Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Mittwoch, 24. Juni 2015

Da ist trotzdem ein Schlager und Selbst-Bekenntnisse

Das folgende ist ein bereits 2013 in das SprechLichting eingestellter Vor-Weihnachts-Beitrag, der dort seltsamerweise (für *mich! Nicht für die vielen Leses) bis heute vielfach aufgerufen wird, inzwischen über 150 mal.
Deshalb habe nun auch *ich es noch mal aufgerufen und etwas, nur ein wenig, auf gehübscht und weil es zum zweiten Titel unter dem Foto passt, auch hierher eingestellt.

Es kommt ein Gedicht

Titel: Trotzdem ...

... oder ein wenig Feiertags-Schmarrn.

Mein aktueller TagesSatz lautet: Ich bitte sie Herr, geben Sie Stollen-Freiheit.
Mit Marzipan drinn, weil ich so süss bin und ebensolches brauche.

Wenn hier ein-Es glaubt, *ich mache hier Ideologie oder Rechthaberei oder versuche hier Folgsamkeit zu erregen, dann bleibt dieses ein-Es halt[!] im Glauben stecken, dem Wissen ist das unbekannt.

Hier hält ein-Es fest, was -Es mit-bekommt. Was in dieses ein-Es herein gebeten wurde, und auch, was in -Es eindringt, ohne erst auf Einladung zu warten, da -Es - das jeweils ander-Es - woanders eindringen muss.

Und -Es hält ebenso fest, was in ein-Es ist, in das Haut, bis auf das, was raus muss aus das Haut und will, weil ein-Es sonst platzte. Hält im Inneren fest, was in ein-Es in Bewegung ist und somit in und um ein-Es herum wirkt.

Bewahrt, was auf ein-Es auftrifft und des Bewahrens wert ist, erschreibt, was ein-Es in der Verbindung von dem aus Aussen und mit dem in Innen dabei im DaZwischen (Bewusst-Sein) entsteht.
Ein-Es von Milliarden.
Ich. *ich.
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Kleine, fast zu übersehende Rasen-Schönheiten
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Da schreibe *ich von RaumZeit, weil ohne RaumZeit kein ZeitRaum.
Alleine, wenn *ich bedenke, wie Viele Takte nur eine kleine RaumZeit ist!

Ein Gedanke zum Beispiel, eine Winzigkeit nur. Bloss das Wörtchen: "da".
K[aum]ein Mensch kann bisher [er]zählen, wie Viele RaumZeit-Takte es braucht, um nur diese sprachlich menschliche Winzigkeit im Bewusst-Sein zu erLeben.

Da?

Was diese Tatsache auch nur annähernd erfasst, fängt zu [ver]wundern an, was das Mensch damit anfängt, da]zu]Sein?
Aber wir müssen bis Jetzt so [miss]handeln, wie wir [miss]handeln, oder auch nicht.

Vielleicht, weil Uns das gut bekommt?
Uns, nicht dem einzeln-Es. Denn, noch handeln Wir - das erdmondliche DaSein -, das einzeln-Es folgt und wird dabei nur selten sehr gut behandelt und ebenso selten sehr schlecht miss-handelt. Meistens wird ein-Es lediglich behandelt.
Das Masse behandelt.

Selbst-Handeln tun die aller wenigst-Es. Das wissen nur die Meist-Es nicht. Obwohl auch das Glauben davon spricht? Dass Wir tun müssen, was mit Uns angefangen wurde, deshalb ist vielleicht auch die zu kommende RaumZeit so enorm kurz und unerfüllt, also beängstigend, für das Masse, wie es das Anfang war.

Wie war das Anfang für das Masse?
Klein, heiss, anonym, unbekannt und eng. Aber ein-Es musste da sein, -Es hatte keine Wahl, ausser DaSein war Nichts.

Am liebsten würde *ich jetzt ein Weihnachts-Märchen erzählen, aber, huch, *ich merke gerade, *ich habe ja bereits damit angefangen, nein, lieber heute nicht mehr, es ist sowieso schon zu spät. Aber, dass das gedachte und erst richtig das ausgesprochene da, aus Billionen und aberBillionen ist, ist schon fantastisch.
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Noch kleinere Schönheiten vor Schuhspitze.
Aber auch ein daSein aus Billionen
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Titel: Innerl-*ich

Aus das Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 18. Mai 2015, Feuilleton, einem Essay von Klaus Theweleit

Hier zwei Links zum Autor:  http://www.klaus-theweleit.de
und: https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Theweleit

Überschrift: Neueste Nachrichten von der Ich-Front
Untertitel: Wie viele Identitäten haben wir? Über die Erfindung des einheitlichen Bewusstseins im europäischen Roman und über sein Ende in den Zeiten des Internets.

Hier der Link zum Original-Text: 
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/identitaet-im-digitalen-zeitalter-13597214.html

Und hier der [Foto-]Auszug aus dem Text, das auch *mich betrifft:
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Beim Lesen hatte *ich das Gefühl, es erzählt von *mir.
Derweil weiss *ich Selbst-verständlich, dass das eine Beschreibung der Zustände und Wirkungen in enorm vielen Elternhäusern in Deutschland und wohl auch in Europa, der vergangenen bestimmt 150 Jahre war und weniger oft noch ist.

Sehr viele Menschen erlitten eher Zurück- und ZuRecht-Weisungen und Indoktrination während des gesamten ErLebens, als dass Sie Zuneigung, Verständnis, Aufklärung oder sogar bedingungslose Geborgenheit und Zärtlichkeit erlebten.

Glücklicherweise ist das Heute anders. Zumindest besser geworden.

Titel: Das Zweifeln an der Selbst-Zufriedenheit

Aus dieser oben (Anfang zweites Artikel-Foto) erwähnten Zwanghaftigkeit heraus, habe *ich in den vergangenen Jahren auch sehr viele Kommentare und Beiträge verfasst, die nur ZuRecht-Weisungen, Recht-Haberei und Gutgemeint-Texte und -Antworten waren. Ohne je zu merken, dass die Wirkung nicht Zustimmung, sondern Genervtheit oder Erheiterung war. Zu erlesen in den Texten, vor allem den älteren, in meinen beiden anderen Blogs, die *ich nicht mehr befülle.

Inzwischen ist es ein Anrennen gegen die aktuellen Gegebenheiten, ein vielleicht sogar überkritisches Hinterfragen aller Aktualität.
Kann *ich je zufrieden daSein? Nachdem und mit dem, was *ich fast von Zeugung an erlitten habe? Und bei dem, was *ich alltäglich aus allen Medien und auch der direkten Umgebung mitgeteilt bekomme? Was *ich auch fast täglich hier und anderswo einstelle? Zufriedenheit?

Wurschtigkeit vielleicht? Vielleicht durch Ignoranz gewonnene Ruhe? Denn wie kann ein weit über das persönliche Selbst hinaus informiertes Mensch, auch informiert von den Kriegen, der Armut der meisten Menschen, sowohl an Einfluss, an Kaufkraft, als auch an Wissen, informiert von dem Terror und der Diktatur in weitesten Menschen-Bereichen, darin und damit zufrieden daSein?

Wenn, dann ist es eine ziemlich Gefühls- und Empfindungs-kalte Zufriedenheit. Ein stark eingegrenzter Egozentrismus, mir gehts gut, alles andere und alle ander-Es neben dem persönlichen Umkreis sind mir wurscht. Wäre normal. Wird genau so noch weitgehend gehandelt.

Ist das jetzt erneut Zwanghaftigkeit?
Ich könnte also wählen zwischen dem weitgehenden Ausblenden von Informationen aus und um *ich, und dem noch mehr an Wissens-Einholung und auch der Erweiterung des persönlichen Gefühls und Empfindens.

Im Moment zweifle *ich.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Das Unterworfene Subjekt, eine Tautologie

Titel: Vom Wa[h]renWert der Gegensätzlichkeiten

Was wäre das DaSein - und darin das daSein - ohne Verschiedenheiten und fast endlos vielen Auswahl-Möglichkeiten (Alternativen), aber auch ohne Selbst und dessen Einzigartigkeit und ohne endgültige Entscheidungen? SEIN.
Ohne das, kein DaSein und kein SoSein, also Bestimmtheit / Kenntlichkeit.

Im folgenden geht es auch um das Frage: Ist ein grossGruppe von Menschen {Subjekten} unterworfen oder wird gerade unterworfen? W-Es, wie auch *ich, weiss, was 'Subjekt' beinhaltet, fasst das Frage auf wie einen doppelten Rittberger, eine doppelte Drehung um das Selbst, um mehr oder weniger sauber wieder genau dort zu landen, wo ein-Es abgesprungen ist; also etwas weniger weit, als es beim Schlittschuh laufen normal ist. Wirklich verändert hat sich nach dem unterwerfen des Subjekts zumindest das Frisur, was wenig ist.
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Vor etwa 5 Stunden,
in Richtung NordWest,
von meinem Balkon aus
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Aus das Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 08. Juni 2015, Seite: "Die Gegenwart", von Barbara Zehnpfennig

Überschrift: Freiheit mit Mass
Untertitel: Ist "der Westen" in Gefahr, vom Islamismus unterworfen zu werden - oder gar im Begriff, sich selbst zu unterwerfen? 

Ein Auszug daraus:

Ein weiteres Strukturmerkmal der liberalen Freiheit ist das Leben in einer Konkurrenzgesellschaft. Da der Blick primär auf den Nebenmann {...mann!} gerichtet ist, spielt der soziale Vergleich eine herausgehobene Rolle. Was der {!} andere hat, möchte man {!} auch haben, am besten aber noch mehr als er {!}. Denn in einer säkularen Gesellschaft liegt es nahe, eventuell auftretende Sinndefizite durch ökonomische Ziele zu kompensieren. Das Erwerbsstreben gibt dem Leben (scheinbar) wieder einen Sinn. Da es sich beim Mehr-haben-Wollen aber um ein endloses Streben handelt — wie sollte man {!} jemals zur Erfüllung gelangen? —, dient als Orientierung des zu erreichenden Masses eben das, was der {!} Konkurrent schon erreicht hat. Die Konkurrenz-situation ergibt sich ebenfalls aus der Ausrichtung auf materielle Güter. Denn hier besteht, anders als bei geistigen Gütern, grundsätzlich Knappheit.

{Warum ->! Na, das Sprache ist auch nur ein kleiner Bereich der vielen nicht-ästhetischen nicht-gleich-Gewichte und nicht-gleich-Wertigkeiten inmitten der nicht-demokratischen Menschheit. Nicht?}

Dieses Konkurrenzdenken, dem sich die Dynamik der kapitalistischen Wirtschaft verdankt, ist dem Islam fremd. Die Brüderlichkeit {!}, die eigentlich auch eine der Losungen in der französischen Revolution war, wird im Islam grossgeschrieben, und sie ist einfacher zu Verwirklichen, wenn sich weder Individualismus noch Fixierung auf den Besitz trennend zwischen die Menschen stellen. Das macht den Islam für viele attraktiv. Nicht zuletzt zieht es Modernisierungsverlierer {!} an, die in der Konkurrenzgesellschaft nicht bestehen können, aber gerade in den extremistischen Gruppierungen, die sich auf den Islam berufen, auf einmal eine Wertschätzung erfahren, die ihnen die harte Leistungsgesellschaft verwehrt. 

{Dieses ! Beharren auf eine derart männlich geprägte Sprach- / Sprech-Gestaltung - jeweils, wenn es in und um den Menschen in das (deutschen) Sprache geht -, behindert [verhindert vielleicht sogar] eine Klärung der tatsächlichen Ursachen von Krisen, Fragwürdigkeiten, Gegnerschaften, Orientierungs-Mangel und sooo viel gegenseitiger Ignoranz und Gewalt innerhalb des Menschheit? All-Es normal also.

Nebenbei, den Auszug habe *ich nicht wegen der Männlichkeit des Sprache[n] ausgewählt, sondern, weil es eine Position bestätigt, die auch *mir mehr und mehr, als Ursache so vieler Engstirnigkeiten, von Terror und Gewalt, von Intransparenz und Veränderungs-Blockaden auffällt: das natürliche Konkurrenz-Verhalten fast aller erdmondlichen LebeWesen, inkl. Mensch.
Das gesamte erdmondliche ErLeben ist in einen Mangel hineingezeugt worden. Mangel an RaumZeit, an Wissen, an Sinn und Zweck, an Umsicht, an Gefühlen und Gespür (Wahrnehmung). Woran nie Mangel war, ist Nahrung. Nahrung (ist gleich Energie) ist immer genug vorhanden, es sind eben immer wieder viele Menschen zu weit wegg davon, wo es "Berge" davon gibt, oder Sie dürfen nicht zulangen, weil ...

Womit *ich auch wieder bei der Konkurrenz bin.
Was kann ein Mensch dafür, dass -Es z.B. zu entfernt von das Fülle an Nahrung ist? Nichts. Was kann das Mensch überhaupt für irgendwas? Was ist so schwer, das anscheinend fast allen/m innewohnende Schuld-Gefühl auf das zu lenken, wo es angebracht und wahrscheinlich sogar verursacht ist: auf das Energie und Struktur und Haut (Grenzen), die so etwas fast phantastisches, wie das DaSein und darin auch das erdmondliche daSein, darin auch das Mensch-daSein, ermöglichte? Was ist so schwer daran, diese Schulden anzuerkennen und abzuarbeiten, anstatt dieses richtige Gefühl - von Schuld{en} für das blosse daSein - auf etwas völlig Schuldloses umzulenken, also auf andere Selbst, oder sogar auf das ganz persönliche soSein und anderes im DaSein?}

Als drittes Strukturmerkmal der Freiheit in der liberalen Demokratie erscheint eine Neigung zum Relativismus. Aus der Pluralität der Meinungen und Lebensentwürfe muss man nicht zwangsläufig den Schluss ziehen, alles sei relativ. Aber diese Konsequenz wird faktisch oft gezogen. Eine interessante Erfahrung im akademischen Bereich ist, dass die heutigen Studenten gegenüber allen möglichen Theorien, Meinungen und Verhaltensweisen eine unendliche {sind diese Übertreibungen und Masslosigkeiten bei der Antwort-Findung nützlich? Ist das nicht ein Ausweis von Hilflosigkeit oder vielleicht sogar von vorschneller Aufgabe, dauernd Superlative und Grenzenlosigkeiten zu behaupten, wo keine sind?} Geduld zeigen. Nur an einem Punkt reagieren sie verlässlich abwehrend: Wenn die {! "Die Wahrheit". Ist das lästig für die Leses, dass *ich auch das jeweilige Artikel [AnSprache] auf Passgenauigkeit prüfe? Der Mensch? Die Freiheit.} Wahrheitsfrage gestellt wird. Mit ihr {!} scheint eines der letzten Tabus in unserer Gesellschaft berührt zu sein. Wer {!} will entscheiden, was richtig und was falsch ist? Wer {!} masst sich an, zu werten und zu gewichten? Das verstösst eklatant gegen das demokratische Gleichheitsgebot, und wenn auch alles andere erlaubt ist — die Existenz der {!} Wahrheit zu behaupten ist es nicht. 

{Die allermeisten Menschen "saugen" die jeweiligen Sprachen nicht bewusst auf. Das meint, dass den Menschen nicht bewusst ist, was sie da gerade aufnehmen, was das ist und was das bedeutet; und diese Allermeisten deswegen auch nicht, oder sogar nie, befragen, ob das, was sie da an Kommunikationsmitteln angetan bekommen haben, irgendwie stimmig ist. Es wird ganz einfach wie vorgegeben benutzt oder auch missbraucht, je nach Prägung. K[aum]ein-Es kommt je auf das Idee, dass freilich auch das / dem Spra/eche[n] ein nicht geringer Anteil an den inner- und ausser-menschlichen Problemen beizumessen ist. Nein. Da sprechen die Allermeisten dar"über" hinwegg. Fast wie das Gärtn-Es, das zwei mal am Tag reichlich giesst, d-Es dabei die Pflanzen eingehen, und es zu den Freunden meint: "Jetzt giesse ich schon zwei mal täglich und trotzdem blühen mir die Pflanzen nicht auf?" Aber gut, das Sprache ist nur ein kritisches Faktor, das in eine Antwort-Findung miteinbezogen werden muss, als vielleicht eine Quelle von etlichen nicht-Sicherheiten, nicht-Gleichgewichten und sonstigen Aufregungen.}

Dass der Verzicht auf die Wahrheitsfrage nicht nur alles als gleichwertig, sondern in der Folge auch als gleichgültig erscheinen lässt, ist die Kehrseite des Relativismus. Die Müdigkeit und Tristesse, die Houellebecq der westlichen Zivilisation in seinem Roman bescheinigt, hat sicher eine ihrer Ursachen im Fehlen eines begeisternden Inhalts — der fehlen muss, wenn alles relativistisch entwertet wird. 
Auch auf diesem Feld kann der Islam mühelos gegenhalten; Er ist die Wahrheit, und zwar eine, die unumstösslich ist und die zu erreichen keine besonders grosse Anstrengung erfordert. Man muss sie nur glauben. Dann regelt sich alles Weitere fast von selbst, denn die Verhaltensregeln des Islams sind so konkret, dass sie den Gläubigen nicht vor grosse Entscheidungsprobleme stellen."
Ende F.A.Z.-Auszug

Das Verzicht auf das Wahrheit! Ja, sogar das Ablehnung von Wahrheit, ist ein sehr deutliches Beweis von tiefer Verunsicherung und Bewusst-losigkeit des Selbst im DaSein. Aber wir Menschen liegen bisher damit richtig. Denn, w-Es weiss das Wahrheit, oder wo ist Es zu finden oder zu suchen? Behauptungen "sie" zu [er]kennen oder gar zu wissen, sind bis Jetzt alle falsch gewesen. Aber, dass es das Wahrheit - und darin fast unendlich viele teil-Ausschnitte - gibt, bleibt wenigstens *mir unangetastet. Und teil-Auszüge des / von Wahrheit sind ja nun schon millionenfach erwiesen worden: Wasser ist aus H²O. Alleine, es sind Billionen und aberBillionen Facetten und Details, die das Wahrheit ausfüllen, wovon wir bislang vielleicht 0,0irgendwas Promille heraus gefunden haben. Aber eins ist deutlich und klar: das Wahrheit ist.
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Strassen-Schönheiten, mit
meinem Bein daneben
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Titel: Ein-Blick ins Nichts

Von Freundlichkeiten keine Spur, aber Gemeinheiten jede Menge. Hungrig nach Freude, findend fast nur Leid. Vom ersten Hüpfer (Urknall?), bis zum ersten Sprung, in dessen Mitte wir Erdmondlichen sind, erWünscht das DaSein den AufGang von Freude, aber bis Heute reagiert nur das Leid, und das erWartet nur das Gewalt und geht immer gut ab. Das Tod ist das Recht, ES ist geil auf Viel-Es und will immer mehr. Aber das ist noch gar nichts, im VerGleich mit dem, was aufgehen mag, wenn ...

Ja, wenn ...

Vielleicht, wenn -Es darf?

Dienstag, 2. Juni 2015

Vom Wert der Masse für das einzeln-Es

Titel: Gibt es eine Grenze für Egoismus?

Bevor *ich dazu ein Angebot erschreibe noch ein schönes Foto.
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Eines dieser Sprüchlein lautet zum Beispiel:

"Erfolg ist es, sein Leben zu leben, wie man es möchte."

Die Richtung ist nett, mehr nicht, und das ist zu wenig.

Denn eins vergessen diese Selbst-Versessenen Parolen gerne, dass auch das eine Grenze hat: nämlich, dass wir SEHR Viel-Es sind.

Die Selbst-Vergessenheit endet spätestens an der Haut des ander-Es, das Jed-Es zum erLeben braucht.

Die Gleichung in diesem Fall lautet: *ich = ?ich.

Und dieses Fragezeichen, das sind Sie All-Es da drAussen, die mit *mir hier und jetzt daSind.

Oder?
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Tite: Von das Substanz von LandesGrenzen

Momentan ist in vielen, fast allen Gesellschaften, die das EU ausmachen, eine Gemeinschafts-Müdigkeit, ja so gar ein Überdruss erkennbar. Einige sollen raus, andere wollen raus, wieder andere rein, oder doch nicht.

Meine Gedanken dazu:

Das Mensch lenkt seine Entwicklungs-Schritte mit Vorsicht, mit Rücksichts-losigkeit, aber in manchem auch mit Ängstlichkeit, also mit der Methode, ein Schritt vor und dann aber auch schnell wieder mindestens einer zurück.

Die inner-menschliche Entwicklung, also auch der gesellschaftliche Wandel, ist so eine "Geschwindigkeit" der Ängstlichkeit. Mal einen Schritt vor, z.B. die auch entlastende Abgabe von selbst- zur mit-Bestimmung, und dann aber auch ängstlich oder überfordert einen Schritt zurück, wenn's etwas schwieriger wird. 

Jetzt als wollen einige wieder zurück hinter Mauern und Grenzpflöcken mit Stacheldraht. Super, denken die vielen Engstirnigen! Und diese haben bis jetzt noch Recht, haben noch das Recht, machen es noch Recht. Recht besteht ja nun mal aus Grenzen, und muss durchgesetzt werden, und das machen die Rechthaber auch mit Gewalt.

Das meiste Mensch braucht das noch so: Grenzen irgendwo hinsetzen, wo eigentlich keine erkennbar sind, dann verfestigen und mit Gewalt drohen und verteidigen.

Das Mensch schwankt zwischen Hockenbleiber und Wanderer. Die Hockenbleiber haben inzwischen überall die Macht (Recht), und die Wanderer, auch die der Vernunft, werden überall bedroht. Das Mensch hockt auf dem Verstand, statt es zu nutzen.
Noch.

Vielleicht ist ja genau das die momentan grösste Angst?
Von das Vernunft gekostet zu haben, aber nicht den Mumm zu sein, es zu schlucken? Und somit re[a]gieren weiter die Engstirnigen und Furchtsamen und Machthaber, und verteidigen Grenzen, die ausser denen eigentlich kein-Es erkennt. Vielleicht, weil diese Grenzen einfach erfunden sind?

SchlussBemerkungen: Und diese VorSätze gelten ja auch im einzeln-Es, also z.B. *mir. Auch, oder gerade *ich, beharre oft auf Grenzen, die ander-Es nicht spüren, weil gar nicht da, nur in und für *mich vorgestellt da. Somit gilt auch *mir die Forderung, die aktuellen Grenzen und damit auch das Recht, auf Aktualität und Neigung zu überprüfen. Wohin neigt das Recht? Zur Kränkung oder zur Gesundung? Denn, ist all das Gewalt, das enorme un-Gleich~Wertigkeit und un-Beweglichkeit, das uns Menschen aktuell kennzeichnet eher eine Wirkung von Kränkungen oder von gesundem daSein?

Freitag, 24. April 2015

Von das Macht des Superhelden Mensch

Titel: Von was sprechen wir?

Mir hat ein Bekannter kürzlich wieder, mit dem Zeigefinger auf seinen Hund gerichtet, geschildert, was der "Unterschied" (die längeren Leses wissen, dass *ich dieses Wort für alle vertikalen Verhältnisse setze, für ein oben, DaZwischen und unten. Wenn also ein Mensch einen Unter... erkennt, dann fühlt -Es ein Über. Noch bin *ich so zahmhaft verschämt diesen Bekannten nicht auf seine Arroganz aufmerksam gemacht zu haben, auch so wenig streitlustig. Jedoch, Sie wissen, dass für *mich kein Mit-LebeWesen in einem Unterschieds-Verhältnis zu uns Menschen steht, sitzt oder sonstwie ist, sondern eben verschieden ist, aber das nur so DaZwischen geschrieben) von Hunden und Menschen ist. Der Haupt-Unterschied sei, dass das Mensch "über" das Mensch-daSein und "über"Haupt "über" Alles und das Universum nachdenkt, und die Tiere eben nicht. Punkt! Weitere Diskussionen liess sein Ton nicht zu.

Des Menschen Grenze im Fühlen und Spüren, und damit auch im Mit-Empfinden und Denken, ist sehr wahrscheinlich dieses absolut natürliche "über". Dieser Selbst-Schutz durch Überheblichkeit und Abschottung. Übrigens auch innerhalb der Spezies weit verbreitet. Kaum ein Mensch kommt durch diese Grenze des "über"[oftmals auch des unter]-hebens von ander-Es hindurch (nicht dar"über" hinwegg! Auch diese Sprech- und Sichtart ist ein Hinderungsgrund vor dem erLeben von mehr und Weite.), um anzuerkennen was das Mensch ist: eine Tier-Art; und ebenso zu spüren und auch im Inneren zu fühlen, wie sehr wir in diesen kleinen erdmondlichen Natur-Bereich alle zusammen eingebunden sind.

{Dass das obige und folgende nur wenige Menschen auslässt, also fast uns alle irgendwie betrifft, ist auch klar. Denn Niemals trifft irgendeine Eigenschaft auf AllEs und All-Es zu (das klappt schon statistisch nicht), sonst wäre es keine Eigenschaft, sondern eine Voraussetzung, wie das Gravitation eine ist. Und *ich hier bin auch keine dieser Ausnahmen, sonst täte *ich nicht, was *ich hier tue:
Selbst-Aufklärung.}

Die beiden Zeitungs-Artikel, die *ich hier eingebaut habe, künden davon.
Sie deuten darauf hin, wie wenig wir von uns Selbst und von unserer Umgebung wissen. Sie zeigen auf, wie wenig ein "über" [oder ein unter-] zu mit-Menschen, oder zu irgendEtwas oder ein-Es um das Mensch herum, angebracht ist.

Davor noch eine kleine Einlassung zu den aktuellen Bemühungen um passende Anteile von Mensch zu Mensch, in so einigen Menschen-Bereichen.
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Erwischt!
Eine Schwebfliege am NektarStand.
Verwackelt
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Titel: Die Quoten-Frage

Warum / Wozu gibt es fast in jedem Bereich der menschlichen erLebenswelt Benachteiligungen, grosse UnGleichGewichte und teils vollkommene Ausgrenzungen {egal, ob in Familien, Vereinen, Regionen, Wirtschaft[s-Unternehmen], Bildung / Wissenschaft, Politik und Sport}, von mit-Menschen, also den erst dadurch notwendigen Bedarf an Quoten zur Aufhebung dieser meist absurden  (damit meine *ich die "Argumente", die als Rechtfertigung aufgeführt werden!) gegenseitigen Ein- und Ausgrenzungen?

Diese lange Frage verkürzt: Wieso benachteiligen wir einander so grundsätzlich und überall?

Bis auf immer nur sehr wenige Ausnahmen, denn es gibt natürlich auch Menschen und Gruppen von Menschen, die mehr bekommen, als Diese je brauchen könnten - freimütig in den "Arsch geblasen", bis Diese vor laut[er] Vorteilen fast platzen. Aber, wie geschrieben, das sind absolute Ausnahmen, der Normalfall ist: Du gehörst dazu; Sie nicht! Und diese "Du", sind meist die Armen.

Kann es sein, dass das Mensch das Mensch, bis eben jetzt das Gleich=Wertigkeit verweigert? Das also jedes Mensch davon "beseelt" / benommen ist, dass das andere Mensch weniger bis nichts gilt; und, wie oben schon erwähnt, jeweils nur eine winzigste Minderheit mehr gilt, als fast alle anderen zusammen? Und es ist egal, ob ein-Es dem zustimmt, weil das Menschheit ist so aufgestellt / aufgeteilt. Sonst bräucht's doch ned überall Quoten: Frauen-, Männer-, Regional, Zuwanderungs-, Farben-, Fachgebiete- u.s.w.u.s.f. 

Also *mir erscheint es einfacher, wir erkennen und begreifen Einander als Gleich=Wertig an, und fördern Einander entsprechend, dann fallen auf einmal fast endlos viele Grenzen und K[r]ämpfe wegg. Aber diese Einfachheit versteht wiederum kein-Es? Komisch. Irgendwie ist das Mensch-daSein schon kompliziert; mehr als nötig, oder?
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Frühlings-Pracht-Bäume
an der Ecke Mehringdamm-
Bergmannstr., in B-Kreuzberg.
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Titel: Vom Sinn von Verantwortungs-losigkeit

Aus das Süddeutsche Zeitung, vom 23. April 2015, ein Gespräch, auf SZ-Seite geführt von Johan Schloemann

Überschrift: Der G-Null-Gipfel
Untertitel: Die globale Politik ist zu schwach, die Ursachen des Elends zu bekämpfen

VorSätze: Die moralische Verpflichtung, den Flüchtlingen zu helfen, ist akut. Aber wo bleibt eigentlich die Weltgemeinschaft? Die SZ hat Johannes Varwick gefragt, der zur Geschichte und Gegenwart der Vereinten Nationen, aber auch zur EU forscht. 

SZ: Zur Lage im Mittelmeer hört man jetzt oft: Man müsse natürlich sofort etwas tun — vor allem aber auch die Verhältnisse in den Ländern verbessern, aus denen die Flüchtlinge kommen. Ist die Entwicklungshilfe, die früher mal eine linke, progressive Forderung war, zu einem Abwehr-Argument geworden? 


Johannes Varwick: Ich fürchte, alle technokratischen Ansätze — die Ideen, dass man Regionen von außen stabilisieren oder in ihrer Entwicklung fördern könne — sind mehr oder weniger gescheitert. Das gilt gleichermaßen für den Versuch, mit Blut und Schwert eine gewisse Stabilität oder gar Demokratie zu erzwingen, wie auch für die idealistische Herangehensweise, nämlich durch fairere Handelsbedingungen und die Regulierung des internationalen Wettbewerbs die Lage zu verbessern. 


SZ: Aber haben sich nicht verschiedene Weltregionen auch positiv entwickelt? 


Johannes Varwick: Doch, es gibt auch Erfolge, vor allem in den Schwellenländern Asiens und Lateinamerikas. Aber dieser eigene Wohlstands- und Wachstumspfad wurde nur durch die Entwicklung des freien Marktes erreicht — ob einem das nun gefällt oder nicht, denn nicht überall geht dieser Aufschwung damit einher, dass Demokratie und Zivilgesellschaft aufblühen. Andere Regionen haben sich leider sehr schlecht entwickelt. 


SZ: Und das kann man nicht ändern?


Johannes Varwick:  Jedenfalls ist große Bescheidenheit angebracht, was die Einflussmöglichkeiten angeht. Das heisst nicht, dass die Weltgemeinschaft den Kopf in den Sand stecken soll, im Gegenteil. Aber es heisst, dass gängige politische Rezepte wie „mehr Geld“ oder „mehr Kriegseinsätze“ (etwa in Libyen) sehr nüchtern zu sehen sind. Es bleibt eben ein Dilemma: Sollen die mächtigen Länder sich heraushalten oder nicht? Im Moment sind die antinterventionistischen Realisten sehr stark in der Offensive. 


SZ: Und warum reagiert die europäische Politik jetzt trotzdem mit der Devise „Verhältnisse vor Ort stabilisieren“? 


Johannes Varwick: Das ist erst einmal ein verständlicher Reflex auf die moralische Empörung, die ja auch geboten ist. Es darf einfach nicht hingenommen werden, dass Tausende Bootsflüchtlinge ihrem Schicksal überlassen werden. Gleichzeitig weiss natürlich jeder Politiker, dass eine komplette Öffnung der Grenzen innenpolitisch nicht durchsetzbar ist. Das heisst: Es gibt — selbst wenn die Hilfe für Schiffbrüchige verstärkt wird — de facto eine Abschottung; und diese kann man nach westlichen Standards nur dann verantworten, wenn man zugleich einen Ausblick auf eine mögliche Lösung des Problems in den Herkunftsländern anbietet. 

SZ: Das kann man entweder als guten Willen ansehen — oder als einen zynischen rhetorischen Trick. Aber wie sieht es in globaler Perspektive aus? Wie kann man die extreme Ungleichheit angehen?


Johannes Varwick: Die Weltpolitik steht zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes bei „G 0“, wie man in der Fachdebatte sarkastisch sagt — es gibt also eigentlich weder die „G 7“ oder „G 8“ noch „G 20“, sondern die Steuerung in der internationalen Zusammenarbeit ist bei null angekommen. Die USA ziehen sich zurück, und China, das aufsteigt, interessiert sich nicht für globale Ordnungsfragen. Dieses Vakuum, ja diese internationale Anarchie zeigt sich an einer ganzen Reihe von Krisen. 

SZ: Der ewige Frieden ist nicht eingetreten nach dem Fall der Mauer? 


Johannes Varwick: Nein. Überall zerfallen Ordnungen, und niemand fühlt sich international wirklich dafür verantwortlich. Das ist gefährlich. Selbst eine hegemoniale Ordnungsstruktur ist immer noch besser als gar keine. 

SZ: Und wirklich keiner tut etwas gegen diesen Zustand? 


Johannes Varwick: Natürlich gibt es viele internationale Anstrengungen: im Juli die Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Addis Abeba, im Dezember den Klimagipfel von Paris; es gibt die laufenden Verhandlungen zur „Post-2015-Agenda“, und so weiter. Aber letztlich setzen sich die großen Mächte in der Welt nicht genug für die internationale Zusammenarbeit ein. So wird das nichts. 

SZ: Es heißt doch, die Welt wachse durch ökonomische Verflechtung und globale Offentlichkeit immer mehr zusammen. Globalisierungs-Optimisten sagen: Die Lage ist gar nicht so schlimm, der Wettbewerb hat viele zu Gewinnern gemacht. Die UN funktionieren vielleicht nicht, aber es geht vielen Menschen besser. Ist diese Sichtweise falsch? 


Johannes Varwick: Nein, quantitativ stimmt das schon: In den riesigen Bevölkerungen in China und Indien haben so viel mehr Menschen am wachsenden Wohlstand teil, dass sich die Gesamtbilanz weltweit verbessert hat. Hunderte Millionen Menschen sind durch die Globalisierung der Armut entkommen — dies wäre so mit keiner Entwicklungshilfe von aussen möglich gewesen. Aber den armen und instabilen Regionen der Welt, in Afrika und im Nahen Osten etwa, bringt das leider gar nichts. Dort müsste die Weltgemeinschaft bewirken, dass die Staatlichkeit gestärkt wird; es müsste wirtschaftliches Wachstum gefördert werden, das zugleich ökologisch nachhaltig ist. 

SZ: Klingt Ziemlich unmöglich.


Johannes Varwick: Vielleicht. Aber anders als durch eine verbindliche internationale Kooperation lässt es sich schon gar nicht erreichen. Der politische Interessensausgleich fällt einfach nicht vom Himmel, er muss organisiert werden. 

SZ: An diesem Donnerstag treffen sich die EU-Regierungschefs. Glauben Sie, dass die EU in der aktuellen Flüchtlingskrise die Weltgemeinschaft als Akteur ersetzen kann?


Johannes Varwick: Leider nein. Europa ist auf der internationalen Bühne ein gespaltener Akteur, es gibt keine wirklich gemeinsame Politik, auch keine gemeinsame Flüchtlingspolitik. Und ich glaube nicht, dass die jüngsten Initiativen etwas daran ändern werden. 

SZ: Wird es jetzt nicht stärkere finanzielle Anstrengungen geben, um die Lage in Afrika und Nahost zu verbessern? 


Johannes Varwick: Sicher wird es mehr Geld geben. Aber ohne echte Weltpolitik wird das ein Tropfen auf den heissen Stein bleiben. Es wird die Probleme nicht lösen. Und Europas Politik allein ist das noch nicht einmal vorzuwerfen. 

SZ: Sind also alle Hoffnungen perdu, im Vergleich zur Weltlage vor noch ein paar Jahren, als man noch auf Obama und den Arabischen Frühling hoffte? 


Johannes Varwick: Jedenfalls haben viele Erwartungen getrogen. Nehmen Sie nur einmal das Beispiel Libyen, das jetzt als Zwischenstation der Flüchtlinge im Mittelpunkt steht: Die militärische Intervention dort war wohl richtig, aber sie ging nicht weit genug — es fehlte der lange Atem, und jetzt hat man dort einen zerfallenen Staat. Mit dem früheren Staatschef Gaddafi hätte man die aktuelle Not der Flüchtlinge wahrscheinlich besser in den Griff bekommen können.

Zur Person: Der Politikwissenschaftler Johannes Varwick, Jahrgang 1968, ist Professor für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Universität Halle-Wittenberg. 


Ende SZ:-Gespräch

Schalala und hopp sassa, schalala und hopp sassa, trillalla und trölöllo, ach ja, hulla hölla bulllo bollä, hihihi und hahaha, ach ja ...
Was will *ich dem noch hinzufügen, wenn nicht einfach ein wenig huhuhu und bla bla bla?
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Ordnung muss sein.
Geknipst an der Kreuzbergstr.
in ...
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Titel: Woran erkennt das Mensch, dass es einstmals Fisch war?

Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 22. April 2015, Beilage: Natur und Wissenschaft, von Christian Schwägerl

Überschrift: Bodenlos in Berlin
Untertitel: Erosion der Äcker: Gibt es ein globales Aufbäumen? 

Man stelle sich vor, mit Ausnahme von uns Menschen wäre alles, was aus lebendigem Erdboden entstanden ist, über Nacht weg. Sofort herrschte Not an fast allem, was wir zum Leben brauchen: An erster Stelle fehlten Brot, Milch, Gemüse, Fleisch, die in Form von Pflanzen und Tierfutter zu neunzig Prozent aus dem Boden stammen. Dann Kleidung, die größtenteils aus Baumwolle gefertigt wird. Auch Möbel wären weg und überhaupt alles, was aus Holz entsteht. 

Mit diesem Schreckensszenario, kunstvoll in einem Zeichentrickfilm inszeniert, eröffnete Klaus Töpfer, Leiter des Potsdamer „Institute for Advanced Sustainability Studies“ (IASS) am Montag in Berlin die „Globale Bodenwoche“, eine Zusammenkunft von Wissenschaftlern, Agrar- und Umweltexperten sowie Politikern aus achtzig Ländern. Die Botschaft des Treffens: Die dünne Schicht, in der Mineralien, Kohlenstoff und Lebewesen zusammenwirken, gehört endlich ins Zentrum der deutschen und internationalen Agrar-, Umwelt- und Wirtschaftspolitik. 

Doch dort ist der Boden entweder noch nie gewesen oder als Thema verschwunden, weil es vermeintlich wichtigere Fragen gibt. Die Folgen sind gravierend. Falsche Landnutzung trägt dazu bei, dass 24 Milliarden Tonnen Boden durch Erosion im Meer verschwinden. Zu intensive Landwirtschaft bringt Hunderte Millionen Hektar ausgemergelter Ackerböden und Weiden hervor, die kaum noch Ertrag abwerfen. In Ländern wie China wird Bodenverseuchung durch toxische Substanzen zum existentiellen Problem. In Deutschland und anderswo laugen zunehmend intensiv bewirtschaftete Mais-Monokulturen, die für Stromproduktion und als Tierfutter angelegt werden, die Böden als Biotop und Kohlenstoffsoeicher aus. 

Das Problem der Böden besteht darin, dass sie gemeinhin als Dreck gelten und kaum wahrnehmbar sind. „Böden haben in der Politik keine Stimme“, kritisierte Sirajul Islam, Agrar- und Ernährungsstratege aus Bangladesch. Wie die 1,8 Millionen Menschen, die allein in seinem Land jährlich hinzukämen, künftig ernährt werden könnten, sei eine offene Frage. „Seit 1970 haben wir die Reisernte zwar auf 35 Millionen Tonnen mehr als verdreifacht, aber Erosion, Klima-Wandel und Bebauung setzen den Böden massiv zu“, sagte Islam. 

In Afrika werde mitunter sogar das Militiir eingesetzt, um kurzsichtige Bodenausbeutung etwa in Form von Plantagen auf früherem Weideland durchzusetzen, klagte Joseph Ole Simel aus Kenia. Es ist ein globaler Trend: Die Zahl der Menschen und ihre Nachfrage nach Milch und Fleisch steigt, die pro Kopf verfügbare Weide- und Agrarfläche sinkt. Klaus Töpfer hält es deshalb für dringend nötig, dass die Vereinten Nationen den Bodenschutz jenseits des laufenden „internationalen Jahres der Böden“ zu einem zentralen Thema machen und konkrete Ziele formulieren. 

Bei den „Sustainable Development Goals“, den globalen Nachhaltigkeitszielen, hat man den Böden kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Monique Barbut, Exekutivsekretärin der UN-Konvention gegen Wüstenbildung, machte sogar bei westlichen Umweltorganisationen eine gefährliche ignoranz aus. Die Wüsten-Konvention spiegelt das Wahrnehmungsproblem. Während die UN-Klima-Konvention medienträchtige Weltgipfel hervorbringt und die Biodiversitäts-Konvention wenigstens ab und an Aufmerksamkeit bekommt, blieb das dritte rechtlich-politische Ergebnis des Umweltgipfels von Rio im Jahr 1992 bislang völlig unbeachtet. Und das, obwohl ein besserer Umgang mit Böden Barbut zufolge der Atmosphäre drei Milliarden Tonnen Kohlendioxid entziehen könnte, einen beachtlichen Teil der Emissionen. 

Als „Mittel der Transformation“ beschrieb Töpfer die Rolle der Böden. Dass in Böden, naturwissenschaftlich betrachtet, totes Gestein zum Teil eines lebendigen Gebildes wird, ist jedoch nur eine Facette dieser Transformation. Töpfer geht es vor allem um kulturelle Transformation, darum, dass Boden zum Alltagsbewusstsein gehört. Die These: In Gesellschaften, die lernen, ihre Böden nachhaltig zu bewirtschaften, lösen sich wie von selbst auch andere soziale und Ökologische Pröbleme. 

Um Bewusstsein im Berliner Regierungsviertel zu transformieren, wird im „Park am Gleisdreieck“ an diesem Mittwoch eine Kunstinstallation eröffnet, die anhand eines Hektars Land die globale Bodennutzung inszeniert. Bis Ende Mai können dann die Besucher auch jene zehn Prozent begehen, die für Ackerland zur Verfügung stehen. Die Diagnose ist erschreckend: Mehr als ein Drittel dieser Ackerfläche gilt als degradiert.

Ende F.A.Z.-Artikel

So kann *ich also wohl zurecht bemerken: wir Menschen sind NutzTiere.
Wie alle anderen auch. Wir nutzen, was wir vorfinden und verbrauchen. Der Nachhaltigkeits-Gedanke ist ja nun sehr jung und der Widerstand entsprechend zu handeln noch enorm gross.

Wenn Sie jetzt auch an eine unserer, wenn nicht das wichtigste Quelle unseres daSein denken, an das irdische Gashülle, also das Quelle unseres Atems, dann ist das ein sehr passender Einfall. Auch damit gehen wir Menschen wie um? Vom Wasser muss *ich jetzt schweigen. Genug!

Wie glaubt mein Bekannter? "Das Mensch ist gaaanz anders als die Tiere!" Ach!? Worin? Vielleicht darin, dass wenigstens ein paar von uns wissen, dass es nicht so ist. Und das ist ja schon mal ein Fortschritt. Wenn auch kein grosser und auch kein nachhaltiger, weil dieses Wissen ist schon tausende Sonnenumkreisungen bekannt, ohne Verbreitung zu finden.
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Nenne *ich das nun: Wegelagerei?
Oder was?
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Titel: Vor dem Bewusst-Sein der Bedeutung eines erdmondlichen Rechts-Systems

Das Magazin "wired" veröffentlichte folgende Meldung:

Überschrift: US judge grants 'legal person' right to chimps

A pair of chimpanzees held at a university research facility in the United States have been granted a key legal right regarding unfair detention only ever previously extended to human beings.

In a historic ruling by the New York Supreme Court, it was determined that the two apes, Hercules and Leo -- who are currently kept at Stony Brook University for biomedical research -- are covered by a writ of habeas corpus, a law that governs against unfair detention.

Up until now, under the law of New York State, only a "legal person" could have a writ of habeas corpus issued on their behalf. Justice Barbara Jaffe's ruling could force the university to free the primates, and may potentially lead to more research animals being released in the future.

Hier der Link zum Original und vollständigen Text:

Noch sind wir Menschen nicht ansatzweise im Klaren, welche Reichweite und Veränderungen für uns das bedeutet, alle unsere erdmondlichen Mit-LebeWesen fair und aufmerksam zu behandeln und diese auch in ein Rechts-System einzubeziehen.

Vielleicht laufen wir auch deshalb mit fast geschlossenen Sinnen vor den aktuellen Herausforderungen davon und tun fast alles, das weitere Geschehen und Entwickeln auf Maschinen zu übertragen?
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Is *mir so rausgerutscht.
Weiss nich' wo?
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Schluss-Ansage: Es ist seltsam, zu wissen? Es ist seltsam zu wissen, dass in das Wissen das meiste Freude enthalten ist, und zu beobachten, mit wie wenig das Glauben zufrieden ist, wie es das daSein alleine nur mit Spass fesselt.

Das reicht dem daSein bis jetzt zum nötigsten. Fast überall lachende Gesichter, fast überall nur Spass, fast überall gerade das nötigste; jedoch ohne jede Freude, ohne das Füllung des Freude, das auch *ich darein fülle.

Und *ich erLebe hier inmitten des Glaubens, des blossen Glauben an AllEs und Jed-Es, und kann den Spass nicht mehr ab, aber auch das Freud ist noch nicht bereit *mich zu erfüllen.

Ach!? Es ist schon komisch. So DaZwischen da[zu]Sein, voll des Glaubens, ohne Spass darin, und mit der Zunge im Wissen, ohne Freude darauf?

Dienstag, 24. März 2015

Menschlichkeit und andere BodenbewohnEs

Titel: Das schöne Märchen von das "Menschlichkeit"

Mit langsam zunehmendem {selbst-}erLeben und Wissen von unserem alltäglichen menschlichen Tun oder auch lassen, ist *mir die allgemein übliche Verwendung des Begriffs "Menschlich[keit]" immer unangenehmer.

Warum? Weil *ich mehr und mehr merke, dass darin kaum ein Mensch enthalten ist, und weil darin kaum etwas von unserem Handeln drinn ist. Das Wort ist - so wie es überall verwendet wird - eine fast menschenleere Floskel. Darin enthalten ist allerdings jede Menge Schönfärberei (Euphemismen), Wunsch-Vorstellungen (was per se erst mal nichts schlechtes ist!) und Selbst-Betrug. Das Mensch als Ganzes jedoch, fehlt in dem Begriff "Menschlich[keit]" mindestens zu mehr als der Hälfte!

Auch heute las *ich in vielen Artikeln diesen Halbsatz: "... das ist unmenschlich" und das, obwohl es jeweils nicht um das Handeln oder Misshandeln von Mit-Tieren oder anderen LebeWesen ging, sondern um uns?
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Ein Mit-LebeWesen bei der Arbeit.
Ein gefährdetes noch dazu!
Ein durch unser Tun
gefährdetes, oder?
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Die Sendung "quer" des Bayerischen Rundfunks (sehr empfehlenswert, ist auch auf YouTube zu sehen) stellt in fb folgenden Satz ein:
"Unsere Meinung ist inzwischen so wurscht, dass man uns nicht mal mehr anständig belügt. Denken Sie an die Gentechnik. ..."

Der Moderator der Sendung ist Christoph Süss.
*ich mag Herrn Süss sehr, und bin seit Jahren ein fast wöchentlicher Zuseher.
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Kann *mich gar nicht satt sehen,
an den Frühlings-Boten
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Meine Antwort auf den obigen fb-Satz war:

Das Frage, das wohl auch Herr Süss langsam beantwortet, ist:
Was ist Menschlich?

Und so gaaaanz langsam weichen dann, wenn diese Frage ernsthaft gestellt ist und langsam auf der Zunge zergeht und das Bewusst-Sein und dessen reichhaltige Euphemismen zusammenfallen, gaaanz langsam weicht dann das, was bisher üblicherartig nur in das "Menschliche" gefüllt wird.

Krasser Satz, *ich weiss!

Worauf möchte *ich hinaus?
Auf das *mir inzwischen seltsam anmutende Erstaunen, auch des obigen Satzes. Was ist normal Menschlich? Aufrichtigkeit? Wahrhaftigkeit? Verlässlichkeit? Gar Verantwortungs-Bewusst-Heit und Solidarität?

Ja, das alles ist möglich und in Ansätzen vorhanden, sonst wüssten wir davon ja auch nix, aber normal und üblich und alltäglich ist was anderes Menschlich. Lügen zum Beispiel. Ignoranz vielleicht. Korruption auf allen Ebenen, könnte auch sein, oder.

Warum also beständig das Erstaunen, beim erLeben des normal Menschlichen. Vielleicht sollten wir mal endlich aus diesem Modus des DauerStaunens oder Verwunderns, während unseres alltäglichen Tuns und Misshandelns auftauchen? Luft holen, tief und möglichst saubere, und dann akzeptieren, wie wir Menschen meist sind, und davon ausgehend etwas ändern, oder?
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*ich könnte formulieren: "Scheiss-Kunst"!
Das Östereich-Es sagt: "Hundstrümmerl".
Farblich von einem "Liebhaber"
dieser Essens-Hinterlassenschaften
markiert. Geklickt in Neukölln.
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Aber wir könnten auch weiter bloss Staunen, und uns alltäglich verletzen und ausbeuten und für dumm verkaufen und töten und zerstören (uns und das Worin auch unsere mit-LebeWesen zuhause sind), also das bisher gepflegte aber so angestaunte Menschliche, nicht?

Selbst-Beweihräucherung und Selbst-Betrug oder auch nur teil-Selbst-Ausgrenzung wird zu keiner Annäherung an die Wünsche, die auch in dem Begriff stecken, führen, falls wir das überhaupt wünschten. 

Freitag, 6. März 2015

Das Vergeblichkeit des DaSein

Titel: Das Natur des Quoten

Das Bundestag hat heute eine Frauen Quote für Aufsichtsräte von Unternehmen mit "Arbeitnehmer"-Vertret-Es in diesem Gremium beschlossen. Es betrifft etwa 100 Firmen in D.

Ist das gut, positiv, gerecht oder gar ausreichend?

Das von das Natur erreichte oder auch vorgegebene Geschlechterquote für zwei-geschlechtliche Spezies ist annähernd 50:50. Das DaSein hat dafür in Form einer klugen "Wahrscheinlichkeit" (siehe auch den Link unten) gesorgt, was bisher herausragende Erfolge eingebracht hat.

Das DaSein ist also für eine etwa gleiche Verteilung der HauptGeschlechter und lässt inzwischen auch andere "Geschlechter" zu und fördert auch den freien Geschlechtswechsel. Vielleicht sogar die Überwindung von Geschlechtern, weil, wie alltäglich geschieht, das Geschlechtlichkeit jede Menge Zwistigkeiten, sexuelle Ausbeutung, Unterdrückung, Unheil bis zu enorm vielen viel zu frühen Toden bewirkt. Auch! Das wohlige, zärtliche und freudige und förderliche und notwendige (Fortsexung) nicht ausgespart.

Das Mensch ist scheints in Masse noch ausserstande, das DaSein und sein SoSein anzuerkennen und diskriminiert und tötet (was sind die Abtreibungen weiblicher Föten von Indien und China und anderswo anderes?) noch "eiffrig", um irgendwelche einseitigen Machtverhältnisse zu "retten" (zu erzwingen?).

Wann also erreicht oder beglückt auch die Masse Mensch (vor allem wohl das männliche Mensch) das Klugheit des DaSein?

Mein launiger Abschluss:
Das DaSein hat also wohl von Beginn an für eine Ausgeglichenheit des Geschlechten gesorgt, wobei, das Mensch Macht da wohl schon länger nicht mehr mit, kraft der Willkür der Stärke. Aber irgendwie scheint das DaSein (Natur) diese Verhältnismässigung wieder einzufordern, langsam zwar, weil das Macht halt beharrlich starkt, aber das wird schon wieder.
Das DaSein ist geduldig, die Frauen auch, oder?

Hier der Link, wie das halbe-halbe Verhältnis erreicht wird:
http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/fishers-regel/24660

Einen gekürzten Teil des obigen Textes habe *ich in einen fb-Beitrag eingestellt, das Kommentar eines MitMenschen lautete: "Was für ein Geschwurbel!"
Zugegeben,  *ich war schamesrot getroffen.
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Kunst? 
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Titel: Von das Notwendigkeit der Kränkung

Warum schaffe *ich es nicht, froh zu sein? Ganz und gar froh zu sein, in dem bisschen daSein, dass *ich bin, in das verdammt kurzen RaumZeit, in das *ich Mensch bin, warum muss *ich traurig sein und verzweifelt, und beständig das Mensch und unser Tun anzweifeln und anklagen?

Scheisse! Das ist so zwanghaft, *ich bin zwanghaft, völlig unfrei, muss das tun, ohne jeglichen Erfolg. Das ganze ist so sinnlos, sowohl für *mich, als auch für uns, nichts wird dadurch früher anders, als es durch den Ablauf des RaumZeit und das Regel-Werk des Evolution sowieso geschieht. Da mag *ich noch so heulen und bellen.

Es ist sogar so, dass die meisten MitMenschen, die *mich lesen, *mich entweder als einen Deppen, einen Gutmenschen (was immer darin eingefühl[l]t wird), oder einen Schwurbler verachten (siehe oben). Aber gelesen oder beachtet werde *ich eigentlich überhaupt nicht. Ist ja auch in Ordnung, weil, was habe *ich schon den vielen Menschen hinzuzufügen, die schon vor meiner Lebendigkeit dachten und fragten und wichtige Erkenntnisse entdeckten oder entwickelten? Nichts. Und wieder ist dieses Nichts fast leer.

Oh Mensch, und *ich hock' hier und bin krank und möchte endlich einfach mal rundum froh und wohlig und zufrieden sein, möchte unbedingt lieben und ebenso geliebt werden, möchte freundlicher Mensch sein. Und was erlebe *ich hier beständig, sowohl als {re}agierendes Mensch mit anderen Menschen, als auch mit Arbeiten / Anfragen, die *ich verschicke: Nichts. Keine Antwort oder begründungslose Absagen oder lächelnde Teilnahmslosigkeit. Und darf *ich jetzt mal darauf hinweisen, wie ungeheuer erfolgreich MitMenschen mit "Kunst" und vielem Anderem sind, das bestenfalls "schöne" Dekoration, anregende Unterhaltung, Vorspeise, beruhigende, dämpfende oder sogar verschleiernde Wirkung ist? Vielleicht ist ja genau nur das erlaubt? Gut, das zu beurteilen sollte *ich lassen, bringt auch nicht und hilft *mir kein Bisschen weiter.
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Titel: W-Es will das schon wissen?

Da hat doch nun Karl Marx nicht als erster entdeckt, dass das Mensch weitestgehend unfrei ist, auch was seine Stellung, Beruf[ung] und Meinung[en] {sowohl die persönliche vom Selbst und der Umgebung, als auch die von ander-Es auf das Selbst} anbelangt, doch bis Heute ist das fast Nirgendwo Thema. Bis Heute scheint das Mensch mit Zähnen und Klauen (Macht?) und Drohungen gegen "Weltverbesserer" und Aufklärer [die Ausgaben für Wissensvermittlung, Kunst und Techniken des Selbst-Entscheidung, im Vergleich alleine nur mit den Militär und sonstigen Machtpositionen in den jeweiligen Haushalten (Ökonomien) spricht Bände], diese Unfeiheit und Selbst[Fremd]Bestimmung aufRecht erhalten zu müssen!

Da ist doch das Frage geradezu notwendig: Was in oder um uns herum, zwingt uns zu fortgesetzten gegenseitigen Demütigung (von der Abwertung von Frauen, "Fremden" und ganzen Berufsgruppen) oder der ebenso unnötigen Überbewertung (Genies, Stars, Mächtige, ...) von unzweifelhaft absolut gleichwertigen MitMenschen?
Oder?
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Was kann *ich noch schreiben, wenn doch schon alles gesagt und geschrieben wurde, und das Mensch[heit] kein Interesse daran hat zu Wissen, und somit kein Interesse daran hat, an irgendeiner daSein-Änderung als aufmerksames, umsichtiges und verantwortliches Mensch selbst mitzuwirken?

Nichts. Und das ist schrecklich wenig.

Ausser! *ich schaffe es, das verzweifeln am daSein zu beenden.
SchlussSatz: Dauernde Verzweiflung ist das Wirkung tiefer Kränkung und fehlender Heilung, also einem hohen Mangel an erLebter Freude.
SchlussFrage: Wo und Wie ist das Mangel zu beheben?