Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Montag, 22. Juni 2015

TassenSchrank oder das Bittere im Tee

Titel: Plädoyer für die Abnutzung von Worten

Mir wurde, ob meiner Meinung zum Begriff "Rassismus" und zu dessen Folgen / Wirkung, vor kurzem von durchaus philosophisch und sprachlich gebildeten Menschen, in einer langen Diskussion: Diskursunfähigkeit, Geschwurbel, Esoterik, Dummheit, Unbelehrbarkeit, Dunning-Kruger-Effekt, Petitio Prinipii, Dogmatik, ein völlig verqueres Weltbild, Grössenwahn und mehr vorgeworfen.

Ein Satz fiel auch zu meinen Blogs: " Ja, Ihre Blogs. Sie zeigen auf, dass an Ihrer sehr speziellen Art, Befindlichkeit mit Rechthaberei zu mischen, niemand interessiert ist - was Sie selber mehrfach thematisieren. Was kein Wunder ist, wenn man sich das hermetische Geblubber durchliest. Aber halten Sie sich nur weiter für einen Philosophen und freien Autor, wenn es Sie glücklich macht. Gern. Nur hören Sie bitte auf, anderen mit Ihrer Gelehrsamkeitssimulation auf die Nerven zu gehen."

Tja. Das ist mal 'ne klare Kante.
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Ein Blumen-Fund in der Arndtstr.
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Der Ausgangspunkt dieser zum Schluss etwas unfreundlichen (auch von *mir) Diskussion, ist mein schon vielfach beschriebener Eindruck, dass mit der Benutzung von Begriffen wie Rassist, Rassismus und Rassenfrage, also allen Worten, die "Rasse" als Hauptbestandteil beinhalten, auch die Meinung, der Glaube oder sogar die Gewissheit weitertransportiert - oder aufrecht erhalten wird -, dass es menschliche Rassen gäbe. Dass das Menschheit also in biologisch determinierte (abzugrenzende) Untergruppen geteilt oder sortiert ist.

Fakt ist jedoch, dass das Mensch eines der wenigen erdmondlichen Spezies ist, deren biologische Grundlage, also das DNA, die geringste Variabilität aufzeigt. Egal ob Inuit, ob Kenianer, Koreaner, Maori, Franzose, Yanomami, kurz geschrieben, egal welchen Menschen Sie mit welchem anderen Menschen bis ins kleinste Detail in den biologischen Grundlagen vergleichen, Sie werden kaum einen Unterschied finden. Egal wie die Menschen äusserlich und kulturell verschieden scheinen und sind.

Kurz gesagt, das Mensch ist EINE Spezies ohne Untergruppen. Da sind von der Variabilität in den Genen, manche im gleichen Gebiet lebende Schimpansen-Gruppen, also unsere biologisch nächsten Verwandten, eine weit grössere Variationsbreite, als wir Menschen sie insgesamt aufweisen. Nachzulesen in den Veröffentlichungen m.a. der Forscher am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie: Christophe Boesch, Michael Tomasello, Svante Pääbo und anderen.

Das biologische Abgrenzungs-Wort Rasse in Verbindung mit Menschen ist also falsch, und wurde nur anfänglich (19. Jahrhundert) von Forsch-Es verwendet, die keine grundlegenden biologischen Forschungs-Ergebnisse zur Verfügung hatten und nur nach äusseren Merkmalen urteilten. Dass das Wort später von allen Arten von Faschisten, Nationalisten, Rechts- / Links-Neurotikern und sonstigen Gegnern von Gleichwertigkeit und Freiheit auch zur kulturellen, sprachlichen und {haut}farblichen (also künstlichen) AbGrenzung missbraucht wurde und wird, ist klar.

Mir ist vollkommen bewusst, dass die Wörter Rassist und Rassismus und ähnliche vordergründig zur (neutralen) Benennung von Menschen oder einer "Ideologie" dienen sollen, die immer noch darauf beharren / beharrt, dass äusserliche und kulturelle Merkmale von Menschen, die Menschheit in Unter-Gruppen aufteilten. Das "neutral" im VorSatz meint, und das ist wohl die Meinung von Viele-Es, dass darin eben nicht die Behauptung - oder sogar die "Tatsache" - mitschwingt, es gäbe menschliche Rassen.

Mein empfinden und mein Gefühl ist ein anderes. Dieses vermeintlich nur zur Kenntlichmachung / Bezeichnung genutzte Wort "Rasse", in allen seinen Verbindungen zu Menschen und Menschen-Gruppen, hält auch die Trennung und Abwertung aufrecht. Menschen, denen die wissenschaftlichen und auch sprachlichen Hintergründe nicht geläufig sind, glauben aufgrund der ständigen Verwendung dieser verschiedenen Begriffe um das Wort "Rasse" herum, es gäbe diese inner-menschlichen Grenzen und Unterteilungen (äusserlich gibt es diese selbstverständlich, z.B. Sprach-, Glaubens- und auch Landesgrenzen). Egal, ob diese Menschen fremdenfeindlich sind oder andere Menschen wegen deren anderer Färbung, Sprache, Herkunft oder Glaubens-Vorstellungen ab- oder - seltener - auch aufwerten.

Beispiele?

Ein Bekannter, ein völlig dem Nationalismus, Faschismus oder sonstiger gegen-seitiger Menschen-Diskriminierung unverdächter Mensch, schrieb gestern  in fb folgendes:

"Solange auf dieser Welt noch Menschen sterben wegen Hunger, Krieg, Rasse, Geschlecht oder Religion, kann man nicht wirklich sagen, daß der Mensch endlich den Sinn des Lebens verstanden hat. Dürfen wir das weiterhin zulassen ???"

Ich denke, *ich brauche nicht hervorzuheben, auf was es *mir ankommt.
Ein weiteres Beispiel.

Aus das Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.), vom 21. Juni 2015, geschrieben von Christiane Heil

Überschrift: Der Süden und sein Stolz
Untertitel: Wieder einmal erschüttert ein Verbrechen Amerika: Ein Einundzwanzigjähriger erschiesst in einer Kirche neun Schwarze. Die Reaktion: Hilflosigkeit.

Nebenbei: Es mag Penibel sein, Überkritisch, Dogmatisch, Verquer oder schlicht falsch, dass *mir auf- und missfällt, dass braunerfarbige Menschen "Schwarze" genannt werden. Und erst recht, wird wohl den meisten Leses seltsam vorkommen, dass auch das "Amerika", statt USA oder US-Amerika, *mir fast diskriminierend (für die vielen "Amerikaner" ausserhalb der USA) aber zumindest unnötig vereinfachend vorkommt.

Aber hier geht es um den Begriff "Rasse", also beachten Sie bitte besonders die Zeile 5 des untigen Foto-Auszugs aus dem F.A.S.-Artikel.
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Und noch ein Exempel:

Aus das Süddeutsche Zeitung (SZ), vom 20. Juni 2015, Politik, von Sascha Batthyany und Nicolas Richter

Überschrift: Hass, schweigend geduldet
Untertitel: Nach dem Massaker in einer Kirche in Charleston fragen sich die Menschen dort, was den Todesschützen antrieb. Freunden gegenüber hatte er sich offen rassistisch geäussert

Das Wort, auf das es *mir in diesem SZ-Artikel besonders ankommt, beginnt wiederum in Zeile 5 des untigen Foto-Auszugs, und ist für *mich ein besonders deutlicher Missbrauch. 
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Und das waren nur zwei Beispiele aus zwei überregionalen sogenannten Qualitäts-Zeitungen, *ich möchte nicht wissen, wie und was in vielen Boulevard-Zeitungen steht.

Das steht in Wikipedia zum Thema: "Rasse"

Rasse wird taxonomisch heute nur noch für Haustiere und Kulturpflanzen verwendet (vgl. Artikel Haustierrasse). Die Verwendung in der übrigen Biologie ist seit den 1950er Jahren immer seltener und erfolgt dann nicht mehr im taxonomischen Sinn. Der Begriff ist wissenschaftlich zunehmend obsolet, er kommt mehr und mehr außer Gebrauch.
Eine aktuelle Definition von Rasse (in genetischem Zusammenhang) ist: „Eine phänotypische und/oder geographische abgegrenzte subspezifische Gruppe, zusammengesetzt aus Individuen, die eine geographisch oder ökologisch definierte Region bewohnen, und die charakteristische Phänotyp- oder Gen-Sequenzen besitzen, die sie von ähnlichen Gruppen unterscheiden. Die Anzahl der Rassengruppen, die man innerhalb einer Art unterscheiden möchte, ist gewöhnlich willkürlich gewählt, sollte aber dem Untersuchungszweck angemessen sein.“. Diese Definition geht wesentlich auf den Genetiker Theodosius Dobzhansky zurück.
Die zunehmende Meidung des Begriffs beruht vor allem auf seiner bei weitem prominentesten und kontroversesten Verwendung, derjenigen für Menschenrassen. Dieses Konzept wurde und wird bis heute als Begründung für Rassismus herangezogen. Nach Forschungen zur Genetik menschlicher Populationen ist das Konzept der Menschenrasse wissenschaftlich überholt, Anthropologen und Humangenetiker vor allem in den USA verwenden ihn aber zum Teil weiter (vgl. Artikel Race (United States Census)).

Ende Wikipedia-Auszug

Was davon trifft zu? Die Frage betrifft selbstverständlich nur die obige Meinung um den Begriff herum.

Mir ist die Nutzung der Bergriffskombinationen um "Rasse" herum, wenn es um Menschen geht, ein Greuel, *ich empfinde jede Verwendung als Diskriminierend und Abschätzung, egal von welcher menschlicher Haufärbung und sonstiger völlig natürlicher Verschiedenheit innerhalb einer Spezies die Schreib-Es oder Sprech-Es sind, und egal, ob dies-Es glauben oder "wissen", es sei eine passende und "neutrale" blosse Kennzeichnung von gegenseitigen MissHandlungen. 

Mir kommt es so vor, dass es zum inner-menschlichen Frieden und zu unserer wechselseitigen Gleich-Wertigkeit und Freiheit, auch die Verabschiedung von diesem und anderen falschen und sogar beleidigenden Begriffen in den Sprachen braucht. Auch unsere Sprachen brauchen dringend eine Revision und Veränderung.

Dass auch *ich daran arbeite zeigen meine Blogs. Und dass das nicht All-Es gefällt (siehe ganz oben in diesem Beitrag) ist normal und somit auch kein Hinderungs-Grund. Aber die längeren Leses haben längst erkannt, dass *ich zwar öffentlich formuliere, aber diese Texte und Beiträge auch und vielleicht sogar meist nach *innen gerichtet sind. Selbst-Aufklärung also, bei der *ich interessierte Leses teilhaben lasse. Ich denke, dass das vielen Autoren ähnlich geht und gegangen ist.

... üss

Donnerstag, 18. Juni 2015

Von das Notwendigkeit des Modernisierungen

Das folgende Textlein ist Jahre her, ist heute mehrmals aufgerufen worden, deshalb von *mir durchgeschaut, stark modernisiert und hier wieder eingestellt, weil immer noch aktuell. Gerade mit den Modernisierungen.

Titel: Das Un-Wesen des Allgemeinheit

Sie werden in meinen Texten wenig oder gar keine Allgemeinheiten finden, präziser: Sie werden keine Allgemeinheiten finden, denen *ich irgendeine Besonderheit, quasi eine Persönlichkeit zuspreche, die bereits als eines von vielen Inhalten innerhalb dieser Allgemeinheit vorhanden ist.

Ein Beispiel: Alle Fahrradfahrer sind ..., besser: DIE Fahrradfahrer sind soundso, oder alle Autofahrer sind ... Ich bin gewiss, so einen Allgemeincharakter gibt es nicht. Als Mischung ist im Allgemeinen immer Alles von Allem/n enthalten und eine besondere Ausprägung erfährt eine Allgemeinheit stets nur im Vergleich mit einer anderen Allgemeinheit, die ähnlich strukturiert und mit gleichem Inhalt gefüllt ist. Was wäre die Vergleichsmasse mit den Fahrradfahrern?
Oder mit den Menschen? Die Schimpansen?

Als also Frau Weisband in ihrem damaligen FAZ-Blog von Allgemeinheiten schwärmte (die Literatur ist ...), wurde ich hellwach!
Ausserdem kam auch Gott vor.
Hier unten also mein Kommentar.
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Betonschloss unter Sommerwolken
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Hallo Frau Weisband, ich schrieb einst (Aufgepasst, Poesie:):
Schonen Sie sich, denn *ich schone Sie nich;-).

Sie wollen Kunst, also gut, hier bekommen Sie Kunst.
Durch die Leitung geflogen, mitten rein ins Ge[d/s]icht; aber das Kunst, Einschränkung: das "gute" Kunst (Was ist das?), hälts mit Oberflächlichkeit nicht lange aus, also weiter, durch die Augen mitten rein in die Innerlichkeit.

Also dahinein, wo gute Kunst erst entsteht; das beste Kunst (erneut: Was ist das? Eine Meinung: ) geht noch weiter rein, noch näher hin, an die Stellen, an denen es funkt, an denen es blitzt, an denen erst entsteht, was DaSein und daSein ist, dort, wo noch nichts war, ausser Potential, pures Potential, das noch keine Richtung und keine Ausprägung kennt, sondern ALLES ist: reines SEIN, noch ohne das uns ausmachende DaSein.
Bis dorthin geht das beste Kunst.
Oder von dort kommt Es, das weiss Mensch noch nicht so genau.

Aber erst einmal wieder zurück, mitten hinein ins pralle DaSein, mitten hinein in die Wüstenei der Worte ("wüsten" = verschwenderisch mit Etwas umgehen), in die Stofflichkeit der Worte. Nun kauen Sie mal schön:

"Die" Literatur hat einerseits den unbe-schreib-lichen Vorteil, dass Mensch "sie" ... (sie? wirklich? Bei so vielen Männern! 10 mal mehr als Frauen. Das ist Tatsache NICHT Wertung, ich machs mal neutral:), ... dass Mensch es mit Es  (das Literatur) treiben kann, wie Mensch es will.
Mensch kann Literatur anlesen, durchblättern oder nur anschauen und gleich wieder beiseite legen, das kann Mensch zwar auch mit anderes Mensch, aber dieses andere Mensch ist dann vielleicht beleidigt oder gar verletzt, wenn es einfach so angemacht, durchgeschaut wird, dabei ein wenig durchgeschüttelt wird, um dann schell wieder abbestellt zu werden, bei Nichtgefallen, Widerspruch oder Langeweile.

"Das Literatur" ist das unbekannt (ist das nun ein Vorteil, dass "das Literatur" als Un-Wesen auch keine besonderen Gefühle ist, also Ausdruckslos ist, wenn es auch alle Gefühle kennt, nennt und mehr schlecht oder auch herausragend be-schreibt?), deshalb ist Es (das Literatur) auch nicht beglückt, wenn ein-Es mit Feuer im Herzen ergriffen und an selbiges gedrückt wird, wenn ein-Es mit mindestens hundert Eselsohren, Speiseresten und Tränenflecken wieder im Regal oder auf dem Boden landet. Das Autor würd's freuen, aber Das bekommt oft nur Geld, oft auch nicht und das Geld ist, wie das Literatur: Ausdruckslos.
(Oder bedeutet: viel Geld = viel Gefühl? Oder: viel Literatur = viel Gefühl? Ja schon, aber eben von ALLEM Etwas, also nichts besonderes)
Ausdruckslos kann also auch voller Gefühl sein, aber eben ohne Besonderheit, somit ist jedes Selbst zwar voller Gefühl, aber erst das besondere Gefühl gestaltet auch ein besonderes Selbst.

Das Selbst mag voller besonderer Gefühle sein, die Ver-Sammlung aller Selbst ist jedoch ohne diese Besonderheit, ist Ausdruckslos. Warum?

Weil in das Sammlung ALLES Gefühl enthalten ist, gleich-mässig, also von Ab-, bis ZuNeigung, von Himmelhoch, bis Mittellos, ... und wie nicht nur die Mathematik-Es wissen, ist - das ALLES - stets im vollkommenen AusGleich, bis auf kleinste, allerallerkleinste Dichte-Schwankungen, also etwas Nichts (ein Gekreusel im SEIN; ist das DaSein?), aber bevor ich hier in die Physik abweiche, die ja auch in das Literatur Platz hat, möchte ich auf den Punkt kommen:
Das Literatur ist "die" Liebe Gleich (Ihre Frau Weisband genauso, wie meine, oder von Was und Wem auch immer) gültig mit das Fremdheit, allerdings enthält Es Liebesbriefe und Liebenswertes und auch sonst viel Wertvolles, wie es auch Wertloses, Schund und dürre Abschiedsbriefe enthält.

Vielleicht ist es da mit dem Gott gleich, denn Sie anbeten; Es, das Gott, nimmt ALLES an und auf und gibt auch ALLES wieder zurück, aber Sie wissen es auch, wie Es (Gott) ist, Es trifft oft genug, vielleicht sogar Meistens?, die "Falschen", wahrscheinlich genau deshalb, weil Es, wie Es eben ist, nichts Besonderes ist, also (k)ein klares Selbst ist, mit-besonderen-Gefühlen, sondern ALL-ES ist und ALL-Es nimmt und verteilt, was so ist, und so in Es hineingeglaubt wird.

Ist also das Gott von Herrn Hitler dasSelbe Gott, wie der Ihre, oder gibt es mehrere Gotts?

Ich sage Ihnen, Geist-sein ist nicht einfach, Gefühl-sein ist da vielfach einfacher, aber erst mit Geist wird das Gefühl etwas besonderes, also: mehr "Geist-mit-Gefühl", dann wird aus dem luftigen Geist die Vernunft und die brauchen Wir doch Alle in Zukunft, oder?

Mittwoch, 10. Juni 2015

Das Unterworfene Subjekt, eine Tautologie

Titel: Vom Wa[h]renWert der Gegensätzlichkeiten

Was wäre das DaSein - und darin das daSein - ohne Verschiedenheiten und fast endlos vielen Auswahl-Möglichkeiten (Alternativen), aber auch ohne Selbst und dessen Einzigartigkeit und ohne endgültige Entscheidungen? SEIN.
Ohne das, kein DaSein und kein SoSein, also Bestimmtheit / Kenntlichkeit.

Im folgenden geht es auch um das Frage: Ist ein grossGruppe von Menschen {Subjekten} unterworfen oder wird gerade unterworfen? W-Es, wie auch *ich, weiss, was 'Subjekt' beinhaltet, fasst das Frage auf wie einen doppelten Rittberger, eine doppelte Drehung um das Selbst, um mehr oder weniger sauber wieder genau dort zu landen, wo ein-Es abgesprungen ist; also etwas weniger weit, als es beim Schlittschuh laufen normal ist. Wirklich verändert hat sich nach dem unterwerfen des Subjekts zumindest das Frisur, was wenig ist.
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Vor etwa 5 Stunden,
in Richtung NordWest,
von meinem Balkon aus
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Aus das Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 08. Juni 2015, Seite: "Die Gegenwart", von Barbara Zehnpfennig

Überschrift: Freiheit mit Mass
Untertitel: Ist "der Westen" in Gefahr, vom Islamismus unterworfen zu werden - oder gar im Begriff, sich selbst zu unterwerfen? 

Ein Auszug daraus:

Ein weiteres Strukturmerkmal der liberalen Freiheit ist das Leben in einer Konkurrenzgesellschaft. Da der Blick primär auf den Nebenmann {...mann!} gerichtet ist, spielt der soziale Vergleich eine herausgehobene Rolle. Was der {!} andere hat, möchte man {!} auch haben, am besten aber noch mehr als er {!}. Denn in einer säkularen Gesellschaft liegt es nahe, eventuell auftretende Sinndefizite durch ökonomische Ziele zu kompensieren. Das Erwerbsstreben gibt dem Leben (scheinbar) wieder einen Sinn. Da es sich beim Mehr-haben-Wollen aber um ein endloses Streben handelt — wie sollte man {!} jemals zur Erfüllung gelangen? —, dient als Orientierung des zu erreichenden Masses eben das, was der {!} Konkurrent schon erreicht hat. Die Konkurrenz-situation ergibt sich ebenfalls aus der Ausrichtung auf materielle Güter. Denn hier besteht, anders als bei geistigen Gütern, grundsätzlich Knappheit.

{Warum ->! Na, das Sprache ist auch nur ein kleiner Bereich der vielen nicht-ästhetischen nicht-gleich-Gewichte und nicht-gleich-Wertigkeiten inmitten der nicht-demokratischen Menschheit. Nicht?}

Dieses Konkurrenzdenken, dem sich die Dynamik der kapitalistischen Wirtschaft verdankt, ist dem Islam fremd. Die Brüderlichkeit {!}, die eigentlich auch eine der Losungen in der französischen Revolution war, wird im Islam grossgeschrieben, und sie ist einfacher zu Verwirklichen, wenn sich weder Individualismus noch Fixierung auf den Besitz trennend zwischen die Menschen stellen. Das macht den Islam für viele attraktiv. Nicht zuletzt zieht es Modernisierungsverlierer {!} an, die in der Konkurrenzgesellschaft nicht bestehen können, aber gerade in den extremistischen Gruppierungen, die sich auf den Islam berufen, auf einmal eine Wertschätzung erfahren, die ihnen die harte Leistungsgesellschaft verwehrt. 

{Dieses ! Beharren auf eine derart männlich geprägte Sprach- / Sprech-Gestaltung - jeweils, wenn es in und um den Menschen in das (deutschen) Sprache geht -, behindert [verhindert vielleicht sogar] eine Klärung der tatsächlichen Ursachen von Krisen, Fragwürdigkeiten, Gegnerschaften, Orientierungs-Mangel und sooo viel gegenseitiger Ignoranz und Gewalt innerhalb des Menschheit? All-Es normal also.

Nebenbei, den Auszug habe *ich nicht wegen der Männlichkeit des Sprache[n] ausgewählt, sondern, weil es eine Position bestätigt, die auch *mir mehr und mehr, als Ursache so vieler Engstirnigkeiten, von Terror und Gewalt, von Intransparenz und Veränderungs-Blockaden auffällt: das natürliche Konkurrenz-Verhalten fast aller erdmondlichen LebeWesen, inkl. Mensch.
Das gesamte erdmondliche ErLeben ist in einen Mangel hineingezeugt worden. Mangel an RaumZeit, an Wissen, an Sinn und Zweck, an Umsicht, an Gefühlen und Gespür (Wahrnehmung). Woran nie Mangel war, ist Nahrung. Nahrung (ist gleich Energie) ist immer genug vorhanden, es sind eben immer wieder viele Menschen zu weit wegg davon, wo es "Berge" davon gibt, oder Sie dürfen nicht zulangen, weil ...

Womit *ich auch wieder bei der Konkurrenz bin.
Was kann ein Mensch dafür, dass -Es z.B. zu entfernt von das Fülle an Nahrung ist? Nichts. Was kann das Mensch überhaupt für irgendwas? Was ist so schwer, das anscheinend fast allen/m innewohnende Schuld-Gefühl auf das zu lenken, wo es angebracht und wahrscheinlich sogar verursacht ist: auf das Energie und Struktur und Haut (Grenzen), die so etwas fast phantastisches, wie das DaSein und darin auch das erdmondliche daSein, darin auch das Mensch-daSein, ermöglichte? Was ist so schwer daran, diese Schulden anzuerkennen und abzuarbeiten, anstatt dieses richtige Gefühl - von Schuld{en} für das blosse daSein - auf etwas völlig Schuldloses umzulenken, also auf andere Selbst, oder sogar auf das ganz persönliche soSein und anderes im DaSein?}

Als drittes Strukturmerkmal der Freiheit in der liberalen Demokratie erscheint eine Neigung zum Relativismus. Aus der Pluralität der Meinungen und Lebensentwürfe muss man nicht zwangsläufig den Schluss ziehen, alles sei relativ. Aber diese Konsequenz wird faktisch oft gezogen. Eine interessante Erfahrung im akademischen Bereich ist, dass die heutigen Studenten gegenüber allen möglichen Theorien, Meinungen und Verhaltensweisen eine unendliche {sind diese Übertreibungen und Masslosigkeiten bei der Antwort-Findung nützlich? Ist das nicht ein Ausweis von Hilflosigkeit oder vielleicht sogar von vorschneller Aufgabe, dauernd Superlative und Grenzenlosigkeiten zu behaupten, wo keine sind?} Geduld zeigen. Nur an einem Punkt reagieren sie verlässlich abwehrend: Wenn die {! "Die Wahrheit". Ist das lästig für die Leses, dass *ich auch das jeweilige Artikel [AnSprache] auf Passgenauigkeit prüfe? Der Mensch? Die Freiheit.} Wahrheitsfrage gestellt wird. Mit ihr {!} scheint eines der letzten Tabus in unserer Gesellschaft berührt zu sein. Wer {!} will entscheiden, was richtig und was falsch ist? Wer {!} masst sich an, zu werten und zu gewichten? Das verstösst eklatant gegen das demokratische Gleichheitsgebot, und wenn auch alles andere erlaubt ist — die Existenz der {!} Wahrheit zu behaupten ist es nicht. 

{Die allermeisten Menschen "saugen" die jeweiligen Sprachen nicht bewusst auf. Das meint, dass den Menschen nicht bewusst ist, was sie da gerade aufnehmen, was das ist und was das bedeutet; und diese Allermeisten deswegen auch nicht, oder sogar nie, befragen, ob das, was sie da an Kommunikationsmitteln angetan bekommen haben, irgendwie stimmig ist. Es wird ganz einfach wie vorgegeben benutzt oder auch missbraucht, je nach Prägung. K[aum]ein-Es kommt je auf das Idee, dass freilich auch das / dem Spra/eche[n] ein nicht geringer Anteil an den inner- und ausser-menschlichen Problemen beizumessen ist. Nein. Da sprechen die Allermeisten dar"über" hinwegg. Fast wie das Gärtn-Es, das zwei mal am Tag reichlich giesst, d-Es dabei die Pflanzen eingehen, und es zu den Freunden meint: "Jetzt giesse ich schon zwei mal täglich und trotzdem blühen mir die Pflanzen nicht auf?" Aber gut, das Sprache ist nur ein kritisches Faktor, das in eine Antwort-Findung miteinbezogen werden muss, als vielleicht eine Quelle von etlichen nicht-Sicherheiten, nicht-Gleichgewichten und sonstigen Aufregungen.}

Dass der Verzicht auf die Wahrheitsfrage nicht nur alles als gleichwertig, sondern in der Folge auch als gleichgültig erscheinen lässt, ist die Kehrseite des Relativismus. Die Müdigkeit und Tristesse, die Houellebecq der westlichen Zivilisation in seinem Roman bescheinigt, hat sicher eine ihrer Ursachen im Fehlen eines begeisternden Inhalts — der fehlen muss, wenn alles relativistisch entwertet wird. 
Auch auf diesem Feld kann der Islam mühelos gegenhalten; Er ist die Wahrheit, und zwar eine, die unumstösslich ist und die zu erreichen keine besonders grosse Anstrengung erfordert. Man muss sie nur glauben. Dann regelt sich alles Weitere fast von selbst, denn die Verhaltensregeln des Islams sind so konkret, dass sie den Gläubigen nicht vor grosse Entscheidungsprobleme stellen."
Ende F.A.Z.-Auszug

Das Verzicht auf das Wahrheit! Ja, sogar das Ablehnung von Wahrheit, ist ein sehr deutliches Beweis von tiefer Verunsicherung und Bewusst-losigkeit des Selbst im DaSein. Aber wir Menschen liegen bisher damit richtig. Denn, w-Es weiss das Wahrheit, oder wo ist Es zu finden oder zu suchen? Behauptungen "sie" zu [er]kennen oder gar zu wissen, sind bis Jetzt alle falsch gewesen. Aber, dass es das Wahrheit - und darin fast unendlich viele teil-Ausschnitte - gibt, bleibt wenigstens *mir unangetastet. Und teil-Auszüge des / von Wahrheit sind ja nun schon millionenfach erwiesen worden: Wasser ist aus H²O. Alleine, es sind Billionen und aberBillionen Facetten und Details, die das Wahrheit ausfüllen, wovon wir bislang vielleicht 0,0irgendwas Promille heraus gefunden haben. Aber eins ist deutlich und klar: das Wahrheit ist.
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Strassen-Schönheiten, mit
meinem Bein daneben
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Titel: Ein-Blick ins Nichts

Von Freundlichkeiten keine Spur, aber Gemeinheiten jede Menge. Hungrig nach Freude, findend fast nur Leid. Vom ersten Hüpfer (Urknall?), bis zum ersten Sprung, in dessen Mitte wir Erdmondlichen sind, erWünscht das DaSein den AufGang von Freude, aber bis Heute reagiert nur das Leid, und das erWartet nur das Gewalt und geht immer gut ab. Das Tod ist das Recht, ES ist geil auf Viel-Es und will immer mehr. Aber das ist noch gar nichts, im VerGleich mit dem, was aufgehen mag, wenn ...

Ja, wenn ...

Vielleicht, wenn -Es darf?

Dienstag, 2. Juni 2015

Vom Wert der Masse für das einzeln-Es

Titel: Gibt es eine Grenze für Egoismus?

Bevor *ich dazu ein Angebot erschreibe noch ein schönes Foto.
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Eines dieser Sprüchlein lautet zum Beispiel:

"Erfolg ist es, sein Leben zu leben, wie man es möchte."

Die Richtung ist nett, mehr nicht, und das ist zu wenig.

Denn eins vergessen diese Selbst-Versessenen Parolen gerne, dass auch das eine Grenze hat: nämlich, dass wir SEHR Viel-Es sind.

Die Selbst-Vergessenheit endet spätestens an der Haut des ander-Es, das Jed-Es zum erLeben braucht.

Die Gleichung in diesem Fall lautet: *ich = ?ich.

Und dieses Fragezeichen, das sind Sie All-Es da drAussen, die mit *mir hier und jetzt daSind.

Oder?
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Tite: Von das Substanz von LandesGrenzen

Momentan ist in vielen, fast allen Gesellschaften, die das EU ausmachen, eine Gemeinschafts-Müdigkeit, ja so gar ein Überdruss erkennbar. Einige sollen raus, andere wollen raus, wieder andere rein, oder doch nicht.

Meine Gedanken dazu:

Das Mensch lenkt seine Entwicklungs-Schritte mit Vorsicht, mit Rücksichts-losigkeit, aber in manchem auch mit Ängstlichkeit, also mit der Methode, ein Schritt vor und dann aber auch schnell wieder mindestens einer zurück.

Die inner-menschliche Entwicklung, also auch der gesellschaftliche Wandel, ist so eine "Geschwindigkeit" der Ängstlichkeit. Mal einen Schritt vor, z.B. die auch entlastende Abgabe von selbst- zur mit-Bestimmung, und dann aber auch ängstlich oder überfordert einen Schritt zurück, wenn's etwas schwieriger wird. 

Jetzt als wollen einige wieder zurück hinter Mauern und Grenzpflöcken mit Stacheldraht. Super, denken die vielen Engstirnigen! Und diese haben bis jetzt noch Recht, haben noch das Recht, machen es noch Recht. Recht besteht ja nun mal aus Grenzen, und muss durchgesetzt werden, und das machen die Rechthaber auch mit Gewalt.

Das meiste Mensch braucht das noch so: Grenzen irgendwo hinsetzen, wo eigentlich keine erkennbar sind, dann verfestigen und mit Gewalt drohen und verteidigen.

Das Mensch schwankt zwischen Hockenbleiber und Wanderer. Die Hockenbleiber haben inzwischen überall die Macht (Recht), und die Wanderer, auch die der Vernunft, werden überall bedroht. Das Mensch hockt auf dem Verstand, statt es zu nutzen.
Noch.

Vielleicht ist ja genau das die momentan grösste Angst?
Von das Vernunft gekostet zu haben, aber nicht den Mumm zu sein, es zu schlucken? Und somit re[a]gieren weiter die Engstirnigen und Furchtsamen und Machthaber, und verteidigen Grenzen, die ausser denen eigentlich kein-Es erkennt. Vielleicht, weil diese Grenzen einfach erfunden sind?

SchlussBemerkungen: Und diese VorSätze gelten ja auch im einzeln-Es, also z.B. *mir. Auch, oder gerade *ich, beharre oft auf Grenzen, die ander-Es nicht spüren, weil gar nicht da, nur in und für *mich vorgestellt da. Somit gilt auch *mir die Forderung, die aktuellen Grenzen und damit auch das Recht, auf Aktualität und Neigung zu überprüfen. Wohin neigt das Recht? Zur Kränkung oder zur Gesundung? Denn, ist all das Gewalt, das enorme un-Gleich~Wertigkeit und un-Beweglichkeit, das uns Menschen aktuell kennzeichnet eher eine Wirkung von Kränkungen oder von gesundem daSein?

Samstag, 9. Mai 2015

Frechheit! Und Un-Beweglichkeit

Titel: DAS Mensch ist Nicht dumm, einzelne sind es, dies-Es vielleicht?

Ein fb-Freund hat folgendes Sprüchlein von einem Hubert Reeves angepinnt: "Der Mensch ist die dümmste Spezies. Er verehrt einen unsichtbaren Gott und tötet eine sichtbare Natur, ohne zu wissen, dass diese Natur, die er vernichtet, dieser unsichtbare Gott ist, den er verehrt."
Dieses Mensch ist *mir bisher unbekannt und das Sprüchlein unangenehm.

Mein Kommentar dazu ist:
Zur Selbst[Mensch]-Verteidigung möchte *ich aber folgendes anmerken:
Von was geht das Urteil von Herrn Reeves aus?

Von einem ziemlich un[nicht]normalen Reifegrad des Menschen, und aus einer Position, die ziemlich entfernt von den alltäglichen Erfordernissen der aller allermeisten Menschen ist. Ich schätze mal, dass etwa 99 Prozent des Menschheit vom Reifegrad her - immer im Vergleich mit den allerbesten von uns, also Menschen wie Albert Einstein, Theodor Roosevelt, Baruch de Spinoza, Fjodor Dostojewski, Jean Jaurès, oder Oscar Wilde und wenigen ander-Es - etwa im Kindesalter sind.

Den Reifegrad ermesse *ich mit der Anzahl an Entscheidungen, die ein-Es im Sinne von Solidarität, also mit dem Bewusst-Sein nur als ein Teil einer riesigen Gemeinschaft da[zu]sein, trifft, mit der Höhe des Wissens vom daSein (erdmondliche Natur und darin das Selbst) und dem DaSein (Universum und dessen Aufbau und Regeln), und mit dem gleich=wertigen Umgang als Mensch mit anderen Menschen und unseren Mit-LebeWesen.

Mir ist klar, das ist eine riesige Spanne, wie Mensch daSein kann und wie Mensch meist daIst. Leider für uns All-Es, sind wir Menschen meist im Reifegrad von Kindern stecken geblieben und werden nie das volle Potential das Mensch erreichen kann entdecken oder gar Selbst sein, *mich eingeschlossen.
Obwohl *ich zumindest erahne, als was Mensch auch daSein kann.

Wir spielen halt noch, Räuber und Gendarm und Verstecken und ich wars nicht, die anderen sinds und so weiter und so fort, aber findig sind wir trotzdem, vielleicht machen es unsere Maschinen besser?

All das ist nie und nimmer unsere Schuld!
Wir können nichts dafür, dass es so ist, und dass wir so sind, wie wir sind, denn es gibt nun mal keine Betriebsanleitung für das Mensch-daSein und es gibt auch keine Wesen, die uns Menschen angeleitet hätten, die da sind / wären, um uns das DaSein und das daSein "aufzuschliessen", es für uns verstehbar und verantwortbar zu machen. Nein, wir sind da ganz auf uns gestellt, und dafür machen wir das richtig gut finde *ich.

Deshalb weise *ich alle Vorwürfe an uns zurück! 
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Ton in Ton
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Titel: Was ist das Mass für einen Lern-Effekt?

Gestern und Heute sind Erinnerungs- und Gedenktage an das Kriegsende und damit auch das Ende des Shoah, oder?
Eine Phrase, die dabei immer auch auftaucht, ist die Frage nach Schuld.

Es geht nicht so sehr um Schuld, als es um Verantwortung für und um ein Lernen aus diesen enormen deutschen Missetaten geht! Die meisten Menschen sprechen von "Untaten", ohne zu bemerken, dass das Präfix Un- = "Nicht" bedeutet. {und nichts ist. Diese Meisten sprechen also von NichtTaten, wie Sie von "unheimlich" sprechen, ohne zu bemerken, dass Sie durch das un- das heimlich aufheben. Was hat also das Sprechen meistens zu bedeuten? Nichts? Was hat das "ver-spechen" meistens für Folgen? Keine?} Wenn diese Vielen also von Untaten sprechen, verweigern dies-Es deren Tatsächlichkeit durch Un-Fassbarkeit. Dieses Nicht-Anerkennen wollen oder können ist jedoch normal. Da *ich die Beweise und Folgen des Krieges und des Shoah anerkenne, schreibe *ich von Missetaten.

Um was geht es dabei, kurz geschrieben: Um das Erinnern an einen "totalen Krieg" mit über 20 Millionen Getöteten alleine auf sowjetischer Seite, um einen fanatischen Vernichtungsfeldzug gegen jüdische Menschen, gegen romanische Menschen (Sinti und Roma), gegen homosexuelle Menschen und gegen jegliche von einer vollkommenen "deutschen" Engstirnigkeit auch nur um Nuancen abweichende Menschen.

Die "Schuld-Frage" ist in diesem Zusammenhang zweitrangig und blosse Ablenkung von der Arbeit in Gefühlen und im Gespür (darin auch das Denken / Bewusst-Sein), um die es auch den nicht beteilligten deutschen Menschen gehen muss.

Es geht um Verantwortung für dieses deutsche Misshandeln und es geht um die passenden Schlussfolgerungen daraus, die bewirken, dass so ein Misshandeln am Menschen und MitMenschen nicht mehr passiert, es geht um die nötigen Veränderungen im Umgang im mitEinander.

All das ist bisher, wenn überhaupt, nur halbherzig und in / mit beständigen Widerständen geschehen, so empfinde auch *ich das.

Dass in Europa heute friedlicher, entspannter und weniger fremdenfeindlich mitEinander umgegangen wird, ist weniger ein Verdienst der Anerkennung von Schuld, oder des Begreiffens der Ursachen und eines daraufhin erfolgten Umordnens und Umdenkens gesellschaftlicher Strukturen, als es eine Folge von purer Notwendigkeit nach den Zerstörungen des Krieges und den Erfordernissen in einem globalen MitEinander ist.
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Beet an der Gneisenaustr.
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Fazit: Das Gedenken und Erinnern ist absolut notwendig, aber das Wichtigste ist bis heute nicht getan. Das zeigen die Krisen und Kriege und die Feindschaften auch innerhalb Europas und das zeigen die Toten und Verwundeten an den Grenzen auch Deutschlands; und das zeigen all die krassen UnGleich-Begandlungen und Intransparenzen und und und ...

Nein, weder das Begriff "Schuld" ist passend gefüllt, noch sind die Schluss-Folgerungen aus diesem schlimmen Geschehen gezogen und das Verantwortung angenommen.

Und das gilt, solange wir das Lernen und dessen Erkenntnisse und daraus folgenden Handlungen (Veränderungen) solange verweigern, wie es von uns Veränderungen verlangt, die über blosse Betroffenheits-Bekundungen hinaus reichen.

Und was auch Gestern im Bundestag geschah, war genau das. Und was Heute in Moskau wahrscheinlich geschieht, ist sogar noch weniger!
Schade, für uns All-Es.

Freitag, 24. April 2015

Von das Macht des Superhelden Mensch

Titel: Von was sprechen wir?

Mir hat ein Bekannter kürzlich wieder, mit dem Zeigefinger auf seinen Hund gerichtet, geschildert, was der "Unterschied" (die längeren Leses wissen, dass *ich dieses Wort für alle vertikalen Verhältnisse setze, für ein oben, DaZwischen und unten. Wenn also ein Mensch einen Unter... erkennt, dann fühlt -Es ein Über. Noch bin *ich so zahmhaft verschämt diesen Bekannten nicht auf seine Arroganz aufmerksam gemacht zu haben, auch so wenig streitlustig. Jedoch, Sie wissen, dass für *mich kein Mit-LebeWesen in einem Unterschieds-Verhältnis zu uns Menschen steht, sitzt oder sonstwie ist, sondern eben verschieden ist, aber das nur so DaZwischen geschrieben) von Hunden und Menschen ist. Der Haupt-Unterschied sei, dass das Mensch "über" das Mensch-daSein und "über"Haupt "über" Alles und das Universum nachdenkt, und die Tiere eben nicht. Punkt! Weitere Diskussionen liess sein Ton nicht zu.

Des Menschen Grenze im Fühlen und Spüren, und damit auch im Mit-Empfinden und Denken, ist sehr wahrscheinlich dieses absolut natürliche "über". Dieser Selbst-Schutz durch Überheblichkeit und Abschottung. Übrigens auch innerhalb der Spezies weit verbreitet. Kaum ein Mensch kommt durch diese Grenze des "über"[oftmals auch des unter]-hebens von ander-Es hindurch (nicht dar"über" hinwegg! Auch diese Sprech- und Sichtart ist ein Hinderungsgrund vor dem erLeben von mehr und Weite.), um anzuerkennen was das Mensch ist: eine Tier-Art; und ebenso zu spüren und auch im Inneren zu fühlen, wie sehr wir in diesen kleinen erdmondlichen Natur-Bereich alle zusammen eingebunden sind.

{Dass das obige und folgende nur wenige Menschen auslässt, also fast uns alle irgendwie betrifft, ist auch klar. Denn Niemals trifft irgendeine Eigenschaft auf AllEs und All-Es zu (das klappt schon statistisch nicht), sonst wäre es keine Eigenschaft, sondern eine Voraussetzung, wie das Gravitation eine ist. Und *ich hier bin auch keine dieser Ausnahmen, sonst täte *ich nicht, was *ich hier tue:
Selbst-Aufklärung.}

Die beiden Zeitungs-Artikel, die *ich hier eingebaut habe, künden davon.
Sie deuten darauf hin, wie wenig wir von uns Selbst und von unserer Umgebung wissen. Sie zeigen auf, wie wenig ein "über" [oder ein unter-] zu mit-Menschen, oder zu irgendEtwas oder ein-Es um das Mensch herum, angebracht ist.

Davor noch eine kleine Einlassung zu den aktuellen Bemühungen um passende Anteile von Mensch zu Mensch, in so einigen Menschen-Bereichen.
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Erwischt!
Eine Schwebfliege am NektarStand.
Verwackelt
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Titel: Die Quoten-Frage

Warum / Wozu gibt es fast in jedem Bereich der menschlichen erLebenswelt Benachteiligungen, grosse UnGleichGewichte und teils vollkommene Ausgrenzungen {egal, ob in Familien, Vereinen, Regionen, Wirtschaft[s-Unternehmen], Bildung / Wissenschaft, Politik und Sport}, von mit-Menschen, also den erst dadurch notwendigen Bedarf an Quoten zur Aufhebung dieser meist absurden  (damit meine *ich die "Argumente", die als Rechtfertigung aufgeführt werden!) gegenseitigen Ein- und Ausgrenzungen?

Diese lange Frage verkürzt: Wieso benachteiligen wir einander so grundsätzlich und überall?

Bis auf immer nur sehr wenige Ausnahmen, denn es gibt natürlich auch Menschen und Gruppen von Menschen, die mehr bekommen, als Diese je brauchen könnten - freimütig in den "Arsch geblasen", bis Diese vor laut[er] Vorteilen fast platzen. Aber, wie geschrieben, das sind absolute Ausnahmen, der Normalfall ist: Du gehörst dazu; Sie nicht! Und diese "Du", sind meist die Armen.

Kann es sein, dass das Mensch das Mensch, bis eben jetzt das Gleich=Wertigkeit verweigert? Das also jedes Mensch davon "beseelt" / benommen ist, dass das andere Mensch weniger bis nichts gilt; und, wie oben schon erwähnt, jeweils nur eine winzigste Minderheit mehr gilt, als fast alle anderen zusammen? Und es ist egal, ob ein-Es dem zustimmt, weil das Menschheit ist so aufgestellt / aufgeteilt. Sonst bräucht's doch ned überall Quoten: Frauen-, Männer-, Regional, Zuwanderungs-, Farben-, Fachgebiete- u.s.w.u.s.f. 

Also *mir erscheint es einfacher, wir erkennen und begreifen Einander als Gleich=Wertig an, und fördern Einander entsprechend, dann fallen auf einmal fast endlos viele Grenzen und K[r]ämpfe wegg. Aber diese Einfachheit versteht wiederum kein-Es? Komisch. Irgendwie ist das Mensch-daSein schon kompliziert; mehr als nötig, oder?
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Frühlings-Pracht-Bäume
an der Ecke Mehringdamm-
Bergmannstr., in B-Kreuzberg.
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Titel: Vom Sinn von Verantwortungs-losigkeit

Aus das Süddeutsche Zeitung, vom 23. April 2015, ein Gespräch, auf SZ-Seite geführt von Johan Schloemann

Überschrift: Der G-Null-Gipfel
Untertitel: Die globale Politik ist zu schwach, die Ursachen des Elends zu bekämpfen

VorSätze: Die moralische Verpflichtung, den Flüchtlingen zu helfen, ist akut. Aber wo bleibt eigentlich die Weltgemeinschaft? Die SZ hat Johannes Varwick gefragt, der zur Geschichte und Gegenwart der Vereinten Nationen, aber auch zur EU forscht. 

SZ: Zur Lage im Mittelmeer hört man jetzt oft: Man müsse natürlich sofort etwas tun — vor allem aber auch die Verhältnisse in den Ländern verbessern, aus denen die Flüchtlinge kommen. Ist die Entwicklungshilfe, die früher mal eine linke, progressive Forderung war, zu einem Abwehr-Argument geworden? 


Johannes Varwick: Ich fürchte, alle technokratischen Ansätze — die Ideen, dass man Regionen von außen stabilisieren oder in ihrer Entwicklung fördern könne — sind mehr oder weniger gescheitert. Das gilt gleichermaßen für den Versuch, mit Blut und Schwert eine gewisse Stabilität oder gar Demokratie zu erzwingen, wie auch für die idealistische Herangehensweise, nämlich durch fairere Handelsbedingungen und die Regulierung des internationalen Wettbewerbs die Lage zu verbessern. 


SZ: Aber haben sich nicht verschiedene Weltregionen auch positiv entwickelt? 


Johannes Varwick: Doch, es gibt auch Erfolge, vor allem in den Schwellenländern Asiens und Lateinamerikas. Aber dieser eigene Wohlstands- und Wachstumspfad wurde nur durch die Entwicklung des freien Marktes erreicht — ob einem das nun gefällt oder nicht, denn nicht überall geht dieser Aufschwung damit einher, dass Demokratie und Zivilgesellschaft aufblühen. Andere Regionen haben sich leider sehr schlecht entwickelt. 


SZ: Und das kann man nicht ändern?


Johannes Varwick:  Jedenfalls ist große Bescheidenheit angebracht, was die Einflussmöglichkeiten angeht. Das heisst nicht, dass die Weltgemeinschaft den Kopf in den Sand stecken soll, im Gegenteil. Aber es heisst, dass gängige politische Rezepte wie „mehr Geld“ oder „mehr Kriegseinsätze“ (etwa in Libyen) sehr nüchtern zu sehen sind. Es bleibt eben ein Dilemma: Sollen die mächtigen Länder sich heraushalten oder nicht? Im Moment sind die antinterventionistischen Realisten sehr stark in der Offensive. 


SZ: Und warum reagiert die europäische Politik jetzt trotzdem mit der Devise „Verhältnisse vor Ort stabilisieren“? 


Johannes Varwick: Das ist erst einmal ein verständlicher Reflex auf die moralische Empörung, die ja auch geboten ist. Es darf einfach nicht hingenommen werden, dass Tausende Bootsflüchtlinge ihrem Schicksal überlassen werden. Gleichzeitig weiss natürlich jeder Politiker, dass eine komplette Öffnung der Grenzen innenpolitisch nicht durchsetzbar ist. Das heisst: Es gibt — selbst wenn die Hilfe für Schiffbrüchige verstärkt wird — de facto eine Abschottung; und diese kann man nach westlichen Standards nur dann verantworten, wenn man zugleich einen Ausblick auf eine mögliche Lösung des Problems in den Herkunftsländern anbietet. 

SZ: Das kann man entweder als guten Willen ansehen — oder als einen zynischen rhetorischen Trick. Aber wie sieht es in globaler Perspektive aus? Wie kann man die extreme Ungleichheit angehen?


Johannes Varwick: Die Weltpolitik steht zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes bei „G 0“, wie man in der Fachdebatte sarkastisch sagt — es gibt also eigentlich weder die „G 7“ oder „G 8“ noch „G 20“, sondern die Steuerung in der internationalen Zusammenarbeit ist bei null angekommen. Die USA ziehen sich zurück, und China, das aufsteigt, interessiert sich nicht für globale Ordnungsfragen. Dieses Vakuum, ja diese internationale Anarchie zeigt sich an einer ganzen Reihe von Krisen. 

SZ: Der ewige Frieden ist nicht eingetreten nach dem Fall der Mauer? 


Johannes Varwick: Nein. Überall zerfallen Ordnungen, und niemand fühlt sich international wirklich dafür verantwortlich. Das ist gefährlich. Selbst eine hegemoniale Ordnungsstruktur ist immer noch besser als gar keine. 

SZ: Und wirklich keiner tut etwas gegen diesen Zustand? 


Johannes Varwick: Natürlich gibt es viele internationale Anstrengungen: im Juli die Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Addis Abeba, im Dezember den Klimagipfel von Paris; es gibt die laufenden Verhandlungen zur „Post-2015-Agenda“, und so weiter. Aber letztlich setzen sich die großen Mächte in der Welt nicht genug für die internationale Zusammenarbeit ein. So wird das nichts. 

SZ: Es heißt doch, die Welt wachse durch ökonomische Verflechtung und globale Offentlichkeit immer mehr zusammen. Globalisierungs-Optimisten sagen: Die Lage ist gar nicht so schlimm, der Wettbewerb hat viele zu Gewinnern gemacht. Die UN funktionieren vielleicht nicht, aber es geht vielen Menschen besser. Ist diese Sichtweise falsch? 


Johannes Varwick: Nein, quantitativ stimmt das schon: In den riesigen Bevölkerungen in China und Indien haben so viel mehr Menschen am wachsenden Wohlstand teil, dass sich die Gesamtbilanz weltweit verbessert hat. Hunderte Millionen Menschen sind durch die Globalisierung der Armut entkommen — dies wäre so mit keiner Entwicklungshilfe von aussen möglich gewesen. Aber den armen und instabilen Regionen der Welt, in Afrika und im Nahen Osten etwa, bringt das leider gar nichts. Dort müsste die Weltgemeinschaft bewirken, dass die Staatlichkeit gestärkt wird; es müsste wirtschaftliches Wachstum gefördert werden, das zugleich ökologisch nachhaltig ist. 

SZ: Klingt Ziemlich unmöglich.


Johannes Varwick: Vielleicht. Aber anders als durch eine verbindliche internationale Kooperation lässt es sich schon gar nicht erreichen. Der politische Interessensausgleich fällt einfach nicht vom Himmel, er muss organisiert werden. 

SZ: An diesem Donnerstag treffen sich die EU-Regierungschefs. Glauben Sie, dass die EU in der aktuellen Flüchtlingskrise die Weltgemeinschaft als Akteur ersetzen kann?


Johannes Varwick: Leider nein. Europa ist auf der internationalen Bühne ein gespaltener Akteur, es gibt keine wirklich gemeinsame Politik, auch keine gemeinsame Flüchtlingspolitik. Und ich glaube nicht, dass die jüngsten Initiativen etwas daran ändern werden. 

SZ: Wird es jetzt nicht stärkere finanzielle Anstrengungen geben, um die Lage in Afrika und Nahost zu verbessern? 


Johannes Varwick: Sicher wird es mehr Geld geben. Aber ohne echte Weltpolitik wird das ein Tropfen auf den heissen Stein bleiben. Es wird die Probleme nicht lösen. Und Europas Politik allein ist das noch nicht einmal vorzuwerfen. 

SZ: Sind also alle Hoffnungen perdu, im Vergleich zur Weltlage vor noch ein paar Jahren, als man noch auf Obama und den Arabischen Frühling hoffte? 


Johannes Varwick: Jedenfalls haben viele Erwartungen getrogen. Nehmen Sie nur einmal das Beispiel Libyen, das jetzt als Zwischenstation der Flüchtlinge im Mittelpunkt steht: Die militärische Intervention dort war wohl richtig, aber sie ging nicht weit genug — es fehlte der lange Atem, und jetzt hat man dort einen zerfallenen Staat. Mit dem früheren Staatschef Gaddafi hätte man die aktuelle Not der Flüchtlinge wahrscheinlich besser in den Griff bekommen können.

Zur Person: Der Politikwissenschaftler Johannes Varwick, Jahrgang 1968, ist Professor für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Universität Halle-Wittenberg. 


Ende SZ:-Gespräch

Schalala und hopp sassa, schalala und hopp sassa, trillalla und trölöllo, ach ja, hulla hölla bulllo bollä, hihihi und hahaha, ach ja ...
Was will *ich dem noch hinzufügen, wenn nicht einfach ein wenig huhuhu und bla bla bla?
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Ordnung muss sein.
Geknipst an der Kreuzbergstr.
in ...
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Titel: Woran erkennt das Mensch, dass es einstmals Fisch war?

Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 22. April 2015, Beilage: Natur und Wissenschaft, von Christian Schwägerl

Überschrift: Bodenlos in Berlin
Untertitel: Erosion der Äcker: Gibt es ein globales Aufbäumen? 

Man stelle sich vor, mit Ausnahme von uns Menschen wäre alles, was aus lebendigem Erdboden entstanden ist, über Nacht weg. Sofort herrschte Not an fast allem, was wir zum Leben brauchen: An erster Stelle fehlten Brot, Milch, Gemüse, Fleisch, die in Form von Pflanzen und Tierfutter zu neunzig Prozent aus dem Boden stammen. Dann Kleidung, die größtenteils aus Baumwolle gefertigt wird. Auch Möbel wären weg und überhaupt alles, was aus Holz entsteht. 

Mit diesem Schreckensszenario, kunstvoll in einem Zeichentrickfilm inszeniert, eröffnete Klaus Töpfer, Leiter des Potsdamer „Institute for Advanced Sustainability Studies“ (IASS) am Montag in Berlin die „Globale Bodenwoche“, eine Zusammenkunft von Wissenschaftlern, Agrar- und Umweltexperten sowie Politikern aus achtzig Ländern. Die Botschaft des Treffens: Die dünne Schicht, in der Mineralien, Kohlenstoff und Lebewesen zusammenwirken, gehört endlich ins Zentrum der deutschen und internationalen Agrar-, Umwelt- und Wirtschaftspolitik. 

Doch dort ist der Boden entweder noch nie gewesen oder als Thema verschwunden, weil es vermeintlich wichtigere Fragen gibt. Die Folgen sind gravierend. Falsche Landnutzung trägt dazu bei, dass 24 Milliarden Tonnen Boden durch Erosion im Meer verschwinden. Zu intensive Landwirtschaft bringt Hunderte Millionen Hektar ausgemergelter Ackerböden und Weiden hervor, die kaum noch Ertrag abwerfen. In Ländern wie China wird Bodenverseuchung durch toxische Substanzen zum existentiellen Problem. In Deutschland und anderswo laugen zunehmend intensiv bewirtschaftete Mais-Monokulturen, die für Stromproduktion und als Tierfutter angelegt werden, die Böden als Biotop und Kohlenstoffsoeicher aus. 

Das Problem der Böden besteht darin, dass sie gemeinhin als Dreck gelten und kaum wahrnehmbar sind. „Böden haben in der Politik keine Stimme“, kritisierte Sirajul Islam, Agrar- und Ernährungsstratege aus Bangladesch. Wie die 1,8 Millionen Menschen, die allein in seinem Land jährlich hinzukämen, künftig ernährt werden könnten, sei eine offene Frage. „Seit 1970 haben wir die Reisernte zwar auf 35 Millionen Tonnen mehr als verdreifacht, aber Erosion, Klima-Wandel und Bebauung setzen den Böden massiv zu“, sagte Islam. 

In Afrika werde mitunter sogar das Militiir eingesetzt, um kurzsichtige Bodenausbeutung etwa in Form von Plantagen auf früherem Weideland durchzusetzen, klagte Joseph Ole Simel aus Kenia. Es ist ein globaler Trend: Die Zahl der Menschen und ihre Nachfrage nach Milch und Fleisch steigt, die pro Kopf verfügbare Weide- und Agrarfläche sinkt. Klaus Töpfer hält es deshalb für dringend nötig, dass die Vereinten Nationen den Bodenschutz jenseits des laufenden „internationalen Jahres der Böden“ zu einem zentralen Thema machen und konkrete Ziele formulieren. 

Bei den „Sustainable Development Goals“, den globalen Nachhaltigkeitszielen, hat man den Böden kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Monique Barbut, Exekutivsekretärin der UN-Konvention gegen Wüstenbildung, machte sogar bei westlichen Umweltorganisationen eine gefährliche ignoranz aus. Die Wüsten-Konvention spiegelt das Wahrnehmungsproblem. Während die UN-Klima-Konvention medienträchtige Weltgipfel hervorbringt und die Biodiversitäts-Konvention wenigstens ab und an Aufmerksamkeit bekommt, blieb das dritte rechtlich-politische Ergebnis des Umweltgipfels von Rio im Jahr 1992 bislang völlig unbeachtet. Und das, obwohl ein besserer Umgang mit Böden Barbut zufolge der Atmosphäre drei Milliarden Tonnen Kohlendioxid entziehen könnte, einen beachtlichen Teil der Emissionen. 

Als „Mittel der Transformation“ beschrieb Töpfer die Rolle der Böden. Dass in Böden, naturwissenschaftlich betrachtet, totes Gestein zum Teil eines lebendigen Gebildes wird, ist jedoch nur eine Facette dieser Transformation. Töpfer geht es vor allem um kulturelle Transformation, darum, dass Boden zum Alltagsbewusstsein gehört. Die These: In Gesellschaften, die lernen, ihre Böden nachhaltig zu bewirtschaften, lösen sich wie von selbst auch andere soziale und Ökologische Pröbleme. 

Um Bewusstsein im Berliner Regierungsviertel zu transformieren, wird im „Park am Gleisdreieck“ an diesem Mittwoch eine Kunstinstallation eröffnet, die anhand eines Hektars Land die globale Bodennutzung inszeniert. Bis Ende Mai können dann die Besucher auch jene zehn Prozent begehen, die für Ackerland zur Verfügung stehen. Die Diagnose ist erschreckend: Mehr als ein Drittel dieser Ackerfläche gilt als degradiert.

Ende F.A.Z.-Artikel

So kann *ich also wohl zurecht bemerken: wir Menschen sind NutzTiere.
Wie alle anderen auch. Wir nutzen, was wir vorfinden und verbrauchen. Der Nachhaltigkeits-Gedanke ist ja nun sehr jung und der Widerstand entsprechend zu handeln noch enorm gross.

Wenn Sie jetzt auch an eine unserer, wenn nicht das wichtigste Quelle unseres daSein denken, an das irdische Gashülle, also das Quelle unseres Atems, dann ist das ein sehr passender Einfall. Auch damit gehen wir Menschen wie um? Vom Wasser muss *ich jetzt schweigen. Genug!

Wie glaubt mein Bekannter? "Das Mensch ist gaaanz anders als die Tiere!" Ach!? Worin? Vielleicht darin, dass wenigstens ein paar von uns wissen, dass es nicht so ist. Und das ist ja schon mal ein Fortschritt. Wenn auch kein grosser und auch kein nachhaltiger, weil dieses Wissen ist schon tausende Sonnenumkreisungen bekannt, ohne Verbreitung zu finden.
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Nenne *ich das nun: Wegelagerei?
Oder was?
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Titel: Vor dem Bewusst-Sein der Bedeutung eines erdmondlichen Rechts-Systems

Das Magazin "wired" veröffentlichte folgende Meldung:

Überschrift: US judge grants 'legal person' right to chimps

A pair of chimpanzees held at a university research facility in the United States have been granted a key legal right regarding unfair detention only ever previously extended to human beings.

In a historic ruling by the New York Supreme Court, it was determined that the two apes, Hercules and Leo -- who are currently kept at Stony Brook University for biomedical research -- are covered by a writ of habeas corpus, a law that governs against unfair detention.

Up until now, under the law of New York State, only a "legal person" could have a writ of habeas corpus issued on their behalf. Justice Barbara Jaffe's ruling could force the university to free the primates, and may potentially lead to more research animals being released in the future.

Hier der Link zum Original und vollständigen Text:

Noch sind wir Menschen nicht ansatzweise im Klaren, welche Reichweite und Veränderungen für uns das bedeutet, alle unsere erdmondlichen Mit-LebeWesen fair und aufmerksam zu behandeln und diese auch in ein Rechts-System einzubeziehen.

Vielleicht laufen wir auch deshalb mit fast geschlossenen Sinnen vor den aktuellen Herausforderungen davon und tun fast alles, das weitere Geschehen und Entwickeln auf Maschinen zu übertragen?
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Is *mir so rausgerutscht.
Weiss nich' wo?
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Schluss-Ansage: Es ist seltsam, zu wissen? Es ist seltsam zu wissen, dass in das Wissen das meiste Freude enthalten ist, und zu beobachten, mit wie wenig das Glauben zufrieden ist, wie es das daSein alleine nur mit Spass fesselt.

Das reicht dem daSein bis jetzt zum nötigsten. Fast überall lachende Gesichter, fast überall nur Spass, fast überall gerade das nötigste; jedoch ohne jede Freude, ohne das Füllung des Freude, das auch *ich darein fülle.

Und *ich erLebe hier inmitten des Glaubens, des blossen Glauben an AllEs und Jed-Es, und kann den Spass nicht mehr ab, aber auch das Freud ist noch nicht bereit *mich zu erfüllen.

Ach!? Es ist schon komisch. So DaZwischen da[zu]Sein, voll des Glaubens, ohne Spass darin, und mit der Zunge im Wissen, ohne Freude darauf?