Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Sonntag, 28. Juni 2015

Petunien lügen nicht. Nicht?

Titel: Und nun das Schreiben einer Mücke

Thomas Pikettys und nicht erst dessen Befund, dass z.B. in den USA 10 Prozent der Einwohner mehr als 50 Prozent des gesellschaftlichen Vermögens besitzen (davon die vermögensten 1 Prozent etwa 20 Prozent) und in Europa 10 Prozent der Einwohner zwischen 40 bis 50 Prozent, ist ja nicht nur eine Aussage über die Verteilung von Geld und sonstigen Vermögenswerten, sondern auch ein Befund über die Machtvereilung, also davon w-Es und wieviele Menschen Einfluss auf die Ausgestaltung (Gesetze, Bildung, Kunst, Infrastruktur) von Gesellschaften haben.

Dass die meisten Politik-Es aus der "Mittelschicht", also aus dem einigermassen gut verdienenden und gut abgesicherten (z.B. Beamte und Angestellte von Gemeinden bis Bund) "Bürgertum" kommen, widerspricht dem nicht. Der momentane Umgang im europäischen Mit(?)-Einander - auch ohne Griechenland oder die Zuwanderung und Flüchtlinge herauszuheben - zeigt das meiner Meinung nach deutlich. Die Reflexe und Meinungen der "Mächtigen" der Politik brauchen keine Verdeutlichung oder gar Drohung der 10 Prozent, die gehören auch so der wahren Macht.

Ich bin absolut sicher, das lässt sich auch psycho-sozial und artspezifisch und historisch begründen. Vorauseilender Gehorsam und das folgsame Aufschauen sind menschlich und alles andere als von Gestern, und keine Spezialität von Menschen in Politik und dessen Umfeld, also den Medien. Wenigste Ausnahmen bestätigen die Regel.

"Hofnarren", wie die TAZ und so manche Feuilletonisten und Kritik-Es, auch in den sogenannten LeitMedien wie Süddeutsche, F.A.Z./F.A.S., Die ZEIT, oder den öffentlichen Rundfunk und Fernseh-Programmen, werden entweder ignoriert, abgebürstet oder entlassen.

Das Macht / Mächtige kann Kritik jeder Art, ob den Speichel ableckend, oder Es ablehnend und zu Veränderung fordernd, schon seit "Ur-RaumZeit-en" gemütlich in Burgen, Schlössern, Villen, auf Anhöhen, an Stränden und auch in Stadt-Palästen bei besten Weinen und geröstetem Gemüse aussitzen,
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während Es kaum Grenzen kennt, aber nach "unten / aussen" teils mit tödlichstem Einsatz Grenzen setzt.

Tja, alles soweit normal Menschlich und genauso altbekannt. Aber so beschrieben doch ein wenig erstaunlich, wie fast unendlich haltbar diese Art des mit... nein gegenEinander ist? Und da es / Es [das Macht hat kein Geschlecht] so normal Menschlich ist, also von jeder Mehrheit geduldet - Ausnahmen bestätigen die Regel - wird es / Es wohl noch sehr lange so bleiben, dafür sorgt schon die Ver-/Behinderung umfassender und all-Es {alle Menschen} einbeziehender mit-Entscheidungs-Bildung und Wissens-Vermittlung und der verweigerten unbefristeten und unbedingten Grundversorgung aller Menschen. KleinTierhaltung ist immer noch der Norm-Zustand menschlicher Gesellschaften.
Oder?

W-Es glaubt{!}, dass wir Menschen, wenn wir für uns all-Es eine bedingungslose und erLeben-slange Grundversorgung erreicht haben, unseren "Betrieb" einstellen und unsere Infrastruktur verfallen lassen, nur weil wir gut versorgt sind, d-Es ist wirklich nicht zu helfen! Wir scheinen wirklich in Masse völlig blind für uns Selbst zu sein, völlig blind für unsere sozialen Bedürfnisse, unsere Hilfs-Bereitschaft, unser soziales Fühlen und Empfinden {darin auch das Denken} und unsere natürliche Bereitschaft und Willen am Gelingen einer Gesellschaft mitzuwirken. Anzunehmen, dass dann all-Es oder auch "nur" eine Mehrheit nichts mehr tut, ist wirklich eine zumindest seltsame Verkennung alles Menschlichen. Selbst-Blindheit. Und eine fast freche Unterstellung.

Gegoren aus der Angst, aus mangelnder Phantasie und Vorstellungs-Kraft, wie eine menschliche Gemeinschaft ohne Ein- und Ausschluss-Zwänge und ohne Diskriminierung, Ausbeutung und Instrumentalisierung von Einzeln-Es oder auch riesiger Gruppen funktionieren wird.
Das Mensch hat immer schon, auch in RaumZeit des Überflusses, am Geschehen und dem Fortschritt einer Gesellschaft / Gemeinschaft mitgearbeitet, das ist soziale Normalität. Verweigerung ist immer eine Folge von Mangel, Zwängen und Fehlern in der Behandlung und dem Umgang mit Einzelnen oder Gruppen.

Wenn wir also bei einer Veränderung des menschlichen mitEinander Versorgungs-Mangel, Zwang und lausige alte Fehler und Misshandlungen vermeiden, werden alle Menschen am Produzieren, Helfen, Forschen, an der Wissens-Vermittlung, der Pflege von Kranken und Alten, an Kunst, an Spass, an gutem Essen und Backwerk, am Kanalbau, Häuserbau und Planung und und und, allem was eine weiterhin prosperierende und freudvolle Gesellschaft braucht, freiwillig und mit vollem Einsatz mitwirken.

Gehen Sie bitte nicht von aktuellen Verhältnissen aus, von heutiger un-Gleich-Wertigkeit und dem Ein- und Ausschluss von fast allen Menschen in irgendwelchen mehr oder weniger künstlichen Gruppierungen und Grenzen (s.o.). Eine Neubewertung und Weiterentwicklung bestehender Verhaltensarten und Umgangsformen kommt ohne diese künstlichen Grenzen und Zwänge und diese über-Hierarchisierung aus.

Jedes Mensch, das auf freundliche und aufmerksame Art und Weise von Anfang an Willkommen geheissen wird und ohne Misshandlungen oder Missbrauch aufwächst, und freien Zugang zu unserem gesammelten Wissen hat und dauernde gut versorgte Geborgenheit erLebt, das zur Entscheidungs-Fertigkeit heran gebildet wird, verweigert der Gesellschaft seine MitArbeit nicht.
Jedes Mensch, das Wohlwollen und Aufmerksamkeit erhält und erLebt, möchte und wird am Gelingen einer Gesellschaft mitarbeiten. Und zwar egal wo, ob beim teeren von Strassen, beim verlegen von Kabeln, dem backen von Brot, dem schweissen von Stahlträgern, dem archivieren von Daten, dem produzieren von Kühlschränken, den brühen von Café, dem spielen von Theater, dem fahren von Bussen, dem repräsentieren einer Gemeinschaft als PräsidentIn und allem, was sonst noch so zu tun ist. Kein-Es.

Das ist die Wirklichkeit, und nicht die angstvolle oder ignorante Unterstellung, dass Menschen nur zur Faulheit und zum Egoismus taugen oder neigen.

Schon komisch, was wir in Masse für ein verzerrtes oder völlig falsches Selbst-Bild sind. Das Mensch verkennt das Mensch-daSein fast in Gänze. Und ist kaum ein wohlwollendes und passendes Zutrauen. Das zu ändern, ist doch wohl echt langsam RaumZeit! Genug Erlebnisse, Forschungs-Ergebnisse und Mut sind wir doch inzwischen.

Mücke, Ende.

Dienstag, 7. April 2015

Das Übermass des Prägung und das "Kunst"?

Titel: Hat das Menschheit eine Prägung?

VorFrage mit Antwort: Warum bin *ich grosser Fussball-Fan? Weil *ich ein Mannschafts-Spieler bin, und zwar mit Liebe. Was fülle *ich in das Wort: Liebe? Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Aufmerksamkeit, Verständnis, Solidarität, mit-Verantwortung, Zuverlässigkeit, mitEmpfinden, Zielstrebigkeit, Verteidigungs-Stärke, Umsicht, Zärtlichkeit, Veränderungs-Wille, umfangreiches Interesse und als ein-Forderung das Gleiche von den Mit-Spiel-Es. Liebe braucht Wechsel-Seitigkeit. Nicht Gegen- oder Einseitigkeit, oder blosse Sex-Triebigkeit, mit der falschen oder verlogenen Behauptung, es sei "Liebe". Bloss, wie viel häufiger ist wohl das Letztere?
Lange Liste, kurze Erkenntnis: Erfolgreiches Mannschafts-Spiel braucht die Stärkung und weitere Befreiung des je persönlichen Selbst. Bleibt das einzelne Mensch näherhin so unterworfen (Subjekt!!!) und in die gewohnten Hierarchie-Ebenen eingeordnet, wird das Menschheit keine "Mannschaft"; und verbleibt damit in "Freiheit", statt Frei da zu sein. Dazu weiter unten mehr.

VorSätze: Ein wenig bin *ich die Ahnung, dass *ich aufGrund der Verzweiflung, Abscheu und auch Gewalt, von Menschen zu Menschen, die *ich in der persönlichen Präge-Phase erlebt und vor allem *Selbst erlitten habe, zur Selbst-AusGrenzung, aber auch zur Selbst-Überforderung neige. Die Verweigerung von Hilfe und Zuwendung und von Solidarität in meiner Kindheit, wirken somit bis eben Jetzt nach. Die längeren Leses bemerkten das ja bereits.
Obwohl *ich diesen sehr persönlichen Hintergrund gerne aus dem Bewerten und Schlussfolgern heraus halten möchte, denn schliesslich ist mein Anspruch und Ziel, der "nackten / wahren" Wirklichkeit nahe zu kommen, da sind so sehr persönliche Ein-Färbungen eher hinderlich.

Vor...irgendwas Ende.

Das meiste Mensch kennt "Gut" und "Böse", "Links"-"Mitte"-"Rechts", wer nicht für mich ist, ist gegen mich : deine Feinde, sind auch meine Feinde; und ich hab' 'ne klare Meinung und die vetret' ich auch deutlich, und dazu hab' ich viele Gegner; und es gibt "oben" und "unten"; und das Macht hat das Recht. Kurz geschrieben, das allermeiste Mensch ist Einschluss und Auschluss - wir müssen es sein! -, das geht also von Präsidenten und Vorsitzenden, durch fast alle Künstl-Es und Intellektuel-Es, bis zu fast allen sogenannten anderen "einfachen" Menschen.

Die allermeisten Menschen, eigentlich All-Es, sind also natürlich verbarrikadiert hinter Gruppen-Zugehörigkeiten, wie Familie, "Heimat", Orten, Nationen, Berufen, Themen, Hierarchie-Ebenen, Geschmäckern und so weiter und so fort. Ganz aktuell zu beobachten auch in Ehen und Partnerschaften, in denen beide Partn-Es aus verschiedenen Staaten stammen: im Moment sind das viele Partnerschaften und Ehen zwischen nicht-russischen und russischen Partn-Es, die in leichten mit-Krisen sind oder sogar in Scheidung, wegen dem Geschehen in das Ukraine. Das Mensch bezieht Selbst-Wert / Bedeutung und Identität durch Zugehörigkeiten und Abhängigkeiten. Das Mensch ist grundsätzlich so aufgebaut und vorgeprägt: Gruppen-Anschluss und dann erst die Ander-Es, meist mit grossem Abstand zur Seite aber auch nach "oben" und "unten".

Wobei *mir sehr wohl bewusst ist, wie wichtig viele Zuge'hörigkeiten noch für das je persönliche Überleben, Sicherheit, Orientierung und Stabilität eines fast jeden Menschen sind. Staatenlosigkeit - nur als Beispiel - kommt fast einem Todes-Urteil gleich. Das bedeutet, das Mensch gilt als Mensch nichts, das Mensch gilt nur in Zuge'Hörigkeit etwas. Aber auch da gilt das Mensch dem Mensch meist wenig, bis auf sogenannte Ange'hörige, aber das ist fast nur eine Frage von Abhängigkeiten, Notwendigkeiten und Gewohnheiten. Das Wert eines Menschen als Summierung von wirklichem Interesse, aufrichtigem Austausch, ehrlichen Gefühlen und umfassender mit-Sorge ist nahe Null. Leider für uns All-Es. Der KoPilot der vor kurzem 149 MitMenschen tötete, wurde als völlig normal bewertet, auch dessen Eltern wussten nichts von seinen Sorgen und Ängsten, kannten vom Sohn nur Wunsch-Vorstellungen und Selbst-Projektionen. Auch das ist vollkommen normal menschlich.

Was wissen wir vonEinander in diesem einzigartigen mitEinander?
In sooooo vielen Partnerschaften, um nur die engeren Beziehungen zu nennen, ist Schweigen und Verdrängung, ist fast einschliesslich so tun als ob. Und das überhaupt nicht wissentlich, sondern, weil fast kein-Es gelernt hat, was Mensch-daSein ist und kann; und ebenso fast kein-Es das persönliche Selbst gelassen, mit aktuellstem überprüftem Wissen und Erfahrungen versorgt und geschützt, frei entwickeln durfte. Ohne Vorurteile, Familien- / Gruppen-Zwang und Fremd-Vorgaben. Wie können Eltern noch immer, den Nachwuchs, ohne je dessen Zustimmung einzuholen, an den Genitalien beschneiden  (Söhne und Töchter) und diese in eine Religion zwingen; und noch schlimmeres! Und das betrifft fast alle Menschen - wenn auch meist ohne Beschneidung -, dass die Kinder unbefragt folgen müssen. Mensch-daSein ist allgemein folgen müssen. Das was hier als Freiheit benannt und gefordert wird, ist bestenfalls eine Beschönigung der Lockerung von Zwangsjacken, allerdings so toll passenden Zwangsjacken, dass deren Tragen unbemerkt bleibt. Nur gaaaanz wenige Künstl-Es dürfen es erahnen, dass die Form in die das Mensch bis eben jetzt gepresst / geprägt wurde, das Ergebnis einer "Zwangsjacke" ist. Oder besser, dass das Mensch mit einer "Zwangsjacke" [bekannt als Triebe, Traditionen und Traumatas (eines davon der dauernde Schuld-Komplex)] nieder gehalten wird. Unten gehalten wird, statt auch oben (was fülle *ich in dieses - oben -, statt der üblichen Füllung mit meist nur Überheblichkeit und ebenso meist nur egozentrischer Willkür? Vernunft, Ernsthaftigkeit, Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Verantwortung, ... (s.g.o.) und Freiheit - und zwar ohne die Anführungszeichen, die heimlich immer davor und danach mitschwingen -) endlich sein Potential nutzen zu können. 

Wie das DaSein es jedoch auch beinhaltet, gibt es für Alles auch Ausnahmen von allgemeinen Regeln. So gibt es auch Menschen, die nicht so "einfach gestrickt sind", deren Grenzen entweder weiter oder weniger oder auch durchlässiger [permeabler] sind, die empfindsamer sind, als es grundsätzlich erlaubt ist.

Vielleicht bin auch *ich auf dem Weg dazu, diese einfachen, grundlegenden und wohl sehr einengenden Selbst-Begrenzungen im Fühlen, Spüren und Bewerten des daSein und soSein und des Umfelds [Prägungen], aufzuweichen {deren Form} und auszuweiten oder gar abzulegen?
Vielleicht aber bin *ich auch einfach nur Überfordert und Sauer, dass es nicht so ist, wie es *mir gefallen würde und "gut" täte?

Meine momentane Stimmung flüstert: das vollkommene Tier, das sich den (deutschen) Namen "Mensch" gab, wird diese Selbst-Einengungen durch Prägungen und fehlendes Wissen und mangelnde Phantasie  (ohne jeden Vorwurf!; siehe dazu oben den Absatz zu Prägung) erst los indem -Es das Tier, also seine gesammelten Prägungen in das Vergangenheit, in einem Akt der klaren Selbst-Beschau und Selbst-Veränderung aus der Selbst[Fremd]-Steuerung herauslöst.

Mensch, Du brauchst endlich einen "Spiegel", in den Du ohne Furcht und ohne Vorwürfe und Vorurteile, ein vollkommen klares "Bild" von Dir erspürst, erspüren darfst, um endlich auch zu erfahren, was Du bist und was Du kannst und könntest, um endlich auch Selbst frei mit-zu-entscheiden, wohin die weitere Entwicklung geht, gehen sollte!

Statt immer nur brav zu folgen.
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Blaublütler inmitten von GrünGelbblütlern
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Titel: Vom Hintergrund und den "Nebengeräuschen" des Sichtbaren

Das folgende Foto mit einem Text-Auszug, ist aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, vom 05. April 2015, Feuilleton, aus einem kurzen Essay und einer deutlichen Meinung zur aktuellen Literatur und Kunst, geschrieben und gemeint von Dietmar Dath. {Wie *ich finde, einem "Bruder im Geiste"}

Die Überschrift lautet: Wirklichkeit spricht unwahr
Der Untertitel: Literatur muss von den Nazis, vom Krieg, vom Mauerfall, von Krankheiten, Familiensorgen, Popmusik, der Finanzwirtschaft, dem Internet, dem Islam und der Universität handeln? Das könnte euch so passen. 
Eine Widerrede.

Das DaZwischen-Titel über dem Foto-Auszug lautet: FÜNF: Hitlers blöder Blick
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Der Herr Hitler hat[te] doch Recht. Wie sagt das Bayer: "W-Os Recht hod zoid a Mass!" Oder? Der Herr Hitler hat wohl nie eine Mass [Bier] bezahlt, noch nicht mal eine getrunken, oder? Egal!

Was gibt es zu Herrn Hitlers wohlgesetzten Worten zu schreiben?

War Herr Hitler vielleicht ein Einäugiger über Blinden? Kann sein. Was Herr Hitler und ähnliche, wie z.B. auch Wilhelm II (die Leses kennen vielleicht auch meine Beiträge zur Kunst im Verantworten-Blog), nicht kannten und konnten, war das erweiterte Wahrnehmen, war das mit-Empfinden über und neben das pure SinnesSignal hinaus, waren Gefühle und Hintergründe, mehr als das bloss ihnen bekannte und geprägte und allernötigste hinein.
Was diese Recht-Habenden nicht kennen und kannten / können ist: Freiheit und WEITE; und damit jede auch nur halbwegs ungebändigte Neugier und Interesse am Selbst als Menschen und eben auch WEIT daraus hinaus.

Idioten hätten die VorSokratiker und Sophisten solche enghaften Menschen wohl benannt. Das bis eben jetzt bedeutende ist jedoch, dass diese Vor- und Nach-Einstellung bis Jetzt üblich ist. Nicht mehr mit den vernichtenden und furchtbaren Misserfolgen der zwei oben benannten, aber doch alltäglich. Oder?

Diesen Menschen ist wahrscheinlich unbekannt oder wird in dies-Es verdrängt, dass eine wahrgenommene Tatsache (z.B. eine Lichtaufnahme des Auges, oder eine Tonwelle der Ohren) nur das "Kleidungsstück" ist, das das "Nacktheit" des daSein oder auch des DaSein umhüllt. Aber auch wenigen Künstl-Es ist bekannt und bewusst, dass das Blösse des DaSein und die Blösse des daSein bis Heute verschämt verstecken spielt, im und mit jedem Selbst. Aus gutem Grund.

Warum verfärben Künstl-Es das Wahrgenommene, oder reduzieren es auf das absolut notwendigste und manchesmal kaum mehr kenntliche, weil Sie spüren,(darin auch das Wissen), und manch-Es auch intensiv mit-fühlen, dass das was Sie sehen, hören, riechen, schmecken, ertasten und wissen immer auch etwas verbirgt, und zwar das, was z.B. dessen Ursache, dessen Inhalt / Bedeutung, dessen Wirkung / Ziel, auch auf d-Es das wahrnimmt ist.

Dieses intensivere oder sogar intensive Gespür und Gefühl für das Geschehene und das Aktuelle und die unfassbar vielen und vielfältigen Inhalte des DaSein, wie auch meist des darin enthaltenen daSein, sind auch viele Menschen, die nicht als Künstl-Es arbeiten, oder als solches angenommen sind.

Jedoch die Mehrheit des Menschen ist wohl davon vollständig überzeugt [!], es genüge zum blossen Überleben, die (bekannten) Tatsachen der jeweiligen Oberflächlichkeit zu [er]kennen (spüren) und ab (und) zu fühlen. Womit Sie auch komplett Recht haben.

Wenn also Künstl-Es den Himmel rosa färben und das Gras gelb, dann spüre *ich m.a. deren Ausweitung des bloss Tatsächlichen des menschlichen Sehvermögens, also auch ein wenig Freiheit, und manchmal - das hat sowohl mit das Künstl-Es, als auch mit dem gesamten Werk zu tun -, spüre und fühle *ich das Künstl-Es im Augenblick des Schaffens und sogar etwas Wahrheit von weit hinaus und tief hinein, in dessen Kunstwerk.


Mittwoch, 18. März 2015

Gewalt als Mittel für das Gehör und Wunschdenken

Titel: Wann gelingt uns der Verzicht auf Gewalt?

Eine Reaktion auf die heutigen auch sehr gewalttätigen Proteste, zur "Einweihung" des EZB-Gebäudes in Frankfurt am Main. 

Findet Protest ohne "Randale" überhaupt Gehör, bei Masse, Macht und Medien?

Das Macht und auch dessen Medien überhören selbst deutlich vorgetragenen Widerstand sehr gerne. Nur mit Zärtlichkeiten und auch den verständlichsten Worten und besten Argumenten, ist der Beharrlichkeit und Beratungsresistenz der Gesellschafts-Administration und sonstiger Macht-Konzentrationen nicht beizukommen. Warum sollte es dort auch anders sein, wie es auch sonst menschlich üblich ist.

Kurz gesagt, eine in Selbstgefälligkeit und Veränderungs-Unwilligkeit erstarrte Gesellschaft - so empfinde *ich das EU und darin auch D - braucht lauten und vielleicht auch handgreiflichen Protest, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Ohne dass *ich das möchte! Und lebe. Mir wäre (ist!) eine friedliche, respektvolle, miteinander freundlich umgehende und vor allem aufmerksam bewegliche Gesellschaft das liebste.

Aber leider für fast alle Bürger Europas ist das noch Zukunft, oder auch nicht mehr, weil wir vielleicht aufgrund oben geschilderten normaler Haltung bald von Maschinen aussortiert werden? So abhängig, wie wir ja jetzt schon davon sind, wäre das wohl keine allzu unvorstellbare Zukunft.
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Und das mitten in der Straße. 
Zossenerstrasse
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Aber zurück zur Gewalt. Noch fehlt wohl der wechselseitige Respekt und die nötige Gleichwertigkeit und Selbst-Verantwortung. Aber vor allem vermisse *ich die wechselseitige ernst nehmende Aufmerksamkeit innerhalb der Gesellschaft, um auf Gewalt - sowohl von administrieller, als auch von nicht-administrieller Seite - verzichten zu können, um Gehör zu erhalten. Leider, für die Verletzten auf beiden Seiten.

Nochmal, *ich lehne Gewalt ab und tue es auch nicht, *ich beobachte und versuche zu verstehen. Wie lange also ist Politik stets nur das Vertreten von Einzel- und Minderheiten-Interessen, ohne Sorge für Alle Beteiligten: Warum zum Beispiel sind in D fast 6 Millionen Menschen ohne Arbeit (was sind Statistiken wert?) oder in "prekären Arbeitsverhältnissen" und über 20 Millionen in ärmlichen Verhältnissen fast ohne Chance auf respektable Teilhabe am kulturellen ErLeben und der Kunst, oder gar der auch politischen Mitsprache?

Wie lange schlagen wir noch aufeinander ein, bis auch das letzte Mensch merkt, dass ein ZusammenerLeben als Menschen, in der so kurzen Dauer unseres Dasein auch friedlich und aufmerksam und fröhlich für Alle funktioniert, statt gewaltvoll und ignorant, wie eben üblich seit ... dem "Urknall"? ;-)
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Nein, Schnee liegt inzwischen keiner mehr,
aber ...
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Titel: Das fehlende Verbindungs-Glied zwischen Vernunft  / Erfahrungen und Gefühlen / Trieben

Ein Mensch äusserte folgenden Satz (Wunsch?):
"Die Kraft der Argumente ist stärker als die Gewalt."

"Kann denn Liebe Sünde sein!" Nur so ein Schlager-Zitat, das *mir daraufhin einfällt.

Aber ernsthaft:
Das obige Zitat ist pures Wunschdenken.
Tatsache ist, dass auch beste Argumente für eine Änderung bestehender Gesetze oder staatlicher und wirtschaftlicher Handlungen zum Vorteil der Gesellschaft und zur Eindämmung von PartikularInteressen oder dem Schutz blosser Macht, stets nur auf Gehörlosigkeit in Verbindung mit Drohungen und Trotzigkeit treffen.

Realität ist, das Mensch ist zu fast 100 Prozent Beratungsresistent, siehe m.a. die Sonnenenergie: 1 Tag genutzter / "eingefangener" Sonnenenergie reichen für 1 Jahr menschlichen EnergieBedarfs aus. Was ist das Tatsache: alte Pflanzenreste werden bis zum bitteren Ende ausgelutscht und verbrannt. Ergebnis: Klimaveränderung zu unseren Ungunsten. Und so weiter und so fort.

Nein, Herr xxx, träumen Sie weiter von gut riechenden Argumenten oder gar deren Kraft zur Erhörung, vielleicht hilft's ja irgendwann mal. Tatsache bleibt, die "Kraft" hat das Macht, und das ist pure Beharrlichkeit und blanke Verantwortungs-losigkeit bis zur Gleichgültigkeit.

Zugegeben, nicht mehr so sehr in EU, jedoch sonst überall und noch menschenüblich. Nicht? :-)

Donnerstag, 5. März 2015

Das Bildungs-Niveau von Wohnungen in Freiheit

Titel: Vom dauer-Sieg der Falschheit?

Das Bundesregierung hat mit etwas Stolz im Ton, im neuen fb-Kanal veröffentlicht, dass es 500 Millionen Euro mehr in "Bildung" investiert, als vergangenes Jahr.

Toll! Denkt vieles Mensch darauf vielleicht. Super, vielleicht sogar?
Die Leses wissen, dass *ich das nicht empfinde. Weder toll noch gar super.

Wenn das Bundesregierung wirklich klar wäre, wie wichtig umfassendes und mehrfach geprüftes Wissen und auch eine gleich=wertige und somit solidarische Gefühls-Vermittlung für uns Menschen ist (wenn also das Ziel von Wissens-Vermittlung und Solidarität und auch dem gemeinsamen erLeben von tief- und weit-reichenden menschlichen Gefühlen und ebensolcher Wahrnehmung, ist, dass wir Menschen aufrichtig, wahrhaft, pfleglich, bewusst und freundlich im MitEinander umgehen UND mit das Mit- und UmWelt), dann würde sie nicht nur "Almosen" für den gesamten Bereich von Bildung, Kunst und Kultur aufwenden, sondern fast Alles.

Ein aufgeklärtes, gefühlvolles, mitspürendes und verantwortliches Mensch, braucht weder Bürokraten, noch Militär, noch Gefängnisse und Polizei und vieles andere Machtvolle und Hierarchische mehr. Und echt, *ich spüre genau, wie meine VorSätze wirken, auf alle MitMenschen, die noch nie so weit oder so tief gedacht haben, die alles einfach so hinnehmen, wie Mensch das aus das Vergangenheit entwickelt hat. {Das mildeste wird sein, der ist verrückt, das normale ist, *mich sofort zu vergessen oder zu verdrängen.}

Statt also auf das Wert zu legen, was uns Menschen eint, erfreut, gut versorgt und das je persönliche so endlich kurze daSein, zu einem vergnüglichen erLeben werden lässt, steckt das Mensch Billionen Geld in Arbeiten und Systeme, die nur dazu da sind, blinde MachtStrukturen und Intransparenz und Grenzen und gegenseitige Feindschaft aufrecht zu erhalten.

500 Millionen Euro mehr für Bildung ist fast schon lachhaft, bei den Herausforderungen und Zielen, vor denen das Mensch im Moment steht (steht und schaut und keine Ahnung hat), inmitten einer Entwicklung des Technik, die uns zu überrumpeln droht, statt uns zu nutzen, einer besorgniserregenden Klima-Entwicklung und einer fast Zerstörung unseres gemeinsamen UmWelt. 

Und was tut auch das Bundesregierung?
Es lässt in EU (EZB) 1,1 Billionen Euro drucken, um Schulden zu begleichen. Schulden, die weder besonders real, noch erLebens-notwendig sind.
Credere kommt von Glauben. Und Glauben ist nicht Wissen. Und genau raran mangelt es an allen Ecken und Enden. Oder?
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März-Blick von Osten nach Mitte
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Titel: Von den Grundbedingungen des erdmondlichen Lebendigkeit

Und noch eine Reaktion auf eine Veröffentlichung des fb-Kanals der "Bundesregierung". Diesmal auf die aktuelle Verabschiedung der "Mietpreis-Bremse" im Bundestag.

Bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis anerkannt ist, dass das Mensch gerade in diesem Klima eine sichere und warme Behausung zum gesunden erLeben braucht, und zwar unbedingt? Wann also das Wohnen nicht mehr einem "Markt" und der Gier oder auch nur dem Profitstreben ausgeliefert ist und wird, sondern es gesellschaftliche Pflicht ist, jedes Mensch mit einem WohnPlatz zu versorgen. Das bedarf einiger gesellschaftlichen Veränderungen, das ist klar.
Auf was warten wir noch?

Ein mit-Kommentator antwortete:
"Sie werden aber auch anerkennen, dass in D so ziemlich jeder eine sichere und warme Behausung haben kann, wenn er will - oder? Und wer sich das nicht leisten kann, kriegt's vom Staat bezahlt. So einen hohen Sozial-Standard werden Sie kaum woanders in der Welt finden. Also nicht jammern!"

Menschlichkeit, Fürsorge und MitEmpfinden als "Jammern" zu verunglimpfen, ist was? Zumindest kaltschneuzig, also haben Sie das passende VersteckBildchen (Hundecartoon) gewählt. {*ich finde, dass meine Antwort das Beleidigungs-Niveau des mit-Kommentators nicht erreicht, zumindest nicht überschritten hat.}

Ja, die sogenannten "Sozial-Standards" sind in D ziemlich gut. Hunderttausende Obdachlose, Zehntausende in Containern und vielleicht Millionen in verschimmelten, rissigen, zugigen, verwahrlosten Behausungen, die nur dazu dienen, den Eigentümern Profite einzu"wohnen"?

Und jetzt wirds grundsätzlich (radikal): Was beweist das von uns Menschen, dass wir unsere Grundbedürfnisse (Luft, Wasser, Nahrung, Wohnen, Liebe und inzwischen auch Kleidung und Bildung und Kunst) nicht transparent und frei gesellschaftlich gewähren und regeln, sondern alles immer mehr beschränken und dem Treiben von Einzelnen oder sonstigen Minderheiten ausliefern? Das zu spüren, ergibt kein wohliges oder gar gutes Gefühl.

Es muss gesellschaftliche Normalität sein, dass Jedes MitGlied eine Wohnung hat. Und wenn alle auf einem Fleck wohnen wollen (was nie passieren wird, weil wir viel zu verschiedene Neigungen und Gelüste und Wohn-Vorstellungen sind), dann bauen wir eben Hochhäuser mit Nahrungsmittel-Erzeugung und auch energetischer Selbstversorgung. Siehe dazu auch Vincent Callebaut.

Hier ein Link: http://vincent.callebaut.org/page1-img-dragonfly.html

Du lieber Himmel, Menschen!? Warum nutzen wir unsere Idee, unser Wissen und unser Gespür und unser Gefühl für Einander so wenig, fast gar nicht!
In Ordnung, *ich untertreibe da etwas, aber ...
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Abendrot über Kreuzberg
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Titel: Ein Auszug von GrundBedingungen des DaSein

Um das Wort Freiheit herum wird sehr viel nettes, frohes, schönes, hoffendes und erwartungsvolles formuliert und gedichtet, aber wenig stimmiges; *mir geht es auf jeden Fall so.

Vergessen wird dabei fast stets, dass die Anzahl dasjenig-Es, das "Freiheit" erLeben möchte und auch braucht, in die MultiBillionen geht, und das auf einem eng begrenzten gemeinsamen Planeten-System.

Freiheit?


Was braucht "Freiheit" als unabdingbare Grundlage

Das wechselseitige Aufmerksamkeit, das Anerkennung des empfindlichen Verletzlichkeit aller LebeWesen, gegenseitigen Abstand bis zur klaren Erlaubnis von Berührung, ein sehr hohes Mass an Wissen was als z.B. Mensch-daSein alles möglich ist, eine erLebenslange Versorgungs-Sicherheit, die tätige MitArbeit am Gelingen des Wohlergehens und der WeiterEntwicklung des Lebendigen und noch einiges wichtiges und schönes mehr.

Das "Freiheit" und Grundbedingungen?

Warum denn das? Antwort: Bin *ich alleine da{Sein}¿

Das "Zauberwort" mit Eigenschaft lautet wohl: gleichwertige Solidarität; und dazu gesellt sich das Verantwortung. Beides ist noch ein grosses Mangel in und um das Menschheit herum.

Oder?

Donnerstag, 26. Februar 2015

Ein Gedicht ohne Gleichen

Titel: Das VorderHirn misst

Das Vorderhirn ist, der Schläfenlappen träumt, träumt mit, mit dem Daumen mit, mit dem Steissbein mit, träumt das Stirnhirn von voraus, von voraus in das RaumZeit, oder hat das RaumZeit ein Geschlecht, manches Mensch träumt das Jetzt wegg, weil das Jetzt vollkommen ist, vollkommen Vergangenheit ist, träumt manch-Es von eines RaumZeit ohne Jetzt, was immer ist, ein-Es, *ich.

Was soll *ich berichten, von dort, wo noch k[aum]ein-Es ist, wo die Vergangenheit mit dem Zipfel des Jetzt gerade so winzig hineinragt, wo keine festen Wege mehr sind, wo noch keine Strassen hinführen, wo keine Häuser mehr stehen, wie sie Heute noch stehen, wo das Mensch von Heute anders ist, so anders, dass es-Ich nicht mehr erkennt, weil Es ausser Form geraten, aus der Form von Jetzt geraten ist, weil Es weiter ist, weiter, als es Heute k[aum]ein-Es beschreiben könnte?

Mensch ist dort ohne feste Form, ist das Heute schon vor zu stellen, oder ist nur das Jetzt / Heute, in das "Zukunft" vor zu stellen, aber ist es dann überhaupt etwas anderes als Heute: das Zukunft?

Jetzt kommt es *mir so vor, als sprechen, schreiben und filmen Wir bis jetzt nur ein "fantastisches" Heute, wenn draussen drauf Zukunft steht (z.B. ein Science Fiction-Buch / -Film). <- Aber "nur" jede Menge Vergangenheit mit einer winzig kleinen Menge Fantasie drinn steckt.

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K[aum]ein Gedicht
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Ein Morgen-Gedicht

Aber Morgen ist fast schon anders und ÜberMorgen ist noch mehr fast anders und ÜberüberMorgen ist noch mal mehr fast anders und nächstes Jahr ist nah, aber wird eine Winzigkeit anders, als dieses Jahr und dann schalt ich den Überschall ein und lasse bei jedem Schritt einen Moment Vergangenheit zurück, und *ich mach Schritt für Schritt, tausende und die Jahre des Jetzt weichen ab und plötzlich ist das Anders anders anders, ganz und gar anders, als es Jetzt Morgen anders ist, oder auch überüberüberMorgen im Jetzt anders sein wird und nichts ist so, wie es einmal war und Mensch, das das erdenkt, erschrickt etwas und schrickt zurück, der Schreck in den Partien, die dort angekommen sind, mit den Zehen zuerst, voraus geschickt, in das was vielleicht kommt, eingeholt mit Muskelkraft, den Körper langsam nach Vorne mitgenommen, den Kopf leicht vorgebeugt, dass das Stirnhirn zuerst Kontakt hat, mit dem wirklich Neuen und langsam mit den Augen eingetaucht, aber die sehen nichts mehr, und jetzt die Ohren, aber die hören nichts mehr, mit der Zunge reingeschmeckt und erschrocken, weil der Geschmack so vieles schmeckt, so vieles Neues schmeckt, so gut es schmeckt, es ist neu und alles frisch, die Nase leicht geöffnet, Witterung aufgenommen und .......

Hmm? Was soll ich davon halten, so grün die Luft, so blau, so orange und rot und braun, so himmelig, gerochen, wie noch nie, tief eingesaugt, ganz tief, bis in die feinsten Bronchien hinein und am Besten nie wieder hinaus, weil so warm und so himmelig weit und so voller guter Laune, Mensch kann das schlecht begreiffen, weil es so anders ist, so anders, als es Jetzt noch ist, Mensch möcht es gar nicht länger spüren, weil sonst möcht es gar nicht mehr zurück und das muss es doch, muss es doch noch, weil Es noch Mensch ist, wie einfach Alle hinterher, hinter mir, weil ich schau ja noch nach Vorne, wo noch k[aum]ein-Es ist, und hinter mir ist AllEs und All-Es, was schon war und Jetzt noch ist und das ist wenig im Vergleich mit dort, wo noch kaum ein-Es ist, ein-Es von hier ist, aber *ich musste zurück, ganz einfach, weil *ich noch Jetzt bin, weil *ich fast ganz aus Jetzt bin und Dort alles Anders ist, alles Anders als Jetzt ist, was fast alles vergessen lässt, was Jetzt ist und dabei verlier *ich nur, was Jetzt ist und das kann ich nicht vergessen, weil ich Jetzt bin und nicht Dort.

Ende Gedicht

Irgendwie schwer zu erklären, zu beschreiben, was noch kommt, wenn ein-Es es noch nicht riechen kann, wenn ein-Es es kaum erkennen kann, was dort ist.
Weil es so anders ist und die passenden Worte fehlen, aber *ich werde noch einmal dort hin gehen, Schritt für Schritt, das Stirnhirn vorgeschoben, das das Neue vorschnell misst, ob es noch erträglich ist, bevor der Bauch bereit zum Folgen ist.

Und das Vorderhirn misst, dass das Bauch noch nicht bereit zum Folgen ist, weil da dort {Bauch und darumherum} noch etwas ist, was das Jetzt vermisst, was das Jetzt so vermisst, dass es noch nicht bereit dazu ist, dort zu verweilen, obwohl es dort vielleicht schöner ist.
Vielleicht?

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Ohne DasDa kein Mensch.
Erde-Mond
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Ein Enttäuschungs Gedicht.

Vorsicht. Ja, vielleicht, weil das Jetzt noch schöner ist, schöner, als dort wo noch k[aum]ein-Es ist, und weil hier noch so voller Polemik ist, die die Masse disst, weil die Masse stets hinten ist.
Hinten steht die Masse und bremst, weil in der Masse die ganze Vorsicht fehlt, die voran ist und hinten nicht, hinten folgt die Masse langsam und un-vor-sichtig nach, vorne sichtig, hinten un-vor nach. Folgend. Die Masse.

Und dort, wo noch Keines stehen geblieben ist, ist die Masse vorne und Hinten nicht.
Heute ist die Masse noch Hinten, Vorne nicht.

Dort sind nur sehr wenige und die wollten gerne mehr davon, von Vorne, aber die Masse hält fest, die Masse hält gerne fest: Hier geblieben! Hält Jetzt noch fest, steht da fest und Vorne ist Bewegung und Vielfalt und Hinten nicht.

Dort Vorne ist mehr los, Hinten schauen sie zu, halten sie zu, was nicht zu halten ist, aber das ist nur eine Einfalt von mir, vielleicht hab *ich auch recht, weil Recht haben Wir hier ja viel, dort, wo ich gerade war, kennt ein-Es kein Recht, Es esLebt anders, dort braucht ein-Es das nicht. Wir müssen es noch brauchen, weil, wer Recht hat, der hat recht, wenigstens das, und Wir müssen ja mit wenig zufrieden sein, die dort vorne brauchen es nicht.

Wenig Recht. Wenig + Recht. Braucht die Zukunft nicht, das hat sie nicht zu bieten.
Wir müssen es noch haben. Haben müssen Wir, haben und haben und haben, weil Wir noch Hinten sind und warten und beim Warten gilt das Recht und das ist wenig im Vergleich mit dem, was dort vorne ist.

Ende Enttäuschungs Gedicht

Konnte *ich wenigstens etwas erkennbar machen, was in vielleicht ?0 Jahren ist, oder war das noch zu undeutlich? Na, vielleicht steck *ich doch noch mal kurz die Stirn in die Zukunft hinein, dann erkenn ich vielleicht schon ein wenig mehr?

Bis dorthin: Wohlige Tage und warme Nächte, zumindest, wenn Sie im Norden sind.

Donnerstag, 6. November 2014

Erdöl als Bremsmittel von Veränderung der Selbstigkeit

Titel: Die ernstliche Ironie von Altpflanzen-Resten

Diese Frage pinnte die Süddeutsche Zeitung heute in fb an die "Wand":
"Die USA sind zum größten Ölproduzenten der Welt aufgestiegen, trotz Krieges und Krisen fällt der Ölpreis rasant. Und jetzt gewähren die Saudis den Amerikanern auch noch satte Rabatte. Wieso?"

Meine Antwort:
Wieso? Weil die USA als fortschrittlichste Gesellschaft (zugegeben, auch das Rückschrittlichste ist in den USA reichlich vorhanden, aber das braucht eine Waage eben zum AusGleichen!) endlich Schluss machen wollen, mit der Veredelung und dem Verheizen der alten Pflanzenrückstände.

Erst wenn dieses einerseits nützliche andererseits zerstörerische (Sie bedenken die Waage!) alte Zeugs endlich wegg ist, sind wir Menschen bereit besseres - weil nachhaltig, sauber und vor allem fast (!) unendlich vorhanden - anzunehmen und damit auch unser Verhalten zu verändern.
Wie gelingt Entwöhnung gründlich?

Na, wenn nix mehr von dem Gewohnten vorhanden ist.
Liebe wird zu Leid, wenn das Geliebte gegangen / gestorben ist. Die Leidens-RaumZeit kommt also bald, haltet Eure Taschentücher bereit, liebe MitMenschen, es wird traurig!

Aber jede Trauer steht vor einem NeuAnfang, und was wissen wir Heutigen, vielleicht ist dieses Neue um Klassen besser, als diese dumpfe Pflanzenreste-Sauferei, die das Aktuelle ist.

Also, mein Dank geht an die USA und China und all die Anderen, die wie verrückt (!) das alte Pflanzenmus (ErdÖl) absauf/gen.
Mehr bitte und schneller! Ich will endlich Neues! 
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Heute in Rot Weiss Grün.
Was sind das für Landesfarben?
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Titel: Worin ist die Veränderung (Evolution) versteckt? 

Die Frage, nach der Erkenntnis, dass die Einkommens-Verteilung Heute die Gleiche ist, wie um 1820, also noch bevor Karl Marx das "Kommunistische Manifest" erschrieb, ist: Wo findet die (menschliche) Veränderung statt?

Zur Vertiefung der Eingangs-Behauptung. Der Economist veröffentlichte vor Kurzem einen Artikel mit dem Titel: Die Geschichte der UnGleichheit.


"There is an exception to this generalisation, though: inequality. You would expect that the world of the Qing dynasty, Tsar Nicholas I and the British East India Company would be more unequal than today’s. Yet in China, Thailand, Germany and Egypt, income inequality was about the same in 2000 as it had been in 1820. Brazil and Mexico are even more unequal than they were at the time of Simón Bolívar. Only in a few rich nations — such as France and Japan — do you find the expected long-term decline in income inequality.

What is true for individual countries is also true if you treat the world as a single nation. The study uses the Gini coefficient {zum Gini-Koeffizienten siehe unten}, a measure of income inequality in which zero represents perfect equality — everyone has the same income — and 100 perfect inequality—one person has everything. The global Gini rose from 49 in 1820 to 66 in 2000. But this was not caused by widening disparities between rich and poor within countries (inequality in its usual sense). Inequality of that sort fluctuated for 130 years to 1950, before falling sharply in 1950-1980, in what the report calls an egalitarian revolution. Since 1980 it has risen again (as Thomas Piketty, a French economist, has shown), back to the level of 1820."
Ende Auszug

Die Liste der Länder nach Einkommensverteilung; basierend auf dem Gini-Koeffizienten finden Sie auch hier: 
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Länder_nach_Einkommensverteilung 
Dabei gilt: Je höher der Gini-Koeffizient, desto ungleicher ist die Einkommens-verteilung.

Worin also ist die Veränderung des Menschen versteckt?

Titel: Und wo ist die ( menschliche ) Veränderung?

Denn, wenn ein-Es GLAUBT, dass der Mondflug, das DaZwischen-Netz oder die parlamentarische Demokratie von grosser Veränderung des Menschen bezeugen, dann ist das nun mal eine blosse Augenschein-Täuschung. Eine reichlich untiefe Oberflächen-Enttäuschung. Mit wirklich spür- und fühlbaren Veränderungen im menschlichen MitEinander und auch im menschlichen Binnen-erLeben, hat das nichts zu tun.

Für Beharrliche, Konservative, Ängstliche und die sonstige Masse der DesInteressierten ist diese Erkenntnis ein Genuss, aber keine Überraschung, denn Diese haben schliesslich hart und ausdauernd und auch gewalttätig daran gearbeitet, dass das Mensch so bleibt, wie es war.
Und Diese tun es noch. Überall und Ausdauernd und mit aller Macht. 

Ob das "gut", weil gesund für das Mensch, ist, ist für Diese Mächtigen und deren desinteressierte unterstützend-Es, also die überwiegende Masse Mensch, keine Frage. Denn sie wird gar nicht gestellt. Geblendet vom Anschein der Technik und dessen Miniaturisierung und Verbreitung und Nützlichkeit, kommt gar nie die Frage auf, ob auch das Mensch ein Veränderung braucht, z.B. im Verhalten zu- und mitEinander.

Wir haben ja die Technik.
Wir selbst machen weiter so.
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Mond-Suchbild
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Titel: Die Vertaktung der Selbstigkeit

Was!? Selbstigkeit? Die Bemühungen des Selbst gehen ja wohl dahin, jedes Selbst als voll gültig und wertvoll anzuerkennen. So ist zumindest meine innere Tendenz.

Und dass die Selbstigkeit etwas mehr ist, als die Gleichheit, ist dabei auch klar. Mir ist klar, dass das für uns Heutig-Es schwer zu begreiffen ist. Wo wir doch in Gemeinschaften und / oder Gesellschaften erLeben, in denen es mal unbewusst und mehr oder weniger "zart", mal schmerzhaft und auch bewusst brutal tödlich, um die Position in einer Hierarchie geht. Unser ganzes DaSein ist auf Rangfolgen und der Erreichung / Eroberung von guten Plätzen angelegt.

Dienstag, 8. Juli 2014

[T]RaumZeit-*ich

Titel: Was bleibt, wenn das Vergangenheit schwindet?

Das hier folgende könnte auch als Überschrift unter den Titeln der Blogs stehen:
Ein ich erklärt-s *ich die Welt. Ein-Es erschreibt dem Selbst, was -Es fühlt und spürt; und dabei geht -Es auch ziemlich tief hinein und verdammt verdammt verdammt WEIT hinaus. So möchte Oliver-August Lützenich das auf jeden Fall tun. Deshalb ist dies auch kein blosser Versuch, sondern eine Handlungs-Kette.

Von RaumZeit zu RaumZeit ist es für m(Oliver-August Lützen)ich wichtig kurz innezuhalten und innerlich, ganz innerl*ich, zu erspüren, also auch durch Fragen anzustossen, zu erregen, ob die Richtung noch stimmt?
Das geht allerdings nur in / für dieJenig-Es die wissen, dass Sie eine Richtung gewählt haben, oder für dieJenig-Es die wissen, dass Sie in einer {Selbst}Richtung erLeben.

Also *mir hier ist irgendwie klar, dass all-Es in einer je-persönlichen Richtung unterwegs ist / sind. Die Richtungen sind feinst verteilt in das RaumZeit und sind oft ziemlich sehr nah bei Einander. Diese Einsicht folgt den Erkenntnissen der Quanten-Physik. 

Aber für *mich hier, ist Jed-Es in einer [Selbst-]bestimmten (näheres dazu habe ich in den Beitrag: "Die Last der Selbst-Bestimmung", vom September 2013, in den SprechLichtung Blog geschrieben), also in einer von ALLES ander-Es verschiedenen Richtung unterwegs. Je näher *ich an ander-Es hinspüre, umso mehr merke *ich die je persönlichen Differenzen, von ein-Es zu ander-Es.

Ich schreibe das so genau, weil ich ja irgendwie, ohne grosse Überlegung [also] glaubte, dass das ALLES hier stramm von das RaumZeit oder von sonstEtwas, von das Vergangenheit über den winzigen Spalt oder die Brücke des Jetzt und Hier und Heute, in das Zukunft hineinwächst oder auch fliesst, oder auch geschoben wird, so in einem Strang.
Blödsinn.

Aber so aus dem gefühlten und gespürten (darin auch das Vermuten) Abstand (Haut?) zum DaSein, kommt ein-Es das wohl so vor, aber wenn ein-Es dann mal näher hinfühlt und -spürt, was so wirklich (also ohne den anfänglichen Nebel der Angst, der Unwissenheit und Orientierungslosigkeit. Und bedenken Sie bitte, *meine Vermutung korrespondiert dabei mit den Erkenntnissen der Astronomie und der Physik, dass das DaSein, wie Wir es Heute vorfinden, aus einer dichten und undurchsichtigen Wolke aus Elementarteilchen, dunkler Materie und von noch unbekannten Kräften entstanden) ist, dann entdeckt ein-Es - *mir ging es auf jeden Fall so -, dass es so enorm viele Richtungen gibt, sogar auf einen ZielBereich zu, dass ein-Es - in dem Fall *ich - sehr bald mit dem Zählen aufhörte, weil es einfach zu viele verschiedene mögliche Richtungen sind!

Vielleicht schreibe *ich besser Wege: also, weil es einfach zu viele verschiedene Wege gibt, *ich könnte auch Arten und Weisen der Handhabe des DaSein schreiben, die ALLE in der gleichen RaumZeit erLeben können und mit der gleichen (also ziemlich ähnlichen) Geschwindigkeit mit-geführt, -geschoben werden.
Ein Naivling entdeckt langsam das Wirklichkeit, *ich.

Und die Richtung, die Oliver-August Lützenich gewählt habe, ist die der Selbst-Erkenntnis. Der spiegellosen Selbst-Erkenntnis, also der Selbst-Erkennung ohne Umweg[e].
Das Frage ist dabei selbst-verständlich, ob das so singulär, so als einzel-Es, überhaupt geht, weil die normierte Erkenntnis bis Heute lautet: Ohne Gegen-"Über"(!), ohne das ander-Es, ohne Fremd-Heit keine Selbst-Erkenntnis.
Das Eine ist [/sei] zur Erkenntnis nur über das Andere fertig - fähig und fertig -.

Spieglein Spieglein an der Wand, reiche mir die Wissenshand, signalisiere mir, was IST, was bin ich, wo bin ich, wie bin ich und was sind die vielen ander-ich hier?
Und etliche Fragen mehr.

Vom Innen des jeweiligen Selbst kam bisher fast nur Überlebens- und Verhaltens-Triebigkeit, aber kaum ein allgemeines, ein gültiges, ein nachprüfbares  Wissen.
Das war bisher fast nur im Aussen zu [er]finden, wurde Stück für Stück, Facette für Facette, Erkenntnis für Erkenntnis, gaaanz langsam in ein-Es eingebracht und von dort auf vielleicht - glücklicher-Weise - viele andere ein-Es übertragen.

Da das Mensch schon eine ziemlich lange RaumZeit-Phase erLebt, so etwa 200.000 Sonnen-Umkreisungen des Planeten-Systems Erde-Mond, ist dieser Prozess ein sehr sehr sehr sehr sehr langsamer Prozess (gemessen mit irdischen Längen und die sind, wie Sie vielleicht wissen, schon in NUR galaktischen Dimensionen, verschwindend kurz). Denn, was wissen Wir bis Heute schon von dem: Was ist?
Wenigst.

200.000 Sonnen-Umkreisungen von Erde-Mond und einigen anderen Planeten und Milliarden von Menschen und Zehntausende von Generationen und es ist immer noch kaum etwas davon bekannt: Was ist?

Die Meisten kennen das persönliche Fremd[Ein- und AusDruck des]-Selbst und dazu das Spiegelbild des Selbst - also einen ziemlich sehr sehr sehr oberflächlichen und nur einseitigen Augen-Eindruck - und noch ein paar wenige Gruppen-Wünsche. Das Selbst ist dabei meist - eigentlich fast nur - Atmen, Trinken, Essen, Arbeiten, Sex, Ruhen, für dieses EIN-Es.

Für ander-Es bleibt dabei meist nur wenig übrig. Oder?
Aber zurück zu ein-Es.
Fast nur dafür wird (miss- und) gehandelt - zum Beispiel in vielen Rangeleien (Hierarchien, Nationen, Bodenschätzen, sogar das Wissen (zum Beispiel auch bessere Waffen) wird dazu (ge- und) missbraucht) -, wo *ich auch hinspüre und wenn es *mir gelingt auch hinfühle (in *mich).

Ein kurzer aktueller (09.2013) DaZwischen-Einwurf.
Gestern hörte ich, ein Jäger habe das RiesenFeuer im Yosemite-Nationalpark in den USA entzündet, weil er ein Lagerfeuer abbrennen wollte. Bei 35 Grad, mit heissem Wind und knisternder Trockenheit mal eben so ein Lagerfeuer am oder im Wald anzünden. Na, das macht doch Spass oder etwa nicht; "man" braucht ja auch nur ein Streichholz dazu, um riesige und sehr alte Wälder abzubrennen. Wenn der Jäger diesen Brand nicht absichtlich gelegt hatte, dann wird er jetzt gerade vor Gericht vielleicht sagen, dass er dachte (!), dass er das Lager-Feuerchen unter Kontrolle hätte und davor garantiert niemals gedacht hätte, dass seine Lust auf ein Lager-Feuerchen solche Ausmasse nehmen würde.
Und damit steht er nun wahrlich mit Uns Allen in einer Reihe.
W-Es hat schon die VorSicht aus den persönlichen Handlungen (hinein und auch hinaus) ins Voraus? Fast immer bleibt die VorSicht unweit der ArmLänge stecken, kommt nie weiter, als bis dort hinaus. Das ist völlig normal und üblich und menschlich. Aber halt mal!!; *ich kann hier freilich nur für *mich schreiben, also für mich ist das normal.
Vielleicht hat[te] der Jäger auch Selbst-Probleme und wollte nur mal unbewusst ein wenig Aufmerksamkeit dafür erregen, dass er welche hat? Das hat er geschafft.
Aber zu welchem Preis? Kleinst-Probleme fein verteilen.
Was ist der Preis für Unser erdmondliches DaSein?

Aber zurück zum Allgemeinen.

Was will ein-Es auch gross tun, bei einer RaumZeit-Phase des jeweiligen Selbst, die im Ablauf des Gesamten nicht wichtig ist, oder gar bemerkt wird? 100 Sonnenumkreisungen, wo doch die Sonne schon zig Milliarden Umkreisungen von Planeten esLebt hat und noch esLeben wird. Wo doch dieses Universum Billionen und aberBillionen nur belächelt und wir hier auf diesem Winz, noch nicht einmal annähernd ergreifen können, wie winzigst und wie RIESIG das ist, Was ist?

Aber das ist nur eine halbseidene Entschuld[ig]ung für das erdmondliche Tun.
Dass Wir Hier nicht nur ziemlich kurz Da sind, eigentlich fast gar nicht Da sind; wenn ein-Es versucht das Gefühl des Universums zu erkennen. Nur versucht. Nur versucht, weil das Gefühl des Universums beinhaltet ja auch ALL-Es DarIn; darin auch das ein-Es, das versucht, aber wohl schon daran scheitert.

Oliver-August Lützenich bin ein Gefühl im Universum.
Das Universum spürt m*ich auch.
Aber was spürt ES dabei, wenn ES m*ich wahrnimmt? N(*)ichts?
Oder doch schon Etwas.
Etwas klein-es vielleicht schon, etwas klein-Es bemerkenswertes.
Vielleicht.
Und was spürt ES, wen ES Sie da spürt? Viel-Es. Wahrscheinlich.

Also lautet Heute meine Frage:
Ist die Richtung noch passend, in die *ich entwickle?
Passend für Was?
Passend für eine Erhöhung des FREUDE am DaSein.

Vom LEID habe Oliver-August Lützenich genug gefühlt und erspürt, davon sind die inneren Speicher inzwischen voll, zum Bersten voll, nur noch ein klein wenig mehr davon - so empfinde *ich es hier - und *ich krepiere hier. Bald. Weil von Ihnen da DrAussen strömt fast nur dieses LEID zu *mir hier herein.

Wie kann *ich das nur ablenken und ableiten oder so verarbeiten, so erkennen, dass *ich hier auch die FREUDE daneben mit bekomme, die *ich als AusGleich brauche.
Und das Überwiegen des LEID kommt fast nur daher, dass Wir erdmondlichen Lebewesen kaum etwas Wissen und das auch fast nur vom Selbst.
Virus kennt nur Virus, Pilz kennt nur Pilz, Pflanze pflanzt fort, Tier tiert so dahin, ohne Weiter-Es.

Und so wird das LEID, welches nun mal in der Enge gerne zu Hause ist, also auch in das Mensch fort und fort und fort gesext und angetan, wie auch die Zeilen unterhalb des Fotos beschreiben.
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PappelAllee im
Treptower Park
in Berlin
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Und dabei ist mir klar, dass wir Menschen langsam aber sicher, aus dieser Enge und diesem Spiegel-Dasein herausforschen, weil Wir wahrscheinlich sehr wohl bemerken, dass diese Enge und Freudlosigkeit, in die die Meisten hineingezeugt werden, Alternativen hat, aus diesem Grund ist auch der nun folgende Artikel entstanden.

Mir kommt es fast schon so vor, dass die FREUDE - selbstverständlich ist das jetzt sehr menschlich und vor allem Dinglich geschrieben - die Aufbereitung und Abarbeitung des LEID verlangt, bevor das "Schöne, Warme, WEITE und Reiche" in Uns aufgehen kann und Uns mit-erleben lässt. Aber das ist nur eine ganz einseitige EinzelMeinung; eine kleine Hoffnung vielleicht.

Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 22.07.2013, von Nicola von Lutterotti

Titel: Trauma-Folgen. Das Gehirn zeigt Erlittenes
UnterTitel: Traumata in der Kindheit, etwa sexueller Missbrauch, führen zu gravierenden Umbauten des Hirngewebes. Wie genau sich das Gehirn verändert, zeigt jetzt eine Studie der Charité.

Hier der Original-Link mit den Kommentaren der FAZ-Leses:

Erschütternde Kindheitserlebnisse hinterlassen in der Regel bleibende seelische Wunden. Die Folgen können etwa Depressionen, Angsterkrankungen und Persönlichkeitsstörungen sein. Ursächlich sind hierfür einerseits epigenetische Steuerungssysteme, die bestimmte Gene dauerhaft aktivieren oder abschalten. Wesentlich beitragen könnten hierzu aber auch strukturelle Anpassungsprozesse im Gehirn. Denn Traumata führen offenbar zu ganz spezifischen Veränderungen der Hirnarchitektur. Hierfür sprechen unter anderem die aktuellen Erkenntnisse einer internationalen Forschergruppe um Christine Heim vom Institut für Medizinische Psychologie an der Charité in Berlin. Der neuen Studie zufolge scheint die Hirnrinde von Frauen, die in ihrer Kindheit sexuellen Missbrauch oder emotionale Qualen ertragen mussten, an bestimmten Stellen ungewöhnlich dünn zu sein - und zwar in Bereichen, die von den einschneidenden Erfahrungen unmittelbar in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Hinweise auf einen solchen Zusammenhang erhielten die Wissenschaftler in einer Untersuchung, an der 51 zum Teil depressive, aber körperlich gesunde junge Frauen mitgewirkt hatten. Wie die Forscher im "American Journal of Psychiatry" (Bd.170, S.616) berichten, waren 28 der Probandinnen in ihrer Kindheit sexuellem Missbrauch oder emotionalen Misshandlungen, darunter Vernachlässigung und Lieblosigkeit, ausgesetzt gewesen. Die übrigen 23 Teilnehmerinnen hatten keine solchen Traumata erlitten und dienten daher als Vergleichsgruppe.

Schmalere Hirnrinde

Wie Einblicke in das Gehirn der Probandinnen mit Hilfe der Kernspintomographie erbrachten, bestanden auffallende Unterschiede zwischen den beiden Kollektiven. So war die Hirnrinde der vormals sexuell missbrauchten Frauen in einigen Regionen um etwa ein Drittel bis ein Viertel dünner als der Kortex der Teilnehmerinnen mit unbeschwerter Kindheit. Das galt insbesondere für jenen Bereich der somatosensorischen - die Wahrnehmung von Körperempfindungen regulierenden - Hirnrinde, der für die Geschlechtsorgane zuständig ist. Analoge Resultate erzielten die Forscher, als sie das Gehirn der früher emotional misshandelten Frauen genauer unter die Lupe nahmen. Bei diesen Betroffenen befanden sich die verdünnten Areale grösstenteils in kortikalen Regionen, die Ich-bezogene Verhaltensweisen und Empfindungen - etwa das Selbstwertgefühl, die Selbsteinschätzung und die Selbstreflektion - regulieren. Darüber hinaus gab es auch einige Missbrauchsopfer, bei denen das hirngewebliche Korrelat des autobiographischen Gedächtnisses ausgesprochen dünn war. In diese Gruppe fielen vornehmlich Frauen, die schon sehr früh in ihrer Kindheit emotionale oder sexuelle Traumata erlitten hatten. Laut den Studienautoren ist diese Beobachtung möglicherweise eine Erklärung, weshalb sich in sehr jungen Jahren missbrauchte Kinder später oft nicht oder nur bruchstückhaft an die erlittenen Qualen erinnern.

Warum aber wachsen Hirnstrukturen, die bei traumatischen Eindrücken eine zentrale Rolle spielen, nicht zur vollen Grösse heran oder - was man ebenfalls nicht ausschliessen kann - bilden sich wieder zurück? Der kindliche Organismus versuche auf diese Weise vielleicht, die Psyche vor den überwältigenden Eindrücken zu schützen, sagt Heim: "Möglicherweise hemmt er die in das betroffene Hirnareal eingehenden Nervenimpulse, um grösseren Schaden abzuwenden. Dies könnte dazu führen, dass die dort befindlichen Nervenzellen weniger Synapsen ausbilden und damit zugleich weniger Verbindungen zu anderen Neuronen herstellen."

Anpassung als Schutz?

Die geringere Zahl an Synapsen dürfte laut der Berliner Psychologin auch der Grund sein, weshalb die Hirnrinde an manchen Stellen so dünn ist. Für weniger wahrscheinlich hält sie es, dass die Zahl der Neuronen zurückgeht. Ob und wie gut das Gehirn in der Lage ist, frühkindliche Traumata durch eine Unterdrückung von Nervenimpulsen abzuschwächen, lässt sich noch nicht mit Sicherheit sagen. Verschiedenen Beobachtungen zufolge könnte es hierzu wenigstens teilweise fähig sein. So gelingt es dem zentralen Nervensystem etwa, andere Arten von unangenehmen oder störenden Einflüssen, darunter Geräusche und Schmerzen, bis zu einem gewissen Grad auszublenden. Insofern könnten die von Christine Heim und den anderen Forschern entdeckten strukturellen Anpassungsprozesse im Gehirn geeignet sein, die Traumaopfer vor dem Schlimmsten zu bewahren. "Der Preis dafür könnten gleichwohl psychosomatische Beschwerden sein, die vielfach im späteren Leben auftreten", sagt die Psychologin. So leiden etliche Frauen, die als Mädchen sexuell missbraucht wurden, an Unterleibsschmerzen und sexuellen Störungen.
Ende FAZ-Artikel.

Die Richtung der Frage ist:
Wie gehen die irdischen LebeWesen im gemeinsamen daSein mit-Einander um?
Auch das Mensch.
Und die Hoffnung ist, dass Wir aus diesen Erkenntnissen heraus, diesen UmGang im mit-Einander verändern. So, dass dabei mehr FREUDE entsteht, in Allen drinn, als es bislang so kurzfristigen LebensFormen, wie Uns hier, in der Masse zugestanden wurde.
Von der Vergangenheit.
Aus der Singularität, in der ALLES entstanden ist.
Sie und *ich und ALLES um Uns herum und drinn.
Hier in EU tun wir das schon mehr und mehr, aber um das EU herum, sind teils Zu- und UmStände zu bemerken, die für jedes Mit-Mensch eine einzige Qual sind, und die vielen Menschen, die diese Qualen erleiden GLAUBEN, dass diese Qualen das [menschliche] daSein bestimmen und ausmachen, also warum ändern.