Blog-AnDacht

Vorwegg: Hier denkt und schreibt ein Dilettant. In den Texten dieses Blogs möchte *ich jede altsprachliche Abschätzigkeit, Vorverurteilung oder Ungenauigkeit vermeiden, das meint, dass ich jeden WissensPartikel der *mir habhaft wird und der Fehler oder heimliche Beleidigungen oder unstimmige Vorwürfe weiter transportiert, aus *meinem Schreiben entferne und dafür andere Worte oder Neubildungen verwende. Es fehlt *mir inzwischen jede Lust alten Unsinn oder Frechheiten der Vergangenheit einfach nur aus Gewohnheit oder dumpfer Bequemlichkeit zu wiederholen und damit MitMenschen oder auch unsere Mit-LebeWesen zu beleidigen, zu diskriminieren, falsch zu benennen und in falscher Weise auf- oder abzuwerten.

Hier ist DAS Mensch ein-Es. Das Geschlecht ist freie Selbst-Wahl, ohne Sprach-Bewertung, auch dessen Lust-AusRichtung (Mit-LebeWesen, Lust-Lose und Kinder ausgenommen!). Hier münden Tod und Leben in die je persönliche Spanne ein-EsLebens, sind jedoch im DaSein nur zusammen präsent, als erLeben[digkeit].
Für *mich gilt:
AllEs = alle Materie ohne DNS (Dinge) und All-Es = alle Materie mit DNS, also jedes Selbst (= ein-Es).
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Dienstag, 21. April 2015

Programmatik, Sexismus und das normale Eskapismus

Was bewirkt meine {Selbst-}Kritik - positiv wie negativ - am Menschen?
Nichts. Was sehr wenig ist! Allenfalls also ein wenig Selbst-Erkenntnis.
Das schöne (was ist das genaue Bedeutung von "schön"?) ist, dass *ich damit an Selbst-Bewusst-Sein wachse, auch an Selbst-Bedeutung, denn mit wachsender Selbst-Erkenntnis wird das Mensch-daSein für *mich stets bedeutender. Wenn *ich noch vor Jahren an Selbst-Tötung fast gearbeitet hatte, ist diese Selbst-Aufgabe aus Verzweiflung und Ausweg-losigkeit "gestorben". Das mag jetzt für die Leses komisch klingen, vor allem bei dem, was noch an {Selbst-}Kritik in diesem Beitrag folgt, aber mit dem Bitteren, der Enge (in Gefühl und Gespür [auch Wissen]) und dem Erschreckenden in den vielen Erkenntnissen, ist auch das Freudvolle, Interessante und das WEITE gewachsen. Insgesamt also das Aus=Gleich, wo vorher alles gekippt war, schwer war, bis zur Unerträglichkeit am / im daSein / DaSein. So ist das Zukunft inzwischen für *mich Freiheit - und zwar das Freiheit ohne das Phantasie, das es jetzt noch ist - und das Gestern ist entweder blumige Romantik, oder eine Kette von Schrecken und Kunst-Pausen, also ein Mehr an Fremd[Selbst-]Bestimmung.

Nun aber wieder einmal etwas Selbst-Kritik

Titel: Was trägt das Übernahme des aktiven Selbst-Entscheidung zur Überwindung des Sexismus bei?

Vorausschicken möchte *ich {die längeren Leses dieses Blogs wissen das bereits}, dass *ich ein Streiter für die Gleich=Wertigkeit Aller Menschen bin - und *ich meine wirklich Alle inzwischen über 7,2 Milliarden Menschen! -, dass *ich auch ein Streiter für die Ausstattung jedes Menschen bin, mit allem Wissen und der Ausbildung aller Fertigkeiten (darin vor allem das [mit]Gefühl und das Gespür {alle Empfindungen, und Aussen-Sinne}), welche für eine freie und aufrichtige also unabhängige Selbst-Entscheidung inmitten all der menschlichen und natürlichen Vielfalt unabdingbar ist.
Dazu zählt m.a. auch, welches Geschlecht ein Mensch sein möchte, egal als welches -Es (ein Mensch) gezeugt wurde.

Wir Menschen rütteln und schütteln immer mehr an unserer evolutionären Basis, an unserer evolutiv entwickelten Grundstruktur, an unser Aller Grundausstattung mit Trieben, Bedürfnissen und Ängsten.

Zu dieser Grundausstattung zählt auch das Sexualtrieb, mithin unser Aller (das eint ALLE LebeWesen) fast Zwang zur FortSexung, zur Weiterverbreitung und Weiterentwicklung der Spezies. Dieser Trieb sichert bisher unser Fortbestehen und unsere kontinuierliche Weiterentwicklung als eine der Milliarden oder mehr LebensFormen in dieser BiosSphäre.

Sexismus?
Die sexuelle Aufladung aller Gesellschaften (religiöse und gesetzliche Verbote [Homophobie, Beschneidungen, Ehrenmorde], MachtVerteilung, Werbung) und Beziehungen - über empfindungs-lose Übergriffe und Witze, bis hin zu Vergewaltigungen und sexuell motivierten Tötungen und Morden - beruhen auf einem unserer Grundtriebe, ja sogar einer Voraussetzung unseres Bestehens. 
Das ist wohl der Grund warum eine unaufgeregte und klare Diskussion des Sexismus und der Sexualisierung so schwer fällt? 

Vielleicht greiffe *ich jetzt zu weit voraus, aber vielleicht sind die Reproduktions-Medizin, künstliche Befruchtung und auch die "Entäusserung" der Schwangerschaft in künstliche Uteren ein Schritt, um uns von der Sexualisierung und dessen Grund dem Sexual- / Forsexungstrieb zu befreien.

Denn, dass wir All-Es {alle Menschen} das alleine  auf der Basis von Respekt / Achtung fürEinander und Vernunft schaffen, also den Trieb (Zwang?) durch innere Trieb-Hemmung und äussere Zwänge (Gesetze) eindämmen können, bezweifle *ich. Den Macht-Trieb nicht verdrängend.
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Frühlings-Aussichten an der Bergmannstr.
in Berlin - Kreuzberg
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Titel: Was ist das Ergebnis von "Deep Water Horizon"?

Das WDR veröffentlichte gestern in fb folgende Meldung mit einem feurig-flammenden Bild: "5 Jahre nach der Katastrophe
Sie kam völlig unerwartet – doch schon wenige Monate nach der Explosion sollte ein dicker Untersuchungsbericht zeigen: „Jetzt haben wir's verstanden“. Doch einige Schlussfolgerungen zeigen deutlich: Bei der Sicherheit wurde gepfuscht."

Warum lese *ich so etwas auch dauernd?
Irgendwann begann *ich zu fragen, was ist das, was auch *ich bin: ein Mensch? Was bedeutet es Mensch zu sein? Wie ist das Mensch? Was tun wir, und warum tun wir, was wir tun?

Nun, die Antworten sind bis Heute keine Reise ins Glück.
Die Antworten sind entweder banal, oder erschreckend. Und das, obwohl *ich auch damit konfrontiert wurde, welch enormes Potential in jedes von uns Menschen enthalten ist?

Bisher besteht allerdings scheinbar keinerlei Grund oder Anlass, dieses Potential zu nutzen. Bis auf jeweils nur ganz ganz wenige Ausnahmen, die dieses natürliche Potential ein wenig anzapfen dürfen, weil es gerade gefordert ist, oder weil diese Wenig-Es per Zufall den passenden Schritt getan haben?

Aber normal ist etwas anderes.
Es ist erschreckend zu bemerken, wie wir Menschen fast Alle permanent und ohne jeden Zweifel, unterhalb schon des Mindestmasses an Umsicht, Klugheit und Verantwortung dahin erLeben. Ohne Wissen und Interesse daran, was noch geht an Mehr in alle Richtungen des Freude, denn das [mit-]Leid haben wir und tun wir weidlich nutzen, oder?

Bisher sind wir Menschen wahrlich die Botschafter des Leid[ens], das verbreiten wir inEinander und mitEinander und umEinander reichlich, darin sind wir fast Weltmeister, nicht?
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Einfach schön (?) grell!
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Und weiter geht die Mensch-Kritik, eines dieser Kritisierten.

Titel: Eine berechtigte Wut-Reaktion? 

Eine heutige fb-Veröffentlichung der "Bundesregierung":
"Entsetzen nach dem Flüchtlingsdrama vor der libyschen Küste: "Jeder Tote ist einer zu viel“, so Innenminister de Maizière. Aussenminister Steinmeier sieht nun zwei besonders wichtige Punkte: Libyen brauche mehr Stabilität, Schlepperbanden müssten bekämpft werden. Heute beraten die EU-Außen- und Innenminister über Konsequenzen."

Meine erste Reaktion:

Die Oberflächlichkeit, Hilflosigkeit und Verweigerungs-Haltung der meisten Politik-Es und Regierungen (und wohl auch der sie wählenden Menschen) ist an obiger Aussage von Herrn Steinmeier doch deutlich zu erkennen, oder?

Denn, was haben die Schlepper und die Situation in Libyen mit den wirklichen Ursachen von Flucht und Vertreibung zu tun? Nichts.

Wie de-sensibel sind unsere Politiker, wie empfindungs-los deren Wähler, das diese seit Jahren tatenlos zu schauen und die korrupten und kaputten Staaten, Systeme und deren Mächtige, in den jeweiligen Herkunfts-Regionen der flüchtenden Mensch, sogar noch mit Millionen und Milliarden und aktivem WeggSchauen stützen. Nicht die un-mächtigen Menschen dort und nicht deren Infrastruktur, sondern die Konten der paar Mächtigen werden gefüllt.

Und dann kommt so eine Aussage: Schlepper bekämpfen? Also statt den Brand zu löschen, den Rauch weggwedeln. Darf ich Herrn Steinmeier und Herrn de Mezière und die meisten anderen mal richtig benennen? Nein lieber nicht,  das obige reicht schon zur EntTäuschung und zur Fassungs-losigkeit der Macht. 

Wohin führt uns Menschen die Beratungs- und Lern-Verweigerung noch?
Auf jeden Fall nicht ins Paradies.
Oder?

Freitag, 19. Dezember 2014

Die extrakorporale Gravidität

Titel: Zur Freiheit des Selbst und der Geborgenheit aller Selbst

Meine Frage und vielleicht die des Leses ist: Was wünscht das hier schreibende, *ich, zu erreichen?

Antwort: Den gesunden AusGleich zwischen der Freiheit des einzel-Es und dem Anspruch aller Menschen (Gesamtheit des Spezies und auch des weiteres UmWelt, in das wir Menschen ja vollkommen eingebunden und -gebettet sind) auf wechselseitige Geborgenheit.

Und diese Geborgenheit enthält ja so einiges an: Vertrautheit, Sicherheit, Zuwendung, Versorgung, Wissensvermittlung, die jeweils dem einzeln-Es - alters- und kräftemässig - mögliche Mitarbeit am Gemeinwesen, Zärtlichkeit und etwas Glück.

Die Masse braucht Geborgenheit. Und diese kommt für das einzel-Es aus der Verbindung, der erLebens-notwendigen Hilfe und Transparenz, und dem Zusammenwirken und MitEinander in der Gemeinschaft.

Das einzeln-Es braucht Selbst-Gestaltungs-Freiheit.
Die allerdings jeweils nur soweit gehen kann, dass die Geborgenheit der Gesamtheit dadurch nicht gefährdet wird. Und diese Spanne der Selbst-Freiheiten --- ohne Gefährdung der Gesamtheit ---, in dem jedem zur Verfügung stehenden RaumZeit, ist enorm! Wird aber Nirgends genutzt.

Das "Problem" ist unsere AllEs und All-Es betreffende, inhärente Neigung (Zwang) zur Gewalt.
Zur fast alternativlosen --- ist es nicht, aber unsere Vor-Einstellung MACHT es dazu ---, Veränderung nur durch Gewalteinwirkung, aber meist eingesetzt zur Verhinderung von Veränderung.

Das Problem ist also einerseits unsere Neigung zur Kontrolle (= Klein[tier]Haltung) / Abstandhaltung des Selbst und des Umfelds durch Gewalt und ebenso unser DesInteresse an dem daSein und auch nur dem etwas weiteren DaSein. Also die noch völlig normale gleichsam natürliche Wurschtigkeit / Ignoranz (Egoismus).

Wie also lösen wir die Gewalt-Tätigkeit {die in jed-Es enthalten ist und auch von jed-Es ausgehandelt wird - bewusst; meist jedoch unbewusst -} so aus --- z.B. in neuen Ritualen und Spielen---, dass damit die gesunde Geborgenheit erreicht und erhalten wird, ohne diese Natürlichkeit zu unterdrücken, was ebenso neuen Schmerzen erregen würde? 
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Momentaner Ausblick aus dem Fenster. 
Von der Brezel Bar aus. 19. Dezember 2014. 
Mittags, in einen grauen tropfenden Himmel hinein
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Titel: Wann ist das Sprache Sublimierung des Tuns?

Das Sprache ist fast immer die Substitution von Taten.
Das Sprache ist fast stets ein Ersatz von Handlungen.
Das Sprache ist fast ausnahmslos eine Ersatzhandlung.

Das ist, was *ich - im ich und darum herum  - wahrnehme.
Und diese Substitution des Tuns durch Sprachen nimmt zu.
Die Frage ist: Ist dieses immer weniger Handeln förderlich?

Förderlich für Was und Wes?

Aber Sprache und Sprechen sind selbst-verständlich auch Handlungen.
So wie AllEs und All-Es im DaSein immer nur ein Handeln / Bewegen sein kann.

Oder ist das Sprache eine Aufforderung zum Handeln, und *ich beurteile im Umfeld etwas, das im Grunde nur *ich bin: ein fast nur auf das Sprache reduziert handelndes Mensch?
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Eine Zeichnung von David Shrigley
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Titel: Der Aufschrei von Empörung vor der Ektogenese

In deutscher Sprache: Die ausserkörperliche Schwangerschaft.
Das Heranwachsen eines (auch menschlichen) LebeWesens in einem technischen Uterus / Gebärmutter mit gezüchteter Plazenta / Mutterkuchen.

In Labors Menschenweit wird daran gearbeitet, die Schwangerschaft ebenso ausserhalb eines Körpers stattfinden zu lassen, wie es heute bereits in der in-vitro-Fertilisation / "Zeugung im Glas" stattfindet. Und es geht dabei um die Schwangerschafts-Phase zwischen dem 6. Tag nach der Zeugung bis zur 22. Woche, also dem knapp 5. Monat, alle anderen Phasen gelingen schon Heute extrakorporal / ausserkörperlich.

Bei Mäusen und Ziegen ist die extrakorporale Ektogenese schon gelungen, allerdings starben beide MitTiere nach der "Geburt" innerhalb weniger Tage oder Wochen und waren auch teils schwer behindert.

Anfängliche Misserfolge.

Aber einfach der Weg, den menschlichen Frauen diese Besonderheit innerhalb des Menschen zu nehmen. Oder die Frauen davon zu befreien? Der Aufschrei ist notwendig.

Ist es ein Punkt für den männlichen Menschen, in der Entwicklung der AnGleichung der Verschiedenheiten der Geschlechter, oder ist es eine Erleichterung und Vorteil für die fraulichen Menschen?

Irgendwann sind in den Labors die Schwierigkeiten heraus entwickelt, die Umstände sind geklärt und Menschen könnten auch ausserkörperlich gezeugt werden und bis zur Geburtsreife in Technik heranwachsen. Könnten.
Wollen wir Menschen das?

Hallo Leses! Das passiert wirklich, das ist keine Science Fiction von Aldous Huxley (Brave new World), sondern medizinisch-technischer Alltag für viele Forsch-Es, also Menschen.
Kümmert nur fast kein-Es ausserhalb der forschenden Labors.

Es ist wie immer. Das Mensch forscht und entwickelt und setzt um, ohne je befragt zu werden, ob Es - das Menschheit - es braucht oder haben möchte. Und hinterher, stellt Es dann glücklicherweise meist fest, dass es - was Es da so entdeckt und entwickelt hat - ganz nützlich ist.

Gilt das auch für die "Befreiung" der fraulichen Menschen von der Schwangerschaft?

Bisher war das Nach-Denken ein Vorteil. Weil, wenn befragt, hätte das Menschheit ziemlich sicher fast jede Entwicklung be- oder sogar verhindert, die in der Vergangenheit einfach so eingeführt wurde: das Rad, den Sattel, Hosen, Kunst, Sprengstoff, Elektrizität, das WWW, ...

Aber jetzt ist es vielleicht langsam RaumZeit, auf ein Vor-Denken umzuschalten, bevor uns das erLeben durch Technik / Maschinen entgleitet. Die nötigen Informationen dazu sind vorhanden, es braucht nur noch das Interesse des Menschen dazu: Vor[zu]Denken und dann mit[zu]-entscheiden, wohin unsere Reise geht.

Hier noch zwei Links: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Ektogenese
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Friesenstr. im Juni 2018,
halbseitig noch mit Kopfsteinpflaster,
halbseitig in Vorbereitung auf Teer
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Selbst-Zitat: "Meine Güte!; *ich bin doch auch nur ein-Es von Viel-Es, das wünscht, dass das Mensch endlich zu sich kommt, und aufrichtig Anteil nimmt an dem jeweils aktuellen Geschehen in und um ein-Es und All-Es herum."