Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Mittwoch, 6. Mai 2015

Glattnacken-Ibisse, Richtungs-Wechsel und Nukleus Accumbens

Titel: Von I bis s ist noch einiges in das Natur enthalten, was uns Menschen als Vorbild dienen könnte, oder?

Untertitel: Ist das DaSein im Besonderen Ego-Zentrisch (Gravitation?)

Was *ich inzwischen sehr wohl begreiffe ist, dass auch wir Menschen deshalb daSind, weil wir nichts besonderes oder gar perfekt sind. Dieses wandelbare und imperfekte ist ja eine der Grundbedingungen des DaSein und mithin des daSein, das auch ein Mensch ist.

Was *ich nicht begreiffe, ist die Notwendigkeit - auch von uns Menschen -anzunehmen, wir seien es, wir seien irgendwie perfekt, oder "die Krone der Schöpfung"? Ist *mir klar, dass viele Menschen das längst anders sehen, aber unser allgemeines [Miss-]Handeln beweist eine deutlich Selbst-Überhöhung oder ein grundlegendes DesInteresse des Menschen. Zu beobachten in der {noch} Umsichts- und Rücksichts-losigkeit gegen unsere Mit-LebeWesen und die Prozesse der innerhalb der erdmondlichen Natur.

Wenn es eine Richtung der Entwicklung des DaSein gibt, also ein Ziel des Evolution, dann ist das Frage: Ist die Richtung des Entwicklung veränderbar?
Dass es eine [Haupt]Richtung gibt, gesplittet in mehrere Teil-Richtungen, ist *mir klar, denn auch klar ist *mir, dass jede Bewegung einen Anreiz braucht, einen RaumZeit-Punkt auf den die Bewegung gerichtet ist, wenn das Weg dort hin auch stockend ist und mäandert, also suchend ist.

Das Ziel, das das erdmondliche daSein - darin auch das Mensch - ansteuert / sucht ist? 

Hmmm? VielFörmigkeit, VielFarbigkeit, VielGefühl, VielGespür, VielPhantasie, bisher VielGlauben und WenigWissen, aber auf jeden Fall Dauerhaftigkeit und Durchsetzungs-Kraft. Ein Haupt-Bestandteil dieser allgemeinen Erregungs-Richtung ist dabei fast [!] komplette Um- und Rücksichts-losigkeit. Fast, denn wenn nötig, gibt es auch das Möglichkeit des Solidarität und Verantwortung. Und einiger weiterer freundlicher und auch fremd-erhaltender und fremd-schützender Handlungsfolgen. Aber "normal" ist, was eben Norm ist.

Aber eins ist *mir aus schon erklecklicher erLebens-Erfahrung klar, das Suchen oder das Zielen des erdmondlichen Lebendigkeit ist veränderbar. Bisher sind wir Erdmondlichen Folgende. Behandelte.
Oder? Nicht?
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Flieder Donnerwetter!
An der Reinhardtstr., gegenüber des
Kindergartens des Bundestages
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Titel: Aber nun endlich von Ibissen

Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 02. Mai 2015, Meinung, von Carolin Emcke


Überschrift: Vogelflug

Ein Auszug daraus:

[...]

Aber vielleicht gibt es auch etwas, das sich nicht nur von den Ornithologen, sondern den Vögeln selbst lernen liesse. Vor einigen Wochen veröffentlichten Forscher um den Zoologen Bernhard Voelkl von der Oxford University eine Studie, die die Flug-Formation von Zugvögeln untersucht. Ahnlich wie Radrennfahrer, die im Windschatten des Vordermanns Kraft sparen, fliegen Zugvögel in aerodynamischer V-Formation und nutzen den Auftrieb, der sich durch das Flügelschlagen des schräg vor ihnen fliegenden Vogels ergibt. Bei Pelikanen liess sich nachweisen, dass Puls und Flügelschlag der hinteren Vögel deutlich niedriger ausfallen als bei den vorderen Artgenossen. 

Was Wissenschaftler bislang jedoch noch nicht erklären konnten: Wieso sollte ein (halbwegs kluger) Vogel sich freiwillig an die Spitze des Zuges setzen? Sollten Vögel genetisch auf selbstsüchtiges Eigeninteresse konditioniert sein, gäbe es keinen Grund, warum sie die taktisch ungünstige, vorderste Position einnehmen würden. Um diese Frage zu untersuchen, wurden 14 Glattnacken-Ibisse (Geronticus calvus) mit hoch präzisen GPS-Sendern ausgestattet und bei ihrem herbstlichen Vogelzug beobachtet. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Ibisse meist zu Paaren zusammenschlossen. In diesen Konstellationen wechselten sie sich immer wieder an der Spitze des Zuges ab, wobei die Zeit, die ein Tier energiesparend schräg hinter dem anderen flog, fast exakt der Zeit entsprach, in der es selbst die kraftraubende Rolle in vorderer Position übernahm. 


Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass Ibisse sich wechselseitig beistehen und, so die Forscher, ein Beispiel für sogenannten „reziproken Altruismus“ abgeben. Als wäre das nicht schon grandios genug, kommt noch etwas anderes hinzu: Das Tempo der Wechsel an der Spitze der Formation ist enorm schnell: Es waren oft nur Sekunden, in denen der eine Vogel des Paars die führende Position übernahm, dann setzte sich der andere für annähernd dieselbe Zeit nach vorne. „Die Unmittelbarkeit des Austauschs verringert die Möglichkeit zu schummeln,“ zitiert der New Scientist den Zoologen Bernhard Voelkl, „direkte Wechsel bedeuten auch, dass sich keiner merken muss, wer einem Führungs-Zeit schuldet. Es verlangt also kein großes Gedächtnis.“


Jeder mag sich selbst fragen: Wie veränderte sich unser Miteinander, wenn wir Ibissen nacheiferten? Wie wäre es, wenn wir aufhörten zu kalkulieren, wie wir in die günstige, kraftsparende Position gelangen könnten? Wenn Geben und Nehmen so zeitig wechselten, dass wir uns an den Wechsel nicht einmal erinnerten? Wie wäre es, wenn wir endlich nicht mehr darüber nachdächten, welcher Anteil uns angeblich gebührt? Oder wer uns noch etwas schuldet? Wenn Eigeninteresse und Hilfsbereitschaft oder Solidarität nicht mehr als gegensätzlich, sondern als sich bedingend gedacht würden, wie veränderte sich unser politisches oder privates Zusammenleben? Womöglich erschiene der Mensch dann immer mehr als Mensch.


Ende SZ-Meinung

Die längeren Leses wissen, dass *ich das Mensch so empfinde und bewerte, wie es ist, nicht wie *ich es wünsche, oder Frau Emcke es gerne hätte, oder viele andere das Mensch-daSein erträumen. Deshalb ist das letzte Satz von Frau Emckes SZ-Meinung auch schon ab dem 2. Wort nichts als ein vielleicht nettes Lichtspiel. Fakt ist, das aktuelle Mensch-daSein braucht zur erweiterten Nutzung des auch menschlichen Potentials, eine vielleicht sogar gravierende Änderung des gesellschaftlichen Ausbaus und auch des inneren Aufbaus.

Dabei ist wichtig, dass wir das Chance erkennen zu begreiffen, dass erstens kein Mangel herrscht und zweitens die Bedrohungen gleichgültig aus welcher Richtung und Grösse, für uns beherrschbar sind. Denn das ist unser aktuell stärkstes Hemmnis, das uralte Gefühl von Ausgeliefertheit, Abhängigkeit und Bedrohtheit, dem wir unerbittlich folgen, und das wir zwanghaft immer und stets aufs Neue generieren, in einem fortlaufenden Akt von Selfullfilling Prophecy (Dazu unten, unter dem Titel zur Macht, noch ein paar mehr Gedanken). Alle bedeutenden Glaubensbücher und auch sonst bedeutenden Werke künden beständig davon.
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Ein Detail aus obigem Busch
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Titel: Die Un-Möglichkeit neutraler Selbst-Reflexion


Auch David Foster Wallace (DFW) hatte erkannt, dass die Selbst-Gefühle das Geschehen im Bewusst-Sein steuern, dass also ein NACH-Denken im Selbst vom Selbst einem Zirkelschluss gleicht, also keine Veränderung erwirkt. Das ist selbst-verständlich nur wichtig, wenn ein Mensch {ein Selbst} mit dem Nach-Denken in und vom Selbst [die übliche Formulierung: über (wo "über"?) sich nachdenken, finde *ich unpassend, also falsch und an dem vielleicht gemeinten Geschehen vorbei formuliert] eine Selbst-Veränderung erwirken möchte.

Das nach-denken im Selbst braucht eine Öffnung dieses Drehens im Kreis, falls dieses Selbst aus einer unerwünschten und selbst-verstörenden, oder sogar selbst-kränkenden und zerstörenden Prägung {Neigung zur Selbst-Tötung}, herausfinden möchte. Falls das betroffene Selbst eine Kränkung heilen möchte.

DFW hat diesen Zirkelschluss nie ganz beenden können. Er hat trotz des Wissens davon und der Ahnung einer Lösung, nicht geschafft die angebotene Hilfe und Fremd-Reflexion passend einzusetzen, vielleicht auch deswegen, weil der frühe Erfolg, trotz der schweren Depression, diese Schritte verhinderte?
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Noch näher
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Titel: Was ist in Macht? 

Ich denke, Macht ist in Kategorien eingeteilt.

Das Macht der blossen Anzahl / Masse, das Macht des grösseren Wirtschaft, also von Produktion, Währung und Handel, das Macht des Findigkeit und Wissens (Innovation), das Macht des Waffen, das Macht des Gesellschafts-Form / -Modells (inkl. politischer  / administrativer Ordnung und Rechts-Systems), das Macht des Trotzes und das Ohn-Macht des Klugheit / Weisheit.

Das Macht ist eine Abhängigkeit.
Das Macht konstituiert sich durch Bedrohung.
Jede Bedrohung erzwingt das Macht.
Das Anschwellen einer Bedrohung erzeugt in das Bedrohtes eine Macht und sehr viel OhnMacht, das ist ein bisher natürliches Vorgehen. Bedrohung ist jede Art von von einem Aussen überforderten oder erzwungenen Änderung eines inneren Zustands. Gleichgültig ob das "Innen" eine Molekül-Gruppe, eine Zelle, eine menschliche Gemeinschaft / Verein, oder eine ganze Spezies ist.

Das Menschheit ist mächtig, also bedroht.
Durch Was oder Woher ist das Menschheit bedroht?
Im Inneren, also von Mensch zu Mensch oder von Menschen-Gruppe zu Menschen-Gruppe, ist es das Natürlichkeit / das Grundausstattung des Menschen. Von Ausserhalb ist es ? Und von Innerhalb ist es das normale Drängen des Evolution.

Das g/Glaube[n] ist voll davon. Das Kino, das Politik, das gegenEinander sind voll mit Misstrauen und Abhängigkeiten und [Be-]Drohungen! Die jedoch, bei weiterem Betrachtungs-Winkel und einem etwas, nur etwas, weiterem Abstand zur Aktualität, schnell als Schein-Riesen entlarvt werden. Wir müssen Feinde, wir könnten Freunde.

So ist in Macht eine kunstvolle Bedrohung enthalten, mehr nicht.
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Himmels-Blick, am 04. Mai 2015
vom Mariannenplatz
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Titel: Von der Unerbittlichkeit der Langeweile

Neil Turok, 2008 auf der TED-Konferenz zum Thema Fortschritts-Prüfung von mathematischen Modellen: "And then we scrutinize them logically and with data. And we trying to convince ourselfes, we really trying to convince ourselfes, they are wrong. That's progress, when we proof things wrong."

Fortschritt ist - und das gilt allgemein, nicht nur für das Prüfergebnis von Mathematik -, wenn die Vorstellung, die Ansicht / Meinung von, das Zwischenergebnis einer Sache oder einer Handlungs-Kette, einer Prüfung auf Haltbarkeit, Zielerfüllung, Richtigkeit oder erwartetem Mehrwert nicht Stand hält. Wenn also das Ergebnis falsch ist.

Kurz geschrieben, wenn die Vor- oder Nachprüfungen von Sachen und Handlungen unstimmige Ergebnisse erbringen, dann erst kann und wird eine Änderung einsetzen /eingesetzt, die wiederum als Fortschritt zu bezeichnen ist.

Fortschritt ist das Ergebnis von Fehlern. Das ist wohl die kürzeste und gerade noch komplexe Formulierung.

Als UnGleichung: Fehler > Fortschritt.
Oder anders herum: Fortschritt < Fehler.

Ausformuliert: Je kleiner der Fortschritt desto geringer die Fehler.
Ist ja schon der Inhalt einer altbekannten Volksweisheit: "Nur wer nichts tut, macht keine Fehler."

Das Mensch ist scheint's ein LebeWesen, das aussenherum - präziser, um das Menschheit herum - zwar reichlich bastelt und verändert, jedoch im Inneren, im Innenraum - also auch im sozialen mitEinander und im zwischen-menschlichen - an der rückwärtsgewandten Formel festhält.

Das Fortschritt unseres Verhaltens ist mässig, bis kaum wahrnehmbar, die Veränderungen der Umwelt - soweit diese überhaupt als Fortschritt zu bewerten sind? - jedoch tiefgreifend.
Diese Sätze sind das Ergebnis Jahrzehnte langer Aufmerksamkeit und von Wissenserwerb in viele Richtungen, auch in mich *Selbst, sowie von Selbst- und Fremd-Reflexionen aller Arten ubd Weisen.

Trägheit ist das Haupthindernis menschlichen Fortschritts.
Optimierungszwang das Grund für den technischen Fortschritt.
Beides hängt direkt miteinander zusammen. Ist ja auch klar.

Ein nur kurzer [voraus]Blick in ein "weiter so", lässt *mich frösteln.

Hier ein Link zu Neil Turok und TED:

Montag, 9. Februar 2015

Das Schwere an / in das Liebe zum Mensch-daSein

Titel: Das Menschheit ist in einer Zerreissprobe

Dass *ich als Mensch ein Liebhaber des Mensch-daSein bin, haben die längeren Leses längst erkannt, aber auch ein Verzweifelter an der Unaufmerksamkeit und Wurschtigkeit und Bewusst-losigkeit des allgemeinen Menschen. Und zwar sowohl im und zum Selbst, als auch in und zur UmWelt. Dass es anders geht, zeigt stets nur eine winzigste Minderminderheit; denen sei Dank.

Und *ich bin ja das Letzte, das meckern darf, wegen der Starrheit, Ignoranz und Beratungs-Resistenz des allgemeinen Menschen, denn *ich weiss seit Jahren, wie es *mir besser ginge, mache aber aus ... (?) erst mal so weiter, wie gewohnt, und bin damit genauso erfolglos, wie vielleicht heimlich gewollt.

Denn Lösungen für fast jede unserer Behinderungen vor einem mehr an Freude und mit-Entscheidung im daSein sind vorhanden, oder auch für die allgemeine Verschmutzerei unserer Böden, unseres Wassers und unseres AtemGases gibt es Lösungen, ob es sich um Cerium-oxid als Zusatz für Dieselkraftstoff zur fast völligen Vermeidung von Russpartikeln handelt, oder das Reinigen verschmutzter Böden durch Mikroorganismen, oder um eine bedingungslose Versorgung jedes Menschen mit allem dazu nötigen, oder um das Erkenntnis, dass das Sonne in einer Stunde unseren Jahresbedarf an Energie zu Erde schickt, wir aber all das aus folgenden Gründen ... (?) nicht nutzen.

Es gibt für fast jede technische Herausforderung eine Lösung, leider nutzen wir diese Lösungen nicht. Und Sie wissen, dass das "nicht" fast stets nur sehr wenig enthält. Weiter werden jeden Tag Millionen Tonnen Plastiktüten in Gewässer und Landschaft gekippt, wie so vieles anderes, Bisphenole weiterhin in Nahrungs-Verpackungen verwendet und keine Nation verzichtet auf Kraftwerks-Technologien, die Kohlendioxide in unser aller Atemgas einbringen, jeden Tag Millionen Tonnen. Und all das ohne jede Notwendigkeit, weil es längst für all das entweder Ersatz oder Vermeidungs-Handlungen gibt. Sie werden vom allgemeinen Menschen nicht verwendet, weil ...

Aber nun zu dem SZ-Gespräch, das *ich unten eingestellt habe.

Die längeren Leses wissen, dass eines des ersten Beiträge, die *ich in diese Blogs eingestellt hatte, schon um diese Frage ging:

Weiss das Mensch, was -Es tut und wohin dieses Tun führt, und was -Es damit bewirkt? (Siehe dazu auch weiter unten die Bestätigung meines Verdachts in der nun folgenden Antwort, durch Yuval Harari, dem *ich aber deswegen nicht in allem Folge;-)

Antwort: Nein, ist das klare Antwort. Nein, das Mensch ist kein vorausschauendes LebeWesen, soweit so natürlich. Das Mensch tut jeweils nur das Notwendige, was -Es zum überleben braucht, weiter brauchte -Es bisher auch nicht zu tun.

Hier das Link zu meinem ersten Beitrag zu dem Thema: Mensch-Technik-Zukunft: http://verantworten.blogspot.de/2013/07/produktionsgehilfe.html

Was *ich noch erwähnen möchte: In den folgenden Tagen werde *ich dieses Gespräch auch ausführlich kommentieren, also, falls es Sie interessiert, kommen Sie wieder.
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Wochenend und Wochenend-Zeitung
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Ab hier das aktuelle Gespräch des Süddeutsche.de mit dem israelischen Historiker Yuval Harari zum Thema. Davor eine kurze Begriffs-Klärung.

Transhumanismus - Traum oder Albtraum?
Kann Technologie den Menschen nicht nur klüger und stärker, sondern sogar einmal immun gegen "natürliche" Todesursachen machen? Daran glauben Anhänger des Transhumanismus, die sich auch in der Technologie-Branche tummeln. Mensch-Maschinen-Schnittstellen, modernste Medizin oder Gen-Manipulationen gelten als Weg zur Unsterblichkeit oder Überführung in ein neuartiges Wesen, sozusagen Menschen der nächsten Fortschrittsstufe. Die Idee ist nicht nur ethisch umstritten, auch ihre Realisierbarkeit ist alles andere als sicher.

Frage: Leben wir bald in einer Welt, in der reiche Menschen sich mit Hilfe moderner Medizin unsterblich machen und Maschinen den Großteil der Bevölkerung ohne Job und Aufgabe zurücklassen? Der israelische Universalhistoriker Yuval Harari behauptet das. Ein Gespräch von der Süddeutschen Zeitung.

Das Gespräch führte Johannes Kuhn, San Francisco

Der israelische Universalhistoriker Yuval Harari scheut keine großen Themen: In seinem Buch "Eine kurze Geschichte der Menschheit" schrieb er über den Werdegang des Homo Sapiens von der Frühzeit bis in die Gegenwart. Es hielt sich drei Jahre lang in der israelischen Sachbuch-Bestsellerliste und wurde in 38 Sprachen übersetzt. In wenigen Monaten erscheint sein neues Werk, zunächst auf Hebräisch. Darin wirft er einen Blick in die Zukunft, in der Menschen mit Technologie verschmelzen, um sich unsterblich zu machen. Ein Gespräch über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Spezies.

Hier der Original-Link: http://www.sueddeutsche.de/digital/universalhistoriker-yuval-harari-wir-werden-gewaltige-ungleichheiten-erleben-1.2337102

Süddeutsche.de: Sie haben in ihrem Buch "Sapiens" die Geschichte der Menschheit von den Anfängen bis heute nachgezeichnet. Wo stehen wir heute, im Jahr 2015?

Yuval Harari: Es ist zum ersten Mal fast unmöglich zu sagen, wie die Welt in 30Jahren aussehen wird. Wenn im Laufe der Geschichte ein Zehnjähriger gefragt hat, in welcher Welt er mit 40 leben wird, konnten seine Eltern ihm eine ziemlich gute Prognose geben. Natürlich könnte immer ein neuer König kommen, ein Krieg ausbrechen - aber die sozialen Umstände, die Familienstruktur, die Wirtschaft, war über solche Zeiträume immer recht stabil. Jetzt blicken wir 30 Jahre nach vorne und niemand weiß irgendwas. Das Einzige, was wir dem Zehnjährigen sagen können, ist: Die Welt wird komplett anders sein.

Lässt sich zumindest sagen, was sich am stärksten verändern wird?

Was für mich feststeht: Die größte Revolution der nächsten 100 Jahre wird das Menschsein selbst betreffen. Bei all den historischen Veränderungen der Menschheit war bislang eine Sache statisch: Wir. Wir hatten die gleichen Körper, mehr oder weniger die gleichen Gehirne, die gleichen physischen und kognitiven Fähigkeiten. Das wird sich verändern. Wie? Es gibt so viele unterschiedliche Möglichkeiten: Biotechnik, direkte Mensch-Computer-Schnittstellen, die Erschaffung künstlichen Lebens, künstliche Intelligenz oder eine Kombination aus allem.

{Da wir Menschen bis heute weitestgehend von nicht-menschlichen Faktoren und Umwelt-Bedingungen [mit-]bestimmt sind (Evolution; regionale Klima- und Wetterbedingungen, regionale Traditionen (Kultur, darin auch die Sprachen, die Nahrung und die Umgangsformen, darin auch die Gesetze und nicht tradierten Regeln), sind wir Menschen vielleicht bald soweit, unsere Weiter-Entwicklung in Form, Farbe, Geschmack und Verhalten wirklich Selbst, also bewusst, aktiv und vorausspürend (=verantwortlich), mit zu gestalten, statt wie bisher natürlich geprägt zu werden.}

Was sollte uns dazu bewegen, uns so zu erweitern?

Der Mensch wollte schon immer schöner, klüger und älter werden. Der Tod war allerdings bis vor kurzem größer als das Leben, ein religiöses oder metaphysisches Problem. Man musste ihm einen Sinn geben, sich vorbereiten - aber es gab keine Möglichkeit, ihn zu verhindern. Doch die Wissenschaft sagt inzwischen: Menschen sterben nicht, weil Gott es möchte oder ihre Zeit gekommen ist, sondern weil es ein technisches Problem gibt. Und in der Theorie gibt es dafür eine technische Lösung. Die kennen wir natürlich nicht immer, aber in der Theorie ist es lösbar.

{Das Seltsame auch hier ist, dass das Tod quasi das erLeben auffrisst, aber zumindest dominiert. Das Tod scheint das Wichtigste des knappen, kurzen erLebens zu sein, was meiner bescheidenen Meinung nach falsch ist. All das erLebenslange erwarten des Sterbens (Angst?) ist normal, aber vielleicht veränderbar? Statt also das überaus kurze Geschenk des bewussten daSein gemeinsam zu geniessen, erwarten wir in aller normalen Menschlichkeit fast von Beginn an das Tod. Das Tod ist für viel-Es sogar eine Sehnsucht? Seltsam, dass wirklich k[aum]ein-Es das einzigartige daSein als Mensch, mit all unseren Fähigkeiten und dem enormen Potential, das wir sind, als besonders wertvoll und schützenswert anerkennt? Wirklich Seltsam, dass unsere Voreinstellung, also auch das Voreinstellung des DaSein (Natur), fast nur aus der zittrigen und unsicheren und leidvoll fixierten TodesErwartung besteht? Und dass das eine Tatsache ist, entnehme *ich den persönlichen, den mit-erLebten (bei mit-Menschen und anderen erLebeWesen) und den angelesenen (Romane, Poesie und Forschung) Schlussfolgerungen.

Eine Spekulation: Aber grosse KünstlES brauchen immer auch grosse Gegner, Antipole oder Ziele, an denen ES zu reiben lohnt, wo bliebe sonst die Orientierung des Selbst (Selbst-Erkenntnis)? Und was ist dem DaSein und dem daSein darIn ein grösseres Gegenüber, als das Tod? Vielleicht ist es besser nicht mehr daGegen zu kämpfen, sondern einfach das daSein zu geniessen, dann erLebten wir insgesamt länger, darin bin *ich gewiss.}

Das klingt wie der Triumph der Wissenschaft über die Religion.

Auch die Wissenschaft kann neue Religionen hervorbringen, dazu braucht es keinen Gott. Der interessanteste Ort dafür ist derzeit das Silicon Valley. Es ist wie das alte Rom zur Zeit der Frühchristen, neue Religionen werden geboren im Kopf von Menschen wie Ray Kurzweil (prägender Theoretiker zur Verschmelzung von Mensch und Maschine zu höheren Wesen (Transhumanismus, s.o.), Anm d. Red.). Solche Menschen sind religiöse Propheten mit erstaunlichen Visionen. Diese sind sogar ambitionierter als die der klassischen Propheten. Das, was gerade entsteht, könnte man Techno-Religion nennen.

Eine neue Form von Religion also, ohne metaphysischen Bezug?

So neu ist das nicht - die erste technologische Religion war der Kommunismus. Er markiert eine Wende, weil davor die meisten Fragen metaphysische waren: Glauben wir an Gott und an welchen? Gibt es ein Jenseits? Die Menschen haben Kriege geführt, weil die Religionen unterschiedliche Antworten hatten. Die industrielle Revolution machte diese Konzepte theoretisch überflüssig, weil es völlig neue Probleme gab, die nicht in Büchern wie dem Koran oder der Bibel verhandelt wurden. So entstand eine neue Ideologie, die das Paradies auf Erden mit Hilfe der Technik und passenden ökonomischen Maßnahmen versprach. Und ihre Propheten studierten nicht die alten Texte, sondern die Funktion der neuen Techniken und die industrielle Ökonomie.

{Und die alten GlaubensVorstellungen, Hoffnungen und Überwältigungs-Versuche waren weniger gefährlich, da sie unerfüllbar und rüchwärts-gewandt sind, während das Technik vorhanden ist und das Verbindung mit das Technik schon jetzt möglich ist, somit also eine Auslöschung des Menschen durch / in Technik sehr wohl möglich ist, oder sanfter formuliert, ist ein Aufgehen des analogen Menschen in ein digitales LebeWesen realisierbar.
Und damit eine Reduktion des Menschen-Möglichen.

Denn, *ich erachte jede technische Hinzufügung und technischen Ersatz im und am Menschen entweder für eine Flucht vor das Anstrengung, das Potential des Menschlichen zu entdecken, zu üben und zur Fertigkeit auszubauen, oder, wie in das Prothetik, für zwar eine erbliche oder erlittene Kränkung erleichterndes und das Beweglichkeit ausweitendes Hilfsmittel, aber letztlich für eine fühlferne Befremdlichkeit. Ein langer Satz.

Das Mensch erkennt in dem allgemeinen {DaSein-} Zwang zur steten Effizienz-Steigerung und Optimierung offenbar nicht, dass jede Technik, sei es auch noch so komplex und fragil oder riesig und zerstörerisch, in jedem Fall lediglich eine Reduktion des Natürlichen ist, eine Verminderung des Mensch-daSein, die nur kurzsichtigen als Verbesserung oder gar Befreiung erscheint.
Beweise für diese Tatsache finden die Leses reichlich, auch in das Bionik. Alle Technik, so wundervoll es uns vorkommen mag, ist immer nur schlichtes Nach-Bauen vorhandener daSein-Entwicklungen. Technik ist nicht unsere Zukunft, wie die Gläubigen des Transhumanismus denken.

Aber nun eine kleine DaZwischen-Aufregung.
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Na, was sagt ein-Es dazu!?
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Quelle des Auszugs: Süddeutsche Zeitung, vom 09.02.2015, Wirtschaft

Überschrift des SZ-Artikels: Strahlende Zukunft.
Untertitel: Im Silicon Valley wollen Biotech-Firmen Pflanzen zum Leuchten bringen. Ihre Vertreter sagen, die Natur sei nicht perfekt genug. Davon sind nicht alle begeistert.

Na, *ich auch nicht.

Das Mensch weiss nicht, was -Es mit seinem Tun bewirkt.
Das "nicht" ist kaum bemerkbar. Und das nicht-wissen der menschlichen Wirksamkeit gilt sowohl im Menschen-Selbst, als auch im und zum Umfeld. Das Mensch tut einfach so dahin, den natürlichen Voreinstellungen entsprechend und von natürlichen Ängsten und das Trägheit entweder gebremst und verblendet, oder von einem ebenso natürlichem Drang zur Anmassung und dem Extrem dessen, also dem Grössenwahn, und von dem Zwang zur Anpassung getrieben - wie das Beispiel aus obigem SZ-Artikel aufzeigt.

Das ist kein Vorwurf, das ist das Ergebnis jahrzehntelanger Selbst-Beobachtung und von angelesener jahrtausende langer Selbst- und Welt-Erkenntnis. Widerspruch ist erwünscht, denn vielleicht haben wir / *ich etwas wichtiges überspürt?

Ja, Himmel noch mal, möchte *ich da - nach dem lesen des obigen SZ-Artikels - Kopfschüttelnd rufen, was haben diese Menschen denn eine Ahnung von Perfektion und dem, was Perfektion bedeutet: Stillstand / Veränderungs-losigkeit.
Und solche dummen Menschen stehen in hochtechnisierten Labors und probieren ahnungslos im DaSein herum, und schwafeln von Verbesserung des Lebens, ohne auch nur die Grundlagen und Prinzipien des DaSein und SoSein und des Veränderungs- und Anpassungs-Prozesses darIn (Evolution) zu erkennen, geschweige denn gar zu begreiffen.
Aber gut, so haben wir bisher alle unsere Widerstände und Hindernisse bewältigt, durch einfaches Tun und Probieren, und bislang sind wir noch da, mehr da, als je zuvor, warum also beschweren?}

Aber der Kommunismus gilt als gescheitert.

Nun, selbst wenn man damals die kommunistische Vision nicht akzeptierte, hat die Menschheit sich doch seine Prämisse zu eigen gemacht, dass die wichtigsten Fragen der Gegenwart die nach der Technologie, Produktionsstruktur und Ökonomie sind - und nicht die nach irgendwelchen metaphysischen Konzepten im Jenseits. Vor ein paar Jahrzehnten wurde die Menschheit fast durch einen Nuklearkrieg zweier Blöcke zerstört, die genau über diese ökonomische Produktionsstruktur stritten.

{Ich beginne zu zweifeln, ob dieser Mensch wirklich verstanden hat, um was es bei den systemischen Auseinandersetzungen gegangen ist? Um Metaphysik oder religiöse Fragen kaum bis gar nicht. Und auch kaum um ökonomische Fragen, also um Fragen der Haushalts-Führung, ausser in diesen Haushalts-Führungs-Fragen sind weniger die Besitzverhältnisse und die Verteilung von Kapital-Vermögen oder die Ausgestaltung der Macht enthalten, als mehr die Weite des persönlichen Entscheidungs-RaumZeit.

W-Es glaubt es ginge nur um Ideologien oder das Ausgestaltung des DaZwischen-Handels-Systems, d-Es glaubt auch, dass das Sonne auf- und untergeht, statt davon zu wissen, dass das Planet Erde eine fast vierundzwanzig-stündige Eigendrehung braucht, um einmal fast alle Gebiete das Sonne zu präsentieren.

Das Mensch weiss in den oft "besten" Analysen des Selbst (Mensch-daSein) und des menschlichen Tuns kaum tiefer zu schürfen, als bis zu der Stelle in das Haut, aus das die Haare hervorkommen. All das Ursächliche des lebendigen erdmondlichen Handelns und des konkurrentischen im MitEinander des erLebens, und all die je persönlichen Entstehungs-Geschehnisse und deren Wirkungen auf ein Selbst, also das ganze Komplexität und Widersprüchlichkeit und Bedürftigkeit, als auch all das Verschiedenheit des Richtungen und Geschwindigkeiten des einzelnen Selbst, sind in diesem Glauben und den davon gespeissten Einschätzungen kaum bis nicht enthalten.

Untiefe Oberflächlichkeit ist Alles, was dabei ermittelt wird. Aber was könnten wir mehr als das, wo unser Umgang und unser daSein bis heute - und bis auf winzigste Ausnahmen - untiefe Oberflächlichkeit ist.}

Aber viele gegenwärtige Tech-Versprechen sind profaner. Sie richten sich an Konsumenten und locken vor allem mit Bequemlichkeit.

Das ist eine der beiden Strömungen, eine eher humanistische und liberale Techno-Religion, die auf dem Konsumismus der Gegenwart aufbaut. Das Versprechen ist ein gutes Leben hier und jetzt, mit der Hilfe von Technik. Doch dann gibt es die radikalere Vision, die eines kosmischen Bewusstseins, in der die Menschheit verschwindet. Ein "Internet aller Dinge", in der das Konzept von Individuen keine Rolle mehr spielt. Das erinnert fast schon an den Hinduismus, in dem der Mensch seine Identität im Brahma aufgehen lässt. Und Menschen sagen: Das ist möglich, wir brauchen nur eine Schnittstelle, über die Gehirne und Computer gegenseitig aufeinander reagieren können. Denn, können wir mehrere Menschen an einen Computer anschließen, haben wir ein Inter-Brain-Net.

Was würde das bedeuten?

Es könnte das Ende der Geschichte sein, das der klassischen Biologie, unserer Identität und dessen, was wir selbst über uns zu wissen glauben. Niemand weiß es. Wir wissen auch nicht, ob so etwas überhaupt einmal existieren wird - aber es gibt Menschen, die daran glauben.

{Das Ende der Geschichte? Wie dramatisch! Als sei die "Geschichte" (was immer Herr Hariri darein füllt) mit dem WeggGang des Menschen oder dessen mehr oder weniger radikalen Veränderung vorbei? Was für ein grotesker Ethnozentrismus. Und dann folgt das Ausgeständnis des nicht-Wissens und des darum nötigen g/Glaubens. Ja, so banal ist das nun mal; was in einer Stunde ist, wissen wir nicht, also bleibt nur das glauben, dass noch etwas in einer Stunde ist. Mit das Vergangenheit ist es fast ähnlich. Was vor einer Stunde war, wissen wir oft nicht (mehr), aber wir glauben, dass ...
Verzeihung, dass *ich - wie so oft - darauf herum reite, aber was sollen all diese Banalitäten und ständigen Widerholungen der Unwissenheit und erzwungenen Gläubigkeit? Dann sprich doch bitte das aus, was Du weisst Mensch!!
Möchte *ich den jeweils Bekanntes, alte GlaubensSätze oder gar Nichtigkeiten ausplaudernden Menschen zurufen. Bevor *ich erinnere, dass auch *ich vorwiegend unüberprüftes hinschreibe, viel erwünschtes und gewolltes, ohne wirklich zu wissen, ob das überhaupt zu verwirklichen ist!}

Zwischentitel: Trost in der Ideologie des Neoliberalismus

Sie beschreiben eine technische Entwicklung: Wie stark können wir diese lenken?

Wir verlieren die Kontrolle. Ich spreche häufig mit Wissenschaftlern, die an Projekten wie dem Human Brain Project arbeiten (EU-Projekt mit dem Ziel, das Gehirn besser zu verstehen, d. Red.). Sie sagen Sachen wie "Wenn wir ein menschliches Gehirn im Computer simulieren können, können wir viele psychische Krankheiten heilen." Aber die Auswirkungen wären viel gravierender. Ich bin erstaunt, wie viel diese Menschen wissen, aber wie limitiert ihr Bewusstsein darüber ist, was sie tun.

{Ist denn das zu fassen, *ich erlese Zustimmung! Das muss *ich einfach wiederholen: "... wie limitiert ihr Bewusstsein darüber ist, was sie tun." Ja, *ich höre und sehe mit grösster Aufmerksamkeit vielen Forsch-Es zu, wenn Sie von ihren Forschungen und deren Ergebnissen berichten; und den Erwartungen in das Zukunft, die Sie daran knüpfen, gleich darauf oder sogar noch während dessen, bin *ich jedoch meist völlig baff, wie beschränkt dabei deren Erwartungen eingefasst sind, wie wenig diese teils exzellenten Forsch-Es von dem Darumherum mitbekommen, von gesellschaftlichen Entwicklungen und Entscheidungen, von den wirklichen Erfordernissen und Bedürfnissen menschlichen daSeins und zusammen-daSeins?
Da ist oft blanke Ahnungs- und auch Interesse-losigkeit; das Forsch-Es geht's gut und ist in dem Spezial-Bereich vielleicht höchst erfolgreich (z.B. Nobelpreisträg-Es), aber sonst? Soweit so normal, gut für uns ander-Es, ist das meist nicht.}

Es gibt immer noch andere gesellschaftliche Institutionen.

Nun, die Politik scheint viele Entwicklungen nicht einmal wahrzunehmen. Nationalstaatliche Regierungen sind immer noch effizient darin, Länder zu leiten, die Gegenwart zu managen, das Bildungssytem und ähnliche Dinge. Aber sie haben keine Vision mehr für die Zukunft, übernehmen keine Führung. Sie trösten sich mit der Ideologie des Neoliberalismus, die einfach sagt: Kümmert Euch um nichts, die unsichtbare Hand des Marktes regelt alles. Die Visionen für die Zukunft der Menschheit findet man inzwischen in privaten Firmen wie Google.

{Diese Visionen von viel zu schnell reich und einflussreich gewordenen, aber ansonsten fast völlig unerfahrenen und von verifiziertem Wissen weitestgehend unbeleckten jungen Menschen, sind was?
Ja, bestimmt gut gemeint und schön phantasiert. Mehr nicht. Und in diesem "nicht" ist diesmal wirklich fast nur Unsinn zu finden, aber davon glücklicherweise wenig. Himmel noch mal!? Das Mensch und darin die sogenannten "Verantwortlichen" haben keine weite, tiefe und wissende Ahnung vom DaSein und dem, was ein daSein und das Masse an daSein darumherum ist und braucht, um ...
(Und in dem oben geschriebenen "keine" ist, wie im Nichts, nur wenigst drinn.)
Was zu sein? Zufrieden, Wohlbehalten, Selbst-Bewusst und in das Lage Selbst zu Entscheiden, was -Es kann, erlernen möchte, erreichen will und den nach-Gezeugten hinterlassen wird? Um was zu sein? Gesund, Freundlich, Friedlich, vielleicht sogar manches mal glücklich?
Nein, das sind Fragen, die weder Forsch-Es noch Politik-Es stellen, auch nicht das gemeine Mensch, nur Verrückte stellen solche Fragen, deshalb sind dies-Es auch verrückt. Weil fast alle ander-Es bedürfen diesen weiteren Fragen nicht.}

Wo bleibt in diesen Prozessen der Einzelne?

Die meisten großen Veränderungen geschehen, ohne dass die Mehrheit davon etwas mitbekommt. Die Jäger und Sammler saßen vor der landwirtschaftlichen Revolution nicht ums Feuer und stimmten darüber ab, ob sie jetzt Felder bepflanzen und Brunnen bauen sollten. Sie wussten auch nichts von den Konsequenzen, dass durch die steigende Geburtenrate der Einzelne am Ende weniger Nahrung hatte, dass bei einer Dürre plötzlich 40 Prozent der Bevölkerung starben, dass sie bald Leibeigene im Dienste eines Pharaos sein würden. Es waren viele kleine Entscheidungen, ein Prozess von Hunderten von Jahren.

{Ja, bis Jetzt ist fast allen Menschen sogar unbekannt, dass jede, wirklich JEDE ihrer Handlungen, auch wirkt, nach Innen und nach Aussen, somit auch ALLES was ein-Es tut Konsequenzen hat. Meist nur sehr geringe, aber manchmal auch Gewaltige, denn oft genügt eine winzige Unaufmerksamkeit am Steuer und schon sind andere Menschen und Tiere verletzt oder sogar in Massen tot. Ein verträumtes Lächeln in ein SmartPhone reicht oft schon um mehrere Menschen zu verletzen oder zu töten. Oder etwa nicht. Die Frage ist ja, ob das "Gut" so ist, also, ob es das Spezies Mensch einen überLebens-Vorteil einbringt, wenn das Mensch keine Ahnung von seiner Wirksamkeit und den Konsequenzen, den auch möglichen Konsequenzen eines nicht-Handelns ist? Vielleicht ist dieses normale tierisch-menschliche Herumdaddeln und -Grabschen im DaSein, ohne weitergehendes Bewusst-Sein sogar ein MUSS, ein Zwang, ein Gesetz, ohne dass das Lebendigkeit (daSein) nicht funktioniert? Könnte doch sosein?}

Ein Zeitraum, der heute unvorstellbar wirkt.

Ja, selbst die industrielle Revolution benötigte noch Generationen, um ihre Wirkung zu entfalten. Heute dauert ein solcher Veränderungsprozess vielleicht 20 Jahre. 1850 lebten die meisten Menschen im Delta des chinesischen Yangtze-Flusses und pflügten ihre Felder, während in Manchester und Liverpool die Dampfmaschinen und das Eisenbahnnetz perfektioniert wurden - etwas, was das Leben aller Menschen veränderte. Nationen wie Großbritannien, Japan und Deutschland übernahmen die technologische Führung, der Rest der Welt verstand es zunächst nicht. China benötigte 150 Jahre, um die Industrienationen einzuholen.

Wie groß ist die Gefahr einer ähnlichen Spaltung durch die neuen Hochtechnologien?

Wir werden gewaltige Ungleichheiten erleben. Einige Länder werden die Richtung vorgeben, viele Länder in Afrika und dem Nahen Osten bleiben zurück. Aber auch innerhalb von Nationalstaaten sehen wir bereits, dass die Einkommensungleichheit wächst - jene Kluft, die im Laufe des 20. Jahrhunderts geschlossen schien, reißt jetzt wieder auf. Und ich glaube, dass wir erstmals in unserer Geschichte eine Unterteilung in biologische Kasten sehen könnten - weil Medizin es im 21. Jahrhundert ermöglicht, Menschen ein Upgrade zu verpassen, Fähigkeiten zu entwickeln, die weit jenseits der Norm liegen.

Das klingt gruselig.

Sehen Sie sich schon heute Viagra an, das auch gesunde Männer zur Steigerung ihrer sexuellen Fähigkeiten verwenden; oder Ritalin, dass nicht mehr Konzentrationsmängel behebt, sondern als Lernhilfe genutzt wird. Unter israelischen Studenten gibt es ein regelrechtes Wettrüsten - wenn der Typ neben mir Ritalin benutzt, brauche ich es auch. Und damit beginnt ein Prozess, der den Abstand wachsen lässt zwischen jenen, die sich diese Form der Medizin - das Superritalin - leisten können, und jenen, die zu arm dafür sind. Und das wird für neue Formen der Medizin wie Gehirnimplantate umso mehr gelten.

Was ist mit der Prognose, dass der Zugang zu neuen Technologien größere Teilhabe erlaubt? Wo liegt der Fehler?

Ich weiß nicht, ob die Prognose falsch ist. Ich weise allerdings darauf hin, dass ihr ein Denkmuster in den Strukturen des 19. und vor allem des 20. Jahrhunderts zugrunde liegt, dem Massenzeitalter. Damals profitierten in der Tat unglaublich viele Menschen von der technologischen und medizinische Entwicklung, man betrachte nur die Steigerung der Lebenserwartung zwischen 1900 und 2000. Aber dieser Einfluss der Massen ist in der Geschichte der Menschheit nur ein klitzekleines Fenster, und wir können nicht automatisch davon ausgehen, dass er auch im 21. Jahrhundert bestehen bleibt.

Wieso sollte es anders sein?

Im vergangenen Jahrhundert brauchten die Eliten die Massen, für die Armeen und die Fabriken. Wer eine starke Wirtschaft und eine starke Armee wollte, musste einfachen Arbeitern zumindest Grundbildung, ein Sozial- und Gesundheitssystem geben, in den Wohlstand einer Gesellschaft investieren. Im 21. Jahrhundert brauchen kein Land mehr eine große Armee, sie benötigen eine kleine Zahl von Experten und gute Technik. Und auch in der Wirtschaft ist es angesichts hochintelligenter Maschinen und Computer überhaupt noch nicht klar, wer überhaupt noch gebraucht wird.

Die Furcht, dass Maschinen den Menschen ersetzen, gab es bereits in der industriellen Revolution.

Menschen haben zwei Arten von Fähigkeiten, physische und kognitive. In der industriellen Revolution ersetzten Maschinen viele jener Jobs, die physische Fähigkeiten benötigten, konnten aber bei den kognitiven Fertigkeiten nicht mithalten. So entstanden mehr und mehr neue Jobs, die kognitive Fähigkeiten voraussetzten. Nun aber haben wir Maschinen, die immer stärker in kognitiven Dingen mit uns konkurrieren. Aber wir können nicht einfach sagen: Gut, jetzt erledigen die Maschinen auch die kognitiven Aufgaben, dann machen wir eben etwas anderes - denn es gibt sonst nichts. Zumindest können wir noch nichts in dieser Art erkennen. Wenn Maschinen in physischen und kognitiven Aufgaben besser sind, was bleibt uns dann?

Gibt es keine optimistische Interpretation dieser Entwicklung?

Ja, die lautet: Es wird schon etwas entstehen. Nur: Warum sollte das so sein? Wir erleben etwas völlig Neues, die Entkopplung von Intelligenz und Bewusstsein. In der Geschichte der Menschheit gingen Intelligenz und Bewusstsein bislang immer zusammen, die einzigen Wesen mit hoher Intelligenz waren Menschen. Wenn Sie ein Auto fahren, Schach spielen, Terroristen töten oder Krankheiten diagnostizieren wollten, konnten das nur Wesen mit Bewusstsein - Menschen. Jetzt erschaffen wir hochintelligente Maschinen, Computer, die kein Bewusstsein besitzen. Und es ist überhaupt nicht klar, ob es überhaupt noch Dinge gibt, die bewusste Wesen besser als Intelligenz ohne Bewusstsein machen.

Was werden wir also einmal tun, wenn Computer unsere Jobs übernehmen?

Die Wahrheit ist, dass wir es nicht wissen. Die größte ökonomische Frage des 21. Jahrhunderts ist: Warum benötigst Du Menschen in der Wirtschaft? Die hat sich zuvor noch nie gestellt, denn wer sollte den Weizen ernten oder in den Fabriken arbeiten, wenn nicht Menschen? Eine Antwort auf die Frage lautet also: Wir brauchen Menschen als Produzenten. Wenn das der Fall ist, sind wir in ziemlichen Schwierigkeiten. Die andere, recht amerikanische Antwort lautet: Wir brauchen die Menschen als Konsumenten. In der Praxis wird das bedeuten, dass wir nicht mehr arbeiten werden, sondern nur noch konsumieren, das ist dann unser Job. Die USA entwickelt sich gerade in Richtung dieser Idee, doch es gibt ein Problem: Sie widerspricht jedem ökonomischen Modell in der Geschichte der Menschheit. Du bräuchtest dafür ein neues Modell, das noch nicht existiert.

Ende SZ-Gespräch

Montag, 26. Januar 2015

Das Hintergrund von Gesetzen [Recht] und Gewalt

Titel: Das Schwere des sozialen Herkunft

Das Frage, das auch philosophisch oft gestellt ist (z.B. von Pierre Bourdieu, "Die verborgenen Mechanismen der Macht"), ist die nach das Durchlässigkeit des menschlichen Gesellschaften; also nach das Ein- oder AusGrenzung innerhalb des jeweiligen Menschen-Gruppe, dem Zugang zu bestem Wissen, zu mehr persönliches Freiheit und des MitSprache an den gesellschaftlichen Entwicklungen, also einem Ablegen der "Fesseln", die ein-Es das Milieu des familiären und persönlichen Entwicklung anlegt?
In das EU ist diese Durchlässigkeit inzwischen einigermassen weit, bei allerdings immer noch ziemlich verfestigten hierarchischen Ebenen. 

Aber gut, die auch philosophische Frage lautet:
Wie entkommt ein-Es des persönlichen Herkunft?

Darauf eine ebenso philosophische Antwort:

Auf zwei oder sogar drei Arten entkommt ein-Es des sozialen Herkunft.
Erstens im Verlassen des "Sozialen", wie es fast allen sehr vermögenden und global erLebenden Menschen möglich ist.

Zweitens im Ausstieg, dem Abstreifen des Herkunft, dem vollkommenen Ändern des Persönlichkeit und Verhaltens, das in das Herkunftsmilieu gezeugt und geprägt wurde, was kaum ein-Es bisher gelungen ist und gelingt.

Das Dritte ist das deutlichste und somit schwierigste, das Ablegen des Mensch-daSein, das Veränderung eines LebeWesens, das als Mensch gezeugt ist und es wünscht und schafft, das Mensch-daSein als nur eine Form des VorGeburt zu begreiffen und als ... [welchen Namen hat ein LebeWesen, das als Mensch angefangen hat, aber - nach deutliches Weiter-Entwicklung - kein-Es mehr ist?] erst(-)geboren zu werden, um Frei davon da[zu]Sein.

Was ist das Mensch: Endpunkt oder DaZwischen-Akt?

Und das Dritte obige ist kein Witz, die Leses wissen das vielleicht, denn *ich schrieb ja schon des öfteren vom weitlich ungenutzten Potential des Menschlichen; und von den inzwischen vielen wissenschaftlichen Erkenntnissen darin und weit darüber hinaus.
Von den Manipulationen bis in subatomare Partikel ganz zu schweigen, von denen aber kaum ein-Es hier Kenntnis nimmt. Das bekannteste dürfte die Forschung im Bereich zellularer und intrazellularer Manipulation sein, also auch der Veränderungen der menschlich-tierischen und auch pflanzlichen DNS.
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Ein sonniges Tag auf dem
Tempelhofer Feld
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Titel: Eine nützliche Wirkung oder sogar Voraussetzung gesellschaftlicher Schichtung? 

Das Folgende wäre eine blosse arrogante Denunziation, wenn es nicht so wäre, wenn also das Notwendigkeit zur Anpassung an eine (zufällige?) Norm[alität], in den vielen Ausprägungen des menschlichen daSein und soSein, nicht absolute Gegebenheit wäre. Ohne Konjunktiv: Anpassung ist Norm und wird auch mit allerlei Massnahmen durchgesetzt.

Überschrift des Artikels: Es ist normal, nicht selbst zu denken

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 25. Januar 2015, Seite: Meinung, von Simona Pfister
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Darauf *ich:
Wenn das nicht genau SO gewollt wäre, wäre es NICHT SO.

Die Beobachtung der Autorin deckt sich mit meinen. Aber davon schreibe *ich ja nun schon seit Jahren, inzwischen auch hier in Blogger, und finde es auch hier bestätigt.

Das Interesse etwas weiter vom Selbst wegg zu denken und auch etwas tiefer hinein, ist fast 0. Das Lust etwas anderes zu entdecken, als ein-Es braucht und {woher auch immer das initiiert ist} wünscht, die Lust an der Diskussion bleibt im persönlichen Müssen und Wollen stecken.
Statt zu hinterfragen tief und weit, fast nur blablabla.

Aber, wie geschrieben, es ist gesellschaftlich {menschlich} so gewollt, sonst würden die Hierarchien und Machtverhältnisse erodieren. Und das ist fast die stärkste Angst und Gefahr von erdmondlichen Gesellschaften.
Daraus entsteht das Frage:

Warum ist das Entwicklung zur Friedlichkeit, wissensgesättigten Bewusst-Heit und zur allgemeinen GleichWertigkeit, und somit zur Aufrichtigkeit und zur wirklichen Befreiung des Selbst, so unendlich zäh und langwierig?

Weil Aggression und Drohungen bis zur tödlichen Gewalt [Recht / Ehre], zur Aufrechterhaltung der (tierischen {menschlichen}) Hierarchien und ungleich≠wertigen Macht-Verhältnisse, unbedingt erforderlich sind.
Will nur k[aum]ein-Es von Ihnen / Euch m/wissen, siehe oben.
Oder?

Zum Abschluss noch ein paar zentral wichtige Bemerkungen:
Dass es so ist, wie es ist, ist ohne Schuld oder gar Vorwurf für uns Heutig-Es, das wäre ja das grösste Blödsinn, uns für ein vergangenes bis aktuelles SoSein Vorwürfe oder gar Schuld zu zu erkennen, für eine Entwicklung, die wir erdmondlichen LebeWesen noch nie wirklich wissend und bewusst mit-entschieden hatten und haben!
Was auch in uns heranwächst, ist allerdings das Wissen und damit auch die intellektuellen und technischen Möglichkeiten, diese natürliche Fremd[Selbst-]-Bestimmung zu dämpfen.
Das zu können und zu tun, steht uns zu, allerdings bemerke *ich eine andere, für *mich das Mensch gefährdende Entwicklung, nämlich das Abschaffung des Mensch-Sein (m.a. das Glaubens-Projekt des "Transhumanismus"). Das Tendenz zur Ausschaffung oder Überwindung des Mensch-Sein ist weitaus stärker und drängender, als das Befreiung des Menschen aus das Selbst-Bestimmtheit durch das Evolution und Umwelt-Bedingungen.

Danke.

Montag, 19. Januar 2015

Des Kind-Es Bitte um VerStörung

Titel: Ein Drittel aller jungen und jüngsten Menschen in D ...

... leidet inzwischen an chronischen Krankheiten (Asthma, Allergien, Diabetes, ...) und sogenannten Beziehungs- und Verhaltens-Störungen (ADHS, Autismus, Asperger, Epilepsie). Was bedeutet das für unsere Beziehung zueinander und das Verhältnis zu das uns erschaffenden LebensInsel (Erde-Mond) und darIn den mit-Geschöpfen?

Naja, ist erst mal ein Ergebnis, das es zur [Er]Kenntnis zu nehmen gilt.
Dazu kommt, dass die zu frühe Sterblichkeit durch sogenannte Zivilisations-Krankheiten (Fettleibigkeit, Altersdiabetes, Krebs) exponentiell zunimmt.
Auch in das EU.

Da kuckt also ein kleines Mensch hinein und hinaus, ohne Vorbehalte und ohne Ausschliessungen und bemerkt: VIEL + VIELES + Viel-Es und beginnt zusammen zu zählen.

So viele mit-Menschen reden davon die Kindlichkeit bewahren zu wollen, die Naivität und Unvoreingenommenheit und Neugier und das Forschen.

Und was bemerke *ich davon? Nichts. Als Geschwätz.

Hohle Phraserei, einer hübschen Mode vielleicht nachgelaufen, ohne Wissen davon, was es bedeutet und was diese "Kindlichkeit" für einen Aufwand, für eine Geduld und für eine alltäglich ge- und beschützte Freiheit braucht. Kaum möglich für einen dem Kindesalter entwachsenden Menschen. Deshalb nehme *ich die diesen Abschnitt beginnenden vorwurfsvollen Sätze hier auch wieder zurück.

Was habe *ich heute geschrieben? 
Dass das Tod und das Töten ein unvermeidliche Tatsache und Notwendigkeit für das (alles) erLeben als LebeWesen ist (siehe dazu die Abschnitte zwischen den Fotos).

Was war *meine Reaktion danach darauf?
Ein stundenlanges Erschrecken und Zweifeln und permanent nervöse Selbst-Beobachtung. Darf *ich das öffentlich zumuten? Ja.

Was *ich nicht darf, ist, eine Reaktion des Leses darauf erwarten.
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Titel: Manchmal möchte *ich über den Boden schweben, um nicht zu verletzen. 

Aber was richte *ich schon aus, wo jeden Tag nur auf dem kleinen Erdbereich - den eine mittelgrosse Menschengruppe, die den Untertitel "Deutschland" beansprucht - auf einer irdischen Festland-Platte, die meist Eurasien benannt ist, nach jedem Sonnenaufgang eine Fläche so gross wie 50 FussballFelder zubetoniert oder asphaltiert.

Jeden Tag werden dabei und dadurch ungezählt Pflanzen und Tiere und Kleinst-Organismen getötet, m.a. damit wir Menschen Schuhe und Reifen schonen und uns sonstwie ausbreiten können. Ist das zu fassen?

All die Millionen oder Milliarden Mit-LebeWesen, die dabei getötet werden, haben keine Stimme in uns Menschen, Sie können vor keinem Gericht klagen, Sie besitzen nichts und werden ungerührt vom Menschen - also uns Allen - beiseite geschafft.

Und dies ist ein natürliches Verhalten, denn alle anderen Tiere scheren sich auch einen "Dreck" darum, was Sie während der NahrungsSuche und dem anderen Alltag und der Vermehrung für Mit-LebeWesen verletzen und töten. Insofern ist das DaSein eine fast vollkommen verletzende und tödliche "Angelegenheit" (ohne zu verschweigen, dass das daSein im DaSein auch Freude und darin Vorsicht, Aufmerksamkeit und MitEmpfinden ist). Soweit also alles normal.

Dass ein paar Menschen daSind, die dieses Geschehen bemerken und befragen, ist eine absonderliche Seltsamkeit!
Das sind bestimmt dumme Menschen, ja sogar gefährliche Menschen, weil diese winzigste Minderminderheit das normalste und alltäglichste und somit auch nötigste Handeln des daSein im DaSein anfragt und bezweifelt. Das darf nicht daSein!

Somit bin *ich gewarnt!
Das nicht mehr oder sogar weiterhin zu tun.
Mitmachen und Scheissegal, weil sonst mundtot, schreibtot, oder sogar Tod.
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Titel: Wann kann *ich diese Normalität endlich unhinter- und befragt geniessen?

Also einfach gefühl- und empfindungslos akzeptieren, dass ein erLeben auf dem Töten nicht nur aufgebaut ist, sondern auch nur deshalb existiert, weil -Es und anderEs tötet, töten muss, sonst ...

Ja, eben tot.
Nein, *mir muss das Töten recht und billig sein, weil *ich weiter erLeben möchte, wurscht, wie Viele MitWesen *ich dabei aus dem erLeben entferne, damit *ich weiterLebe.

Scheise, das ist harter Tobac, der zum Husten reizt, bis der Schleim versagt.

Klar, dass *mich k[aum]ein-Es mehr lesen möchte.
Schon alleine diese unnormale Sprachwahl und dann auch noch die Themenwahl!
Ungeheuer. Dieses "Mensch", Mensch?; ist ein Ungeheuer.
Ungeheuer, mehr als alle Ungeheuer, das Mensch so kennt?

😉
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Titel: Echt jetzt, *ich bin total blöd!

Weil, eigentlich möchte*ich, wie jedes ErLebeWesen, total erfolgreich sein.

Was *ich aber errege ist wahrscheinlich Abscheu, ist eine Abwendung von *mir, ist fast komplettes DesInteresse, zumindest an den Interessen und Texten in *mir und damit hier.

Weil, das erLeben muss so miss- und -handeln, da kann kein-Es rann und ein Nachdenken fordern, oder gar Änderung. Nö.
Geht einfach nicht!

Gut, muss *ich  eben eine andere Richtung und andere Themen wählen. Irgendwas, was gefälligst is[s]t, was von Interesse ist, vielleicht einen Mittelalter-Krimi, mit Rittern, Feen, Prinzessinnen und Bauern, die um Burgen kämpfen und in Schlachten ziehen?

Irgendsowas. Oder eine Zukunftsgeschichte mit Raumschiffen, die rauschend durch die Galaxis düsen und dabei Aliens helfen, mit menschlicher Wonne und Kleverness.

Mal kucken?
Ob *ich all das Wissen und Gefühl für das DaSein wieder verdrängen kann, um endlich erfolgreich von Prinzen und korrupten Mächtigen zu fabulieren.
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Titel: Vergeben Sie die Störung.

Die Frage ist ja auch: Was darf Kunst?

Vielleicht sogar: Was soll Kunst?

Und die Frage an *mich: Was ist das, was *ich auch hier in Blogger tue?

Darf *ich das Selbst überhaupt als Künstl-Es bezeichnen?

Wohl eher nicht. Als Ungeheuer aber auch nicht. Oder?

Oder bin *ich inzwischen eine Selbst-Inszenierung des Besser-daSein?
Das Leses spürt das.

Guten Tag.