Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Samstag, 13. Dezember 2014

Dieses Text ist [k]eine Augenweide

Titel: Vom Geist, das stets verneint

Wann begreife *ich endlich, dass wir All-Es nichts dafür können, für das Was wir jeweils sind und das, Wie wir jeweils sind!?

Und nehme somit auch den verdammten Unterton des Vorwurfs aus meinem Gefühl und damit auch aus meinen Texten. 

PS: Und das wichtigste ist nun herauszufinden, was dieses mal im "nichts" enthalten ist?
Dass darin etwas enthalten ist, ist ja klar. Enthaltsamkeit ist dem DaSein nun mal grundsätzlich fremd.

Was also könnte DAS sein, was uns All-Es also doch betrifft, in all der UnSchuld, die uns All-Es aufrichtet im DaSein?
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Eine Lampe.
Fotografiert an der Bergmannstr.
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Titel: Ein weiteres Facettchen des Selbst-Erkenntnis:

Manchmal spüre *ich zu den MitMenschen hin, sehe Ihnen also auch zu, und erkenne *mich nicht wieder? Und dieses Missverstehen geht so tief, dass *ich das Mensch-Sein bereits vermisse. So ausgreifend ist die WEITE schon, dass *ich den kleinen Punkt nicht mehr finde, den ein Mensch-daSein bis jetzt üblicherartig ist. Ein-Es, wie *ich.

Als ein-Es wie "normal"-Mensch zu sprechen, ist fast schon schmerzlich, wegen der Enge, die *ich dabei regelRecht einnehmen muss. Hallo! Aus reiner Höflichkeit, und ein paar nette eingeübte Floskeln, damit der Kontakt, die Kommunikation, nicht vollkommen verstummt.

Dabei bin *ich Mensch gleich jedes anderes Mensch, und erdmondliches LebeWesen, wie alle Ander-Es auch. (<~Das war jetzt ein zu banaler Satz!) Gibt es etwas besseres als erdmondliches ErLeben zu sein? Gibt es etwas schlechteres? Was soll diese Waage bedienen? Gott, Google, Sie?

So bin *ich also Mensch, ohne das immer -Sein zu wollen. Bin da, und wäre gerne 100 Prozent, bin aber von Begegnung zu Begegnung und WissensPartikel für WissensPartikel etwas weniger normal. Triebig, Hierarchisch, Konformistisch, Verständnis-los, Angstvoll, Selbst- und damit auch für ander-Es Blind, aber jetzt genug der Negativa, das Mensch ist ja auch ...

... doch, doch, davon ist in das Mensch mindestens ebenso viel enthalten, wie Positiva.

Der Punkt ist eben der, dass dieses Positive fast einschliesslich von den Trieben dominiert ist. Zielrichtung ist die blosse FortSexung und das Selbst-Erhalt in kleinster Gemeinschaft, mehr wird von der Macht und der Trägheit mit grosser Angst behindert. Angst ist heimlich sehr wirksam.

Und das Sprache[n] sind ein Ausfluss dieser Verhältnisse, nicht besser und schlechter, als dessen Sprech-Es.
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Von David Shrigley
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Titel: Von der Gefahr der Gleich-Wertigkeit

Wie *ich auf das obige komme?
Warum *ich solche Bewertungen treffe?

Vor ein paar Tagen habe *ich eine Zeichnung von David Shrigley in Tumblr hingepinnt, mit der Aussage: "It's ok to run away from your problems".
Es ist fast klar, dass sowohl David Shrigley, als auch *ich damit das normale Verhalten aufzeigt und mit dem gekrakel der Zeichnung auch karikiert. Das wird jedoch kaum als Kritik und Hinweis erkannt, sondern sogar als witzige Aufforderung oder Bestätigung des je persönlichen Verhaltens oder Verlangens (miss?)verstanden.

Das Ergebnis ist, dass diese Zeichnung / Karikatur inzwischen 56 mal weiter gebloggt und favorisiert wurde, also eine Zustimmung erhält, die *mich fast überfordert, obwohl es ein Fremd-Beitrag ist. Und meine besten, wie *ich finde, stärksten Beiträge bekommen null Zustimmung.

Das Anspruchsvolle 0, die (falsch?) verstandene / ersehnte Rechtfertigung für Verdrängung und Wurschtigkeit 56. Das Bedeutende will k[aum]ein-Es wissen, das Belanglose ist Milliardär.

So ist das hier geregelt.
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Eine [Augen]Weide
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Titel: Das Freiheit des Selbst[-Erkenntnis]

Was (Er + Sie + @ls was auch immer ein-Es daSein möchte im DaSein = Was).
Was wünscht mehr Freiheit für das Selbst?

Fast alle Finger gehen nach oben! Denn es gibt noch genügend Menschen, die das Selbst das Freiheit verweigern, die (und jetzt bitte genau auf die Wortwahl achten, und *mir ist klar, dass *ich jetzt bestimmt (!) 10 Leses verlieren werde, falls Diese die Wortwahl anerkennen, los geht's:) lieber dem Zwang der Angst unterliegen, als den Mut zur Erweiterung aufbringen. Im VorSatz ist absolut kein Vorwurf enthalten, weder an eine Persönlichkeit noch an das, was Uns entstehen liess.

Aber das war nur ein VorWort. Jetzt das HauptSatz zum Titel.

Ist die Gleich=Wertigkeit erreicht und damit auch das Freiheit des Selbst, wenn wir All-Es wissen und einander auch offen eingestehen und gegenseitig zugestehen, dass wir All-Es Lügn-Es, Betrüg-Es, Fälsch-Es, Verheimlich-Es, Hintergeh-Es, Ausbeut-Es, Intrigier-Es, Dieb-Es, Wurschtig-Es, Verletz-Es sind und sogar - wenn es passt - zu Mörd-Es werden? All-Es!

Mal mehr mal weniger. HALT!! Verzeihung, *ich vergass fast das "auch" im obigen Abschnitt, die Leses fügen das fast vergessene bitte an der Stelle Ihrer Wahl Selbst ein.

Die Freiheit nehm *ich, zu behaupten und zugestehen, dass *ich all das auch bin, was da oben an schmerzhaftem aufgelistet ist. Ja, *ich bin ein Mensch.

Die Leses bitte *ich nun, all die freudvollen Auszüge des Mensch-Sein Selbst hinzuzufügen. Sie können diese auch gerne kommenTieren, macht nix;-)

Eins sollte uns Menschen langsam klar werden: Das Freiheit wartet.

Die Knechtschaft des Getrieben-Es erLeben wir nun schon seit Jahrmilliarden. 
Würde *ich dem hier in meinen Beiträgen brav folgen, hätte*ich mehr Klicks, das ist sicher, denn die Knechtschaft verspricht sich noch gerne Allem und Jed-Es, es hält nur nichts!

Und das ist Allermeistens nur ein-Es und das ist eben im VerGleich mit dem was insgesamt geht und daIst ... Nichts eben. Aber bis das All-Es mal kapiert (von lat. 'capere' = "fassen, nehmen, ergreifen") haben, dauerte es bis eben Jetzt bereits etwa 13,8 Mrd. Sonnenumkreisungen des kleinen Planetensystems Erde-Mond.

Da gibt es keinerlei Schuldzuweisung, wie etliche Religionen uns weiss (rot?) machen wollen, von Weisheit darIn nur Spurenelemente zu [er]finden sind, aber wir sind eben AllEs und All-Es dem Glauben entwachsen, nur eben noch nicht erwachsen. Was schade ist. Für Was?
Uns.
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Titel: Was bewirkt die Erwärmung der Lufthülle der Erde?

Denn eins ist ja wohl fast All-Es klar: das da oben (Wirkung der Energie-[Bewegungs]zufuhr auf die Temperatur und somit auf die Bewegung der daSein-Teile, denen die Energie zugeführt wird) gilt nicht nur für Atome in Metallen. Das gilt auch für grössere Objekte wie Subjekte, oder auch auf alle schon freien Menschen.

Die Frage ist: Wollen wir das ver- / behindern?

Quelle des Auszugs: Lettre, vom Sommer 1989, von Victor Weisskopf

Dienstag, 14. Oktober 2014

Mauern, Zäune und eine Frauen-Vernichtung

Titel: ...-Es

Die Frage eines Mit-Kommentators war: "Sind die "-es"-Endungen dein ernst?"

Die Antwort ist: Ja, weil es inzwischen auch Menschen gibt, die weder Frau noch Mann sind oder sein möchten, und das gilt es - wie *ich finde und es somit tue - auch menschen-sprachlich zu beachten, und das tue *ich, indem *ich die auf das - vor allem das männliche - Geschlecht optimierten Enden "...er" und "...in", auf ein neutrales "...es" abändere; und aus Respekt vor jedes Mensch, schreibe *ich das "Es" gross und setze es mit einem Binde-Strich etwas voran, somit entstand das entspannte und für jedes Mensch gleichwertige "ein-Es".

Sie sind ein-Es, *ich bin ein-Es und ein Forsch-Es ist auch mal männlich und mal fraulich und mal queer oder sonst ein Mensch, aber eben immer Mensch.
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Morgenstund hatte Kaffee im Mund.
In der BrezelBar
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VorFrage: Kann Mensch mit Offenheit, mit freier Zugänglichkeit, und mit Transparenz nicht umgehen?

Rechtfertigungs-VorRede: *ich mach das Texten hier in meinen Blogs doch nicht zur Selbst-Beschämung, oder gar Selbst-Anklage eines Menschen, *ich tue das, weil *ich die Empfindung bin, dass irgendwas mit uns krumm läuft, oder beurteile *ich das falsch?, vielleicht ja.

Naja, dann ist ja alles in Ordnung. Also gut, *ich tue das, weil *ich das Gefühl bin, dass hier etwas nicht gut abgeht zwischen uns Menschen und mit der Umgebung, in die wir eingebettet und mehr noch, eingewebt sind. 
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Titel: Vom Ausbau von Mauern

Zitat von Luke Bailes: "In einem perfekten ÖkoSystem kommen Zäune nicht vor."

Was immer ein-Es von "Perfektion" halten mag - in diesem Fall meint es wohl: In einem gesunden, für alle MitGlieder freien und funktionierenden System. -, ist doch die Frage nach diesem Satz: Was sagt das von uns Menschen, die alle paar Meter Zäune und Mauern errichten?

Gut, die üblichen und normalen Menschen, werden diesen Satz, nach meiner Nachfrage, sofort als Unfug entlarven.

Die unüblichen Menschen, denen Selbst-Erkenntnis kein Unbehagen bereitet, werden schlucken und vielleicht nachdenken. Was läuft in unserem Menschen-ÖkoSystem nicht perfekt, was ist in unserem Menschen-ÖkoSystem ausser Kontrolle geraten, dass wir alle paar Meter Zäune und Mauern errichten müssen?

Was ist in uns und mit uns passiert, dass wir mehr und mehr Freiheit und Offenheit zustellen müssen? Dass wir Menschen jeden Tag Zugänglichkeit und Transparenz verhindern, zumindest behindern, wo wir erLeben und arbeiten.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 14. Oktober 2014, Seite: Panorama
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Wie geschrieben, *ich bin eher der florale Typ
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Titel: Frauen-Vernichtung

Ein weiteres Beispiel und Beweis für eine menschliche Normalität, den Mangel an Vorausschau und die fast vollständig fehlende Verbindung zwischen dem eigenen [nicht-]Handeln und dem späteren Ergebnis. Und dazu auch noch eine weitere Kuriosität des Menschen, die aus dem VorSatz erwächst: das Mensch jammert gern, es ist fast ein JammerZwang. Und aus den beiden VorSätzen kann ein-Es auch schliessen, dass das Mensch die Verbindung zwischen dem Selbst-Handeln oder auch dem nicht-Handeln und dem Ergebnis dessen, deswegen nicht schafft oder verweigert, weil das Mensch sonst nicht mehr Jammern könnte?

Aber nun zu dem Titel. 

Wenn es nicht wirklich schrecklich und schlimm wäre, ist es fast zum Lachen.
In Indien - und nicht nur dort, auch in vielen afrikanischen Ländern ist es ähnlich, aber aus Indien liegen die verlässlichsten Zahlen vor - werden jährlich Millionen weiblicher Föten abgetrieben, weil die Frauen wenig gelten und den Familien zu teuer - vor allem in der Verheiratung - sind. So jedenfalls argumentieren die Menschen, die die Frauen vor der Geburt töten. Da wird also die vorgeburtliche Diagnostik zur Frauen-Vernichtung genutzt (*ich darf das doch so bezeichnen, oder muss *ich das irgendwie verschwiemelt umschreiben?).

Und jetzt kommt der Haken und der Bezug zu den AnfangsSätzen.
Inzwischen "fehlen" in Indien über 60 Millionen Frauen! Wen sollen viele Männer dort also heiraten oder schwängern? Millionen Männer finden weit und breit keine Partnerinnen zur Familien-Gründung; und laufen also nun jammernd und wehklagend herum. Hmm!?, sage *ich da.
Was tun die Familien also - oft die selben, die vorher die Frauen vorgeburtlich abgetötet haben -, sie kaufen für oft viel Geld (Sie merken den Unsinn und den Widerspruch zur Rechtfertigung der vorgeburtlichen Frauen-Tötung) ihren Söhnen Frauen. Entweder aus anderen Gegenden Indiens, in denen diese "Praxis" nicht in dem Másse herrscht, oder aus Pakistan und Bangladesch.

Wie könnte Mensch dieses Verhalten nennen? Witzig, dämlich, neurotisch, unsinnig oder wahnsinnig, oder wie? In China gibt es eine ähnliche Tendenz, die vorgeburtliche Disgnostik wird auch dort dazu genutzt, den Nachwuchs zu vermännlichen.

Nein, nicht allen Menschen fehlt die Fertigkeit zur Verbindung von Handlungen und deren Wirkungen, also zur etwas weiteren Vorausschau als nur ..., na auf jeden Fall nicht weit.

Oder steckt hinter der Frauen-Vernichtung ein *mir unerkannter guter, vielleicht sogar grosser Plan? Vielleicht soll auf diese Art die Spezies Mensch aussterben, weil ohne Frauen ...
Könnte ja sein?

Mittwoch, 11. Juni 2014

Fremde[n]Angst im mit einander mit Maschinen

Titel: Die unbewusste FremdenAngst

Immer weiter und weiter und weiter denken, schreiben und sprechen Menschen von "Rassismus". *ich tat das auch sehr lange, bis *ich durch viele Genetiker, Evolutionsbiologen und Ethnologen, auch durch Gespräche mit Soziologen und Psychologen erfuhr und endlich begriff, dass das Mensch eine fast ununterscheidbare Spezies ist, dass die Variationsbreite innerhalb unserer gemeinsamen Grundausstattung wesentlich geringer ist, als zwischen z.B. zwei benachbarten Bonobo-Gruppen. Nur von INNEN, also von Mensch zu Mensch er"Scheinen" die Verschiedenheiten riesengrösser, als sie von Aussen und von der Grundausstattung her sind.

Mein Kommentar für die weitere Verwendung des also unstimmigen Begriffs:

Es gibt keine menschlichen Rassen, also gibt es auch keinen "Rassismus", sondern nur Fremdenangst oder Fremdenfeinschaft. Wie lange wollt auch Ihr noch auf diesem dummen falschen Begriff bestehen, der in Wirklichkeit nur von Eurem DesInteresse an der Wirklichkeit und Eurer uneingestandenen FremdenAngst zeugt.
Nochmal, das Mensch ist mit aller Farben- und FormenVielfalt eine ungeteilte Spezies, solange Menschen diese Wahrheit nicht anerkennen und heimliche Fremdenangst oder sogar -Feindschaft empfinden, werden Sie diesen diskriminierenden Begriff weiter verwenden.
Die Missachtung der Wirklichkeit und von anderen (fremden) Menschen, zeigt sich doch auch an der Begrifflichkeit, die Mensch verwendet, oder?

Der Begriff ist als Abschätzigkeit, Denunziation und zur Abgrenzung von Mensch zu Mensch vor mehr als 100 Jahren entstanden, wie lange wird er wohl noch, ob bewusst oder unbewusst genau dazu weiter verwendet, gerade von Menschen, die es "gut meinen"?
Aber wie das mit dem "gut meinen" eben so ist, es ist fast immer schlecht gemacht.

Es gibt so viel treffende Nomen für Menschen, die vor anderen / fremden Menschen scheuen, die bei anderen Sprachen Angst empfinden, bei anders gefärbten Menschen zurückschrecken, andere erLebensarten abwerten müssen; und die Alles, was ihnen nicht passt, weil es zu gross für die Kleinlichkeit ist, die Sie erlebt und erfahren haben, ablehnen (müssen), oder die nur aus Traditionen sind.
Z.B. Fanatiker, Nationalisten, Faschisten, Traditionalisten, Erzkonservative oder auch Reaktionäre, Wirklichkeitsblinde und einfach Ignoranten.

Überlassen wir doch bitte diesen Menschen die Verwendung dieses Begriffs, zur auch sprachlichen Kennzeichnung ihrer Unaufrichtigkeit und mangelnder Gleich=Wertigkeit.
Das ist doch schon Leiden genug.
Oder?
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NGC 3079
Eine schöne Galaxie, 
aufgenommen von Hubble.
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Titel: Der aktuelle Stand des mit einander

Die jeweiligen und aktuellem Eliten - also die Menschen und Menschengruppen, die eine Gesellschaft mit Militär, Polizei, Justiz, Handel und Gewerbe beherrschen - blockieren konsequent jede erhellende Wissens- und Gefühls- und Wahrnehmungs-Erweiterung.

Und zwar überall.

Bitte vom "hohen" Bildungsstand in den meisten Regionen der EU, von NordEuropa, NordAmerika, Australien, Neuseeland, Japan, Südkorea und ein paar angrenzenden Regionen nicht täuschen lassen. Dieses scheinbar hohe Niveau ist innerhalb der Gesellschaften verdammt ungleich verteilt und ist auch insgesamt nur der Konkurrenz mit den anderen Gesellschaften geschuldet; und ist jeweils nur mit dem gerade nötigsten ausgestattet, gerade so, um die "Nase aus dem Wasser zu recken", also in der Konkurrenz einigermassen mitzuhalten.
Aus dem "Wasser zu steigen", das hat noch keine Gesellschaft geschafft, das haben die Eliten noch jedes mal verhindert. Das lassen sie auch im Einzelfall nicht freiwillig zu.

Warum? 

Ganz einfach: Der jeweils aktuellste Wissenstand und die jeweils erreichbar stärkste GefühlsTiefe und reichste EmpfindungsWeite (Gespür)  braucht keine Eliten, kommt ohne Macht bestens klar, benötigt im Umgang mitEinander weder Gewalt, noch sonstige Drohungen in Form von Gesetzen und Vorschriften. Das jeweils beste Gefühls-, Empfindungs- und Wissens-Niveau ist ohne Hierarchien und deren Abgrenzungs-Rituale, Ein- und AusgrenzungsSymbole und sonstigen verlogenen Abschätzigkeiten.

Deshalb.

Damit ist auch klar, dass die normale Verhaltensart und Aufteilung von Gesellschaft[en], er- und geschaffen in Milliarden Jahren, noch überall besteht und aufRECHT erhalten wird. Es gibt keine einzige menschliche Gesellschaft, die bis eben Jetzt von dieser triebigen Gliederung und der dadurch erforderlichen Gewalt und AusGrenzung abgekommen ist.

Keine.

Bestenfalls haben es ein paar KleinGruppen und Familien geschafft, diese Normalität des mit einander zu ändern, hin zu einem Gleich=Wertigen MitEinander. Dafür braucht es allerdings eine erLebenslange, zumindest fast erLebenslange VersorgungsSicherheit und - ebenso wichtig -  Rituale und RaumZeit, um die vorhandenen Rivalitäten, Abgrenzungen des jeweiligen ich zur Gruppe und auch Aggressionen anEinander auszuLeiben.

Aber bisher ist noch das Verkaufen des Selbst, das Unterwerfen oder Überheben des Selbst und das mit einander in Hierarchien und Gross- und KleinstGruppen mit aller Abgrenzungsmoralität, Abschätzigkeit und Gewalt Norm. Absolute Normalität. 

Leider, für uns Alle, oder?
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Gerade gesehen und gelesen.
Und es passt so wunderbar auf und zu
dem vorhin veröffentlichten Beitrag zum
aktuellen mit einander. 

Quelle: Süddeutsche Zeitung, 10. Juni 2014,  Feuilleton, Seite 12.
Ein Artikel mit der Überschrift: "Der Allesfresser", von Kia Vahland.
Ein Kurz-Portrait des brasilianischen Theater-Künstlers Zé Celso.
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Francis Picabia
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Titel: Maschine (?) besteht Turing-Test

Turing-Test?

Menschen "chatten" per Tastatur mit einer Maschine (auch Computer genannt) direkt, und mit einem Menschen durch eine Maschine hindurch. Die Test-Menschen wissen nicht, ob sie mit einem Menschen oder einem Programm Sprache austauschen. Am Schluss werden die Test-Menschen befragt: Haben Sie mit einem anderen Menschen getextet oder mit einem von Menschen entwickelten Maschinen-Programm?

Wenn bei einer dieser Tests eine Maschine von 100 "Gesprächen" mehr als 30 mal als Mensch bewertet wird, hat das Maschinen-Programm den "Turing-Test" bestanden.

Leider ist die Sprache der meisten Menschen und Medien so unpräzise, deswegen schreiben sowohl die Labore als auch die Medien davon, dass die Maschine den Turing-Test bestanden hätte, jedoch es ist nicht die Maschine, es ist jeweils das von anderen Menschen konstruierte und geschriebene und für die Maschine kompilierte Programm [auch dummerweise 'Software' benannt, warum auch immer, weil "weich" ist daran nichts, *ich hätte die BewegungsAnleitung von Maschinen in Kurzform entweder AuPro (Ausführungs-Programm) oder MuProAn (MultiProzessAnleitung) genannt, aber *ich war bei der Namensgebung nicht anwesend :-(], das dann als menschlich eingeschätzt wird.

Mein erster Kommentar auf diese Nachricht war:

Ja, wahrscheinlich sind wir Menschen zu träge und zu dumm, um die Mindestanforderungen des DaSein weiter zu erfüllen, deshalb sind wir gezwungen Maschinen zu konstruieren, die erst mal unseren Standard erreichen, das haben wir Menschen wohl bald geschafft, ist ja nicht allzu schwierig, ging ja auch relativ fix, bei der Spanne, von der ersten Maschine bis Heute; und dann fangen die Maschinen an, selbst für eine Verbesserung und Erneuerung zu sorgen, ist ja auch bald soweit, dass Maschinen Maschinen produzieren und ebenso bald haben wir die Maschinen mit Funktionen ausgestattet, die für eine stete Optimierung der Prozesse und einer ebenso stetigen Effizienzsteigerung der Logik und der Wissens-Agglomeration und Akkumulation sorgen - und dessen nützlicher Verbindung -, was wir Menschen zwar in Ansätzen auch können und tun, aber eben nur in Ansätzen, tja, *ich würde ja schon mal, quasi als Menschheit, anfangen ein Testament aufzusetzen, so in Etwa: hiermit übertragen wir unsere Fähigkeiten, die wir leider in der Kürze der RaumZeit, die uns vom DaSein zugestanden wurde, nicht zu tauglichen Fertigkeiten ausarbeiten konnten, oder ist das zu Jammerig, na ja, dann überlasse *ich das mal Euch, Ihr könnt das bestimmt besser, schluchz ...

Ja, ich weiss, wieder mal viel zu defätistisch zu grüblerisch zu wenig verständnisvoll, für und zu uns Menschen, aber bedenken Sie bitte, was bei diesem Test wirklich bewertet wird!

Doch nicht eine Maschine, sondern dessen Erbau-Es und Ausgestalt-Es, das Mensch.
Wenn also eine MuProAn in einer Testreihe öfter als 30 Prozent als Mensch eingeschätzt wird, was bedeutet das für die programmierenden Menschen?

Ganz einfach. Dass sie, als Menschen nicht wissen, wie Menschen beschaffen sind und wie Menschen so interagieren, dass sie von anderen Menschen ganz selbstverständlich als Menschen erkannt werden. Oder etwa nicht?

Aber mit einem Ergebnis von über 30 Prozent haben Sie immerhin die Mindestanforderungen von einem unserer besten Logiker und Denker, also von Alan Turing erreicht, und das ist herausragend. Wenigstens kurzfristig. Nicht?

Hier ein paar Informationen zu http://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Turing

Nachtrag vom 13. August 2014:

Titel: Von der Abschaffung beleidigender und falscher Begriffe / Worte

Die längeren Leses meiner Beiträge wissen vielleicht, dass *ich den Begriff "Rassismus" für die FremdenAngst bis zur FremdenFeindschaft verachtenswert und diskriminierend finde (siehe oben), wenn auch von den Benutz-Es meist 'gut gemeint'. Aber wie das mit 'gut gemeint' eben fast immer ist.

Bisher hatte *ich dabei stets das Gefühl, mit dieser Ablehnung und der dahinter stehenden Begründung, alleine zu sein. Können die Leses nachvollziehen, wie froh *ich bin, darin endlich auch Bestätigung zu erhalten?

Ja, *ich bin froh, dass auch viele andere MitMenschen spüren, was mit diesem Begriff transportiert und aufrechterhalten wird. Ohne das denen, die es benutzen das Bewusst ist.

Bewusst ist, dass Sie damit weiterhin die Menschheit aufteilen und in Qualitätsklassen unterteilen, die es tatsächlich und erwiesenermassen nicht gibt. Da wird weiterhin auf Äusserlichkeiten und Oberflächlichem herumgeritten, ohne die tieferliegenden fast 100 Prozentigen Gemeinsamkeiten zu achten.

Hier die Auszüge:
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Und endlich geht die erste Gross-Gemeinschaft gegen diese "Gemeinheit" im MitEinander vor. Das ist *mir eine Freude. Ein Anfang ist getan. Aber bis die Mehrheit die Denunziation, die in diesem Begriff enthalten ist, anerkennt und es nicht mehr anwendet, wird es noch lange dauern.

Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 13. August 2014, Sparte: Politik, Seite 6

Dienstag, 10. Juni 2014

Eine Aussen Sicht und Wissens Partikel

Titel: Ein kurzer Blick vom Rand nach Innen ...

... und ein ganz kleines mal auch nach Aussen. Ganz kurz nur, weil ...

"[...] Wenn sie die Lichter im Cockpit {eines SpaceShuttle} komplett ausschalten und mit der Sonne und der Erde im Rücken fliegen, wird die (vor dem ausschalten der Cockpit-Lichter) totale Finsternis des Weltalls weiss vor lauter Sternen. Sie funkeln nicht, sie sind farbig, es ist fantastisch. Da denken sie sich, es kann nicht sein, dass wir allein sind.
Wenn sie den "finsteren" Himmel sehen, die wunderschöne Erde, blau und golden, mit ockerfarbenen Wüsten, dem makellos weissen Himalaja, dem türkisblau Polynesiens, das ist einfach fantastisch! Da denken sie, wie schön sie ist, dass es nur hier Leben gibt und nirgendwo anders in der dunklen Leere, aber wenn sie die Sterne sehen, denken sie wieder, dass sie nicht allein sein können und dort hin müssen.

{Zum kommenden Suborbitalflug, der wohl in ein paar Jahren angeboten werden wird und es ein paar zahlungskräftigen MitMenschen (pro Ticket etwa 200.000 €) möglich macht, ein paar Minuten die Gashülle in der Wir erLeben zu verlassen und die "Schwerelosigkeit" zu erLeben:}

[...] Sie werden einige Minuten haben, um die Schönheit der Erde, ihre Krümmung und ihre Farbenvielfalt zu bewundern. Das ist fast wie Musik, und sie werden sich verlieben. Ein Kollege hat mir gesagt, wundere dich nicht, wenn du Gänsehaut bekommst oder gar Tränen der Rührung in den Augen. Das prägt Astronauten am Stärksten für ihr Leben, dieser Anblick des Planeten Erde.

[...] Eine UmFliegung der Erde, dauert im Shuttle eineinhalb Stunden. Fünfundvierzig Minuten umfliegen sie die helle Seite und die nächsten fünfundvierzig Minuten die dunkle Seite. Da sehen sie Blitze, die die Wolken von innen erleuchten und Polarlichter in Farben von hellgrün bis purpurrot. Wenn sie quer zum Äquator fliegen, haben sie fünfundvierzig Minuten die nördliche Halbkugel in den Winterfarben, hauptsächlich ein makelloses Weiss. Und dann fünfundvierzig Minuten die entgegengesetzte Jahreszeit den Sommer. Sie sehen je fünfundvierzig Minuten die Farben des Winters und des Sommers und haben den Eindruck, dass die Zeit anders verläuft. Das ist besonders eindrucksvoll. Könnten alle Menschen die Erde vom Weltraum aus sehen, verstünden sie, dass wir Alle an "Bord" des Selben "Raumschiffes" sind.

[...] Es ist klein. Es ist begrenzt. Es ist Endlich. Es ist sehr schön und allein diese Schönheit drängt einen dazu, Es zu respektieren. Dass es Endlich ist, drängt einen dazu, sich dafür einzusetzen.

[...] Die Erde ist endlich. Und wie bei einem Raumschiff haben wir alle unsere Ressourcen dabei. Dort {im Raumschiff} achten wir auf den kleinsten Wassertropfen, so, wie auch auf den Strom, denn am Ende der Mission, soll uns auf keinen Fall daran mangeln. Wenn wir uns die Erde ansehen, wirkt sie endlich und wie ein Raumschiff. Und wir müssen in der Erde genauso denken, wie an Bord eines Raumschiffes.

[...] Was ist unser Ziel in der Erde? Wir wollen Alle zusammen leben, Alle gleich glücklich sein, und es unseren Kindern ermöglichen, zu leben, zu erschaffen, zu forschen und Lösungen zu finden, wie die Menschheit möglichst lange fortbestehen kann; in der Unendlichkeit der Zukunft."

Diese schönen Sätze sind von Jean-François Clervoy, abgehört aus einem Gespräch mit Philipp Starck

Hier mehr zu diesem Menschen:
Und hier mehr zu Pilipp Starck: http://www.starck.com

Diesen Sätzen stimme *ich fast in Gänze zu. Meine Begrifflichkeit ist eine andere, wahrscheinlich eine inzwischen genauere. Ausserdem sind mir die Metaphern / Bilder manches mal zu leer und dann auch schief, aber *ich lasse das erst mal so stehen.
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Titel: Wissens Partikel 01. Von der [Zu]Neigung zur Berechenbarkeit.

"Man ist hiermit natürlich mitten in dem, was wir "Big Data" nennen und wobei ich auch deutlich sagen möchte, dass die Chancen dieser Technologie riesig sind. Vor ein paar Jahren hätte niemand geglaubt, dass UPS mit einer Treffsicherheit von 90 Prozent Monate im voraus sagen kann, wann welches Auto zusammenbricht. Und zwar nicht aufgrund einer komplizierten Analyse des Motors, sondern nur aufgrund von Vibrationsanalysen. Das ist grossartig. Wie ist es aber umgekehrt mit den sozialen Effekten dieser digitalen Ökonomie? Zum Beispiel wissen wir, dass die grossen Einzelhändler – Walmart an der Spitze – in den USA im Grunde schon ein Parallelgeschäft haben. Das heisst: die ganze Ware ist eines, aber daneben gibt es die Parallelwelt der Daten, die eigentlich viel interessanter ist. Wenn etwa einer bei Amazon ein Buch eingekauft und es jetzt in der Hand hat, mag das für den Verleger interessant sein. Die Information aber, wer der Buchkäufer überhaupt ist, was er tut und lässt, hat einen Wert, der noch viel, viel grösser ist. Deshalb sammeln die grossen Einzelhändler Daten über Daten.

{Und jetzt kommt das Erregende und wenig erstaunliche!}

"Wenig wissen wir von alledem; etwas ist kürzlich rausgekommen, weil einer, ein Vater, geplaudert hat. Dessen 16jährige Tochter hatte einen Brief von Walmart erhalten, in dem drinstand: "Bald ist es so weit. Wir beglückwünschen Sie zu Ihrem Baby. Noch zwei Monate und wir geben Ihnen Rabatt." Was ist da passiert? Walmart – in Amerika kennen die Geschäfte ihre Kunden besser als in Deutschland – hat festgestellt, dass eine Kundin, die ihr Einkaufsverhalten ändert und plötzlich anfängt, unparfümierte Bodymilk zu kaufen, höchstwahrscheinlich im zweiten oder dritten Monat schwanger ist. Als nächstes kommen Vitamin-, Zink- oder Eisentabletten und so weiter, bis schliesslich mit einer Treffsicherheit von 90 Prozent gesagt werden kann: Diese Kundin kriegt ein Kind. Der Vater, der dem Brief nicht glaubte und Walmart öffentlich demontieren wollte, kam sehr kleinlaut heraus und sagte: "Ich muss Ihnen gestehen, Walmart weiss mehr über meine Familie als ich. Meine Tochter ist schwanger."

Aus einem Vortrag von Frank Schirrmacher
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Ein "Heisser Nachmittag Spezial"
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Titel: Wissens Partikel 02. Die Freiheit der Informations Gesellschaft.

Zwei wichtige Betrachtungen und Vorraussagen von Georg Gilder:
"Ich rufe Ihnen heute folgendes zu: Es wird eine technologische oder Informationsrevolution kommen, und Ihr Emblem ist der Computerchip, nicht grösser als ein Fingerabdruck. Wie eine Schmetterlingspuppe schlüpfen wir alle aus den ökonomischen Begrenzungen der industriellen Revolution. Wir geraten von einer Ökonomie, die von den physischen Ressourcen der Erde beschränkt und begrenzt wurde, in eine verwandelte Ökonomie. Wir verwandeln uns in etwas, was ein Ökonom einmal die 'Ökonomie des Geistes' genannt hat. In ihr gibt es keine Grenzen für die menschliche Imagination und Freiheit. Kreativität ist die wertvollste natürliche Ressource, die es gibt."

Diese Sätze hat Georg Gilder für Ronald Reagan verfasst, der sie im Mai 1988 in der Moskauer Universität Studenten vortrug.
Und etwas später, in einer Rede zur Deindustrialisierung der USA:

"In dem Wirtschaftssystem, das wir aufbauen (damals, war "nur" das Silicon Valley damit gemeint) ist unsere Fähigkeit, Reichtum zu schaffen, erstmals in der Geschichte der Menschheit nicht mehr von physikalischen Grenzen beschränkt, sondern nur durch unsere Fähigkeit, neue Ideen zu entwickeln. Mit anderen Worten: sie ist unbegrenzt. Wer einmal verstanden hat, was die Ökonomie des Geistes bedeutet, was es bedeutet, zu wissen, was man aus Informationen machen kann und wofür man sie verwenden kann, wird sehen, dass wir in eine Zeitenwende eingetreten sind."

Hier sind mehr Infos zu diesem Menschen: 

Diese Einschätzungen sind mehr als 25 Jahre alt. Was davon ist bis heute verwirklicht? 
Sind die Vorahnungen überhaupt auch nur annähernd zutreffend? 
Sie sind in jedem Fall höchst interessant und bedenkenswert.

Meine Quelle für diese beiden Wissens Partikel:
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Momentaufnahme vom gestrigen
Karneval der Kulturen. 
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Titel: Wissens Partikel 03. Eine Optimierungs Vorgabe. 

Das Mensch ist, wie das DaSein wohl allgemein, auf stete Effizienzsteigerung, also die Optimierung von Prozessen angelegt, das meint, dass alle Vorgänge im DaSein den jeweiligen Energie- / Kraft-Aufwand RaumZeit-Portion um RaumZeit-Portion senken wollen.  [Fast?]Alle Bewegungen innerhalb des DaSein unterliegen diesem Optimierungs-Prinzip, also der Vor- / Mass-Gabe beim nächsten Zyklus weniger Energie für das Gleiche Ergebnis zu verbrauchen. Die Frage für uns Menschen ist also, in welchem Abschnitt eines und welchen Zyklus befinden wir Uns im Augenblick?

Und dabei ist auch klar, dass der erdmondliche Zyklus aus Billionen mal Billionen mal Billionen mal ... UnterZyklen besteht. Eines dieser UnterZyklen ist z.B. ein Menschen-erLeben. Auch jedes Mensch optimiert beständig und erLebens-lang die persönlichen Handlungen, nimmt also von mal zu mal weniger Energie für das Gleiche Ergebnis auf. Fast jedes Mensch, denn es gibt im DaSein immer Ausnahmen von jeder Regel, aber diese Ausnahmen sind so enorm dünn gesät, dass *ich und die Leses nicht dazu zählen. Wir sind dieser Optimierungs-Vorgabe einfach ausgeliefert, wir müssen nicht, Wir wollen. So ist das geregelt, so sind Wir vom DaSein ausgestattet und ausgelegt, so funktionieren unsere körperlichen und damit auch denkenden Prozesse.

Montag, 9. Juni 2014

Die Lockerung der Beharrlichkeit, Normalität und Karneval der Kulturen

Titel: Normalität, oder von der Kraft der Beharrlichkeit

Beim ersten veröffentlichen, wählte *ich den falschen Titel und liess das Ende zu offen, auch mittendrinn war einiges unstimmig, vielleicht wegen der Hitze in *mir und aussenherum. Hier nun also die vorerst beste Fassung.

Nur drei aktuelle Fakten:

In die EU werden jährlich fossile Brennstoffe (Kohle, Erdöl, Gas) im Wert von etwa 400.000.000.000 Euro (Milliarden) eingeführt.

Die Sonne schickt in etwas über 2 Stunden den Energiebedarf des Menschen für ein Jahr auf die Erde. Um diese Energie einzufangen, wären nach heutigem Stand der Technik ein Sonnenkollektoren-Park etwa von der Grösse von Island nötig, am besten stationiert in den riesigen Wüsten NordAfrikas. Dort würde das kaum auffallen. 

Die Durchschnitts Temperaturen innerhalb der Erde steigen seit Jahrzehnten langsam an, auch oder sogar wegen dem weltweit stetig steigenden Verbrennen von fossilen Brennstoffen als Energielieferant.

Das zu den Fakten und jetzt ein paar kurze Folgerungen und Fragen daraus:

Diese Daten sind seit Jahren, fast schon Jahrzehnten bekannt.

Die Erde glimmt. Und viele von Uns wissen längst, dass die Erde bald in Flammen stehen wird, wenn Wir so weiter tun. Und dass diese Veränderungen Millionen und mehr Menschen direkt und sehr schmerzlich betreffen wird.

Die Leses wissen, dass die AllerMeisten das Glimmen entweder als angenehm empfinden, oder als völlig desinteressant ausblenden. Fakt ist, es passiert nichts. Vollkommene Normalität also.

Aber die längeren Leses wissen, dass im "nichts passiert" schon noch jeweils etwas enthalten ist, allerdings meist sehr wenig, denn das "Nichts" ist niemals völlig leer, es enthält immer mindestens Eins. Auch normal.

Was könnte die EU (Wir Menschen in Europa also) mit diesen 400 Mrd. € alles anschieben oder zum Wohle Aller verändern!
Aber die Menschen schweigen und machen weiter so; und werden wegen Chlorhühnchen mässig hysterisch.

Was besagt das zum Zustand des Menschen?
Wissen und Angebote, die Uns nützen, zu verdrängen und derweil harmlose Veränderungen von Traditionen und Gewohnheiten mit [Massen-]Hysterie abzuwehren.

Ende Folgerungen und ein persönliches Eingeständnis. 

Unangenehm Wahrheiten - sagen einige Menschen - blenden wir Menschen gerne aus.
Ja, das wird wohl so sein.
Meine Frage ist daraufhin: Was ist daran unangenehm, dass das Sonne in 3 Stunden mehr Energie auf uns abstrahlt, als wir in einer ganzen monate laaaangen Sonnenumkreisung von Erde-Mond verbrauchen?
Wenig unangenehmes, wie *mir scheint.

Das unangenehme liegt also nur darin, bekannte Handlungsarten, also anerzogene, angenommene, von Genen (Trieben) gesteuerte Gewohnheiten / Handeln zu verändern. Das meint, das Unangenehme ist nur: das Alte, Bekannte zu hinterfragen und eventuell aufzugeben.

Warum?
Weil im Selbst Energieaufwendig. Ein Umdenken, eine Neuorientierung und die Neu-Ausrichtung des persönlichen, wie des gesellschaftlichen Handelns kostet "ungewohnt"! viel Kraft. Das Mensch ist, wie das DaSein wohl allgemein, auf stete Effizienzsteigerung, also die Optimierung von Prozessen angelegt, das meint, dass alle Vorgänge im DaSein den jeweiligen Energie- / Kraft-Aufwand für eine bestimmte Aufgabe RaumZeit-Portion um RaumZeit-Portion senken wollen.
[Fast?]Alle Bewegungen innerhalb des DaSein unterliegen diesem Optimierungs-Prinzip, also der Vor- / Mass-Gabe beim nächsten Zyklus weniger Energie für das Gleiche Ergebnis zu verbrauchen. Die Frage für uns Menschen ist also, in welchem Abschnitt eines und welchen Zyklus befinden wir Uns im Augenblick? 

Das Kuriose für *mich ist, dass noch nicht mal die klare Aussicht oder sogar die ganz klare Verbesserung unserer Bedingungen, dazu führt, dieses "unangenehme" der Traditions Befragung zu mindern.

Und das ist eine Beobachtung, die für uns Alle, wie für jedes einzel-Es zutrifft. Normalität eben.
Erschreckend, wie dumpf beharrlich wir (fast) Alle voreingestellt sind, *mich ganz klar und betont mit eingeschlossen! *ich zähle nicht zu den wenigen "fast".

Um etwas für uns Menschen und die mit-LebeWesen und UmWelt zu erreichen, brauchen wir also die Antwort auf die Frage: Wie fördern Wir das Wohlgefühl beim Verändern von Traditionen und persönlichem Handeln?

Und noch ein paar persönl*iche SchlussSätze, vielleich auch eine kurze Selbst-VerteidigungsRede:
Auch wenn *ich jeweils mit dem Geschehen in *mir und um *mich herum tief und weit in die kritische Auseinandersetzung gehe, jeweils in alle Richtungen, und das oft zu einem unbefriedigten und schmerzlichen Urteil oder Befund wird, so ist mein SelbstGefühl ein gutes, ein wohliges, auch zur Lebendigkeit und dem DaSein.

Vielleicht auch nur aus Alternativlosigkeit, aber *ich finde das erLeben als Mensch in diesem kleinen Sonnensystem sehr besonders und erLebens-Wert; und zwar solange und so aufregend wie möglich! Das ist sicher auch ein Grund für meine Lust am stets kritischen MitDenken des SelbstHandelns und dem mit-Denken im Gesamt- und Spezial-Handeln des DaSein. 
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Erste Momentaufnahmen vom heutigen Karneval der Kulturen, hier in Berlin-Kreuzberg. Es war laut, heiss, schwitzig, Rumba, Disco, Jazz, Techno, Ska, schlackernde Arme, beatende Beine, Salsa, Tinga oder Tanga oder so und Bier und Fleisch, meist unbekleidet und über oder unterm Grill und es war launig und lustig, nächstes Jahr wieder.
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Und nun noch ein paar Bilder von den Nebengeräuschen und der Nachhut.
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