Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Samstag, 23. Mai 2015

Rhein-Hochwasser und das Entstehung des Selbst

Titel: Was hat uns eigentlich mit soviel Schuld beladen?

Das DaSein ist ja nur möglich, weil da SEIN dem DaSein einen Vorschuss, ... nein das gefällt *mir nicht, denn "Vorschuss", obwohl ein eigentlich harmloses Wort für eine vorgezogene Auszahlung, ist durch den "-schuss" zu aggressiv aufgeladen. Das SEIN hat dem DaSein einen Kredit einge-RaumZeit-et. Und wie das so ist, steht nun auch das DaSein und darin auch Alles daSein, in das Schuld des SEIN. Unser Schuldgefühl beruht also auf dem Energie-Kredit, auf der Bewegungs-Energie-Gabe des SEIN. Das DaSein schuldet dem SEIN Energie. Ohne diese [milde] Gabe, gäbe es kein TodLeben und damit auch keine erdmondlichen LebeWesen, die Schuld beladen tun und [miss?]handeln.

Diese Kredit-Zusage {*ich bitte auch zu bedenken, dass "credere" = 'glauben' ist} des SEIN an das DaSein ist allerdings eng begrenzt, es ist keine allzu offene und allzu langfristige Bewegungs-Zusage, die Summe ist weit von unendlich entfernt und wurde in winzigster Stückelung ausgezahlt. Eine Bewegungs-Gabe (quasi ein Stück Geld) reicht dabei gerade 'mal 10 hoch minus 42 Meter "weit", was so ungefähr kein Mensch auch nur annähernd begreiffen kann, weil es so enorm fast gar nichts ist. Nicht einmal die besten Physik-Es können adäquat so eine Kürze erfassen. Aber wie wir inzwischen fast All-Es bemerken, ist zwar die Stückelung in winzigsten Portionen, die Summe ist jedoch insgesamt fast unfassbar Riesig, die das SEIN dem DaSein da ausgegeben / ausbezahlt hat.

Jetzt besteht also das DaSein aus winzigsten aller aller winzigsten Portionen an Bewegungs-Möglichkeiten und das auch noch in Grenzen. Und das, weil das SEIN nur in Grenzen ausgeben kann, sonst müsste ES ALLES ausgeben und dann bliebe nicht mal Nichts, weil das Nichts immer Etwas IST. Wenn das SEIN ALLES gibt, dann gibt es "nur" ALLES, und das ist für das DaSein zuVIEL!

Und jetzt kommt gleich das Punkt.
Das Punkt sind die Grenzen. Da das SEIN das DaSein in Stückchen "beliefert" hat, ist AllEs DaSein eine ZusammenStellung von winzigsten Bröckelchen Bewegung in Grenzen. AllEs DaSein geht in Grenzen {Haut} ein und auf. DaSein ist eingehäutet sein. Dauernd stösst ein-Es auf Grenzen.
Fast vermute *ich, ist das Evolution auch eine BewegungsFolge zur Veränderung und Minimierung von Grenzen? Das Frage, das darin enthalten ist, fragt: "Wie viele und welche Grenzen sind nötig zur Aufrichtung von Freiheit?"

Denn bisher sind es zuViele Grenzen, die uns einfach so aufgehalst oder einfach so mitgegeben wurden, damit ist Freiheit bis eben Jetzt nur eine schöne oder auch schreckliche Phantasie, weil noch so weit entfernt.

Ist das passend? Fast. Irgendwas fehlt immer. Oder?
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Ein- oder AusWeg aus dem
Viktoriapark aus oder
auf die Dudenstr.
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Aus ZEIT-Online, vom 18. Mai 2015, ein Gastbeitrag von Reiner Klingholz (Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung)

Hier der Original-Link:
http://www.zeit.de/2015/18/elizabeth-kolbert-das-sechste-sterben

Überschrift: Wir blöden Primaten
Untetitel: Die Wissenschaftsjournalistin Elizabeth Kolbert führt uns vor Augen, wie wir die Welt verwüstet haben. Dafür hat sie jetzt den Pulitzerpreis bekommen.

"Es geht bei dem sechsten Sterben um den aktuellen Niedergang der Biosphäre, der anders als die fünf vorherigen Katastrophen der Erdgeschichte keinen natürlichen Ursprung hat, sondern ausschließlich auf dem demografischen und wirtschaftlichen Expansionsdrang einer einzigen Spezies beruht – jener Primatenart, die sich selbst den Namen Homo sapiens gegeben hat."

{Und immer und immer wieder möchte *ich betonen, dass das Mensch ein vollkommen in das erdmondliche Geschehen, in diese BiosSphäre eingebetettes LebeWesen ist, das vollkommen natürlich handelt und ebenso natürlich miss-handelt, wie fast jede erdmondliche mit-Spezies auch. Das obige strömt *mir zuviel Vorwurfs-Voll aus. Und das verdienen wir Menschen nicht! Wir verdienen Verständnis, mit-Gefühl und Aufrichtung, um zu erkennen und dann auch zu begreiffen, was wir hier und da so tun. Oder?}

"Wir lernen dabei, dass sowohl der schleichende Artentod wie auch der große Kahlschlag im Tier- und Pflanzenreich ganz natürliche Geschehnisse sein können. Schätzungsweise 99 Prozent aller Arten, die je das Licht der Sonne erblickt haben, sind längst wieder verschwunden. Wir erfahren, dass die Erde fünf große (die "Big Five") und zahlreiche kleine Aussterbewellen überstanden hat, allesamt verursacht durch äußere Veränderungen der Lebensumstände, die so brutal waren, dass sie jeweils einem großen Teil des damaligen Lebens den Garaus machten.

Die bekannteste und spektakulärste war die letzte dieser Wellen, als vor rund 66 Millionen Jahren nach einem gewaltigen Asteroidentreffer die Saurier das Zeitliche segneten und mit ihnen zwei Drittel aller Tier- und Pflanzenarten. Doch der Schlag ins Kontor der Kreidezeit war ein Geschenk für die Evolution. Nach der Riesenkatastrophe war neuer Platz geschaffen für eine Explosion der Arten, vor allem für die Säugetiere, die sich unter der Übermacht der Saurier kaum hatten entwickeln können. Vom Koboldmaki bis zum Homo sapiens bekamen sie erst ihre Chance, nachdem die Saurier unfreiwillig das Feld geräumt hatten. Dieses Unglück hatte zur Folge, schreibt Kolbert, dass ihr Buch "von einem behaarten statt von einem schuppigen Zweibeiner" verfasst wurde."

{Na, Schuppen fallen auch *mir ab und an aus den Haaren und auch sonst von das Haut ab, also ist das Schuppen schon auch noch in uns vorhanden. ;-)}

"Sicher ist, dass es der Natur absolut gleichgültig ist, ob wir auf diesem Weg eine sechste Katastrophe entfachen. Wie das Beispiel der fünften Auslöschung zeigt, findet sie auch nach solchen Megaschocks neue Wege. Schon deshalb ist der Begriff des Naturschutzes eine anthropozentrische Anmaßung. Und so beendet die Autorin ihr Buch lakonisch mit zwei Extrem-Szenarien: Entweder lösen wir ein Massensterben aus, das wir selbst nicht überleben, oder wir entgehen mit dem uns eigenen Erfindergeist der Katastrophe."


Ende ZEIT-Rezension

Eine Kommentatorin schrieb: "Das sag ich auch immer! Da gibt's ja sogar einen netten alten Witz dazu, wo sich 2 Planeten treffen und der eine, der so schlecht aussehe, gesteht, dass er homo sapiens habe, worauf ihn der andere beruhigt und meint, er hätte das auch schon gehabt und das ginge vorbei."

Das Mensch, mag das Mensch-daSein nicht.
Das Mensch, mag das Mensch nicht.
Das Mensch, mag nicht daSein.
Was will das Mensch dann?
Eigentlich nichts, nicht?
Mensch sagt ab.
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Vielleicht habe *ich das wegen dem Zaun
fotografiert? Mehr dazu weiter unten
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Titel: Das gute an so manchem Sprüchlein 

In fb wurde folgendes Sprüchlein angepinnt: "Die Welt der Kunst wäre nicht eine andere Welt, sondern diese Welt anders."
Von: B. Waldenfels

Die "Welt" (Frage an B. Waldenfels: was passt da alles hinein in dieses Wort in Ihnen? Nur das Menschheit? Nur Sie? Vielleicht mit einen ISS-Foto vom "blauen Planeten"? Oder ist für Sie das "Welt" mehr? Denn für die Meisten ist "die Welt" das, was Sie kennen; und das ist meist verdammt wenigst!) ...

Die Welt der Kunst? Was ist das? Kunst? Was steckt da drinn, in dem Wort Kunst? Nur irgendwas nettes, ein schöner Event mit schönen Menschen, die alle ganz gut zueinander sind und was trinken und schnabulieren und hinterher oder DaZwischen etwas sex, oder steckt in das Kunst auch der Schrecken des Wirklichkeit, das Elend, das Armut, das Krieg, das Ignoranz und das Dummheit? Kurz gesagt, das Sprüchlein ist nettes Zeugs, mehr nicht. Kein-Es, wahrscheinlich nicht mal das Autor weiss, was diese Zusammenstellung von Wörtern genau bedeutet.

Kunst ist Menschlich, in allen Facetten, und je besser Kunst ist, umso näher ist das - was in das Kunst drinn ist - Wirklichkeit. Und nur allerbeste Kunst bietet denen, aus das Es (das Kunst[Werk]) stammt - also uns Menschen - einen kurzen Eindruck mit-Gefühl in das, was noch nicht ist, was wir meist Zukunft nennen. Nur bester Kunst gelingt es also nicht nur blosses Spiegelbild von uns zu sein, sondern darüber hinaus zu denken und zu handeln. Und damit ist auch klar, dass beste Kunst seltener ist als ein Hochwasser am Rhein, immer im VerGleich zur Benennung von Irgendwas als Kunst.
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Hof-Schönheiten
als Rhododendren
verkleidet
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Titel: Die Entdeckung des Fremd-daSein

Was ist die AutoImmunReaktion?

Ein Erlebnis- und Erkenntnis-Bericht, abgehört von Jules Hoffmann, bei einem Gespäch in "10vor11" (DCTV) und persönlich erweitert und bereichert von *mir.
Hier ein Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Jules_Hoffmann

Das zelluläre Immunsystem ist vor etwa 1 Milliarde Sonnen-Umkreisungen entwickelt worden. Dieses ur-Immunsystem, wird das angeborene Immunsystem genannt, es wurde vor etwa 450 Millionen Sonnenumkreisungen bei allen Wirbeltieren - damals noch alles "Fische" - um eine spezifische und weiterentwickelte Immunreaktion ergänzt, das spezielle Immunsystem.

Das angeborene Immunsystem ist während dieser einen Milliarde Jahre fast unverändert geblieben. Es ist ein auf einfachen Oberflächen-Reizen basierendes AbwehrSystem. Ohne jegliche Lerneffekte für Verbesserungen der Immun-Reaktion bei einem nächstem Kontakt, oder der Erweiterung der Reaktionsmuster als Anpassung an neue oder veränderte LebeWesen oder Gifte.

Dieses angeborene uralte Abwehr oder ReparaturSystem reagiert nur auf wenige Signale auf den Oberflächen von Zellen. Es erkennt z.B. Bakterien an einem Zuckermolekül (http://de.wikipedia.org/wiki/Peptidoglycane), einem Baustein der Haut, das Bestandteil jeder Bakterienhülle ist; und zwar ein wichtiger. Deswegen ist dieses Molekül in dieser mindestens einer Milliarde Jahre Evolution auch unverändert geblieben.
Sowohl Pilze, Bakterien, Viren und Archaea sind auf hunderte und tausende verschiedene Arten aufgebaut, es gibt jedoch über all dieses Spezies hinwegg auch Gemeinsamkeiten, wie das oben verlinkte Peptidoglycane-Zuckermolekül als Hautbestandteil, und an diesen Gemeinsamkeiten erkennt das angeborene Immunsystem körperfremde Eindringlinge.

Die spezifische Immunreaktion erkennt diese Signal-Bausteine anderer LebeWesen selbst-verständlich auch, erkennt aber darüber hinaus auch Gifte (Toxine), und es ist lernfähig, kann also bei häufigerem Kontakt mit den gleichen LebeWesen (Bakterien, Pilze, Viren, Archaea) stets ein wenig schneller und angemessener reagieren.

Und nur die erdmondlichen LebensFormen der Wirbeltiere haben dieses spezifische, dieses adaptive (anpassungsfähige) Immunsystem vor etwa 450 Millionen Sonnenumkreisungen entwickelt. Das Natur sorgte damals in den "Fischen" (also den "VorSchwimmer"-LebeWesen auch aller landlebenden und fliegenden [Wirbel]Tiere) für die Entwicklung von weissen Blutkörperchen (Lymphozyten). Diese weissen Blutkörperchen sind quasi das Organ der Selbst-eigenen Fremd-Abwehr. Die Lymphozyten sind für die Produktion von Antikörpern mit-zuständig und ebenso für die Produktion von Rezeptoren zur Erkennung von Fremd-Körpern.

Das Impfen ist z.B. eine Möglichkeit das Immunsystem zu trainieren, es auf einen Kontakt mit einem anderen LebeWesen vorzubereiten, den Körper dazu zu bringen, das darauf passende Repertoire an Werkzeugen zu schaffen, um einen eventuellen Angriff abzuwehren. Eine andere Möglichkeit ist weniger Sagrotan- und Duschgel-Hygiene. Warmes Wasser genügt oft, und das körper-eigene Immunsystem bleibt im Training. 

Die durchschnittliche menschliche erLebensDauer ist zwischen dem Paläolithikum (Altsteinzeit, zu Ende vor etwa 12.000 Jahren) und 1850 um nur etwa 20 bis 22 Jahre angestiegen, also in fast 12.000 Jahren um etwa 21 Jahre.
Ab 1850 bis Heute stieg die durchschnittliche erLebensDauer noch einmal um fast 40 Jahre. In 150 Jahren also um etwa 39 Jahre!
Gründe sind: 1. bedeutend mehr Aufmerksamkeit und Tun für sowohl die persönliche, als auch die umgebende Sauberkeit (Hygiene). 2. Impfungen. 3. Antibiotika.

Wie hoch ist die menschliche Gefährdung überhaupt? 
Von hunderten Millionen Arten von Bakterien können dem Menschen etwa 25 - 50 Arten mehr oder weniger gefährlich werden. Von hunderten Millionen.
Bei Viren sind es vielleicht 200 bis 300 - von Milliarden verschiedener Arten -, die dem menschlichen Organismus gefährlich werden können.
Bei Pilzen sind es etwa 6 oder 7, von Millionen Arten, die eine Gefahr sind.
Das Mensch ist also seeehhr gut geschützt, ist quasi ein Hochsicherheitstrakt, eines von vielen bestens ge- und beschützten erLebeWesen der erdmondlichen BiosSphäre.

Dazu kommt, dass die Wirbeltiere - also Fische, Vögel, Echsen, Säugetiere (m.a. auch das Mensch) - nur etwa 5 Prozent der Masse aller erdmondlichen LebeWesen sind, die weitaus grösste Anzahl von LebensFormen sind also wirbellose Tiere und Pflanzen.

Wozu diese VorRede?

Dem nicht-Wirbeltier können Sie das Bein (z.B. einer Ameise) eines anderen nicht-Wirbeltieres anoperieren, nach einer geringen Anwachs-Spanne, läuft das nicht-Wirbeltier damit ohne jegliches Problem weiter, wie eine Eins. Das versuchen Sie mal bei einem Wirbeltier, wie z.B. dem Menschen! Was für ein Akt, das Organ eines Menschen in einen anderen ein zu operieren! Da gibt es so einige BeFremdung zu überwinden, mit viel Medizin die AutoImmunReaktion zu besänftigen. Das gelingt immer besser, aber das Organ bleibt Fremd. Die nicht-Wirbeltiere, also quasi fast Alle erdmondlichen LebeWesen, kennen so eine befremdliche Reaktion auf "fremde" Organe nicht. Gerade einmal 4 oder ein wenig mehr Promille erdmondlicher LebensFormen erkennt Fremdheit an.

Ist das nicht faszinierend! Erst mit den Wirbeltieren hat das Evolution (nur ein Prozess im DaSein) ein Selbst zur Selbst-Erkenntnis aufgerichtet. Erst mit der zweiten Phase der ImmunReaktion, mit der adaptiven und lernfähigen Abwehr-Reaktion, wurde ein klares Selbst von anderen Selbst abgeGrenzt. Erst damit wurde eine Haut zur wahren Aussenfläche, in der ein-Es daIst, dessen Innerst-Es deutlicher von anderen ein-Es verschieden ist, als vor der Entwicklung des anpassungs-fertigen Körper-Erkennungs- und Körper-Verteidigungs-Systems. Das eindeutige / Bewusst-Sein-begabte Selbst entstand also vor etwa 450 Millionen Jahren / Sonnenumkreisungen des Kleinst-Planeten-Systems Erde-Mond, irgendwo in dessen Wassern.

Und ist bis Heute noch nicht soooo weit gekommen, das eindeutige und Selbst- und Umwelt-bewusste Selbst, oder?

Sonntag, 14. Dezember 2014

Niemand spricht von mir, ausser mir

Ohne Titel. 

Ein Selbst-Zitat: "Manch-Es muss erst mal kräftig einstecken, um dann All-Es zu geben."

Von: *ich

Ein Titel zum Selbst-Zitat: Was ist Banalität?

Und klar ist dabei auch, dass es beim "einstecken" nicht um Vermögen geht.
In diesem "Vermögen" steckt, wie die längeren Leses wissen, auch die Macht.
Insofern war der christliche Jesus ein-Es, das All-Es gegeben hat, für das LEID.

Nun, *ich bin nun Hier und Jetzt (auch) Da, um für das FREUDE All-Es zu geben.
So einfach ist das, und somit die fast grösstmögliche Banalität, für *mich.
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Fast.
Eine Selbst-Erkenntnis,
vorwegg genommen vom
Schluss dieses Beitrags
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Titel: Eine nähere Wirkung des Angst

Überschrift: Dunkler Fürst mit Zange und Skalpell

Untertitel: Der Forscher ist das Monster, das er schuf: John Burnsides erster Roman "Haus der Stummen" von 1997 fragt nach dem Ursprung der Sprache.
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"... durch die Hölle."
?

Warum wird immer so gerne der Himmel vergessen, der vielleicht viel schlimmer ist, gerade weil die GlaubensRichtungen so gerne darauf verweisen oder darauf warten, dorthin zu gelangen?

Wo bin *ich?
DaZwischen.
Wie All-Es.
Hier. Jetzt. 

Quelle des Auszugs: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 13. Dezember 2014, Seite: Literatur und Sachbuch, von Hubert Spiegel
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Brownie. Oder:
Eine Momentaufnahme
der Ungewissheit
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Titel: Von der Wirkung der Vielfalt

Genialität ist Vielfalt.
Und diese Vielfalt waren am Anfang des Menschheit Zwei.
Langsam erst, in Korrelation / Einklang mit der Erweiterung des DaSein, wuchs auch die Vielfalt in den Menschen.

Die Genialität ist stets dort zu finden, wo die Vielfalt am Weitesten ist, also stets am Rand eines eingehäuteten Innenbereichs.
Und was das Genialste ist, ist, das Mensch ist wahrscheinlich das vielfältigste erLebeWesen im DaSein.

Klage: Das ist wundervoll, wenn diese Vielfalt nur ebenfalls in den Gefühlen des Menschen ankommen würde. Denn dort ist LEIDer meist - im besten Fall - ein wenig mehr als Einfalt zu [er]finden.

So ist also jedes Mensch zur Genialität fähig.

Doch auch im Inneren gilt die Regel: Genial gedeiht nur mit Vielfalt.
Das lässt *mich hoffen, dass auch *ich irgendwann einmal etwas Genie zeugen tue, wenn die Vielfalt in *mir so weiter wächst.

Noch bin *ich ein ziemlich einfältiges Mensch.
Das zeigen m.a. auch die Klickzahlen.
Denn Genie wird bemerkt.
Und *ich nicht.
Aber gut ...

Donnerstag, 28. August 2014

Nichts ist tiefer als vom Kapitalismus zu denken und zu fühlen

*ich fange mal ganz harmlos an.

Titel: Von der Einfachheit der Mathematik

Hunderte, wenn nicht mehr Menschen und Philosophen hat schon - und tut es noch - die Frage beschäftigt: Was ist Nichts?

Was ist einfacher zu beantworten als diese Frage? Nichts.

Was ist Nichts?
Mathematisch: Nichts = Alles - 1.
Also gilt auch: 1 = Alles + Nichts, oder: Alles = 1 + Nichts.

Wenn *ich nichts mehr sehen und hören und haben möchte, ist Eins da: *ich, aber Alles (andere) ist auch da, *ich möchte nur nichts davon wissen.

Wenn ein-Es für ander-Es Nichts ist, ist Es trotzdem da, auch wenn Alle (ander-Es) nichts davon wissen wollen. Oder wenn *ich meine Freundin fragte: "Was is?", und Sie sagte: "Nichts."! Und *ich wusste genau, ...

Nichts ist somit immer Etwas. Mindestens ein-Es oder etwas, manchmal aber auch Alles,  ohne ein-Es oder etwas. So einfach ist das.

Woher hat das Mensch nur die falsche Vorstellung von völliger Leere, von einem Zustand oder eines RaumZeit, das komplett ohne IrgendEtwas oder irgend ein-Es, ohne jeglichen Inhalt ist?

Ohne zu realisieren, dass, um einen Bereich oder eine Spanne zu definieren, das völlig leer ist, es eine Grenze, eine Hülle oder Haut braucht oder einen Anfang und ein Ende (Spanne), in das Leere ist, also ohne zu erkennen, dass Nichts zumindest eine Grenze braucht, in das Nichts ist; wobei aber die Grenze ist.

Nichts ist immer mindestens Etwas / ein-Es.
So einfach ist diese Frage beantwortet.
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Titel: Die Wurzeln und die "Tiefe" des Kapitalismus

Dieser Link leitet zu einem F.A.Z.-Essay von Prof. Meinhard Miegel.

Ein kleiner Auszug:

Abschnitt-Überschrift: Ein freier Wille für den Wandel

"Wenn es doch so einfach wäre! Seit vielen Generationen bemüht sich vornehmlich die politische Linke, den Kapitalismus zu reformieren oder besser noch durch eine andere, humanere Ordnung zu ersetzen. Das Ergebnis dieses Mühens ist auf globaler Ebene ein totaler Fehlschlag. Wer kann, bereichert sich schamloser denn je. Das wohlhabendste Fünftel der Menschheit beansprucht mittlerweile 83 Prozent der Weltgütermenge. Für das wirtschaftlich schwächste Fünftel bleibt gerade einmal gut ein Prozent. Und was auf globaler Ebene gilt, setzt sich im binnengesellschaftlichen Bereich fort. Alles nur Fehlfunktionen eines Systems oder - in der Sprache der Technik - auch menschliches Versagen? Denn schließlich sind es Menschen, die Systeme so oder anders aufladen.

Es sei wiederholt: Beim derzeitigen Wissens- und Könnensstand bedeutet jedes Wachstumsprozent, jede Lohnrunde, jede weitere soziale Wohltat oder jede zusätzliche öffentliche Leistung zwar nicht zwangsläufig, aber nach allen bisherigen Erfahrungen in der Regel eine Erhöhung des zerstörerischen Drucks auf die Lebensgrundlagen und damit eine Beschleunigung ihres Zusammenbruchs. Es kann ja sein, dass die Menschheit irgendwann so wissend und könnend sein wird, dass sie ihren materiellen Lebensstandard auch ohne Zerstörung und Ausbeutung von Natur und Mensch zu heben vermag. Aber noch ist sie hiervon weit entfernt. Bisher hat sie für die Mehrung ihres materiellen Wohlstands allenfalls kleine Abschlagszahlungen geleistet."

Diese Form der Selbst-Erkenntnis ist formvollendet und begrüssenswert!

Bald haben wir Menschen die Verbindung geschafft, zwischen unserem blossen daSein und dem Handeln darIn. Dann ist allen Menschen klar, dass sie handeln und dass dieses Handeln wirkt, und zwar sowohl nach Innen wie nach Aussen.

Und dann ist auch klar, dass das Kapitalismus ein Handels- und Produktions-System ist, das vollkommen auf den menschlichen Trieben, Bedürfnissen und Wünschen beruht. Dass also, wer das System ändern möchte, den Menschen ändern muss.

Das ist die Schwierigkeit, den Kapitalismus zu reformieren!
Zuerst braucht das Mensch-Sein eine grundlegende Reform.  
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Ist dieses Bild in diesem Zusammenhang gemein?
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Titel: Vom Kampf des Körpers um Aufmerksamkeit

Überschrift: Energie für das Denken
Untertitel: Kinderhirne brauchen mehr {Zucker} als der restliche Körper
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 26. August 2014, Seite: Wissen

Wenn *ich also bedenke (!), dass ein Körperorgan, das etwa 1 Kilogramm im Körper eines Kindes wiegt, das insgesamt etwa 25 Kilogramm schwer (leicht) ist, aber 2 Drittel der aufgenommenen Energie an- / abfordert, dann ist das schon ein beachtenswertes Datum!

Ein Fünfundzwanzigstel eines LebeWesens braucht 2 Drittel dessen aufgenommener Energie zur Reife. Nur, was macht es später aus diesem ungeheuren, so enorm egozentrischen Verlangen und Bedarf?

Ja, genau das.

Wieviel macht das Mensch innerhalb des kleinen PlanetenSystems Erde-Mond aus und wieviel fordert und verbraucht Es.

Die Mehrheit hat nichts zu melden. Das Körper arbeitet und schafft an, für ...
Bin *ich das einzige, das für zu wenig hält, was wir aus der abgeforderten Energie machen?

Denn eins muss *ich noch hinzufügen, auch in einem ausgewachsenen Menschen bekommt und fordert das Körperorgan mit den Ausläufern von den Haarwurzeln bis in die äussersten Schichten der Haut und die Zehenspitzen, immer noch 20 oder mehr Prozent, der aufgenommenen Nahrung und dessen Inhalts-Stoffen. Ein knapp 2 Kilo wiegendes Organ in einem durchschnittlich 75 Kilogramm wiegenden Gesamten fordert beständig ein Fünftel, der für alle Bewegungen nötigen Substanzen. 

Und nochmal die Frage: Was macht das Gehirn dann daraus?

Titel: Von der dauerhaften Glückseligkeit

Überschrift: Verdrehte Gefühle
Untertitel: Genetiker manipulieren die Erinnerungen von Mäusen
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 28. August 2014

Bei Mäusen fängt es an, und bald lautet die Frage an das (einzelne) Mensch: Welche Gefühls-Mischung soll es denn sein? Und schwupps, ist alles wunderbar, was gerade noch fast unerträglich war.

Beziehungen können schneller gelöst werden, als sie je geknüpft wurden, ein kurzer Laserblitz an die passende Örtlichkeit, verwandelt jeden (Trennungs-) Schmerz in das Glück endlich wieder befreit in eine neue Partnerschaft eilen zu können. Hoppsi, hopps, wo ist das Neue, ich bin frei!

Was für eine Erweiterung der Freiheit der Verbindlichkeiten.
Nur so veraltete Romantik-Es wie *ich, werden noch dem gewohnten Leid und den alten Schmerzen wegen alles möglichem hinterher weinen, während die Avantgarde von einer "Blume" zur nächsten summt, um eifrig hier und dort und bitte dort auch noch, zu befruchten, nicht unbedingt mit Samen, sondern einfach, um ein wenig fliegengleich zu verweilen, weil es halt grad nett ist und gut schmeckt.

Na, da brauch *ich noch ein wenig Eingewöhnungs-RaumZeit.
Um Fliegen-Gleich von Haut zu Haut zu schwirren. 
Aber das wird schon noch.

Freitag, 8. August 2014

Gemütlichkeit Glaubens Kriege und Mercier

Gemütlichkeit, oder etwa nicht?
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Überschrift: Mord als Gottesdienst
Untertitel: Fromme Menschen, die sich in ihrer Heilsgewissheit dazu legitimiert sehen, "heilige Kriege" zu führen, zwingen dazu, darüber nachzudenken, dass Religion nicht als solche gut ist. {*mein erstaunt-ironischer Zwischenruf ist: Ach!?} Gewaltbereitschaft und Enthemmung haben ihren Ursprung im Zentrum des Glaubens.
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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 07. August 2014, Feuilleton, von Prof. Friedrich Wilhelm Graf

Ja.
Es ist *mir fast unheimlich, wie lange und wie oft es dauert, bis das Zweifeln am Glauben endlich auch beim allerletzten Gläubigen ankommt?

Und bis auch die Klügsten begriffen haben, dass das Glauben - und damit alle Religionen - auf unseren Instinkten, Trieben und Bedürfnissen beruht und die Handlungen, die daraus folgen beschreibt, rechtfertigt (mit teils viel Phantasie / Vorstellungskraft und wagemutigen oder auch ängstlichen Wünschen) und bewahren will / muss. Und das Religionen regionale Ursachen hat und damit auch sehr verschiedene Färbungen und Formen (Kulturen).
Das Glauben ist des Menschen Musst.
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Ein DaZwischen
im Sonnenlicht
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Überschrift: Das Feuilleton als Mittel der Politik
Untertitel: Wie Louis-Sébastien Mercier mit seinen Texten,  Dramen und Alltagsbeobachtungen am Ende des Ancien Régime eine eigene Gattung erfand und ihr zu politischer Relevanz verhalf. 
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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 07. August 2014, von Hannelore Schlaffer

Die Worte, die m*ich erregen: "..., das eine von der gesamten Elite der Aufklärung veranstaltet, das andere von einem einzigen Mann, definierten Wissen und Lebensstil ihrer Zeit und schufen damit die Basis, auf der sich eine neue Gesellschaft begründete, eine, die nicht, wie bisher Aristokratie und Kirche, ihre Herrschaft auf Macht und Gottesgnadentum baute, sondern auf die kritische Beobachtung der Wirklichkeit und auf die permanente Korrektur ihrer Unzulänglichkeiten."
Danke dafür, Frau Schlaffer, besser hätte *ich es nicht formuliert lesen wollen. 

Sonntag, 18. Mai 2014

Von den Schmerzen des Selbst-Befreiung und Kapital

Die Zunahme an Menschen in das Planeten-System Erde-Mond, verengt das Bewegungs-RaumZeit für das einzelne Mensch. In das selbe RaumZeit, werden die Entscheidungs-Möglichkeiten für jedes Mensch ausgeweitet. Die Abnahme der Bewegungs-RaumZeit/Mensch, geht einher mit einer Zunahme der persönlichen Wahl-Möglichkeiten/Mensch.

Diese Zunahme der Selbst-Wahl wiederum, geht einher mit einer steigenden Verunsicherung bis zu lang andauernden Depressionen. Kontroll-Verlust erregt Orientierungslosigkeit. Das meint, wenn die Kontrolle des einzelnes Selbst, durch die gesamte Vergangenheit (DNS), die regionale Kultur (Traditionen/Klima) und die direkte Umgebung (Prägung) nachlässt, steigt die Forderung an das persönliche Selbst und im persönlichen Selbst an, für eine selbst-entschiedene (Neu-]Orientierung und Selbst-Bewertung zu sorgen. Diese Abnahme der gegenseitigen und lang andauernden Kontrolle, bewirkt also oft genug eine Überforderung des einzelnes Selbst.

Was möchte ich sein? Wie möchte ich sein? Wo möchte ich sein? Mit Was (Er und Sie und als Was auch immer ein-Es daSein möchte, ist: Was) gehe ich fernere und engere Verbindungen ein?

Je mehr Möglichkeiten ein-Es gewinnt (ja, gewinnt), umso mehr Fragen tauchen auf und wollen beantwortet werden. Aber die Antworten fehlen und die Techniken und das Wissen, um die Antworten zu finden oder neu zu erfinden, werden auch allzu oft nicht vermittelt, von den Älteren.
Deshalb geraten viele, besonders junge Menschen, in grosse Verunsicherung, Orientierungslosigkeit und auch Verzweiflung.

Warum sind die "Schmerzen" in "?

Weil es zwar kein Wohlbefinden ist, z.B Orientierungslos zu sein, aber auch keine direkte Verletzung oder gar dauerhafte Beeinträchtigung des Körpers, ausser die Fragen bleiben unbeantwortet oder werden sogar verboten.

Also *mir geht es so, *ich erlebe und erleide das auf diese Art.
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Blau Regen
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Titel: Das Kapital ist da, aber ...

Es gibt keine wirklich genauen Zahlen, von der menschenweit vorhandenen Geldmenge. Einmal, weil die Zentralbanken und die Banken, also die Organisationen, die Geld schöpfen, ständig neues Geld drucken oder schaffen, oder eben auch wieder abschöpfen. Zweimal, weil viele Staaten die genaue Menge des Geldes, das in Es vorhanden ist und kursiert, nicht erfassen oder auch keine Auskunft darüber geben.  Aber …

Es gibt ja immer ein aber. Mensch kann ja schätzen, anhand von veröffentlichten Daten und einem kleinen Zusatzfaktor. Und *ich möchte noch kurz betonen, dass es hier nur um wirklich vorhandenes Klein- und ScheinGeld geht. Nicht um die noch viel viel grösseren Summen von sogenanntem BuchGeld, also von Kapital das bargeldlos zwischen Konten hin und her geschickt wird, oder auch als Wechsel, Lastschrift, Schecks. Dieses BuchGeld gibt es Weltweit in Billiardenhöhe.

Aber jetzt zur Schätzung der wirklich weltweit vorhandenen Münzen und Scheine, umgerechnet in Euro. Haltet Euch fest.
Es sind etwa 70.000.000.000.000 (Billionen) Euro. Aber …

Und jetzt kommts, das ist, wie mit dem Billiardenfach oben schon erwähnt, ein fast winziger Teil des “Geldes”, das in Münzen und Scheine geprägt werden könnte, wenn Mensch es wollte, das jedoch im Moment in Fonds, Wertpapieren, Kreditrahmen, auf VermögensKonten (BuchGeld) und mehr festliegt. Diese “Geld”-Summe beträgt mehrere Billiarden Euro. Schätzungsweise etwa 2.500.000.000.000.000 €.

Schwindelig?
Nein, *ich weiss, weil diese Summen sind für Menschen im Moment nicht vorstellbar. Vielleicht wird es greifbarer, wenn *ich es, also die geschätzte GesamtSumme von etwa 2,6 Billrd. €, auf alle Menschen verteile.
Die GesamtSumme auf jedes Mensch verteilt - wir sind in etwa 7 Mrd. im Augenblick - ergibt das eine Menge von knapp vor 400.000 € / Mensch.

Für jedes Mensch wären also in etwa 400.000 Euro vorhanden.
Eine Milchmädchen-Rechnung gewiss, aber …

Wenn jedes Mensch, ab der Geburt diese Summe auf ein Konto bekäme und damit, wenn Es gelernt und bewiesen hat, dass Es mit Geld/Kapital, also der Möglichkeit etwas zu leisten / zu bewegen / zu schaffen, verantwortlich umgehen kann, zur freien Verfügung bekommt - jetzt folgt die dazu passende Frage -, was würde das in, mit und zwischen uns bewirken?

Und was, wenn diese Summe nicht unter ein vereinbartes Level sinken kann, damit kein-Es von uns verarmt und somit vom gesunden sozialen Umgang ausgeschlossen wird?

Bisher [miss?]handeln wir an- und mitEinander noch vollkommen anders.

Samstag, 17. Mai 2014

Die Winzigkeit des Selbst, Schmerzen und ich

"An der Verhinderung oder "nur" Beschränkung von Bildung und der damit einhergehenden Selbst-Befreiung, ist fast nur die Macht interessiert."
Oliver-August Lützenich

Warum ist die Macht ein- und beschränkend?
Weil die Macht das Wort ist, das für die Kontrolle des Aussen steht.
Weil also die Macht der Begriff ist, das die Leitung/Manipulation der Anderen beinhaltet. 
Weil die Macht die Steuerung und Instrumentalisierung des MitMenschen/-LebeWesen bedeutet.

Wissen und Selbst-Entscheidung sind die Abwehrkräfte der Macht.

Die Macht sucht also diese Entwicklung zu verhindern, mindestens zu behindern.


Die Wirklichkeit ist allerdings auch, dass jedes Mensch dieses Verhalten, also das Aussen zu kontrollieren und zu steuern, aus Unsicherheit und Unwissenheit und Trägheit, im Selbst mitträgt und auch auslebt; oder, was das häufigste ist, an die Mächtiges abgibt. 

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Titel: Die Winzigkeit des Selbst

Schon verrückt, wie viele Menschen die durchaus spannenden und auch lehrreichen, sogar in weiten Bereichen stimmigen Erzählungen, wie Bibel oder Koran oder die buddhistischen Schriften, für die Wahrheit halten, als Handlungsanweisung nehmen, fast voll und ganz, ohne darin die Fehler, die Widersprüche und Unmöglichkeiten zu erkennen und genauso, ohne die Weisheit und den guten Rat, die ebenfalls enthalten sind, ernst und anzunehmen.

Das bedeutet doch wohl, dass das Mensch fast vollkommen ohne Wissen, ohne überprüfte Erkenntnis, ohne Logik und Selbst-Verantwortung auskommt.

Das Mensch kann das Vernunft füllen mit ... (überprüftes Wissen steht inzwischen reichhaltig und fast vollständig frei zur Verfügung), braucht das aber nicht, es reicht der Masse das blosse Folgen irgendwelcher Traditionen und biologischer Vorgaben, bis Heute.

Fast erschreckend, wie gross die SpannWeite von fast völliger UnWissenheit, bis zu grosser Klugheit und Selbst-Verantwortung innerhalb des Menschheit ist.
Riesig.

Wobei die Masse des Menschen eher der Unwissenheit und mehr oder weniger blinden Folgsamkeit hingegeben ist. Schade, weil doch jedes Mensch die Fähigkeit zur Klugheit, ja sogar zur Weisheit innewohnt, aber nur eine Winzigkeit kann diese Fähigkeit auch zur Fertigkeit entwickeln?

Schade, für uns Alle
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Titel: Sinn der Schmerzen

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung,  11. Mai 2014, Wissenschaft

Frage: Ist ja gut und schön, aber müssen Schmerzen sooo lange anhalten?

Nachbemerkung: Das Mensch ist ein [Säuge]Tier. Das wird von den allermeisten MitMenschen gerne verdrängt/abgedrängt, warum?

Der letzte Satz lautete deshalb wohl richtig:
"Ob der Schmerz der untersuchten Tintenfische/Kalmare allerdings mit menschlichem Schmerz vergleichbar ist, bleibt offen."

*ich bin sicher, dass die Schmerzen unserer Mit-LebeWesen, gerade wenn sie uns so nahe stehen, wie unsere MitTiere, natürlich vergleichbar sind. Das Empfinden und die Ursache von Schmerzen in tierischen Organismen sind selbst-ähnlich.

Wenn *ich hingespürt habe, wie Hunde, Katzen, Pferde, Schweine, oder unsere nächsten Verwandten die anderen Primaten, nach Quälereien durch uns Menschen oder auch bei Kämpfen miteinander gezuckt, gejault, geheult und geschrien haben, und wenn *ich beobachtet und hingespürt habe, wie diese Mit-LebeWesen, nach dem Zufügen von Leid und Quälerei reagiert haben, also z.B. mit dem tagelangen Rückzug und dem Verstecken und dem Zusammen-zucken, bei jeder Annäherung des Quäl-Es (meist Männer) oder von Gerüchen und Geräuschen, die der Situation der Schmerz-Zufügung ähnelten, dann brauche zimindest *ich keine weitere wissenschaftliche Überprüfung, um ganz genau zu Wissen, dass alle Tiere, darin auch wir Menschen, Schmerzen empfinden und zwar fast genau gleich; und ebenso ähnlich darauf reagieren. 
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Dahinter pumpt [m]ein Herz
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(*)ICH

Es läuft doch, was willste denn dauernd!
Sag *ich dann immer, wenn *mir auffällt, 
was *ich hier meist mache.
Bohrungen in der Tiefsee des Leids und
den Schmerzen der Gewöhnlichkeit.
Biste blöd, oder was?
Jetzt mach mal'n Punkt und schalt mal
die Freude an, los mach endlich, lächle!
Verdammt, geht doch, war auch ...Zeit!
Du immer, mit deinem Fimmel von der
Genauigkeit und so, du Depp, machst
immer alles schlecht, was denkste denn?
Immer das selbe düstere Zeugs, kennst
wohl nix schönes, nix lohnendes, nein,
immer nur bohren und bohren in, keine
Ahnung, will ich auch gar nicht wissen!
Und draussen laufen sie schmatzend
und schwatzend und lachend und ...
auf jeden Fall nicht bohrend vorbei,
ausser vielleicht später in der Kiste,
hihihi, aber jetzt scheint die Sonne, so
zwischen den Wolken durch und du, du
sitzt da und bohrst in der Scheisse und
in seltenen Schmerzen herum, statt es
gut sein zu lassen, wie es ist, ist doch
gut Mann, komm endlich raus aus dem
Loch, los, trau dich raus, ist alles gut,
ist friedlich, jetzt glaubs doch mal, ist
alles voller Liebe und Zucker und ...
Was soll ich denn sonst noch sagen?
Dass Du, ja Du, endlich aus dem Loch,
aus dem Schlagschatten, in dem du ist
aussteigst und hier den Freuer gibst!?
Mann, du Schluffi, du Depri, du ... Mann,
also ich geb's auf, mach doch was du
willst, hilft ja doch nix, da ist Hopfen
und Malz verloren, bei dir Trantüte!
Muss ich dir wohl weiter mit Schmerzen
folgen, bleibt mir ja nix anderes übrig,
bist nun mal auch in mir drinn, du *.

Samstag, 29. März 2014

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Titel: Das Mensch als Steckrübe

Die Überschrift eines fb- und Google+-Beitrags der SZ lautet:
"Warum Jugendliche mit Europa-Romantik nichts anfangen können."
Mit dem Untertitel: "Unsere Autorin hat sich immer mehr als Europäerin, als als Deutsche gefühlt. Bei ihrer kleinen Schwester ist das ganz anders."

Noch ein paar Sätze vor dem Kommentar, den *ich darauf formuliert habe. Die kleine Schwester der Autorin "fühlt" national, was *ich nachvollziehen kann, weil auch *ich das mal tat und somit weiss, wie einfach das so da ist, wie einfach das ist.
National zu fühlen ist sehr einfach, das braucht nicht viel Gefühl, alles mehr braucht ziemlich gute Vorbilder (VorMenschen klingt noch ungewöhnlich, ist aber wesentlich stimmiger), oder ziemlich viel Aufwand und Pflege in der Gefühls- und Wissens-Vermittlung.
Des weiteren möchte *ich noch voranstellen, dass *ich nur auf diesen Titel reagiert habe, den Artikel, zu dem verlinkt wird, habe *ich nicht gelesen. Also, los gehts. 

[M]ein Kommentar:
Die EU ist sicher mit die beste Organisation eines überregionalen Mit-Einanders, das Menschen bisher entwickelt haben. Annähernd Sozial, annähernde mit-Entscheidungs-Möglichkeiten, einigermassen friedlich, mittelmässig korrupt, mittelmässigst gebildet, mittelmässiges Rechtssystem, kaum mehr wehrhaft, aber im VerGleich mit der umgebenden Menschheit fast schon bewundernswert. Fast.

Doch, *ich bin lieber Europäer, da bin *ich, Was auch immer? Dankbar, hier hinein gezeugt worden zu sein, ganz davon abgesehen, dass *ich sowieso Dankbar bin, als Mensch da[zu]Sein. Aber *mir ist diese Festhaltung an irgendeinen beliebigen Festlands-Bereich in der Erde längst lästig, was ist Europäer besser, als Aussereuropäer? Ist das das Ziel dieser Frage oder Selbstbeweihräucherung?

Insofern kann *ich verstehen, dass Viele mit plumper Europabegeisterung nur noch wenig anzufangen wissen. Noch weniger mit dem anachronistischen verkrampften Nationengeheul vergangener Kriege und Sportwettkämpfe, siehe die korrupte Vergabe"Politik" der Welt-Sportorganisationen. Mensch ist mehr als dumpfes Nutz-Subjekt zur Ausbeutung und Weggschmeissung nach Gebrauch und muss deshalb auch nicht weiterhin für dumpf und dumm gehalten werden von Seines-Gleichen. Mensch ist Weltweit, als solches sollte Mensch auch handeln, das wäre unserem Potential angemessener, als diese kleingläubig glubschige (Blut und) Bodenbegeisterung, die da immer noch durchs Dorf getrieben wird, inzwischen eben durchs etwas grössere europäische. Aber Mensch will ja wohl noch eine Weile klein bleiben und klein beigeben, fällt einfach leichter, fällt einfach leichter das Groschenheft, als das Wissen zum Vorteil von uns Allen zu verwenden. Tja, schade, für das Menschheit, na, zumindest für fast Alle.
Ende Kommentar.

Eins ist *mir selbst-verständlich völlig bewusst, dass Sie da DrAussen das vollständig anders bewerten, darin liegt ja gerade das Potential und das Wertvolle des jeweiligen Selbst, des Individuum-Seins, dass *ich die Innen- und Unwelt anders betrachte und bewerte, als Sie und Sie anders als *ich. Daraus keine Abschätzigkeit, keine beängstigende Befremdung oder gar gewalttätigen Hass zu erregen, ist eine Kunst. Ist Kunst.
Beste Kunst ist, auch das vollständig Andere als interessantes MitEinander zu empfinden; und nicht zuallererst als Gefahr. Aber das ist noch sehr sehr sehr wenig vorhanden, ist aber in Uns auch angelegt, ganz winzig, klein, verborgen, neben der Aufregung bei Veränderungen. 
Also wenigstens in *mir.
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Was ist der Zusatz, den Es braucht,
um aus purer Information Wissen zu generieren?
Auf der Grafik ist es gut dargestellt: Verbindungen.
Was tun Menschen schon, aber noch viel zu wenig?
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Titel: Das Geld schwimmt gut

Wenn *ich also beobachte, wie das Geld wandert und wo wir Menschen den Reichtum und die Macht verorten, nämlich "oben", und wenn *ich dann noch hineinfantasiere, dass wir Menschen ja GasWesen sind, weil Wir in einer Gas[Luft genannt]Hülle um den Planeten-Kern leben, und wenn *ich dann nicht das Gas nehme, sondern das Wasser, als Medium, dann komme *ich sehr schnell zu der Metapher, dem bewegten Bild, dass Geld sehr gut schwimmt.

Langer Satz, *ich weiss, aber war es einigermassen verständlich?

Das Kapital wird, um bei dem bewegten Bild zu bleiben, unten erzeugt, in einfacher und schwerer, aber auch komplizierter und komplexer Arbeit und Organisation, und wird dann langsam oder auch, vielleicht sogar immer schneller, schnell nach "oben" transportiert. Das Kapitalismus ist vielleicht eine Organisation zur Beschleunigung der Aufwärtsbewegung des Kapitals, von der Erzeugung bis zur Aufstapelung?

Bei den Armen ist nur wenig zu holen, also wird jetzt mehr und mehr die "Mittelschicht" befreit vom Kaptital. Langsam aber sicher blubbert das Geld aus den Taschen und Konten hin zu den schwimmenden ... 

... schwimmen auch Tresore oder Schlösser? 

Na, egal, war nur so ein Einfall.
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Nachbarschaft
Noch ohne Name
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Titel: Abstimmung

Ist das ein Qualitätsnachweis, wenn ein-es - auf den Punkt gebracht: *ich - k[aum]eine Zustimmung auf Beiträge und Kommentare bekommt (und es geht nicht in erster Linie um Tumblr, da *ich ja schon lange auch andere Blogs beschreibe und kommentiere), oder ist es Wurschtigkeit oder sogar ein Nachweis der Unverständlichkeit, weil Ablehnung kann es noch keine richtige sein, die wird immer gerne ausgeteilt?

Ich bin da noch etwas unentschieden, zwischen Qualität und Unverständnis, weil *ich doch auch ein-Es bin, das hungert. Hungert nach Zustimmung und Anerkennung. Also fast völlig normal, weil das wohl fast Jed-Es, wenn nicht JED-ES, tut.
Wozu sind Wir denn auch Hier und AnWesen-tlich, wenn nicht aus Hungrigkeit, aus einem tiefen Mangel heraus. Das Ziel des DaSein kann doch nur Befriedigung sein!

Aber je tiefer ein-Es bohrt, umso wenig-Es folgen ein-Es, um auf die ersten Sätze zurück zu kommen. Wollen ein-Es folgen, weil die "Luft" dünner wird, also, besser formuliert, weil die Anforderungen mit zu kommen, immer aufwändiger werden. Und das ist schade, für das was bohrt, so fast alleine, weil doch alle Ander-Es auch das Potenzial dafür haben, es aber einfach haben wollen, einfach nicht aufwändig wollen, obwohl ...

Und das ist das unverständlichste, weil es doch bei all dem Bohren und Forschen darum geht, die Verhältnisse in Uns und um Uns herum zu verbessern, zu verschönern, für Uns zu erleichtern, aber noch müssen Millionen und Milliarden sterben und noch mehr verletzt werden, nur damit alles hier so "einfach" bleibt, wie es von der Vergangenheit angerichtet wurde.
Ein Blick hinaus oder auch tiefer hinein in ein-Es genügt doch, aber mei, das aufstehen fällt eben einfach schwer, *ich weiss. Wir sind entschuldigt.
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Titel: Nachstimmung

Dieser Artikel aus der aktuellen Süddeutschen Zeitung passt ziemlich gut zu dem obigen Beitrag "Abstimmung"

Und *ich bin ein-Es des Unsichersten Menschen, warum wohl fülle *ich Seiten um Seiten mit Selbst- und damit auch Mensch-Befragung!

Wenn *ich wüsste, was *ich bin und, wie *ich bin, täte *ich weissIch anderes, als das. Das ist garantiert.

Die Frage ist doch stets begleitend: Passt das zu *mir, was *ich da tue, ist das eher verstörend oder erweiternd und stabilisierend?