Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Samstag, 4. Juli 2015

Trägheit + Kunst × Erde = RobotEs?

Oder lautet die Beitrags-Titel-Gleichung: Kunst + RobotEs - Erde = Trägheit?

Titel: Das "Wesen" des Trägheit

Aus das Süddeutsche Zeitung (SZ), vom 01. Juli 2015, Wirtschaftsteil, einer Seite mit alternativen Ideen zum aktuellen Wirtschafts- und Politikmuster.
Den unten eingestellten Auszug aus der Themenseite hat Katharina Brunner geschrieben. 

Überschrift: Aktiensozialismus: Der Staat im Aufsichtsrat 

Aktien und Sozialismus sind zwei Begriffe, die im Grunde nicht so recht zueinander passen. Giacomo Corneo, Professor für Öffentliche Finanzen, verwebt diese Elemente: Die Marktwirtschaft bleibt erhalten, das Privateigentum wird jedoch eingeschränkt. „Der Aktiensozialismus ist bewusst ein evolutionärer Versuch“, sagt Corneo von der Freien Universität in Berlin. Voraussetzung dafür ist eine neue Institution, die nach dem Vorbild der Bundesbank gestaltet sein soll. Comeo hat sie Bundesaktionär getauft. Anstatt um stabile Preise, kümmert sich der Bundesaktionär um Renditen von Grosskonzernen. Denn die grossen Unternehmen gehören im Aktiensozialismus zu 51 Prozent dem Staat. 

Doch im Gegensatz zur Planwirtschaft leitet sie der Staat nicht. Das machen weiterhin Manager — wie auch in anderen Firmen mit Mehrheitsaktionären. Die Öffentlichkeit nimmt über einen anderen Kanal Einfluss: Vertreter des Bundesaktionärs sitzen in den Aufsichtsräten. Gewinne sind im direkten Interesse des Staates, denn er profitiert finanziell: „Die Kapitalrenditen teilen sich dann nicht nur Minderheiten, sondern fliessen auch in den öffentlichen Haushalt“, sagt Corneo. Eine soziale Dividende, die mehr Geld für den WohlfahrtsStaat und damit eine gerechtere Verteilung des Wirtschaftswachstums bedeute. 


Das Konzept ist Ergebnis seiner Forschung zu Ungleichheit und Umverteilung. Beeinflusst hat ihn der Wirtschaftsnobelpreisträgers Joseph Stiglitz: „Er zeigt, dass auch komplizierte Ökonomische Fragestellungen mit den Instrumenten der Mathematik gelöst werden können.“ 


Der gebürtige Italiener Corneo glaubt, dass wir uns an einer Weggabelung befinden: Wollen wir ein System mit einer kapitalistischen Elite und einer Mehrheit ohne Mitspracherecht? Oder wollen wir eine wirklich offene Gesellschaft mit politischer und ökonomischer Selbstbestimmung? Ihm, ist bewusst, dass seine Idee des Aktiensozialismus auf Widerstände stossen wird. Bei den Eliten, aber „leider auch in den Köpfen derjenigen, die eigentlich am meisten davon profitieren würden“. Er meint die Mittelschicht.


Zur Person:  Giacomo Corneo, Professor für Öffentliche Finanzen, sagt: „Der Aktiensozialismus ist bewusst ein. evolutionärer Versuch.“ Der Italiener glaubt, dass sich die Menschheit an einer Weggabelung befindet und sich entscheiden muss.


Ende SZ-Text von KATHARINA BRUNNER

Dem stimme *ich zu. Ich erachte das für ein sehr annehmbare Alternative.
Auch *ich ahne, dass das allermeiste menschliche soSein eine soche Idee vollumfänglich ablehnt, weil sie dem Egoismus und alten gewohnten Macht-Anspüchen und Traditionen widerspricht. Selbst Angebote, die das Wohlbefinden erhöhen (mehr tägliche Bewegung und umfangreiches Wissen verhindern fast sämtliche nicht erbliche oder von Giften verursachte Krankheiten; auch ein Mehr an mit-Entscheidung in allen Bereichen ist fast ohne Zustimmung - Egoismen sind damit nicht gemeint), werden aus Bequemlichkeit und alter Gewohnheit abgelehnt.

Es ist schon eine Seltsamkeit des daSein - und wohl auch des DaSein -, dass beständig wider das verifizierte Wissen gehandelt wird - und *ich betone das extra: mehrfach geprüftes und somit als stimmig bewiesenes Wissen, also kein blosses Glauben. Auch *ich kann somit bemerken, dass die natürliche Trägheit, also das Trieb[? Oder geht das sogar noch tiefer?] Alle Energie (Bewegung) zu sparen, jede HandlungsKette mit oder ohne Ziel, mit dem geringsten Aufwand an DaZwischen-Schritten zu tun, das Hindernis für jede Verbesserung und Erweiterung der Solidarität und damit auch des Anstiegs von mit-Entscheidung jedes einzeln-Es ist.

Kurz formuliert: Das Trägheit des DaSein ist das "Elixier" der Macht. Die strenge Hierarchisierung und nicht-GleichWertgkeit des daSein - AUCH des Menschen - ist eine Wirkung der natürlichen Trägheit. Dass diese natürliche Gegebenheit in ein paar wenigen Bereichen des Mensch-daSein - z.B. auch in Teilen des EU - etwas weniger streng ist, ist, wie alles im DaSein, des ebenso natürlichen Vielfalt zu verdanken. Diese Verschiedenheit in und von AllEs und All-Es {Gleichheit} in allem daSein ist vielleicht noch grund-legender als der Zwang zur Optimierung und EffizienzSteigerung allen Energie-Aufwands (Trägheit)? So vermute *ich, dass das Trägheit leicht zu senken ist, das Verschiedenheit jedoch nicht, wenigstens nicht in dem Ausmass, wie das Bequemlichkeit und damit das Zwang zum Sparen jeglichen Energieaufwands (Bewegung).

Das Mensch ist bis Jetzt eher eingeschränkt, stirbt "lieber" viel zu früh und ist ohne wirkliche Freiheit, als das Wissen zu erhöhen und auch allgemein mehr in Bewegung da[zu]Sein. Die "ersparte" Energie stecken wir "lieber" in Technik und Roboter. Die dann aber wenigstens, wie "Menschen" aussehen sollen.
Die Frage ist ja bis Heute ungeklärt: Wissen wir Menschen warum wir tun, was wir tun, und wozu das wird, was wir jetzt tun. Eindeutig, nein. Aber was weiss *ich schon, ob das nicht genau so daSein muss, ob nicht genau das unser daSein-Zweck ist: unbedarft aber vorübergehend teilweise findig zu verschwinden?
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Katzen - Inhalt
Ist doch so?
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Titel: Was ist das Wirkung von Millionen  $ für alte Kunstwerke auf *mich?

Das nun folgende ist wahrscheinlich naiv und plump provokativ und bestimmt ohne Verständnis für das Kunst und die Künstl-Es, allein, es ist ...

Nur {m}eine Meinung:
"Die Kunst" (also jeweils ein paar Menschen innerhalb der Vielen. Das ist nur meine Naivität und Lust auf Genauigkeit, dass *ich das erwähne; die längeren Leses wissen, dass *mir das schmähen oder denunzieren fremd ist, und *ich Ironie kennzeichne.) ist irgendwann mal angetreten die(?) Wirklichkeit auszuleuchten und somit auch das (das Wirklichkeit hat kein Geschlecht, oder?) Wirklichkeit, das den Menschen uner- und unbekannt war / ist. 
Neben diesem Erhellen des Gegebenen und Aktuellen, ergriff das Kunst (hat Kunst ein Geschlecht?) auch das RaumZeit und erschuf das Geschichte (hat ... ?) und bettete menschliches und nicht-menschliches Geschehen darin ein, machte Vergangenheit erlebbar. Mehr noch, das Kunst versuchte auch zu erklären was war, was ist und was [vielleicht] mal ist.

Kunst war und ist also - für *mich - die Benennung eines Mangels, besser die Benennung der Handlungen, die dieser Mangel fordert und erregt. Kunst forschte, Kunst versuchte, Kunst bezeichnete, Kunst deutete, Kunst hob an, Kunst phantasierte und Kunst bewies. Kunst erweiterte das Erkennen und verstörte das Geglaubte und errodierte das Fixierte. Kunst war das Werkzeug einer Fähigkeit des Menschen, des Bewusst-Sein {Aufmerksamkeits-Steuerung und In- und Umgebungs-Wahrnehmung (also der Sinne nach Innen wie nach Aussen)}, und war die Forderung der grossen Verletzlichkeit menschlichen daSeins / soSeins. Angst, Unsicherheit und Neugier sind wohl die Erregungen (Gefühle?) die diese panzer- und krallenlose Verletzlichkeit und die Zartheit unserer Oberfläche {nur Haut?} bewirkt.

Das sind wir im Grunde unverändert, aber wir haben inzwischen sowohl die Panzer-, als auch die Krallen-losigkeit beendet. Und damit sinkt wohl auch unser Interesse an Erweiterung und an das Erhellung des Innen und des Aussen. Das Wirklichkeit sInteresse lässt mehr und mehr nach und fällt langsam in Ruhe zusammen. Je mehr wir sind und je mehr Maschinen wir erschaffen, um unser Tun zu sparen, umso Nachlässiger ist alle Kunst, darin auch das Philosophie.

Lange Rede, kurzer Sinn. Das Kunst war mal, ware mal, wäre mal gewesen, haucht gerade die verbliebenen Sinnesreize aus, ist schon fast nur noch Vergangenheit; und alle Vergangenheit ist den fast Allen "über Alles" und somit lieb und teuer. Vergangenheit ist fast das Teuerste, was wir haben, oder?

Kunst war mal interessant, war mal erweiternd und erheiternd, erhellend und bellend. War. Das: Was ist?, ist das Kunst abhanden gekommen, Zuwanderer und Obdachlose auf Bühnen, Fotos vom Elend und Krieg, Filme ohne Script und Schnitt, Skulpturen und Malwerke ohne oder mit Form, Musik die nur möchte und nimmt, was war, bezeugen das alltäglich.

Milo Raus "Kongo Tribunal", zur RaumZeit in den Berliner Sophiensälen, ist von dieser Kritik deutlich ausgenommen. Es gilt, wie immer Ausnahmen bestätigen die Regel. 

Kunst ist *mir, bis auf langsam verschwindende Rudimente, bestenfalls Objekt-"Verschönerung", aber fast immer blosse ab und zu nette Dekoration / Auflockerung des Alltäglichen. Was sagt das zu den Schöpf-Es von Kunst - im VerGleich zu dem, was Kunst mal war; was Kunst mal bewirken wollte -? Dass das Mangeln und das Unbehaustheit im Menschen gestillt ist? Nein.

Es bedeutet wohl, dass wir sediert sind. Dass all das Technik und Maschinen-Brimborium und unsere geballte Anzahl auf diesem so sonnigen kleinen endlichen Planeten-System Erde-Mond uns immer wurschtiger Macht? 
UND!, dieses Textchen ist keine Kunst, und *ich bin KEIN Künstl-Es, nein, so wie es um das Kunst ist, möchte *ich das nicht sein.
Danke.

W-Es schrieb das?:
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*ich
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Titel: Das Abscheu nach der Herkunft / Ursprung

Wie unangenehm ist uns, dass wir erdmondliche LebeWesen sind?

Das was viele "Dreck" nennen, was aber ehemals lebendige Pflanzen waren und weit vor uns und jetzt der Lebensbereich von MultiBillionen Mit-LebeWesen ist, ist auch unsere erLeben-sGrundlage, wird aber fast von all-Es nur getreten und mit Dreck (nicht-Pflanzen und deren "Abfall") zugemüllt, wird jeden Tag Hektar für Hektar geteert und zubetoniert. Dass das nicht so sein müsste, ist auch klar.

Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 24. Juni 2015, Wissenschaft-sBeilage, von Julia Gros

Überschrift: Mikrobiologie. Über Leben im Dreck
Untertitel: Ob nun im Erdboden oder am Meeresgrund: Überall tummeln sich Mikroben, die noch keiner kennt. Erst allmählich gelingt es, sie zu erforschen - mit Überraschungen für Klima und Medizin.
Daraus ein paar Auszüge:

[...]

Ob nun in der Tiefsee, auf 3000 Meter hohen Berggipfeln, im menschlichen Darm oder im ewigen Eis: Überall auf der Erde tummeln sich Mikroorganismen. Massen von Mikroorganismen. In einem einzigen Gramm Waldboden sind es bis zu 100 Milliarden Zellen von über 10 000 verschiedenen Arten. Manche sind Energiesparwunder wie offenbar die Mikroben aus dem Meeresboden. Manche, wie etwa bestimmte Streptomyces-Arten, produzieren wichtige Antibiotika - rund die Hälfte aller Medikamente beruht auf Stoffwechselprodukten von Bakterien. Manche bauen Giftstoffe ab, wieder andere töten Pflanzenschädlinge. Dass sie noch weitere großartige Fähigkeiten haben, ist zu vermuten. Aber wir kennen nur einen Bruchteil von ihnen, vielleicht fünf Prozent - einige Mikrobiologen glauben, weniger als ein Prozent. Man könnte viel von ihnen lernen, aber der größte Teil der Mikroben widersetzt sich den Forschungsmethoden der Wissenschaftler, lässt sich nicht detektieren und nicht im Labor vermehren.

Das ändert sich jetzt. Zum Teil neue, zum Teil verbesserte Methoden öffnen ein Stück weit die Tür zum Universum der Mikroorganismen. „Die Frage ,Wer ist da?‘ kann man heute durch die kulturunabhängigen Technologien ganz anders angehen als früher“, sagt Paul Illmer, Mikrobiologe an der Universität Innsbruck. Inzwischen lassen sich Erbgut-Schnipsel aus einer Bodenprobe auslesen, und ihr Vergleich mit bekannten DNA-Sequenzen in den Datenbanken weist auf die Anzahl der vorhandenen Arten hin. Auf diese Weise gelingt es Forschern, beinahe jede Woche neue Arten zu entdecken.

[...]

„Wir Biologen sind überwältigt von der Vielfalt und den Größenordnungen, mit denen wir es zu tun haben“, erklärt Antje Boetius, Tiefseeökologin am Max-Planck-Institut für marine Meeresbiologie in Bremen. Das Netzwerk der Mikroorganismen ist für Forscher wie ein Puzzle mit Milliarden von Teilen. Die Einzeller haben sich teilweise so spezialisiert, dass sie nur in Gesellschaft von anderen Mikroben existieren können, weil sie von deren Abfallprodukten leben.

Angesichts dieser Komplexität kratzen DNA-Analysen nur an der Oberfläche. Trotzdem haben Mikrobiologen bereits zahlreiche Fakten zutage gefördert, die grundsätzliche Fragen beantworten. Allerdings kam auch Besorgniserregendes ans Licht. So beobachteten sie in den Ötztaler Alpen, dass Klimaveränderungen in den vergangenen sieben Jahren nicht nur die Pflanzenwelt beeinflusst haben. In einer Höhe von 2700 bis 3500 Metern veränderte sich sowohl die Zahl der Mikroorganismen im Boden als auch die Zusammensetzung der Gemeinschaft. Davon profitierten unter anderem solche Mikroben, die Methan produzieren - ein potentes Treibhausgas. Der Klimawandel könnte sich durch diesen Effekt weiter beschleunigen.

[...]

Ähnlich mühsam ist es, die funktionellen Eigenschaften der neu entdeckten Arten zu charakterisieren. Das extrem langsame Wachstum vieler Einzeller macht ihre Analyse mit den üblichen Methoden so langwierig, dass sie den Rahmen von Doktorarbeiten oder die zeitlichen Vorgaben von Forschungsprojekten sprengen. 90 bis 99 Prozent der Organismen haben sich bisher überhaupt nicht im Labor kultivieren lassen. Sie wachsen einfach nicht in Petrischalen, egal mit welchen Nährstoffkombinationen Forscher sie hochzupäppeln versuchen. „Durch die Hetze um Mittel und Publikationen ist die geduldige, langsame Mikrobiologie der Kultivierung und Beobachtung von Kleinstlebewesen aus der Umwelt schon fast ausgestorben“, sagt Antje Boetius.

Aber auch auf diesem Gebiet gibt es Fortschritte, auf die man beispielsweise in der Medizin angewiesen ist. Anfang des Jahres sorgten Kim Lewis und Slava Epstein von der Northeastern University in Boston mit ihrem Team für Aufsehen, als sie ein Antibiotikum einer ganz neuen Wirkstoffklasse vorstellten: Teixobactin. Sollte sich diese Substanz in den bevorstehenden Studien als bei Menschen wirksam und sicher erweisen, wäre es das erste neue Antibiotikum seit 1987. Eine Sensation, jedoch wurde in den Berichten meist nur am Rande erwähnt, dass Teixobactin von einem bis dato nicht kultivierbaren Bodenbakterium stammt. Nun konnte es mit Hilfe einer in Boston entwickelten, erstaunlich schlichten Methode gewonnen werden; die Forscher tauften den winzigen Produzenten Eleftheria terrae.

Ende F.A.Z.-Auszug von JULIA GROS

Die Frage ist also, welche Verbesserung und Verschönerung wir uns also täglich zubauen und vernichten? Aber der Artikel deutet ja an, dass wir unser Wissen und unseren Ein- und UmBlick beständig erweitern. Es bleibt die Tatsache, dass wir weiterhin konsequent zubauen, zumüllen und vernichten.
Trägheit? Siehe oben.
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Das Foto ist ein Ausschnitt
aus der SZ vom 02. Juli 2015
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Titel: Das erLeiden des RobotEs

Das folgende Textchen ist eine weitere Reaktion und meine unermüdliche Antwort-Suche, auf das Frage: Wie nützlich sind Maschinen, wie gefährlich sind Maschinen und wie weit sollten wir sie nutzen und wie sollten wir sie gestalten?

Eine Facette der Antwort-Findung ist:

Schlimm ist ja schon, dass das Mensch die Verletzlichkeit und Verwundbarkeit des daSein im DaSein, also auch die jedes Menschen, weder besonders anerkennt, noch erst richtig wertschätzt, als das, was es ist: eine Grundlegung und Notwendigkeit des daSein und des DaSein als Ganzem; aber am schlimmsten daraufhin ist, dass das Mensch aufGrund dieser fehlenden Wertschätzung sich selbst für dauernd Unvollkommen, nein, mehr noch, weil Unvollkommenheit ist ja auch eine der Grundlagen des DaSein, nein, das Mensch hält das Mensch-daSein für überflüssig, arbeitet "heiter" an seiner Abschaffung.

Langer BandwurmSatz, *ich weiss.
Das Frage ist: "Wie weit geht unsere unbewusste Selbst-Ablehnung?"
Also ernstlich, wie stark ist unser Leiden am blossen daSein, ist die grausige Ablehnung des Selbst (und auch [je]des anderen Selbst) und das gewalt[tät]ige Misstrauen gegenEinander, das unser Normalzustand ist? Bis auf nur geringste Ausnahmen. So stark, dass viel-Es {Menschen} Maschinen für einen Ersatz oder "gute" WeiterEntwicklung des erdmondlichen und darin des menschlichen erLebens erachten, manch-Es sogar für "die besseren Menschen".

Anstatt wir Menschen also unser daSein in aller Verletzlichkeit und dauernden Unvollkommenheit endlich{keit} anerkennen und das wirklich Beste daraus gestalten (und da gibt es so einiges an Um- oder Aus-Gestaltung, sogar soviel, dass das wohl die "Phantasie" der meisten Menschen entweder überfordert und/oder verengt / verängstigt) und in überwiegender Freude (das Leid nicht vergessend, das auch am erLeben beteiligt ist; aber es muss ja nicht überwiegen, wie es das Aktuell tut, oder?) das bisschen erLeben geniessen, das jed-Es ist, werkeln wir verzweifelt und Fremd gesteuert (unbewusst) an unserer Abschaffung.

Denn, was bleibt dem Menschen übrig, wenn alles Tun und Wissen auf Technik übertragen ist, wenn der Optimierungs- und Effizienzsteigerungs-Wahn bald die Goldmedaille und das Siegerschleifchen umgehängt bekommt?

Montag, 29. Juni 2015

Die Wirkung von Mangel an Geborgenheit

Ein Zitat:

"Und wird die Welt auch noch so alt,
der Mensch, er bleibt ein Kind!
Zerschlägt sein Spielzeug mit Gewalt,
wie eben Kinder sind!

Wann alles erst in klein zerstückt
und nichts mehr zu verderben,
so sucht er wieder – neubeglückt –
und spielt dann mit den Scherben."

Von Carl Spitzweg (1808 - 1885), Maler, eigentlich Apotheker, als Maler Autodidakt. Er schilderte in kleinformatigen Bildern humorvoll Szenen aus dem Leben von Kleinbürgern und Sonderlingen der Biedermeierzeit

Und nun ernstl*ich:

Könnte es soSein, dass wir tun, was wir Menschen tun - und nicht tun -, weil uns erdmondliche Geborgenheit fehlt?

Heute geschah eine der wenigen Zusammenkünfte von sich überlappenden Texten zu einem grundlegenden Themenbereich des Menschen innerhalb einer Tageszeitung, sogar innerhalb eines Teils dieser Zeitung, dem Feuilleton. Die Frage nach unserer Einbettung in das erdmondliche Geschehen und unserem Umgang mit diesem Geschehen, dieser BiosSphäre, die wir mit so vielen anderen LebeWesen nicht bloss teilen, sondern deren Mischung wir auch sind.

Ich lerne gerne. Das ist mein Motto. Wenn nur nicht der Widerstand (s.u.) dagegen so stark wäre, in *mir. Das neue Wissen zu behalten, zu ordnen und wieder zu finden, fällt so verdammt schwer. Wie oft schon bemerkte *ich, dass *ich ein und dieSelbe Erkenntnis bereits eingestellt und beschrieben habe, ohne eine Erinnerung daran. Sollte *mir vielleicht peinlich sein, ist es jedoch nicht mehr. Und wenn *ich es fünf mal mache! Egal.

Und nun zu etwas ganz allgemeinem.
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Strassen-Schönheiten
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Titel: Ein neues Angebot zur Benennung des Wortes für vorausschauendes und umsichtiges, sowie auf Machbarkeit Und Brauchbarkeit vorab geprüftes, und die [auch tödlichen] Fehler und Schmerzen stets minimierendes {Selbst}-Handeln, lautet NICHT Verantwortung. Sondern?

Aus Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 28. Juni 2015, Feuilleton, von Mark Siemons

Überschrift: Der fast unsichtbare Hegemon
Untertitel: Macht, aber wozu? Die planmässige Unauffälligkeit Deutschlands wirkt sympathisch  - doch darin steckt ein Problem, auch für Europa 

Hier ein Auszug:

Die Gleichzeitigkeit von universellem Kompetenzanspruch und Selbst-Einklammerung verbindet den Minister auch mit den Mehrheiten in der Bevölkerung. Laut einer Umfrage der Körber-Stiftung meinen nur 37 Prozent, Deutschland solle sich in der Welt stärker engagieren (zwanzig Jahre zuvor waren es noch 62 Prozent), doch zugleich nennen 66 Prozent die weltweite Respektierung der Menschenrechte als oberste Priorität der Aussenpolitik, 27 Prozentpunkte mehr als 1994. Die Deutschen beziehen einen Teil ihres Selbstbewusstseins daraus, eine Exportnation zu sein, ansonsten scheinen sie aus ihrer gut gepolsterten Exterritorialität heraus die anderen am liebsten einfach nur beobachten zu wollen. Wobei sie sich jedoch immer nervöser fragen: Wird alles noch mal gutgehen, wenn die Kriege und Krisen immer näher kommen? 

Mit einem derart ungeklärten Verhältnis zur Aussenwelt sind weder Öffentlichkeit noch Regierung in der Lage, die EU in eine Zukunft zu führen, die über Rechenkunst und Regelbefolgung hinausgeht. Denn zweifellos würde jede im engeren Sinn demokratische und solidarische Perspektive Europa von dessen Vormacht eine besondere Investitionsbereitschaft erfordern; nur wenn der Hegemon ein Bild von sich selbst hätte, das ihn auch über Durststrecken tragen könnte, wäre eine so konkrete Füllung des vom Establishment sonst so gern bemühten Begriffs „Verantwortung“ mehrheitsfähig. Da davon aber überhaupt keine Rede sein kann, endet die griechische Herausforderung jetzt aller Voraussicht nach im Desaster. Die Leere des deutschen Machtbegriffs droht, auch zur Leere des von ihm dominierten Kontinents zu werden.

Ende F.A.S.-Kommentar von MARK SIEMONS

Ich finde, diese Sätze gelten - natürlich etwas abgewandelt - auch für ein einzeln-Es innerhalb einer Gesellschaft. Ich par exemple fühle Getroffenheit, und zwar ziemlich deutlich. Ich stecke fest in Bedeutungslosigkeit und verhuschter Ängstlichkeit, derweil: *ich könnte viel mehr. W-Es geht es noch so?

[m]Eine Meinung: Wirkliche Verantwortung entsteht / entstünde erst in / mit einem stimmigen Selbst-Gefühl und einer aufrichtigen Selbst-Beschreibung, die auch das natürliche inhärente menschliche Leid und die ebenfalls natürliche allzu menschliche, wenn auch vielleicht {meist} nicht ausgelebte, Fratze der Boshaftigkeit und gegenseitigen Kränkung mit einbezieht.
Verantwortung braucht zur Entwicklung Transparenz, verifiziertes Wissen und wohlwollende ZuWendung zum Selbst im DaSein und zur Umwelt darIn. Aus dem g/Glaube[n] entsteht nur rudimentäre Verantwortung: eine Ahnung davon.

Das ist jedoch genau die "Verantwortung", die fast alle "Verantwortlichen" bisher behaupten. Aber *ich schränke ein, dass *ich diesen Begriff vielleicht mit etwas fülle, das nur *ich darin erfühlen und erLeben möchte, das aber alle ander-Es darin gar nicht haben wollen?
Ansonsten ist das Inhalt von Verantwortung meist lediglich die (kleinliche?) Sorge um das jeweilige Selbst und ein wenig drummherum, was natürlich annähernd 100 Prozent des daSein im DaSein ausschliesst und auch in das RaumZeit jeweils nur wenige Momente erreicht. Aber genug vermutet.

"Verantwortung", wie *ich es alltäglich erspüre, ist entweder eine [Über?]-Forderung an all die sogenannten "Verantwortlichen", ist Vorwurf für dessen Fehlen, nach fast jedem Fehler / Unfall und Schmerz, oder ist ein stets wichtig geäussertes Füllsel. Wie belanglos, aber mit wie vielen auch grossen Worten "Verantwortung" aktuell aufgeblasen ist, können die Leses m.a. auch hier erlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Verantwortung

Es ist wohl erforderlich, für das, was *ich wünschte, das Verantwortung enthält, ein neues Wort zu kreieren. Und die "Verantwortung" den "Verantwortlichen" als stete Rechtfertigung und Entschuldigung für deren Versagen zu überlassen. 
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Mit diesen schönen Mit-LebeWesen möchte *ich
erstens Ihre Augen locken, und zweitens
Ihren Geist ein wenig beruhigen. 
Pflanzen sind für *mich
Entspannung pur
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Titel: Die Wirkung einer Lücke, verbirgt die Sichtung einer Tücke

Mir ist seit längerem schon bewusst, dass das g/Glaube[n] eine Lücke zwischen dem naturgesteuerten NichtWissen, also unserem auch noch aktuellen Normal-Zustand, und dem Wissen des Wirklichen und dem darIn enthaltenen freien Selbst-Entscheiden überbrückt.
Diese fast vollständige NaturSteuerung auch des Menschen (+ zwar) zur Dauerhaftigkeit und zum SelbstErhalt (Triebe / Bedürfnisse), (der NaturSteuerung) durch Umwelt, durch Struktur / Aufbau und den Substanzen des Körpers, durch Artspezifische Erfahrungen (Gene und epigenetische Marker) und auch Gruppenspezifische Erlebnisse {Prägung}, ist zwar pures Wissen, allerdings noch ohne verwortete Gewissheit und dessen Wirkung in und auf uns Menschen.
Ist das einigermassen verständlich verwortet? Ziemlich komplex, *ich weiss, auch *ich brauchte mehrere Anläufe zum formulieren und auch mehrere zum verständlichen erLesen. Das Glauben kommt, glaube *ich, mit weniger Komplexität aus, muss aber eben auch nur eine Lücke überbrücken, die es mit Wissen zu füllen gilt. Vermute *ich.

Aber jetzt zu einem HinterMenschen (wenn *ich in das RaumZeit nach Vorne, also in das weitestgehend Unbekannte hineinspüre, ist das Gewesene hinter *mir), der hinter *mir bereits etwas vorwegg genommen / gewusst hat, was *ich erst vor kurzem geschnallt habe.

Aus Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 28. Juni 2015, Feuilleton, von Christian Schwägerl 

Überschrift: Wir Riesenmaschinen
Untertitel: Alfred Döblin ahnte schon 1924, was beim Klimagipfel in Paris beschlossen werden muss: Sein Roman "Berge Meere und Giganten" zeigt eine Katastrophenwelt, in der Mensch, Natur und Technik verschmelzen - die Rettung, auch heute?

Daraus ein Auszug:

Wer Döblins Gedankenwelt und Stil vorschnell als Ökokitsch und Ganzheitlichkeitslyrik abtut, sollte bedenken, wohin es geführt hat, dass diese Gedanken erst spät im 20. Jahrhundert in Form des „Umweltbewusstseins“ Breitenwirkung entfaltet haben. Und immer noch um Anerkennung ringen. Die sinnlichkeitsfreie Kälte des heutigen Kapitalismus und die mit ihr verbundene Lehre, dass Lebewesen eigentlich nur Maschinen sind, treibt unsere ökologische Verarmung voran: Erde und ihre nicht-menschlichen Bewohner sind nur reine Rohstoffe, frei von intrinsischem Wert. Eine eigene, subjekthafte Perspektive wird ihnen abgesprochen. Das gehört zu den Antriebskräften der ökologischen Krise, und diese wird sich Jahrzehnt für Jahrzehnt verschärfen, wenn es bei der gegenwärtigen Beziehungsarmut bleibt. 

In dem Weltenpanorama von Mensch, Natur und Technik, das Döblin geschaffen hat, sind die harten Fragen von heute schon vorweggenommen: Welche neue, synthetische Natur schaffen Hightech-Industrie und IT-Konzerne, wenn sie die Welt der Zukunft mit Robotern, Drohnen, Supercomputern und immer feineren elektronischen Netzwerken überziehen wollen? Wer herrscht in dieser Welt? Kann, wer die Natur als ein „wimmelndes Kontinuum“ ernst nimmt, noch hierarchische, zentralistische, auf Dominanz, Extraktion und Umsatzwachstum angelegte Ziele verfolgen, wie dies der militärisch-industrielle-informationelle Komplex von heute tut?

Döblins Weltwahrnehmung bietet eine Alternative an: Die Offenheit fiir das Verbindende in der Natur könnte heute zum Nachdenken über offene, fliessende, dezentrale Strukturen in Gesellschaft und Technologie führen. Bei Döblins analoger Sicht geht es um die stufenlosen Verbindungen, das Miteinander, das Ineinander, die fliessenden Grenzen, die offenen Poren, die geteilten Eigenschaften und Elemente, die Gemeinsamkeiten. Übersetzt in die Technosphäre heisst das offener, freier Austausch, kooperatives Entscheiden. Alfred Döblin schuf mit „Berge Meere und Giganten“ und dem „Ich über der Natur“ die gedanklichen Grundlagen eines Internets, das alles Anorganische und Organische einbezieht und über die Menschensphäre hinauswächst.

Ende F.A.S.-Rezension und Kommentar von CHRISTIAN SCHWÄGERL

Dem ist fast nichts hinzuzufügen, ausser dem persönl*ichen Bekenntnis und der Erkenntnis, dass *ich zu gleichen (ähnlichen) Erkenntnissen gelangt bin, das aber nur, weil viele Menschen, wie auch Alfred Döblin, vor (oder genauer hinter *mir, weil in das RaumZeit bin *ich Alfred Döblin ja voraus, s.o.) *mir das nach-gedacht und vor-geschrieben haben.
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Schatt*ich
unter GlasDach
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Titel: Was braucht das Mensch zur Selbst-Anerkennung?

Denn eins ist *mir immer bewusster, die unten in der von *mir eingefügten {Klammer}, erwähnten Prägungen, die alles erdmondliche Geschehen und alle erdmondlichen LebeWesen gemeinsam durchlaufen haben, betten uns Menschen viel stärker in alles erdmondliche Geschehen ein, als wir bisher wahrhaben möchten, als uns die meisten GlaubensGeschichten erlauben wollen. Das Mensch ist wirklich nur in winzigsten Nuancen verschieden von all den erdmondlichen Mit-LebeWesen. Was das bedeutet, haben hinter *mir schon bekannte Wissenschaftler und Philosophen erkannt und erschrieben und sind deswegen entweder belächelt oder ignoriert worden (s.u. "Widerstand"). Denn diese Anerkennung würde selbstverständlich einige Veränderungen unseres Verhaltens einfordern.

Aus Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 28. Juni 2015, Feuilleton, von Cord Riechelmann

Überschrift: Tiere wie wir
Untertitel: Jacques Derridas letztes Seminar handelt von Saddam Hussein, Carl Schmitt, Tauben, Wölfen, Souveränen und vor allem davon, wie das alles zusammenhängt

Auszüge daraus:

Es macht einen Unterschied, ob man auf Taubenfüssen trippelt oder auf Wolfssohlen schleicht. Auch wenn beide Gangarten still, diskret und unscheinbar und deshalb kaum zu hören sind, gehören sie ganz unterschiedlichen philosophischen Traditionen an. Auf Taubenfüssen, wie ein Dieb in der Nacht, trat beim heiligen Paulus die Wahrheit ganz leise in die Welt. Und in Friedrich Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ durchquert eine Taube das Lied mit dem Titel „Die stillste Stunde“. 

Die „stillste Stunde“ ist in dem Gesang der Name einer furchteinflössenden Souveränin, einer furchtbaren Herrin, die Zarathustra bestimmt zurechtweist. „Das ist dein Unverzeihlichstes: du hast die Macht und willst nicht herrschen“, kritisiert sie ihn. Worauf dem zaghaften Zarathustra immerhin einfällt, darauf hinzuweisen, dass ihm zu allem Befehlen die Stimme des Löwen fehle und es die stillsten Worte seien, die den Sturm bringen: „Gedanken, die mit Taubenfüssen kommen, lenken die Welt.“ Diese stillen Gedanken, die auf Taubenfüssen daherkommen, sind aber die stillen Befehle, welche die Welt im Sinne des heiligen Paulus zur Wahrheit lenken, die immer eine Wahrheit des Friedens ist. Demgegenüber kündigen die Schritte auf leisen Wolfssohlen das Gegenteil an: Sie sind Boten des Krieges, des Kriegsherrn, des den Krieg befehlenden Souveräns. Sie gehören in die lange und wirkmächtige Tradition, in welcher der Mensch dem Menschen ein Wolf ist. 

[...]

Das geht natürlich nicht ohne eine ganz bestimmte. Und so will Derrida denn auch „auf leisen Wolfssohlen“ durch das Seminar führen. Eine Gangart, die sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sie sich mit Umwegen auskennt und nicht viel mehr als undeutliche Spuren hinterlässt. Wolfsforscher wissen das. Derrida beginnt mit dem Hinweis auf das, wovon er nicht handeln wird: von den Taubenfüssen. Mit dem schönen Bild Immanuel Kants von der leichten Taube, die im Flug den Luftwiderstand spürt und sich vorstellt, dass es im luftleeren Raum noch besser ginge, verankert Derrida sie im Gedächtnis. 

{Darf *ich die Vorsichtigen in Ihnen - in *mir übrigens auch - ein wenig weiter herausfordern, wie sage *ich es nur, dass die Sicherheit dabei nicht gänzlich entfleucht, dass also Sie und auch *ich, einen warmen Händedruck eines wohlwollenden Menschen, während der Herausforderung spüren, *ich denke da an ..., Sie denken vielleicht an ... Nun, es geht einfach darum, dass *ich begleitend während des Schreibens und all der Selbst-Erfahrung, die *ich in diesen Blogs erarbeite und erfahre, auch immer den Widerstand erfühle und erspüre, diesen grundlegenden Widerstand, der das DaSein erst ermöglichte (enthalten in Newtons drittem Gesetz - dem Wechselwirkungs-Prinzip -), und der auch aller Selbst-Erkenntnis (welche das Bewusst-Sein / Wissen vergrössert und das UnBewusste verkleinert) vom Körper - also der grossen Masse - entgegengestellt wird.

DaZwischen passt folgendes: Immer dann, wenn du dich auf der Seite der Mehrheit wiederfindest, ist es Zeit eine Pause zu machen und zu reflektieren.“ Im Original: Whenever you find yourself on the side of the majority, it is time to pause and reflect.” Von Mark Twain. Ich bin in das Pause.

Ich habe ja schon öfter die Ergebnisse der Neurophysiologie erwähnt, m.a. auch die von Prof. Gerhard Roth, nämlich dass das Schwinden des Einflusses (Macht) eines Bereichs - in diesem Fall des UnBewussten (Glauben?) - niemals K(r)ampflos geschieht, - somit setzt die Prägung des DaSein (also die Ereignisse und die [Ver?]Formung darin, setzten die Prägungen der Lebendigkeit, setzt die Prägung des Menschen, setzten die Prägungen der Gesellschaft, in die ein-Es hineingeboren wurde und setzt ebenso die Familie, die ein-Es gezeugt hat -, setzen all diese Prägungen und Traditionen, jedem ein-Es einen Widerstand entgegen! Wenn dann dieses eine ein-Es, aus diesem ganzen Bündel an Vorbedingungen und Voreinstellungen etwas hinauswachsen möchte, vielleicht auch erst "bewusst" in diese Bündel hineinwachsen möchte, spürt -Es diesen starken Widerstand; und oft (meist?) fällt das Bewusst werden so schwer und jede Veränderung ist ein Streit, und oft verliert ein-Es dabei die Bewusst-heit wieder und ergibt sich ermattet in der Alltäglichkeit der Gewohnheiten der Vergangenheit.}

Das Bild bleibt, auch wenn von den Tauben nicht mehr die Rede ist. Genauso wichtig: der Hinweis auf den Widerstand des Materials. Nachdem er einige idiomatische und sprichwörtliche Ausdrücke wie „mit den Wölfen heulen“ oder den „Wolfshunger“ vorgestellt hat, erklärt Derrida, dass sie sich nicht alle von einer Sprache oder Kultur in eine andere übersetzen lassen. Nicht überall gibt es Wölfe, und die Erfahrungen, die man in Alaska oder in den Alpen, im Mittelalter oder heutzutage mit Wölfen macht, sind nicht dieselben. Die Sprichwörter und die Figuren, die Interpretationen, die Fabeln und die Phantasmen variieren von einem Ort und einem historischen Augenblick zum anderen. 

[...]

Indem er das Bild des realen Wolfs aufruft, das während des Seminars präsent bleibt, will er einen anderen Schrecken sichtbar machen, um ihm zu entweichen: die Zoologisierung der menschlichen Barbarei. Wir dürften uns nie damit begnügen, schreibt er, das Soziale, das Politische und die Ausübung der Souveränität in ihnen {den Wölfen} nur als verkleidete Manifestationen animalischer Kraft zu verstehen, deren Wahrheit uns die Zoologie liefert. Der Grund für Bestialität und unmenschliche Barbarei, heisst das, ist nicht unter den Tieren zu suchen. Derrida möchte das Bild, nach dem der politische Mensch immer noch animalisch ist, umdrehen: Man könnte auch annehmen, dass bereits das Tier politisch ist. 

[...]

Möglich wird die Verbindung von Souverän und Tier, weil sie die einzigartige Position teilen, ausserhalb des Gesetzes zu stehen. Das Tier, da es das Gesetz nicht kennt, und der Souverän, da er das Recht hat, das Gesetz zu suspendieren. Er stellt sich über das Gesetz, das er ist, das er macht: und über das er souverän entscheidet. Der Souverän ist kein Engel. „Wer auf souverän macht, macht auf Tier, er macht sich zum Tier“, schreibt Derrida. Und dies tun Souveräne nicht nur über die Staatstiere, die sie sich selbst zuschreiben, sondern auch über die Verdammung anderer. Derridas Beschreibung, wie Saddam Hussein vom Freund Amerikas zum „Beast of Bagdad“ wurde ist ein eingängiges Beispiel. Es steht aber nur am Ende einer langen Kette von historischen Symptomen, die es weder mit dem Tier noch mit der Politik in den Momenten der Unentscheidbarkeit zu genau nehmen. Für Derrida kann es aber nur darum gehen, das Unentscheidbare ins Recht zu setzen, sozusagen mit Taubenfüssen in die politische Ordnung zu treten.

Jacques Derrida: "Das Tier und der Souverän I. Seminar 2001—2002". Übersetzt von Markus Sedlaczek, Passagen-Verlag, 544 Seiten, 65 Euro

Ende F.A.S.-Rezension von CORD RIECHELMANN

Sonntag, 28. Juni 2015

Petunien lügen nicht. Nicht?

Titel: Und nun das Schreiben einer Mücke

Thomas Pikettys und nicht erst dessen Befund, dass z.B. in den USA 10 Prozent der Einwohner mehr als 50 Prozent des gesellschaftlichen Vermögens besitzen (davon die vermögensten 1 Prozent etwa 20 Prozent) und in Europa 10 Prozent der Einwohner zwischen 40 bis 50 Prozent, ist ja nicht nur eine Aussage über die Verteilung von Geld und sonstigen Vermögenswerten, sondern auch ein Befund über die Machtvereilung, also davon w-Es und wieviele Menschen Einfluss auf die Ausgestaltung (Gesetze, Bildung, Kunst, Infrastruktur) von Gesellschaften haben.

Dass die meisten Politik-Es aus der "Mittelschicht", also aus dem einigermassen gut verdienenden und gut abgesicherten (z.B. Beamte und Angestellte von Gemeinden bis Bund) "Bürgertum" kommen, widerspricht dem nicht. Der momentane Umgang im europäischen Mit(?)-Einander - auch ohne Griechenland oder die Zuwanderung und Flüchtlinge herauszuheben - zeigt das meiner Meinung nach deutlich. Die Reflexe und Meinungen der "Mächtigen" der Politik brauchen keine Verdeutlichung oder gar Drohung der 10 Prozent, die gehören auch so der wahren Macht.

Ich bin absolut sicher, das lässt sich auch psycho-sozial und artspezifisch und historisch begründen. Vorauseilender Gehorsam und das folgsame Aufschauen sind menschlich und alles andere als von Gestern, und keine Spezialität von Menschen in Politik und dessen Umfeld, also den Medien. Wenigste Ausnahmen bestätigen die Regel.

"Hofnarren", wie die TAZ und so manche Feuilletonisten und Kritik-Es, auch in den sogenannten LeitMedien wie Süddeutsche, F.A.Z./F.A.S., Die ZEIT, oder den öffentlichen Rundfunk und Fernseh-Programmen, werden entweder ignoriert, abgebürstet oder entlassen.

Das Macht / Mächtige kann Kritik jeder Art, ob den Speichel ableckend, oder Es ablehnend und zu Veränderung fordernd, schon seit "Ur-RaumZeit-en" gemütlich in Burgen, Schlössern, Villen, auf Anhöhen, an Stränden und auch in Stadt-Palästen bei besten Weinen und geröstetem Gemüse aussitzen,
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während Es kaum Grenzen kennt, aber nach "unten / aussen" teils mit tödlichstem Einsatz Grenzen setzt.

Tja, alles soweit normal Menschlich und genauso altbekannt. Aber so beschrieben doch ein wenig erstaunlich, wie fast unendlich haltbar diese Art des mit... nein gegenEinander ist? Und da es / Es [das Macht hat kein Geschlecht] so normal Menschlich ist, also von jeder Mehrheit geduldet - Ausnahmen bestätigen die Regel - wird es / Es wohl noch sehr lange so bleiben, dafür sorgt schon die Ver-/Behinderung umfassender und all-Es {alle Menschen} einbeziehender mit-Entscheidungs-Bildung und Wissens-Vermittlung und der verweigerten unbefristeten und unbedingten Grundversorgung aller Menschen. KleinTierhaltung ist immer noch der Norm-Zustand menschlicher Gesellschaften.
Oder?

W-Es glaubt{!}, dass wir Menschen, wenn wir für uns all-Es eine bedingungslose und erLeben-slange Grundversorgung erreicht haben, unseren "Betrieb" einstellen und unsere Infrastruktur verfallen lassen, nur weil wir gut versorgt sind, d-Es ist wirklich nicht zu helfen! Wir scheinen wirklich in Masse völlig blind für uns Selbst zu sein, völlig blind für unsere sozialen Bedürfnisse, unsere Hilfs-Bereitschaft, unser soziales Fühlen und Empfinden {darin auch das Denken} und unsere natürliche Bereitschaft und Willen am Gelingen einer Gesellschaft mitzuwirken. Anzunehmen, dass dann all-Es oder auch "nur" eine Mehrheit nichts mehr tut, ist wirklich eine zumindest seltsame Verkennung alles Menschlichen. Selbst-Blindheit. Und eine fast freche Unterstellung.

Gegoren aus der Angst, aus mangelnder Phantasie und Vorstellungs-Kraft, wie eine menschliche Gemeinschaft ohne Ein- und Ausschluss-Zwänge und ohne Diskriminierung, Ausbeutung und Instrumentalisierung von Einzeln-Es oder auch riesiger Gruppen funktionieren wird.
Das Mensch hat immer schon, auch in RaumZeit des Überflusses, am Geschehen und dem Fortschritt einer Gesellschaft / Gemeinschaft mitgearbeitet, das ist soziale Normalität. Verweigerung ist immer eine Folge von Mangel, Zwängen und Fehlern in der Behandlung und dem Umgang mit Einzelnen oder Gruppen.

Wenn wir also bei einer Veränderung des menschlichen mitEinander Versorgungs-Mangel, Zwang und lausige alte Fehler und Misshandlungen vermeiden, werden alle Menschen am Produzieren, Helfen, Forschen, an der Wissens-Vermittlung, der Pflege von Kranken und Alten, an Kunst, an Spass, an gutem Essen und Backwerk, am Kanalbau, Häuserbau und Planung und und und, allem was eine weiterhin prosperierende und freudvolle Gesellschaft braucht, freiwillig und mit vollem Einsatz mitwirken.

Gehen Sie bitte nicht von aktuellen Verhältnissen aus, von heutiger un-Gleich-Wertigkeit und dem Ein- und Ausschluss von fast allen Menschen in irgendwelchen mehr oder weniger künstlichen Gruppierungen und Grenzen (s.o.). Eine Neubewertung und Weiterentwicklung bestehender Verhaltensarten und Umgangsformen kommt ohne diese künstlichen Grenzen und Zwänge und diese über-Hierarchisierung aus.

Jedes Mensch, das auf freundliche und aufmerksame Art und Weise von Anfang an Willkommen geheissen wird und ohne Misshandlungen oder Missbrauch aufwächst, und freien Zugang zu unserem gesammelten Wissen hat und dauernde gut versorgte Geborgenheit erLebt, das zur Entscheidungs-Fertigkeit heran gebildet wird, verweigert der Gesellschaft seine MitArbeit nicht.
Jedes Mensch, das Wohlwollen und Aufmerksamkeit erhält und erLebt, möchte und wird am Gelingen einer Gesellschaft mitarbeiten. Und zwar egal wo, ob beim teeren von Strassen, beim verlegen von Kabeln, dem backen von Brot, dem schweissen von Stahlträgern, dem archivieren von Daten, dem produzieren von Kühlschränken, den brühen von Café, dem spielen von Theater, dem fahren von Bussen, dem repräsentieren einer Gemeinschaft als PräsidentIn und allem, was sonst noch so zu tun ist. Kein-Es.

Das ist die Wirklichkeit, und nicht die angstvolle oder ignorante Unterstellung, dass Menschen nur zur Faulheit und zum Egoismus taugen oder neigen.

Schon komisch, was wir in Masse für ein verzerrtes oder völlig falsches Selbst-Bild sind. Das Mensch verkennt das Mensch-daSein fast in Gänze. Und ist kaum ein wohlwollendes und passendes Zutrauen. Das zu ändern, ist doch wohl echt langsam RaumZeit! Genug Erlebnisse, Forschungs-Ergebnisse und Mut sind wir doch inzwischen.

Mücke, Ende.

Samstag, 20. Juni 2015

Das Quanten Reiche des Menschen

Titel: Warum das "übersehen" von Verbindlichkeit alltäglich ist

Eine Überschrift in der fb-Seite von Spektrum.de lautete:
RaumZeit: Gravitation stört Quantenzustände
Untertitel: Physiker berechnen, wie die RaumZeit Experimente mit Quantenobjekten beeinflusst.

Hier der Link: http://www.spektrum.de/news/wie-beeinflusst-die-raumzeit-experimente-mit-quantenobjekten/1351529

Die Erkenntnis, die wir langsam ausbauen und auch wissenschaftlich bestätigen ist folgende: AllEs (ohne DNA) und All-Es (mit DNA) was daIst wirkt nach Aussen und je näher Es oder -Es (z.B. ein Mensch) anderEs und ander-Es ist, umso deutlicher ist die Wechselwirkung.

Eigentlich ist diese Erkenntnis schon mit etwas Logik und guter Beobachtung (gesunder Menschenverstand?) zu erkennen, aber wir brauchen nun mal auch handfeste und verifizierbare Beweise dafür.

Interessant ist aber auch, dass diese Tatsache schon in unserem Grundaufbau bis in allerkleinste Details vorhanden ist, dass also wir mittelgrossen LebeWesen - im VerGleich mit unserer Grundsubstanz und den Grössen des Universums -kaum anders agieren und reagieren, wie das, aus was wir bestehen!
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*ich?
In Gelb. Als Blume.
Nein.
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Titel: Das Erlebnis der Kürze eines Satzes 

Noch eine Erkenntnis lautet: Eine weiterreichende Veränderung menschlichen und damit auch gesellschaftlichen Verhaltens, schaffen wir nicht, indem wir Zwangsmassnahmen in Gang setzten (also z.B. Besitz / Eigentum weggnehmen), sondern indem wir eine Alternative des daSein und des gemeinsamen Zusammen-erLebens anbieten und vor-erLeben, die die momentan gegebene UnGleichwertigkeit, sowohl in wechselseitigem Einfluss (Willkür durch KörperGrösse / -Kraft oder/und Anzahl, Macht), als auch im Zugang zu Wissen, Bewegungs- und Wahl-Freiheit (Reichtum) als überholt und kränkend erkennen lässt.

Wie wir Menschen aktuell fast nur gegenEinander umgehen und auch unser Zusammen-erLeben gestalten, ist eine Übergangsphase. Nötig und wirkungsvoll bis hierher, aber nicht das Zukunft, oder?

Das Foto-Auszug unten ist aus der gestrigen (19. Juni 2015) Frankfurter Allgemeine Zeitung​, dem Wirtschaftsteil, einem Essay des Philosophen Otfried Höffe.

Die Überschrift lautet: Brauchen wir eine Reichensteuer?
Untertitel: Wenn Geld fehlt im Gemeinwesen, erschallt schnell der Ruf nach einem noch höheren Beitrag der Reichen. Angeblich bringt mehr Umverteilung auch mehr 'soziale Gerechtigkeit '. Für das Funktionieren der Demokratie  sind aber andere Dinge wichtiger. Das materielle Auskommen der Bürger allein schafft keine Beteiligung.
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Titel: Vom Näherkommen des daSein zum Selbst

Was fällt Ihnen dazu ein?

Das Foto-Auzug unten stammt auch aus der gestrigen (19. Juni 2015) Frankfurter Allgemeine Zeitung, dem Feuilleton, zur Umwelt-Enzyklika des Papstes.

Die Überschrift des Artikels von Patrick Bahners lautet:
Jesus würde Car-Sharing mögen
Untertitel: Eine Theologie der Schöpfung aus franziskanischem Geist: Die Umwelt-Enzyklika "Laudato si" will für das gemeinsame Haus sorgen. Die Interessen der Industrie dürfen nicht gewinnen.
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Mir kommt es bei dem Auszug selbstverständlich auf den Satz zwischen den Anführungszeichen an. Das geht schon aus dem Titel hervor.

Was haben wir ... falscher Anfang, weil es eine Selbst-Schuld einleitet, die nicht besteht, und die *ich immer vehement ablehne, also neuer Anfang:

Um uns herum wurden Ablenkungsmanöver und Sichtblenden und Dichtefelder ein- um- und aufgebaut, die bis jetzt verhindern, dass wir das daSein und auch das DaSein als das wahrnehmen, was -Es und ES  ist: Wirklichkeit.

Wir "ersticken" quasi im g/Glaube[n], anstatt das Wissen so anzunehmen und anzuerkennen, was -Es und ES ist und daraufhin und damit zu handeln.

Widersprüchlichkeit, Schizophrenie und Veränderungs-Verweigerung sind bis eben Jetzt weitestgehend Normalzustand des Menschen. Kein Vorwurf, weil wir haben das weder so eingerichtet, noch so gewollt, noch sind wir dessen bewusst.

Es ist einfach, finde *ich, RaumZeit, das grundlegend zu ändern.

Donnerstag, 11. Juni 2015

Titel: Wissens-Mangel?

Untertitel: Oder die Frage nach einer Tendenz?

Das mit der Scheinbarkeit des Mangels, habe ich ja schon erwähnt.
Mensch mag es nicht glauben, aber es “herrscht” kein Mangel, es herrscht der Glaube an den Mangel. Und Sie wissen, das ist etwas ganz anderes.

Aber geben Sie mal so einfach die alten Jahrtausende und aber Jahrtausende “bewährten” Stufen und Treppen der Selbst-Ermächtigung auf. Das ist wahrlich nicht einfach, obwohl die Selbst-Ermächtigung einfach ist, einfach ist. Oder?
Ja, die Selbst-ErMACHTigung braucht den Mangel.

[...]
.

Abendmahl
des geWissenMangels
.
[…]

Aber eine kleine Tendenz zum Abstand von-Einander ist erkennbar, auch wenn Wir gleichzeitig auch immer mehr zusammenrücken. Bleibt Uns ja auch kaum etwas übrig, der Platz innerhalb des Erde-Mond ist schliesslich begrenzt und Wir werden immer mehr, also “herrscht” ein Zwang zum zusammenrücken, während gleichzeitig das Selbst mehr Abstand fordert.

Die Spitze strebt in die WEITE, die Masse drängt in die Enge.

Ist das eine KurzBeschreibung der Wirklichkeit?

Und das schreibt ein-*Es, das weiss - nicht glaubt! -, dass jedes Selbst Beides ist, also Spitze und Masse.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Ein leises Mittwochs-Zweifeln im Juni

Titel: Das wilde Schwingen des Zweifels

Das nun folgende ist eine Wiederentdeckung. Ich schrieb es vor drei Jahren an einem Sonntag, wie Sie sofort erlesen werden, nach einem intensiven Gespräch mit Freunden. Und *ich bemerke, es gilt noch immer. Das Schwingen ist noch aktuell. Wird es jemals un-aktuell sein?

Ab hier, vom 19.08.2012:

Den heutigen Sonntag habe *ich mit Zweifeln begonnen, mit mehr und deutlicheren Zweifeln, als sie sowieso schon stets im Hintergrund des persönl*ichen Selbst mitschwingen. Was mache *ich da?

Das gestrige Gespräch und viele andere vorher, lassen *mich in meinen Ansichten und Interessen immer isolierter erscheinen. Ich bekomme ein freundliches Nicken und auch manche Zustimmung, aber *ich merke, manch-Es fühlt dabei so ein wenig mehr oder weniger Abwehr und geht etwas auf Abstand. Ja, genau, aber ... Jetzt lass doch mal gut sein, die Sonne scheint, die Wolken ziehen, hier regnets noch ab und zu, Arbeit gibts auch noch genug und und und.

Und *ich bin da und schau hin und schau weit und denke / frage in solchen Momenten: Bin *ich verrückt oder auch nur entrückt, weil *ich die Geschehnisse im Jetzt und Hier so anders wahrnehme, Nein, vielleicht nicht anders wahrnehme, aber sie anders bewerte, mit anderen Werkzeugen die Geschehnisse berühre oder aus der Ferne beobachte, als es das Umfeld tut. 

Ungeschützter, intensiver, kleiner, leerer.
Was ist das für ein Qualitätsmerkmal, Anders da[zu]Sein, wenn auch nur etwas wenig? 
Normal.

Und wenn es mehr ist, wenn das anders-daSein deutlich spürbar ist und zur Irritierung führt, Miss-Verständnisse auslöst, obwohl auch ich nur so hungrig bin: einfach da[zu]Sein, einfach da[zu]Sein, einfach mit allen Anderen da zu sein. Einfach. Obwohl das Selbst, alle Selbst, komplex sind. Manchmal zweifle *ich arg an dem, was ich fühle, an dem, was ich tue und denke.

Mensch möchte mit Anderen eng sein, weil das schön sein.
Aber Mensch möchte auch für-s ich sein, weil nur mit Abstand das Bewusst-Sein (Vernunft u.s.w.) zur vollen Blüte gelangt, *mir geht es zur RaumZeit so, dass *ich dieses Blühen erlebe und dieses Blühen WEITE braucht, dass *ich aber auch die Nähe brauche und die Enge fürs warme Gefühl, dass *ich aber in der Enge die WEITE vermisse und in der WEITE die Enge.

Vernunft möchte auch verstanden werden, doch das Gefühl blockt ab.
Das Gefühl macht dicht, kein Platz für die WEITE.
Aber das Blühen ist auch so schön, soll ich eine Rose verblühen lassen, weil die Wurzeln {Vergangenheit} die Enge lieben?

Das ist das Zweifeln, zwischen dem *ich hin und her schwinge?
.
Da bin *ich ganz klein,
neben Strassen-Schönheiten
.
Titel: Übrigens


Flockatti, Muskatti, Schluckauf, Haudrauf, aber bitte nur auf einen groben Klotz, nicht auf einen feinen Kerl, der ich bin, ein feiner Kerl, ein kleiner Kerl, ein bittersüsser Kerl,  von menschlicher Gestalt, aus natürlichem Gehalt, in einer strengen Hülle, die presst, so presst, er presst, sie presst, die Presse presst es in mich hinein, so Gemein, gemeinsam sind Wir stark, also machen Wir 'was draus, aus diesen Bewegungen, die Wir sind, so bewegend und bewegt, von Wellen erregt, hinein ins DaSein, als Mensch-Lein, Mensch-Sein, hinein in die Häutung zur Läuterung, nur von was, wenn es mir auch so vor kommt, die Lebendigkeit ist zur Läuterung verkommen, vor kommen dabei nur wenige, die meisten bleiben nach, kommen tun Sie dabei Alle, aber ob das ein Vorteil ist, ist dahingestellt, so wie Wir Alle einfach dahingestellt sind, ob Wir wollen oder nicht, da wird kein-Es gefragt, ist das jetzt Poesie oder Profanie, so dahingeschrieben, ist schnell was, auch wenn es von seltenem Wert ist, seltsamem Wert ist, seltsam, wo Wir doch Alle sind, so einsam in einer Haut, so zweisam in zwei Häuten und so dreisam in Dreien, Jedes Haut, von vielen Farben und ganz allein darin vor<-kommend, voran kommend, voraus müssend, selten sorglos, meistens arglos, nach kommend, den Vielen Voraus gegangenen, oder ist das verkehrt herum buchstabiert, ist es vielleicht so, dass die nach kommenden, den vorher kommenden voraus sind? Wir sind Voraus.
Die Nachkommen sind im Voraus.
Die Verkehrtheit in den Sprachen,
Nachkommenschaft ist Vorteilhaft.
Wer nach kommt ist immer Spitze.
Fragt sich ein-Es nur nach: Worin?
Seien Sie doch nicht so kritikasterhaft, sie Fragensteller, los!, geben Sie die Antwort her, ich will sie verkünden, ich will sie hier verlautbaren, so laut es geht: Wo sind Wir hier!!? Was gibt es hier, wo Wir sind, zu tun, oder müssen Wir hier nur so einfach herumlümmeln? Lümmeln in der Pressung; Es presst einen aus und wirft den Mit-Esser in die Spritzmaschine, Es drückt ihn drauf und lässt ihn laufen, den Mit-Esser auf die Torte und hinein in die Fresse, die Presse, hineingesteckt und draufgedrückt, was habt ihr schon zu bieten, ihr räudigen Wölfe, ihr schwitzigen Lümmel, mit eurem Fimmel, wollt ihr in den Himmel, und mit dem Pimmel in die Semmel, Bockwurst, Blockwurst, Blockwart, Gegenwart, ja Wir warten meist brav auf die nächste RaumZeit, auf den nächsten Klick, auf den stärksten Kick, bis Wir im Strassengraben landen, dort landen Wir alle mal, allemal herhören! Jetzt ist Schluss.
Ende der Reise in die Eingeweide der Bewusst-Seins-Rinde.
Wieder hinein ins kleine daSein.
Hinaus aus mir. Los!
Wegg hier!
Wuff!

... üss.

Dienstag, 2. Juni 2015

Vom Wert der Masse für das einzeln-Es

Titel: Gibt es eine Grenze für Egoismus?

Bevor *ich dazu ein Angebot erschreibe noch ein schönes Foto.
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Eines dieser Sprüchlein lautet zum Beispiel:

"Erfolg ist es, sein Leben zu leben, wie man es möchte."

Die Richtung ist nett, mehr nicht, und das ist zu wenig.

Denn eins vergessen diese Selbst-Versessenen Parolen gerne, dass auch das eine Grenze hat: nämlich, dass wir SEHR Viel-Es sind.

Die Selbst-Vergessenheit endet spätestens an der Haut des ander-Es, das Jed-Es zum erLeben braucht.

Die Gleichung in diesem Fall lautet: *ich = ?ich.

Und dieses Fragezeichen, das sind Sie All-Es da drAussen, die mit *mir hier und jetzt daSind.

Oder?
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Tite: Von das Substanz von LandesGrenzen

Momentan ist in vielen, fast allen Gesellschaften, die das EU ausmachen, eine Gemeinschafts-Müdigkeit, ja so gar ein Überdruss erkennbar. Einige sollen raus, andere wollen raus, wieder andere rein, oder doch nicht.

Meine Gedanken dazu:

Das Mensch lenkt seine Entwicklungs-Schritte mit Vorsicht, mit Rücksichts-losigkeit, aber in manchem auch mit Ängstlichkeit, also mit der Methode, ein Schritt vor und dann aber auch schnell wieder mindestens einer zurück.

Die inner-menschliche Entwicklung, also auch der gesellschaftliche Wandel, ist so eine "Geschwindigkeit" der Ängstlichkeit. Mal einen Schritt vor, z.B. die auch entlastende Abgabe von selbst- zur mit-Bestimmung, und dann aber auch ängstlich oder überfordert einen Schritt zurück, wenn's etwas schwieriger wird. 

Jetzt als wollen einige wieder zurück hinter Mauern und Grenzpflöcken mit Stacheldraht. Super, denken die vielen Engstirnigen! Und diese haben bis jetzt noch Recht, haben noch das Recht, machen es noch Recht. Recht besteht ja nun mal aus Grenzen, und muss durchgesetzt werden, und das machen die Rechthaber auch mit Gewalt.

Das meiste Mensch braucht das noch so: Grenzen irgendwo hinsetzen, wo eigentlich keine erkennbar sind, dann verfestigen und mit Gewalt drohen und verteidigen.

Das Mensch schwankt zwischen Hockenbleiber und Wanderer. Die Hockenbleiber haben inzwischen überall die Macht (Recht), und die Wanderer, auch die der Vernunft, werden überall bedroht. Das Mensch hockt auf dem Verstand, statt es zu nutzen.
Noch.

Vielleicht ist ja genau das die momentan grösste Angst?
Von das Vernunft gekostet zu haben, aber nicht den Mumm zu sein, es zu schlucken? Und somit re[a]gieren weiter die Engstirnigen und Furchtsamen und Machthaber, und verteidigen Grenzen, die ausser denen eigentlich kein-Es erkennt. Vielleicht, weil diese Grenzen einfach erfunden sind?

SchlussBemerkungen: Und diese VorSätze gelten ja auch im einzeln-Es, also z.B. *mir. Auch, oder gerade *ich, beharre oft auf Grenzen, die ander-Es nicht spüren, weil gar nicht da, nur in und für *mich vorgestellt da. Somit gilt auch *mir die Forderung, die aktuellen Grenzen und damit auch das Recht, auf Aktualität und Neigung zu überprüfen. Wohin neigt das Recht? Zur Kränkung oder zur Gesundung? Denn, ist all das Gewalt, das enorme un-Gleich~Wertigkeit und un-Beweglichkeit, das uns Menschen aktuell kennzeichnet eher eine Wirkung von Kränkungen oder von gesundem daSein?

Samstag, 30. Mai 2015

Die Kunde vom x is ni x

Titel: Singer-Abgrenzung

Gestern habe *ich zum ersten Mal durch mehrere Zeitungs-Artikel den australischen Philosophen Peter Singer wahrgenommen, zumindest bewusst. Dessen Bücher und Thesen und Themen *ich also bisher nicht "kannte". In Anführungszeichen, weil *ich nicht weiss, was *ich davon in das Vergangenheit un-bewusst aufgenommen habe, vielleicht durch Zwischensätze in Artikeln zu anderen Philosophen oder zu Themen von Tierschutz bis Menschen-Rechte, oder im TV in Dokumentationen oder Wissenschafts-Sendungen.

Hier der Wiki-Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Singer

Warum erwähne *ich das? Weil die gestern erlesenen Thesen und Themen und Meinungen von Peter Singer, meinen Ahnungen und Einfühlungen und Aus-Spürungen ziemlich nahe kommen. Ziemlich.

Da *ich nur aus zweiter Hand von Herrn Singers Meinungen und Ansichten weiss, kann *ich freilich nicht mit Sicherheit wissen, ob *ich vielleicht sogar schon einen weiteren Schritt gegangen bin, denn, das was *ich so erlesen habe, schien *mir noch zu Menschen-fixiert zu sein.


Und eins ist dabei gewiss, es ist fast unmöglich, als das Ergebnis und das daSein einer Spezies, diese Spezies und alles was darin enthalten ist, an Biologie, an Historie, an Jetzt, an internen Verbindungen und Verbindlichkeiten, an den besonderen Bedürfnissen, an allgemein gültigen An- und Aus-Sichten und sogar festgeschriebenen "Weisheiten" nur für kurze RaumZeit in einen weiteren Zusammenhang ein zu setzen und somit nur noch z.B. sehr sehr sehr wenigst Mensch noch zu sein.
Fast.

Wie könnte ein LebeWesen je vergessen, was -Es ist und, was -Es braucht, um das erste mal einigermassen das Ganze wahr zu spüren und zu fühlen? Bisher kann Mensch nur Mensch-daSein und AllEs und All-Es andere ist entweder unwichtig oder beängstigend oder Geschwurbel.

Einmal DaSein, einfach nur eine kurze RaumZeit-Spanne ALLES sein.
Ist das unser Ziel, Sinn, Entwicklung, Zweck, Anspruch, Wunsch?
Könnte sein?
.
Hat *mich im Vorbeigehen so angewunken,
huhu, hierher kucken!
Ich, vollbepackt
mit Einkaufstüten vom Wochenend-Einkauf,
wollte nur endlich zu Hause ankommen,
um das Schwere Zeug los zu werden,
aber Nein! Huhu. Hier sind wir!
Also gut!, dachte *ich,
stellte eine Tasche ab,
holte den Foto raus
und sagte: "Bitte
lächeln, cheese"
.
Titel: Das daSein als "Zitrone"

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Ich vermute mal, dass *ich für die meisten
von Ihnen da DrAussen, um *ich herum,
so ungefähr dem Geschmack einer Zitrone
gleiche: Sauer im Aufgang, Bitter im Abgang,
und leidlich Gesund in der nach-Wirkung?
.
Wenn dem so ist, ist es gut.
Wenn nicht, dann Nutella-Brot.
.
Titel: Das kurze dasein als Kräuter-Quarkbrot mit Tomaten auflage
.
Beiss, kau, kau, kau, kau, kau, kau,
kau, kau, kau, beiss, kau, kau, kau,
kau, kau, kau, ... schmatz, ..., ..., ...,
scheisse.
.
Titel: Das "deutsche-Mensch-Krämpfchen im Gemüt" des Standortproblems

Die Frage, die *mich im Hintergrund seit ein paar Jahren bewegt, ist: Wie gelingt es, dass Alle Menschen, Alle anderen Menschen als Menschen anerkennen, nicht nur die paar, die Sie jeweils kennen, oder die Ihnen in Sprache, Kultur und vor allem im Äusseren ähnlich sehen?

Denn eins wird *mir beim lesen von Kommentaren immer deutlicher, das Mensch erkennt 99,99 Prozent des anderen Menschen NICHT als gleich-wertig an. Nicht als gleich-wichtig, nicht als gleich-berechtigt, nicht als gleich-bedürftig, eigentlich also als nichtig.

Und das geht ja nicht nur irgendeiner "Schicht", einer Gruppe, einer Familie, oder Gemeinschaft so, das ist ein Gefühl, eine Selbst-Einschätzung, die normal ist. Dort, wo [das / ]es nicht normal ist, fast alle anderen Menschen abzuschätzen und schlecht zu behandeln, da ist diese nicht normale Gleich-Wertigkeit entweder hart erlitten, oder auf fast wunderbare Weise vorgelebt, oder in Freiheit (Zufall, Möglichkeit) entstanden.

Aber zurück zur Normalität, des ignorierens und der Wurschtigkeit im Umgang im MitEinander und zu der ebenfalls normalen Ironie oder gar dem Zynismus, das fast stets aufscheint, wenn ein-Es diese Normalität auch nur um Nuancen verlässt.

Eine Reaktion auf einen F.A.Z.-Artikel in fb.
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/arbeitskraeftemangel-droht-wegen-geringer-geburtenrate-13618671.html

Überschrift: Kindermangel gefährdet den Standort
Untertitel: Eine Vielzahl neuer Studien untermauert nun noch einmal das Problem der Arbeitskräftelücke. Deutschland ist das Land mit den wenigsten Geburten auf der Welt. Das wird neuen Studien zufolge zum Standortproblem.

Mein Kommentar:
Das mit dem "Standortproblem" ist wohl ein Witz. So fasse *ich das auf jeden Fall auf, bei einer Menschen-Anzahl von inzwischen 7,3 Mrd. Hahaha!

Standortproblem, wie witzig ist das denn, hahaha. Ja klar, wenn deutsches (?) Mensch nur das deutsche-Mensch-Krämpfchen im Gemüt kennt, dann entdeckt es ein "Problem", wo in Wirklichkeit keines ist; statt darauf passend zu reagieren, was aktuell ansteht, nämlich die aktive und fördernde und anerkennende Integration von Menschen, die gerne die Lücken hier füllen würden, statt in der Wüste zu verdursten oder im Mittelmeer zu ersaufen.

Ein mit-Kommentator schrieb daraufhin: "ganz richtig Oliver-August. Ich bin auch sicher das du deinen beitrag bei der integration ganz höchstpersönlich übernommen hast und bei dir zu hause mindestens zwei afrikaner und drei araber wohnen lässt und ihnen flugtickets spendierst um ihre kinderreichen großfamilien nach zu hohlen. Das mittelmeer ist gefährlich und wer hat schon 5000 € um vom Senegal bis nach München per schlepper reisen zu können ?????
Du bist ein vorbildlicher weltbuerger!"

{Da habe *ich dann schon ein wenig angesäuert reagiert und antwortete:}

Und Sie haben oben angeschriebenes "deutsche Mensch Krämpfchen im Gemüt" und können deshalb nicht erkennen, dass Menschen auch in Afrika erLeben, Sie entledigen sich (und diese Menschen) der Menschlichkeit, indem Sie klein "afrikaner" und klein "araber" schreiben. Das ist vorbildlich Alt-Deutsch, und *mir entsetzlich befremdlich.
Ja, engen Sie nur weiter Ihren Blick soweit ein, bis Sie nur noch DEUTSCHLAND singen und über irgendwas in der ... Was?

Aber jetzt mal Tatsachen hochheben, so von Mensch zu Menschen-Feind, sind Sie doch irgendwie, hihi, oder, na ja, wie dem auch sei, wer so engstirnig ist, sieht vor lauter Baum den Wald nicht.
Das meint, dass diese Menschen erstens Gleich=Wertig sind und zweitens, wenn wir sie hier in Würde und Freundschaft aufnehmen, diese Menschen unser Sozialsystem und unser MitEinander und unser Trinken und Essen und unsere Feste und und und bereichern, aber in nichts gefährden, so wie Sie das nicht nur an die Wand malen, sondern durch Ihre Ignoranz und Beleidigungen auch tun.

{Und dann fügte *ich noch allgemein hinzu:}

Ach übrigens, falls hier irgendein-Es wegen Geld jammert und an dem armen Deutschland klammert, dem kann *ich nur wiederholt mitteilen, dass die EZB gerade Billionen Geld, also Euro, zur Bankenrettung druckt. Da ist doch die Frage, was braucht dringender Rettung, Banken (*ich will nicht verhehlen, dass "Banken" aus Menschen bestehen und nicht so sehr aus Beton ... obwohl? Und dass mit den Banken auch ein paar hunderttausend Anleger "gerettet" werden; nur "gerettet" von oder vor was?) oder Millionen Menschen überall um unseren kleinen Planeten herum?

Ach, *ich vergass fast, Banken sind SystemRelevant, Menschen können ruhig verrecken. Ja, ja, so handhaben auch wir deutschen Menschen das bisher, Billionen für ein paar tausend Banker {später eingefügt: und deren Millionen Kunden, für die es garantiert keine andere Alternativen, als diese "Banken-Rettung" gibt?} und nur ein paar Millionen für flüchtende und verarmte Millionen Menschen.
Weiter so, oder?
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Und hier die ganze Rasselbande
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Titel: Vom beginnenden Verlust des Mangels an allgemeinem Reichtum

"Kommt Armut durch die Tür ins Haus, / Fliegt die Liebe gleich zum Fenster hinaus."

Diese gute Beobachtung wird einem Hamburger Dichter und Juristen des 18.Jhts. zugesprochen: Barthold Hinrich Brockes (1680 - 1747), ist aber wohl wesentlich älter und in vielen Varianten menschenweit bekannt.

Nun, was passiert gerade in das EU?
(Und *ich denke dabei nicht bloss an die vielen Menschen, die hier in EU Schutz und Respekt und Anerkennung als menschliche Wesen suchen, und Denen das in Massen verweigert wird.)

Und was passiert seit Jahrzehnten an der Südgrenze der USA, und damit auch in den USA?

Aber dieses Sprüchlein reicht ja noch viel näher an und in das Mensch-daSein heran und herein, und ist damit vollkommen natürlich und verständlich als Reaktion.
Mangel zeehrt an ein-Es, und wenn das Mangeln an ein-Es zeeehrt, wo soll da noch das Zuneigung bleiben? So weit, so natürlich und noch normal, aber ...
Aber ist das noch stimmig, diese Normalität und dieses Gefühl des Mangels?

Nein! Ruufe *ich! Nein!
Mensch nehmt / nimm diese altertümliche GeWissen-losigkeit ab und nimm das Wirklichkeit wahr, ohne Zwischen-Instanz oder Angst-Filter.
Mangel ist in jedem Fall behebbar, auch das Mangeln im Selbst-Gefühl (z.B. an Verständnis und vorurteilsfreier Anerkennung für ander-Es) ist behebbar, erst recht Alle materiellen Mängel.

Wissen, Geld, Energie, Findigkeit, Technik, Wasser, Nahrung, ...
Alles so überreich vorhanden, dass wir gar nicht wissen wohin damit; und es entweder bunkern (Kapital und Wissen) oder gar nicht wissen wollen, was damit alles anzufangen ist (Wasser, Findigkeit, Energie), oder es gar vergammeln lassen (Nahrung).

Oh Mensch, wann ergreifst Du die Vernunft und das Wissen und das Nüchternheit, das Dir auch gegeben ist, und handelst, statt nur dahinzurumpeln und nichts hinzukriegen, als eben das?

Diese Menschen- oder sogar LebeWesen-Erkenntnis (in dem obigen Sprüchlein) ist auch deshalb interessant, weil es so viele Beziehungs-Konflikte erklärt, und weil es eben dabei nicht bloss um Reichtum materieller Art geht, sondern auch um das Fehlen (Mangel) an Wahrhaftigkeit, an Aufmerksamkeit, an wechselseitiger Achtung, an Vor-, Rück- und UmSicht und an Mit-Empfinden. 
Überhaupt das Fehlen an Gefühl auch in und für das persönliche Selbst ist ein dauerhafter Mangel. Und bitte den VorSatz nicht mit Egoismus gleichsetzen! 
Irrtum. Egoismus ist ein deutliches Anzeichen für fehlendes Selbst-Gefühl, je Egozentrischer, desto weniger persönliches Gefühl. Egozentrik ist reine fast gefühllose Triebsteuerung, so habe zumindest *ich das erfahren.

Das Sprüchlein ist eine Selbst-Erkenntnis und fordert zu Veränderungen auf. Wie kann es sein, dass Mangel (Armut) jedweder Art, immer sofort das Erlöschen von Zu- und Hinwendung, von Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und liebevollem Kümmern bedeutet, also dem Gegenteil von dem, was Mangel (Absenz von Etwas) braucht? Warum ist uns die gegebene Fülle nur Dreck und Ignoranz wert?

Ist unsere erLebens-Dauer noch nicht lange genug, um das daSein im DaSein passend Wert zu schätzen und entsprechend eben nicht zu miss-handeln?
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Mensch-daSein nach Strassenfest
Allerdings ein Feiertag für Flaschensamml-Es
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Titel : Was weiss das x, vom x?

arte teilte auf fb einen Link zu einer Sendung zum Thema Maschinen und einen Übertrag menschlichen Bewusst-Seins auf diese.

Hier der arte-Link: http://tracks.arte.tv/de/meine-frau-der-roboter

Das herr-liche ist, dass bereits ohne je detailliert oder genauer zu wissen was das ist und ausmacht (Bewusst-Sein), davon geschwafelt ('tschuldigung) wird, dieses fast völlig unverstandene und erst recht unbegriffene, irgendwo hin zu "übertragen". Was bleibt *mir anderes, als solche Phantastereien und Stümpereien zu belachen.

Mein Kommentar war demnach der:

Das schöne ist, dass noch kein Mensch auch nur annähernd ahnt oder gar umfassend erklären könnte, was menschliches Bewusst-Sein ist. Was da alles mit einzubeziehen ist und was alles dazu nötig ist, um das Bewusst-Sein eines erdmondlichen LebeWesens zu erregen.
Also, aufgrund dieser Fakten: Was wird da auf eine Maschine übertragen? 
Bewusst-Sein nicht.

Bewusst-Sein hat ein-Es, aber übertragen kann das kein-Es. Was wird da also übertragen? Von einem lebendigen Wesen einer ganzen Gruppe und ellenlangen Kette an gleichen LebeWesen, auf ein Maschin, das weder gezeugt noch stirbt, das weder wächst noch schmerzt, das weder liebt noch verzweifelt? 

Nichts menschliches auf jeden Fall. Nur Dumpfbacken schreiben davon, dass ein LebeWesen auf ein Maschin "übertragbar" ist, oder auch "nur" dessen Bewusst-Sein. Kluge Menschen lächeln milde, aber diese triebige Dumpfheit der Selbst-Vergessenheit oder Selbst-Verdrängung macht auch Angst.
Denn, w-Es weiss schon, was da an dumpfer ZerstörungsKraft dabei heraus kommt, oder?
Nicht.

Antwort eines Mit-Kommentators: "Ah, wir wissen nicht, was es ist, aber übertragen kann man es nicht, wer das denkt ist eine Dumpfbacke? Klingt nach "Verstehe ich nicht. Das ist doof. Und du sowieso." Geile Argumentation."

Na, dann klären Sie *mich doch mal auf, was Bewusst-Sein alles braucht, um zu erblühen, und wo es überall oder auch pointiert in einem lebendigen Körper zu verorten ist?

Dann nehme *ich das "Dumpfbacke" zurück. Was ist denn das für ein [dumpfes?] Menschen-Bild und also Selbst-Einschätzung zu g/Glaube[n], dass Mensch-daSein sei auf Maschinen übertragbar!
Verzeihung, w-Es das glaubt, hat se nich alle, und weiss vom Mensch-daSein soooo wenig, dass es gerade für einen Prozessor reicht.

Himmel noch mal!?, wir stehen am Anfang einer Entwicklung und wollen schon bei den geringsten Anstrengungen mehr daraus (aus unserem daSein) zu machen, in Maschinen verschwinden, wie blöd ist das denn, Mensch!?
Das ist traurig für ein-Es, das von mehr weiss. :-(

Eine Antwort darauf blieb aus.