Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Mittwoch, 1. April 2015

Das Kapitalismus in ErklärungsNöten

Titel: An Findigkeit ist kein Mangel, an was dann?

In einem SZ-Artikel fragt ein Journalist, wie wohl die menschliche Zukunft gestaltet ist, wenn jeweils nur ein paar Menschen die neuesten Techniken z.B. zur Verbesserung der Hirntätigkeit (eingepflanzte Chips und / oder "Drogen"), oder auch zur körperlichen Veränderung mit Maschinen (Cyborg) nutzen können, weil Sie das Wissen, den Zugang und das Kapital dazu besitzen, während die Masse so bleiben muss, wie SIE ist?

Das Ergebnis des Artikels ist, dass wohl das Menschheit in Splittern zerfällt. Das würde die Hierarchisierung einerseits fortsetzen, andererseits bedeuten, dass genau an dessen "Trennlinien", innert dieser Strukturierung das Menschheit auch zerfällt. 

Tja!

Was ist das "Problem"?

Die menschliche Findigkeit und unser Wissenshunger und auch das Lust, das soSein, also den jetzt-Zustand des Menschen zu verändern (weil, ob eine Änderung, eine Verbesserung ist, erkennen wir bis Jetzt immer erst danach), oder unsere aktuell krassen Unterschiede in fast allen Ausstattungs-Bereichen, egal ob es um mitSprache, Wissen Anerkennung und MitEntscheidung und Kapital - in allen Formen - geht?

So, wie *ich das empfinde, ist unser menschliches "Problem" (*ich setze das in Anführungszeichen, weil das Mensch diese Handlungen und das aktuelle soSein - nicht unseren körperlichen Aufbau, noch das Handeln das darauf beruht - weder gewünscht noch also zu verantworten hat), die enormen Unterschiede in unserer Ausstattung (s.o.); und eine fast ebenso krasse Intransparenz zwischen uns und allen Bereichen in denen Entscheidungen teils weit über die daran Beteilligten hinaus getroffen werden (Regierungen, Behörden, Unternehmen und auch Universitäten und deren Labore).

Hätten wir Alle erstens das Wissen, um die von uns erforschten und entwickelten Möglichkeiten zur persönlichen oder sogar zur Veränderung der Spezies UND hätten wir Alle die Ausstattung zur freien Wahl, was ein-Es aus der Auswahl nutzt, dann wäre unsere Findigkeit kein Problem, sondern, was es im Besten Fall ist, eine Chance zur Erweiterung der Freiheit.

Leider, für uns Alle, lässt unser aktuelles soSein, für das wir - wie oben angedeutet - keinerlei Schuld tragen, weder die allgemeine Transparenz noch gar eine einigermassen gleich=wertige Ausstattung von uns Allen zu.

Somit ist uns bisher sowohl der Weg zum Frieden und einer wirklichen Selbst-Entscheidung, als damit auch zur Freiheit nicht möglich.
Das ist sehr Schade, weil alle Menschen das Potential dazu sind.
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So hübsch!
Aber keine Ahnung, was das ist?
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Poesie

Titel: Das Kapitalismus kann nicht "sterben"

Meine langjährige Beschäftigung mit das Kapitalismus folgt der persönlichen Erkenntnis, dass *ich nur etwas verantwortungsvoll und einigermassen gezielt ändern kann, das *ich weitestgehend begreiffe. Alles andere ist natürlich[es] Zufall oder blosse Notwendigkeit, also mehr oder weniger Zwang. Ob das auch auf das Evolution zutrifft, ist noch zu klären.

Dies ist eine weitere Bchäftigung mit einem Artikel von Wolfgang Streeck, deren ersten Fund - aus der F.A.Z. -, *ich am 26. März 2015, in den Luetzenich-Blog, eingestellt habe.

Vorab, erst eine Einschätzung zum Inhalt des Wortes "Kapitalismus", von *mir, die jedoch - wenigstens habe *ich davon keine Kenntnis - kein-Es so teilt. Für *mich ist das Kapitalismus ein vollkommen natürliches "menschliches" Konstrukt oder auch System.

Warum?; weil das Kapitalismus nicht so sehr Menschlich ist, als es eine natürliche Notwendigkeit ist, und das mit all seinen Ableitungen (Demokratie (einem nur wenigst versteckten neo-Feudalismus: wenigste Herr[inzwischen auch knapp 30% Frau]schen ÜBER die Mehrheit (Alle?) hinwegg), und den -ismen: Sozial-, Liberal-, Kommun-) und Verirrungen (gewähltes Diktaturismus, Anarchismus, Kommunitarismus, Mafianismus).

Da würde wohl erst einmal k[aum]ein-Es widersprechen, denn es wurde uns ja nicht von irgendwoher gebracht oder gar aufgenötigt, sondern wir haben diese Form des Handelns und Produzieren und Kommunizierens Selbst - aus uns heraus (also natürlich) -entwickelt.

Es ist langsam entstanden, aus einem Notwendigkeit heraus, aus uns Menschen heraus, gefordert auch durch die äusseren Umstände und Veränderungen, und zwischen uns hinein gesetzt, oder schreibe *ich besser: hinein getrieben?

Das Kapitalismus ist in keines seiner Ausprägungen (s.o.) ein Fremdkörper. Das Kapitalismus ist fast (äussere Umstände) ganz und gar Menschlich. So wie das Mensch ganz und gar Natürlich ist. So kann *ich mit Fug und Recht schreiben, das Kapitalismus ist ein natürliches menschliches DaZwischen-Handels-System.

Zu dieser Vorrede bin *ich gedrängt, weil auch im unten folgenden SZ-Artikel das Kapitalismus so behandelt wird, als sei es etwas uns Fremdes, etwas uns Menschen fremdes, das, wie schon im ersten Absatz unten anklingt, unabhängig von uns "sterben" könnte. Ja sogar sterben muss.

Für *mich hier ist das ein schauerliches Gedanke, weil das Kapitalismus, mit ein wenig Abstand - soweit das als mittendrinn daSeiender und mitHandelnder möglich ist? - betrachtet, einen ziemlich guten und umfangreichen Einblick in das Mensch-daSein gewährt. Was sind wir und wie sind wir Menschen "drauf" und wie stehen wir zuEinander, was halten wir vonEinander und was ist unsere Beziehung zur auch nicht-menschlichen AussenWelt?

Vielleicht sollte *ich zur Bestätigung und Verstärkung wiederholen, das Kapitalismus ist aus uns heraus entstanden, es ist ein menschliches (natürliches) System, in und mit dem wir auf Veränderungen in uns, mit uns und um uns herum reagiert haben und es auch im Moment tun. Das Kapitalismus ist eine Notwendigkeit. Punkt. So bewerte *ich das.

Es ist KEINE Vernunft-Entscheidung, es ist keine geplante Erfindung. Alle Kapitalismus-Kritiker (und Sie bedenken bitte, das Kritik hymnisches Lob genauso beinhaltet, wie derbste Ablehnung und DaZwischen auch nüchterne Analyse) und sogenannten Kapitalismus-Vordenker, von Adam Smith über Karl Polanyi, bis zu Wolfgang Streeck beurteilen unser DaZwischen-Handels-System im Nachhinein und aus jeweils persönlichen Haltungen heraus.

Das exponentielle Wachstum der Anzahl von Menschen um diesen kleinen Planeten herum, unsere mitwachsenden Bedürfnisse und unsere ebenso mit-gewachsene Bewusst-Heit (Aufklärung), von uns und dem, in das wir eingebettet sind, haben dieses System geformt und entwickelt.

Glaubt den ein-Es von Ihnen, dass es eine Alternative gab, mehrere Milliarden von Menschen zu versorgen und in Arbeit zu bringen und bei Laune zu halten und weltweit mitEinander zu verbinden?

Das aktuelle neo-Feudalismus, euphorisch Demokratie genannt, [Il]Liberalismus, Sozialismus[s?], Kommun..., Diktatur..., National..., Anarch..., Mafianismus, was fällt Ihnen noch ein, was gescheitert ist, oder noch scheitert? Ach ja, die Religionen und Monarchien.

Das hier ist keinerlei Verteidigung oder Schönfärberei des Kapitalismus, es ist eine persönliche Einschätzung. Wie weit oder besser: nahe, dieses das Wirklichkeit kommt, entscheiden auch die Leses mit.

Ja, das aktuelle Stand des Kapital..., unseres DaZwischen-Handels-, Produktions- und Kommunikations-Systems, das auch einen ziemlich tiefen Einblick in uns Selbst gibt, braucht Veränderung. Ist ja auch schon bisher in steter Veränderung, und ist ja auch nicht überall dasSelbe (wie ja auch alle Menschen jeweils verschieden sind [das war jetzt platt, oder?]) Ausformung.

Aber es scheint so zu sein, dass die zunehmende Technisierung (und unsere Abhängigkeit davon. Diese wiederum hat unmittelbar mit dem Folgenden zu tun:) und weiter zunehmende Anzahl an Menschen und engere Verbindung von uns Menschen und das stetig anwachsende Wissen von uns und fast bis an alle Grenzen des DaSein, sowohl ins Kleinste, wie auch das Grösste, dass all das schnellere und deutlichere Veränderungen fordert, als wir sie bis Jetzt liefern können.

Mit all dem obigen ist für *mich auch klar, dass unser DaZwischen-Handels-System keinen Gegner oder Gegenmodell hat, keine wirkliche Alternative. So wie auch das Menschheit keinen wirklichen Gegner kennt und hat (!!!), als lediglich Mensch-interne verschiedene Standpunkte und Haltungen, teils sehr weit auseinander gefächert allerdings.

Damit ist auch für *mich sicher, dass Viren, Löwen, Haie, Bakterien, Gifte und Katastrophen und andere auch tödliche Gefahren nicht Gegensätze des Menschen sind oder Alternativen, sondern "lediglich" natürliche Gefahren. Notwendig als Reizpunkte und Entwicklungs-Beschleuniger, auch wenn das wegen der Schmerzen und der Tödlichkeit erst mal schwer erträglich ist und scheint.

Langes "Vorab"-Ende
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Schaut nach baldigem Regen aus
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Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 19. März 2015, geschrieben von Andreas Zielke

Überschrift: Institutionell dumm

Untertitel: Die Frage ist nicht, ob der Kapitalismus stirbt, sondern wie. Gründe wären die Ausbeutung des Staates, der Krieg gegen das Klima, vor allem der Verlust des sozialen Fundaments. Die Elite isoliert sich. Der Rest darbt.

Mitten im wirtschaftlich boomenden Deutschland wirkt die Frage wie ein provokanter Scherz: „Wie wird der Kapitalismus enden?“

Das Ende unseres Wirtschaftssystems ist ausgemacht, es geht nur noch um das Wie. Ach so! Doch Wolfgang Streeck, der diese Frage in den Zeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik stellt, ist nicht nach Komik zumute.

Der Soziologe und emeritierte Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln zählt zu der Handvoll deutscher Experten der politischen Ökonomie, die auch international hohes Ansehen genießen. Wer Streecks jüngere Schriften kennt, vor allem das Buch „Gekaufte Zeit: Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus“, ist mit seiner kapitalismuskritischen Diagnose vertraut. Um sie ernst zu nehmen, muss man sich keiner doktrinären Weltsicht verschreiben. Selbst ein bekennender Marktliberaler wie der Publizist Rainer Hank rühmt ihn als „vernünftigen Linken“: „Der Mann, der heute so tief pessimistisch ist, ist kein Savonarola, der zum Kreuzzug gegen den Kapitalismus aufriefe“.

Zwischentitel:  Das System triumphierte über den Sozialismus. Nun geht es an sich selbst zugrunde

{Über den menschlich geMachten "Sozialismus" oder den "Kommunismus", einer natürlichen Diktatur, im lediglich roten Mantel, zu triumphieren, ist sehr leicht, denke *ich}

Ein Kreuzzug, und das ist Streecks aktuelle Pointe, hätte ohnehin keinen Sinn, denn in diesen Zeiten gibt es nur eine einzige Macht, die dem Kapitalismus wirklich gefährlich werden kann – das ist der Kapitalismus selbst. 

Während Streeck es in dem Buch von 2013 noch dabei belässt, den ungleichen Kampf zwischen Markt und Demokratie zu beschreiben, spitzt er jetzt seinen Befund radikal zu: So erfolgreich der Kapitalismus über alle seine bisherigen Widersacher triumphiert, über Sozialismus, Arbeiterbewegung, national-staatliche Demokratie, aber auch die Natur {Wenn, wie *ich oben vermutete, das Kapitalismus das durchschnittliche Verhaltens-Muster des Menschen ist, mit allen Abweichungen und normalen Verschiedenheiten}, so unaufhaltsam gerät er – der selbst keine Grenzen und kein Mass kennt – außer Kontrolle und macht vor seiner eigenen Substanz nicht halt. Wie Pyrrhus ruiniert er sich durch seine Siege selbst.

In der Tat ist es hilfreich, mit der Frage nach dem „Wie“ zu beginnen, bevor man klärt, ob es mit dem Kapitalismus wirklich zu Ende geht. Ein abruptes Verschwinden, gar eine leninistische Zäsur, eine Revolution, überhaupt ein neues wirtschaftliches Regime, das den Kapitalismus in einem Kraftakt ablöst – all das sind überholte Vorstellungen von einem Ende, die heute niemandem mehr einleuchten.

Viel plausibler ist, sagt Streeck, von einer Abwärtsspirale auszugehen, die der Kapitalismus selbst in Gang setzt und die ihm nach und nach seine Vitalität raubt. Auch wenn der Deformationsprozess sich noch lange Zeit hinzieht, hat er mit dem dynamischen Kapitalismus, wie er insbesondere in den Nachkriegsjahrzehnten im Westen zur Hochblüte gelangt ist, immer weniger gemein.

Was also könnte einen solchen Niedergang bewirken? In der sich seit den Siebzigerjahren steigernden Abfolge von Krisen, die bisher im noch längst nicht bewältigten Finanzcrash von 2008 gipfelte, kristallisieren sich nach Streeck fünf chronisch gewordene Funktionsstörungen heraus.

Jede für sich genommen ist folgenschwer genug, erst recht ihr Zusammenspiel: der dauerhafte Einbruch des Wachstums; die explodierende Ungleichheit; die Verarmung des Staates und die Ausbeutung der öffentlichen Güter; der Verfall der ökonomischen Moral; die globale wirtschaftliche Anarchie.

Die sechste, die ökologische Funktionsstörung streift Streeck nur am Rande. Erstaunlicherweise, denn wenn etwas den selbstzerstörerischen Charakter des Kapitalismus offenbart, dann gewiss auch der Unwille, die verhängnisvolle Klimaerwärmung aufzuhalten, die er durch seine karbonintensiven Produktions- und Konsummethoden befeuert.

Obwohl sich das Zeitfenster für eine wirksame Korrektur bereits zu schliessen beginnt, steigt der Treibstoffausstoss an und mit ihm die Katastrophen-wahrscheinlichkeit; für einige Regionen ist sie bekanntlich bereits zur Gewissheit geworden.

Die institutionelle Dummheit des „CO2-Kapitalismus“ ist phänomenal. Naomi Klein wendet es martialischer und spricht von dem „Krieg“, den der Kapitalismus „gegen das Klima führt“. Doch wenn schon, dann müsste es heissen, dass, er einen Abnutzungskrieg gegen seine physischen Bedingungen führt, also gegen sich selbst. {Und diese "physischen Bedingungen" sind die Menschen.}

Mögen viele noch eine Weile hiervor die Augen verschließen, so kann das bei den anderen Funktionsstörungen nur noch schwerlich gelingen. Ein schwindendes Wachstum zeichnet sich ab, seitdem die blendenden Zuwachsraten der Fünfziger- und Sechzigerjahre des letzten Jahrhunderts auf absehbare Zeit vorbei sind.

Trotz des Zwischenhochs, das die Neunzigerjahre noch erleben durften, geht es seither mit den Raten sukzessive bergab. Wenn es aber das Bewegungsgesetz des Kapitalismus ist, dass das eingesetzte Kapital, das ja stets als Kredit {also ein Glaubens-Akt.} zu verstehen ist, aus dem Kreislaufprozess im Schnitt mit Zuwachs zurückkehrt, bedeutet eine dauerhafte Stagnation eine gefährliche Bedrohung.

Zwischentitel: Trotz der Billionen an billigem Geld der Zentralbanken schwindet das Wachstum

Doch sie scheint, wie es exemplarisch die Untersuchung des Ökonomen Robert Gordon zur größten, der amerikanischen, Volkswirtschaft zeigt, sehr real zu sein. Gordons Prognose im Jahr 2012: Die amerikanische Wachstumsrate wird sich, nachdem sie jetzt schon durchschnittlich auf unter zwei Prozent gesunken ist, langfristig nur knapp über null einpendeln, bei etwa 0,2 Prozent. Auch die technologischen Schübe, selbst die so spektakulären IT-Revolutionen, das belegt Gordon, ändern daran wenig.

Wohlgemerkt, trotz der Billionen an billigem, nahezu kostenlosem Geld, mit denen die Zentralbanken die Märkte fluten wie nie zuvor, setzt sich der Wachstumsschwund auch in der Jetztzeit durch. Ist also doch etwas dran an der verstaubten These vom tendenziellen Fall der Profitrate, die übrigens nicht von Marx stammt, sondern schon Adam Smith und David Ricardo beschäftigte? Darüber lässt sich streiten, kaum aber über das Faktum.

Natürlich bezieht sich die bleierne Stagnation auf die Gesamtwirtschaft, sie schließt darum keineswegs aus, dass in der ökonomischen Elite, nicht zuletzt am Finanzmarkt überdurchschnittlich hohe Renditen erzielt werden. Das wiederum leitet über zur zweiten Funktionsstörung, der galoppierenden Ungleichheit.

Wie aberwitzig sich aber das oberste Prozent oder sogar das oberste Promille bei Einkommen und Vermögen der restlichen Bevölkerung absetzt, tritt seit Jahrzehnten zu Tage, zuletzt haben Thomas Piketty und seine Kollegen evidentes statristisches Material zusammengetragen.

Obwohl Hochrechnungen schon wegen schwer vorauszusehender demografischer und steuerlicher Effekte mit beträchtlichen Unsicherheiten behaftet sind, wird sich im Zweifel die jetzt schon extreme Polarisierung weiter verschärfen.

Die Konzentration des Ertragszuwachses an der Spitze der Gesellschaft {Das menschliche Gesellschaft als Pyramide? Mir ist vollkommen klar, dass das eine komplett übliche Formulierung und auch innere Vorstellung vom "Aufbau" und der Struktur von Gesellschaften ist. Mit den tatsächlichen Verhältnissen und dem tatsächlichen Aufbau auch von menschlichen Gesellschaften schielt dieses Bild / Vorstellung jedoch komplett vorbei.} wirft aber nicht nur demokratische und ethische Probleme auf, sie betrifft den Kapitalismus selbst.

Allem Anschein nach löst er sich von seinem sozialen Fundament. Ein Paradox? Spätestens hier stellt sich die Frage, was eigentlich unter „Kapitalismus“ zu verstehen ist. Streecks Definition: „Der Kapitalismus ist eine moderne Gesellschaft, die ihre kollektive Reproduktion als unbeabsichtigte Nebenwirkung individuell rationaler, kompetitiver Profitmaximierung zum Zweck privater Kapitalakkumulation sicherstellt – vermittels eines ,Arbeitsprozesses`, der privates Kapital mit kommodifizierter Arbeitskraft kombiniert, um so die Mandeville‘sche Verheissung der Verwandlung privater Laster in öffentliche Güter wahr werden zu lassen.“

{Was für ein komplett idiotischer Satz. Verzeihung Herr Streek, aber erstens können im besten Fall vielleicht 0,01 Promille des Menschen diesen Satz lesen und halbwegs erkennen was damit gemeint ist (deswegen das "idiotisch", abgeleitet von der griechischen Urbedeutung) zweitens ist diese Erklärung / Schlussfolgerung falsch. }

So zynisch es klingt, dass „die kollektive Reproduktion nur eine unbeabsichtigte Nebenwirkung“ des kapitalistischen Marktes ist, so klar ist, dass genau dies seine ungeheure Leistungsfähigkeit begründet: Das ökonomische Gewinnstreben ist von sozialen Rücksichten freigestellt.

Nur so konnte der Kapitalismus zu der historisch beispiellosen Wachstums- und Wohlstands-maschine werden, die wir kennen. Aber genau deshalb ist auch die oft beschworene Behauptung, die Wirtschaft sei dazu da, den Menschen zu dienen und nicht umgekehrt, nur richtig, wenn und soweit es gelingt, den Kapitalismus zu „domestizieren“ und dem Gemeinwohl unterzuordnen. Von sich aus tut er es nicht und soll es ja auch nach seiner Prämisse nicht. Seine Kontrolle kann stets nur von aussen kommen.

Seit geraumer Zeit aber sind die hoheitlichen oder auch die zivilgesellschaftlichen Domestizierungskräfte schwächer und schwächer geworden. Und in dem Masse, in dem sich der Kapitalismus aber wieder von seinen politischen, sozialen und moralischen Auflagen und Bindungen befreit, wird die Gemeinwohlunterstellung zur Fiktion.

Über die Ursachen, die zu seiner „neoliberalen“ Entfesselung geführt haben, zerbricht sich inzwischen die halbe Welt den Kopf. Auf was es aber hier ankommt, ist, dass der Kapitalismus viel weniger als üblicherweise gedacht auf die Allgemeinheit angewiesen ist. Er kann seine Profitabilität ohne Weiteres auch insular entfalten, in begünstigten sozialen Segmenten. Nichts an seinem Prinzip zwingt ihn zur Inklusion der ganzen Gesellschaft.

Im Gegenteil, die Rendite steigt, wenn sich derselbe Ertrag auf wenige Köpfe verteilt. Darum entspricht es durchaus seiner Logik, sich zum eigenen Vorteil auszugrenzen, eine Art ökonomische Sezession. Der große Rest der Bevölkerung wird nicht überflüssig, aber doch in eine – was Produktivität und Gewinnabschöpfung betrifft – zweitrangige und immer prekärere Rolle abgedrängt.

Zwischentitel: Je niedriger die Preise sind, desto niedriger fällt auch die Entlohnung aus

Obendrein machen sich die Bürger in dieser abgedrängten Mehrheitssphäre, in der sie ökonomisch vor allem die Doppelrolle als Arbeitskräfte und Konsumenten einnehmen, das Leben selbst schwer: Je niedriger die Preise sind, die sie als Konsumenten zu zahlen bereit sind, desto niedriger, desto flüchtiger kann die Entlohnung nur ausfallen, die sie als produzierende Arbeitskräfte erhalten. Damit spielen sie dem Exklusiv- oder Elitenkapitalismus in die Hände – als seien sie seine Komplizen und seine Verlierer zugleich.

Schwer vorzustellen, dass dieses Wirtschaftsmodell auf Dauer überlebens-, geschweige denn gesellschaftsfähig ist. Dabei sind die weiteren von Streeck angeführte Funktionsstörungen noch gar nicht einbezogen. Sie machen die Sache, so viel steht auch ohnedies fest, nicht besser.
Ende SZ-Artikel

🤡

Donnerstag, 12. Februar 2015

Das Notwendigkeit des Selbst-Blindheit?

Titel: Von das Not des Wendigkeit

Das Schweigen liegt uns nicht.
Und nicht nur uns Menschen ist das Schweigen eine Anstrengung, fast AllEs und All-Es im DaSein ver-sendet beständig Informationen in alle möglichen Richtungen, ein-Es bräuchte diese nur einzuholen und passend verstehen und bewerten, dann wüsste -Es Bescheid. Wüsste Bescheid, was so abgeht im DaSein, was mit was in Verbindung ist, und was zu was wie steht, und was was braucht, oder gar nicht leiden mag. All das an Informationen und Bewertungen ist DaSein-Weit vorhanden, noch ohne das Mensch es erstens bemerkt und zweitens spürt, dass -Es darin fest eingebunden ist. Ganz einfach, weil das Mensch ist, und das Mensch beständig - und zwar ob es möchte oder nicht - ebenfalls Informationen aus dem jeweiligen Selbst aussendet, die vom Zustand des Selbst künden, und auch ebenso beständig Informationen einholt, um das Mangeln zu befrieden, das Orientierung zu sichern und das Zusammen-daSein zu gestalten.
Nur als Beispiele: das Schweiss jedes LebeWesen enthält fast alle Informationen zum jeweils aktuellen Zustand dessen, das den Schweiss absondert und aussendet. Was diesen Schweiss passend erfasst und bewertet, weiss, wie das verursach-Es ist. Fast ebenso Aussagekräftig sind Urin und Scheisse. Auch diese sind voller Informationen aus dem LebeWesen, das es ausscheidet.

Und nun kommt das Verschiedenheit zur Sprache, das ja ebenso eine Ausscheidung eines Menschen ist. Während die übrigen Ausscheidungen eines Menschen passend analysiert und bewertet einen fast zu 100 Prozent genauen Zustand des aktuellen Selbst gewähren, ist das Sprachen nur etwa zur Hälfte in das Lage Auskunft vom jeweils Aussendend-Es zu erlauben. Das Sprechen ist noch ein Instrument des Verunsicherung und Verschleierung von Wahrheit in das Wirklichkeit.
Das Sprache[n] ist voller Verunsicherung, Unkenntnis, voller Ungenauigkeiten und Phantasie {Glauben}. Das Sprache[n] ist das Instrument des Lüge im DaSein. Davon unbenommen ist, dass das Lügen, also das Verändern und Verdrehen von Tatsachen, oder sogar das "freie" Erfinden dessen, auch zu einem allerdings sehr geringen Anteil in allen anderen Äusserungen von AllEs und All-Es enthalten ist. Wir müssen auch lügen, *ich lüge auch, weil ...?

Ja, weil Wir AllEs und All-Es sonst nicht existierten.
Lügen ist eine Notwendigkeit, ist eine des Grundlegungen des DaSein. Tarnen und Täuschen ist ein nicht geringer Überlebens-Vorteil. Das Evolution besteht auf der Ausübung des Lügens, also auch dessen Inhalts: Tatsachen zu verbergen, zu verändern oder sogar ganz aus löschen zu wollen {was natürlich widerum unmöglich ist, weil, was geschehen ist, ist passiert und nicht ungeschehen zu machen, aber die nach-getragenen Versuche sind erlaubt}. Warum muss das Lüge daSein? Warum ist es grundlegend?
Eine Ahnung davon bin *ich bereits, aber das Formulierung gelingt noch nicht. Jedoch, es hat etwas mit dem DaSein-Notwendigen Zufall, dem nötigen Zerfall, und mit das - dem DaSein das Existenz einraumzeitenden - Haut zu tun.

Wie bei Allem innerhalb des DaSein ist dabei das Frage auch: WieViel davon braucht es notwendiger weise und wieViel davon ist kränkend und das Freude und das Glück des so kurzen erLebens - als was auch immer - verzehrend?

Das Lügen ist Notwendigkeit, aber wie wenig ist noch gesund und förderlich für ein auskömmliches und reichhaltiges und abenteuerliches und als Wunder voll erfühltes daSein?
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DaZwischen ein Fremd-Zitat

"Die Menschen denken, die Ereignisse entwickeln sich linear, aber die Aktualität kann sich über Nacht verändern. Das ist die grösstmögliche Angst, die man bezüglich künstlicher Intelligenz haben sollte. Wie schnell das ganze gehen kann, und wie langsam Menschen darin sind, mit Veränderungen umzugehen."

Von: Ian Cheng (http://iancheng.com/) einem us-amerikanischen Künstler und Performer, aufgeschnappt in Kulturzeit (3Sat), vom 11. Februar 2015.
Dazu möchte *ich noch hinzufügen, das Ian Cheng genau weiss, wovon er mit "künstlicher Intelligenz" spricht, denn Er programmiert es - Kunst-Intelligenz - bis zur notwendigen "Existenz" und lässt es dann mit offenem Ende, also in nicht geschlossenen Schleifen, "laufen".

Titel: Das Herkunft des Prägung des Sprachen

Das Artikel-Gebrauch in meiner Schreibung ist noch ungewöhnlich, aber so sehr *ich z.B. dem weiblichen Artikel des AltDeutschen vor dem Wort Prägung zustimme, weil zumindest in das menschlichen Gemeinschaft die Frauen, auch als Mütter, den wohl prägendsten Einfluss ausüben, so ist das weibliche Anteil nur eine von vielen das Mensch prägenden Einflüssen und darin nicht das prägendste, deshalb verwende *ich besser den neutralen Artikel "das" und als Deklinations-Artikel "des".

DaZwischen-Titel: Auch die lokaken / regionalen Umstände, in der Höhe, dem Nahrungsangebot, der Landschaft (Gross-/ Klein-Stadt, Dorf, Bergig, Flach, Hügelig, Bewaldet, Savanne, ...) und das Wettergeschehen, bestimmen die Prägung von (eines) Menschen mit. Darin enthalten ist natürlich und selbst-verständlich auch das Sprechen und dessen Haupt-Inhalt das jeweilige Sprache.
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Kein besonders vorteilhaftes Foto
von *mir, aber es ist von Heute
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Das folgende ist ein aktelles Artikel zur Prägung des Sprechens, den *ich als Erneuerer und Verstehen-Woller von Sprache, ganz klar auch hier einstellen und kommentieren muss.

Überschrift des F.A.Z.-Artikels: Klima und Stimme
Untertitel: Große Sprachen liegen in der Luft

VorSätze: Die Sprachen der Welt - eine Schöpfung des Klimas? Zumindest findet man einen bemerkenswerten Zusammenhang zwischen Luftfeuchtigkeit und dem tonalen Reichtum vieler Sprachen. Wir Europäer hatten da schlechte Karten.

Aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 12.02.2015, von WOLFGANG KRISCHKE
Hier der Original-Link:  http://www.faz.net/aktuell/wissen/klima-und-stimme-grosse-sprache-liegen-in-der-luft-13419285.html

"Man" ist ein Wort aus der Mandarin-Sprache und bedeutet „Mutter“. Es kann aber auch „Hanf“, „Pferd“ oder „schelten“ heißen - je nachdem mit welcher Tonhöhe es ausgesprochen wird. Viele Sprachen auf der Welt funktionieren nach diesem Prinzip. Die einfacheren unter diesen Tonsprachen nutzen nur zwei, die komplexen bis zu sechs Tonhöhenunterschiede, um Wortbedeutungen auszudrücken. Häufig trägt nicht nur die Tonstufe selbst, sondern auch das Fallen oder Steigen der Stimme eine spezielle Bedeutung. Nur wer hier genau den richtigen Ton trifft, kommuniziert fehlerfrei. In Sprachen wie dem Deutschen spielt die Betonung keine so grundlegende Rolle. Hier bleiben selbst völlig monoton vorgetragene Sätze immerhin noch verständlich.
Tonsprachen werden vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten gesprochen, während sie in anderen Weltgegenden kaum vorkommen. Ein Wissenschaftlerteam um Seán G. Roberts vom Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen hat nun herausgefunden, dass diese geographische Verteilung nicht zufällig, sondern durch die natürliche Umwelt bedingt ist.
Auf die Spur brachte die Wissenschaftler der Umstand, dass in den Regionen, in denen Tonsprachen beheimatet sind, eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Erkenntnisse aus Medizin und Biologie ließen die Linguisten vermuten, dass ein Zusammenhang zwischen diesem Klima und der Phonetik besteht: Wenn es auf eine präzise Tonregulierung ankommt, ist eine feuchte Umgebung sehr hilfreich. Sie wirkt auf die Schleimhäute der Stimmlippen, alltagssprachlich Stimmbänder genannt, und macht sie dadurch so elastisch, dass sie ausreichend schwingen und den richtigen Ton treffen können. Trockene Luft hingegen erschwert dem Kehlkopf diese Arbeit. Das bedeutet zwar nicht, dass komplexe Tonsprachen in solcher Umgebung nicht gesprochen werden können: Thailänder müssen in Deutschland nicht auf ihre Muttersprache verzichten, Chinesen unterhalten sich auch in der sibirischen Tundra kantonesisch. Die erschwerten Bedingungen sprechen aber dafür, dass sich dieser Sprachtypus in Regionen mit niedriger Luftfeuchtigkeit kaum oder gar nicht entwickelt und verbreitet hat.
Um ihre Klima-Hypothese zu überprüfen, untersuchten die Linguisten mit Hilfe von Datenbanken an 3750 Sprachen den Zusammenhang zwischen der Rolle der Betonung und der geographischen Verbreitung. Es zeigte sich, dass die Tonsprachen sich in tropischen und subtropischen Regionen Asiens und Afrikas konzentrieren. Eine kleinere Anzahl gibt es außerdem im südlichen Amerika und in Neuguinea. Zwar bringt hohe Luftfeuchtigkeit Menschen nicht zwingend dazu, Tonsprachen zu entwickeln - in den Tropen finden sich auch Sprachen anderen Typs -, aber umgekehrt scheint trockenere Luft ihre Entstehung zu verhindern.
In Europa, den nördlichen Teilen Afrikas, Amerikas und Asiens und den Wüstengebieten Australiens bilden Tonsprachen nämlich die Ausnahme. Dass die Luftfeuchtigkeit tatsächlich eine wesentliche Voraussetzung ist für die Entstehung komplexer Tonmuster oder die Bereitschaft, sie aus benachbarten Sprachen zu übernehmen, zeigen auch afrikanische und asiatische Sprachfamilien, die große, geographisch vielfältige Räume überspannen und sowohl tonale als auch nicht-tonale Sprachen umfassen.
Sogar wenn, wie in diesen Fällen, Sprachen beiden Typs miteinander verwandt sind, entsprechen die Grenzen zwischen ihnen zugleich denen zwischen Gebieten mit hoher und niedriger Luftfeuchtigkeit. „Unsere Arbeit legt nahe, dass nicht allein kognitive, soziale und politische Faktoren die Sprachentwicklung beeinflussen. Viele sprachliche Merkmale, die Außenstehenden exotisch vorkommen und die ein Ergebnis des Zufalls zu sein scheinen, sind in Wirklichkeit gelungene Anpassungen an die natürlichen Umweltbedingungen der jeweiligen Sprachgemeinschaften“, schreib Seán G. Roberts.
Ende F.A.Z.-Artikel

Wie könnte es also  anders sein, als dass das Klima, in dem Menschen leben, auch das Sprechen und dessen Inhalt (Sprache) mitprägt. Mit--prägt!

Himmel, wie banal sind denn solche "Erkenntnisse"!
Was glaubt das meiste Mensch, was -Es ist und wodurch -Es ist, wie -Es ist?

Kraft göttlicher Befindlichkeit konstruiert und in dessen Lego-Welt hinein gesetzt, einfach so? Wie schwachsinnig ist das Glauben doch! Und *ich stehe da doch mit vor dem Spiegel, wie schwachsinnig war auch *ich diesem Glauben jahrzehntelang zu vertrauen.

Bis auch *ich langsam erkannte, vom begreiffen noch weit entfernt, dass das daSein als Mensch eine Natürlichkeit ist, wie alle unsere erdmondlichen mit-LebeWesen natürliche Schöpfungen sind. Geprägt von den fernen und nahen Bedingungen und Herein- und Herausforderungen des Universums (DaSein), ausgestaltet und eingebunden in die Gesamtheit des inneren und äusseren Geschehens.

Anzunehmen, dass ausgerechnet das Mensch von all den prägenden und gestaltenden Prozessen des DaSein ausgenommen ist, ist was? Grössenwahn? Oder doch besser, nur pure Überlebens-Methode und notwendige Abstand-Haltung einer bis dato unwissenden Spezies des Lebendigkeit?

Da *ich ein vorsichtiges und zum Verständnis neigendes Mensch bin, favorisiere *ich die Ursache unseres menschlichen Ausnahme-Vermutens und -Handelns im voran gegangeben Satz. Und denke, dass alle anderen LebeWesen ähnlich "denken" aber auf jeden Fall so handeln. Bis diese LebeWesen auf so gearteten Widerstand stossen, das diese Fehl-Ansicht nicht mehr ein zu halten ist, und ein solidarischeres Denken und Handeln Platz greift.

Das Mensch fehlt dieses eindämmende Gegenüber, deshalb glaubt es in Massen immer noch an die Gewalt höherer Mächte und führt diese auch zwischen Menschen verletzend und tötend aus. Hierarchien sind dem Menschen heilig!

Bis das Mensch ein solidarisches und verantwortungs-gesättigtes LebeWesen ist, muss -Es diese natürlichen Fehlannahmen und teil grotesken Handlungsarten, die dadurch geschehen, erst abbauen. Wie?

Tja, wenn *ich das wüsste!
Zweifeln Sie bitte.
Danke

Freitag, 16. Januar 2015

Seltsam, Depression, Gelingen, Normalität und Vielleicht

Titel: Ein Zitat zur Funktion des Kunst

"Kunst muss ein Dorn in der Gesellschaft sein und Aufrütteln, alte Wörter abstauben und sie neu betrachten."

Von Michal Shamir.
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Hier ein Link: http://www.michalshamir.com
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Aus dem KunstgewerbeMuseum in Berlin
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Titel: Ein *Selbst-Zitat

"Depression ist die Vor-Freude im Leid"

Titel: Von der Gunst der Vor-Freude

Wenn ein-Es, wie auch *ich, Jahre oder gar Jahrzehnte lang, in einer beklemmenden [Selbst-]Verzweiflung festklemmt, vor allem in einer Verzweiflung, die das Freude und das darin enthaltene Gelingen (im Gegensatz zum Glück, das ein Erlebnis des Leid ist) mehr als erahnt, also ganz klar davon weiss, weil -Es schon Bröckelchen davon gekostet hat, dann ... ?
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Das ist Depression.
So fülle *ich das Wort.
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Aus dem KunstgewerbeMuseum in Berlin
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Titel: Gelingen?

Was packe *ich in diesen Begriff:

Wenn ein-Es, es denn schafft, einen Wunsch so zu formulieren - also in die dazu passenden Worte / Bilder zu fassen -, dass dieser Wunsch auch umsetzbar ist - also dass in dem Mensch sowohl die Voraussetzungen gegeben sind (z.B. Muskelaufbau, oder auch ein dafür nötiges Wissen), als auch die äusseren / gesellschaftlichen Voraussetzungen -, dann könnte die Umsetzung {Erfüllung des Wunsches} gelingen.

Dies betrifft jedoch nur die bewussten Wünsche.

Ohne bewusstes Wollen, so erLebe *ich das, ist ein Erfolg, gleich welcher Art und Weise entweder Zufall, Zwang, Glück oder auch Pech.
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Aus dem KunstgewerbeMuseum in Berlin
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Titel: Selbst-Erkenntnis 0? und kein weiter so, oder?

Es ist schon sehr seltsam!?
Mehr und mehr merke *ich, dass k[aum]ein-Es *mich mehr versteht und verstehen möchte. Und das liegt ja nicht so sehr an der Weise des Schreibens, mit den vielen "-" und "Es" und all den fehlenden "der" und "die" und "...er" und "...in", sondern am Inhalt, das ja wohl trotzdem noch verständlich ist für die Leses.

Irgendwie möchte und vielleicht kann *mir kein-Es mehr folgen. Wurscht auf welcher Plattform. Meine persönl*iche Überforderung, übertrage *ich wohl mit dem Geschriebenen auf das Leses? Das Ziel ist gewesen, die persönliche Überforderung durch das Forschen, Verbinden und in Sprache fassen (das so genau und dem Inhalt entsprechend so passend wie möglich und nötig) abzubauen.

Das Ergebnis ist 0. Zero Veränderung. Hat nix gebracht, also kaum etwas.

Je mehr *ich das Sprache und dessen Funktion ernst nehme und das Mensch-Sein ernst nehme, und eine Grenze nach der anderen abbaue, um endlich die Grenze oder auch Grenzen zu ertasten, also zu empfinden und zu fühlen, die wirklich erLebens-notwendig sind, umso weniger Resonanz erhalte *ich.

Irgendwas mache *ich ziemlich falsch. Denn es gab schon jede Menge DaSein- und daSein-Forsch-Es, die mittendrinn waren in Künstlerkreisen und Wissenschafts-Verbindungen, und auch als Autoren erfolgreich sind. Wenn *ich Texte versende, bekomme *ich zu fast 100 Prozent keine Antwort. Gleichgültig wohin, *ich "ernte" Schweigen. Oder manchmal zumindest Unverständnis, was ja wenigstens etwas ist.

Derweil denke *ich, das, was *ich tue und erarbeite, von Wert und vielleicht sogar wichtig ist. Falsch gedacht. Es interessiert kein-Es, also fast 0. Seltsam.

Und dann schau *ich hinaus, auch durch das Fernseher, und darumherum pumpt das Leben mit einer solchen Masse an Energie und einer solch enormen Wurschtigkeit für das einzeln-Es und das Ganze, dass es *mich schaudert, aber das ist genau so gewollt. Ignoranz und Abstand-Haltung sind die Hauptmerkmale dieses menschlich-erdmondlichen daSein. Schrecklich für *mich, weil genau so auch allgemein (unbewusst) akzeptiert und gestaltet. Alles wird einfach so hingenommen. Aufbegehrt wird immer nur nach Katastrophen, wie jetzt auch die Massenmorde in Paris, aber gelernt und wirklich geändert wird danach nichts, und die Leses wissen, dass das in diesem Fall wirklich nur 1 oder 2 Handlungen sind, wo es, um Katastrophen und Gewalt zu verhindern ziemlich viel mehr an Handlungen bräuchte.

Nur ein Beispiel: Seit Jahrzehnten schreiben und reden und appellieren Soziologen und Psychologen und auch Philosophen, dass Menschen, die irgendwo hinwandern, aus welchen Gründen auch immer, wurscht, mit Wohlwollen und Aufmerksamkeit empfangen werden müssen, mit allem versorgt werden müssen, was ein Mensch zum einLeben in eine neue Kultur und Gesellschaft braucht, und dass diese Menschen auch an den Tätigkeiten innerhalb des Gesellschaft beteilligt werden müssen (nebenbei: das Hilfsverb "müssen" hat die Grund- und Urbedeutung "eine Chance wahrnehmen", das mehr Zwanghafte ist später draufgepackt worden.), damit eine inner-gesellschaftliche AusGrenzung, Denunzierung und Stigmatisierung verhindert wird. Seit Jahrzehnten und länger, weiss das Mensch das vom Menschen-Selbst, also auch, wie ein Mensch auf Ablehnung, Abwertung und Ausgrenzung reagiert, geändert wurde jedoch nichts, also nur mit Zwang durch / nach Gewaltaktionen und Katastrophen. Und das Zwang kommt meist von Aussen.

Was besagt das von uns?
Weiter so?
Also, *ich weiss wirklich nicht mehr weiter!

Und klar ist, dass auch *ich wegen dieser Normalität menschlichen nicht-Handelns und all der Abstandhaltung, der Verweigerung von Erfahrungen und Wurschtigkeit leide. Auch *ich.

Vielleicht sogar fast Alle Menschen, aber daran geändert wird nichts, obwohl, wie oben bewiesen, das Wissen daIst. Und soviele Menschen werden noch weiter so abgewertet, verletzt und noch in Massen getötet, wie auch aktuell in Nigeria (Boko haram).

Untertitel: Vom Wert des Wissens

Aber das Wissen kommt am Glauben nicht vorbei, keine Chance. Das Glauben, mit all den Traditionen und Gewohnheiten und falschen Vorstellungen und kruden Hoffnungen (m.a. von einem Jenseits in dem es bestimmt "besser" sein wird) siegt immer weiter so, voller Angst.

Auch jetzt wieder.
Statt die Menschen, die hierher kommen zu beteiligen und endlich auch herzlich willkommen zu heissen, werden Überwachung und Kontrolle verstärkt, KnebelGesetze verschärft, Wiedereinreisen verhindert und und und, des weiteren blosse Zwangsmassnahmen mehr.

Und kein-Es scheint das zu interessieren, dass das nur wieder zu neuen Gewalt-Handlungen führen wird. Der "Wahnsinn"? der Wissens-Verweigerung geht fröhlich weiter. Irgendwas tue *ich falsch, dass *ich das aufgreife und davon schreibe, statt ...

Nein, *ich möchte das nicht bewerten. Schluss.
Aber mein Kummer geht weiter.
:-(
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Aus dem KunstgewerbeMuseum in Berlin
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Titel: Vielleicht ...

... muss *ich ja auch nur oder endlich begreiffen, dass diese Art des Forschens und Schreibens entweder nicht meine Aufgabe ist, oder sogar veraltet, weil sowieso schon tausende male von ander-Es geschrieben?

Egal, nach den Schrecken der Tagesschau, schaue *ich jetzt erst mal eine Folge von "Game of Thrones", also eine weitere Portion normalen Mensch-Seins, allerdings auf neuestem und bestem Niveau, trotz des Mittelalterlichen Aufzugs.

Gute Nacht.

Samstag, 8. November 2014

Das Töten ist Voraussetzung für KuschelSex

EingangsFrage:

Was macht es uns aus, dass alles [üb]erLeben auf dem Tod / töten beruht?
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Gestern in Berlin, im
Haus der Kulturen der Welt
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Titel: Die Mär vom KuschelSex

Manchmal bin *ich der Verdacht, dass die Lebendigkeit ernstlich nur in einer Art von Traum, also einer sehr eingeschränkten und spürbehinderten (darin auch das Denken mit aller Phantasie) zu existieren imstande ist. Dass uns die Wirklichkeit, die ungefilterte und blosse Wirklichkeit auflösen würde?

All unsere Nahrung ist getötetes LebeWesen, egal ob Pflanzen oder MitTiere.
Das Töten ist die Grundllage jeder Lebendigkeit.
Und dieses Töten ist auch in jedes einzelnes Selbst von uns Alltag, denn, um die körperliche Lebendigkeit aufrecht zu erhalten, müssen täglich Millionen Zellen in jedes von uns sterben und / oder getötet werden..

Die Lebendigkeit beruht auf der Notwendigkeit zu töten und zu sterben.
*ich muss also täglich töten und etwas sterben, um dieses *ich zu erhalten.
Das Töten und Sterben sind elementare Notwendigkeiten des DaSein.

Wahrscheinlich bin *ich naiv, oder im Moment nur einfach überwältigt.
Aber *mir bereitet diese Erkenntnis Angst, vielleich auch nur Sorgen?


Wieviel Wirklichkeit erträgt das erLebende daSein ohne Schmerzen? 
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Tausende sind gekommen.
Es war völlig überlaufen und überbesetzt.
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Titel: Vom Ende der Phantasie

Die Frage, die *ich nach der Erkenntnis der Notwendigkeit des Tötens für den Erhalt des DaSein stelle, ist: Gibt es auch ein erLeben / DaSein nach dem Töten?

Eine sehr alte Frage. Bisher lautete sie: Gibt es ein Leben nach dem Tod?
Also ohne mitzudenken, dass das DaSein elementar den Tod, das Töten braucht.

Die neue Frage, inklusive der Erkenntnisse ist: Ist eine Existenz ohne Zerstörung möglich?

Ist es nicht so, dass all unserer Forschung danach sucht, eine Existenz zu [er]finden, deren Entstehung und Erhalt, ohne das Aufbrechen von Verbindungen und das Auflösen von Strukturen und das Zerdrücken oder Sprengen von Formen erLeben kann?

Das Töten ist uns mehr und mehr unangenehm, obwohl unsere Existenz darauf beruht.

Aber genau aus diesem Grund - des Töten müssens - reicht unsere Phantasie nicht so weit, das zu erdenken.
Es gibt keine Phantasie für eine fühlende und denkende Existenz, die dazu keine vorherige oder begleitende Zerstörung benötigt. Keine annähernd erLebbare, oder auch nur vorstellbare.

Donnerstag, 28. August 2014

Nichts ist tiefer als vom Kapitalismus zu denken und zu fühlen

*ich fange mal ganz harmlos an.

Titel: Von der Einfachheit der Mathematik

Hunderte, wenn nicht mehr Menschen und Philosophen hat schon - und tut es noch - die Frage beschäftigt: Was ist Nichts?

Was ist einfacher zu beantworten als diese Frage? Nichts.

Was ist Nichts?
Mathematisch: Nichts = Alles - 1.
Also gilt auch: 1 = Alles + Nichts, oder: Alles = 1 + Nichts.

Wenn *ich nichts mehr sehen und hören und haben möchte, ist Eins da: *ich, aber Alles (andere) ist auch da, *ich möchte nur nichts davon wissen.

Wenn ein-Es für ander-Es Nichts ist, ist Es trotzdem da, auch wenn Alle (ander-Es) nichts davon wissen wollen. Oder wenn *ich meine Freundin fragte: "Was is?", und Sie sagte: "Nichts."! Und *ich wusste genau, ...

Nichts ist somit immer Etwas. Mindestens ein-Es oder etwas, manchmal aber auch Alles,  ohne ein-Es oder etwas. So einfach ist das.

Woher hat das Mensch nur die falsche Vorstellung von völliger Leere, von einem Zustand oder eines RaumZeit, das komplett ohne IrgendEtwas oder irgend ein-Es, ohne jeglichen Inhalt ist?

Ohne zu realisieren, dass, um einen Bereich oder eine Spanne zu definieren, das völlig leer ist, es eine Grenze, eine Hülle oder Haut braucht oder einen Anfang und ein Ende (Spanne), in das Leere ist, also ohne zu erkennen, dass Nichts zumindest eine Grenze braucht, in das Nichts ist; wobei aber die Grenze ist.

Nichts ist immer mindestens Etwas / ein-Es.
So einfach ist diese Frage beantwortet.
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Titel: Die Wurzeln und die "Tiefe" des Kapitalismus

Dieser Link leitet zu einem F.A.Z.-Essay von Prof. Meinhard Miegel.

Ein kleiner Auszug:

Abschnitt-Überschrift: Ein freier Wille für den Wandel

"Wenn es doch so einfach wäre! Seit vielen Generationen bemüht sich vornehmlich die politische Linke, den Kapitalismus zu reformieren oder besser noch durch eine andere, humanere Ordnung zu ersetzen. Das Ergebnis dieses Mühens ist auf globaler Ebene ein totaler Fehlschlag. Wer kann, bereichert sich schamloser denn je. Das wohlhabendste Fünftel der Menschheit beansprucht mittlerweile 83 Prozent der Weltgütermenge. Für das wirtschaftlich schwächste Fünftel bleibt gerade einmal gut ein Prozent. Und was auf globaler Ebene gilt, setzt sich im binnengesellschaftlichen Bereich fort. Alles nur Fehlfunktionen eines Systems oder - in der Sprache der Technik - auch menschliches Versagen? Denn schließlich sind es Menschen, die Systeme so oder anders aufladen.

Es sei wiederholt: Beim derzeitigen Wissens- und Könnensstand bedeutet jedes Wachstumsprozent, jede Lohnrunde, jede weitere soziale Wohltat oder jede zusätzliche öffentliche Leistung zwar nicht zwangsläufig, aber nach allen bisherigen Erfahrungen in der Regel eine Erhöhung des zerstörerischen Drucks auf die Lebensgrundlagen und damit eine Beschleunigung ihres Zusammenbruchs. Es kann ja sein, dass die Menschheit irgendwann so wissend und könnend sein wird, dass sie ihren materiellen Lebensstandard auch ohne Zerstörung und Ausbeutung von Natur und Mensch zu heben vermag. Aber noch ist sie hiervon weit entfernt. Bisher hat sie für die Mehrung ihres materiellen Wohlstands allenfalls kleine Abschlagszahlungen geleistet."

Diese Form der Selbst-Erkenntnis ist formvollendet und begrüssenswert!

Bald haben wir Menschen die Verbindung geschafft, zwischen unserem blossen daSein und dem Handeln darIn. Dann ist allen Menschen klar, dass sie handeln und dass dieses Handeln wirkt, und zwar sowohl nach Innen wie nach Aussen.

Und dann ist auch klar, dass das Kapitalismus ein Handels- und Produktions-System ist, das vollkommen auf den menschlichen Trieben, Bedürfnissen und Wünschen beruht. Dass also, wer das System ändern möchte, den Menschen ändern muss.

Das ist die Schwierigkeit, den Kapitalismus zu reformieren!
Zuerst braucht das Mensch-Sein eine grundlegende Reform.  
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Ist dieses Bild in diesem Zusammenhang gemein?
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Titel: Vom Kampf des Körpers um Aufmerksamkeit

Überschrift: Energie für das Denken
Untertitel: Kinderhirne brauchen mehr {Zucker} als der restliche Körper
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 26. August 2014, Seite: Wissen

Wenn *ich also bedenke (!), dass ein Körperorgan, das etwa 1 Kilogramm im Körper eines Kindes wiegt, das insgesamt etwa 25 Kilogramm schwer (leicht) ist, aber 2 Drittel der aufgenommenen Energie an- / abfordert, dann ist das schon ein beachtenswertes Datum!

Ein Fünfundzwanzigstel eines LebeWesens braucht 2 Drittel dessen aufgenommener Energie zur Reife. Nur, was macht es später aus diesem ungeheuren, so enorm egozentrischen Verlangen und Bedarf?

Ja, genau das.

Wieviel macht das Mensch innerhalb des kleinen PlanetenSystems Erde-Mond aus und wieviel fordert und verbraucht Es.

Die Mehrheit hat nichts zu melden. Das Körper arbeitet und schafft an, für ...
Bin *ich das einzige, das für zu wenig hält, was wir aus der abgeforderten Energie machen?

Denn eins muss *ich noch hinzufügen, auch in einem ausgewachsenen Menschen bekommt und fordert das Körperorgan mit den Ausläufern von den Haarwurzeln bis in die äussersten Schichten der Haut und die Zehenspitzen, immer noch 20 oder mehr Prozent, der aufgenommenen Nahrung und dessen Inhalts-Stoffen. Ein knapp 2 Kilo wiegendes Organ in einem durchschnittlich 75 Kilogramm wiegenden Gesamten fordert beständig ein Fünftel, der für alle Bewegungen nötigen Substanzen. 

Und nochmal die Frage: Was macht das Gehirn dann daraus?

Titel: Von der dauerhaften Glückseligkeit

Überschrift: Verdrehte Gefühle
Untertitel: Genetiker manipulieren die Erinnerungen von Mäusen
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 28. August 2014

Bei Mäusen fängt es an, und bald lautet die Frage an das (einzelne) Mensch: Welche Gefühls-Mischung soll es denn sein? Und schwupps, ist alles wunderbar, was gerade noch fast unerträglich war.

Beziehungen können schneller gelöst werden, als sie je geknüpft wurden, ein kurzer Laserblitz an die passende Örtlichkeit, verwandelt jeden (Trennungs-) Schmerz in das Glück endlich wieder befreit in eine neue Partnerschaft eilen zu können. Hoppsi, hopps, wo ist das Neue, ich bin frei!

Was für eine Erweiterung der Freiheit der Verbindlichkeiten.
Nur so veraltete Romantik-Es wie *ich, werden noch dem gewohnten Leid und den alten Schmerzen wegen alles möglichem hinterher weinen, während die Avantgarde von einer "Blume" zur nächsten summt, um eifrig hier und dort und bitte dort auch noch, zu befruchten, nicht unbedingt mit Samen, sondern einfach, um ein wenig fliegengleich zu verweilen, weil es halt grad nett ist und gut schmeckt.

Na, da brauch *ich noch ein wenig Eingewöhnungs-RaumZeit.
Um Fliegen-Gleich von Haut zu Haut zu schwirren. 
Aber das wird schon noch.