Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Mittwoch, 6. Mai 2015

Glattnacken-Ibisse, Richtungs-Wechsel und Nukleus Accumbens

Titel: Von I bis s ist noch einiges in das Natur enthalten, was uns Menschen als Vorbild dienen könnte, oder?

Untertitel: Ist das DaSein im Besonderen Ego-Zentrisch (Gravitation?)

Was *ich inzwischen sehr wohl begreiffe ist, dass auch wir Menschen deshalb daSind, weil wir nichts besonderes oder gar perfekt sind. Dieses wandelbare und imperfekte ist ja eine der Grundbedingungen des DaSein und mithin des daSein, das auch ein Mensch ist.

Was *ich nicht begreiffe, ist die Notwendigkeit - auch von uns Menschen -anzunehmen, wir seien es, wir seien irgendwie perfekt, oder "die Krone der Schöpfung"? Ist *mir klar, dass viele Menschen das längst anders sehen, aber unser allgemeines [Miss-]Handeln beweist eine deutlich Selbst-Überhöhung oder ein grundlegendes DesInteresse des Menschen. Zu beobachten in der {noch} Umsichts- und Rücksichts-losigkeit gegen unsere Mit-LebeWesen und die Prozesse der innerhalb der erdmondlichen Natur.

Wenn es eine Richtung der Entwicklung des DaSein gibt, also ein Ziel des Evolution, dann ist das Frage: Ist die Richtung des Entwicklung veränderbar?
Dass es eine [Haupt]Richtung gibt, gesplittet in mehrere Teil-Richtungen, ist *mir klar, denn auch klar ist *mir, dass jede Bewegung einen Anreiz braucht, einen RaumZeit-Punkt auf den die Bewegung gerichtet ist, wenn das Weg dort hin auch stockend ist und mäandert, also suchend ist.

Das Ziel, das das erdmondliche daSein - darin auch das Mensch - ansteuert / sucht ist? 

Hmmm? VielFörmigkeit, VielFarbigkeit, VielGefühl, VielGespür, VielPhantasie, bisher VielGlauben und WenigWissen, aber auf jeden Fall Dauerhaftigkeit und Durchsetzungs-Kraft. Ein Haupt-Bestandteil dieser allgemeinen Erregungs-Richtung ist dabei fast [!] komplette Um- und Rücksichts-losigkeit. Fast, denn wenn nötig, gibt es auch das Möglichkeit des Solidarität und Verantwortung. Und einiger weiterer freundlicher und auch fremd-erhaltender und fremd-schützender Handlungsfolgen. Aber "normal" ist, was eben Norm ist.

Aber eins ist *mir aus schon erklecklicher erLebens-Erfahrung klar, das Suchen oder das Zielen des erdmondlichen Lebendigkeit ist veränderbar. Bisher sind wir Erdmondlichen Folgende. Behandelte.
Oder? Nicht?
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Flieder Donnerwetter!
An der Reinhardtstr., gegenüber des
Kindergartens des Bundestages
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Titel: Aber nun endlich von Ibissen

Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 02. Mai 2015, Meinung, von Carolin Emcke


Überschrift: Vogelflug

Ein Auszug daraus:

[...]

Aber vielleicht gibt es auch etwas, das sich nicht nur von den Ornithologen, sondern den Vögeln selbst lernen liesse. Vor einigen Wochen veröffentlichten Forscher um den Zoologen Bernhard Voelkl von der Oxford University eine Studie, die die Flug-Formation von Zugvögeln untersucht. Ahnlich wie Radrennfahrer, die im Windschatten des Vordermanns Kraft sparen, fliegen Zugvögel in aerodynamischer V-Formation und nutzen den Auftrieb, der sich durch das Flügelschlagen des schräg vor ihnen fliegenden Vogels ergibt. Bei Pelikanen liess sich nachweisen, dass Puls und Flügelschlag der hinteren Vögel deutlich niedriger ausfallen als bei den vorderen Artgenossen. 

Was Wissenschaftler bislang jedoch noch nicht erklären konnten: Wieso sollte ein (halbwegs kluger) Vogel sich freiwillig an die Spitze des Zuges setzen? Sollten Vögel genetisch auf selbstsüchtiges Eigeninteresse konditioniert sein, gäbe es keinen Grund, warum sie die taktisch ungünstige, vorderste Position einnehmen würden. Um diese Frage zu untersuchen, wurden 14 Glattnacken-Ibisse (Geronticus calvus) mit hoch präzisen GPS-Sendern ausgestattet und bei ihrem herbstlichen Vogelzug beobachtet. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Ibisse meist zu Paaren zusammenschlossen. In diesen Konstellationen wechselten sie sich immer wieder an der Spitze des Zuges ab, wobei die Zeit, die ein Tier energiesparend schräg hinter dem anderen flog, fast exakt der Zeit entsprach, in der es selbst die kraftraubende Rolle in vorderer Position übernahm. 


Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass Ibisse sich wechselseitig beistehen und, so die Forscher, ein Beispiel für sogenannten „reziproken Altruismus“ abgeben. Als wäre das nicht schon grandios genug, kommt noch etwas anderes hinzu: Das Tempo der Wechsel an der Spitze der Formation ist enorm schnell: Es waren oft nur Sekunden, in denen der eine Vogel des Paars die führende Position übernahm, dann setzte sich der andere für annähernd dieselbe Zeit nach vorne. „Die Unmittelbarkeit des Austauschs verringert die Möglichkeit zu schummeln,“ zitiert der New Scientist den Zoologen Bernhard Voelkl, „direkte Wechsel bedeuten auch, dass sich keiner merken muss, wer einem Führungs-Zeit schuldet. Es verlangt also kein großes Gedächtnis.“


Jeder mag sich selbst fragen: Wie veränderte sich unser Miteinander, wenn wir Ibissen nacheiferten? Wie wäre es, wenn wir aufhörten zu kalkulieren, wie wir in die günstige, kraftsparende Position gelangen könnten? Wenn Geben und Nehmen so zeitig wechselten, dass wir uns an den Wechsel nicht einmal erinnerten? Wie wäre es, wenn wir endlich nicht mehr darüber nachdächten, welcher Anteil uns angeblich gebührt? Oder wer uns noch etwas schuldet? Wenn Eigeninteresse und Hilfsbereitschaft oder Solidarität nicht mehr als gegensätzlich, sondern als sich bedingend gedacht würden, wie veränderte sich unser politisches oder privates Zusammenleben? Womöglich erschiene der Mensch dann immer mehr als Mensch.


Ende SZ-Meinung

Die längeren Leses wissen, dass *ich das Mensch so empfinde und bewerte, wie es ist, nicht wie *ich es wünsche, oder Frau Emcke es gerne hätte, oder viele andere das Mensch-daSein erträumen. Deshalb ist das letzte Satz von Frau Emckes SZ-Meinung auch schon ab dem 2. Wort nichts als ein vielleicht nettes Lichtspiel. Fakt ist, das aktuelle Mensch-daSein braucht zur erweiterten Nutzung des auch menschlichen Potentials, eine vielleicht sogar gravierende Änderung des gesellschaftlichen Ausbaus und auch des inneren Aufbaus.

Dabei ist wichtig, dass wir das Chance erkennen zu begreiffen, dass erstens kein Mangel herrscht und zweitens die Bedrohungen gleichgültig aus welcher Richtung und Grösse, für uns beherrschbar sind. Denn das ist unser aktuell stärkstes Hemmnis, das uralte Gefühl von Ausgeliefertheit, Abhängigkeit und Bedrohtheit, dem wir unerbittlich folgen, und das wir zwanghaft immer und stets aufs Neue generieren, in einem fortlaufenden Akt von Selfullfilling Prophecy (Dazu unten, unter dem Titel zur Macht, noch ein paar mehr Gedanken). Alle bedeutenden Glaubensbücher und auch sonst bedeutenden Werke künden beständig davon.
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Ein Detail aus obigem Busch
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Titel: Die Un-Möglichkeit neutraler Selbst-Reflexion


Auch David Foster Wallace (DFW) hatte erkannt, dass die Selbst-Gefühle das Geschehen im Bewusst-Sein steuern, dass also ein NACH-Denken im Selbst vom Selbst einem Zirkelschluss gleicht, also keine Veränderung erwirkt. Das ist selbst-verständlich nur wichtig, wenn ein Mensch {ein Selbst} mit dem Nach-Denken in und vom Selbst [die übliche Formulierung: über (wo "über"?) sich nachdenken, finde *ich unpassend, also falsch und an dem vielleicht gemeinten Geschehen vorbei formuliert] eine Selbst-Veränderung erwirken möchte.

Das nach-denken im Selbst braucht eine Öffnung dieses Drehens im Kreis, falls dieses Selbst aus einer unerwünschten und selbst-verstörenden, oder sogar selbst-kränkenden und zerstörenden Prägung {Neigung zur Selbst-Tötung}, herausfinden möchte. Falls das betroffene Selbst eine Kränkung heilen möchte.

DFW hat diesen Zirkelschluss nie ganz beenden können. Er hat trotz des Wissens davon und der Ahnung einer Lösung, nicht geschafft die angebotene Hilfe und Fremd-Reflexion passend einzusetzen, vielleicht auch deswegen, weil der frühe Erfolg, trotz der schweren Depression, diese Schritte verhinderte?
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Noch näher
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Titel: Was ist in Macht? 

Ich denke, Macht ist in Kategorien eingeteilt.

Das Macht der blossen Anzahl / Masse, das Macht des grösseren Wirtschaft, also von Produktion, Währung und Handel, das Macht des Findigkeit und Wissens (Innovation), das Macht des Waffen, das Macht des Gesellschafts-Form / -Modells (inkl. politischer  / administrativer Ordnung und Rechts-Systems), das Macht des Trotzes und das Ohn-Macht des Klugheit / Weisheit.

Das Macht ist eine Abhängigkeit.
Das Macht konstituiert sich durch Bedrohung.
Jede Bedrohung erzwingt das Macht.
Das Anschwellen einer Bedrohung erzeugt in das Bedrohtes eine Macht und sehr viel OhnMacht, das ist ein bisher natürliches Vorgehen. Bedrohung ist jede Art von von einem Aussen überforderten oder erzwungenen Änderung eines inneren Zustands. Gleichgültig ob das "Innen" eine Molekül-Gruppe, eine Zelle, eine menschliche Gemeinschaft / Verein, oder eine ganze Spezies ist.

Das Menschheit ist mächtig, also bedroht.
Durch Was oder Woher ist das Menschheit bedroht?
Im Inneren, also von Mensch zu Mensch oder von Menschen-Gruppe zu Menschen-Gruppe, ist es das Natürlichkeit / das Grundausstattung des Menschen. Von Ausserhalb ist es ? Und von Innerhalb ist es das normale Drängen des Evolution.

Das g/Glaube[n] ist voll davon. Das Kino, das Politik, das gegenEinander sind voll mit Misstrauen und Abhängigkeiten und [Be-]Drohungen! Die jedoch, bei weiterem Betrachtungs-Winkel und einem etwas, nur etwas, weiterem Abstand zur Aktualität, schnell als Schein-Riesen entlarvt werden. Wir müssen Feinde, wir könnten Freunde.

So ist in Macht eine kunstvolle Bedrohung enthalten, mehr nicht.
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Himmels-Blick, am 04. Mai 2015
vom Mariannenplatz
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Titel: Von der Unerbittlichkeit der Langeweile

Neil Turok, 2008 auf der TED-Konferenz zum Thema Fortschritts-Prüfung von mathematischen Modellen: "And then we scrutinize them logically and with data. And we trying to convince ourselfes, we really trying to convince ourselfes, they are wrong. That's progress, when we proof things wrong."

Fortschritt ist - und das gilt allgemein, nicht nur für das Prüfergebnis von Mathematik -, wenn die Vorstellung, die Ansicht / Meinung von, das Zwischenergebnis einer Sache oder einer Handlungs-Kette, einer Prüfung auf Haltbarkeit, Zielerfüllung, Richtigkeit oder erwartetem Mehrwert nicht Stand hält. Wenn also das Ergebnis falsch ist.

Kurz geschrieben, wenn die Vor- oder Nachprüfungen von Sachen und Handlungen unstimmige Ergebnisse erbringen, dann erst kann und wird eine Änderung einsetzen /eingesetzt, die wiederum als Fortschritt zu bezeichnen ist.

Fortschritt ist das Ergebnis von Fehlern. Das ist wohl die kürzeste und gerade noch komplexe Formulierung.

Als UnGleichung: Fehler > Fortschritt.
Oder anders herum: Fortschritt < Fehler.

Ausformuliert: Je kleiner der Fortschritt desto geringer die Fehler.
Ist ja schon der Inhalt einer altbekannten Volksweisheit: "Nur wer nichts tut, macht keine Fehler."

Das Mensch ist scheint's ein LebeWesen, das aussenherum - präziser, um das Menschheit herum - zwar reichlich bastelt und verändert, jedoch im Inneren, im Innenraum - also auch im sozialen mitEinander und im zwischen-menschlichen - an der rückwärtsgewandten Formel festhält.

Das Fortschritt unseres Verhaltens ist mässig, bis kaum wahrnehmbar, die Veränderungen der Umwelt - soweit diese überhaupt als Fortschritt zu bewerten sind? - jedoch tiefgreifend.
Diese Sätze sind das Ergebnis Jahrzehnte langer Aufmerksamkeit und von Wissenserwerb in viele Richtungen, auch in mich *Selbst, sowie von Selbst- und Fremd-Reflexionen aller Arten ubd Weisen.

Trägheit ist das Haupthindernis menschlichen Fortschritts.
Optimierungszwang das Grund für den technischen Fortschritt.
Beides hängt direkt miteinander zusammen. Ist ja auch klar.

Ein nur kurzer [voraus]Blick in ein "weiter so", lässt *mich frösteln.

Hier ein Link zu Neil Turok und TED:

Montag, 1. Dezember 2014

Dies ist [k]eine ernste Sache

Titel: Gewohnheit sMangel

Ja, es mangelt an allen Ecken und Enden!
Oder?
Oder vielleicht sind wir erdmondlichen LebeWesen das auch nur so gewöhnt, dass Wir auch dann einen Mangel erLeiden, wenn gar keines mehr existiert.

Mangel-Gewohnheit. Ist vielleicht unser aktuelles Leiden, am über[er]füllten Selbst¿
Könnte das sein?

Weil, *ich spüre fast überall um Ich herum Fülle!
Wenn *ich sogar tief hinein gehe ins Selbst ist gar kein Mangel mehr erspürbar. Das kann allerdings auch daran liegen, dass *ich gerade gut und reichlich gegessen habe. ;-)

Aber mal ernsthaft, woran ist Mangel?
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Angemessene VorSilbe?
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Titel: Der Mangel der Bewirtschaftung

Auf den obigen Text in Tumblr (es trägt dort einen anderen Titel, aber das spielt keine Rolle) kam folgende Meldung:
"lovelifeflow hat auf deinen Beitrag geantwortet: Gewohnheit sMangel"

lovelifeflow schrieb: "Vielleicht in der reizüberfluteten Gesellschaft? Man fühlt sich erdrückt, klein, nicht frei genug, um die Fülle wahr zu nehmen?"

*ich: Ja.

Aber es ist wohl eher so, dass das Fülle schon wahrgenommen wird, z.B., dass genug Nahrung vorhanden ist, aber eben nicht gut verteilt, oder das genug Arbeit vorhanden ist, aber eben beschränkt, oder das eben Billionen an Geld vorhanden ist, aber ... siehe Nahrung u.s.w.u.s.f.

Irgendwie wahrgenommen wird die Fülle.
Das Dumme dabei ist, JED-Es, also All-Es wollen es - das Fülle - dann auch haben. Also jetzt nicht All-Es Alles, sondern jedes einzeln-Es will Alles an Fülle für das ich (Selbst). K[aum]ein-Es gönnt auch nur irgendwas davon den ander-Es (Selbst). Ist halt so ein Reflex (Egoismus, Konkurrenz-Trieb?), der jede Form der besseren Verteilung der Fülle, also des reichlich vorhandenen, bis Jetzt eben verhindert. 

Und es ist auch Massenhaft (Fülle?) vollkommene Wurschtigkeit am Schicksal von Ander-Es vorhanden, und solange es diesen Massen einigermassen gut geht - und Europa und USA und noch ein paar anderen Menschen-Gruppen geht es ziemlich gut -, also, was daran ändern, am Kapitalismus, also der Mangel-Bewirtschaftung?

Nichts. Und genau das passiert.
Nichts.
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Kopiert von "Josh Blue Comedy"
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Titel: Vom Grunde der Konkurrenz

Diesmal habe *ich einen Beitrag von "lovelifeflow" kommentiert:
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Titel:  Irrlehre über die Konkurrenz

Eines von vielen Zitaten aus dem Buch "Alphabet", das sich mit dem Bildungssystem beschäftigt.

Wärmstens weiter zu empfehlen :)

Darauf *ich: Die Sache ist die, dass das (fast) kein-Es behauptet, dass Konkurrenz der persönlichen oder der Spezies-Weiterentwicklung (Evolution) hilft. Der Punkt ist, es ist zum persönlichen / und dem Spezies-Überleben wichtig. Und das gilt auch für Bakterien. Herr Hüther ist nett, aber auch in diesem Punkt zu fokussiert auf nur einen wichtigen Punkt und dadurch einäugig.

Konkurrenz ist eine natürliche Reaktion auf einen Mangel. Immer wenn Viele etwas Weniges brauchen, beginnt der Kampf dieser Vielen, um das Wenige. Konkurrenz ist Überlebens-Wichtig, wenn das dazu nötige - zum persönlichen und der Spezies Überleben - nur seltener Vorhanden ist, als für Alle gebraucht / gewollt. Das fängt bei der RaumZeit an, geht von den lebensnotwendigsten Stoffen (Luft, Wasser, Nahrung), über Partnerschaft, Anerkennung, Liebe, bis hin zu Luxus und Wollust, sogar um das Leid wird gerauft, gerade weil es schmerzhaft ist,. Obwohl daran doch kein Mangel herrscht, oder?

Das stärkste Wollen im DaSein und im persönlichen daSein ist das daBleiben wollen, ist das anwesend sein wollen, so lange und so erregend es möglich ist. Darum ist das Konkurrenz gebaut, dafür ist es wichtig und wertvoll. Herr Hüther schreibt aus der Position des Wohl-Habenden, da kann Er es leisten, die Konkurrenz zu vernachlässigen oder sogar zu schmähen.

Vielleicht ist es aber auch so, dass wir Menschen es fast geschafft haben, allen Mangel - Einschränkung!: Allen zu unserem Überleben wichtigen Mangel. - zu beseitigen. So dass wir langsam in eine RaumZeit-Phase der Fülle eintreten, der Technik sei Dank. Wenn dem so ist, dann können wir Uns und auch Einander selbst-verständlich von der Konkurrenz etwas entledigen, aber hinter der nächsten Entdeckung oder Erweiterung wartet bestimmt schon der nächste Mangel. Also Menschen! Bleibt Konkurrenz-Fähig.

Oder ist das Falsch?
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Bloss, zu oder für Was?
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Titel: In den Grenzen der Masse

Überschrift des F.A.Z.-Artikels: Ich kann doch nichts dafür!

Untertitel: Wir wollen immer mehr, nur nicht mehr Verantwortung.
Die Ansprüche steigen, die Ausreden nehmen zu. Verlieren wir auf der Suche nach dem perfekten Leben das Gespür für unsere Grenzen? 

Ohh je, dieser Artikel ist so zwiespältig für *mich!?
Einerseits möchte *ich voll zustimmen, andererseits aber auch deutlich Einspruch erheben!
Ja, mit Verantwortung tun wir erdmondlichen LebeWesen uns schwer. Zustimmung. Aber dieses "wir" behagt *mir gar nicht, *ich werde nicht gerne ungefragt eingemeindet, egal ob es zu etwas freundlichem oder schmerzhaftem ist. Ablehnung.
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Quelle des Auszugs: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 29. November 2014, Feuilleton

Der Hauptpunkt ist jedoch: War[en] wir jemals anders und können wir etwas dafür, dass wir tun, was wir hier und inzwischen auch etwas ausserhalb so tun und unterlassen?

Meine Antwort wäre: Nö.
Warum. Mei, wir sind doch gerade erst intensiver dabei, uns einen Ein-, Aus- und Überblick in und vom DaSein und darin hauptsächlich von uns Selbst zu [v]erschaffen. Wir sind doch gerade erst dabei so etwas wie Sinn zu entwickeln, auch mit der Frage, ob dem Ganzen ein Sinn innewohnt.

Und das einzeln-Es, wie eben *ich, tut so dahin und daher und nebenbei kommt ein Ergebnis nach dem anderen herein, m.a. von unseren vielen Forsch-Es, die ja in fast alle möglichen Richtungen eiffrig forschen und den Rest mit fast jedem Tag mit mehr Unfassbarkeiten versorgen. Und da soll kein Gefühl der Grenzenlosigkeit aufkommen. Und das geht ja auch innerhalb der nordamerikanisch-europäischen Gesellschaften so, die familiären und auch regionalen Vorgaben, was das zukünftige daSein eines Selbst angeht schwinden wie Butter in einem heissen Croissant. 

Und dann die Wendung vom "perfekten Leben"! Also bitte, können wir Menschen endlich begreiffen, das Perfektion immer(!) Starre bedeutet, auch wenn dabei ein ganzes jahrzehntelanges ErLeben eingepackt ist. Nein, verdammt, wenigstens für *mich, es ist die Suche nach einem freudvollen, einem gelungenen daSein als das, was ein-Es eben ist, *ich eben als Mensch. Perfektion ist Dummkacke! Aber dermassen viel-Es labern davon, als sei das das Erstrebenswerteste schlechthin.

Und das mit den Grenzen. Wie kann ein-Es fühlen ohne Grenzen? Wie kann ein-Es spüren ohne Grenzen? Wenn *ich in den Spiegel schau, wenn *ich MitMenschen spreche oder sonstwie handle, merke (spüre) *ich beständig Grenzen. Das scheint aber kaum einem ander-Es ähnlich zu gehen? Was (Sie + Er + als Was ein-Es auch immer daSein möchte = Was) schon die persönlich[st]en Grenzen nicht anerkennt, hat wohl absurde Probleme, die Grenzen der ander-Es oder auch des Ganzen zu- und anzuerkennen.

Und was kann dabei entstehen, wenn eine solche Masse, wie das Mensch die Grenzen kaum erkennt, noch anerkennt? Immer mit der Tatsache im Hintergrund, dass Jede Grenze auch verschiebbar ist, allerdings genauso immer auf Kosten DasJenigen dessen Bereich dabei kleiner wird! Und das gilt ja nun für das einzeln-Es und dessen Beziehungen genauso, wie für das Menschheit und im Endeffekt auch das gesamte DaSein. Denn, wenn das DaSein grösser und immer grösser wird, Was wird dabei kleiner?
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Berlin Bilder im Stadtmuseum
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Titel: Ja!

Langsam kommt *mir, dass *ich nicht Mehrheitsfähig bin.
Und das kommt *mir seltsam vor, weil es in meinen Texten und meiner Auswahl, nicht um *mich geht - also nicht in erster Linie von mir *Selbst handelt -, sondern um uns Menschen und noch ein kleines wenig weiter, um unsere erLebens-RaumZeit hier.

Es geht *mir auch nicht um Allgemeinplätze, um Altägliches, um Witziges oder Beleidigendes, um Hobbys und Beziehungen, um Spiele und Politik u.s.w.u.s.f., nein, hier und *mir geht es um die Erkundung des DaSein, um das Aufrichten eines / des Selbst in der Schöpfung, hier geht es um die Erweiterung der Lebendigkeit in allen dessen möglichen Richtungen, hier ist die Selbst-Erkenntnis wichtig, und die ist bekanntlich "gnadenlos" mit jeder Uneinsichtigkeit und jeder Selbst-Blockade, einfach, weil Es - das Wunsch und Wille zur Selbst-Erkenntnis in Uns ist - das Alles Wissen will, Was soIst! Was hier so gespielt und verLebt wird. Es geht hier / *mir um Grundlegendes und für uns Menschen interessantes.

Das seltsame ist, das interessiert k[aum]ein-Es?

K[aum]ein Mensch liesst, was *ich so schreibe, egal in welchem Kanal, alles - vielleicht nur *mir so scheinend? - weniger wichtige wird viel gelesen, es geht *mir sogar so, dass *ich mehr und mehr bemerke, dass, je weniger wichtig für uns Menschen und darin das einzelne Selbst etwas ist, umso Viel mehr wird es gelesen. Und es gibt noch eine Steigerung, wenn es für unser ÜberLeben oder auch bloss für eine leichte Verbesserung unseres aktuellen daSein vollkommen unwichtig ist, umso VIEL öfter noch wird es gelesen.
*mir ist klar, dass *ich dazu ziemlich lange gebraucht habe, das zu begreiffen, den Meisten ist das wohl schon viel früher klar geworden, deswegen lesen *mich nur so Wenige?

Wozu noch lesen, was sowieso schon altbekannt ist. Der braucht aber lang, bis Er das endlich begreifft.

Nun, *ich habe es begriffen: fast Alles ist gut, wie esIst, alles andere regeln die anderen schon für dich, da kannst du Ihnen schon ganz und gar vertrauen, und wenn du nicht mehr weiter weisst, dann wende Dich vertrauensvoll an diese ander-Es, Sie werden dir jedoch nicht weiter helfen können, weil Sie ebenso weit sind wie du, daran lässt sich leider nichts ändern, ausser ein-Es geht mit Freude voran, dann folgen ein-Es die ander-Es vielleicht, und genau das versuchen die nicht, die von fast Allen gelesen werden, Sie verfolgen eben lieber das Leid, als das Selbst zur Freude hinzuwenden.

So must du es auch machen, los!, dann wirst du erfolgreich. Küsschen.

Nein.

Titel: Ein Witz
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Und *ich muss hier langsam aufpassen, dass *ich NICHT zum Rechthaber werde!

Und Tschüss

Donnerstag, 31. Juli 2014

Jean Jaurès Geld gutes Gedeihen und die Rettung der Welt

Titel: Jean Jaurès ein Vorbild

*ich trauere um Jean Jaurès, der heute vor 100 Jahren in Paris, während des Ausbruchs des 1. Wk, im Restaurant "Café du Croissant", von einem verwirrten Faschisten erschossen wurde.
Ein grosser Verlust für die Menschen, bis Heute.
Ein grosser Philosoph, Politiker, Pazifist und Weiser. 

Jean Jaurès am 25.05.1913, in einer Rede bei Pré-Saint-Gervais:
"Ich frage alle diejenigen, die das Leben ernst nehmen, was wollt ihr mit euren 20 Jahren anfangen? Ihr bekommt heute ständig zu hören, handelt, aber was ist gedankenloses handeln? Nur Brutalität und Trägheit. Euch wird gesagt, entfernt euch von dieser Friedenspartei, sie nimmt euch den Mut. Wir sagen euch heute, die Sicherung des Friedens ist der schwerste Kampf."

Zur Wahrhaftigkeit: "Mutig ist es, die Wahrheit zu suchen und sie zu sagen."

Zur Revolution: "Die Revolution muss im Kopf stattfinden und mit dem Bildungswesen beginnen. Wenn wir Gerechtigkeit wollen, müssen wir erst das Volk dazu erziehen seine Freiheit zu lieben und sie sich schaffen zu können. Die Erziehung des Bewusstseins zur Freiheit,  muss den Veränderungen der gesellschaftlichen Verhältnisse voraus gehen."

Zur Todesstrafe: "Es ist zu leicht, das 'Problem' mit einem Fallbeil (Guillotine) abzuschlagen, einen Kopf in den Korb fallen zu lassen und sich einzubilden, das 'Problem' damit gelöst zu haben. Es ist zu bequem, solch eine Kluft zwischen Schuldigen und Unschuldigen zu schaffen. Von den einen zu den anderen gibt es eine Kette von Verantwortlichkeiten. Wir alle, sind mit jedem Menschen solidarisch, selbst im Verbrechen."

Was für eine tiefe, sensitive und wundervolle Erkenntnis von der speziellen Verbundenheit des Menschen und von unser aller Mit-Verantwortung für die Existenz selbst der widerwärtigsten Verbrechen. Wir Alle sind gefordert dafür zu sorgen, dass wir Einander weniger Boshaftigkeiten, Schmerzen, bis zum Tod zufügen, denn jed-Es von Uns ist zu all dem ebenso fähig, wie die wenigen, die dann wirklich zu Verbrech-Es und Mörd-Es werden.
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Baum Schönheit
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Titel: Wo isses denn?

Die längeren Leses kennen ja meine Meinung von der Wichtigkeit des Mangels. Das Mangeln von Etwas ist eine der Grundlagen des DaSein!
Gleichung: DaSein < Fülle
*meine Frage ist: Wie wenig ist notwendig, um das DaSein ungefährdet zu lassen? Anders: Wieviel Fülle ist für das DaSein und die Inhalte darIn - also auch uns erdmondliche LebeWesen - gerade noch erträglich?
Bei der Titel Frage geht es um unser Geld. 

Ja, wo isses denn?

Also eine kurze philosophisch-poetische Betrachtung und Befragung unseres Wertmasstabes unseres gemeinsamen WertUrteils, des Geldes.

Das Geld. Ob Euro, Dollar, Pfund, oder Yen, ..., ist?

Ja, es fehlt eigentlich fast immer. Meist da, wo es dringend gebraucht wird. Es ist ein beständig fehlendes ... Was?

Und: Wo isses denn?
Wo isses denn hin?
Warum versteckt es?
Jagen wir es vielleicht Angst ein?

Antworten und Ideen darauf im verlinkten Beitrag.

Titel: Von den Bedingungen "guten Gedeihens"
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Überschrift: Am Endpunkt der Lesbarkeit
Untertitel: Die Welt entgleitet ihren Deutern

Ein *mir wichtiger Satz aus dem obigen Foto-Auszug:

"Freunde der Freiheit wissen zweitens, dass unter Bedingungen der Moderne keine Orte der Geschichte so gut gedeihen wie jene, wo Menschen ohne Zwang und geistig-geistliche Bevormundung leben und gestalten dürfen."

Quelle: Neue Zürcher Zeitung, vom 26. Juli 2014, von Martin Meyer
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Diesen Planeten bewohne auch *ich, und Sie
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Titel: Welten Rettung und die Besonderheit

Gestern hat eine Mit-Bloggerin auf Tumblr geschrieben, Sie glaube, das Mensch sei etwas besonderes in diesem Universum - in diesem Universum wohlgemerkt, weil viele AstroPhysik-Es vermuten, dass dieses Universum eines von fast unendlich vielen ist.

Hier mein Beitrag zur Besonderheit dieses Universums und dessen Inhalt, im speziellen dieses kleinsten winzigsten verschwindend geringen PlanetenSystems Erde-Mond, in dem auch wir Menschen so dahinleben.

Nehme *ich den Wunsch oder das Glauben, dass dies hier etwas ganz besonderes ist nicht ernst? Doch, sehr sogar, aber das trifft eben auf Jed-Es und AllEs zu. AllEs und Jed-Es in diesem Universum und diesem PlanetenSystem Erde-Mond ist etwas Besonderes, ist Einzigartig und Einmalig, ein Korbblütler am Wegesrand ist es, die Mit-Bloggerin ist ein-Es und der Saturn ist es und das Andromeda genannte SternenSystem ist es und dieses Universum im SEIN ist es, oder möchte das ein-Es bestreiten, dass auch *ich etwas besonderes bin? Insofern ist diesem DaSein die Besonderheit eigen und ein Merkmal, das AllEs und All-Es betrifft und einbezieht, es ist eine Allgemeinheit des DaSein besonders zu sein, darin ist AllEs und All-Es Gleich.

Die Anerkennung dieser Tatsache, dieser einfachen Wahrheit, ist leider nicht Allgemeingut, sonst würden wir doch auch besonders vorsichtig mitEinander umgehen, oder etwa nicht?

Nein, wir haben längst noch nicht erkannt, was ein-Es und Etwas wirklich Einzig und Unwiederholbar macht, was nur und absolut dieses Eine und ein-Es auszeichnet, jene Facette, die unwiederbringbar verloren geht, wenn dieses Eine und diese ein-Es vergangen ist. Nein.

Mehr dazu und ein wunderschönes Gemälde im verlinkten Beitrag.

Freitag, 25. Juli 2014

Von einer Ursache des DaSein, dem Mangel

Titel: Vom Mangel der Verwaltung

Die längeren Leses wissen, dass *ich ziemlich wenig von dem Glauben des Mangels halte.

Die Mär des Mangels ist hartnäckig - und das  ist / scheint völlig natürlich, denn jedes Mensch fühlt in irgendeiner Beziehung und Richtung Mangel - und wohl deshalb auch notwendig. Mangel muss wohl sein, ohne könnten wir LebeWesen wahrscheinlich nicht existieren? DaSein = Mangel-Sein.

Das ändert nichts an meinem und dem Verdacht von vielen ander-Es, dass das Mangel eine Scheinbarkeit ist, eine vielleicht nötige und wichtige, aber eben auch eine Täuschung.

Um es noch einmal deutlich zu schreiben:
Es geht *mir um jegliches Bedürfnis im DaSein. Also nicht nur um Mangel an / in Produkten und Dienstleistungen, sondern eben auch um Mangel an und in Gefühlen und Gespür (Denken / Bewuss-Sein, Wahrnehmung, MitGefühl).

Auch Gefühle, wie Verständnis, Freundlichkeit, Fürsorge, Geborgenheit und Zuneigung, aber eben auch MissGunst, Abschätzigkeit, Ignoranz, Bevormundung und Peinlichkeit sind noch immens erweiterbar. An Liebe, wie immer diese von Mensch zu Mensch auch ausbuchstabiert wird, ist genauso wenig Mangel in ein-Es, wie an allen Formen des Terrors und der dazu nötigen Gewalt je ein Mangel herrscht.

*ich hier, bin genauso zu jeder Art des Schmerzes und des Schmerz zufügens fähig, wie auch zu jeder Weise der Freude, der Hilfestellung und freundlichen Umsichtigkeit.

Gut, also *ich gebe gerne zu, dass das Mangeln wohl unbedingt notwendig ist, sonst funktionierte wohl das Lebendigkeit nicht. Mangel muss sein. Das völlige Aufgehen in Fülle bedeutete das Ende, den Abgesang des DaSein.
Nur: Wie viel Mangel muss sein?
Das ist doch die entscheidende Frage.
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Autor vor Gesetzgebern?
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DaZwischen ein kurzes Zitat von Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778) aus dem Gesellschafts-Vertrag, den Briefen an Montagne: "Le riche tient la loi dans sa bourse, et le pauvre aime mieux le pain." In Deutsch: "Die Reichen tragen das Gesetz im [Geld] Beutel ..." Ja, so ist das heute noch, so leiden also alle nicht-Reichen an einem Mangel an Einfluss auf Recht und Gesetz.

Und: "Das Gesetz in seiner majestätischen Gleichheit verbietet den Reichen wie den Armen, unter den Brücken zu schlafen, auf den Straßen zu betteln und Brot zu stehlen. Anatole France (1844-1924)

Zur Armut, dem Bildungsnotstand, der fast überall zerfallenden Infrastruktur, der fehlenden Willkommenskultur für Fremde und der permanenten Ungerechtigkeit bei der Beteiligung und dem Erhalt von Gemeinschaften - gross oder klein, egal - also der ständig klemmenden Börse / Haushalte der kleinen (Familien, Gemeinden, Landkreise) und grossen Gemeinschaften, habe *ich folgenden kurzen Text gefunden.

Den Text habe *ich aus einem Blog von Ute Scheub (Link s.u.) kopiert:

"Die winzige Schicht der Superrreichen dieser Erde hat zwischen 21 und 32 Billionen Dollar in Steueroasen versteckt, schätzt das Tax Justice Network mit Sitz in London. Eine unvorstellbare Summe, mit der weltweit alle mit Geld lösbaren Probleme schlagartig gelöst werden könnten. Damit könnten Hunger, Unterernährung, Armut, Obdachlosigkeit und viele Krankheiten gestoppt, die Klima- und Energiewende sowie globale Bildungs- und  Gesundheitsprogramme finanziert sowie sämtliche Staatsschulden bezahlt werden. Auch die Eurokrise wäre Vergangenheit.

Dass dies nicht geschieht, sondern die Superreichen weiterhin “legal illegal” ihre Gelder vor Besteuerung schützen dürfen, ist DER Skandal des 21. Jahrhunderts. Als Superreicher gilt, wer über ein Vermögen von mehr als 50 Millionen Dollar oder 41 Millionen Euro verfügt. Das sind ein Prozent der Weltbevölkerung.

Die allerreichsten 92.000 Personen der Erde haben zusammen mehr als 9 Billionen Dollar vor dem Fiskus versteckt. Dazu gehören vor allem die Milliardäre aus westlichen Industrieländern, aber auch aus afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Staaten. Das Tax Justice Network schätzt, dass fast 1,2 Billionen Dollar aus China und fast 800 Milliarden aus Russland abgezogen wurden sowie 306 Milliarden Dollar aus Nigeria und 141 Milliarden aus der Elfenbeinküste.

Nach dieser Studie des Tax Justice Network, die von dem früheren McKinsey-Ökonom James Henry geschrieben wurde, besitzen die oberen 10 Prozent der Weltbevölkerung 84 Prozent der Vermögen und die untere Hälte 1 Prozent. Der weitaus reichste Teil der Superreichen lebt in den USA, danach folgen China und Deutschland."


21 - 32 Billionen Dollar!

Hier ein Satz aus den Veröffentlichungen des Bundes-Finanzministeriums zum Haushalt der Bundesrepublik Deutschland 2014: "Im Jahr 2014 betragen die Ausgaben des Bundes 298,5 Milliarden Euro, die Nettokreditaufnahme beläuft sich auf 6,5 Milliarden Euro." Ende Zitat.

Der aktuelle Umrechnungskurs € zu $ ist 1:1,3485.
Diese knapp 300 Milliarden Euro, sind also aktuell umgerechnet 404,55 Milliarden Dollar. Wenn *ich jetzt die höhere Annahme der in Steueroasen abgelegten Summen nehme, also 32 Billionen Dollar - der obige einkopierte Text ist von 2012, die Daten darin sind noch älter, die Vermögen sind in den Folgejahren jedoch nicht geschrumpft, deshalb -, und diese durch den BundesHaushalt in Dollar teile, dann komme *ich auf 79.

Etwa 79 mal  - also fast ein Menschen-erLeben lang - der Gesamtausgaben eines HaushaltsJahres der Bundesrepublik Deutschland mit über 80 Millionen Einwohnern sind ungenutzt abgelegt. Vielleicht als Reserve? Nur für Was?

Und das sind nur Geld und noch keine sonstigen Vermögenswerte, wie Kunst, Land, Immobilien, Edel-Metalle / -Steine, Patente und anderes.

Das Mangeln wird erst erzeugt und dann kunstvoll verwaltet.
Und das passiert immer schon. Aus der Fülle tritt das Mangel aus. 
Und erst das Mangeln braucht Verwaltung. Das Fülle ist ohne.

Und was da für ein Versteckspiel getrieben wird, um das Fülle zu verstecken! Ganze Heerscharen an Beratern, Ökonomen, Rechtsschöpfern (also auch Politik-Es) und RechtsFirmen und Bankern und Versicherern und Maklern und was weiss *ich noch All-Es, kümmerts ich darum für diesen Mangel zu sorgen (*mir ist klar, dass das ein [noch] natürliches Verhalten ist, für m*ich sind diese Menschen damit fast vollkommen entschuldigt, aber noch mal: Wieviel Fülle verträgt das DaSein?) und aufrecht zu erhalten, wenn möglich zu fördern und natürlich zu verwalten.

Das entnehmen des Liebe aus das Fülle des Freude bedeutet sofortigen Mangel.

Derweil ist von das Liebe genug vorhanden - in jedes von Uns - es bleibt eben ungenutzt, es bleibt ein Mangel, so lange bis ...
Tja, da weiss *ich nicht mehr weiter?

Was ist zu tun, um den Mangel etwas zu Befreien aus der Enge, in das es bis jetzt fast für AllEs und All-Es gepresst ist?

Titel: Vom absoluten Mangel des Selbst-Entscheidens
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Artikel-Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 23. Juli 2014, Seite: Panorama

700 Millionen Frauen ohne Selbst-Entscheidung! 
Und 130 Millionen Frauen Zwangs-Verstümmelt! 
Was besagt das von *mir? Als ein-Es Mensch.
Was steckt da auch für ein UnHeil in *mir?

Wäre *ich, ja genau *ich hier, in Nord-Afrika gezeugt worden und geprägt worden, dann würde auch *ich dieses [Miss?]Handeln tun oder gut heissen, dann wäre auch *ich ein Mann, das darauf bestehen müsste, dass die Frau / Tochter das tut, was *ich von ihr verlangte.

Ist das jetzt ein Glück für m*ich, hier in EU gezeugt und geprägt worden zu sein?
Muss *ich die Menschen dort nun wegen dieser Traditionen verurteilen? 
Bin *ich besser?
Nein!
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Oh, Jammertal, es gibt noch so viel zu tun, damit wir Einander, vollkommen gleich gültig, was ein-Es ist und woher ein-Es stammt, die volle Selbst-Entscheidung für die gesamte RaumZeit der je persönlichen ErLebens-Dauer anvertrauen und auch oder vor allem die Grundlagen dafür - also sauberes Gas (Luft), reines Wasser, erLebenslange bedingungslose Versorgung mit vielfältiger Nahrung, eine sichere Unterkunft, klimagerechte Kleidung und persönliche Liebe, also aufmerksame und sorgende Zuneigung für Einander, was fehlt noch? - jedes LebeWesen zu freien Verfügung bereit stellen. Möglich ist das schon jetzt, aber es wird noch verkrampft verhindert (siehe Foto) und sogar gemordet, die Fülle anders zu verteilen.

Titel: Vom Mangel der Poesie des Freude

Überschrift: So viel Geld
Untertitel: Milliarden-Deals und die Angst vor einer neuen Blase:
Von der Poesie der gegenwärtigen Finanzströme
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Quelle der FotoAuszüge: Süddeutsche Zeitung, vom 23. Mai 2014, von Thomas Steinfeld

Meine Gedanken dazu:

Die "Poesie" des Geldes und dessen Grob- und FeinVerteilung also.
Schön. Alles im DaSein ist Poesie.
Auch der dickste, feuchteste, stinkendste, giftigste (für Was?) und ekelhafteste Scheiss ist irgendwie Poetisch.

Ja, dem stimme *ich vollkommen zu, ja, Alles ist irgendwo sinnvoll und nötig, um das Alles in Gang zu halten. Ja, ja. Flugzeuge abschiessen, Menschen bombardieren Menschen, Massenvergewaltigungen, Massenvertreibungen (auch "ethnische Säuberungen" genannt, oder schlichter: Flurbereinigung), fällt den Leses noch mehr Leid ein, das in feine Verse zu packen lohnt.

Ja, ein Genuss den Schmerz, die Unbedarftheit und die komplette Ignoranz (Wurschtigkeit) der Lebendigkeit und natürlich auch das Massenmorden voll und ganz auszubuchstabieren.
Ja, auch das Leid braucht Dicht-Es und Poet-Es.

Ja, und davon gibt es jede Menge, ohne dass Diese (Poet-Es des Leid ens, der "Seele" und sonstiger Gefühlsduseleien) das bemerken. Massenhaft.
Der wirklichen Freude, also der Aufrichtigkeit, der Wahrhaftigkeit, der Transparenz, der Unabhängigkeit und Verantwortung widmen nur 2 oder 3 Menschen pro Jahrzehnt ein paar Zeilen.

Mei, was will *ich auch von LebeWesen erwarten, die, wie *ich, kaum RaumZeit zugestanden bekommen, um in Freude zu erblühen und die nur im Schein des Mangels herunterleben, ohne je das Fülle auch nur anzuerkennen, gar das Fülle zu begreifen.

Schade für uns, so werden wir Menschen vergehen, wie schon hunderttausende Generationen vergangen sind, ohne den Schein vor das Fülle beiseite zu nehmen. Ohne je zu geniessen, was Alles DaIst, was das DaSein alles an Fülle zu bieten hat.
Und das ist begreiflicherweise wesentlich mehr, als das Mangel jemals zu bieten hat. 
Oder?

Titel: Vom Mangel der Selbst-Entscheidung

Wissen, Wissen und Wissen, von der UnGleich≠Wertigkeit innerhalb der Spezies, von den teils gewaltigen Unterschieden zwischen Gesellschaften und den einzelnen Menschen. Was passiert darauf hin?
[Fast]Nichts!

Sonntag, 9. März 2014

39

Titel: Abstand-Haltung

In meinen Beiträgen nehme *ich so einigen Abstand vom Alltäglichen, lege so einige Distanz zwischen Mensch und Mensch-Sein, zwischen meinem persönlichen DaSein als ein Mensch-lein und dem allgemein DaSein und darin dem Mensch-Sein.

Das ist möglich.
Nicht gänzlich, das ist auch klar, das ist auch unmöglich, weil, als was?
Als was sollte ein-Es dann noch fühlen, spüren und beurteilen, was ist?
Aber irgendwie zurückgelehnt, mit das Vernunft, in dem körperlichen …
Obwohl auch das Vernunft ein körperliches Prozess ist …

Ich komme vom Thema ab, weil *ich schon wieder zu viel Rechtfertige.
Aber dieses Eingeständnis ist nicht einfach, ist ziemlich schmerzhaft.

Oder denkt oder glaubt irgend ein-Es des Leses vielleicht, dass *ich das freiwillig getan, oder sogar gewünscht hätte, in dieser Abstand-Haltung zu esLeben! Wenn das ein-Es von Ihnen vermutete, dann sei Dies-Es geschrieben: UnSinn!
Sie haben keine Ahnung von den Qualen, die dazu nötig waren, um diese Abstand-Haltung in *mir zu erregen, um diese Form der Selbst- und Fremd- und Gattungs-Distanz zu erzwingen.

Nun, *ich nehme also irgendwie(?) Abstand vom inneren und äusseren Treiben. Warum?
Wegen dem Leid, das *ich Innen fühle und Aussen spüre und so erleide. Genauer, weil *ich als Kind schon zu dieser Form des Selbst-Abstands, zu dieser Abstand-Haltung gedrängt wurde.

Weil *mir eine ziemliche RaumZeit-Phase das Mensch-Sein verleidet wurde. Ander-Es wollen daraufhin vielleicht sterben, woran *ich auch gedacht habe, wieder ander-Es wollen vielleicht Rache, noch ander-Es verfallen in dauernden Schwermut oder verdrängen halbwegs erfolglos, *ich wurde zur inneren wie äusseren Distanzierung gezwungen.

Ist das jetzt schon jammern? Mag sein.
Der Grund, warum *ich schreibe, diesen kurzen Text hier und die vielen vorher ist, diesen gefühlten und gespürten Abstand zu verkleinern. Das DaSein als Mensch zu geniessen, die Freude zurückzugewinnen, die in *mir klein gezwungen und klein gemacht wurde.

Ach, irgendwie weiss *ich jetzt nicht mehr, worauf *ich mit diesem Text hinaus wollte?
Vielleicht wollte *ich nur mal diese, von *mir bemerkte Abstand-Haltung aufschreiben? Öffentlich bemerken, dass da eine Fremdheit daIst in *mir und zu Ihnen Allen. Und das *mir das einerseits missfällt, weil *ich auch gerne kuschle und voll mit dabei sein und akzeptiert sein möchte, aber andererseits auch gefällt - vielleicht inzwischen aus Gewohnheit - und *ich darin auch Vorzüge der Analyse und der Genauigkeit und der Weite der Phantasie erkenne.
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Der böse Blick?
Oder schlechte Musik?
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Titel: Ich muss es wollen!

Seit nunmehr 15 Jahren arbeite *ich aktiv daran, das Leid und die Kränkungen in *mir abzubauen, abzuheilen. Es ist *mir bis Heute nicht gelungen.
Nicht nur, dass es *mir misslungen ist, es ist sogar in kleinen Bereichen schlimmer geworden.
Ich muss also anerkennen, dass *ich es so will, dass *ich leiden will.
Es ist eine innere Einstellung: *ich muss leiden!
Eine Änderung dieses Zustands ist nicht gewollt, nicht von *mir.
Seltsam? Und *ich schob meinen Zustand immer auf Aussen ab.
“Wusste”, dass * ich garantiert nicht derjenige bin, der das wolle.
Dachte, dass *ich nicht leiden wolle, dass *ich für die Freude arbeite, und dann diese Erkenntnis?
Ich!
Oliver-August Lützenich will und muss leiden und schmerzen und grämen und krampfen!
Muss wollen, kann nicht anders, als das.
Weiss doch gar nicht was Freude ist, wie Freude geht?
Wie Mensch Freude erreicht und erlebt.
Muss immer anecken.
Muss immer verlieren. 
Muss immer erfolglos.
Muss immer weh tun.
Muss.
Leider.