Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Donnerstag, 22. Januar 2015

Das Durchschnitt des Wissens und ein Gedicht

Titel: Selbst-Zitat

"Ich bin ein [Lebe]Wesen des Licht, aber ich leuchte {noch} nicht"
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Mit-SchöpfEs
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Titel: Was braucht schon Bildung?

Gerade las *ich in einem umfangreichen SZ-Essay, dass Latein als Voraussetzung und / oder Pflichtfach für Geschichtslehr-Es, Historik-Es und Philosoph-Es in NRW abgeschafft wird. 

Daneben auch das Erinnern von *mir, an Artikel in denen stand, dass auch das Bachelor-Studium Bildung nicht fordert und fördert, sondern verhindert, von den vielen Schulstunden die unwiederholt ausfallen (in der Regel ca. 20% eines Schuljahres) ganz zu schweigen.

Fazit: umfassende und geförderte Wissens-Vermittlung sucks!

Dabei tauchte in *mir die Titelfrage auf.

Und die Antwort[Frage] war: Was denken oder wissen Sie sogar, was sogenannten Vorgesetzten (vom kleinsten Team- / Büro-Leiter bis zum Staats- / Unternehmens- [FührerInnen?]), EntscheiderInnen und sonstigen irgendwas "bestimmenden" lieber ist:

Claqueure und KopfnickerInnen ODER Widerspruch, auch wenn es ein berechtigter oder sogar zielführender ist?

Antwort ist klar. Und zwar zu fast 100 Prozent, weil Ausreisser gibt's immer.

Also, warum wird Bildung immer nur soweit angeboten und gefördert, wie es gerade so noch nötig ist?

Was braucht schon Bildung, in einer Gesellschaft, die immer noch eine der Sklaven-Haltung ist, ohne das freilich niemals so zu benennen, von *mir aus also Sozialdemokratismus oder auch Kapitalismus, oder auch Sozialismus, ...ismus[s] irgendwas, wie auch immer?

Nein, Wissensvermittlung mit Geduld und viel RaumZeit damit Klugheit, Selbst- und Umwelt-Verantwortung und wirkliche Freiheit entstehen kann, Nein! Das ist undenkbar, ja sogar zerstörerisch, für unsere hierarchisch aufgebauten menschlichen Gesellschaften, das geht gar nicht.

Fragen Sie mal all die Präsidenten und Vorsitzenden und sonstigen Chefs, also einfache Menschen, was für Sie den / das  Inhalt der Worte: Freiheit und Verantwortung ausfüllt / ist.

*ich ernte darauf entweder Phrasen, Hülsen oder Gestammel, aber weder das Freiheit noch das Verantwortung, in dem Umfang und des Deutlichkeit, was *ich und kluge und weise Menschen, denen *ich gelauscht habe, darein füllen.

Nein, wahrlich, das was hier in EU als Bildung angeboten wird, als allgemeine Schul- und Universitäts-Bildung, ist blosse Vorbereitung zur Ein- / Unter- und ÜberOrdnung, mehr nicht. Oder?

Beste Bildung für Gefühl, Gespür und alles DaZwischen, ist entweder fast unbezahlbar oder sonstwie teuer erworben. Wird noch gesellschaftliche behindert, wo und wie es nur geht, weil für das aktuelle Selbst und die aktuellen menschlichen Gruppen-Identitäten und Gesellschafts-Strukturen wohl noch zu gefährlich. 
Ganz davon abgesehen, dass kaum ein-Es je weiss oder gar wissen möchte, was beste Bildung ist.
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Gneisenaustr. Richtung Mehringdammm
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Zitat: "dixit autem Dominus nocte per visionem Paulo noli timere sed loquere et ne tacea"

Aus NT, Apostelgeschichte, 18.9

Es sprach aber der [Haus?]Herr durch eine Vision in der Nacht zu Paulus: Fürchte dich nicht, sondern rede, und schweige nicht! 

Hat was, oder?
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Titel: ... und so weiter und so fort.

Eigentum?
Kapitalismus? Religionen?

Jetzt bin *ich fast natürlich, durch all die Bildungs- und Latein- und auch Bibelzitate wieder auf das obige gekommen.

Also, wenn das nicht zumindest beeindruckend ist, was dann?

W-Es es nicht kennt, es ist das Anfang des  Prologs des Johannes-Evangeliums im Neuen Testament.

Da wird das Sprache eine Macht und SchöpfES-Kraft zugeschrieben und -gesprochen, das Es (Sprache) bis heute nicht hat. Das aber immer wieder gerne behauptet wird, wenn Triebe und Traditionen und Gefühle nicht mehr ausreichen, eine vielleicht verfahrene Situation noch zu klären oder aufzulösen. 

Zum obigen Zitat möchte *ich nachschieben: *ich glaube das nicht.
Weil, wissen tue *ich es wie wir All-Es noch nicht, was das AuslösES / SchöpfES des DaSein war oder ist.

Das ändert nichts daran, dass *ich diese Sätze beeindruckend,  ja grossartig finde.
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Grenzflächen-Bewuchs
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Titel: Un-Bildung?

Gerade oben, hatte *ich ja eine kleine Polemik zur allgemeinen menschlichen "BildungsPolitik" hier eingestellt. Als Reaktion auf einen SZ-Artikel vom vergangenen Wochenende.

Und nur eine Stunde später nachdem *ich obigen Text geschrieben hatte, las *ich das:

Die Überschrift der Neuen Zürcher Zeitung lautet:
SCHWEIZ. Qualität der Gymnasien. Wenn Maturanden es nicht können.
Von Michael Schoenenberger

Der Untertitel des NZZ-Artikels lautet:
Was Studien belegt haben, stösst Experten an Maturaprüfungen sauer auf: Absolventen machen Fehler in der deutschen Sprache, die nicht tolerierbar sind. Nun ist das erste Projekt der Kantone, das die Mängel beheben will, in die Endphase getreten.

Na, da wünsche *ich doch viel Vergnügen beim Verdrängen und Verdecken, denn, dass daraufhin etwas "besser" wird, wage *ich ganz arg zu bezweifeln.
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Ein leichtes ziehen im Gesicht
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Titel: Darauf und auf mein inneres hören:

"Sprechen wir schon, oder faseln wir noch."

Keine Frage, weil mindest *mir der VerGleich bisher fehlt, da *ich inBereichen erLebe, in denen keine Verschiedenheit erkennbar ist?
Was *mir aber immer wieder Aufregung bereitet enthält auch das folgende kleine Gedicht, denn einerseits forschen wir unermüdlich weiter und tiefer, aber obige Bildungsverweigerung bleibt bestehen, es bleibt und bleibt bei einer absolut kaum bemerkbaren Minderheit (ist fast schon zu gross angelegt, weil von  bald 8 Mrd. Menschen sind es vielleicht in Etwa, na, diejenig-Es können ja Bescheid geben, wenn Sie das hier lesen, dann zähle *ich mit, *ich gebe zu, *ich zähle nicht dazu, würde es jedoch gerne, aber das Bildungssytem in das *ich hier hineingeboren wurde, legt eben keinerlei Wert auf Klugheit, sondern auf bestmögliche Anpassungsförmlichkeit, und das tue *ich eben auch hier.). Aber nun das Gedicht:

Titel: Hochauflösende Mikroskopie und VeryVeryLargeTeleskope

Die Sicht auf und in das Wirklichkeit wird immer schärfer.
Bald bleibt uns wirklich fast nichts mehr verborgen.
Wenig-Es stellen nun noch die Frage, was ist?
Nichts? Weil im Nichts eben immer Etwas.
Ist. Also, was bleibt uns verborgen?
Ob wir wollen oder Nicht. S?
.
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Titel: Also, was hält Euch noch auf der Couch?

Wenn das mal eine vielleicht banale Erkenntnis ist: Das Ge[h]Hirn läuft und isst mit, weil ...

Und es isst gerne Gutes und spürt gerne Neues und Zartes.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 21. Januar 2015, Beilage: Natur und Wissenschaft

Sonntag, 18. Januar 2015

Der Fotograf ist ...

heute auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tempelhof zugange gewesen, das jetzt zur Tempelhofer Freiheit umbenannt wurde.
Bei schönstem Januar-Winter-Sonnenschein, und etwa 5º.
Alle folgenden Bilder stammen von diesem Gang.
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Das Flughafen-Gebäude in voller Breite
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Ein kleiner Schwenk nach rechts (>Osten)
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Und noch ein wenig weiter nach rechts.
Irgendwas ist da auf der Linse?
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Inzwischen im Ost-Süden angelangt
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Naja, diese Richtung ist klar.
Weiter drehen konnte / wollte *ich nicht,
weil:
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Das zog meine Aufmerksamkeit auf sich.
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Formschön mit Blättchen
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Spätestens ab da, bin *ich fast über den Boden
geschwebt und sah noch das:
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Es grünt so grün, zwischen dem Asphalt,
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und den Bodenplatten. Leicht
übergangen. Aber jetzt geht
das Blick wieder nach:
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Die Flugobjekte sind kaum zu
erkennen, so hoch und weit
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Eigentlich wollte *ich Ihnen diese sprachlose
dumme Gewalttätigkeit ersparen, aber ...
... irgendwie, bin ja auch *ich im Wider-
Stand, wobei das die reaktionäre
Variante ist, also das Gegen-
Richtung von Klugheit.
Der Durchblick da-
neben ist eine
Scater-An-
Lage
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Zum Abschluss noch ein Luftbild.
Und dann komme nur noch ...
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... *ich
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Servus, und Ihnen eine schöne Woche.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Die Einfachheit der Hemmung der UnterOrdnung und Nach-Fragen

Titel: Die Natur der Einfachheit?

"Einfachheit gibt es nur um den Preis harter Arbeit."

Von Pablo Ruiz Picasso

[*M]eine Frage darauf: Welche Einfachheit meint Senior Picasso da?

Weil so etwas Komplexes wie ein erdmondliches Lebewesen ist schnell ohne harte Arbeit gezeugt, bleibt aber meist sehr einfach da. Vielleicht die Einfachheit in einer von allem Zierrat befreiten Form ein Lebewesen und des Laune zu erkennen, z.B. hierin einen lachenden Menschen: :-) ?

Also, *ich bin etwas unsicher, ob *ich diesem Zitat so einfach zustimme, bis *ich das tue, braucht es vielleicht erst mal harter Arbeit? ;-)

Vorher versuche *ich es mal mit einem Selbst-Zitat.
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Ein Schnappschuss von Heute, 29.10.2014, 11:00,
in der Friesenstr., in Berlin-Kreuzberg, mit
der Hintergrund-Frage: Ist die Sonne
jemals unter zu bewerten? Nein.
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Titel: Die Natur der Aufmerksamkeits-Hemmung

"Der Unterschied von Menschen-Tier und den Mit-Tieren ist das bewusstere Hemmen der Instinkte / Triebe. Einer dieser Instinkte ist das Nicht-denken.”

Von Oliver-August Lützenich

Was mein Zitat angeht, folgende Erkenntnis der NeuroWissenschaften: das wache Bewusst-Sein (Aufmerksamkeit) verbraucht im Vergleich mit (unbewusst) routiniertem / gewohntem Handeln sehr viel mehr körpereigene Energie, deshalb wird das Bewusst-Sein nicht gefördert, sondern möglichst nur soweit erregt, wie unbedingt notwendig.

Das ist ein völlig natürlicher BremmsProzess der Sparsamkeit.
Nachdenken ist Teuer, deshalb wird es im Normalfall gehemmt.

Nun, wenn *ich so die Krisen und die enormen UnGleichWertigkeiten, die Kriege und den Hunger und den Müll und unseren Umgang mit unserer Biosphäre stimmig bewerte, komme *ich ziemlich schnell darauf, dass wir wohl etwas mehr wache Aufmerksamkeit sowohl fürEinander als auch für die MitWelt brauchen, also etwas weniger Hemmung des teuren Denkens, sondern mehr Energie und Zuwendung für unser Bewusst-Sein.

NebenBemerkung: Ein soziales mitEinander bedingt die Hemmung von persönlicher Willkür. Das ist normaler tierischer Alltag in allen sozialen LebeWesen. Mein Punkt ist nur, dass aufGrund des hohen Energieverbrauchs des Denkens (des aktiven Bewusst-Seins), das Denken von allen LebeWesen nur gebremst geduldet wird, auch im Menschen. Da würde *ich gerne einen Kniff finden, dieses natürliche Hemmen der vollen Aufmerksamkeit, etwas zu dämpfen.

Titel: Von der Tücke der Ein-Ordnung

Überschrift: Dem Knecht ist doch alles recht (/Recht!)
Untertitel: Gefahren des Gehorsams
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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 28. Oktober 2014, Seite: Politische Bücher

Ist diesen Erkenntnissen etwas hinzuzufügen?

Vielleicht die allzu wichtige Frage: Wieviel Kompromiss / Einschränkung des Ego / der Willkür des Selbst, ist für ein gesundes / friedliches Gesellschafts-ZusammenerLeben nötig?
Unterordnung, gar Befehl und Gehorsam auf jeden Fall nicht!

Titel: Frage zum Nach-Denken

Neulich hatte *ich auf Tumblr einen kurzen Blog-Dialog:

"fragen-zum-nachdenken" fragte: Hey :) Sag mal, was würdest du gerne besser verstehen können? Viele Grüße

*ich: Hello zurück. Eine Menge! Aber im Moment ist es besonders die Frage: Wie verlocken wir Einander zu mehr aktiver Umsicht im DaSein und zu mehr Solidarität im mitEinander?

*ich vermute, das braucht sowohl das allgemeine erdmondliche MitEinander, als auch im besonderen wir Menschen.
Grüsse.

"fragen-zum-nachdenken" antwortete: Hi! Klingt nach einem unterstützens-werten Ziel :) Hast du schon Antworten gefunden, wie das gelingen könnte?

*ich: Die Soziologie, Philosophie, NeuroBiologie, die Pharmazie und noch einige andere Forschungsrichtungen arbeiten daran, die Mächtigen arbeiten daGegen. Es ist harte Forschungs- und Nachdenk-Arbeit!

Einfach wahrhaft da[zu]Sein.

Montag, 9. Juni 2014

Die Lockerung der Beharrlichkeit, Normalität und Karneval der Kulturen

Titel: Normalität, oder von der Kraft der Beharrlichkeit

Beim ersten veröffentlichen, wählte *ich den falschen Titel und liess das Ende zu offen, auch mittendrinn war einiges unstimmig, vielleicht wegen der Hitze in *mir und aussenherum. Hier nun also die vorerst beste Fassung.

Nur drei aktuelle Fakten:

In die EU werden jährlich fossile Brennstoffe (Kohle, Erdöl, Gas) im Wert von etwa 400.000.000.000 Euro (Milliarden) eingeführt.

Die Sonne schickt in etwas über 2 Stunden den Energiebedarf des Menschen für ein Jahr auf die Erde. Um diese Energie einzufangen, wären nach heutigem Stand der Technik ein Sonnenkollektoren-Park etwa von der Grösse von Island nötig, am besten stationiert in den riesigen Wüsten NordAfrikas. Dort würde das kaum auffallen. 

Die Durchschnitts Temperaturen innerhalb der Erde steigen seit Jahrzehnten langsam an, auch oder sogar wegen dem weltweit stetig steigenden Verbrennen von fossilen Brennstoffen als Energielieferant.

Das zu den Fakten und jetzt ein paar kurze Folgerungen und Fragen daraus:

Diese Daten sind seit Jahren, fast schon Jahrzehnten bekannt.

Die Erde glimmt. Und viele von Uns wissen längst, dass die Erde bald in Flammen stehen wird, wenn Wir so weiter tun. Und dass diese Veränderungen Millionen und mehr Menschen direkt und sehr schmerzlich betreffen wird.

Die Leses wissen, dass die AllerMeisten das Glimmen entweder als angenehm empfinden, oder als völlig desinteressant ausblenden. Fakt ist, es passiert nichts. Vollkommene Normalität also.

Aber die längeren Leses wissen, dass im "nichts passiert" schon noch jeweils etwas enthalten ist, allerdings meist sehr wenig, denn das "Nichts" ist niemals völlig leer, es enthält immer mindestens Eins. Auch normal.

Was könnte die EU (Wir Menschen in Europa also) mit diesen 400 Mrd. € alles anschieben oder zum Wohle Aller verändern!
Aber die Menschen schweigen und machen weiter so; und werden wegen Chlorhühnchen mässig hysterisch.

Was besagt das zum Zustand des Menschen?
Wissen und Angebote, die Uns nützen, zu verdrängen und derweil harmlose Veränderungen von Traditionen und Gewohnheiten mit [Massen-]Hysterie abzuwehren.

Ende Folgerungen und ein persönliches Eingeständnis. 

Unangenehm Wahrheiten - sagen einige Menschen - blenden wir Menschen gerne aus.
Ja, das wird wohl so sein.
Meine Frage ist daraufhin: Was ist daran unangenehm, dass das Sonne in 3 Stunden mehr Energie auf uns abstrahlt, als wir in einer ganzen monate laaaangen Sonnenumkreisung von Erde-Mond verbrauchen?
Wenig unangenehmes, wie *mir scheint.

Das unangenehme liegt also nur darin, bekannte Handlungsarten, also anerzogene, angenommene, von Genen (Trieben) gesteuerte Gewohnheiten / Handeln zu verändern. Das meint, das Unangenehme ist nur: das Alte, Bekannte zu hinterfragen und eventuell aufzugeben.

Warum?
Weil im Selbst Energieaufwendig. Ein Umdenken, eine Neuorientierung und die Neu-Ausrichtung des persönlichen, wie des gesellschaftlichen Handelns kostet "ungewohnt"! viel Kraft. Das Mensch ist, wie das DaSein wohl allgemein, auf stete Effizienzsteigerung, also die Optimierung von Prozessen angelegt, das meint, dass alle Vorgänge im DaSein den jeweiligen Energie- / Kraft-Aufwand für eine bestimmte Aufgabe RaumZeit-Portion um RaumZeit-Portion senken wollen.
[Fast?]Alle Bewegungen innerhalb des DaSein unterliegen diesem Optimierungs-Prinzip, also der Vor- / Mass-Gabe beim nächsten Zyklus weniger Energie für das Gleiche Ergebnis zu verbrauchen. Die Frage für uns Menschen ist also, in welchem Abschnitt eines und welchen Zyklus befinden wir Uns im Augenblick? 

Das Kuriose für *mich ist, dass noch nicht mal die klare Aussicht oder sogar die ganz klare Verbesserung unserer Bedingungen, dazu führt, dieses "unangenehme" der Traditions Befragung zu mindern.

Und das ist eine Beobachtung, die für uns Alle, wie für jedes einzel-Es zutrifft. Normalität eben.
Erschreckend, wie dumpf beharrlich wir (fast) Alle voreingestellt sind, *mich ganz klar und betont mit eingeschlossen! *ich zähle nicht zu den wenigen "fast".

Um etwas für uns Menschen und die mit-LebeWesen und UmWelt zu erreichen, brauchen wir also die Antwort auf die Frage: Wie fördern Wir das Wohlgefühl beim Verändern von Traditionen und persönlichem Handeln?

Und noch ein paar persönl*iche SchlussSätze, vielleich auch eine kurze Selbst-VerteidigungsRede:
Auch wenn *ich jeweils mit dem Geschehen in *mir und um *mich herum tief und weit in die kritische Auseinandersetzung gehe, jeweils in alle Richtungen, und das oft zu einem unbefriedigten und schmerzlichen Urteil oder Befund wird, so ist mein SelbstGefühl ein gutes, ein wohliges, auch zur Lebendigkeit und dem DaSein.

Vielleicht auch nur aus Alternativlosigkeit, aber *ich finde das erLeben als Mensch in diesem kleinen Sonnensystem sehr besonders und erLebens-Wert; und zwar solange und so aufregend wie möglich! Das ist sicher auch ein Grund für meine Lust am stets kritischen MitDenken des SelbstHandelns und dem mit-Denken im Gesamt- und Spezial-Handeln des DaSein. 
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Erste Momentaufnahmen vom heutigen Karneval der Kulturen, hier in Berlin-Kreuzberg. Es war laut, heiss, schwitzig, Rumba, Disco, Jazz, Techno, Ska, schlackernde Arme, beatende Beine, Salsa, Tinga oder Tanga oder so und Bier und Fleisch, meist unbekleidet und über oder unterm Grill und es war launig und lustig, nächstes Jahr wieder.
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Und nun noch ein paar Bilder von den Nebengeräuschen und der Nachhut.
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Freitag, 9. Mai 2014

Unabhängigkeit s-Erklärung

Manches im Folgenden kommt den Leses vielleicht bekannt vor, teilweise habe *ich es schon hier eingestellt, aber erst heute ist mir bei der Zusammenschau aufgefallen, dass die drei kleinen Texte auch die Schritte, den Reiseweg einer Abnabelung kartographieren könnten.
Einen Reise-Weg, den auch *ich sicher seit Jahren beschreite, aus einem tiefen Gefühl heraus, vielleicht einem Kerngebiet des Selbst, dem das Fremd, welches das Selbst Jahrzehnte bestimmt[e] zu viel geworden war?

Die Arbeit, die das persönliche Selbst zu leisten hat, um das Fremd einigermassen abzuschwächen, ist langwierig und umfangreich, glücklicherweise wurde von unseren LebeWesen-Vorfahren schon jede Menge Arbeit dazu geleistet.
So schöpft also Jedes Selbst bereits aus den umfangreichen Vorarbeiten, in den Genen und kann, auf etwas andere Art, auch auf die Vorarbeiten in der Philosophie, den Wissenschaften und denen, die in den Künsten und der Organisation der Gesellschaften (Politik) Form gefunden haben, zurückgreifen und es am und im Selbst wirken lassen.

Wir erarbeiten schon seit dem Beginn der Lebendigkeit eine Unabhängigkeits-Erklärung.

Jede Einzelheit im DaSein fordert Abstand und ein Nachlassen der [Selbst-]Bestimmung in und durch die Gesamtheit der Vielheit im DaSein.
Ist Ihnen das zu abstrakt, zu philosophisch? Ich versuche mein Bestes, es so allgemein lesbar wie möglich zu gestalten. 

Es ist, denke *ich, wie Alles im DaSein ein Forschungsprozess, also die Abarbeitung einer Fragestellung, in diesem Fall könnte die Frage lauten: Wie viel Selbst (-Entscheidung) verträgt die Gesamtheit des Selbst, ohne an Stabilität und Selbst-Erhalt zu verlieren und auseinanderzufallen?

Anders: Wie viel Entscheidungs- und WahlFreiheit kann auf die Mitglieder einer Gesellschaft verlagert werden, ohne die Gesamtheit, die Gesellschaft UND deren Mitglieder, somit jedes einzelne Selbst im Bestand zu gefährden?
Eine soziologische Fragestellung. Die Fragen des DaSein gehen in jede nur mögliche Richtung.

In den folgenden drei kleinen Texten, habe *ich so etwas wie Landmarken entdeckt, die mich von der überwältigenden Prägung durch die Herkunft und das Umfeld der Kindheit und Jugend weggführen.

Die erste Herberge, in der *ich Aufnahme fand, gewährte ein wenig Ruhe, nach einem Weg der Ernüchterung, einem Weg durch Textfluten voller neuer Gefühle (Literatur, Poesie), alter Hintergründe (Geschichte), alten und neuen Wissens und der Ausweitung der Wahrnehmung weit über das kleine persönliche Umfeld hinaus, fast überall hin in diesem kleinen Planetensystem und mit der Freundlichkeit der Astronomen und Astrophysiker auch hinaus in die noch unermesslichen WEITEN dieses Universums. Gestern habe *ich ein wenig davon hier in Tumblr eingestellt. 

Das persönl*iche Selbst wurde dabei klein und immer kleiner, ohne dass das Andere dabei überwältigte, so überwältigte, wie es die Prägung tat. Seltsam?
Die Überwältigung nahm trotz der Mengen an Information und erweiterten Gefühlen und Wahrnehmungen ab und die Selbst-Stabilität zu. Die Erkundungen waren ein befriedigender Vorgang, trotz des Widerstandes beim Lernen, Verknüpfen und Bewerten durch alte Befürchtungen, Vorenthalte und körperliche Dämpfungsmethoden (*ich habe schon öfter, auch hier, die Ergebnisse der Neurophysiologie erwähnt, die bestätigen, dass das Bewusstsein (Verstand u.s.w.) und damit verbundene Vorgänge (z.B. das Lernen) sehr viel Energie benötigen (zumindest überproportional im körperlichen Vergleich) und dadurch, wenn diese Energie in Form von körperlicher Bewegung, Nahrung und Sauerstoff fehlt, von der Masse gedämpft und behindert wird).

Genug der Vorrede.
Die folgenden kleinen Texte sind eine kleine Auswahl an Schritten, die für mich, die in *mir, zu einem mehr an Unabhängigkeit geführt haben.
Im Gefühl, somit im Handeln und damit auch im Denken.
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Erste Schritte:
Die Befreiung der Wahrnehmung von Vorgaben, Vorurteilen, Verengungen, und Veraltetem, allem, was die Antwort auf die einfache Frage: Was ist Wirklichkeit?, verstellt. Und in das Wirklichkeit sind natürlich auch die Lüge, der Betrug und jede Form des Phantasie enthalten. 
Der Weg zur Antwort auf diese Frage ist selbstverständlich, wie für fast alle Fragen, nur durch etliche Detailfragen (Schritte) zu erreichen.

1.
Eine Detail-Frage ist: Ist die Realität die Wirklichkeit, oder ist die Realität unwirklich?
Sie denken jetzt vielleicht: Was soll dieses alberne Wortspiel, ist doch ein und dasselbe, aber ist es das wirklich? Ist die Realität völlig deckungsgleich mit das Wirklichkeit oder sind neben den Wörtern auch die Inhalte verschieden?
Ich gehe jetzt einfacherweise mal davon aus, dass die beiden Worte dasSelbe beinhalten, also absolut deckungsgleich sind, zwei Worte für das Selbe, ein-Es nennt es Wirklichkeit, das andere-Es Realität, Beide deuten dabei im/auf dasSelbe Gebilde im SEIN: dieses Universum, mit diesem Sonnensystem, darin auch Uns.

Daher verwende *(Oliver-August Lützen)ich in diesem Beitrag nur das Wort "Wirklichkeit".
Wenn es auch in Ihnen vielleicht eher bei dem Wort Realität klingelt; dann, wenn das ALLES, was da so IST, was da so stattfindet und stattgefunden hat, - wenn einfach Jed-Es und AllEs darin enthalten sind und ALLES drummherum -, gemeint ist.

Glaube oder Wissen, Religion oder ?
Gibt es eine Lebendigkeit ohne Glauben? Ist die Ablehnung der Religionen nicht auch ein Glauben, also eine blosse Ablehnung älterer Vorstellungen und Inhalte, ist eine blosse Gottes-Ablehnung, ein vermeintliche Religionslosigkeit schon Wissen, oder ist es blosse Auflehnung, also vielleicht ein quasi pubertärer Reflex, eine blosse Distanzierung von bereits vorhandenen Ideen und Werten, ohne wirkliches, nüchternes Wissen um das: Was ist?

Darauf folgt für m*ich die Frage: Ist die Lebendigkeit nüchtern überhaupt erträglich?

So wirklich ganz und gar nüchtern. So ganz märchen- und mythenlos, unbesoffen, unbed[/t]rogen, ungesüsst, spielefrei, wunschlos, ohne falsche oder verzerrende Vorstellungen, wirklich ganz nüchtern, nackt, farbbrillenlos, mit beruhigten, einfach mitschwingenden Gefühlen, also unaufgeregt, unaufgewühlt, unabhängig, mit allen und vor allem, allen offenen Sinnen und aufgeklärtem Verstand?

Sorry, für die vielen Eigenschafts-Worte, aber jed-Es hat bei "nüchtern" einen anderen Inhalt, für Manche ist es lediglich ein Bier oder zwei, während der Zeichentrickfilm läuft, für m*ich sind es die vielen Worte, die die Bedeutung freiräumen und präzisieren. Nüchtern ist komplett ohne Mätzchen, ohne Spielchen, ohne ausblenden oder einblenden oder verblenden, na, Sie wissen schon.

Ist also die Lebendigkeit nüchtern erträglich?

Wenn Sie die Kassenberichte der Händler, wenn Sie die vielen Verbrauchsstatistiken lesen, das Fernseh-/Kino-/Buch-/Magazinprogramm kennen, dann kommen Sie auf den Befund: eigentlich nicht. Oder sogar: "Nein, ganz und gar nicht.)
Die Lebendigkeit ist fast in Gänze, für fast All-Es nüchtern unerträglich.
Ablenkung von der Wirklichkeit, innerhalb dieser Wirklichkeit, ist ein absolutes Muss. Von der Superjacht, dem Dach-Appartement in Manhatten, dem Gerhard Richter an der Wand, dem eigenen Fussball-Verein, über das Häuschen mit Gartenzaun und Hobbykeller, bis zum Fusel auf der Zeitungsmatratze unter der MainBrücke, ist die Lebendigkeit ohne Gedöns und Euphemismen unaushaltbar.

Lebendigkeit ist ständig von irgendEtwas oder irgendein-Es besoffen sein.
Von mir aus, auch angeheitert, angewidert, getrieben, gehemmt, überfordert, unter... u.s.w.

Als Beispiel, ein US-amerikanischer Präsidentschaftskandidat (Wahlkampf 2012) mochte die Schulden der USA abbauen, indem die Sozialprogramme "weiter" abgebaut werden. Da ist doch die Frage: welche Sozialprogramme und wieviel ist diesem Kandidaten ein Mensch wert?

Und die Europäer haben eine gemeinsame Währung eingeführt, ohne die Grundlagen dafür zu schaffen, einfach so, obwohl es kluge Menschen reichlich gab, die wussten, dass es ohne eine Angleichung der Steuersysteme, der Wirtschafts-Gesetzgebung und -kraft, gemeinsamer Wirtschafts- und Haushaltspolitik, also ohne ein mehr an Europa und ein weniger von Nationalis... unausweichlich in die Krise führt.

Nun, sie ist da, wie kommen Wir da wieder heraus? Rezepte gibt es, aber kein-Es, weder ein-Es noch viele davon, möchte verlieren, weil fast Niemand Europa ist, Europa wohl noch nur ein Traum ist, und das, obwohl Europa längst Wirklichkeit ist.

Das Wirklichkeit ist wirklich nicht zu ertragen.
Wirklich nicht? Die Lebendigkeit ist noch ein schlichtes Schauspiel.
Bisher ist der Vorhang noch nicht gefallen, Alles starrt auf die Bühne, spielt darauf oder arbeitet im Hintergrund und ab und zu brandet Applaus auf oder es gibt eine Rangelei im Rang, oder auch eine Belustigung in der Pause, aber bis Jetzt ist noch k[aum]ein-Es nach Hause gegangen, nicht mal tot, auch der ist Teil des SchauSpiels.

Der Glaube ist das Theater.
Vielleicht ist das Wissen die Mauern des Theaters? Nein, das Wissen ist auch das Theater, denn das Wissen erfasst alles: Was ist. Also auch Schauspiel, Lügen, Heimlichkeiten und sonstige Verzerrungen oder Verbergungen innerhalb des DaSein: ich weiss auch von vielen Lügen, gerade auch von denen, die *ich selbst erfunden und erzählt habe.

Vielleicht ist das Lebendigkeit ja erst frei und leicht und gelingend und unbeschwert, wenn alle Verzerrungen, Falschheiten und Wunschvorstellungen, Märchen und Egoismen, wenn alle Spielereien abgesetzt sind, wenn also "spielfrei" ausgekindert ist?

Ich stehe nun am Ausgang und zögere noch und durchdenke die Frage: Ist das Wirklichkeit wirklich (sic!) nüchtern unerträglich, oder folge auch *ich da nur einer Jahrtausende alten Prägung?
Einem vielleicht sogar Millionen Jahre alten FehlUrteil des Lebendigkeit, aus einer Frühphase dieses Lebendigkeit, in der Es hoch gefährdet war, in der noch keine Sicherheit, noch keine längerfristige Grundlage für diese Lebendigkeit vorhanden war?

Sie kennen vielleicht die geologischen Befunde aus der erdmondlichen Vergangenheit, darin ist klar dokumentiert, dass das Lebendigkeit eine höchst zerbrechliche Angelegenheit war, in der es Phasen des Überflusses und Phasen der fast völligen Auslöschung gab. Diese Phasen haben garantiert Spuren innerhalb alles Lebendigen hinterlassen. Lebendigkeit ist gefährdet, ist es bis Heute. Diese Bedrohtheit, diese Angst ist die Grundierung des Gefühls, es ist eine der gesamten Lebendigkeit nicht bloss einer Einzelheit, einer Spezies, von uns Menschen zum Beispiel.

Diese Gewissheit der Verletzlichkeit und jederzeit möglichen Auslöschung steckt aller Lebendigkeit in allen Eingeweiden. Das ist meiner Meinung nach, von der Gewissheit des Todes völlig verschieden: Diese Gewissheit, nur eine begrenzte Lebensdauer zu haben, ist ohne Angst, aber DaZwischen möchte die Lebendigkeit sicher sein.

Die Lebendigkeit sorgt mehr und mehr für Sicherheit, auch in und mit uns Menschen.
Wir sind immer weniger leicht, also einfach so, vom DaSein auslöschbar, Wir verstärken die Bemühungen das Selbst zu erhalten und wenn Wir es in Maschinen stecken, in eine Technik, die weniger angreifbar und zerbrechlich ist, als Wir zellularen Wesen es sind.
Noch sind.
Denn ist die Technik, sind Stahl und Kugellager und Kunststoff und Drähte und Silizium wirklich haltbarer als die zellulare Lebendigkeit?
Manche Zellen, manche Lebewesen künden da anderes, aber die Forschung und auch Unser Blick dorthin, sind noch verschwommen und unaufgeklärt.

Die Gefährdung ist längst nicht mehr so stark und übermächtig, wie Wir sie in Gänze noch fühlen und in Unseren Ängsten noch ausleben. Das ist, denke ich, die Wirklichkeit.
Die Angst verzerrt die Wahrnehmung.

Die Angst behindert die Klärungen in das Vernunft und vernebelt oft genug das Bewusst-Sein.
Längst ist zum Beispiel vielen Menschen klar, dass Wir Energie von der Sonne in einem solchen Masse geliefert bekommen, dass Wir sie gar nicht ganz verbrauchen könnten, selbst wenn jed-Es mit Strom heizt oder kühlt und fährt und fliegt ...

Es ist einfach "FAST" unerschöpflich, was die Sonne auch auf die Erde abstrahlt, auch die Technik ist längst vorhanden, um diese "FÜR UNS" fast kostenlose Energie zu nutzen, aber wenn ich die Politik und die Debatten in der Gesellschaft verfolge, bemerke ich nur Unwilligkeit, Unwissenheit, Be- und Verhinderungsmassnahmen.

Aber das Sonne strahlt ja noch mehrere Milliarden Jahre, bis dahin hat es vielleicht auch noch das letzte Lebewesen geschnallt, dass an Energie kein Mangel "herrscht" (das Fülle ist ohne Herrschaft), die Lebewesen braucht es nur zu nutzen, das Geldfreie Energie, obwohl, was schreibe *ich "Lebewesen", ausser dem Menschen tun das ja bereits ausgiebig die Pflanzen (Photosynthese) und auch viele andere Tiere.
Nur wir Menschen wollen noch uralte Sonnenenergie (Kohle, Öl) verheizen oder auch Atome spalten. Atome spalten oder neu zusammenfügen ist ja gut, aber Energie brauchen Wir nicht unbedingt daraus gewinnen, bestenfalls als Nebeneffekt, das kann die Sonne besser.

Ist also die Wirklichkeit in Nüchternheit erlebbar?

Oliver-August Lützenich vermute: Ja.
Leider erlebe *ich die Wirklichkeit noch nicht unverstellt und ungesüsst und ..., aber *ich bin inzwischen ganz gewiss, dass die wirkliche Freude und die wirkliche Freiheit erst erreicht sind, wenn Wir die Angst, - die Angst in das Wirklichkeit, aufGrund unserer Zerbrechlichkeit und Kleinheit, und die Angst auch im Mit-Einander, also das natürliche Misstrauen (das aus der Angst auch erwächst) Allen und Allem gegenüber -, soweit gedämpft haben, dass die Wirklichkeit ungeschönt und ohne Über- oder Untertreibung zu fühlen und zu spüren ist.
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Ja, das Wirklichkeit, für Sie vielleicht: die Realität, das GANZE also, ist sehr wohl erträglich und auch ohne übertriebene oder untertriebene Angst erlebbar.
Ganz nüchtern.
Vermute *ich.

2.
Ein weiterer Schritt ist vielleicht auch einmal Abstand zu nehmen zu Dem, was Mensch-Sein ist.

Mensch ist vor Allem ein irdisches Lebewesen, worin liegt also die Besonderheit des Mensch-Seins?

Das ist bis jetzt eine unbeantwortete Frage.
Bis Heute ist jede Besonderheit, die Menschen als und für das Mensch-Sein tun und sagen, lediglich eine Behauptung. Das Mensch behauptet lediglich eine Besonderheit.
Je genauer die Wissenschaft jedoch wahrnimmt (forscht) und bewertet, umso klarer ist, dass Mensch-Sein keine besonderen Besonderheiten im Vergleich mit unseren Mit-Lebewesen aufweist. Wir sind, wie Wir sind, Tiere, Grossaffen, Selbstbezeichnung: Homo Sapiens, in Deutsch: Mensch.

Ich bin ja auch ein begeisterter zuSchauer von Science Fiction, ein sogenannter Trekkie und da bleibt es nicht aus, das ein-Es irgendwann auch mal die Position eines Ausser-menschlichen einnimmt, die Fähigkeit der Empathie machts möglich, also schlüpfe *ich ab und an in die Position des Ausser-s*ich sein und schaue das Mensch als "Fremdes" Wesen an.
Lassen die Leses bitte mal ausser acht, ob das als Mensch überhaupt möglich ist: nicht-Menschlich zu fühlen und zu spüren, also Fremd zu sein. So "Fremd" übrigens, wie die Geschichten und Welten in der Science Fiction, hohoho ;-)

*ich versuche also völlig die Spezies, die ich ist/bin, auszublenden und damit auch das, was ich Selbst erlebt und erlitten habe, versuche das aufgeprägte Gefühl und die aufgenommene Meinung kurz zu vergessen und ganz und gar neutraler Beobachter zu sein.

Das ist verdammt schwer, weil *ich ja auch keine Vergleichsmöglichkeit habe, schliesslich kenne *ich weder einen Menschen, dem das bisher gelungen ist, noch ein ausser-menschliches Wesen, also zum Beispiel einen Silberfisch, eine Tomate oder auch einen Hund, alle sind irgendwie befangen und haben eine Meinung zum Menschen, mein Hund hätte gesagt:
"Super der Typ, überhaupt die Menschen, ich brauch bloss ein wenig zu wedeln und auf die Nerven zu gehen, dann bekomm ich alles von dem, manchmal sogar Schokolade oder ein Wassereis, dafür muss ich nur bellen, wenn die Klingel geht, Wahnsinn!".

Meine Katzen hätten vielleicht ähnliches gesagt, ausser dem Bellen und hätten vielleicht noch lobend meine ausgiebigen Streicheleinheiten erwähnt und den Reis mit Hühnerfleisch, den *ich extra für sie ohne Gewürze gekocht habe; aber neutral?

Nö.
Wo finden wir Menschen neutrale Beobachter, die mit Uns vielleicht mal Klartext reden würden; die anderen Menschen (Neandertaler), haben Wir ja schon vor längerem in die "ewigen Jagdgründe" geschickt, nun sind Wir also als Plappermäuler und Logiker allein.
Kein-Es da zum Palavern über Gott und die Welt und überhaupt, - die Vergangenheit, die Zukunft -, ausser das Mensch-Selbst, tja, also mal das Mensch-Sein kurz weggdrücken und ganz Anders sein und von Aussen auf das Selbst und die anderen Selbst blicken und so neutral, so nüchtern, wie es geht, bewerten: Was ist denn das da?

Nennt das, was Es ist "Mensch"; und führt das auch so auf.
Obwohl, als Neutrum lasse *(ich) das "auch so" wegg, weil das kenne *(ich) ja nur von Innen, also: Das da, ist also ein Mensch?
Hmm!? Na, *(ich) weiss ja nicht?

Zwei Beine, zwei Arme, aber nur ein Kopf, passt das überhaupt?
Na, scheint ja zu funktionieren, aber wie isses so im Kleinen DaZwischen und im Grossen Ganzen?Mal hinspüren, was Es da so hinbekommt, das Mensch.
So geht also das Ausser-menschliche auf Wanderschaft und spürt hin.
Mal abwarten, was so dabei hereinkommt?
.
.
Ist Mensch-Sein schwer-sein oder leicht-sein, ach, es ist schon ein Kreuz-sein!
In diesem Teil also ein wenig Religions-Kritik, aus dem Glauben heraus.

3.
Das Glaube[n] ist, wie *ich schon öfter bemerkt habe, der Urgrund des Wissens, deshalb brauchte *ich zur Erreichung der ersten kleinen Unabhängigkeit, auch erst mal eine intensive Beschäftigung mit den Inhalten des Glaubens, also der verschiedenen Religionen.

Also las ich mehrmals Bibel, Koran, grosse Teile des Midrasch, der Mischna und des Talmud, las Schriften des Buddhismus und der chinesischen Philosophen (Konfuzius, Laozi (Daoismus)) und auch ein wenig von den persischen, ägyptischen, australischen und amerikanischen Religionen und Mythen. Spannend und voller wundervoller Geschichten! Kann *ich als Lektüre nur wärmstens empfehlen, mit der Nebenbemerkung, die Worte ernst zu nehmen, allerdings nicht als vollkommen wahr, oder gar als persönliche Handlunganleitung, aber das ist ja inzwischen fast All-Es klar, oder etwa nicht?

Ein Synergie-Effekt des Wissens und der Phantasie, auch der Philosophie, aus dem Glauben, und des Wissens aus dem Alltag, aus dem Jetzt und Hier und Heute, ist vielleicht auch folgender kleiner Fremd-Text:

"Where do we go, nobody knows? God put a smile upon your face. Where do we go to draw the line? Your face is as good as mine. Where do we go to fall from grace?  Don't ever say you'r on your way, down the way. God gave you stile. God gave you grace. I'm put a smile upon your face."
Diese Textauszüge sind von der britischen Band Coldplay, aus dem Lied: "God put a smile upon your face", aus dem Album: »A rush of blood to the head«.

Mit Gott ist das so eine Sache. Fast jed-Es behauptet, ES sei mit Es.
In Syrien und auch sonstwo gerade wieder deutlich zu beobachten, All-Es rufen Gott an und sagen, sie handeln in Gottes Sinne, oder ES sei ganz bestimmt mit ihnen. Was hat recht?

Das Eine schiesst, das Andere fällt und mit Beiden ist Gott gewesen.
Oder gibt es viele Gotts?

Das Eine Gott schiesst auf das Andere Gott; können Gotts sterben?
Oder: des ein-Es Gott, schiesst auf des ander-Es Gott?
Das nur als eine kleine Facette des Beweises, dass auch menschlich-Es Leben phantastisch ohne Logik (Folgerichtigkeit) auskommt.

Menschen sterben. Menschen sterben massenweise für und mit Gott.
Hat Gott r/Recht?
Gott ist gross! Gott hat immer r/Recht. Gott ist für AllEs und jed-Es da.
Ist "Gott" die allumfassende Beliebigkeit?

Gott soll die Anderen vernichten, oder auch nur schlichten; Gott soll ein-Es helfen und die ander-Es im Stich lassen. Ist "Gott" Mensch?

Menschen handeln so.
Was für mich ist, ist Freund, was Anders ist, ist Feind.
Mensch-sein ist Zugehörigkeit.
Ist Gott ein[-Es] Eigentum?
Ist Gott Kapitalist? Was ist dann "seine" Ware?
Menschen? 

Aber mit Was, sollte ES dann handeln?; also gibt es doch mehrere Gotts und Einstein hätte unrecht, und Gotts würfeln doch?
Ach Gott, ich weiss nicht, Gott ist so wenig WEIT, so wenig Allgemein, so wenig anwesend, so wenig mitfühlend, so egoistisch, irgendwie menschlich.
Oder ist Gott nur der Fortschritt und das Wissen, dann wäre ES aber im Glauben schlecht aufgehoben?

"God gave me stile and gave me grace", aber so wenig Verantwortlichkeit und Weitblick, Schade. Machs gut Gott(s)!

*ich schau dann mal weiter und achte auf die Lebendigkeit; kannst ja mitkommen, Gott.
Danke, bis Hierher und für das Wasser.