Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Montag, 9. Februar 2015

Das Schwere an / in das Liebe zum Mensch-daSein

Titel: Das Menschheit ist in einer Zerreissprobe

Dass *ich als Mensch ein Liebhaber des Mensch-daSein bin, haben die längeren Leses längst erkannt, aber auch ein Verzweifelter an der Unaufmerksamkeit und Wurschtigkeit und Bewusst-losigkeit des allgemeinen Menschen. Und zwar sowohl im und zum Selbst, als auch in und zur UmWelt. Dass es anders geht, zeigt stets nur eine winzigste Minderminderheit; denen sei Dank.

Und *ich bin ja das Letzte, das meckern darf, wegen der Starrheit, Ignoranz und Beratungs-Resistenz des allgemeinen Menschen, denn *ich weiss seit Jahren, wie es *mir besser ginge, mache aber aus ... (?) erst mal so weiter, wie gewohnt, und bin damit genauso erfolglos, wie vielleicht heimlich gewollt.

Denn Lösungen für fast jede unserer Behinderungen vor einem mehr an Freude und mit-Entscheidung im daSein sind vorhanden, oder auch für die allgemeine Verschmutzerei unserer Böden, unseres Wassers und unseres AtemGases gibt es Lösungen, ob es sich um Cerium-oxid als Zusatz für Dieselkraftstoff zur fast völligen Vermeidung von Russpartikeln handelt, oder das Reinigen verschmutzter Böden durch Mikroorganismen, oder um eine bedingungslose Versorgung jedes Menschen mit allem dazu nötigen, oder um das Erkenntnis, dass das Sonne in einer Stunde unseren Jahresbedarf an Energie zu Erde schickt, wir aber all das aus folgenden Gründen ... (?) nicht nutzen.

Es gibt für fast jede technische Herausforderung eine Lösung, leider nutzen wir diese Lösungen nicht. Und Sie wissen, dass das "nicht" fast stets nur sehr wenig enthält. Weiter werden jeden Tag Millionen Tonnen Plastiktüten in Gewässer und Landschaft gekippt, wie so vieles anderes, Bisphenole weiterhin in Nahrungs-Verpackungen verwendet und keine Nation verzichtet auf Kraftwerks-Technologien, die Kohlendioxide in unser aller Atemgas einbringen, jeden Tag Millionen Tonnen. Und all das ohne jede Notwendigkeit, weil es längst für all das entweder Ersatz oder Vermeidungs-Handlungen gibt. Sie werden vom allgemeinen Menschen nicht verwendet, weil ...

Aber nun zu dem SZ-Gespräch, das *ich unten eingestellt habe.

Die längeren Leses wissen, dass eines des ersten Beiträge, die *ich in diese Blogs eingestellt hatte, schon um diese Frage ging:

Weiss das Mensch, was -Es tut und wohin dieses Tun führt, und was -Es damit bewirkt? (Siehe dazu auch weiter unten die Bestätigung meines Verdachts in der nun folgenden Antwort, durch Yuval Harari, dem *ich aber deswegen nicht in allem Folge;-)

Antwort: Nein, ist das klare Antwort. Nein, das Mensch ist kein vorausschauendes LebeWesen, soweit so natürlich. Das Mensch tut jeweils nur das Notwendige, was -Es zum überleben braucht, weiter brauchte -Es bisher auch nicht zu tun.

Hier das Link zu meinem ersten Beitrag zu dem Thema: Mensch-Technik-Zukunft: http://verantworten.blogspot.de/2013/07/produktionsgehilfe.html

Was *ich noch erwähnen möchte: In den folgenden Tagen werde *ich dieses Gespräch auch ausführlich kommentieren, also, falls es Sie interessiert, kommen Sie wieder.
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Wochenend und Wochenend-Zeitung
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Ab hier das aktuelle Gespräch des Süddeutsche.de mit dem israelischen Historiker Yuval Harari zum Thema. Davor eine kurze Begriffs-Klärung.

Transhumanismus - Traum oder Albtraum?
Kann Technologie den Menschen nicht nur klüger und stärker, sondern sogar einmal immun gegen "natürliche" Todesursachen machen? Daran glauben Anhänger des Transhumanismus, die sich auch in der Technologie-Branche tummeln. Mensch-Maschinen-Schnittstellen, modernste Medizin oder Gen-Manipulationen gelten als Weg zur Unsterblichkeit oder Überführung in ein neuartiges Wesen, sozusagen Menschen der nächsten Fortschrittsstufe. Die Idee ist nicht nur ethisch umstritten, auch ihre Realisierbarkeit ist alles andere als sicher.

Frage: Leben wir bald in einer Welt, in der reiche Menschen sich mit Hilfe moderner Medizin unsterblich machen und Maschinen den Großteil der Bevölkerung ohne Job und Aufgabe zurücklassen? Der israelische Universalhistoriker Yuval Harari behauptet das. Ein Gespräch von der Süddeutschen Zeitung.

Das Gespräch führte Johannes Kuhn, San Francisco

Der israelische Universalhistoriker Yuval Harari scheut keine großen Themen: In seinem Buch "Eine kurze Geschichte der Menschheit" schrieb er über den Werdegang des Homo Sapiens von der Frühzeit bis in die Gegenwart. Es hielt sich drei Jahre lang in der israelischen Sachbuch-Bestsellerliste und wurde in 38 Sprachen übersetzt. In wenigen Monaten erscheint sein neues Werk, zunächst auf Hebräisch. Darin wirft er einen Blick in die Zukunft, in der Menschen mit Technologie verschmelzen, um sich unsterblich zu machen. Ein Gespräch über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Spezies.

Hier der Original-Link: http://www.sueddeutsche.de/digital/universalhistoriker-yuval-harari-wir-werden-gewaltige-ungleichheiten-erleben-1.2337102

Süddeutsche.de: Sie haben in ihrem Buch "Sapiens" die Geschichte der Menschheit von den Anfängen bis heute nachgezeichnet. Wo stehen wir heute, im Jahr 2015?

Yuval Harari: Es ist zum ersten Mal fast unmöglich zu sagen, wie die Welt in 30Jahren aussehen wird. Wenn im Laufe der Geschichte ein Zehnjähriger gefragt hat, in welcher Welt er mit 40 leben wird, konnten seine Eltern ihm eine ziemlich gute Prognose geben. Natürlich könnte immer ein neuer König kommen, ein Krieg ausbrechen - aber die sozialen Umstände, die Familienstruktur, die Wirtschaft, war über solche Zeiträume immer recht stabil. Jetzt blicken wir 30 Jahre nach vorne und niemand weiß irgendwas. Das Einzige, was wir dem Zehnjährigen sagen können, ist: Die Welt wird komplett anders sein.

Lässt sich zumindest sagen, was sich am stärksten verändern wird?

Was für mich feststeht: Die größte Revolution der nächsten 100 Jahre wird das Menschsein selbst betreffen. Bei all den historischen Veränderungen der Menschheit war bislang eine Sache statisch: Wir. Wir hatten die gleichen Körper, mehr oder weniger die gleichen Gehirne, die gleichen physischen und kognitiven Fähigkeiten. Das wird sich verändern. Wie? Es gibt so viele unterschiedliche Möglichkeiten: Biotechnik, direkte Mensch-Computer-Schnittstellen, die Erschaffung künstlichen Lebens, künstliche Intelligenz oder eine Kombination aus allem.

{Da wir Menschen bis heute weitestgehend von nicht-menschlichen Faktoren und Umwelt-Bedingungen [mit-]bestimmt sind (Evolution; regionale Klima- und Wetterbedingungen, regionale Traditionen (Kultur, darin auch die Sprachen, die Nahrung und die Umgangsformen, darin auch die Gesetze und nicht tradierten Regeln), sind wir Menschen vielleicht bald soweit, unsere Weiter-Entwicklung in Form, Farbe, Geschmack und Verhalten wirklich Selbst, also bewusst, aktiv und vorausspürend (=verantwortlich), mit zu gestalten, statt wie bisher natürlich geprägt zu werden.}

Was sollte uns dazu bewegen, uns so zu erweitern?

Der Mensch wollte schon immer schöner, klüger und älter werden. Der Tod war allerdings bis vor kurzem größer als das Leben, ein religiöses oder metaphysisches Problem. Man musste ihm einen Sinn geben, sich vorbereiten - aber es gab keine Möglichkeit, ihn zu verhindern. Doch die Wissenschaft sagt inzwischen: Menschen sterben nicht, weil Gott es möchte oder ihre Zeit gekommen ist, sondern weil es ein technisches Problem gibt. Und in der Theorie gibt es dafür eine technische Lösung. Die kennen wir natürlich nicht immer, aber in der Theorie ist es lösbar.

{Das Seltsame auch hier ist, dass das Tod quasi das erLeben auffrisst, aber zumindest dominiert. Das Tod scheint das Wichtigste des knappen, kurzen erLebens zu sein, was meiner bescheidenen Meinung nach falsch ist. All das erLebenslange erwarten des Sterbens (Angst?) ist normal, aber vielleicht veränderbar? Statt also das überaus kurze Geschenk des bewussten daSein gemeinsam zu geniessen, erwarten wir in aller normalen Menschlichkeit fast von Beginn an das Tod. Das Tod ist für viel-Es sogar eine Sehnsucht? Seltsam, dass wirklich k[aum]ein-Es das einzigartige daSein als Mensch, mit all unseren Fähigkeiten und dem enormen Potential, das wir sind, als besonders wertvoll und schützenswert anerkennt? Wirklich Seltsam, dass unsere Voreinstellung, also auch das Voreinstellung des DaSein (Natur), fast nur aus der zittrigen und unsicheren und leidvoll fixierten TodesErwartung besteht? Und dass das eine Tatsache ist, entnehme *ich den persönlichen, den mit-erLebten (bei mit-Menschen und anderen erLebeWesen) und den angelesenen (Romane, Poesie und Forschung) Schlussfolgerungen.

Eine Spekulation: Aber grosse KünstlES brauchen immer auch grosse Gegner, Antipole oder Ziele, an denen ES zu reiben lohnt, wo bliebe sonst die Orientierung des Selbst (Selbst-Erkenntnis)? Und was ist dem DaSein und dem daSein darIn ein grösseres Gegenüber, als das Tod? Vielleicht ist es besser nicht mehr daGegen zu kämpfen, sondern einfach das daSein zu geniessen, dann erLebten wir insgesamt länger, darin bin *ich gewiss.}

Das klingt wie der Triumph der Wissenschaft über die Religion.

Auch die Wissenschaft kann neue Religionen hervorbringen, dazu braucht es keinen Gott. Der interessanteste Ort dafür ist derzeit das Silicon Valley. Es ist wie das alte Rom zur Zeit der Frühchristen, neue Religionen werden geboren im Kopf von Menschen wie Ray Kurzweil (prägender Theoretiker zur Verschmelzung von Mensch und Maschine zu höheren Wesen (Transhumanismus, s.o.), Anm d. Red.). Solche Menschen sind religiöse Propheten mit erstaunlichen Visionen. Diese sind sogar ambitionierter als die der klassischen Propheten. Das, was gerade entsteht, könnte man Techno-Religion nennen.

Eine neue Form von Religion also, ohne metaphysischen Bezug?

So neu ist das nicht - die erste technologische Religion war der Kommunismus. Er markiert eine Wende, weil davor die meisten Fragen metaphysische waren: Glauben wir an Gott und an welchen? Gibt es ein Jenseits? Die Menschen haben Kriege geführt, weil die Religionen unterschiedliche Antworten hatten. Die industrielle Revolution machte diese Konzepte theoretisch überflüssig, weil es völlig neue Probleme gab, die nicht in Büchern wie dem Koran oder der Bibel verhandelt wurden. So entstand eine neue Ideologie, die das Paradies auf Erden mit Hilfe der Technik und passenden ökonomischen Maßnahmen versprach. Und ihre Propheten studierten nicht die alten Texte, sondern die Funktion der neuen Techniken und die industrielle Ökonomie.

{Und die alten GlaubensVorstellungen, Hoffnungen und Überwältigungs-Versuche waren weniger gefährlich, da sie unerfüllbar und rüchwärts-gewandt sind, während das Technik vorhanden ist und das Verbindung mit das Technik schon jetzt möglich ist, somit also eine Auslöschung des Menschen durch / in Technik sehr wohl möglich ist, oder sanfter formuliert, ist ein Aufgehen des analogen Menschen in ein digitales LebeWesen realisierbar.
Und damit eine Reduktion des Menschen-Möglichen.

Denn, *ich erachte jede technische Hinzufügung und technischen Ersatz im und am Menschen entweder für eine Flucht vor das Anstrengung, das Potential des Menschlichen zu entdecken, zu üben und zur Fertigkeit auszubauen, oder, wie in das Prothetik, für zwar eine erbliche oder erlittene Kränkung erleichterndes und das Beweglichkeit ausweitendes Hilfsmittel, aber letztlich für eine fühlferne Befremdlichkeit. Ein langer Satz.

Das Mensch erkennt in dem allgemeinen {DaSein-} Zwang zur steten Effizienz-Steigerung und Optimierung offenbar nicht, dass jede Technik, sei es auch noch so komplex und fragil oder riesig und zerstörerisch, in jedem Fall lediglich eine Reduktion des Natürlichen ist, eine Verminderung des Mensch-daSein, die nur kurzsichtigen als Verbesserung oder gar Befreiung erscheint.
Beweise für diese Tatsache finden die Leses reichlich, auch in das Bionik. Alle Technik, so wundervoll es uns vorkommen mag, ist immer nur schlichtes Nach-Bauen vorhandener daSein-Entwicklungen. Technik ist nicht unsere Zukunft, wie die Gläubigen des Transhumanismus denken.

Aber nun eine kleine DaZwischen-Aufregung.
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Na, was sagt ein-Es dazu!?
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Quelle des Auszugs: Süddeutsche Zeitung, vom 09.02.2015, Wirtschaft

Überschrift des SZ-Artikels: Strahlende Zukunft.
Untertitel: Im Silicon Valley wollen Biotech-Firmen Pflanzen zum Leuchten bringen. Ihre Vertreter sagen, die Natur sei nicht perfekt genug. Davon sind nicht alle begeistert.

Na, *ich auch nicht.

Das Mensch weiss nicht, was -Es mit seinem Tun bewirkt.
Das "nicht" ist kaum bemerkbar. Und das nicht-wissen der menschlichen Wirksamkeit gilt sowohl im Menschen-Selbst, als auch im und zum Umfeld. Das Mensch tut einfach so dahin, den natürlichen Voreinstellungen entsprechend und von natürlichen Ängsten und das Trägheit entweder gebremst und verblendet, oder von einem ebenso natürlichem Drang zur Anmassung und dem Extrem dessen, also dem Grössenwahn, und von dem Zwang zur Anpassung getrieben - wie das Beispiel aus obigem SZ-Artikel aufzeigt.

Das ist kein Vorwurf, das ist das Ergebnis jahrzehntelanger Selbst-Beobachtung und von angelesener jahrtausende langer Selbst- und Welt-Erkenntnis. Widerspruch ist erwünscht, denn vielleicht haben wir / *ich etwas wichtiges überspürt?

Ja, Himmel noch mal, möchte *ich da - nach dem lesen des obigen SZ-Artikels - Kopfschüttelnd rufen, was haben diese Menschen denn eine Ahnung von Perfektion und dem, was Perfektion bedeutet: Stillstand / Veränderungs-losigkeit.
Und solche dummen Menschen stehen in hochtechnisierten Labors und probieren ahnungslos im DaSein herum, und schwafeln von Verbesserung des Lebens, ohne auch nur die Grundlagen und Prinzipien des DaSein und SoSein und des Veränderungs- und Anpassungs-Prozesses darIn (Evolution) zu erkennen, geschweige denn gar zu begreiffen.
Aber gut, so haben wir bisher alle unsere Widerstände und Hindernisse bewältigt, durch einfaches Tun und Probieren, und bislang sind wir noch da, mehr da, als je zuvor, warum also beschweren?}

Aber der Kommunismus gilt als gescheitert.

Nun, selbst wenn man damals die kommunistische Vision nicht akzeptierte, hat die Menschheit sich doch seine Prämisse zu eigen gemacht, dass die wichtigsten Fragen der Gegenwart die nach der Technologie, Produktionsstruktur und Ökonomie sind - und nicht die nach irgendwelchen metaphysischen Konzepten im Jenseits. Vor ein paar Jahrzehnten wurde die Menschheit fast durch einen Nuklearkrieg zweier Blöcke zerstört, die genau über diese ökonomische Produktionsstruktur stritten.

{Ich beginne zu zweifeln, ob dieser Mensch wirklich verstanden hat, um was es bei den systemischen Auseinandersetzungen gegangen ist? Um Metaphysik oder religiöse Fragen kaum bis gar nicht. Und auch kaum um ökonomische Fragen, also um Fragen der Haushalts-Führung, ausser in diesen Haushalts-Führungs-Fragen sind weniger die Besitzverhältnisse und die Verteilung von Kapital-Vermögen oder die Ausgestaltung der Macht enthalten, als mehr die Weite des persönlichen Entscheidungs-RaumZeit.

W-Es glaubt es ginge nur um Ideologien oder das Ausgestaltung des DaZwischen-Handels-Systems, d-Es glaubt auch, dass das Sonne auf- und untergeht, statt davon zu wissen, dass das Planet Erde eine fast vierundzwanzig-stündige Eigendrehung braucht, um einmal fast alle Gebiete das Sonne zu präsentieren.

Das Mensch weiss in den oft "besten" Analysen des Selbst (Mensch-daSein) und des menschlichen Tuns kaum tiefer zu schürfen, als bis zu der Stelle in das Haut, aus das die Haare hervorkommen. All das Ursächliche des lebendigen erdmondlichen Handelns und des konkurrentischen im MitEinander des erLebens, und all die je persönlichen Entstehungs-Geschehnisse und deren Wirkungen auf ein Selbst, also das ganze Komplexität und Widersprüchlichkeit und Bedürftigkeit, als auch all das Verschiedenheit des Richtungen und Geschwindigkeiten des einzelnen Selbst, sind in diesem Glauben und den davon gespeissten Einschätzungen kaum bis nicht enthalten.

Untiefe Oberflächlichkeit ist Alles, was dabei ermittelt wird. Aber was könnten wir mehr als das, wo unser Umgang und unser daSein bis heute - und bis auf winzigste Ausnahmen - untiefe Oberflächlichkeit ist.}

Aber viele gegenwärtige Tech-Versprechen sind profaner. Sie richten sich an Konsumenten und locken vor allem mit Bequemlichkeit.

Das ist eine der beiden Strömungen, eine eher humanistische und liberale Techno-Religion, die auf dem Konsumismus der Gegenwart aufbaut. Das Versprechen ist ein gutes Leben hier und jetzt, mit der Hilfe von Technik. Doch dann gibt es die radikalere Vision, die eines kosmischen Bewusstseins, in der die Menschheit verschwindet. Ein "Internet aller Dinge", in der das Konzept von Individuen keine Rolle mehr spielt. Das erinnert fast schon an den Hinduismus, in dem der Mensch seine Identität im Brahma aufgehen lässt. Und Menschen sagen: Das ist möglich, wir brauchen nur eine Schnittstelle, über die Gehirne und Computer gegenseitig aufeinander reagieren können. Denn, können wir mehrere Menschen an einen Computer anschließen, haben wir ein Inter-Brain-Net.

Was würde das bedeuten?

Es könnte das Ende der Geschichte sein, das der klassischen Biologie, unserer Identität und dessen, was wir selbst über uns zu wissen glauben. Niemand weiß es. Wir wissen auch nicht, ob so etwas überhaupt einmal existieren wird - aber es gibt Menschen, die daran glauben.

{Das Ende der Geschichte? Wie dramatisch! Als sei die "Geschichte" (was immer Herr Hariri darein füllt) mit dem WeggGang des Menschen oder dessen mehr oder weniger radikalen Veränderung vorbei? Was für ein grotesker Ethnozentrismus. Und dann folgt das Ausgeständnis des nicht-Wissens und des darum nötigen g/Glaubens. Ja, so banal ist das nun mal; was in einer Stunde ist, wissen wir nicht, also bleibt nur das glauben, dass noch etwas in einer Stunde ist. Mit das Vergangenheit ist es fast ähnlich. Was vor einer Stunde war, wissen wir oft nicht (mehr), aber wir glauben, dass ...
Verzeihung, dass *ich - wie so oft - darauf herum reite, aber was sollen all diese Banalitäten und ständigen Widerholungen der Unwissenheit und erzwungenen Gläubigkeit? Dann sprich doch bitte das aus, was Du weisst Mensch!!
Möchte *ich den jeweils Bekanntes, alte GlaubensSätze oder gar Nichtigkeiten ausplaudernden Menschen zurufen. Bevor *ich erinnere, dass auch *ich vorwiegend unüberprüftes hinschreibe, viel erwünschtes und gewolltes, ohne wirklich zu wissen, ob das überhaupt zu verwirklichen ist!}

Zwischentitel: Trost in der Ideologie des Neoliberalismus

Sie beschreiben eine technische Entwicklung: Wie stark können wir diese lenken?

Wir verlieren die Kontrolle. Ich spreche häufig mit Wissenschaftlern, die an Projekten wie dem Human Brain Project arbeiten (EU-Projekt mit dem Ziel, das Gehirn besser zu verstehen, d. Red.). Sie sagen Sachen wie "Wenn wir ein menschliches Gehirn im Computer simulieren können, können wir viele psychische Krankheiten heilen." Aber die Auswirkungen wären viel gravierender. Ich bin erstaunt, wie viel diese Menschen wissen, aber wie limitiert ihr Bewusstsein darüber ist, was sie tun.

{Ist denn das zu fassen, *ich erlese Zustimmung! Das muss *ich einfach wiederholen: "... wie limitiert ihr Bewusstsein darüber ist, was sie tun." Ja, *ich höre und sehe mit grösster Aufmerksamkeit vielen Forsch-Es zu, wenn Sie von ihren Forschungen und deren Ergebnissen berichten; und den Erwartungen in das Zukunft, die Sie daran knüpfen, gleich darauf oder sogar noch während dessen, bin *ich jedoch meist völlig baff, wie beschränkt dabei deren Erwartungen eingefasst sind, wie wenig diese teils exzellenten Forsch-Es von dem Darumherum mitbekommen, von gesellschaftlichen Entwicklungen und Entscheidungen, von den wirklichen Erfordernissen und Bedürfnissen menschlichen daSeins und zusammen-daSeins?
Da ist oft blanke Ahnungs- und auch Interesse-losigkeit; das Forsch-Es geht's gut und ist in dem Spezial-Bereich vielleicht höchst erfolgreich (z.B. Nobelpreisträg-Es), aber sonst? Soweit so normal, gut für uns ander-Es, ist das meist nicht.}

Es gibt immer noch andere gesellschaftliche Institutionen.

Nun, die Politik scheint viele Entwicklungen nicht einmal wahrzunehmen. Nationalstaatliche Regierungen sind immer noch effizient darin, Länder zu leiten, die Gegenwart zu managen, das Bildungssytem und ähnliche Dinge. Aber sie haben keine Vision mehr für die Zukunft, übernehmen keine Führung. Sie trösten sich mit der Ideologie des Neoliberalismus, die einfach sagt: Kümmert Euch um nichts, die unsichtbare Hand des Marktes regelt alles. Die Visionen für die Zukunft der Menschheit findet man inzwischen in privaten Firmen wie Google.

{Diese Visionen von viel zu schnell reich und einflussreich gewordenen, aber ansonsten fast völlig unerfahrenen und von verifiziertem Wissen weitestgehend unbeleckten jungen Menschen, sind was?
Ja, bestimmt gut gemeint und schön phantasiert. Mehr nicht. Und in diesem "nicht" ist diesmal wirklich fast nur Unsinn zu finden, aber davon glücklicherweise wenig. Himmel noch mal!? Das Mensch und darin die sogenannten "Verantwortlichen" haben keine weite, tiefe und wissende Ahnung vom DaSein und dem, was ein daSein und das Masse an daSein darumherum ist und braucht, um ...
(Und in dem oben geschriebenen "keine" ist, wie im Nichts, nur wenigst drinn.)
Was zu sein? Zufrieden, Wohlbehalten, Selbst-Bewusst und in das Lage Selbst zu Entscheiden, was -Es kann, erlernen möchte, erreichen will und den nach-Gezeugten hinterlassen wird? Um was zu sein? Gesund, Freundlich, Friedlich, vielleicht sogar manches mal glücklich?
Nein, das sind Fragen, die weder Forsch-Es noch Politik-Es stellen, auch nicht das gemeine Mensch, nur Verrückte stellen solche Fragen, deshalb sind dies-Es auch verrückt. Weil fast alle ander-Es bedürfen diesen weiteren Fragen nicht.}

Wo bleibt in diesen Prozessen der Einzelne?

Die meisten großen Veränderungen geschehen, ohne dass die Mehrheit davon etwas mitbekommt. Die Jäger und Sammler saßen vor der landwirtschaftlichen Revolution nicht ums Feuer und stimmten darüber ab, ob sie jetzt Felder bepflanzen und Brunnen bauen sollten. Sie wussten auch nichts von den Konsequenzen, dass durch die steigende Geburtenrate der Einzelne am Ende weniger Nahrung hatte, dass bei einer Dürre plötzlich 40 Prozent der Bevölkerung starben, dass sie bald Leibeigene im Dienste eines Pharaos sein würden. Es waren viele kleine Entscheidungen, ein Prozess von Hunderten von Jahren.

{Ja, bis Jetzt ist fast allen Menschen sogar unbekannt, dass jede, wirklich JEDE ihrer Handlungen, auch wirkt, nach Innen und nach Aussen, somit auch ALLES was ein-Es tut Konsequenzen hat. Meist nur sehr geringe, aber manchmal auch Gewaltige, denn oft genügt eine winzige Unaufmerksamkeit am Steuer und schon sind andere Menschen und Tiere verletzt oder sogar in Massen tot. Ein verträumtes Lächeln in ein SmartPhone reicht oft schon um mehrere Menschen zu verletzen oder zu töten. Oder etwa nicht. Die Frage ist ja, ob das "Gut" so ist, also, ob es das Spezies Mensch einen überLebens-Vorteil einbringt, wenn das Mensch keine Ahnung von seiner Wirksamkeit und den Konsequenzen, den auch möglichen Konsequenzen eines nicht-Handelns ist? Vielleicht ist dieses normale tierisch-menschliche Herumdaddeln und -Grabschen im DaSein, ohne weitergehendes Bewusst-Sein sogar ein MUSS, ein Zwang, ein Gesetz, ohne dass das Lebendigkeit (daSein) nicht funktioniert? Könnte doch sosein?}

Ein Zeitraum, der heute unvorstellbar wirkt.

Ja, selbst die industrielle Revolution benötigte noch Generationen, um ihre Wirkung zu entfalten. Heute dauert ein solcher Veränderungsprozess vielleicht 20 Jahre. 1850 lebten die meisten Menschen im Delta des chinesischen Yangtze-Flusses und pflügten ihre Felder, während in Manchester und Liverpool die Dampfmaschinen und das Eisenbahnnetz perfektioniert wurden - etwas, was das Leben aller Menschen veränderte. Nationen wie Großbritannien, Japan und Deutschland übernahmen die technologische Führung, der Rest der Welt verstand es zunächst nicht. China benötigte 150 Jahre, um die Industrienationen einzuholen.

Wie groß ist die Gefahr einer ähnlichen Spaltung durch die neuen Hochtechnologien?

Wir werden gewaltige Ungleichheiten erleben. Einige Länder werden die Richtung vorgeben, viele Länder in Afrika und dem Nahen Osten bleiben zurück. Aber auch innerhalb von Nationalstaaten sehen wir bereits, dass die Einkommensungleichheit wächst - jene Kluft, die im Laufe des 20. Jahrhunderts geschlossen schien, reißt jetzt wieder auf. Und ich glaube, dass wir erstmals in unserer Geschichte eine Unterteilung in biologische Kasten sehen könnten - weil Medizin es im 21. Jahrhundert ermöglicht, Menschen ein Upgrade zu verpassen, Fähigkeiten zu entwickeln, die weit jenseits der Norm liegen.

Das klingt gruselig.

Sehen Sie sich schon heute Viagra an, das auch gesunde Männer zur Steigerung ihrer sexuellen Fähigkeiten verwenden; oder Ritalin, dass nicht mehr Konzentrationsmängel behebt, sondern als Lernhilfe genutzt wird. Unter israelischen Studenten gibt es ein regelrechtes Wettrüsten - wenn der Typ neben mir Ritalin benutzt, brauche ich es auch. Und damit beginnt ein Prozess, der den Abstand wachsen lässt zwischen jenen, die sich diese Form der Medizin - das Superritalin - leisten können, und jenen, die zu arm dafür sind. Und das wird für neue Formen der Medizin wie Gehirnimplantate umso mehr gelten.

Was ist mit der Prognose, dass der Zugang zu neuen Technologien größere Teilhabe erlaubt? Wo liegt der Fehler?

Ich weiß nicht, ob die Prognose falsch ist. Ich weise allerdings darauf hin, dass ihr ein Denkmuster in den Strukturen des 19. und vor allem des 20. Jahrhunderts zugrunde liegt, dem Massenzeitalter. Damals profitierten in der Tat unglaublich viele Menschen von der technologischen und medizinische Entwicklung, man betrachte nur die Steigerung der Lebenserwartung zwischen 1900 und 2000. Aber dieser Einfluss der Massen ist in der Geschichte der Menschheit nur ein klitzekleines Fenster, und wir können nicht automatisch davon ausgehen, dass er auch im 21. Jahrhundert bestehen bleibt.

Wieso sollte es anders sein?

Im vergangenen Jahrhundert brauchten die Eliten die Massen, für die Armeen und die Fabriken. Wer eine starke Wirtschaft und eine starke Armee wollte, musste einfachen Arbeitern zumindest Grundbildung, ein Sozial- und Gesundheitssystem geben, in den Wohlstand einer Gesellschaft investieren. Im 21. Jahrhundert brauchen kein Land mehr eine große Armee, sie benötigen eine kleine Zahl von Experten und gute Technik. Und auch in der Wirtschaft ist es angesichts hochintelligenter Maschinen und Computer überhaupt noch nicht klar, wer überhaupt noch gebraucht wird.

Die Furcht, dass Maschinen den Menschen ersetzen, gab es bereits in der industriellen Revolution.

Menschen haben zwei Arten von Fähigkeiten, physische und kognitive. In der industriellen Revolution ersetzten Maschinen viele jener Jobs, die physische Fähigkeiten benötigten, konnten aber bei den kognitiven Fertigkeiten nicht mithalten. So entstanden mehr und mehr neue Jobs, die kognitive Fähigkeiten voraussetzten. Nun aber haben wir Maschinen, die immer stärker in kognitiven Dingen mit uns konkurrieren. Aber wir können nicht einfach sagen: Gut, jetzt erledigen die Maschinen auch die kognitiven Aufgaben, dann machen wir eben etwas anderes - denn es gibt sonst nichts. Zumindest können wir noch nichts in dieser Art erkennen. Wenn Maschinen in physischen und kognitiven Aufgaben besser sind, was bleibt uns dann?

Gibt es keine optimistische Interpretation dieser Entwicklung?

Ja, die lautet: Es wird schon etwas entstehen. Nur: Warum sollte das so sein? Wir erleben etwas völlig Neues, die Entkopplung von Intelligenz und Bewusstsein. In der Geschichte der Menschheit gingen Intelligenz und Bewusstsein bislang immer zusammen, die einzigen Wesen mit hoher Intelligenz waren Menschen. Wenn Sie ein Auto fahren, Schach spielen, Terroristen töten oder Krankheiten diagnostizieren wollten, konnten das nur Wesen mit Bewusstsein - Menschen. Jetzt erschaffen wir hochintelligente Maschinen, Computer, die kein Bewusstsein besitzen. Und es ist überhaupt nicht klar, ob es überhaupt noch Dinge gibt, die bewusste Wesen besser als Intelligenz ohne Bewusstsein machen.

Was werden wir also einmal tun, wenn Computer unsere Jobs übernehmen?

Die Wahrheit ist, dass wir es nicht wissen. Die größte ökonomische Frage des 21. Jahrhunderts ist: Warum benötigst Du Menschen in der Wirtschaft? Die hat sich zuvor noch nie gestellt, denn wer sollte den Weizen ernten oder in den Fabriken arbeiten, wenn nicht Menschen? Eine Antwort auf die Frage lautet also: Wir brauchen Menschen als Produzenten. Wenn das der Fall ist, sind wir in ziemlichen Schwierigkeiten. Die andere, recht amerikanische Antwort lautet: Wir brauchen die Menschen als Konsumenten. In der Praxis wird das bedeuten, dass wir nicht mehr arbeiten werden, sondern nur noch konsumieren, das ist dann unser Job. Die USA entwickelt sich gerade in Richtung dieser Idee, doch es gibt ein Problem: Sie widerspricht jedem ökonomischen Modell in der Geschichte der Menschheit. Du bräuchtest dafür ein neues Modell, das noch nicht existiert.

Ende SZ-Gespräch

Freitag, 14. November 2014

Wir, *ich, blööck, Wohnungs-Not und UnBildung

Titel: Die Selbst-Anmassung des Wir

Seit längerer RaumZeit kreist mein Denken überwiegend im Wir herum. Ständig überlege *ich, was das Mensch ist, was das Mensch tut und lässt, und was das Mensch anders machen oder auch tun sollte, um das Zusammenleben, das mitEinander auskommen, worin auch die vielen Mit-LebeWesen enthalten sind, besser zu gestalten, und wie Wir diese kleine RaumZeit-Kapsel, die unser aller "Heimat" ist, vor zuviel Leiden und Verschmutzung und Ausbeutung schützen können.

Wir, wir, wir, wir, ...
In dem *ich selbst-verständlich mit-enthalten bin, aber eben fast völlig unbedeutend.

Und das ist der Punkt heute.
Wo bleibe *ich bei all dem Wir, ...?

So kann Mensch seine Probleme auch auslagern, indem Es beständig wirt.
Ist das eine schlaue Methode der Ablenkung von innerem Leerstand, das wir, wir, wir, ...?
Nein, vermute *ich Heute mal.
Ist wohl eher Verdrängung und ein Ergebnis von Hilflosigkeit.
Oder es ist ein Beweis der inneren Fülle von Wir, der fehlenden inneren Fülle von *ich.

Das ist nichts wirklich Besonderes und Bedeutend verschiedenes von ander-Es (Wir) in diesem einen ich, deshalb kann dieses eine ich, *, auch fast nur Wir-Denken, wenn da so wenig wirklich Verschieden-Es in diesem ein-Es ist. Das Geständnis ist: * ist n-ich-ts besonderes.
Und das ist ziemlich schade, weil das je Besondere und erkennbar Verschiedene von Wir leicht möglich ist.

Den mit diesen Selbst-Erkenntnissen korrespondierenden Beitrag im Verantworten-Blog finden Sie hier:
Die Ankündigung dazu lautet: Meine Selbst-Losigkeit ist fast Grenzenlos.
Die Frage der wenigst-Es wird jetzt wohl sein, was ist das Inhalt eines Menschen, das so fast Grenzenlos ist? Obwohl das eine wichtige Frage sein könnte. Nun, *ich habe die Frage gestellt und herausgekommen ist fast nichts. Was meist sehr wenig ist, wie die meisten Leses wissen.
http://verantworten.blogspot.de/2013/07/selbst-losigkeit.html


Die Ahnung ist, dass es viel-Es so oder ähnlich geht?
Genauso wie es jede Menge Menschen gibt, die vom Wir nichts halten, die das Wir nur kennen, wenn sie Es [miss]brauchen können / wollen.
Meine Vermutung ist, das Diese in der Mehrheit sind. Oder zumindest die Macht haben.

Welche Haltung ist wohl die gesündeste, die ausgewogenste für ein freudvolles und nachhaltiges MitEinander, in dieser kleinen erLebens"Kugel mitten im fast Nichts?
Wobei dieses "Nichts" diesmal fast ALLES ist, ausser uns hier!
.
Licht Glas Grün Himmel
am Potsdamer Platz
im Sony-Center
.
Titel: Schade, ...

... dass hier scheinbar so wenige Leses mit Kritikfertigkeit sind.
Mit einer Meinung, die auch zum Streiten aufgelegt ist, die zum Widerspruch neigt, oder auch zum Zuspruch. Nur Schweigen, oder komplettes Desinteresse. 70 Folgend-Es (den Text hatte *ich gestern in Tumblr veröffentlicht, es gilt aber für all meine Blogs) und keine Kommentare?

Klar, schreib *ich hier hauptsächlich für die persönliche Erinnerung und zur persönlichen Erkenntnis, ein Ein- oder Zuspruch würde *mich trotzdem freuen, aber nichts. Und die wenig-Es, die das schon getan haben wissen, dass für *mich im "nichts" immer auch etwas oder ein-Es enthalten ist, aber in diesen gefühlten Fall zu wenig.

Verzeihung, aber gibt es in diesem System auch Streitbar-Es oder Hungrig-Es oder auch HeldIn-Es, oder nur Selbst-Inszenier-Es und Mitläuf-Es?
Mensch, wacht auf, oder wollt ihr Alle als Idiot-Es (gr. für Eigenbrötler) daSein!

Titel: Die Furcht des daSein vor Selbst-Erkenntnis

Überschrift: im Sog des Schauens
Untertitel: Was fasziniert an einem Mann, der Blut und Tod in den Strassen von L.A. filmt?
.
.
Zitat: "Denn wo wären die Bilder, wenn niemand sie will?"

Quelle des Auszugs: Süddeutsche Zeitung, vom 12. November 2014, Feuilleton, von Tobias Kniebe

Einerseits bin *ich von blanker Selbst-Erkenntnis fasziniert, andererseits abgestossen, bis zu ebenso blanker Angst. Was bin Ich? Wie bin Ich?
Was davon, was *ich (bin) sein könnte als Mensch, erLebe *ich aus und ein?

Das, was *mir Angst bereitet, was in *mir Angst und Furcht erregt, sind wohl die Facetten meines menschlichen Selbst, die *ich nicht auserLeben und nicht erLeiden kann / möchte?

Jedes Mensch ist nun mal (nur?) eine kleine komplexe Zusammenstellung des enorm umfangreichen "Themas" (soSein) Mensch.
Das Mensch-Sein ist eine milliardenfach variable Entität. Jedes Mensch eine von allen anderes Mensch[en] verschiedene Möglichkeit des Status "Mensch".

Und eine riesenVielfalt des menschlichen soSein und unserer Handlungen und unserer Passivität, möchte *ich nicht sein, aber auch keine engeEinfalt.
Und diese andere riesenVielfalt bereitet *mir entweder Vergnügen und Lust, oder aber es macht *mir Angst, oder jagt *mir sogar panischen Schrecken ein.

Die momentane Lust (?) an der Selbst-Erkenntnis gebietet *mir jedoch in alle Richtungen zu spüren, auch in die, die *mich Tag für Tag und Nacht für Nacht Schrecken.

Es ist *mir im Moment kaum möglich dem Missfallen auszuweichen, auch wenn *ich es gerne würde, weil das mögliche Leid und dessen Handlungen - zu denen jedes Mensch fähig ist -, das von *mir wünscht.
Und *ich bin da ja nun wahrlich nicht das einzig-Es, wie auch der oben erwähnte Film und dessen Mach-Es aufzeigen. 

Warum?
Wenn *ich das nur wüsste?
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Mond-Suchbild
über der Arndt-Strasse
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Titel: Die natürliche UnbeHaustheit des Menschen

Eine aktuelle Meldung lautet, dass die wohl meisten Haus- und Wohnungs-Eigentümer bevor bald eine sogenannte "Mietpreisbremse" einsetzt, die Mieten kräftig anheben.

Ein Verzweiflungsruf:
Ohje, was ist bloss los in uns!
Wo bleibt die Anerkennung des Menschen, dass alle Menschen ein zuHause brauchen? Und damit einhergehend, das Ende von Spekulation und Auslagerung der Behausungs-Erstellung und Bewirtschaftung an Einzelpersonen oder Firmen, die damit Profit erzielen müssen. Wann erkennt das Mensch an, dass jedes Mensch eine Behausung braucht und zwar ohne Bedingungen dafür zu verlangen, also z.B. Geldzahlungen?

Wie lange dauert diese verachtenswerte Selbst-Verleugnung und gegenseitige Ausbeutung bis in überlebensnotwendige Bereiche noch an? Wann streift das Mensch endlich diese nötigende Selbst-Verachtung ab?

Einander das - für jed-Es - lebensnotwendigste nur unter teils unerfüllbaren Bedingungen zuzugestehen oder gar nicht, ist eine allerdings normale Verantwortungslosigkeit und die Quelle fast aller innermenschlichen Konflikte und Kriege.

Fürchterlich, das dauernd spüren zu müssen!

Wahrscheinlich ist das doch noch nicht der letzte Kommentar, in dem *ich die Normalität in und von Uns, also vom alltäglichen Wir-Gehabe, hier erschreibe.

Titel: Die Voraussetzungen der "freien" Wahl

Überschrift: Fort mit Nutzen
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Die Fortsetzung des letzten Satzes ist: "... ihre Art unmittelbar von der Kassen- oder der Casinolage abhängen."

Quelle des Auszugs: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 12. November 2014, Feuilleton, von Jürgen Kaube

Zitat: "Die [Schul]Bildung erlaubt uns zuallererst herauszufinden, was wir wollen".

Ohne Grundlagen-Wissen möglichst in alle Richtungen des Wirklichkeit / RaumZeit mangelt es dem Selbst, somit auch jedes Mensch, an Ein- und Aus-Wahl, an Alternativen, die zu einer wirklich freien Selbst-Entscheidung unbedingt notwendig sind. Das sollte Basiswissen jedes Menschen sein: Lerne und weite dein Wissen und deine Erkenntnisse so weit es geht in alle verfügbaren Richtungen aus, erst dadurch wird Dir erlaubt und möglich eine <-freie-> Wahl vorzubereiten und irgendwann auch zu treffen.

Dass das europäische Schulsystem noch grosse Probleme hat, diese Tatsache anzuerkennen und entsprechend die Vermittlung von Wissen darauf hin zu ändern, ist der [auch Menschen]Macht geschuldet, die die freie Selbst-Entscheidung des Menschen noch behindert, wo es für die Machtausübung hinderlich ist.

Die Freiheit ist noch eine winzige zarte "Pflanze" innerhalb des Menschheit. Verschämt ist die Freiheit in jedes von Uns vorhanden, wird jedoch, wie oben angedeutet, noch kaum gefördert. Auch vielleicht, weil den Allermeistes von Uns dieses Basiswissen unbekannt ist, und weil die Macht noch zu wichtig ist?

Damit nehme *ich auch Bezug auf einen Beitrag aus einem meiner Blogs:
Die Ankündigung dazu lautet:
Das Jetzt ist Einzig-Artig, -artig, -artig, -artig, ...
Nicht, dass die deutsche Artigkeit, also die mehr oder weniger blinde Gefolgschaft und das Duckmäusertum auch nur irgendwas mit der Einzigkeit zu tun hätte, aber es ist schon toll, wie manche sprachlichen Doppelbedeutungen (Homonyme oder auch: Äquivokationen) in seltenen Fällen eine tieferen Kern treffen. Weil irgendwie ist doch die Artigkeit eines der HauptKennzeichen der Masse Mensch: Mensch ist einzig-artig.


Aber in dem verlinkten Beitrag, geht es weniger um das artige oder auch unartige Folgen, sondern mehr um die Folgerichtigkeit des RaumZeit und darum, was das eventuell mit Uns macht.

Dienstag, 3. Juni 2014

Ein Kritik Es, Einwanderung s Hintergrund und Frauen Macht

Titel: Eine Selbst-Befragung zur Selbst-Kritik

Zuerst eine kurze Etymologie: Das Wort „Kritik“ wurde am Ende des 17. Jahrhunderts aus dem Französischen übernommen. Das französische Wort "critique" wiederum geht auf griechisch "κριτική" [τέχνη] zurück. Das widerum von "kritikē [téchnē]" (abgeleitet von "κρίνειν" = krínein) basiert, das die Bedeutung hat: [unter-]scheiden‘, ‚trennen‘.

Gemeint ist also vom Ursprung her: die Fertigkeit / Technik unterscheiden zu können. Somit Gegebenheiten voneinander nach Kriterien /Qualitäten trennen zu können. Was gar nicht so einfach ist, wie es scheint. 

*ich bin ein ziemlich kritischer Mensch.
Kritisch in alle *mir spürbaren Richtungen.
Vielleicht habe *ich verlernt hinzunehmen?
Ohne jedoch abzulehnen oder miss zu verstehen.
Ja, klar, nehme *ich hin, was gegeben ist, aber ...
Bin also ein-Es der vielen "aber ...", so DaZwischen?
Also ein-Es, das aber ... machen muss, um das
DaSein zur Veränderung zu bewegen, zu einer
Selbst-Bewussten, Selbst-Entschiedenen und
Vielfältigeren Entität? Mag sein, weiss nicht?
Das Kritik, also Tadel und Lob!, wachsen aus
*mir heraus, weil etwas fehlt.
Was fehlt? Geborgenheit. Allgemeine, nicht
nur persönl*iche, und Aufmerksamkeit
und Freude am Verspielt-Sein, also an der
Vielfarbig- und Vielförmig- und Vielfaltigkeit.
An Zärtlichkeit und Wahrhaftigkeit und ...

Die prüfende Beurteilung (Kritik) entsteht aus
der Hingabe, Hinwendung, ja sogar aus der
(liebenden?) Zuneigung zu einer Sache, einem
LebeWesen, in meinem Fall, der zum DaSein.

Zu Das, was m*ich ausfüllt und einhüllt und
umgibt, also zu All Das, was ist, was DaIst.

Dabei ist klar, dass *ich in jede Kritik voll mit
einbezogen bin, niemals stehe *ich ausserhalb. 
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Hubble-Aufnahme der Spiral-Galaxie NGC 1566
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Auslöses des folgenden Kommentars, war eine Überschrift / Artikel in fb, die lautete:

"Jeder Fünfte in D hat Migrationshintergrund."

Mein Kommentar:
Welche RaumZeit-Phase (Spanne) betrachten Sie dabei?
Muss eine ziemlich sehr enge und damit schon ziemlich faschistisch anmutende Spanne sein, weil, wenn ein-Es nur ein paar hundert oder gar tausend Jahre in den Blick nimmt, dann bleibt von Deutschland und sogenannten "Deutschen" nichts mehr übrig.

Dann sind da dauernd Menschen zu sehen, die dahin wandern und dorthin und mal kürzer und mal länger verweilen, aber stets ist Bewegung zu sehen, und Grenzen blitzen immer mal nur kurz auf und vergehen gleich wieder.

Wie wäre es also mal mit einer kleinen Blick- und Horizont-Erweiterung für die Allgemeinheit?
Statt immer fast nur mit Einengungen auf ... 
Tja, damit stehe *ich aber wohl wieder ziemlich alleine, wollen wohl doch lieber fast alle Nationalisten sein, "BioDeutsche", als sei das irgendein Wert?, der irgendwo überdauert.

Was für eine Hässlichkeit erLeben wir Menschen da gegenseitig aus und fühlen uns auch noch gut dabei, in dieser beständigen Ein- und Ausschliesslichkeit, in der Beschränktheit auf Wenig-Es und Weniges, das wir kennen wollen, kennen können und sogar kennen müssen, derweil unsere Aufmerksamkeit längst viel viel mehr zu leisten imStande ist.

Das Mensch ist so enorm potent und komplex und nutzt nur so wenig davon.
Und heraus kommt dann die gegenseitige(!)  Ein- und Aufteilung in Nationalitäten und Farben und Sprachen und Namen und Glauben und Speisen und ... , das dann bis zum gegenseitigen(!) Hass aufregt und Gewalt zeugt.

Statt die Verschiedenheiten zu begrüssen und das DaSein so zu gestalten, dass für jede Facette ein sicheres und gepflegtes und friedliches Plätzchen vorhanden ist.

Was mit der von uns Menschen entwickelten Technik und unserem enormen Potential an Verstehen / Verständnis und Gefühl / Gespür längst möglich wäre.
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Abendstimmung in der Jüterboger Strasse.
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Eine Überschrift im Manager Magazin:
"Frauen haben Angst vor Macht" (?)

Eine Freundin hat diesen Beitrag des Magazins in fb geposted.
Bei der Überschrift dachte *ich, hoppala, irgendwas daran ist *mir zu einfach, zu blöd?
Also habe *ich folgendes kommentiert:

Frauen sind auch jetzt schon "mächtig", also in der Lage den Willen zu formulieren und umzusetzen, aber eben anders als die meisten Männer, mit weniger Gewalt und Drohungen. Und das Frauen weniger an irgendwelchen "Spitzen" zu finden sind, bewerte *ich nicht als Machtverlust eher als Machtunlust der meisten Frauen. Frag mal deine GeschlechtsGenossinnen, wieviele davon irgendwo an die "Front" wollen. Wahrscheinlich wesentlich weniger als Männer?

*ich warte auf Widerspruch.