Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Freitag, 15. Mai 2015

Das Bedeutung von Individualität

Titel: Das Terror des Geselligkeit?

Eins merke *ich ja bereits seit Jahren, die längeren Leses haben das schon öfter mitgelesen, dass es uns Menschen kaum gelingt, vielleicht sogar nicht, das daSein in ungeschminkter (Kosmos kommt von Kosmetik!) Fühlung und ein-Spürung zu geniessen. Das DaSein und darin das daSein, also auch wir, ist eine zwischen ganz passabel "schönen" und gaaanz "schrecklichen" Bereichen und Ereignissen hin und her erzählte fast-Phantasie, ein deftiger ziemlich oft auf und ab wühlender Roman.

Kein Wunder also, dass es den aller allermeisten Menschen schwer fällt, im ich {Selbst} auch das daSein als komplexes Ganzes zu erkennen, und um ein-Es herum, das ebenso komplexe DaSein. Unverstellt und unverändert durch Ängste, Not und Ungewissheit. Da würde zum Beispiel auch auffallen, dass wir normale Tiere sind, die funktionieren wie alle anderen Mit-Tiere auch, mit Blut-, Lymph- und Nerven-Kreisen, mit Zeugung, Geburt und Tod, mit Atmen, Trinken, Essen, Sozialem und Allein.

Wenn uns das ernstlich klar und anerkannt ist, dann sind ruckzuck auch ein paar wichtige Fragen in unserem Zusammenleben geklärt, vor allem schmerzliche Fragen, tödliche Probleme, nervige Zustände, aber auch so manches Lustige und Lustvolle. Und wir könnten endlich etwas tiefer und weiter fühlen und spüren, und damit die Oberflächen-Untiefe verlassen, mit all dem Schwarz und Weiss, mit dem wir Einander nun schon seit UrZuständen miss-handeln.

Was uns mit am Schwersten fällt, *mir auch, ist die "einfache" An-Erkenntnis, dass das erLeben als erdmondliches LebeWesen (auch *ich zufälligerweise als Mensch) einmalig ist. So selten, wie fast nichts sonst im DaSein, mit all den unfassbaren Billionen-Grössen und - Mengen, die in das DaSein normal sind. Und diese absolute Seltenheit und vollkommene Einzigartigkeit behandeln wir im Normalmodus wie Dreck.

Wir tun dabei nichts anders oder schlechter oder besser, wie unsere Mit-LebeWesen. Das ist auch nicht der Punkt; nicht irgendeine findige Schuldigkeit ist hier angesagt, sondern nur Selbst-Erkenntnis, blosse Anerkennung von heutigen und gestrigen Gegebenheiten, die alle nicht in unserem Einfluss-Bereich waren, uns aber geformt und geprägt haben.

Die Veränderungen sind jedoch Heute so gelagert, dass wir vom Wissen, von zumindest rudimentärer Vernunft und Technik, fast imstande sind, uns sowohl als einmalige kurze erLebensForm anzuerkennen, als auch unser Selbst anders zu gestalten. Und dieses Gestalten umfasst die gesamte Spezies und teils weit darüber hinaus! Was wir in mageren Ansätzen ja bereits tun, aber eben noch nicht Selbst-Entschieden sondern Fremd[Selbst]-Bestimmt.

Und *ich finde, es ist RaumZeit es mit Vernunft und Verantwortung zu tun.

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Unscharfe Sexiness
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Aber vorher noch eine Herkunfts-Geschichte mit Verwandten-Besuch, oder auch umgekehrt.

Aus Süddeutsche Zeitung, vom 13. Mai 2015, Wissen, von "Hach"

Überschrift: Gleich und Gleich

Bärenpaviane verbringen ihre Zeit bevorzugt mit Artgenossen, die ihnen vom Typ her ähneln: Sie sollten möglichst das gleiche Alter haben, den gleichen Status in der Gruppe genießen und, wenn es geht, auch noch ähnliche Wesenszüge zeigen. Dann pflegen sie einander auch das Fell. wie auf dem Foto. Britische Verhaltensforscher haben dieses Muster über mehrere Jahre hinweg bei zwei Paviangruppen in Namibia beobachtet.

Das machen Menschen auch dauernd“, sagt die Zoologin Alecia Carter, die an der Beobachtungsstudie beteiligt war. „Wir hängen bevorzugt mit Menschen zusammen, die ein ähnliches Einkommen haben, derselben Religion angehören und eine vergleichbare Bildung haben, im Grunde ist es bei den Pavianen nicht anders.

Warum allerdings die Bärenpaviane die Nähe von sehr ähnlichen Tieren bevorzugen, ist für die Wissenschaftler rätselhaft. Denn sinnvoll erscheint dieses Verhalten für ein Leben in der Wildnis nicht zu sein. Für die jeweilige Gruppe wäre es besser, wenn sich die verschiedenen Tiere mehr durchmischen würden, statt in Cliquen abzuhängen, denn nur so können Informationen zum Beispiel über gute Futterplätze reibungslos weitergegeben werden, argumentieren Carter und ihre Kollegen im Fachblatt Royal Society Open Science. Immerhin scheinen die sozialen Grenzen zwischen den einzelnen Cliquen in manchen Jahren durchlässiger zu sein.

Ende SZ-Wissen-Meldung

Rechtsradikalismus, Faschismus, Konservativismus und Liberalismus, genauso wie Sozialdemokratismus, Kommunismus und Linksradikalismus, das gesamte Spektrum menschlicher Ideen zur Formung, Struktur und Verteidigung von Mehreren, von Gruppen und Gross-Gesellschaften basiert auf natürlichen - nicht nur menschlichen - Ursachen. 

Im Grunde sind die Ursachen und Erklärungen für unsere natürliche Fremden-Angst {übersteigert bis zum Hass und zur gewalttätigen Flurbereinigung}  ganz einfach, da wir jedoch in Mehrheit - und damit auch in fast allen Sprachen - fast jede Verbindung, Gleichheit und Verwandtschaft mit unseren Mit-Tieren und Mit-LebeWesen abwehren, gelingt weder in Fach- noch Sachbüchern, oder in den *mir zugänglichen Medien, eine stimmige und tiefreichende Analyse unseres normalen alltäglichen Verhaltens.

Ohne diese Anerkennung unserer Instinkte, Triebe und Bedürfnisse, ist auch keine kurzfristige Änderung in Richtung mehr Offenheit, Aufmerksamkeit, mehr Anerkennung von Verschiedenheit (dazu weiter unten noch ein paar Sätze, unter dem Titel von das Toleranz) und wechselseitiger Zuneigung zu erreichen. Das geschieht zwar bereits, aber sehr langsam und durch die Umstände (z.B. Bevölkerungs-Entwicklung und menschenweite Informations- und Medienpräsenz in Echt-RaumZeit) erzwungen; und nicht menschlich angeregt und per Selbst-Entscheidung geändert.
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Es rief *mich an: "Blasen Sie!"
Warum nicht?
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Titel: Von das Einlösung des Selbst-Ständigkeit

Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 11. Mai 2015, von André Kieserling

Obertitel: Soziale Systeme
Überschrift: Dicker als Wasser
Untertitel: „Gierige Organisationen“: Lewis A. Cosers klassischer Text über den Kampf gegen die Allmacht der Familienbande ist jetzt auf Deutsch erschienen.


Religiöse und politische Sekten bieten aktuelle Beispiele dafür, wie sehr eine soziale Gruppe das Leben der Menschen dadurch bestimmen kann, dass sie ihnen den Zugang zu weiteren Gruppen verstellt. Die bis heute beste Soziologie solcher besitzergreifenden Sozialsysteme, die keine konkurrierenden Ansprüche an die Loyalität ihrer Mitglieder zulassen wollen, hat der amerikanische Soziologe Lewis A. Coser geschrieben; seit heute kann man das faszinierende Buch erstmals auf Deutsch lesen.

Von dem Anschein, es handele sich um ein Randphänomen der Sozialordnung, lässt die historische Betrachtung nichts übrig. Das beklagenswerte Sektenmitglied hat eine Reihe von Vorfahren, die man nicht gut den Aussenseitern ihrer jeweiligen Gesellschaft zurechnen kann. Zu ihnen gehört nicht nur die bürgerliche Hausfrau, die ausschliesslich für ihre Familie lebt, sondern auch der Geistliche, der genau umgekehrt auf Familiengründung verzichten soll, um ganz in den Dienst der Kirche zu treten.

Am Anfang war die Sippe

An all diesen Fällen exklusiver Gebundenheit betont Coser den doppelten Kontrast zu modernen Arbeitsorganisationen, die das Privatleben ihrer Mitglieder achten, und zu modernen Familien, welche die Berufstätigkeit ihrer Angehörigen akzeptieren können, ohne ihnen Untreue, Verrat oder Lieblosigkeit vorzuwerfen. Wo Cosers Sympathien liegen, ist dabei an keiner Stelle des Buches zweifelhaft. Den eigentlichen Ertrag seiner Untersuchung bekommt man indessen nur zu Gesicht, wenn man die Bewertungsfrage zunächst einmal ausklammert; ausserdem sollte man die Aufsätze des Bandes nach der historischen Abfolge ihrer Themen lesen.

Den ursprünglichen Fall einer Gruppe, die den Menschen ganz und gar zu erfassen versucht, bildet die Grossfamilie. Die Stammesgesellschaften heissen nicht zufällig so, sondern deshalb, weil sie das soziale Schicksal des Menschen an seinen schon im Augenblick der Geburt festliegenden Platz in der Abstammungslinie zu binden suchten. Eine Ordnung des politischen und dann auch des religiösen Lebens, die sich von der Verwandtschaft unter den Beteiligten ablösen und daher auch Nichtverwandte einbinden kann, bildet sich erst allmählich heraus. Seit den vorneuzeitlichen Hochkulturen beruht sie auf Rollentrennungen: Wer ein politisches oder religiöses Amt innehat, der soll allgemeinen Regeln folgen und nicht etwa die ihm Nahestehenden mit besonderer Gunst behandeln. Das wiederum setzt Familien voraus, die den Vetter nicht einfach anspeien, der die Vetternwirtschaft verweigert.

Nur den Eunuchen war wirklich zu trauen

Wie unrealistisch diese Voraussetzung zunächst einmal war und wie wenig man sich infolgedessen darauf verlassen konnte, dass die Amtsgeschäfte unpersönlich geführt werden, das geht aus der Drastik des Gegenmittels hervor. Es bestand darin, den Zugang zu Ämtern an den Verzicht auf Familie zu koppeln. Wie Coser ausführlich zeigt, wurden in den politischen Bürokratien des Orients die hohen Verwaltungsämter bevorzugt mit Eunuchen besetzt. Nur so glaubte man die Gefahren bekämpfen zu können, die sich aus der notorischen Unzuverlässigkeit dessen ergaben, der auch Vater, auch Gatte, auch Schwiegersohn war – und den man auf all diese Rollen auch jederzeit ansprechen konnte. Aus dieser Zeit eines unbedingten Vorranges der Familienpflichten stammt auch die Institution des Zölibats. Wie unter den soziologischen Klassikern schon Georg Simmel wusste, den Coser dafür zitiert, hatte die Verpflichtung des katholischen Geistlichen zur Ehelosigkeit den Sinn, ihm jene Konflikte zwischen dienstlichen und familiären Loyalitäten zu ersparen, die nach der Moral jener älteren Gesellschaften nur zugunsten der Familie hätten entschieden werden können

Der Grund für die Masslosigkeit mancher frühen Bürokratien lag also darin, dass sie sich gegen Familien durchsetzen mussten, die ihrerseits masslos waren. So findet die „Eifersucht“ der einen Institution in der „Gier“ der anderen ihre Erklärung. Zu dieser Pointe, die bei Coser nicht immer deutlich herauskommt, passt übrigens auch das letzte Rudiment jener alten Probleme: Um zu rechtfertigen, warum die Frauen aus den verantwortungsvollen Positionen ausgeschlossen bleiben, konnte man bis vor kurzem das Argument hören, die Stärke ihrer Bindung an die Familie lasse dergleichen nicht zu - und damit waren nicht einfach nur zeitliche, sondern vor allem sachliche Grenzen der Vereinbarkeit gemeint.

So gelesen, zeigt dieser Text aus den siebziger Jahren vor allem, wie zivilisatorische Errungenschaften gegen allzu starke Familienbande erkämpft werden müssen. Angesichts von Entwicklungsländern, denen manche dieser Kämpfe erst noch bevorstehen, ist er auch heute noch beunruhigend aktuell.

Ende F.A.Z.-Text

Das einzelne daSein unabhängig von Herkunft und Ausprägung {Oberfläche, Grösse und Vorenthaltungen (körperliche [darin ist auch das Denken enthalten] Defizite)} als gleich=wertig zu fühlen und auch entsprechend mitEinander umzugehen, ist eine Richtung unserer menschlichen Entwicklung. So empfinde *ich das.

Den Schutz, die Lenkung und die Versorgungs-Sicherheit, die im Lauf unserer Entwicklung stets die Geburts-, Raub- oder einHeirats-Gruppe geboten hat, wird dabei auf die Gesamt-Spezies Mensch übertragen und Bereiche davon (Selbst-Gestaltung, Lust-Ausrichtung {Trinken, Essen, Liebe, erLebens-Ort} und die Art der Mitarbeit an Gemeinschafts-Tätigkeiten) in jedes Selbst eingebettet. 

Ist das gut von *mir gezielt?
Ausgehend von unserer Vergangenheit, dem was wir Menschen heute menschenweit zu bieten haben und dazu einer kleinen Extrapolation, in eine RaumZeit die noch nicht ist, oder auch nie so daSein wird, weil ...

Eins scheint *mir jedoch klar, der Kleingruppen-Druck lässt immer mehr nach.
Je Findiger wir mit der Fülle des DaSein und auch der erdmondlichen Ressourcen umgehen, und diese auch all-Es zukommen lassen, soweit benötigt, ist das obige nicht allzu weit daneben gezielt.
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Ist das das Zeichen für unseren GruppenDruck?
Hängt schon sooo lange auf dem Gelände
des ehemaligen Flughafens Tempelhof.
Aber ist ein "Treffpunkt" nur.
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Titel: Eine tolerante Kommunikation


Angefangen hat dieses kurze Dialog mit dem Foto des hotelzimmergleichen Inneren einer Baumhaus-Lodge, das eine fb-Freundin (A.) angepinnt hat.

Ist das nicht ein bisschen kindisch, wenn nicht gar retrograde affig? Und dann freilich mit Wasserklo und Duschvorhang. Muss das Mensch alles machen, was geht? Oder ist maches Angebot und Tun nur einfach überflüssig, wenn nicht gar lächerlich.

A.: "Ich finde ja Toleranz echt gut und meine, dass Lebensmuster, Vorlieben und natürlich auch Urlaubsträume, solange sie Niemand schaden in Ordnung sind. Selbst Spiessigkeit fällt für mich bis zu einer gewissen Grenze darunter. All in all gebe ich Dir recht, dass das abgebildete Baumhauszimmer "retrograde" ist."

Die Toleranz-Mahnung ist gut, aber hinderlich zur Meinungsbildung.
Weil, dulden (tolerare) ganz friedlich, tue *ich jedes friedliche Tu.
Also auch Baumhäuser bauen.
Alles nicht-friedliche Tun muss *ich leidend erdulden / hinnehmen.

Fazit: Toleranz ist für die Meinungsbildung und damit für die Stärkung eines bewussten, anteilnehmenden Selbst eher hinderlich.
Ist Toleranz oft nur Faulheit?
Da hast Du *mich ja auf was gebracht!? („wink“-Emoticon)

Kurz gesagt, *ich finde es nicht gut, dass wir einfach Alles machen, was uns möglich ist, *ich fände etwas kluge und umsichtige und solidarische Vorauswahl besser. Und Baumhäuser sind definitiv kindischer Affen-kram.
So, und jetzt kannst Du z.B. in-Tolerant sein und meine Zeilchen löschen.

Darauf A.: "Intolerant .... omg niemals (auch wenn ich könnte würde ich Deine Zeilen nicht löschen) „smile“-Emoticon.
Ich finde (nicht zuletzt bei mir selbst) übrigens Toleranzüben echt anstrengend."

Ja, das kenne *ich, das entspannte erdulden / ertragen von Verschiedenheit - gerade wenn es laut ist, und zwar laut, sowohl für die Augen, Ohren, das Tasten, das Riechen und das Schmecken (Schmerz ist ja auch so eine kaum erträgliche Verschiedenheit vom gerade so erträglichem, nicht?), also laut für alle Sinne - ist ein ziemlicher AusdauerLauf!

Bald habe *ich das Ziel erreicht, und bin in jeglicher Hinsicht erträglich, dann ist *mir jede Verschiedenheit - sei sie auch noch so schreiend - gleich=gültig, ohne dass *ich es lange erdulden müsste, *ich kann ja wieder gehen.

Aber sei gewiss, eine klar argumentierte Meinung zu erbilden, ist noch schwieriger und dessen Ergebnisse oft nicht zu erdulden.
So, jetzt hast Du *mich lange genug geduldet.

Und zum abSchluss noch ein paar ...
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... Kleinst-Schönheiten
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Donnerstag, 29. Januar 2015

"Juden"-Frage.

Warum will *ich mehr wissen, warum bohre *ich tiefer, warum bin *ich nicht mit den vorhandenen Antworten und dem "erfolgreichen" Wissen zufrieden?
Egal, *mir ist wichtig zu wissen, was *ich als Mensch bin, was in *mir steckt, so was *ich bin. Was ist Mensch-daSein? Aus welchen Facetten bin *ich zusammen gesetzt?

Titel: Eine Frage des Konflikt-Entschärfung

Wie entstehen und verfestigen Konflikte in Tieren, darin auch das Mensch?

Ein Konflikt und eine Fremdheit innerhalb des Menschheit, das, wie bekannt, bis zur kalten Vernichtungs-"Raserei" geführert hat, und etwas abgeschwächt und "zivilisiert" unverändert gärt, ist das Aufregung um das Judentum / Jüdische. 
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Mein Kommentar und Frage ist:

Interessant wäre, endlich einmal verständlich zu klären, für welche "Gefahr", welche "Bedrohung", welche "Art der Verletzung", für welche Angst oder sonstwas, das "jüdische", das "Judentum" steht?

Was bringt Menschen seit Jahrhunderten und älter, gegen andere Menschen auf, wenn diese anderen Menschen jüdischen Glaubens sind?

Das Tatsache, dass das jüdische Religion eine ältere Religion ist, also das grössere Tradition ist und viele Inhalte der beiden jüngeren monotheistischen Glaubens-Richtungen daraus übernommen wurden oder damit konkurrieren, ist für *mich keine schlüssige Begründung für das Unbehagen bis zum vernichtenden Hass. Auch nicht die von den Religiongründern (Innen) behauptete Sonderstellung als "Auserwähltes Volk", oder das von Aussen behauptete Erfolg in Ökonomie, Kunst oder Politik. Nichts davon, weder das von innen noch das aussen Behauptete ist bewiesen oder gar beweisbar.

Da sind meiner Meinung nach viel tiefere Gefühle und Triebe beteilligt, als die blosse Konkurrenz, das Wunsch nach Abgrenzung oder auch Einbeziehung des älteren Glaubens, oder grösserer Erfolg und Einflussmacht.

Wenn endlich umfassend geklärt ist, was im "Jüdischen", was am "Juden[tum]" so aufregt oder ängstigt, können wir einander so ändern, dass wir endlich all-Es unbefangen mitEinander umgehen können.

Als weder Gläubiger noch Atheist, schaue *ich diesem "Treiben" und dieser unausgegorenen Fremdheit bis zum Hass, mit Scham und Verwunderung zu. Was ist das so negativ aufregende des Jüdischen? Mir ist das unklar, deswegen kann *ich das nicht fühlen oder empfinden, *mir sind jüdische Menschen im besten Sinne gleichgültig, gleichwertig also, nicht mehr und nicht weniger. Weder ab- noch aufregend. Wenn ein jüdisches Mensch *mir auf den Fuss tritt, dann tut das nicht mehr oder weniger weh, oder ist mehr oder weniger aufregend, als wenn es ein "?" Mensch tut. Klingt banal und vielleicht blöd, aber *ich frage eben: Warum fühlen mit-Menschen Unbehagen am Juden[tum] oder am "Semiten" (Antisemitismus? Du lieber Himmel! Alleine schon dieser Begriff!? Keinen blassen Dunst, was daran oder darin irgendwas "anti" ist? Mehr und mehr halte *ich das für dummes Zeug. Wenn es leider nicht alltägliche Vertreibungen, Verletzungen und Tötungen rund um diese Begrifflichkeiten gäbe.)?

Also, was steckt im Jüdischen (Judentum) drinn, was Menschen, die das Selbst als solches definieren und die das "ich" dazu bekennen, so aufregend macht?
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"normale" Bekundung von
Zugehörigkeit?
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"enthemmte"?
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Meine Vermutung ist, dass jede Form des Ausgrenzens, des Denunzierens, des Anti-Irgendwas, des generalisierend Beschuldigens, des Schlecht machens und Ablehnens, bis zum vernichtenden Hass (auch des jüdischen Menschen, oder von romanischen Menschen) kaum oder nichts mit den jeweiligen Spezifika einer Menschen-Gruppe zu tun hat, sondern mit Trieben und Gefühlen der Ein- und Ausgrenzung von Gruppen und des Selbst.

Mit einem fast schon natürlichen Bedarf an Feinden / Gegnern (aktuell auch zu bemerken an dem Verhältnis EU-USA : Russland), mit dem Bedürfnis nach Bedrohung, nach Orientierung des Selbst und dessen Zugehörigkeit innerhalb einer Gruppe, an anderen Gruppen, die entweder besser oder schlechter gestellt sind, mit dem Bedarf nach Reibung und Konkurrenz, mit dem Ausleben von Aggression und enthemmter Gewalt.

Das bedeutete, dass all diese Konflikte und Feindschaften, auch z.B. innerhalb des Islam zwischen Shia und Sunna und den vielen anderen Ausprägungen, auf natürlichen tierisch-menschlichen Trieben und Bedürfnissen von Zugehörigkeit und Konkurrenz beruhen?

Das bedeutete auch, dass wir all diese Konflikte und Gewalttaten erst auflösen, wenn wir uns grundlegend, also radikal ändern; uns auf eine neue Basis einigen, auf eine neue veränderte VerhaltensSpanne, die gegenseitige Gewalt und Terror, bis zur Tötung oder gar Vernichtung ganzer Menschen-Gruppen aus der menschlichen Prägung entfernen.

Sonntag, 16. November 2014

Freund-Feind, Vergänglichkeit und 2 Gedichte

Titel: Dies ist keine Philosophie. 

Plumps.
Da fiel Es hin und ward verstört.
Das Fuss die Schwelle überhört.
Da blieb die rechte Zehe hängen.
Es liess sich nicht lange drängen.
Und besah das Pflaster von nah.
Die Hände heiss, die Knie näher.
Verstört schaute es herum und.
Da leckte Es eine warme Zunge.
Die Verstörung wich der Scham.
Das ander-Es wedelte eifrig um.
Und leckte Es erneut das Gesicht.
Hilfe nahte und reckte die Hände.
Nein, nein, geht schon, sagte Es.
Die Hände heiss, die Knie wund.
Die Hilfe stützte Es aufrichtig an.
Es stand nun da und war Scham.
Wangen, Hände rot, Knie wund.
Nein, dies ist keine Philosophie!
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Nur ein wenig sommerlicher Rückblick, 
weil hier draussen ist gerade grau
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Titel: Von der völligen menschlichen Normalität der Feindschaft

Russland und Putin sind die nicht erst aktuellen Feinde, zumindest Gegner. Und dieses Freund-Feind fühlen - und darauf aufsetzend - denken ist normal, auch die vermeintlichen Qualitäts-Medien berichten entsprechend.

Über diese Selbst-Verachtung des grundierenden Mensch-Sein, also des Fehlens / Ausblendens des ganzen emotionalen und triebhaften Komplexes, das das Mensch-Sein bestimmt, bin *ich etwas verzweifelt.

Das Mensch tut fast immer so, als sei sein Handeln (darin auch das Denken) grundlos, ohne lange, teilweise seeehr laaange Vorgeschichte, manchmal Milliarden Jahre alt. Das Mensch vermutet, Es handele meist ganz aktuell oder sogar spontan.

Mein heutiger Kommentar zum aufgeregten Russland/Putin verurteilen:
Das Medien-Informationen immer (*ich zucke etwas zurück: FAST immer) den Menschen und sein soSein ausblenden ist ..., zumindest ungenau, wenn nicht gar falsch. Mensch-Sein braucht Gegner, oder sogar Feinde.

Weisen Sie auch nur eine Phase nach, in der das nicht der Fall war, das Menschen und dessen Gruppen in Harmonie oder ähnlichem gelebt hätten. 
Russland (dieses enorm grosse Land fast über den gesamten Norden der Erde hinwegg) und der Mensch Vladimir Putin ergeben fast das Idealbild der Gefahr und Übermacht und Undurchdringlichkeit ab. Das schafft nicht mal (mehr) China.

Nordamerika, die EU und im Schlepptau auch Australien (alles ziemlich grosse Gebilde aus Menschen in gedachten Grenzen auf Landmassen des kleinen Planeten "Erde") brauchen einen Feind. Das Mensch braucht das, warum auch immer? Russland und Vladimir Putin sind darin fast unschlagbar.

Muss das so bleiben, dass also wir Menschen diese uralte Verhaltensart beibehalten, in einem Planeten, in dem wir alle nur gemeinsam / zusammen überleben können, und der soweit uns bekannt einzigartig ist. Den wir Menschen also nicht mal eben kurz wechseln können?

Von aufgeklärter, dem Menschen möglicher, Klugheit ist dieses triebige Freund-Feind Getue auf jeden Fall noch Kilometer entfernt. Und die Massenmedien - inkl. F.A.Z.  und SZ - machen fast auf allen Seiten ärgerlicherartig mit?

Titel: Das menschliche RaumZeit-Verständnis
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Der im untigen Auszug fehlende Anfangs-Satzteil lautet: "Zum einen gibt es die bürgerliche Welt, gegen die sich die verschiedenen Avantgar- ..."
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Der obige Schluss-Satzteil lautet: "... revolutionären Erschütterungen der Gegen-wart gerade dabei sind einzustürzen? Könnte nicht vielleicht jenes grosse 'Nicht mehr' genauso gut wieder ein 'Noch nicht' sein? Haben wir uns nicht zu sehr daran gewöhnt die Geschichte immer nur als Verfallsgeschichte zu sehen ...

{*ich möchte das erweitern und präzisieren: "... als Verfallsgeschichte zu erleben ..." Dem stimme *ich zu, vermute aber, dass diese Haltung zur RaumZeit und dem darin ablaufenden DaSein völlig natürlich mit dem ebenso natürlichen Alterungsprozess der erdmondlichen LebeWesen übereinstimmt. Das Mensch altert (verfällt?) und in diesen natürlichen Prozess wird auch die Natur miteinbezogen, ob das so zutrifft ist erst mal unbenommen}

... und im Abbruch, was niemals war und deshalb auch als Werdendes genannt werden könnte?"

Quelle des Auszugs: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 15. November 2014, Seite: Literarisches Leben
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Aktuelles Selbst-Foto, also
vom 15. November 2014, um 15:00.
Damit Sie aktuell wissen, Was hier schreibt.
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Titel: Eine gewagte Alliteration

Das Geheimnis ...

... der wieselnden Wachteln. Wenn Wachteln wieseln, wollen Wölfe wissen, warum Wachteln wedeln. Wann werden wieselnde Wachteln wissen wollenden Wölfen wärmende Windeln wickeln?

Servus.

Montag, 14. April 2014

Die Wandlung zum MenschenFreund

Titel: Von das Schönheit bis zur Menschen-Freundlichkeit ist ein weiter Weg

Wenn ein-Es m*ich noch vor ein paar Tagen gefragt hätte, ob *ich eher der Misanthropie oder der Gattungsfreundschaft zuneige, oder; wie ander-Es m*ich, bei der schonungslosen Kritik, die *ich auch hier teils erschreibe, einschätzen, hätte *ich vermutet oder auch gewusst, dass die Zuneigung eher in Richtung Menschen-Abneigung geht, von Feindschaft will *ich nichts wissen, das ist *mir viel zu deftig.
Mögen oder nicht mögen. Kurz geschrieben, meine *Selbst-Einschätzung ging bis vor wenigen Stunden eher in Richtung Menschen mag ich eher weniger, weil ...; und von den Leses hätte *ich auch vermutet, dass Sie das so bewerten.
Aber das stimmt überhaupt nicht. Oder auch nicht mehr. Zumindest für m*ich.

Haben Sie heute schon Zeitung[en] gelesen, den vorderen Bereich, oder die Nachrichten in arte, der ARD oder im ZDF geschaut?
Nun, weiss auch *ich inzwischen was im menschlichen Gefühl und der Wahrnehmung (Gespür) und auch, was technisch möglich ist, kann also einigermassen verGleichen, wie weit auseinander das allgemeine und spezielle (EU) Geschehen / Zustand des Menschheit, von dem Menschen und Technisch möglichen ist. Als Beispiele: Was brauchen wir Menschen, ganz allgemein, um einen Zustand zu erreichen, den Jed-Es als Wohlbefinden und Geborgenheit bezeichnete?

Wie aber ist die Aktualität? In das EU ist es solala, vielleicht, wenn *ich eine Skala von 1 bis 10 nehme, sind wir in EU so etwa bei 4, wenn *ich jedoch einen Menschen aus der MenschenGemeinschaft der Roma fragen würde, wäre der Zeiger wohl eher bei 2. Von 10. Dabei ist auch klar, dass das Mittelwerte sind, dass es also sehr wohl Menschen und MenschenGruppen gibt, deren Befinden und Einbindung sehr wohlig und sehr stark ist, deren Zeiger also schon ziemlich an 10 heran reicht. Wobei auch klar ist, dass diese erdachte Skala auch durch die Veränderungen im Menschen und mit den Fortschritten der Technik mitwächst.

Das meint, dass wir Menschen in kleinen Gruppen wunderbare Leistungen vollbringen, was die Weite der Gefühle und des Gespürs betrifft, und inzwischen auch Techniken und Verfahren entwickelt haben, die Uns von fast (90%?) jeglichem Misstrauen, Unterversorgung (Wasser, Nahrung, Energie, Wissen, Kunst, Luxus, Ihnen fällt bestimmt noch mehr ein) und eingeengter Beweglichkeit (Wohnort-Wechsel, Reisen) befreien könnten. Könnten!

Die Aktualität ist jedoch eine der Verweigerung und Vorenthaltung. Wo immer *ich hinspüre, bemerke *ich das. Die Fülle wird zum Mangel umgewertet.
Statt die enormen Energiemengen der Sonne zu nutzen, wird an Fracking gedacht, statt eine Willkommenskultur zu stärken, sowohl nach Innen, wie nach Aussen, werden Grenzen hochgelobt, statt die Gesundheit zu fördern, wird Medizin und Technik immer teurer, statt allen Menschen die Gelegenheit zu geben und auch zu fordern, an allen Tätigkeiten und Programmen einer funktionierenden Gesellschaft (von Aufbau, Erhalt und Erneuerung der Infrastruktur, über Bildung, Wissenschaft, Verwaltung, Versorgung u.s.w.u.s.f., bis hin zur Pflege der Kranken und Alten) mit zu tun, gibt es auf jedem Gebiet teils absurde Ausschlusskriterien und für Viele unüberwindbare Hemmungen, somit also auch Millionen (Menschenweit Milliarden) Menschen, die nichts tun dürfen und dafür auch noch gegängelt und abschätzig misshandelt werden. Und das tolle ist, diese Art des Umgangs gegenEinander ist vollkommen normal, sie ist gegebene Tatsache und tägliches "Handeln", wird fast Nirgendwo auch nur angefragt, geschweige denn hinterfragt, sondern nur an den Auswirkungen herumlaboriert (in D z.B. ALG 2), so sind wir Menschen geprägt worden. Kann uns also kein-Es einen Vorwurf für dieses "Handeln" machen. Dieses  gegen-seitige Konkurrenz-Verhalten ist so Alt, wie es LebeWesen gibt, und ist tief in die genetische Basis eingefügt, aber - und das ist nun schon länger klar - es ist veränderbar, wir Menschen können auch anders. Nix is fix. 

Jetzt also zu der persönlichen Fehleinschätzung.
Nicht *ich bin ein abneigender des Menschen oder gar ein Menschenfeind, sondern fast alle Menschen sind einander abgeneigt, wollen einander kurz und klein halten. Das ist das aktuelle Befund der Menschen-Gesellschaften, des Umgangs im MitEinander. Statt Einander wo es geht zu fördern und zwar jeweils nach den aktuellen Stand, und zu fordern, was ein-Es leisten kann und möchte, leben wir eine teils irrwitzige und hoch korrupte Vorenthaltungskultur.

Da *mir das sehr unangenehm ist, bin *ich wohl ein Menschen-Freund.
Gestern, kurz nach dieser Selbst-Einsicht habe *ich das noch drastischer formuliert; und zwar so: "Ich bin ein Menschenfreund, bin aber umgeben von Menschenfeinden und Menschen denen alles, ausser{halb}s ich Scheissegal ist, ausser sie wollen fi[ch weiss ja nicht, ob fb das dann gleich zensiert, deswegen überlasse *ich die anderen Buchstaben DaZwischen Eurem Bewusst-Sein]en müssen oder brauchen grad mal ein bisschen Gesellschaft oder eine Bohrmaschine oder sowas. Also wirklich!?" Also, *mir gefällt es Mensch zu sein und mit Ihnen hier zu sein, und mit Ihnen Allen zusammen zu leben, aber *mir missfällt unser allgemeiner und gewohnter / traditioneller Umgang "gegen"-Einander. *ich bin für eine veränderte Handlungsweise. 
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In Tumblr folge *ich einem Blog mit dem Titel "Buchwaerts", das Blogg-Es hat vor 2 Tagen einen Satz von Judith Schalansky zitiert, es lautet:
'Schönheit ist Angemessenheit'.

Auf diesen Spruch hin, habe *ich "Buchwärts" einen Kommentar geschickt, den genauen Wortlaut weiss *ich nicht mehr, aber in etwa habe *ich folgendes geschrieben:
Der Spruch besagt ungefähr, dass Alles was nicht Schönheit oder schön ist, unangemessen ist. Oder täuscht mich das? Schönheit ist, so weit *ich das mitbekommen habe, ein Minderheits-Kriterium, nur Weniges und Wenig-Es ist / sind schön. So lautet das allgemeine Urteil. Der grosse Rest des DaSein und des Inhalts darIn - also auch das Mensch - sind Solala (Durchschnittlich) oder sogar "hässlich", also, wenn *ich den Spruch ernst nehme, unangemessen.
Der Spruch besagt also, das Meiste im DaSein, wenn *ich es weniger Weit einbeziehe, das Meiste Mensch und was Mensch so tut, ist unangemessen. Als Wortforscher weiss *ich auch um die Synonyme, also gleich-und ähnliches bedeutenden Worte der deutschen Sprache, hier also ein Auszug aus dem Duden:
unangemessen = "deplatziert, fehl am Platz, nicht angebracht, nicht angemessen, peinlich, taktlos, unerwünscht, ungehörig, unpassend, unwillkommen, verfehlt; (gehoben) ungebührlich, ungeziemend, unschicklich; (bildungssprachlich) inadäquat; (umgangssprachlich) keine Art; (umgangssprachlich, meist abwertend) unmöglich; (abwertend) unqualifiziert".
So ist, was nicht Schönheit ist, vorsätzlich. Da Schönheit auch immer im Auge des Betracht-Es liegt, könnte *ich nun, um dieser Abschätzigkeit auszuweichen, einfach Alles zur Schönheit erklären, einfach Alles schön finden, aber das ist wirklich nur für Einfache möglich, etwas detailreicher bewertende Wesen brauchen Verschiedenheit und um angemessene Urteile streitende Menschen brauchen auch noch Umsicht, Verständnis und Achtung. In dem Spruch von oben, ist davon eigentlich nichts enthalten, für m*ich nur plumpe Abschätzigkeit. Ich schrieb "Buchwärts" auch, dass *ich dieses Urteil eine Frechheit finde, weil z.B. *ich nicht schön bin, nie als Schönheit beurteilt würde und somit laut Spruch siehe den Auszug aus dem Duden bin.
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Die Antwort von "Buchwärts" war: "Leider kann ich auf deinen Kommentar bei Tumblr nicht direkt antworten (vielleicht ändert sich das ja irgendwann), aber zumindest zwei Dinge will ich anmerken: #1 Bei Judith Schalansky bezog sich dieser Satz auf die Angemessenheit der Verbindung von Inhalt und Form bei Büchern. #2 Solche Sätze sind immer ausschließend und das ist auch nichts verwerfliches (oder eine Frechheit). Schönheit betrifft immer die Minderheit und das ist ebenfalls nichts verwerfliches. Wenn ich eine Person schön finde, bedeutet das natürlich, dass mir in diesem Moment die anderen mindestens egal sind. Ich kann nicht alles schön finden, das würde den Begriff egalisieren. Außerdem liegt natürlich auch die Angemessenheit im Auge usw. usf. Jeder kann sich mit diesem Satz also angesprochen fühlen – oder auch nicht.
— buchwaerts".
Auch mit diesen Erklärungen und Zuordnungen wird der Spruch nicht besser. Auch wenn es um Bücher geht, ist dieser Spruch eine plumpe Abschätzigkeit für und zu all die-Es, die andere Bücher als Frau Schalansky "schön" finden und für die vielen Autor-Es von Werken, denen Frau S. oder "Buchwärts" die "Schönheit" aberkennen. Der Spruch ist für m*ich eine sehr unangenehme Zumutung! 
Was soll *ich machen, damit wir Menschen die Worte, die wir benutzen ernst und in Gänze einnehmen und somit auch bemerken, wie die Sätze und Worte, die ein-Es nutzt, bei ander-Es wirkt und was diese dort bewirken, und wie kann *ich vermitteln, wie befreiend es ist, wenn wir Einander nicht mehr so abschätzig oder auch nur ängstlich ausschliessen und dumpf aburteilen?
Anstatt Einander als Gleich-Wertig, als Gleich-Bedürftig und Gleich-Würdig wahrzunehmen, ohne die Verschiedenheiten und VorLieben dabei kleiner zu machen, als sie sind, ohne also diese kleinen Verschiedenheiten ins unangemessene zu übertreiben und als Keule und Niedertracht zu missbrauchen?
Ich befürchte aber, *ich bin darin eine winzige Minderheit und damit wohl für die Mehrheit eine Un-Angemessenheit. Danke.