Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Freitag, 12. Dezember 2014

Die bald unheimlichen Gefühle des Sprache[n]

Titel: Ein erster Akt von Menschen-Erkenntnis ...

... und plötzlich stellen wir die enormen Unterschiede (Bildung) und Verschiedenheiten (Kulturen) fest, die in uns und zwischen uns Menschen anzutreffen sind. Das müssen wir Menschen ja auch erst mal verdauen, dass so grosse Verschiedenheiten uns allen Gleich ist, und die ander-Es finden die Unterschiede die herrschen sind kaum fassbar. Das ist einfach noch zuviel für ein-Es, dass so Viele von uns daSind, ohne dass wir einander begreiffen.

Einfach nur begreiffen, dass wir Alle gemeinsam daSind und das auch nur ein einziges mal. Dafür sorgt der Tod, auch darin sind wir Alle uns Gleich, wir sterben langsam, nach der Zeugung. Na und!? So ist nun mal der Kontrakt, Du darfst einmal als Mensch erLeben, mach was draus, weil es kann schneller vorbei sein, als Du denkst, aber soweit kommen eben die Meist-Es gar nicht. 

Bevor Sie das Denken angefangen hätten, sind Diese allermeistens längst tot. Und dabei ist das erLebens-Alter komplett wurscht, es kommt schon manch 5 jährig-Es näher an das Selbst-Denken heran, wie manch 100 jährig-Es nie schafft, das kann gerne jedes Selbst überprüfen, sowohl innen drinn, wie auch ausserhalb. Wenn Es (Sie?) jetzt nicht weiss, wie Alt Es wirklich ist, denkt Es nicht. So einfach ist das.

Ja, das Leid sorgt dafür das Wichtiges verborgen bleibt und Unwichtiges enorm aufgeblasen und irritierend ist. Die Freude kommt kaum daGegen an das Leid heran, es strampelt so stark, dass es für die Freude kaum zu halten ist. 
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Titel: Die Dummheit der Perfektion

Das ist Unmöglich!

Ja, es gibt bestimmt ein "Unmöglich"; ja, es gibt garantiert auch ein "Nicht" und es existiert auch ein "Nein", also die Verweigerung; ja, das Alles gibt es auch, kann Mensch so deklarieren, so dekretieren, so festlegen, unabänderlich!

Ja, tun Wir ja reichlich, schliesslich müssen auch wir Menschen der Beharrlichkeit des DaSein Recht geben und die fordert nun mal auch (!), das Belassen des Moments ein; fordert die augenblickliche Perfektion des Augenblicks, durch das Okular der "RaumZeit-Kamera", die jedes Klicken erstmal festhält und dabei ins DaSein hineinruft:

"So Bleiben!, Genau so! Super, das ist grandios, nicht mehr bewegen, ja, genau, Wahnsinn! Das ist es, das ist Perfekt!".

Ja, diesen Ruf erfühlen (erfüllen?) Wir noch gerne, oder auch nicht gerne, weil Wir ja auch (!) noch der steten Veränderung folgen müssen; ja, weil festhalten, was gerade so ist, ist oft nicht leicht, weil es gerade so zieht, in dieser (perfekten?) Haltung, oder gar schon schmerzt, aber immer ruft da die RaumZeit: "Stopp! So isses gut, jetzt nicht mehr bewegen!", oder ist es das Energie, Das das ruft, weil ES schon genug gegeben hat und jetzt auch mal 'was zurück haben möchte; auch mal ein wenig gelobt werden möchte, für all die Bewegungen, die ES einbringt, könnte ja sein, weiss ein-Es ja nicht so genau?

Kurz gesagt, mit Unmöglichkeiten kommen Wir und auch unsere Forsch-Es nicht weiter.

Dass es Grenzen gibt, erkennen Wir an, ganz klar, die gibt es, aber die haben Wir längst noch nicht erreicht! Nirgends. Weder im LEID, noch in das FREUDE, sind Wir bis Heute an irgendeine endgültige Grenze gestossen, also erst recht nicht in der Erkenntnis der Möglichkeiten und also der Grenzen der Erkenntnis.

Bisher ist noch jedes Schritt in Unbekanntes (eine Trans-Gression? Vom lat. 'trans' = "[dr]über" und lat. 'gressus' = "Schritt, schreiten, gehen"), auch ein Schritt in ein / etwas WEITEr-ES; Stop-Signale hin oder her, bisher ging es darüberhinaus immer noch ein Stück weiter, bis zum nächsten Stop, das aber immer nur einen kurzen EinHalt gebot, aber keine endgültige Grenze erkennen liess. Aber ...

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Titel: Lohnt für das Sprechend-Es, die Auseinandersetzung und Hinterfragung des Sprache[n], das Es spricht?

Bis jetzt nicht. Es tut auf jeden Fall k[aum]ein-Es.
Das Sprache[n] werden eingenommen - unüberprüft (wie auch!? Wie soll ein Baby / Kind auch überprüfen, wie weit und tief das, was Es da vorgesprochen bekommt und einhört, mit dem Gezeigten oder Gemeinten übereinstimmt? Mensch hat eine Geräuschkulisse - und jetzt bitte das Präposition genau beobachten - über das Wirklichkeit gelegt, das kaum tiefer reicht, als bis zu den Haarwurzeln. Immerhin eine schon stolze Tiefe, für ein so unbedarftes und unvorbereitetes ErLebeWesen, wie es das Mensch auch (noch?) ist!

Da steht zum Beispiel ein "Robert" vor mir; und bin ich gefragt dieses Mensch auch innerl-ich zu besprechen / zu beschreiben, fehlen mir die Worte. Schon für meine Innerl-ich_keit fehlen die Sätze, obwohl *ich - wie jed-Es - voll bin mit Etwas.

Wie zum Beispiel erschreibe *ich das Geräusch, das genau die Schuhe, die *ich heute anhabe (s.u.), auf dem Berliner Pflaster machen, und zwar heute, wo fast alles Pflaster feucht ist? Aber um diese Genauigkeit und Detailschärfe geht es doch. Wo das Mensch doch aus Neugier, getrieben von einer angstvollen Unsicherheit und unvorbereiteten Ausgesetztheit mitten hinein in ? gesetzt wurde, in Etwas, von das Es zu fast 100% nicht [er]kennt: Was ES ist? Die Klammer wird immer umfangreicher, deswegen:).
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Tatsache ist jedoch auch, dass die Werkzeuge für die Prüfung, Korrektur und Weiter-Entwicklung von Sprache[n] inzwischen vorhanden sind, es wird nur nicht benutzt, und die Leses wissen, dass ein bisserl 'was immer im nicht enthalten ist. Gesprochen wird Heute immer noch wie Vor[vor]-Gestern. Das ist im Vergleich mit der aktuellen Technik fast schon beschämend, wenn auch nur ein-Es von uns etwas dafür könnte, für diese Nichtbeachtung des inzwischen weitaus wichtigsten menschlichen Informations-Austausch-Werkzeugkastens. Und da diesmal dieses "[k]ein-Es" wirklich leer ist, muss etwas daSein, das diese Leere, die das DaSein zu keiner RaumZeit zulässt, füllt. Was also ist Es, das uns Menschen hindert, dieses so eminent wichtige Werkzeug des Austauschs von Informationen vom und aus dem DaSein, ernst zu nehmen?

Denn die Genauigkeit und Stimmigkeit der Übermittlung von Veränderungen / Bewegungen (Informationen) aus und vom DaSein, dessen Inhalt auch wir hier sind, ist eine entscheidende Komponente zur Erweiterung des Freiheit! Denn, was braucht die Entwicklung des Freiheit? Friedlichkeit, Zugänglichkeit, Wahrhaftigkeit und einen mit geprüftem Wissen gestützten WEITblick. Unwissenheit, Intransparenz, Misstrauen, Angst und Gewalt, wie sie aktuell noch normal sind, lassen stets das Freiheit nur als Möglichkeit erahnen. Und mehr ist eben im Moment für uns Menschen nicht drinn, in das Freiheit, als eine bloss Ahnung davon.

Und das Sprache[n] sind die Informationen-Austausch-Form mit den weitrechendsten Möglichkeiten, die Sicherheit, die Geborgenheit und Vertrautheit im DaSein - und mit den anderen daSein - zu erLeben, auf dass das Freiheit alle möglichen (nötigen?) Grenzen durchdringen kann. Bis auch das Mensch fliegen kann, fast wie das Licht.
Oder?

Quelle des obigen Zeitungs-Auszugs: Der Tagesspiegel, vom 12. Dezember 2014, Seite 5: "Ortstermin"
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Titel: Nur eine der hartnäckigen Wort-Beleidigungen

Wenn es um die Entnahme von Dummheiten, Falschheiten, Frechheiten und Beleidigungen in das Sprache[n] aus dem Sprechen / Schreiben geht, bleibe *ich hartnäckig. Heute schrieb auch die Tagesschau in dem fb-Kanal von der "Rassismus-Debatte" in den USA.

[m]ein Kommentar dazu lautet:

Es kann keine Rassismus-Debatte bei Menschen geben, weil das Homo Sapiens Sapiens keine Rassen / Untergruppen hat. Der Begriff ist von Faschisten, Fremdenfeinden und irregeleiteten Biologen geprägt worden; und wird bis Heute gerne von diesen und der Masse von uni[n]formierten Menschen und deren Medien immer und immer weiter aufrecht erhalten. Immer mit der Nähe zu dem Faschismus und der Fremdenfeindlichkeit und Anmassung, die den Begriff prägte.

Solange Diese diesen Begriff verwenden, weiss *ich, dass die Gleichwertigkeit des Menschen weiterhin nicht gewollt wird, weil diejenig-Es, die diesen dummen und denunzierenden Begriff verwenden, es bei dieser abschätzigen Distanzierung belassen wollen. Das gilt auch für all die weltweiten sogenannten "Anti-Rassismus"-Projekte, gut gemeint, aber wirkungslos, solange sie diese Frechheit des vorvergangenen Jahrhunderts in diesem Begriff aufrecht erhalten.

Es gibt keine menschlichen Rassen, es gibt jedoch eine enorme Varietät an Oberflächengestaltung (u.a. Hautfärbungen) und Kulturen (Verhaltensarten, Formen des Gesellschaftsaufbaus und des Umgangs im MitEinander), des von / vor aller Geschichte und Biologie her gleichwertigen Menschen. Also, wie lange ist auch die Tagesschau noch Fremden / Fremdem eher distanziert oder sogar feindselig gesinnt?

Bis dieses Wort dort nicht mehr auftaucht; so empfinde *ich das.

Sonntag, 2. November 2014

Abgesang von Einsamkeit, Mehrsamkeit, Gesellschaft und ein Gedicht

Titel: Ein Abgesang: Die Last der Einsamkeit.

Die Frage ist doch, ob "Einsamkeit" überhaupt noch ein relevantes, ein für die Aktualität wichtiges "Gefühl" ist? Bin *ich einsam inmitten von bald 8 Milliarden MitMenschen in dieser winzigen Biosphäre inmitten von fast Nichts?

Oder ist das @ngst-Gefühl Einsamkeit in diesen Bedingungen schon fast belächelnswert, wenn es nicht für Viel-Es so akut wäre, dass Diese ständig und womöglich zwanghaft Beziehungen eingehen müssen, obwohl Sie vielleicht ohne diese "Nähe" glücklicher wären / $ind?

Mir ist dieses Gejammer, der Einsamkeit in *mir, inzwischen überaus lästig. Und diese "Nähe", die die meist-Es nur erleiden, ist nichts anderes als triebige Verbindlichkeit, entweder mit sexuellem anTrieb oder aggressivem anTrieb, zwecks FortSexung oder Gruppenzwang.

Was ist daran gut oder gar schön? Na, alles, also "Weiter so"? Spüre *ich ein wenig in dieser kleinen Lebens"Kugel" umher, dann ist *mir klar, dass ein weiter so laufen lassen unserer natürlichen Voreinstellungen zu was "führt"?

Na, zu demnächst 9 Milliarden Menschen, alle in Haufen in Erde-Mond verteilt. Na, das sind doch Schöne Aussichten.
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Mond-Suchbild
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Titel: Die Liebe zur Mehrsamkeit

Mir ist der Kontakt zu und mit MitMenschen sehr wichtig.
Deswegen bin *ich lieber mit anderen Menschen zusammen, als alleine.
Ist Einsamkeit dasSelbe wie Alleinsein? Für m*ich gibt es da Verschiedenheit.
Einsam ist *mir, so ist meine Erfahrung, zu negativ belegt, soll schmerzhaft daSein, soll ein AusschlussKriterium daSein, soll / muss möglichst schnell überwunden werden. Was ist "gerne" einsam? Sehr, sehr wenig-Es. Mir ist Einsamkeit ein Zwangsgefühl.

Aber *ich bin gerne Mehrsam, deswegen gehe *ich gerne in volle, lärmende Cafés und erLebe in einer Gegend, die voller Menschen ist und auch tiefNachts nicht still ist, voller Bars und Kneipen, direkt neben einer Markthalle.

Und *ich mag die Freiheit des AlleindaSein, die *mir die Einsamkeit verweigert, durch das beständige Gejammer auf der Jagd nach irgendeiner Verbindlichkeit, dieses drängende Gesuche nach "Anschluss"!

Einsamkeit ist ein total oberflächliches Getue.
Aufrichtigkeit und wirkliches nahes Interesse in ein ander-Es, wirkliches Ein-Gefühl und Mit-Empfinden braucht ein Mindestmass an Abstand für die Wahrung und Bemerkung des Selbst. Dem Trieb des Einsamkeits-Gefühls ist das völlig wurscht.

Aber vielleicht geht auch nur *mir das so?
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Sonntags-Frühstück
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Titel: Eine Annäherung an den Betrieb einer Gesellschaft

Wie organisieren Menschen eine grosse Gruppe?

Wir sind ausgegangen von Kleingruppen, in denen wir Menschen in Hunderttausenden vielleicht sogar Millionen Jahren ein Verhaltensrepertoire entwickelt haben. Die Grundlagen unseres Verhaltens in Gemeinschaft wurde in Klein-Gruppen geprägt; in Klein-Gruppen, die beständig aus allen Richtungen bedroht waren. Von Innen die Anerkennung und Stellung in der Hierarchie, von Aussen das Überleben, der Bestand der Gruppe. Bis Heute organisieren wir Menschen die inzwischen zu Millionen und Milliarden angewachsen Gemeinschaften, wie seit Hunderttausenden von Generationen.
Wie? Ein kleiner Anfang einer Selbst-Erklärung:

Zölle sind immaterielle Landesgrenzen für Handelswaren und Kapital.

Steuern schöpfen den Reichtum einer Gesellschaft ab, um den Innenhandel zu fördern (Transportwege, Handelsplätze) und damit die allgemeine Versorgung zu gewährleisten, um die Entwicklungs-Richtungen und -Tendenzen zu steuern (z.B. GesundheitsSteuern, wie Tabak, Alkohol), um den Erhalt der Gesellschaft nach Innen (Verwaltung, Polizei) und Aussen (Botschaften, Geheimdienste, Militär) zu sichern, um den Außenhandel zu fördern und zu sichern, also die InnenVersorgung mit Waren und Leistungen, die im Innen nicht vorhanden sind und die Ausfuhr von Waren und Leistungen, die anderen Gesellschaften fehlen. Jedes MitGlied einer Gesellschaft soll und darf zur Aufrechterhaltung, zur Erweiterung, zur Verbindung und zum Schutz einen seinem Können und Besitz entsprechenden Beitrag leisten.

So verstehe *ich die Theorie.
Und die aktuelle Praxis ist fast genau so.
Die Ausgestaltung dieser Praxis ist von Gesellschaft zu Gesellschaft natürlich verschieden.

Von Gerechtigkeit, von Gleichwertigkeit und Glück, von Achtung, Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit ist dabei nicht - und die Leses wissen, wie wenig dieses "Nichts" immer ist - die Rede und kaum enthalten.

Das Mensch ist dem Menschen gleichgültig, somit also kaum etwas wert.
Ist Kapitalismus das (Wirtschafts)System, das auf dieser Gleichgültigkeit aufbaut?
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Bunt*ich Gestern
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Zum Abschluss noch Poesie.

Titel: Die Freude an der Endlichkeit

Es muss ein Ende geben, sonst gibt es keinen Anfang.

Die End-Losigkeit ist somit kein Inhalt des DaSein. Allerdings ein mögliches sprachliches Konstrukt.

Das Schöne der Phantasie ist deren weitgehende Unmöglichkeit, in das auch alles unmöglich Grausame passt.

Das Grausamste der materiellen Lebendigkeit wäre die Unendlichkeit.

Das Schönste der materiellen Lebendigkeit, ist das DaSein.

Dienstag, 2. September 2014

Selbst Revolution Unbeweglichkeit und Quälerei

Titel: Der Einzug der Selbst-Revolution

Das heisst, dass die Revolution, also die "Umwandlung" oder "Umwälzung", inzwischen beim einzelnen Selbst angekommen ist. 

Die einzelnen Gruppen oder Gesellschaften des Menschen sind zu einer Revolution nicht mehr lustig oder zu wenig frustig. Wenigstens die Gesellschaften des kapitalistisch erfolgreichen Nordens und Südens (Australien und Neuseeland) des Menschheit. Der Kapitalismus verhindert durch das systemisch bedingte Anpassungsvermögen und die sozialen Einsprengsel (Kinder-, Sozial- oder Arbeitslosengeld, Bildungszuschüsse, Rente, ...) jedwede radikalere und also auch schnellere gesellschaftliche Umwandlung und WeiterEntwicklung.

Das Mensch hat damit ein mehr oder weniger bequemes, gemütliches und haltbares (und wirtschaftlich erfolgreiches) System erschaffen, das einen schroffen und gewaltigen oder gewalttätigen Umbau mit Karamellschmelz über und zwischen dem Tortenboden und Zuckerguss (OBEN drauff! *ich hoffe, die Leses verstehen) verhindert. So weit, so gut. Ist ja nichts schlechtes.

Warum also daran etwas ändern?

Das System ist also beruhigend, ist angstlösend, ist absichernd nach Innen und Aussen, und kreiert damit Fülle in fast allen Bereichen. Sowohl in der Nahrung, in Werkzeugen, in Luxusgegenständen genauso wie in alltäglicher GebrauchsWare und auch - und das ist eine wichtige Individual-Folge des System-Erfolgs - in der Vervielfältigung der Ausgestaltung und Lebensplanung jedes einzeln-Es dieser Gesellschaften. Mensch kann und darf mehr und weiter verrückt sein.
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Schlafzimmer-Blick
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Verrückt ist bald das neue Normal.

Wenn also das erfolgreiche (was den Angstabbau, die Sicherheit und die Versorgung der MitGlied-Es angeht) System einen radikalen (und die Leses wissen vielleicht, dass "radikal" nichts mit Brutalität oder sonst einer Gewalt zu tun hat, also Angst machen müsste, sondern von lat. 'radix' abstammt, was "Wurzel" heisst, also heute "grundsätzlich" oder auch "umfassend" bedeutet) Wandel, oder auch eine tiefgreifende Weiterentwicklung verhindert, was ist zu tun, wenn die umgebenden und auch die inneren Entwicklungen einen solchen tiefreichenden Wandel verlangen? 

Der Klimawechsel hin zu höheren Durchschnittstemperaturen und somit (radikal?) sich verändernden Landschaften und die technologischen Möglichkeiten, die uns die Biogenetik, die Nanotechnologie, die Pharmakologie, die Mathematik - auch mit den gesamten elektronischen Gadgets im Gefolge - und und und, und unsere Phantasie und Lust anbieten, fordern und fördern jedoch ein MitEntwickeln auch des MitEinander, also der Ordnung und Struktur der menschlichen Gesellschaften / Gemeinschaften / Gruppen, bis hin zur Klein[st]-Familie. 

Der Kapitalismus ist inzwischen eine (un)wohlige Blase der Verzögerung.

Das erdmondliche LebeWesen ist träge. Das Mensch ist es also auch. Bis auf ganz wenige Ausnahmen, aber das ist ja klar, weil es immer Ausnahmen geben muss, die eine Regel bestätigen müssen. Das Mensch hat es gerne gemütlich, auch gerne auf "Kosten" der MitLebeWesen und auch auf Kosten von anderen MitMenschen. Hauptsache mir geht's gut, ist die Grundeinstellung.
Das ist auch die Grundeinstellung des Kapitalismus. 

Diese Grundlegung des aktuellen GesellschaftsSystems - eine wurschtige Kurzsichtigkeit und planloser ängstlicher BereicherungsFrust -, wird den tatsächlichen Bedingungen und Verhältnissen der LebensUmwelt nicht mehr gerecht. Die Endlichkeit sowohl der Ressourcen, als auch des "Raumschiffs",  in dem wir alle erLeben, ist darin nicht eingepreist. Auch die Rechte, Nöte und Bedürfnisse unserer MitLebeWesen kommen darin nur am äussersten Rand vor. Dass uns Menschen das jedoch bis ins innerste berührt, wird vor lauter Ängstlichkeit kaum wahrgenommen.

Was bleibt, ist ein grundsätzlicher Wandel im Verständnis des Selbst.

Vielleicht besser, ein tiefgreifender und weitreichender Umbau des Selbst.
Jedes einzelnen Selbst. Und genau davor beginnt die Angst.

Mehr noch, eine Panik, die sogar ein daran Denken sofort abblockt. {Wieder erinnert: Ausnahmen bestätigen die Regel.} Einigen, auch *mir ist klar, dass wir ausgemerzt werden, wenn wir so weiter machen. Und das phantastische und zumeist unbewusste ist, wir Menschen sorgen mit dazu, wir übertragen mehr und mehr, was uns jetzt ausmacht, was wir jetzt sind und was wir jetzt können, auf Maschinen. Und sind in Massen sogar willig, uns zu technischen "Lebewesen" zu "verbessern", zu Cyborgs. Immer mehr überträgt das Mensch das vielfältige Selbst auf Maschinen.
Ist das der "Weisheit" letzter Schluss? 

Derweil ist das Potential des Mensch-Sein noch ängstlich ungenutzt.
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Ist das jetzt fies, dass wir nicht viel
anders daSind, als Diese da?
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Titel: Der aktuelle Mangel an Selbst-Sein

Überschrift: Dialektik der Abklärung
Untertitel: Die Jungen von Heute wollen alles richtig machen. An der Uni lehnen sie Vorgaben nicht ab - sie fordern sie ein. Über das Leben einer Dozentin als Animateurin, Erzieherin und Motivationstrainerin.
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Quelle: Die Auszüge sind aus: Der Tagesspiegel, vom 31. August 2014, von Christiane Florin

Einerseits ist das bekannt und normal, dass die allermeisten MitMenschen kaum mehr Beweglichkeit und Interesse aufwenden, das mehr ist als blosse Befürfnisbefriedigung und Anpassungsarbeit.

Andererseits ist es bei dem Wandel, den sowohl die klimatischen und technischen, als damit einhergehend auch die menschlich gesellschaftlichen Veränderungen einfordern, erschreckend, wie stupid und desinteressiert die Masse das persönliche Geschenk der erdmondlichen (menschlichen) Lebendigkeit herunterlebt?
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*ich
Morgendliche Frisur-Quälerei
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Titel: Tier Quälerei

Gerade sah *ich wieder die Bilder von MitTier-Transporten und sogenannten Tierzucht-Betrieben. Wie das Mensch teilweise die MitLebeWesen misshandelt, ist eine einzige Scham.

Wann beginnen Wir - und da beziehe *ich alle erdmondlichen LebeWesen mit ein - Einander kein Leid mehr anzutun, genauer kein Leid, das über den nötigen Schmerz bei Abschieden (Trennungen / Tod) und sonstigen kleinen Enttäuschungen des Alltags (die Lieblings-irgendwas ist gerade aus) hinausgeht?

Warum schaue *ich solche Bilder immer wieder an, warum flüchte *ich nicht davor, was normal ist, was fast alle ander-Es tun? Vielleicht, weil *ich eine Idee bekommen möchte, dieses "normale" Verhalten gegen- und miteinander zu ändern.

Und die längeren Leses meiner Beiträge wissen, dass *ich ein Tier bin - auch ein Tier bin -, dass m*ich TierQuälerei also immer auch mitbetrifft, sei das Tier auch eine andere Art, als Ich.

Ein Mensch.