Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Dienstag, 27. Januar 2015

Auschwitz ist in Wirklichkeit

Titel: Auch Auschwitz ist daSein

Heute vor 70 Sonnenumkreisungen des Erde-Mond, befreite die vorrückende Rote Armee die letzten verbliebenen Häftlinge der deutschen Konzentrations-und Vernichtungs-Lager Auschwitz und Auschwitz-Birkenau.

Ein Selbst-Erkenntnis-Bericht:

Das DaSein ist auch Auschwitz, oder: *ich bin auch Auschwitz.

Wie kann *ich Auschwitz je begreiffen, ohne auch den Täter, den SS-Mann, in *mir ab zu erregen; neben der fast unfassbaren Traurigkeit, die *mich vollkommen erbeben lässt, wenn *ich Auschwitz erspüre?

"Ein SS-Mann befahl einer Gruppe Häftlinge in eine volle Latrinengrube zu springen, und drohte damit, den letzten der springt zu erschiessen. Alle Haftlinge sprangen sofort in die Grube voller Scheisse und Urin. Nach dem Kommando des SS-Mannes, wieder hinauszuklettern, half ein jüngerer einem älteren schwächeren Häftling auszusteigen. Da schlug der SS-Mann dem jüngeren Häftling mit einer Schaufel zuerst auf die helfenden Hände und danach dem älteren Häftling mit dem Stiel auf den Kopf und drückte ihn dann damit tief in die Scheisse hinein, bis er erstickt war."
Schilderung eines Überlebenden von Auschwitz. Ein Einzelfall? Nein.

Kann *ich Auschwitz je begreiffen, ohne dieser SS-Mann wenigstens für Momente zu sein, ohne also Babys und Kinder an den Füssen zu packen und sie mit Wucht gegen Mauern oder Böden zu schlagen, weil sie nicht mehr zu den 3000 Menschen in die Gaskammer hinein passen?
Ein fast alltäglicher Vorfall in den 4 Krematorien.

Kein Umstand in das RaumZeit, in das *ich bis Heute daSein durfte, war so ?, *ich finde keine Worte dafür?, war so, dass *ich das Mit-Menschen hätte antun müssen oder sogar wollen. Meine Gefühle und *mein Gespür waren stets bei den Getöteten und den Überwältigten und Gefolterten und den bis heute tief traumatisierten wenigen Überlebenden der Shoah.
Hilflosigkeit, Wut, Entsetzen, Traurigkeit und Verzweiflung.

Was *mir bis Jetzt "fehlt", sind das gefühllose Ignoranz und Demütigung, das ebenso gefühllose Foltern und Töten, das fraglose Glauben und das blinde Folgen von Befehlen. Fehlt noch etwas?

Ohne das fehlen von fast jedes Gefühl und Gespür, also fast jedes Erregung im drInnen und für DrAussen, werde *ich Auschwitz nie ganz begreiffen.

Möchte *ich Auschwitz je begreiffen?
Jain.
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Morgendl*ich
Von Heute, 27.01.2015
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Titel: Das Sprache als Behinderung von Klarheit

Ist es anerkannte Tatsache, dass das überwiegene Mehrheit des Krankheiten, an denen ein LebeWesen wie auch das Mensch leidet, von Aussen, etwa durch andere Mit-LebeWesen, in das Körper eingebracht werden (s.u.)?
Ist es allgemein anerkannte Tatsache, dass, egal woher eine Krankheit verursacht wurde / wird, das Wirkung immer körperlich ist und im davon betroffenen LebeWesen, z.B. im Menschen, stets ganzheitlich wirkt, egal ob ein eingewachsener Zehennagel, Neurodermitis oder ein erlittener Schock mit der Folge eines Trauma?
Wohl eher nicht, wie das Folgende zeigt.

Überschrift des SZ-Artikels: Wahn und Wirklichkeit

Untertitel: In Paris erschiessen zwei Männer zwölf Menschen. Kaltblütig. Gnadenlos. Wie so oft ist die erste Reaktion: Das müssen Verrückte sein. Erstens stimmt das nicht. Zweitens steht das für ein fatales Bild vom psychisch kranken Menschen.

Quelle des Auszugs: Süddeutsche Zeitung, vom 24. Januar 2015,  Gesellschaft, von Christina Berndt
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Das Bemühen der Autorin neurologisch und an ungewöhnlichem Verhalten (psychisch?) erkrankte Menschen [- statt, wie immer noch üblich, auszugrenzen und als gefährlicher wahrzunehmen und zu fühlen, als an z.B. Hepatitis B oder an Masern oder Krebs erkrankte Menschen -], als einfach ebenfalls Kranke ernst zu nehmen, erkenne *ich an. Das war's aber auch schon.

Die unbewusste Denunziation und übliche Trennerei, wo keine Trennung sondern sogar eine Einbeziehung vorliegt, beginnt schon in das Überschrift.

Wenn das Überschrift lautete: "Das Wahn in das Wirklichkeit", hätte *ich zugestimmt. Von *mir aus in altsprech auch: "Der Wahn in der Wirklichkeit". Was ist wirklich, was Wirklichkeit? Nur das, was irgend ein-Es gefällt?

Ganz klar, wenigstens für *mich, ist das Wirklichkeit AllEs und All-Es was IST. Egal, ob es *mir gefällt, oder nicht: Kriege, Auschwitz, Rosen, das SZ, die Nachbarin, die immer mittennachts Hustenanfälle erleidet und *mich damit aus dem Schläfchen holt, der "Verrückte", der hier in Kreuzberg fast jeden Tag mit dem Fahrrad protestierend und hupend durch die Strassen fährt, das Andromeda-Galaxie und so weiter und so fort, Sie, Du und des Nachbars Känguru. Zu behaupten, was widerum üblich ist, dass das Wahn keine Wirklichkeit ist, ist fast schon Schizophren, das hat viel damit zu tun, dass Mensch gerne ausblendet oder gar schmäht, was -Es missfällt. Das gefällige ist dann Wirklichkeit, das missfällige = un-irgendwas.
Aber weiter im Text.

Untertitel:
"... Männer ... Menschen."
Denunziation? Bin *ich zu sensibel? Tatsache ist, das auch die Täter Menschen waren. Tatsache ist, das zwei Männer, 8 andere Männer und 4 Frauen getötet haben. Das zu formulieren, ist doch nicht zuviel verlangt?

"Gnadenlos. Kaltblütig."
Denunziation? Lüge? Anmassung? War die Autorin dabei? Hatte Sie vielleicht sogar sensitive Fühler in den Tätern, während der Tat? Dies ist keinerlei Verkleinerung der Morde der beiden Franzosen an zwölf anderen Franzosen, sondern ein Tun der Genauigkeit und Wahrheitsfindung; das nur als DaZwischen-Bemerkung. Die Wortkette: "Gnadenlos. Kaltblütig", soll was unterstellen? Für *mich eine unrichtige, weil nicht überprüfbare Annahme, eine unnötige Schmähung, ohne Nutz- oder Erkenntnis-Wert.

Dem weiteren stimme *ich zu. Darf *ich doch so schreiben, ohne *selbst als anmassend bei den Leses anzukommen?

Zum Auszug:
"Nicht zuletzt gilt es, psychische Krankheiten gleichberechtigt mit körperlichen Leiden zu behandeln. [...] ..., genauso ernst genommen und in die Gesellschaft integriert zu werden wie körperlich Kranke."

Diese Sätze besagen für *mich ganz klar, dass sogenannte "seelische" Leiden nicht körperlich sind. Was immer auch "seelisch" den einzeln-Es bedeuten. So wie die Autorin den Begriff benutzt, wie es wiederum üblich ist, ist das Seele / Psyche also zwar im jeweiligen Körper, also irgendwie anwesend, aber auch wieder nicht fassbar?

Was ist das Wirklichkeit?
Für *mich hier ist vollkommen sicher und gewiss, dass jedwede Kränkung und Krankheit eines LebeWesens, darin auch jedes Mensch, voll körperlich ist. Kein Neurologe würde nach inzwischen Millionen MRTs und fast ebensovielen Operationen bestreiten, dass alle sogenannten seelischen oder psychischen oder geistigen, oder, um es auf den Punkt zu bringen: Verhaltensauffälligkeiten jedweder von der Durchschnittlichkeit (Konformität) des Mehrheit abweichender Ausprägung, dass also alle Krankheiten eines Menschen, ganz und gar körperlich sind. Auch wenn fast alle Krankheiten von Aussen in das jeweils erkrankte LebeWesen eingebracht werden. Sei es durch Viren, Bakterien, Pilze, Gifte, schlechte Behandlung oder sogar Misshandlungen durch Mit-LebeWesen und andere Einwirkungen. 

Wenn also die Autorin, wie es allgemein üblich ist, schreibt, das: "... gleichberechtigt mit ..." und daraufhin noch: "... integriert zu werden wie ...", dann ist klar, dass da eine Trennung und Gewichtung angenommen wird, das nicht den Millionenfach überprüften Tatsachen entspricht. Das Körper eines LebeWesens enthält und ist Alles was darin stattfindet, also alle Gefühle, alles Gespür und darin jedwede Wahrnehmung und alles Verhalten, auch jede Verhaltens-Auffälligkeit und jede Kränkung und Krankheit, ist körperlich.

Beitrags-Erkenntnis:
Das Sprache, genauer, das aktuell alltägliche norm-Sprech, hinkt den vorhandenen Erkenntnissen mehr und mehr hinterher und trägt jede Menge veraltete FalschMeinungen, unüberprüfbare Glaubens-Vorstellungen und "wahnsinnigen" Ängste und Fehlurteile und Abschätzigkeiten weiter nach vorne heraus. In Sprech, Schrift, Bild und sonstige Kunst.
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Schöne Aussicht? 
Geht so
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Titel:  Das Freude des Ernstlichkeit

Eine abschliessende Herausforderung (Provokation):

Was glaubt, dass das Ernst kaum Freude kennt, kennt Selbst von das Freude nur das bisschen Spass, das aus dem Leid in das Freude hineinragt. Denn Spass ist fast einschliesslich im Leid zu erfinden. Weiss nur k[aum]ein-Es, weil die meist-Es noch mehr Glauben als Wissen.

Danke.

Montag, 8. Dezember 2014

Das Freiheit des Ahnung und ein Geständnis

Titel: Ein Aufruf zur Steigerung des Selbst

Untertitel: Der Punkt ist, dass das "Material" auf dem jed-Es aufgebaut ist, das Mensch-Sein unwichtig ist.

Den Zellen, auf denen alles erdmondliche erLeben aufgebaut ist, ist das jeweils individuelle daSein schnurz. Fast (!) vollkommen schnurz, weil beim Tausch von Blut, Herzen, Lebern, Haut und anderen Körperlichkeiten, gibt es schon noch eine kleine Hemmschwelle, also eine Abwehr- oder sogar Abstossungsreaktion, aber die ist medizinisch bereits dämpfbar.

Das ganz persönliche vollkommen einzigartige ich, das jed-Es definitiv ist, ist den Zellen aus denen dieses ich ist - also das Ganze, das Einzel-Wesen in der klaren Verschiedenheit von anderen Gleichen -, fast vollständig wurscht. Das zu erkennen, ist eines der tiefgreifendsten Probleme.

Das einzelne ich beruht auf einer Körperlichkeit, der diese Einzigartigkeit fast vollkommen schnurz ist. Das Körper hat Bedürfnisse. Diese Bedürftigkeit will das Körper - und zwar jedes Körper! -, erst mal befriedigen, befriedigt wissen. Atmen, dann komm länger Nichts. Durst, dann kommt wieder länger nichts. Hunger, dann folgen schon ziemlich bald die sozialen Bedürfnisse, als erstes vielleicht das freundliche Willkommen, dann die Anerkennung als MitGlied einer schützenden und das Selbst möglichst gut versorgenden Gemeinschaft und noch ein paar andere Mängel mehr, die gefüllt werden möchten. Und wenn die passende Grösse, Angepasstheit und Eingebundenheit erreicht ist, kommt ein weiteres sehr wichtiges Bedürfnis hinzu, das schon von Anbeginn an in jed-Es schlummert und nur auf die Reife wartet, das Fortsexen, oder WeiterSexen.

Klingt alles ziemlich nüchtern, wobei erst aus dem Zusammenwirken der Gefühle die Nüchternheit erwächst. Worauf möchte *ich hinaus? Auf eine frappierende Unsicherheit des Menschen, und zwar seit dem "Erwachen" des ersten Körpers, das ahnte, dass Es etwas anderes ist, als Alle ander-Es, obwohl Es vollständig Gleich ist, mit diesen ander-Es. Und es war ziemlich sicher ein menschliches Körper, das das als erstes bemerkte oder erahnte.

Die Unsicherheit des ich im Selbst.

Das Körper will überleben und weitersexen. Etwas ganz speziell persönlich-Es hatte da jahrmilliarden keinen Platz und wahrscheinlich auch überhaupt keinen Nutzen. Und jetzt entsteht quasi aus dem Nichts - und die Leses wissen, dass *ich ins Nichts immer mindestens ein-Es oder Etwas kleines zumindest fülle, weil es die absolute und totale und komplette Leere in diesem DaSein nicht gibt - ein Wunsch nach ganz spezieller und sehr besonderer Anerkennung und Wahrnehmung nur und bloss eines / des einzelnen Selbst.

Egoismus wächst.

Wo vorher jahrmilliarden lang nur fast bewusst-lose Körperlichkeit war, deren winzigste Besonderheit in der Masse der gleichen Körperlichkeiten zwar wichtig war {Evolution: Mutation, Selektion und Anpassung}, jedoch als Wert an sich, als Steigerung des ich, nicht auftrat, weil es nicht erforderlich war. Es genügte ein winziges bisschen Eigenheit - quasi ein Proto-Bewusst-Sein - zur ausreichenden Selbst-Versorgung.

Das ist Jetzt Geschichte.

Das Wert jedes einzelnes Selbst in der Menge aller gleichen MitSelbst wächst kontinuierlich.

Jedes Selbst ist wichtig!

Was vorher eine völlige Unwichtigkeit war, zu jedes RaumZeit verletz-, töt- oder sonstwie ersetzbar, wird mehr und mehr zur ernst zu nehmenden und beschützens werten Einzel- und Besonderheit. Jedes Mensch ist einmalig und wichtig. Klingt banal, ist aber ein sehr sehr neuer Gedanke und deswegen auch noch keine Alltäglichkeit. Noch werden fast alle Menschen massenweise ge- und viel zu oft missbraucht für ...

Aber es gibt noch eine andere Tendenz, als die der Selbst-Befreiung aus der blossen Bedürftigkeit und Allgemeingültigkeit (Konvention): die Tendenz zur Überwindung der zellulären Körperlichkeit.

Denn die Frage ist: Kann die Körperlichkeit die voll bewusste und somit auch unabhängige Selbst-Entschiedenheit ertragen?

Dass das keine lässliche Frage ist, wird schon damit alleine damit deutlich, dass das einzelne Körper eine 'Veranstaltung" einer enormen VielZahl ist. Das menschliche Körper ist aus dem wundervollen und weitgehend unverstandenem Zusammenspiel von etwa einhundert Billionen Einzelzellen. Das Ich und das einzel-ich sind also jeweils Masse.

Was also hält d@s Masse vom Egoismus? Von der Besonderheit der Einzelheit, von den Extra-Facetten des speziellen Selbst. Bis jetzt noch wenig, aber je saturierter - also reicher - eine Gesellschaft[en] ist (z.B. EU), umso mehr. Sonst dürfte ich das -> * nicht sein.

Aber *ich bin Es.

Deshalb auch die Tendenz, das bisschen *{Selbst}, das das DaSein in der enormen Anzahl von Selbst, das das DaSein ausmacht / ist, zulässt, aus der Körperlichkeit herauszulösen, um es von der Masse zu befreien. Für *mich ein extremer Reflex und der falsche und unnötige Weg, um das jeweilige sehr spezielle Selbst - somit auch die Leses dieses Beitrags - aus der noch nötigen Enge der Gesellschaft und nützlichen VielFachHeit ein gesundes Stück weiter herauszulösen, um damit auch dessen Freiheit und Frei-RaumZeit zu vergrössern.

Dass das auch und sogar am deutlichsten und nachhaltigsten, als körperliches LebeWesen möglich ist, scheint *mir vollkommen klar. Schon, wenn *ich alleine an die fast unendliche Speicher- und Kombinations-Potenz des Gehirns jedes (!) Selbst denke, wird mir schwindelig, * nicht, und diese fast Unendlichkeit ist in fast All-Es nur rudimentär und für das allernötigste benutzt, mehr tun und wollen die Allermeist-Es nicht, deswegen gibt es nur so wenige kluge Menschen. Der Grund liegt in der fehlenden konstanten und reichlichen Versorgung des Gehirns mit Energie - und dazu zählt neben der Glukose und ein paar Hormonen auch das vielfältige und vierfarbige Wissen von DrInnen und dem DrAussen.

Was können wir tun, um die Anzahl der Selbst-Entscheidenden und Selbst-Verantwortenden MitMenschen und somit auch der klugen und sogar weisen MitMenschen auf annähernd 100 Prozent zu erwachsen? Und das ist wichtig für Uns, dass das passiert, weil es eine der GrundTendenzen des DaSein schmeichelt und damit uns Allen gut tut: das Friedlichkeit.

Das Gewalt war von Anbeginn an notwendig, um Platz für Uns (das DaSein) zu schaffen, den haben Wir inzwischen - und zwar reichlich! -, was Wir jetzt brauchen ist Friedlichkeit, um diesen Platz auch zu nutzen. Denn solange die Willkür der Gewalt und der Zwang der Triebe herrschen, was aktuell noch überall der Fall ist (das "fast" passte noch nirgends DaZwischen, dazu ist die Herrschaft der Gewalt noch zu übergewichtig), kann das Selbst, den inzwischen vorhandenen Platz, wegen der beständigen Bedrohung nur sehr sehr eingeschränkt, geradezu eingezwängt in die wenigen Konfektionen und Konventionen und Trieben, nutzen.

Bis eben Jetzt ist die Freiheit eine Ahnung.

Eine ziemlich verlockende allerdings!
Jedoch wird die Freiheit von der Gewalt bis Morgen noch beschränkt, sehr beschränkt in vielen Bereichen des Menschheit. In manchen darf das einzel-Es Nichts, und die Leses wissen, wie wenig das daSein kann, wenn MasseMensch es nicht zu lässt. Kaum etwas, neben der puren Überlebens-Tätigkeit inklusive FortSexung.

Was wir brauchen, um die persönliche Freiheit und Frei-RaumZeit zu erweitern, ist nun klar, unklar ist, wann tun wir gemeinsam etwas dafür?

Oder gibt es daran begründete Zweifel?
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Titel: Der Wunsch nach etwas mehr AussenAnSicht für All-Es

Wenn Das da oben nur jedes von uns wenigstens einmal von etwas ausserhalb besehen könnte. Also mit nur ein wenig Abstand vom gewöhnlichen, vom engen kleinen normalen alltäglichen Blick.

Ohh Mensch, dann wäre das ZusammenerLeben hier "unten" ein komplett anderes.

Das ist garantiert.
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Winterl-*ich
im Goldrahmen
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Titel: ABER!

Heute bin *ich auf einen Satz getroffen, das *mich erschreckt hat, weil es auf *mich zurück verwiesen hat, ohne dass *ich dem Inhalt so vorher zugestimmt hätte. Das meint, dass *ich das Selbst anders[herum] eingeschätzt habe.
Der Satz lautet ungefähr so:

"Diejenig-Es, die am häufigsten von Veränderung sprechen / schreiben, sind gerade diejenig-Es, die am wenigsten dazu beitragen."

Das sass!

Wie oben geschrieben, hätte ich vom *Selbst anderes angenommen / behauptet. Aber nach dem Lesen wusste *ich, das betrifft auch *mich. Vielleicht ist das Satz / Aussage nicht vollkommen stimmig, jedoch, was ist das schon, aber *mir war klar, auf *mich zielt es (auch) und trifft.

Seit Jahren schrei[b]e *ich von notwendigen Veränderungen.

In *mir, mit *mir und, um *ich herum, passiert ist allerdings wenig. Im weiteren um *ich herum, ist schon einige Veränderung: wechselnde Nachbarn, wechselnde Geschäfts- und Ladeninhaber, neue Häuser, enorm viele Touristen, aber die Veränderung, die ich im *Selbst wünsche und brauche stockt.

Geht das nur *mir so?

Nein, sonst machte das zitierte Satz keinen Sinn. Aber hilft *mir das? Nein.

Samstag, 11. Oktober 2014

Egozentrismus und die Entdeckung des MitEinander

Titel: Egoskapismus

Ein Mensch schrieb auch *mir heute folgenden Satz:
"Mein Körper gehört mir... und was ich damit anstelle, hat keinen was anzugehen. Punkt!"

Würde wohl fast jedes von Ihnen sofort zustimmen, aber ...

Meine Reaktion darauf ist:

Genau xxx! Sie sind auf dem besten Weg ein Anarchist zu sein. Wenn Sie jetzt also noch die Vernunft dazu schalten und mit reichlich Stoff (in diesem Fall Fakten-Wissen, keinen Glauben) füllen, dann sind Sie demnächst ein Anarchist. 
Halt!
Noch nicht ganz.
Weil, zuerst müssten Sie über eine bedeutsame Hürde.
Nämlich der Anerkennung, dass Sie den Körper nicht besitzen, also ganz die kapitalistische un-logik, sondern, dass Sie ein Körper sind. Wenn Sie diese Hürde genommen haben, dann ist auch der fade egozentrische Beigeschmack an ihrem Satz wegg. Denn, Anarchismus ist zwar die Aneignung der vollen Selbst-Entscheidung, aber eben auch die volle Anerkennung des sozialen MitEinander, also eines Zusammen erLebens mit der ständigen Notwendigkeit von Kompromissen; und schon fällt das a-soziale "Punkt!" wegg, das Sie an den Schluss setzen. Oder? 
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Baumlang
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War das jetzt fiess von *mir, oder gemein?

Titel: Die Entdeckung des MitEinander

Ein Untertitel lautet noch: "Starke, autoritäre Politiker sind in Europa populär geworden. Auch bei jungen Leuten."
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 10. Oktober 2014, Seite: Thema des Tages, Rubrik: Aussenansicht, von Vincent-Immanuel Herr.

Dem jungen Menschen zuzustimmen fällt *mir leicht, wie die Leses bestimmt schon erraten haben. Schliesslich sind meine Blogs und Beiträge ein einziges Bemühen um mehr Anteilnahme und Aufmerksamkeit und Einbringung von allen aktuell erLebendigen am aktuellen Geschehen.

Aber ... Wird wohl wieder, wie schon immer, leise ausklingen, dieser Auf- oder auch Weckruf und die Führung wird weitergehen und die Folgung der Mehrheit bleibt im Schlepptau.

Guten Tag.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Vom ewigen Leben?

Wenn *ich dann die ganze Vielfalt der Menschen sehe und höre, die davon sprechen, dass die Elektronik und insbesondere das DaZwischen-Netz, die Chance bieten, das persönliche Mensch, ja vielleicht auch das gesamte Menschheit zum ewigen Leben zu verhelfen, dann überfällt *mich jedes mal mit-Leid.

Speziell die Menschen, die das (weitgehend unbekannte und unvertraute?) Selbst den "Transhumanisten" zurechnen. Transhuman?
Was immer das beinhaltet, es ist garantiert nicht menschlich.

Was haben diese Menschen für ein Selbst-Bild, für ein Wissen vom Menschen-Selbst, für ein Selbst-Gefühl? 

Was wird auf die Elektronik, auf Metall und Schaltkreise und ... übertragen?
Das Mensch? 
Eher nicht, oder doch?
Da ist doch die Frage, was macht das Mensch-Sein aus und was davon ist in Maschinen übertragbar? 

Ist das Mensch-Sein ein paar Gedanken, Ideen, Erlebnisse, Erkenntnisse und jede Menge Phantasie (darin auch das Glauben), oder ist das Mensch-Sein mehr als das?

Ist das einzeln-Es diesen (Transhuman...) Menschen überhaupt etwas wert, oder geht es nur um das, was ein paar MitGlied-Es unserer Spezies bisher an Durchschnittlichem, ein paar Besonderheiten und Wissen zusammen getragen haben?

Eine weitere wichtige Frage: Was macht das einzeln-Es in das Menschheit aus?

Und ist diese Einzelheit des Spezies auf Maschinen übertragbar?
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Können Sie erkennen, wessen Grab das ist?
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*ich leide mit Menschen, denen so enorm viel Selbst-Achtung und Selbst-Gefühl abgeht oder verloren gegangen ist, dass Sie glauben (die Leses bedenken bitte die Nähe zur Phantasie mit. Danke), dass Sie ohne zellularen Körper und dessen Zerbrechlichkeit und Mangel und Befindlichkeit und Lüste und Früste noch irgend-Etwas / ein-Es sind.

Also, dass das Körper wie eine Frucht ausgepresst werden könnte, dann nur in Elektronik hineingefüllt, die Essenz des Mensch-Sein ergäbe. 

Nein, *ich bin kein körperloses DaSein, oder nur eine Ansammlung von Vorgänger-Ideen und noch weniger persönlichen Erlebnissen und ..., das darauf hofft, in Bits und Bytes oder auch in Form von Licht (Photonen), innerhalb eines elektronischen DaZwischen-Netzes weiter zu existieren.

*ich bin Jetzt und Hier und Heute anwesend, und mache daraus das Beste und längste und schönste, das Mensch-Sein ausmacht und zu leisten imstande ist und irgendwann - noch ziemlich weit wegg -, habe *ich dann keine Lust mehr da[zu]Sein und sterbe.

Weil das eben der Gang des DaSein und darIn des daSein ist.
*ich bin gezeugt worden, ohne gefragt worden zu Sein, aber *ich sterbe dann, wenn *ich es will, aber ganz darum herum komme *ich nicht.

Aber gut, wenn einige von Uns, so wenig Selbst sind, dass Sie in Maschinen Platz finden, sollen Sie, *mir solls recht sein.
Vielleicht ist es ja dann ganz nett mit Maschinen zu plaudern?