Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Donnerstag, 31. Juli 2014

Jean Jaurès Geld gutes Gedeihen und die Rettung der Welt

Titel: Jean Jaurès ein Vorbild

*ich trauere um Jean Jaurès, der heute vor 100 Jahren in Paris, während des Ausbruchs des 1. Wk, im Restaurant "Café du Croissant", von einem verwirrten Faschisten erschossen wurde.
Ein grosser Verlust für die Menschen, bis Heute.
Ein grosser Philosoph, Politiker, Pazifist und Weiser. 

Jean Jaurès am 25.05.1913, in einer Rede bei Pré-Saint-Gervais:
"Ich frage alle diejenigen, die das Leben ernst nehmen, was wollt ihr mit euren 20 Jahren anfangen? Ihr bekommt heute ständig zu hören, handelt, aber was ist gedankenloses handeln? Nur Brutalität und Trägheit. Euch wird gesagt, entfernt euch von dieser Friedenspartei, sie nimmt euch den Mut. Wir sagen euch heute, die Sicherung des Friedens ist der schwerste Kampf."

Zur Wahrhaftigkeit: "Mutig ist es, die Wahrheit zu suchen und sie zu sagen."

Zur Revolution: "Die Revolution muss im Kopf stattfinden und mit dem Bildungswesen beginnen. Wenn wir Gerechtigkeit wollen, müssen wir erst das Volk dazu erziehen seine Freiheit zu lieben und sie sich schaffen zu können. Die Erziehung des Bewusstseins zur Freiheit,  muss den Veränderungen der gesellschaftlichen Verhältnisse voraus gehen."

Zur Todesstrafe: "Es ist zu leicht, das 'Problem' mit einem Fallbeil (Guillotine) abzuschlagen, einen Kopf in den Korb fallen zu lassen und sich einzubilden, das 'Problem' damit gelöst zu haben. Es ist zu bequem, solch eine Kluft zwischen Schuldigen und Unschuldigen zu schaffen. Von den einen zu den anderen gibt es eine Kette von Verantwortlichkeiten. Wir alle, sind mit jedem Menschen solidarisch, selbst im Verbrechen."

Was für eine tiefe, sensitive und wundervolle Erkenntnis von der speziellen Verbundenheit des Menschen und von unser aller Mit-Verantwortung für die Existenz selbst der widerwärtigsten Verbrechen. Wir Alle sind gefordert dafür zu sorgen, dass wir Einander weniger Boshaftigkeiten, Schmerzen, bis zum Tod zufügen, denn jed-Es von Uns ist zu all dem ebenso fähig, wie die wenigen, die dann wirklich zu Verbrech-Es und Mörd-Es werden.
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Baum Schönheit
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Titel: Wo isses denn?

Die längeren Leses kennen ja meine Meinung von der Wichtigkeit des Mangels. Das Mangeln von Etwas ist eine der Grundlagen des DaSein!
Gleichung: DaSein < Fülle
*meine Frage ist: Wie wenig ist notwendig, um das DaSein ungefährdet zu lassen? Anders: Wieviel Fülle ist für das DaSein und die Inhalte darIn - also auch uns erdmondliche LebeWesen - gerade noch erträglich?
Bei der Titel Frage geht es um unser Geld. 

Ja, wo isses denn?

Also eine kurze philosophisch-poetische Betrachtung und Befragung unseres Wertmasstabes unseres gemeinsamen WertUrteils, des Geldes.

Das Geld. Ob Euro, Dollar, Pfund, oder Yen, ..., ist?

Ja, es fehlt eigentlich fast immer. Meist da, wo es dringend gebraucht wird. Es ist ein beständig fehlendes ... Was?

Und: Wo isses denn?
Wo isses denn hin?
Warum versteckt es?
Jagen wir es vielleicht Angst ein?

Antworten und Ideen darauf im verlinkten Beitrag.

Titel: Von den Bedingungen "guten Gedeihens"
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Überschrift: Am Endpunkt der Lesbarkeit
Untertitel: Die Welt entgleitet ihren Deutern

Ein *mir wichtiger Satz aus dem obigen Foto-Auszug:

"Freunde der Freiheit wissen zweitens, dass unter Bedingungen der Moderne keine Orte der Geschichte so gut gedeihen wie jene, wo Menschen ohne Zwang und geistig-geistliche Bevormundung leben und gestalten dürfen."

Quelle: Neue Zürcher Zeitung, vom 26. Juli 2014, von Martin Meyer
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Diesen Planeten bewohne auch *ich, und Sie
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Titel: Welten Rettung und die Besonderheit

Gestern hat eine Mit-Bloggerin auf Tumblr geschrieben, Sie glaube, das Mensch sei etwas besonderes in diesem Universum - in diesem Universum wohlgemerkt, weil viele AstroPhysik-Es vermuten, dass dieses Universum eines von fast unendlich vielen ist.

Hier mein Beitrag zur Besonderheit dieses Universums und dessen Inhalt, im speziellen dieses kleinsten winzigsten verschwindend geringen PlanetenSystems Erde-Mond, in dem auch wir Menschen so dahinleben.

Nehme *ich den Wunsch oder das Glauben, dass dies hier etwas ganz besonderes ist nicht ernst? Doch, sehr sogar, aber das trifft eben auf Jed-Es und AllEs zu. AllEs und Jed-Es in diesem Universum und diesem PlanetenSystem Erde-Mond ist etwas Besonderes, ist Einzigartig und Einmalig, ein Korbblütler am Wegesrand ist es, die Mit-Bloggerin ist ein-Es und der Saturn ist es und das Andromeda genannte SternenSystem ist es und dieses Universum im SEIN ist es, oder möchte das ein-Es bestreiten, dass auch *ich etwas besonderes bin? Insofern ist diesem DaSein die Besonderheit eigen und ein Merkmal, das AllEs und All-Es betrifft und einbezieht, es ist eine Allgemeinheit des DaSein besonders zu sein, darin ist AllEs und All-Es Gleich.

Die Anerkennung dieser Tatsache, dieser einfachen Wahrheit, ist leider nicht Allgemeingut, sonst würden wir doch auch besonders vorsichtig mitEinander umgehen, oder etwa nicht?

Nein, wir haben längst noch nicht erkannt, was ein-Es und Etwas wirklich Einzig und Unwiederholbar macht, was nur und absolut dieses Eine und ein-Es auszeichnet, jene Facette, die unwiederbringbar verloren geht, wenn dieses Eine und diese ein-Es vergangen ist. Nein.

Mehr dazu und ein wunderschönes Gemälde im verlinkten Beitrag.

Samstag, 3. Mai 2014

Sand Poesie Natürlichkeit und eine Entschuldung

Sand ist einer der wichtigsten Rohstoffe für uns Menschen. 
Sand ist zwar allgegenwärtig, aber wissen tun das nur die wenigst-Es.
Sand ist wie die Luft, Mensch nimmt es kaum wahr, aber ohne es können wir inzwischen nicht mehr leben.
Sand ist die Grundlage für Glas, aus Sand wird Siliziumdioxyd eine chemische Verbindung die im Wein enthalten ist, in Waschmitteln, Reinungsmitteln, Papier, getrockneten Nahrungsmitteln, Haarspray, Zahnpasta, in vielen Kosmetika und ...

Dieses kleine Text ist eine Entschuldung, auch wenn es an vielen Stellen wie eine Klage klingt. Die Leses werden das am Schluss erkennen. Zurück zum Sand. Und einem passenden Gedicht:
Kindersand

Das Schönste für Kinder ist Sand.
Ihn gibt’s immer reichlich.
Er rinnt unvergleichlich
Zärtlich durch die Hand.
Weil man seine Nase behält,
Wenn man auf ihn fällt,
Ist er so weich.
Kinderfinger fühlen,
Wenn sie in ihm wühlen,
Nichts und das Himmelreich.
Denn kein Kind lacht
Über gemahlene Macht.

Joachim Ringelnatz, 1883-1934

Sand besteht aus Mineralien wie Silizium, Thorium, Titan und Uran.
Ohne Sand keine Computerchips und Mikroprozessoren auch für Smartphones, Kreditkarten, Tablets, Geldautomaten,  Kassensysteme und Spielkonsolen.
Sand ist z.B. auch in allen Karosserien (Autos, Lkw, Flugzeuge, Zügen), Triebwerken, Leichtmetallen und Lacken und Reifen.
Und das ist längst nicht Alles. Sand ist der wichtigste Rohstoff für fast alle unsere Bauwerke.

Den grössten Sandbedarf hat somit der Bausektor.
Sand und Zement mit Wasser ergeben Beton, der vielfältigste und meist genutzte Baustoff. Zusammen mit Stahleinlagen z.B. in Gitterform, ergibt das Stahlbeton. Inzwischen ist (Stahl-)Beton das von Menschen meistgenutzte Material weltweit. Zwei Drittel aller Bauwerke, egal ob Gebäude, Brücken, Stadien, Tunnel, oder Strassen, sind aus Beton. Und dieser Baustoff besteht zu zwei Dritteln aus Sand.

Wird den Leses langsam klar, in welchen Mengen Sand gebraucht und verbaut wird?
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Die Mengen sind in menschlichen Verhältnissen gigantisch.
Beispiele: in einem Einfamilienhaus mit etwa 150 - 200 qm werden 200 Tonnen Sand verbaut, für das Krankenhaus einer Kleinstadt etwa 3000 Tonnen, für einen Kilometer Autobahn werden etwa 30.000 Tonnen Sand gebraucht, für eine Talsperre mit Wasserkraftwerk werden etwa 20 - 25 Millionen Tonnen Sand verbaut. 200 000 Kilogramm Sand für ein Einfamilienhaus!

Und Sand ist KEIN (schnell) nachwachsender Rohstoff.
Der menschenweite Sandverbrauch liegt bei etwa 15.000.000.000 T/J.
15 Mrd. Tonnen pro Jahr eines nicht nachwachsenden Rohstoffs. Nur Wasser wird in ähnlicher Grössenordnung verbraucht, vom noch viel gigantischeren Luft"verbrauch" mal abgesehen, auch weil die verbrauchte Luft teilweise wieder recycelt (Planzen, Plankton) wird. Auch der Sand von Abbruchgebäuden könnte wiederverwendet werden, aber das sind bis jetzt keine bedeutenden Grössenordnungen, weil wesentlich mehr verbaut und verbraucht wird, als wieder verwendet werden kann.

Die Sandhändler (ja klar, die gibt es in jeder Grösse und Vielfalt; und sie sind überall im Geschäft, wo gebaut wird, also Menschenweit) sind mit das einzige Gewerbe, das von keiner Krise bisher betroffen war, weil solange Menschen mehr werden und engere Verbindung suchen und fordern, wird gebaut. Und das ist bis Jetzt immer. Die Geschäfte der Sandhändler gehen also gut, sogar hervorragend.

Wenn da nicht die Endlichkeit der Vorkommen wäre! 
Die weltweiten Sand- und Kiesvorkommen an Land gehen zur Neige, sind fast schon restlos ausgebeutet. Und jetzt bitte, vergessen Sie die Wüsten!
Warum?
Weil der Sand, den wir Menschen zum Bauen und Fahren und Fliegen brauchen, nicht vom WüstenWind glatt geschliffener sein darf, sonst würden alle Materialien wie Sandkuchen zerbröseln.
Den Halt und die Festigkeit, den wir zum Konstruieren und Fahren und Bauen brauchen, gibt es nur mit zackigem, kantigem, schmirgeligen, rauem Sand, aus Flussablagerungen, Gletscherabrieben, Felserosionen und Granitverwitterungen, also aus kleingeriebenem, aber eben nicht von vom Wind polierten (Wüste) Stein.

Australien ist der weltweit grösste Sandexporteur (mit 3500 Abbau-Unternehmen), es verschifft jährlich Sand im Wert von 5 Mrd. US-$, das weltweite Handelsvolumen liegt bei etwas 70 Mrd. US-$ pro Jahr.
Der Preis pro Tonne in Deutschland liegt je nach Korngrösse, Herkunft, Färbung und Reinheit zwischen 15 und weit über 30 €. In vielen Regionen ist Sand jedoch wesentlich günstiger.

Alle leicht zugänglichen oberirdischen Ablagerungen sind weltweit längst ausgeschöpft, also werden inzwischen Flüsse ausgebaggert, was aber zu vermehrten und schlimmeren Hochwassern führt. Auch werden Kiesgruben mehr und mehr und weiter abgebaut, was aber die Landschaft grossräumig entgrünt und zerwühlt. Also werden jetzt die Sandvorkommen im Meer und an Seen abgebaut.
Der Sand wird dabei mit grossen Schwimmbaggern vom Meeresgrund abgesaugt, oder auch, ganz einfach, ganze Strände und Strandabschnitte wegg gebaggert. Ein Schwimmbagger kann bis zu 400.000 Tonnen Sand pro Tag vom Grund aufsaugen. Wir [ver]brauchen 15 Mrd. Tonnen davon pro Jahr!

Für Biologen, Ozeanolgen, Ökologen, ... und alle Menschen, die von Meeresbewohnern leben, ist das ein furchterregender Vorgang. Denn der Sand ist die Heimat und das Lebens-RaumZeit von sehr sehr vielen Pflanzen und Tieren.
Alle LebeWesen, die unter, im und auf dem Sand im Meer und den Flüssen leben, werden von den Schwimmbaggern getötet und bei den Mengen und den riesigen Gebieten, die von diesen Schiffen und Maschinen abgesaugt werden sind das Milliarden um Milliarden Kleinst- und auch Gross-LebeWesen pro Abbau-Vorgang. Und dabei sollte uns klar sein, dass wir Menschen bisher etwa 1 - 2 Prozent der Meeres-LebeWesen kennen, das meint, dass wir noch nicht einmal wissen, was wir da alles vernichten? 

Darauf können die riesigen Schwimm- und Landbagger und die Menschen darauf, darin, daneben und dabei (auch die Auftraggeber) selbstverständlich keinerlei Rücksicht nehmen. Wir brauchen den Sand.
Es bleibt die Tatsache, dass das Vernichtung im gigantischen Stil ist, da kommt auch die Vernichtung von LebeWesen (Pflanzen, Tiere, Pilze, Einzeller) und Lebens-RaumZeit (Fläche) in den tropischen Regenwäldern nicht mit. Und mit dem Sandabbau auf dem Meeresgrund werden z.B. auch die Fische, die von den LebeWesen des Sandbodens leben, in deutlichen Mengen mit-vernichtet, wenn nicht gar ganz.

Und dies ist nicht die einzige Folge des Sandabbaus am Meeresboden. Selbstverständlich ist auch das Mensch davon betroffen. Durch den maritimen Bodenverlust vor den Küsten werden Strömungen und Wellengang so verändert, dass die Küsten bedroht werden, indem dort die Erosion zunimmt und zum Beispiel Sandstrände innerhalb weniger Monate oder Jahre von den Wellen ins Meer gespült werden.
Viele Häuser, die noch vor Jahren teils 100 Meter von der Brandung entfernt standen, werden nun unterspült, ganze Küstenregionen und Inseln sind durch den Sandabbau am Meeresboden bedroht. In Indonesien sind schon dutzende Inseln verschwunden. Und das hat auch ganz praktische geopolitische Auswirkungen, weil sich durch den Landverlust auch Landesgrenzen und dadurch Einflussgebiete verschieben.

Beispiele:
Der Bauboom in Singapur verbraucht riesige Mengen Sand, die natürlich nicht in Singapur zu finden sind - Singapur ist ein von der Fläche sehr begrenzter Stadtstaat an der Küste vor Malaysia -, deshalb kaufte Singapur Sand aus Malaysia, Kambodscha, Vietnam und Indonesien, bis diese Länder aufgrund der oben beschriebenen Schäden an Land und Leben, den Sand-Handel mit Singapur verboten haben. Indonesien hat durch den Sandabbau bereits 25 grössere Inseln verloren. Trotzdem geht der Bauboom in Singapur selbstverständlich weiter und damit auch der Verbrauch an Sand, der nun also in den oben genannten Ländern gestohlen und nach Singapur geschmuggelt wird.

Die Malediven mussten bereits mehrere hundert Inseln aufgeben, weil der Sandabbau die Küsten fast oder ganz wegg gespült hat, und der Sandabbau geht munter weiter. Und die Menschen, die von den Inseln weggziehen mussten, wurden natürlich nicht gefragt, ob sie dem Abbau zustimmen und waren sicherlich nicht glücklich über den Verlust der Heimat.

Am Mittelmeer verschwinden immer mehr Strände durch "wilden" also nicht genehmigten Sandabbau. Vorwiegend noch im nord-afrikanischen Bereich des Mittelmeeres, aber der legale und illegale Sandabbau beginnt längst auch an europäischen Küsten.

Weltweit sind 75 Prozent, manche Forsch-Es schätzen sogar bis zu 90 Prozent, der Strände auf dem Rückzug, werden also wohl demnächst nur noch eine vergangene Traumkulisse sein. Sie lieben den Sandstrand, na, dann fahren Sie besser heute als Morgen noch mal an einen. 

Warum sind diese Tatsachen kein Thema?
Weil wir noch(!) vom Sand abhängig sind.
Weil immer mehr Menschen immer mehr Wohnungen, Strassen, Brücken und sonstige Gebäude und Materialien brauchen, in denen Sand und dessen Bestandteile enthalten sind.

Diese Tatsachen dürfen deshalb kein Thema sein, nur bestenfalls für ein paar Interessierte und Eingeweihte, weil Sand ein muss, ein unbedingtes Muss ist, solange kein Ersatz für Beton und andere Materialien aus und mit Sand vorhanden sind oder genutzt werden. Sand wird solange abgebaut und verwendet und Land und LebeWesen vernichtet, bis alles Sand verbaut/verbraucht ist. Erst dann werden Alternativen genutzt. Die vorhanden sind. Das ist dasSelbe Verhalten, wie mit dem Rohstoff Erdöl, auch da werden die vorhandenen Ersatzstoffe und -Lösungen erst genutzt werden, wenn das letzte Tropfen aus dem Planeten gepresst oder aus Sand (!) gefiltert wurde.

Das Absurde ist, dass Millionen, ja Milliarden Tonnen besten Sandstrandes verbraucht werden, für Immobilien-Spekulationen und Fehlplanungen. In China stehen ganze NeuStädte mit 65 Millionen Wohnungen leer, fast dasGleiche in Spanien, trotz grosser Wohnungsnot stehen dort 30 Prozent der Wohnungen leer, Flughäfen, Industriegebiete, Autobahnen oder auch "nur" Strassen werden gebaut, um es gleich darauf dem Verfall preis zu geben. Verbrauch und mehr Verbrauch einfach, um ein Industrie- und Handels Gewerbe weiter zu beschäftigen, egal wieviel dadurch woanders oder auch vor der Haustür, an Landschaft, Fluss, Küste, Meeresboden und LebeWesen vernichtet wird.

Schlussfolgerung:
Und das alles, weil wir Menschen an Beton gewöhnt sind, weil eine riesige Industrie an dieses Material gewöhnt ist, mit allen Techniken, Maschinen und Infrastruktur, und weil Sand noch günstiger ist, als nach Alternativen zu suchen oder Alternativen zu nutzen, zum Beispiel zerkleinertes, geschreddertes Altglas, Holz, Recyclingmaterialien von Metallen, über Kunsstoffe, bis zu Stroh und abgebauten Gebäuden und Strassen. Vernichtung ist somit eine Kostenfrage. Wir vernichten Milliarden Mit-LebeWesen und riesige Landschaften aus Bequemlichkeit und einer (allerdings natürlichen, siehe dazu auch die Entschuldung unten) Kurzsichtigkeit, weil die meisten von Uns eben bestenfalls die persönliche Lebendigkeit erspüren und überblicken und bedenken.

Quelle: Dieses Beitrag ist fast vollkommen abgelauscht einer arte-Dokumentation mit dem Titel "Sand", von Denis Delestrac, und etwas erweitert und aufgefüllt mit persönlichem Wissen, Recherche und ein paar Fragen und Kommentaren.

Resümee:
Was wir Menschen also tun ist zerstörerisch.
Keine Spezies des Lebendigen handelt anders, denn das DaSein ist zerstörerisch, das ist ein Mittel der Wandlung und Veränderung. Diese Tatsache entschuldigt unser Verhalten. Wir Menschen sind Natur/DaSein, als solch-Es also auch in Masse und Massen zerstörerisch. Wir tun, was wir tun können.
Nur in kleinen Bereichen und Handlungen sind wenige von Uns pfleglich, bedenklich, nachhaltig und verantwortlich, im und um das persönliche Selbst herum. Aber das ist nun mal immer schon eine Handlungsweise der absoluten Minderheit gewesen.

Die Frage ist somit, wenn wir das nun langsam mehr und Meer wissen, was wir tun und was das für Auswirkungen hat, was wir tun, müssen wir dann in Massen und der Masse weiter so unbewusst und wurschtig, also ganz natürlich zerstörerisch handeln; und auch so absurd, wie oben beschrieben (65 Millionen Wohnungen wurden in China gebaut, aus Milliarden Tonnen Sandstrand, um zu verfallen?), oder können wir sowohl die Absurdität, als auch die Zerstörung wenigstens etwas aus unserem Handeln entfernen? *ich vermute ja, weil wenn ein paar Menschen es können, dann könnten es auch Alle, weil wir Menschen in diesem Können Gleich sind.

Zum AbSchluss noch ein Gedicht:

In Sand geschrieben

Dass das Schöne und Berückende nur ein Hauch und Schauer sei, dass das Köstliche, Entzückende, Holde ohne Dauer sei: Wolke, Blume, Seifenblase, Feuerwerk und Kinderlachen, Frauenblick im Spiegelglase und viel andre wunderbare Sachen, dass sie, kaum entdeckt, vergehen, nur von Augenblickes Dauer, nur ein Duft und Windeswehen, ach, wir wissen es mit Trauer. 
Und das Dauerhafte, Starre ist uns nicht so innig teuer: Edelstein mit kühlem Feuer, glänzendschwere Goldesbarre; Selbst die Sterne, nicht zu zählen, bleiben fern und fremd, sie gleichen uns Vergänglichen nicht, erreichen nicht das Innerste der Seelen. 
Nein, es scheint das innigst Schöne, Liebenswerte dem Verderben zugeneigt, stets nah am Sterben, und das Köstlichste: die Töne der Musik, die im Entstehen schon enteilen, schon vergehen, sind nur Wehen, Strömen, Jagen und umweht von leiser Trauer, denn auch nicht auf Herzschlags Dauer lassen sie sich halten, bannen; Ton um Ton, kaum angeschlagen, schwindet schon und rinnt von dannen. 
So ist unser Herz dem Flüchtigen, ist dem Fliessenden, dem Leben treu und brüderlich ergeben, nicht dem Festen, Dauertüchtigen. 
Bald ermüdet uns das Bleibende, Fels und Sternwelt und Juwelen, uns in ewigem Wandel treibende Wind- und Seifenblasenseelen, Zeitvermählte, Dauerlose, denen Tau am Blatt der Rose, denen eines Vogels Werben, eines Wolkenspieles Sterben, Schneegeflimmer, Regenbogen, Falter, schon hinweggeflogen, denen eines Lachens Läuten, das uns im Vorübergehen kaum gestreift, ein Fest bedeuten oder wehtun kann.
Wir lieben, was uns gleich ist, und verstehen, was der Wind in Sand geschrieben.

Von Herrmann Hesse. 

Guten Tag.

Sonntag, 13. April 2014

Fotoserie und ein Gedicht

Dies ist kein Foto Blog, aber manchmal können ja auch Fotos oder die Zusammenstellung irgendetwas erzählen, was weiter ist, als das, was offen sichtlich ist.
Die Fotoserie ist gestern Abend bei einem Rundgang um den Block entstanden. 

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Ein Gedicht

Titel: Die Glauben vor das Angst

Kommt ein kluger Mensch zu einem weisen Mensch und fragt?

Der weise Mensch schaut verwundert auf.

Warum bin *ich der einzige weit und breit, der Ihnen fragen stellt?

Weil die Antworten, die ich gebe, die Fragen vollkommen erfüllen.

Sie betrachten die Fragen als Gefäss und die Antworten als Inhalt?

So ist es doch gemeint, schon von Beginn an.

So ist das Mensch, das fragt, leer?

Zumindest nicht vollkommen. 

Da so wenige fragen, ist das Mensch also vollkommen?

Sie überspüren das Angst.

Was hat das Angst mit dem Fragen zu tun?

Die Antworten füllen den Platz auf, den das Angst verlassen hat.

Dann ist das Mensch also voller Angst vor den Antworten?

Erst, wenn das Angst vom Vertrauen vertrieben worden ist, ist Platz für Fragen.

*ich bin verwirrt, denn, wie erreiche Ich Vertrauen, ohne Antworten?

Ein Gefühl ist zuerst ohne Wissen; und Vertrauen ist ein Gefühl.

Aber wenn Vertrauen die Basis für das Fragen ist, woher nehme *ich es, wenn es fehlt?

Aus einem freundlichen Willkommen im DaSein, in der lebenslangen Sicherheit der Lebendigkeit und der gleichwertigen Anerkennung des Selbst.

Davon ist das Mensch aber noch ein paar Handlungen entfernt, oder?

Das DaSein hat das Mensch bereits vollkommen gleichwertig anerkannt.

Wie erreichen Wir die lebenslange Sicherheit der Lebendigkeit?

Durch die technische Überwindung der Mangelwirtschaft.

Fehlt also nur - nur in "" - das freundliche Willkommen?

Das zu entwickeln, ist unsere Aufgabe, ja.

Wie weit sind Wir davon entfernt?

Ganz nah.

Und dann füllen wir Einander mit Antworten auf?

Einander und vom DaSein, ja.

Danke