Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Mittwoch, 6. Mai 2015

Glattnacken-Ibisse, Richtungs-Wechsel und Nukleus Accumbens

Titel: Von I bis s ist noch einiges in das Natur enthalten, was uns Menschen als Vorbild dienen könnte, oder?

Untertitel: Ist das DaSein im Besonderen Ego-Zentrisch (Gravitation?)

Was *ich inzwischen sehr wohl begreiffe ist, dass auch wir Menschen deshalb daSind, weil wir nichts besonderes oder gar perfekt sind. Dieses wandelbare und imperfekte ist ja eine der Grundbedingungen des DaSein und mithin des daSein, das auch ein Mensch ist.

Was *ich nicht begreiffe, ist die Notwendigkeit - auch von uns Menschen -anzunehmen, wir seien es, wir seien irgendwie perfekt, oder "die Krone der Schöpfung"? Ist *mir klar, dass viele Menschen das längst anders sehen, aber unser allgemeines [Miss-]Handeln beweist eine deutlich Selbst-Überhöhung oder ein grundlegendes DesInteresse des Menschen. Zu beobachten in der {noch} Umsichts- und Rücksichts-losigkeit gegen unsere Mit-LebeWesen und die Prozesse der innerhalb der erdmondlichen Natur.

Wenn es eine Richtung der Entwicklung des DaSein gibt, also ein Ziel des Evolution, dann ist das Frage: Ist die Richtung des Entwicklung veränderbar?
Dass es eine [Haupt]Richtung gibt, gesplittet in mehrere Teil-Richtungen, ist *mir klar, denn auch klar ist *mir, dass jede Bewegung einen Anreiz braucht, einen RaumZeit-Punkt auf den die Bewegung gerichtet ist, wenn das Weg dort hin auch stockend ist und mäandert, also suchend ist.

Das Ziel, das das erdmondliche daSein - darin auch das Mensch - ansteuert / sucht ist? 

Hmmm? VielFörmigkeit, VielFarbigkeit, VielGefühl, VielGespür, VielPhantasie, bisher VielGlauben und WenigWissen, aber auf jeden Fall Dauerhaftigkeit und Durchsetzungs-Kraft. Ein Haupt-Bestandteil dieser allgemeinen Erregungs-Richtung ist dabei fast [!] komplette Um- und Rücksichts-losigkeit. Fast, denn wenn nötig, gibt es auch das Möglichkeit des Solidarität und Verantwortung. Und einiger weiterer freundlicher und auch fremd-erhaltender und fremd-schützender Handlungsfolgen. Aber "normal" ist, was eben Norm ist.

Aber eins ist *mir aus schon erklecklicher erLebens-Erfahrung klar, das Suchen oder das Zielen des erdmondlichen Lebendigkeit ist veränderbar. Bisher sind wir Erdmondlichen Folgende. Behandelte.
Oder? Nicht?
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Flieder Donnerwetter!
An der Reinhardtstr., gegenüber des
Kindergartens des Bundestages
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Titel: Aber nun endlich von Ibissen

Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 02. Mai 2015, Meinung, von Carolin Emcke


Überschrift: Vogelflug

Ein Auszug daraus:

[...]

Aber vielleicht gibt es auch etwas, das sich nicht nur von den Ornithologen, sondern den Vögeln selbst lernen liesse. Vor einigen Wochen veröffentlichten Forscher um den Zoologen Bernhard Voelkl von der Oxford University eine Studie, die die Flug-Formation von Zugvögeln untersucht. Ahnlich wie Radrennfahrer, die im Windschatten des Vordermanns Kraft sparen, fliegen Zugvögel in aerodynamischer V-Formation und nutzen den Auftrieb, der sich durch das Flügelschlagen des schräg vor ihnen fliegenden Vogels ergibt. Bei Pelikanen liess sich nachweisen, dass Puls und Flügelschlag der hinteren Vögel deutlich niedriger ausfallen als bei den vorderen Artgenossen. 

Was Wissenschaftler bislang jedoch noch nicht erklären konnten: Wieso sollte ein (halbwegs kluger) Vogel sich freiwillig an die Spitze des Zuges setzen? Sollten Vögel genetisch auf selbstsüchtiges Eigeninteresse konditioniert sein, gäbe es keinen Grund, warum sie die taktisch ungünstige, vorderste Position einnehmen würden. Um diese Frage zu untersuchen, wurden 14 Glattnacken-Ibisse (Geronticus calvus) mit hoch präzisen GPS-Sendern ausgestattet und bei ihrem herbstlichen Vogelzug beobachtet. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Ibisse meist zu Paaren zusammenschlossen. In diesen Konstellationen wechselten sie sich immer wieder an der Spitze des Zuges ab, wobei die Zeit, die ein Tier energiesparend schräg hinter dem anderen flog, fast exakt der Zeit entsprach, in der es selbst die kraftraubende Rolle in vorderer Position übernahm. 


Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass Ibisse sich wechselseitig beistehen und, so die Forscher, ein Beispiel für sogenannten „reziproken Altruismus“ abgeben. Als wäre das nicht schon grandios genug, kommt noch etwas anderes hinzu: Das Tempo der Wechsel an der Spitze der Formation ist enorm schnell: Es waren oft nur Sekunden, in denen der eine Vogel des Paars die führende Position übernahm, dann setzte sich der andere für annähernd dieselbe Zeit nach vorne. „Die Unmittelbarkeit des Austauschs verringert die Möglichkeit zu schummeln,“ zitiert der New Scientist den Zoologen Bernhard Voelkl, „direkte Wechsel bedeuten auch, dass sich keiner merken muss, wer einem Führungs-Zeit schuldet. Es verlangt also kein großes Gedächtnis.“


Jeder mag sich selbst fragen: Wie veränderte sich unser Miteinander, wenn wir Ibissen nacheiferten? Wie wäre es, wenn wir aufhörten zu kalkulieren, wie wir in die günstige, kraftsparende Position gelangen könnten? Wenn Geben und Nehmen so zeitig wechselten, dass wir uns an den Wechsel nicht einmal erinnerten? Wie wäre es, wenn wir endlich nicht mehr darüber nachdächten, welcher Anteil uns angeblich gebührt? Oder wer uns noch etwas schuldet? Wenn Eigeninteresse und Hilfsbereitschaft oder Solidarität nicht mehr als gegensätzlich, sondern als sich bedingend gedacht würden, wie veränderte sich unser politisches oder privates Zusammenleben? Womöglich erschiene der Mensch dann immer mehr als Mensch.


Ende SZ-Meinung

Die längeren Leses wissen, dass *ich das Mensch so empfinde und bewerte, wie es ist, nicht wie *ich es wünsche, oder Frau Emcke es gerne hätte, oder viele andere das Mensch-daSein erträumen. Deshalb ist das letzte Satz von Frau Emckes SZ-Meinung auch schon ab dem 2. Wort nichts als ein vielleicht nettes Lichtspiel. Fakt ist, das aktuelle Mensch-daSein braucht zur erweiterten Nutzung des auch menschlichen Potentials, eine vielleicht sogar gravierende Änderung des gesellschaftlichen Ausbaus und auch des inneren Aufbaus.

Dabei ist wichtig, dass wir das Chance erkennen zu begreiffen, dass erstens kein Mangel herrscht und zweitens die Bedrohungen gleichgültig aus welcher Richtung und Grösse, für uns beherrschbar sind. Denn das ist unser aktuell stärkstes Hemmnis, das uralte Gefühl von Ausgeliefertheit, Abhängigkeit und Bedrohtheit, dem wir unerbittlich folgen, und das wir zwanghaft immer und stets aufs Neue generieren, in einem fortlaufenden Akt von Selfullfilling Prophecy (Dazu unten, unter dem Titel zur Macht, noch ein paar mehr Gedanken). Alle bedeutenden Glaubensbücher und auch sonst bedeutenden Werke künden beständig davon.
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Ein Detail aus obigem Busch
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Titel: Die Un-Möglichkeit neutraler Selbst-Reflexion


Auch David Foster Wallace (DFW) hatte erkannt, dass die Selbst-Gefühle das Geschehen im Bewusst-Sein steuern, dass also ein NACH-Denken im Selbst vom Selbst einem Zirkelschluss gleicht, also keine Veränderung erwirkt. Das ist selbst-verständlich nur wichtig, wenn ein Mensch {ein Selbst} mit dem Nach-Denken in und vom Selbst [die übliche Formulierung: über (wo "über"?) sich nachdenken, finde *ich unpassend, also falsch und an dem vielleicht gemeinten Geschehen vorbei formuliert] eine Selbst-Veränderung erwirken möchte.

Das nach-denken im Selbst braucht eine Öffnung dieses Drehens im Kreis, falls dieses Selbst aus einer unerwünschten und selbst-verstörenden, oder sogar selbst-kränkenden und zerstörenden Prägung {Neigung zur Selbst-Tötung}, herausfinden möchte. Falls das betroffene Selbst eine Kränkung heilen möchte.

DFW hat diesen Zirkelschluss nie ganz beenden können. Er hat trotz des Wissens davon und der Ahnung einer Lösung, nicht geschafft die angebotene Hilfe und Fremd-Reflexion passend einzusetzen, vielleicht auch deswegen, weil der frühe Erfolg, trotz der schweren Depression, diese Schritte verhinderte?
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Noch näher
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Titel: Was ist in Macht? 

Ich denke, Macht ist in Kategorien eingeteilt.

Das Macht der blossen Anzahl / Masse, das Macht des grösseren Wirtschaft, also von Produktion, Währung und Handel, das Macht des Findigkeit und Wissens (Innovation), das Macht des Waffen, das Macht des Gesellschafts-Form / -Modells (inkl. politischer  / administrativer Ordnung und Rechts-Systems), das Macht des Trotzes und das Ohn-Macht des Klugheit / Weisheit.

Das Macht ist eine Abhängigkeit.
Das Macht konstituiert sich durch Bedrohung.
Jede Bedrohung erzwingt das Macht.
Das Anschwellen einer Bedrohung erzeugt in das Bedrohtes eine Macht und sehr viel OhnMacht, das ist ein bisher natürliches Vorgehen. Bedrohung ist jede Art von von einem Aussen überforderten oder erzwungenen Änderung eines inneren Zustands. Gleichgültig ob das "Innen" eine Molekül-Gruppe, eine Zelle, eine menschliche Gemeinschaft / Verein, oder eine ganze Spezies ist.

Das Menschheit ist mächtig, also bedroht.
Durch Was oder Woher ist das Menschheit bedroht?
Im Inneren, also von Mensch zu Mensch oder von Menschen-Gruppe zu Menschen-Gruppe, ist es das Natürlichkeit / das Grundausstattung des Menschen. Von Ausserhalb ist es ? Und von Innerhalb ist es das normale Drängen des Evolution.

Das g/Glaube[n] ist voll davon. Das Kino, das Politik, das gegenEinander sind voll mit Misstrauen und Abhängigkeiten und [Be-]Drohungen! Die jedoch, bei weiterem Betrachtungs-Winkel und einem etwas, nur etwas, weiterem Abstand zur Aktualität, schnell als Schein-Riesen entlarvt werden. Wir müssen Feinde, wir könnten Freunde.

So ist in Macht eine kunstvolle Bedrohung enthalten, mehr nicht.
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Himmels-Blick, am 04. Mai 2015
vom Mariannenplatz
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Titel: Von der Unerbittlichkeit der Langeweile

Neil Turok, 2008 auf der TED-Konferenz zum Thema Fortschritts-Prüfung von mathematischen Modellen: "And then we scrutinize them logically and with data. And we trying to convince ourselfes, we really trying to convince ourselfes, they are wrong. That's progress, when we proof things wrong."

Fortschritt ist - und das gilt allgemein, nicht nur für das Prüfergebnis von Mathematik -, wenn die Vorstellung, die Ansicht / Meinung von, das Zwischenergebnis einer Sache oder einer Handlungs-Kette, einer Prüfung auf Haltbarkeit, Zielerfüllung, Richtigkeit oder erwartetem Mehrwert nicht Stand hält. Wenn also das Ergebnis falsch ist.

Kurz geschrieben, wenn die Vor- oder Nachprüfungen von Sachen und Handlungen unstimmige Ergebnisse erbringen, dann erst kann und wird eine Änderung einsetzen /eingesetzt, die wiederum als Fortschritt zu bezeichnen ist.

Fortschritt ist das Ergebnis von Fehlern. Das ist wohl die kürzeste und gerade noch komplexe Formulierung.

Als UnGleichung: Fehler > Fortschritt.
Oder anders herum: Fortschritt < Fehler.

Ausformuliert: Je kleiner der Fortschritt desto geringer die Fehler.
Ist ja schon der Inhalt einer altbekannten Volksweisheit: "Nur wer nichts tut, macht keine Fehler."

Das Mensch ist scheint's ein LebeWesen, das aussenherum - präziser, um das Menschheit herum - zwar reichlich bastelt und verändert, jedoch im Inneren, im Innenraum - also auch im sozialen mitEinander und im zwischen-menschlichen - an der rückwärtsgewandten Formel festhält.

Das Fortschritt unseres Verhaltens ist mässig, bis kaum wahrnehmbar, die Veränderungen der Umwelt - soweit diese überhaupt als Fortschritt zu bewerten sind? - jedoch tiefgreifend.
Diese Sätze sind das Ergebnis Jahrzehnte langer Aufmerksamkeit und von Wissenserwerb in viele Richtungen, auch in mich *Selbst, sowie von Selbst- und Fremd-Reflexionen aller Arten ubd Weisen.

Trägheit ist das Haupthindernis menschlichen Fortschritts.
Optimierungszwang das Grund für den technischen Fortschritt.
Beides hängt direkt miteinander zusammen. Ist ja auch klar.

Ein nur kurzer [voraus]Blick in ein "weiter so", lässt *mich frösteln.

Hier ein Link zu Neil Turok und TED:

Dienstag, 21. April 2015

Programmatik, Sexismus und das normale Eskapismus

Was bewirkt meine {Selbst-}Kritik - positiv wie negativ - am Menschen?
Nichts. Was sehr wenig ist! Allenfalls also ein wenig Selbst-Erkenntnis.
Das schöne (was ist das genaue Bedeutung von "schön"?) ist, dass *ich damit an Selbst-Bewusst-Sein wachse, auch an Selbst-Bedeutung, denn mit wachsender Selbst-Erkenntnis wird das Mensch-daSein für *mich stets bedeutender. Wenn *ich noch vor Jahren an Selbst-Tötung fast gearbeitet hatte, ist diese Selbst-Aufgabe aus Verzweiflung und Ausweg-losigkeit "gestorben". Das mag jetzt für die Leses komisch klingen, vor allem bei dem, was noch an {Selbst-}Kritik in diesem Beitrag folgt, aber mit dem Bitteren, der Enge (in Gefühl und Gespür [auch Wissen]) und dem Erschreckenden in den vielen Erkenntnissen, ist auch das Freudvolle, Interessante und das WEITE gewachsen. Insgesamt also das Aus=Gleich, wo vorher alles gekippt war, schwer war, bis zur Unerträglichkeit am / im daSein / DaSein. So ist das Zukunft inzwischen für *mich Freiheit - und zwar das Freiheit ohne das Phantasie, das es jetzt noch ist - und das Gestern ist entweder blumige Romantik, oder eine Kette von Schrecken und Kunst-Pausen, also ein Mehr an Fremd[Selbst-]Bestimmung.

Nun aber wieder einmal etwas Selbst-Kritik

Titel: Was trägt das Übernahme des aktiven Selbst-Entscheidung zur Überwindung des Sexismus bei?

Vorausschicken möchte *ich {die längeren Leses dieses Blogs wissen das bereits}, dass *ich ein Streiter für die Gleich=Wertigkeit Aller Menschen bin - und *ich meine wirklich Alle inzwischen über 7,2 Milliarden Menschen! -, dass *ich auch ein Streiter für die Ausstattung jedes Menschen bin, mit allem Wissen und der Ausbildung aller Fertigkeiten (darin vor allem das [mit]Gefühl und das Gespür {alle Empfindungen, und Aussen-Sinne}), welche für eine freie und aufrichtige also unabhängige Selbst-Entscheidung inmitten all der menschlichen und natürlichen Vielfalt unabdingbar ist.
Dazu zählt m.a. auch, welches Geschlecht ein Mensch sein möchte, egal als welches -Es (ein Mensch) gezeugt wurde.

Wir Menschen rütteln und schütteln immer mehr an unserer evolutionären Basis, an unserer evolutiv entwickelten Grundstruktur, an unser Aller Grundausstattung mit Trieben, Bedürfnissen und Ängsten.

Zu dieser Grundausstattung zählt auch das Sexualtrieb, mithin unser Aller (das eint ALLE LebeWesen) fast Zwang zur FortSexung, zur Weiterverbreitung und Weiterentwicklung der Spezies. Dieser Trieb sichert bisher unser Fortbestehen und unsere kontinuierliche Weiterentwicklung als eine der Milliarden oder mehr LebensFormen in dieser BiosSphäre.

Sexismus?
Die sexuelle Aufladung aller Gesellschaften (religiöse und gesetzliche Verbote [Homophobie, Beschneidungen, Ehrenmorde], MachtVerteilung, Werbung) und Beziehungen - über empfindungs-lose Übergriffe und Witze, bis hin zu Vergewaltigungen und sexuell motivierten Tötungen und Morden - beruhen auf einem unserer Grundtriebe, ja sogar einer Voraussetzung unseres Bestehens. 
Das ist wohl der Grund warum eine unaufgeregte und klare Diskussion des Sexismus und der Sexualisierung so schwer fällt? 

Vielleicht greiffe *ich jetzt zu weit voraus, aber vielleicht sind die Reproduktions-Medizin, künstliche Befruchtung und auch die "Entäusserung" der Schwangerschaft in künstliche Uteren ein Schritt, um uns von der Sexualisierung und dessen Grund dem Sexual- / Forsexungstrieb zu befreien.

Denn, dass wir All-Es {alle Menschen} das alleine  auf der Basis von Respekt / Achtung fürEinander und Vernunft schaffen, also den Trieb (Zwang?) durch innere Trieb-Hemmung und äussere Zwänge (Gesetze) eindämmen können, bezweifle *ich. Den Macht-Trieb nicht verdrängend.
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Frühlings-Aussichten an der Bergmannstr.
in Berlin - Kreuzberg
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Titel: Was ist das Ergebnis von "Deep Water Horizon"?

Das WDR veröffentlichte gestern in fb folgende Meldung mit einem feurig-flammenden Bild: "5 Jahre nach der Katastrophe
Sie kam völlig unerwartet – doch schon wenige Monate nach der Explosion sollte ein dicker Untersuchungsbericht zeigen: „Jetzt haben wir's verstanden“. Doch einige Schlussfolgerungen zeigen deutlich: Bei der Sicherheit wurde gepfuscht."

Warum lese *ich so etwas auch dauernd?
Irgendwann begann *ich zu fragen, was ist das, was auch *ich bin: ein Mensch? Was bedeutet es Mensch zu sein? Wie ist das Mensch? Was tun wir, und warum tun wir, was wir tun?

Nun, die Antworten sind bis Heute keine Reise ins Glück.
Die Antworten sind entweder banal, oder erschreckend. Und das, obwohl *ich auch damit konfrontiert wurde, welch enormes Potential in jedes von uns Menschen enthalten ist?

Bisher besteht allerdings scheinbar keinerlei Grund oder Anlass, dieses Potential zu nutzen. Bis auf jeweils nur ganz ganz wenige Ausnahmen, die dieses natürliche Potential ein wenig anzapfen dürfen, weil es gerade gefordert ist, oder weil diese Wenig-Es per Zufall den passenden Schritt getan haben?

Aber normal ist etwas anderes.
Es ist erschreckend zu bemerken, wie wir Menschen fast Alle permanent und ohne jeden Zweifel, unterhalb schon des Mindestmasses an Umsicht, Klugheit und Verantwortung dahin erLeben. Ohne Wissen und Interesse daran, was noch geht an Mehr in alle Richtungen des Freude, denn das [mit-]Leid haben wir und tun wir weidlich nutzen, oder?

Bisher sind wir Menschen wahrlich die Botschafter des Leid[ens], das verbreiten wir inEinander und mitEinander und umEinander reichlich, darin sind wir fast Weltmeister, nicht?
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Einfach schön (?) grell!
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Und weiter geht die Mensch-Kritik, eines dieser Kritisierten.

Titel: Eine berechtigte Wut-Reaktion? 

Eine heutige fb-Veröffentlichung der "Bundesregierung":
"Entsetzen nach dem Flüchtlingsdrama vor der libyschen Küste: "Jeder Tote ist einer zu viel“, so Innenminister de Maizière. Aussenminister Steinmeier sieht nun zwei besonders wichtige Punkte: Libyen brauche mehr Stabilität, Schlepperbanden müssten bekämpft werden. Heute beraten die EU-Außen- und Innenminister über Konsequenzen."

Meine erste Reaktion:

Die Oberflächlichkeit, Hilflosigkeit und Verweigerungs-Haltung der meisten Politik-Es und Regierungen (und wohl auch der sie wählenden Menschen) ist an obiger Aussage von Herrn Steinmeier doch deutlich zu erkennen, oder?

Denn, was haben die Schlepper und die Situation in Libyen mit den wirklichen Ursachen von Flucht und Vertreibung zu tun? Nichts.

Wie de-sensibel sind unsere Politiker, wie empfindungs-los deren Wähler, das diese seit Jahren tatenlos zu schauen und die korrupten und kaputten Staaten, Systeme und deren Mächtige, in den jeweiligen Herkunfts-Regionen der flüchtenden Mensch, sogar noch mit Millionen und Milliarden und aktivem WeggSchauen stützen. Nicht die un-mächtigen Menschen dort und nicht deren Infrastruktur, sondern die Konten der paar Mächtigen werden gefüllt.

Und dann kommt so eine Aussage: Schlepper bekämpfen? Also statt den Brand zu löschen, den Rauch weggwedeln. Darf ich Herrn Steinmeier und Herrn de Mezière und die meisten anderen mal richtig benennen? Nein lieber nicht,  das obige reicht schon zur EntTäuschung und zur Fassungs-losigkeit der Macht. 

Wohin führt uns Menschen die Beratungs- und Lern-Verweigerung noch?
Auf jeden Fall nicht ins Paradies.
Oder?

Samstag, 18. April 2015

Von das Ein- über Viel- zur Wegg-Falt?

Titel: Wann erkennt das Mensch das Mensch-daSein?

Mensch-daSein? Wann erkennt das Mensch, was das daSein als Mensch ist? Was es m.a. bedeutet Mensch zu sein: VielFörmigkeit, VielFarbigkeit, VielGefühl, VielGespür, VielPhantasie, VielGlauben und WenigWissen. Noch. Nicht?

Wird es RaumZeit für eine tief- und weiterreichende UmGestaltung menschlicher Gesell- und Gemeinschaften? Wegg von den aktuellen Mangel- und Ein- und AusGrenz-Verhältnissen, die nur immer kleine Minderheiten ausreichend und noch kleinere Minderheiten sogar mit allem Pomp und übereich überschütten, hin zu Gesell- und Gemeinschaften, die alle MitGlieder erLebens-lang mit allem dafür nötigen frei und unbedingt versorgen?
Regionale Verschiedenheiten mit eingerechnet.

Das aktuelle System ist zwar menschlich, schliesslich ist es von uns Menschen entwickelt worden und menschenweit verbreitet, aber in allen Wirkungen auf uns und unsere BiosSphäre, und allen Vorstellungen überholt und fast komplett ungerecht, beharrlich und aggressiv. Oder?

Ökonomen, Soziologen, Psychologen und viele Andere haben längst beste Ideen, wie eine Gesellschaft ohne "Arbeitslosigkeit" (wieso zwingt die Gesellschaft Menschen zur nicht-teilhabe an all den Aufgaben und Tätigkeiten, die in einer Gesellschaft anfallen, und lässt lieber Infrastruktur verfallen, lässt so viele Pflege- und Ausbildungs-Tätigkeiten unbesetzt und fördert Unzufriedenheit, Misstrauen und auch Verbrechen? Kein-Es müsste ohne Arbeit sein, "Arbeitslosigkeit" ist quasi eine Kunstform.), Achtlosigkeit (auch für unsere mit-LebeWesen) und Armut und Obdachlosigkeit, also ohne solch krasse Fehlverteilung des Reichtums und des Mangels der Gesellschaft, und mit mehr Mit-Entscheidung jedes MitGlied-Es des Gesellschaft, zu gestalten wäre.
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Tulpen
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Allein, es fehlt noch an Offenheit und Mut diese Konzepte und Ideen ernst zu nehmen, es ist allerdings auch seeehr schwierig bis unmöglich, diese doch gewichtigen und prägnanten Änderungen des vorhandenen Systems, alleine zu tun. Das kann nur im MitEinander der Staatengemeinschaft gelingen, das überforderte eine Gesellschaft alleine. Vermute *ich zumindest.

Was *mir schon genügte, wäre ein ernsthafter öffentlicher, also immer transparenter innergesellschaftlicher Dialog dazu, und ein ebenso öffentlicher, und transparenter, Gesprächsbeginn mit den anderen menschlichen Gesellschaften, wie wir eine inzwischen doch längst globale Menschen-Gemeinschaft im mitEinander organisieren und verbinden.
Eine Menschen-Gemeinschaft die fürEinander daIst, statt wie bisher gegeneinander, in Ignoranz, Ausbeutung, Drohungen und sonstigen Feindschaften und nur sehr wenig wechselseitiger Freundschaft und Mitarbeit. Oder ist diese persönliche Bewertung falsch?

Wir müssten längst als Gleiche und auf Augenhöhe und mit dem Willen zur freien Verteilung von irdischen Ressourcen und menschlichem WissensStand mitEinander verhandeln. Und wie wir in dieser unser aller BiosSphäre weiter erLeben wollen, sicher, frei, vielfältig, gut versorgt und lange. OderNicht?
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F.A.Z., vom 16. April 2015
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Titel: Ist FremdenAngst ein MenschenRecht?

Warum nehme *ich eine Meldung von aggressiver FremdenFeindlichkeit aus Afrika und nicht eine von den vielen Meldungen aus EU oder USA?
Aus einem banalen Grund und einem grundsätzlichen. Ganz banal, weil es vom Format und Umfang passte, und grundsätzlich, weil es dabei gleichgültig ist, aus welcher Menschen-Gegend ein Akt von FremdenFeindlichkeit kommt. 

Egal, ob es die "Flurbereinigungen" aus religiösen "Gründen" sind, oder wegen anderer Oberflächenbeschaffenheit, oder Herkunft, oder Sprache, oder Kultur, es ist ein Aussen-Innen-Konflikt. Das Mensch ist ein Gruppen-Wesen und braucht sichere und vertraute Zugehörigkeiten.

Ich vermute: Je besser und dauerhafter die erLebens-notwendige Grund-Versorgung, die Anerkennung und die Geborgenheit in einer stabilen Gruppe ist, umso offener, zugewandter und einladender ist ein-Es?

Das lässt *mich weiter vermuten, dass wenn diese Umstände anders sind, wenn also die soziale und persönliche Absicherung bröckelt oder auch immer schon schwankend war, dass dann die natürliche FremdenAngst und die soziale Ein- und antisoziale Aus-Schliesslichkeit aggressiv übersteigert werden?
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Süddeutsche Zeitung, vom 16. April 2015
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Titel: Von der Annehmlichkeit der Bequemlichkeit

Kann *ich aus der obigen Meldung eine Gefahr heraus spüren, oder steckt das nur in *mir?

Aus das Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 17. April 2015, von Adrian Lobe

Hier das Link zum Original im F.A.Z.-net:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/automatisierter-journalismus-nehmen-roboter-allen-journalisten-den-job-weg-13542074.html

Überschrift: Automatisierter Journalismus
Untertitel: Nehmen Roboter Journalisten den Job weg?
Nachrichten werden inzwischen milliardenfach von Robotern geschrieben. Bald sollen sie auch über Sport und das Wetter berichten. Wo liegen die Grenzen der Schreibalgorithmen?

Roboter sind auf dem Vormarsch. In Amazons Lagerhallen sortieren sie schon Waren. In japanischen Krankenhäusern ersetzen Roboter Krankenschwestern. Und bald werden Roboterautos im Straßenverkehr unterwegs sein. Seit geraumer Zeit schreiben Roboter sogar Artikel. Als am 17.März 2014 in Los Angeles die Erde bebte, dauerte es nur drei Minuten, bis die „Los Angeles Times“ die erste Meldung publizierte. Geschrieben wurde sie von einem Programm namens Quakebot. Die Software ist so programmiert, dass er auf einen Alarm des U.S. Geological Survey reagiert, der auf ein Erdbeben ab einer bestimmten Stärke folgt. Quakebot extrahiert die Informationen und fügt sie in den vorgefertigten Text ein. Die Tatsache, dass ein Computer einen Text schrieb, sorgte für deutlich mehr Aufsehen als die Meldung selbst. „Algorithmus macht Journalismus“, jubelte „Zeit Online“. „Die Roboterjournalisten sind schon unter uns“, schrieb die „Welt“.

Die Nachrichtenagentur Associated Press nutzt seit Juli des vergangenen Jahres ein Software-Tool namens Wordsmith, das automatisch Finanzberichte verfasst. Zum Beispiel Quartalsberichte börsennotierter Unternehmen. Wordsmith nutzt die Technik der Natural Language Generation, um aus Daten Texte zu generieren. In einer Pilotphase wurden die Meldungen von einem Redakteur gegengelesen. Seit Oktober gehen die Meldungen ohne menschliche Kontrolle heraus, wie die Wirtschaftsredakteurin Philana Patterson dem American Press Institute sagte. Pro Quartal werden bei der AP dreitausend automatisierte Meldungen erstellt. Die Software stammt von dem Unternehmen Automated Insights. Die Meldungen folgen immer demselben Muster. Etwa: „Das in Cupertino angesiedelte Unternehmen verzeichnete im letzten Quartal einen Umsatz von achtzehn Milliarden Dollar.“

Die Textbausteine stehen fest, der Algorithmus ergänzt die Lücken mit Daten, mit denen er gespeist wird. Automated Insights schreibt auf seiner Homepage, dass es auch die Syntax und den Stil zu variieren vermag. Mit Wordsmith könnten zudem Infografiken und Performanzanalysen (etwa über die Leistungsdaten von Sportlern) erstellt werden. Die Vorteile scheinen auf der Hand zu liegen: Die Redakteure können sich anspruchsvolleren Aufgaben wie Recherche oder Reportagen widmen und müssen sich nicht mehr mit Bilanzzahlen herumschlagen – das erledigt der Computer schneller und zuverlässiger. Ein Sprecher von Automated Insights teilt auf Anfrage mit: „Die Automatisierung ist besser für Kunden und Reporter, sie führt zu weniger Fehlern und zu einer größeren Newsroom-Effizienz.“ Automated Insights hat im vergangenen Jahr eine Milliarde Meldungen generiert – mehr als alle Medien zusammen.

Das Unvorhergesehene überfordert

Michael White, Professor für Computerlinguistik an der Ohio State University, sagt im Gespräch mit dieser Zeitung: „Der zunehmende Einsatz von Roboterjournalisten in traditionellen Medienhäusern bedeutet, dass menschliche Journalisten sich auf die weniger der Routine unterworfenen Aspekte des Journalismus konzentrieren können.“ Etwa investigative Recherche.

Associated Press hat angekündigt, die Software auch im Sportressort einzusetzen. Damit könnte die Agentur über Ereignisse berichten, über die sie zuvor nicht geschrieben hat, etwa über College-Matches oder Spiele unterklassiger Ligen. Dem Vernehmen nach will AP die Algorithmen auch auf andere Bereiche ausdehnen. Lou Ferrara, Vizepräsident und Managing Editor bei AP, sagte dem Portal Journalism.co.uk: „Wir hoffen, uns auf datengesteuerte Bereiche hinzubewegen, etwa Wahlprognosen oder Wettervorhersagen.“

Die Frage, die sich vor diesem Hintergrund stellt, ist: Werden Algorithmen in ferner Zukunft auch komplexe Texte wie Kommentare oder Analysen verfassen, für die logisches Denken, Argumentation und Einordnung erforderlich sind? Werden sie also zur Urteilsbildung beitragen? Und den Journalisten vollständig den Job wegnehmen? Der Computerlinguistik-Professor White erwartet das nicht: „Es ist unwahrscheinlich, dass Roboter den Journalismus jemals übernehmen werden, weil Nachrichten eben nicht reine Routine sind“, sagt er. So habe die Agentur AP eine Geschichte über einen Basketball-Trainer gebracht, der sein College-Team einen Tag nach dem Tod seiner Mutter zum Sieg führte. „Solche Ereignisse treten nicht häufig genug ein, um das zu programmieren und den Roboterjournalisten zu trainieren, mit solchen Fällen umzugehen.“ Will heißen: Das Unvorhergesehene überfordert die Maschine. Doch die Algorithmen lernen dazu.

Das Chicagoer Unternehmen Narrative Science hat die Software Quill entwickelt, die zehn bis fünfzehn Seiten lange Investment-Berichte für Unternehmen schreibt. Zu den Kunden zählt unter anderen die Credit Suisse. Der Algorithmus durchforstet Unternehmensbilanzen nach relevanten Zahlen und fügt das Datenmaterial zu einem kohärenten Text zusammen. Ein Absatz, den das Magazin „Technology Review“ veröffentlichte, liest sich recht passabel. Man merkt dem Text zwar an, dass er von einem Computer verfasst worden sein muss. Doch er vermittelt die wichtigsten Informationen. Und darauf kommt es an. Die Stilfrage ist in diesem Zusammenhang zweitrangig. So mancher Jahresbericht eines Konzerns liest sich sperrig. Die Frage, wozu künstliche Intelligenz imstande ist, hängt davon ab, welche Syntax und Logik der Algorithmus beherrscht. Setzt er nur Daten in vorgefertigte Schablonen ein, die der Mensch programmiert hat? Oder vermag er einzelne Textbausteine, sogenannte Templates, selbst zu einem logisch konsistenten Stück zusammenzusetzen?

„Der limitierende Faktor liegt auf der Content-Seite“, sagt der Computerlinguist White. Der Fortschritt der Datenanalyse bedeute, dass Roboterjournalisten „immer interessantere Dinge“ zu sagen hätten. „Wir sind aber noch weit davon entfernt, einen Computer zu haben, der Leute wie den Basketball-Trainer interviewt und herausfindet, wie die Zitate in eine kohärente Geschichte passen.“

Ende F.A.Z.-Artikel

Da werden also schon erste kleine Maschinen mit einer unabhängigen Energie-Quelle ausgestattet. Einer Energie-Quelle die zumindest die nächsten paar Milliarden Sonnenumkreisungen "kostenlos" und täglich zur Verfügung steht.

Das nächste sind natürlich Maschinen, die auch Orts-Unabhängig sind, also autonom fahren oder laufen oder fliegen können. Die sehr wahrscheinlich auch in die Lage versetzt werden sich zu reparieren und weiter zu entwickeln, darauf folgt dann natürlich der nächste Schritt, der Fort... Fortpflanzung ist in diesem Zusammenhang ein falscher Begriff, also der Fortproduktion. Maschinen produzieren autonom die nächste Generation.

Was *mich dabei zumindest irritiert ist, dass dieser Prozess von Menschen ein-geleitet wird. W-Es als Mensch etwas aufmerksam in das Menschheit herum und herein spürt, weiss, warum *ich diese Entwicklung mit Sorge begleite. Das Mensch ist ein LebeWesen mit enormem Potential, das aber bis eben Jetzt nur im Nano-Bereich zum Vorschein kommt und das auch noch überaus fein verteilt.

Das Mensch hat viele warme, fried- und  freund-liche Eigenschaften, kann auch über das normale überLebens-wichtige Muss wissbegierig und lernbereit sein, kann umsichtig, zuvorkommend und verständnisvoll sein. Zu unser aller LeidWesen sind diese Ausprägungen des Menschen sehr selten und brauchen jeweils gute oder kluge Umstände, um zur Wirkung zu kommen. Daneben ist das Mensch und alle seine Werke fehlerhaft, was wiederum selbst kein Fehler ist, weil das Natur so eingerichtet ist: Fehler sind natürlich / normal.

Mir ist also ziemlich bange, wenn wir beginnen Maschinen autonom zu machen, sie mit Energie und Werkzeugen auszustatten, die sie in die Lage versetzen werden, völlig unabhängig von uns zu agieren, zu reagieren und zu interagieren. Jedes Mensch wird freilich behaupten, -Es tut das entwickeln von autonomen Maschinen mit besten Absichten, zu unserer Unterstützung und Erleichterung, und mit sämtlichen Reflexen, die einen Schaden für uns Menschen vermeiden oder sogar ausschliessen. Glauben könnte ein-Es das immer, alleine, wissen kann das kein-Es.

Nein, nach wie vor wissen wir nicht, warum wir daSind, was wir tun und wohin das Reise geht, wir tun einfach. Bisher war das kaum gefährlich für uns; für viele Mit-LebeWesen schon und auch für fast alle ÖkoSysteme, die wir teils kräftig, teils vollkommen umgestaltet, oder sogar vernichtet haben.

Eines unserer Haupt-Merkmale ist weitgehende Rücksichts-losigkeit.
Sowohl in und für uns Selbst, als auch zu, mit und in unserer gemeinsamen BiosSphäre. Und für *mich ist vollkommen klar, dass wir diese Eigenschaft bewusst oder unbewusst auch auf alle unsere Produkte / Geschöpfe übertragen. Es wäre für *mich als absolut kein Wunder, wenn wir mit dieser Rücksichts-losigkeit Selbst zum Opfer werden.

Und noch ein Fund:
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Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 19. April 2015
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Wie lange hat das Mensch noch Arbeit?

Ja, gut, w-Es will schon arbeiten, lieber bedient werden, oder?
Tja, unsere natürliche Trägheit  (Bequemlichkeit?) könnte kein Vorteil sein?
...üss

Dienstag, 13. Januar 2015

Verschiedenheit, Liebe und Evolution sFunktion

Titel: Das tödliche des Verschiedenheit, oder ...

Untertitel: ... Widerstand ist zwecklos. 

Auch bei dem Massenmorden in Paris ging es darum, Menschen zu töten und ein Medium auszuschalten, das Widerspricht, das WiderZeichnet und Wider-schreibt.

Das Anders-daSein ist für uns Menschen schwer auszuhalten.

In Massen wünschen und wollen wir erdmondlichen LebeWesen Gleich-Förmigkeit und Gleich-Artigkeit (Betonung auf 》artig《!) und Gleich-Gläubigkeit und Gleich-Meinungkeit, oder so. Verschiedenheit wird grundsätzlich eingedämmt oder eingedampft oder angeGleicht, also ziemlich angeähnelt.

Zu beobachten ist das Menschenweit, aber nicht nur in unserer Spezies ist das vollkommen natürlich üblich. Verschiedenheit ist Fremdheit und das ist ein schlechtes Gefühl, bis zum Waden- oder auch Hodenkrampf. Die fraulichen und anderen Menschen verzeihen bitte diese Übertreibung und Rekurs auf meine männlichen Erlebnisse und Erkenntnisse.

Deutsch? Hmm!?
Was ist das wohl, und *ich schreibe von inner-menschlichen Besonderheiten, nicht von einem (zufälligen?) Fleck auf einer der Landflächen innerhalb der GasHülle des Planeten Erde?
Deutsch-Sein als Mensch ist a) ..., b) ..., ... .
?

Gut, irgendwas isses bestimmt.
So, und jetzt kommen also mehr und mehr Menschen teils von weit her, und auch deshalb verschieden und werden angepasst.
An was? Na, an die hier bereits verweilend-Es, bis auch Diese das Tod ereilt oder auch erlahmt. Anpassungs-Prozess, nennt manch-Es das. Muss sein, weil ...

Sonst verstehen die Hierig-Es, die Neuig-Es nicht. Zweimal -Es, zweimal miss-Verständnis. So isses bis Heute. MassenHaft.

Da *ich auch und sogar innerhalb der Hierig-Es ein zumindest sprachliches ander-Es / verschieden-Es bin, kann *ich ganz zart mit-empfinden, was MassenHaft und Anpassungs-Zwang bedeuten, obwohl @uch mein Anspruch / Motivation eines des Erweiterung / Zunahme von Freude und Freiheit ist.

Aber die Hintergründe des Tuns - auch des Menschen - sind meist vollkommen wurscht. Es zählt - darauf wird auf jeden Fall am schnellsten und deutlichsten a- und rea-giert-, das Vordergrund, oder auch das Oberflächliche, das, was den Sinnen sofort kenntlich ist, ohne Gefühl und das Mehr an Gespür (darin auch das [nach]Denken) für das jeweilige DaHinter.

Ist das Schlimm, dass es nun mal allermeistens so ist, bis auf so wenige Ausnahmen, dass es fast an Händen und Füssen abzählbar ist? Nö.
Alles bis Heute normal. Und weil das Mensch das ja weder so gewünscht noch so bestellt hat, ist dies auch natürlich. Verschiedenheit auch zu töten, ist somit auch natürlich.

Wenn wir Menschen das abändern möchten, was ja wohl auch eine Tendenz ist, die gestrigen Massenaufmärsche deuten darauf hin, wenn wir das also abändern möchten, dann müssen wir das Mensch-soSein ändern.
Verschiedenheit müsste also vom schmerzlichen empfinden, in eine wohlige Empfindung umnatürlicht werden.

Wäre das möglich? Ja.
Wäre das gewünscht? Jein.

Hat schon was, Gleich zu sein, bis zur fast Ununterscheidbarkeit!
Die totale Einigkeit! Das vollkommenste Vertrauen / Vertrautheit.
Das verwischen jedweder Verschiedenheit und Unterscheidung.

Die SchlussFrage lautet somit:

Was braucht das Mensch, um Verschiedenheit zu honorieren, nein, mehr noch, um Verschiedenheit gar nicht mehr als schmerzlich oder änderungswütig zu bemerken?

Die Gleich-Wertigkeit von Mensch zu Mensch, im völligen Unterschied zur Gleichgültigkeit, ist wohl eine der Voraussetzungen für die wohlgelittene Natürlichkeit der Verschiedenheit.

Aber, ob wir Menschen dazu je fertig sind?
Darf *ich das bezweifeln. 
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Kunst von Duane Hanson
"Delivery man"
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Titel: Wann beginnt endlich ... ? M[it].a. das Liebe[n].

Was *mich ein wenig kennt, ahnt ja bereits, dass für *mich das Mensch mitsamt unseren Fähigkeiten und auch den paar Fertigkeiten (also den zum Nutzen und zur Freude, aber auch zum Leid und zur Selbst-Befriedigung austrainierten Fähigkeiten. Fähigkeiten sind ja "nur" eine Grundlage und Möglichkeit für ein Handeln. Fähigkeit ist eine Basis, bis es eine Fertigkeit[en] ist. Musizieren könnte jedes Mensch, genauso wie höhere Mathematik, denn jed-Es ist fähig dazu, aber kaum ein-Es nutzt auch nur eine oder zwei der menschlichen Fähigkeiten und entwickelt diese mit Anleitung zur Fertigkeit aus. Bisher bleibt es, bis auf wenigste Ausnahmen, beim Herumwursteln innerhalb der grundierenden Fähigkeiten. Warum? Weil ... Wozu, wenn das Überleben auch ohne das Ausbauen des Fähigkeiten gesichert ist? Aber DA ist es. All das tierisch-menschliche Potential. Fast ungenutzt.), die wir entwickelt haben und auch nutzen, ein unfertiges LebeWesen ist. 

Kurz geschrieben: Das Mensch ist zu fast unendlichem Fähig, jedoch gerade mal zum überleben fertig.

Daran erkenne *ich, in welchem Paradies wir Menschen fast All-Es überleben. Fast schon fliegt uns das gebratene Irgendwas in den Mund.
Es bleibt uns fast nur noch der Weg zum / in den Supermarkt oder sogar Hypermarche, oder es wird nach Irgendwo geliefert, aus der Schachtel fast schon magenfertig in den Schlund hinein. Scheisse, geht's uns gut!

Wozu hat das Mensch so viel Potential?
Vielleicht, weil es beruhigt? Vielleicht auch, weil es ein Naturgesetz ist, dass das erLeben nur mit Riesenpotential als Basis funktioniert, ohne dass es dabei grösser gefordert wäre, oder gar gefördert würde. Nur zur Beruhigung und Sicherheit also, dass, wenn es gebraucht würde / wird, es dann fast unbegrenzt zur Verfügung stünde / steht.

Albert Einstein hat das menschliche Potential - die menschlichen Fähigkeiten - zum begreiffen von Mathematik, Physik und der auch plastischen und grenzen-überschreitenden Phantasie, wunderbar gefordert und (wurde) gefördert und hat entsprechende Erfolge erzielt. Ludwig van Beethoven tat dasSelbe (Fordern und Fördern) mit das Musik. Dessen Erfolg klingt *mir bis Morgen in den Ohren und tiefer. 
Beides nur normale Menschen.

Aber nun, nach all der VorRede und Vorbereitung zur eigentlichen Frage:

Wann fangen wir Menschen an, die Fähigkeit des Liebe zur Fertigkeit aus- und um-zu gestalten?

Liebe ist bis Jetzt aktuell eine Fähigkeit geblieben. Ruhe in Frieden. Oder?
Liebe ist bis Heute lediglich eine (Vor-)Ahnung. Das Rest, das mit dieser Fähigkeit mitbenannt wird und damit / darunter versteckt wird, sind Triebe und HalteReflexe. Sexuelle Lust (oder auch Zwang) und Besitzerstolz, aber auch Unterwerfung (Stockholm-Syndrom) und Abhängigkeiten werden als "Liebe" VERkannt.

Das sagt ein-Es z.B.: "Ich liebe meine Oma, aber ich liebe auch meine neue Wohnung, meine Couch und dieses sahnige Vanilletrüffel-Eis von ..., das liebe ich auch; und natürlich meinen Freund."

Ist das noch zu glauben?
Liebe subsumiert also einfaches mögen, etwas Behaglichkeit, Verwandtschaft und Freundschaft und einige Notwendigkeiten des blossen ÜberLebens.
Mehr nicht. Bis Heute. Fast nur Hinneigung ohne Standfestigkeit.

Derweil ist Liebe ...
Was ist Liebe?
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Wohnung sPartikel
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Titel: Was ist das Platz des Menschen in das Evolution?

Überhebliche und das Selbst überschätzende MitMenschen glauben, das Mensch ist [inzwischen] aus dem Prozess des Evolution entlassen oder befreit. Glauben!
Jedoch, kein einziges Inhalt des DaSein kann diesem elementaren Entwicklungs-Prozess irgendwie entwischen, wie auch? Nur durch den Ausstieg aus diesem Universum / DaSein ist das Evolution vielleicht abzuschütteln?

So ist Fakt, dass auch das Säugetier Mensch, vollkommen in das Evolution mit-eingebunden ist, mit allem, was Mensch is[s]t und tut.

Wenn ein-Es das weiss, kann -Es fragen: Was ist des Menschen Funktion und Arbeit innerhalb des Evolution?

Überschrift: "Mutter" kann ein-Es jetzt kaufen
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Na, wer sagt's denn!
Mother in der Colaflasche.

Quelle des Artikels: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 11. Januar 2015, von Roland Lindner.

Also, das Mensch fängt nun also an, eine irgendwie erdachte oder auch ersehnte Motherlichkeit in Technik zu verkabeln.

Was auch immer an Beengtheit und kruder Moral in dieser "Mutter" enthalten ist. Aber vielleicht kann ja die Version 3.0 oder höher auch säugen und Windeln wechseln und bei Hausaufgaben helfen und einen schmackhaften Nachtisch kochen und den Weihnachtsbaum schmücken, und ... Millionen andere Tätigkeiten und feminines Gespür aussenden?

Das Mensch ist wirklich dabei den Menschen vollkommen arbeitslos zu entlasten. -Es muss bald nicht mal mehr kacken gehen (gehen!), geschweige denn kauen, weil ...

Das Technik - und *ich denke da an Roboter, die in Menschenform gebaut werden, also 2 Beine, ein Mittelkorpus, zwei Arme, ein Kopf mit 2 Augen, zwei Ohren und einem Mund, womöglich auch noch 10 Zehen und zehn Finger. Grandios!?

Das Mensch baut das Selbst nach, um ...
Ja, um Selbst nichts mehr tun zu müssen, deshalb.
Entlastung nennen einig-Es das.
Das Mensch braucht Entlastung.

Wovon?

Und vor kurzem schrieb *ich ja auch von den Forschungen und deren Erfolgen bei der extrakorporalen Gravidität {Schwangerschaft}. Das Mensch lagert das gesamte Tun des Selbst in Technik aus, von der Zeugung bis zur ...

Ewigkeit?
Dabei ist aber mindestens *mir klar, dass auch die beste und langlanglang-laaaanglebigste Maschine irgendwann mal auseinanderfallen wird. Das "Knackpunkt" ist im 2. Hauptsatz der Thermodynamik enthalten und hat den schönen Begriff: Entropie. Hier ein Link für interessiert-Es:

Aber geht es den Übertrag-Es (Menschen) alles Menschlichen überhaupt um Langlebigkeit?

Fragen, die kaum ein Mensch stellt, so schnell ist das Mensch-daSein vorbei und so uninteressant ist es wohl für das Mensch, das Mensch-daSein. Komisch, dass *ich solche Fragen stelle?

Wo doch gerade *ich hier herumerLebe, mit tiefsten Zweifeln und so mancher VerZweiflung am Mensch-daSein, aber in der gleichen RaumZeit mit den Sorgen, dass wir dabei sind uns abzuwickeln, in baldigsten RaumZeit-Phasen.

Immer mehr wächst in *mir die Sicherheit (Gewissheit) UND die Gefahr, dass auch wir Menschen nicht wissen, was wir da tun, mit uns und "für" uns. 

Aber in einem sind wir wahrscheinlich die Besten: im Finden von Ausreden und im erfinden von Rechtfertigungen, für unser Tun {und [unter]Lassen}.