Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Samstag, 25. Oktober 2014

Menschen-Sprache, UnArchie und A-Komplexität

Titel: Die Entwicklung einer Menschen-Sprache

Immer mehr Traurigkeit kommt in Medien und Gesprächen auf, weil viele Dialekte und "Klein"-Sprachen verschwinden. Kann *ich verstehen, aber ...

... *mir ist es lieber, *ich verstehe die MitMenschen, zumindest in der Öffentlichkeit, als Sie nicht zu verstehen, weil jed-Es so redet, wie Es das aufgeprägt wurde. Dialekte oder sonst einen Kauderwelsch kann ja jed-Es zuHause reden, oder denken, aber MitEinander ist es befriedender und vertrauter - so geht es glaube *ich der Mehrheit und auch *mir-  wir verstehen einander.

Eine allen Menschen gemeinsame Sprache ist *mir ein echtes Anliegen.
Daneben mag es noch Milliarden Dialekte geben, aber in der Öffentlichkeit - also im Schriftverkehr und Schildern - wäre *mir wechselseitige klare Verständlichkeit sehr wichtig.

Den Widerstand oder auch die fehlende Idee der Politik-Es für eine Allen Menschen in allen Schulen vermittelte selbe Sprache - kann doch von *mir aus auch Suaheli oder Javanesisch oder eine gemeinsame NeuEntwicklung sein, wichtig ist doch nur, dass wirklich ALLE Menschen diese eine Sprache komplett und deutlich sprechen und schreiben können - verstehe *ich nicht?

Wie ein-Es mit der Familie oder in der Region mit dem Umfeld spricht, ist doch davon völlig frei gestellt. Aber alle Schilder und Karten, einfach geschrieben, alles, was auch von Fremden verstanden werden muss, brauchen eine allgemein verständliche Sprache.

Was daran weckt Ihren Widerstand?
Wenn es keinen Widerspruch in Ihnen weckt, könnten Sie die Idee auch weiter reichen.
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Dass *ich so eine Installation
bereits öfter hier eingestellt
habe, liegt daran, dass es
*mir sehr oft so begegnet
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Titel: Der Abgesang der Anarchie

Eine Freundin verwendet immer mal wieder ein *mir wichtiges Wort, wie *ich finde, falsch. Also schrieb *ich Ihr:

Du verwendest den Begriff "Anarchie" schon wieder falsch! Himmel, xxxy, Anarchie ist KEIN brutales dumpfes Durcheinander, kein wildes Chaos und Gemetzel! Da fällst auch Du nur auf die angstmachende überhebliche Rhetorik der Fremd-Bestimmung, der Mächtigen und Machthaber herein, die ein System der "Herrschaftslosigkeit", der "Obrigkeitslosigkeit", der Führungslosigkeit - und genau das ist Anarchie -, als dumpfes gefährliches Gewühle und tödliches Gezänk verunglimpfen. Und das noch bevor jemals auch nur annähernd so etwas wie Anarchie ausprobiert wurde, wenigstens in grösseren Gemeinschaften. Meine Bitte wäre also, verwende für Brutalität, für grobes Durcheinander und dummes Chaos genau diese Worte und nicht mehr den Begriff für die Selbst-Ermächtigung des Menschen, den Begriff für die Selbst-Befreiung des Menschen von der Fremd-Beeinflussung und -Beherrschung.

Oder *ich muss dafür einen neuen Begriff erfinden.
Und genau das ist wohl die beste Idee! Weil der Begriff schon so voller Angst aufgeladen ist, dass die Idee, die darin auch enthalten ist, schlottert und dringend auswandern möchte, gerettet werden muss / möchte.

Meine Freundin gab *mir darin recht, auch sie möchte lieber die Idee retten, als weiter vergeblich zu versuchen, den Begriff von der Falschheit und Angst zu entleeren. Vergeblich. Also bleiben Chaos, Durcheinander und brutalste Gemetzel dem Begriff "Anarchie" enthalten.
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Blumen"wunder", um einen Baum
an der Bergmannstrasse
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Tirel: Warum gehe *ich auf solche Meldungen ein?

Heute z.B. stand in einer Zeitung, dass der "Comedien" Herr Nuhr wegen eines Witzes ÜBER "den" Islam (die Leses wissen, dass es in etwa 10.000 verschiedene Richtungen und noch mehr Auslegungen des Koran - und somit des Kerns des Islam - gibt) angezeigt wurde.

Mein Kommentar in einer Zeitung:

Steht der Islam in Köln und ruft "Allah u akbar", kommt Köln vorbei und sagt: "Kölle Alaaf".

Wenn *ich nur mit solchen Vereinfachungen etwas anfangen könnte! Der Islam? Der Kölner? Kann denn kaum ein Mensch differenzieren. Und das ein so witzloser MitMensch wie Herr Nuhr so bekannt ist, und scheinbar so beliebt, betrübt m*ich.
Dessen Witze sind so abgeschmackt und knödeln *mir nur die Gehörgänge zu, dass es m*ich nicht wundert, dass Er irgendwann mal in einen Fettnapf tritt, der zurück spritzt.

Ja, DER Katholik is[s]t ... und DER Deutsche sowieso, Angst und Wurst und Bier und Dirndl, ja, ja, ja, und wenn sie nicht gelebt haben, dann sterben sie in ihren Vereinfachungen und zotigen Überheblichkeiten bedeutungslos dahin. Und eine MitKommentiererIn hat geschrieben, dass, wenn mal jemand in diesem Land den Mund aufmacht, man gleich mal wieder sieht, was dann passiert. Und weit über hundert gefallen waren schnell gefunden!

Ja, ja, das zum Thema: Aufarbeitung des Nationalsozialismus?
Grummel, grummel.

Samstag, 11. Oktober 2014

Egozentrismus und die Entdeckung des MitEinander

Titel: Egoskapismus

Ein Mensch schrieb auch *mir heute folgenden Satz:
"Mein Körper gehört mir... und was ich damit anstelle, hat keinen was anzugehen. Punkt!"

Würde wohl fast jedes von Ihnen sofort zustimmen, aber ...

Meine Reaktion darauf ist:

Genau xxx! Sie sind auf dem besten Weg ein Anarchist zu sein. Wenn Sie jetzt also noch die Vernunft dazu schalten und mit reichlich Stoff (in diesem Fall Fakten-Wissen, keinen Glauben) füllen, dann sind Sie demnächst ein Anarchist. 
Halt!
Noch nicht ganz.
Weil, zuerst müssten Sie über eine bedeutsame Hürde.
Nämlich der Anerkennung, dass Sie den Körper nicht besitzen, also ganz die kapitalistische un-logik, sondern, dass Sie ein Körper sind. Wenn Sie diese Hürde genommen haben, dann ist auch der fade egozentrische Beigeschmack an ihrem Satz wegg. Denn, Anarchismus ist zwar die Aneignung der vollen Selbst-Entscheidung, aber eben auch die volle Anerkennung des sozialen MitEinander, also eines Zusammen erLebens mit der ständigen Notwendigkeit von Kompromissen; und schon fällt das a-soziale "Punkt!" wegg, das Sie an den Schluss setzen. Oder? 
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Baumlang
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War das jetzt fiess von *mir, oder gemein?

Titel: Die Entdeckung des MitEinander

Ein Untertitel lautet noch: "Starke, autoritäre Politiker sind in Europa populär geworden. Auch bei jungen Leuten."
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Quelle: Süddeutsche Zeitung, vom 10. Oktober 2014, Seite: Thema des Tages, Rubrik: Aussenansicht, von Vincent-Immanuel Herr.

Dem jungen Menschen zuzustimmen fällt *mir leicht, wie die Leses bestimmt schon erraten haben. Schliesslich sind meine Blogs und Beiträge ein einziges Bemühen um mehr Anteilnahme und Aufmerksamkeit und Einbringung von allen aktuell erLebendigen am aktuellen Geschehen.

Aber ... Wird wohl wieder, wie schon immer, leise ausklingen, dieser Auf- oder auch Weckruf und die Führung wird weitergehen und die Folgung der Mehrheit bleibt im Schlepptau.

Guten Tag.

Montag, 7. April 2014

59

Ein persönlicher Abgesang auf die politischen Farben

Die Frage für die besten Philosophen, ist immer auch die, nach dem aktuellen Stand, dem "State of the art", und das ist im deutschen Fall auch eins zu eins übertragbar, also: Auf welchem Stand ist die menschliche "Art", das Menschheit, oder auch die Gattung?

Sofort braucht das Philosoph auch eine VerGleichs-Grösse, woran die Orientierung erst gelingt, sonst bleibt ja jede Bewertung / Schätzung in der Luft hängen. Im Vergleich mit Was, sind wir erdmondlichen LebeWesen inzwischen, wo angelangt?
An / mit Was messen Wir die Entwicklung?

Schwierig! Wo ist die Lebensform, die der erdmondlichen Gleicht?
Verdammt schwierig, weil nicht vorhanden, oder zu weit wegg, um Kontakt aufzunehmen. Bleibt also kaum etwas anderes übrig, als Selbst Vergleichs-Grössen zu erdenken, zu formulieren, zu probieren. Wofür sind auch wir mit Fantasie, oder gefällt Ihnen Phanta... besser? Und Phanta haben wir reichlich!

An Fanta... ist kein Mangel, oder? 😜 An ...sie auch nicht, also ersinnen wir die VerGleichs-Grössen eben so, wenn sie uns nicht von das DaSein / Natur mitgeliefert werden. Nur, und jetzt wird es grössen-wahnsinnig, weil, die Richtungen, in die eine Entwicklung weiter gedacht werden kann, sind fast unendlich, das sprengt fast jedes Vorstellungs-Vermögen.
Woran also messen und orientieren?

Am "Guten", am "Schlechten", am DaZwischen?
Sind Sie jetzt so verwirrt, wie *ich? Und vor allem, was hat dieser mini-philosophische Exkurs, diese fanta... Einleitung, mit dem Titel zu tun?

Keine Ahnung, ehrlich! *ich weiss nur, dass da eine Verbindung besteht, da ja auch die Politik Entwicklungs-Richtungen braucht, nach vorne, also in ein Morgen hinein, oder auch, auch das zeigen ja viele Parteien, nach hinten, Arschwärts quasi, aber eben auch immer wieder und noch gewünscht, wie gerade aktuell in EU.
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Nun, bald ist Europa-Wahl, da habe *ich also diesen gut abgelagerten Beitrag aus irgendeinem Wahlkampf wieder etwas aufgefrischt. Aber, um noch eine Banalität, den obigen hinzuzufügen, vor der Wahl ist nach der Wahl, oder war das umgekehrt, na egal, weil, nach dem - setzen Sie ein, was immer Ihnen einfällt: - ist, vor das - Sie setzen wieder irgendwas ein, es stimmt immer; und schon ist im Handumdrehen eine Naturkonstante erwiesen: "Davor ist stets Danach" -. Und umgekehrt. Das erkannten nicht als Erste, aber als bekannteste, bereits die frühen Griechen (Sisyphos).

So jetzt aber endlich zur Politik und der wenigen Farben darin.

Was die Linke auflösen möchte, muss die Rechte überwinden und die Mitte ausdörren.
Was die Extreme ablösen möchte, muss für eine andere Aufhängung / Einhegung des Einzeln-Es in der Gesellschaft sorgen. Das Einzeln-Es braucht Geborgenheit und Perspektive, aber keine Fremd-Bestimmung oder eine Abgabe der Möglichkeiten des SELBST, an der "Garderobe" der Gesellschaft.

Anarchie alleine ist deshalb nicht die Lösung, sondern nur eine Verschiebung auf später. Demokratie ist ein Zwischenschritt in der Entwicklung des Zusammenlebens von Einzelwesen, diese Übertragung von Entscheidungen und der Verantwortung dafür, auf Wenige, auf Andere, auf die "Gesellschaft" ist vorübergehend.
Und die Anarchie wird ein politisches Kunstwerk bleiben: an die Wand damit.

Wo solls hingehen?