Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Freitag, 15. Mai 2015

Das Bedeutung von Individualität

Titel: Das Terror des Geselligkeit?

Eins merke *ich ja bereits seit Jahren, die längeren Leses haben das schon öfter mitgelesen, dass es uns Menschen kaum gelingt, vielleicht sogar nicht, das daSein in ungeschminkter (Kosmos kommt von Kosmetik!) Fühlung und ein-Spürung zu geniessen. Das DaSein und darin das daSein, also auch wir, ist eine zwischen ganz passabel "schönen" und gaaanz "schrecklichen" Bereichen und Ereignissen hin und her erzählte fast-Phantasie, ein deftiger ziemlich oft auf und ab wühlender Roman.

Kein Wunder also, dass es den aller allermeisten Menschen schwer fällt, im ich {Selbst} auch das daSein als komplexes Ganzes zu erkennen, und um ein-Es herum, das ebenso komplexe DaSein. Unverstellt und unverändert durch Ängste, Not und Ungewissheit. Da würde zum Beispiel auch auffallen, dass wir normale Tiere sind, die funktionieren wie alle anderen Mit-Tiere auch, mit Blut-, Lymph- und Nerven-Kreisen, mit Zeugung, Geburt und Tod, mit Atmen, Trinken, Essen, Sozialem und Allein.

Wenn uns das ernstlich klar und anerkannt ist, dann sind ruckzuck auch ein paar wichtige Fragen in unserem Zusammenleben geklärt, vor allem schmerzliche Fragen, tödliche Probleme, nervige Zustände, aber auch so manches Lustige und Lustvolle. Und wir könnten endlich etwas tiefer und weiter fühlen und spüren, und damit die Oberflächen-Untiefe verlassen, mit all dem Schwarz und Weiss, mit dem wir Einander nun schon seit UrZuständen miss-handeln.

Was uns mit am Schwersten fällt, *mir auch, ist die "einfache" An-Erkenntnis, dass das erLeben als erdmondliches LebeWesen (auch *ich zufälligerweise als Mensch) einmalig ist. So selten, wie fast nichts sonst im DaSein, mit all den unfassbaren Billionen-Grössen und - Mengen, die in das DaSein normal sind. Und diese absolute Seltenheit und vollkommene Einzigartigkeit behandeln wir im Normalmodus wie Dreck.

Wir tun dabei nichts anders oder schlechter oder besser, wie unsere Mit-LebeWesen. Das ist auch nicht der Punkt; nicht irgendeine findige Schuldigkeit ist hier angesagt, sondern nur Selbst-Erkenntnis, blosse Anerkennung von heutigen und gestrigen Gegebenheiten, die alle nicht in unserem Einfluss-Bereich waren, uns aber geformt und geprägt haben.

Die Veränderungen sind jedoch Heute so gelagert, dass wir vom Wissen, von zumindest rudimentärer Vernunft und Technik, fast imstande sind, uns sowohl als einmalige kurze erLebensForm anzuerkennen, als auch unser Selbst anders zu gestalten. Und dieses Gestalten umfasst die gesamte Spezies und teils weit darüber hinaus! Was wir in mageren Ansätzen ja bereits tun, aber eben noch nicht Selbst-Entschieden sondern Fremd[Selbst]-Bestimmt.

Und *ich finde, es ist RaumZeit es mit Vernunft und Verantwortung zu tun.

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Unscharfe Sexiness
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Aber vorher noch eine Herkunfts-Geschichte mit Verwandten-Besuch, oder auch umgekehrt.

Aus Süddeutsche Zeitung, vom 13. Mai 2015, Wissen, von "Hach"

Überschrift: Gleich und Gleich

Bärenpaviane verbringen ihre Zeit bevorzugt mit Artgenossen, die ihnen vom Typ her ähneln: Sie sollten möglichst das gleiche Alter haben, den gleichen Status in der Gruppe genießen und, wenn es geht, auch noch ähnliche Wesenszüge zeigen. Dann pflegen sie einander auch das Fell. wie auf dem Foto. Britische Verhaltensforscher haben dieses Muster über mehrere Jahre hinweg bei zwei Paviangruppen in Namibia beobachtet.

Das machen Menschen auch dauernd“, sagt die Zoologin Alecia Carter, die an der Beobachtungsstudie beteiligt war. „Wir hängen bevorzugt mit Menschen zusammen, die ein ähnliches Einkommen haben, derselben Religion angehören und eine vergleichbare Bildung haben, im Grunde ist es bei den Pavianen nicht anders.

Warum allerdings die Bärenpaviane die Nähe von sehr ähnlichen Tieren bevorzugen, ist für die Wissenschaftler rätselhaft. Denn sinnvoll erscheint dieses Verhalten für ein Leben in der Wildnis nicht zu sein. Für die jeweilige Gruppe wäre es besser, wenn sich die verschiedenen Tiere mehr durchmischen würden, statt in Cliquen abzuhängen, denn nur so können Informationen zum Beispiel über gute Futterplätze reibungslos weitergegeben werden, argumentieren Carter und ihre Kollegen im Fachblatt Royal Society Open Science. Immerhin scheinen die sozialen Grenzen zwischen den einzelnen Cliquen in manchen Jahren durchlässiger zu sein.

Ende SZ-Wissen-Meldung

Rechtsradikalismus, Faschismus, Konservativismus und Liberalismus, genauso wie Sozialdemokratismus, Kommunismus und Linksradikalismus, das gesamte Spektrum menschlicher Ideen zur Formung, Struktur und Verteidigung von Mehreren, von Gruppen und Gross-Gesellschaften basiert auf natürlichen - nicht nur menschlichen - Ursachen. 

Im Grunde sind die Ursachen und Erklärungen für unsere natürliche Fremden-Angst {übersteigert bis zum Hass und zur gewalttätigen Flurbereinigung}  ganz einfach, da wir jedoch in Mehrheit - und damit auch in fast allen Sprachen - fast jede Verbindung, Gleichheit und Verwandtschaft mit unseren Mit-Tieren und Mit-LebeWesen abwehren, gelingt weder in Fach- noch Sachbüchern, oder in den *mir zugänglichen Medien, eine stimmige und tiefreichende Analyse unseres normalen alltäglichen Verhaltens.

Ohne diese Anerkennung unserer Instinkte, Triebe und Bedürfnisse, ist auch keine kurzfristige Änderung in Richtung mehr Offenheit, Aufmerksamkeit, mehr Anerkennung von Verschiedenheit (dazu weiter unten noch ein paar Sätze, unter dem Titel von das Toleranz) und wechselseitiger Zuneigung zu erreichen. Das geschieht zwar bereits, aber sehr langsam und durch die Umstände (z.B. Bevölkerungs-Entwicklung und menschenweite Informations- und Medienpräsenz in Echt-RaumZeit) erzwungen; und nicht menschlich angeregt und per Selbst-Entscheidung geändert.
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Es rief *mich an: "Blasen Sie!"
Warum nicht?
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Titel: Von das Einlösung des Selbst-Ständigkeit

Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 11. Mai 2015, von André Kieserling

Obertitel: Soziale Systeme
Überschrift: Dicker als Wasser
Untertitel: „Gierige Organisationen“: Lewis A. Cosers klassischer Text über den Kampf gegen die Allmacht der Familienbande ist jetzt auf Deutsch erschienen.


Religiöse und politische Sekten bieten aktuelle Beispiele dafür, wie sehr eine soziale Gruppe das Leben der Menschen dadurch bestimmen kann, dass sie ihnen den Zugang zu weiteren Gruppen verstellt. Die bis heute beste Soziologie solcher besitzergreifenden Sozialsysteme, die keine konkurrierenden Ansprüche an die Loyalität ihrer Mitglieder zulassen wollen, hat der amerikanische Soziologe Lewis A. Coser geschrieben; seit heute kann man das faszinierende Buch erstmals auf Deutsch lesen.

Von dem Anschein, es handele sich um ein Randphänomen der Sozialordnung, lässt die historische Betrachtung nichts übrig. Das beklagenswerte Sektenmitglied hat eine Reihe von Vorfahren, die man nicht gut den Aussenseitern ihrer jeweiligen Gesellschaft zurechnen kann. Zu ihnen gehört nicht nur die bürgerliche Hausfrau, die ausschliesslich für ihre Familie lebt, sondern auch der Geistliche, der genau umgekehrt auf Familiengründung verzichten soll, um ganz in den Dienst der Kirche zu treten.

Am Anfang war die Sippe

An all diesen Fällen exklusiver Gebundenheit betont Coser den doppelten Kontrast zu modernen Arbeitsorganisationen, die das Privatleben ihrer Mitglieder achten, und zu modernen Familien, welche die Berufstätigkeit ihrer Angehörigen akzeptieren können, ohne ihnen Untreue, Verrat oder Lieblosigkeit vorzuwerfen. Wo Cosers Sympathien liegen, ist dabei an keiner Stelle des Buches zweifelhaft. Den eigentlichen Ertrag seiner Untersuchung bekommt man indessen nur zu Gesicht, wenn man die Bewertungsfrage zunächst einmal ausklammert; ausserdem sollte man die Aufsätze des Bandes nach der historischen Abfolge ihrer Themen lesen.

Den ursprünglichen Fall einer Gruppe, die den Menschen ganz und gar zu erfassen versucht, bildet die Grossfamilie. Die Stammesgesellschaften heissen nicht zufällig so, sondern deshalb, weil sie das soziale Schicksal des Menschen an seinen schon im Augenblick der Geburt festliegenden Platz in der Abstammungslinie zu binden suchten. Eine Ordnung des politischen und dann auch des religiösen Lebens, die sich von der Verwandtschaft unter den Beteiligten ablösen und daher auch Nichtverwandte einbinden kann, bildet sich erst allmählich heraus. Seit den vorneuzeitlichen Hochkulturen beruht sie auf Rollentrennungen: Wer ein politisches oder religiöses Amt innehat, der soll allgemeinen Regeln folgen und nicht etwa die ihm Nahestehenden mit besonderer Gunst behandeln. Das wiederum setzt Familien voraus, die den Vetter nicht einfach anspeien, der die Vetternwirtschaft verweigert.

Nur den Eunuchen war wirklich zu trauen

Wie unrealistisch diese Voraussetzung zunächst einmal war und wie wenig man sich infolgedessen darauf verlassen konnte, dass die Amtsgeschäfte unpersönlich geführt werden, das geht aus der Drastik des Gegenmittels hervor. Es bestand darin, den Zugang zu Ämtern an den Verzicht auf Familie zu koppeln. Wie Coser ausführlich zeigt, wurden in den politischen Bürokratien des Orients die hohen Verwaltungsämter bevorzugt mit Eunuchen besetzt. Nur so glaubte man die Gefahren bekämpfen zu können, die sich aus der notorischen Unzuverlässigkeit dessen ergaben, der auch Vater, auch Gatte, auch Schwiegersohn war – und den man auf all diese Rollen auch jederzeit ansprechen konnte. Aus dieser Zeit eines unbedingten Vorranges der Familienpflichten stammt auch die Institution des Zölibats. Wie unter den soziologischen Klassikern schon Georg Simmel wusste, den Coser dafür zitiert, hatte die Verpflichtung des katholischen Geistlichen zur Ehelosigkeit den Sinn, ihm jene Konflikte zwischen dienstlichen und familiären Loyalitäten zu ersparen, die nach der Moral jener älteren Gesellschaften nur zugunsten der Familie hätten entschieden werden können

Der Grund für die Masslosigkeit mancher frühen Bürokratien lag also darin, dass sie sich gegen Familien durchsetzen mussten, die ihrerseits masslos waren. So findet die „Eifersucht“ der einen Institution in der „Gier“ der anderen ihre Erklärung. Zu dieser Pointe, die bei Coser nicht immer deutlich herauskommt, passt übrigens auch das letzte Rudiment jener alten Probleme: Um zu rechtfertigen, warum die Frauen aus den verantwortungsvollen Positionen ausgeschlossen bleiben, konnte man bis vor kurzem das Argument hören, die Stärke ihrer Bindung an die Familie lasse dergleichen nicht zu - und damit waren nicht einfach nur zeitliche, sondern vor allem sachliche Grenzen der Vereinbarkeit gemeint.

So gelesen, zeigt dieser Text aus den siebziger Jahren vor allem, wie zivilisatorische Errungenschaften gegen allzu starke Familienbande erkämpft werden müssen. Angesichts von Entwicklungsländern, denen manche dieser Kämpfe erst noch bevorstehen, ist er auch heute noch beunruhigend aktuell.

Ende F.A.Z.-Text

Das einzelne daSein unabhängig von Herkunft und Ausprägung {Oberfläche, Grösse und Vorenthaltungen (körperliche [darin ist auch das Denken enthalten] Defizite)} als gleich=wertig zu fühlen und auch entsprechend mitEinander umzugehen, ist eine Richtung unserer menschlichen Entwicklung. So empfinde *ich das.

Den Schutz, die Lenkung und die Versorgungs-Sicherheit, die im Lauf unserer Entwicklung stets die Geburts-, Raub- oder einHeirats-Gruppe geboten hat, wird dabei auf die Gesamt-Spezies Mensch übertragen und Bereiche davon (Selbst-Gestaltung, Lust-Ausrichtung {Trinken, Essen, Liebe, erLebens-Ort} und die Art der Mitarbeit an Gemeinschafts-Tätigkeiten) in jedes Selbst eingebettet. 

Ist das gut von *mir gezielt?
Ausgehend von unserer Vergangenheit, dem was wir Menschen heute menschenweit zu bieten haben und dazu einer kleinen Extrapolation, in eine RaumZeit die noch nicht ist, oder auch nie so daSein wird, weil ...

Eins scheint *mir jedoch klar, der Kleingruppen-Druck lässt immer mehr nach.
Je Findiger wir mit der Fülle des DaSein und auch der erdmondlichen Ressourcen umgehen, und diese auch all-Es zukommen lassen, soweit benötigt, ist das obige nicht allzu weit daneben gezielt.
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Ist das das Zeichen für unseren GruppenDruck?
Hängt schon sooo lange auf dem Gelände
des ehemaligen Flughafens Tempelhof.
Aber ist ein "Treffpunkt" nur.
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Titel: Eine tolerante Kommunikation


Angefangen hat dieses kurze Dialog mit dem Foto des hotelzimmergleichen Inneren einer Baumhaus-Lodge, das eine fb-Freundin (A.) angepinnt hat.

Ist das nicht ein bisschen kindisch, wenn nicht gar retrograde affig? Und dann freilich mit Wasserklo und Duschvorhang. Muss das Mensch alles machen, was geht? Oder ist maches Angebot und Tun nur einfach überflüssig, wenn nicht gar lächerlich.

A.: "Ich finde ja Toleranz echt gut und meine, dass Lebensmuster, Vorlieben und natürlich auch Urlaubsträume, solange sie Niemand schaden in Ordnung sind. Selbst Spiessigkeit fällt für mich bis zu einer gewissen Grenze darunter. All in all gebe ich Dir recht, dass das abgebildete Baumhauszimmer "retrograde" ist."

Die Toleranz-Mahnung ist gut, aber hinderlich zur Meinungsbildung.
Weil, dulden (tolerare) ganz friedlich, tue *ich jedes friedliche Tu.
Also auch Baumhäuser bauen.
Alles nicht-friedliche Tun muss *ich leidend erdulden / hinnehmen.

Fazit: Toleranz ist für die Meinungsbildung und damit für die Stärkung eines bewussten, anteilnehmenden Selbst eher hinderlich.
Ist Toleranz oft nur Faulheit?
Da hast Du *mich ja auf was gebracht!? („wink“-Emoticon)

Kurz gesagt, *ich finde es nicht gut, dass wir einfach Alles machen, was uns möglich ist, *ich fände etwas kluge und umsichtige und solidarische Vorauswahl besser. Und Baumhäuser sind definitiv kindischer Affen-kram.
So, und jetzt kannst Du z.B. in-Tolerant sein und meine Zeilchen löschen.

Darauf A.: "Intolerant .... omg niemals (auch wenn ich könnte würde ich Deine Zeilen nicht löschen) „smile“-Emoticon.
Ich finde (nicht zuletzt bei mir selbst) übrigens Toleranzüben echt anstrengend."

Ja, das kenne *ich, das entspannte erdulden / ertragen von Verschiedenheit - gerade wenn es laut ist, und zwar laut, sowohl für die Augen, Ohren, das Tasten, das Riechen und das Schmecken (Schmerz ist ja auch so eine kaum erträgliche Verschiedenheit vom gerade so erträglichem, nicht?), also laut für alle Sinne - ist ein ziemlicher AusdauerLauf!

Bald habe *ich das Ziel erreicht, und bin in jeglicher Hinsicht erträglich, dann ist *mir jede Verschiedenheit - sei sie auch noch so schreiend - gleich=gültig, ohne dass *ich es lange erdulden müsste, *ich kann ja wieder gehen.

Aber sei gewiss, eine klar argumentierte Meinung zu erbilden, ist noch schwieriger und dessen Ergebnisse oft nicht zu erdulden.
So, jetzt hast Du *mich lange genug geduldet.

Und zum abSchluss noch ein paar ...
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... Kleinst-Schönheiten
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Samstag, 18. April 2015

Von das Ein- über Viel- zur Wegg-Falt?

Titel: Wann erkennt das Mensch das Mensch-daSein?

Mensch-daSein? Wann erkennt das Mensch, was das daSein als Mensch ist? Was es m.a. bedeutet Mensch zu sein: VielFörmigkeit, VielFarbigkeit, VielGefühl, VielGespür, VielPhantasie, VielGlauben und WenigWissen. Noch. Nicht?

Wird es RaumZeit für eine tief- und weiterreichende UmGestaltung menschlicher Gesell- und Gemeinschaften? Wegg von den aktuellen Mangel- und Ein- und AusGrenz-Verhältnissen, die nur immer kleine Minderheiten ausreichend und noch kleinere Minderheiten sogar mit allem Pomp und übereich überschütten, hin zu Gesell- und Gemeinschaften, die alle MitGlieder erLebens-lang mit allem dafür nötigen frei und unbedingt versorgen?
Regionale Verschiedenheiten mit eingerechnet.

Das aktuelle System ist zwar menschlich, schliesslich ist es von uns Menschen entwickelt worden und menschenweit verbreitet, aber in allen Wirkungen auf uns und unsere BiosSphäre, und allen Vorstellungen überholt und fast komplett ungerecht, beharrlich und aggressiv. Oder?

Ökonomen, Soziologen, Psychologen und viele Andere haben längst beste Ideen, wie eine Gesellschaft ohne "Arbeitslosigkeit" (wieso zwingt die Gesellschaft Menschen zur nicht-teilhabe an all den Aufgaben und Tätigkeiten, die in einer Gesellschaft anfallen, und lässt lieber Infrastruktur verfallen, lässt so viele Pflege- und Ausbildungs-Tätigkeiten unbesetzt und fördert Unzufriedenheit, Misstrauen und auch Verbrechen? Kein-Es müsste ohne Arbeit sein, "Arbeitslosigkeit" ist quasi eine Kunstform.), Achtlosigkeit (auch für unsere mit-LebeWesen) und Armut und Obdachlosigkeit, also ohne solch krasse Fehlverteilung des Reichtums und des Mangels der Gesellschaft, und mit mehr Mit-Entscheidung jedes MitGlied-Es des Gesellschaft, zu gestalten wäre.
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Tulpen
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Allein, es fehlt noch an Offenheit und Mut diese Konzepte und Ideen ernst zu nehmen, es ist allerdings auch seeehr schwierig bis unmöglich, diese doch gewichtigen und prägnanten Änderungen des vorhandenen Systems, alleine zu tun. Das kann nur im MitEinander der Staatengemeinschaft gelingen, das überforderte eine Gesellschaft alleine. Vermute *ich zumindest.

Was *mir schon genügte, wäre ein ernsthafter öffentlicher, also immer transparenter innergesellschaftlicher Dialog dazu, und ein ebenso öffentlicher, und transparenter, Gesprächsbeginn mit den anderen menschlichen Gesellschaften, wie wir eine inzwischen doch längst globale Menschen-Gemeinschaft im mitEinander organisieren und verbinden.
Eine Menschen-Gemeinschaft die fürEinander daIst, statt wie bisher gegeneinander, in Ignoranz, Ausbeutung, Drohungen und sonstigen Feindschaften und nur sehr wenig wechselseitiger Freundschaft und Mitarbeit. Oder ist diese persönliche Bewertung falsch?

Wir müssten längst als Gleiche und auf Augenhöhe und mit dem Willen zur freien Verteilung von irdischen Ressourcen und menschlichem WissensStand mitEinander verhandeln. Und wie wir in dieser unser aller BiosSphäre weiter erLeben wollen, sicher, frei, vielfältig, gut versorgt und lange. OderNicht?
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F.A.Z., vom 16. April 2015
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Titel: Ist FremdenAngst ein MenschenRecht?

Warum nehme *ich eine Meldung von aggressiver FremdenFeindlichkeit aus Afrika und nicht eine von den vielen Meldungen aus EU oder USA?
Aus einem banalen Grund und einem grundsätzlichen. Ganz banal, weil es vom Format und Umfang passte, und grundsätzlich, weil es dabei gleichgültig ist, aus welcher Menschen-Gegend ein Akt von FremdenFeindlichkeit kommt. 

Egal, ob es die "Flurbereinigungen" aus religiösen "Gründen" sind, oder wegen anderer Oberflächenbeschaffenheit, oder Herkunft, oder Sprache, oder Kultur, es ist ein Aussen-Innen-Konflikt. Das Mensch ist ein Gruppen-Wesen und braucht sichere und vertraute Zugehörigkeiten.

Ich vermute: Je besser und dauerhafter die erLebens-notwendige Grund-Versorgung, die Anerkennung und die Geborgenheit in einer stabilen Gruppe ist, umso offener, zugewandter und einladender ist ein-Es?

Das lässt *mich weiter vermuten, dass wenn diese Umstände anders sind, wenn also die soziale und persönliche Absicherung bröckelt oder auch immer schon schwankend war, dass dann die natürliche FremdenAngst und die soziale Ein- und antisoziale Aus-Schliesslichkeit aggressiv übersteigert werden?
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Süddeutsche Zeitung, vom 16. April 2015
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Titel: Von der Annehmlichkeit der Bequemlichkeit

Kann *ich aus der obigen Meldung eine Gefahr heraus spüren, oder steckt das nur in *mir?

Aus das Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 17. April 2015, von Adrian Lobe

Hier das Link zum Original im F.A.Z.-net:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/automatisierter-journalismus-nehmen-roboter-allen-journalisten-den-job-weg-13542074.html

Überschrift: Automatisierter Journalismus
Untertitel: Nehmen Roboter Journalisten den Job weg?
Nachrichten werden inzwischen milliardenfach von Robotern geschrieben. Bald sollen sie auch über Sport und das Wetter berichten. Wo liegen die Grenzen der Schreibalgorithmen?

Roboter sind auf dem Vormarsch. In Amazons Lagerhallen sortieren sie schon Waren. In japanischen Krankenhäusern ersetzen Roboter Krankenschwestern. Und bald werden Roboterautos im Straßenverkehr unterwegs sein. Seit geraumer Zeit schreiben Roboter sogar Artikel. Als am 17.März 2014 in Los Angeles die Erde bebte, dauerte es nur drei Minuten, bis die „Los Angeles Times“ die erste Meldung publizierte. Geschrieben wurde sie von einem Programm namens Quakebot. Die Software ist so programmiert, dass er auf einen Alarm des U.S. Geological Survey reagiert, der auf ein Erdbeben ab einer bestimmten Stärke folgt. Quakebot extrahiert die Informationen und fügt sie in den vorgefertigten Text ein. Die Tatsache, dass ein Computer einen Text schrieb, sorgte für deutlich mehr Aufsehen als die Meldung selbst. „Algorithmus macht Journalismus“, jubelte „Zeit Online“. „Die Roboterjournalisten sind schon unter uns“, schrieb die „Welt“.

Die Nachrichtenagentur Associated Press nutzt seit Juli des vergangenen Jahres ein Software-Tool namens Wordsmith, das automatisch Finanzberichte verfasst. Zum Beispiel Quartalsberichte börsennotierter Unternehmen. Wordsmith nutzt die Technik der Natural Language Generation, um aus Daten Texte zu generieren. In einer Pilotphase wurden die Meldungen von einem Redakteur gegengelesen. Seit Oktober gehen die Meldungen ohne menschliche Kontrolle heraus, wie die Wirtschaftsredakteurin Philana Patterson dem American Press Institute sagte. Pro Quartal werden bei der AP dreitausend automatisierte Meldungen erstellt. Die Software stammt von dem Unternehmen Automated Insights. Die Meldungen folgen immer demselben Muster. Etwa: „Das in Cupertino angesiedelte Unternehmen verzeichnete im letzten Quartal einen Umsatz von achtzehn Milliarden Dollar.“

Die Textbausteine stehen fest, der Algorithmus ergänzt die Lücken mit Daten, mit denen er gespeist wird. Automated Insights schreibt auf seiner Homepage, dass es auch die Syntax und den Stil zu variieren vermag. Mit Wordsmith könnten zudem Infografiken und Performanzanalysen (etwa über die Leistungsdaten von Sportlern) erstellt werden. Die Vorteile scheinen auf der Hand zu liegen: Die Redakteure können sich anspruchsvolleren Aufgaben wie Recherche oder Reportagen widmen und müssen sich nicht mehr mit Bilanzzahlen herumschlagen – das erledigt der Computer schneller und zuverlässiger. Ein Sprecher von Automated Insights teilt auf Anfrage mit: „Die Automatisierung ist besser für Kunden und Reporter, sie führt zu weniger Fehlern und zu einer größeren Newsroom-Effizienz.“ Automated Insights hat im vergangenen Jahr eine Milliarde Meldungen generiert – mehr als alle Medien zusammen.

Das Unvorhergesehene überfordert

Michael White, Professor für Computerlinguistik an der Ohio State University, sagt im Gespräch mit dieser Zeitung: „Der zunehmende Einsatz von Roboterjournalisten in traditionellen Medienhäusern bedeutet, dass menschliche Journalisten sich auf die weniger der Routine unterworfenen Aspekte des Journalismus konzentrieren können.“ Etwa investigative Recherche.

Associated Press hat angekündigt, die Software auch im Sportressort einzusetzen. Damit könnte die Agentur über Ereignisse berichten, über die sie zuvor nicht geschrieben hat, etwa über College-Matches oder Spiele unterklassiger Ligen. Dem Vernehmen nach will AP die Algorithmen auch auf andere Bereiche ausdehnen. Lou Ferrara, Vizepräsident und Managing Editor bei AP, sagte dem Portal Journalism.co.uk: „Wir hoffen, uns auf datengesteuerte Bereiche hinzubewegen, etwa Wahlprognosen oder Wettervorhersagen.“

Die Frage, die sich vor diesem Hintergrund stellt, ist: Werden Algorithmen in ferner Zukunft auch komplexe Texte wie Kommentare oder Analysen verfassen, für die logisches Denken, Argumentation und Einordnung erforderlich sind? Werden sie also zur Urteilsbildung beitragen? Und den Journalisten vollständig den Job wegnehmen? Der Computerlinguistik-Professor White erwartet das nicht: „Es ist unwahrscheinlich, dass Roboter den Journalismus jemals übernehmen werden, weil Nachrichten eben nicht reine Routine sind“, sagt er. So habe die Agentur AP eine Geschichte über einen Basketball-Trainer gebracht, der sein College-Team einen Tag nach dem Tod seiner Mutter zum Sieg führte. „Solche Ereignisse treten nicht häufig genug ein, um das zu programmieren und den Roboterjournalisten zu trainieren, mit solchen Fällen umzugehen.“ Will heißen: Das Unvorhergesehene überfordert die Maschine. Doch die Algorithmen lernen dazu.

Das Chicagoer Unternehmen Narrative Science hat die Software Quill entwickelt, die zehn bis fünfzehn Seiten lange Investment-Berichte für Unternehmen schreibt. Zu den Kunden zählt unter anderen die Credit Suisse. Der Algorithmus durchforstet Unternehmensbilanzen nach relevanten Zahlen und fügt das Datenmaterial zu einem kohärenten Text zusammen. Ein Absatz, den das Magazin „Technology Review“ veröffentlichte, liest sich recht passabel. Man merkt dem Text zwar an, dass er von einem Computer verfasst worden sein muss. Doch er vermittelt die wichtigsten Informationen. Und darauf kommt es an. Die Stilfrage ist in diesem Zusammenhang zweitrangig. So mancher Jahresbericht eines Konzerns liest sich sperrig. Die Frage, wozu künstliche Intelligenz imstande ist, hängt davon ab, welche Syntax und Logik der Algorithmus beherrscht. Setzt er nur Daten in vorgefertigte Schablonen ein, die der Mensch programmiert hat? Oder vermag er einzelne Textbausteine, sogenannte Templates, selbst zu einem logisch konsistenten Stück zusammenzusetzen?

„Der limitierende Faktor liegt auf der Content-Seite“, sagt der Computerlinguist White. Der Fortschritt der Datenanalyse bedeute, dass Roboterjournalisten „immer interessantere Dinge“ zu sagen hätten. „Wir sind aber noch weit davon entfernt, einen Computer zu haben, der Leute wie den Basketball-Trainer interviewt und herausfindet, wie die Zitate in eine kohärente Geschichte passen.“

Ende F.A.Z.-Artikel

Da werden also schon erste kleine Maschinen mit einer unabhängigen Energie-Quelle ausgestattet. Einer Energie-Quelle die zumindest die nächsten paar Milliarden Sonnenumkreisungen "kostenlos" und täglich zur Verfügung steht.

Das nächste sind natürlich Maschinen, die auch Orts-Unabhängig sind, also autonom fahren oder laufen oder fliegen können. Die sehr wahrscheinlich auch in die Lage versetzt werden sich zu reparieren und weiter zu entwickeln, darauf folgt dann natürlich der nächste Schritt, der Fort... Fortpflanzung ist in diesem Zusammenhang ein falscher Begriff, also der Fortproduktion. Maschinen produzieren autonom die nächste Generation.

Was *mich dabei zumindest irritiert ist, dass dieser Prozess von Menschen ein-geleitet wird. W-Es als Mensch etwas aufmerksam in das Menschheit herum und herein spürt, weiss, warum *ich diese Entwicklung mit Sorge begleite. Das Mensch ist ein LebeWesen mit enormem Potential, das aber bis eben Jetzt nur im Nano-Bereich zum Vorschein kommt und das auch noch überaus fein verteilt.

Das Mensch hat viele warme, fried- und  freund-liche Eigenschaften, kann auch über das normale überLebens-wichtige Muss wissbegierig und lernbereit sein, kann umsichtig, zuvorkommend und verständnisvoll sein. Zu unser aller LeidWesen sind diese Ausprägungen des Menschen sehr selten und brauchen jeweils gute oder kluge Umstände, um zur Wirkung zu kommen. Daneben ist das Mensch und alle seine Werke fehlerhaft, was wiederum selbst kein Fehler ist, weil das Natur so eingerichtet ist: Fehler sind natürlich / normal.

Mir ist also ziemlich bange, wenn wir beginnen Maschinen autonom zu machen, sie mit Energie und Werkzeugen auszustatten, die sie in die Lage versetzen werden, völlig unabhängig von uns zu agieren, zu reagieren und zu interagieren. Jedes Mensch wird freilich behaupten, -Es tut das entwickeln von autonomen Maschinen mit besten Absichten, zu unserer Unterstützung und Erleichterung, und mit sämtlichen Reflexen, die einen Schaden für uns Menschen vermeiden oder sogar ausschliessen. Glauben könnte ein-Es das immer, alleine, wissen kann das kein-Es.

Nein, nach wie vor wissen wir nicht, warum wir daSind, was wir tun und wohin das Reise geht, wir tun einfach. Bisher war das kaum gefährlich für uns; für viele Mit-LebeWesen schon und auch für fast alle ÖkoSysteme, die wir teils kräftig, teils vollkommen umgestaltet, oder sogar vernichtet haben.

Eines unserer Haupt-Merkmale ist weitgehende Rücksichts-losigkeit.
Sowohl in und für uns Selbst, als auch zu, mit und in unserer gemeinsamen BiosSphäre. Und für *mich ist vollkommen klar, dass wir diese Eigenschaft bewusst oder unbewusst auch auf alle unsere Produkte / Geschöpfe übertragen. Es wäre für *mich als absolut kein Wunder, wenn wir mit dieser Rücksichts-losigkeit Selbst zum Opfer werden.

Und noch ein Fund:
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Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 19. April 2015
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Wie lange hat das Mensch noch Arbeit?

Ja, gut, w-Es will schon arbeiten, lieber bedient werden, oder?
Tja, unsere natürliche Trägheit  (Bequemlichkeit?) könnte kein Vorteil sein?
...üss

Freitag, 12. Dezember 2014

Die bald unheimlichen Gefühle des Sprache[n]

Titel: Ein erster Akt von Menschen-Erkenntnis ...

... und plötzlich stellen wir die enormen Unterschiede (Bildung) und Verschiedenheiten (Kulturen) fest, die in uns und zwischen uns Menschen anzutreffen sind. Das müssen wir Menschen ja auch erst mal verdauen, dass so grosse Verschiedenheiten uns allen Gleich ist, und die ander-Es finden die Unterschiede die herrschen sind kaum fassbar. Das ist einfach noch zuviel für ein-Es, dass so Viele von uns daSind, ohne dass wir einander begreiffen.

Einfach nur begreiffen, dass wir Alle gemeinsam daSind und das auch nur ein einziges mal. Dafür sorgt der Tod, auch darin sind wir Alle uns Gleich, wir sterben langsam, nach der Zeugung. Na und!? So ist nun mal der Kontrakt, Du darfst einmal als Mensch erLeben, mach was draus, weil es kann schneller vorbei sein, als Du denkst, aber soweit kommen eben die Meist-Es gar nicht. 

Bevor Sie das Denken angefangen hätten, sind Diese allermeistens längst tot. Und dabei ist das erLebens-Alter komplett wurscht, es kommt schon manch 5 jährig-Es näher an das Selbst-Denken heran, wie manch 100 jährig-Es nie schafft, das kann gerne jedes Selbst überprüfen, sowohl innen drinn, wie auch ausserhalb. Wenn Es (Sie?) jetzt nicht weiss, wie Alt Es wirklich ist, denkt Es nicht. So einfach ist das.

Ja, das Leid sorgt dafür das Wichtiges verborgen bleibt und Unwichtiges enorm aufgeblasen und irritierend ist. Die Freude kommt kaum daGegen an das Leid heran, es strampelt so stark, dass es für die Freude kaum zu halten ist. 
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Titel: Die Dummheit der Perfektion

Das ist Unmöglich!

Ja, es gibt bestimmt ein "Unmöglich"; ja, es gibt garantiert auch ein "Nicht" und es existiert auch ein "Nein", also die Verweigerung; ja, das Alles gibt es auch, kann Mensch so deklarieren, so dekretieren, so festlegen, unabänderlich!

Ja, tun Wir ja reichlich, schliesslich müssen auch wir Menschen der Beharrlichkeit des DaSein Recht geben und die fordert nun mal auch (!), das Belassen des Moments ein; fordert die augenblickliche Perfektion des Augenblicks, durch das Okular der "RaumZeit-Kamera", die jedes Klicken erstmal festhält und dabei ins DaSein hineinruft:

"So Bleiben!, Genau so! Super, das ist grandios, nicht mehr bewegen, ja, genau, Wahnsinn! Das ist es, das ist Perfekt!".

Ja, diesen Ruf erfühlen (erfüllen?) Wir noch gerne, oder auch nicht gerne, weil Wir ja auch (!) noch der steten Veränderung folgen müssen; ja, weil festhalten, was gerade so ist, ist oft nicht leicht, weil es gerade so zieht, in dieser (perfekten?) Haltung, oder gar schon schmerzt, aber immer ruft da die RaumZeit: "Stopp! So isses gut, jetzt nicht mehr bewegen!", oder ist es das Energie, Das das ruft, weil ES schon genug gegeben hat und jetzt auch mal 'was zurück haben möchte; auch mal ein wenig gelobt werden möchte, für all die Bewegungen, die ES einbringt, könnte ja sein, weiss ein-Es ja nicht so genau?

Kurz gesagt, mit Unmöglichkeiten kommen Wir und auch unsere Forsch-Es nicht weiter.

Dass es Grenzen gibt, erkennen Wir an, ganz klar, die gibt es, aber die haben Wir längst noch nicht erreicht! Nirgends. Weder im LEID, noch in das FREUDE, sind Wir bis Heute an irgendeine endgültige Grenze gestossen, also erst recht nicht in der Erkenntnis der Möglichkeiten und also der Grenzen der Erkenntnis.

Bisher ist noch jedes Schritt in Unbekanntes (eine Trans-Gression? Vom lat. 'trans' = "[dr]über" und lat. 'gressus' = "Schritt, schreiten, gehen"), auch ein Schritt in ein / etwas WEITEr-ES; Stop-Signale hin oder her, bisher ging es darüberhinaus immer noch ein Stück weiter, bis zum nächsten Stop, das aber immer nur einen kurzen EinHalt gebot, aber keine endgültige Grenze erkennen liess. Aber ...

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Titel: Lohnt für das Sprechend-Es, die Auseinandersetzung und Hinterfragung des Sprache[n], das Es spricht?

Bis jetzt nicht. Es tut auf jeden Fall k[aum]ein-Es.
Das Sprache[n] werden eingenommen - unüberprüft (wie auch!? Wie soll ein Baby / Kind auch überprüfen, wie weit und tief das, was Es da vorgesprochen bekommt und einhört, mit dem Gezeigten oder Gemeinten übereinstimmt? Mensch hat eine Geräuschkulisse - und jetzt bitte das Präposition genau beobachten - über das Wirklichkeit gelegt, das kaum tiefer reicht, als bis zu den Haarwurzeln. Immerhin eine schon stolze Tiefe, für ein so unbedarftes und unvorbereitetes ErLebeWesen, wie es das Mensch auch (noch?) ist!

Da steht zum Beispiel ein "Robert" vor mir; und bin ich gefragt dieses Mensch auch innerl-ich zu besprechen / zu beschreiben, fehlen mir die Worte. Schon für meine Innerl-ich_keit fehlen die Sätze, obwohl *ich - wie jed-Es - voll bin mit Etwas.

Wie zum Beispiel erschreibe *ich das Geräusch, das genau die Schuhe, die *ich heute anhabe (s.u.), auf dem Berliner Pflaster machen, und zwar heute, wo fast alles Pflaster feucht ist? Aber um diese Genauigkeit und Detailschärfe geht es doch. Wo das Mensch doch aus Neugier, getrieben von einer angstvollen Unsicherheit und unvorbereiteten Ausgesetztheit mitten hinein in ? gesetzt wurde, in Etwas, von das Es zu fast 100% nicht [er]kennt: Was ES ist? Die Klammer wird immer umfangreicher, deswegen:).
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Tatsache ist jedoch auch, dass die Werkzeuge für die Prüfung, Korrektur und Weiter-Entwicklung von Sprache[n] inzwischen vorhanden sind, es wird nur nicht benutzt, und die Leses wissen, dass ein bisserl 'was immer im nicht enthalten ist. Gesprochen wird Heute immer noch wie Vor[vor]-Gestern. Das ist im Vergleich mit der aktuellen Technik fast schon beschämend, wenn auch nur ein-Es von uns etwas dafür könnte, für diese Nichtbeachtung des inzwischen weitaus wichtigsten menschlichen Informations-Austausch-Werkzeugkastens. Und da diesmal dieses "[k]ein-Es" wirklich leer ist, muss etwas daSein, das diese Leere, die das DaSein zu keiner RaumZeit zulässt, füllt. Was also ist Es, das uns Menschen hindert, dieses so eminent wichtige Werkzeug des Austauschs von Informationen vom und aus dem DaSein, ernst zu nehmen?

Denn die Genauigkeit und Stimmigkeit der Übermittlung von Veränderungen / Bewegungen (Informationen) aus und vom DaSein, dessen Inhalt auch wir hier sind, ist eine entscheidende Komponente zur Erweiterung des Freiheit! Denn, was braucht die Entwicklung des Freiheit? Friedlichkeit, Zugänglichkeit, Wahrhaftigkeit und einen mit geprüftem Wissen gestützten WEITblick. Unwissenheit, Intransparenz, Misstrauen, Angst und Gewalt, wie sie aktuell noch normal sind, lassen stets das Freiheit nur als Möglichkeit erahnen. Und mehr ist eben im Moment für uns Menschen nicht drinn, in das Freiheit, als eine bloss Ahnung davon.

Und das Sprache[n] sind die Informationen-Austausch-Form mit den weitrechendsten Möglichkeiten, die Sicherheit, die Geborgenheit und Vertrautheit im DaSein - und mit den anderen daSein - zu erLeben, auf dass das Freiheit alle möglichen (nötigen?) Grenzen durchdringen kann. Bis auch das Mensch fliegen kann, fast wie das Licht.
Oder?

Quelle des obigen Zeitungs-Auszugs: Der Tagesspiegel, vom 12. Dezember 2014, Seite 5: "Ortstermin"
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Titel: Nur eine der hartnäckigen Wort-Beleidigungen

Wenn es um die Entnahme von Dummheiten, Falschheiten, Frechheiten und Beleidigungen in das Sprache[n] aus dem Sprechen / Schreiben geht, bleibe *ich hartnäckig. Heute schrieb auch die Tagesschau in dem fb-Kanal von der "Rassismus-Debatte" in den USA.

[m]ein Kommentar dazu lautet:

Es kann keine Rassismus-Debatte bei Menschen geben, weil das Homo Sapiens Sapiens keine Rassen / Untergruppen hat. Der Begriff ist von Faschisten, Fremdenfeinden und irregeleiteten Biologen geprägt worden; und wird bis Heute gerne von diesen und der Masse von uni[n]formierten Menschen und deren Medien immer und immer weiter aufrecht erhalten. Immer mit der Nähe zu dem Faschismus und der Fremdenfeindlichkeit und Anmassung, die den Begriff prägte.

Solange Diese diesen Begriff verwenden, weiss *ich, dass die Gleichwertigkeit des Menschen weiterhin nicht gewollt wird, weil diejenig-Es, die diesen dummen und denunzierenden Begriff verwenden, es bei dieser abschätzigen Distanzierung belassen wollen. Das gilt auch für all die weltweiten sogenannten "Anti-Rassismus"-Projekte, gut gemeint, aber wirkungslos, solange sie diese Frechheit des vorvergangenen Jahrhunderts in diesem Begriff aufrecht erhalten.

Es gibt keine menschlichen Rassen, es gibt jedoch eine enorme Varietät an Oberflächengestaltung (u.a. Hautfärbungen) und Kulturen (Verhaltensarten, Formen des Gesellschaftsaufbaus und des Umgangs im MitEinander), des von / vor aller Geschichte und Biologie her gleichwertigen Menschen. Also, wie lange ist auch die Tagesschau noch Fremden / Fremdem eher distanziert oder sogar feindselig gesinnt?

Bis dieses Wort dort nicht mehr auftaucht; so empfinde *ich das.

Samstag, 25. Oktober 2014

Menschen-Sprache, UnArchie und A-Komplexität

Titel: Die Entwicklung einer Menschen-Sprache

Immer mehr Traurigkeit kommt in Medien und Gesprächen auf, weil viele Dialekte und "Klein"-Sprachen verschwinden. Kann *ich verstehen, aber ...

... *mir ist es lieber, *ich verstehe die MitMenschen, zumindest in der Öffentlichkeit, als Sie nicht zu verstehen, weil jed-Es so redet, wie Es das aufgeprägt wurde. Dialekte oder sonst einen Kauderwelsch kann ja jed-Es zuHause reden, oder denken, aber MitEinander ist es befriedender und vertrauter - so geht es glaube *ich der Mehrheit und auch *mir-  wir verstehen einander.

Eine allen Menschen gemeinsame Sprache ist *mir ein echtes Anliegen.
Daneben mag es noch Milliarden Dialekte geben, aber in der Öffentlichkeit - also im Schriftverkehr und Schildern - wäre *mir wechselseitige klare Verständlichkeit sehr wichtig.

Den Widerstand oder auch die fehlende Idee der Politik-Es für eine Allen Menschen in allen Schulen vermittelte selbe Sprache - kann doch von *mir aus auch Suaheli oder Javanesisch oder eine gemeinsame NeuEntwicklung sein, wichtig ist doch nur, dass wirklich ALLE Menschen diese eine Sprache komplett und deutlich sprechen und schreiben können - verstehe *ich nicht?

Wie ein-Es mit der Familie oder in der Region mit dem Umfeld spricht, ist doch davon völlig frei gestellt. Aber alle Schilder und Karten, einfach geschrieben, alles, was auch von Fremden verstanden werden muss, brauchen eine allgemein verständliche Sprache.

Was daran weckt Ihren Widerstand?
Wenn es keinen Widerspruch in Ihnen weckt, könnten Sie die Idee auch weiter reichen.
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Dass *ich so eine Installation
bereits öfter hier eingestellt
habe, liegt daran, dass es
*mir sehr oft so begegnet
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Titel: Der Abgesang der Anarchie

Eine Freundin verwendet immer mal wieder ein *mir wichtiges Wort, wie *ich finde, falsch. Also schrieb *ich Ihr:

Du verwendest den Begriff "Anarchie" schon wieder falsch! Himmel, xxxy, Anarchie ist KEIN brutales dumpfes Durcheinander, kein wildes Chaos und Gemetzel! Da fällst auch Du nur auf die angstmachende überhebliche Rhetorik der Fremd-Bestimmung, der Mächtigen und Machthaber herein, die ein System der "Herrschaftslosigkeit", der "Obrigkeitslosigkeit", der Führungslosigkeit - und genau das ist Anarchie -, als dumpfes gefährliches Gewühle und tödliches Gezänk verunglimpfen. Und das noch bevor jemals auch nur annähernd so etwas wie Anarchie ausprobiert wurde, wenigstens in grösseren Gemeinschaften. Meine Bitte wäre also, verwende für Brutalität, für grobes Durcheinander und dummes Chaos genau diese Worte und nicht mehr den Begriff für die Selbst-Ermächtigung des Menschen, den Begriff für die Selbst-Befreiung des Menschen von der Fremd-Beeinflussung und -Beherrschung.

Oder *ich muss dafür einen neuen Begriff erfinden.
Und genau das ist wohl die beste Idee! Weil der Begriff schon so voller Angst aufgeladen ist, dass die Idee, die darin auch enthalten ist, schlottert und dringend auswandern möchte, gerettet werden muss / möchte.

Meine Freundin gab *mir darin recht, auch sie möchte lieber die Idee retten, als weiter vergeblich zu versuchen, den Begriff von der Falschheit und Angst zu entleeren. Vergeblich. Also bleiben Chaos, Durcheinander und brutalste Gemetzel dem Begriff "Anarchie" enthalten.
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Blumen"wunder", um einen Baum
an der Bergmannstrasse
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Tirel: Warum gehe *ich auf solche Meldungen ein?

Heute z.B. stand in einer Zeitung, dass der "Comedien" Herr Nuhr wegen eines Witzes ÜBER "den" Islam (die Leses wissen, dass es in etwa 10.000 verschiedene Richtungen und noch mehr Auslegungen des Koran - und somit des Kerns des Islam - gibt) angezeigt wurde.

Mein Kommentar in einer Zeitung:

Steht der Islam in Köln und ruft "Allah u akbar", kommt Köln vorbei und sagt: "Kölle Alaaf".

Wenn *ich nur mit solchen Vereinfachungen etwas anfangen könnte! Der Islam? Der Kölner? Kann denn kaum ein Mensch differenzieren. Und das ein so witzloser MitMensch wie Herr Nuhr so bekannt ist, und scheinbar so beliebt, betrübt m*ich.
Dessen Witze sind so abgeschmackt und knödeln *mir nur die Gehörgänge zu, dass es m*ich nicht wundert, dass Er irgendwann mal in einen Fettnapf tritt, der zurück spritzt.

Ja, DER Katholik is[s]t ... und DER Deutsche sowieso, Angst und Wurst und Bier und Dirndl, ja, ja, ja, und wenn sie nicht gelebt haben, dann sterben sie in ihren Vereinfachungen und zotigen Überheblichkeiten bedeutungslos dahin. Und eine MitKommentiererIn hat geschrieben, dass, wenn mal jemand in diesem Land den Mund aufmacht, man gleich mal wieder sieht, was dann passiert. Und weit über hundert gefallen waren schnell gefunden!

Ja, ja, das zum Thema: Aufarbeitung des Nationalsozialismus?
Grummel, grummel.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Die Gewalt der WillkommensKultur

Titel: Eine Frage der Gewalt

Die Süddeutsche Zeitung stellte in fb die Umfrage: Berühren Sie Kriegsbilder noch? Also die Frage, nach der Wirkung von Gewalt auf mehr oder weniger Unbeteiligte. Mich wundert das angehängte Adverb "noch", weil: hat es jemals? 

Die Frage, die *ich stelle, ist die nach unserer menschlichen Teilnahmslosigkeit am Geschehen der Menschheit? Unverständlich? Ich vermute, wir könnten die Gewalt in uns und zwischen uns ziemlich bald beenden, und zwar menschenweit, tun es aber nicht. Wir kucken "LIEBEr"(?) zu. Wenn *ich den gesamten Bereich der Prosa, ob erzählt, erspielt oder gefilmt ein wenig überblicke und den Erfolg darin messe, dann sind die "Blockbuster" darin, die Geschichten, die am meisten Tötungen, Gewalt und gegenseitige Wurschtigkeit beinhalten und oftmals sogar feiern. Töten scheint uns "Spass" zu bereiten, einen leichten Grusel hier, ein sachtes Aufregen dort, aber nirgends - kleine Einschränkung, fast nirgends - ein wirkliches Bemühen und vor allem Tun, dieses menschliche Normal-Verhalten auf seine Wurzeln zu untersuchen und nach deutlichem Verändern dieses alltäglichen Aushandelnds gegenseitigen Verletzens und Tötens zu forschen. Nein, die meisten Grummeln ein wenig, wenn danach explizit gefragt wird, wenn überhaupt und schauen Abends oder wann auch immer, einen Krimi oder sonst einen Film in dem es garantiert mehrere Tote durch Gewalt gibt, oder lesen oder spielen mit Werken, in denen verletzt, gelogen, betrogen und massenweise gemordet oder getötet wird. Was soll uns also an Gewaltbildern schockieren?

Schockieren?
So ein Unsinn, wo wir doch alle auf Gewalt "stehen" und davon fasziniert sind! Nein, k[aum]ein-Es möchte auf das "RECHT" auf Gewalt verzichten. Augen auf im Verkehr! Also ist auch diese SZ-Aktion nur heuchlerischer Aktionismus, ohne das wirkliche Bemühen um Veränderung dieses zutiefst normalen menschlichen Verhaltens. Und *ich bitte zu bedenken, dass diese normale gegenseitige Gewaltausübung, wie alles Verhalten, eine grosse Spanne umfasst, die beim Mobben und dem Verfluchen / Beschimpfen des anderen Verkehrs-Teilnehmers längst noch nicht anfängt, aber beim finalen Töten spätestens aufhört.

Fazit:
Nein, das Mensch ist zur offenen und wahrhaftigen Mensch[Selbst-]Erkenntnis noch nicht bereit und gefällt sich noch in Glaubenswelten und sonstigen Huschikuschi-Träumen oder ganz banal in irrigen Ignoranzen.
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Spree-Blick in das deutsche MachtZentrum
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Titel: Die Not einer WillkommensKultur

Gestern habe *ich hier einen Beitrag veröffentlicht, in dem *ich am Beispiel der Frauen-Vernichtung in Indien und anderen Regionen, die meist fehlende Voraus-Schau des meisten Menschen thematisiert habe, die Misshandlung - so empfinde *ich das - der Zuwanderer und Flüchtlinge in EU und nicht nur hier, ist ebenfalls darin enthalten. Denn, wie lange gibt es bereits Zuwanderung und Flüchtlinge? 1 Jahr, 5 Jahre, 10, 100? Es gibt sie schon immer. Und was tun die Hierigen dafür?

Ein aktueller Artikel der Neue Zürcher Zeitung. Der Teaser lautet:
Deutschland erlebt derzeit einen Flüchtlingsstrom wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Fast 116 000 Personen haben bis Ende August in der Bundesrepublik einen Asylantrag gestellt. Das waren knapp 60 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2013. Die Bundesrepublik ist mit der adäquaten Versorgung der Flüchtlinge überfordert, auch wenn der Strom seit Monaten absehbar war.
Die Reportage von Stefanie Lahrtz.
Seit Monaten? Wie also könnten wir Überforderung vermeiden? Vielleicht in dem wir die Aktualität passend bewerten und uns Menschen ebenso, und auch unsere Reaktionen und Aktionen bei und nach Ereignissen richtig bewerten, und darauf sofort angemessen reagieren. Aber das schreibe *ich so einfach dahin! Aber zurück zum Thema. 

Gibt es hier eine WillkommensKultur?
Nein. Warum? Weil die (heimliche) Grundhaltung ist: Fremd-Es bleib mir vom Leib. Je Fremd, desto wegg! Das ist mehrheits-menschlich, davon gibt es nur ganz wenige Ausnahmen. Fremd-Es ist erst mal unangenehm, erst recht, wenn diese Fremd-Es ungebeten kommen. Das ist normale menschliche Haltung. Lange Rede, kurze Forderung: erkennt diese (verheimlichte) Grundhaltung, verändert diese natürliche Abwehrhaltung, dann schaffen wir auch gemeinsam eine Willkommens-Kultur. Dann heissen wir Fremd-Es mit Freude willkommen, bauen Wohnungen für sie, neben uns, nicht abseits, lassen den Fremd-Es Bildung und Wissen zukommen und heissen deren Bildung und Wissen und Kultur willkommen, beschäftigen die Fremd-Es neben uns, aber fordern von den Fremd-Es auch, dass sie unseren Frieden und unser Rechts- und Sozial-System achten, ohne sie an der Beteiligung und Verbesserung zu behindern.

Aber bisher ist alles auf -bleibt uns vom Leib- eingestellt. So ist das auch bis Heute mit den vor 50, 60 Jahren zugewanderten: bleibt uns vom Leib. Tja, nun also in Zelten, kurz vor dem Winter und arbeiten dürfen sie genauso wenig, wie die fast 6 Mio. wirklichen (nicht statistisch friesierten) Arbeitlosen in D?

Ist das Mensch "un-menschlich"?
Bis auf ein paar Ausnahmen. Aber wie sagt der Volksmund: Ausnahmen bestätigen die Regel. Hallo! Schaut mal in den Spiegel. Bla bla bla, ist das Grösste und deutlichste hier, TalkShows und Stammtische ohne Ende, getan wird dahinter fast nix für ein angstfreieres und umgänglicheres und ausgleichenderes MitEinander. Und nicht nur die Flüchtlinge und anderen Zuwander-Es leiden damit, wir Alle leiden darin.

Heute hat die "Tagesschau" der ARD auf ihrer fb-Seite folgenden Text mit Bild veröffentlicht:
"You will not make Australia home", Australien wird nicht deine Heimat werden. In der Flüchtlingspolitik kennt Australien nur eine Linie: Abschreckung. Und wenn Flüchtlinge trotzdem ankommen, werden sie in arme Drittländer weitergereicht.
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Das beweist, die EU ist darin wahrlich nicht alleine.

Titel: SchlussSätze

Nochmal - wie auch gestern schon angedeutet - betone *ich, es geht *mir doch nicht darum, mir *Selbst die "Leviten zu lesen", es geht *mir um nüchterne Selbst-Erkenntnis. Darum, dass *ich ein wacher, am aktuellen Geschehen teilhabender und mit-entscheidender Mensch bin, und ebenso von mit-entscheidenden und wachen MitMenschen umgeben sein möchte.

Sonntag, 24. August 2014

Selbst-MitLeid Klima WeggSterben und starke AnWesenheit

Titel: Abgase Russ Passat-Winde GletscherSchmelze

Die Abgase von Fabriken, Kraftwerken, LKW, Heizungsanlagen und sonstigen Verbrennungen werden aus den tieferen Bereichen der Erdoberfläche von Winden, in Asien beispielsweise den Passat-Winden, bis in die höchsten Höhen getragen oder auch aus den bewohnteren Bereichen bis an die ant- und arktischen Polregionen.

Da könnte ein unbedarftes Mensch denken, ja, und?, ist doch gut, möglichst weit wegg von den bewohnteren Gebieten.

Nur, diese meist dunkelgefärbten bis schwarzen feinen Staubpartikel bedecken in den Gebirgen die Gletscher und in den Polregionen die Eisdecken.

Könnte ein-Es noch immer denken: Na und! 

Wenn da nicht die Wirkung wäre. Fast jed-Es weiss, das helle Farben das Sonnenlicht besser abstrahlen, das Darunter also weniger warm wird, als dunkle Farben das Sonnenlicht fast aufsaugen, das Darunter also aufheizen. Wird also Eis von einer fast schwarzen Russchicht bedeckt, wie es inzwischen in allen HochgebirgsRegionen und sowohl in der Ant- als auch in der Arktis passiert, dann wird das Eis zu Wasser und verschwindet langsam in den Ozeanen. 

Wenn jetzt noch klar ist, dass fast alle Flussysteme hauptsächlich von Gletschern gespeist werden und die Polkappen und EisRegionen dort nicht nur stark mitverantwortlich für das Welt-Klima sind und nebenbei auch noch fast 7 Meter Wasserhöhe (Meeresspiegel) binden, dann wird vielleicht auch dem letzten Idiot-Es klar, was wir hier tun und kurz-, mittel- und langfristig bewirken. 


Aber gut, *mir ist ja auch klar, dass ein aktuell lebendes Mensch, von den Folgen dieses Handelns und unserer Ignoranz dessen, kaum mehr betroffen sein wird. Oder?

Nach dem DaZwischen-Hinweis und einem Selbst-Foto noch ein Nachtrag
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Titel: mein aktuelles Vorwort und ein Zusatz zu einem Beitrag aus dem Verantworten-Blog

Zusatz:

*ich bin dabei, meine Fähigkeit zur mit-Empfindung weiter und weiter auszubauen, ohne dabei an Freude am DaSein zu verlieren, ein teils schmerzhafter und verwirrender Spagat, denn das Leid[en] ist sehr stark und so drückend "weit" verbreitet.

Bisher -dachte- *ich, mein persönl*iches Leiden sei schon fast unerträglich, je mehr *ich das Gespür in die UmWelt ausdehne und mit-Empfinde, umso mehr merke *ich, was an Unerträglichkeit *mir erspart blieb, wieviel also noch geht!

Seitdem ringe *ich umso mehr darum, einen Weg oder besser einen Handlungs-Rahmen und -prozess zu finden, der imstande ist, die Freude in und für uns auszubauen, damit nicht, wie bisher - so empfinde *ich das -, das Leid "über" uns bestimmt. Und das fast zur Gänze, wie überall weltweit / menschenweit zu bemerken ist, in der Art, wie wir fast alle unsere Konflikte lösen: mit Drohungen, bis zur massiven Gewalt.

Ist das jetzt schon unerträgliche oder sogar anmassende Selbst-Überhöhung?
Dazu weiter unten vielleicht eine erste Antwort. 
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Vorwort:

Was will schon vom Leid von (einem) fremd-Es lesen, dachte *ich vor dem ersten Wort des Beitrags, aber dann sah *ich ein wenig über die Rücken meiner kleinen Büchersammlung und war sofort beruhigt: Viele! Irgendwie verkauft das Leid am meisten Bücher.
Also dachte *ich: Habe Mut d*ich zum MitLeid zu bekennen!

Und schon quollen ein paar kleine Abschnitte aus *mir heraus, philosophisch freilich, und dazu noch ein ganz klein wenig Etymologie und Bemerkungen rund um die Ignoranz.

Aber! Taschentücher nicht erforderlich.

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Ein morgendliches Selbst-Foto
mit verrutschter Nacht-Frisur
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Titel: (m)eine Reaktion auf die Informationen zum beschleunigten Wandel des erdmondlichen Klimas, insbesondere das innerhalb der Erde, eine Reaktion auf das WeggSterben vieler - meist uns Menschen unbekannter - Mit-LebeWesen und auch eine Reaktion auf die Satelliten-Haut, die wir Menschen der Erde vermehrt verpassen.

Irgendwie ist es doch RaumZeit, dass wir Alle wissen wollen, was hier passiert und was unser Anteil an dem UmWelt-Geschehen ist, und ob wir die Folgen dieses Geschehens und unseres Anteils daran [er]tragen möchten, oder etwas daran ändern wollen, oder?

Nein, gibt *mir das Gespür als Antwort zurück, nein, das wollen wir Menschen nicht. Wir wollen weiterhin nur so tun als ob, wir wollen einfach so weiter machen, ohne das Vernunft und unser mit-Empfinden näher zu nutzen, als nur für uns Selbst.

Weil? Ja, vielleicht, weil unsere AnWesenheit sDauer als Mensch viel zu kurz für diese Weite und all das Interesse ist, das dafür nötig ist? Vielleicht auch, weil wir eigentlich - zumindest in der grossen Masse - nur zu einem Zweck daSind: zum Fortsexen?

Wenn *ich so herumspüre, dann könnte *ich schon bei dieser Idee hängen bleiben, bei der Idee, die absolute Masse ist nur zum Selbst-Erhalt da, und für die Arbeiten zur Aufrechterhaltung dessen, was dafür nötig ist und etwas auch zum Schutz der Gesellschaften.

Denn, diese absolute Mehrheit des Menschheit hat k[aum]ein Interesse an dem Was hier passiert, was Wir hier tun, was Wir geschaffen haben und wozu das gut oder schlecht oder neutral ist, was Wir hier tun oder lassen, deren Interesse reicht nur eine Armlänge "weit".

Was ist daran schlecht oder gar ärgerlich, das zu bemerken?

Die einfache Tatsache ist, dass wir es hier - und zwar jedes einzelne Mensch-daSein - wesentlich angenehmer, reichhaltiger, freudvoller und friedlicher haben könnten, wenn, ja, wenn wir mehr "da wären", mehr anwesend und umsichtig und aufrichtig, als in Masse nur triebig fortzusexen und Grüppchen und Gruppen zu (bilden?) erzwingen und diese dann wiederum mit Drohungen und Gewalt "verteidigen" zu -müssen!-. Das ganze urtümliche Programm eben.

"Schwarze" und "Weisse" Menschen? Schon irre, diese Farbenblindheit! "Rassismus"? Schon brutal, diese Unverschämtheit. Alles Beweise der Gefühllosigkeit und Wahrnehmungs-Taubheit (Engstirnigkeit), mit der die allermeisten (99%?) LebeWesen durch diese Lebendigkeit - z.B. als Mensch - durchgeschleust werden. War ja bisher erfolgreich.

Die Frage ist nur: Für Was?