.
Das zu können und zu tun, steht uns zu, allerdings bemerke *ich eine andere, für *mich das Mensch gefährdende Entwicklung, nämlich das Abschaffung des Mensch-Sein (m.a. das Glaubens-Projekt des "Transhumanismus"). Das Tendenz zur Ausschaffung oder Überwindung des Mensch-Sein ist weitaus stärker und drängender, als das Befreiung des Menschen aus das Selbst-Bestimmtheit durch das Evolution und Umwelt-Bedingungen.

Danke.

Mittwoch, 20. August 2014

Vom müssen von Kant Bourdieu und Frage

Titel: Der Übertritt vom Hoffen zum Urteilen

Überschrift: Hört auf zu hoffen, denkt kritisch!

Untertitel: Der Quellcode sagt Computern, was sie tun sollen. Nur wer ihn versteht, kann begreifen, wie die Maschinen unser Leben beeinflussen. Wir müssen die Sprache der Rechner lernen. 
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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 20. August 2014, von Stefan Schulz

Damit gehe *ich mit, das denke *ich auch, vor allem die Überschrift ist ganz in meinem Sinne. Den Menschen zum mitdenken zu bewegen, zur Aktualitäts-Teilhabe und Mit-Entscheidung am öffentlichen / gesellschaftlichen Geschehen und dessen Richtung. 

Titel: Vom Grund des Fragens

"Wir tun, was Wir tun, weil Wir müssen, nicht, weil Wir wollen."

*ich

Aus dem Zyklus: "Das Mensch spicht."
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Auszug aus meinem Studierzimmer,
bei Sonnenschein im August
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Titel: Hintergrund - Frage

Ein Mit-Blogger aus Tumblr 'Brückenschlag' hat m*ich auf folgenden Satz hingewiesen: "Ich kann, weil ich will, was ich muss", von Immanuel Kant. Gemeint vielleicht als nachträgliche Motivation für etwas unausweichliches, als Rechtfertigung und Abmilderung von Zwang. Dazu gibt es wahrscheinlich noch ein paar Interpretationen mehr. Kant geht wahrscheinlich vom Ursprung des Wortes "muss" aus, und diese Urform (mùezzen) bedeutete "eine gegebene Chance nutzen", was alles andere als ein Zwang ist, ausser ein-Es betrachtet die Entscheidung zwischen ? Möglichkeiten als Zwang. Diese natürliche Selbst-EntscheidungsAngst hat vielleicht dem ursprünglich offeneren und leichteren "mùezzen" die Unausweichlichkeit des heutigen Müssens aufgeladen?

Was meinen Satz angeht (Wir tun, was wir tun, weil wir müssen, nicht, ...), steht dahinter das Wissen, dass das DaSein nicht befragt wurde, ob es DaSein wollte, wenigstens gilt das für Uns, also den Inhalt des DaSein, denn kein-Es von Uns wurde je gefragt, ob und wie und wo und wann und als was und ... Es daSein möchte. Also tun wir, was wir tun, weil wir tun müssen, was wir tun, egal, was ein-Es is[s]t oder tut, weil k[aum]ein-Es je wirklich hinterfragt, was Es tut und noch sehr wenig-Es sind in der Lage, je eine Richtung in das Es erlebt (treibt?) Autoaktiv zu ändern.

Also gilt doch immer noch die uralte Frage: Was läuft hier eigentlich ab?
Und diese zu klären, sind wir doch aufgerufen!
Wenigstens höre *ich diesen Ruf.
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Bundestag von der Seite mit EU-Flagge
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Titel: Kontra Pierre Bordieu

Gerade las *ich ein Zitat von Pierre Bordieu, Soziologe: „Im Kampf um die ungeteilte Herrschaft dessen, was man den Markt nennt, d.h. des Geldes, ist die »Theorie der Globalisierung« die zentrale symbolische Waffe.

Eine Aussage / Feststellung der puren Ängstlichkeit, denn es gab und wird nie so etwas wie "ungeteilt" geben, erst Recht (!) keine Herrschaft. Da hatte Herr Bordieu (1930 - 2002) wohl zu wenig Einblick und Informationen aus so grundlegenden Forschungsgebieten wie der Mathematik, der Physik, insbesondere auch der der QuantenEbene und auch wenig Vertrauen und passende Auslegung in sein Fachgebiet der Soziologie.

Diese Schlechtmacherei und grobschlächtige Warnerei, geht voll an der Wirklichkeit vorbei, denn die inhärente Behauptung, dass Geld und Markt nach Herrschaft streben, kündet von mit-menschlicher Betriebsblindheit. Es sind Menschen, die das tun (versuchen) und es sind Menschen, die diesem Streben beständig und immer erfolgreicher widerstreben.

So wie kein Mensch oder kleine Minderheit je die alleinige Herrschaft über eine Mehrheit erlangen konnte, so wird es auch keinem Menschen-Konstrukt oder einer Marktordnung (Kapitalismus) je möglich sein, alleinig zu sein, nur noch zu sein, also ungeteilt irgendetwas zu beherrschen.

Herr Bordieu ist nicht der Klugheit letzter Schluss, denn wir kommen mit unsinnig warnender Ängstlichkeit nicht weiter, in der Erkenntnis der Wirklichkeit; und auch nicht in der Suche nach einer Gesellschafts-Gestaltung, die weniger einer Minderheit die jeweilige Mehrheit an Einfluss, Reichtum und den Zugriff auf Ressourcen einräumt - innerhalb der Mehrheit oder Gesamtheit -, als es bis Jetzt üblich ist.