Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Sonntag, 16. März 2014

42

Titel: wEs ist ein-Es.

Wie nah und weit kann eine Selbst-Befragung gehen?
Kritik ist ja nicht auf das Leid, das Schmerzliche oder das “Schlechte” beschränkt, sondern ist im interessantesten und umfangreichsten Fall, ebenso weit für die Freude bereit. Wie nah und weit kann eine Selbst-Befragung gehen? Bis zum Verlust eines Selbst? Bis zum Verlust alles “Fremden”?

Das Selbst ist jeweils ein-Es. Ein einzelnes EsLebeWesen.
Warum schreibe *ich: Es…?
Das Leben ist nur mit dem Sterben 1.
Für m*ich ist das Es… vor dem …L/lebe… die Erinnerung, dass es die EsLebendigkeit nur gibt, weil es auch den Tod gibt. So schmerzlich sowohl die Anerkennung, als auch der Abschied ist.

Aber zurück, das Selbst ist jeweils ein-Es. Die Selbst-Befragung kann also sowohl zur Entstehung (Konstituierung) eines Selbst führen, als auch zur “Löschung” desSelben. Was bin ich? Die Frage: Wer bin ich, ist in der Aktualität fast schon eine Unverschämtheit, weil darin eine anachronistische Überbetonung des “männlichen” (was ist das?) enthalten ist.

Vielleicht schöpfe *ich ein neues Fragewort, das ohne diese veraltete einseitige Geschlechtlichkeit auskommt: wEs? Um auch eine Unterscheidung zu dem fröhlichen Berufe raten, also dem: Was bin ich, zu setzen.
Ja, das gefällt *mir.

Wes bin ich?

Um das hier schreibende einzubeziehen: wEs bin *ich?
Erste Antwort: ein erdmondlich EsLebeWesen.
Zweite Antwort: der OberGattung Säugetier.
Dritte Antwort: von der Art, weitgehend bewusstloses Raubtier.
Vierte Antwort: der Eigenbezeichnung “Mensch”.
Fünfte Antwort: vom Geschlecht “Mann”.

Und so weiter und so fort …

Was ist, wenn 99,99 Prozent aller Antworten gegeben sind?
Weil, 100 Prozent gibt es nicht, die bleiben in jedem Fall Illusion, sind auch sprachlich und argumentativ stets unerfüllte Phantasie. Also, was ist, wenn fast alle Fragen zu ein-Es beantwortet sind?

Ist Es dann komplett, oder ist Es dann verschwunden?
Die Ein-Es behaupten, dann erst ist ein-Es ganz Da, weil vollkommen Eingegrenzt, Geklärt und Konkret, alle Unklarheiten und Vermischungen ausgeschaltet.
Die Ander-Es meinen, dann erst ist klar und deutlich, dass wir Alle Eins sind, dass also die Verschiedenheit oder auch der Unterschied vonEinander, wenn überhaupt, dann nur verschwindend gering, marginal ist, eine weitere Illusion, eine Scheinbarkeit.

Nun, *ich bin für die Mitte. Weder bin *ich auch nur annähernd abgegrenzt von allem Anderen, noch verschwimme *ich mit Allen und Allem Anderen. Es bleibt die Klärung der Frage: wEs bin *ich genau?

Was ist der Unterschied zu allem anderen DaSein; und wEs ist die Verschiedenheit zu Euch anderen Menschen da DrAussen, um m*ich herum?
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Über Arizona mit Mond.
Kopiert von der NASA.
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Titel: Gefallen

Irgendeine Faser in *mir will, dass *ich gefallen möchte. Gefallen? Schon die Doppeldeutung des Wortes deutet auf Gefahr oder zumindest Unsicherheit. Ich falle vor Euch allen da DrAussen hin, bin dann so hin gefallen. Möchte gefallen, bin gefallen, in die Falle getappt, oder so.

Worauf möchte *ich hinaus? In allem was *ich tue, egal ob ohne Elektronik oder in und mit elektronischer Hilfe, möchte *ich gefallen. Möchte etwas tun, das Zuspruch, Aufmerksamkeit oder sogar Applaus findet und erregt. Stets ist dieser Wunsch Hintergrund des Handelns. Wunsch? Zwang? 

So, wie es *mir scheint, ist es / das nahe am Zwang. Ich muss gefallen. Du musst gefallen, drückt eine Facette in *mir aus, oder ein, Du musst. Ist *mir fremd, diese Facette. Ist *mir fremd. Du, “sagt” diese Facette, Du, nicht *ich. Du sollst gefallen, musst tun, was ander-Es gefällt, was gefallen findet. Musst.

Warum muss *ich gefallen?
Warum soll *ich gefallen?
Wieso bin *ich gefallen?

Weshalb die Bewegung von Innen, aus *mir hinaus auf das Aussen zu, mit dem Zwang oder auch dem Bedürfnis Wohlwollen oder Aufmerksamkeit oder klatschende Zustimmung zu erregen? Wieso *ich? Warum nicht IHR?

Wieso muss *ich Euch gefallen, weshalb nicht Ihr *mir? Vielleicht, weil Ihr *mir schon lange nicht gefallt, mit Ausnahmen Selbst-Verständlich. Seit Kindertagen missfällt *mir, was von Aussen kommt, fast Alles. Fast!

Und irgendwann hat das auch von Innen angefangen, weil das Aussen das Spiegel des Innen ist.
Wahrscheinlich?

Das bekannte Newton’sche WechselwirkungsPrinzip: jeder Kraftaufwand erregt einen sofortigen gegenteiligen Kraftaufwand. Das sogenannte dritte Gesetz der Newton’schen Gravitations-Theorie. Euer Leid erzeugt in *mir Leid.
MitLeid.
Mein Leid kam von Aussen. Von Euch. 

Aber zurück zum Gefallen: *ich habe keine Lust mehr dem Zwang zu folgen, brav, zu gefallen. Ab Jetzt spüre *ich genau hin, ob *mir gefällt, was auf *mich kommt. Was nicht gefällt, weise *ich ab, zurück, von woher es gefallen ist. Ab Heute müsst Ihr *mir nicht gefallen, und *ich Euch nicht muss.

Aber Ihr könnt *mir gerne gutes tun. Besser: Wir können Einander eine Freude tun. Das mit dem “Gefallen” lassen WIR besser Alle mal sein. Scheiss drauf!

Also, *ich errege im Innen Freude und Ihr tut Gleiches, versucht es wenigstens. Und wenn WIR das gemeinsam machen, tun und schaffen, dann … Ja was dann? Na, dann geht es UNS allen auf jeden Fall schon mal besser.
Oder etwa nicht?

Montag, 3. März 2014

35

Titel: Bekenntnisse eines Tier.

Der Link leitet zu einer Folge von arte-Philosophie mit dem Thema "Tier".


Das Gespräch zwischen Raphaël Enthoven und Étienne Bimbenet befragte die Differenz zwischen Tier und Mensch. Die Schlussfolgerung war, dass das Mensch ein Tier ist, aber auch nicht, zumindest sei das Mensch in einer Entwicklung, die Es von dem Tier wegg führt.

So ganz fehlte der Mut zum Bekenntnis zum Tier-Sein noch, und es fehlte auch die Erkenntnis, dass, wenn das Mensch eine Weiterentwicklung erreicht, das Tier eine Weiterentwicklung erreicht.
Bevor *ich dazu noch etwas schreibe, mein gestriger Kommentar zu einem Hinweis auf die Sendung vom Philosophie Magazin in fb und G+.

Schön, dass wir Menschen ganz langsam die Furcht und den Abgrenzungs~Zwang verlieren, und Uns somit auch zu unserem Tier-Sein bekennen (können).
Wenn wir Uns dann in Gänze dazu bekannt haben, werden den Meisten von Uns endlich "die Schuppen vor den Augen weggefallen" und Sie werden erkennen, warum Wir tun, was Wir tun, warum Wir so (miss)handeln, wie Wir (miss)handeln.
Bis Heute betrachten wir unsere MitGeschöpfe, also unsere Mit-Tiere aus der Ferne, mit dem Mikro- oder dem Makroskop, immer aber mit Distanz, als seien diese ebenfalls erdmondlichen EsLebeWesen gaaaanz aaaanders, wie Wir. Nun, diese distanzierte Fehl[an]sichtigkeit vergeht Uns langsam, und Wir bemerken, das ist gar nicht schlimm.
Wir suchen noch auf anderen Planeten nach MitBewohn-Es und vielleicht Gesprächsparn-Es, obwohl das wegen den Entfernungen unmöglich ist in einen RaumZeit-nahen Kontakt zu kommen, derweil sind die Partn-Es und Helf-Es rund um Uns herum und auch auf und in Uns drinn. Wir brauchen die erdmondlichen Mit-EsLebeWesen nur anerkennen und ernst nehmen und weiter zu lernen, mit Ihnen auf friedliche Weise zu kommunizieren.
Vielleicht ist das der Weg in einen Zustand und ein MitEinander, das unsere Ahnen mit dem Wort 'Paradies' beschrieben haben?

Ende des Kommentars im PhiloMag.
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Ein Tier. Ob
Es Ihnen gefällt
oder auch nicht, egal.
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Warum ist die Folgerichtigkeit ( Logik ) so schwer? 
Wenn das Mensch ein Tier ist, wozu *ich hier ein Bekenntnis liefere: Oliver-August Lützenich bin ein Tier, ganz und gar, 100 Prozent, die Verschiedenheit zu den Mit-Tieren ist die zwischen Tulpe und Rose. Wenn das Mensch also ein Tier ist, dann ist eine Weiterentwicklung des Menschen eine des Tiers und keine Entwicklung wegg vom Tier-Sein.

Solange noch ein Mensch GLAUBT, dass das Mensch nicht ganz Tier ist, so wie ein Schimpanse ein Tier ist oder ein Pferd ein Tier ist oder ein Hund ein Tier ist, statt zu wissen, dass das Mensch ganz und gar Tier ist und auch von den anderen Mit-EsLebeWesen sehr viel ist, also auch Pflanze ist, wenn auch kaum zu bemerken, dann wird uns Menschen keine Selbst-entschiedene WeiterEntwicklung gelingen. Das weiss *ich.

Aber egal, was *ich weiss oder glaube, *mir ist nicht bange Tier zu sein und mit jeder Entwicklung, die *ich tue und erreiche, auch das Tier, das *ich bin, ein Stück weit[er] zu entwickeln. Auch ein Leopard würde, wenn Es befragt würde und wir Es verstehen könnten, auf die Frage: Sind Sie etwas anderes, als ein Tier?, mit Ja antworten, weil Es anders ist, als alle anderen Tiere. Etwas.
Und doch ist ein Leopard ebenso Tier, wie Wir und ein Lurch.

Also ist die menschliche Haltung völlig natürlich. Eine normale Abgrenzungs-Haltung. Die *ich nur zu verstehen und irgendwann auch zu begreiffen wünsche.

Das Tier ist vollkommen eingebunden in eine natürliche Entwicklung, die Wir auch Evolution nennen. Wir Menschen sind darin ebenso vollständig enthalten. Wenn Wir eine Entwicklung esLeben dann tut es auch das Tier, das Wir sind.
So weiss und anerkenne Oliver-August Lützenich das.
Schönen Tag.

Samstag, 22. Februar 2014

Das Existenz des RaumZeit und Heimlichkeit

Titel: Aus dem Grunde der Unfassbarkeit

Worte von George Mikenberg (http://atlas-service-enews.web.cern.ch/atlas-service-enews/2009/profiles_09/profiles_mikenberg.php), einem Physiker vom Atlas-Detektor, am CERN, zum Thema 'RaumZeit'. Die Frage des Dokumentar-Filmers (Titel: The end of time) war: Was ist (die Bedeutung von) Zeit? 

"Wie ich schon sagte, ist für mich die Bedeutung von Zeit gewissermassen ein Teil des Raums.

Wie wir (Physik-Es, u.a. auch Max Planck, Ernest Rutherford und Albert Einstein) gezeigt haben, ist das Problem folgendes: Wir bestehen aus Atomen, und Atome bestehen aus einem Kern und Elektronen, die sich um diesen Kern (Nukleus) in der Mitte bewegen.
Unsere Vorgänger glaubten, der Kern bestünde aus Protonen und Neutronen. Aber vor 30 Jahren zeigten wir, dass sie aus Subteilchen, sogenannten Quarks bestehen.
Je mehr wir deren Struktur suchten, desto mehr erkannten wir, dass sie keine haben.

Diese SubPartikel (Quarks und andere) sind also gar nicht wirklich existent, da ihre Position im Raum nicht eindeutig ist. Zeit ist Teil des Raums. Man kann Zeit und Raum nicht getrennt voneinander betrachten.

Das sind also die Komponenten, aus denen wir und das Universum bestehen und ohne die nichts existieren würde.
Das ist für mich die Bedeutung von Zeit.
Sie bedeutet, dass wir existieren.”

Ende Zitat von George Mikenberg.

Die Basis des universalen DaSein ist unfassbar.
Auf diesem grundsätzlichen Niveau gibt es keine fixe Position in das RaumZeit. Die Substanz aus der Materie, also auch wir Menschen, bestehen, ist unfixiert, ist wie eine zarte Wolke. Im Grunde gibt es noch gar keine RaumZeit auf der Basis, auf der wir stehen. Es gibt Substanz und Potential. Wenn also die Bewegungsmöglichkeit und Etwas aufeinander treffen, oder zusammen arbeiten, erst darauf hin entsteht ein DaSein.

Die Physik hat also am Grund des DaSein gefunden, dass eine Trennung von Bewegungsfreiheit und Substanzveränderung nicht möglich ist, weil das eine, ohne das andere inexistent ist. Die Frage ist somit, wie lange dauert die Umstellung der Sprachen oder, wann findet diese Erkenntnis den Eingang in die allgemeine Aussprache? Wie lange trennen die Meisten noch Dinge und LebeWesen auf, die nur in der Zusammensetzung, in einem "festen" Mit-Einander DaSind? Ansonsten, also getrennt, nicht.
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Mond und Jupiter
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Titel: Ein Lob der Heimlichkeit?

Also, *ich verstehe das nicht mehr, dieses (zwanghafte?) bestreben, fast jede Regung zu verbergen?

Diese Ausschliessung auch der alltäglichsten Äusserungen vor Anderen. Ist das Mensch mehr und mehr paranoid, ist das die neue Form der (heimlichen) Fremdenfeindlichkeit?
Mir offenbart Ihr da DrAussen eine enorme Menge an Misstrauen und Unwille zur Aufrichtigkeit! Ich bin mehr und mehr erschüttert, wie das Selbst  (also wir Alle) alltäglichstes und unwichtigstes verbergen “muss”.

Verzeiht, aber weiss ein-Es von Euch, was Freiheit sein kann, was Aufrichtigkeit ist, was wechselseitige Freundlichkeit in und mit Uns bewirken kann?

Scheint nicht so. Immer mehr Kapuzenträg-Es und immer mehr Heimlichtu-Es in den Medien, immer mehr Firewalls überall, lauter und lauter die Warnungen vor dem “fremden” Blick, derweil sind es doch nur wir Menschen, die einander näher kennen lernen möchten.

Ja, bestimmt, der Ausruf eines Naiven!
Ja.

Bei all dem ist *mir sehr wohl bewusst, dass unsere aktuelle Wirtschafts-ordnung, noch auf Spezialwissen, Vorteils-Einbehalt, Ignoranz und Verborgenheit aufbaut, dass also das Teilen noch wenig oder gar keine Rolle im alltäglichen Umgang spielt. Das also Firmen, Künstl-Es und Behörden behaupten, es ginge nicht ohne Geheimhaltung und Datenschutz. Doch es geht unf ginge, wenn Wir wollten. Wenn unser Normalzustand der befriedete Mangel ist, was im Moment nur sehr sehr wenigen Menschen gelingt und bewusst ist. 

Aber echt, *ich finde dieses neurotische Getue, um das menschliche tun und träumen, lästig.
Jed-Es glaubt, verbergen zu müssen, was Es denkt und meint und sagt und labert und [er]findet, statt dazu zu stehen und es auch gut zu finden.

Was haltet Ihr da DrAussen von Euch, was wisst Ihr da DrAussen, vom Mensch-Sein, vom DaSein überhaupt!?

Wenigl-ich, wie *ich fassunglos mehr und mehr bemerke, vor lauter Geheimniskrämerei und übermässiger Wichtigtuerei! Abschätzigkeit ist der Meisten Trumpf, statt Einander Ernst und anzunehmen, wie Wir nun mal in aller Verschiedenheit, eben alle auch fast Gleich sind: Alle verletzliche, bedürftige, vielschichtige und wundervolle Menschen.

Aber noch mit mehr Graus vor einander, als dem Wunsch mitEinander in diesem doch ziemlich kurzfristigen DaSein gut versorgt, gut gelaunt und gut bewegt Mensch zu sein.
Was ist da nur in uns Menschen, das Uns die Freundlichkeit, die Friedlichkeit und Wahrhaftigkeit so schwer macht, dass es Uns noch (!) so viel leichter macht[¡!] einander alltäglich zu belügen, zu …

Ich geb auf, *ich komm nicht drauff. Noch nicht.

Dienstag, 18. Februar 2014

30

Titel: Eine seltsam haltlose/-bare Frage,
oder: Vom Un-Sinn des Gelingens.

Von RaumZeit zu ZeitRaum taucht immer wieder die “Frage” auf:
Ist das/[m]ein EsLeben sinnvoll?

Die Antwort lautet: Ja, das ist es.
Und zwar für Alles und Jed-Es, was daIst.
Klar, kann Jed-Es das inFrage stellen.
und behaupten, nein, das ist es nicht.
Das ändert kaum etwas an der Tatsache,
dass das DaSein ist! Und dies ist keine
Frage. Gibt es somit eine Grenze des
Zweifelns? Ja, die Tatsache. Ich bin.

Manche erkennen keine Grenzen. 
Andere erspüren k[aum]eine Freiheit.
DaZwischen bin *ich, begrenzt bin ich.

Oder auch: Macht es Sinn, was Ich tue?

Ja. Das tut es.
Was den sonst?
.
VorSicht!
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Jedes Wesen tut etwas mit und für den Sinn.
Hätte es keinen Sinn, würde es nichts tun.
So einfach ist das. Wir Alle tun etwas dafür.

Oder will ein-Es behaupten, dass das Zeugen ohne Sinn ist?

Oder das austragen ohne Sinn ist,
oder das Hunger und das Lust
und das Frust und das …, ohne Sinn sei?
Eine dämlichere Frage gibt es für *mich kaum!

Ausser!
In dem Wort “Sinn” steckt mehr drinnen, als nur kindliches Staunen, also zum Beispiel die Frage: Was kann “ich”, als einzeln-Es DaSein (Wesen), zum Gelingen des DaSein beitragen?
Gelingen?

Sehen Sie, das ist eine Frage, die weit aus dem kindlichen Staunen der Sinn”frage(?)” hinausweist: Kann das DaSein gelingen? Und diese Frage stellt JEDES Einzel-Es genauso, wie das Ganze (DaSein) diese Frage stellt.

Eine wirklich wichtige und [Sinn]gehaltvolle Frage ist also:
Was fülle Ich in ein gelingend EsLeben hinein?
Die Frage des DaSein lautet also wohl: Was ist das Ergebnis, des Gelingens?

Ist Leid ein Ergebnis des Gelingens?
Ist Freude ein Ergebnis eines gelingenden DaSein?
In welcher Gewichtung von Schmerz und Wohligkeit ist es ein Gelingen?
Ist das Gelingen des DaSein die Summe des Gelingens Aller im DaSein?
Ja. Die Summe aus Leid, etwas DaZwischen und aus Freude ist Jed-Es.
Das Gelingen ist somit in ein-Es mehr Leid, in ander-Es mehr Freude.
Und das Universum ist eine Summe. Was trage *ich zur Summe bei?
Wenn ich gelinge, was für ein Bereich im DaSein wird dadurch stärker? 
Ist mein Gelingen vorgegeben, oder bin *ich daran beteiligt? Bin ich.
Ist das sinnvoll? 

Kurze Herkunftsforschung des Wortes: Sinn
mittel- und althochdeutsch “sin”, weitere Herkunft nicht sicher; möglicherweise zur Gruppe von indogermanisch “*sent-” = „gehen, reisen, fahren“, zu der unter anderem althochdeutsch “sinnan” = „reisen, streben, trachten“ und lateinisch “sentire” → la = „empfinden, wahrnehmen, zählen”;
vergleiche auch senden und Gesinde.

Und zur Bedeutung des Wortes:
1. Biologie: (Plural: Sinne) bestimmte physiologische Fähigkeit zur Wahr-nehmung von Etwas
2. ohne Plural: innere Beziehung, Verständnis eines Menschen für eine Sache
3. ohne Plural: Zustand, Ausrichtung der Gedanken einer Person
4. ohne Plural: Bedeutungen und Vorstellungen, in einem Wort oder Satz.
5. ohne Plural: gedanklicher Hintergrund, Zweck einer Handlung oder Sache.

Geht die Frage nach dem Sinn zu eines Mensch, um Dieses zu hinterfragen, ob Es nützlich daIst, ob Es bedeutend daIst, ob es etwas zum Gelingen des DaSein beiträgt, weiss *ich nur eine Antwort: Ja!

Und mir ist klar, dass das Adolf Hitler genauso einbegreift, wie Henry Dunant (Mitgründer des Roten Kreuz). So sind Massenmörder also ebenso sinnvoll, wie Friedensstifter.

Sinn wertet nicht, Sinn fragt, Sinn misst.
Alles (Sachen) und All-Es (EsLebewesen) ist, isst und misst und trägt ein Stückchen zum Ergebnis bei.
Deshalb ist die Frage nach dem Sinn, ohne Spezifizierung, ohne Genauigkeit, UnSinn.
Denn, Alles und Jed-Es ist sinnvoll.
DaSein ist Sinn-Sein, ist sinnvoll.
Danke.

Donnerstag, 6. Februar 2014

23

Titel: Irritationen

Da bin *ich ja nun eindeutig ein Mensch. 
Irgendeine Kreatur in diesem Kleinst-PlanetenSystem: Erde-Mond. Inzwischen weiss *ich auch - nach ziemlich langer Umschau und einigem Lernen -, dass ich Mensch , nichts (und die längeren Leses wissen, dass "nichts" immer auch etwas ist, aber eben meist nur etwas kleines, wenig; manchmal aber auch Alles-ausser-ein-Es, dass gerade mit Allem eben Nichts zu tun haben möchte, oder von Ander-Es als solches [nichts] bewertet wird; was sehr häufig ist! Aber in diesem Satz ist 'nichts' wirklich nur wenig: nichts) besonderes, zwischen all den anderen Kreaturen hier bin.

Eines von Vielen Verschiedenheiten, die in diesem Kleinst-Verbund Erde-Mond, in der warmen Entfernung von einem mittelgrossen Stern, eine ziemlich kurze Spanne EsLeben dürfen. Ziemlich kurz, im Vergleich mit Bäumen. Weil im Vergleich mit manchen Subpartikeln EsLeben wir Menschen extrem viel länger, aber im Vergleich mit das Stern, das uns Alle hier erst möglich machte, esLeben Wir hier eigentlich gar nicht, fast nicht (s.o.). Mit den Vergleichen ist das ja immer so eine Sache!?
Aber das wollte *ich auch gar nicht tun, vergleichen.
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Berlin-Schöneberg
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Da bin *ich also eines des zahlreichen EsLebeWesen hier, irgendwo im ..., wie auch immer das benannt ist, von Was auch immer, und bin leer.

Voll des Glaubens. Leer des Wissens. Fast leer. Inzwischen. Fast. 

Und schaue so herum und frage. Frage. Frage von Wissens-Partikel zu Wissens-Partikel genauer und deutlicher und sicherer. Fragen braucht also Wissen. Als Grundierung. Wissen ist die Voraussetzung von Fragen. So ist NICHT der Mangel, der Grund für Hunger, sondern die Fülle. Fragen braucht Antworten.
Dann wäre der Grund für den Mangel, die Fülle. Seltsam?

Wenn Etwas DaIst, braucht Es als Voraussetzung, das Nichts. Das ist die Idee und Folgerung einiger Philosophen, ist also eine Spekulation.

Dualitäten sind eine Bedingung unseres DaSein. Extreme.
Und zwischen diesen Dualitäten, oder mit den Extremen, existieren wir Alle. Irgendwie.
Dualitäten und Etwas DaZwischen ergibt das DaSein.

Schön und gut. Meine Ausgangs-Frage war: Wo bin *ich hier hinein geraten?
Oder auch: Wie bin *ich hier hinein geraten? Und wozu?
Oliver-August Lützenich ganz persönlich.
Wo ist Hier? Warum ausgerechnet als Mensch? Tausende haben diese Fragen schon gestellt. Die Antworten sind also bereits da. Denn, wie oben angedeutet, ist die Voraussetzung für das Fragen: Antworten. 

Stelle ich die passenden Fragen?
Denn das Frage kann das Antwort doch erst treffen, wenn es passt, wenn Beides ineinander passt. Wo bin ich hier hinein geraten? 
Mir kommt das Hier und Jetzt, wie ein ziemlich verkrampfter Kinder Geburtstag vor, Sackhüpfen, Topfschlagen, Missverstehen, Verstecken spielen, Hinter gehen und vorne so tun, als ob ... und so weiter und so fort, obwohl auch ziemlich faszinierendes dabei entsteht. Häuser mit 120 Etagen, Atombomben, Flugzeug Träger, Alten Pflege Roboter, Superjachten, Favelas, Cern, Mars Mobile, Pfirsich Joghurt, Villen Viertel, Erdgas Leitungen, Obdach Lose, Beamte, ...

Kaum ein EsLebeWesen mag Veränderung, fast Alle esLeben in Gewohnheiten, aber wenn damit Schluss ist, weil Katastrophe, wie Erdbeben, Unfall oder das abLeben eines Partn-Es, dann ist die Veränderung da. Dann merkt ein-Es auf ein mal, dass Veränderung möglich und machbar und meist vorteilhaft ist. Wo nicht vorteilhaft, kann nachgeholfen werden. Nix is fix. Und nix ist unveränderlich (schlicht oder schlecht).

Das weiss nur kaum ein-Es, deshalb bleibt fast Alles, wie es ist, so lange ein-Es ist, bis das eine Katastrophe ist. DaZwischen ist entweder Krise oder Revolution oder satte Langeweile. EU ist drittens.

Wo bin *ich hier nur hinein geraten, und wie komme *ich hier heil wieder hinaus? Aus diesem zähen Geschehen hier, aus dieser Verweigerung von Freude in permanenz. Leid wird ein-Es hier nie verweigert. Das ist anscheinend Menschen Pflicht, Leid zu verbreiten, im Selbst genauso, wie darum herum.

Seltsam?
Weil, Freude ist mindestens eben so reichlich vorhanden. Aber das mit dem Leid ist einfacher. Leid ist einfacher. Freude ist vielfacher. Mensch ist einfacher, aber auch vielfacher. Das wollen jedoch die Meisten nicht. Warum?
Leid[en] ist einfacher. Wie bringt Mensch das Mensch zur Freude der Vielfalt?
Solange das [Mit]Leid einfacher ist, als das Freude im/am MitEinander?

KampfDrohnen? Schutz Westen, Mörser, falsch Namen, Hinter Ziehung, NSA. Ständiger Konkurrenz Kampf mit Gewalt, in der Überfülle des DaSein? Um was?
Bis jetzt eben tut das Mensch, was es tun muss, wie es geprägt wurde, in langen Sonnenumellipsungen, Millionen male, bis Heute, tut Mensch, zu was Es wurde, ohne Pause, ohne Mensch-Reflexion. Erkennt keine Alternativen. Macht einfach immer so weiter, wie gewohnt, bis auf die üblichen Änderungen, die von den Binnen- und UmWeltVerhältnissen in der RaumZeit "erzwungen" werden.

Die ganze Elektro-, Mechanik- und sonstige Technik und Forschung ist eine Notwendigkeit und keine Eigen-Leistung des Menschen. Auch wenn Mensch das glaubt. Dass Es ganz toll und die Spitze des Eisbergs ist.

Ist Es das?
Nein. Mensch ist. Reflexionslos. Bis auf minimalste Ausnahmen. Die gab und gibt es immer. Eine weitere Konstante des DaSein. Mensch tut. Behindern und leiden. Auch das Freude ist nur minimalst, auch das eine Konstante. Des Mensch-Sein. 
Was kann *ich nur tun, das zu ändern?

Sonntag, 2. Februar 2014

22

Titel: Einverständnisse

Ja, *ich bin ein alltägliches Mensch. Was sonst! Normal. Merk *ich immer wieder, wenn *ich mit Freunden, Bekannten und Unbekannten spreche. Auch in der Nörgelei und Ungeduld. Ja, *ich bin ein banal EsLebeWesen und in vielem auch dumm, in *mir laufen all die altäglichen unbesonderen Abläufe und Kreisläufe und Ein- sowie Ausläufe ab. Wie sollte *ich auch sonst esLeben, wie sonst sollte ein-Es auch funktionieren?

Warum also wundert, mehr noch, stören *mich die Banalitäten und Dummheiten, die in unserem DaZwischen-Netz hereingeladen und herumgereicht werden? Warum laufe *ich manchmal dagegen Sturm, zu besichtigen im vergangenen Beitrag Nr. 21?

Das DaZwischen-Netz ist ja nun auch nur ein "Spiegel" der Spezies, die es geschaffen hat, es befüllt und betreibt, also ist auch der Haupt-Inhalt entsprechend: wenig geprüftes und passend bewertetes und eingeordnetes Wissen, enorme Mengen an Glauben, Unfug, Sex, Gewalt, Marktgeschehen, Geflüster und sonstige Heimlichkeiten, Lügen, Drohungen und sonstiges Alltägliches, Regional und International.

Und dann komm *ich daher, und reg *mich auf, wegen ...
Ja, wegen was eigentlich? Worte, Sätze, Halbgegartes und Unwichtiges, statt anzu erkennen, dass das einfach so sein muss, so sein muss, so lange wir Menschen so sind.
99 Prozent von Uns werden einfach einfach durchgeschleust, durch die kurze RaumZeit-Phase, die ein Mensch esLeben ist. Wenn *ich in dem Körper forsche, der *ich ist, bemerke *ich das Selbe Verhältnis: 99 Prozent Einfachheit mit bestenfalls besonderen Kenntnissen, aber ohne jeglichen WeiterBlick oder gar WeitBlick.

Es ist besser, *ich bin froh, dass *ich die 1 Prozent WeitBlick geschafft habe, das können und dürfen nur 1 Prozent von Uns, wenn *ich überhaupt schon so weit bin!? Denn noch habe *ich das keineswegs erwiesen. Schreibe meistens nur mehr oder weniger heimlich, so vor *mich hin. Ohne einen wirklichen (Ein-oder Aus-)Wurf, der scheppert und kracht und so richtig Lärm macht.

Also, wenn *ich aus 99 Prozent unweiter Alltäglichkeit bin und bestenfalls 1 Prozent etwas hervorragender Auswüchse, dann beende *ich sofort diese anmassende Beschwererei und Verbesserei und die MitLeids-Tour im DaZwischen-Netz und darum herum.
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Duane Hanson,
Delivery man, von 1980
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Und dann?
Na, nutz mal das 1 Prozent, wenn es denn Wirklichkeit ist und auch in *mir ist und mach ein wenig Wind! Vielleicht schaffen Wir dann irgendwann die 2 Prozent, als Menschheit. Das ware Uns doch wohl zu wünschen. Vielleicht brauchen Wir dann auch weniger Technik und schaffen ein Zusammen esLeben, das ohne die aktuell übliche ÜbesLebens-Konkurrenz und die damit auch nötige Gewalt und Heimlichkeiten und enormem Unterschiede ist?

Aber die so geprägte Vergangenheit zu ändern ist ziemlich schwer! Auch anzu erkennen,  dass kein Mangel herrschen muss, wie es in Uns eingeprägt ist, wird schwer zu erweitern sein. Aber unversucht, besser: ungetan darf Mensch es nicht lassen.

Donnerstag, 30. Januar 2014

18

Titel: Dunkles Zentrum

Wenn ein “schwarzes Loch” das gravitative Zentrum eines Systems, z.B. einer Galaxie ist, mit Auswirkungen bis an die äussersten Ränder dieses Systems, also auch einem Einfluss auf die Fliehkräfte und die Rotations-Geschwindigkeiten aller Sterne, Gaswolken und sonstiger Materie hat, dann erscheint es mir völlig unsinnig, so etwas wie einen Ereignishorizont, also eine Abtrennung / Abgrenzung, ob nun vollständig oder nur zart, überhaupt in Erwägung zu ziehen.

Der Einfluss auf die Umgebung braucht die Einbindung und die volle Zugänglichkeit, in dieser Umgebung, sonst: kein Einfluss.
Auch wenn ich die Türe zu mache und nicht mehr kommuniziere, bleibt mein Einfluss auf Familie und Freunde erhalten, solange ich bin.

Und der Einfluss der gravitativen Zentren in allen Systemen des Universums ist enorm, aber wir scheinen noch wenig davon zu wissen, wie wir überhaupt wenig von dem wissen, was ist.
Stichwort: Dunkle Materie und Dunkle Energie. Diese beiden Inhalte des DaSein machen fast Alles aus, was im Universum enthalten ist: 96 Prozent.

Das Universum, das auch uns gestaltet hat und am esLeben hält, ist uns ?
Selbst die paar Prozent, die wir sind, ist fast unbekannt: was bin ich?

Aber wir tun, ja, wir müssen handeln!
Sonst sterben wir vor der möglichen esLebens-Dauer.
Und das wollen wir nicht, wir wollen länger daSein.

Aber meine Demut ist inzwischen grösser, als die Anmassung der Bibel und der Vergangenheit, auch gegenüber unseren Mit-EsLebeWesen.
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Ein Menschenmann geht ein Jahr
als Menschenfrau aus. Ein sehr
interessantes Experiment!
Aber vor allem erschütternd.
Für einen mann, wie mann
mit frau umgeht, als mann
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Titel: Wilde Tiere

Zur RaumZeit gibt es ein Dokumentar Filmfest in Berlin, das 7. Green me Festival, mit einem Thema und Film zum “Wildtier Wolf”

Wildtier Wolf?

Leider schaut das Tier Mensch immer nur in einen Spiegel, in dem der Traum eines “Menschen” zu besichtigen ist, jedoch nie das Mensch, das ein erdmondliches EsLebewesen ist, wie auch das Wolf. Was ist wohl da im Vergleich das wildere Tier? Was richtet mehr Schaden an?

Glaubt irgendein-Es noch, dass eine wahrhaftige Aufklärung und Selbst-Beschau schlecht für dieses Selbst ist? Ja, fast Alle glauben das. Deswegen handeln Wir so blindlings und gehemmt.

Ja, fast Alle glauben, das Mensch sei etwas anderes, ja sogar etwas besseres, als die anderen erdmondlichen Mit-EsLebeWesen.

Gut, das dieser unwissende Glauben, den Fortschritt nur aufhält, aber nicht verhindert.

Montag, 27. Januar 2014

17

Titel: Mensch - Maschine ?

Es ist, denke ich, ein grosser Qualitätsunterschied, die Fertigkeiten (Fertigkeiten, sind in meinem Wortgebrauch Fähigkeiten, die durch Training und Lernen einem Menschen flüssiger und leichter gelingen, als die vielen Fähigkeiten, die nur in ein-Es schlummern, ohne gefördert und gefordert zu werden. Rechnen oder Schwimmen könnte jed-Es, kann aber eben nicht jed-Es) eines LebeWesens auf eine Maschine zu übertragen - {ein "digitales Wesen", das sehr beschränkt ist, denn "analoge Wesen" sind noch (!) wesentlich komplexer, zerbrechlicher, also auch offener und verbundener und anpassungsfähiger (da haben Sie eine Fähigkeit, die vielleicht immer kleiner verkümmert? Die Anpassungsbereitschaft - die soziale Kompetenz - sinkt, die Wichtigkeit des jeweiligen Selbst wächst. Ist das förderlich, vielleicht sogar einem noch unerkannten Zweck dienlich? *ich vermute: Ja.)} -, als die Fertigkeiten eines LebeWesens auf ein anderes LebeWesen zu übertragen, oder die Fertigkeiten eines LebeWesens für ein anderes LebeWesen zu nutzen.
Verwirrt? Auch wegen der Schreibweise? Gut.

Dieses Tun, also die Übertragung unserer Fähigkeiten und Fertigkeiten auf Maschinen, empfinde ich als "Übersprungs-Handlung". Ein Begriff aus der Biologie, der beinhaltet, dass ein Lebewesen eine Reaktion an etwas Unbeteiligtem auslebt, an Etwas, das die Be-Handlung nicht veranlasst hat, aber nun die Reaktion darauf abbekommt.

Als Beispiele: Ein SchwächerEs wird von eines StärkerEs bestraft und tritt daraufhin auf Etwas noch SchwächerEs herum: ein Hund erhält eine Rüge und zerbeisst daraufhin voller Wut nicht das -Es rügende / strafende, sondern z.B. einen Ast, Knochen oder sonst etwas, oder ein Kind wird von einem Elternteil getadelt / gerügt; und "bestraft" daraufhin ein anderes schwächeres Kind, im ungünstigsten Fall den kleinen Bruder oder die Schwester, nur als Beispiel.

Die Übersprungs-Handlung in unserem Fall, ist eher ein Ausweichen vor dem Aufwand, die eigenen Fähigkeiten auszubauen. Die Übersprungs-Handlung des Menschen erfolgt aus einem Bemerken des eigenen grossartigen und aussergewöhnlichen Potentials, aber dem sofort daraufhin folgenden Erkennen, dass die Nutzung und der Ausbau des Potentials tiefgreifende, nämlich grundsätzliche Veränderungen im Selbst und im Umgang der Selbst im Miteinander bedarf.

Das Mensch muss, um das Potential zu nutzen, das Es ist, radikale (von lat. 'radix' = "die Wurzel") Änderungen im Selbst (Körper) und in der Zusammenarbeit der Körper, also der Gesellschaft vornehmen; und das weckt eine ebenfalls tiefgreifende, also "radikale" Angst und Abwehr aus:
Daher lieber das Potential auslagern, es übertragen auf AnderEs, in Unserem Fall auf Maschinen.

Das eine (von EsLebewesen zu EsLebewesen) ist eine Übertragung auf Gleichem - vielleicht sogar auf dem Selben - Niveau, das andere ist eine Übertragung auf ein niedrigeres, nein, besser, auf ein weniger komplexes (kompliziertes?) Niveau, also im Grund eine Überforderung des Einfacheren durch das Kompliziertere Niveau.

Das Mensch lagert seine Fähigkeiten auf die Maschinen aus und versucht sie dort zu Fertigkeiten nutzbringend auszubauen.
Zum Beispiel programmieren Wir seit längerem schon Spracherkennungs-Programme in digitalen Maschinen - {ich betone das digitale, damit Ihnen bewusst bleibt, dass Wir analogen - also vielstimmig und vielfarbig basierten - Lebewesen, "UNS" auf eine zweistimmig basierte Lebensform auslagern} - und seit neuestem kommen auch Programme hinzu, die den Maschinen das "kreative" Schreiben beibringen wollen, es zumindest möglich machen wollen.
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Das Foto hat schlichtwegg nichts
mit dem umgebenden Text zu
tun, oder etwa doch? Könnte
das auch eine Maschine? 
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In einem FAZ-Blog, der dieses Thema des "maschinellen kreativen Schreibens" aufgriff, schrieb ich dazu folgendes: 

"Also, meine persönliche automatisierte Spracherkennungs- und Spracherzeugungs-SanftWare leistet erstaunliches und läuft ausgezeichnet, zwar noch weit entfernt von wirklich unbekümmerter Präzision und der garantierten Wucht bei der Verbreitung nach Innen, wie nach Draussen, aber ich arbeite täglich damit und dafür, sie zu verbessern und um Neues, an Wörtern und Sätzen und Wissenswertem, zu erweitern. Das klappt auch und ich bin oft genug erstaunt und hocherfreut, was dabei so an Texten entsteht, Sie kennen das ja inzwischen vielleicht, deswegen verstehe ich auch gar nicht so recht, warum ich oder auch Wir das auslagern wollen: dieses Vermögen in Maschinen stecken wollen?
Ein anderer Kommentator hat recht, mit der Feststellung, dass Wir jetzt nur noch die Maschinen brauchen, die das von Maschinen getextete auch noch lesen, dann ist das Mensch auch diesen "Auftrag" los. So, eins nach dem anderen, übertragen Wir Menschen unsere Fähigkeiten und Tätigkeiten auf Maschinen, ohne dass sie dort eine wirkliche Verbesserung oder bedeutende Weiterentwicklung erfahren. Ich komme da langsam nicht mehr mit?
Das erscheint mir so zwanghaft. Wollen Wir Uns abschaffen, Uns überflüssig machen? Ist das ein Programm, das in Uns arbeitet, mit dem Auftrag des DaSeins: zuerst aufraffen, dann anschaffen und dann abschaffen?

Und das ganze bebildern Wir mit molliger Musik und bunten Bildchen, damit Wir gar nicht merken, was da so läuft in und mit Uns, oder besser, es wird Uns mit drolliger Musik und prolligen Bildchen schöngewellt, damit Wir brav Unseren Auftrag ausführen. Aber wozu braucht das DaSein "denkende", "komponierende", "schreibende", ... handelnde Maschinen?

Tja, da sehen Sie, was meine WeichZartWare wieder so alles erfunden hat, manchmal denke ich, wenn ich das so lese, ob ich dieser ZartSache vielleicht zuviel Fragezeichen zugemutet habe? Da, schon wieder eins, also wirklich? Sehen Sie, es kann gar nicht mehr auf hören, also ziehe ich jetzt mal den Stecker aus der Steckdo "

Ende meines FAZ-Kommentars.

Um noch einmal zurückzukommen, auf den Anfang, es ist ein grosser Qualitätsunterschied, ob Wir etwas auf Maschinen auslagern, oder Uns etwas von Mit-EsLebewesen aneignen; oder ob Wir die Fertigkeiten von Mit-EsLebewesen für unsere noch unfertige Existenz nutzen.
Das Kennwort dazu ist: Bionik.

Mittwoch, 15. Januar 2014

12

Titel: Was ist passender Grenz-Schutz?

Diese Welt ist nach Aussen hin fast völlig offen und nach Innen hinein fast vollkommen verschlossen. Diese Welt ist im Falle dieses Textes, dieser kleine Planet, auf dem - mit vielen Anderen - *ich hier EsLebe.

Die Erde ist also nach Innen ziemlich fest verschlossen und nach Aussen geht das Gespür - darin auch das Hören - fast bis an die Grenzen des Universums.

Nach Innen ist der Planet steinhart, mitunter sogar eisern, nach Aussen fast ohne Schutz, bis auf eine luftige Hülle und ein schwankendes elektrisches Feld.

Zum Inneren hin - also in Richtung Mitte - braucht eine Erkundung ausgereiftes Werkzeug und viel Geduld, in die Umgebung hinaus, genügt oft schon ein wenig Gespür.
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Baum mit Bewuchs,
Pflanze auf Pflanze
auf Erde, auf ...
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DaZwischen sind wir EsLebeWesen, dabei auch das Mensch, in aller Vielfalt und Vielheit. 

Wie ähnlich wir Alle hier doch dem Planeten sind, aus dem Wir sind, auf dem Wir sind und von dem Wir versorgt und erfreut werden, von der Zeugung bis zum Sterben.
Klingt etwas dramatisch oder auch pathetisch, möchte jedoch lediglich die Ähnlichkeit anerkennen, zwischen dem Lebendigkeits-RaumZeit das Erde-Mond ist, und den LebeWesen darIn. Wir sind angepasst und abhängig von der Konstellation und den inneren und äusseren Bedingungen dieses Sonnensystems.

DaZwischen-Titel: Das Erkenntnis des Fast-(Da)Sein

Mensch-daSein ist also ebenso, zum Inneren fast vollständig verborgen, nach Aussen hin fast vollkommen frei. Fast, fast, fast, ist ein Adverb und betont den Abstand zur Gänze.
Die es in diesem Universum nicht gibt, alles in diesem Geschehen ist ein wenig un-vollständig, auch wenn es dem Gespür - darIn auch das Schmecken - oft so erscheint.
Dieses DaSein ist stets nur fast Da, fast das, was Es ist und wo Es ist. Die Schlussfolgerung könnte also lauten, das DaSein = FastSein. Alles, Was ist?; ist FraglichEs oder Fraglich-Es, je nachdem, ob ohne oder mit DNS.

Dieses Sonnen- und Kleinst-PlanetenSystem hat die EsLebendigkeit darIn mitgestaltet, den besonderen Bedingungen darIn und darum angemessen. Übrigens, das Es vor dem Leben enthält den Tod, denn ohne diesen Anteil wäre noch nicht mal Nichts, das ist der RaumZeit gleich, weil ohne den Raum es auch keine Zeit gäbe.

Die erdmondlichen LebeWesen sind Geschöpfe besonderer Bedingungen, allerdings noch meist ohne Anerkennung oder Bewusstheit dessen. Alles erdmondliche Geschehen ist Selbst-ähnlich, ist eine etwas (fast!) abweichende Facette des Selbst, das auch ein Sonnensystem ist, mit der Aussen-Grenze, von den altgriechen Heliosphäre benannt.

Für *mich hier gilt, dass Alles, das in/mit einer irgendwie erspürbaren Haut/Grenze existiert (esLebt!), ebenso ein Selbst ist, wie alle EsLebeWesen je ein Selbst sind. So kann *ich also schreiben, dass das erdmondliche Selbst in einem grösseren Selbst esLebt und das wiederum in einem noch weit grösseren Selbst u.s.w.u.s.f. Die Babuschkas haben ihre Berechtigung, sind also der Wirklichkeit abgespürt - darIn auch das Sehen -, setzen etwas im kleinen fort, was im Grossen, bis RIESENGROSSEN! vielen schon dämmert.

Das Mensch, nach Innen fa/est unergründlich und verschlossen, aber nach Aussen fast unermesslich weit und offen. Fast. Was mache *ich nur aus dieser Erkenntnis? Dass *ich wie die Welt bin. Fast. Von k[aum]ein-Es weiter entfernt und abweichend, als ein paar Sonnenstunden oder vielleicht einer Frage mehr, was grösstenfalls ein paar Promille und engstenfalls nur wenige Mikrometer sind. DaSein ist eben Gleich=daSein, sonst gibt es Probleme und Konflikte, bis hin zu Revolutionen und Krieg.

Noch bereitet den Meisten erdmondlich menschlichen LebeWesen, die Vielfalt grosse oft gewaltige Schwierigkeiten, weil das Meiste noch sehr einfach ist. Auf das erste Gespür, einfach. Das reicht aber Meistens zur EsLebendigkeit aus. Einfachheit. Die Zweifachheit habe *ich inzwischen erreicht, *ich finde, das ist doch schon mal was, wenn auch nicht viel mehr als Eins, aber genug davon.

Innen hui, Aussen solala. Pfui, war *ich selten, aber manchmal fühle und spüre ich ziemlich schreckliche Dinge und Gefühle, da ist mir noch dringender nach Wechsel und Veränderung, wie es allgemein üblich ist, aber ...

Samstag, 11. Januar 2014

9

Erster Titel: Lügen haben kurze ..., die Wahrheit stellt den Rest.

Lügen ist ein Bereich der Wirklichkeit, wahrscheinlich sogar ein elementarer Breich, also werden LügnerInnen immer auch Begründungen für die Lügen [er]finden, die das Lügen schützen. Die das Gelogene bewahren (oder ist es bewähren?) sollen.
Ja!
Ich bin auch ein Lügner, vielleicht, weil die Wahrheit sonst nicht aufzuhalten ist.
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Ein halb-Gesicht.
Ble-*ich
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Zweiter Titel: Von der fehlenden Betriebsanleitung.

Manchmal gelingt eine kleiner winziger Abstand vom DaSein als Mensch. Was bin *ich dann? In diesem winzigsten Abstand, in dem *ich nicht-Mensch bin, in diesem Neben-Bereich oder DaZwischen-DaSein. Geist? Nein, weil Geist ganz Körper ist. Aber ist dieser Abstand auch ein Abstand vom körperlich DaSein? Worauf möchte *ich hinaus, oder auch hinein?
Wenn ich so abständig bin, dann erspüre ich(?), grosse Unsicherheit in den Menschen, in dem, der ich dann nur noch abständig bin und auch um mich(?) herum. Banal. Einerseits. Andererseits tun die Meisten so, als wüssten Sie, was Sie und auch Wir tun. Wenigstens stellen nur sehr sehr wenige MitMenschen grundsätzliche und weitreichende Fragen, was für *mich ein deutliches Zeichen für bewusste und dem jeweiligen Selbst eingestandene Unsicherheit ist, etwas tiefer und weiter in und aus dem je persönlichen Selbst (ich) hinein und hinaus.
Das erdmondliche DaSein ist fast pure Verunsicherung, aufGrund Jahrmillionen von Jahren und der grundsätzlichen Freundlichkeit des DaSein zu den Geschöpfen, überleben Wir trotzdem einigermassen gut. Das DaSein meint es gut mit Uns Erdmondlichen. 
Aber - und jetzt komme *ich endlich auf den Grund dieses Schreibens -, das DaSein hat keine Gebrauchsanleitung mit bekommen. So gibt es auch für die Geschöpfe des DaSein, also auch uns Menschen, keine Gebrauchs-Anleitung.

Wie funktioniert das DaSein? Oder besonders: Wie geht Mensch-Sein?
1. Das Mensch ist ein …
2. Das Mensch ist aus …
3. Das Mensch hat die Fähigkeiten zu …
4. Das Mensch hat die Möglichkeiten zu …
5. Das Mensch kann Folgende Fertigkeiten erwerben: …
6. Das Mensch …

u.s.w.

Wenn ich also so auf Abstand bin, entdecke *ich, dass diese grundsätzliche Unsicherheit, dass diese elementare Verunsicherung, auch bewirkt, dass wir Erdmondlichen - darIn auch das Mensch, seit den ersten Fragen, welche über das blosse ÜbEsLeben hinausgehen - dabei sind, eine “Betriebs-Anleitung” im und für das DaSein zu erarbeiten.
Das Mensch erforscht und erarbeitet und erstümpert und “erkriegt” und erliebt und erdenkt und … s.w., eine Gebrauchs-Anleitung der erdmondlichen EsLebendigkeit, zumindest dieses winzigsten Bereichs des gigantischen, fast unermesslichen DaSein, in dem Wir geborgen sind, verletzlich sind, sterblich sind, freundlich sind, hässlich sind, feindlich sind, zärtlich sind, neugierig sind, bis zum Schmerz und bis zum Glück.
Danke DaSein, dass auch *ich dasein darf!