Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Dienstag, 7. April 2015

Das Übermass des Prägung und das "Kunst"?

Titel: Hat das Menschheit eine Prägung?

VorFrage mit Antwort: Warum bin *ich grosser Fussball-Fan? Weil *ich ein Mannschafts-Spieler bin, und zwar mit Liebe. Was fülle *ich in das Wort: Liebe? Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Aufmerksamkeit, Verständnis, Solidarität, mit-Verantwortung, Zuverlässigkeit, mitEmpfinden, Zielstrebigkeit, Verteidigungs-Stärke, Umsicht, Zärtlichkeit, Veränderungs-Wille, umfangreiches Interesse und als ein-Forderung das Gleiche von den Mit-Spiel-Es. Liebe braucht Wechsel-Seitigkeit. Nicht Gegen- oder Einseitigkeit, oder blosse Sex-Triebigkeit, mit der falschen oder verlogenen Behauptung, es sei "Liebe". Bloss, wie viel häufiger ist wohl das Letztere?
Lange Liste, kurze Erkenntnis: Erfolgreiches Mannschafts-Spiel braucht die Stärkung und weitere Befreiung des je persönlichen Selbst. Bleibt das einzelne Mensch näherhin so unterworfen (Subjekt!!!) und in die gewohnten Hierarchie-Ebenen eingeordnet, wird das Menschheit keine "Mannschaft"; und verbleibt damit in "Freiheit", statt Frei da zu sein. Dazu weiter unten mehr.

VorSätze: Ein wenig bin *ich die Ahnung, dass *ich aufGrund der Verzweiflung, Abscheu und auch Gewalt, von Menschen zu Menschen, die *ich in der persönlichen Präge-Phase erlebt und vor allem *Selbst erlitten habe, zur Selbst-AusGrenzung, aber auch zur Selbst-Überforderung neige. Die Verweigerung von Hilfe und Zuwendung und von Solidarität in meiner Kindheit, wirken somit bis eben Jetzt nach. Die längeren Leses bemerkten das ja bereits.
Obwohl *ich diesen sehr persönlichen Hintergrund gerne aus dem Bewerten und Schlussfolgern heraus halten möchte, denn schliesslich ist mein Anspruch und Ziel, der "nackten / wahren" Wirklichkeit nahe zu kommen, da sind so sehr persönliche Ein-Färbungen eher hinderlich.

Vor...irgendwas Ende.

Das meiste Mensch kennt "Gut" und "Böse", "Links"-"Mitte"-"Rechts", wer nicht für mich ist, ist gegen mich : deine Feinde, sind auch meine Feinde; und ich hab' 'ne klare Meinung und die vetret' ich auch deutlich, und dazu hab' ich viele Gegner; und es gibt "oben" und "unten"; und das Macht hat das Recht. Kurz geschrieben, das allermeiste Mensch ist Einschluss und Auschluss - wir müssen es sein! -, das geht also von Präsidenten und Vorsitzenden, durch fast alle Künstl-Es und Intellektuel-Es, bis zu fast allen sogenannten anderen "einfachen" Menschen.

Die allermeisten Menschen, eigentlich All-Es, sind also natürlich verbarrikadiert hinter Gruppen-Zugehörigkeiten, wie Familie, "Heimat", Orten, Nationen, Berufen, Themen, Hierarchie-Ebenen, Geschmäckern und so weiter und so fort. Ganz aktuell zu beobachten auch in Ehen und Partnerschaften, in denen beide Partn-Es aus verschiedenen Staaten stammen: im Moment sind das viele Partnerschaften und Ehen zwischen nicht-russischen und russischen Partn-Es, die in leichten mit-Krisen sind oder sogar in Scheidung, wegen dem Geschehen in das Ukraine. Das Mensch bezieht Selbst-Wert / Bedeutung und Identität durch Zugehörigkeiten und Abhängigkeiten. Das Mensch ist grundsätzlich so aufgebaut und vorgeprägt: Gruppen-Anschluss und dann erst die Ander-Es, meist mit grossem Abstand zur Seite aber auch nach "oben" und "unten".

Wobei *mir sehr wohl bewusst ist, wie wichtig viele Zuge'hörigkeiten noch für das je persönliche Überleben, Sicherheit, Orientierung und Stabilität eines fast jeden Menschen sind. Staatenlosigkeit - nur als Beispiel - kommt fast einem Todes-Urteil gleich. Das bedeutet, das Mensch gilt als Mensch nichts, das Mensch gilt nur in Zuge'Hörigkeit etwas. Aber auch da gilt das Mensch dem Mensch meist wenig, bis auf sogenannte Ange'hörige, aber das ist fast nur eine Frage von Abhängigkeiten, Notwendigkeiten und Gewohnheiten. Das Wert eines Menschen als Summierung von wirklichem Interesse, aufrichtigem Austausch, ehrlichen Gefühlen und umfassender mit-Sorge ist nahe Null. Leider für uns All-Es. Der KoPilot der vor kurzem 149 MitMenschen tötete, wurde als völlig normal bewertet, auch dessen Eltern wussten nichts von seinen Sorgen und Ängsten, kannten vom Sohn nur Wunsch-Vorstellungen und Selbst-Projektionen. Auch das ist vollkommen normal menschlich.

Was wissen wir vonEinander in diesem einzigartigen mitEinander?
In sooooo vielen Partnerschaften, um nur die engeren Beziehungen zu nennen, ist Schweigen und Verdrängung, ist fast einschliesslich so tun als ob. Und das überhaupt nicht wissentlich, sondern, weil fast kein-Es gelernt hat, was Mensch-daSein ist und kann; und ebenso fast kein-Es das persönliche Selbst gelassen, mit aktuellstem überprüftem Wissen und Erfahrungen versorgt und geschützt, frei entwickeln durfte. Ohne Vorurteile, Familien- / Gruppen-Zwang und Fremd-Vorgaben. Wie können Eltern noch immer, den Nachwuchs, ohne je dessen Zustimmung einzuholen, an den Genitalien beschneiden  (Söhne und Töchter) und diese in eine Religion zwingen; und noch schlimmeres! Und das betrifft fast alle Menschen - wenn auch meist ohne Beschneidung -, dass die Kinder unbefragt folgen müssen. Mensch-daSein ist allgemein folgen müssen. Das was hier als Freiheit benannt und gefordert wird, ist bestenfalls eine Beschönigung der Lockerung von Zwangsjacken, allerdings so toll passenden Zwangsjacken, dass deren Tragen unbemerkt bleibt. Nur gaaaanz wenige Künstl-Es dürfen es erahnen, dass die Form in die das Mensch bis eben jetzt gepresst / geprägt wurde, das Ergebnis einer "Zwangsjacke" ist. Oder besser, dass das Mensch mit einer "Zwangsjacke" [bekannt als Triebe, Traditionen und Traumatas (eines davon der dauernde Schuld-Komplex)] nieder gehalten wird. Unten gehalten wird, statt auch oben (was fülle *ich in dieses - oben -, statt der üblichen Füllung mit meist nur Überheblichkeit und ebenso meist nur egozentrischer Willkür? Vernunft, Ernsthaftigkeit, Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Verantwortung, ... (s.g.o.) und Freiheit - und zwar ohne die Anführungszeichen, die heimlich immer davor und danach mitschwingen -) endlich sein Potential nutzen zu können. 

Wie das DaSein es jedoch auch beinhaltet, gibt es für Alles auch Ausnahmen von allgemeinen Regeln. So gibt es auch Menschen, die nicht so "einfach gestrickt sind", deren Grenzen entweder weiter oder weniger oder auch durchlässiger [permeabler] sind, die empfindsamer sind, als es grundsätzlich erlaubt ist.

Vielleicht bin auch *ich auf dem Weg dazu, diese einfachen, grundlegenden und wohl sehr einengenden Selbst-Begrenzungen im Fühlen, Spüren und Bewerten des daSein und soSein und des Umfelds [Prägungen], aufzuweichen {deren Form} und auszuweiten oder gar abzulegen?
Vielleicht aber bin *ich auch einfach nur Überfordert und Sauer, dass es nicht so ist, wie es *mir gefallen würde und "gut" täte?

Meine momentane Stimmung flüstert: das vollkommene Tier, das sich den (deutschen) Namen "Mensch" gab, wird diese Selbst-Einengungen durch Prägungen und fehlendes Wissen und mangelnde Phantasie  (ohne jeden Vorwurf!; siehe dazu oben den Absatz zu Prägung) erst los indem -Es das Tier, also seine gesammelten Prägungen in das Vergangenheit, in einem Akt der klaren Selbst-Beschau und Selbst-Veränderung aus der Selbst[Fremd]-Steuerung herauslöst.

Mensch, Du brauchst endlich einen "Spiegel", in den Du ohne Furcht und ohne Vorwürfe und Vorurteile, ein vollkommen klares "Bild" von Dir erspürst, erspüren darfst, um endlich auch zu erfahren, was Du bist und was Du kannst und könntest, um endlich auch Selbst frei mit-zu-entscheiden, wohin die weitere Entwicklung geht, gehen sollte!

Statt immer nur brav zu folgen.
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Blaublütler inmitten von GrünGelbblütlern
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Titel: Vom Hintergrund und den "Nebengeräuschen" des Sichtbaren

Das folgende Foto mit einem Text-Auszug, ist aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, vom 05. April 2015, Feuilleton, aus einem kurzen Essay und einer deutlichen Meinung zur aktuellen Literatur und Kunst, geschrieben und gemeint von Dietmar Dath. {Wie *ich finde, einem "Bruder im Geiste"}

Die Überschrift lautet: Wirklichkeit spricht unwahr
Der Untertitel: Literatur muss von den Nazis, vom Krieg, vom Mauerfall, von Krankheiten, Familiensorgen, Popmusik, der Finanzwirtschaft, dem Internet, dem Islam und der Universität handeln? Das könnte euch so passen. 
Eine Widerrede.

Das DaZwischen-Titel über dem Foto-Auszug lautet: FÜNF: Hitlers blöder Blick
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Der Herr Hitler hat[te] doch Recht. Wie sagt das Bayer: "W-Os Recht hod zoid a Mass!" Oder? Der Herr Hitler hat wohl nie eine Mass [Bier] bezahlt, noch nicht mal eine getrunken, oder? Egal!

Was gibt es zu Herrn Hitlers wohlgesetzten Worten zu schreiben?

War Herr Hitler vielleicht ein Einäugiger über Blinden? Kann sein. Was Herr Hitler und ähnliche, wie z.B. auch Wilhelm II (die Leses kennen vielleicht auch meine Beiträge zur Kunst im Verantworten-Blog), nicht kannten und konnten, war das erweiterte Wahrnehmen, war das mit-Empfinden über und neben das pure SinnesSignal hinaus, waren Gefühle und Hintergründe, mehr als das bloss ihnen bekannte und geprägte und allernötigste hinein.
Was diese Recht-Habenden nicht kennen und kannten / können ist: Freiheit und WEITE; und damit jede auch nur halbwegs ungebändigte Neugier und Interesse am Selbst als Menschen und eben auch WEIT daraus hinaus.

Idioten hätten die VorSokratiker und Sophisten solche enghaften Menschen wohl benannt. Das bis eben jetzt bedeutende ist jedoch, dass diese Vor- und Nach-Einstellung bis Jetzt üblich ist. Nicht mehr mit den vernichtenden und furchtbaren Misserfolgen der zwei oben benannten, aber doch alltäglich. Oder?

Diesen Menschen ist wahrscheinlich unbekannt oder wird in dies-Es verdrängt, dass eine wahrgenommene Tatsache (z.B. eine Lichtaufnahme des Auges, oder eine Tonwelle der Ohren) nur das "Kleidungsstück" ist, das das "Nacktheit" des daSein oder auch des DaSein umhüllt. Aber auch wenigen Künstl-Es ist bekannt und bewusst, dass das Blösse des DaSein und die Blösse des daSein bis Heute verschämt verstecken spielt, im und mit jedem Selbst. Aus gutem Grund.

Warum verfärben Künstl-Es das Wahrgenommene, oder reduzieren es auf das absolut notwendigste und manchesmal kaum mehr kenntliche, weil Sie spüren,(darin auch das Wissen), und manch-Es auch intensiv mit-fühlen, dass das was Sie sehen, hören, riechen, schmecken, ertasten und wissen immer auch etwas verbirgt, und zwar das, was z.B. dessen Ursache, dessen Inhalt / Bedeutung, dessen Wirkung / Ziel, auch auf d-Es das wahrnimmt ist.

Dieses intensivere oder sogar intensive Gespür und Gefühl für das Geschehene und das Aktuelle und die unfassbar vielen und vielfältigen Inhalte des DaSein, wie auch meist des darin enthaltenen daSein, sind auch viele Menschen, die nicht als Künstl-Es arbeiten, oder als solches angenommen sind.

Jedoch die Mehrheit des Menschen ist wohl davon vollständig überzeugt [!], es genüge zum blossen Überleben, die (bekannten) Tatsachen der jeweiligen Oberflächlichkeit zu [er]kennen (spüren) und ab (und) zu fühlen. Womit Sie auch komplett Recht haben.

Wenn also Künstl-Es den Himmel rosa färben und das Gras gelb, dann spüre *ich m.a. deren Ausweitung des bloss Tatsächlichen des menschlichen Sehvermögens, also auch ein wenig Freiheit, und manchmal - das hat sowohl mit das Künstl-Es, als auch mit dem gesamten Werk zu tun -, spüre und fühle *ich das Künstl-Es im Augenblick des Schaffens und sogar etwas Wahrheit von weit hinaus und tief hinein, in dessen Kunstwerk.


Mittwoch, 25. Juni 2014

Das Inhalt von Liebe, von Vernunft und SmartPhone

Heute sah *ich wieder den Satz: "All you need is love."

Damit kann *ich immer weniger anfangen. 

Liebe / Love?

Was ist da drinn?
Ist da auch saubere Luft drinn, und reines Wasser und vielfältige und gesunde Nahrung, und eine warme und sichere Unterkunft für jedes Mensch und freier Zugang zu Informationen und zur MitEntscheidung bei allem, das dieses ein-Es betrifft und ist da auch wechselseitige Achtung und wohlwollende Aufmerksamkeit fürEinander drinn, und der Respekt für die Natur, die wir Menschen sind, die uns geschaffen hat und uns umgibt, und ...

Weil ansonsten ist "Liebe / Love" nur ein plattes Wollen von irgendwas Nettem, nach einem "Höhepunkt" (Was den nur im Sex findet oder sucht, ist sowieso fast gänzlich Fremd-Bestimmt), oder blosse Vereinnahmung, ist aber fast immer nur triebiges Begehren, was ja auch schon was ist, aber eben wesentlich weniger wichtig, als es oben und auch sonst oft suggeriert wird, *mir geht es wenigstens so.

Verantwortung, wirkliche tätige Verantwortung fürEinander im Mit-Einander und für das jeweilige Selbst, zählen für m*ich mehr, als jedes meist nur egoistische Liebesverlangen oder leicht dahin gesagte Liebesgesäusel, das ist m*eine Erfahrung.
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Titel: Vom vergeblichen Bemühen des Vernunft

"Nein, sexy und glamourös war Vernunft noch nie."
Ach, vielleicht erlebe *ich deswegen hier so wenig
Zustimmung, aber vielleicht bin *ich es gar nicht?
Vernünftig.

Die Überschrift des Artikels, aus dem die beiden unteren Auszüge sind, lautet: 
Die Schutzinsel.
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Die Untertitel: Berlin ist eine Frontstadt der digitalen Konflikte. Die Ted Conference suchte dort nach Wegen der Vernunft.
Geschrieben von Andrian Kreye

Und, wo ist diese vernunft-fordernde Generation hier in diesem System? 
Abwesend?

Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 25. Juni 2014, Feuilleton, Seite 9

Titel: Das Mensch wird fast unmerklich zum MaschinenWesen, verschmilzt ganz geduldig und mit allen Mitteln mit den technischen Gadgets
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Leicht verändertes Zitat aus dem obigen Artikel:
Frauen haben eine stärkere mikrobiologische Beziehung zu ihrem SmartPhone als Männer. Das ist doch erstaunlich! Oder etwa nicht?

Immer mehr Beweise kommen zum Vorschein, dass wir Menschen körperlich mehr sind, als die AllerMeisten wissen oder glauben oder sehen können. Auch unsere jeweilige mikrobiologische Fauna und Flora ist "ich" und reagiert entsprechend. Wir haben noch so viel von und in uns zu erfahren und zu wissen und zu lernen und auszubauen, um voll zu nutzen, und da denken ein paar von uns, schon "über" unsere "Abschaffung" nach!

Die Leses wissen, dass *ich da speziell auch an die Transhumanisten denke, aber nicht nur die.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 25. Juni 2014, Wissen

Donnerstag, 24. April 2014

Phantasie und die Veränderung der Liebe

Titel: Was ist, wenn dem Kleinsten das Grösste zu viel wird, oder auch ein Beitrag zur Klima-Gestaltung

Wir kennen doch Alle die Ungläubigkeit, die immer wieder die Perspektive der Vergangenheit bemüht, um eine, als dramatisch empfundene Entwicklung halbwegs zu begreifen: Damals hätte Mensch ein-Es für verrückt erklärt, wenn Mensch das oder jenes, als baldige Normalität voraus gesehen hätte.

Als Beispiel, hätte ein-Es vor, sagen wir 150 Jahren, den Zustand von Heute imaginiert, mit 7 Milliarden Menschen in der Erde, Millionen Flugkilometern, GPS, Mondflug, iPad, Wettervorhersagen von solcher Genauigkeit, immerhin für eine Woche ..., Es wäre zumindest milde belächelt worden, oder weniger.

Wir Alle sind "Produkte" einer Entwicklung vom Einfachen zum Vielfachen, von der Einfältigkeit zur Vielfältigkeit, *ich z.B., war mal EINE Zelle (Zygote), Heute bin ich etwa hundert Billionen, von einer Zelle zu hundert Billionen, hat etwa 24 Jahre gedauert; hätte ein-Es mir das als Einzell-Es vorhergesagt, hätte *ich dasJenig-Es wahrscheinlich nicht mehr angeschaut.

So wie die Ameisen und Termiten ihre Lebenswelt klimatisch regulieren und wir Menschen bereits etwas länger unsere Häuser und Sonstiges, ist es doch selbstverständlich, dass als nächster Schritt das "KleinKlima" Erde folgt.

Die Leses merken, hier in diesem kurzen Einsprengsel geht es um das Klima; und zwar ums Ganze, also nicht so sehr um das Klein-Klima in meinem Magen, oder das in meinen Beziehungen oder das Klima in der Familie oder meinem Wohnbezirk, obwohl ..., langsam komme *ich der Grösse, um die es hier geht, schon näher, also ...

Aber ganz klar machen Wir das erst dann gut und wirksam, wenn die benötigten Daten zur Verfügung stehen. Die sind weniger kompliziert und mannigfaltig, als es bisher den Meisten erscheint.
Er-scheint eben!

Die Komplexität erwächst stets aus der Einfachheit, wenn also den Meteorologen, GeoPhysikern und Mathematikern der Baum der Erkenntnis im Wald aufgefallen ist, wird auch das "kleinste" Klima des Erde-Mond (ausserhalb der direkten menschlichen Befindlichkeit s.o.) regelbar sein.

Regen über Feld 1g8j987, im Bezirk AS7776H, kein Problem, Schatten in Dorf X8UH1, klar, warum sollen Die länger in der Sonne schwitzen und ein wenig Nebel im Pinienwald 44g09kj, bei Bezirk HH702FF, ist doch klar, machen Wir.
Und das soll Science Fiction sein?

Wir denken schon längst über den nächsten Schritt nach: über die Regelung des Klimas, also der Verhältnisse und Beziehungen, in diesem Sonnensystem. Somit also über die Geschwindigkeit der ErdDrehung, über deren DrehWinkel zur Sonne, die Umlauf-Geschwindigkeit, über die Entfernung zu den Nachbarplaneten Mars und Venus und auch zur Sonne, ein wenig näher gefällig?

Ist doch klar, dass Wir zuerst ermitteln, was z.B. ein näherrückender Mars für gravitative Auswirkungen im Sonnensystem und für die Erde hat, Wir sind schliesslich in der Verantwortung für Uns Lebewesen, ob es welche auf dem Mars gibt und wie die davon betroffen sind, erforschen Wir gerade.

Der übernächste Schritt ist das grössere Klima in dieser Galaxie.
Ist der Platz des (unseres) Sonnensystems im Orion-NebenArm, den Wir zur Zeit bewohnen auf Dauer wirklich der Beste?
Oder wechseln Wir z.B. in den Saggittarius-Arm, dort sind wunderschöne Nebel vorhanden, die den Nachthimmel auf faszinierende und [er]leuchtende Weise erhellen würden¿
Und wenn Wir dabei ein wenig wandern würden, wäre für einen Wechsel der Nachtstimmungen im Laufe des "Jahres" garantiert.

Jahre wären anders als Heute, vielleicht etwas länger, Was (Er + Sie + als was auch immer ein -Es daSein möchte = Was) weiss, vielleicht verlängern Wir damit auch unsere ErLebens-RaumZeit.

Der überübernächste Schritt, Sie ahnen es längst, ist das Klima, also die Ausgestaltung und Abläufe in der GalaxienGruppe, in die die "Milchstrasse" eingebunden ist. In der zum Beispiel die uns nächst gelegene Galaxie "Andromeda", der grösste "Brocken" ist. Nebenbei, die Andromeda-Galaxie und die Milchstrasse werden in ein paar Mrd. Jahren verschmelzen, das wird toll¡ Aber zurück zum Klima.

Und dann kommt der Virgo-SuperHaufen drann, das wäre doch gelacht, wenn Wir da nicht ein wenig Ordnung und Gefälligkeit hineinbekämen, oder?

Ist das nun Hybris oder Unser Weg?
Sie entscheiden mit.
Aber verdammt!, tun Sies auch.
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*ich versuche auch zu verstehen, warum das DaSein so gerne festhält, was ist, obwohl doch die Grundlegung des DaSein stete Veränderung ist.

Das merkwürdige also ist, dass Wir diese Entwicklung gefühlsmässig zumeist ablehnen, es ist Uns unangenehm.
Denn, wir konservieren gerne, behalten bei, wollen gar nicht wissen, dass es beständig weitergeht, kaum haben Wir einen Entwicklungsschritt mit Mühe geschafft, wird er mit Schmerzen verteidigt:
Bleib so!, rufen Viele: Perfekt! schieben Sie noch nach.

Stehenbleiben, liebe Natur! Manche möchten auch gerne zurück, nicht gerade zum Einzeller, aber Mutters Schoss wäre ganz angenehm, so läuft das aber nicht.
Leider?

Evolution statt Revolution! Aber die Re(=zurück)volution steckt Uns einfach(!) im Blut. Aber das muss jed-Es selbst entscheiden.

Schauen Sie Kindern beim Lernen zu, auch älteren Kindern, vor allem in religiösen Schulen, was beobachten Sie dabei? Ein Schaukeln, ein langsames Wippen der Oberkörper, vor und zurück, vor und zurück und dabei lesen und merken und wippen und lesen ... Bis irgendwann der Text oder der Inhalt eingefüllt ist und genutzt werden kann. Entwicklung ist ein vor und zurück und vor und zurück, ein Zittern, ein Schaudern, bis der weitere Schritt gelingt und dann geht das Schaukeln weiter.

Warum schöpfen Wir Vertrauen nur aus dem altbekannten, warum entwickeln Wir kein gutes Gefühl für das / die Nächste/n, für die Zukunft, obwohl auch die ENTWICKLUNG altbekannt ist?
Die Entwicklung ist sogar das altbekannteste und doch wollen Wir am Unbekannten festhalten, am Nicht-Wissen? Zum Beispiel an einer Wetterprognose, die nur bis zum Übermorgen reicht, statt es selbst zu machen.
Das Wetter.

Aber Wir machen es ja bald Selbst und überüberüberüberMorgen auch das Wetter der Galaxis, dann wird "Mensch" (Wie (als Was) werden Wir dann DaSein?) erzählen, dass Damals ein-Es milde belächelt wurde, als es das vorausgeahnt hat.

Obwohl Es ernsthaft war; aber das erzählen Sie mal dem Gefühl!
.
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Titel: Verbundenheit (Liebe) und Freiheit

Wenn ein-Es schmerzen hat, egal, ob in
der Lunge, den Beinen, dem Kopf oder im
Herzen, wenn dies-Es fragt warum, dann
sollte Es diesen kurzen Vortrag von Prof.
Gerald Hüther anschauen und anhören.

Dieser Vortrag ist vielleicht aber auch für
Alle diejenig-Es interessant, die einfach
nur ein wenig wissen möchten, wie es mit
Uns ist. Und was auch *ich hier tue.
Darin wird ein Gedicht erwähnt,  *ich habe
es unten eingestellt.

Das eigentliche Thema des Vortrags ist:
Begeisterung, obwohl es vorher nicht
genannt wird.


*ich habe nach dem Vortrag geweint.

Stufen, ein Gedicht von Herrmann Hesse

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

?

Donnerstag, 27. März 2014

52

Titel: Von der Kunst der Gefühle

Also dahinein, wo "gute" Kunst erst entsteht.

Doch "beste" Kunst geht noch weiter rein, noch näher hin, an die Stellen, an denen es funkt, an denen es blitzt, an denen erst entsteht, was Sache, was fühl- und spürbar (also auch sichtbar) ist, dort, wo noch fast nichts war, ausser Potential, pures Potential, das noch keine Richtung und keine Ausprägung kennt, sondern ALLES ist: reines SEIN, noch ohne DaSein.
Bis dorthin geht "das" beste Kunst. Denn "beste" Kunst kennt keine Festlegung, also auch kein [grammatikalisches] Geschlecht.

Oder von dort kommt Es, das Kunst, vom puren Potential, aus das UnFörmigkeit, der UnFassbarkeit, das weiss Mensch noch nicht so genau.
Aber erst einmal wieder zurück, mitten hinein ins pralle, füllige und prollige DaSein, mitten hinein in die Wüstenei der Worte ("wüsten" = verschwenderisch mit Etwas umgehen), in die Stofflichkeit der Worte.
Nun kauen Sie mal schön:

Zur Literatur.
Das Literatur hat einerseits den unbe-schreib-lichen Vorteil, dass Mensch es mit Es treiben kann, wie Mensch es will; Mensch kann Literatur anlesen, durchblättern oder nur anschauen und gleich wieder beiseite legen, das kann Mensch zwar auch mit anderes Mensch, aber dieses andere Mensch ist dann vielleicht beleidigt oder gar verletzt, wenn Es einfach so angemacht, durchgeschaut, ein wenig durchgeschüttelt wird, um dann schell wieder abbestellt zu werden, bei Nichtgefallen, Widerspruch oder Langeweile.

"Das Literatur" ist das unbekannt (ist das nun ein Vorteil, dass "das Literatur" als Un-Wesen-tlich auch keine besonderen Gefühle ist, also Ausdruckslos ist, wenn es auch ALLES kennt, nennt und mehr schlecht oder auch herausragend be-schreibt?), deshalb ist Es (das Literatur) auch nicht beglückt, wenn ein-Es mit Feuer im Herzen Es ergreift und Es an selbiges gedrückt wird, und wenn Es dann vielleicht mit mindestens hundert Eselsohren, Speiseresten und Tränenflecken wieder im Regal oder auf dem Boden landet. Das Autor würds freuen, aber Das bekommt oft nur Geld, oft auch nicht und das Geld ist, wie das Literatur: Ausdruckslos.

Oder bedeutet: viel Geld  = viel Gefühl?
Oder: viel Literatur = viel Gefühl?
Ja schon, aber eben von ALLEM Etwas, also nichts besonderes.

Eine kurze NebenBemerkung.
Titel: Von der Besonderheit des Selbst, also auch des einzelnen ich. 
Ausdruckslos kann also auch voller Gefühl sein, aber eben ohne Besonderheit, somit ist Jedes Selbst zwar voller Gefühle, aber erst das besondere Gefühl macht auch ein besonderes Selbst.

Das Selbst mag voller besonderer Gefühle sein, die Ver-Sammlung aller Selbst ist jedoch ohne diese Besonderheit, ist Ausdruckslos. Warum?

Weil in das Sammlung ALLES Gefühl enthalten ist, gleich-mässig, also von Ab-, bis ZuNeigung, von Himmelhoch, bis Mittellos, ... und wie nicht nur die Mathematik-Es wissen, ist das ALLES stets im vollkommenen AusGleich, bis auf kleinste, allergeringste Dichte-Schwankungen, etwas Nichts (Gekreusel im SEIN; DaSein?), aber bevor *ich hier in die Physik abweiche, die ja auch in das Literatur Platz hat, möchte *ich auf den Punkt kommen:
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Zurück zur Literatur.
Das Literatur ist das Liebe '' Gleich (Ihre genauso, wie meine, oder von Was und Wem auch immer) gültig mit der Fremdheit.
Allerdings enthält Es wundervollste Liebesbriefe und Liebenswertes und auch sonst viel Wertvolles, wie Es auch Wertloses, Schund und dürre Abschiedsbriefe enthält.

Erneut eine NebenBemerkung.
Titel: Den Göttern, dem Gott ist Nichts Gleich.
Vielleicht ist Es (das Literatur, das ) da mit dem Gott gleich, den die Meisten anbeten; ES, das Gott, nimmt ALLES an und auf und gibt auch ALLES wieder zurück, aber Sie wissen es auch, wie ES (Gott) ist, Es trifft oft genug, vielleicht sogar Meistens(?) die "Falschen", wahrscheinlich genau deshalb, weil ES, wie Es eben ist, nichts Besonder-Es ist, also (k)ein klares Selbst ist, mit-besonderen-Gefühlen, sondern ALL-ES ist und ALL-Es nimmt und verteilt, was so ist, und so in ES hineingeglaubt wird, aber das ist nur so ein besonderes Gefühl?
Ist also das Gott von Herrn Hitler dasSelbe Gott, wie das von Herrn Gandhi oder das von Bertha von Suttner, oder gibt es mehrere Gotts?

Ich sage Ihnen, Geist-sein, und erst Vernunft-Sein ist nicht einfach!
Blosses Gefühl-sein ist da vielfach einfacher, aber erst mit Vernunft wird das Gefühl etwas besonderes, also (m)eine Bitte: mehr "Geist-mit-Gefühl", dann wird aus dem luftigen Geist endlich das Vernunft und das brauchen Wir doch Alle in Zukunft, oder?

Dienstag, 25. März 2014

49

Titel: Beste Bedingungen für Extremismen?

Die nationalen und reaktionären Parteien in EU bekommen mehr und mehr Aufmerksamkeit und auch Zustimmung. Die Kommunalwahlen in F sind ein Beispiel dafür, neben der AfD in D, dem Vlaams Belang in B und der Partei von Gert Wilders in den NL und so weiter und so fort …

Auf einen Artikel zu den Ergebnissen der französischen Kommunalwahlen folgten Kommentare.

Ein Kommentator schrieb: “Langsam kommt in Europa Bewegung auf.
Meine Antwort darauf war:

Die national_sozialistische “Bewegung”, und die meinen Sie ja wohl, die hatte ja das ‘Namensprivileg’ nur “die Bewegung” genannt zu werden, hat nie aufgehört zu existieren, wenn auch ignoriert, ausgeblendet, unterdrückt oder mässig eingeschüchtert.
Diese “Bewegung[en]” zum schliessen von Toren, zum Festkrallen an Traditionen, zum Hochhalten von Altbekanntem (Land, Sprache, Gesetze, Religion), zur Ausschliessung von etwas anderem und die allem Extremem innewohnende überReizung und alltägliche Nähe zur Panik[machung], hat immer noch alltäglichen Bestand.

Und wenn die Unsicherheit wächst, weil bedeutendere Veränderungen anstehen, weil alte Überlebensmodelle (wie und wo verdiene Ich den Lebens- und Familien-Unterhalt?), wenn die politische Organisation und alte Ideologien nichts mehr taugen - in der Konfrontation und dem Vergleich mit aktueller Technik und sozialen Erkenntnissen - und wenn dann (langsam) auch Alle anfangen zu begreiffen, dass diese unsere Lebenswelt (Erde-Mond) begrenzt ist, endlich ist, wir Menschen aber immer mehr werden, dann ist RaumZeit für mehr “Bewegung”, aber auch für mehr Bewegung, nämlich im logischen vernünftigen und verantwortungsvollen Handeln.
Da aber diese Bewegung schwerer fällt, als diese “Bewegung”, wird es wohl mit der Vernunft und der Verantwortung noch eine lange Weile nichts, oder?
Die Kupferstele auf dem Foto steht am Berliner Columbiadamm Ecke Golssener Str.
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Titel: Mathematik und Zweifel,
oder die Lust an der Zuneigung.

Das folgende sind Bézier Kurven.
Sind sie nicht wunderschön?
Ich weiss,*ich übertreibe.






Mei, was soll *ich noch schreiben, zum wiederholten mal, dass die Mathematik meine un-heimliche, also meine offensichtliche Liebe ist? In das Mathematik steckt alles, nein: Alles, was wir Uns nur vorstellen können, auch das Liebe[en] ist kn das Mathematik enthalten, halt!, fast Alles! Weil eines kann auch die Mathematik nicht er- und begreifen, das Chaos, mithin auch das Zweifel[n], also einen grossen Bereich in *mir.

Dienstag, 14. Januar 2014

11

Titel: Traurige Nüchternheit.

Text an ein Traurig-Es.
Tauer ist die Gefühls-Reaktion eines Körpers (auch andere Tiere trauern) auf den wachsenden Abstand von einem oder mehreren anderen Körpern, die dem nun trauernden Körper vorher näher oder nahe waren. Die Trauer ist dabei empfindlicher, je beglückend näher ein-Es (ist Geschlecht noch ein wichtiger Faktor bei der Benennung eines Menschen, wo es längst Menschen gibt, die zwischen fraulich und männlich hin und her schwirren oder keines von beiden mehr sind oder sein wollen, auch wenn die Mehrheit ein Geschlecht ist und das auch gar nie in Frage stellt, auch gar nicht will, weil …?) ein oder mehrere ander-Es, diesem trauernden ein-Es waren. Die Trauer ist also umso wirkungsvoller, erstarrender und andauernder, je näher und länger Zwei oder Mehr bei Einander waren.

Wobei die Trauer dabei kaum Rücksicht darauf nimmt, ob diese Nähe beglückend oder zwanghaft war, denn jede Vergrösserung von Abstand bewirkt Trauer, die abnehmende zärtliche Nähe ist schluchzend, jedoch auf kurz oder länger befreiend; der zunehmende Abstand unangenehmer Nähe ist von erstarrend, wenn es eine langanhaltende Abhängigkeit war, bis (wieder) bewegend, aber erschauernd, bei einer kurzen Nähe.

DaZwischen und DaNeben gibt es sehr viele einzelne, also je nach Umständen individuelle Gefühlskomplexe der Traurigkeit.

Wobei stets gilt, Trauer ist, wie die Liebe, ein AbstandsGefühl. Trauer, der Entfernung. Liebe, der Zuwendung. So viele Worte für eine Alltäglichkeit.
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Wenn das nicht Traurigkeit ist.
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Ist Nüchternheit ohne Gefühl?

Das gilt nur für ein-Es, das Gefühl nur in der Übertreibung der jeweiligen Erregung für ein Gefühl achtet. Jedoch, Gefühl ist die Grundlegung eines jeden Lebewesens, so ist auch die “Gefühllosigkeit” ein Gefühl, ein gedämpftes eben, wie auch die Nüchternheit voller Gefühl ist, wenn auch die Verteilung von Freude und Leid darin besser ausgewogen ist, als in so mancher ÜberErregung, die Gefühl benannt wird und doch nur eines davon ist.

So rate ich der Traurigkeit, darin die Befreiung zu finden, die unbedingt in der Trauer enthalten ist, und zur gleichen RaumZeit die Nähe dort zu suchen, wo sie die Freiheit zu achten weiss. Denn, sowohl die Annäherung, als die Entfernung in Freiheit, sind leichter.

Aber genug der Plattheiten, die *ich eben so zusammen gefunden habe.
Kann also Nüchternheit, die erstarrte Traurigkeit erlösen? Ja, wenn die Nüchternheit ernst genommen wird. Das könnte eine blosse Tautologie sein, wenn es falsch wäre.

Die Gleichung könnte lauten: Lebendigkeit = Trauer + Liebe + Haut. Weil, Haut ist immer DaZwischen, sonst kein-Es.
Bitte.