Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Freitag, 14. August 2015

Eins Zwei Sprüchlein dringen noch in meine Äuglein und ...

Titel: Vom Busen der Natur an Mutter Erde

Ein Sprüchlein auf fb angepinnt lautet: "Ich mag Menschen, die Dir Kraft geben, anstatt sie Dir zu rauben."

Anders formuliert bedeutet das obere Sprüchlein: Was Mich (das "Dir" ist ja auch gross geschrieben, was ja bedeutend ist!) {heraus-/auf-}fordert - z.B. zu etwas mehr Aufmerksamkeit und Nachdenklichkeit oder gar FürSorge (Solidarität?) - ist UNangenehm, denn Ich (gross geschrieben!) mag nur, was Mich rücksichtslos füttert.
Oder auch: Lass Mich in Ruhe, ausser du (klein geschrieben?) tust Mir einen Gefallen, bedienst, fütterst Mich! (Das "rücksichtslos" meint: Rücksichtslos für dasjenig-Es das Mich / Mir Kraft gibt.)

Selbstverständlich könnte ein ander-Es jetzt sofort abwiegeln und z.B. sagen: "Dürfen Sie nicht so eng sehen; nu übertreiben Sie mal nicht", oder ähnliches, und hinzufügen: "Das gilt doch erst für Menschen, die an ein-Es ungebührlich zerren." Ja, schön, aber ab wann ist dieses "ungebührlich", ab wann fängt ein-Es an, anderES / ander-Es als "raubend" / belastend zu empfinden? Bei manch-Es ist das bei nahe 0, bei ander-Es - allerdings nur bei sehr sehr wenig-Es - ist es bei ziemlich weit unter 100. Aber das - weit unter 100 - sind die absoluten Ausnahmen. Meist liegt die Schwelle, an der das meiste Mensch beginnt, das andere Mensch - und erst recht das enorme gewaltige und VIELE ! nicht-Mensch -, als "raubend" oder störend zu empfinden, sehr nahe bei 0.

Ohne Klammern in Kurzform: "Was Mich fordert ist unangenehm."
Und: "Gib her und dann lass Mich (bitte?) in Ruhe[! {?].

Ja, aber genau das ist doch aktuelle menschliche Natürlichkeit und gelebte Normalität.
Schaut Euch um. Unaufmerksamkeiten, Rücksichtslosigkeiten, Teilnahmslosigkeit (aktuell besonders in der Verweigerung zu erkennen, die Menschen willkommen zu heissen, die zu uns fliehen; und schon lange vorher in der Verdrängung (Verweigerung?) rechtzeitig und vorausschauend Wohnungen zu bauen und Strukturen, Begegnungsstätten und Lehr-Es auszubilden, um dies-Es zu integrieren (Aber Nein! Ruft eine andere Stimme: Das hätten wir im Vorhinein doch gar nicht wissen können, dass nach Europa Menschen fliehen; oder auch in Europa einen besseren erLebens-Ort suchen; und vor allem nicht wie Viele! Dazu ein paar einfache Fragen: Wie lange dauern die Bürgerkriege und Revolutionen" in NordAfrika und SüdostAsien, wie lange gibt es die desorganisierten und korrupten Gesellschaften in ganz Afrika, dessen Ausbeutung auch durch die Europäer und deren Bevölkerungswachstum; wie lange werden die Roma bereits verfolgt, egal wo diese erLeben? Und, wie lange gibt es Internet und Fernsehen und Filme und Verwandte, die von dem Reichtum, der Fülle, dem Frieden und der wohlorganisierten EU und USA und noch ein paar anderen kleineren Menschenbereichen, in die grösseren teils miserabel oder gar nicht organisierten Menschenbereiche berichten? Doch, wir wissen von all dem. Wir nutzen es nur nicht, sondern GLAUBEN es aussitzen zu können, oder es sogar verdrängen zu müssen, damit es uns hier nicht berührt, nichts angeht, oder sogar aufhört. Doch das tut es nicht. Und:).

Es sind Menschen.
Und wie behandeln wir Einander?
Ist "misshandeln" das korrektere Verb?

Und es gibt vielfach auch todbringenden Hass in Menschen zu anderen/m.

In China ist gestern ein Hafen explodiert, dutzende Tote (vielleicht sogar mehr als Hundert), hunderte Verletzte. Ursache: Wurschtigkeit (Ignoranz), Unwissenheit, Korruption und siehe Sprüchlein. Ja, das Mensch ist meist selbstgerecht (Willkür) und dabei an fast allem desinteressiert was Aufmerksamkeit und Handlungen - mehr als die bloss pure selbst-Versorgung - fordert. So weit, so natürlich und so normal. Doch, wie lange können wir uns diese (kindliche?) Normalität noch leisten?

Also im Grunde ist es das Sprüchlein eines Babys und Kleinkindes, oder?

Das Mensch am Busen der Natur.
So machte das Mensch (siehe Sprüchlein oben): "am Busen der Natur" doch Sinn (siehe dazu auch unter dem Bild) und wird langsam mit Wissen gefüllt. Und dann noch "Mutter Natur". Auch diese Redewendung erhält langsam Inhalt.

Das Sprüchlein oben ist also eine Beschreibung des Wirklichkeit, des fast 100 Prozent Menschlichen. Gratulation für diese Banalität an das Sprüchlein-erfind-Es: gut getroffen. So viel menschliche Selbst-Er- und -Bekenntnis darf an so einem schönen sommerlichen Freitagnachmittag schon mal sein.
Bin *ich anders? Nein, nicht wirklich!

Aber *ich weiss davon.
Und habe somit auch einen OrientierungsPunkt im persönlichen daSein.
Von diesem OrientierungsPunkt aus, kann *ich nun eine Richtung wählen, zu der *ich hin entwickeln möchte. Denn, um von A nach B zu gelangen, braucht es ja nun mal zuerst den Punkt A, von dem ein-Es dann aus gehen oder auch laufen kann. Ohne Orientierung würde auch *ich nur herum irren im daSein, oder *mich einfach nur in und mit der Masse im DaSein treiben lassen, wie es fast 100 Prozent tun.

Oder?

Mein Punkt B ist das endgültige Ablegen der Windeln und der Beschränktheit der uralten Gruppen-Identitäten, das Abnabeln vom Busen und das Aufgeben der unbewussten und verantwortungslosen Herrschafft der Masse, und somit der Fremd[Selbst-]-Bestimmtheit durch unsere Vergangenheit. Die ja bereits Millionen Sonnenumellipsungen dauert, wenn nicht noch viel länger.

Und klar ist auch, dass das bedeutet: Solidarität, Friedlichkeit, wechselseitige (nicht: gegenseitige!) Aufmerksamkeit, Forschungsdrang und Verantwortlichkeit (siehe dazu auch den Beitrag: Wissen sDrang, im "WissenschafftFreude"-Blog,  ziemlich am unteren Ende) zu erLeben. Vielleicht sogar vor zu erLeben. Denn wir sind all-Es und AllEs gleichwertig und gleichberechtig da. Sonst wären wir NICHT da. Das gilt es anzu erkennen und in und mit erLeben zu gestalten.
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Titel: 2. Teil: Von der Überheblichkeit der Banalität

Hermann Hesse formulierte diesen Satz: "Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben - aber es hat nur ganz genauso viel Sinn, als wir selber ihm zu geben imstande sind."

Wie kann *ich nur, ohne Herrn Hesse allzu nahe zu treten, diesen Satz als blosses Geschwätz erkenntlich machen?

"Wir"? Was oder w-Es ist das?
Ich vermute, nur sehr sehr wenig-Es verlangen das oder etwas ähnliches, und wenn diese viel-Es so einen Schwatz dann lesen, können dies-Es wohl nichts damit anfangen. Was in diesem Fall fast Leere ist. W-Es einen Sinn (?) verlangt ist schon ziemlich weit, aber ...

Was ist Sinn?
Herr Hesse. Was unterstellen sie da? Dass das - persönliche - "Leben" (Was ist das Herr Hesse?) keinen Sinn habe, nur wenn es von einem darIn befindlichen einen verliehen bekam, hätte es (das Leben?) einen?
"Geben"? Was sind wir Menschen, die so überreich vom DaSein beschenkt wurden, dass wir Menschen dem DaSein "geben" könnten, damit Es (das DaSein) uns oder einem von uns Sinn (was auch immer darin enthalten ist?) zurück geben könnte? Herr Hesse schwafelt etwas altklug und aufgeblasen daher und wir nicken brav. "Ja, sagen einige von uns, ja, genau, "wir" können unserem "Leben" einen Sinn geben, und meinen damit doch nur stets das einzelne kleine Selbst: Was "habe" ich für einen Sinn? Ich.
Das wars dann meist schon. Darf *ich das banales Egoisten-Geschwätz nennen, und darf *ich darauf hinweisen, dass das schon seit langem genaus so ist? Egoisten-Lärm.
Jeweils gut euphemistisch verpackt in einem ungefähren "wir". Wie können "wir" Egoisten uns einen Sinn verleihen, den ander-Es nicht sind? Was auch immer das (Sinn) ist?
Was also ist Sinn? Inhalt? Richtung? Auftrag? MassStab der Selbst-Bewertung (In meiner SinnTabelle zwischen 0 und 100 liege ich heute bei 50; oder so?)? Oder ist "Sinn" lediglich der verkrampfte Versuch das Schuldgefühl für sein daSein irgendwie zu rechtfertigen? Ich bin da, also störe und zerstöre ich und baue auf und verändere [m]ich und ander-Es, und dafür brauche ich somit auch einen Sinn (Grund? HandlungsGrund? Motivation? Ergebnis oder Ziel?). Unsinn!
Aber fast all-Es fallen wir (sic! *ich gebe zu, *ich vereinnahme auch gerne uns, obwohl wohl die allermeist-Es in meinem "wir" gar nicht eingefangen werden möchen, oder darin schlichtwegg nicht enthalten sind) ... Von vorne: Aber fast jed-Es fällt auf solche aufgeblasenen Banalos herein. Warum? Vielleicht gerade, weil darin nichts enthalten ist, ausser Irgendwas. Irgendwas nettes vielleicht, vielleicht aber auch nicht?
Hat das DaSein einen Nutzen (Ist das der Hintergrund der SinnFrage?)?
Hat das DaSein eine Wirkung über das blosse Geschehen des DaSein hinaus (Ist das der Inhalt von Sinn, also ein Nutzwert über die pure Handlung[sKette] hinaus? Ist Sinn somit ein MehrWert des DaSein und darin auch des einzelnen daSein, also jed-­Es von Uns? Ist die Frage umformuliert somit: Habe ich einen Mehrwert, der über die blosse AnWesenheit als xxx hinausgeht?)? Antwort: Ja. Und zwar jed-Es!
So, wie *ich das empfinde, ist es so, dass jed-Es diesen MehrWert ist.

Kein-Es ist davon mehr, als jedes ander-Es. Wir sind also auch vom MehrWert her dieSelben, kein-Es besser, kein-Es schlechter. Und Beethoven, oder Einstein, oder George Lucas? Die müssen doch ein mehr an MehrWert generiert haben. Nein.

Die hatten und haben wichtige Funktionen in und für die Menschheit erfüllt, mehr nicht, ansonsten purer Zufall, w-Es zu was wird und was für und in uns tut. Mark Zuckerberg, Sergey Brin, sind Bürscherl ohne irgendeine Besonderheit oder Auszeichnung vom DaSein, vor oder hinter oder neben uns ander-ES, sie haben für uns wichtige Programme mit entwickelt, weil ein Bedarf dafür vorhanden war, sie sind höchstbezahlte Bedarfsdecker, mehr nicht. Was ja auch schon was ist.

Einstein hat einen anderen Bedarf an Erkenntnis empfangen und erledigt. Wenn nicht Einstein, dann eben Schmidt oder Müller oder ..., aber der Bedarf wäre gedeckt worden. Ohne Anforderung keine Handlung, ohne Mangel, keine Mangeldeckung. So ist das geregelt, Zufälle und Weggfälle mitenthalten, aber Einstein, Beethoven, oder Marat, waren weder Zu- noch Abfälle noch Sonderfälle, alle Menschen sind bis jetzt Normalfälle. Auch wenn wir das in unserer natürlichen Einfalt noch anders [miss/be]handeln und jed-Es, das uns gefällig ist - oder auch nicht - mit Wahnsinn zuschütten. Entweder mit dem Wahnsinn der Übertreibung und Verehrung, manchmal fast Vergötzerung, und meist mit dem Wahnsinn der Verachtung, dem Ausgrenzen oder sogar des Tötens.
Ist ein Cäsar mehr, als ein Karl, der vielleicht in miesen Umständen gezeugt wurde und nun Obdachlos ist, oder eine Hannah, die vielleicht in einem GutBürgerheim anständig verzogen wurde und nun bei einer Baufirma angestellt ist?
Natürlich nein.

Warum wird Hannah vergessen?
Ist das Sinn? Dass an 0,0000... irgendwas Prozent des Menschen dauernd erinnert wird, während alle ander-Es vergessen sind oder werden?

Ist das Sinn? Dass 1 Prozent des Menschen bald 90 Prozent des menschlichen Vermögens besitzen, während die anderen 99 Prozent entweder zuarbeiten, bewachen, bedauern, oder vollkommen desinteressiert und unwissend (genau deshalb kann dieses 1 Prozent das) dahin erLeben.

Sonntag, 28. Juni 2015

Petunien lügen nicht. Nicht?

Titel: Und nun das Schreiben einer Mücke

Thomas Pikettys und nicht erst dessen Befund, dass z.B. in den USA 10 Prozent der Einwohner mehr als 50 Prozent des gesellschaftlichen Vermögens besitzen (davon die vermögensten 1 Prozent etwa 20 Prozent) und in Europa 10 Prozent der Einwohner zwischen 40 bis 50 Prozent, ist ja nicht nur eine Aussage über die Verteilung von Geld und sonstigen Vermögenswerten, sondern auch ein Befund über die Machtvereilung, also davon w-Es und wieviele Menschen Einfluss auf die Ausgestaltung (Gesetze, Bildung, Kunst, Infrastruktur) von Gesellschaften haben.

Dass die meisten Politik-Es aus der "Mittelschicht", also aus dem einigermassen gut verdienenden und gut abgesicherten (z.B. Beamte und Angestellte von Gemeinden bis Bund) "Bürgertum" kommen, widerspricht dem nicht. Der momentane Umgang im europäischen Mit(?)-Einander - auch ohne Griechenland oder die Zuwanderung und Flüchtlinge herauszuheben - zeigt das meiner Meinung nach deutlich. Die Reflexe und Meinungen der "Mächtigen" der Politik brauchen keine Verdeutlichung oder gar Drohung der 10 Prozent, die gehören auch so der wahren Macht.

Ich bin absolut sicher, das lässt sich auch psycho-sozial und artspezifisch und historisch begründen. Vorauseilender Gehorsam und das folgsame Aufschauen sind menschlich und alles andere als von Gestern, und keine Spezialität von Menschen in Politik und dessen Umfeld, also den Medien. Wenigste Ausnahmen bestätigen die Regel.

"Hofnarren", wie die TAZ und so manche Feuilletonisten und Kritik-Es, auch in den sogenannten LeitMedien wie Süddeutsche, F.A.Z./F.A.S., Die ZEIT, oder den öffentlichen Rundfunk und Fernseh-Programmen, werden entweder ignoriert, abgebürstet oder entlassen.

Das Macht / Mächtige kann Kritik jeder Art, ob den Speichel ableckend, oder Es ablehnend und zu Veränderung fordernd, schon seit "Ur-RaumZeit-en" gemütlich in Burgen, Schlössern, Villen, auf Anhöhen, an Stränden und auch in Stadt-Palästen bei besten Weinen und geröstetem Gemüse aussitzen,
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während Es kaum Grenzen kennt, aber nach "unten / aussen" teils mit tödlichstem Einsatz Grenzen setzt.

Tja, alles soweit normal Menschlich und genauso altbekannt. Aber so beschrieben doch ein wenig erstaunlich, wie fast unendlich haltbar diese Art des mit... nein gegenEinander ist? Und da es / Es [das Macht hat kein Geschlecht] so normal Menschlich ist, also von jeder Mehrheit geduldet - Ausnahmen bestätigen die Regel - wird es / Es wohl noch sehr lange so bleiben, dafür sorgt schon die Ver-/Behinderung umfassender und all-Es {alle Menschen} einbeziehender mit-Entscheidungs-Bildung und Wissens-Vermittlung und der verweigerten unbefristeten und unbedingten Grundversorgung aller Menschen. KleinTierhaltung ist immer noch der Norm-Zustand menschlicher Gesellschaften.
Oder?

W-Es glaubt{!}, dass wir Menschen, wenn wir für uns all-Es eine bedingungslose und erLeben-slange Grundversorgung erreicht haben, unseren "Betrieb" einstellen und unsere Infrastruktur verfallen lassen, nur weil wir gut versorgt sind, d-Es ist wirklich nicht zu helfen! Wir scheinen wirklich in Masse völlig blind für uns Selbst zu sein, völlig blind für unsere sozialen Bedürfnisse, unsere Hilfs-Bereitschaft, unser soziales Fühlen und Empfinden {darin auch das Denken} und unsere natürliche Bereitschaft und Willen am Gelingen einer Gesellschaft mitzuwirken. Anzunehmen, dass dann all-Es oder auch "nur" eine Mehrheit nichts mehr tut, ist wirklich eine zumindest seltsame Verkennung alles Menschlichen. Selbst-Blindheit. Und eine fast freche Unterstellung.

Gegoren aus der Angst, aus mangelnder Phantasie und Vorstellungs-Kraft, wie eine menschliche Gemeinschaft ohne Ein- und Ausschluss-Zwänge und ohne Diskriminierung, Ausbeutung und Instrumentalisierung von Einzeln-Es oder auch riesiger Gruppen funktionieren wird.
Das Mensch hat immer schon, auch in RaumZeit des Überflusses, am Geschehen und dem Fortschritt einer Gesellschaft / Gemeinschaft mitgearbeitet, das ist soziale Normalität. Verweigerung ist immer eine Folge von Mangel, Zwängen und Fehlern in der Behandlung und dem Umgang mit Einzelnen oder Gruppen.

Wenn wir also bei einer Veränderung des menschlichen mitEinander Versorgungs-Mangel, Zwang und lausige alte Fehler und Misshandlungen vermeiden, werden alle Menschen am Produzieren, Helfen, Forschen, an der Wissens-Vermittlung, der Pflege von Kranken und Alten, an Kunst, an Spass, an gutem Essen und Backwerk, am Kanalbau, Häuserbau und Planung und und und, allem was eine weiterhin prosperierende und freudvolle Gesellschaft braucht, freiwillig und mit vollem Einsatz mitwirken.

Gehen Sie bitte nicht von aktuellen Verhältnissen aus, von heutiger un-Gleich-Wertigkeit und dem Ein- und Ausschluss von fast allen Menschen in irgendwelchen mehr oder weniger künstlichen Gruppierungen und Grenzen (s.o.). Eine Neubewertung und Weiterentwicklung bestehender Verhaltensarten und Umgangsformen kommt ohne diese künstlichen Grenzen und Zwänge und diese über-Hierarchisierung aus.

Jedes Mensch, das auf freundliche und aufmerksame Art und Weise von Anfang an Willkommen geheissen wird und ohne Misshandlungen oder Missbrauch aufwächst, und freien Zugang zu unserem gesammelten Wissen hat und dauernde gut versorgte Geborgenheit erLebt, das zur Entscheidungs-Fertigkeit heran gebildet wird, verweigert der Gesellschaft seine MitArbeit nicht.
Jedes Mensch, das Wohlwollen und Aufmerksamkeit erhält und erLebt, möchte und wird am Gelingen einer Gesellschaft mitarbeiten. Und zwar egal wo, ob beim teeren von Strassen, beim verlegen von Kabeln, dem backen von Brot, dem schweissen von Stahlträgern, dem archivieren von Daten, dem produzieren von Kühlschränken, den brühen von Café, dem spielen von Theater, dem fahren von Bussen, dem repräsentieren einer Gemeinschaft als PräsidentIn und allem, was sonst noch so zu tun ist. Kein-Es.

Das ist die Wirklichkeit, und nicht die angstvolle oder ignorante Unterstellung, dass Menschen nur zur Faulheit und zum Egoismus taugen oder neigen.

Schon komisch, was wir in Masse für ein verzerrtes oder völlig falsches Selbst-Bild sind. Das Mensch verkennt das Mensch-daSein fast in Gänze. Und ist kaum ein wohlwollendes und passendes Zutrauen. Das zu ändern, ist doch wohl echt langsam RaumZeit! Genug Erlebnisse, Forschungs-Ergebnisse und Mut sind wir doch inzwischen.

Mücke, Ende.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Da ist trotzdem ein Schlager und Selbst-Bekenntnisse

Das folgende ist ein bereits 2013 in das SprechLichting eingestellter Vor-Weihnachts-Beitrag, der dort seltsamerweise (für *mich! Nicht für die vielen Leses) bis heute vielfach aufgerufen wird, inzwischen über 150 mal.
Deshalb habe nun auch *ich es noch mal aufgerufen und etwas, nur ein wenig, auf gehübscht und weil es zum zweiten Titel unter dem Foto passt, auch hierher eingestellt.

Es kommt ein Gedicht

Titel: Trotzdem ...

... oder ein wenig Feiertags-Schmarrn.

Mein aktueller TagesSatz lautet: Ich bitte sie Herr, geben Sie Stollen-Freiheit.
Mit Marzipan drinn, weil ich so süss bin und ebensolches brauche.

Wenn hier ein-Es glaubt, *ich mache hier Ideologie oder Rechthaberei oder versuche hier Folgsamkeit zu erregen, dann bleibt dieses ein-Es halt[!] im Glauben stecken, dem Wissen ist das unbekannt.

Hier hält ein-Es fest, was -Es mit-bekommt. Was in dieses ein-Es herein gebeten wurde, und auch, was in -Es eindringt, ohne erst auf Einladung zu warten, da -Es - das jeweils ander-Es - woanders eindringen muss.

Und -Es hält ebenso fest, was in ein-Es ist, in das Haut, bis auf das, was raus muss aus das Haut und will, weil ein-Es sonst platzte. Hält im Inneren fest, was in ein-Es in Bewegung ist und somit in und um ein-Es herum wirkt.

Bewahrt, was auf ein-Es auftrifft und des Bewahrens wert ist, erschreibt, was ein-Es in der Verbindung von dem aus Aussen und mit dem in Innen dabei im DaZwischen (Bewusst-Sein) entsteht.
Ein-Es von Milliarden.
Ich. *ich.
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Kleine, fast zu übersehende Rasen-Schönheiten
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Da schreibe *ich von RaumZeit, weil ohne RaumZeit kein ZeitRaum.
Alleine, wenn *ich bedenke, wie Viele Takte nur eine kleine RaumZeit ist!

Ein Gedanke zum Beispiel, eine Winzigkeit nur. Bloss das Wörtchen: "da".
K[aum]ein Mensch kann bisher [er]zählen, wie Viele RaumZeit-Takte es braucht, um nur diese sprachlich menschliche Winzigkeit im Bewusst-Sein zu erLeben.

Da?

Was diese Tatsache auch nur annähernd erfasst, fängt zu [ver]wundern an, was das Mensch damit anfängt, da]zu]Sein?
Aber wir müssen bis Jetzt so [miss]handeln, wie wir [miss]handeln, oder auch nicht.

Vielleicht, weil Uns das gut bekommt?
Uns, nicht dem einzeln-Es. Denn, noch handeln Wir - das erdmondliche DaSein -, das einzeln-Es folgt und wird dabei nur selten sehr gut behandelt und ebenso selten sehr schlecht miss-handelt. Meistens wird ein-Es lediglich behandelt.
Das Masse behandelt.

Selbst-Handeln tun die aller wenigst-Es. Das wissen nur die Meist-Es nicht. Obwohl auch das Glauben davon spricht? Dass Wir tun müssen, was mit Uns angefangen wurde, deshalb ist vielleicht auch die zu kommende RaumZeit so enorm kurz und unerfüllt, also beängstigend, für das Masse, wie es das Anfang war.

Wie war das Anfang für das Masse?
Klein, heiss, anonym, unbekannt und eng. Aber ein-Es musste da sein, -Es hatte keine Wahl, ausser DaSein war Nichts.

Am liebsten würde *ich jetzt ein Weihnachts-Märchen erzählen, aber, huch, *ich merke gerade, *ich habe ja bereits damit angefangen, nein, lieber heute nicht mehr, es ist sowieso schon zu spät. Aber, dass das gedachte und erst richtig das ausgesprochene da, aus Billionen und aberBillionen ist, ist schon fantastisch.
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Noch kleinere Schönheiten vor Schuhspitze.
Aber auch ein daSein aus Billionen
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Titel: Innerl-*ich

Aus das Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 18. Mai 2015, Feuilleton, einem Essay von Klaus Theweleit

Hier zwei Links zum Autor:  http://www.klaus-theweleit.de
und: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Theweleit

Überschrift: Neueste Nachrichten von der Ich-Front
Untertitel: Wie viele Identitäten haben wir? Über die Erfindung des einheitlichen Bewusstseins im europäischen Roman und über sein Ende in den Zeiten des Internets.

Hier der Link zum Original-Text: 
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/identitaet-im-digitalen-zeitalter-13597214.html

Und hier der [Foto-]Auszug aus dem Text, das auch *mich betrifft:
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Beim Lesen hatte *ich das Gefühl, es erzählt von *mir.
Derweil weiss *ich Selbst-verständlich, dass das eine Beschreibung der Zustände und Wirkungen in enorm vielen Elternhäusern in Deutschland und wohl auch in Europa, der vergangenen bestimmt 150 Jahre war und weniger oft noch ist.

Sehr viele Menschen erlitten eher Zurück- und ZuRecht-Weisungen und Indoktrination während des gesamten ErLebens, als dass Sie Zuneigung, Verständnis, Aufklärung oder sogar bedingungslose Geborgenheit und Zärtlichkeit erlebten.

Glücklicherweise ist das Heute anders. Zumindest besser geworden.

Titel: Das Zweifeln an der Selbst-Zufriedenheit

Aus dieser oben (Anfang zweites Artikel-Foto) erwähnten Zwanghaftigkeit heraus, habe *ich in den vergangenen Jahren auch sehr viele Kommentare und Beiträge verfasst, die nur ZuRecht-Weisungen, Recht-Haberei und Gutgemeint-Texte und -Antworten waren. Ohne je zu merken, dass die Wirkung nicht Zustimmung, sondern Genervtheit oder Erheiterung war. Zu erlesen in den Texten, vor allem den älteren, in meinen beiden anderen Blogs, die *ich nicht mehr befülle.

Inzwischen ist es ein Anrennen gegen die aktuellen Gegebenheiten, ein vielleicht sogar überkritisches Hinterfragen aller Aktualität.
Kann *ich je zufrieden daSein? Nachdem und mit dem, was *ich fast von Zeugung an erlitten habe? Und bei dem, was *ich alltäglich aus allen Medien und auch der direkten Umgebung mitgeteilt bekomme? Was *ich auch fast täglich hier und anderswo einstelle? Zufriedenheit?

Wurschtigkeit vielleicht? Vielleicht durch Ignoranz gewonnene Ruhe? Denn wie kann ein weit über das persönliche Selbst hinaus informiertes Mensch, auch informiert von den Kriegen, der Armut der meisten Menschen, sowohl an Einfluss, an Kaufkraft, als auch an Wissen, informiert von dem Terror und der Diktatur in weitesten Menschen-Bereichen, darin und damit zufrieden daSein?

Wenn, dann ist es eine ziemlich Gefühls- und Empfindungs-kalte Zufriedenheit. Ein stark eingegrenzter Egozentrismus, mir gehts gut, alles andere und alle ander-Es neben dem persönlichen Umkreis sind mir wurscht. Wäre normal. Wird genau so noch weitgehend gehandelt.

Ist das jetzt erneut Zwanghaftigkeit?
Ich könnte also wählen zwischen dem weitgehenden Ausblenden von Informationen aus und um *ich, und dem noch mehr an Wissens-Einholung und auch der Erweiterung des persönlichen Gefühls und Empfindens.

Im Moment zweifle *ich.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Von das Notwendigkeit des Modernisierungen

Das folgende Textlein ist Jahre her, ist heute mehrmals aufgerufen worden, deshalb von *mir durchgeschaut, stark modernisiert und hier wieder eingestellt, weil immer noch aktuell. Gerade mit den Modernisierungen.

Titel: Das Un-Wesen des Allgemeinheit

Sie werden in meinen Texten wenig oder gar keine Allgemeinheiten finden, präziser: Sie werden keine Allgemeinheiten finden, denen *ich irgendeine Besonderheit, quasi eine Persönlichkeit zuspreche, die bereits als eines von vielen Inhalten innerhalb dieser Allgemeinheit vorhanden ist.

Ein Beispiel: Alle Fahrradfahrer sind ..., besser: DIE Fahrradfahrer sind soundso, oder alle Autofahrer sind ... Ich bin gewiss, so einen Allgemeincharakter gibt es nicht. Als Mischung ist im Allgemeinen immer Alles von Allem/n enthalten und eine besondere Ausprägung erfährt eine Allgemeinheit stets nur im Vergleich mit einer anderen Allgemeinheit, die ähnlich strukturiert und mit gleichem Inhalt gefüllt ist. Was wäre die Vergleichsmasse mit den Fahrradfahrern?
Oder mit den Menschen? Die Schimpansen?

Als also Frau Weisband in ihrem damaligen FAZ-Blog von Allgemeinheiten schwärmte (die Literatur ist ...), wurde ich hellwach!
Ausserdem kam auch Gott vor.
Hier unten also mein Kommentar.
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Betonschloss unter Sommerwolken
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Hallo Frau Weisband, ich schrieb einst (Aufgepasst, Poesie:):
Schonen Sie sich, denn *ich schone Sie nich;-).

Sie wollen Kunst, also gut, hier bekommen Sie Kunst.
Durch die Leitung geflogen, mitten rein ins Ge[d/s]icht; aber das Kunst, Einschränkung: das "gute" Kunst (Was ist das?), hälts mit Oberflächlichkeit nicht lange aus, also weiter, durch die Augen mitten rein in die Innerlichkeit.

Also dahinein, wo gute Kunst erst entsteht; das beste Kunst (erneut: Was ist das? Eine Meinung: ) geht noch weiter rein, noch näher hin, an die Stellen, an denen es funkt, an denen es blitzt, an denen erst entsteht, was DaSein und daSein ist, dort, wo noch nichts war, ausser Potential, pures Potential, das noch keine Richtung und keine Ausprägung kennt, sondern ALLES ist: reines SEIN, noch ohne das uns ausmachende DaSein.
Bis dorthin geht das beste Kunst.
Oder von dort kommt Es, das weiss Mensch noch nicht so genau.

Aber erst einmal wieder zurück, mitten hinein ins pralle DaSein, mitten hinein in die Wüstenei der Worte ("wüsten" = verschwenderisch mit Etwas umgehen), in die Stofflichkeit der Worte. Nun kauen Sie mal schön:

"Die" Literatur hat einerseits den unbe-schreib-lichen Vorteil, dass Mensch "sie" ... (sie? wirklich? Bei so vielen Männern! 10 mal mehr als Frauen. Das ist Tatsache NICHT Wertung, ich machs mal neutral:), ... dass Mensch es mit Es  (das Literatur) treiben kann, wie Mensch es will.
Mensch kann Literatur anlesen, durchblättern oder nur anschauen und gleich wieder beiseite legen, das kann Mensch zwar auch mit anderes Mensch, aber dieses andere Mensch ist dann vielleicht beleidigt oder gar verletzt, wenn es einfach so angemacht, durchgeschaut wird, dabei ein wenig durchgeschüttelt wird, um dann schell wieder abbestellt zu werden, bei Nichtgefallen, Widerspruch oder Langeweile.

"Das Literatur" ist das unbekannt (ist das nun ein Vorteil, dass "das Literatur" als Un-Wesen auch keine besonderen Gefühle ist, also Ausdruckslos ist, wenn es auch alle Gefühle kennt, nennt und mehr schlecht oder auch herausragend be-schreibt?), deshalb ist Es (das Literatur) auch nicht beglückt, wenn ein-Es mit Feuer im Herzen ergriffen und an selbiges gedrückt wird, wenn ein-Es mit mindestens hundert Eselsohren, Speiseresten und Tränenflecken wieder im Regal oder auf dem Boden landet. Das Autor würd's freuen, aber Das bekommt oft nur Geld, oft auch nicht und das Geld ist, wie das Literatur: Ausdruckslos.
(Oder bedeutet: viel Geld = viel Gefühl? Oder: viel Literatur = viel Gefühl? Ja schon, aber eben von ALLEM Etwas, also nichts besonderes)
Ausdruckslos kann also auch voller Gefühl sein, aber eben ohne Besonderheit, somit ist jedes Selbst zwar voller Gefühl, aber erst das besondere Gefühl gestaltet auch ein besonderes Selbst.

Das Selbst mag voller besonderer Gefühle sein, die Ver-Sammlung aller Selbst ist jedoch ohne diese Besonderheit, ist Ausdruckslos. Warum?

Weil in das Sammlung ALLES Gefühl enthalten ist, gleich-mässig, also von Ab-, bis ZuNeigung, von Himmelhoch, bis Mittellos, ... und wie nicht nur die Mathematik-Es wissen, ist - das ALLES - stets im vollkommenen AusGleich, bis auf kleinste, allerallerkleinste Dichte-Schwankungen, also etwas Nichts (ein Gekreusel im SEIN; ist das DaSein?), aber bevor ich hier in die Physik abweiche, die ja auch in das Literatur Platz hat, möchte ich auf den Punkt kommen:
Das Literatur ist "die" Liebe Gleich (Ihre Frau Weisband genauso, wie meine, oder von Was und Wem auch immer) gültig mit das Fremdheit, allerdings enthält Es Liebesbriefe und Liebenswertes und auch sonst viel Wertvolles, wie es auch Wertloses, Schund und dürre Abschiedsbriefe enthält.

Vielleicht ist es da mit dem Gott gleich, denn Sie anbeten; Es, das Gott, nimmt ALLES an und auf und gibt auch ALLES wieder zurück, aber Sie wissen es auch, wie Es (Gott) ist, Es trifft oft genug, vielleicht sogar Meistens?, die "Falschen", wahrscheinlich genau deshalb, weil Es, wie Es eben ist, nichts Besonderes ist, also (k)ein klares Selbst ist, mit-besonderen-Gefühlen, sondern ALL-ES ist und ALL-Es nimmt und verteilt, was so ist, und so in Es hineingeglaubt wird.

Ist also das Gott von Herrn Hitler dasSelbe Gott, wie der Ihre, oder gibt es mehrere Gotts?

Ich sage Ihnen, Geist-sein ist nicht einfach, Gefühl-sein ist da vielfach einfacher, aber erst mit Geist wird das Gefühl etwas besonderes, also: mehr "Geist-mit-Gefühl", dann wird aus dem luftigen Geist die Vernunft und die brauchen Wir doch Alle in Zukunft, oder?

Donnerstag, 11. Juni 2015

Titel: Wissens-Mangel?

Untertitel: Oder die Frage nach einer Tendenz?

Das mit der Scheinbarkeit des Mangels, habe ich ja schon erwähnt.
Mensch mag es nicht glauben, aber es “herrscht” kein Mangel, es herrscht der Glaube an den Mangel. Und Sie wissen, das ist etwas ganz anderes.

Aber geben Sie mal so einfach die alten Jahrtausende und aber Jahrtausende “bewährten” Stufen und Treppen der Selbst-Ermächtigung auf. Das ist wahrlich nicht einfach, obwohl die Selbst-Ermächtigung einfach ist, einfach ist. Oder?
Ja, die Selbst-ErMACHTigung braucht den Mangel.

[...]
.

Abendmahl
des geWissenMangels
.
[…]

Aber eine kleine Tendenz zum Abstand von-Einander ist erkennbar, auch wenn Wir gleichzeitig auch immer mehr zusammenrücken. Bleibt Uns ja auch kaum etwas übrig, der Platz innerhalb des Erde-Mond ist schliesslich begrenzt und Wir werden immer mehr, also “herrscht” ein Zwang zum zusammenrücken, während gleichzeitig das Selbst mehr Abstand fordert.

Die Spitze strebt in die WEITE, die Masse drängt in die Enge.

Ist das eine KurzBeschreibung der Wirklichkeit?

Und das schreibt ein-*Es, das weiss - nicht glaubt! -, dass jedes Selbst Beides ist, also Spitze und Masse.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Ein leises Mittwochs-Zweifeln im Juni

Titel: Das wilde Schwingen des Zweifels

Das nun folgende ist eine Wiederentdeckung. Ich schrieb es vor drei Jahren an einem Sonntag, wie Sie sofort erlesen werden, nach einem intensiven Gespräch mit Freunden. Und *ich bemerke, es gilt noch immer. Das Schwingen ist noch aktuell. Wird es jemals un-aktuell sein?

Ab hier, vom 19.08.2012:

Den heutigen Sonntag habe *ich mit Zweifeln begonnen, mit mehr und deutlicheren Zweifeln, als sie sowieso schon stets im Hintergrund des persönl*ichen Selbst mitschwingen. Was mache *ich da?

Das gestrige Gespräch und viele andere vorher, lassen *mich in meinen Ansichten und Interessen immer isolierter erscheinen. Ich bekomme ein freundliches Nicken und auch manche Zustimmung, aber *ich merke, manch-Es fühlt dabei so ein wenig mehr oder weniger Abwehr und geht etwas auf Abstand. Ja, genau, aber ... Jetzt lass doch mal gut sein, die Sonne scheint, die Wolken ziehen, hier regnets noch ab und zu, Arbeit gibts auch noch genug und und und.

Und *ich bin da und schau hin und schau weit und denke / frage in solchen Momenten: Bin *ich verrückt oder auch nur entrückt, weil *ich die Geschehnisse im Jetzt und Hier so anders wahrnehme, Nein, vielleicht nicht anders wahrnehme, aber sie anders bewerte, mit anderen Werkzeugen die Geschehnisse berühre oder aus der Ferne beobachte, als es das Umfeld tut. 

Ungeschützter, intensiver, kleiner, leerer.
Was ist das für ein Qualitätsmerkmal, Anders da[zu]Sein, wenn auch nur etwas wenig? 
Normal.

Und wenn es mehr ist, wenn das anders-daSein deutlich spürbar ist und zur Irritierung führt, Miss-Verständnisse auslöst, obwohl auch ich nur so hungrig bin: einfach da[zu]Sein, einfach da[zu]Sein, einfach mit allen Anderen da zu sein. Einfach. Obwohl das Selbst, alle Selbst, komplex sind. Manchmal zweifle *ich arg an dem, was ich fühle, an dem, was ich tue und denke.

Mensch möchte mit Anderen eng sein, weil das schön sein.
Aber Mensch möchte auch für-s ich sein, weil nur mit Abstand das Bewusst-Sein (Vernunft u.s.w.) zur vollen Blüte gelangt, *mir geht es zur RaumZeit so, dass *ich dieses Blühen erlebe und dieses Blühen WEITE braucht, dass *ich aber auch die Nähe brauche und die Enge fürs warme Gefühl, dass *ich aber in der Enge die WEITE vermisse und in der WEITE die Enge.

Vernunft möchte auch verstanden werden, doch das Gefühl blockt ab.
Das Gefühl macht dicht, kein Platz für die WEITE.
Aber das Blühen ist auch so schön, soll ich eine Rose verblühen lassen, weil die Wurzeln {Vergangenheit} die Enge lieben?

Das ist das Zweifeln, zwischen dem *ich hin und her schwinge?
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Da bin *ich ganz klein,
neben Strassen-Schönheiten
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Titel: Übrigens


Flockatti, Muskatti, Schluckauf, Haudrauf, aber bitte nur auf einen groben Klotz, nicht auf einen feinen Kerl, der ich bin, ein feiner Kerl, ein kleiner Kerl, ein bittersüsser Kerl,  von menschlicher Gestalt, aus natürlichem Gehalt, in einer strengen Hülle, die presst, so presst, er presst, sie presst, die Presse presst es in mich hinein, so Gemein, gemeinsam sind Wir stark, also machen Wir 'was draus, aus diesen Bewegungen, die Wir sind, so bewegend und bewegt, von Wellen erregt, hinein ins DaSein, als Mensch-Lein, Mensch-Sein, hinein in die Häutung zur Läuterung, nur von was, wenn es mir auch so vor kommt, die Lebendigkeit ist zur Läuterung verkommen, vor kommen dabei nur wenige, die meisten bleiben nach, kommen tun Sie dabei Alle, aber ob das ein Vorteil ist, ist dahingestellt, so wie Wir Alle einfach dahingestellt sind, ob Wir wollen oder nicht, da wird kein-Es gefragt, ist das jetzt Poesie oder Profanie, so dahingeschrieben, ist schnell was, auch wenn es von seltenem Wert ist, seltsamem Wert ist, seltsam, wo Wir doch Alle sind, so einsam in einer Haut, so zweisam in zwei Häuten und so dreisam in Dreien, Jedes Haut, von vielen Farben und ganz allein darin vor<-kommend, voran kommend, voraus müssend, selten sorglos, meistens arglos, nach kommend, den Vielen Voraus gegangenen, oder ist das verkehrt herum buchstabiert, ist es vielleicht so, dass die nach kommenden, den vorher kommenden voraus sind? Wir sind Voraus.
Die Nachkommen sind im Voraus.
Die Verkehrtheit in den Sprachen,
Nachkommenschaft ist Vorteilhaft.
Wer nach kommt ist immer Spitze.
Fragt sich ein-Es nur nach: Worin?
Seien Sie doch nicht so kritikasterhaft, sie Fragensteller, los!, geben Sie die Antwort her, ich will sie verkünden, ich will sie hier verlautbaren, so laut es geht: Wo sind Wir hier!!? Was gibt es hier, wo Wir sind, zu tun, oder müssen Wir hier nur so einfach herumlümmeln? Lümmeln in der Pressung; Es presst einen aus und wirft den Mit-Esser in die Spritzmaschine, Es drückt ihn drauf und lässt ihn laufen, den Mit-Esser auf die Torte und hinein in die Fresse, die Presse, hineingesteckt und draufgedrückt, was habt ihr schon zu bieten, ihr räudigen Wölfe, ihr schwitzigen Lümmel, mit eurem Fimmel, wollt ihr in den Himmel, und mit dem Pimmel in die Semmel, Bockwurst, Blockwurst, Blockwart, Gegenwart, ja Wir warten meist brav auf die nächste RaumZeit, auf den nächsten Klick, auf den stärksten Kick, bis Wir im Strassengraben landen, dort landen Wir alle mal, allemal herhören! Jetzt ist Schluss.
Ende der Reise in die Eingeweide der Bewusst-Seins-Rinde.
Wieder hinein ins kleine daSein.
Hinaus aus mir. Los!
Wegg hier!
Wuff!

... üss.

Samstag, 25. April 2015

Eine Aufgabenstellung für das Philosophie

Titel: Ein Einblick in das Vielfalt des Sterbens

Montaigne sagte einst: "Philosophieren heisst Sterben lernen."
Nun, schon eine der älteren auch philosophischen Erkenntnisse lautet: Das erLeben ist das Ergebnis der kurzen (das bitte nicht nur in menschlichen RaumZeit-Phasen messen!) Verbindung von Energie (also der Kraft für ALLE Bewegungen) und dem Tod (also der unwideruflichen Veränderung von ALLEM). Das erLeben ist somit ein andauernder Auflösungs- und Veränderungs-Prozess. Den ein Mensch auch als langsames Sterben begreiffen könnte, wie Montaigne es tat.

Eine Aufgabe von Philosophie ist somit, diese Erkenntnis / Annahme zu überprüfen, den Vorgang zu begleiten, dessen Chancen zu erkennen und heraus zu finden, welches das beste Umgang im und mit dem erLeben ist. Und zwar für jede Form des erLebens gesondert. Für uns Menschen ist das erfüllendste, zufriedenstellendste und positiv aufregendste "Sterben", ein anderes wie für eine Akazie. Wenigstens das ist gewiss.

Und was ist eine weitere Aufgabe von Philosophie?
Wie hoch ist wohl das allgemeine Zufriedenheits-Faktor des Menschheit, auf einer Skala von 1 (also in Etwa: Schmerz, Langeweile und Scham fordern Gift, Sprung oder die Kugel, der Entschluss zur Selbst-Tötung ist gefasst) bis 9 (mehr an gesundem Wahnsinn, Glück, Zustimmung, Übereinstimmung und Erfüllung geht nicht, jetzt tot umfallen wäre der absolute Höhepunkt!)?
Bei welcher Ziffer etwa hängt das allgemeine allermeiste Mensch? 2? 3? ?

Eine Aufgabe von Philosophie ist somit auch zu fragen und zu erspüren, warum ein Zustand so ist, wie es ist, und nach Wegen, Richtungen und Handlungs-Ketten zu forschen, die diesen Zustand auf eine höhere Ziffer anheben. Dass das auch Antworten einbringt, die vielleicht im ersten Moment unverständlich, im zweiten Moment auch schmerzhaft und erst in einem nächsten Schritt erweiternd und erheiternd und befreiend ist, kann sein. Oder?
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Auf diesem Foto ist nur Natur. 
Gibt es überhaupt irgendetwas im DaSein,
das nicht Natur ist? Natur = DaSein? Nein. Das
Natur ist alles, das aus Atom-Verbindungen besteht. 
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Titel: Was ist das Hintergrund von Selbst-Beurteilung?

Wenn NGOs und viele andere Institute und Medien davon berichten, was das Mensch tut und m/Macht und auch "zerstört", dann kommen auch sofort Stimmen, die unser Tun und (miss?)Handeln beurteilen und oft genug auch in Vorwürfe und Scham abgleiten. Ist das stimmig?

Das verdrehte an diesen unseren Urteilen ist, dass wir "glauben" - und was vom g/Glaube[n] zu halten ist, wissen die paar, die Wissen, statt zu g/Glaube[n] - , dass wir also glauben, dass wir Menschen irgendwas gestalten, umgestalten oder gar zerstören.

Dass wir Menschen die erst-[ver]Ursach-Es unseres Handelns sind! Glauben die Allermeisten, wenn diese denn überhaupt so weit kommen zu fragen, was das Mensch in diesem kleinen PlanetenSystem Erde-Mond denn eigentlich so tut und m/Macht.

Auf die Idee tiefer zu gehen, und - nur als Beispiel - auch zu fragen und zu ergründen, woher das Mensch kommt, was das Mensch-daSein ausmacht und woher und worauf des Menschheit Handeln und Misshandeln beruht, auf die Idee und dann noch auf das Arbeiten an den Antworten, kommt kaum ein Mensch.

Aber ein Urteil hat fast jedes sofort parat. TodesStrafe, oder auspeitschen, aber zumindest an das Pranger stellen und 3 Tage bei Wasser und Brot beschimpfen, das Mensch da! Das Welt-Zerstör-Es, das Natur-Zerstör-Spezies, oder so.

Stimmig ist das alles nicht, all die Gläubigkeit und [Ge]Wissen-losigkeit und manchmal auch Selbst-Beschimpfung. Stimmig wäre es, Antworten auf obige Fragen zu suchen, zu forschen und zu finden, also auf die menschliche Kern-Frage: Warum tun wir, was wir tun? Und wenn dafür weder eine Ursache noch ein Zweck zu [er]finden sind, dann wenigstens eine Antwort auf das Frage: Woher und worauf beruht unser Handeln?

Erst wenn das geklärt ist, können wir Einander entweder belobigen, mit den Schultern zucken, oder uns schämen, für das was wir getan und gelassen haben und das, was wir im Jetzt tun. Erst dann.
Im Moment ist ein [be]Urteilen entweder Überheblichkeit, GeWissen-losigkeit oder Gejammer, hat aber mit das Wirklichkeit nur soviel zu tun, dass wir es wirklich tun. Mehr nicht.
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Ein vielleicht unvorteilhaftes
Selbst-Foto von Heute (25.04.)
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SchlussFrage des obigen Titels:

Was brütet Erde-Mond in und mit uns aus?

Dass da etwas ausgebrütet wird, verkennen nur noch Viel-Es, also fast Alle-Es.
Sehr viel weniger Viel-Es ahnen, dass wir eine "Brut" sind, die meist gut gefüttert und vielfältig abgelenkt und von das Sonne verwöhnt, eine Entwicklung erLeben.

Denn, kann ein-Es das Erde-Mond auch als sehr grosses Ei begreiffen, das den innewohnenden Lebensformen (Embryo) das beste Klima und alle Ressourcen zum erst-Wachstum bietet? Dann wäre die nächste Frage: Was und Wo sind die "Eltern", die dieses Ei "gelegt" haben? Und das bitte nicht mit der erdmondlichen Form der Zeugung vergleichen.

Aber falls das Erde-Mond so etwas wie eine Brut-Hülle ist: Was da einstmals oder bald aus uns wird, das ahnen wirklich nur 2 oder 3 von uns jetzt schon. Aber mehr als eine VorAhnung ist das nicht.
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Hier das unverwackelte Bild
einer Nektar-saugenden Schwebfliege
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Titel: Das erLeben auf des Messers Schneide

Heute habe *ich drunter eine schwarze Unterhose.
Das ist keine Fetisch-, also sexuelle, oder eine Mode-Botschaft, sondern mehr oder weniger blosse fast nackte Tatsache.

Mir geht es dabei um eine blosse Tatsache.
Das Tatsache, dass wir mit Tatsachen kaum oder gar nicht umgehen können, sondern diese entweder bekleiden, um sie zu verfälschen - entweder zum beschönigen oder zu verniedlichen -, oder diese Tatsachen gar zu verdrängen.

Zwei Beispiele: "Die Sonne geht auf.", wahlweise auch: "... unter."
Tatsache ist jedoch, dass das Planet durch eine Eigendrehung die Stellung zur Sonne beständig verändert. Von dem Artikel (die) für das Sonne und dem Verb "gehen" ganz zu schweigen.

Zweites Beispiel sind zwei fast (!) Gegensatz-Paare: "Wir fahren auf's Land, die Natur zu geniessen." Und: "In der Tradition des römischen Rechts galten Tiere zivilrechtlich lange Zeit als Sachen. In Deutschland wurden sie 1990 mit der Einfügung von § 90a im Bürgerlichen Gesetzbuch gegenüber den Sachen abgeteilt, unterliegen aber im Allgemeinen weiterhin den sachenrechtlichen Bestimmungen." Zitat aus Wikipedia.

Mensch : Natur; und Mensch : Tier.

Tatsache ist in beiden Fällen, dass das Mensch jeweils auch ein vollkommen integraler Teil des jeweiligen "Gegensatzes" ist: das Mensch ist sowohl Natur, natürliches Wesen und handelt entsprechend, wie das Mensch ebenso ein Tier ist, mit allen Merkmalen und Zuschreibungen, die wir Menschen an und in Tieren bisher herausgeforscht haben; bis ins kleinste Detail.

Auch in unserem Recht (Gesetzen) haben Tiere also noch den Status von Sachen, sind also körperliche Gegenstände, wie eine Flasche Wasser oder ... , allerdings immerhin mit Einschränkungen, wie dem Verbot der Tierquälerei.

Beide Beispiele deuten darauf hin, dass wir weder erkannt haben, was wir sind, oder wo wir sind, noch in welche Beziehungen und Verhältnisse wir Menschen eingebettet und eingebunden sind.

Wir sind und verharren in mehr oder weniger verzweifelter und verunsicherter und wohl auch ängstlicher Abstand-Haltung. Gut tut das weder uns Selbst, noch unseren Mit-LebeWesen und der BiosSphäre in und von der wir erLeben. Aber genau das zu er- und zu bekennen, ist uns bis Jetzt fast (weil ein paar Menschen anerkennen das ja bereits, allerdings sind das wirklich nur ein paar wenige) unmöglich.

Noch spüren wir aus uns heraus in "die Natur" und haben mit-Tieren nur soviel zu tun, dass wir welche essen und sonstwie nutzen.
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Beweisfoto: *ich mit schwarzer
Unterhose, von Heute
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Schlussfragen: Auch *ich bin sehr gespannt, was sich in und für uns, und um uns herum ändert, wenn wir es geschafft haben werden, diese künstlichen (menschlichen!) Gegensätzlichkeiten aufzulösen, und uns damit in diese BiosSphäre einzubeziehen und einzubetten und uns mit unseren Mit-LebeWesen auszusöhnen und darein einzureihen?

Wenn das überhaupt unser Sinn oder eine nützliche Entwicklung ist, weil es könnte ja genauso sein, dass wir Menschen gerade dazu "ausersehen" sind, aus unserer Herkunft und unseren Beziehungen und Verbindungen hier auszusteigen oder sogar auszureissen?

Fazit: Im Moment - und dieser Moment währt schon lange - stehen wir auf der Kippe: Herkömmlichkeit oder Absonderlichkeit.

Donnerstag, 16. April 2015

Selbst-Beschau und das Politik der UmGestaltung

Titel: Eine famose Selbst-Begutachtung

Heute meldete das Wissenschaft (Hier nur zwei Links von vielen: http://www.worldsciencefestival.com/2015/04/peering-darkness-around-us/ und http://scitechdaily.com/the-possible-first-signs-of-self-interacting-dark-matter/), dass anscheinend in einem kleinen Galaxien-Haufen (Abel 3827) dessen inhärente dunkle Materie eine kleinere Menge äusserer dunkler Materie nach sich zieht. Also eine Selbst-Wirkung. 

Meine Reaktion darauf ist: Zumindest Poetisch.

Kann Dummheit Dummheit nach sich ziehen?
Mir erscheint das logisch, und *ich spiele (!) hier nicht auf das dunkle Irgendwas da an, was da ist und schwer ist, so schwer, dass es quasi auch uns erdmondliche ErLebenWesen zusammenhält.

Kann Mensch Mensch begutachten ohne Alien zu sein?
Ein weiteres Versuch:
Wieviel dunkle Irgendwas da, ist eigentlich Menschlich? Mir dünkt, dass das Mensch etliches an dunkles Irgendwas daIst, viel mehr auf jeden Fall als leuchtet, oder irgendwo sicht[!]bar ist.

Das Mensch dunkelt so herum und leuchtet ziemlich wenig, oder? Ist das jetzt schon Selbst-Lob oder blosse StreitKunst? Eigentlich wollte *ich nur bestätigen, dass *ich zu mindestens 95 Prozent aus irgendwie "Dunklem" bestehe, von dem weder mein Arzt oder Apotheker *mir abraten können, weil Sie es einfach nicht sehen, geschweige denn spüren können.

Es dunkelt so hin und her in *mir, ohne dass *ich es er- oder gar begreiffen könnte, und trotzdem bin *ich. Spürbar und sogar Fühlbar, dunkel hin oder her. Wie war die Eingangs-Frage? Antwort: Ja. Denn vor das Klugheit laufen fast All-Es wegg, also muss das so sein.
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Titel: Das Wissen vom Glauben

Eine heutige (16. April 2015) Vorankündigung der samstäglichen Reportage-Reihe Yourope auf arte lautete:

Überschrift: Bittere Wahrheit oder absurde Lügen - was sind uns Verschwörungstheorien wert?
Yourope, am Samstag um 14 Uhr auf ARTE: http://bit.ly/1yqxCLY

Untertitel: Bielefeld gibt es gar nicht, Hitler lebt am Südpol und die Mondlandung wurde in einem Filmstudio inszeniert. Das sind drei der populärsten und gleichzeitig absurdesten Verschwörungstheorien in Deutschland. Sie haben Hochkonjunktur. Meist spricht aus ihnen ein Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber einem übermächtigen Staat oder einer scheinbar allgegenwärtigen Organisation.

Meine Antwort ist:

Warum erwähnen Sie nicht die bedeutendsten und einflussreichsten "Verschwörungs-Theorien": Gott / Götter / Buddha? Die immerhin einen zivilisierenden und regelnden Einfluss in uns Menschen einnehmen. 

Grundsätzlich: Was ist das Verschiedenheit von g/Glaube[n] und Wissen (damit meine *ich nur das mehrfach und von mehreren Menschen überprüfte und bestätigte Wissen!)? Das g/Glaube[n] ist offen für jegliche Phantasie, Verzerrungen, Wunschvorstellungen, Lügen und jedes Grausen und Verängstigen. Das Wissen hält davon sehr wenig bis nichts.

Und jetzt kommt der Punkt: Was weiss das allermeiste Mensch, im VerGleich nur mit dem, was einzelne Menschen inzwischen an Wissen heraus- und hereingefunden haben, was bewiesen und mehrfach geprüft ist?

Fazit: Das allermeiste Mensch ist pures/r g/Glaube[n] mit einigen Einsprengseln von Wissen. Aber wir kommen damit allgemein gut durchs erLeben. Und das ist gut so, oder? ;-)

Ich hier weiss z.B. dass es Bielefeld gibt, *ich war schon dort, auf dem Mond noch nicht, deswegen bin *ich, was den angeht und unsere "Besuche" dort, eher unsicher, was ja wiederum unserem Normalzustand entspricht. Nicht?
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Morgenstund mit Druckerschwärze
und einem reichhaltigen Blumen-
Bouquet, mit Café-Begleitung
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Titel: "Aber natürlich!"

Ein Kommenta[to]r der heutigen NZZ kam zu dem Ergebnis, dass das Mensch "sehr wahrscheinlich" ein vollkommenenes Natur- und Kultur-Wesen ist.

Mein Antwort-Kommentar:

Den Text finde *ich korrekt! (Smile)
Da *ich "das" Natur als Gesamtheit allen DaSein empfinde, ist das Mensch darin genauso vollkommen integriert, wie jedes Amöbe, Pflanze und mit-Tier, und "-natürlich-" auch das gesamte Galaxien-Vielheit und Vielfalt.

Das ernsthafte Frage ist: Was bringt es dem Mensch-daSein ausser-gewöhnlich oder gar ein "Gegenüber" aus[serhalb?] des Natur zu sein?

Kurz diagnostiziert und geschrieben, es erbringt teils kolossale Fehlurteile vom selbst-daSein und von das "Natur" - dem soSein - des Menschen.

Wie viele tausendfach geprüfte Forschungsergebnisse und wieviel mit-empfinden mit unseren Mit-LebeWesen braucht das Mensch noch, bis es das Chance zur Geborgenheit und mit-Verantwortung erkennt, daran mit-arbeitet das DaSein zu begreiffen und auf diese Weise mit-zu-gestalten?

Ja - so empfinde *ich das -, das Mensch ist 100 Prozent Natur und somit ist auch unser aller Tun natürlich, und ist dabei eine Riesen-Spanne, von pfleglich, fördernd, bis verheerend und vernichtend; wie auch das Strahlen eines Sterns das Ergebnis von Zerstörung und Neubildung ist.
Natürlich eben.

Das Mensch braucht keine zwanghafte AusSonderung des Selbst aus das Natur, um genug Abstand zu erhalten, das Andere - das vom Menschen verschiedene daSein - klar zu spüren und zu bewerten, dazu braucht es "nur" eine klare Beurteilung und Einfühlung in des Menschen-Selbst. Oder?

Sowohl das heraus-sondern, als auch das über-heben des Menschen in[nerhalb] des Natur, ist für uns Menschen schädlich und verstörend. 
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Ist das in etwa unser aus[sen]-Blick?
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Titel: Zum Ein- oder Zuwanderungs-Projekt des Bundesregierung

Eine Frage ist und bleibt:
Wie gehen wir Menschen mitEinander um?

Dass das höchst verschieden (horizontal) und unterschiedlich (vertikal) ist, ist das aktuelle Normal-Zustand. Mit z.B. Romani gehen wir in EU allermeist unterschiedlich schlecht um. Mit z.B. hellerhäutigen Briten verschieden gut. So ist das noch allgemein anerkannt.

Das Eingangs-Frage ist dann wohl schon fast beantwortet mit: meist sehr schlecht. Weil, es eben so ist, dass, wenn ein anderes Mensch etwas fremder ist, als ich Selbst bin, das Umgehen meist sehr nachlässig, bis sehr abweisend ist. Oder? ;-)

Mein Kommentar läuft auf folgende Frage hinaus: Wann startet das Bundesregierung ein Projekt - oder ist daran beteiligt -, das uns Menschen das natürliche (!) FremdenAngst nimmt und uns All-Es, in all unserer Vielfalt zu gleich=wertigen LebeWesen aufwertet und zu gleich=berechtigten Partn-Es macht?

Denn bisher ist es doch wohl so, dass diese natürliche FremdenAngst immer und immer wieder auch zu Fremden-Feindlichkeit und sogar zu Fremden-Hass - innerhalb unserer Spezies! - übersteigert wird, und es menschenweit zu schrecklichen und massenmörderischen Exzessen kommt. Da ist doch so ein -wohl auch etwas deutsch-überhebendes - Einwanderungs-Projekt bestenfalls ein Anfängchen, oder? 
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*ich, am 15. April 2015
Graublaue Spiegelung
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Titel: War das Mensch jemals nur gefordert?

Ja. Aber das ist wohl schon länger her, aktuell ist es wohl eher eine Seltenheit. 

Aus Süddeutsche Zeitung, vom 14. April 2015, Feuilleton: Das politische Buch, von Adrian Lobe

Überschrift: Links reden, rechts leben 
Untertitel: Armin Nassehi über die Heuchelei der Gesellschaft 

Früher war die deutsche politische Landschaft überschaubar. Es gab die SPD, die FDP und die CDU/CSU. Man war links oder rechts. Die Fronten waren klar. Und heute? Gibt es noch das klassische Links-rechts-Schema in Zeiten, wo in Griechenland Linkspopulisten mit Rechtsextremen koalieren? Der Soziologe Armin Nassehi argumentiert, dass die alten Grenzziehungen nicht mehr funktionieren. Er meint, dass wir heute links reden, aber rechts leben. An der CDU lässt sich studieren, dass sich der Diskurs nach links verschoben hat: Mindestlohn, Frauenquote, Abschaffung der Wehrpflicht. Und einst linke Rebellen haben sich längst mit den Segnungen der Marktwirtschaft arrangiert. Man begrüßt die Energiewende, will aber kein Windrad in seinem Hinterhof haben. Man redet von Chancengleichheit und Inklusion, schickt das eigene Kind dann aber doch lieber aufs Gymnasium mit geringem Migrantenanteil anstatt auf die Gesamtschule. Dem Bildungssystem komme eine „janusköpfige Rolle“ zu, schreibt Nassehi. Wer links denkt, plädiere für Bildung für alle. „Zugleich“ schreibt Nassehi, „ist das Bildungssystem aber auch das stabilste Medium des Distinktionsgewinns.“ 

Wer sich heute konservativ nennt, muss erst einmal sagen, was überhaupt konserviert werden soll 

Nassehi legt die Widersprüchlichkeit und Scheinheiligkeit unserer Gesellschaft schonungslos offen. Links und rechts relativieren sich, wenn man auf der Suche nach Distinktionsgewinnen die eigenen Ideale über Bord wirft. Universalistische Argumente, so Nassehis Erfahrung, verstärken die Reflexe und Überforderungsängste der Menschen. In der Entfremdung und Überforderung, einem Lebensgefühl der Moderne, liege es näher, rechts zu leben. Gedacht werde aber links, „weil man auf diese Überforderungen fast nur im Modus der Überforderung“ reagieren könne.

Wer sich heute als konservativ bezeichnet, muss erst definieren, was im Zeitalter der Kontingenz überhaupt konservierbar ist. Die Rechte sei als Kategorie abhanden gekommen, konstatiert Nassehi. Der Autor vertritt eine dezidiert linke Sichtweise, ohne dabei Reflexe zu bedienen oder auf marxistische Theorien aus der Mottenkiste zurückzugreifen. Nassehi ist am Erkenntnisgewinn und nicht an ideologischen Auseinandersetzungen interessiert. 

Die Lektüre des stilistisch ansprechenden Buchs ist lehrreich. Nassehi doziert nicht, sondern unterwirft sein eigenes Denken einer kritischen Revision und sagt offen, was er nicht erklären kann. Einzig die Conclusio des Werks fällt dann doch ein wenig unscharf aus: Die Theorie der vernetzten Intelligenz bleibt unscharf und vermag nicht so recht zu überzeugen. Nassehi ist ein wortgewaltiger Autor und ein ausgezeichneter Zeitdiagnostiker. Mit seinem Buch hat der Soziologe eine brilliante Zustandsbeschreibung unserer Gesellschaft vorgelegt.

Armin Nassehi: Die letzte Stunde der Wahrheit: Warum rechts und links keine Alternativen mehr sind und Gesellschaft ganz anders beschrieben werden muss. Murmann, 2015. 344 S., 20 Euro.
Adrian Lobe ist freierJournalist. 

Ende SZ-Rezension

Na, wenn das nicht eine Frechheit ist, oder?
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Orion-Nebel.
Immer wieder schön
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Titel: Was ist an der aktuellen Politik Menschlich? 

Antwort: All-Es

Warum sollte das Politik anders sein, als die meisten Menschen?

In meinem "Spiegel" steht ein "glänzender" Mensch, eine Ideal-Figur, ein kluges und verantwortliches ErLebeWesen, dass das menschliche Wissen und Potential in Gefühl, Gespür und Logik umfangreich nutzt, das eingebettet ist in das Natur und daraus weitere Erkenntnisse und Produkte schöpft und dabei nur wenig und wenn vorsichtig zerstört oder verstört.
Und um dieses "Spiegelung" herum erLebt das reale Mensch.

Und wie sind die meisten Menschen drauf?
Davor noch das Frage: Wie reagieren die meisten Menschen auf Selbst-Wahrhaftigkeit? Auf Lob und Fülle mit ...; auf neutrale Analyse mit Gleichgültigkeit, Überraschung, mit Verunsicherung (Lächeln), bis zu Trotzigkeit und Ablehnung, auf erwiesenen Mangel und MissStände, bestenfalls mit Ignoranz und Verweigerung.

Was wissen die meisten Menschen vom DaSein (Natur / Universum), von dessen Inhalt (also auch dem jeweiligen Selbst), von dessen Regeln (z.B. Statistische Wahrscheinlichkeiten), Gesetzmässigkeiten (z.B. ErhaltungsSätze), von dessen Kräften (z.B.  starke Kernkraft), von dessen Prozessen (z.B. ElektroMagnetismus und MaterieZerfall), von all den Substanzen und Kräften die für den Aufbau und Erhalt von Sozialität (LebeWesen) nötig sind, und von den Bedingungen, die für Solidarität und Freiheit und Entwicklungs-Sicherheit von Gemeinschaften von LebeWesen wichtig sind, also mit anderem auch von uns Menschen?
Wenigst, bis nichts, was noch weniger ist. Ich auch.

Da auch das Politik auf aktuelle Wissens- und Gefühls-Vermittlung jeweils nur minimalsten Wert (sowohl in Kapital, Ausstattung, als auch frei verfügbarer RaumZeit) legt, und fast alles dem Diktat und dem triebigen Zwang zur Effektivität und Optimierung unterordnet, ist das [Ge]Wissen-losigkeit von Menschen und den daraus entstehenden Politik-Es ohne Wunder.

Ohne Verwunderung ist somit auch, dass das Politik weder grosses Interesse noch gar tiefere und weitere Fragen nach den aktuellen Erkenntnissen sowohl von Natur-, als auch Gesellschafts-Wisenschaften stellt, oder gar unsere nächste Zukunft in Frage stellt. Im Hinblick auf unsere Abhängigkeit von Technik, die Überoptimierung von auch gesellschaftlichen Notwendigkeiten, dem Sicherheits-Fanatismus, der die zu unserer Freiheit und Entwicklung nötige Transparenz überall behindert u.s.w.u.s.f.

Ein Wunder wäre, das Mensch würde das Mensch und unsere Bedürfnisse und Nöte und unsere Sehnsucht nach Geborgenheit und Freiheit endlich ernst nehmen und dementsprechend handeln, statt wie bisher permanent nur leichtgläubig und Selbst-überheblich wegg zu schauen und auf veralteten Gewohnheiten und Traditionen zu beharren.
Oder?