Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Dienstag, 24. Februar 2015

Aufstieg des MitEmpfindens und DaSein ist Angst-Sein?

Titel: Vom Aufstieg des Mit-Empfindens

David Graeber hat *mir in einer arte-Doku ("Mein wunderbarer Arbeitsplatz") folgende Sätze in die Gehörgänge gesprochen:
"Es scheint ein allgemeines gesellschaftliches Prinzip zu geben, nach dem die Bezahlung mit dem steigenden Nutzen einer gesellschaftlichen Arbeit sinkt. Natürlich gibt es Ausnahmen, wie Ärzte oder Piloten, ihre Arbeit ist unverzichtbar und dafür werden sie gut bezahlt, aber für die meisten Berufe mit gesellschaftlichem Nutzen gilt dies nicht. ... Ohne Müllmänner hätten wir ein echtes Problem, hingegen würde sich die Welt ohne Personalberater nicht wesentlich verändern, ohne Firmenanwälte oder Hedgefondberater wäre sie sogar entschieden besser."

Das war Herrn Graebers Meinung, nicht *meine.
Trotzdem habe *ich dem noch etwas eigenes hinzu gefügt:

Je höher der gesellschaftlichen Nutzen einer Arbeit, desto geringer ist dessen Bezahlung. Was verdient ein Müllarbeit-Es, und was ein Hedgefond-Manager? Was ein Krankenpfleg-Es, und was das Management eines Beratungs-Unternehmens? Radikal gefragt: Auf was kann eine funktionierende Gesellschaft eher verzichten?

Oder andersherum geschrieben: Das Einkommen der Menschen ist am höchsten, deren Beitrag zur Gemeinschaft / Gesellschaft am geringsten ist. Egozentrik und Asozialität sind die höchsten Gewinnbringer. Nun ist aber auch klar, dass diese Form der sozialen Spezialisierung und auch sozialen Exzentrität für die Gesellschaft bisher Vorteilhaft ist, oder vielleicht auch: war?

Aber nun verlangt das Einzelne ich mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung, und zwar jedes ich. Jedes. Das meint, dass es mit der höchst gewinnbringenden Spezialisierung und der übersteigerten weil asozialen Exzentrität von immer nur sehr sehr wenigen, bald vorbei ist.

Oder ist das falsch vermutet? 
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Die Aussicht eines Gewohnheits-Tieres
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Angeregt durch einen Artikel der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ)


Titel: Hab Angst!

Schau ohne falsche Scheu und ohne ebenso falsches Misstrauen, sondern mit möglichst freundlichem Interesse in den "Spiegel" Mensch.

Was spürst Du dabei Mensch? Angst.

Ja, wirklich nackte Angst
Die ein-Es, ohne ander-Es oder gerade mit ander-Es, aber auf jeden Fall ohne die mords Ablenkung durch den Essen-Trinken {Saufen?}-Arbeit-Spiel-Sex-Sport-Hobby-Nachwuchs-Komplex, gar nicht aushalten kann. Oder?

Obertitel der NZZ: Wachsames Zentralorgan
Überschrift: Wie unbewusste Gehirnprozesse uns vor Gefahren schützen
Untertitel: Bedrohungen rufen in uns Verteidigungsreaktionen wach, die wir nicht bewusst wahrnehmen. Solche Reaktionen sind ein Erbe aus der Frühzeit des Lebens auf unserer Erde.
Von Gottfried Schatz, am 24.02.2015

Ein Auszug, von *mir nur ganz ganz leicht verändert:

Zwischentitel: Ein mächtiges Gefühl

Furcht ist eines unserer mächtigsten Gefühle, für das unser Gehirn besonders viel Energie und Platz bereitstellt. Unsere instinktive Furchtreaktion lässt sich auch besonders leicht wissenschaftlich untersuchen, weil sie [...] in primitiver Form sogar das Verhalten von Fliegen, Würmern und Einzellern bestimmt. In Menschen und anderen Tieren erhöht sie den Blutdruck, beschleunigt den Herzschlag und fördert die Durchblutung der Haut, die Absonderung von Schweiss sowie die Ausschüttung der «Stresshormone» Adrenalin und Cortisol in das Blut. Sie erhöht damit die Verteidigungsbereitschaft, weshalb viele Biologen sie nicht «Furchtreaktion», sondern «Verteidigungsreaktion» nennen. Sie ist unwillkürlich und stereotyp – und obwohl sie unser Verhalten beeinflusst, erfolgt sie völlig unbewusst. Wir können uns aber später an sie erinnern.

Auszug Ende

Unser Verhalten beeinflusst. Beeinflusst? Klingt nach wenig, klingt so durch das Bewusst-Sein hindurch, ohne DaZwischen einen bedeutenden Halt einzu legen, also meist ohne Aufmerksamkeit zu erregen, weil ...

Vielleicht, weil das Mensch glaubt. Glauben muss, dass -Es autonom entscheidet, wo -Es lang geht und dabei tut. Und das Mensch ist mit diesem Glauben sogar ein wenig auf der richtigen Spur. Das Aufhorch-Wort ist "autonom"!

Selbst-Bestimmt. Das Mensch ist, wie alle anderen LebensFormen auch, ein Selbst-Bestimmtes LebeWesen. Anderes gibt es nicht, das ist bisher das einzige, was wir sicher wissen. Selbst-Entscheidende LebensFormen gibt es {noch} nicht. Alles erLeben ist noch vom Selbst-Bestimmt. Und dieses Selbst, das ist ja den wirklich allermeisten unbekannt, ist fast zu 100 Prozent ein Automat.

W-Es wünscht so etwas schon zu spüren? Das -Es ein fast blosser Automat ist. Bestimmt von teils Milliarden Jahre alten Erfahrungen, von Billionen Versuchen des ersten erLebens Land zu gewinnen. Von aberMillionen Versuchen dort, wo das erLeben hineingezeugt wurde - Wasser, Dunkelheit, GasHülle - als so besondere erLebensForm erfolgreich fortzusexen, was ein-Es ist.

Die Leses wissen inzwischen, dass *ich zwischen Selbst- und Fremd-Bestimmung nur marginalste Verschiedenheiten im Verhalten und SoSein eines LebeWesens erkenne. Bisher lautet die zulässige Gleichung:
daSein = Selbst-Bestimmung + Fremd-Bestimmtheit - Selbst-Entscheidung

Was bedeutet, dass das Selbst-Entscheidung erstens vorhanden und gültiges Glied der Gleichung ist, aber eben noch keine auffallende Grösse der Rechnung und Summe des gemeinen daSein ist. Was besagt das vom DaSein?

Auch für das DaSein gilt wohl: DaSein = Selbst + Fremd - DaSein-Entscheidung

Bisher ist das DaSein ein Rechen-Werk, aus GrundSubstanzen, Regeln des Umgangs im MitEinander, Grenzen (alle Grössen des DaSein sind nach allen Richtungen begrenzt, von Anfang bis Ende, alles DaSein ist Spanne, mit jeweils eigenwilliger Weite, mal nur wenige Planck-Längen, mal fast unendlich weit. Fast!

Hier noch der Original-NZZ-Link:

Montag, 26. Januar 2015

Das Hintergrund von Gesetzen [Recht] und Gewalt

Titel: Das Schwere des sozialen Herkunft

Das Frage, das auch philosophisch oft gestellt ist (z.B. von Pierre Bourdieu, "Die verborgenen Mechanismen der Macht"), ist die nach das Durchlässigkeit des menschlichen Gesellschaften; also nach das Ein- oder AusGrenzung innerhalb des jeweiligen Menschen-Gruppe, dem Zugang zu bestem Wissen, zu mehr persönliches Freiheit und des MitSprache an den gesellschaftlichen Entwicklungen, also einem Ablegen der "Fesseln", die ein-Es das Milieu des familiären und persönlichen Entwicklung anlegt?
In das EU ist diese Durchlässigkeit inzwischen einigermassen weit, bei allerdings immer noch ziemlich verfestigten hierarchischen Ebenen. 

Aber gut, die auch philosophische Frage lautet:
Wie entkommt ein-Es des persönlichen Herkunft?

Darauf eine ebenso philosophische Antwort:

Auf zwei oder sogar drei Arten entkommt ein-Es des sozialen Herkunft.
Erstens im Verlassen des "Sozialen", wie es fast allen sehr vermögenden und global erLebenden Menschen möglich ist.

Zweitens im Ausstieg, dem Abstreifen des Herkunft, dem vollkommenen Ändern des Persönlichkeit und Verhaltens, das in das Herkunftsmilieu gezeugt und geprägt wurde, was kaum ein-Es bisher gelungen ist und gelingt.

Das Dritte ist das deutlichste und somit schwierigste, das Ablegen des Mensch-daSein, das Veränderung eines LebeWesens, das als Mensch gezeugt ist und es wünscht und schafft, das Mensch-daSein als nur eine Form des VorGeburt zu begreiffen und als ... [welchen Namen hat ein LebeWesen, das als Mensch angefangen hat, aber - nach deutliches Weiter-Entwicklung - kein-Es mehr ist?] erst(-)geboren zu werden, um Frei davon da[zu]Sein.

Was ist das Mensch: Endpunkt oder DaZwischen-Akt?

Und das Dritte obige ist kein Witz, die Leses wissen das vielleicht, denn *ich schrieb ja schon des öfteren vom weitlich ungenutzten Potential des Menschlichen; und von den inzwischen vielen wissenschaftlichen Erkenntnissen darin und weit darüber hinaus.
Von den Manipulationen bis in subatomare Partikel ganz zu schweigen, von denen aber kaum ein-Es hier Kenntnis nimmt. Das bekannteste dürfte die Forschung im Bereich zellularer und intrazellularer Manipulation sein, also auch der Veränderungen der menschlich-tierischen und auch pflanzlichen DNS.
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Ein sonniges Tag auf dem
Tempelhofer Feld
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Titel: Eine nützliche Wirkung oder sogar Voraussetzung gesellschaftlicher Schichtung? 

Das Folgende wäre eine blosse arrogante Denunziation, wenn es nicht so wäre, wenn also das Notwendigkeit zur Anpassung an eine (zufällige?) Norm[alität], in den vielen Ausprägungen des menschlichen daSein und soSein, nicht absolute Gegebenheit wäre. Ohne Konjunktiv: Anpassung ist Norm und wird auch mit allerlei Massnahmen durchgesetzt.

Überschrift des Artikels: Es ist normal, nicht selbst zu denken

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 25. Januar 2015, Seite: Meinung, von Simona Pfister
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Darauf *ich:
Wenn das nicht genau SO gewollt wäre, wäre es NICHT SO.

Die Beobachtung der Autorin deckt sich mit meinen. Aber davon schreibe *ich ja nun schon seit Jahren, inzwischen auch hier in Blogger, und finde es auch hier bestätigt.

Das Interesse etwas weiter vom Selbst wegg zu denken und auch etwas tiefer hinein, ist fast 0. Das Lust etwas anderes zu entdecken, als ein-Es braucht und {woher auch immer das initiiert ist} wünscht, die Lust an der Diskussion bleibt im persönlichen Müssen und Wollen stecken.
Statt zu hinterfragen tief und weit, fast nur blablabla.

Aber, wie geschrieben, es ist gesellschaftlich {menschlich} so gewollt, sonst würden die Hierarchien und Machtverhältnisse erodieren. Und das ist fast die stärkste Angst und Gefahr von erdmondlichen Gesellschaften.
Daraus entsteht das Frage:

Warum ist das Entwicklung zur Friedlichkeit, wissensgesättigten Bewusst-Heit und zur allgemeinen GleichWertigkeit, und somit zur Aufrichtigkeit und zur wirklichen Befreiung des Selbst, so unendlich zäh und langwierig?

Weil Aggression und Drohungen bis zur tödlichen Gewalt [Recht / Ehre], zur Aufrechterhaltung der (tierischen {menschlichen}) Hierarchien und ungleich≠wertigen Macht-Verhältnisse, unbedingt erforderlich sind.
Will nur k[aum]ein-Es von Ihnen / Euch m/wissen, siehe oben.
Oder?

Zum Abschluss noch ein paar zentral wichtige Bemerkungen:
Dass es so ist, wie es ist, ist ohne Schuld oder gar Vorwurf für uns Heutig-Es, das wäre ja das grösste Blödsinn, uns für ein vergangenes bis aktuelles SoSein Vorwürfe oder gar Schuld zu zu erkennen, für eine Entwicklung, die wir erdmondlichen LebeWesen noch nie wirklich wissend und bewusst mit-entschieden hatten und haben!
Was auch in uns heranwächst, ist allerdings das Wissen und damit auch die intellektuellen und technischen Möglichkeiten, diese natürliche Fremd[Selbst-]-Bestimmung zu dämpfen.
Das zu können und zu tun, steht uns zu, allerdings bemerke *ich eine andere, für *mich das Mensch gefährdende Entwicklung, nämlich das Abschaffung des Mensch-Sein (m.a. das Glaubens-Projekt des "Transhumanismus"). Das Tendenz zur Ausschaffung oder Überwindung des Mensch-Sein ist weitaus stärker und drängender, als das Befreiung des Menschen aus das Selbst-Bestimmtheit durch das Evolution und Umwelt-Bedingungen.

Danke.

Samstag, 17. Januar 2015

Vom Winter über "denkende" Maschinen, bis zur Nüchternheit

Titel: Winter?

Wir hier in B in D erleben seit Monaten einen wechselhaften bis warmwindigen Herbst, mit weisslichblauen Sonneneinsprengseln.

Auch Heute ein schicker Herbsttag mit leichterer Bekleidung, und *ich mal wieder zu warm bekleidet, weil *ich noch mehr auf den Kalender und dessen Aufdruck (Winter!) @chte, statt dem Gespür (darin das Temperaturempfinden) zu trauen.

Blöd gelaufen und dabei geschwitzt.
Mein Misstrauen für das Aussen und damit des Gespürs ist noch tief.
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Baum vor Bäumen
Winterlich
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Titel: Maschinen denken?

Ausgangsfrage von John Brockman (http://edge.org) war: Was denken Sie über Maschinen, die denken?
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Das Sprache, besser die Sprech-Es sprechen den Maschinen und das Technik beständig und wohl weder geprüft noch hinterfragt Persönlichkeit zu, also Lebendigkeit. Und das obwohl das Sprache[n] auch Sachlichkeit bereit stellt. Wird nur nicht genutzt, vielleicht aus Bequemlichkeit, w-Es weiss?

"Ultraintelligente" Intelligenz?
Vielleicht auch "Hyper-", "Super-" oder auch Wahnsinns-". Warum kommen *mir diese Zuschreibungen immer wie blanke Angst vor?
Vielleicht, weil genau das darin enthalten und davon inspiriert ist. Blanke Angst!

Schon, dass fast alle mit-Menschen das Verb und Substantiv d/Denken bei Maschinen verwenden, statt das richtige und passende Verb und Substantiv r/Rechnen, zeigt, dass die allermeisten wohl nicht in der Lage sind Verschiedenheit/en wahrzunehmen und passend zu bewerten. Und dass das Menschen tun, die direkt mit dem programmieren von Weichware und der Herstellung von Hartware zu tun haben, ist umso erschreckender.
Angst hier wie dort.

Das zeigt auch deutlich auf, dass es keinen klaren und verbindlichen Inhalt des Begriffs Denken gibt. K[aum]ein Mensch denkt nach, was dabei in -Es passiert, wenn ein-Es denkt. Vom [Ge]Wissen davon, was das ist "Denken", noch ein paar Denkschritte entfernt.
Und eins ist wenigstens *mir hier vollkommen klar und somit gewiss, dass das berechnen des Maschinen mit dem Denken von LebeWesen, wie auch des Menschen, wenigst bis gar nichts zu tun hat (Frage: Was ist - nur als ein Punkt von Etlichen - das Verschiedenheit von Analog zu Digital?).
Und trotzdem wollen viele mit-Menschen das ich {Selbst} an Maschinen ausliefern! Was unsere momentane Abhängigkeit davon noch steigerte.

Und das bei der Tatsache, die jeden Tag von Neurophysiologen wiederholt wird, - allerdings ohne Nachhall in den angesprochenen und angeschriebenen Bewusst-Seinen und den Gehirnen darumherum zu bewirken -, dass das Organ in jedes Mensch die Fähigkeit ist, jedes kleinste Krümelchen im DaSein zu finden und mit genauen RaumZeit-Angaben und Nutzen und Zweck und Form und Färbungen und Struktur und Oberflächen-Beschaffenheit und was sonst noch daIst zu speichern, also im Grunde das gesamte DaSein als reduzierte Information zu erfassen. Trillionen mal Trillionen mal Trillionen ... Daten.
Dafür sind auch wir Menschen die Grundlage, und was nutzen wir Menschen davon? Banal, oder.

Und das gilt selbst-verständlich auch für *mich!
Vielleicht bin *ich deshalb so angepisst und beharre so darauf, das endlich zu ergreiffen und irgendwann auch mal zu begreiffen. Ja.

Das Blanke Angst, das in diesen Übertreibungen und falschen Begrifflichkeiten zu Tage tritt, ist dann wohl eines das quasi auf dem {um das} Potential {herum} ist {Haut}? Dieses jed-Es innewohnende Potential lässt das Rest, das ein-Es ist schaudern, deshalb bleibt es besser ungenutzt, ja wird sogar angegriffen, verleumdet oder verdrängt.
Nicht gut, weil ... sooooviele Verletzte und viel zu frühe Tode jeden Tag.

Quelle des Artikels: Süddeutsche Zeitung, vom 16. Januar 2015, Feuilleton
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Vom 23. Mai 2014, also
längst verblüht, aber
ein Vergnügen für
die Augen, oder?
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Titel: Das Nüchternheit des Zweifels

Untertitel: Das Freiheit des Selbst braucht RaumZeit zur Erweiterung, das RaumZeit sind seeeehhhhr VIELE Takte und Schritte, das Folgende ist ein paar Takte und vielleicht ein Schritt darin.

Vorwegg etwas zugegeben banale Logik.

Das Gesellschaft fordert.
Das einzel-Es fordert.
Das daSein fordert.
Das DaSein ist Forderung?
Das Gemeinschaft des Menschen (All-Es) fordert vom einzel-Es.
Klar ist, das einzel-Es ist nur ein daSein, weil All-Es im DaSein.
Somit gilt: Ohne All-Es kein einzel-Es.
Das Mensch ist nur in Gemeinschaft.
Das Gemeinschaft ist aus vielen einzel-Es.
Somit gilt: Ohne einzel-Es keine Gemeinschaft.
Damit ist eine wechselseitige Abhängigkeit gegeben.
Somit gilt: DaSein und darin daSein ist Abhängigkeiten.
Wobei auch klar ist, das einzel-Es ist stets das Schwächere.
Jedes einzel-Es leidet somit an das natürliches Überforderung!
Das Gesellschaft ist zu jedes RaumZeit in der Lage, zu überwältigen.
Das Gesellschaft aus einzel-Es, setzt die Regeln (Recht) des Gemeinschaft.
Bis eben jetzt ist ebenso natürlich, das einzel-Es setzt diese Regeln nicht.
Und klar ist, dass *ich jetzt eine weitere Konstante des DaSein einbringe.
Das Konkurrenz oder auch das Wettbewerb, das das DaSein auf allen Ebenen ist.

Das DaSein ist ohne Selb-Förmigkeit, ohne Selb-Gültigkeit, ohne Selb-Genügsamkeit.
Dazu gilt es die Verschiedenheit von DasSelbe und dasGleiche genau zu beachten.

DasSelbe ist jeweils einzig im DaSein, dasGleiche ist jeweils eine Ähnlichkeit.
Das Gleiche ist die Annäherung in Form, Farbe, Ansehen, Wirkung, Funktion, ... eines Selben (Selbst) an ein davon immer! verschiedenes anderes Selbe. Das Gleiche ist also die Ähnlichkeit zweier oder mehrerer Selb[st] in Wahrnehmung und / oder Gefühl, aus dem Abstand dazu.
Einigermassen verständlich?

Diese Verschiedenheit ist wichtig, auch wenn sie wegen des Drucks (Überforderung) des Mehrheit (Gesellschaft) dem einzel-Es kaum wahrnehmbar ist. Denn dasGleiche überfordert gerne DasSelbe mit dem Zwang zur An-Gleichung des Selben, dem das Konkurrenz widersteht.
Sind Sie nun endlich auch hiermit überfordert?
;-)

Also wiederhole *ich gerne, auch wenn es so banal ist: jedes Selbst ist einziglich {einzigl*ich}, das Gleiche ist stets in Massen da, ist in fast unvorstellbar grossen Mengen vorhanden (daSein). Das Mensch ist eine Gleichheit aus inzwischen fast 8 Milliarden Selbst / Gleichen. Doch, wie die Leses wissen und vielleicht sogar fühlen, spielt das im Umgang im mitEinander kaum eine Rolle: das Selbst.

Soweit, so klar.
:-)

Noch dominiert das Gleiche das Selbe um Längen, wie die Gemeinschaft das einzel-Es dominiert.
Und endlich komme *ich langsam auf den Punkt:

Das Selbst gilt nichts.

Eine einfache Erkenntnis, alltäglich zu bemerken, wenn ein-Es das obige und noch ein wenig mehr in der Wahrnehmung mitdenkt.
Und *ich brauche hier wohl kaum mehr anzumerken, dass das "n/Nichts" stets Etwas oder ein-Es ist, aber eben allermeist nur kaum bemerkbar, oder auch zwanghaft überspürt {darin auch das Sehen und das Hören und das Tasten und das Ernst annehmen}.

Muss das so bleiben?
Nein. Es ist bereits von Anbeginn des DaSein und darin des daSein im Wandel.
Aber noch ist auch das Mensch in der Zwangs-Phase. DasSelbe ist Gleich.
Woran? Was ist zum Beispiel das Gleichheit des menschlichen daSein?
Klugheit? Wachheit? Bewusst-Heit? Friedlichkeit? Aufrichtigkeit? 
Sie, also jeweils ein fast unverGleichl?iches Selbst antwortet. 
Oder auch nicht, weil noch überfordert, vom Selbst-daSein.

VorPunkt:

Das daSein ist Mangel-Sein, ist stets hungrig sein, das ist eine GrundTatsache. Was sind die häufigsten Gründungen und Inhalte von Geschäften und Läden und Buden und Gewerben und Gewerken, innerhalb des Menschheit? 
Sogenannte "Lebensmittel" und deren Zu- und Aufbereitung und Lieferung.
Wie hoch ist das Prozentsatz im Vergleich mit "Non-Food"-Geschäften und -Betrieben? Die Technik und deren Fabrikation zur Auf- und Zubereitung freilich miteingerechnet und auch alle Transport-Betriebe und deren Infrastruktur!
Überwältigend. Das Leses kann bei Interesse selbst zählen, vielleicht bei einem Spaziergang oder auch dem Weg zur Arbeit, oder auch zu Hause mitzählen bei Gang in das Küche.

Punkt:

Warum muss *ich den Hunger, das ich ( = ein allgemeines Selbst) bin r/Recht-fertigen?
Warum also muss Mensch[heit] für das Hunger {Mangel}, das -Es ist, [be]dienen und bezahlen?
Warum muss Mensch für eine natürliche und überlebensnotwendige[s] Handlung und Material bezahlen? Und das fast immer an Gleich-Es, also mit-Menschen, die niemals mehr dazu getan und geleistet haben, da[zu]Sein, als ein-Es Selbst, meist sogar viel weniger?

Ist das Mensch-daSein ein blosses gegenseitiges Kujonieren (herabwürdigen, instrumentalisieren und Betteln lassen), bis auf ziemlich wenige Ausnahmen davon, die der das Menschheit grundlegend strukturierenden Hierarchisierung geschuldet sind? Das meint, dass ein Minderheit so überst-versorgt ist und dazu auch noch dermassen hofiert wird, dass es dies-Es sogar schon unangenehm ist.

Sterben lassen leicht geMacht, oder?
.
Eigentlich möchte *ich mit bestem
Theater da hinein, aber was tue
*ich? Sie und *mich mit Prosa,
etwas Poesie und Massen an
Amateur-Philosophie quälen
.
Schluss-Titel: Das Vorteil des Vorspürens

Die Leses sollten sehr vorspürig (darin auch das Denken, jedoch noch kein Gefühl) mit diesem Text umgehen, wenn überhaupt, denn eins ist auch klar, all diese Fragen stellen die Aktualität fast des gesamten Mensch-Sein in Zweifel. Darin auch alle unseren Beziehungen. Aber eins ist ebenso klar und dient vielleicht dem ein-Es oder ander-Es zur Beruhigung, diese Gedanken und Fragen sind bereits alt und mehrfach gestellt worden von anderen Menschen, ohne weitere Wirkung.

Somit bleibt *mir abschliessend nur die nahrhafte Mitteilung: Morgen ist [fast] wie Heute. Schönen Sonntag also.

PS: Ist das WoEn die beste RaumZeit für grundlegende Antworten?
So, ein abschliessendes Smiley:
;-) 

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Die Einfachheit der Hemmung der UnterOrdnung und Nach-Fragen

Titel: Die Natur der Einfachheit?

"Einfachheit gibt es nur um den Preis harter Arbeit."

Von Pablo Ruiz Picasso

[*M]eine Frage darauf: Welche Einfachheit meint Senior Picasso da?

Weil so etwas Komplexes wie ein erdmondliches Lebewesen ist schnell ohne harte Arbeit gezeugt, bleibt aber meist sehr einfach da. Vielleicht die Einfachheit in einer von allem Zierrat befreiten Form ein Lebewesen und des Laune zu erkennen, z.B. hierin einen lachenden Menschen: :-) ?

Also, *ich bin etwas unsicher, ob *ich diesem Zitat so einfach zustimme, bis *ich das tue, braucht es vielleicht erst mal harter Arbeit? ;-)

Vorher versuche *ich es mal mit einem Selbst-Zitat.
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Ein Schnappschuss von Heute, 29.10.2014, 11:00,
in der Friesenstr., in Berlin-Kreuzberg, mit
der Hintergrund-Frage: Ist die Sonne
jemals unter zu bewerten? Nein.
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Titel: Die Natur der Aufmerksamkeits-Hemmung

"Der Unterschied von Menschen-Tier und den Mit-Tieren ist das bewusstere Hemmen der Instinkte / Triebe. Einer dieser Instinkte ist das Nicht-denken.”

Von Oliver-August Lützenich

Was mein Zitat angeht, folgende Erkenntnis der NeuroWissenschaften: das wache Bewusst-Sein (Aufmerksamkeit) verbraucht im Vergleich mit (unbewusst) routiniertem / gewohntem Handeln sehr viel mehr körpereigene Energie, deshalb wird das Bewusst-Sein nicht gefördert, sondern möglichst nur soweit erregt, wie unbedingt notwendig.

Das ist ein völlig natürlicher BremmsProzess der Sparsamkeit.
Nachdenken ist Teuer, deshalb wird es im Normalfall gehemmt.

Nun, wenn *ich so die Krisen und die enormen UnGleichWertigkeiten, die Kriege und den Hunger und den Müll und unseren Umgang mit unserer Biosphäre stimmig bewerte, komme *ich ziemlich schnell darauf, dass wir wohl etwas mehr wache Aufmerksamkeit sowohl fürEinander als auch für die MitWelt brauchen, also etwas weniger Hemmung des teuren Denkens, sondern mehr Energie und Zuwendung für unser Bewusst-Sein.

NebenBemerkung: Ein soziales mitEinander bedingt die Hemmung von persönlicher Willkür. Das ist normaler tierischer Alltag in allen sozialen LebeWesen. Mein Punkt ist nur, dass aufGrund des hohen Energieverbrauchs des Denkens (des aktiven Bewusst-Seins), das Denken von allen LebeWesen nur gebremst geduldet wird, auch im Menschen. Da würde *ich gerne einen Kniff finden, dieses natürliche Hemmen der vollen Aufmerksamkeit, etwas zu dämpfen.

Titel: Von der Tücke der Ein-Ordnung

Überschrift: Dem Knecht ist doch alles recht (/Recht!)
Untertitel: Gefahren des Gehorsams
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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 28. Oktober 2014, Seite: Politische Bücher

Ist diesen Erkenntnissen etwas hinzuzufügen?

Vielleicht die allzu wichtige Frage: Wieviel Kompromiss / Einschränkung des Ego / der Willkür des Selbst, ist für ein gesundes / friedliches Gesellschafts-ZusammenerLeben nötig?
Unterordnung, gar Befehl und Gehorsam auf jeden Fall nicht!

Titel: Frage zum Nach-Denken

Neulich hatte *ich auf Tumblr einen kurzen Blog-Dialog:

"fragen-zum-nachdenken" fragte: Hey :) Sag mal, was würdest du gerne besser verstehen können? Viele Grüße

*ich: Hello zurück. Eine Menge! Aber im Moment ist es besonders die Frage: Wie verlocken wir Einander zu mehr aktiver Umsicht im DaSein und zu mehr Solidarität im mitEinander?

*ich vermute, das braucht sowohl das allgemeine erdmondliche MitEinander, als auch im besonderen wir Menschen.
Grüsse.

"fragen-zum-nachdenken" antwortete: Hi! Klingt nach einem unterstützens-werten Ziel :) Hast du schon Antworten gefunden, wie das gelingen könnte?

*ich: Die Soziologie, Philosophie, NeuroBiologie, die Pharmazie und noch einige andere Forschungsrichtungen arbeiten daran, die Mächtigen arbeiten daGegen. Es ist harte Forschungs- und Nachdenk-Arbeit!

Einfach wahrhaft da[zu]Sein.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Mauern, Zäune und eine Frauen-Vernichtung

Titel: ...-Es

Die Frage eines Mit-Kommentators war: "Sind die "-es"-Endungen dein ernst?"

Die Antwort ist: Ja, weil es inzwischen auch Menschen gibt, die weder Frau noch Mann sind oder sein möchten, und das gilt es - wie *ich finde und es somit tue - auch menschen-sprachlich zu beachten, und das tue *ich, indem *ich die auf das - vor allem das männliche - Geschlecht optimierten Enden "...er" und "...in", auf ein neutrales "...es" abändere; und aus Respekt vor jedes Mensch, schreibe *ich das "Es" gross und setze es mit einem Binde-Strich etwas voran, somit entstand das entspannte und für jedes Mensch gleichwertige "ein-Es".

Sie sind ein-Es, *ich bin ein-Es und ein Forsch-Es ist auch mal männlich und mal fraulich und mal queer oder sonst ein Mensch, aber eben immer Mensch.
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Morgenstund hatte Kaffee im Mund.
In der BrezelBar
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VorFrage: Kann Mensch mit Offenheit, mit freier Zugänglichkeit, und mit Transparenz nicht umgehen?

Rechtfertigungs-VorRede: *ich mach das Texten hier in meinen Blogs doch nicht zur Selbst-Beschämung, oder gar Selbst-Anklage eines Menschen, *ich tue das, weil *ich die Empfindung bin, dass irgendwas mit uns krumm läuft, oder beurteile *ich das falsch?, vielleicht ja.

Naja, dann ist ja alles in Ordnung. Also gut, *ich tue das, weil *ich das Gefühl bin, dass hier etwas nicht gut abgeht zwischen uns Menschen und mit der Umgebung, in die wir eingebettet und mehr noch, eingewebt sind. 
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Titel: Vom Ausbau von Mauern

Zitat von Luke Bailes: "In einem perfekten ÖkoSystem kommen Zäune nicht vor."

Was immer ein-Es von "Perfektion" halten mag - in diesem Fall meint es wohl: In einem gesunden, für alle MitGlieder freien und funktionierenden System. -, ist doch die Frage nach diesem Satz: Was sagt das von uns Menschen, die alle paar Meter Zäune und Mauern errichten?

Gut, die üblichen und normalen Menschen, werden diesen Satz, nach meiner Nachfrage, sofort als Unfug entlarven.

Die unüblichen Menschen, denen Selbst-Erkenntnis kein Unbehagen bereitet, werden schlucken und vielleicht nachdenken. Was läuft in unserem Menschen-ÖkoSystem nicht perfekt, was ist in unserem Menschen-ÖkoSystem ausser Kontrolle geraten, dass wir alle paar Meter Zäune und Mauern errichten müssen?

Was ist in uns und mit uns passiert, dass wir mehr und mehr Freiheit und Offenheit zustellen müssen? Dass wir Menschen jeden Tag Zugänglichkeit und Transparenz verhindern, zumindest behindern, wo wir erLeben und arbeiten.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 14. Oktober 2014, Seite: Panorama
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Wie geschrieben, *ich bin eher der florale Typ
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Titel: Frauen-Vernichtung

Ein weiteres Beispiel und Beweis für eine menschliche Normalität, den Mangel an Vorausschau und die fast vollständig fehlende Verbindung zwischen dem eigenen [nicht-]Handeln und dem späteren Ergebnis. Und dazu auch noch eine weitere Kuriosität des Menschen, die aus dem VorSatz erwächst: das Mensch jammert gern, es ist fast ein JammerZwang. Und aus den beiden VorSätzen kann ein-Es auch schliessen, dass das Mensch die Verbindung zwischen dem Selbst-Handeln oder auch dem nicht-Handeln und dem Ergebnis dessen, deswegen nicht schafft oder verweigert, weil das Mensch sonst nicht mehr Jammern könnte?

Aber nun zu dem Titel. 

Wenn es nicht wirklich schrecklich und schlimm wäre, ist es fast zum Lachen.
In Indien - und nicht nur dort, auch in vielen afrikanischen Ländern ist es ähnlich, aber aus Indien liegen die verlässlichsten Zahlen vor - werden jährlich Millionen weiblicher Föten abgetrieben, weil die Frauen wenig gelten und den Familien zu teuer - vor allem in der Verheiratung - sind. So jedenfalls argumentieren die Menschen, die die Frauen vor der Geburt töten. Da wird also die vorgeburtliche Diagnostik zur Frauen-Vernichtung genutzt (*ich darf das doch so bezeichnen, oder muss *ich das irgendwie verschwiemelt umschreiben?).

Und jetzt kommt der Haken und der Bezug zu den AnfangsSätzen.
Inzwischen "fehlen" in Indien über 60 Millionen Frauen! Wen sollen viele Männer dort also heiraten oder schwängern? Millionen Männer finden weit und breit keine Partnerinnen zur Familien-Gründung; und laufen also nun jammernd und wehklagend herum. Hmm!?, sage *ich da.
Was tun die Familien also - oft die selben, die vorher die Frauen vorgeburtlich abgetötet haben -, sie kaufen für oft viel Geld (Sie merken den Unsinn und den Widerspruch zur Rechtfertigung der vorgeburtlichen Frauen-Tötung) ihren Söhnen Frauen. Entweder aus anderen Gegenden Indiens, in denen diese "Praxis" nicht in dem Másse herrscht, oder aus Pakistan und Bangladesch.

Wie könnte Mensch dieses Verhalten nennen? Witzig, dämlich, neurotisch, unsinnig oder wahnsinnig, oder wie? In China gibt es eine ähnliche Tendenz, die vorgeburtliche Disgnostik wird auch dort dazu genutzt, den Nachwuchs zu vermännlichen.

Nein, nicht allen Menschen fehlt die Fertigkeit zur Verbindung von Handlungen und deren Wirkungen, also zur etwas weiteren Vorausschau als nur ..., na auf jeden Fall nicht weit.

Oder steckt hinter der Frauen-Vernichtung ein *mir unerkannter guter, vielleicht sogar grosser Plan? Vielleicht soll auf diese Art die Spezies Mensch aussterben, weil ohne Frauen ...
Könnte ja sein?

Sonntag, 21. September 2014

Selbst-Bestimmung, Selbst-Aufgabe und eine Rose

Titel: Von der Macht der Selbst-Bestimmung

Freier Wille.

Die Frage ist ja: Wie wird diese Freiheit gemessen?
Zum Beispiel könnte *ich als Mass, die Anzahl der Entscheidungen nehmen, die ein Mensch am Tag trifft. Vom einschlafen, bis zum einschlafen und allem was DaZwischen entschieden wird. Wann steht ein-Es auf, was für eine Zahnbürste und Paste benutzt Es, wie lange wird geputzt, was trinkt Es zuerst nach dem Aufstehen, was is[s]t Es, wie lange isst Es, ..., wann und wie geht Es zu Bett, was tut Es während des Schlafens.

Wieviele Entscheidungen braucht ein-Es (= 1 Selbst) um diese 24 Stunden zu überleben und zu gestalten? 1.000? 100.000? 1 Million? Wahrscheinlich weniger als 1.000. Die Menschen, die *ich gefragt habe, waren bei der Vorstellung von 1.000 pro Tag schon überfordert.

Die Wirklichkeit sind MultiBilliarden pro LebeWesen pro 24 Stunden.

Um ein so komplexes LebeWesen, wie das Mensch am erLeben zu lassen, braucht das Körper pro Sekunde Billionen Entscheidungen, welches Protein gebraucht wird zum Beispiel. Denn den meisten Menschen ist unbekannt, dass Es - = 1 Selbst - nur deshalb is[s]t, weil Es aus etwa 100.000.000.000.000 Zellen ist.

Alleine nur ein ganz kurzer Gedanke, wie z.B. das Wort "Freiheit", wird nur dadurch zu einem spürbaren Wert, weil daran Millionen Nervenzellen beteiligt sind und daran arbeiten; wenn dieses eine kurze Wort dann auch noch ausgesprochen werden soll, also ein paar hundert Muskeln und Sehnen bewegt werden, um das Wort hörbar zu machen, gehen die Entscheidungen für dieses eine ausgesprochene Wort in die MultiMilliarden.

Fast keinem Menschen sind diese Zusammenhänge seines daSein auch nur bekannt.

Noch einmal die Frage:
Wie hoch ist der Anteil der Selbst-bewussten und wirklich nur im und vom Selbst entwickelten und geformten Entscheidungen pro 24 Stunden? 10? 13? 2?

Was hat das bewusste / denkende Teil-Selbst im Gesamt-Selbst zu entscheiden?
Die Spanne dessen, ist, wie durch die obigen Informationen vielleicht klar geworden ist, kaum messbar. Prozent oder Promille sind hoffnungslos weit entfernt.

Jedes LebeWesen ist ein bestimmtes LebeWesen, ein Selbst-Bestimmtes LebeWesen. Das Selbst und dessen jeweilige Triebe und Bedürfnisse bestimmen das alltägliche daSein und alles Handeln. Die jeweilige Selbst-Verschiedenheit im Aussehen und Handeln ist (lediglich) eine Folge der Verschiedenheit innerhalb der RaumZeit die ein-Es ist, und in der ein-Es ist.

Ist das jetzt irgendwie schlimm, oder so? Wieso?
So isses schon immer gewesen. Und bisher haben wir damit erfolgreich überlebt und erLebt. 

Ausserdem verhindert das doch ganz und gar keine Veränderung in Richtung der Vergrösserung des Selbst-entschiedenen Anteils!
Dass die zum erLeben nötigen körperlichen Entscheidungen und die darauf folgenden Bewegungen / Handlungen zu fast 100 Prozent unbewusst sind und meist auch jeden bewussten Eingriff behindern, ist doch bis Heute von Vorteil. Gewesen?

Glauben Sie alles nicht?
Na, dann könnten Sie die obigen Informationen und Einlassungen (im) Selbst überprüfen.

Freier Wille? Freiheit?
Wissen wir Menschen, wovon wir da reden, oder reden wir einfach mal, ohne wirklich zu erkennen oder gar zu wissen, von was und woraus.

Bis jetzt ist die Freiheit also eine Kleinlichkeit, besser, eine schöne Vorstellung.
Unsere Freiheit im Selbst - und nur von und einschliesslich in diesem einen Selbst, ohne jegliche Beeinflussung durch die Prägung der Region (z.B. Klima) / Tradition, der Familie, der Eltern und noch tiefer, der Prägung als Mensch und von Trieben, wie dem Fortsexungstrieb, und dem Bedürfnis und Verlangen von anderen Menschen - zu entscheiden, was das Selbst wann und wofür und in welche Richtung und ... tut, ist also eigentlich nicht messbar, wenn alle Entscheidungen in und von einem Selbst damit verglichen werden.

Die Freiheit ist also schön gerechnet - im Durchschnitt - etwa 0,0... bis 2 von 100.000.000.000.000.000.000.000... pro Tag, was wirklich Nichts ist, so wie *ich dieses Nichts begreiffe. Aber wir fahren oder gehen, oder auch erLeben gut, mit dieser nicht vorhandenen Freiheit. Freiheit, die ein Wunsch ist, eine schöne Idee, eine gute Vorstellung, eine passable Entwicklung sRichtung.

Vielleicht ist die Zukunft Freiheit?

Aber, um diese Zukunft zu erLeben brauchen wir Veränderungen des Selbst und darumherum auch der Gruppen und Gesellschaften, die wir formen und in denen wir Geborgenheit und Verlässlichkeit und Liebe und Spiel und Freude finden.

Aber da wir in Masse zu bequem sind, Selbst zu denken und die Bestimmtheit in der wir erLeben zu verkleinern, werden zumindest wir heutigen Menschen diese Zukunft nicht mehr erLeben.
Das zu den Voraussetzungen.
Den vergeblichen Voraussetzungen der Selbst-Entscheidung.
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Titel: Die Unmöglichkeit des Wir und der gemeinsamen Entscheidung

Überschrift: Unsere letzte Chance ist die Klimakatastrophe
Untertitel: Naomi Klein rechnet mit dem RadikalKapitalismus ab.
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 20. September 2014, Feuilleton, von Jörg Häntzschel

Wie bereits geschrieben, das Mensch ist fast alles Scheissegal. Das ist keinerlei Vorwurf. Das ist einfach so. Hauptsache ich. Nach mir die Sintflut. Alles soweit normal und allgemein akzeptiert.

Warum also kümmert das weitere Umfeld und Geschehen überhaupt ein-Es?
Das ist doch das eigentlich verwunderliche, dass es überhaupt irgendwelche Menschen gibt, die etwas weiter, als nur bis zum Spiegelbild oder der Nasenspitze kucken; und mehr beizutragen haben, als nur die Triebbefriedigung und alles was dazu nötig ist, zu bedienen?

Du lieber Himmel, was tue *ich hier!?
Für die Aufweckung der Masse ist noch kein Kraut gewachsen, dagegen gibt es jede Menge Mittel, da kommt ein-Es, wie auch *ich nicht an. Hoffnungslos. 

Also, Oliver, gib auf, und geniess das bisschen, dessen *du habhaft werden kannst und nach *dir die Sintflut. Die Masse machts nach und wie heisst es so treffend: Milliarden Fliegen fressen Scheisse, Milliarden Fliegen können doch nicht irren, also Oliver, friss Scheisse!

Titel: Vom Schrumpfen der Befindlichkeit

Herrje! Was sollte mich auch jemals mehr kümmern, als nur ich!
Das ist doch sowieso die allgemeine Richtung des menschlichen daSein, wichtig ist nur ich. Und, sterben ist doch nicht schlecht. Echt, ich muss aufhören, mehr spüren zu wollen, als nur mich. Also Mensch, sei endlich normal!

Donnerstag, 28. August 2014

Nichts ist tiefer als vom Kapitalismus zu denken und zu fühlen

*ich fange mal ganz harmlos an.

Titel: Von der Einfachheit der Mathematik

Hunderte, wenn nicht mehr Menschen und Philosophen hat schon - und tut es noch - die Frage beschäftigt: Was ist Nichts?

Was ist einfacher zu beantworten als diese Frage? Nichts.

Was ist Nichts?
Mathematisch: Nichts = Alles - 1.
Also gilt auch: 1 = Alles + Nichts, oder: Alles = 1 + Nichts.

Wenn *ich nichts mehr sehen und hören und haben möchte, ist Eins da: *ich, aber Alles (andere) ist auch da, *ich möchte nur nichts davon wissen.

Wenn ein-Es für ander-Es Nichts ist, ist Es trotzdem da, auch wenn Alle (ander-Es) nichts davon wissen wollen. Oder wenn *ich meine Freundin fragte: "Was is?", und Sie sagte: "Nichts."! Und *ich wusste genau, ...

Nichts ist somit immer Etwas. Mindestens ein-Es oder etwas, manchmal aber auch Alles,  ohne ein-Es oder etwas. So einfach ist das.

Woher hat das Mensch nur die falsche Vorstellung von völliger Leere, von einem Zustand oder eines RaumZeit, das komplett ohne IrgendEtwas oder irgend ein-Es, ohne jeglichen Inhalt ist?

Ohne zu realisieren, dass, um einen Bereich oder eine Spanne zu definieren, das völlig leer ist, es eine Grenze, eine Hülle oder Haut braucht oder einen Anfang und ein Ende (Spanne), in das Leere ist, also ohne zu erkennen, dass Nichts zumindest eine Grenze braucht, in das Nichts ist; wobei aber die Grenze ist.

Nichts ist immer mindestens Etwas / ein-Es.
So einfach ist diese Frage beantwortet.
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Titel: Die Wurzeln und die "Tiefe" des Kapitalismus

Dieser Link leitet zu einem F.A.Z.-Essay von Prof. Meinhard Miegel.

Ein kleiner Auszug:

Abschnitt-Überschrift: Ein freier Wille für den Wandel

"Wenn es doch so einfach wäre! Seit vielen Generationen bemüht sich vornehmlich die politische Linke, den Kapitalismus zu reformieren oder besser noch durch eine andere, humanere Ordnung zu ersetzen. Das Ergebnis dieses Mühens ist auf globaler Ebene ein totaler Fehlschlag. Wer kann, bereichert sich schamloser denn je. Das wohlhabendste Fünftel der Menschheit beansprucht mittlerweile 83 Prozent der Weltgütermenge. Für das wirtschaftlich schwächste Fünftel bleibt gerade einmal gut ein Prozent. Und was auf globaler Ebene gilt, setzt sich im binnengesellschaftlichen Bereich fort. Alles nur Fehlfunktionen eines Systems oder - in der Sprache der Technik - auch menschliches Versagen? Denn schließlich sind es Menschen, die Systeme so oder anders aufladen.

Es sei wiederholt: Beim derzeitigen Wissens- und Könnensstand bedeutet jedes Wachstumsprozent, jede Lohnrunde, jede weitere soziale Wohltat oder jede zusätzliche öffentliche Leistung zwar nicht zwangsläufig, aber nach allen bisherigen Erfahrungen in der Regel eine Erhöhung des zerstörerischen Drucks auf die Lebensgrundlagen und damit eine Beschleunigung ihres Zusammenbruchs. Es kann ja sein, dass die Menschheit irgendwann so wissend und könnend sein wird, dass sie ihren materiellen Lebensstandard auch ohne Zerstörung und Ausbeutung von Natur und Mensch zu heben vermag. Aber noch ist sie hiervon weit entfernt. Bisher hat sie für die Mehrung ihres materiellen Wohlstands allenfalls kleine Abschlagszahlungen geleistet."

Diese Form der Selbst-Erkenntnis ist formvollendet und begrüssenswert!

Bald haben wir Menschen die Verbindung geschafft, zwischen unserem blossen daSein und dem Handeln darIn. Dann ist allen Menschen klar, dass sie handeln und dass dieses Handeln wirkt, und zwar sowohl nach Innen wie nach Aussen.

Und dann ist auch klar, dass das Kapitalismus ein Handels- und Produktions-System ist, das vollkommen auf den menschlichen Trieben, Bedürfnissen und Wünschen beruht. Dass also, wer das System ändern möchte, den Menschen ändern muss.

Das ist die Schwierigkeit, den Kapitalismus zu reformieren!
Zuerst braucht das Mensch-Sein eine grundlegende Reform.  
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Ist dieses Bild in diesem Zusammenhang gemein?
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Titel: Vom Kampf des Körpers um Aufmerksamkeit

Überschrift: Energie für das Denken
Untertitel: Kinderhirne brauchen mehr {Zucker} als der restliche Körper
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 26. August 2014, Seite: Wissen

Wenn *ich also bedenke (!), dass ein Körperorgan, das etwa 1 Kilogramm im Körper eines Kindes wiegt, das insgesamt etwa 25 Kilogramm schwer (leicht) ist, aber 2 Drittel der aufgenommenen Energie an- / abfordert, dann ist das schon ein beachtenswertes Datum!

Ein Fünfundzwanzigstel eines LebeWesens braucht 2 Drittel dessen aufgenommener Energie zur Reife. Nur, was macht es später aus diesem ungeheuren, so enorm egozentrischen Verlangen und Bedarf?

Ja, genau das.

Wieviel macht das Mensch innerhalb des kleinen PlanetenSystems Erde-Mond aus und wieviel fordert und verbraucht Es.

Die Mehrheit hat nichts zu melden. Das Körper arbeitet und schafft an, für ...
Bin *ich das einzige, das für zu wenig hält, was wir aus der abgeforderten Energie machen?

Denn eins muss *ich noch hinzufügen, auch in einem ausgewachsenen Menschen bekommt und fordert das Körperorgan mit den Ausläufern von den Haarwurzeln bis in die äussersten Schichten der Haut und die Zehenspitzen, immer noch 20 oder mehr Prozent, der aufgenommenen Nahrung und dessen Inhalts-Stoffen. Ein knapp 2 Kilo wiegendes Organ in einem durchschnittlich 75 Kilogramm wiegenden Gesamten fordert beständig ein Fünftel, der für alle Bewegungen nötigen Substanzen. 

Und nochmal die Frage: Was macht das Gehirn dann daraus?

Titel: Von der dauerhaften Glückseligkeit

Überschrift: Verdrehte Gefühle
Untertitel: Genetiker manipulieren die Erinnerungen von Mäusen
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 28. August 2014

Bei Mäusen fängt es an, und bald lautet die Frage an das (einzelne) Mensch: Welche Gefühls-Mischung soll es denn sein? Und schwupps, ist alles wunderbar, was gerade noch fast unerträglich war.

Beziehungen können schneller gelöst werden, als sie je geknüpft wurden, ein kurzer Laserblitz an die passende Örtlichkeit, verwandelt jeden (Trennungs-) Schmerz in das Glück endlich wieder befreit in eine neue Partnerschaft eilen zu können. Hoppsi, hopps, wo ist das Neue, ich bin frei!

Was für eine Erweiterung der Freiheit der Verbindlichkeiten.
Nur so veraltete Romantik-Es wie *ich, werden noch dem gewohnten Leid und den alten Schmerzen wegen alles möglichem hinterher weinen, während die Avantgarde von einer "Blume" zur nächsten summt, um eifrig hier und dort und bitte dort auch noch, zu befruchten, nicht unbedingt mit Samen, sondern einfach, um ein wenig fliegengleich zu verweilen, weil es halt grad nett ist und gut schmeckt.

Na, da brauch *ich noch ein wenig Eingewöhnungs-RaumZeit.
Um Fliegen-Gleich von Haut zu Haut zu schwirren. 
Aber das wird schon noch.